Indiana Tribüne, Volume 16, Number 234, Indianapolis, Marion County, 13 May 1893 — Page 2
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Jndiaua Tribiw 4 Erscheint anglich und Sonntngs. Tie tägliche .Tribür" koyr! durch den Träger CentS per Woche, die ConntagSTribüne" k SentS perWoche. Beide zusammen ILCentZ oder 35 Cent per Monat. Per Pest zugefchiSt in Nor auSbezahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alaliania Str. Indianapolis, Ind., 13 Mai 1893 Der deutsche Landwehrmann in englischer Beleuchtung. Archibald Forbes, der bekannte l?riegsberichterstatter der Daily News, hat sich in einem längeren ?luffa über die Leistungen der deutschen Landmehr im Kriege' 1870 71 ausgesprochen, und sein Urtheil steht im directen Gegensa$ zu der abfälligen Kritik, welche sich seiner Zeit deutsche Militärschriftsteller leisteten. sZorbes schreibt u. A.: M:i kann den Landwehrmann mit tt.'Nlen Zügen beschreiben. Die Elasticität der Jugend ist ihm nicht mehr eigen. Seine breiten Schultern sind schon ein wenig gerundet, und bedächtig ist sein Schritts Ihm fehlt eine gewisse Stutzerhaftigkeit, welche, dem activen Soldaten charakterifch ist. Aber seine reise Kraft ist voller entwickelt, und er sieht aus, als wäre er ein besonders furchtbarer Kämpe im geschlossenen (iam. Ich will nicht sagen, daß der Lndnzehrmann schweigsam ist, aber er ist sicher weniger redselig. als ein jüngerer Kamerad von der L.nie. Das Vidouak eines Landwehrba taillons hat immereinen verhältnißmäöig schweigsamen Charakter, welcher sich bis zu düsterer Stille vertiefte, sobald die Feldpost mit Briefen aus der Hei math angelangt war. Es war eigenartig zu beobachten, wie oft in der deut schen Feldarmee die Briefe aus der L)eimath gelesen wurden, in der einen and ben'Brief, in der anderen eine Photographie. Die Photographie, reiche dcr inienfoiöat in der Brustta'che trug, war gewöhnlich das Porträt :iner junaen Person des anderen Ge'chlechts vermuthlich eines Liebchens. Z)es Landwehrmanns Photographie lrug einen häuslichen Charakter ein tap eres und sorgliches Weib in der INilte, und eine Schar Kinder um sie zerum. Wenn auch ein standhafter und bra-. zer Soldat, war der Landwehrmann )och voll des Bewußtseins dafür, wie viel mehr für ihn die unvermeidlichen Aefahren des Schlachtfeldes zu bcdcuten hatten, wie für den Jüngsten von )er Linie, für den die Chance des To)eS oder der Verwundung nicht die FolJen für Andere hat, welche dem älteren Manne das Herz so schwer machten, obgleich sie ihn nicht im Geringsten von seiner Pflicht abwendig machten, den gefahren treu oie Stirn zu bieten. Das militärische Princip war und ist, die Landwehr nicht unnöthig in die vorderste Linie der Schlacht zu stellen, sondern sie zum Garnisonsdienst und SchuA der Verkehrslinien zu verwenden. Wenn at:, wie es 1870 der Fall war. die Größe des Völkerstrcites den legten Mann unter die Waffen ruft, so mufc auch die Landwehr einrücken in die Front und beitragen ihr Scherslein zu den schweren Opfern für das Vaterland. Man würde in der ganzen Welt umsonst herrlichere Krieger suchen. Das sind Elitetruppen! Aber es macht einem das Herz schwellen, sie so muthig in die Schlacht ziehen sehen, bei dein Gedanken an die Wittwen und Waisen, welche das Blutbad der Landwehr hinterläöt." Von ergreifender Weihe ist die Erinnerriiz an den OctoderMorgen, als die Garde-Landwebr-Division mit festem Tritte vor das Ge bände der Präsectur in Versailles marschirte, an deren Eingang der König stand, UM seine Division wieder zu sehen. Forbes schildert den Eindruck, welchen die Landwehr auf ihn und viele seiner Landsleute, welche sich damals in Versailles aufhielten, gemacht habe, mit folgenden Worten: Diese Veteranengestalten, wie ich sie später auf der Terrasse von St. Germain, in Reih' und Glied stehen sah, erschienen mir al die großartigste Truppe, welche ich jemals gesehen habe. - Jeder Mann groß von Statur, muskulös, standhaft in der vollen Blüthe reiser Manneströst. Im Dienste erprobt, war keine Ausgabe so schwer, daß ihr die Land wehr nicht gewachsen gewesen wäre." . IurneuenEvangelienhandschrlst. Ueber die jüngst aufgefundene altsyrische Evange!i?nhandschrift auf dem Sinai macht der Schwab. Merk." einige weitere Mittheilungen. Daß cie werthvolle Handschrift bisher verborgen bleiben konnte, kam daher, daß sie mit vielen anderen nicht in der Bibliotbe! des Klosters, sondern in einem'beonde' ren Zimmer, dem sog. Erzbischofszunmer, aufbewahrt wurde, in welches Reisende für gewöhnlich keinen Zutritt bekommen. Der vor einigen Jahren, ähnlich wie Gordon, der Politik zum Opfer gefallene Engländer Palmer hatte einige der Sachen schen dürfen unö versucht, eine Liste der arabischen Handschriften aufzustellen; doch liefen ihn die erschwerenden Bedingungen, die man ihm machte, die Sache wieder auf grben. Dcn beiden schottischen Damen, d.-nen der neue Fund zu danken ist, kam ju Statten, daß sie mit den meist grieiischen Mönchen des Klosters in ihrer Muttersprache sich unterhalten konnten aS wenige der Reisenden können, die alljährlich zum Sinai kommen. So brachten sie von ihrer ersten Reise über 1000 Regativaufnahmen mit nach Cam bridge, darunter auch die syrischen Pa limpsefthandschriften. Weil ader die ausgewaschene Schrift auf der Photo, araphie nur schwer lesbar war, reisten sie zum zweiten Male zum Sinai, in Begleitung von Prof. R. Harris, Prof. Bensly und Mr. Burkett und deren grauen. Bensly und Burkitt sind die ersten gewesen, die den Werth der Hand schrift in Cambridge erkannt hatten, und in gemeinsamer .Otäizer Arbeit
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u?.nde aus dem Sinai die (5ntzifferunZ vollendet. Daneben wurde vom (irj bischof den beiden Damen gestattet.cinen 5?ataloz der Handschriften aufzunehmen. Mrs. Lcmis arbeitete die snri schen, 270 an der Zahl, Mrs. Kibson sie arabischen, etwa 600. (5s bleiben nur noch einige hebräische Handschriften übrig, die nicht viel Werth haben. Dagegen brachten die Damen auch von den iberischen, und georgischen Hand schriftcn Photographien nach Europa. Vom Brieftauvendienst. Wie aus Hampton Roads, Va., ge schrieben wird, hat in der jüngsten Zeit die systematische Verwendung dressirter Tauben für den Verkehr zwischen KriegIschiffcn auf der See und Uferstatioien die Aufmerksamkeit amerikanischer Flotienofficiere besonders hervorragend beschäftigt. Ungefähr gleichzeitig wird aus England gemeldet, daß auch das dortige Kriegsdcpartemcnt seit einiger Zeit eijrig mit solchen Tauben für Marinezwecle experimentirt und auch dieOceandampser Gesellschaften veranlagen will, aus allen ihren Tam pfern Tauben zu halten, um, wenn das Schiff in,Roth kommt oder gar vor dem Untergang steht, Botschaften nach dem Land oder vielleicht auch nach an dem Dampfern zu vermitteln; haben doch verschiedene Ereignisse der lekten Monate dargethan, wie empfchlenswerth ein solches System wäre. An der amerikanischen Küste des Stillen Oceans sind bekanntlich gleichfalls erfclgreiche Versuche mit Tauben, z. B. für den regulären Verkehr zwischen der kalifornischen Küste und mehreren bcnachb.ntcn Inseln gemacht worden. Das sind nur einige Beispiele von vielcn. CZ ist schon an sich als eine merkwürdige Thatsache zu bezeichnen, daß gerade in unserer Zeit, mit ihren großartigen Vervollkommungen der m ech a n i s ch e n Verkehrsmittel, das Interesie an diesem natürlichen ein so lebHaftes geworden ist. Freilich ist dies degründet genug. Die mechanischen 23er kehrsmittel reichen noch lange nicht für alle Zwecke aus, oder ihre Anwendung wurde würde in vielen Fällen zu aus gedehnte und kostspielige Veranstaltungcn für den betr. Zweck erfordern. Auch ist der Bcieftaubendienst auf einen Höhepunkt gebracht worden, der selbst in der modernen Zeit erstaunlich zu nennen ist. Dem Telegraphen natürlich. und manchen Gattungen des Licht signal-Systems deren Verwendung oder nur eine beschränkte sein kann vermag er keine Concurrcnz zu machen, wohl aber kann seine Schnelligkeit diejcnige der Eisenbahn oder des Dampfers überbieten, von anderen Verkehrsmitieln gar nicht zu reden. Nicht überall' hat man den Tauben dienst zu einer solchen Höhe gebracht, wie in Belgien, das bis jetzt unbestritten den ersten Rang hierin einnimmt. Dort wurde mit solchen Tauben eine Geschwindigkeit bis zu i)ö engl. Meilen die Stunde erzielt! Selbst mit ganz gewohnlichen Brieftauben konnte man bei gutem Wetter mit Leichtigkeit eine Geschwindigkeit oon3 Meilen die Stunde erreichen. So weit, 'wie man es dort gebracht hat. sollte man es anderwärts auch dringen können! ES ist noch nicht genau festgestellt, bis auf welche Entfernung diescr Tienst noch verläßlich ist. Natürlich ist in die ier Beziehung die Verwendbarkeit eine beschränkte. Man hat gefunden, daß ncch auf 100 Meilen alle Voel bei gutem Wetter wohlbehalten zurückkehre ten: bei Entfernungen von 400 5,:0 Meilen kann man, den bisherigen Erjahrunzen zufolge, die Rüäkehr kaum mehr erwarten, obwohl sie nicht gerade ausgeschlossen ist. Aus d.'m Gesagten lant sich bereits zur Gen'ige erkennen, oaß auch die moderne 'eit noch ein großes, vielseitiges ZZeld für den Brief taubcndienst in Krieg und Frieden bietet. General John M. Corjc, der kürzlich in Winchester. Massachu settS infolge eines Schlagflusscs gestorben ist. war 1835 in Pittsburg gebo. ren. diente während des ganzen Krieges in der Bundesarmee und brachte.es bis zum Generalmajor. Nach Beendigung des Krieges wurde er mit dem Konimando des Departements des Nordwestens betraut, dessen Hauptquartier sich in St. Paul befand. Corse sührte dort einen Feldzug gegen die Indianer mit gutem Erfolg. Im Iabre 1867 ! ernannte ihn Präsident Johnson zum ! Bundessteuererhcber in Chicago. Nach '.seinem Austritte. aus Diesem Amte un ternahm Corse eine Reize nach Europa, wo er 4 bis 5 Jahre zubrach'.e. Im Jahre 1881 ließ er sich in Boston nieder und im Jahre 1866 ernannte ihn vrüsident Clercland zum Postmeister in Boston, welches Amt er bis zum Jahre 1890 bekleidete. Eorse war zivei Mal verheiratet. Seine zweite ,rau, die ihn nebst zwei Söhnen über lebt, war eine .Nichte des gewesenen Präsidenten Pierce. Ein junger '.'c e w Porter Anwalt, Charles ,M. - Bettie ist sein Name, verdiente ein deutscher Prsfes jor zu tein. so vergeßlich ist der Aerire. Neulich ging er in ein Restaurant, aß fein Tinner und las seine Zeitung da bei:- nachdem er mit seinem E,;en zz, ndewar, rief er den Kellner heran und erklärte ihm - in entschiedenster Weise, er habe keine Zeit, länger auf sein Essen zu warten. Es nahm .den Kellner einige Mühe, den vergeßlichen Anwalt zu überzeugen daß er bereits V'gessen habe. In einer dieser Nächte hcii bei Scullyville im Gebiete der Cbo.ta:v Nation der Neger Joc Bird seine Frau erschossen, nachdem er bereits im Ja nucr? 1892 deren Mutter mit einem Arthieb den Schädel gespalten halte. In dem der legten Blutthat Jefp'oten Strafverfahren bekannte sich "des Todtschlags schuldig und wurde dcnl Gesee der Choctaws gemäß zu eiuhundert Peitschenhieben auf dn -entblödten Äücken verurtheilt, welche, ihm auch zu Theil wurden. Seitdem hätte ihn seine Frau verlassen. In jener Nacht turz nach der Mitternachtstune ging er zu ihrer Wohnung, rief sie vor die 2H m und schoß ihr eine- Kug?l jn den Kop Seit'd'ieser That ist der Wrdr sp''lsZ verschwunden. -
Schweiz Hiitt öiutsetta!serin.
Kurz vor dem Eintreffen des heur schen Kaiserpaars in Luzern-las man in der Qstsch'.reiz" folgende lernige Betrachtung: Unsere Bundcsceremonienmeister sind in Nöthen. Da der deutsche Kaitcr mit Gemahlin zu empfangen ist, so zerbricht man sich in Bern den Kopf rarüber. welche Etiquette der hohen Dam gegenüber zu beobachten ist, ob eventuell nicht auch die eine oder andere Di me eines Bundesrathes der Begrüßurg beiwohnen solle. Nun, alles wa'man über die hohe Frau hört, be weist, daß sie eine sehr verständige, einfach.' Frau und Mutter ist, die es wahrscheinlich am wenigsten begriffe, wenn wir Schweizer ihretwegen uns in Etiquetten einschnallen würden, die uns zu Gesichte ständen, wie dem Küher int Entlebuch ein Monocle. Zerbreche sich Herrn Qberceremonienmeister Ear lin in Bern den Hirnkasten nicht. Em paar herzige Luzerner Kinderchen, die nicht auf den Kopf gefallen sind und mit denen die kaiserliche Frau etwas plaudern kann, sollen derselben einen bübschen Strauß Alpen-Frühlings-Blumen überreichen. Was gilt'S, das freut die hohe Dame mehr, als wenn man sie mit der Unterhaltung unserer geistvollsten angehenden Diplomaten anödet! Eine Mutter liebt es immer, mit Kinderchen zu plaudern, besonders, wenn sie viele Tage fern von den ihren war. Wir Schweizer aber sollen keinen' Firlefanz machen, womit wir uns bla miren. sondern natürlich sein, wie man es von Hirtenknaben und Bundesbe .imten erwartet.Vom Jnlande. Präsident C leveland eignet ein Viertel Ju:cresse in dcn Miller und Sands Kohlen und Mineral lnvereien in Wayne County, West Virglnicn. ' ..M ein ganzer Reichthum ist mein Licd" sagte der New Porker Lsedcrtranz und gab auf der Hospital Fair nicht einen Cent aus. TaS sind prominente Knicker. Bei der Landparade der Marineiolsaten machten unsere ameri kani chen Marine - Neservisten einen brillanten Eindruck: sie waren in der That neben der deutschen Abtheilung die Besten in der ganzen Parade. Der Gatte der Frau-Mc Kinlcy in Tuluth ist Nichter des Kreisgcrichts, in welchem seine bessere Hälfte", die kürzlich zur Advokatur zu gelassen wurde, künftig praktiziren wird. Na, die Gardinenpredigt möchte ich hören, nachdem sie ihren ersten Pro zeß verloren haben wird. F r a u L i z z i e C. I o n e s R o gcrs, die Tochter des Regiments-, war ein Gast auf dem legten Jahres bankett der Organisation des sechsten Massachusetts Regiments. Sie trug dasselbe Costüm. welches sie in 1861 trug, wie sie als Tochter des Regiments aöoptirt wurde. Frau RogerS ist die Tochter des Generals Edward F. Jones, der zu einer Zeit Oberst des Regiments war. Frl. M. E. Ogden, welche h seit drei Jahren Chcfclerk im Geldan weiiungs-Departement des Postamtes in San Antonio, Teras, gewesen, ist zum Mitglied der Commission ernannt worden, welche die Amtsapplikanten in der Stützn prüfen hat. Postmeister Johnson sagt. Frl. Qgöen hätte ihre stelle im Gclddepartement besser versehen. ' als irgend ein Mann, den er hätte finden tonnen. Einer M i t t h e i hi n g des ForfchungZrcisenden und chrlftitellers C. F. V'rarns zufolg?, welcher erst kürzlich von einer Ru in Peru nach ÜN Diego, 'Cal.. zukückczckehrt ist, itcbt der Dcut'ch-Amerikaner Henry Billard (Heinrich Hilgard) im Begriffe, auf laue eigene Kosten eine Expedition nach üdameiika auszusenden, welcher sich Lummis anschließen wird. Billard hat. wie Lum:nis sagt, die Erpedition unter Leitung eines Mannten Gelehrten und Altcrihumsforichers gestellt, Tic Forschungsreise wird sich auf Peru, Bolivja und Ecüador erstrecken und ist auf mehrere Jahre berechnet. Villard ist ein begcisicrler Perehrer al lcr Wissenschaft und selbst beinahe kjn Gelehrter. Das Forschungsgebiet der helfenden wird namentlich Sprache, eigenthümliche Merkmale und Ge ichich.e der gegenmrtjcr vorhandenen, sowie längst ausgeztordeucr Indianer stümme, sowie die Entdeckung von Ruinen und Erforschung dzr Ueberreste alter Städte umfassen. "- ". D u r ch eigene U n v o r s i ch tigkeit ist in der Nähe von Whärton. Tcx., der Lehrer Wartensleben ums Leben gekomm.n.' Eine Kugel aus sei' nem eigenen Rcpolocr. tödtcte ihn; Der Verunglückte war d?r -Sprosse eines alten Adclsgeschlcchtes in Deutschland und sein Nam? ist Otto. Graf von Wartcnslebcn. Er war 'früher Offi ncr und machte den deutsch-französischen ii'rifij Mit Auszeichnung mit. Er war seit vielen Jahren als Lehrer in Texas thatig und bekleidete früher einmal die Sterte des Superintendenten her deut schen Schulen in Kansäs. Seine Frau ist ihm bereits im legten Jahre im Tode vorangegangen. Was dr Verstorbe nen'vexanlaßt hat, Europa den Rücken zu kehren und eine glänzende Existenz aufzugeben, mochu er wohl nur allein wissen. Die katholischen Gistlichcn in Victoria, Tex., haben sich erbeten, sei nen Szhn, einen aufgeweckten . zwö'lj jährigen Knaben, zu erziehen und ihm im St. Josephs College, an welchem der Vater längere Zeit wirkte, unent gcltlich den nöthigen Unterricht ertheilen zu lassen. , ' .Ein hüö'scher junger Land streicher mit recht beschmutzlem Gesicht sprach neulich in Ellhart, Ind., einen, (zeschästsmann in dessen Contor um Geld oder eine Mahlzeit an. Die Bitte wurde ihm abgeschlagen und er ging 1 fort, reyrle avcr nach einer istunKe!?? ' der, uiid erklärte, daß er dem Hunger? 'todeah? sei und vergeblich versucht habe. Szeise zu erhalten. Nach einer nochmaligen Abweisung rief der Fremd' linL verzweifend aus.daß er eine Fräu ensperson sei, was sich aus den Kör jlumrissen leicht bestätigen ließ. -T'ie ! fremde aad ihren Namen als Ajing
Howard aus Pittsburg an, wo sii sich I vor sechs Monaten vecheirathet habe, ' aber von ihrem Manne im Stiche ge lassen worden sei und sich auf dem Wege nach Chicago besinde, wo ihr Mann bei der Weltausstellung beschäftigt sei. Sie hatte den größten Theil des We
ges als blinde Passagierin in Güter wagen zurückgelegt und hosste in der selben Weife bis nach Chicago zu gelangen. Schließlich wurde für die Bedürfnisse der jungen Frau Sorge getrogen. Ein im New Yorker Ein wandcrungs Depot eingelaufenes Schreiben ' wirft ein grelles Licht auf das Bettlerwescn. Der Briefschreiber heißt Johann Bralic, welcher in Pa lankani in Kroatien daheim ist und die löbliche Polizeibehörde in New )ork in Amerika, welche die Passagiere nach Amerika übernimmt", auffordert, seinen in demselben Orte wohnenden Landsmann Mato Mooric nach Kroa tien zurückzuspediren, welches derselbe verlassen habe, um am 13. oder 21. April wieder in New York ein'utreffen. Mato sei ein schlimmer Strick, der da heim ein Haus, Grundeigenthum, einen Viehftand und 4000 Gulden auf Zin sen besige, welche er sich durch professio nelle Bettelei in Amerika erworben habe. Derselbe habe, nachdem er von seinen amerikanischen Geschäftsreisen zurück gekommen, ausposaunt, daß er ein er folgreicher Unternehmer sei. Er, Jo hann, sei daraufhin nach Amerika aus gewandert, um sich auch durch Arbeit zu Wohlstand zu verhelfen. Arbeit habe er jedoch nicht finden können, da zu viel Arbeitslose wären, und er hätte daher Mato eines schönen Tages in Ne.v York aufgesucht -und ihn aufge fordert, ihm Arbeit zu verschaffen. Er sei aber ausgelacht worden und Mato bad? ihm gezeigt, daß er sich sein Geld du.ch Betteln erwerbe. Mit giftigen Gräsern gebe Mato seiner linken Hand, an der er sich den Zeigefinger abge hauen, um der Militärpflicht zu ent gehcn, ein bösartiges Aussehen und be hauv'e dann, ein verunglückter Maschi nist zu sein. Um sich sein Reisegeld in ie alte Heimath zu verschaffen, habe er. Johann, sich auch aus das Betteln verlegen müssen, sei aber dabei abge saßt worden, habe sechs Monate Ge fängnißkost zu essen bekommen und sei dann nach Europa abgeschoben worden. Mato ist bis jetzt noch nicht in New )ork abgefaßt worden und wird nach seinen bisher gemachten Erfahrungen gerieben genug sein, um sich nicht ab fa"en zu lassen. Zur Bequemlichkeit oeö reisenden Publikums hat die Hamburg ! Amenkarnfche Packetsahrt Aktiengesell schaft mit den Cisenbahndirectionen Teutschlands. Oesterreichs und der Schweiz ein Abkommen getroffen, das in weiteren Kreisen freudig begrüßt werden dürfte. Es wird nämlich den Kajütenpassagieren künftighin möglich sein, in New York Durchgangsbillete nach'irgend einem Punkte der genann ten Länder'zu kaufen und auch Rund reisebillets werden ausgegeben. ' Die europäischen Weltausft'ellungsbesucher können andererseits sich auf jeder grö ßeren Bahnstation ein Retourbillet nach New V'rk zu bedeutend ermäßigten Preisen tau'en. - Die sämmtlichen vor? erwähnten Billets, welche vorläufig nur cn Kajütenpüssagiere abgegeben wer den., habe,. Giisigkeit für imäli M(ate. : Tuts6,, Localnachrichtn. Alpen Provinzen. Bon der A)lsseer Saline wurden im '.b,ielausenen Jahre rund 192.550 Me-',erenkn-)r Salz in Verschleiß gebracht. ;,n biescs Quantum sind rund 9050 X'cteri entner udbetriebsadfälle zu üngungszwccken und 700 Metercent' ner unentgeltliches Salz eingerechnet. Der Notar Pulsator in Graz beging das Fest der goldenen" Hochzeit. f Herr Aoolf Stowasser ia Graz.'-i Neulich hat der.Besitzer,Mrjin Sker janc in Preser'e. ' Gemeinde Homer, bei Stein seine Gattin, mit welcher er schon längere Zeit in Unfrieden lebte, in rer Schlaflammcr mittelst eines Ra sirmcssers durch z vei am Halse beige brachte Schnittwunden ermordet. ' Der. Mörder brachte sich mit demselben Mks. sec am Halse eine die Kehle- dnrch schnejoende Wunde bei. Kürzlich entstand im Wirthsschaftsgebäude des kranz Fibiger in Windhof'ein Brand, welchem die Gebäude, sämmtliche Par räthe'und Wirthschaftseinrichtung. wie acht Stück Vieh zum Opfer, sielen. . f .Königreich Sachsen. - In Obercunewäld beging der Hauß. ler und Weber Johann Gottlieb Otto mit feiner Ehefrau das Fest der dia mantenen Hochzeit. -7-. In Mutzschen feierte der Schmiedemeister Mohr mit seiner Chefrau die diamantene Hochzeit. t f In Plauen bei .Tresden eine Ur ahne N'ämenS Andrich, welche , im Jahre 1803 geboren war und 7 Ander. 3g Enkel und W Urenkel hinterlaßt, f In Rodebeul Gräfin Karoline Blan kenstein, geb. Gebser, eine der größten Wohlthäterinnen der ganzen Gegend. Bürgermeister Wagner in Radeburg ist pllich verhaftet worden, weil er aus , V w r . 5 t oer üi vinoe ityi von lymverwanelen Kranken und Arme'nljauskasse, sowie aus der bisher von ihm geführten Her) bcrgskasse nicht unerhebliche Beträgst veruntreut h.it. Ueber sein Vermögen , ist bereits das Konkursverfahren eröff net worden. Mitte Juli findet :n i Reichenbach i. V. ein großes Bundes 1 r : -t.u n.11 l"1'1 zzlr Hessen'Darwft.sd Ctadtreckner Schäfer in Grünbera beging sein 50jbriges Jubiläum als m . ' ...... 1 . k. 1 ri v n t - ipfmnr berg v v wf --r TT iw w " " - r .T" 7? Vereine der Stadt bracdn dem Juvi' nnen lar einen imposanten Fackelzug, an deq sich eine festliche Bereinigung im Eng lischenHos" reihte. Gemeinderath und städtischer Controleur Joh. Giller da selbst feierte mit seiner Ebefrau die goldene. Hochzeit, Laydwjrth D. Weck in..Hunge siel in seiner Scheun so' üh glücklich, daß er infolge der dabei'.er haltenen schweren Verletzungen ffaxh. In Kassel lebt eine Frau Kaiser, die Wittwe eines Veteranen der ehemaligen
französischen Armee. Dieselbe steht im 09. LebcnsZahre und ist etwas schwer-'
hörig, sonst aber noch sehr rüstig. Die : Frau stammt aus dem Orte Jörgen loch. Bürgermeister I. Müller in Kettenheim feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Königreich Baiern. Im Steinbruche Bozberg wurden fünf Arbeiter verschüttet; drei davon sind todt, die anderen würden verletzt. t In Brück Aahnspediteur Wende sin Strasser. s JnDachau d'e älteste Person des OrteS, die 94jährige Zim mermannswittwe Th. Schulweck. Der im 20. Lebensjahr stehende Jo hann Würf in Deggendorf war nach mehrmonatigem Leiden gestorben. Seine Mutter, welche ihn bis zum letz ten 'Athemzug treu gepflegt, entsetzte sich über den Tod ihres Sohnes derart, daß' sie vom Herzschlage getroffen wurde und starb. Mutter und Sohn wurden in ein gemeinsames Grab ge bettet. In Freyung wurde die äl teste Person des Marktes, die im 93. Lebensjahre stehende Bindersmittwe Corona Schneider zu Grabe getragen. Seit längerer Zeit unterhielt der bei dem Grossisten Ullmann in Fürth be dienstete Magazinier Fenk mit der Ehe frau . des Wirthschastspächters Funk Zum Stadtwappen" ein heimliches Liebesverhältniß. Wegen Untreue im Geschönt und wegen dieses Verhältnisses wurde Fenk dieser Tage entlassen. Bald darauf verschwand das Paar und am nächsten Morgen fand man in dem Wäldchen bei Höfen hinter der Artille riekaserne Beide als Leiche vor. Der Bankier E. D. in Fürth hat seinem Leben durch einen Revolverschuß ein Ende gemacht. s In Grafenau Be zirksamtmann Lermer. s In Hof der Privatier Karl Hörmann, früherer Buchdruckereibesitzer nnd Verleger deS Hofer Anzeiger-. Königreich Württemberg. t In Giengen der frühere Klingel-, müller Markus Hähnle, Bruder des Reichstagsabgeordneten. f In Groß bottwar' Städtschultheiß Kübler. Meoelwasser hat dieses Johr ungemein großen Schaden in Heidenheim ange richtet, so daß Alles einig ist, daß die sem Mißstand abgeholfen werden muß. Ingenieur Gugenhahn von Stuttgart arbeitete einen Plan aus, dessen Aus sührung sich auf rund 350.000 Mark stellen wird. f In Kirchhei.n u. T. Oberlehrer a. D. Teuschle. s In Lauphetm Bahnhofverwalter a. D. Heinkel in Folge eines Herzfchlags. Bergangenen Sommer ging dem'König im Favoritpark 'in Ludwigsburg beim Reiten eine werthvolle Brillantnadel verloren, auf deren Wiederbesitz er besonderen Werth legte. Trotz eifrigen Suchens schien sie aber für immer ver schwundcn. Unerwartet fand nun die ser Tage Friedrich Willrett von Geisin gen, der mit Holzfällen im Part be schäftigt war, die verlorene Nadel, und so konnte sie alsbald durch Parkwärter Roll dem König zugestellt werden. Dem Finder wie dem Ueberbrinaer wurde ein namhaftes Geschenk zutheil. An. dem Hause an der Marktstrazze m Lud wigSburg. in welchem im Jahre 1807 der vor etlichen Jahren verstorbene Dichter und Aesthetiler Friedrich Theo dor v. Bischer als Sohn des damaligen zweiten TiakonS Bischer hier geboren wurde, ist jetzt eine Gedenktafel mit entsprechender Jnschnft angebracht worden. . Die in Ulm in der Turnhalle veran staltete FischereiAuSstellung wurde von rund 7000 Personen besucht. ES wa ren sämmtliche im Donaugebiete vorkommenden Fifcharten vertreten, des gleichen in großer Anzahl allerlei Fische xeigeräthschaften, Fischdrutapparate zc., sowie die Fjschseinhe unter den Säugethieren. Vögeln und Infekten. Der BerwaltungSaltuar Dürner von Weikersheim, dem verschiedene Aerbre. chen der Urkundenfälschung und fal'cher Beurkundung im Amt in gewinnsüchti. ge? Absicht zur Last gelegt wurden,. wurde vojfl Schwurgericht in Scham bisch-Hall zu 'zwei Jahren Zuchthaus verurtbeilt. In Aalen brannte die Seilerei von 2; Enßlin nieder, in All meudingen das Anwesen des Bauern Mel Engelhardt;. "in Erzingen das Wohnhazzf des Ehr. Jetter; m Mün singen. WohVth auS. und Scheuer des Ehristian KrehlLohn, genannt Macken dauer: in. Obernhausen das Anwesen des Hobauern Gottlieb Hang: in Rech berghau'eu die obere Mühle von Weih' müllei. - Großherz ogthum Vaen. Die von 5 Familien bewohnte sogen, 'iußei? Mühle- in Hornbttg ist durch Feuer zerstört worden. Die In a en konnten nur mit Mühe das nackte Le den retten. Kaufmann Fr. Gräßlin in Kirchen hat sich er'chossen. Auch von Konstanz aus witd die Weltau? stettung in Chicago beschickt sein. Die lithographische Anstalt von H..W!fl bringt eine Eolleetion von 25 der ver schlMuartjgstcn Uhren-Zifserblätter zur Ausstellung, darunker als Specialität patentirte Zifferblätter, die bei Nacht leuchten, sowie geprägte., farbige, schwarze und automatische in recht hübscher Ausführung. s In Kon stanz Stadtpfarrer L. Bundschuh, Briefträger E. Bändel. Wwe. Ther. BlöchOhergabsarzt- Dr. Jakob Kyll. Aktuar 'jZ. "i?b!' AmLarzfswjitwe Kath. Tscheppe. geb. GfoßöolZ Cine. größere Anzahl junger Männer hatten von Reichenau einen Ausflug nach Radolfzell gemacht, von denen vier er tranken, nämlich Joh. Bernhardt, Ernst Müller. Pirmin Blum, Gottfried Böhler. Drei waren von Nieder und einer m Nittelzell. . . Kürzlich rtfar der LaJdwjrth I. Jä ger in Untetkäu'chrinen'in -seine Garten mit AuSgraben eine' Bau'meS beschäfljSt, fnübrend dessen sejn 4$ Jahre ülteZ Söbnchen jn dkr' Mhe spjeltt, Bom'Wme'getrlede, siel Baum unerwartet zü Boden "und tras den spielenden Knaben so unglücklich. ' daß er als Leiche vom Platze getragen ' werden mußte. Neulich früh ist auf ; dem Hofe Eggenried das Wich und Oekonomiegebäude des Landwirths B. ' Bentter vollständig niedergebrannt'. ' In Wies ist in der Rächt nrr' Feü, aufgebrochen, das 6 Wohnungen mit Yen yqm qeböriaest OekopmieczebSutn '
vernichtete und 1 1 FamtNeN oodachlomachte. Aus der Rheinpfalz. , Die Oehlmühle des Herrn A. Müller auf Mohrmühle bei Stemmenden ist vollständig niedergebrannt. Der An
fangs der 70er Jahre aus Kirchheim-' dolanden nach Ludwigshafen verzogene' Bäckermeister und nachmalige Kommis sionär Friedrich Ehormann hat sich im Rhein ertränkt. Unglück in der Fa' milie (die Ehefrau ist zeitweise geistig umnachtet) scheint den Mann in einem Anfall von Schwermuth zu dem verhängnißvollen Schritt getrieben zu ha den. Franz Müller in Mcchtersheim gerieth Nachts in stark angetrunkenem. Zustand ,n ein fremdes Haus, wo er hinausgeworfen wurde und dadurch an scheinend schwere Verletzungen erhielt, denen er jetzt erlegen ist. Der Guts besitze? undWein'Kommissionär George Simon Baßler in Mußbach gerieth Nachts auf dem Heimwege in der Dun kelheit vom Wege ab' in das sogen. Mußbächel und ertrank. f Jn Neu Üadt der Rentner May. Braunschweig. In dem vor dem Ort RiddagShau sen gelegenen Teiche wurde kürzlich an acht erwachsenen Personen (fünf weib liche. drei männliche) die Baptistentaufe vorgenommen. Die baptistische Ge meinde sang zunächst einige geistliche Lieder, ein Geistlicher führte ein junges weißgekleidetes Mädchen hüftetief in das Waffer, sprach die Tauyormel und tauchte den Täufling unter. Dieselbe Procedur wiede.-holte sich bei den übrigen Täuflingen. Oldenburg. Der dem Trunke ergebene Arbeiter Becker in Ahrensbök schlug seine im Schlafe liegende Fra.u mit einem Beil und brachte ihr nccy mehrere Messerstiche bei. Als er sie todt wähnte, eilte er fort und sprang in einen Brunnen, in dem er ertrank. . Die schwer ver letzte Frau hofft man dem Leben zu erhalten. Schweiz. t In Gilly Großrath Rojard. Jn der Gemeinde Venthone lebt seit min bestens 80 Jahren ein Zwerg, Theodul Ecofsire; er ist nur 1,15 Meter hoch. Man schätzt sein Alter auf etwa 110 Jahre. Er lebt theils von milden -Gaben theils vom Lohn gewisser Dienstleistungen. Noch jetzt ist er ein ausgezeichneter Kletterer, und keine Ulme ist ihm zu hoch; aber das gehen ist ihm beschwerlich wegen der Küre seiner Beine und weit er einen Klumpfuß hat. t In Nauenburg Ingenieur Paul de Meuron. Von einem Omnibus wurde in Nauenburg eine alte Dame, Gauchart, überfahren und so schwer verletzt, daß sie bald darauf im Spital starb. Eine schweizerische Handesaus' stellung wird im Jahre 1896 in Genf stattfinden. Als AusstellungSplatz be. stimmte das Comite den verfügbaren Raum auf dem Plainpalaisfeld beider Kaserne auf dem linken Ufer der Arve. Zu diesem Zwecke wird über die Arve eine eigene Brücke erstellt werden. f Der berühmte Naturforscher Alphonse be Candolle in .Gens. Eine . Anzahl socialdemokratischet Studenten- der Genfer Universität öeabsichtigt, für den Monat Oktober einen internationalen Kongreß der. socialdemokratischen Stu denten zu organistrcn. Man rechnet auf zahlreiche Betheiligung aus Frank reich. Deutschland und Italien. Nieder und OberKster reich. Der gewesene Administrator. Mq; Thiele ln Baden' hat m einem Hotel, wo er mit seiner Geliebten Valertf Mendez seit vierzehnTagen wohnte. aus die Leytere einen Schutz abgefeuert, der sie lebensgefährlich verletzte, worauf er sich selbst er'fchossen hat. Der Gym nasialprofessor Hans' Maisburger in Ajed wurde wegen Cittenverbrechens verhafjet. Xt Stadsgemeindf S, Pölten süßte dcn Beschluß m Etz meindemitteln einige Gebäude, zur Schaffung billigerer Wohnungen für Minderbemittelte aufführen zu 'lassen. . Der kidliHe Glaube , , ln die Heilwirkung der ächten karlsbader vüellcn hat sich vurch den Erfolg dieser -Wässer schon seit Jahrffunderten bewährt. . Die Varlsbade? WSsser, sowie da? Schte CarlSbader Sprudel'Salz sind NaMPro-. dukte und von vorzüglicher Wirkung gegen -Hattleibigkett,' Magenleiden (DHSpepsta) Magencatarrh, Gelbsucht, Harnstem, Leber und Nierenleiden, Rheumatismus, Zucker ' rrantyett, :c. ' Piese terl medl iese Quellen erden yon der gesamt inedlzinsschen FäMSkemploHle-Tly hchten Produtte haben die Unterschrift vo - I r . m rni 4. 49 y , I ner zvcenoelson u,o.-, mporrarr von Mineral Wässern, S Barclay New Fork, aus dem Halse einer jeden .Flasche. . Gebrauche die ächten . Johann Hoff'schen MalzVout für HalSleiden, Heiserkeit 'und 'Erkältungen. ! - ' Dif Johann Hche"Malz'El,oeolade anexkaüyklZ äZ cefte S'öfirmiel fijrSinder lind M-iiMlSieatih;' " "' ' - naenehme, kräftigende? frühstück. lirJ.IJarlcer Unmxzogeff. Er sst hier um hier zu bleibn. u Die zynelzvnde PrgriS des Dr, rlugeu' dnd Lhr?n tfrjtfi, ,.wg . &tt . ii gviBeren1duutU$Tcitcn' ufatt$iui . t u i?. Nna lü u;.t tuere dehald dte tttaumllsztelle u i-.vtiun Stock bc8 .Jron Block-, ll!4 W. Washiugton Str., nächst zu Bowen'Merrill Lo'S, für fünf Jahre, uo er auögez'tchnet? Ojftcrn eingerichtet hat für die Behandlung' von Auge, Ohr, Rase und Hals und die nferrtung von rjUen, künstlichen Au gen und die Vetadestellung von EP elaugen, so wie die Overation zur Lnernuug de StarS vrtehme, ,u Preisen fix All erreichbar'. LolUatt frei nd Jedermann Utngrtade.' .
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Das Veste kn de? Welt. 0 Cnroniti.nr. 5? t ffißnl 'Oll 54 gkirauchtt Pastor König' ZterveniLlärkkr hin en mkinrm Eoh. elchtr Geistetkrank war, nach dem Gebrauch tri Mttkli ober wieder u sich kam. Ich hall deshalb für meine P sticht, da Mittel al da beste t ler Welt für Nervenleiden und Krämpsk u empfehlen.. l4 Ehalkstvne Äve. Frau 3. . Kougtzli. New York. Mal 9X Mein IS-jähriger Sohn litt fe t sechs Jahr au Epilepsie. Viele für diese beiden empfohlene Mittel rvutden angewandt, aber leider ohne Erjolg. Durch lax Gebrauch aber von Vasior König' Verven-Strker s,nd alle Symptome der Krankheit verfchmunde nd halte ich e drshalb für meine Pfiicht, jkdem eidenden zu rathen einen Versuch damit zu machen, damit er kdenso. wie ich enreut und dankbar sein möge. Mah House. m 8. Äoe. N. enhard. Woodslde. Minn.. 27. Nov. Pastor KLnig' Nerven-Starker" heilte mich vo einem Herzztttern ud Schwindel im Kopse. Andrea Jausen. Ci! ei werryvollez Buch für Nervenkidnide DVI-K uud imt Prtbe.Flasche zugesandt. Arme V7 erhalten auch die Medizin msonst. Diese Medizin wurde seit dem Jalrre I87S do dem Hochw. PastorKSnig in FortWayne. Ind.. zuberntet und jetzt unrer seiner Auroeisung von der KOENIG MEDICINE CO., 338 ICandolpIi St., CHICAGO, ILL, Ä Bei Apotheker z habe sür Zl.oo die Flasche, Flasche sür $5.00, fitofi 1.75, G für i.00. In Indianapolis ttt den deutschen Apotheken von F. W:ll. an ver. S4 West Washington Str. und t&ie SS ftoft Str. und Lincoln Lane. Nahm um l5 Psund zu. Ich bin sehr mit Lebcrleide uu 215, pepfie geplagt gewesen. SZlchtö, was ich aö, dekam mir gt, bis ich anfing I ehme. Jetzt kan ich ied rt von -oft verdaue, hab ie Kopfweh n habe sünfzeh Pfund Gewicht zugr, nommen." O. C. Schnltze, Columbia,' S.C. ZlebersU k haben. Dr. PFAET, Ossice: 134 Nord Pennsylvania Str. : Office'Ttunden von i 1 Udr 9aAm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Nbr Borm. Wohpuna: 17 Sk.laban, str. ,E.e B.rmvntftr. " 6n: .. . ".Dr. Anielia B. Keller, Office: 309 Süd Meridian Straße. , 9 ISNHr Borm. Osnck stunden 2 4 llnr Dialm. ( 7 Uhr Abends. Telephon 907. HDflf. EriL, No. 33 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : ZS ZS llhr BormittagS. t S zcvmlttags und ? Abends. Soonntags vsn 2x unx ?caa!m,rraa. ,C. G. Wverts. Deutscher Zahn - Arzt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. Q al roird aus Wunscd anzercondt. Mary C. Lloyd, Zahttärztin, Zimmer über Fletcher's Bank, segen über vom New Z)ork Store. Bandagen und lvundärztliche Ävparate. ucddänder, Kvücken, ?vir,i? un alle wundärztliäen (ökgenstäi.de. ?a prcit Lager t st n st l i & e x Augen. Vm. H. Armstrong & Co., 77 Süd Illinois Ttlafze. Dr. C. R. Schaescr, jVrzt unb Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MoniS Str. Sprechstunden: 7:3 IlhrMsrgen. I Z Nhr Nachmittags, 7:M 9 Uhr AbenöS. Televbo 282. . Dr.Wägncr, Ossiec : Zlo. S Sl Shio Str. Offlee-Stunden : S 10 Nhr ormtttag. S-4 llhr Nachmittag. Wohnung : Scke Vrsadway nd Lincoln kldk. Telephon 843. . . Chirurg und Fraueustzt. Hellanstalt nd Office: Ro. 194 Ost Michigan vlraize, icre zlanaJzniekls Avenue.) TSa,ltck von 1 4 Uhr. Sonntag ausgenommen. Dp. Btt hlcr, - ' Deutschcr Arzt. 'Ossice und Wohnung: 3S7 Süd Delaware Straße M??tunde: S UlirBorm.: 2 i Uhr Nacbm.': 7 'S Udr beo. elevbop t4S. Ferd. A. Müller. .chfvlser ro krge V???.i' Ap otheke r. S ie ttuserttguug du S.'ezepte eschiedt io ,derlfger sde?ftSD!,k5Zs. ' - vi t SüdweftSSe der Ost Washington mld Ost Otr. Televbon ?l. Jno. A. Kutsch, s lbrikent nd Händler tn VserdcGeschirre ' Satteln. ZüZeln, PrltschenSämm'n.'Bürnen Zt. Iß . .. . ..:...-....-..-,..." rcparaiurcn TDcrocp guf u. prcCTpj auege ugu ' ui 'ml,Is,s V..'- 1 ' - R. Msachusetls MNUL. . Keine Heilung k Keine Bezahlung ! r f WW- ,-Ut. V t)ross-cvei &s eure j br Dr. Bariier In ene irninute bjr inew ünpFOVdd iij - faolta Brtho4. urnt Hprofeceu n li c ppeinae Sch ielangen. Wie sie von Dr. Bar'er durch eine neue, vnbefferte schmerzlose Methode kurirt werden 278 ZJZl'in Indianapolis gett ron denen Sie sicö persönlicS übencusen können, LkSi
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