Indiana Tribüne, Volume 16, Number 234, Indianapolis, Marion County, 13 May 1893 — Page 1
x o O A V O r W O k -V V k y W V w J'iV. y k v Jahrgang 10. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 234 Indianapolis, Zndiana Samstag, den 5. ZNai J893
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W -'-- TodesAnzeige. Verandten, greunltn unk Bekannten die traurige Nachricht, daü unskre grlirbte Vattin. Mutter. Tochter und Schwester. Friederike Merz, geb. Rokßler, .. am Freitag, den 12. Mai. im ttl'er van 27 Jahren, Z Monaten und 17 Tagen, nach längerem beiden verschieden ist. Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Mai, Nachmittags 2 Uhr. vom Trau?rhausr. -)lo. 184 Uureka Avenue statt. Ter trauernde Gatte. EbarleS Vkerz. im Namen der trauernden Hinterbliebenen. föass George Herrmann ä Ä &ü3&3;33" Leichsnbeftutter, Office : 26 Süd Delawarestr. SUlle: 120, 1, 124, 126, 123 Oft Pearlftr. 011 . Offen Taa unK siocbt. Sprechet vor bn Boicourt, Tyner & Co., -fürM o n u m e n t e. in Granit der Marmor. Office und ÄrbeitS Watte: 32 & 34 Massachusetts Aoe. Telephon 9.18. Smith & Tamm, Monumente - Hltlfc . - - Grabsteine, 52 & 54 West Georgia Str nahe Scke ALinoiSstr.. 1 Sauare nrdl.v, Union Depot. ötnntiit? urao aimotde, $loiontn, etferne Bänke, Stühle und aien. a-s 55 . -f-s-&fr " .-':siZm ; - -l w . &ZZZ?C. -i$& Ä Vs-o fct. fcj ;i. " - Schiffsscheine von und nach Europa. Vollmachten uogestellt. Erbschaften von Europa eingezogen. P.Pfisterer, Ossi: No. 70 Ctf Market Straße. Xelc 6a n 1009. Chinesischer 2lrzt u. Wundarzt. m. GEE LQY, No. 117 Massachusetts Avenue. .Hat 2jährig; Srfah ug. W r 9 Jahre in .Canton. Uhina. II Jabre in Oelena, Montana und die uren, welche er vollbracht, jriflfn dak er vorzüglicher krzt und Wundarzt ist. Hat üijene für den Staat Jndiana. Mäkige Preise. handelt alle Szankheiten. Offtce Stunden von 9 Uhr Morgen bis S Uhr Aoendl. Willkomuien Lenz ! Du bringst uns Herren -Hüte neuester Facon, in großer Auswahl zu billigen Preisen. Bamberger, R. W. ESe Pennsylvania und Wasbinaton StraKe. THE KINGSTON. 17 Nord JllinolS Str. Rheinweine: Geisenheimer, Hochheimer, . Bodenheimer, Henkell, RüdeSheimer, Bergvolk, Niersterner. XT' Alle obigen Weine sind im AuS. lande auf Flaschen gezogen. S lle und die besten ZljumvH"'' Ssrten. fölrt i Immer ,u gleichmZkigkr Tempe er. j ratur gehalten. t Anheuser-Busch Budweiser, Pabst Brewinfl Co's Bier. Lieber's Special Brew, Columbia Bier. Alle miine Wa?n sind als echt und als die besten garantirt. yyr jmn. HTi2.ml Eigenthümer. Partnersbip-Auflösung Dn Publikum hiermit die Mittheilung, snk hilhn twilcken mir und Georae Cul, mann unter der Firma Äuff Culmann lei m ..'f-.iri :ri ..ivcix. Nanoene vainTlvlP !B"vi 'i4 uno b feaßifi in Zukunft allein fortführe. Aus'nh Schulden bade ici übernommen. Ich bitte deshalb. Ausstände an mich zu ent richten, und mich vorkommenden Falles mit ufträgen sowohl znr urvauung neuer yau jer, ont zu Neparaluren zu veeyrrn. Jakob Nnff,L7Nebratta Str.
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Editorielles. Einen recht interessanten Aufsah finden wir in einer der letzten Rummern der Neue Zeit" über die Frage:
Warum giebt es mehr Frauen als Männer?" Die Frage ist um so interessanter, und ihre Lösung um so wichtiger, als die Ursachen nicht natürliche, sondern gesellschaftliche sein müssen, denn die Thatsache ist durch die Statistik hinlänglich bewiesen, daß allenthalben mehr Knaben als Mädchen geboren werden. So z. B. wurden im Jahre 1889 m Deutschland 945,255 Knaben und nur 893,168 Mädchen, im Jahre 1890 937,448 Knaben und nur 832,313 Madche geboren. Aehnlich lst es allentbalven. Nach der eburts t stattstik kommen durchschnittlich 106 Knaben auf 100 Mädchen, bei den Volkszählungen aber sinden wir für je 100 Personen männlichen, 101 Perso nen weiblichen Geschlechts vor. Als die. Ursache dieser Erscheinung werden häufig die Kriege genannt, aber diese lZrklärung reicht nicht auS, wenn es auch richtig ist, daß die Kriege mehr Männer als Frauen wegraffen. Die Oststaaten Nordamerikas haben seit 27 Jahren keinen Krieg gehabt, und eS besteht doch eine Ueberzahl von Frauen. In Ländern mit starker AuSwanderung spielt Kieselbe sicherlich in dieser Beziehung eine Rolle, denn die Manner wandern immer zahlreicher auS, alS die Frauen, der Unterschied ist aber nicht so groß, daß er einen solchen Ueberschuß an Frauen " pröduziren könnte. Umgekehrt muß ,n Kolonleen mit starker Einwanderung eine größere Zahl von Frauen sich befinden, waS in neuen Kolonieen. auch wirklich immer der Fall ist. Wenn aber, wie im Osten der Ver. Staaten eine nur mäßige Einwanderung stattfindet, welcher eine ebenfalls sehr mäßige Auswanderung gegenüber steht, sich dennochein Ueberstuß von Frauen entwickelt, so muß diese Entwicklung ohne Einfluß der Kriege und der Wanderungen vor sich gehen, so muß sie aus den Verhältnissen selbst hervorgehen. Der Verfasser deS erwähnten ArtikelS kommt daher zu dem Schluß, daß die Erscheinung herrühre : auS dem rascheren Verbrauch der männlichen Lebenskraft durch die heutige Gesellschast, die so daS PluS der Männer, daS sie ursprünglich vorfindet, verwanwandelt in ein Minus gegen die Zahl der Frauen". : ' - Um die? zu beweisen, weist der Perfasser auf zwei Erscheinungen : ErftenS, daß der Ueberschuß der Frauen über die Männer am größten in' den großen Städten, namentlich solchen mit bedeutender Industrie ist, und zweiten?. daß er erst von dem erwerbsfähigen Alter, so . etwa von dem 15. Jahre an. sich entwickelt. 3m deutschen Reich ist bei Personen im Alter von 10 bis 15 Jahren die Zahl der Knaben ebenso groß, wie die Zahl der Mädchen. ?m Alter von 15 bis 20 Jahren kommen auf 1000 männliche schon 1014 weibliche Personen, und so steigt diese Zahl biS im Alter von 0 bis 70 Jahren ä'uf 1000 männliche 1156 weibliche Personen kommen. Kurz gesagt, zeigt dies, daß der Ueberschuß der Frauen über die Männer daher rühre, daß wegen ihrer zahlreicheren Verwendung die Männer auch weit zahlreicher die Opfer der modernen Industrie werden, sei eS durch Unglücksfälle, Zuziehung von Krankheiten, oder große Anstrengung, d. h. Verbrauch der Lebenskraft. . ' ' Zum weiteren Beweise dieser Behauptung führt :r . die Thatsache an. daß in Ländern, wo die ÄuSnühung der Frauenkraft in der Industrie oder der Landwirthschaft eine bedeutende Hohe erreicht, umgekehrt die männliche Bevölkerung größer ist, alS die Weibliche, so in Italien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Bosnien u. f. w. Jedenfalls zeigt dieö, wie natur widrig unsere moderne Industrie auf daS Befinden und Gedeihen der Men schen einwirkt, und wie alljährlich die sem Moloch. Tausende von Menschen leben zum Opfer fallen. Drahtnachrichten Inland. - . WetterauSsichren. Für Zndiana : . Trübes . Wetter; warmer, möglicher Welse Negen am Sonntag. '
Ein halber Laib ist besser alö keiner. ' Chicago, 12 Mai. Die Lokaldirektoren der Ausstellung haben beschlössen, den AuSstellungsplatz am
Sonntag zu öffnen, aber die Auöstel lungSgebäude geschlossen zu halten. Dafür soll der Eintrittspreis an Sonn tagen bloß 25 Cents betragen. DaS Lokaldirektorium stellt sich auf den Standpunkt, daß der Ausstellungsplatz und die Ausstellung selbst zweierlei Dinge seien. Die nicht zur Auöstellung selbst gehörenden Arrangements, wie die Straße von Cairo, da? deutsche Dorf, daS irische Dorf u. s. w. werden ebenfalls geöffnet fein. Die NationalCommission ist mit diesem Vorgehen der Lokal-Direktion durchaus nicht cinverstanden, und ain Ende dürften doch die Gelichte daS lehte Wort zu sagen haben. In der Versammlung wurde viel über daSZurückgeben deS vomEongreß bewilligten Geldes gesprochen, aber nichts darüber beschlossen. Der oben angeführte Beschluß soll am 31. Mai in Kraft treten. . Ein politischer Streit. Terre Haute, 12. Mai. Donham, der neue Postmeister, nahm von dem Postamte gewaltsam Besitz, weil der abgesetzte Postmeister Greiner es nicht vor Montag übergeben wollte. Der neue Postmeister entließ sofort sämmtliche Angestellte. Wichtig ist die Sache insofern, alö in Terre Haute erst nächste Woche die Eivildienstprüfungen beginnen, und die Beamten, welche unmittelbar vorher im Amte waren, auch im Amte bleiben. VuSland. AuS dem deutschen Reich. Berlin, 12. Mai. In Folge der kritischen Lage in der deutschen Politik hat der Kaiser seine beabsichtigte Fahrt nach dem Nord-Kap biS auf Weiteres verschoben. . , . ES hat in hiesigen Kreisen im hochsten Grade befremdet, .daß die Antisemiten im ArnSwalder Wahldistrikt den Rektor Ahlwardt wieder als Kandidaten für den Reichstag aufgestellt haben, trotzdem bort mehrere Versammlungen abgehalten worden waren, in welchen Ahlwardt'S Benehmen im Reichstag scharf kritisirt wurde. Der Kaiser Wilhelm hat erklärt, den Reichstag in Person eröffnen zu wollen. Die Regierung hat jetzt den Vorschlag in Erwägung, ein Tabakmonopol einzuführen, um damit die für die Durchführung der Armeeorganisation nöthigen Summen aufzubringen. Die Sozialdemokraten führen be reitS eine überaus aggressive Kampagne. 3n Berlin finden heute Abend nicht weniger alS sechs verschiedene Sozialdemokratische Versammlungen statt. ES ist heute Abend angekündigt worden, daß der Freiherr von Huene, Graf Ballestrem, Dr. Porsch, Gras von Harbuval und Chamare, Graf Matuschka von Toppolczau, Gras Adelmann von AdelmannSfelden, Baron Reijenstein, Herr von SliSzecySnSki, der Baron Schalscha und andere klerikale ReichStagsboten, welche für die Armee-Vorlage gestimmt hatten, sich nicht mehr um ihre Mandate bewerben wollen. DieS hat große Bestürzung in der Partei hervorerufen und ist auch die Schud daran, daß bis jetzt die Ultramontanen noch kein Wahlmanifest erlassen haben. Fürst BiSmarck und Herr Bamberger haben ebenfalls abgelehnt, alS Kandidaten aufzutreten. Beide haben ihr hohes Alter als Grund für die Ablehnung angegeben. Hlll George Victor, Fürst von Waldeck, t B e r l i n, 12. Mai. Georg Victsr, der regierende Fürst von Waldeck und Pyrmont und der Vater der KöniginRegentin von Holland, ist heute in Marienbad, Böhmen, an der Lungenentzündung gestorben. HU (ZSissSnaSriSten. Angekommen in : New Sork: Augusta Victoria" von Hamburg. .Philadelphia : Minnesota" von London. Bremerbaven: ..Aller" von New Sork. QueenStown: Campania" v New vark. :
Liverpool: Cambroman" von Boston. Hamburg: Fürst BiSmarck" von New Jork.
Hiesiges.
Die jugendlichen Pferdediebe. Fred Philipps und Wtfie Willdrick, die beiden Jungen die, auS dem Waisenhause entlaufen, Pferd und Wagen gestohlen hatten, sollen inS WaisenhauS zurückgebracht werden. Nun weigert sich aber die Verwaltung, den Willdrick aufzunehmen, weil er einen bösen Einfluß auf die übrigen Insassen ausübe, so daß man ihn wohl zur Reformschule wird schicken müssen. Mit dem Buben ist das Lebcn aber nicht gar sansk umgegangen, oenn seine Mutter ist schon seit Langem ihrem Manne fortgelaufen. WaS Wunder, wenn ein Kind ohne ein fürsorgliches Auge der Verahrlosung, , körperlich wie sittlich, anheimfällt. ' i i p . Heute Mittag wurde Willdrick in die Reformschule geschickt. -- Eine neue Straßeukebcmai schine. Gestern Abend machte man einen erfolgreichen Versuch mit einer neuen Kehrmaschine, einer Erfindung von I. S. Slawson von hier. Der Hauptvortheil dabei ist, daß der Schmutz zu gleich von der Straße aufgenommen ind in einen Wagen, der an der Seite äust, geschleudert wird. Man nill einige der neuen Wagen für die Stadt zu erwerben suchen. m Freie Bader. Eine gut besuchte Versammlung von Leuten, welche sich für Einrichtung von reien Bädern in dieser Stadt interessiren, fand gestern Nachmittag in deri j sm, " m M , im. r 'istymouly ircye unter Dornp ves Pastorö M. L. Haines' statt. Loäis Murr, Emil Naßmann, Pastor Wilburn, LouiS Gibson und Charles Marindale wurden dazu ernannt, um Plane für Einrichtung solcher Bäder zu verfertigen. Sie werden in einer Versammlung am. nächsten Freitag Nachmittag darüber berichten. Man hat im Sinne, ein großes Schwimmbassin und Wannenbäder anzulegen. Sollte etwas zu Stande kommen, so kann man es im Interesse der Volksgesundheit nur mit Freuden begrüßen. m ni m Irrsinnig. Joseph Wallace raste gestern mit einein Rasirmesser umher und gelobte, dem Dr. Bell daS Herz auSzufchneiden. Er wurde heute für irrsinnig erklärt. John Williams erlitt heute dasselbe Schicksal. Er bildet sich ein, der bedeutendste Preiskämpfer deS LandeS zu sein. m Volizekgericht. John .Kramer kam gut davon. Er ollte auf einen in d.er Fahrt besindlichen Eisenbahnwagen gesprungen sein. Daß aber heute zum zweiten Termin die Zeugen noch nicht erschienen waren, war sein Glück, denn der Richter ließ ihn gehen. John Fischer ist erst gestern hier angekommen, hat sich aber gleich derartig einS angeschmettert', daß er verhaftet wurde. Aus diefe Weise würde er sich bei seiner Suche nach Arbeit am allerwenigsten empfehlen, deshalb würde Hl Buße und die Kosten, im Arbeitshause abzubüßen, eine heilsame UnterWeisung sein, wie er sich bei der Arbeitssuche zu Verhalten h:be, so meinte Richter Buökirk. Außerdem hztte man noch ein Rasirmesser an ihm gefunden. Fischer sagte, er hätte eS hier in der Stadt gekauft, nur um sich zu rasiren, grause Marithaten damit zu begehen sei ihm nicht im Traume , eingefallen. Man schenkte ihm Glanben und deshalb auch die Strafe. W. R.-Hill, Harry Foster,' ZameS McEaffrey und ThoS. Scott mußten Alle ihren Rausch mit.1 und den Kosten büßen. . In der Anklage wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung gegen Gibby Haley ergab sich durchaus nichts Belastendes, so daß Freisprechung' er folgte. George AdamS steht unter der Tn VLayt der schweren KSrperyerleung,.
mit der Absicht zu todten, verübt an Wm. Robertson. Robertson hatte schon längere Zeit hindurch mit Unwillen bemerkt, daß um zu einem Baseballplatz zu gelangen, junge Bursche, garbige
und Weiße, um sich den Weg abzukürzen, über seine Weide gingen, und dabei ihm den Zaun ruinirten. Vorigen Sonntag nun kam, während er sich gerade auf seinem Grundstuck befand, ein ganzer Schwärm junger Bursche, voran der Farbige George AdamS, über sein Feld gelaufen. AlS nun Robertson dem AdamS verbot über sein Grundstück zu gehen, kehrte sich jener nicht im Geringsten da -ran, sondern sprang über den Zaun, denselben ostentativ zu beschädigen versuchend. Um ihn daran zu hindern, schlug Robertson mit einer kleinen Gerte nach ihm, ohne ihn zu treffen. Hieraufbrachte AdamS dem Robertson mit irgend einem Instrument, denn keiner hat eS gesehen, ernsthafte Wunden am Hals und Kopf bei, sodaß Nobertson blutüberströmt - zusammenstürzte. So die Darstellung seitens RobertsonS. Nun waren aber die Zeugen des AdamS, sehr bemüht ihn herauszureißen. Richter BuSkirk wieS auf die Einseitigkeit des Verfahrens hin und entließ AdamS, um ihm Gelegenheit zu geben, Entlastungszeugen herbei zu schassen. Die Sache wird aber dann "vor die Großgeschworenen kommen. , m Neue Klagen. Samuel Monroe will von seiner Karoline geschieden sein. Sie soll sehr jähzornig sein, ihn schlecht behandeln und den Kindern auS erster Ehe eine Stiefmutter im Wabren Sinne deS Wortes gewesen sein. Seit zwei Iah - ren hat sie ihn jedoch verlassen. - DaS war wsnigstenS gut für die Kinder. Cora M. Johnson klagte auf Scheidung von ihrem Gatten Edgar. Die zrau sagt, daß sie von dem Verklagten in der denkbar rohesten Weise behandelt wurde.' Dabei sei erein Gewöhnheitösäufer. Sie verlangt außer der Scheidung ihr drei Jahre altes Kind. William Burton gegen 3ac. Crone ; Klage auf Vollstreckung eines Urtheils von tzl5(0. Joseph Sheets, Vormund von Melville Arton Foj, gegen Alexander Given, Testamentsvollstrecker . der Verstordenen Margaret Arton ; Petition um Vornahme der Erbtheilung. August Barth gegen Christian CnderS ; Eintreibung eineS MechanicS Lien von 5200. Anna Turk strengte einen Prozeß an gegen die Stadt Indianapolis und die Wassergesellschaft, um N000 Schadenersatz zu erlangen. Sie war beim Passiren der Kreuzung von Virginia Ave. und East Str. aus einer eisbedeckten Stelle gefallen und hatte einen Fußknöchelbruch erlitten. DaS GlatteiS war nun durch Ueberlaufen eineS öffentlichen Brunnens entstanden, wie sie behauptet, und deshalb glaubt sie die Verklagten dafür hastbar machen zu können. QuS den erichtSbösen. Suverior Court. Zimmer No. 1. Elizabeth M. DeVersy gegen Joseph DeVersey; Scheidung bewilligt. Annie Kramer gegen John Krämer ; Scheidungsklage ; in Erwägung. .Ella Tagg gegen George Tagg. Scheidungsklage; niedergeschlagen. Kate McJlwaine gegen Henry McJlwaine. Scheidungsklage; niedergeschlagen., - Luella Breitfield gegen Henry Breitfield; Scheidung bewilligt. 3os. Madden gegen Sarah Madden; Scheidungsklage niedergeschlagen. Peter Lieber n. A. gegen 3ohn Klein: Notenklage. Urtheil für $578.89.' ' ... Zimmer No. 2. Minnie P. Willer gegen Joseph C. Willer; Scheidung bewilligt. CatherinexReed gegen Hh. A. Reed; Scheidung bewilligt. . '.Myron Marlowe gegen die CitizenS Straßenbahn Co.; Schadenersatzklage; Urtheil für Z500. Zimmer No. 3. Amella Strangemeier gegen FredeIjck Strangemeier; Scheidung und $250 Alimente be willigt. Adline Dry' gegen MoseS Dry; Scheidung bewilligt.. . Nalter A. Wood Machine Co. gegen Henry HThompson;,9kotenklag:. Nr ttzeU tut $33.7$,
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