Indiana Tribüne, Volume 16, Number 233, Indianapolis, Marion County, 12 May 1893 — Page 2

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Sndiana Tribüne. Erscheint -täglich und Sonntage.

Die t5glicke .Tribüne- kostet durch den TrZger Vt Genta per Woche, die SonntagSTribüne G CentZ per Wose. 23a; e zusammen IS Cents oler 62 Cent perMonat. Per Psst zusesick: in Vor suSbrzahlung 5 per Jahr. OZsice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12. Mai 1893 ?x ci,:br?e'.) Vsn oer WeltattöstellttttgSadt. Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden, uns es ist nur zu wünschen, daß sich dieser Epruch auch für Ticjenigen bewahren möge, welche beharrlich darauf hosscn. daß die Wcllausstellung roeitkrhin doch noch am Sonntag gköss net werde, sei t auch nur ossiciös. Diesen Wunsch aber zum Glauben werden zu lassen, wäre doch noch etwas gewagt. Aus $150,000 wird der Verlust berechnet, welchcn die Weltausstel hing durch dcn Schluß am e.st n, Sonntag nach der ijrönnung dem ersten Tae mit anhaltend schönem Wetter ! erlitten hat. Der Ausweis über den Besuch in dcn ersten sechs Tagen der (5röffnunz ist zwar im Vergleich zur2öeltauö'tellung in der Stadt der Bruderliebe ein recht günstiger ; bie Zahlenden G'amn t'ie-uch.r beliesen sich in dieser Zeit auf 219,7131) (wovon 123,965 auf den (5röffnungstag kommen), cuährcnd in Philadelphia noch nicht der vierte Theil dieser Zahl erreicht wurde., Aber die Kosten des Unternehmens sind auch diesmal ganz gewaltig größer, und jedes HalbdoUarstück ist verdammt" nothwendig ! Das 2k Millionen Geschenk vom Onkel Sam, das hinterher noch dazu beschnittcn wurde, erweist sich bereit! als ein wahres Danaergeschenk. . Das war am Sonntag im und um den Ausstellungspla ein Schauspiel, daß (Zincm ber Menschheit ganzer Jammer- anfassen konnte. Draußen unabsehbare Massen enttäuschter Besucher, die größtentheils niemals in der Woche Gelegenheit haben, die WeltauS stellung zu sehen, und nicht glauben wollten, daß für sie so etwas ncht ezi stiren dürfe, drinnen ein Arbeiten, das sich wenig von dem eines gewöhnlichen Wochentages unterschied (also auch das letzte heuchlerische Argument für den Sabbathschluß weggefallen!), und um den Park herum ein sabbathschänderisches" Getöse erster Güte; Buffalo Bill und eine Menge Schaubuden und Kneipen niedersten Ranges glänzende Geschäste machend! Dabei ist nicht nur bei der ungeheuren Mehrheit des hiesigen Publikums, sondern auch bei fast allen maßgebenden Persönlichkeiten, we'che mit der Weltausstellung zu thun haben, der Sonntagsschluß so unpopulär", wie nur etwas, und doch. enn jetzt eine Anzahl Actionare der Ausstellung mit Hilfe der Gerichte die Sonntagsössnung erzwingen wollen, so erinnert das doch sehr an den Bauer, der die Scheune zumachte, als das Pferd fort war; seinerzeit hätten die Actionäre durch Zahlungssperre wirklich einen solchen Zwang ausüben können, jetzt aber haben sie ihre beste Waffe unwie derbringlich verloren. Die ausaiärtizen Gaste verlieren allerdings wenig durch den Vankce-chabbeszwäng: aber die Weltausstellung verliert unbercchendar viel, von dcn (shscagoern gar nicht zu reden. (5s ist allerdings noch lange bis zum October, die Geschichte ist gar zu dumm, die Nachtheile und die Blamage sind gar zu augenfällig. schwinge also Jeder, dem es Bergnügeu macht, das Panier der Hoffnung. Die Ausstellungsbeamten, wenn man sie über diesen titzlichen Punkt fragt, zei zen eine moltkemaßige Zugeknöpftheit. Mit einer directen internationalen Blamage war der Erstlingsschabbcs bereits ' verknüpft. . Denn auch den Ofsicieren von der kolumbianischen Flottenrevue, welche Tags zuvor als Ehrengäste der Stadt und der Ausstellung gekommen waren und nur über zwei Tage Urlaub verfügten, wurde ser Zutritt verweigert. Die werden mit schönen Eindrücken in ihre Heimath zurückkehren, zumal auch das lim pfangsfrühstück. das ihnen Präsident igginbotham Tags darauf gab, ein fast vollständiges Fiasko -war! Die Einladunzen und sonstigen Arrange ments waren größtentheils verpfuscht, und viele der Gäste waren sogar Scheere ceien durch die Eolumbischen Polizisten unterworfen, die nicht wußten und nicht wissen wollten, wen sie vor sich hatten. Die Schuld hieran trifft den Bauchef Aurnham,' den größten Fatzke der ganzen Weltausstellung, der sich eigentlich selber in einem Glaskasten ausstellen laffen sollte, und seinem PrivatsecreUr Pickett. Burnham ist das wahre Schreckenskind der Welt-ausstellungs-Jeamten und häuft in feimr albernen Wichtigthuerei einen dummen streich auf den andern. Er war eS auch, der es verbot, irgendwo auf dem Weltausstellungsplatz . im Freien zu rauchen: glücklicherweise ist dieses lächerliche Berdot schnell genug abgemurkst worden. Er dürfte auch mit seinem Verbot aller Paradcn auf dem Weltsusstellungsplatz (deren eine große Menge geplant ist, u. A. , auch am Deutschen Taz" der Ausstellung), wenig Glück haben. Es ist ein merkwürdiges Zusammen treffen, daß dieser Deutsche Tag, auf den 15. Juni anberaumt ist, denselben Tag, an welchem daheim im alten 33a terlandedie papiernenWärfel fallen sol len, welche nach Ansicht Vieler von der größten Bedeutung für die politisch? Zukunft Deutschlands sein werden. Währmd dort die Leidenschaften sich 'rothglühend erhitzen, werden hier deutsches Lied, deutsches Turnen und deutscher Geist im besten Sinne des Wortes harnonische Triumphe fei:rn. sDie Arena des Jackssn.ParkZ. in wel cher die Turner sich vor allen Völkern der Erde zeigen sollen, ist allerdings noch weit zurück, und eS muß ziemlich gut gehen, wenn sie , am 31. Mai in

einem für da? erste Schauturnen genü genden Zustand sich befindet. Den großen und kleinen Sängern und Sän gerinnen dagegen steht längst eine würdiae Halle zur Verfügung, und Prof.

fkakenberger hat alle Aussicht, seine' Bemühungen der legten zwei Jahre bei ' mehr als einer Gelegenheit ruhmvoll ! gekrönt zu sehen. j Das Eintreffen und Einräumen neuer i Gegenstände in den großen Ausstel j lungs-Prachtgebäuden ist jetzt ein so j lebhaftes, als ob der ganze Rummel ' erst jetzt losginge. In dein ungeheu ! ren Jndustriegebäude herrscht bereits ' viel' ach Raumnoth, und eS fehlt auch . nicht an Klagen über unbillige Raum- j Zuweisung und Raumverweigerung. ' Doch das'gehört nun einmal zur allge-1 meinen UnVollkommenheit der menschlichen Dinge, und Jeder, der mit anderen großen Weltausstellungen sich belärmt machte, hat auch dieses Lied mehr oder weniger laut vernommen. JeKt sind wenigstens in der Midway Plaisance alle Schaustellungen volZen-1 dct. Die Stimmung dort ist aber eine nichts weniger alZ rosige. Hagenbeck und Andere ärgern sich über ihren Ge-. schästsverlust durch den Sonntags-' zwang, und unter allen gläubigen Moslemiten herrscht tiefste Trauer über das jüngst vom Kabel gemeldete Pü gcr-chisfsunglück auf dem Rothen Meere und verschiedene andere Schick salsschläge, darunter auch den Tod eines Sultans weit hinten im dunklen Eontinent. Roch am lustigsten sieht es in Alt-Wien und im deutschen Dorfe aus. Wenn erst einmal in der Wellen Stadt" alle Herrlichkeiten vollständiger geworden find, namentlich auch in dcn Ausstellungen unseren Adoptivvater länder. wird es von dort noch unzäh. liqe Dinge zu erzählen geben, von denen bis jetzt noch immer zum guten Thcil nur die zierlichen Futterale" in Gestalt der verschiedenen Staatsgebänd? dastehen. Borlau-iq ist es gestatt. noch a Biffel" zu schimpfen und zu lrakehlen, und wenn gerade bie;e un harmonische Zwischenaktsmusik in mei nem heutigen Brief etwas stark vorklingt fv ist das nicht meine Schuld. r. k. Der Nrtegslärm von In der neuesten Nummer von Ha? per s New Monthly Magazine" ver öffentlicht der Pariser Ti'mes"'Corre spondcnt de Blowik einen Aufsatz über das genannteThema mit einigen bisher nicht bekannten Aktenstücken. Der Bei sasser will die von deutscher Seite aufgestellte Behauptung, es sei ein ganz blinder Lärm gewefen, widerlegen und signalisirt zunächst die Schaffung der vierten Bataillone durch die französische Nationalversammlung als Berantaffung des dlplomatlscken Zwischenfalls von 1875. Moltke habe den Kaiser Wilhelm gedrängt. Frankreich zu bekriegen, so lange es noch schwach sei, während Fürst Aismarck, der gegen D;e Meinung des Generalstabschcss nicht aufzukommen fü.chtete, das höchste Intereffe daran hatte, zu erfahren, wie ich Rußland zu einem Angriff auf Frankreich stelle. Er habe deshalb den Herrn von Radowitz in einer Art von akademischer Mission" nach St. Petersjnrg gesandt, die aber wegen der 5ch auheit des Fürsten Gortfchakow er;o!glos war. Französischer Minister oev Auswärtigen war der Herzog De .uzes. Mit diesem hatte de Blowitz am !5. April 1375 eine Unterredung. er Herzog theilte ihm die deutschen iilane mit Herr von Radowiy hatte ;le angeblich dem französischen Bot' -chafter in Berlin verrathen und sprach den Wunsch aus, dieselben des Zaren wegen, dessen Besuch in Berlin bevorstand, veröffentlicht zu sehen, dc Blowitz erwiderte, es würde sich kein englisches Blatt zu einer solchen Vervffentlichung hergeben, außer man lte lere ihm die bestimmten Beweise dafür, aus die es sich berufen könne. Tarauf erwiderte der Minister: Ich will jetzt etwas thun, was ganz uufzergewöhnlich ist: icy will Ihnen ein amtliches vertrauliches Aktenstück mittheilen; ich glaube im Interesse meines Landes und im Interesse Europas zu yandeln, indem ich dies thue.Mit diesen Worten hatte der Herzog aus einem Pult eine Mappe genom men und diese de Blowitz gegeben. Die Mappe enthielt eine Depesche des Gra fen Gontaut.Biron. französischen BotIchafters in Berlin. In der Depesche ivar ausführlich erzählt, was Herr von Radowitz dem Botschafter mitgetheilt lzatte. Es war kurz Folgendes: Aus Anlaß der vierten Bataillone liatte Graf Moltke dem Kaiser die Noth. -Icudigkcit eines sofortigen Krieges geen Frankreich bewiesen. Man' müsse inmarschiren und allen Widerstand brechen.' Der Friedensschluß müffe auf iele Jahre hinaus Frankreich in Unlerordnung halten; es müffe seine Armee ' rcdu.iren und zehn Milliarden -ahlen, in zwanzig Jahrcsterminen, odne frühzeitigere Tilgung, und mit Verzinsung von fünf Proient jährlich; bis zur gänzlichen Zahlung hätten die größeren französischen Städte deutsche Garnisonen zu unterhalten. Graf Gontaut'Biron wollte seinen Ohren nicht trauen, als er dies hörte: er sagte, cr könne es nicht glauben, n-c'ruuf Herr von Radowjtz seine Mittheilung in der bestimmtesten Form bestätigte. Der Botschafter war au.er sich:' er merkte wob!, daß Herr von Äadomis bei seiner Mittheilung einer bestimmten Weisung folgte, aber er wußte nicht, wer sie gegeben hatte, und wzu sie dienen sollte. Er glaubte, daß iman Frankreich nur schreien und es zux gen w.lle. die E nltitung zu Erklärungen zu ergreifen, die Teutschland beruhige würde. Er begann Nachforschungen anzustellen und fand bald herous. das; nur jbie Älilitarvartei den Plan ausgehcckt habe und Fürst Bismarck ihm' ganz fre.ud sei. Nach de Blowi ist die Eröffnung des Herrn von Radowitz an den sranzo suchen Botschafter auf d.'n Fürsten Bismarck zurückzusühr-.. So kam die Sache an die Oesseutlichkeit und Fürst Bismarck war in der Lage, dem Zaren bei seinem Besuche in Berlin zu ver sichern, daß er an d:n kriegerischen Plä 'nen. von denen man rede, nicht belbei

llgr sei und die Hände in UnsuW waschenkönne. Der Schluß des de Blowitz geht dahin, daß die kriegerischen Pläne des Grafen Moltle durch die kühne, aber indirekte Ta tik d;v Fürsten Aismarck gekreuzt uv.o zum Scheitern gebracht worden seien und daß daher die Franzo'ien dem ,)i!r''.cn Aisniarck zu großcm und i'.lllilgdarem Tante verpslichlet wären. Vom Jnlanse. einige Schmetterlinge legen über l00.v00Eier. Das Volk dieses Landes zahlt j'.hr'.ich für Schuhe 500.000.000 ml für Hüte $300,000,000. Dreiundfünfzig S o n ntcige hat das Jahr IM. Dasselbe begann an einem Sonntage und endigt an einem solchen. Der Staat M a s s a ch u s t i i 5 soll die werthvollsten Ur.'und.-N von irgend einem Staate der Union besitzen. Ein zu nges Mädchen in Ohio hat so furchtbar von Neuralgia gelitten, daß ihr Haar schneeweiß geworden ist. Die erste Macht, w el ch e das Sternenbanner salutirte. war Frankreich durch den Admiral La Motte in Guiberon Bai. Der mächtige Einfluß der Sonne auf die Erde erweist sich durch die Thatsache, daß in weniger als drei Minuten während der kürzlichen totalen

Sonnensinsterniß die Temperatur drei Grade gefallen war. Eine große Versa mmlung von Virginiern ans der Weltausstellung ist für den 9. August geplant, an welchem Tage es 271 Jahre find, daß sich die erste gesetzliche Körperschaft von Amerikanern in Jamcstown, Va., ver sammelte. Auf dem Gips el desMount Washington, des höchsten Berges in New England, hat ein unternehmender Buchdrucker eine Offne und Druckerei eingerichtet, von welchen unter dem passenden Namen Zwischen den Wol ken" eine regelmäßige Zeitschrist er scheint. Den vierilndsZebzigsten Jahrestag ihrer Hochzeit feierten dieser Tage Herr und grau Jonathan Thayer von South Araintree. Maff. Hr. Tbayer ist V0, seine Gattin 92 Jahre alt und Beide erfreuen sich guter Ge sundbeit. Sie haben sieben Kinder gehabt und Hr. Thayer hat bis vor etwa zwanzig Jahren regelmäßig Tabak gebraucht und diesen Gebrauch nur eingestellt, weil er die die Qualität des Tabaks nicht mehr für so gut als in früheren Jahren hielt. Tausende von e u r o p ä i -schen Auswanderern sind noch kurz vor dem dritten Mai nach New )ork abgereist, weil an dem Tage das neue Einwanderungsgesctz in Kraft getreten ist, welches bestimmt, daß alle Zwischen decköpaffaglcre. die vom dritten Mai an fremde Häfen vcrlossen. einer genauen Eramination unterworfen werden sol len. Um dieser zu entgehen, bat eine groge Anzahl Auswanderer die Reife nach Amerika früher angetreten. Von Marseille sind auf elf Dampfern zehntanzend Italiener und von Bremen dreizehntauseno Auswanderer 'abge gangen. " Im Alter von lO.Jahren ist kürzlich in Erawfordsville. Jll.. der hochange'.ehene Bürger Wm. A. Krug. der 1790 in Lancaster. Pa., von deutsch pcnnfylvanlfchen Eltern gebo ren wurde und seit über 60 Jahren in i.rawfordZvl!le anZäNig war, gestorben. Krug war bis vor Kurzem geistig und körperlich gleich frisch. Er sprach ebenso gut d.'utsch wie englifch und war ein el.riger Lefer deutscher Lokalblätter. Lange Jahre war er actives Mitglied des deutschen Gesangvereins und noch im achtzigsten Jahre sang er im Chor mit. Krug stimmte für 21 Präsidenten der Ver. Staaten und zog seine Kinder zu nützlichen Mitgliedern der menschli-chc-n Gesellschaft heran. Die Insel Jamaica wurdt von Eolumbus auf seiner zweiten Ent deckungsreisc im Jahre 1491 ausgefun den. Seine Landung bewerkstelligte er bei einem Qrte. der schon auf d.'n alten rt . i . : i , oi r i " I nuricii inil vciZi Blumen .rucaoasfa verzeichnet steht und noch heute fo heißt. Ohne Rücksicht auf die mehrfach feit jener Zeit vorgekommenen Wechsel des Besitzes, ist Oracabaffa doch von ieher al'en Eapitänen als der wichtigste Aus fuhrhafen von Bananen bekannt. Im Jahre 1889 ging die gesammte BanaNenernte im Betrag von 2.879,000 Bi,nch?s (Bündel) nach den Ver. Staaten. Von dem in Oracabaffa fabrizirten Rum verschiffte man 1.216, 000 Gallonen ( 4 Liter) nach England und 37,442 Gallonen nach den Ver. Staaten. In dem jüngst veröffent, lichicn Jahresbericht der Eivildienst' Eommisflon wird dringend empfohlen, möglichst alle öffentlichen Beamten, beispietsweise auch die Clcrkö und Schreider in den Navy ?)ardZ. sämmtliche Beamte im District Columbia und die Jnlandsteucr- und Zollhausdeamten, dem Eivildjenstgesetz zu unterstellen. Ferner wird empfohlen, dtz Beförderungen in den verschiedenen Depyrte ments nur mit Genehmigung der Civll-dienst-Commission stattfanden und daß auch die Abtbeilungschefs sich einer Civildienstprüfung unterziehen sollen. Aus dem Bericht geht ferner hervor, daß die Zunahme in der Zahl der Regierungsangestellten in den letzten zehn Jahren im Verhältniß doppelt so groß gewesen ist, als die Zunahme der Be völterung, und daß die Ausdehnung des Civiloienstgesetzes im Laufe dieses Zeitraumes im Verhältniß 'von"l30 Pro.ent zugenommen hat. Es gibt Blumen, die nur bei dfx Tunkclheit sich voll entwickeln, und dje eae (fülle ihres Tuftes,ver' breiten. Tiefe Blumen haben alle helle Farben, gelblich, blaßlills, wej, wahrend lebhaft blae. rothe. dunkejvSlylett, vrangene nicht parunler sind. WaZ aber, sollen die Farben der Blumen bei Nacht? Man weiß doch, yaß Fgxbe in der Dunkelheit keine oder nur eine ganz untergeordnete Nollfspielt. Es ist 'nun von verschiedenen Seiten behauptet Vörden. daß bei Nachtbjumen ein selpst.

ständiges keuchten wahrzunehmen fei. Entichieden ist über die Wahrheit dieser von sonst glaubwürdiger Seite, verdreiteten Behauptung noch nicht endgiltig. Aber eine Thatsache ist, daß die Blü' then z. B. der Nachtviolen und Nacht kcrzen im Dunkel oe? Nacht sichtbarer sind, als sie es allein der Art ibrer gär' bung nach sein könnten. Wenn man zwischen Nachtblumcn gleichgefärbtk Stückchen Papier befestigt, so findet man. daß letztere nie in dem Grade. wie die Blumen selbst, im nächtlichen Dunkel bemerkbar sind. Die Ursache des LeuchtenS. wenn daffelbe wirklich, wie eigentlich nicht zu bezweifeln ist. stattfindet, wird möglicherweise in der Fähigkeit der Blüthen zu suchen sein. die Strahlen der Sonne tagsüber ge. wistermaßcn zu verschlucken und 'sie Nachts von sich zu geben. Der Zweck des Leuchten? dürste ein Anlocken von

Insekten zu Helfershelfern der Blüthen- j defruchtung fein. Vielleicht gelingt es einmal, nachzuweisen, daß bei den dies Amt bei den leuchtenden Nachtblumen ! vollführenden Insekten ein besonders scharfes Farbenfehvermögen vorhanden ist. Zu verwundern wäre das nicht; hat man doch bei Ameisen die Fähigkeit entdeckt. Farben zu erkennen, die der Mensch ni.ti ra:j: mit 'cin?m Auge zu ?M-''i-!t ) r :.!: FrauLatham Hall, früher in Enzabcth. N. I., jetzt in Nosario, Argentinien, wohnhaft, tagte bei einem türzlichen Besuche in ihrer alten Hei mach.' Paraguay sei das Land, nach welchem Junggesellen auswandern solllen. weil dort das Leibliche Geschlecht .lU1rti4v ftti X" mlinnitfy iH uin ,)u 4 1 v ivty v i ui3 iiuv iiui tiiiuyv was dem Kriege zwischen Paraguay und l.7: . j ;rx . ix oruiiticn zuzuscyreroen in weicycin die jungen Männer abgeschlachtet wur dcn. Die deutschen Seeleute waren die ersten, welche die ihnen von Unclc Sam im Hafen von New "ork bewiesene Gastfreundschaft herzlich er wiedenen. Commandeur Büchsel empfing gleich am Tage nach der Flottenparadc an Bord der Kaiserin August" alle Admirale und Kriegsschiff Commandeure zum Lunch. Kurz nach Mittag legten eine Menge kleiner Dampf barkafsen neben der Kaiserin Augusta" an, und um 1 Uhr saß die ganze Ge sellschaft gemüthlich beisammen. Echt deutzchc Gemüthlichkeit gab bei der Affaire den Ton an. Es gab keine offiziellen Reden und doch fehlte es nicht an herzlichen Toasten und Ansprachen aus dem Stegreif. Die Herren unterhiel ten sich 0 zwanglos, wie es ihre hocheleganten und goldbetreßten Uniformen nur erlaubten. Die Ereigniffe der legten Tage wurden in launiger Meise besprochen, mancher lustige Zwischen fall erzählt und schließlich schied man mit der Ueberzeugung, daß sich in New Z.örk ein herrliches Leben führen lasse. Uno die Kapelle spielte zuletzt: Ach wenn es doch immr so bliebt" Teuistdi ocalnachrlchten. Provinz Brandenburg. Berlin: Cbtzit a la Suite des Kencrals'abks. erstes Tirectionsmitglied ocr Kriegs'Akademie Heinrich Emin v. Wildendruch, ein Bruder des bekannten Dichters Ernst v. Wildenbruch; sodann der Minislerialdire.tor a. D. im Mi nistcrium des Innern Lodemann. srü l-er Regierungspräsident in Lüneburg; der langjährige Syndikus des Aelte sten'KollcgiulnS der Berliner Kauf Mannschaft, Kreisgerichtsdirector a. D. Beifert; der erste Director des Kunst gewcrde-Muscums Karl Grunrw; der Oberstabsarzt a. D. Dr. Asche, srübcr im 3. Feld-Arlillerie-Rkgiment. der erste Jude, welcher Oberstabsarzt l. Klaffe geworden ist; der Amtsgerichtsrath Ad. Rutenberg, auch als Schriftsteller geschätzt; der Regicrungsbaumeister und Etadtrath a. Eduard Schmidt; der Münimeifter a. D. Wilh. Loos; der Hosmaler Friedrich Richter; der Hof tapeziere? Otto Hiltl. ein Bruder des früheren Hosschauspielers Georg Hiltl; der Begründer der Wiener Cafes in Berlin, A. Tewele; der Obermeister der Berliner Tifchlerinnung und Be zirksvorsteher Rudolph Moiel. Die Bauunternehmer Schmidt'schen lZhe leute hatten zur Begründung eineö Findelhauses (Kinder-Asyls) den Be trag von einer Million Mark der Stadt Berlin testamentarisch überwiesen. Von ihren Erben ist diese Bestimmung jedoch angefochten worden, so daß die'Stadt' gemeinde einen Proceß anstrengen mußte. Dieser Proceß ist jetzt vom Kammcrgexicht zu Berlin zu Gunsten der Stadt entschieden worden. Frau Dr. B. Friedländer hat dem Magistrat die Mittheilung zugehen lassen, daß sie die von ihrem verstorbenen Ehemann Dr. med. Georg Friedlünder hinterlasskne Bibliothek, deren Ankauf der Magistrat beabsichtigt hatte, der Stadt Bertin zum Geschenk mache. Tje von den Erben des verstorbenen Bankiers v. Vleichröder dem Oberbürgermeister Zelle zur Verfügung gestellten 100,000 Ms. hat dieser der Armen-Tirection überwiesen, die beschlossen hak, dgZ Kg pital zinsbar anzulegen und die Zinsen zu laufenden Unterstützungen von verschämten Armen zu verwenden. Außer J&em haben die Erben den Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft 60,000 Ms. überwiesen, um diese Summe der Friedrich Wilhelm-Victoria-Stiftung äls eine Gerfyn von Bleichröder Spe-cial-Stiftung 'elnzyvttk'ch-n. ' Provinz Ostpreußen. Dem früheren Kümmerer Schallies aus Schöneberg, welcher eine längere Zeit im Untersuchungsgefängnisse un schuldig in Haft gewefen war. ist als Entschädigung, ein Gnadengeschenk von 250 Mk. überwiesen worden. Der Bau eines Noth- und Fischerei HafenS in Groß Heydekrug soll nun mehr in diesem Jahre zur Ausführung gelangen, nachöem' sich hje Fischer ?ur vorschriftsmäßigen Unterhaltung der Hasenanlagen der Regierung gegenüber verpflichtet haben. Nach dem Kostenanschlag wird dieser Bau nicht mehr als 300,000 Mk. erfordern. Der kürzlich in Elbing verstorbene Rentier Friese hat pex Stadt Heiligenbeil ein egat von S9.000 vermacht. Provinz Westp'i?euben. Der Werkmeister Karan aus der Ja. lobsmühle inMew hat sich erhängt. .Jn.Reugttt wurpe per Nechtöan

wall uns Notar Grolp wegen Unkczel Mäßigkeiten bei der Ordnung einer Erbfchaftsangelegenheit verhaftet. f Gymnasiallehrer Werner Wolff in Neustadt. Unter der Anklage, in ihrer (frgenschast als Beamte der Etrompolizei in den Jahrm 1LL0 bis 1891 den Floßmeistern beim Passiren von Trusten durch die Schleuse Geldgeschenke angenommen zu haben, hatten sich vor der Strafkammer in Danzig der Strominspector Bach, der Schleusenmeister Schulz aus CZr.-Plehnen dors, der Stromaujseher Schön aus Strohdeich und die Schleusenwärter Karp und Werner aus Gr.-Plehnen-dorf zu verantworten. Der GerichtsHof erkannte gegen die Angeklagten Bach, Schulz und Schön aus je 0 Mo nate Gefängniß: gegen Karp und Wer ncr sowie gegen drei der Angeklagten wurde die Sache wegen verschiedener anderer, noch nicht erledigter Fälle vertagt. Provinz Pommern. t In Stralsund der Geh. Justizrath Dr. Karl Dorn. Ueber das Vermö gen des Kaufmanns August Beccard in Ueckermünde wurde das Konkursver fahren eröffnet. Der emer. Lehrer Piepkorn in Treptow feierte die dia mantene Hochzeit. Wahrscheinlich in einem Anfall von Geistesstörung stürzte sich der 84 Jahre alte Hospitalit Wil. Helm Steinkraus in Treptow aus sei nem in der 1. Etage belegenen Fenster

und starb kurze Zeit daraus. Provinz Schlesmig-Holstein. Während die beiden Schiffe? Karl Lange und Beck mit einem Boot nach der Insel Pellworm übersetzen wollten, schlug dasselbe um und die Beiden fan den ihren Tod in den Wellen. Nach der neuesten Uebersicht über den Stand der Arbeiten am Nord - Ostsee - Kanal sind von der gesammten zu bewegenden Erdmasse von rund 77 Millionen Kubikmeter bis jetzt 40 Millionen ttubikmeter ausgehoden. In diesem Frühjähr wird der Gesammtbestand der Ar beiter auf 6500 Mann gebracht, die bereits zum großen Theil eingestellt sind. Zur Zeit der Eröffnung des Kanals soll in Kiel eine Provi'nzial-Industrie-und Gewerbe - Ausstellung abgehalten werden. Provinz Schlesien. Der verstorbene Rentner Hilbert in Langenblielaust hat der evangelischen Kirche außer 200,000 M. baar mehrere werthvolle Gebäude, Gärten, TreibHäuser, Aecker und Wiesen testamenta. lisch vermacht, die in erster ' Linie zur Errichtung eines großen LLaif'enhaufeS verwandt werden sollen. s Der Rentner Braun in Liegnitz. Bald daraus waren in der Umgegend von Hay nau Wechsel aufgetaucht, welche sich als gefälscht erwiesen. Die angestellten Ermittelungen haben ergeben, daß der so plötzlich Verstorbene jene falschen Wechsel man spricht von bedeutenden Summen selbst angefertigt und bei verschiedenen Banken discontirt hat. Ueber Brauns Nachlaß ist ' bereits das ConkurSverfahren eröffnet worden. Ferner: Verwittm. Frau Pastor Sanft leben, Kunftgärtner Albert Paul, Kaufm. David Wiener, Verw. Frau Kondukteur Neumann. Rcg. Botenmeiste? a. D. Ernst Peltz. ' Landwirth Julius ttlofe, Premier-Lieutenant a. D. Arthur Mueller, Verw. Schneider meiste? Auguste Hoffmann., Verw. Schuhmachermeister Henriette Ernst, Lokomotivführer a. D. G. Lympius. grau Rentner Johanna Hüttner. Provinz Posen. t Frau Superintendent Saran in Bromberg. Der frühere Postbote Paul Dalmer in Bromderg. welcher zwei Postanweisungen unterschlagen und zur Verdeckung ttv llitterschlaaun gen die Ouittungen gefälscht hatte, wurde von der Strafkammer zu 9 MoNgten Gefängniß verurtheilt. Provinz Sachsen. f In Mühlhausen: Dr. Friedrich Fleischhauer und die verw. Frau Eva Maria Eähardt. geb. Strecker. s In Naumburg: Wilhelm Pfeiffer, August Groh. Frl. Hedwig von Schön, Frau Tbekla Ehrenderg. geb. Niese, August Schortman. Frau 'Silhelm Klahre, geb. Meißner. Auf dem Perron, dcg Bahnho?cs in Nordhausen wurde der Assistent Wilh. Köppe von einem Herzschlag getroffen und s.el todt nieder. Provinz Hannover. Der neue allgemeine preußische Büßtag bat für Hannover nicht die Folge geyabt, die Mannigfaltigkeit der Büßund Bettage völligzu beseitigen. Neben d"em allgemeinen ist noch speciell ein hannov-r'sches Kirchcngesetz ergangen. Danach bleibt der nach' Michaelis in den Herzogtümern Bremen und Verben bganene Bußtag hjs auf Weitere? bestehen,' ebenso der in ' ve'rschie'deueu Theilen der Provinz um Michaels beyangene Bußtag so lange als Pastor und' Kischenvorstand es übcrcinstim mend beschließen.. - Ein merkmürdi? gex Selbstmord ist in Uehrdf am Harj vorgekommeu. Der Wegemgrter Röber war vor Kurzem aus seinem Dienst entlassen worden und seitdem ver schwunden. Kürzlich fiel es auf. tag der Rauch in per Röberschen Küche nicht abziehen wollte, und als man nun zusah, fand man Röber an einem Ha tcn iw SchSZttjlejn erhängt vor. -Provi yj" 20 eftsqie'y. Der zur 7. Gendarmenebxigade nach Münster versetzte Major von Pittmar langte kürzlich an und nahm im Gast hose Moormann Wohnung. In der Frühe des nächsten Tages wurde der selbe plötzlich von' Geistesgestörtheit be. fallen; er drang in voller Uniform in verschiedene Zimmer des Hotels und rklärre dkn in. denselben befindlichen chästen, Äh'ftlilk verhaften müsst. Erst nach mehreren Stunden gelatji etz, den Irrsinnigen in das hjesige Garni sonlazareth zu überfahren, -- Der Posthilssbote Braun in Münster ist rg'e, gen wiederholter Beraubung von Pak teten verhaftet worden. Das Gourly'sche Tampssägewerk ist vollständig hgedrannt, r- f Kaufmann und ÄathShe'rr Georg Teipel st, AxnSberg. Die neuerbaute Wederei der Firma . t. -i,

H. Beckmann Söhne in Bochott ist em Raub der Flammen geworden. Ä h e i n p r o v i n z. Die Stadtgcmeinde Köln hatte am I. April 192 eine Einwohnerzahl von 292.126 Seelen. Am 1. Februar 1893 bezifferte sich die Zunahme aus inZgesammt 5814 Seelen, sodaß an diesem Tage die Bevölkcrungszahl sich im Ganzen auf 297.Ü40 Seelen gestellt hat. In der Wertzeugmaschinensabrik von Wilhelm Ouestcr' in Köln erplodirte der Dampfkessel. Der Maschinist wurde unter den Trümmern des Kes selhauscs todt aufgefunden. Fünf Personen wurden theils schwer, theils

weniger erheblich verletzt in's Hospital geschafft. Viele Personen erlitten leichte Verwundungen. Der sallirte Kaufmann Emil Giers von Köln ist beschuldigt: 1. in den Jahren 189U und 1891 die Rheinisch - Westsälische Bank um 100,16'.' Mk., 52. am 23. März den Direktor Berghausen um 25,740 Mk. und 3. von September bis Tezembcr 1881 das Vermögen cs Direktors Richard Hoffmann um 25. 000 Mk. durch Vorspiegelungen salschcr und Unterdrückung wahrer Thatsachen geschädigt zu haben; ferner wird dem selben zur Last gelegt, daß er durch Aufwand übermäßige Summen verbraucht und seine Handelsbucher unor deutlich qesührt habe. Die Strafkam mer verurtheilt Giers zu 3 Jahren Gefängniß. Von den wegen Beihilfe Angeklagten lautete das Erkenntniß gegen Pfannkuchen auf 9 Monate, ge gen Aron auf 1 Monat, gegen Seitert 4 rr ri r r o. . . auf 14 Tage Gefängniß; Funk wurde! ii Mva n " n w V , frrinrfnmrtvn- Ter krikant (It"'"' w - "-71 4 Jof. Konlgsberger in Aachen nistete aus Anlaß seiner silbernen Hochzeit eme umme von z&,vvv wt. als Grundstock für eine Arbeiter-Hülfskasst und rerpflichtete sich gleichzeitig zu wei' teren Jahresbeiträgen. Cohen, der t-i m r. (YYi w frühere Prokurist und Abtyetlungzvor' stehe? der Aachener Diskonto Gesell, schast, der im September 1839 wegen der von ihm zum Nachtheil der Ban! vorgenommenen Essektenspekulationen zu einer sechsjährigen Gefängnißstrase verurtheilt wurde, ist vom Kaiser be gnadigt worden. Cohen ist, nachdem er nahezu 3 Jahre seiner Strafzeit verbüßt hat, aus der Haft entlassen worden. s In Barmen, Präsident der Handelskammer, Kommerzienrath Fr. v. Cynern, der Bruder des Abg. i. Crznern. Provinz Hessen.Nassau. f Der RegierungS und Geheime Baurath Jakob Neumann in Kassel. Ein Bermächtniß von 71.000 Mk. ist soeben der Stadt Kassel zugeflossen. Der verstorbene Kaufmann Hütteroth hatte Aufzeichnungen hinterlassen, aus denen' seine Absicht hervorging, der Stadt diese Summe zu vermachen, da. mit die eine H'älste davon zur Errich tung eines Brunnens inmitten bei Königsplabes, die andere Hälfte, für Zwecke des Wohlthätigkeitsfonds Ver. Wendung finde. Die Erben haben seinen Anstand genommen, diese edle Absicht des Heimgegangenen auSzuführen, obgleich eine testamentarische Be. stimmung darüber nicht bestand. Die Gottschalk'sche mechanische Weberei (egeltuchfabrik) ist theilweise emce äschert worden. 5000 Militärze'.tt und große Vorräthe sind vernichtet wor den. Der Schaden beläuft sich auf 150,000 Mk. Thüringische Staaten. Noch sind zwar die Betrügereien in Altendurg. welche sich der Wechielsäl scher Paul Bläßig hat zu Schulden kommen lassen, nicht alle aufgedeckt, aber wie umfänglich sie sind, kann man schon daraus erkennen, daß die Staats Anwaltschaft bereits über 400 Wechsel in der Hand hat. Davon sollen allein 00 auf die Person eines Gasjwirthcß in der weiteren Umgebung Altenburgs gezogen sein. Von den Behörden werden zwei vermißte Männer gesucht. Der Komptoirist Julius Egermann von Altenburg ist seit dem 15. Fed. verschwunden: der Gutsbesiher und ylmtsvorstfher Karl Solle aus Nisch. wsl) hat am 13. Mruar den Vieh markt in Bürgel besucht und ikt seitdem auch spurlos verschwunden. " mtntt da? Este euch lzefchwerlich wird, Ver dauUchteit' " uugeltügend, Schlaf eine UnmöglichkM, und Appetrtlosigkert sich einstellt, fo gebraucht-fofort den aazten Zoyann Hon schen Malz-Extrakt. Der. selbe wirkt kräftigend auf den ganzen Organismus Und wird gegen Dlzöpkptza Maaenleiden, 'Schwache, Husten und Erkältunczeu von allen AerUen empfoh, len. Der ächte Johann Hoff'fche Mal; Extrakr hat die Unterfcdrikt von Jo 5nn 'jffgiiiiilt g5i. ?WS' hann Hoff auf dem Halse einer jeden Flafche. Nehmt keine der werthlosen Nachahmungen. Eigners Mendelson Co., Ageuten und Imports. von Mineral Wässern, 6 arttasEit., Vors. -- .! i- .. ' ti; ffettleibigkeit. Dr. Schindler Bar niy's 1'iarienbader R e d u c t i o n s p ist l e n h'dkn sich alö das vorzüglichste Mittel gegen ff'ttieibigkcil biwäkrt. 1 r. Schindler Barnay tst eine anerkannte Sluterität in allen diesen 8at len. ödigtn fad eil, Pigri ßttü i n g e r. r a i t nP a l , fü üno Unselig isi ruqimr tiioniiajic irp izaven tit Wirkuna bet. iciocii attestirt. " "' Marie OanistZnal. Ovrrnsänakrtn. Stuttaart. schreibt : Inliegend meine Photographie, rvo ich hoffentlich hr,n R,ductionvillen alle Uhie mackie. Sollten Sie damit nicht zufrieden sein, so tritt ich Ihnen eine spicken, wo im noch im hoch st'n Stadium war." Weitere Information er lt eilen: EtsnerMendelfonComvanv. Agenten für Sr. Tchiudler-Barnay. lös 154 Jrankli Str.. ew vork. . iril Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleib. " niz V. Vgstinst? 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Da Beste In her West. d Stciitixt, R. I.. Mai '9t Ich Krauch'.? Pastor önia'I Nrrvrnilarkkr bin n melnem Lohn, wklchcr öttstcikrank war. nach um ebraucb bt Miltkl aber nieberia fich kam. Ich bl , deshalb jür meine sticht, da Mittel alt da best, tu der Well für ?ieroenict6ett und rarnr c u ttnrtfsiun IL4 Chalkstone Äve. Frau M. A. Uou g h li. 9 )otT. Mal 'Z. Mki IS-jShrigkr Sohn litt t.t sechs Jahren an Epilexfte. kitU sür dies, reiben empsohlene Mittel utden angewandt, aber leider ohne Eriolg. Durch den Gebrauch aber von Vastor K5nig' Nerven-Etrker 1nd alle Symptom, ver ranrye , ,enqn haltt ich eS rtthal? sür meine Pstichl, ititm rticfnctn i zu rothen inen Versuch damit zu machen, damit er brafn. rot ick erfreut unb banfbar fein m5ae. Utah Hause, 00 . ve. N. enhard. Woodsidk. Mi.. 7. 0V.

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em Herzzittern und Schwindel in, opfe. I Adrai Zausen. " wiiinuum ü'bui ue 3icmnuiotniK ?VrEt ud une VrLdk.F!asche zugesandt. Arme I 1 7 eilt tocrttjhoITc Buch fsir SleroeHlsibenb iv v V . i . v . rvi , W, V er&alten auÄ die iKedurn Hnifonst. Dieke Medizin wnrde seit dem Jahre 137 don de, chw. Pastor Kdnig in ftrt Wayne. Ind., jubttttttt tao jciji nr inner tt:vriiung von ott KOENIG MEDICINE CO.. 28 KandolpU St CHICAGO, ILU Bei Avotdeker tu baben für 91.08 die Flasche, Flaschen sür $5.00, IS W M 49 .i tM V M. J ndlanepolti t'de d.. rtheken n . Will. Panzer. U Weil Washingtons gFVQV V. , 1 U f V.UUi ?n X. Will. i tr. cnü ke Lud if aft Str. und Ltnrorn Lane, .,Dr. I. Wühler, Dkutschcr Arzt. Office und Wohnung: 7 Süd Delowarc S traße.l Ossitt-Stunden: -9Nl,rrA.; 2-Z Uhr Vacdm.: 7 Nr dend?. rlevt,on l,u, Dr. PFAFF, Office: 131 Nord Pennsylvania Str. Offick'Stnden von 24 Ni,r Na.iim. j 2s o. 425 MavitM Avenue. Stndcn von 10 11 Ul)v Borm. Wohnung: li?7 .Mabam str. .Gke B.rmontstr. . t Tel.pi.: j K'knvä. Dr. Ainelia li. Keller, Office: :9 Süd Meridian Straße. C 9-Os?ice-2tunden : 2910 Uhr TZolvl. 4 1Ir ?!ach,n. u llhr vendö. Telephon 907. TIDji-- ffirJi, No. 33 Ost Ohio Straße. Tprcchstundön : r U Uhr Vormittag. 18 ?;jämittuaa und venoe. snntaa an -3 Ul)T Jinchmtlloa. ' C. Govrts. Deutsche Zahu-Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. G a 8 wird aus Wunsch on.jrwar.bt. Mary C. Lloyd, Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher's Bonk, gegen über vom New vjoxl Vtore. Bandagen und wundärztliche Apparate. Bruchbänder. Krücken, Cck'ienen un alle wundiirztlickrn Vegenftaude. Tag grüßt i'ager k ü n st l i ch c r A u g e n. Wra. H, Armstrong & Co., 77 Tüd Illinois Stvatje. Dr. aaner. ff.rt : Zlo. 80 Sst Shio tr. Ötf ccxuuben 10 Uhr Siorml'iiigG. UOt VlaAKittaft. r-oftimm: Scke Broads,ak d v;,el ve. CSf Teler dsn DU. JJFzniiZLXlzzK&Jz Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: ?!o. 194 Ost Michigan Strabe, (Ecke MassachnsellS Avenue.) - Täglich von iA Uhr. Sonntag? ausgenommen.. Dr. C. N. Schacfer, DvZt.und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nühe Morris Str. Svreckstunden : 7:30-9 Uhr Margen, 13 Uhr achmittags. 7:309 Uhr Abends. Telephon 282. m";-.. k 7is M , WM'. Das beste Starluugsmittel. ZZ.00 per Flasche 6 Flaschen für $5.00. -u zdsz, in derDeutschen Apotheke von F. WU1. Pantzer, Sl West Washington Straße und Ecke EaN StraKe urrd Lincoln Lane. Die ga,e Nackt ofte l Ferd. A. Müller, (chfolgrr von 2tüt Müller.) Apotheker. 5 te Anfertigung !o tyiMtn tefchlebt in derlsflaer. sachverstZudigex Setse. Südvest-Kcke der I . Ost Washitzgt?!, uyb HA Str. T ZtWw 8Y0. jno. A. Kutsch, Fabrikant und Handler in Pferde Weschirren . Ztteln, Zügeln, Peitschen. Särnram, Büruen ir. Reparaturen werden gut u. prompt ausgeführt No. 263 MaffachusetlS Avenue. esne Hkttisgg l " Hiijt Lcjahliiiig ! 0ros3-eye3 a$ cured by Dr. Cir : f n rie 'rninüt by n'tiew Im'proved nj fatesi Boti4." Creat bp reK:t b ri t r:z- '" &$iciQvn?v .' Wie sie von ?. C:.';r i Ct er-, verbesserte Kvr.tnU'.i L:. ' U l-U t.ttra 372RUin?.r.t ' - . eu fichjrns:::::-;c:: . . ; ht C g, ... .

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