Indiana Tribüne, Volume 16, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1893 — Page 2

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Jttdinna Tribüne. Erscheint -Ücjid) utxb onxitix9 Tie tägliche Tribüne- kostc. durch den Träger ilGcnt-3 per Scii-, die GonntaßSvTribür- 6 Cents per Süjoftc. Seite zusammen 15 Ccr.tä oder 53 Qtnti perMonat. Per Post zug'fiZ: in Vor auZbczahlung $' per Jar. Ossice : Sio. 18 Sud Alabama Str. 'Indianapolis, Sa., 11 Mai 1893 fWfrcUWtf. der Wettn?steUuttgSstadt. Oon Chicago, G. Mai. Frostig, das ist gegenwärtig die Hauptsignatur des Weltausstcllungsplakes, ' und das Zweite ist: trübe. Dementsprechend ist auch der Besuch

. . . i I tzalben Million zur Eröffnung ist denn doch etwas sehr groß, und es wird, wenn die Weltausstellung sich geschäftlich halbwegs rentiren foll. aus durchfchnittlich 100.000 Menschen den Tag gerechnet! Auf dem riesigen Flächen räum. der. wie erwähnt, beinahe das J'V,IT" - - V- - vierfache des Areals der letzten Parifer ' Weltausstellung betragt, verschwinden 18.000 Mengen aeraDcui: sie machen sich kaum mehr bemertlich, als ob über-! daupt kein Publikum da wäre, sondern nur das Heer der Dienstthuenden. Die frisch angekommenen Amazonen und männlichen Krieger aus dem Reiche Dahomeh schüttelten sich jämmerlich vor Frost und würden lieber unter Aehanzins -:chrcckcnsscepter den Kugeln d'er Todds'schen Armee preisgegeben sein, als dieser für sie unmenichlichen Witterung, und überhaupt-sollen sich gar manche der Söhne und Töchter aus Tropenländcrn mit Selbstmordgedanken tragen; daß viele an Heimweh lciden. ist gar nicht zu verkennen. Noch schlimmer aber ist die Thatsache, daß eine ganze Menge kleiner Geschäftsleute, welche sich in der Mhedes Ausstellung?planes niedergelassen haben und schauderhaft hohe Miethen zahlcn müen, gegründete Au-siche haben, ruinirt zu sein, ehe die Ausstellung vollständig im Gange ist; namentlich gilt dicsvon der Armee der Pechvögel, welche Sommer Erfrischungen seilhalten, nach denen gegenwärtig auch dann keine t'achfrage wäre, wenn die Besucherzahl des Allsstellungsplacs das Zehnfache erreichen würde! Es sieht zum Verzweifeln aus. Allerdings kann in wenigen Wochen ein glorioses Wetter und ein gewaltiger Andrang die Verluste in Vortheile derwandeln ; aber der Anfang dazu muß für diese 'MauttMtthcsie:! der Speculanten bald kommen, sonst. . . . Ich habe Ihnen bcmls crMlt. daß die Ausstellungsverwaltung ernstlich Mine gemacht, den bcutelschncidenschen Restaurateuren aus dem Ausstellungplape Zügel anzulegen, und es war wirklich tz'he Zeit, Daß dies geschah. Wenn auch nicht alle diese Menschenfreunde es so gut meinten, wie der Franzose, der sich für die Benutzung der Teller und Gabeln ertra bezahlen ließ, so war doch stellenweise das Unwesen schlimm genug. (5s darf übn gens nöch hinzugefügt werden, daß diejenigen, welchen auch fernerhin die Preise in der Weißen Stadt noch zu hoch, und das Mitbringen von Speisen zu unbequem sein sollte, einen billigercn Imbiß haben können, ohne das Ausstellungsgebiet verlassen zu müssen. Denn die'Midway Plaisance ist ja auch noch da, und in ihr z. B. das deutsche Torf ! Dort ist auch, soweit ich bis jetzt entdeckt habe, der einzige Platz des Weltjahrmarkt-Gebietes, wo das Glas Gerftensast für 5 Ecnts zu haben ist. Allerdings muß man einen Quarter erlegen, um überhaupt hinein zn können; aber das würde sich schon wegen der Freieoncerte der beiden deut schen Militärkapellen 'reichlich lohnen. Mit maßvollem Gewinn zufrieden, gehört ' dieses Privatunternehmen. wie man schon jetzt sagen kann, zu den geschäftlich aussichtvollsten auf dew Völ-ler-Stclld:chein. An Mangel an socialen Zwisten auf diesem Schauplatz der Völkerverbrüde rung kann man auch nicht klagen. Erst hatten die Bauhandwerkcr im Allgemeinen und dann noch die Zimmcrleüte im Besonderen sich einen verunglückten Strile geleistet, dann machten die Kellner einen Anlauf, und jetzt z igen die Eolumbifchen Garden, dieAusstellungsPolizei, unverkennbare Strikelust. da sie gefunden haben, daß man mit SlO Monatslohn anf dem Weltausstellungs' platz nicht weit kommen kann, wenn man einen anstrengenden Dienst ver richten muß; außerdem gefällt diefcn Garden ihre Uniform stellenweise nicht wehr, da sie, wie sie behaupten, von vielen Besuchern mit ausländischen zweibeinigen AuZstcllungSge;enständen verwechselt würden, infolge dessen sie ihie Autorität nicht recht behaupten könn !en. Der Himmel gebe, daß diese und andere Wölkchen sich verziehen, ehe oie Weltausstellung ordentlich und vollständig ist, ' und daß auch ' mehr Harmonie zwischen den "!llusstcl!iMgsbeamten, selbst, und zwischen diesen und den Ausstellern erblühe! Auch in dieser Beziehung ist noch gar Manches im fertig." Allgemeine Bewusdcrung hat es er?egt, daß Oesterreich bereits" mit feiner Ausstellung im Jndustriegebäude ganz und gar fertig ist. daher sogar TeutsiZland um Haupteslänge voraus gekommen ist. Tie österreichifche (Zner - ixt bat sich bier einmal tn ebenzo vorth?ifhöilfm Pisfitt nr.f'xM wie die österreichische Gemüthlichkeit, ..... - '-7 und man - darf nicht vergehen, daß Oesterreich ti,r,iltn,km3kt Sehr ihat im in Z schirr geworfen hat! Unmittelbar w w w - J Ty n 1 r I r v r nedenemand?? prangen die osterreichi. sc und d:e deutlcye Ausstellung, und ,. . , t . t 'i t 'v f f ; . über die Schönheit helder berrlckt auck

aan; enorm zuru:gcgangen, non oer:7v . -I . - r - : musikalischen Attractionen. Man sollte erbauen darf: e5 tjt daraus sowie aus zwar meinen, 18.00 Menschen an ei-jNnung der meisten Gebäude noch uem Wochentag, ehe die Ausstellung l gutt Ausilcht vorhanden. wenn auch die vollendet ist und ehe der Ström der j Mmchmen mcht geh n und die Ausauswärtigen Besucher mehr als seine llung ..ottmell geschlossen is.. Dcib Vorposten gesandt hat. das ließe sich ! an den nächsten Sonntagen so ziemlich immer noch hönn. Aber der Eegensaö ! UeAu stelln ,m:.n e& lah und hAnaht einer Zugänglich sem werden, liegt zunächst

vel amerttünljcyen Vejucyern nur (jlne stimme. Das Jndustriegebäude ist jct, abgesehen von der russischen Ausstellung die so gut wie noch gor nicht da ist, ganz gefüllt, obgleich noch immer vieles einzuräumen ist, und sein Inhall kann son allein ein Studium auf 29cchen hinaus bieten. Sehr erfreuliche Fortschritte Koben auch die s)h't stcllungcn in dem blumen- und odz:' duftenden Gartenbaugebäude gemacht, wo die kalifornische Ausstellung am Weitestcn unter .den amerikanischen fortgeschritten ist und z. B. schon in

dem 30 Fuß hohen Orangen-Thurm eine bewunderswerthe Attraction bietet-, 7 Noch immer würgt man sich leider Gottes mit der Sonntags Oennunqsfrage herum, und was auch das schließliche Reultat sem wird: zu einem ostenen ehrlichen Austrag wird die Sache

11, VUIIUfll V V V VV VII MVV J . . , j , , unter keinen Umständen gelangen. V jic Ga? $ i mjetmafeen anbert Man muß froh sein, wenn man ganz dar. E hecht darin: Der Grenz;f .ik. t firf nm c-rn- ilorrespondent eine? 'Zeitung IN La

gewiß weiß, daß rnan ncy am .age des Herrn in den Ausstellunasparks er..kCk rf & r4 am Mi)irf ik r i i iiiriirniii iiimii 111111111 i 11 11 n i nur an iyrer inneren unserligleil. i5 ist zu hoffen, daß für die besuchende auswärtige Welt wenigstens der Schein von Sonntagsfreiheit gerettet bleibt, obwohl ich keine bohr Wette darauf cii- ! ctbm möchte. Wenige Wochen noch, irnd die Welt. m,3ft,fl,m,- ftpfir in ihrem 5Zenitk. Zcht ich' dann nur noch in Lob und mrci3 ,u schwelgen haben! Sollte der Preis zu schwelgen haben? Himmel auch fernerhin ein finsteres Gesicht schneiden, so dürfen die Besucher jeht wenigstens daraus rechnen, daß sie immer anständige Wege finden werden, wo ihr Fuß oder Füßchen gehen kann; denn jetzt sind die Tage vorüber, da die Wege in der Weißen Stadt durch Himmelsthränen überschwemmt werden konnten, und Jeder, der nocb den Eröffnungstag mitgemacht hat. weiß, was das heißen will. V. K. Ungarischer Chauvinismus. Die ungarischen Landcsstiefvüter. die Herren von der äußersten in!en, gestatten sich wiederum den landesübli cyen Sport, die kostbare Zeit des Parlaments mit nationalen Jermieaden zu vertrödeln. Diesmal gibt sich der Abgeordnete Karl Eötvös dazu her. die Gcschäste der Zeitvcrgeuder zu besorgen. Er hat in einer Interpellation an den Honvedminister angefragt, welche Bewandtniß es mit dem angeblichen Verbot für Militärkapellen, in ungarischen Theatern zu spielen, habe. Diese In terpellation hat eine so charakteristische Vorgeschichte, daß es sichverlohnt. sie aus dem verdienten Staube der Vergeffenheit zu retten. Bei der Budapest Aufführung des Volksstücks Vrobe - Ehe- gestatteten sich einige Jünzlmcle den kleinen Scherz, das Kossuthiied. welches einer

der Komiker zu singen hat. xmal da W nngcroicmtc vcie wno aus eine capo zu verlangen; diese kindliche Vackstemvlatte gelegt. Am Kopfe und Demonstration-'machte ein gewiffes'an den Füßen der Leiche werden zwei Aussehen, da die sensationslustiqe upferplatten besestigt, welche die bei. Presse natürlich jede derartige indcrei den elektclschen Pole einer Dynamo mit lächerlicher Wichtigkeit breittritt. Maschine bildcn. Tann läßt man den Tie Polizei beding darauf die Thor elektrifäen Strom durch den Körper beit. dem Tiirectl'r die Wealaiinn d.'z gehen,' der aewiisermanen die Rolle der

Kossuth.oupleis zu empfehlen, weil.es Veranlaffung zu lärmenden Scenen gebe. Das fehlte den Lärmmachern gerade noch. Von dem Abg. Pazmandy commandirt, erzwäng die Dcmonstrantengruppe natürlich erst recht die Ab-, leie'rung des Koffuth.ouplets, und die Probe - Ehe- wurde infolge des allabendlichen Skandals zum richtigen Zug- und Kassenstück. Tie edlen Provinzler aber fühlen in sich das Zeug, den hauptstädtischen Patrioten es gleichzuthun an nationaler Temonstraüonstust, und so mußte denn auch in Tebreczin das Kossutblied seine Vor spanndienste sür die Probe-Ehe" leiften. Torten aber spielt im Theater eine Militärkapelle auf. welche sich natürlich nicht .dazu hergeben kann, Kossuthdemonstrationzn mit Pauken und Trompeten zu begleiten. Die Kapelle versagte also auf Wei sung des Regimentscommandeurs die weitere Mitwirkung, und ein Recurs des Theaterdirectors an das (iorpscommando blieb wirlunaslos. Taraus M, w v w -m ww v -w m m v m m w i ! wurde die Nachricht verbreitet, den Milltärkapellen sei in ganz Ungarn Verboten worden, für die Folge bei Thea tervorstellungen mitzuwirken ein weiteres Stückchen aus dem Capitel .Tcr König zürnt" und Ungarns Patrioten fühlen wieder einmal in der zottigen Mannesbrust den Drang, das Vaterland zu retten. Die ofsiciöscn Blätter versuchen leider, der Sache eine andere Wendung zu geben. Erstens wird bestritten, daß ein derartiges Ver bot an die Militärkapellen ergangen sei, was.' auch nicht der Fall gewesen zu sein scheint; zweitens heißt es. der Theaterdirektor von Debrezin schulde der Militärkapelle noch ca. 1200 fl.. und diese 'chuldsorderung, nicht aber die Kossuthmelodie, sei die Ursache des rein lokalen Verbots für bie Militär!apelle. Diese einem Rückzug nicht unähnliche Tarlegnng erregt aber bei den nicht chauvinistischen Blättern mit Recht Verdruß: es wird mit Echärse betont. daß die Regierung schon genug geleistet habe an Nachgiebigkeit gegenüber jenen frivolen Elementen, welche absichtlich unter Irreführung des Volkes die ernste politische Arbeit stören durch die ewige Anrufung des Exilirten von Turin. Ter unsinnige, jedes realen Hintergrundes entbehrende Kosiuthkultus beginnt eine Kalamität für das ganze Land zu werden. Gegen wen. rur wen uno ?nr was vemon rnn man ! eigentlich? Will man der Welt einre : den. die paar Unver am liebsten attrennt ' das Nnaarland in ein I crbikn oder Bulgarien t mr.M Sti Yntnr 6 , r -w , , V 5 I m vaar mach:? die Majorität , nuqterne Pne erwartet lowit , von dem vonvedmmizter Baron Feier . - varp. das er ohne lederuckartlee

'.'ertlauuUnung ' den Ä)emonNrantcn wie ihrem Schupatrcn Karl ötvös eine nicht mißzuverstchende Antwort

gibt, selbst auf die Gefahr hin, wieder um die nationalen Eraltados zu einer parlamentarischen Katzenmusik zu rei zen. Rußland in Slfghanistan. Die in Lahore. Indien, erscheinendt Civil and Military Gazette" brachte kürzlich einen Alarm-Artikel. in welchem die Behauptung aufgestellt wird, ein Zusammenstoß zwischen den RufUn und Afghanen stände unmittelbar . rv rrr . ti r . rcvor. ie tu n rne luarrn on in Murghab habe die Afghanen in Kilapeniah aufgefordert, sich zu ergeben. Telegramme, die in dieser Angelegenheit in England einliefen, stellen Correspondent eine? Zeitung höre berietet, daß die russische Varnison von Murghab in Sarhad im'Wakhan erschienen sei und von den Afghanen verlangt habe, ilapeniah .zu übergeben. Die Ursache-für diese Vewegung sei, daß die Russen in Mur ghab verhungern.' Der Pionneer" berichtet, daß der Emir in seinen Mittheilungen an die indische Regierung von diesem Zwischenfall nichts erwähnt hat und meint, daß die Russen blos als Hungernde die Gastfreundschaft d?r Afghanen in Anspruch genommen haben. 0tUai(P( -y w a r z e, v laszroly e und ldgclbe Perlen sind werthvoller, als -iße. Achtundzwanzi.g Städte .ld in diesem Lande, welche eine Beölkerung von mehr als 100,000 See.n haben. Der kälteste Platz in den ..'er. Staaten ist im Innern von Alaska; 80 Grad unter dem Gefrierpunkt. Die Farbe des Rothen Meeres ist einem winzig kleinen, nur durch's Mikroskop wahrnehmbaren See gras von röthlicher Farbe zuzuschreiben. Bischof Richols von Cali. fornien beabsichtigt, einen Gedenkstein an dem Platze der Küste zu errichten, wo- Sir Francis Drake's Kaplan, Francis Fletcher, am 24. Juni 1579 Gottesdienst hielt. Dieser Platz ist bis jetzt - noch nicht bestimmt festgestellt worden. DiesesLandhatdieGröße eines Drittels vom britischen Reich, eS! i beinahe halb so grotz wie das ruf sche und ein Viertel kleiner als das chinesische Reich, ein Viertel größer als Frankreich mit allen seinen Eolonien, zweimal so groß als das türkische und nahezu ebenso groß, wie das brasilia nische Reich. Eine neueArt der Leichen Verbrennung, die an Schnelligkeit und Sauberkeit der Ausführung', die sonst übliche bei Weitem übertreffen soll, ist 'jüngst in einzelnen Städten dcZ Ostens rlnqefuhrt worden. Die in ein Grab lZohle in einer elektrischen Lampe spielt. kürzester Zeit ist die Verbrennung vollzogen. Der große Pianist Pade rew-ki wurde in New ?)ork von seinen Verehrinnen bis zur Abfahrt des Dampsers Paris" verfolgt, auf dem er am 6. Mai seine Heimfahrt antrat. Eine Tortur hatte Paderewsky durchzumachen, als er den Dampfer besteigen wollte, gegen welche das , Spießruth?nlauscn'der alten Zcir ein Kitteln mit einem Strohhalme genannt werden könnte. Seinen Verehrerinnen es silld ihrer Legionen war er schon bei seiner RüZkehrnuch Reiv ort von qicago ausgewicyen, um nicht ern Opfer ihres zärtlichen Abschiedes zu werden. Wenn aber Amerikanerinnen vor Verehrung und. Zärtlichkeit überstießen dann müssen sie sich Erleichte rung verschaffen, koste es, was eswoUe. Sie stellten sich schon bei Tagesgrauen. am amp'er aus und warteten aus der Straße, auf den Treppen des DamvierS und überhaupt überall, wo ihr Abgott vorbeigehen mußte und harrten gedirtdig ans, bis er kam. Kaum erkannten sie ihn an seinen rothblonden Loclen, so stürz:cn sie sich auf ihn mit Stammbüchern n. f. w. Dank seiner kräftigen Eonstitution überstand per Künstler auch, diese Heimsuchung. Außer dieser Verehrung des weiblichen Geschlechts soll Paderemski auch noch einen Reingewinn von 5180,000 mit auf den Weg genommen haben. Daß der Künstler eben nicht nur ein großer Pianist und durch seine Triumphe auch nicht zum Narren gemacht wurde, hat er dadurch bewiesen, daß er am Tage vor seiner Abreise dem Göthe-Denk mals-Jonds 8200 überwies. Pae. rewzti scheint also auch anzuerkennen, daß es außer ihm noch andere groe Männer gibt oder doch gab. Vor w e n i ge n I a h r en n o'ch gehörte Baron Förltner de Dambenoq zum Stäbe des Königs von Holland und stand in hohem. Ansehen bei den vornehmsten Familien Europas, heute ist er ein Justizflüchtling und der She riff von Warien Eounty in New Jer sey ist hinter ihm, da die Großgeschwoxenen eine Anklage der Verschwörung zu betrügerischen Zwecken gegen den 'o.'lmann in seiner kigenschaft als weiter der 'erle der em Jersey senerz (5o.- zu Orford erhoben haben. (5ine Untersuchung seiner Geschästsfüh rung hat ergeben, daß er nicht weniger n! ü1.r OOO ht'riintreut hnt Wit ihm - - - -w L " ww. mfww . . . ... rttt ty OZöyytriY ffin,tAi . (5? wurde im Haag erzoaen und absol. virte die dortiae Sockiaule mit den I ' - n wr 7 " ... w. böchsten Ewn. Gleich darauf wurde

' steht avch sein Superintendent Georae wurde das Pferd mit aöl Mund öafer tern eraanaenen Aufforderuna melde

sülschten, welche Aird unter Antlaae und beide Ler aetüttert. wäbrend e außerdem nur ten sick auck bald einiae Kutsdesiker

von Oestcr:eich!ren s'Nd spurloZ verschwunden. Ba Zweimal einen Mebltrank verabtolat ! VM Lande und boten ,um sofortiaen

Städtchen a lron Zörstner bat eine wecklelvolle Laut erbielt. Der Reiter katte sick , um ! Antritt ante, reelle Woknunaen und

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vciroanocm Dann Dinier iq.' viiä öpiOBiinafincr runv ak aemaat. em Mrd nur m ausreicyenoe ovnunaen an. Tie VMi

ulvas, Fanatiker reißen, alkadliaen i?alNilie urke er hnrAauS hroiiAhslrem Wiifinnn N knllten MaKnuu. Reuer iSnlnnri

des Landes aus? ! wzr 4l) 5i!abrcn in Jnnnslnh rb'irrn. ie! an krinn und 1X prrticH tr t'xntr ffiih Zwei kiz krel SZ.nvinV nk

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.r zum Stäbe des verstorbenen Königs berufen underhielt sein Patent alZ Lapitän des Königlichen Ingenieur

Corps. Er war der jüngste Osficier, 'm je eine solche Ehre zu Theil wurde r . . . . p i viel versprechend lag die Zukunft vor lbm. Er verheiratete sich alsdann mit der Tochter eines altadeligen Hafes. Dies war der Wendepunkt in feinem Leben. Die Ehe war eine höchst unglückliche. Der hübsche junge Mann ger'ieth in die' Gesellschaft von Lebemännern. Endlich beschloß er, sich von feiner Frau scheiden zu lassen. Um einen Skandal zu vermeiden, gewährte der König selbst auf Wunsch der beiderseitigen. einflußreichen Verwandten die Scheidung und der Baron war frei. Er ging 'nach Paris. Dort lebte er in Sans und Braus. Er genoß das ebcn im Seine-Babel in vollen Zü gen. Er war der lustigste, der wildeste, der freigebigste, der galanteste von all den Lebemännern, die dort sich amü siren. Doch eines Morgens wachte er auf und fand, daß beinahe sein ganzes X : ( r rVÄfi?nÄn rvsr ,l verschlungen war. eme Blicke richteten sich nun nach dem großen Lande jenseits des Weltmeeres. Erwar nicht" eutmuthigt. Mit seinen letzten huudert Dollars kam er nach Amerika. Er wurde

e ein Bergmann. Mit der Picke , Schaufel surttV tr Safirs in in dem Wagen beslndllche Person für seicyausei sucyle er ayre lang in , ffrnn,T nit Anni frtf

und den Black Hills in Arkansas nach Gold. Äein Erfolg war wenig befriedigend. Von dort ging er nach Eolorado und 'angte endlich in der Minenstadt Pueblo an. Hier trat wieder ein Wendepunkt in seinem Leben ein. Er traf dort nämlich einen früheren Schulkameraden, einen Herrn Simon, der als tüch tig gebildeter Mann auf die Verwendüng seiner einflußreichen Verwandten als Buchexaminator in einem New Yorker großen Bankhause Anstellung gefunden hatte und nach Pueblo gekowmen war, um die finanzielle Lage de? (solorado Eoal & Jron Eo. zn prüfen. Der'verfchasste dem Baron eine Anstellung in jener Gesellschaft, und durch dessen Einfluß und seinen eigenen Fleiß gelang eS dem Edelmann, von Stufe zu tuse emporzusteigen und zuletzt von der New Jersey Jron Ore Eomp. als Leiter ihrer neuzugründenden Werke angestellt zu werden, die vor mehreren Jahren mit großem Capital in New Vork gegründet wurden, um die reichen Erzbestände in Warren Eounty,' N. I., auszubeuten. Vsm SluSland. Der französische Maler rin. r,s..t :?4 luv? unm nacht-sechzehn rtaarc nacu leinein ooe roiacuo Geschichtchen die Runde durch eine An zahl Zeitungen: Eourbet, einer der be deutendsten lebenden (!) Maler Frank reichs, war unter Herrschaft der Kommune im Jahre 1871 zum Minister der schönen Künste gemacht worden und hatte, wie man weiß, als solcher seine Stellung dazu benutzt, die Vendome Säule, die seinem künstlerischen Sinne durchaus mißfiel. nicht sowohl aus politischen, als auZ ästhetischen (Vrün den niederreißen zu lassen. AlZ die Versailler Truppen Paris wieder ero derten. ergriff man Eourbet und verurtheilte ihn zu sechs Monaten Gefängniß. Damit war aber die Sache nicht abgethan. Gleichzeitig wurde auf civil rechtlichem Wege seitens der Staats kasje gegen ihn Klage erhobn, dahingehend, daß er sämmtliche Kosten der Wiederausrichtung der Veudome-Säule tragen sollte. Lektere beliefen sich auf 323,0i1 Francs. Eourbet erhob eine Reihe von Ausstellungen gegen die Höhe dieser Summe. Vor allen Dingen verlangte er. .daß die Rechnungen durch Sachverständige geprüft würden. Der Prozeß zog sich volle sechs Jahre hin. Tann würde 1877 das endgiltige Urtheil dahin gefällt, daß Eourbet die ganze umme zu zahlen habe. Eine'geraume Zeit hmdurch wartn zur Sicherung -dieses Betrage; seine E!e mälde, seine Werthpapiere, kurz sein ganzer Besipstand mit Beschlag belegt. Später wutdö ihm Alles freigegeben, da Eourbet mit?der Staatskasse eine Einigung auf der Grundlage erzielte, daß 'er jährlich 10,000 Francs, und zwar in halbjährlichen Raten, zahlen soll. Nachdem, er .volle zehn Jahre lang diesen' Verpflichtungen nachgekommen ist. ist ibm vor Kurzem die andere Hälfte der umme erlangn worden. Immerhin hat., ihn. )as harmlose-. Vergnügen der Zerstörung . der Ven-dom'e-Säule über 160.000 Mk. gekostet. Es ist richtig, daß Eourbet im Jahr 1871 als Präsident der Kunst.ommission die Vendome-Säule niederreißen ließ. . Ter deshalb gegen ihn anhängig gemachte Proceß wurde aber erst im Jahre 1877 lediglich in Folge seiner Prahlereien-angestrengt und Eourbet zum- Schadenersatz verurtheilt. Der Vollstreckung des Urtheils ,ntz?g sich aber Eourbet durch die Flucht nach der chweiz wo er am 31. December 1877 in La Tour de Peilt) bei Vcvey gestor den ist. Eourbet selöst kann alio un möglich nach seinem Tode aus dem Jenseits die 16 Ratenzahlungen von je 10,000 FrcS. geleistet haben, AuS Saarbrücken ird über eine recht bedeutsame. Re.terlei stung berichtet: Lieutenant von PioeK vom 7. DragonerRegiment, ein auch auf dem grü"nen Rasen der Rennbahn wohlbekannter Reiter, verließ am Sonntag, den. 16. April. Mittags 1 Uhr, auf seiner ostpreußjschen Schim melstute Drossel vDornbuslZ, leim Garnison und erreichte nach Verlauf von 21 Stunden Koblenz, nachdem 195 Kilometer zurückgelegt hatte. Ter Ritt wurde aus völlia untrainirtem Pferde über daZ sehr schmierige Terrain des HunZrückS größienthells Nachts durchgeführt. Ter Reiter pflegte sein ! Pferd selbst und gestattete sich und sei 'nem braven Thier nur eine zweistündige Ruhepause nach Ablauf der größeren ftAftt hoi Wn2 i 1??, ' fi,r . 1 i W W VHUJl Wf Ih 4 tvi t Vl ). ,!t Xl Q1!..Mv C.Za bauvtsäcklub dadurck. dan er wäbrend der Sckrittbinderniss- sein Nkerd stet w iiiiiiiiivttii . "J iv i 'Wrre. Nachdem dex Stute in Koblem

eine 24stündige Ruhepause gestattet war, während deren sich ihr Besitzer als flottkr Tänzer auf dem Ball des kommandirenden Herrn Generals zeigte, wurde der Heimritt über Bingen, Kreuznach, Kaiserslautern angetreten

! und es war Herrn von Plötz vergönnt. auf durchaus frischem Pferde seine Garnison wieder zu erreichen." Dem König Don Carlos lind, wie man aus Lissabon schreibt, innerhalb weniger Tage zwei unange nehme Zwifchenfälle widerfahren, die anfänglich zu Gerüchten über Attentate auf das Leben des Königs Anlaß gaden. Beide Male handelte es sich aber um Geisteskranke, die keinerlei Angriffe auf den König richteten. Im ersten Falle war es ein Ausländer. Namens Azconi, der sich vor dem Wagen des Königs, als dieser durch die Libertad Avenue fuhr, ausstellte und an denselden mit erhobenem Stocke Und wüthendem Gesichtsausdrucke eine Ansprache ! hielt. Azconi, der früher in englischen - m .. r ? - wa'.r lünd französischen Handelshäusern angestellt war. oll in eine Schwester der ' . . ' ö. von ?ÄÄTmiM? Uebt sein l und dem w:ssar, n "!? Ä1??'?; nen Schwager gehalten. Azconi hat sicd schon mehrere Monate lang in einer ! Heilanstalt für Geisteskranke befunden. m 4- r i ct n Im zweiten Haue versucyre em ANsireicker. Namens Pedro Gonzalves, in den Wagen des Königs, der in Begleitung eine Adjutanten aus dem Theater in das Palais zurückfuhr, einzusteigen, wobei er Es lebe der König!" ausrief. Gonzalves. der sich schon wiederholt im Irrenhause befand und an diesem Abende überdies betrunken war, ist neuerdings einer Heilanstalt übergeben worden. D e r Schauspielerin Trost. Die berühmte englische Schauspielerin Horton wurde in ihrer Jugend einmal ausgepfiffen. Sehr . ärgerlich trat sie dicht vor die Rampe und fragte das Publikum: .Was gefällt Ihnen nicht, mein Spiel oder meine Person? Das Spiel, das Spiel!" rief Alles. Nun, das tröstet mich, erwiderte lächelnd die Schauspielerin, mern Spiel kann bester werden, meine Person könnte ich aber nicht ändern!" Sie war in kurzer Zeit der verhätschelte Liebling des Publikums. In Oberdießbach(Eanton Bern) starb am 8. April eine Frau Elisabeth Bachmann, geb. Lüthy. Sie war am 8. April ufö geboren, also auf den Tag 100 Jahre alt geworden. Pfarrer und Eivilstandsbeamter wollten ihr am 8. April einen Gruß und ein Geschenk im Namen der Gemeinde bringen; allein der Tod war ihnen zuvorgekommen. Ein Groß seu er zerstörte 65 Anwesen der Stadt Altentirchen im Regierungsbezirk Koblenz, an der Wi'ed- und der Westermaldbahn gelegen. Auch die protestantische' Pfarrlirche siel den Flammen zum Opfer. Den anwesenden zehn Feuerwehren ge lang es erst am Abend da? geuer zu bewältigen. Menschcnverlust ist keiner zu beklagen. öi n Schnupfen e n i o i ndet nicht von der Vervlichtung. den Göttern zu opfern. Die Pekinger Ztg.- veröffentlicht nachstehendes, vom .Ostasiat. Lloyd- mitgetheiltes' kaiserlicheS Edikt: .Der Prinz Tsai chien hat einer Erkältung halber um Urlaub nachgesucht und gebeten, an seiner Stelle einen anderen Beamten das Opfer im Mausoleum des Kaisers Pung cheung im 12. Monat verrichten zu atn. Tie Opfer in den kaiserlichen Mausoleen gehören zu den wichtigsten Eeremonien und StaatSactionen; es ii daher unverantwortlich vonTsalchieir, sich durch mehrmalig?s Nachsuchen um Urlaub und Vorschüben von Krankheit i davon befreien zu wollen. Durch Uebermlttelung dieieS Eözcts svil ihm unser Mißfallen kundgethan und ihm zugleich die Verrichtung des Opfers anbefohlen werden, meinem Gesuche um Urlaub und um Entsendung eines anderen Beamten wird nicht Folge gezeben." Eine 4 r a g t f d i &c 5V'ch!e beschäftigt zur Zeit ganz ?uka rest und eine größere Stadt dekProvinz. Einem jungen Rechtsanwalt war es gelungen, die Liebe einer durch seltene Schönheit ausgezeichneten . jungen Wittwe aus der Provinz zu gemin nen. Als diese Dame nach einiger Zeit sichtliche Vernachlässigung bei dem leliebten wahrnahm, reiste sie nach Bukarest. um, die Rollen vert.au.chend. jenen auszusuchen. Abends besuchte sie das Theater, um Sarah Bernhardt in der Eameliendame- zu sehen. Vtö? lich bemerkt sie in einer Loge ihren Geljebten mit einer jungen Dame und fragt ejnen neben ihr sitzenden Ofsicier, ob er die Besifcer der Loge kenne.' Der Ofsicier erzählt, ti sej ein Rechtöanwalt, der die an seiner Eeife sihenhe Dame demnächst zum Altar führe werde. Der RechtSanwalt, der die verlassen? Geliebte auch gesehen, sucht, nachdem sie vor Ende des Schauspiels das Theater verlassen, den Ofsicier auf und fragt ihn nach den? Inhalt der Unterredung mit der fremcn Dgme. Die Herren erhitzten sich so sehr, dajj eine Forderung mit scharsen BeoingllN' gen die Folge ist. Als der Rechtsan walt nach Hause kommt, findet er die frühere Geliebte todt in seinem Zimmer mit einer Kugel in der schönen Stirn.. Welche Abneigung gegen ' ländliche Arbeit bei den Arheilern be steht, davon gibt folgender, in der Rojtocker Zeitung" mitgetheilter Fall eugniß: In Rostock hatte sich in diesem , cv i n w . rw , dinier ein colynanoS'AuszcyuiZ gevll det. welcker beickäftiaunoslose Arbeiter ' veranlassen wollte, auswärts Arbeit ' onimttfimm. ' WnA ittr in hT ' - . W. V t . V V A.. Wt. J . iM titiinilniti i m .V. im bis drei GZnse aämlicb frei-und da,u die Löbnuna. wie es bei den Ar.

j. ), w. kgrinfBfflfH 11 )TtltVL für UZ ik . frr.t f, fiur beitern auf demande üblich ist. ba..WWK

den. Man hätte nun denken sollen.! die beschästigungslosen, nothleidenden' Arbeiter" würden mit Freuden' zugegriffen haben, als sie ihnen Arbeit und Verdienst bot, aber auch nicht ein

einziger Arbeiter war zu bewegen aus dieses Anerbieten einzugehen. Petroleum, das ja von vornherein schon den Vorzug hat, sür Jsdermann leicht erreichbar zu sein. . . , . . - y I wird von französischen medizinischen ctnt&UtAHam s' lkxs ! acyviattern ai ein besonder wirk. sames Mittel aeaen diphtheritische r.'in- mHinhUn cr. m Dyr-rTi V""' ttrankheltssallen, deren diphtkeritische Natur klinisch und bakteriologisch durch' Nachweis der monier schen iphtmrieBacillen erwiesen war, lösten sich bei Anwendung des Petroleums die diphtheritischen Beläge im Rachen leicht ab und zerronnen förmlich unter den Augen. Ausgehustete Häute, in Hetrolenm geworfen, zerfließen in demselben. Die Pinselungen wurden stündlich oder zweistündlich mit nicht tropfenden Wattebäuschchcn gemacht. Tie unmittelbare Wirkung war nicht schmerzhaft, selbst nicht an wunden Stellen, sondern mild, berubigend. Außer dem schlechten Geschmack treten keine unangenehmen Nebenmirkungen auf. Die rafche Unter drückung der noch ansteigenden Seuche durch diese Behandlung wird als bcson ders bemerkenswerth erwähnt. Auf der Welt ausfiellung in Ehicago ist natürlich auch, die Sonneberger Spielmaaren-Jndustrie vertreten. Reichstags Abgeordneter Samhammer legte im Reichstag aus dem Tisch des Hauses Photographien der von Sonneberg nach Ehicago entsandten Ausstellungsgruppe nieder, welche wieder ein beredtes Zeugniß von der Leistungsfähigkeit und dem Geschmack der Sonneberger Fabrikanten ablegt. Die Gruppe besteht in einem Wagen, in modernisirter Spät-Renais-s lance; vom hohenj Bock aus lenkt eine lebensgroße weibliche Gestalt, die Allegorie des friedlichen Welthandels darstellend, das angespannte anatomisch modellirte und mit natürlichem fteH überzogene reich geschirrte lebensgroße Vferd.' Auf dem Radkasten siyen reizende Kindergruppen in geschmackvollster Kleidung ein Bernhardiner Hund läuft neben dem Pferde, in dem Wagen befinden sich unzählige Spielsachen, alles Erzeugnisse des Sonneberger Gewerbeleißes von Hausindustrjellen. Von drei Seiten wird in entsprechendem Abstände die Hauptgruppe von Ausstellungsschränken sowie verschiedenen Einzelgruppen und Eckiiguren umgeben. Eine dieser Gruppen stellt ein deutsches Weihnachtsfest dar, die andere Gruppe spielende Kinder. Am Eingange befinden sich zu beiden Seiten humoristische mechanische Figuren, die zum Besuche der Ausstellung einladen. Der Triumph-Wagen mit einem riesigen Weihnachtsbaum an der Spitze ist fast sechs Meter hoch. In derJekaterinburg skaga Redelja" findet sich ein düstere? Siitenbild aus Sibirien. Das Blatt spricht von Menschenjagden-, die dort gang und gäbe seien. Der Gorbatsch, d. h. der von den Wäschereien h?im lehrende Arbeiter, gibt das Wild ab für den jagenden sibirischen Bauer, der sich in Gesellschaft in einem Versteck am Wege lagert und aus diesem Schlupfwinket beraus die passirenden Arbeiter Kinen nach dem Andern niederschießt, um den armen Teufel zu berauben. Ost haben übrigens die Arbeiter dik Oberhand. Dann ttird dem Räuber der Rothe Hut" ausgesetzt. Dieser Hut ist ein rothglühender Eisentops, der dem Gefangenen auf den Kopf gestülpt wird. Frage den ttnabcn wo CarlKbad ist,, so kann er dir antworten, daß ein Theil davon in jedem Apotheker Laden zu haben ist. Die natürlichen Carlsbader Wässer, sowie das ächte. karlsbader SprudelSalz werden zu Tausenden im portitt und von allen Aerzten gegen Hart leibigkeit, Magenleiden, Blähungen des Magens, Magencatarrh sowie alle krank haften Erscheinungen des Magens, Leber und Nieren empfohlen. Verfeqle nicht es zu versuchen. Die ächten Wässer und das Carlsbader Sprudel-Salz müssen die Un terschrift von Eisner fc Mendclson Co.-, ZZmpyrtäre von Mineral Wässern. 6 Bar kkatz St., New York, auf dem Hälfe einer jeden Flasche trgjcu, (Lcbraucke die ätc Jobann Hoff'schen Malz-BoubonS für Hülsieiden,' H-Zs--' und Erkältungen. Die Jobann .. .ulz-Chscolade -i t anerkaunt al ts d?ste?:ä)rmittel für Kinder und Ste'onvaie?zenten. " ?snaenekmeK. rSftianh ftrünsiücf. NRiis.I'leseknvr Sattler, No. 183 Ost Washington Sirabe, unter der Äkännerchorhallc. j k uf i y i iv uv m-' H T t v v v v" f w -ger iJün 'Vffrcsaciitjirvf ;i. Satteln, Teern und i.. i. v.s n.4'j.:i. 1 ' . tj.i - .. v n..'i ... Um in Yen Stand arleyr zu werden ein grökeicS . .iJ5i k..! Afti ..uk U ich 1(1 vuv vzt I luriu t i v t ii niiiiiiii ' t) ttter, hab? mein Qe-äit nach ol.gez :iilat 0 rlcgt un1) ortst!?che iten und nei'cn u-d.'d M fät. (Zlt ii ti 1 V. 1 tftMA S d t fl I A s ; Hrfin. V C. AUl'CIli IM t CVlkitUliU AU UKil VIUIU isl Utttgeogcn. .ttr ist liier um fcur ZU " ' - ' 1 1;, 23. Washington Str., öchst v Von!e-..Merri!i llo's. für fünf Jahre. tr uSgrt' cdner? Oisicen cinactiduet tat für die chandlunst'vott iuge. Ohr, a?e und Halb und biv- Anfertigung vin rillen, ksinülichen ila ze und die üvadcüeUuna von Sh el?uaen. sonie die Qperalion zur tLnt'ernung des ZtLri

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