Indiana Tribüne, Volume 16, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1893 — Page 2

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FndZnntt Tribiiue. Erscheint ziiglich und Sonntags.

Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den Tröge, 12 Cents per Woche, die SonntagSTridüne- b EentS perZJoHe. Beide zusammen 15CentS oder 83 Cent per Monat. Per Post tugeschickt in Vor guSbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 10 Mai 1893 Tle grauen auf ver Weltause ftellung. (Sin groheS, bisher unerreichtes Bei,piel gemeinsamer Arbeit ist eröffnet worden, die Columbia-Ausstellung, sie wird in sich alle Errungenschaften sämmtlicher Kultur-Völker der Erde vereinigen, sie ist aber besonders für as weibliche Geschlecht von Bedeutung, da sir ein Markstein in der Geschichte der Frau ist, der zum erstenmal seit Menschengedenken eine öffentliche BitU lung eingeräumt wird. In Anerkennung der großen Verdienste, welche sich die Frauen bei Gele genheit der Eentennial-Ausstellung in Philadelphia und die Eotton-Centen-nial in New Orleans erworben haben, beauftragte ein Mitglied der Ausstel lungs-Kommisston die Einseung einer Damen Behörde zur Wahrung der Frauen-Jnteresien bei der Weltausstellung in Chicago. Ter Antrag war von so einschlagen den Begründungen begleitet, daß er angenommen und durch (songreßbe schluß besteigt wurde. Tie von der Ausstellungs - Commission erwählten Damen traten am 19. November 1890 zur ersten Sitzung zusammen. waren aus allen Staaten zusammenge würfelt, sich vollständig fremd: das Bewußsein aber der gemeinsamen Ar deit und gemeinsamen Ätrebens ver band sie zu innigem Verein, der Alles daran setzte, seiner Aufgabe gerecht zu werden. Es wurde ihnen der' Titel Board of Lady Manage es tho AVorld's Colurnbian Commission" zu erkannt. Die Behörde setzt sich wie folgt zusammen: Präsidentin: Frau PotterPalmer von Ehicago; 1. Bice-Präsidentin: Frau Ralph Trautmann von New Hork; 2. Bice.Präsidentin: Frau Edwin ö. Burleigh von Maine; 3. VicePräsidentin: Frau Charles Price von North Earolina-. 4. Vice-Prüsidcntin: Frl. Katharina L. Minor von Loui. siana; o. Vue-Präsidentin: Frau Beriah WillinS vom Tistrict Columbia; 6. Vice-Präsidentin: Fran Susan Ashley von Colorado; 7. Lice-Prä sidentin: Flora Beall Ginty von WiZ consin; 8. Vice-Präsidentin:-Frau Margaret Blaine Salisburv von Utah; VicePräsidentin at lars: Frau Ruf sell B. Harrison von Montana: ViceVorsitzende des Erecutiv'Comites: Frau Virginia C. Meredith von Jndiana; Sekretärin: Frau Susan G. Cooke von Tennessee. Zu r?omrnis-ioners at large" ( Vermalwngsräthen) wurden acht Damen ernannt. Frau D. T. Verdenal von New ?)ork ist die erste dieser Verwaltungsräthinnen. Aiifcer dieser nationalen Behörde wurde noch eine Staaten-Bchördc er nannt, die aus je zwei Damen für jeden einzelnen Staat, jedes Territorium und jede Distnct besteht. New sJ)oxl wird von Frau Ralvh Trautmann und Frau 23. K. Vanderbilt in vorzüg licher Äeise vertreten. Frau Vanoerlnlt trat an die stelle der unlängst ver storbenen Frau Whitney. Mit den 17 Mitgliedern, welche die Stadt Chi .cago stellt, besteht die Damen-Behörde der Columbm-Ausstelluna aus 115 Damen und aus der gleichen Anzahl stellvertretender Mitglieder. Sobald die Körperschaft geeignet begründet worden war. schritt sie an die ernstliche Ersüllung lhrer Pflichten, die vor Allem dann bestanden, das allgemeine In ttxtt der Frauenwelt zu gewinnen und die Frauen aller Länder zur Theil nähme an der Ausstellung zu bewegen. Es ergingen Einladungen nach allen Himmelsrichtungen und an die Frauen der fernsten Zonen und fast von allen Seiten kamen freudige Zusagen. Ausstellungsvereine wurden in allen Landen gegründet, an deren Spitze Frauen der höchsten geistigen FähigmV MltlliAfAlA ULaui 1 ICUCii uiiu MU iuuuuc neuen. i;ic rührige Präsidentin Frau Potter-Pal mer suchte auf einer Europareise die bedeutendsten Frauen dieses Erdtb.ils auf und versicherte sich ihrer Mithilfe. Deutschland. Frankreich. England, Jrland. Italien, Oesterreich, die Schweiz. Spanien, Portugal, die Frauen Böh. rncns, Rumäniens, Serbiens, der Türkei, Griechenlands, Dänemarks, .Schwedens, Belgien und Hollands er griffen mit Freuden die ihnen gebotene Gelegenheit, den Stand der Franen arbeit ihrer Länder aüf dem Gebiete der Industrie, der Kunst und Wissen sschast. der Humanität und Literatur. '..deS Unterrichts und Erziehungsmesens iund der sonstigen Arbeitsfelder, aus ß', denen die Frauen thätig sind, auf der Weltausstellung 1893 zur Anschauung zu bringen und dieses Bild du;ch stattflische Taten über die Ausbreitung der Frauenarbeit in den einzelnen Ländern und Berufszweigcnkzu vervollständigen. n Es wurden zu diesem Zwecke EvmiteZ gebildet und zwar. 1. ein Erekutiv'Eo mite; 2.'ein Eomite für sociale Stel' ?!lung'. 3. ein Comite für Erziehung und Unteirichtswesen; 4. ein Eomite Zjfür öffentlichen Dienst; 5. für Wssen. Z r . r v 0:1 i n r n . . . . w i'ncnaii uno ucraiui; o. iur cun i una jMusik; 7. für Industrie;. 8. für Handel; 9. für Medicm,. Zirankenpslege und Wohlthätigkeit, das wieder in ach! Unterabteilungen zerfällt; 10. ein Zomite für Lsndesvertheidiaung und 1. ein ttolonial'Comite. Doch genug davon., diese Andeutunrn werden aenüge.ll' um' einen fla meinen Begriff von der Arbeit, die in a 9 Mt Hand der Frauenbehörde Aelegl urde. zugeben. Gleichzeitig . mit ihrer. Ernennung wurde der Frauenbehörde Geld zur Errichtung emeZ ezzenen Frauenzebäu

oe5 zugewiesen, dafc das Wahrzeichen der Columbia-Ausstellung sein wird. Es ist nach dem Entwürfe von Frl. Sophia G. Hayden. einer Schülerin der Technischen Hochschule zu Boston, in italienischem Renaissancestyl ausg'führt. Ter harmonische Aufbau und die graziösen Einzelheiten des Baues, von

dem bald die letzten Gerus!e fallen' werden, l?gen lautes Zeugniß für das Genie des jungen Baumeisters ab. der 1 unsere besondere Bewunderung gewinnt, j wenn wir erfahren, daß Frl. Hayden j kaum 22 Jahre alt und das Frauen-! gebäude ihr Erstlingswerk ist. Früu- j lein S. G. Hayden wurde von der j PrüfungZ'Commission der erste Preis von tausend Dollar zugesprochen und ihr außerdem die Ausführung ihrcS Planes übertragen. Das Francngebäude ist außerordentlich günstig gc' legen: die ostliche Faade spiegelt sich in prächtigen Lagunen, die sich hier zu einer Bucht verbreitern ; weiter hinaus sind das IischereigebSude und der Mi chigan-See fichtbar ; im Norden sieht es nach dem Jllinoiser Staatsgedäude ; seine Westseite grüßt nach der anjie henden MidwayPlaisance hin, dar toZmopolitizchsten oller Strotzen, und im Süden schließen sich, durch eine schmale Straße gelrennt, das icinder gebäude und der Gart?nbau-Palast an. ninrrth,1ii0 hrtS iurt rt durch die ungeahnte Betheiligung an j s. (i.vi At Un ii n ' töi ItnS sin IIIIVVIUVVUUW wuv i ; Ganzen etwas über öOOO Gesuche für Platz von Bereinen und einzelnen Ausstellerinnen imrauenaebäude ein11C L MIUU(IIUU9 llUUilU 1(7 IlttU lllt . gegzngen) als Nothendtgkeit heraus et .4 1 . w t(!!I l. f- -Lueuie, reuo augcnoiiaiiqj unier oq-, druck aufgeführt, ist aber nichtsdesto-' weniger noch in einem solchen Anfangs- - stadlum. daß die Stylart nicht denrnrt werden kann. Der Architekt deffelben ist Alexander Sandier. Fräulein Maria M. Love von Buffalo wurde die Leitüüg des Kinderheims übertragen, dc eine erziehende Tendenz verfolgt. Fräulein Love wird eine . Modell-Krippe ; (Creche) einrichten und zu dem Zwecke werden etwa 50 Kinder aus einem ! Äem Yorker Findelhause hierher ge. bracht werden, an denen die beste Behandlungsmethode für Kinder, sowohl was Nahrung, Wohnung und Kleidung anbelangt, gezeigt werden soll. In Verbindung damit werden ebenfalls ein Kindergarten und ein sogenannter Kitchengarden- eingerichtet werden, die unter frrauiein umiir, Huntington von New Bork, der Grün denn des KinderKüchengarten-Sy stems", stehen. Für ältere Kinder wer oen voiz cynltzwerl anen einaericylel und Anschauungsunterricht abgehalten. Kinder werden während der Dauer der Ausstellung aufgenommen, tüchtige Wärterinnen sorgen für ihr Wohl, um auf diese Weise Eltern den ungeuörten Besuch der Ausstellung zu ermög' lichen. Das Dach des Hauses wird zu einem großen Spielplatz eingerichtet und das Lachen der fröhlichen Bewohner des Kinderheimes wird sich mit dem Lärme I und dem Treiben der Ausstellung rni schen und wird nicht verfehlen, eine große Anziehungskraft auf alle Besueher auszuüben. Die nothwendigen Mittel für die Errichtung und den Betrieb des Kindergebäudes wurden von der Frauenbehör'de beschaffen. Doch zurück zu dem Jrauengebäude, zu deffen künstlerischer Vollendung viele tüchtige Frauen mitgewirkt haben und immer noch mitwirken. So sind die das Gebäude krönenden Figuren aus den Meisterhänden von Fräulein dal. Die Malerinnen Fräulein Cas. satt, Frau MacMonnics, Fran Arthur Sherwood, Fräulein Emett. Fräulein Fairchild aus Boston und Frau Lewell bemühen sich im Verein mit grau Candace Wh.'eler, die die Oberaufsicht über die Decoration des Gebäudes hat, ihm zu einem bedeutenden künstlerischen Erfolge zu verhelfen. Die allgemeine Ausschmückung wird von der edelsten Einfachheit und eben dadurch von der höchsten Wirkung sein. Einer der schönsten Räume wird die von den New Yorker Damen gestiftete Bibliothek bilden: sie liegt im zweiten Stock, mit der Aussicht nach der Midway-Plaisan.e. also auf der Westseite; Fenster mit den Wappen von New York und den Ver. Staaten verleihen dem Gemache ein gedämpftes. wohlthuendes Licht. Von der Decke, dem Werke der vorzüglichen Malerin Frau Dora Wbeeler Keith. werden uns die allegorischen Figuren der Imagination, der Dichtkunst, der j Geschichte', des Dramas u. s. w. entae. . . - ..... ' ' ? atn trobifn: no beefi Sie aber e nr ni dische Hülle. Die Wände find mit Eichenholz be. kleidet, dessen reiche, in italienischer Renaissan.e ausgeführte' Schnierci das Entzügen jedes Beschauers sein wird. Die Einrichtung: Bücherregale. Tische und Stühle, sind ganz im Geschmacke der Renaissance des siebzehnten Jahr Hunderts gehalten und harmonirt mit dem klassischen Style des Geb iudes und der Zimmerausstattung. ES versteht sich, dag sämmtliche Entwürfe, die da. zu nöthig waren, das Werk von Frauen sind. Tie Zahl der Bücher und Zeitschriften, welche für die Bib liothet angemeldet wurden, ist so ange wachsen, daß es sehr fraglich scheint, ob der in Aussicht genommene Plaenü gen wird. Die Frauen New 7lorks haben allein- 2500 Bände der Samm lung von geistigen Schätzen in Bücher gestalt beigetragen. Die Damen von JUinoi-Z werden 'ebenfalls ein eigenes Zimmer ausstatten, in das mir bisher der Zutritt nicht möglich war. Sehr interessant wird voraussichtlich die Cr ganisations-Halle" werden,, in der 54 Organisationen ausstellen, was eben nur einigermaßen ausstellungsfähig ist. Tie Leistungen dieser zum Theil mächtigen Frauenvereine werden durch statistische Berichte vergegenwärtig!. Es wurde mir von authentischer Seite mitgetheilt, daß eine dieser Organisa. tionen 250.000 Mitglieder zähle. Un. ter den 54 Vereinen wird die Union der Frauen Frankreichs einen hervorragen den Plai) einmhm'-n. - Ob der deumk allgemeine Frauenverein an diese Demonstration, .Antheil nehmen wiro konnte ich leider nicht erfahren. So viel einstweilen über die Leisten gen im Frauengebäude und Kinder beim: damit ist aber die Arbeit der

grauen noch lange nicht erschöpft unt die Ansicht, daß Frauenarbeit nur in diesen b.'iden Äebäuden zur Ausstellung kommt, durchaus irrig. Frau Felton, die Vorsitzende des Platzbestimmungscomitcs, hatte schwerl Tage durchzumachen, um allen Anfor dcrung?n, die an sie gestellt wurden, zu genügen. Tie Nachfrage nach Raum war so groß, daß sie recht knauserig da mit umgchm müßte, wollte sie nichj viele Gesuche unberücksichtigt lassen.

England suchte seiner Zeit um 12,0X rN.ivAti.f xsz. z.fx L sooo L.; rÄ ;SS q n ' allen oni Nationen konnten nur n: 1 2000 Quadratfuß zugestanden werden. Die Pläne für die Platzcinthcilun waren daher eine wahre Herkuleearb.it. die zu losen es der größten Umsicht bedurste. Ein Netzwerk von sri?dlicheii Grenzlinien bedeckt nun die ein zelnen AuSstellungssäle, die bald de, Schauplatz des regsten Lebens sein werden. Am 24. April wurde mit der Auf. Stellung der Ausstellungsgegenstündl unter der Leitung von Frau Stark' weather, der Supcrintendentin de-i Frauengebäudes. begonnen: mittlerweile werden Ausstellungskasten unk Tempel aufgeschlagen und die Arbei! so rasch gefördert, daß das Frauengcbäude am 1. Mal thatsächlich feine Er öffnung feiern kann. Vertreterinnen

fremde? Staaten treffen täglich ein, Hause gehen? Ich habe vergessen, die und nehmen ihre Arbeit auf; Frau Schme ne zu füttern.- Die Erlaubniß Kafeloms, Sccretärin des deutschen wurde ihm dazu ertheilt, aber Gemeinde Frauen-Comites, das unter der Lei' und Pfarrer brachen in lautes Gelüchtung der Prinzessin Friedrich Karl ter aus. Vortreffliches geleistet hat, wird nach- Eine s a st r o ma n t i s ch e Hei.

stens hier erwartet und wird währenc ! der ganzen auer der ÄUsueuunz hier bleiben, um die lausenden Geschäfte zu führen. Ich konnte in meinem heutigen Bericht längst kein umfusiendeS Bild der Frauenthätigkeit in der Columbus' Ausstellung geben, noch ist vor Allein ihre größte und tiefgehendste Arbeit unerwähnt geblieben: die Krankenpflege. Hospitäler u. s. w.; doch die Zeit drängt und der Stoff wäre auch für heute zu viel, drum also aus später, dann werde ich auch Gelegenheit nehmen, einige Angaben über die Aus ftellung in der Rolunde des Ncgie rungs-GcbäudeS zu machen, die eine historische Sammlung birgt, .die in der Hauptsache durch die umsichtige Leitung von Frauen zu Stande kam. H. C. Sonderdare Entzündungen. Viele der kleinen und großen FeuerS brünfte haben eine ganz werlwürdigk Geschichte, und es würde sich oft loh. nen, derselben größere Aufmerksamkeit zu schenken, als es meistens geschieht, schon weil dadurch die Kenntniß aller feucrgesähriichen Stoffe und Stoff Verbindungen erweitert und verallge meinert uerden kann; vielleicht wird auf diese Weise auch berufsmäßigen Arandstistern undVersichernngsschwind lern, welche ohne Zweifel schon manch mal sich weniger bekannter Feuers Factoren mit Ersolg für ihre Zwecke bedient haben und der Entdeckung ent gangen sind, ihr Handwerk erschwert. Ter American Architect- stelltneuer dilkgs eine Anzahl merkwürdiger Feuers brünste zusammen; einige dieser Bei spiele seien hier vorgeführt. Ein Feuer entstand dadurch, daß Kohlen, welche an der Außenseite eines Tampskesselhauses ausgeschichtet waren, sich entzündeten, obwohl die Backstein maner zwischen den, in Verbindung mit der Wand stehenden Kesselgestellen und den Kohlen 32 Zoll dick war. Den noch war also genügende Hil)e hin durchgegangen, um die Kohlen in Brand zu seinen! . Daß Weichkohle auch ohne irgend welche Hitze von außen sich von selbst cnlzünden kann, ist bekannt, und im vorigen Jahre sind mehrere vetzheerende? Brande, nachweislich aus dieser Ursache entstanden. Bis jetzt läßt sich nicht sagen, wie man solchen Füllen, sowie auch Selbstenzttnlngen von Mehl staub. Sägemehl und anderen anschei nend harmlosen Stoffen mit Sicherheit vorbeugen kann; vielleicht aber führt . j I ! !!!!. . . ou5 iorgsaillge inoium auer ern sch'.ägigen Fälle, in Verbindung mit Erperimenten, doch noch zur Lösung aller dieser Fragen. In einer Maschinenreerkstatt wurde gerade ein Locomotivkeffel ausgebeffert; die Tampskuppel war abgenommer. worden, damit ein Mann rn den Keffel steigen könne.' und an einigen der inneren Schrauben und Bolzen war etwas Benzin angewendet worden, um sie zu lockern, damit sie leichter herausgenom wen werden konnten. Tie Arbeiter gingen zum Mittagsmahl, und als sie zurückkehrten, stieg einer in den Kessel, um die Bolzen herauszunehmen, wäh. und ihm ein anderer von draußen ein Licht reichte. Im Augenblick, a!S das Licht nlit der Luft im Kessel in Beruh, rung kam obwohl diese Lust nur ver schwindend wenig von dem Naphta dunst aus dem Benzin enthalten konn'.e -erfolgte eine furchtbare Explosion. Ter Außenstehende, welcher -das Licht hingereicht hatte, wurde augenblicklich getödtet; der Jnnenstehende wurde durch die TampskuppelOeffnung (die einen Turchmeer von 14 Zoll hatte) 30 Fuß in di: Höhe geschleudert und in das eiserne Dachgerüst so fest eingekeilt, daß man ihn mittels eines WendelkrahnenS herausziehen mußte; er starb nach meh. re'.en Stunden; ein dritter Arbeiter, welcher oben auf d.'m Kessel gestanden hatte, wurde auf den Boden geschleu dert und schlimm verletzt. Diese Ent zündung war -eine der denkwürdigsten ihrer Art. Es wäre eine dankbare' Aufgabe, festzustellen, eine wie kleine Menge Naphtadunst in der Luft ge nügt. diese explosiv zu machen. Wtbendei zeigt dieser Vorfall wieder, daß bedecktes Licht in der Industrie viel häufiger angewendet werden sollte, 'als es bis jet gefchiebt. auch z. B. bei der Ausbesserung von (Gasrohren.) In einein, anderen Fall .platzte .die ('ZusührungSröhr? des Dampfkessels, die r- t . . . . , sich hinten befand, und etwas Wasser gelangte so m dak Feuer. Der hier. durch erzeugte. Dampf sprengte die Thüre des geuerungsraumez auf uno trieb die Flammen in den Kesselraum. Tie Thüren und ffentter. sowie der

zenltlator tm ?acy geriethcn in Brand; glücklicherweise öffnete sich aber der selbstthätige BesprenkungS . Apparat, und die Wasserstrahlen hielten das Feuer einigermaßen ist Schach, bis mit einer mächtigeren Löschvorrichtung das

selbe vollends bewältigt werden tonnte.! Solche Beispiele ließen sich noch ga.? viele anführen, und unsere industrielle Entwickelung sugt noch immer neue hinzu, obwohl sie auch die Mittel liefern kann, solchen Gefahren entgegen zutreten, wenn es nicht an ernstem WilU4lv WÜIUIU4I KUH. iuuic itut Austausch von Cnahrungen und Kenntnisien auf der o..fi..aa.n . lcn und Sorgsalt fehlt. Es wäre sehr jetzigen Weltausstellung uns auch in dieser Hinsicht weiter brächte, und das; dem Weltausstelluirgsplatze selber kein! Unheil aus irgend einer jener sonder-1 baicn Ursachen" widerführt, wie sie. auch in der Gartenstadt schon gar! - ' . er T i t manchmal lyr dreien gelrleoen yaven: Vom Anlande. PaLerewSkihat inderWi tecsaison S 130.000 erübrigt. D e r P a st o r in F elins Grove, Pa.. hatte gerade seine Predigt em Sonnlag Morgen begonnen, als ein Knabe im Alter von 8 bis 9 Jahren ausstand, direct vor den Pastor hintrat ii ii) diesen mit lauter Stimme, so daß es jeder Einzelne in der Gemeinde hö ren tonnte, fragte: Darf ich nach rath hat dieser Tage in West Supe llvr, )ls., ;umicUiiucii. oü11 ViUl ; nes, einer der bei dem Zusammensturze ' des Baugerüstes an dem Harrison'schen' Getreidespeicher verunglückten Arbeiter, : cv.i: cv.c.M r wurde itn Hospitale mit Clara Scott aus Armour m Süd.Dakota getraut. Das Paar war seit dem Herbste im Geheimen verlobt: als der UnglücksfaU sich ereignet hatte, wünschte das MÜd chen. ihren Verlobten im Hospitale zu pflegen, wurde aber bedeutet, daß dies nur der angetrauten Frau gestattet werden könne. Um diesem Erforder nisse zur Erfüllung deö Wunsches der Braut zu genügen, wurde kürzlich die. -Trauung des PaareS vollzogen. Seinen eigenen Galgen zimmerte sich in New Pork ein 35jäh riger deutscher Schneider, dem es trog aller Anstrengungen noch nicht gelun gen war. auf einen grünen Zweig zu kommen und seine aus Frau und sechs Kindern bestehende Familie rechtfchaf. fen zu ernähren. Der Mann nagelte ein Stück Holz an die Wand, befestigte ein anderes rechtwinkelig aus demfel ben, so daß eS etwa zwei Fuß weit in'S Zimmer ragte., stützte eS durch ein Querholz und hängte sich dann mittelst einer Lederschlinge auf. Seine Frau traf ihn noch athmend, schnitt ihn ab und sorgte für seine Ueberfübrung nach dem Hospital, wo man den Selbst mordkandidaten am Leben zu erhalten hofft. SchatzamtSsekretür Ear lisle hat auf die Empfehlung der Einwattd.'rungsbebörde beschlossen, die Hospitalab:h.'ilung auf dem em Vor ter Einwanderungsdepot ElliS Island zu verstärken, indem dieselbe sich nicht in einem so guten Zustande befinden soll, wie es wohl wünschenswerth geroe. jen wäre. Es soll daher ein weiterer regelmäßiger Arzt des Marinehoipital dienstes aus Ellis Island angestell! werden, sowie ein anderer Arzt, welcher als sogenannter Assistenzarzt seine tfost nebst' Logis auf der In el erhält, zwei Krankenwärter und Wärterinnen und ein Hülsskoch. Diese Ernennun gen werden von dem Ehes des Departe mcnts vorgeuomulen. werden, welcher nur die Tüchtigkeit und den Eharakter der Bewerber als maßgebend für die Stelle anerkennen wird. Eine Ver mehrung des ärztlichen Stabes und des Wärtespc'rsonals auf Ellis Island ist besonders aus dem Grunde nöthig, weil man bisher gezwungen war, dtt einzelnen Krankenwärter auch Kranke mit ansteckenden Krankheiten pflegen zu lassen, wodei sie sich gleichzeitig auch um die an llichtansteckenden Krankheiten leidenden Patienten zu kümmern hat' ten. Der "Untergang ver s chi e dener großer Ocean Dampfer und das knappe Entkommen anderer hat dem alten Vorschag neue Befürwor wortung verschafft, daß die bekannte Rvuie der Dampfer 'im nordatla.iti scheu Meer zwischen Europa und Ame rika fortmährend von RegierungS Schiffen pütrouillirt werden solle. Die Dampfer Spree- und Umbria" sind nur durch zeiiige Hülfe und an. dere durch ruhige See der Vernichtung entgangen. Das New Borker Mari, time Register" befürwortet regelmäßige Fahrten von Patrouille Dampfern, welche nach Schiffstrümmern und nach überfälligen Schiffen suchen und letzte ren Hülze bringen' sollen, wenn man sie findet. Tadel würde . man auch außerhalb der gewöhnlichen Dampser Routen nachforschen. Jede der großer seefahrenden Nationen solle ein solches Patrouille.Schiff stellen. Das hydro graphische Amt zu Washington hat scho ost dem Eongreß die Verwendung cineZ solchen chieS vorgeichlagen, schon um SchiffStrümMer zu entfernen, welche der Schifffahrt gefährlich sind. Was in diefer Beziehung Gutes gelei stet werden kann, ist durch die Dienste eines ZollschiffS gezeigt worden, welches an der NeU'EnglandKüste und am Long , Island Sund schon manches Schiffzerettet hat. Was hier im Klei nen'i einem beschränkten Raume se fchayvürde mit noch größerem Erfolge von liztm halben Dutzend großer Pa trouill5Schine auf der Route der qxo ßen atlantischen Oceandampser gelelftel 'werden können. Relizion bat sie angeb lich verrückt gemacht. Eine Abends erschien ihr ein Engel im Traum und ! theilte ihr mit, daß außer ihr nur noch Ü9W Menschen auf der Welt seien, di l n c . r. , t rr - n. dereinst Ansprüche aus ein besseres Jen seitZ hätten. Während sich nun Jrau Georgirtte Schmidt so heißt die Träu merin : und in der Stadt New Vor! wolznt sie freute, daß sie eine der Auserwählten sei grjt.mte sie sich ande

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lionen von Mitmenschen, die nach ihre,- halb der letztm zwölf Monate ihre TroUeberzeugung unrettbar einem sicheren phäen erworben hatten, in Accra .hin-j Feaeseuer verfallen waren. Ihre reli- richten ,u lassen. Vier Männer trat'

giö'sen Ansichten verdrängten schließlich nii anderen Gedanken. Sie würd ' schlimmer und schlimmer, bw sie sich ir Cll . . j . a A'MiAtlrn i k . I einem vunaiic von rciiqiocni üaqn sinn am Fuße des Broadway in' Wil. liamsdurg. vsn dem Fährboote Aa zona- in die Jluthen des East Rive stürzte, um sich in das ihr verspro chene gelobte Land zu begeben. Nock sollte sie aber nicht diesem Jammer thale für immer Adieu sagen, den Mortimer Feistel ein' Kubcher de, .Van Gostrand Erpreß Co.- und eir Mann mit dem Herzen am rechter Flecke, stürzte sich ohne langel Besin. nen ihr nach und rettete Frav. Schmidt, trotzdem sein eigenes Leben dabei in Gefahr war. Die gute Frau, die im letzten Moment doch lieber noch einigt Jahre auf Erden zu pilgern gewillj war, als durch ein naffeS Grab in das ungewiffe Paradies zu wandern, llam werte sich mit der ganzen Macht eine, verzweifelnden Ertrinkenden um Feistel's HalS und zog ihren Erretter zweimal mit in die Tiefe des Fluffes hinab, so daß Beide ohne Zweifel ertrunken wären, wenn nicht einigeMatrosen noch rechtzeitig zuHilfe gekommen wäre. Frau Schmidt, deren Gatte in Atlanta, Ga., ein angesehener Bürger ist, wurde nach dem E. D. Hospital gebracht, wo man an ihrem Auskommen zweifelt, C . ! . f V a.a.amAa U.fX V.y T.aa9 I nict, uci yciunic vCiU UC9 -tuyta fand in Mindems Hotel AufnalMe. wo ihm Michael Minden, der Bentzer. so fort einen neuen Anzug bestellte. Frau Schmidt wohnte in letzter Zeit von ihrem Gatten getrennt in verschiedenen Hotels Brooklizn'S. wo sie überall ihre Geistesumnachtung an den Tag gelegt 'Ktbell soll. Ein Neger Namens Henry Brown ist in Brownville, Neb., zum Mayor erwühlt worden. DaS amerikanische Hände schütteln hat dem spanischen Herzog von Veragua ganz gewiß nicht behagt. Nachdem er in der Stadthalle von New Port den verschiedenen großen und kleinen Würdenträgern vorgesielt war, erfolgte das landesübliche Händeschüt. teln mit Jedem und Jeder, die einen Weg in die Stadthalle gefunden hatten. Recht deutlich konnte man's dem Nach kommen des großen Genuesen vom Ge sichte lesen, daß ihm diese Procedur recht tpanl ch" vorkam, xa waren Tom", Vid" und Harry- in allen Altersstufen, vom Jubelgreise bis zum Bübchen, in allen möglichen, nicht we n ger als etiquettmäßigen Kostümen, Bank. Präsidenten und Post-Elerts. Word-Politiker und Schauspieler; alle möglichen und unmöglichen Gestallen hatten sich 'eingestellt. Selbstverständ. lich fehlte es auch nicht an zahlreichen Vertreterinnen des schönen Geschlechtes, und unier diesen sei eine Frau, denn Silberhaor auf etwa 70 Winter schlie. ßen ließ, am meisten auf; sie kann nun mit ruhigem Gewissen in die Glvde fahren, sie hat den UrUrUrkenkel ron Christoph Eolumbus gesehen. Vom Sluslcknde. Mit der bereits tele. graphisch gemeldeten Verurtheilung der verwittweten Herzogin von Sutherland zu sechs Wochen Gefängniß uns eine? Geldbuße von 250 Pfund ist wieder einer jener Skandalprocesse aus der englischen Aristokratie zu Ende gegan gen. Herzogin Mary Caroline vn Sutherland ist nach dem Gthaer Ka lender eine geborene Michell auS Ox. so:d, verwittwete Blair und heirathete 1889 zu Florida den Herzog George von Sutherland. nachdem sie zu ihm bereits vorher in Beziehungen gestan den hatte. Von der herzoglichen Familie wurde sie natürlich mit nichts me niger als freundlichen Gefühlen aufge nommen. Als der 64jährige Herzog im September 1892 starb, beanspruchte seine Wittwe kraft eines formell richti gen Testaments ihres verstorbenen Gat ten. dessen gesammteS Vermögen.- Alle Papiere des Herzogs waren versiegelt worden und der Richter verfügte die Lösung der Siegel in Gegenwart der Herzogin-Wittwe, des .neuen. Herzogs und - der Rechtsbeittände, damit die Parteien von den Urkunden Kenntniß erhalten. An einem der letzten Tage ge schah die Siegelöffnung. Währenddes Vorganges zog die Herz?ginWittwe aus einem Akten bündel ein Papier, las es und warf eS in den Kamin, wo es sofort in Flammen aufging. Des wegen erfolgte die Verurthilung der Herzogin, die ' überdies beschuldigt war. gewisse andere Urkunden unter schlagen und Koffer, die dem jetzigen Herzog gehören, erbrochen zu haben.' Von der afrikanischen Goldküste bringt die African News" die Nachricht, daß bei den Bewohnern des Gebirges Krobo die Briten neuerdings noch die Sitte der Kopsjägerei angetroffen haben. Man wurde zuerst daraus aufmerksam, als die Mordtha ten. die namentlich von jungen Leuten verübt wurden, sich außerordentlich häuften, so daß die Zunahme diefer Verbrechen nicht mehr als, eine rein zu fällige Erscheinung gedeutet werden konnte. ' TiefereS Eindringen in das KroboLand ließ schon durch eine äußer liche Eigenthümlichkeit, daß nämlich fast alle streitbaren Männer mit einem Menschenschädel an der Seite herum stolzirten, den Zusammenhang der Mordthaten mit einer grausamen Sitte erkennen. Weiteres Nacksorscken er. aab. da die Schädel von Menscben ' herrührten, die hinterrücks überfallen' Ul(lUU(il vom Rumpfe ge kt. gereinigt, ge lS äußerliches Zei waren, deren Kopf vom Rumpfe ge trennt, dann geöffnet i ' glättet uno endllcy a . uzen 0:9 Xfiuig uno oer .apserieil un 'der Hüfte getragen wurde. Und da allgemein diese Trophäen als ein Be . . - 4. . 1 I 4 -. A -l w . an. .ic. a . v . -v . r ! i weis vousuyrier riiientajer yaien gel ten. so muß jeder Jüngling, lxr -sich verheirathen will, nicht lur selbst einen . perqrl yergerlcymen kenscyeniqädel - besitzen, sondern hat auch seinem zu künstigen EiZzmiegervater einen anzu. . vleien. oa ivnii seine Aussicyien aus die Hand des begehrten Mdchens sehr geringe sein würden. Der britische a w . r ti r.f c k . r Gouverneur Grifntb versuckte zunächst 1 M.Vf sfl inirnftiin cTXsl .durch Androhung schwerer trafen dem gransamen Brauche zu steuern, freilich 1 VorläUNa Noch ohne Eriola. so da er

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riai ein minK. auc .vr nnTTsinrr . nie innen in den letzten Wochen die? Schicksal. - t-.:x U l U i c c l IU IU l u n u tu stz (m Denkmal eigener Art erhalten. ; ' . " Man geht damit um, einem Diener, ein' Standbild zu setzen. Als der republi-I kanilche Heerführer Lumouriez mit den r- n xf . . . . LfltCrreicheiN unterhandelte und seine , rv.n,, iiir hn Onnrn '.N. wollte, wurde er von seinem Diener ...v.. ..... v.v.. uv.v.....i: Bavtiste verrathen. Dieser eiate d e juviiii tiuivui. 5ciljit U5 Untreue seines Herrn der republlkanlschen Negier ung an. Für diese vaterländische That soll nun dem Bedienten Baptlste ein tanddild zu Lhell wer-j den. llederhaupt dürste es kaum ein rf" U. P I ano geven. worin jo vlkle Personen in der verschiedensten Lebensstellung bedentmalt sind. Eine Menge Frauen haben ihre Standbilder, die Feldherren, Politiker. Minister, Seesahrer. Dichter. Gelehrte. Geschäftsleute. Er finder, Musiker, Künstler, Ackerbauer, Aerzte u. s. w. sind gar nicht zu zählen.' In Paris steht das Denkmal eines ein fachen Sergeanten, anderweitig ist ein Trommlerzunge (Dussoubs), ein Mar tetenderbursche :c. in dieser Weise aus' aeicbnet. Ein F a m il l e n d r am a lvielte sich iünast in Dresden in einem r Nesenikstrane ab Daselbst dreiunddreißigjährige M. hin, eine verwittwete Frau Swensen ' . . - . . mit ihrem einjährigen Söhnchen. Seit einigen Tagen hatie. man Nichts mehr von der Näherin gesehen, und da die Nachbarn in dem Stüdchen ein Röcheln zu vernehmen glaubten, wurde die Wohnung polizeilich geöffnet. Hier lag die Irau Swensenauf dem Fußboden besinnungslos, aber noch lebend, und auf dem Sopha ausgestreckt ein unbe kannte? Mann, der ebenfalls noch Le benzeichen von sich gab. Das einjäh. rige Kind dagegen war bereits eme Leiche. Wie festgestellt wurde, haben die drei-Perfonen sich durch KohlengaZ zu vergiften gesucht. Nahrungssorgen dürften das Motiv der traurigen That gewezen jem. t velden !.cywcrrer letzten Personen wurden in'S Kranken Haus' gebracht. E i n B e r Nl a ch t n i ß in Höhe von N Millionen Mark ist der Stadt Greiz von dem verstorbenen Kausmann Ernst Arnold übermiesen worden. Die Stadt erhält zur Errichtung eines Asyls für alte würdige Personen eine Million Mark, welche in Raten biZ zum Jahre 1902 ausgezahlt und mit 4 Procent verzinst wird, ebenso geht das vom Te stator schon früher zu diesem Zwecke er wordene Grundstück in den Besitz der. Stadt über. Tie Angestellten nnd Ar. beiter der Firma Arnold erhalten W Aufnahme den Vorzug. DaS zweite Legat im Betrage von 250,000 Mk. ist zur Unterstützung solcher bedürftiger Greizer Kinder bestimmt, welche eine dortige Schule besuchen, sowie Studi render, welche ihre Abiturientenprüfung mindestens mit der Zensur 2 bestanden haben. Für diese soll ausreichend ge sorgt werden, bis sie eine feste Stel lunq erhalten haben. Die wirthschaftliche Hauptaufgabe für Aegypten ist -be kanntlich, das Nilwasser unter Eon lrole zu haben. ES ist jetzt der Vorschlag gemacht, einen Wehrdamm beim Albert Nyanza. im Herzen EentralafrikaS. zu bauen. Dieser Plan zeugt von großer Kühnheit und würde gemiß solls er erfolgreich ausgeführt würde den Zweck erreichen. Das Projekt hat jedoch, so . sagt der Ehro nicle", eine große Gefahr. Der Wehrdamrn würde auch die Wasserzufubr für den Mahdi regeln, und der könnte es für gut befinden, einen großen Damm etwas niedriger am Flufse für sich selbst zu errichten. Das wärde eine ernstliche Eefabr für Aeavvten bedeuten.' Verlangt Mucho'S Best Havanna 5iaar " -' Zu hoch. Sedars der Nachhilfe. Ebenso ist eS mit der Gesundheit. Wenn der Körver i3 Y V v-' geschwächt ist, durch' rranllzell, icyiecyte , Verdauung, DyS ?psia,Husten,Hals oder . Lunqenkrank - heilen, so bedarf er der Nachhilfe. Hier.für ist der Johann Hoff fche Malzextrakt das anerkannt beste -Mittel. ES wird seit zwei Generationen schön hierfür mit Erfolg gebraucht und von allen Aerzteu anerkan! '-. Es wirkt stärkend, nährend, und ist der Verdaulichkeit befonderS zuträglich, für schwächliche Km-. der und Frauen besonder zu empfehlen. ES ist ein vorzügliches diätetisches Tafel Getränk und wurde speziell für die Kaise rin von Oesterreich verordnet, wofür Jo' hann Hofs mit dem goldenen Verdienst' kreuze vom österreichischen Kaiser uuöge zeichnet wurde, da sein Extrakt die zerrüttete Gesundheit der Kaiserin wieder herstellte. Man hüte sich vor Nachahmungen. Der ächte hat die Unterschrist von Johann Hoff" auf dem Halse einer jeden Flasche. - Eigner & Mendelsou. Co.-. Agenten und Jmportäre von Mineral Wässern, 6 Barclay Str., New Jsrk. . Iettleibigkeit. Dr. Schindler Bar. nay 'S Marienbader. ReduetionSpil l e n hüben -sich als das.vorzüglichste Mittel gegen ff'ttlcibiak ic bwäkrt. r. Schindler Barna ist eine anerkannte Äutvr'tät tn allen diesen Fäi I len. Königin csabella. Marie eist,' inger. Gräfin Pals-fy und tankende be rühm? Persönlichke l.'n aden die Wirkung der selben attestirk. Marie SanfstZnal. Ov rnsSnsrrin. Stuttgart. schi ebt : Inliegend meine Photographie, no ich hoffentlich Ihrcn Nkductio"svillen alle Sh'e , so ill ich Ihnen eine s. icke, wo ich nvch im böch macve couien c oewix nimixuTrieoenir.in. st-n Stadium war.' 2?ci:cie Jnformution er ltzriien:- . EiSner & M e n d e l f o n C o m v a n y. Vaenten für ?r. Schindler-Barnav. iss e 15. granklin Str.. New ork. ; n ' 1 HÜB Umgezogen. Vr ist hier um hier zu bleib:." T.ie zunehmende PrartS deö Dr. v, k , Ui Augen dnd Ohren ArzteS, zwaua ilr. ndu. ?röizeren RLnmllchktiten umzuzie' ,r. ijr ntie lhete deSkiald die Siuumlichketten i,a jrtttn Stock deS.J.'on Vloä". . . , - W. Washington Str., nächst ,i Boiven.Merr.'ll Co's. für fünf Jahre. !ie eyandlunvon Buge. Ohr. Nase und Hals I fna tr ati&aridntt rAhcen tinaritbtrt hat tur und die Anfertigung vrllBMen. künsllichenu. gen und dieLeradsteUung vonechelougen.s. ' 7tihri er7.M ' UeuluUaNon frei und Jedermann eingeladen.

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