Indiana Tribüne, Volume 16, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1893 — Page 1

v 0 rtC AY r1S O O A HH KVM sVs ifc , , t W ' X ' ! - '',- .--- ) 7 w o W W w O O H V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 10. No. 31 Indianapolis, Indiana 2Nittwoch, den' v). Mai J893

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Lditorielles.

Die R. A. Turnzeitung" zitirt mit großer Borliebe Stellen aus Karl Heinzen'S Schriften. Dagegen laßt sich an sich nichts sagen, aber sie sollte dazu doch nicht Stellen wählen, .welche geradezu albern sind, und welche heute kaum ein Karl Mießnick schreiben würde. Da fanden wir in einer der letzten Nummern eine solche stelle abgedruckt, welche da? Verlangen der Abschaffung der Lohnarbeit als falsch und unausführbar bezeichnen sollte. Der (Zingang der Stelle lautet : Es würde kein Arbeiter sich über den Lohn beschweren, wenn dieser Lohn stets den wirklichen Werth seiner Arbeit deckte und überdies sein VertragsVerhältniß ihn gegen willkürliche Entfernung aus seiner Stelle schützte. Nicht der Lohn an sich, sondern der zu geringe Lohn bildet den gerechten Beschwerdepunkt." Ja das ist eö doch eben. Unter dem System der Lohnarbeit kann der Lohn den wirklichen Werth der Arbeit eben niemals decken. Unter dem Lohnsystem ist der Werth der Arbeit nichts als eine abstrakte Phrase, da giebt es bloß einen Preis der Arbeit. Ob der Preis dem Werthe entspricht, danach fragt kein Mensch. Der Werth der Arbeit besteht in ihrem Produkt, aber der Preis ist immer weniger als das Produkt. Und eben darum, und nur darum, weil unter dem Lohnsystem der Preis der Arbeit immer weniger sein muß als ihr Werth, weil der Lohn den wirklichen Werth der Arbeit nicht decken kann, darum soll dos Lohnsystem abgeschagt werden. Was Heinzen hier gegen die Idee der Abschaffung des Lohnsystems sagt, spricht also gerade dafür. Wie Heinzen sich hier ausspricht, so ist das gerade so, als ob Jemand sagte: Gegen die Todesstrafe wäre an sich ja nichts einzuwenden, wenn nur Niemand dabei umgebracht würde. Weiter heißt eS in der betreffenden Stelle : , Ob man dieses Fixum Lohn, oder Honorar, oder Diäten, oder Besoldung, oder Gehalt nenne das Wesen der Sache wird durch die Verschiedenheit der Namen nicht geändert.' Der Prasident der Ver. Staaten ist so gut ein Lohnarbeiter wie der Ladendiener, der Zeitungöredakteur, so gut wie der Handlanger in der Fabrik." DieS ist, offen gestanden, so albecn, daß man kaum weiß, waö man dazu sagen soll. Es ist eine solche Perdrehunz der wirklichen Zustände und Thatsachen durch bloße Wortklauberei, daß man vor Staunen kaum Worte sindet, sie zurechtzusetzen. Es gehört geradezu talmudische Spitzfindigkeit dazu, den Präsidenten einen Lohnarbeiter zu nennen, ganz abgesehen davon, daß wenn man von dem Repräsentativpreise, en deö Präsidenten Sohn" ausdrückt un der Thatsach,, daßman seine Arbeit weit, weit billiger bekommen kann, nicht Notiz nimmt. Und wenn sich tausendmal nachweisen ließe, daß jede Bezahlung für geleistete Dienste Lohn genannt werden kann, so ist es doch Thatsache, daß nicht jede solche Bezahlung Lohn genannt w i r d. . . Darun ist eS doch wahr, daß wenn man einem Buchhalter oder Kassier oder Redakteur von seinein Lohne statt seinem Schalte spräche, er sich beleidigt fühlen würde, und daß jm praktischen Leben unter Lohn eben doch nur die Bezahlung für Handarbeit verstanden wird. ' Sätze, wie der obige zeigen eine voll, ständige Unfähigkeit, über die Frage zu diskutiren. Denn, wie kann man die Lohnfrage überhaupt behandeln, ttenn man einen Präsidentengehalt von $50,000 und einen Tagesgehalt" von tzl in ein und denselben Tops wirst. Da kann eS kommen, daß wenn Eiuer über die Lohnfrage spricht, er die Riesengehalte der Eisenbahnpräsidenten im Kopfe hat, während der Andere an der. Iammerlohn deö KohlengräberS denkt. Wie sollen sich diese Beiden verständigen ? Und hat die Turnzeitung" denn auch schon darüber nachgedacht, warum man in dem einen Falle petS Sehals oder LZalar und in dem anoern ftsl? von Lohn spricht? Mu.bt sie, das sei .isall l . Hat sie denn schon jemals gehört, daß ein Advokat oder ein Arzt Lohn bekommen hat ? Bezeichnet daS

Wort Salär oder Honorar nicht zugleich die soziale Stellung deS Empfangenden ? Zeigt die? nicht, daß eS, korribile dict, Klassen giebt ? Die Turnzeitung" hat das Recht ihrer Anschauung, aber sie hat auch die Pflicht der Aufklärung. Letztere wird durch das Auftischen alberner Phrasen, deren Grundlage eine graue Theorie, welche-mit dem praktischen Alltagö'leben so ganz und garnicht im Einklänge steht, durchaus nicht erfüllt.

Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : WarmeS, schönes Wetter. . . Eine National-Bank in Nöthen. - (5hicago,9.Mai. Die Chemical 5ka)ionalbank von hier hat heute die Zahlungen eingestellt. Die Bank hatte ein Kapital von $1,000,000 und erst vor Kurzem eine Filiale auf dem WeltausstellungSplatz errichtet. . Die Bank stand schon seit längerer Zeit auf schwachen Füßen und der Bankerott hat deshalb nicht überrascht. Die Bürgschaft verfallen. L a s a y e t te, Ind., S. Vkai. 3m hiesigen Kreisgericht wurde heute Nachmittag die Bürgschaft deS Peter Elark für perfallen erklärt, der wegen begangenen MordangrissS aus ben ehemaligen katholischen Priester Rudolph zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden ist. Die Bürgen waren nicht im Stande, Clark vorzuführen und sind jeht gemeinschaftlich sür eine Summe von $5900 verantwortlich. ES verlautet, daß Clark am 29. April in Gesellschaft deö Wm. Temple, der ebenfalls unter Anklage steht, die Stadt verlassen habe und daß sich beide jetzt in Meziko befänden. ' - 'tnif - Anölanv." Eine Rede o e S K a i s e r s. Berlin. 9. Mai. Nach der heutigen Parade über die Gardetruppen auf dem Tempelhofer Felde hielt der Kaiser an die um ihn versammelten Höheren Offiziere die folgende Ansprache Seitdem kii? uns zuletzt an dieser Stelle getroffen haben, hat sich, durch die Armee-Vorlage veranlaßt, die Politische Situation in eigenthümlicher Weise verändert. Es war mir unMöglich, an eine Verwerfung der Verläge zu glauben ; im Gegentheil auf den .Patriotismus deS Reichstags bauend, hatte ich die bedingungslose AnNahme der Vorlage erwartet Deren Verwerfung hat. rnir hgher groß? Enttäuschung und großen Kummer verursacht. Ich bedauere es, daß die patriotischen Männer, die in der Minderheit wgren, nicht im Stande waren, Diejenlgen zu bekehren, die keinen Sinn für die Wohlfahrt des Landes bekundeten. ES sind während verletzten Tage leidenschaftliche Worte gefallen, von denen eS besser gewesen wäre, wenn sie überhaupt nicht ausgesprochen worden wgren. Ich bin gezwungen gewesen, den Reichstag auszulösen, hoffend, daß der. neue Reichstag die Vorlage Passiren wird. Ich bin entschlossen, wenn sich hiese Hoffnung ebenfalls als tvügerisch fxweisen sollte, affe.S'in meiner Vfacht Befindliche zu thun, um die Annahme her Maßregel durchzusetzen, denn ich hin zu sehr von der Nothwendigkeit derselben, im Interesse der AufrechterHaltung deS europäischen Friedens, überzeugt, als daß ich -eine gänzliche Verwerfung zugeben könnte. . Wir hören augenblicklich so viel von den aufgeregten Massen. Ich glaube nicht, daß sich daS deutsche Volk von unverantwortlichen Unruhestiftern aufwiegeln lassen wird. Im Gegentheil, ich weiß, daß die deutschen Fürsten, daS Volk und die Armee mit mir sympathlsiren. Ich danke Ihnen, meine Herren, für die mir geschenkte Aufmerksamkeit. ES war mein Wunsch, Ihnen meine Ansichten in Bezug aus die Vorlage jetzt noch eiqmal mitzu theilen, wie ich es schon gleich nach Einreichung derselben gethan habe." ' Die Offiziere, hörten diesen. Worten. mit Stillschweigen zu und Keine; sagte ein Wort, nachdem der Kaiser geendeh hatte, wenn sie auch wahrscheinlich zum. graten Theil ihm beistimmten..

Die Rede deö Kaisers hat ungeheure

Sensation erregt. Die Norddeutsche Zeitung" hat sie an prominenter Stelle abgedruckt und daS' Blatt findet riesigen Abgang. . .. . . Man neigt sich allgemein öer Ansicht zu, daß der Kaiser keinen Augenblick zögern würde, eS auf einen Konflikt mit dem Reichstag ankommen zu lassen, wenn dieser die Armeevorlage verwersen sollte. Ohne Zweifel wird der Kaiserjetzt versuchen, nach altem preußischem Muster zu regieren und die AuSsichten der Freisinnigen Partei eine gemäßigte liberale Era herbeizuführen sind sehr schlechte. Dem Korrespondenten hr Associirten Presse wurde heute Abend in offizieller Weise versichert, der Kaiser wünsche nicht, daß man seine Rede als eine Drohung gegen den Reichstag oder als eine Herausforderung zu einem Konflikt betrachte. Die Hamburger Nachrichten", daS Organ deS Fürsten Bismarck, .proteflirt dagegen, daß die Reichsboten, welche gegen, die Armeevorlage gestimmt haben, als unpatriotisch bezeichnet werden. Die Majorität, sagt daS Blatt, habe mit der Regierung nur nicht in Bezug auf die Höhe der AmeeVerstärkung übereingestimmt. . ' Die Freifinnige Zeitung", dessen Redakteur Eugen Nichter ist, sagt, da.ß seit Friedrich Wilhelm IV. Zeiten eS nicht wieber vargekqmmen s?i, daß daS Parlament offiziell auf dem Paradeplatz kritifirt worden sei. ' j --.. ( Der Vatikan und die deuts ch e n W a h l e n. R o m,' 9.' Mai. ES ist ersichtlich, daß die deutsche Regierung die Idee noch nicht ausgegeben hqs, mit Hilfe der klerikalen Partei die Pasfirung der Armeevorlage durchsetzen-zu können. Seit der Auflösung des deutschen Reichstages haben taglich Unterhandlungen zwischen, dem deutschen Gesandten beim Vatikan, Herrn von Bülow, und. dem päpstlichen Stqatzse sretq'f, stasdjngl Rampolla, pattgefunden. Der Zweck der Unterhandlungen seitens deS Herrn von Bülow ist der, eine Vereinbarung zu Stande zu bringen, derzufolge der Vatikan einen gewissen Druck auf die deutschen Bischöfe auSüben soll, damit sie der SZegierung bei hen ngchgen Vtthlen behülflich sind; mit anderen Worten, daß sie ihre Hülfe dazu hergeben, daß dieEentrumöpartei regierungsfreundliche Kandidaten aufstelle und erwähle. Der Papst hatte sich vor einiger Zeit geweigert, die Politik der CentrumsPartei zu beeinflussen und eS ist deshalb kaum wahrscheinlich, daß die jetzigen Unterhandlungen zu einem günstigen Resultat für die deutsche Regierung führen werden. Quarantäne gegen französische Häfen. B r e m e n, 9 Mai. Die hiesigen Behörden haben Quarantäne gegen alle auS französischen Häfen kommenden Schiffe etablirt. DieS ist. einegolge der Ausbreitung der Cholera in Frankreich. . EUROPA, Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaften eulgezogen. Sprecht vor. ' A. Metzger Agentur. Hiesig es. Board of Vublle WorkS. Heutige Sitzung. Herr Scherrer war abwesend. Der Board versckob die endgiltige Annahme der Pläne für Nord ZllinoiS Straße, von New Jork bis 12. Straße, da verschiedene . Remonstrationen gegen Asphalt eingelaufen waren und der Board ernstlich im Sinne hat, die Strecke zwischen den Geleisen in alle Verbesserungen einzuschließen. . -Beschlossen wurde die Asphalt Pflasterung der. Washington Straße zwischen'der Missouri Straße una dem Oftende der Brücke, Länge 273 Fuß, Breite 21 Fuß an leder. Seite deS.Ge. leises. ' Angebote 1ver.de bis zum 2 Juni entgegen.geyommm. - Ebenso für Massachusetts Avenue zwischen College Avenue und. Belle sontaine Straße. ZZönge 1040 Fuß Breite IS Fuß an jeder Teitc des Ge leises.

.Eine Ordinanz, durch welche ein

Ucbereinkommen mit der E. E. C. & St. L. in Betreff gewisser Geleise gutgeheißen wird, wurde an den Stadtrath verwiesen. W. B. Burford erhielt den Kontrakt für Schreibmaterialien für $112.56. Der Ingenieur berichtete in Betreff der Petitionen für Cement-TrottoirS an Ohio Straße zwischen Pennsvlva nia und East, gegen die Gewährung deS TrottoirS, am Rinnstein, da derschie dene TrottoirS schon gelegt sind und Tt 1 VL 1 m. cic lrapenuoergange mqi correipondiren würden. Eine- Petition sür Verbesserung der Excelsior Ave. zwischen Cllfford und Monroe durch Backstein-TrottoirS und Gradirung und Chaussirung der Straße wurde gewährt. rv:. cr.i:: r. nr i - x :rr,. i "rr I I " W4Wß( VWH lt. JUl lui UUpC IVUCUC I ia i 5t.r.. . gewährt. , .

er. Jngcnifiir berichtete, Daß . diMn ttNott flttrtHitttrtfrtn GÜ

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evangelischen Kirche an New Zork und East Str., nicht vortheilhast verlegt werden kynne. - Der Eigenthümer deS Grand Hotel uchte um die Erlaubniß nach ein Portico über daS Trottoir zu r ' vauen. Lie Bltt5 wurde nicht ge - . . ... . . . I wahrt. Verschiedene Klagen . über schlechte Straßen wurden an. Straßencommissär Vurns verwiesen. Köntraktor EharkeS Bushong wurde angewiesen, die Eisenbahnkreuzungen an Süd. New Jersey, Süd Eaft Str. :c. zu besprengen. ES wurde ibm benfalls mitgetheilt daß er seine Artit an Wrshinaton Str. gestern Nacht nicht ordentlich gethan habe und deöhalb keine Bezahlung erhalte. . Straßen - Commissär Burns wurde angewiesen, den Viadukt einmal jede Woche zu reinigen. Eine Petition Mr Gradirung und Chaussirung ber Kenwood Ave., zwichen4. nd Z5. St?7, wurde mr-den Ingenieur verwiesen, um in Betreff der aanien Straße ,u b-riüt-n. I u j - - - - r - g r . Feuer. Die Feuerwehr wurde gestern Abend um 7 Uhr nach 600 Nord Mississippi rrape gerufen. er Vlau oes yerrn C. Heinrich war von unbekannter Hand m t. fi t . t in. I rano ge,rear woroen. er angerichtete Schaden belauft sich auf unge-j ähr $S0. Heute Morgen, kurz nach Mitternacht, brach aus unbekannter. Ursache n oem quaiaoen im onoiana ve. ein Feuer aus, das $50 Schaden verursachte. Gegen I Uh' heute Morgen entstand in der Wohnung von Frau Smith. 4 Mass. Ave., infolge AusstromenS von NaturgaS ein kleines Feuer. Schaden $10. Arbeiter - Slnatleflenbelten. Der Streik der'Weißputzer ist zu Ende. Ez-Lieutenant - Gouverneur Hanna, der von beiden Seiten als Schiedsrichter acceptirt worden "war. hat entschieden, daß die Proposition der Arbeitgeber, welche 45 Cents per Stunde bot, aber die Lattenarbeit nicht einschloß, eine billige sei, und die Ar beiter sügten sich dieser Entscheidung. Die Lohnrate wurde aus ein 3ahr fest gesetzt. -. ' In einigen Plumber - Werkstätten sind die Arbeiter an den Streik ge gangen, weil Nicht-Unionarbeiter da selbst beschäftigt sind. " Die Anstreicher Union hat gestern Abend beschlossen, unter keinen Um ständen mit-Tapezierern zu arbeiten, welche nicht zur Union gehören. H, Unter AnklagedeS MelneibS. Verduftet. 3. Beckner wurde gestern von feinem Asfignee Helwig vor Friedensrichter Habich des . MeineidS angeklagt. Er hatte einer gewissen Mary Braten, eine Sckuldverschrelbuna für $10.cdQ und dafür sn.nai-n.. renvorrath. verpfändet. Der Kläger r . , . M . rrv . , behauptet, daß er der. Mary Brattan -Mm . - I t W nl.qi? lQoia vow, oesyalv vor Sotar Averill eine Meineid' beaanaen babe. Friedensrichter Sadick, vor den Beckner aekürt w.,k. f. kW v;. 7..kkt ..k wurde, setzte d,e Bürgschaft auf " , faa k.tt or t c. v r.:.8 oi..c...i IM. öjwn I" u,rnl- , . e . f i r, all, oelm tjiuocnricuicr, maqre Beckner noch einen vergebuchen.Mlh! - ... -

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p e z 9 l e ll e firw i. f m. Tbatiack, kk KZ-r-- Ys..: , -v -("i" ""Z"v"". v. uco. is. lireltlein. Ecke West Straße, am Freitag Abend, den 12. Mai mit einer Liste herabgesetzte? Preise in Groceries, Stieseln, Schuhen und Hausschuhen ausgefüllt 1em wird. Am Samstag, den 13. ... l wird der größte Bargain-Ver C l. c r , . iauh ie oagewefen, tattnnöen. Also paßt auf die Anzeige am Freitag Abend. Deutsche Verkäufer. . Gev. 5? KreitletN. versuch. Er war mit seinem Anwalt ourch Ixt Hinterthür in den Hof gegan gen, um .sich mit ihm zu besprechen. Dabei suchte er sich sachte fortiudrücken. n fester Polizeigriss bttlcht ihn aber wieder ein. Er wurde inS Gefängniß geführt, gestern Abend aber nach ge steuter Burgschaft entlassen. Die $2,000, für welche er sich in der Circuit Court zu verantworten hatte. hat er außerdem ln der Tasche gehabt, als er das Assignment machte. Heute Vormittag sollte sich Beckner zum Prozesse-stellen, aber er kam nicht.' Seme Burgschaft wurde für verfallen erklart. VolizetgeriHt. Die beiden sonnverbrannten Jtalien I. Schellai und Rosai Micilli. die geftn auf der Washington Str. den n ea wurden von Richter entlassen. Die Sache . ' ' ar denn dach nicht so schlimm aewercn; Georae Burn batte in seiner Kau. lichkeit einen kleinen Streit mit feiner g.habt, war darauf zur Stadt gegangen urrd batte sich vor Aeraer geMa angetrunken. Sonntaa Nackt gder vielmehr Montan trüb, war er dann endlich nach Hause aufgebrochen nd hatte in nicht allzu ruhiger Weise Einlaß begehrt. Deshalb stand er heute vor den Schranken, angeklagt, ben öffentlicken Frieden aekört zu baI I V fi tnnrh, nfir frirtshrrtAn hn au,'ien3tuflfa;4f;fle;ni4, bietSt. lastende? ergab. Conrad Bearman wurde weg n Trunkenheit zu $1 und. die Kosten und 30 Tage Arbeitshaus derürtheilt. fa eö sich aber herausstellte, daß er erst 19 Jahre alt ist, wird sich wohl für den betreffenden Saloonbesitzer eine An klage daraui entwickeln. Ed. Johnson hat seinem Stiefvater eine Maulschelle versetzt. Für diesen Akt kindlicher Pietutward ihm 30 Tage Arbeitöhauö und $1 Geldbuße zudiktirt. John Lyons und Ed. Thompson hatten im holden Zwiegespräche etliche derbe Flüche und Verwünschungen ver lauten lassen. Sie legten dafür jeder $18 auf den Sühnenaltar. Der dadurch beträchtliche geschmälerte Geld viuivi ivivv Mivt vtt viiiiwy ii..vuM ft.ff tMtH VvirtiT i K.SnttliAn. Mlrtl nung sein, sich. fernerhin einer gewähl teren Ausdrucksweise zu bedienen. Belle Miller wurde um $1 und die Kosten für ihre Trunkenheit bestraft. Die Anklage auf Prostitution siel weg. ES war daS wirklich nur ein Hohn, da die Aermste durch ihre Re,ze wohl Ntemand VMN datte Harris Mlliamson war in eine Ge sttM l I V i e Italiener dar,' einem von ihnen l ' . r, mir ninnn mr iin:iin. in nriirii rn einen derben Backenstreich versetzt. $1, die Kosten und Arbeitshaus sind die Strafe. , ft-te trs.'. i i? lJ ie inicrnanouaic onoen , , ..V.. . , . Mg.ge in der Aoberts ParkKirck I . - ' eröffnet. Wrttlven woynen NlUeZlU I . Dtlagaten der.

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