Indiana Tribüne, Volume 16, Number 228, Indianapolis, Marion County, 7 May 1893 — Page 9

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ag t Jndiauapolie, Ind., 7. Mai 189: 2:r cropcrte Veorgc::. H.ms?ctte sn Oaft Rtj. Im Herbst hatten sie Hochzeit ge acht und jetzt war eS Johanniö. Traulich saßen sie nach dem Abend brod bei einander, er im Lehnstuhl die pfeife rauchend und sie auf dem Sopha die Stricknadel rührend. Allmälig der lor sich die anfänglich munter gewesene Unterhaltung. Tann erhob sie den Kopf von der Zlrbeit und sagte halb seufzend: Und nun schon wieder diese nachdenkliche Miene, die ich an Dir, Cfrich, auch so zanz und gar nicht leiden mag! WaS joll das ewige Grübeln bei einem Manne in Deinen Jahren?.Elschen!" wandte er dagegen ein and richtete sich cm 5 seiner Lage etwas lllf. We'ßt Tu. lieber Mann." fuhr sie fort, ich möchte sagen : ich bin mit Dir recht zufrieden, und dann möchte ich auch wieder sagen: ich bin mit Dir recht n zufrieden." .Nun?" .Ja, nun? DaS ist allerding Z schwe re? bewiesen, als gesagt. Doch nimm mal folgendes an: Als Du mir vor anderthalb Jahren Aufmerksamkeiten zu bezeigen begannst natürlich hat man dergleichen nicht gerade ungern lachte sie in sich hinein, .da schienst Du außer der vom Amt in Anspruch ge nommenen Zeit keine bestimmt einge theilte zu haben. Ich höre Dich noch, wie Tu gelegentlich in unserer Familie beim Abendbrot zur Mama launig be merktest, wen.i Du Deine Quartaner besorgt hättest, dann kämest Du Dir ivie ein pensionirt:? ZeuZ vor. Nun aber " .Nun aber?" .Wie sage ich nur? ES ist aber nicht mehr so." . . .Hat meine Liebe zu Dir abgenom men?" .Gott bewahre! Im Gegentheil!" .Wende ich Dir weniger Ausmerksomkeit zu?" .Wie Tu auch fragst!" .Was soü's dann mit Deinem Aber?" .DaS ist's ja gerade! Im meine je doch. Tu übernimmst Dich zu sehr in T einer freien Zeit, Du bist oft in Ge danken verloren, Du gibst mir manchmal nur halbe Antworten, und oft antwortest Du gar nicht und brummst nur vor Dich hin " .ElSchen, Tu weißt ja, daß ich au der Schriftsteller Gefallen gefunden habe. Tie Buchdruckerschwürze ist reines Hexenschwarz, und keine Seife wascht es ab." .Leider, leider ist eS so mit Dir! Und dazu schreibst Tu Morgens schon um fünf Uhr und mitunter noch zeitizer. Vernünftige Männer nimm mir das Woit nicht übel pflegen sich doch richtig auZzuschlasen." Er lachte grell aus. . .Nun spottest Tu noch sogar über meine Besergniß über Dich!" sagte sie lvie gekränkt. Sie trat an ihn heran und legte den kinen Arm um seinen Nacken. .Lieder, guter Erich," bat sie ein schmeichelnd, .Du solltest Dich mehr schonen." .Aber, liebes Herz, gerade das lange und träge Liegen bringt mich um meine zeistige und körperliche Frische. Ich jar immer ein Frühaussteher, o lanpe ich denken kann. Wenn Du brn Reiz kineS Frühmorgens kenntest, würdest Du anders urtheilen Und nun gar :rst am Frühmorgen im Frühling und im Sommer! Draußen und unterm Fenster die werdende oder die bereit? zewordene Natur in ihrer Pracht und Herrlichkeit, da quillt es aus der Lru,t heraus, wie es aus der des in seinen Liedern schwelgenden Voqels, vnd man möchte zwei rechte Hände haben, um all die sich regenden Gedan ken auf das Papier zu bannen. Da hast Tu es, warum es mich so frühzei tiz an die Arbeit zieht. Sag', ElS. chen," verfiel er in einen leicht spötti schen Ton. daS Frühausstehen war ivohl nie Deine Liebhaberei?" .Welchen Zweck sollte es auch ha den?" .Es liegt sich auch gar zu angenehm in den Federn!" scherzte er unter einem Unflug von Sarkasmus. .DaS Mor zenroth, den aufjauchzenden Morgenge sang der Vögel, die ersten Düfte der Blumen, das Werden des Tages nun, was vorher nicht gekannt war, daS kann späterhin nicht iegehrenSwerth jein. Sie sagkehieraufnichtZ, sondern nahm wie in Gedanken versunken ihr Strick zeug zusammen .Gute Nacht, Erich!" empfahl sie sich mit einer Entschlossenheit verrathenden Stimme. .ES ist aber noch nicht zehn Uhr." .Noch einmal gute Nacht nixte!" sie schelmisch und verschwand. Anderen Morgens saß Doktor Erich Werner wieder seit söu? Uhr am Schreibtische. DaS Fenster unmittelbar daran hatte er geöffnet, die erquickende Luft und lieblicher Blumenduft zogen herein. Angeregt durch diese äußeren Einwirkungen, floß ihm die Arbeit flott von der Jeder, nb er freute sich, daß er bis vor Klassenanfang den schwieri gen Abschnitt deS Werkes zu Ende bringen würde. So in Andacht versunken überhörte zr ein Klopfen an der Thür, und erst auf ein erneutes und etwas stärkeres ließ er ein wegen der Störung unwilliges und scharfes .Herein!" tv schallen. . Gemgchlich wurde die Thür üeössnet.

und da? rächende uirt fchalklzafte Antlitz seiner Frau kam, erst hineinlugend, zum Vorschein. .Guten Morgen, Erich!" grüßte sie und trut mit vorgestreckter Hand auf ihn zu. Er war mit der Feder in der Hand aufgesprungen und sah . ganz verlegen, wenn nicht gar etwas ärgerlich aus. .Fast blickst Tu mich so an, als käme ich Tir niqt gelegen ick, darf doch bei Dir fein?" .Gewiß ja gewiß. Aber eine Frage. Frauchen: warum bist Du schon fast drei Stunden vor Deiner Zeit aufgestanden?" .Hattest Du mir gestern Abend die Einwirkung des frühen Morgens auf den Menschen nicht so reifend geschil dcrt? Wie ein Vorwurf überkam es mich; daß ich bisher an Deiner Mor genwonne niemals theilgenommen. Fortan will ich auch in diesem Stücke Tcinc getreue Gefährtin fein und, so hast Tu mich nun bei Dir!" Erich suchte vor Verlegen:eit nach Worten. Jetzt erst ergriff er, welche Ttorhit er im Scherz begangen hatte. Denn ein Morgen, den ein Anderer, selbst das geliebte Weib, mit ihm theilte, war für ihn kein Arbeitsmorgen mehr, er konnte nur schassen, wenn Niemand bei und um ihn war. .Und Tu hast für mich kein Wort der Anerkennung?" meinte sie auf sein Schweigen, in einem einigermaßen schmollenden Tone. .Warum denn nicht? Ja. ja! Doch sage, ist Dir auch recht wohl? Tu hast noch verquollene Auen." .Wenn'S weiter nichts ist! Morgen, spätestens übermorgm haben sie sich an viese Zeit gewöhnt." .Du wolltest doch nicht immer " .Ganz gewiß will ich!" .Was wolltest Du denn eigentlich sm ganzen Morgen anfangen? Und bedenke, daß eS der Gesundheit nach, theilig ist, wenn Du Dich stracks in eine andere Lebensweise hinein begibst." .Das ist meine geringste Sorge! Also Du hast es bestätigt, daß Dir meine Gesellschast am Morgm ange nehm ist. Ich setze mich jetzt mit mei ner Arbeit zwischen Schreibtisch und Fenster. So darf ich nur leicht zur Seite blicken, und ich habe das ernst freundliche Antlitz und d treuen Augen meines fleißigen Männchens vor mir. In einer Viertelstunde wird auch schon der Kaffee fertig sein. DaS Mädchen hatte ich gleich beim Aufstehen aeweckt, und sie ist schon eifrig in der Küche beschäftigt. Erich kraute sich hinter dem Ohr. .Ich habe schon Kaffee getrunken; Tu weißt ja, daß ich ihn mir selbst be reite." . .Wie schade ! Doch noch ein Täßchen zur Gesellschaft wie?" Er schüttelte mit dem Kopfe und ver suchte zu schreiben; es ging nicht damit, .Liebes Heiz!" meldete er sich. .Nun?" .Die Dir ungewohnte Morgenluft und dazu unmittelbar am Fenster wird Dir schaden! Du solltest Dich ausS Sopha setzen." .O, ich sinde den Platz hier wirklich vortrefflich. Es athmet sich hier so frei. Ich werde Dich nicht stören, und jeden falls belebt die Anwesenheit Deine? Weibchens Deine Phantasie." Flink rührte sie die Nadeln im Strick strumpf. Erich dagegen konnte sich in den gestörten. Gedankengang nicht mehr hineinbringen, und was er schrieb, wurde auch wieder anSgestrichen. Sie bemerkte die Striche. 3ch dachte", hub sie an, .Du bei test ohne Ausstriche. .Ich bin an daS Geklapper der Strick nadeln um diese Zeit nicht gewöhnt." .Gut, ich werde mich mehr vorsehen. Ah, da ist auch schon der Kaffee!" Sie ging der hereintretenden Magd entge gen. .Nicht wahr, Lisette, das Früh aufstehen hat doch etwas für sich, wir halten eS damit jetzt immer so. Du kannst dem Bäcker sagen, diß er daS Gebäck von morgen ab wenigstens eine Stunde früher schickt." .So soll's immer gehalten sein, Frau Doktor?" fragte sie verdrießlich und that beim Hinausgehen die Thür merk lich laut hinter sich zu. Elise hatte wieder Platz genommen und begann sich $u erquicken. Erich

lampsie rau emer in ,ym ausnngenoen üblen Stimmung, und mit verhaltenem Unmuth that er die Feder von sich. .Hörst Du schon auf zu schreiben ? fragte sie ahnungslos. .Nein !" gab er kurz zurück und langte wieder nach der Feder. .Entschuldige, wenn ich Dich unter, breche,- meldete sie sich nach einer Vier telstunde. Du weißt doch, daß die Verlobung deS Fräulein Gerhard mit dem Kaufmann Bothmer zurückgegan genist? Er soll völlig vermögenslos sein und sogar tief in Schulden stecken; auch wird ihm" , , .Aber, mein Gott, Elschen, was mich diese Geschichte wohl angeht!" antwortete . er verdrießlich und legte die Feder ganz zurück, indem er dann die Arme weit von sich reckte und sich daS Gesicht rieb. Dann sprang er mit dem AuSruf auf: .Ich mag heute Morgen nicht weiter arbeiten!" .Ach, wie schön!" sprang sie gleich falls auf.' .Da schlage ich vor,- wir machen bei diesem köstlichen Wetter einen Spaziergang. Jetzt ist'S gegen sechs Uhr richtig ! Du lieber Mann !" klopfte sie ihm die Backen, obfchon er ein Gesicht machte, daS anders aussah als Morgensonnenschein. ' .Ich schlage vor, wir gehen am See entlang und dann durch die Kornfelder nach dem Waldhügel, von dem man eine so wnn dervolle Aussicht genießt. Auf Wieder sehen also! Ich werde mich beeilen tit dem Anzug." Nicht wahr, Männchen," brachte Elsa Abends daS Gespräch auf, .war daS heute Morgen nicht reizend? Wäb rend Tu schreibst, sitze ich bei Dir und freue mich, wie meine Anwesenheit Dei nen Geist anregt, und wenn Du genug geschaffen, begebe wir unS hinaus in'S Freie, um die schöne Natur zu genießen. Meinst Du eS nicht auch ?

U jfl!Wie Du mich 'mal verkannt hattest. Erich! Du glaubtest, ich wäre aus Be quemlichkeit und Passion eine Lang schläserin. Und wenn dem auch so wäre, so habe ich mit der Gewohnheit vollständig gebrochen. Allerdings sühle ich mich wegen der neuen Lebensweise etwas matt, doch nach dem dritten Mo? gen werde ich so frisch sein wie Du." .Weißt Du, Kind," meinte er, .Du solltest Dich einer Laune nicht hin geben." .Laune? Wo denkst Tu hin!" lachte sie. .Ich wollte sagen. Tu solltest wen! ger an mich, als vielmehr an Dich den ken. Angewöhnen ist nicht so leicht, wie Tu annimmst, und ich möchte nicht, daß Du Dich auch nur einen einzigen Tag über diesm hinaus matt fühltest." .Du guter und besorgter Mann! Doch glaube nicht an ein Opfer, denn was man ans Liebe thnt, ist kein Opfer. So, jetzt gehe ich schlafen, um in aller Frühe wieder auf sein zu kön ven. Gute Nacht!" Als sie hinaus war, verließ er das Eßzimmer und ging nach seiner Stube hinüber. Er blickte ernst vor sich hin und schritt nachdenklich auf und ab. ES war ihm klar, in dieser Weise konnte eS nicht weiter gehen; und wenn er seine Frau noch viel lieber gehabt hätte, so war ihm gerade in den Morgenstunden ihre Anwesenheit störend bei der Arbeit. Und nun sollten diese weihevollen Stun den dahin sein für immer ! Endlich unterbrach er seinen Gang ; ein Gedanke war ihm aufgeschossen, und indem er sich zurief: Ja. so wird es sich am besten machen! ging er beruhigt schlafen. In der Frühe deS nächsten Morgens hörte er. wie feine Frau sich auf den Zehenspitzen zu der anliegenden Kammer deS Mädchens begab. Dabei der nahm er folgendes Zwiegespräch: .Lisette, schnell auf! Lisette hörst Du nicht? Aufstehen, sage ich! Lisette Lisette, ss ermuntere Dich doch endlich!" .Es ist doch noch nicht sechs Uhr!" .Doch gleich fünf!" .Sonst stand ich immer erst um sech aus!" .Du hast nicht dreinzureden also flink! Und dann wird des Herrn Stube in Ordnung gebracht, und damit Alles schneller geht, werde ich mich selbst an den Kaffee machen; ich gehe schon nach der Küche." Nach einigen Minuten vernahm er weiter und in ziemlich erregtem Tone: .Mein Gott. Mädchen. Du bist wohl wieder rjugeschlafen? Was foll denn das?" .Und was soll daß mit der Unzeit? nö'sitf 4i r?t;r erlaube? :n trjv .'?nd Übrigens hat mir der Herr gleich beim Dienstantritt streng untersagt, vor sei nem Schulgange in seinem Zimmer etwas vorzunehmen; Alles solle dort so bleiben, we es Abends war." .Das ist jetzt ander. Du richtest Dich so ein. daß Du immer um diese Zeit aufstehst." .Wenn eS Frau D.-ctor so haben wol len nun, meinetwegen ja! Ich bin im Dienen nicht neu und weiß auch, was sich für diesen und jenen Hausstand schickt. Ich wollte Frau Doctor noch sgen, daß ich zu Michaelis meine Dunst hier aufgebe..Auch das noch! Schon am frühen Morgen muß man einen solchen Aerger haben! In fünf Minuten bist Du an der Arbeit! Ich will Dir doch zeigen, ver hier die Herrin ist!" Mit angeregtem Gesicht kam Elfe wieder und gar nicht behutsam in'S Schlafzimmer und wollte ihrem Manne, den sie schon munter und fast angeklei det wähnte, ihr Leid klagen. .Gott, ur.b er schläft noch!" seufzte sie, als sie dessen Kopf halb unterm Deckbett gewährte und seine tiefen Athemzüge vernahm. Sie begab sich wieder nach draußen, und sofort lüftete der Doctor das Bett vom Gesicht. Eine gewisse Schadenfreude wandelte ihn an, weil er in dem Mädchen eine zufällige Verbündete tu halten hatte. Es that ihm allerdings leid um feine Frau, doch wollte die eigene Selbstsucht obenauf bleiben. Er alaubte voraussehen zu dürsen, daß seine Aufregungen dieser Art abholdes Weib einem Verdruß auf die Dauer nicht Stand halten und zur alten Hauö ordnunz wieder zurückkehren würde. Plötzlich vernahm er einen Krach und ein Geklirr und unmittelbar darauf den schrillen Aufschrei seiner Frau. .Mein Gott, mein Gott!" jammerte sie, .und nun auch das noch! Mädchen, kommst Du nur dazu, den Pfeifentisch umzu stoßen? Zwei Pfeifenkopfe entzwei, und ach, der eine von der GeburtStagSpfeife! Aber das kommt davon, wenn man in Wuth und Rage herumhantirt." .Warum wurde ich zu übergroßer Eile angespornt!" .Obenein wirst Du noch impertinent? Halte Deinen Mund!" .Meinen Mund habe ich nicht mit vermiethet. Wenn eS blos erst Michaelis väre!" Die Fortsetzung von diesem Zank tu erfahren, war der Doktor nicht begle rig, und er suchte an etwas Anderes zu denken. Nach einer Viertelstunde begann sie den anscheinend Schlafenden wach zu rütteln.. .Erich, was ist das heute ei ? entlich mit Dir, daß Du so lang chlässt? Denk an, ,ch bin fchon so zeitig aufgewesen, daß Deine Stube bereits fix und fertig ist, ebenso haft Du nicht nöthig. Dir den Kaffee zubereiten," redete sie ihn. unter sichtbar gezwunge nem Lächeln an. .Nicht möglich, liebes ßUbJ ervi derte er wie schlaftrunken. ' .Du fühlst Die) doch nicht krank?" .DaS wollte ich Dich eben fragen. Wie. angegriffen Du aussiehst. Sein Wunder, wenn man schon den zweiten Morgen drei Stunde zu früh herum gewirthschaftet hat." .DaS kann nicht in Betracht kommen, aber der Aerger mit Lisette." .Mit Lisette erger gehabt? Und doch war daS Mädchen f, zuverlässig und ileikia. Sie war Dir u dar

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Sa C? In der W,lt. g ProvidtNkk. R. I.. Mlli 'fc, Ich gibrancht Paslor König' erven-tärkkr hin an meinlm Sohn, wtlcher Einsts stranf. war, nach fcnn Etbrauch dk 'illleli üUt roicitna s.ch kam. I haltt tt dkthald für meine Pftichk. da Äiltel al da trjtc i der Wklt für Rervenltideu und Stampfe zu kmpsedlkn. 1&4 i&ai:jione Ävk. grau i'i . . C ou g h li . New s! o rk. Mein lS-jähriger Eshn litt ie i fftfi Jre an Epilepsie. Aitle iür dies, Vttbnt empfohlene Mittel utden angewandt, der leider ohne Er,oz. Durch den Gebrauch aber von T asior König' ?,erven-Strrer sind all Symptome der lirankbeit verschmundk und halle ich e deedald sür meine Pflicht, j Um leibenden ii rathen einen Versuch damit zu machen, damit er ebenso, ie ich erfreut und dankbar sein u:Sge. Utat) House. tiUU & 8U-c N. 1 1 n a x Woodsidk. M?n.. 27. Rov. D0. -Pastor LZnig Nerve, starker" heilt mich von kim Herziltera ud Cchindel im Lopfe. Ad r,a Jause. ei ta?i&n& suA en ??,i,s.'. KJ erdalte stUisl hi 'M,ki,i minns und eine 5'robe.Ilasch zugesandt. Arme 2icje Medizin wurde seit dem Jahre 1876 von dem How. PastorZniz in Fort Lahne. Jnd ,uverntet und jetzt nnrcr seiner Zuweisung von der K0ENIG MEDICINE CO.. 238 Ilandolpli St., CHICAGO, 11.1m Ä ei po5erern 5 habe sür Sk.vo die Flasche, lasch, sür $3.00, grobe 91.75, für ?.. In Jndianapoli in den deutschen Apotheken von F. Will. P a n e r, M West Washington 6it. und Cüd Heft ctx. und i'incoln Lane. von Teiner Mütter abgetreten kor den." ES ist andeeS gekommen; noch durch zittert eS meinen Körper;, latz Dir er zählen." Ihren Bericht schloß sie unter Thränen, indem sie meinte: Und daS Alle um Dich, Erich. Und Du thust so, alS ob Dich die Sache gar nicht berühre. Ich glaubte, Du würdest auf fahren nnd dem Mädchen den Stand punkt klar machen, und nun zeigst Du ein Gesicht, als handle eS sich um eine Kleinigkeit." Wer wird sich schon frühmorgens aufregen! Auch kommt wohl Alles wie der in'S rechte GeleiS." Für so theilnahmloS hätte ich Dich nicht gehalten.Meinst Du?Aber willst Du Dir die geordnete Stube nicht ansehen?" .Ach", gähn!e er, eS hält mich im Bett noch festlich werde weiter liegen bleiben und erst kurz vor Anfang der Klasse ausstehen. Warum sollte ich auch gleich Tir keine andcre Gewohnheit annehmen können? Wir wechseln die Rollen; Du bist fortab ein Frühauf und ich ein Langschläfer." Aber waS soll:e ich dann wohl so allein den ganzen Morgen über brgin nen?" fragte sie betreten. Ja. daS w fc ich nicht. Nur so viel weiß icb, daß manchem Men'chen ein vorzkitigei Au''s:ehen nicht dienlich ist. Du bist in kizener Person e.n Beispiel. Fahre nnr so fort! Einmal der gewiß unauZdleibliche Aerqer mit dem Mädchen und dsnn der Abbruch vsn der erforderlichen Ruhe! Diese beiden Morgen haben sich schon hinreichend in Dein .Gesicht geschrieben stelle Dich nur vor den Spiegel!" AlS sie sich betrachtet hatte, gab sie kleinlaut zurück: Ich glaube selbst, daß ich schon etwas verändert aussehe; und ich hatte es so gut mir Dir vor!" Ich zweifle ganz und gar nicht da ran. Aber einen weitaus größeren Gefallen würdest Du mir erwiesen, wenn Du Dich nicht u:n Deine Schönheit im Anmuth btächiest." Wenn Dir an de? Erhaltung meiner Jugend mehr gelegen ist, al? an Deiner Bequemlichkeit, so will ich Dir dieZ Opfer bringen und die neue Gewohnheit fahrenlassen."' Und mit diesem Opfer," lachte er, .kommst Du auch wieder zu Lisette. So. jetzt geh' und trinke Deinen Kaffee und gönne Dir darauf, nch einige Stunden Ruhe. Ich werde auch bald in dev Kleidern sein." Wie? Und ich glaubte, Du wolltest Dich umgewöhnen? Sagtest Du nicht soeben so zu mir?DaS wohl. Doch auch ist will Dir ein Opfer bringen und mich Dir zu Liebe frisch und kräftig erhalten, und daS kann ich nur durch die Ein Wirkung der mir gewohnten Morgen stunden." Als er ein Biertelftändchen spater seine Stube betrat, rieb er sich die Hände und triumphirte: So, das hat sich besser gemacht, ai ich dachte, und die Morgenstunden sin gerettet!" Die Hauptsache. In de, Kunstausstellung hängt das Bild deZ Generals von N. als Kniestück. All Kenner sind von der Aehnlichkeit ent zückt, nur der ehemalige Bursche und jetzige Stiefelputzer des Generals er klärte, daß er die dargestellte Person nicht kenne. Das lst doch Ihr Herr." wurde ihm gesagt. Det soll mein Herr sind?" meinte der Alte verwun dert. I bewahre, wo sind denn die Stiebel?" Immer im Geschäft. Commis (auf dem Balle): Mein Fräulein.... Quadrille gefällig?" Ein braver Herr. I' sag' Ihn no, i' han an brava, brava Herra ! Gestern hat er mer a' Ohrfeig gea und heuit denk: er schv' nemme d'ra'!" GeschäftSverlegnng. Meinen verebrten Kunden und dem Publikum zur Anzeige, daß ich mein VürsienGescbaft vou No. 423 Virginia Avenne nach 420 Ost McCarty Straße, etwa 300 Fuß westlich von dem alten Platze verlegt habe. Nm gütigen Zuspruch bittet H. Schm ed el. Columbia" trinkt ein Jeder gern ES hält auch jeden Kummer fern ! Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bet Wm. Mucho, 9!o.2V9 OS Washington Str

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Mancher Mann spottet dle Fran wegen ihrer Kochkunst. Kochen ist eine Kunst. Doch der beste Koch kann nicht einen verdorbenen 3,kagen wieder herstellen. Da ist es wo der Gebrauch von Carlsbader Salz vortreffliche Dienste leistet nicht nnn Kochen, sondern morgen? in heißem Wasser eingenommen. Die Carlsbader Quellen sind viel zu berühmt und bekannt um noch weiterer Anpreisung zu bedürfen. Seit 500 Jahren haben schon Potentaten, Dichter, Staatsmänner und Hundentau sende von Menschen dieselben gebraucht. E ist nicht nothig nach Carlsbad zu gehen. Man kann die Klir hier ro Hause in aller Bequemlichkeit haben. Die ächte Wasser von Carlsdad und das Carlsbader Spru del-Sal; müssen die Unterschrift von Eis ner & Mcndclson Co.", Agenten nnd Im portäre aller Mineral Wässer, 6 Barclay St., New Jork, um den Hals einer jeden Flasche haben. Schreibt um Pamphleten. Fettleibigkeit. Dr. SchindlerBarnay'ö Atarienbaber Neductlonöplllen listen sich als bui uonüaliime Mittel aeatn fettleidiakrik brioährt. . v. a,ndler Bu, au ist eine anerkannte Autorität in al'en dielen Qallen. Königin Jiabella. Marie Geist- ! . . . . ri v s l . .ii - i z . . . r v l. Inner V9 r u I l II V I I uno lununyc ce rühmte Periünlichke ten haben die Wirkung der ielbrn attestirt. Marie Hanfstangl. Opnsänerin, Stultgart. schreibt : Inliegend meine Pkotographie. wo ick yonrnlliai itiii airi'uiimi:u'iuiu um tif maa,e Sollten Sie damit nicht Zufrieden icin, so kill ick knen e.ne M il?n, wo im noch im hSch tten Stadium loar." Wcitcre Zkormation er tl,k,lrn: lt i e :l e r Sc Tl t n b 1 1 f o n (S o in ö o n U. v.'ßrnitii sür 7 r. Sckik:bl''r-'arnay i:a Ä i.4 övanritn Str., Sien, Kork. Bloß daS Neueste in XeX3 IC TCST und D e k o r a t i o tt e n, und dle schönstm Roll Vorhänge mit fransen, , zu den niedrigsten Preisen. Carl MöUer 161 Ost Washington Straße. Zu erkaufen v"er ,u erlauschen gegen Stadt lki,aenrl,um ljine artenfor - von ttckrr an der ibrtt Tvotj) Sroad. 5 S, eilen südlich von der Gürtcldahn. HauS mt S Zimmern, großem Seller, Brunnen und (Lierr.e, Milch Haus nnd Holzhaue, große Scheune, Suhkall, Hühnerstall, i Wagen-Remisen, eine stets lau sende Quelle bei der Scheune. 2 öcker in rucht bäumen, Weinreben und verschiedener Beeren. 4 Äcker in Hlz, das Land ist gut drainirt und ge. JSunt. gerner 4 Acker angrenzend B'tdzexort, Atetlen westlich von der Stadt, an der National Road, Zstöckige Hau mit Brunnen, Cifterne. gu:e Scheune mir grojzem Hühnerhaus, einaerich tet für Hühnerzucht, ferner li Acker 6 Meilen estlich von der Stadt mit Haus und auter Sratlang. Zu verkaufen mehrere Häuser auf monak ich Zahlungen in der Vtühe von Eoburn und Thelbyitr.. tzrmen grok und klein in lvZarton und andere uountieS. . .WSrgler. mi Cft Wasdtnki-n Srr.

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