Indiana Tribüne, Volume 16, Number 228, Indianapolis, Marion County, 7 May 1893 — Page 10

Ewige Rathschläge für daö P p p AiP - -d -4

OfiUn U II 4-'. .3r'- v-r-"" KffX&tf: I ÜiX. Alle Menschen haben zur FrühZahrSzeit eine Medizin nöthig, welche feil Blut Verändert. Der erste warme Frühlings Lag igt uns, daß das 3sttf zu dick ift xU Ji(Ux)t richtig aröeitet. . .Wir leiden an Verstopfung und die rerschicdett5 Krankheitserscheinungen folgen, wie lSPsschmerzen. schlechter Hernch aus deut Mnde, fettige Kaut. Ausschkage, Schwindet. p7etitkostgkeit u. MUigkeit. Alle diese Krankheitserstbeinunzen sind te. kannt unter dem Name FrühzahrS-Fieber. Wenn hiergegen nichts gethan wirb, können leiqt schwere Krankheiten entstehen. TaS teste Mitte! dagegen ist unbedingt das ireße deutsche Heilmittel, DAMULdKottUK's mburgcr Tropfen. tzlfx vnt')itv j Iris chue MlnSrrT nhit SJiften es tu turne t;:V. s.,. tt.iiti Vi'.t li.'i. 7? I IiyV VWV W ' -IV ..-fcfc- . 1- ir,: iit kx n.. .iT'ii . k ' ? n k u;,f nvimr.iiji H, J3 fj K:Iütti?ztkZKi.:,?..5Ju5:i?.ziV.'?- F j ?. ii-.... ,-7.- -.ir, . w ---T7' F.. si . . . .... T. I 5 IvUlrtt Ii Rl."Ai-nrjniiltM Tt' Sf KEn..'uT!?a esst iMiv;iei;i.:.Vri fe 55 MRät5.5ü?? 8 Jn tc:yärncn 52y H Lkch, 6fs,j.- - 2,P'U.H S-ttr S f ;dc$1 tevfieaesi, ftrt Krfaäi. I DLlTstlltS HUIilNSTITLl, HG 11 Ciinron iisce. JCori, . ,, H i?S&Sf3346 T9JiJ4utM r Äf t:tß8?lnfer- ist uuö zu Haben ,n Maapti. g.'id.. bet . .Brandt o.. v JSjjtisji!.? Ciraüt. Eiisirisches Kspftoeh kurirt. I. s, Ss,ö4 i PslutHs, e.. s.ksekdtt ..Ich Kedesehr ftttt an Ha,l!ib!skk.t B paürieiu L?opswh gclitten und hbt tosvxUu pksd-kt, aber Ae tU Sl;!e. dle m? Kels. Jck,snb. tat ein, Pike nuti al d??! von eine, cknderen &9tu. und iah wese, schwächt, noch Leidschide verursacht. Kqs verzuckert, lein Svst?. Preis ?S ets. ZlrberaU zn haben. esst, HQ-i44Qwe.,ft.7). Dr. Wagner, Ossice : Zlo. 6 Sdl Shio Ltr. OsfteeTlunden : 91) Uhr Ven:itiaz UdrNZÄniltak. l?ohoug : Slke vrszdoy nn ? k?Z Äve. LL?" Televdon VN. ilhirurg und Frauenarzt. Hiilenftalt und Office: o. m Ost l'ttckigan Strafe. (e ökassachnsellZ Avenue.) Tahiti) von 21 Whr. Tonnkagk ausgenommen. Ferd. N. Müller, (Ruchfolzer von vscge Vcö2e?. Apotheker. ie. Aufertr?? von e,evtea eschiedt taderZiisfikk?. lverstiittdia?r 4?rif .'. Gübve st -Si?e der OV Wasbington und Oy Atr. Televhon 87. ITorddsutEcher Lloyd. Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen Baltimore u. Bremen, bnrb die bewährten neuen Postdampfer erster D arm fta d t. München. Dres den. Oldenburg. Gera. Stuttgart. Karlsruhe. Weimar. ofahrt von alt,more ,eden Nttwoch, von Bremen jeden Donnerflag. Die obigen Stahldampfer sind sämmtlich neu, von vorzüglichster Bauart und in allen Theuen bequem emzmcyttt. Länge 415433 Fuß. - Breite 48 Fuß. Elektrische Beleuchtung in allm Räumcn. 7 ttuf die Bequemlickkrit und Ventilation deriume für w,schendeckzPastaaie'e ist bei Einricktna und AnSrüung dieser Tarnpser il.all vtziondcre worgsatt verwandt. ' Wettere Auskunft ertheilen die General Vgentm .Schumacher ä: Co., Baltimore,Md. No. 5 Süd GaY tttraße, Baltimore. Md. ' oder deren Vertreter im Jnlanöe. Ale;. Ketzger und gebr. Frenzel JndianavotiZ. Smith & Tatnm, Moiininciitc UN Grahsteine, 52 ä 54 Nest eorgia Str. nakie ISSt IllinoiSstr.. 1 Eqnare ardl.vomUnion Depot. . j ' mr- jirintinr vroo fifoler üipfoften, et ferne Bnke, Stühle und ötetnune jrco

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uarinrn. v, Jema v ülow. Die Vorstellung war zu (5nde. ftet mann Thieme verlief mit seinen Freun den das Theater. Älle lobten laut und enthusiastisch die neue Darstellerin der danuen". Tausend, das war ein pi kanteS Weib! Diese Augen! Diese Fi gur diese kokette Grazi? binrei tend! Nur Hermann Thieme hatte zu dem Allen geschwiegen. Er er land keine Worte, er rermrchte nicht zureden er war wie fceheri. Die Hrcunde berathschlagten, wo man ten Liest deZ Abei.dz verbringen sollte. Hermann sÄlug zum Erstaunen der An deren ein elegantes Weinrestaurant vor. Er, der sonst so sparsam war! Her r.?ann lebte bei seiner Mutter; er hatte els Buckhaltcr einer großen Bank, ein süoscheö Einkommen, dazu etwas Ver mögen. So hätte er sich Manche? dürgö-.lnen dürfen. Aber er sparte, rechiete das war ihm angeboren. Heute riij ihn ein unerklärlicher Drang fort; stine Begleiter meinten scherzhaft, sie hatten ibm offenbar zu gratulircn vergessen ; denn nur an Geburtstagen pflegt man zu solch: Extravaganzen zu neigen. Nun saßen sie in dem vornehmen Lo cal; in zwei blitzenden Kübeln kühlte der Rhein. Und noch ehe das erste Glas geleert war, sprach man von ihr, von der Soldegz, vom Theater. .Warum sind die Damen vom Tbea ter so reizend?" fragte ein junger Phi losoph. Woher der alte, unwiersteh liche Zauber? Warum ist ihre Gunst so beglückend?.Meine Herren nahm ein Reiferer, Erfahrener da? Wort, .es ist das ganze reizende Blendwerk der Bühne, der schöne Schein, dem wir verfallen. Von allem Märchenzauber der Bühne fallen leuchtende Strahlen auf das Weib. Fast nur um deö WeibeS willen wird das Spiel dort oben entrollt, immer, eder hoch in allererster Reibe dreht eS sich nur um sie! Uno dennoch it eS eine Thorheit, eine Schauspielerin zu heira ben. Bleibt sie der der Budne, fo ge hört sie dem Hause nur halb an. Schei det sie, wird sie sich dahin zurücklehnen. Ueberhaupt kann thre Seele nicht mehr lunafräullch, thr Herz uicht mehr unschuldig sein: die Lüge ist ihr täglich Brot geworden !" Und Hermann wiederholte mecharnzch: ,ES ist eine Thorheit, eine Schau Merin zu heirathen!" Bei der Vor tellung jedoch, jenes reizende Wesen mit den berückenden Zigeuneravgen sein Ei gen zu nennen, vergingen ihm d!ß frirttip Und wie er nun naö Sause aina. in sein friedlich geordnetes Heim, sagte er sich' Jch werde mich ib? zu nahen der such, wIil iÄ so mutz! Ich würde verrückt werden, wenn sie nicht eiqmal zu mir spräche zu mir allein l Er tcc?t in sein Zimmer. Die ein wenig terabgeschraubte Lampe brannte; unter dem von der Mutter Hand geya:elten, grun'eldenen Schleier brach lhr Licht doppelt gedämpst hervor. Auf dem Schreibtische lagen, von emem Kustall würftl beschwert, einige Briefe untz eiq Abendblatt; sonst zeoes vxr vielen zter lichen Utensilien in musterhastester vrdnung. Dnnnen vx dem anstoßenden Alkoven lener 'uft ver sauverlett, oen nur liebevollst Sorgfalt zu schaffen weiß. Da ist nlcht em isien des blendend weiß bezogenen Bettes, daS nicht sein gesticktes Monogramm trüge. Und in diese Welt eine Carmen! (Ir kam stch plötzlich wte von Sinnen vor. Warum hatte Carmen ihn behext? Wie kam er auf die hirnverbrannte Idee, sie und immer wieder sie in Be ziehung zu seiner Existenz zu bringen? Eine Antwort auf diese Fragen wußte er nicht. Nur das Eine empfand er klar und deutlich: die Liebe hatte ihn gleich einem Wahn erfaßt. Loyal wie er war, dachte er nur an Ehe. Wie hätte er einem anderen Gedanken Raum geben sollen. Dann wieder kamen ihm die Worte von heute Abend in Erinne runa: .Es ,st eme Thorheit!" Und er hefsle. eZ wäre vrüöergehen. "Bber er täuschte sich, es ging nicht vorüber es blieb! ES saß ihm tief in die Seele, wich nicht der täglichen, Arbeit noch der stündlichen Bo:stellun gen, die er sich machte eS blieb. Und er gab sich darin, er kämpfte nicht mehr dagegen. ' on'nuq ab giiz er jeden Abend ins Theater, wenn Fräulein Goldegg sang; er stellte sich dort auf, wo. sie dichtver fchleiert ihren Wagen bestieg, er besuchte alle Restaurants und CflfeS, in deneq Hchau.spieler, Sklger, Leute vom Thea er oder v?n der Kritik verkehrten. ör nichte ja nur Fühlung mit'ihr, nur einen Anknüpfungspunkt. Aber er konnte ihr nicht nahe kommen; seine Art schied ihn von gewissen Kreisen auZ, er fand keine Beziehung zu ihnen. Nicht einmal Genaueres über CarmenS Privat Verhältnisse vermochte er zu erfahren. Uud er verzehrte sich in Sehnsucht. ES war nicht länger zu ertragen. ' :- Und eines TägeS schrieb er an sie einen längen, unsinnigen Liebesbrief Welch' (in Narr war' er geworden) Ü'nd was wollte er eigentlich? Sie würde vielleicht gar nicht antwor ten, wurde seme verrückte Epistel im Kreise ihrer Eollegen die Runde ma chen lassen, man würde sich aus seme Kosten amüsiren. . Er wartete in sie be'rbafter Spannung. Die Antwort käm; zwar nicht umgehend, aber sie . 4Hi. " Ich empfange täcl ch von 4 bis S Uhr, wenn ich Abends nicht singe. Bellebt eS Ihnen, mich um diese Zeit zu besuchen, so soll eS mir angenehm sein; Ihre Bekanntschaft zu machend Wie , kühl und förmlich dS klang. Air er var dennoch überselig. Zum ersten Male freute er sich auf den Tag, da sie uicht spielte. Endlich-heute gab man die .Nacht vandlerin" und ein Ballet; sie war nicht beschäftigt endlich! ES schlug vier Uhr in ihrem Vorzimmer, als er draußen seine Karte hervorzog. Er wollte ihr direkt zu Füßen fallen.

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Freilich in Uchen , nreiUrt äre das eine Tollheit gewesen. Sie aber, die .Carmen"' so spielte sie mußte ihn verstehen! ch glaube nicht, daß Fräulein empfängt, sie singt ja heute!" .Nein, sie singt nicht," versetzte er schnell. .Doch, mein Herr, die Vorstellung wurde abgeändert." Er hatte die rothen Zettel nicht ae sehen, ba?te den Tag über kein Auge sür die Anschlagssäule?i gehabt, .ihr f , u'ttnden Name war a nicht darauf Sem verstörter Blick, ferne tiefe Ve trossenheit mochte da! Mädchen rühren; sie wollte es versuchen. Und mit bedeutsamen Lächeln meldete sie ihm: DaS Fräulein wollte ihn dennoch empfangen. Eine Fluth überschwänglicher Hoff nungen stürmte auf ihn ein. Theater prinz?ssinnen höirathen fast meist Gra sen und Barone, allenfalls einen reichen Bankier. Ader weshalb sollte nicht auch einmal ei' 'iebesbeiratb möglich sein? kun trat t em er wat taxt, wortlos! Ein noch ganz junieä Mädchen. stens AniangS der Zwanzig, mit fri' fchem Teint, ganz einfach ge!leidet und frisirt. Nichts, gar nichts erinnerte an lärmen nur die herrlichen schwarzen Augen, die tiefe, wohllautende Stimme die Grazie der schlanken Figur. .Sie haben ja so sehr gewünscht, mich zu sprechen, mein Hr," kam sie seiner Verlegenheit entgegen. 0, mein Fräulein," stammelte er, noch immer ganz außer sich, .eS ist keine Redensart ich danke Ihnen den schön ten Augenblick meines Lebens! Seit ich Sie zum ersten Male g.'sehen und zehört.... Sie unterbrach ihn mit sanfter Ener Sie. .Sprechen wir lieber, nicht vom Theater," sagte sie. .Hinter dem Vor hange, der Ihnen die Wahrheit deckt,' ist beiweitem '.nicht Alleö so schön, als Sie und Ihresgleichen glauben." 5 Cie.plaudertrn )eine Zueile.' Ihre Jüte nd Sanftmuth machte ihm Muth.' . r : rim f....' .n; . tt in iinem iiuaeiDciC5HJanq siez er 9 J "J,l) , "niW'9:' " !

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y.1 uu.'ucii iiuuy jic uw. ) Das darf ,ch mcht hören.7 stieß; sie soll Angst hervor und fort war sie Er blieb in unbeschreiblicher Verwir rung zurück. War sie nicht frei? Durftet sie nicht HZren.'waS ihr gefiel? Und den! Uebersbllg ging. er... Schließlich . was war denn mehr.' zu erreichen lt einer iner ersten Begegnung? - Auch Damen om-Theater können keusch und sittfam vom riva itS i"t Cotrt 1 ITrtS fiaf(th an Hv A'i lfc4 wsjii anmuthig, liebenswerth nicht mindert Wahrlich . dieses Mädchen durfte e? seiner Mutter zuführen. ' Und er hatte diese Perle gefunden und sie sie , war ihm gewogen! Am folgenden Tage flog er zi: ihr. Schon vor hier Uhr war er da', die Zofe lächelte, er war der Erste im Salon. Gleich darauf erschien ein fremder Herr, vermuthlich ein Nebenbuhler. Her vermulmi em eoenouyier. ermann stellte sich thm vor; es Ware, p em Vergnügen, gewesen, den Menschen zu erwürgen. Jener war ein hübscher, erotisch auS sehender Mann, der ihn mit einer Art Geringschätzung behandelte. DaS konnte. sich di?ier Herr erlauben, er war viel leicht hier zu Hause. Nun önnete sich die Thür. Em Dame trat herein es war nicht llar men oder, wie sie eigentlich hieß. Cq, iv iym xciajiiuj zrun itauri Slter als Jene, war stark geschminkt, - - - - . tM n.i m. trug eine excentrische Robe, die zwischen Schlafrock und Promenadenkleid die Mitte hielt. Haltung, Miene. To waren selbstbewußt und wohlbcrechnet, nur die herrlichen Zigeuneraugen waren dieselben In der beringten Hand trug kwe Karte-seme Ku ' .WqS verschafft mir daS Vergnü iO TtvinMi fl s?rfi nn ftrrnrtti gen? wandte sie sich an Hermann, i?f, rc u,r,rx;j SV ' 3c!) suche .Mul Cm,lla GU. eaa." antwortete er inkaermaen auker Fassung. W 0 M f Das bm ich!" sagte d;eDame. sinS k,.s. '"V vv mann, zeve Nuckncht vergeneno, aus. (Tstminn ist sin Gnntt vn & e i 3, ihrt nrtt rfAltii-Sie findet Komödiantin ' Was idm in jedem anderen Falle gek.. Um .(;r.u m5. schehen wäre lhm auch gebühr hä te uinaugfiuui e wcivr,. uiuctwncw mArortnf 5i. r? n i,V3 Tn l,?, TAMMTai sich auf die Causeu e und schüttete sich or Lachen der Herr hielt sich die Seiten. Die Beiden konnten gar nicht LWL? miäSSi sie erheitert Mit starrem Entsetze stand ihnen Hermann gegenüber. Wa ren diese beiden Leute verrückt gewor . O . . .' .. ........ . den? ' Woher wissen Sie, daß ich eio En gel'hin? 'Wer hat Ihnen das verra then?" fragt jet die Dame, sich die Lachthränen trocknend. Aber eS packte sie von Neuem, sie brüllte wieder auf vor Vergnügen. Nr mühsam fand Hermann seine Fassung wieder. .Entschuldigen Sie mich, Fräulein Goldegg, es muß mich hier Jemand zum Besten gehabt haben. - Gestern Nachmittags unr dieselbe Zeit, sah ich jier, an dieser Stelle, eine junge Dame..".Ach, mir wird Alles klar, athmete die Dame auf. ' Sie wandte. sich an den .Anderen : .Der Jünglmg hat LomS chen gesehen! Für Schwärmer seines Schlages sind die EänSchen. ohne Flügel trotzdem Engels Sie lachten wieder, sie lachten wie Zwei, die sie genau kannten. Gekränkt wollte Hermann zurückziehen. Aber fT,A.M41 tTf (lM A1( iu.uini vt. hu, .Bleiben Sie." sagte sie mit einem Anslug von Mitleid, .machenSie Louis cken den Qof dichten Sie sie an. wen Sie wollen! Es i mtvxt jüngere Schwester, sie hat im Grunde wenig m . C V.t aw 9fM. 0fdv rn.rfM ' ? . WfUü, VI4 V UUVb liUv V UlVtlkU

-' 8euu ."ivi ihr. Wer in'S HauS kam, hätte ihn sonst gqn; and behandelt wegen. Man durft, mich .... O, es würde noch Alles gut. wer. 0flr n(ht itmlrffl

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e jich das Eine: Mnn man so schau' hfthZ it.nenyha,t rn w;; onJ u kann man die Carmen nicht so spielen, wie ich sie spiele! Da, junger Held w v iv rr r m. r : da finden Sie Ihren Engel!" I Und sie faßte ihn am Arm, führte ihn , über einen dunklen Korridor und schob , ihn in die Küche. Da stand Louise und garnirte mit , kunstgeübter Hand einen Häringssalat. ; Aber Hermann hatte Glück das Mäd ! chen war nicht da er stand ihr allein 'lSenüber. Louise schrie auf, als sie I Mte, sie hätte fast dieüssel ; saueu iacn, oie jic eoen pruieno yocyge Koben hatte. Mit einem Blick erkannte sie, waS vorgegangen war. Eamilla , lachte aus vollem Halse und schloß dann die Thür. I .WaS soll ich weiter sagen?" begann ! Louise resolut. .Ich habe die Rolle meiner Schwester gespielt." .DaS war sehr unrecht von Ihnen, Fräulein," autwortete er. Er fühlte sich ein wenig in seinem Philisterstolze gekränkt. .Ich bitte Sie um Entschuldigung, ich , Ti fC OfCf-m - - "I - C im t i j 10 IU v59c Ä,ues geiccn. jucocgicn tst mich yoren?" Sie sah ihn so bittend, so schelmisch überredend an, daß er schon wieder uttx gestimmt war. .Mit Vergnügen," platzte er heraus. Und sie erzählte: .Ich war zehn, . Eamilla über zwan zig Jahre alt, als wir vollständig allem standen auf der Welt. Vater und Mut ter todt. Verwandte kümmerten sich nicht um uns, weil Eamilla zum Thea ter gegangen war. Schon damals wurde man auf sie aufmerksam; .sif machte rasch Carriere. Ich aber, die eine ganz unzulängliche Schulbildung genossen, wurde sehr bald sür die Wirth schaft verwendet. Ich kochte meiner Schwester Kaffee, stopfte ihr dii Strümpfe, flickte, nähte, plättete ihre Toiletten. Eamilla hatte mich gern, aber ein wenig Aschenbrödel war ich doch. Sie lebte und webte für die Bühne, der sie mit aller Leidenschaft .n rgehörte; ich war ungeschickt, unbehoj? ten, ängstlich, kaum zu Statlstenrollen zu brauchen. S? wuchs ich heran. Ich war wohl mcht üvel, führte den paus halt, d immer ieter Jahr ,u Sav.w. . mMich,. war. ich war fleißig und für mein Alter mcht untüchtig, aber ohne Stimme, ohne Talent, also für meine Schwester eine Null! Sie wurde gefeiert, fast be rühmt, meine Lage immer trauriger. Niemand sah und beachtete mich neben kam rhret neben ihr Alle Huldigungen galten nur ihr. mich faßte man einmal unter dem Kinrj wie ein Sammerksk-n iA di Schwester wa?. siel kaum jemand ein. d diese seltsame Zwittentellung ver. schärfte sich, t mehr meine Schwester emporstieg. Manchmal gefiel nur Der oder Jener, ich hatte ihn vielleicht gern, näher kennen gelernt, aber sie dräng en doch nur meine glänzende Schwe per. Da siel mir einmal zufällig ein Brief in die Hände der Ihre an ! - . I A n 'r meine qioener. sie yaire lyn kaum, beachtet, ihn bei Seite gen?orfen sie bekam sie dudendweise. 5tck mabnte 33, daß sie wenigsten, auS Höf.. ltchkeit antworten müsse. Und als U uZ kamen und daS Mädchen mir 5bn Karte brachte Tamilsa sang an jenem Abend und ließ sich nicht sprechen d. Dawar ich neugierig! Denn Ihr Schrei ben hatte mir sehr gefallen, war ganz und gar nicht die Art, in der man a Eamillq zu schreiben pflegte. . ffa sangS wollte ich nur eme Echweste? entschuldigen; erst im letzten Nugeablick fam mir lt Versuchung, ihre Rolle zu meen Vlurh i nNt mmf ftitlht. I -w-mmmw-mmm m, wm m, mw W 1 1 ' . gungen empfangen, LiebeSworte hören; auch ich wollte einmal einen Augenblick das Glück empfinden, Weih zu seini Das Ueürige wissen Sie.' Was Sitz mir in tntx Stunde gaben, gehört meier Schwester sie so eS habe. .33 5 st Mxt gug. daß ich Ihnen esen einen Betrug eingeftehet ußte." I k utic iuf Er hatte ihr gelauscht, wie der Bey Kündigung einer neue Neligion. , W'l hflUfi mrt?Ml iwJCA.' Wfifpi SZtSu 7 ' ' ,V. r , yN ihrem Munde. Er sah, wie eS in ihrem Auge feucht erglänzte und wie sie dennoch bemüht war, mit einer leichten r'vW vvmu ,wu, rni . Wendung ikrer R.wkauna err u wer. w c.:Tsf cl ilZ ..a . I I" 'k W de,. ?"N betrug tief er begeistert. Vi S zkn? gehört Ihnen ! Clt waren es, du kelaubert. Sie, die in Wirklichkeit evt, e.... ... s4,.;i .1, OM u ui, uchte keinen Mhnenstern, sondern 2- ' I.. cm..l . 50 K, ' A alt, S SiaÄS hALtn-- v.m ri. cthr Z.. Hchwefter. mit dem Sie n Ihr muth. villiges Spiel trieben. W ich vorhn Zhr Fräulein Schwester sah,, schwieg mein Herz, es gehört Ihnen!" .Herr Gott!" rief Camilla, in bii -Küche tretend, .Sie romantischer Jüng linz helfen wohl Heringssalat machen? WaS thut Ihr denn da?" - - .Der Salat ist noch nicht fertigt antwortete Hermann freudig, ein utk sere Verlobung. Loujse spielte zva, auch Komödie, Fräulein aber nur süt Vich. Ein neues Kurmittel. n lelin (wr schwerhörigen Großmutter) Ja, Alles bat der Papa schon probin mit unserm armen Pavagci. In. der Tbierarmeiscbule baben V ihn schon draußen gehabt und der Vygelhändler hat ihm auch schon a paar Mal was ein gegeben ; aber es hat nichts genützt." Großmutter: ..O mei'l" Enkelin : Und der Uhrmacher, der unS gegenüber wobnt, hat nachher WaS angvend't, . Ti ) & U . I m A L Alt A A M m i cu ii V uvu guiij iy.cii v tuu ytyuii' aen ja, und (allmählich mit der Stimme leiser werdend) nachher iS er uns bin word'n und kfet baben wir ihn i - ' ausstopfen lassen." Großmutter (vs Theilnahme) : Und das bat lvift m!4. A.&nTf.n 9 I iiivv MV'tvt i

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Mr. Geo. TT. Turner Hood's Ä heilt. II ich 4 ode? 5 Jahre ,Ihlte. hatte ich ein fkro. phulöse Geschwür am Mitteiflnger meiner Nnke Hand, da sich so derschlimmette, dab die Aerie den Finger abnehmen mußten, nd späterhin mehr alt die Hälfte meiner Hans. Darauf brach da Geschwür auf meinen rmea au, zeigte fich'a meinem Haise und beiden Ceiten de Eeiichtk. mir' fast da ine Auge zerstörend, und aus meine rechten Arm. Die erzte sagten, e w!r, der I .V Schlimmste Fall von Skropheln de sie i gesehen. ; Cl var einfach schrecklich pr fünf Jahren begann ich. Hood'A OarsaHartlla , ilehmen. ach und nach fand ich. daß die . schwüre z heilen begannen.- Ich fuhr fort, bi ich ' zehn Flaschen genommen 'haue. Zehn oilärR.? Denke Sie docd, welchen Gewinn mir meine? leihe brachte. Tausend Prozent? Ja, diele lau. 'send. Oährend der letzte vier Jahr hatte ich keine Geschwdre. Ich 'V :r,. SWrite' forturörenb i - orhe konnte ich keine rbeir derrickt. weiß nicht, wie ich mich krWg genug drücke kann, um Hood'K SarsaparMa für eine voll, ständige H lung meine Dankbarkeit z beweisest Seo. 53. Turner. Farmer. Salway. N. V. ' Hood'K PUlen schwäche uicht ab. sonderu sör dern die Verdauung und krlstszen den Magen. rvsi Zd. täh&M XWZX .'C- . mnz:.: i mwx wm-jmn cr. iS&&$ i V'iA. ,- 1 s$r JPatrolman Julius Zeiiller 0 der Vokinner. R V.. Volizettn-rnichaft. zeugt syudig der da VerdicnA Hd' Eark. !?nnÄ.??? kie.kikzen Schindel und Unverdanllck'.i und erzielt t: btftm Resultat,. Auch de ttmde? nehmen s.e seb? ia fware; .- Sie ,Zi unzweifelhaft ein Vorzug. ÄÄ'1''1 6:1 Hood'sSarsapariila und Hpod' Villen Zel. i'er seine Sesnndheir' und seine Behzu ,u erhlic wünscht." aus, H00ö . . Hood'K Villen keilen LeberleUen. verftgdf. Sak'ucht. Selb,ucht und Migräne. Der 23tt West WsMngton Str. 6c für 1 Pfund California Rosinen, werth 10c.5c für 1 Pfund California Aprikosen, werth 10c. 5c für 1 Pfund California Aprikosen Pflaumen, werth 10c. 5c für 1 Pfund englische Weinbeeren, werth 10c. ' 5c für 1 Pfund getrocknete Pfirsische, ' werth 10c. ' - 5c für 1 Pfund getrocknete Aepfel, werth 10c. . . dc für 1 Pfund türkische Zwetschgen, ; werth lyc. 7c für l Pfund Muskateller Rosinen, werth 12c. 7c für 1 Büchse Pie Pfirsiche, werth 10 c. . Kommt bald und bringt diesen Zeitungöauöschnitt mit. , No.äS West Washington Str. Geo. F.KreiUeln, Deutsch Vtkk ä u f e r. Willkommen Lenz ! . Du bringst uns t . - , Herren-Hüte neuester Faeon, in großer Auswahl zu billigen Preisen, : Bt'5 l. -- !H 'i -.-amber N. W. Ecke Pennsylvania und . ' Wäsbinätov St?akle."v & r A fe.a $S ZC o 'W a V l z . 1 - ' ' ' ' f ' Schiffsscheine von und nach Europa, Vollmnchten usgestelitz Erbschaften von - Eürapa eingezogen. Pfifterer. Office: Ost Market Straße. SWH, 100.

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