Indiana Tribüne, Volume 16, Number 226, Indianapolis, Marion County, 5 May 1893 — Page 2
Jttdimm TribZwe. Erscyewt Lüglich und Sonntngs.
Tie tZzlie .Tribüne' to?Ui durch den Träger CentS per Boche, die SonntagSTridün:- 5 Eems per Wocye. Beide zusammen iSCent oder SS Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Vor ausbezahlung v per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., ,5 Mai 18)3 DeutsÄer Tkeg in Ostafrika. Ueber die Vernichtung des Häut. lingS Sitti durch den Stationschef von Tadora, Lieutenant Printe, die man vor einiger Zeit meldete, wird jetzt im Teutschen Eolonialblatt" der vom 26. Januar datirte ausführliche Bericht Princes veröffentlicht. Ter Bericht schildert zunächst den Umfang der Sitii schen Machtsphäre und äußert sich über die Ursache der erneuten Kämpfe. Be tanntlich hatte Sitti Ende vorigen Jahre- Frieden angeboten: er eröffnete aber bald von Neuem dle Unruhen, verlangte die Auslieferung der Sii4ta nin Nyasso, und als das verweigert wurde, erklärte er der Nyaffo den Krieg. consiZcirte mehrere Karawanen und sperrte alle Routen. Tie Station warb ihrerseits weitere Soldaten an. Ties war die Situation, die am 14. Teember Lieutenant Prince in Tabora antraf. Tie Angriffe aus die Karawa nen dauerten fort, und zugleich be festigte Sitti seinen Ouikuru auf das Stärkste und brachte deffen Besatzung auf 700 Mann. Die Lage verschlimmerte sich noch durch das Ueberlaufen einer Anzahl geworbener Träger mit den ihnen anvertrauten Gewehren und weitere drohende Desertionen. . Unter diesen Umständen wurde der sofortige Angriff auf daI Ouiluru Kua Jsike Sittis beschlossen und am 10. Januar noch vor Sonnenaufgang aus geführt. Nach einem längeren Bombardement erfolgte seitens der Feinde ein Angriff, über dessen Ergebniß bc richtet wird: Plötzlich strömten dichte Haufen Be waffneter von allen Seiten und aus dem Ouikuru auf uns zu, die sich schnell zu langen Schützenlinien entwickelten und, mit dem Ouikuru einen geschlos scnen Äing um uns bildend, in rasen dem Lause bis auf etwa 150 Meter näherten, von wo. aus sie ein heftiges Feuer eröffneten. Etwa 250 Meter hinter ihnen zeigten sich regellose Haufen. Unsererseits wurde' noch nicht geschossen. Ich bemerkte in einer etwas verdeckten Niederung, 00 Meter vor meinem rechten Flügel, etwa 200 Speerträger im Grase kauernd, und befahl Tr. Schwesinger. auf die zu achten. Nach etwa zehn Minuten langem Schießen der feindlichen Schützenlinien rannten die im Nordwesten stehenden Haufen brüllend herbei, und im ganzen Umkreise stürmte Alles schießend und brüllend heran, während aus dem Oui turu ein wüstes Schießen begann, das aber den eigenen Leuten gefährlicher , war als uns. Ich befahl auf allen Seiten eine Salve, dann Schnellfeuer. Tie Speerträger wurden auf etwa vierzig Meter, alles Uebriae auf durch schnittlich 130 Meter, fast augenblicklich mit beträchtlichem Verlust in die Flucht gejagt; der Araber war verschwunden. Ich hatte einen Todten und vier Ver mundete." Nunmehr die regelrechte Belagerung. Es wurden Laufgräben nach der Boma ous.iebaben. und naA ivren ftertinfM
r y w - 7 j ni"' - lung um 44 Uhr Morgens ein Sturm angriff gemacht, den Lieutenant Prince persönlich eröffnete. Aalo. gelang es, in die innerste Tembe einzvdringen. Als der Führer an der Haupttembc die schwere, arabische Thür einschlagen ließ, erfolgte inwendig eine heftige Pul verervlonon. die das Tembedack auf
warf. Nach einer zweiten Detonation ließen sich nur noch schwache Patronenexplosionen hören. Sikli hatte sich, seine Familie und ferne Schätze durch An zündung seines Pulvermagazins in die
Lust gesprengt. .Beim Eindringen fanden wir den Sultan noch am Leben. -" Um ihn dagegen herumgeschleudert lagen seine durch ihn selbst abgeschlach. teten Frauen. Er wurde hinaus-
' geschafft und in der Ehelle, in der er
Slgl hatte antlchambrrren laffen, auf gehängt. Alsdann ordnete ich die 3er i störung des Ouiküru - an, die plan j mäßig in vorläufig hinreichendem Maße j ausgeführt wurde, und trat schon um 8 Uhr Ziegen der großen Erschöpfung der Europäer und Soldaten den Rückmarsch nach Tabora an. Ter Verlust auf feindlicher Seite ist nicht festzustellen, aber mit nicht unter 250 todt und verwundet anzugeben; der Verlust iin sererseits betrug 42 Todte und 1 Vermundete." Am nächsten Morgen wurde dann das Ouikuru niedergebrannt. Nunmehr gaben die Araber Kwihora's. die gleichfalls aufständi:ch gewesen waren, unbedingte Frieöens-Versprechungen, , und die Sultanin Nyaffo ist allgemein als Sultanin von Unyanvambe anerkonnt worden. Zugleich sind die Karavanenrouten wieder -geöffnet. Später hat Lieutenant Prirne noch eine Straf. "expedition gegen den Sultan Kigobe von Jsala in Uyoyo ausgesührt.
Zur Krankheit des Jahrhunderts. Auf dem in Wiesbaden' tagenden Eongreß deutscher Aerzte für innere Medizin hielt Prof. Wernicke einen interesianten Vortrag über Nervenkrankheiten, in dessen Verlaus er auch aus die gegenwärtige allgemeineHinneigung ;u Nervenkrankheiten deutete. Er jührt die Häufigkeit, die Intensität der von Eharcot in der Pariser Salpetriere be obachteten hysterischen . Erscheinungen auf eine völkerpsychologische, insbesonDere örtliche Disposition der sranzöischen Gehirne zurück; eine Variabilität nervöshysterischer Bilder, wie sie männliche nnd weibliche Pariser dem Auge tti französischen Nervenarztes darbieten nd wie sie cjn a,eistvolltt deutscher Ner-
venarzt treffend mit den Worten des Cho. ms mvsticus: TaZ Unzulängliche, Hier wird's (Zreigniß. das Unbeschreibliche. Hier ist's gethan", charatterisirte, ist in Teutschland glücklicherweise nur in jehr vereinzelten Formen vorhanden. Tiese Bemerkung eines Nervenarztes ist auch ein Fingerzeig für Alle, die gewisse in dieses Feld schlagende Emanationen der französischen Literaten, eines P. Bour get, eines Guy de Maupasiant als
höchste menschliche Offenbarungen he weihräuchern. Für das Gebiet der ;
Kunst, der künstlerisch frei schaffenden ' ten alle inneren Zwiste, d?.tirten VerPhantasie ist gewiß. nichts weniger als ' träge, proclamirtcn Krieg oder Frieden die Philisterdelle" ein Maßstab, aber ; und waren auch in religiösen Dingen neurologische Krankheitsgeschichten als j Autorität. Aber vor etwa 50 Jahren Älebtes" und als Typisches hinzustel wurde das anders, len, geistige Spitalskost den Lesern vor-! Als die Herrschaft der Weißen sich setzen, heißt nichts anderes, als den un ' befestigte, die Leitung der öffentlichen leugbar nervösen Charakter deZ Jahr- Angelegenheiten aus den Händen wem Hunderts, den Zug nach der Kaltwas ger Bevorzugten aus die vom Volt Eeserheilanstalt"nochunnöthigvermehren. wählten überging, und die Indianer Nordau hat Recht, wenn er bei Betrach- ihre Macht und ihre Geburtsrechte all tung gewiffer Literaturzustände stets mälig vergehen sahen, da entschloß sich von den Degeneres spricht. Auch die der Orden zu einer möglichst auSge Jbsen'schen Frauengestalten, besonders dehnten Cegenbewegung und machte der letzten Jahre seines Schaffens, sind sich die Erhaltung des EherokesenthumS von geistiger Gesundheit weit entfernt, zur besonderen Aufgabe; daher wurden sind krüppelhaft durch und durch. Auf die Häupter aller vollblütigen Familien solche Tinae aufmerksam zu machen, ist in den Orden aufaenommen. Man
Sache der Aerzte, die mehr davvn verstehen, als Literarhistoriker. Zum serbischen Staatsstreich. j m Ein Augenzeuge 5 5? Vorgange, welche f , s i sJK. Cl jich rn der Nacht vom Tonnerstag aus um vlclluil hu !vliiu'tu)?ll uiuiic ju, -i . .t..:.:.u . . t. .:ci , I cuijuo augciicu quvcn, glvi vuu denselben einem Eorrespondenten der NniM Fr. Pr." s olgende Schilde, rung : Tonnerstag um die Mittagsstunde erhielten die Regenten und Minister die übliche gedruckte Einladung zur Ho tasel um 8 Uhr Abcnds. Etwa eine eine Viertelstlinde Z'vor hattell sich die Eingeladenen in d.r Burg einzufinden. Während der Eonversation vor dem Erscheinen des Königs bemerkte Ristic zu Avakumovi ', der König werde wahr scheinlich eine Mittheilung, beir. die königlichen ältern, machen. Man ge wahrte bald an den Dienern eine ge wisse Aufregnng ; überhaupt machte sich eine Art unheimlicher Stimmung bemerkbar. ' An der Hoftafel nahmen die Regenten und sechs Minister, da einer derselben, Nibarac, erkrankt war, sowie die beiden Adjutanten, Majore Eiric und Kumric, theil. Auch der König schien bewegt. Nach den drei ersten Gängen trat ein Hoflakai auf Major Eiric zu und theilte ihm etwas leise mitr Bald darauf machte Major Eiric dem König die kurze Melduna: (Jot-ov-je!" Es ist fertig!") Nun . erhob sich der iioiua und aaie: 'kleine zerren !kleaencen! Vier Jahre lana hibe Sie in vi m 5 AtH Kty i m A V ft t A i 1 .4 f 4 """"" tv.t.tu VAivuii ausgeübt; ch danke Ihnen herzlichst tfirrl Äftfc.mrtltmm 1? nnm, r JflM.iA s ZriVuMw ?..k. ZI? irViViV mSmA r f,7hrt berufen, die königliche Gewalt selbst auszuüben, und we.de ne auch von diesem Momente an ausüben, und ich bitte-die Herren Regenten, mir Ihre schriftliche Nesignation zu überreichen." Rsstic erwiderte darauf beiläufig: .Eure Majestät! Ich und mein Mitregent Bcllmarkovlc und verfaffungs b ..r.Ä .7.- ......., U II UUllillUll?,Cll ll CHUUI11UU ßig begrenzt. Wir sind daher nicht in der Lage, unsere Demission zu geben. Wenn Eure Majestät sich berusen sühlen, die königliche Gewalt selbst auzuüben, haben wir nichts dagegen, aber ein schriftliches Aktenstück vermögen wir hierüber aber nicht auszufertigen." In diesem Angenblick öffnete sich die Thür des Nebensalons, woselbst Truppen unter Eommando des Hauptmanns Miskovic postut waren. Kriegsminister General Boghitche dich, welcher sich ebenfalls unter den zur Hostafel geladenen Ministern be fand, trat, aus Hauptmann Miskovic zu und sagte: .Herr Hauptmann! Wie durften Sie in die königliche Burg kommen ohne mein Wissen und Befehl?" .Herr General-' erwiderte Miskovic. .in diesem Augenblicke folge ich nur den Befehlen Sr. Majestät des Königs.Während dieser Pourparlers, an denen auch General Belimarkovic sich bethei ligte, zog sich der König zurück, worauf sich die Thür hinter ihm schloß. Von da an sahen die königlichen Gäste den König nicht mehr. Nun trat eine lange Pause ein. Von einer Fo?tsek)ung der Hoftafel war natürlich keine Rede mehr. Ten Anwesenden wurde ange;eiat. daß sie die königliche Burg nicht verlasjen k dürfen und Zimmer für sie im neuen Konak hcrgench'et seien; keiner von ihnen schlief, nur General Belimarkovic schlummerte sttr kur e Zeit ein. TeZ Morgens wurde . Allen ein Frühstück servirt, und Freitag um halb 1 2 Uhr Vormittags zeigte Major Eiric ihnen an. daß sie sich nach Hause begeben dürfen, woruuf jeder intcrnirt Gewesene separat mittelst Hofmagens, von einem Ofsizier begleitet, in sein Haus abgeführt wurde. Erst als sie zu Hause ankamen, erfuhren sie Alles, wasM zugetragen und wovon sie während ihres Aufenthaltes im Konak nur eine unbestimmte Ahnung hatten. Jndianer-Geheimorde. Die Meisten werden noch nie von dem Geheimorden der Eherokesen gehört haben, welcher schon so alt ist, wie die ser Jndianerstamm selbst und gegen wärtig, wenigstens hinsichtlich der Mit gliederzahl, stärker, als je. ist. Es ist eine Art indianischen Frei-maurer-Ordens. mit einem ausgeprägten System von Gesetzen, Eereinonie'n und geheimen Zeichen, und er nennt. sich - .Ketoowah", was in wörtlicher Ueberietzung bedeutet : Aelterer Bru. der. Worin aber , die Regeln und Ge brauche bestehen, darüber ist niemals außerhalb des Oroens etwas NähercS bekannt geworden. Ja noch mehr ! Hunderte von Menschen, welche seit Jahren iir der Cherokesennation leben, wissen überhaupt uoch' nicht, p.iß ein solcher eristirt. Tvch läß.t sich so viej lagen, daß nur ollblut.oberokeieu Mitglicder.werden können, daß jedes Mitglied 'schwören muß, behilflich zu sein zur Vertheidigung des HeimS seier Brüder gegen die Baßgesichter iauch gegen sich ansiedelnde weise Gst -
un von Indianerinnen), und daß auf der Preisgabe auch nur des unbedeu tendsten (Geheimnisses der Tod steht. Ferner läßt sich verrathen, dah'der Orden gegenwärtig etwa 1000 Mit glieder hat; jedes dieser ist das Haupt einer Familie, und daher repräsentirt die Organisation ungefähr' 5000 Personen. Früher gehörten zu dem Orden nur die Häuptlinge und einige der äl
; teren Männer des Stammes, und sie übten einen entscheidenden Einfluß auf alle.Stammcsanqeleqenheiten, schlichtehört von dem Orden niemals bei Wah len oder sonstwo, und doch hat er den stärksten politischen Einfluß beim Stamme, und seine Mitglieder stimmen immer alle für denselben EandiMW I VV V hrt,n. l,:,-:.; ist k,Zn ssnna, in f M 7 i v f bcr Lage, sich um die Unterstützung des Ordens ;u bewerben. vlwulv o ' Ter Orden verfolgt übrigens aeaen wärtiq den Hauptzweck, die Sprache und alle Legenden und Ueberlieferun gen des Stammes zu bewahren. . . Inlitnde. E x 1. v ii i vi in i : i li u o ! a I a n i ist eine ausgebildet? Pianistin und Sängerin. Täglich fünf Ehescheidungen werden in den New Z)orker Ehescheidungsgerichten zugesprochen. ' Die ColumbuS-Souvenir Halb Dollarstücke , erfahren nicht die große Nachfrage, welche man zu Anfang erwartete. Nach anderen Orten als der WeltauSstellnugsstadt sind bis Mitte März nur 5000 Stück versandt worden. Insekten athmen in der Hauptsache durch gewisie Lustporen an verschiedenen Stellen ihres Körpers, und. sobald diese Poren nur durch Oel verjchloffen werden, ersticken die Thiere fast sofort. Man kann sich hiervon leicht überzeugen, wenn man z. B. einer Biene ein wenig mildcs Oel auf den Brusttheil des 'Körpers tröpfelt. ! worauf sie in ganz kurzer Zeit verett' oet. Nichter Thomas vomOberÄW;xi ;m ns:tir;,l srfm;rt f,rt l L,7Sn74, Ztsna:nX IN INCIN PrOCftlC ftlN UtüchtkN i abgegeben, daß splrltuallstl,che Sean- ! ces- (Geifter-Eit runqen) n die Kate i . ' gorie der theatralischen Vorstellungen und Unterhaltungen gehören und des halb der Auferlegung einer Licenssteuer unterworfen sind. Diese richte?liche Entsch'idung ist auf der Thatsache begründet, daß an den Thüren der Hallen, in welchen diese Seanes" ad i "ha'"" erden Ein.ri.sg.Id hoben ! wird und die Veriammlunaen veranersammlunqen staltet werden, um Geld zu machen. 2benn ein verheiratheter L!ann auf den Earaiben-Jnseln stirbt, so gräbt seine Frau ihm das Grab, in welches sie außer dem Leichnam auch noch feine Waffen und sonstigen Schmuck legt. Sie besucht dann während eines Jahres alltäglich das Grab. Dann gräbt sie seine Gebeine wieder aus, wäscht und trocknet sie in der Sonne, worauf sie in dem zweiten Trauerjahre sie zu einem Bündel geknüpften Gedeine als Kopfliffcn benutzt. "Im Dritten Trauerjahre werden sie in der Hütte aufgehängt, was . ein Zeichen ist. daß die Wittwe nun wieder Bewer bungen annehmen und sich freien lasten darf. ' - Ein merkwürdiges Zeichen des Instinkts eines Pferdes wird aus Oil tit.'. Pa.. berichtet. EinesAbends wurde das Pfeid lahm in dell Stall gebracht, und der Stallknecht, welcher glaubte, es hätte den Fuß verrenkt, rieb es am nächsten Morgen mit einer ftüssigen Salbe ein. Das Pferd aber riß sich los. lief i eine , benachbarte Grob schmiede, hob den lahmen Fuß in die Höhe und hielt ihn dem Grsdschmied hin. Tiefer untersuchte den Fuß und fand, daß ein nicht gehörig eingetrieben uer. Nagel des Hufeisens in den Huf gedrungen war. Der Grobschmied nahm d-s Hufeisen ab und nagelte eS frisch an. worauf das Pferd in seinen Stall zurücklief. , . Ein äußerst gefährlicher alter Indianer Namens No'' Water?ist in dem Staatszuchthause in Sioux Falls. S. D gestorben. Ter Indianer-Agent McGillicuddy sagt über ihn: Na WaterS" Tod ist ebenso für die Re. gierung. wie für seine Etammesgenoszen, ein GMck. Ter Verstorbene war ein zweiter Sittjng Bull, em unver söhnlicher heidnischer Indianer,' der stets zur Anzettelung voA Streitigkeiten bereit war. Seine BaM Di,d ejne Zeitlang seinen Tod betrauers, siS ober in .dem Glauben trösten, daß er mit tm Messias wiederkehren werde,' und seinen Zpp vergessen.' Die An gäbe, daß er ein At von einhundert Jahren erreicht habe, jist unrichtig; er war niqt älter als fünfundsechzig Jahre." : 0 Die Thatsache, daß ,Ele vhanten ein gutes Gedächtniß haben, ist kürzlich durch einen Vorfall in Pitlsburg von Neuem bestätigt warden. Dort hatte in dcm zoologischen Garten des Shanley-Parks vor länger als fünf Monaten ein kleiner Knabe den Elephanten Guskö" damit geärgert, daß er am Ende eines langen Stockes über einen dort eingeschlagenen Nagel ein Stück Rosinenkuchen zog und dein Elephanten in den Rüssel schob, dabei aber den Stock vorsätzlich q drehte, daß der scharfe Nagel das ! Thier Uil$kt alsdann lief er davon. 'Dieser Tage gesuchte der Knabe den Thiergarten wieder. Al5 der Elephant ; feiner ansichtig wurde, hob er den ÄüF. ' W i" die Hohe, trompetete ' drohen!)
uru ging aus den 5?naben los. Ter Wärter Neelan, welcher die Gefahr erkannte, bewaffnete sich mit einer Düngergabcl und gebot dem Elephanten zurückzutreten, aber das sonst gehörsame und gutmüthige Thier gehorchte seinen Zurufen nicht, sondern machte sich daran, den Jungen mit seinem Pustel zu umfassen und an sich zu ziehen. vermuthlich um ihn zu Tode zu trampeln, als ihm der Wärter die Gabel in die Schultern stieß und ihn da)iirch zum Zurückgehen zwang. Ter einem schrecklichen Tode gerettete nabe begann fürchterlich zu weinen .lnd gestand Neelan schließlich ein. das zewaltige Thier fünf Monate vorher in d.r erzählten Weife geärgert zu haben. Ter Wärter entließ ihn mit dem guten Rathe, die Nähe des Thieres auf alle Fälle zu meiden, weil es ihn noch nach zwanzig Jahren erkennen und an hm Rache nehmen würde. 2Äährend kürzlich in ei ncm der ersten Speisehäuzer der Stadt Pittsburg eine lebhafte Frau aus der Umgegend in Gesellschast anderer Damen speiste, nahm an dem nächsten Ti iche ein elegant gekleideter Mann mit dunkler Gesichtsfarbe, wahrscheinlich .'in Spanier, Platz. Er legte seinen mit schwerem Seidenzeug 'gefütterten llebcrrock ab und überflog, mit der and seinen langen Schnurrbart streichend. die Speisekarte. Plötzlich faßte oie Amerikanerin krampfhaft den Arm ihrer Nachbarin mit dem AuSrufe: .'Lehen Sie dorthin! Was ist das? Ach, es ist lebendig, das scheußliche Tina!" Dann schlug sie. augenschein
lich ärgerlich darüber, daß sie sich durch den gehabten Anblick hatte stören lassen, die Äugen nieder und schlürfte, unzweiselhast mit einem gewissen Widerwillen, den schwarzen Kasjee. Gleichwohl warf sie troll des empfundenen Ekels wieder holt verstohlene Blicke aus den Veaen-
stand, der ihre Neugier gereizt hatte. Was sie sah, war eine schuppige, lebende Eidechse mit einem langen Schwänze, welche mit einer kleinen goldenen Kette an dem obersten Knops. loch der linken Nockklappe des Spaniers befestigt war. Während der Herr des Thieres speiste, kletterte dieses, soweit die Kette e5 zuließ, auf dessen Rock umher, und der Fremd: freute sich äugenscheinlich über das Aussehen, welches das Thierchen verursachte. Auf Anfragen erklärte er, daß die Frauen in Südamerika häufig solche Eidechsen als Schmucksachen in ihrem Haar trügen. Schaudernd ließ die Amerikanerin ihre Speisen stehen und eilte hinaus. in'S reie. Ein E'adidat für eine Eountrz-Elerksstelle in Oregon giebt frank und frei als Grund seiner Appel lation an die Wühler an, daß er eine Lebenszeit damit gespendet habe, für andere Eandidaten in'S Horn zu blasen und nun glaube, eS sei Zeit, daß auch 'mal Andere dasselbe für ihn thun, um so mehr, da er für da Amt qualificirt sei und deS SalarS bedürfe. ?eusheLoeaMachriHte. Provinz Brandenburg. Vcrlin: Tie irrsinnige Frau Bohnoorf, die ihren vjährigen Sohn Hang im Schlafe erdrosselte, ist sich der That vollständig bewußt geworden. Siehst den Aerzten der Eh'arite die Einzclhei ten der schauerlichen That genau geschildert und dabei mitgetheilt, daß als sie ihrem Knaben die lederne Schlinge um den Hals geworfen habe, ein Laut erfolgt fei. als ob das Kind etwas habe sagen wollen. Sie habe aber die Schlinge so.schnell zugezogen, daß ihm die Sprache augenblicklich abgeschnitten worden sei. Der wegen Unterschla gung (von ca. sü'ns Millionen Mark) bereits zu zehn Jahren Gefängniß verurtheilte Kommerzienrath Anton Wolss, von der verkrachten Firma Hirschfeld & Wolfs, stand unter der Anklage des betrügerischen Bankerotts vor dem Schwurgericht. Tie Geschworenen ver r.einten jedoch die Frage nach der betrügerischen Absicht und dem übermüßi gen Lebensaufwande und der Gerichtshos verurtheilte den Tepötdied nur zu zwei ' Fähren Gcfängniß. welche jedoch aus die bereits früher erkannte Gefäng nißstrafe einzurechnen ist. Wegen schwerer Urkundenfälschung in mehr als 40 Füllen ist der in der Veteranen? stxaße wohnhafte Kaufmann Fuchs verhaftet worden. Wegen Veruntreuungen im Betrage von 23,000 Mark hatte sich der Kaufmann Max BärenS vor der Strafkammer zu verantworten. Das Erkenntniß lautete auf ejn Jahr Gefängniß. In Anwesenheit seiner Ehefrau erschoß sich der Kaufmann Otto Lange in seiner Kälvinstraße 5 belcgenen Wohnung, da er seiner Meinung nach an unheilbare? Nervosität litt. Ebenfalls erschossen hat sich der LandschastZmaler Grothe, ein Sohn des Schriftstellers Wilhelm Grothe. der vor Jahresfrist in. Friedrichshagen starb. In seiner Werststraße 1 zu Moabit gelegenen-Wohnung hat der Weinhändler 'Adam Becker, welcher der Fjljale-seines Onkels, des Weingroßhcwdlcr, Peter Becker seit mehreren Jahren vorsiand. durch eine Rev'olverkugel seinem Leben ein Ende gem acht.' Provinz OWreußen. Z)er Arbeiter -Earl GruziewZki aus Mssehnen, welcher den Schneider und Holzhauermeisier Ferdinand Hoser aus Masehnen auf öffentlicher Landstraße mit einer Axt ermordete und' ejrjer größeren Geldsumme beraubte und zuM Tode verurtheilt wurde, ist durch den EAsrjrWer Reindel aus Magdeburg auf dem GefänSnißhofe in Lyck hingerichtet worden. f Js Mehlfack .der ExZpriester Johann Zink. 6me jii Meniel auI diesem Leben geschiedene Dame. ''Frl. Justiz Eperber. ,ha testamentarisch daS ihr gehörig HrundM, Töpferstraße No. 14, gegenüber per katholische Kjrche, dem Hand,'Werkerverein" vermacht. Hexr von Herder - Gr, Forchheim'hat dem Kreise Mohrungen das vpn der Familie'von Herder angekaufte Gedurtshaps des Dichter Herder, das s?gen. Herder', haus, in Mehrungen unter der Be? dingung zum Geschenk angeboten, daß der ttreiS es für alle Zeiten in seinem jetzigen baulichen Zustande unterhält Snd einem wohlthätigen Zwecke beimmt.' DaS SauS ist soeben mit ei- ' ' 4 ' ( t . j
nem Kostenaufwand von 5000 M. in! guten baulichen Zustande gesfvt. Herr !
v. Herder hat in den unleren Äiaumen deS Hauses dieBegründung einer Kleinkinderschule als seinen Absichten am j ehesten entsprechend bezeichnet, während die obere Etage an denJünglingsverein sür einen angemessenen Miethszins vermiethet werden wird. ' Kaufmann Richard Richter in Mohrungen. Provinz W e st p r e u ß e n. Am 7. Mai v. I. findet die Jubelseier aus Anlaß der vor hundert Iahren erfolgten Einverleibung Thorns in den preußischen Staat statt. Geplant wird ein Festzng. Festrede und Voltssest. An die Innungen, Vereine u. s. w. sind bereits vom Magistrat Einladüngen zur Theilnahme ergangen. Ueber das Denkmal, welches dem auf Anstisten der Jesuiten im Jahre 1724 Hingerichteten Bürgermeister Rösner in Thorn errichtet werden soll, ist jetzt bestimmt worden: Es soll ein aus Sandstein im gothischen Stile gesertigtes Epithaphium in der Ostseite des Rathhaushoses ausgestellt werden gegenüber der Stelle, wo Rösner hingerichtet wurde. Das Denkmal wird im vberen Theile das Bildniß Rösners in Reliefform enthalten, das von Bachner in Breslau nach einem im Archiv besindlichen Portrait hergestellt wird. Das Denkmal soll gelegentlich der Provinzialversammlung des Gustav-Adols-Verzins im Sommer enthüllt werden. In Abban Poln. Eeckzin hat die Käthnerfrau Rohde in religiösem Wahnsinn einen Mitbewohner, der krank, war. mit einem Spaten erschlagen und die Leiche ln den Keller geworfen. Tte Frau wurde in die Irrenanstalt nach Schwek geschasst. t In Zoppot der königl. Forstmeister Theodor Panzer. r In Zuckau die verwutwete Frau Elisabeth Krüger. Provinz Pommern. Während eine Abtheilung des Stet tiner 17. Pionier-Bataillons in der Nahe deS Dorfes mit dem Aufwerfen von Schützengräben- sür die Infanterie belchüftlgt war, erplodirte eilre zum Sprengen des hartgefrorenen Bodens gelegte und mit 20 Kilo Pulver aela dene Mine in demselben Augenblick, als der Premierlieutenant von Ehamier sich anschickte, die Ursache des bisher nicht erfolgten AufgehenS zu ermitteln. Der unglückliche fficier wurde in taufend Stücke zerrrnen. Ueber das Vermö gen des Kaufmanns Rudolph Wasse - in Firma Rudolph Wasse jr. und der Kaussrau Bertha Hohn. aeb. Pahl. in Stettin, ist das Konkursverfahren eröffnet worden. In Belgard wurde der Volksanwalt Schmarzkopt in fei nem Bette todt aufaefunden; er hatte sich mit ernem Riemen erwürgt. Schwarzkopf stand wegen schwerer Ürkundenfälschung in Untersuchung. Fuhrwerkbesitzer Müller in Demmm verirrte Abends, als er sich rn ange trunkenem Zustande auf dem Heimweg machte, nach dem Tampferhof. Tort glitt er am Bollwerksuser aus und stürzte in den Mühlgraben, aus dem er am nächsten Morgen als Lttche hervor gezogen wurde. Provinz SchleSwi g-H o l st e i n. Tr. med. Petersen in Ripen hat sich vergiftet. f Der älteste Mann aus Alsen, der frühere Bauernvogt, im Dorfe Holm, Lauritz Jepsen. Wegen unzüchtiger Handlungen, die er mit den ihm anvertronien Kindern vorge nommen, ist in Kropp der Waisenvater Möller zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Der Rentmeister Jvers, welcher von der Rendsburger Steuerkasse nach Lügumkloster verseht worden, ist spurlos verschwunden. ES sollen dienstliche' Unregelmäßigkeiten vorgekommen sein. Im Interesse dcs Gewerbes, sowie vieler gemeinnütziger Anstalten beabsichtigen die beiden schleswigschen Bürgeroereme und der hiesige Gemerbevcr.ill in Schleswig eine Lan .des'Judui'.rie-Lotterle zu veranstalten. ttriminalinspektor Wild.. Engel in Altona beging die Feier seiner 25jähigen Amtsthätigkeit .bei, der städ:i'ckKN Polizei. Wegen Verdachts des Giftmerdes an seinem 7jülzrigcn unehelichen Sohne wurde in Altona der Goldarbciter Johannsen verhastet. Provinz Schlesien. ) Der Bau'ber Bahn Löwenbcrg.Gzldberg wird' jetzt bei Beginn des Früh jahrs in Angriff genommen tvrden. Im nah.n' Schmoitsci'en wurde die junge grau d?s Gutsbcsitz.rs Siedelt, als öe über die Straße ging, von dem durS.b'.nden Gespann' des Gutsta siers Ulhig a leppersdors übersah. un, und so schrecklich zugerichtet, daß sie flach kurzer Züj starb.' Ueber das Httw.ögeldcs Kaufmanns Sturm in UchmotjskjfkN ist der Konkurs eröffnet ssgrden,.-- Die linterharldlungen ,mit der. Firma Schzzeege & iio,,' betrefss der projectzrten Tertiäxbahn Trachcn berg Militfch - Sulmierzyce, hahn. nunmehr eine völlige Einigung herbeigeführt. Major Heinrich vom 03. Jnf.-Regiment, von dessen Bataillon am 10. August v. I. bei einer Schwimmübung .7. Mann , den Tod fanden,- und der deshalb zu einem Kajr Festung verurtheilt worden war, fl jetzt yhin Kajsex . begnadigt und mit Pension zur Disposition".' gesiettt tpoxden. Lieutenant Mornen 1 vom Ü5. Jns.'Regiment hat die ihm aus demselben Anlaß zuerkannten i Wochen Festungshaft verbüßt, und. ist um 1 ljen 'ÄdAied eingekommen. Im Kontckirse des Bankvorstchefs Mayer in Neiße hat nunmehr dle Schlu'ßvythej. lung stattgefunden, bei welcher an die Gläubiger 7,02 Prozent zur Verthei lung gelangten. . '" ' Provinz Posen. . f iv v 9 (3 Jn Frautadt der emer. Lehrer Zup Großmann, Begründer bei Bromberger Frebcl'schen Kindergartens. Wohnung uny Ä!rthjchaft5gehäude des Eigenthümers Klemm zn Johännlsthal wurden fin Raub der Flammen Die. bei einem B.auerxz iy Leimnitz in Dienst gestandene' Magd .Sjenger wurhe tn einem Gehölz zwischen 'Leim, nitz und ParadiZ an einem Baum tx hängt vorgefunden.. Hessen-Darm stadt. Bürgermeister ffeldmann in Lauter
veging em zäyrtgcZ Mcnstjubiläum.
f Der Direktor des römifch-germani fchen Eentralmuseums, Prof. Dr. Lin denschmiit in Mainz. Durch minl sterielle Vcrsüauna ist der Gerichtsvoll zieher Möbus in Mainz von seinem Amte enthoben worden. Tem?e!bcn sollen, wie verlautet, verschiedene Un regelmüßiglcitcn im Dienste zur Last gelegt werden. Ter kürzlich in Frank-' surt verstorbene Rentner Leop. Goldfurt verstl jchmidt ein geborener Mainzer und früher Theilhader der gleichnamigen Eiien-Großhandlung hat der Stadt Mainz zur freien Verfügung der VürnPTtnnitnr MO 000 sn?slrt t r fctslh arme vermacht. Xtx elnyändlerj Jacob Härter in Mainz.' welcher einen! ...... i ... -. - - i - " I Wechie! aus den Namrn seiner Grokmutter gefälscht und, als er deswegen veryaftet wurde, im Provinzial-Arrest
00115 zu L.armuaoi oen csangcnwar-'pinstzung. ter Neik erstack. wurde vom Sckwur -
. , . n.iv.. rt.r v . i , . cvt,v4, o,4,f,.it . i gerlcht zu vier fahren Zuchthaus ver-, rtfici h Ter ata,llonssck?clber . Sergeant Weoer vom ll. inegimenl, z yhMy n.iA 1IntrfAfrtrt!inrt hr.tt 1000
IVUVtl tiuvi tiv-i;vmyj vvn Mari flüchtig geworden war, hat sich in Wiesbaden erfchossen. f In Nieder-'.. ' ' ' ' . v
Mockstadt der p-nnonirte Lehrer Emme richBechtold. - ProvinzWestfalen. Auf der Zeche .h-.?go in Buer hat im Schacht eme (5'plonon schlagen - der Wetter stattgesuiiden, zwei Bergleute- find todt, vier leicht verletzt. Aus Anlag des Falles iepmann (des . , m r j , . . krt t iUdlicyen anoricylerS) wurde velannllich am 14. Juli v. I. von der Tort' munder Slraftammcr der Redakteur der antisemitischen ..Wests. Reform". Buchdrucker Bellmaun wegen Beleidi gung des Frankfurter Diöciplinargericht'shofes zu 0 Monaten Gefängniß verurthcilt. Tie Strafe ist jetzt im Gnadenwege auf 2 Monate ermäßigt worden. Tie Strafkammer in Dort mund verurtheilte den ehemaligen Bergmann und langjährigen Führer der Bergarbeiter Fritz Bunte wegen indirekter Ausforderung zum Ausstand in Bergarbci'.erversammlungen zu Dort mund, (5ssen und Dorstfeld ZU einjährigem Gefängniß. Bunte wurde wegen Fluchtverdachts sofort verhaftet. Zum Gedächtniß an die schreckliche Grubenkatastrophe vom Jahre 1891 auf Zeche Hibernia in Gelsenkirchen, bei der 57 Bergleute Opfer ihres gefahrvollen Berufes wurden, läßt die General-Tircktion der Zeche ihren Todten zwei prachtvoll Tenkmäler, das eine auf dem katholischen, das ander? auf dem protestantischen Friedhofe errichten. Der Redakteur der in Gelsenkirchcn erscheinenden BergarbeiterZeitunq", Kuth. ist verhaftet worden, f Der Amtsgerichtsrath Bernard Dierickx in Hamm. R h e i n p r 0 v i n z. Die Bonner Universitäts-Bibliothel weist einen Bestand von rund 220,000 Bänden auf, darunter 1184 Jnkuna beln. . Handschriften sind 1273 vorHanden. s In Düren ZZpmmercienrath Fclir Heinrich Scholler, Chef der Firma und Papierfabrik gleichen Namens. Tie Stadtverordneten in Düsseldorf haben beschlossen, zum An denken an den verstorbenen Land gerichtsdirector Oskar Aders.welcher der j Stadt lctztwillig Millionen Mark zu ' gemeinnützigen Zwecken vermacht hatte. l:n Rathhauie eine Büste des Berstor denen und eine Gedenktasel an'ubringen. (5s soll zwischen Düsseldorfer ttünstlern ein engerer Wettbewerb ausgeschrieb.n werden. t Ter Professor August Wittig' Begründer der Bilh, hauerschule in Düsseldorf. Ferner der Musikdirektor Julius Siegert, langjähriger Leiter des Gesangvereins in Ruhrzzi und feinsinniges KomvsniK. - - Kaufe Mucho'S Best Havanna Ciga?." Ss gehört zu guten Ton in Carl?bad pm früh Marge? aufzuste. ' hen. Jeder nimmt da? .'Wasser 'zeMich morgens. Man kann es auch hier so nih rncn ohne nach Carlsbad zu geizen. - Das natürliche Carlsbader Wasser, fowie daS-. Carlsbader Sprudel-Salz ist hier in allen . Apolhcken zn haben, und man kann die Ünx zu Hause haben. , Es wird Hauptsache, lich gebraucht be HaNleibigkeit. Magen-' leiden, Unterleibsbeschiverbeg Lcber htö ' Nierenkrankheiten, Gout, Rheumakismüs u. f. w.' " ' ' v " " ' Man hüte sich vor Nachahmungen. Das sichte Carlsbader Salz und Wasser hat dze . Unterschrift von tzisnexck Mendelson Cv.y Alleinige Agenten. Jmportar von Mine, ral Wässern. G Barclay St, Nen Jors auf dem Halse einer jeden Flasche. - ' NettleibZakeit. Dr. ScklnIe'rBar. nao's Marienbader R e d u e t i o n S p i l.-s l e n h 'den sich alS das vorzüglichste Mittet gegen ZVetlleibigklir bcwälirt. S r. swindler Zärnav ist eine ane, kannte Autorität tn alle n diesen itäl len. önigin Jiebella. Marie c,st! lnger.rastn Paissv uno tanienoe de! rühm:e Periönilchke ten aben die Wirkung der seiden attestirt. . - Marie Haütstängl, Op rnsünierw, Stugact, schreibt : . Inliegend meine Pt?toyrapiie, u o- ch noncniiiiv ur ; fouc:oieptnc aat ormei mache. EaUten 'iifc' damN nickr i:icsien (ein.) so toi'l ich hnen eine titfen. wo tch noch im hZch, ftt! Stadium war." Wettere Jnformatron er theil n: I EiSverMendelsonComvanh. Agenten für Dr. Tckindler-Barnav Ihi 3t 154 ÖrnnUin tr New Bork.' Ir.flJ.iarEcer PMsM0M. Er ist hier um hier zu b!rid:n " ! Pie zunehmende PrariS dev Tr 'ilk , des iAuaen ind Ohren firNe. zwau ih ..' nak' ' . . .11". i L m . 1 l - . . . . Hiuijtirn inuuiniicuiriirn uiiuirrr, ui i:::rthete deehatd ' di? Kaumlichkrtten to, !iv?l, Stock des .Jron Block". ' " II) 2V. Washington Str., ' .' ! " . nächst z Bowen'Äe'rrill ijo:"i, für fünf ijre, wo er ausgezeichnet? Oisicen einuetich? här jr die Behandlung' von Auge, Ohr, Nase und Haiö hd die Anfeniguug von Brillen, künstlichen Au 6in und die ülBradestxlluna von Cch laugen, so ne die Operatt zur lnNet'nung' deS LtgrK vorzunehmen, zu Preisen für' Alle err.ichbar. Uoujuitanon frei und Jedermann eingeladen. ,
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