Indiana Tribüne, Volume 16, Number 225, Indianapolis, Marion County, 4 May 1893 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint füglich unb Bonnina.

Tie tägliche Tribüne- kostrt durch den TrZger ilCentS per Woche, die SonntagSTrtbüne- 6 Cents per Woche. Beide zusammen ISllentS oder LZ Cent perMonat. Per Post ,ugeschickt tn Vor suSdezaZlung T." per Jahr. ' Office : No. 18 Sud Alabama Str. " Indianapolis, Ind., 4 Mai 1813 min Pascha, t Nach den eben au3 Sansibar einge troffenen Nachrichten ist leider nicht mehr daran zu zweifeln, daß Emin Pa scha todt ist. Ter alte Tippo Tib hat die besten Verbindungen mit dem In neren Afrika's und er würde die Mittheilung seines Sohnes über den Tod luins' schwerlich verbreiten, wenn er nicht von der Richtigkeit derselben über zeugt wäre. Selten hat eine Persönlichkeit in den legten fahren so sehr das allgemeine Interesse erregt wie Emin Pascha: die Üinen sahen in ihm den unermüdlichen Naturforscher, die Anderen den kühnen Afritareisenden, welcher von keiner Schwierigkeit zurückschreckte. Alle aber zog seiji selbstloses und bescheidenes Wesen an. Weil man nicht überall den Eigenthümlichkeiten EminZ Rech nung trug, hat man ihn vielfach ungerecht beurtheilt. So lange er Gouv'er neur der Aequatorial-Provinz war, be trachteten ihn die Engländer als einen der Ihrigen; nachdem er aber gewiffer maßen gegen seinen Willen von Stan ley gerettet" worden war und sich in den Tienst Deutschlands gestellt . hatte, sah man ihn in England ' et'vas schief an. während man sich bei uns plötzlich mit ungewöhnlicher Wärme des Landsmannes erinnerte, was freilich nicht verhindert hat. daß er später wieder, als die Nachricht von seinem Zuge in die englische Interessensphäre anlangte, recht unfreundlich beurtheilt worden ist. Schttäche des Eharattcrs und fchwan lendes Urtheil, welche man dem Ver stocüenen so oft vorgeworfen, dürsten jedoch in den meisten Fällen nicht auf. oer ene unans, jonoeni aus oerienlgen seiner Kritiker zu finden sein. Jsaak Schnitzer so hieß Emin zuerst war am 23. Mär; 1310 in Neisse geboren. Sein Großvater Joseph war aus Krzepitz in Po'cn nach Oppeln eingewandert und hatte dort die Tochter eines wegen seiner Gelehr samkeit und Strenzgläubigkeit .hochgeachteten Juden Pappenheim, auch Cp pelner genannt, geheirathet. Ter Sohn Josephs heirathete Frl. Pauline Schweizer in Neiße. Dort wurde Jsaak oder wie er später hieß, Eduard geboren, ein Vater, ein Kaufmann. starb im Jahre 1845 und seine Mutter vermählte sich zum z veiten Male, dies mal mit einem Ehristen. nachdem sie selbst den christlichen Glauben ange nommen hatte. Ob auch Eduard Schnitzer zum Christenthum oder später zum Islam übergetreten ist, darübn ist nichts Sicheres bekannt. Schnitzer wurde im .Gjmnasium zu Neiße erzogen, studirte in Breslau und Berlin Medicin, wo er auch 1804 sein Examen machte. Frühe scheint sein feinn aus Reisen, speziell aus den Orient gelenkt worden zu' sein. Schon im Jahre 1863 finden, wir ihn alZ Quarantänearzt in Antivari, dann alz Hausarzt des türkischen Gouverneurs Ismael Hatli Pascha in Skutari. wo Schnitzer nicht nur in Folge seiner ärztlichen Thätigkeit, sondern auch we gen seiner außerordentlichen Sprach tenntnisse er kannte außer französisch, italienisch und englisch .auch türtisch, albanesisch. arabisch, persisch und der schieden? slavische Sprachen bald bedeutenden Einfluß ausübte. Mit Jsmael Hakki Pascha kam Dr. Schnitzer zuf einige Zeit nach Trapezunt und an oas Roth: Meer und als sein Beschützer im Jahre 1373 starb, ging der deutsche Arzt nach Egypten, wo er unter dem Namen Dr. Emin Effendi in die Dienste des Khedive Ismail trat. Emin bedeutet arabisch der Getreue-, und man nimmt an, daß er sich einen muselmanischen Namen beigelegt hat, um nicht das Mißtrauen der Muhame daner zu erregen. Emin Bey wurde , nach .Khartum gesanöt und' als Arzt dem damaligen Gouverneur der Aeguatorial-Prooinz Charles Gordon beizegeben. Letzterer brauchte jedoch selten einen Arzt und verwendete den geschickten Mann bald zu verschiedenen Missionen. Er sandte ihn nach Uganda und Unjoro und als Gordon seine Provinz verließ, übertrug er die Verwaltung derselben Emin Bey. Als Leiter dieser abgelegenen egyptischen Provinz bekämpfte Emin den Sklavenhandel, baute Stationen und suchte die Einkünfte des Landes zu. vermehren. Seine Untergebenen waren meist Spitzbuben und nur tur;e Zeit erfreute er sich der Unterstützung Lupton Beys in Lado. Emin aber verzagte nicht. Er war stets auf der Wände rung, überall mit d.n Eingeborenen verhandelnd und reformirend. Leider war alle Mühe umsonst. Seitdem Jahre 1331 breitete sich der Aufstand gegen die Herrschast der Egypter aus und noch -lange bevor Khartum am 23. Januar 1885 in die Hände des Mahdi fiel und Gordon ermordct wurde, war Emin von jedem Verkehr.nacd Norden abgeschlossen. Nachdem Lupton Bey, der Gouver neur von Bahrel-Ghasal, gezwungen worden war, sich den Mahdisten zu er geben, mußte auch Emin eine Station nach der anderen vor denselben räumen. Schon vom Juli 1885 waren seine Briefe auSWadelai datirt und seitdem 2. November 1837 hörte man nur auf indirectem Wege von ihm. Emin wünschte in seiner Provinz auszuhar ren, allein es wollte nickt gelingen, ihm Entsatz zu bringen rnd als Stanley endlich im April 1W0 mit seiner Expe dMon am .Albert .Nyansa anlangte, befand sich. die. Ektt'satz-Erpedition fast in einer schlimmeren Lage, alsderje ni&e, welchem , Hilfe gebracht werden iollte. . .

tfflsrnri r irtrYäBi

Wie Stanley dann trogen: 6min rettete" und wie letzterer während der Smpfangsfestlichkeiten in Aagamoqo durch einen Sturz aus einem Fenster sich schwer verlebe, dann nach der Ge nesung im Frühjahr 1890 in deutsche Dienste trat und einen Zug nach dem Victoria Nyanza unternahm da-, alles dürfte noch in allgemeiner (irin' nerung sein, ebenso wie die Häkeleien. 1 welche wegen seines Vorgehens zwischen ! Den Anhanaern EminS und denieniqen ! WißmannZ entstanden. Es handelte 'sich dabei offenbar um Miöverständ' i . " . i i. x. :xi r-tii rociqc yrule nocu ma)i uujcjeuiui ind. (Frkf. Ztg.) Werth der Betäubungsmittel. Manche auf dem deutschen Ehirur genCongreß gründlich durchgesprochene Fragen besitzen auch ein hervorragen des Interesse für nicht fachmännische . Kreise. So z. B. die Mittheilungen ' des Berliner Professors Dr. Gurltüder , Die Sammelsorschung zur wanon sirungZstatistik. Sie umfaßt nunmehr schon drei Be richts'ahre. Im letzten (1892) wurde über 57,541 Narkosen berichtet, darunter 11.463 mit Stickftofsoxydul (Lach, gas), die von Zahnärzten ausgeführt wurden. Zieht man diese ab, so haben wir im Jahre 1892 einen Todesfall auf 3897 Narkosen, im Ganzen 12 Todesfälle. Mit dem Ergebnisse der früheren Jahre sind es im Ganzen 157,315 Narkosen, bei denen 53 To desfülle sich ereigneten (1:2900). Bei 130.009 Ehloroform-Narkosen mit 46 Todesfällen ist das Verhältniß 1 :2839. Bei 1460 Aether-Narkosen ereignete sich kein Todesfall, ebenso bei den 3940, Narkosen mit der sogen. Blllroth iche Mischung (Aether, Chloroform, Alsohol), bei 4118 gemischten Narkosen (Aether und Chloroform) ein Todesfall, ebenso bei 4533 Bromaethyl-Nar-kosen, bei 597 Narkosen mit dem neuen Mittel Vental 3 (l) Todesfälle. .Das logen. Eischlorosorm wurde in 703 Fallen angewandt und muß als gcfährlich bezeichnet werden, denn allein im Jahre 1892 kamen auf 100 Nar. kosen 3 Todesfälle! Die ChlorosormTodesfälle ereigneten sich mit einer Ausnahme bei jugendlichen Personen im Alter von 18 '!0 Jahren. Der Aether hat bis jetzt die verdiente Anerkennung noch nicht gefunden, obgleich er zwelfellos das vollkommenste Anänhetlcum darstellt. Es tritt kein Aufreaungsstadium ein, die Herzthätigleit wird nicht alterirt, es ereignete sich noch tem Todessall. Du Ge müthsruhe, der wir uns bei der Aether narkose im Gegensatz zum Chloroform dingeben können, ist," so sagt ein be tühmtcr Chirurg, derart, daß in zehn Jahren Niemand mehr Chloroform an wenden wird.- Auch Trendelenburg und Küster wenden seit einigen Jahren een Aether an, letzterer, wie er bemerkt. unter zwei Einschränkungen, nämlich bei Krankheiten der Reipirationsor ;'.ane, wo Aether schädlich ist und durch Chloroform ersetzt werden muß. und bei Operationen am Kopf und am Hals, wo durch die Maske zu leicht eine Infektion der Wunde herbeigeführt .viid. Professor König meint, daß das Chloroform, an das man nun einmal gewöhnt sei, sich nicht so leicht werde verdrängen lassen; er habe unter den vielen Tausenden von Operationen, die er ausgesührt, keinen einzigen Chloro foim-TodeZsall gehtitt. Freilich HSUe er in letzter Zeit mit absoluter Sicher Heil drei ToveZsälle zu verzeichnen, wenn .r nicht die Operirten durch eine beson dere Methode gerettet hätte. Diese be steht in. rhythmischen, ruckrveisen, hestl' gen Stößen gegen die linke Brust, da wo sich der Herzspienstoß befindet. Man dürfte aber die Geduld nicht der liercn; so habe er noch nach dreiviertel Stunden einen anscheinend Todten ins Lcben'zurückgerusen. Auch die Profes soren v. Bardeleben und v. Eyselsbe.rg (Billrvth'sche Klinik) bestätigen die Anwcndbarkeit dieser Methode. Die Zwergvölker frikaS. Einem Vortrage, welchen der lang' jährige Reisegefährte Emin Paschas. Dr. Stuhlmann, am 13. .April in Köln hielt, entnehmen wir folgend! mterenante Einzelheiten überdie Zwerg Völker des schwarzen Erdtheils: Schon im Alterthum war cZ be konnt, daß Zwergvölker in Afrika wohnten; Homer und Hesiod singen von ihnen, und Aristoteles erzählt, daß die Kraniche dahin ihren Zug n.hmen. toc oberhalb AeqyptenS der Nil entspringt. und dort Kämpfe mit den Pygmäen bestehen. Das stimmt genau mit der Heimath des in Rede stehenden Zwerg Volkes überein. nämlich der Landschaft Jtury an der Nordostecke des Congo staatZ. Diese Art Völker die Aktas entspricht nicht dem landläufiger Begriss Zwerge mit den großen, n Mißverhältnis zum übrigen Körper siehenden Kopfe, sondern es sind Men schen, die, vollkommen normal gebaut. auf einer bestimmten Entwicklungsstufe plötzlich stehen geblieben zu sem cher nen. Die äußeren Körperverhältnisse des von Emin und Stublmann beobachte ten Boltes sind folgende: Die Größe schwankt zwischen 1,32 ud 1,50m, im Durchschnitt 1,40. Ter Oberkörper überwiegt gegenüber den Beinen, welche meist schwächlich gebaut und und säbelsörmig erscheinen: bei Fraum sind sie stärker ausgebildet. Die Füße sind schlank und Zierlich gebaut. Die Armt sind gut entwickelt, die Hände auffallend klein und zierlich, die Nägel schön ge bildet und stark gerundet. Das Haar ist fein gekräuselt, die Farbe glänzend schwarz. Die Hantfarbe schwankt, ist bisweilen .chocoladebraun, meist' aber heller mit einem gelblichen Grundton. -Nach dem Mitgetheilten haben wir es also mit Leuteu zu thun, die zu den negerartigen Völkern gehören, aber ditrch ihren kleinen Wuchs und ihre be sondern Körpttverhältnisse vor den übrigen sich . anszcichnen. Sie sind aus.erordentlich geschickt, treten vorzüg. lich auf. sodaß sie desondeZ geeignet sind, das Wild zu te chleichen. Im Verhältniß zu ihrer Größe sin) sie sehr trästig und solle ebenso schwere Lasten tragen können, wie die großen Ne.er. Im Marschiren und Klettern haben sie wunderbare VelKicklichkeit: he wissen

j&s&i u geschickt zu verstecken, daß nte mand merkt, woher der. von ihnen ge sandte Pferl kommt. Die hölzernen Pfeile sind an der Spitze mit einem :i t bestrichen, dessen Wirkung oft tödt lich ist und der des Herzgistes Stro rb'.Ultus ähnelt. Nach einiger Zeit tritt oft Wundstarrkramvf auf. Aus der Wunde lassen sich die Pfeile sehr schwer - herausnehmen, weil sie hinter der Spitze eingekerbt sind. Gelingt es aoer und wird die Wunde gereinigt, so soll die Verwundung ungefährlich sein. Von Charakter sind die Atka scheu wie die wilden Thiere, im höchsten Grade argwöhnisch und verschlagen. Sich beobachtet zu wissen, ist ihnen das unangenehmste von der Welt; sobald sie das merken, verlassen sie ihren Stand ort. Gesicht und Gehör sind vorzüglich ausgebildet; ihre Naturbeobachtung ist besonders scharf. Die Augen sind dauernd unterwegs, um alles zu sehen, was um sie vorgeht. Die Liebe zur Freiheit und zum Walde und Men. schenscheu verlassen sie nie. Im Ver kehr mit Europäern lernen sie alle möglicken Verrichtungen. Die mitge brachten Ezemplare lernten innerhalb weniger Tage Essen und Trinken nach europäischer Art. Sie sind eigensin mg. rachsüchtig und jühMnig, kurz, so beschaffen wie kaum ein anderer Menschenschlag, und schwer zu behan deln. Die Kulturstufe dieser afrikanischen Zwerge ist die des nomadisirenden Jä gers. Fast ausschließlich aus der Jagd gewinnen sie ihren Lebensunterhalt. Neben der Fleischnahrung, von der alle, sie w nicht leben können, ttn sie Wurzeln und Früchte oder leben bei ackerbautreibenden Bollern als Parasiten. Feste Ansiedlungcn haben sie nicht. Ihre Hütten sind haldkugtt förmiq und nur 1,30m hoch, so daß . .. . . ein Europäer nur rnecyeno yineinge langt. Die Frauen sind ohne jeden Schmuck. Bogen uud Pfeile werden fthr geschickt gehandhabt; die kleinsten Vögel lchie ßen sie mit Sicherheit vom Baum herunter: große Thiere schießen oder stechen sie in s Auge. Bei der Aus wähl der Speisen sind sie nich: sehr wählerisch: alles, was da kreucht und fleucht, Ratten, käuse, Raupen, Schlangen, wandert in die Kochtöpfe, die sie ebenso wie Mais und Bohnen von den benachbarten Böllern stehlen. Es ist eine offene Frage, ob diese Zwerge Menschenfresser sind; wahr scheinlich trifft dies nicht zu. Am schwersten ist eS. über ihre Sprache etwas bestimmtes zu erfahren. Sicher haben sie ihr eigenes Idiom, wovon man aber wenig hört. Von andern Negervölkern hörte man öfters, daß sie keine e'ene Sprache haben, sondern .wie die Vögel zwitschern-. Unve kannt ist, ob sie irgendwelche religiöse Vorstellungen haben. Ter Verkehr mit anderen Völkern beschränkt sich auf Tauschhandel. Letztere sprechen von ihnen mit lächelnder und spöttischer Miene und ahmen ihren eigenthüm lichen Gang nach. ' Ueberall aber werden sie wegen ihrer, Tücke und Hinter list gefürchtet. vom Anlage. Die einzige H e i l u n g f ü r einen eingefleischten Aemterjäger besteht darin, aß er ein Amt erhält und auch Dana ist die Heilung nur vorüber i?b.'nd. izin IMZllß lange: Drachen' öinsfaden wurde vum Sturm gegen )as Takelwerl des Baltimore? Sch'os' nerS Soutber" geweht, als dieses Fahrzeug auf dem atlantischen Ocean 65 Meilen vom Lande entsernt war. Man h a t b e o d a ch t e t. daß Leute, die mit einer sogenannten Schüttellähmung bebaktet sind, aroße Erleichterung erfahren, wenn sie in Schnellzügen lange Reisen machen. Je stärker die Oscillation des WagenS, desto bester befinden sie ficb. Ein iran zösischer Arzt hat daraufhin einen Stuhl herstellen lassen, der durch Elektricität schnell von einer Seite zur anderen be weat wird. Gesunde Personen werden. wenn sie darauf sitzen, von Uebelkeit befallen, ein in jeder Art aeläbmter Patient aber fühlt sich dabei wohl und ist schon nach einer Viertelstunde ga?:z umgewandelt, indem er weniastens 12 bis 24 Stunden von seiner Krankheit so gut wie befreit ist. . Der fürchterliche Sturm. welcher kürzlich über den Long Island Sund gebraust ist. bat den Austern bänken an der Küste von Connecticut eyr bedeutenden Schaden zuaeküat der auf mindestens eine halbe Million Dollars geschätzt wird. Der Schaden wurde dadurch herbeigeführt, daß die Attsternoänke von dem vom Sturm aufgewühlten Sande in Lagen von zwei viZ ,ecyz oU bedeckt wurden, wo durch die Austernfifcherei bedenklich er lchmert wird.. An einer Stelle, wo vor dem Sturme binnen drittehalb Stunden eintausend Bushel Austern gefangen wurden, wurden nach dem Sturm bei zehnstündiger Arbeit kaum zwelyunoert Bulhcl gelangen. Eine eiaentbümlicde Au genoperation hat kürzlich der Thierarzt Shephardt an einem Pferde in Sheeps head Bay im Staate New "Sork vorge, nommen. Infolge einer Augenkrant heit wurde, Fred. Gras's Pferd daselbst höchst nervös und widert'venstia. Nack. bem Shevard das kranke Auge mit ei Mtx scharfen Lösung von Eiter und Schmutz gereinigt hatte, vermochte er. die Ursache der Störung zu entdecken. Er sa!), baß sich im Äugapfel etwas hin und her fchlängelte und erkannte darin sofort einen Fall von Fadenwurm Krankheit welche in den hiesigen Brei ten nur äußerst selten, um so häufiger aber in heißen Gegenden, namentlich in Indien, auftritt. Daraus führte er durch einen in dem inneren Augen. winke! gemachten Schnitt einen silver nen Haken in das Auge ein, um welchen sich der Fadenwurm etwa in de? Mitte seines Leibes schlangelte und dann zoz der Thierarzt mit .einem plötzlichen Rucke den Haken sammt dem Wurme aus dem Auge. Der Wurm war so beweglich, daß eS Mühe kostete, ihn fest zuhalten. Er war drei und einen bal. den Zoll lang und starb nachdem er in l Alkohol gethan worden war. schnell ab.

!SässS

Er war ganz weiß und hatte das Aus sehen eines groben Zwirnsadens. Eine romantische Liebes

geschichte, die aber ein sehr prosaisches ' Ende nahm, kam dlezer Tage im Lee Avenue Polizeigericht in Brooklyn an'S Tageslicht. Frank Blaß, ein junger Maschinist, wohnte schon seit Jahres frist bei Frau Marie Hertzog. einer hübschen Wittwe in Brooklyn.' Schon am ersten Tage, als Blaß einzog, zog ihn sein Herz zu der stattlichen Wittwe. Er kam, sah und siegte, denn schon nach kurzer Zeit erwiderte Frau Hert zog die Liebesbezei gungen ihres Kost gängers. Alles ging vom ungleichen Liebespaar nach Herzcnsmunsch und die Hochzeit hätte schon stattgefunden, wenn nicht die Kinder der verwittweten Braut anders bestimmt hätten. Frau Hertzog hat fünf Kinder; ihre älteste Tochter Katherine ist ein bildhübsches Mädchen und erst 21 Jahre alt, mährend John, ihr Bruder. 17 Jahre zählt. Die anderen Kinder sind noch jünger und waren augenscheinlich zu frieden mit ihrem ueuen Papa in Spe. Kaiherine und John aber waren durch aus nicht einverstanden mit dem Lie besverhältniß ihrer Mutter, und da gute Worte nichts halfen, so gebrauch ten sie Gemalt, um sich , den ihnen widerwärtigen angehenden Stiefvater vom Halse zu schassen. Als Blaß eines Sonntags nach Hanse kam, da wies ihm Katherine die Thüre, und als er, nicht gehen wollte, da packte ihn John beim Kragen und setzte ihn, angeblich recht unsanft, an die Luft. Blaß schrie und jammerte und rief nach sei ner Geliebten, aber Frau Hertzog tonnte nicht kommen, denn ihre Kinder hatten sie in's Zimmer gesperrt. Blaß wurde schließlich wegen Trunkenheit verhaftet und vom Richter zu einer Geldstrafe von L10 verurtheilt. Zu allem Unglück hatte Blaß keir. Geld und mußte auf 10 Tage in'S Gefängniß wandern. In Wilbur. Wafh., traf neulich ein Indianer ein, oer den 50. Meilen langen Weg von Sterpelin zu Fuße in zwei Tagen zurückgelegt hatte. Auf die Frage, warum er nicht gerittn in, anlworlele er. vag aue uint Ponies während des strengen Winters vor Kälte und Futtermangel umgekom men feien. Er fügte hinzu, daß es dem HäuptlingoseS nicht besser ergangen sei; wenn er auf Reisen aehcn wolle, müsse er ebenfalls auf Schufters Rap pen reiten. Obwohl in den letzten sechs Jahren alljährlich 00 bis 80,000 Kängurus erlegt wurden, schätzt man die Anzahl dieser Thiere allein in Neu.Süd-Wales noch auf 4.000.000. die den dortigen Schafheerden dadurch viel schaden, das sie deren Grasplätzt abweiden. Die -Bevölk erung derVer. Staaten besteht aus 32.000.000 Per sonen männlichen und 31.000,000 weiblichen Geschlechts. Die Frauen sind im Tistrict Columbia, in Masta chusetts. Rhode Island, North Caro. lina, Maryland, Connecticut, Nno Hampshire. New Jork, South Caro lina. Virginia und New Jersey in der Mehrzahl, in den übrigen Staaten und Territorien die Männer. Im Di strict Columbia gibt es die meisten Frauen, in Montana die meisten Mäa ner. VJiit osrellzung vom Staate drohen die Bewohner des nord-westlichen Gebietes von TeaZ, weil ihre Klazen Über 'ichtberüsichtigunz leitenZ der teranifchen Regierung absolut nicht be achtel werden. In Bernon wurde neu lich ein Einmanderungsconvent abge halten, welcher die Einberufung eines allgemeinen (ZonvenlZ zwecks Bildung eines neuen Staates aus dem großen texanischen Nordmestgebte beschloß, falls demselben noch fernerhin von der Staatsregierung keine Berücksichtigung zu Theil wird. Es würd.' zur Begrün dung des Beschlusses behauptet, daß die Staatsgefetzgedung bei der Vertheilung der Staatsanstatten und'Geldbemilli gungen für solche jenes Gebiet beharr lich übergangen habe und daß dasselbe, obwohl die darin belegenen Staats, schulländereien jährlich einen Reiner trag von mcr als 5300,000 an die Staatskasse abführen, weder Staats schulen noch auch höhere Gerichtshöfe d.'sie. . Dom nuslande. Ein in Odessa erschei nendes Blatt veröffentlichte jüngst die folgende seltsame Aufforderung: Die Person, die gestern unsere Re'dactions lasse erbrach und eingeschriebene Briefe an sich nahm, die die Summe von 30 Rubeln 40 Kopeken den Preis für vier Abonnements enthielt, wird höflichst ersucht, die Briefe ohne Geld dem Verleger wieder zuzustellen, damit er unser. Blatt den betreffenden Abon Renten zusenden kann. Zwei Tage später erhielt der Che-redacteur folgen den-Brief: Werther Herr! Ich be ehre mich, die vier eingeschriebenen Briefe, die ich Ihnen gestohlen habe (ohne Geld) Ihrem Wunsche gemäß zurückzuschicken. Haben Sie die Güte, Mir als Gegenleistung einen kleinen Dienst zu erweisen.- Sie rissen viel leicht, daß ich, nachdem ich Ihre Re dactior.S asse gesprengt hatte. , infolge Ihre? ungelegenen Rückkehr aus dem Fenster springen mußte. In der Eile ließ ich in Ihrem Bureau einen Dietrich, zwei Nachschlüssel und ein Necessaire zurück, das mit Gegenstände? gefüllt, die für mich das einzige, Mittel zur Gewinnung meines Unterhalts bilden.. Seien Sie so gut, das alles ,i? eine Nummer Ihres sehr geschätzten Biattes zu wickeln und eö. hente Nacht vor der Stadt zehn Schritte rechts von dem llttelthor des zoologilchen Gar 'tens niederlegen zu laffeg. Mit der Versicherung der vorzüglichsten Höchach tung u. s, w." Tags darauf erschien m dem Blatte folgende Erklärung: An unseren unbekannten Freund. Die vier eingeschriebenen Briefe haben wi? richtig erhalten und sagen Ihnen unsren b,sten Dank für die prompte Zusendung, Ihr Handwerkszeug tön nen wir Ihnen zu unserem Bedauern ! nicht zurückgeben, da es seit gestern Ei geniyum der Polizei geworden ist. In der Hoffnung, daß Sie, werther Herr, uns das nickt entaelten lassen werden.-

zeichnen wlc mir Hochachtung Die Redaction."

Ein Duell eigener Art fand am Abend des 1. April in; Alt'Marseille, Rue Vincentle.Blanc, ! auf offener Straße statt. ES waren vier Duellanten zur Stelle, lauter Jta-1 liener aus dem äußerster Süden, aus der Heimath Turiddu's". Der Grund bes RencontreS war natürlich Liebe und Eifersucht, und die Herzdame, die zu dem Kampfe die Veranlassung gab, war eine gewisse Anais Schiano, eine 16 Jahre alte braune Neapolitanerin, die die Liebe des einen verschmäht und ihm einen anderen vorgezogen hatte. Die beiden Rivalen hatten sich zwei mit kämpfende Secundanten ausgesucht und die beiden mit Revolvern bewaffneten Kämpferpaare standen sich auf vier Schritt Entfernung an der Biegung der genannten Straße vor versammel tem Volke gegenüber. Auf ein gege bens Zeichen ertönten vier Schüsse und die vier Schützen lagen sämmtlich am Boden: drei von ihnen wurden von der Polizei aufgelesen und in's Hospital geschafft, während der vierte trotz der Fußwunde, die er erhalten hatte, davonlief. Das Ergebniß des Kampfes war für Carracino. Chiaramonte eine Wunde im Nacken und ein gebrochener Arm; für Callade eine Wunde in der Hüftenggend, und fürGemariello eins Wunde im Unterleib. Schon seit geraumer Zeit haben sich die französischen Inge nieure mit dem Gedanken beschäftigt, den Atlantischen Ocean und das Mit telmeer durch einen quer durch Süd frankreich laufenden Canal in unmit' telbare. für die Seeschifffahrt nutzbare Verbindung zu bringen. Da der Aus führung eines Schifffahrtscanals für die 400 Kilometer lange Strecke zwi schen den Hasen von Bordeaur und Narbonne, die Ansang? und End punkte deS CanalS bilden sollten, iedoch erhebliche technische und sinancielle Schwierigkeiten entgegenstehen, so hat man die Angelegenheit fallen lassen. Neuerdings glaubt man nun, d:eie Verbindung, die nicht nur für Frank reich, sondern auch für den gesummten Handels und Schlsssverkehr von größ tem Werthe und weittragender Bedeu tung fein würde, mittels einer Schiffs eisenbahn zwischen den erwähnten Ha fenplätzen ermöglichen zu können. Nach einer Mittheilung der Zeitschrift ?e Monde Economique" hat sich in Bvr deaux eine Gesellschaft gebildet, die den von dem französiichen Ingenieur Dut heil entworfenen Plan einer derartigen Eisenbahn zur Ausführung bringen will. Einzelheiten über die Anlage werden zwar noch nicht mitgetheilt; doch ist man von ihrer Ausführbarkeit überzeugt. Man glaubt, die Anlage in etwa sieben Jahren fertig stellen und dem Verkehr im Jahre 1900 übergeben zu können. Die Kosten der Erbauung der Bahn hat Dutheil auf 950 Millio nen Franken berechnet. Der Rohertrag ist auf rund 230 Millionen Franken angenommen. Ein berühmter fizili scher Räuber, aus dejjen Kops ein Preis von 4000 L- gesetzt war, ist am-1. April in Caltavuturo dingfest gemacht worden. Giuseppe Botindari aus San Mauro war einer der wenigen Mit glieder der im vorigen Sommer viel genannten Mauriner Bande, deren die Sicherhetsbehörden noch nicht hatten habhaft werden können. Neuerdings aber erfuhr man vertraulich, daß seit Ansang März der gefürchtete Brigant das Haus eines Vaiutn in Caltavuturo regelmäßig besuche. So konnte in Folge eines genauen Ueberwachungs Dienstes der Kommandant der dortigen Carabinieri sich , in der Nacht des v. April der Anwesenheit Botindari's versichern.und seine Verhaftung in's Werk setzen. ' Allerdings war dieselbe leichier gedacht als gethan. Das Haus wurde von Carabinieri uns Truppen umstellt und ein regelrechtes Feuergefecht eröffnet; was in der Morgendämmerung die Bewohner des Dorfes unfanft auS dem Schlafe weckte. Nach verzweifelter Ge genwehr mußte Botindari sich ergeder und wurde mitfammt den Hehlern, be denen er weilte, verhzftet. Ueber die Cholera in Frankreich erhält' der Locolanz-, eine Mittheilung aus Paris, wonach die Cholera in Lorient. VanncS und Pon tivy, sowie in einer ganzen Reihe tlei nerer Orte am Atlantischen Oean aus gebrochen und amtlich konstatirt worde.i ist. Den neuesten Nachrichten zu'olge sind auch auf der Insel ZU, ;on Erkrankungen und Todesfälle an der Cholera vorgekommen. Auf die ersten Meldungen hin ist von Paris aus eine Untersuchungskommission, geleitet von dem Doktor . Thionot nach der Küste entsandt worden. Bis zum 0r d. M. sind amtlich zur Anmeldung gelangt: 503 Erkrankungen, 192 Todesfälle davon entfallen auf Lörient und Um gegend 403 Erkrankungen und 177 Todesfälle; auf VanneS 33 bezm. 11 und auf Pontioy 17 bezm. 4. Seit dem 6. April liegen weitere Nachrichten nicht vor. Auf Anfragen wird von der Negierung erwidert, daß es sich um choleraähnliche Erscheinungen handele, sp sei asiatische Cholera nicht festaestellt. dc? ycTiizz?ZzfZi Passo starb vor einigen Tagen ein al ter Rentner, der zur Zeit Ludwig Ph! lippö Kammerdiener eines bekannteu Staatsmannes war. Eines "TageZ kam Lord Rofeberry, der Vater dej jetzigen Ministers des Aeußeren im Ka pinet Gladftones, und wünschte sogleich eryp fangen zu werden. Ter Kammer diene? FranJpiS rklSxte, sein Herr sei beschäftigt und .'mit der Vörwtisun einer Visitenkarte würde es fchwerlict ! gethan sein: der .Fremde möchte sich 1: w..: t . n rjncn uiiuiciijoricf vrricyanen. xieici .letz sich M nicht abweisen und besah! dem Diener barsch, keinF Karte zu über bringen. Franzoiz gehyrchy miß, muthig und stand unterwegs eine Augenblick still, um den Namen zu lesen. Der Lord hatte ob dies 8 tragen? eineff Wuthanfall und machte ein? Bemerkung, welche jhnx tun un ehrerbietige Antwort zuzog. ,'Datz Zwit, ß'esprSch im Vorzimmer würde so laut, aß der Hausherr- heraustrat und gerv der ungern seimm Kammerdiener de Laufpaß ertheilte. Tag? daraus ließ slchderLZerqbscdiedete hei Jolederrv. der

selnett Namen nicht kannte, eMsuyren Gestern war ich. sagte crzu diesem.' in dienender Stellung und mußte m Ihre Schmähungen gefallen lassen heute bin ich ein freier Mann wie Si und komme als ehemaliger Unterofnciel

der Kavallerie, um Sie zu fordern. Ter Engländer nahm an. und zwei Kugeln wurden rcgelreicht und resul-' iit .i .... r.r i oxyx. v ..... .. si !uiiu9 UU-UUI!, -'i vci.l ucu überdachte Lord Rosederry den ganzen Handel und fand nun, es wäre dock' unangenehm, wenn man von ihm.sa. gen ionnie,er, einer oer vorneymnen Aristokraten der Welt, hätte sich mit ei nem Lakaien geschlagen. Um sich eini germatzcn sicher zu stellen, setzte er sei nem Gegner eine Leibrente von 6000 Franken jährlich aus unter der Bedin gung, daß derselbe bis an sein Lebens ende' sein eigmer Herr bleiben sollte. Ueber die Ausbeutung der Naturreize in der Schweiz schreibt man den Münch. N. Nachr.": Eine der widerwärtigsten' Erscheinungen der Fremdenindustri? bildet die Äusbeu tung der Naturrene durch blankes Geld. Wenn der Fremde 50 Cents oder 1 Franc zu bezahlen hat, sc nimmt er in seinem Entzücken daran vielleicht weniger Anstoß, als der Lan desangehöriae! A!s ich zum ersten Mal die Reichenbachfäl!.e besuchte, habe! ich mich nicht übel über den Verkauf der Ansicht geärgert. Ich hatte keine Ahnung, daß man im Berner Oberland dem srcmden wie dem schmeize rischen Touristen solche Erzeugnisse der Natur rnu gegen Geld vorweist. Da mals war bei einem der Fälle eine breite Bretterwand errichtet, damit ja kein Menschcnauge von dem öffentlichen Weg aus einen Blick auf das nieder rauschende Wasser thun könne. Nur gegen Eintrittsgeld kann man ferner den Trümmelbach in der Nähe von Lauterbrunnen schauen. Es ist ein Berner Kantonsrath, der die Tare er hebt. Diese Ausbeutung gereicht dem sonst so naturschönen'Berner Oberland nach und nach zum Schaden. Die Be. hörden sehen dies ein und machen jetzt energisch Front gegen den tcdelnswerthen Gelderwerb. Es mag vorkom men, daß zu so'.chen Wasserfallen Wege und kleine Brücken gebaut werden mus sen, was selbstredend mit Geldauslagen verbunden ist. Soweit nun aber die Falle den Touristen derart zugänglich gemacht werden, kommen sie einer gan zen Landesgegend zu gut. Darum meinen wir, die Hoteliers, Pensionen, Gemeinden zc. sollten die betreffenden Kosten tragen. Wir finden in einem schweizerischen Blatte einige Zahlen, welche die Tragweite der Geschütze bei Neuzeit treffend veranschaulichen. Krupp stellt in Chicago ein 24 Ctm. Küsten geschütz aus, welches bei einer Crhö hung von 44 Grad über 20,000 Meter weit schießt, also etwa vom Dönhoff platz in Berlin nach Wannsee. Bei der besagten Erhöhung beschreibt daz Geschoß einen Bogen, dessen Scheitel Punkt 6540 Meter hoch liegt. Man könnte also, wenn das Geschütz in Cha mounix aufgestellt wird, über den Gipfel des Montblanc weg nach Cour mayeur im Aostathale schießen, ohne die Menschen irgendwie zu gefährden, die etwa auf dem Gipfel des ' BergeS stehen, da das Geschoß noch 2700 Me ter höher durch die Lust saust. Besannt ist es, daß im Walde verirrte Menschen fast stets von der Richtung abweichen, und sehr nahe an den Ausgangspunkt zurückgelangen. tzin englisches Blatt erklärt dieö da. raus, daß nach sorgfältigen Messungen von 100 Menschen nur etwa 10 genau gleich lange Beine haben. Bei 35 ist oaS rechte,' bei 55 das linke Bein etwas länger. So macht bald das rechte. bald das linke längere Schritte, und es weicht der Schreitende unbewußt von der Richtung ab, falls ihn nicht gewisse Merkzeichen immer wieder in's Geleise hrinaen. . . Kauke Mucho's ,.Aest Havanna ,'garZ."-' UlleS Mtn ist Vtinötj wenn Ihr gute Rathschläqe nicht befolgt. Wer an Verdaulläztelt, Dyspepsia, Schwache, Schlaflosigkelt, Hals und Lun genleiden leidet und rncht da ächte Jahann hoff'sch: Malz-Ertrakt gebraucht, bei den hilft alle Zureden nicht. Der ächte Jo hann Hoff'iche Malz.Etrakt ist auerkannt von allen wissentschaftllchen Gesellschaften als da beste heilmirkende, diätetische Setränk und wird von den besten Aerzten em pfohlen, sürReconvaleScenten, schwächliche Frauen und Kinder ist es speziell zu em vfehlen, du. ts pen Körper kräftigt, die Verdauung herstellt und nicht qllem ein stärkendes sondern auch zugleich ein näh? rende Mittel ist, da nicht betäubt.' . Man hüte sich vor Nachahmungen. Der echte Jonann Hosssche Malz.Extrakt mutz die Unterschrift von Johann Hoff auf dem Halse einer tedin Flasche tragen. ElSner &. Mendelson Co,' Impottärf von Mineral zazieru, Nem Vork. , izLV-.-cxbrache die ächten JokaunHoff'jche Z?)alz'Bonbon? für Halsleiden, Heiserkeit und j?r?ältilngen. T ke I obann Hoff'iche Vtalj'Choeolade ist anerkannt a!S tai beste NSHrmittel fürKinder und ReconvaleSzenten. Angenehmes, kräftigendes frühstück. lri.l. I ' Umgezogen. 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