Indiana Tribüne, Volume 16, Number 224, Indianapolis, Marion County, 3 May 1893 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint li g l i ch und o n n i a g ß. Tie '.ägliche .Tribü-.e- kostet durch den Träger Ce.iks per Voche, die Eonntag?'Tribüne 5 Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cent J oder So Cents perMonat. Per Post igefiZt in Vor susbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 End Alabama Str. Indianapolis, Znd., Mai 183 (Srekialiriek.) der WeltauSstellungSNadt. Chi ago. in elfter Stunde. Vcuci gewöhnlichen Verhältnissen ist es nichts weniger, alZ schön, sogleich vom Wetter zu plaudern, alier ti ist zu bedenken, daß der ganze Zustand der Meltaus stellung von außen noch wochenlang von den Wetterlaunen abhängt, die bisher mit sehr seltenen Ausnahmen unfreundliche gewesen sind, als beim Änsang aller anderen großen Weitaus Miinafit in den letzten Iahriehnlen! ii laut jtch nicht leugnen, da hier durch alle im Freien erforderliche Ar , r r , . t i . .. bei:en lepr oeoenillcy verzögert worden und. gar nicht zu geoenien des immer bin sehr bedeutenden Ausfalles, welcher Dem bisherigen WeltausstellunaZ-Ge ichäft durch das Wegbleiben' vieler Tausende Be'ucher aus bet- nächsten 'achdarschaft erwachsen ist. Hundert taufende hoffen in diesem Augenblick, daß Präsident Cleveland sein derühm teZ .Eleveland'Wetter" mitbringt und daß er es nicht wieder mit sich fortnimmt. Die Eesirndheit vieler unserer ge schätzten mitwirkenden Gäste der Welt ausstellung hat schwer unter der Un gunst des Himmels glitten. Die Wüstensöhne und anderer Kinder trr pifcher Länder sind größtentheils furcht dar .verschnupft-,. ja sogar der Tod beginnt unter ihren Jüngsten auszu räumen, und viele denken in diesem Augenblick: .Wenn wir nur erst wie der daheim wären und mit dem Tichls? singen könnten : . .?er Wide Stabt, d'e nsrddurchweht: Ich sagt' mich grillend nun ihr los, grei aihcn' ich wieder und ich bete: Hai) il Allah, (Lokt ist grob!" . (Frei nach Arno Holz.) Daher war auch die Stimmung bei der großartigen Einweihung der moha medonischen Moschee am Midmay Plaisance keine ganz so begeisterte, wie sie es unter anderen Umständen bei den gluthäugigen Gläubigern gewesen wäre. Immerhin war die Weihe eine glan- ' zende Affäre, und die Procession eine unvergeßliche. Ich habe schon früher auf dieses Ercigniß hingewiesen, von welchem der auswärtige Gast leider nichts mehr, wenigstens nichts in dieser Gestalt, genießen, kann. Am besten unter den Fremdlingen haben sich noch die Indianer gehalten: sie sind alle gefund, wie die Fische im Wasser, und sie und Buffalo Bill schreiben das ihrer naturgemäßen Lebensweise zu. Im Uebrigen ist der Gesundheitszustand bei den civilisirten Weltausstellungs-Theil nehmern, auch bei unseren Landsleuten von der alten Heimath, im Allgemeinen ein vorzüglicher; die können ja einen guten Stiefel vertragen und unter jedem Himmel gedeihen, so wahr der Riesen-Ausstellungskäse von Eanada 22 Centner schwer ist. Anzuerkennen ist. daß die V?rvoll kommnung der Verkehrsmittel noch.zu letzt einige Fortschritte gemacht. Man kann jetzt vom Centrum der Stadt mit der Hochbahn für einen lumpigen Nickel in ctoa 40 Minuten (die man spät.r hin auf 30 reduciren will wenn man kann) dlre.t in den Ausstellungsplatz fahren. Es wird sich übrigens' sogar Gelegenheit bieten, historisch in den Jackson-Park kutschiren zu können, nämlich mit einem der geflickten Cti ginal-Gefährte aus der-wildesten Zeit des Wilden Westens", aber hoffentlich nichr. wie damals, mit der zugehörigen Räubcrromantik, ausgenommen in der Phantasie! , Ncch gar nichts Sichtbares zu ihrer Besserung haben die Verkehrs anstalten des Barons Verkes gethan, und es ist keinem Fremden zu ratben, die Kabelbahnen öfter mit seinen Auf trägen zu beehren, als es absolut noth wendig ist. Ohne die geringste Vos heit gegen Baron Nerkes, kann ich eS mir noch nicht versagen, zu diesem Boy .-li i i c . .. cott aufzumuntern, . einfach au; Menschlichkeitsrücksichten. .-; Viele Wege führen nach Rom,' und an die 10 Pforten und Psörtchen füh ren in den WeltausstellungsPlatz (we--nigstenS für die zahlenden Gäste, wü rend den glücklichen .Freibergern", so da mit Pässen versehen sind, nur etwa 40 Eingänge zu Gebote stehen).., Man braucht darum von keiner Seit aus Umwege zu machen. Kommt man von der südlichen oder südwestlichen Seitedaher, so kann man noch verschiedene bemerkensmerthe Schaustellungen ge nießen, ehe man die Ausstellung de schreitet. Da sind außer.Buffalo BillS: Circus auch die EskimoZ zu finden, welche nach der -.-glücklichen Rebellion gegen ihre herzlosen Werber mit eini gen Anderen zusammen, der Richter Porter an der Spitze, eine Äcilengesellschaft gebildet -.und sich- an der 67. Straße und Slony Hill niedergelassen haben; denn auf dem officiellen und osficiösen Ausstellungsplatz, so groß rr auch ist, konnten sie keine neue Stätte mehr für ihr Dorf finden. . .. Betritt man das eigentliche Aus-, ftellungsgedikt'' bei -. schönem Wetter (denn bei sausendem' Sturm und peitschendem Regen ist .. diese SeeuferGegend. gelinde gesagt, keine der ge müthlichsten Chicago's) so bietet sich Einem ein Anblick von überwältigender Großartigkeit.' Eine der glänzendsten und größten Städte der antiken Welt scheint wie im Traume mit aller. Herr lichkeit vor uns ausjusteigen, und man kann bedauern, daß dieses Wrn nicht für die Ewigkeit geschaffen ist. Die meist phantastisch-schönen Niefengebäude der Weissen Stadt-, die lachenden Ge wässerauf denen sich die venetianischcn Gondeln schaukeln, .die srohen. Lieder und das 'Lauteäsölkl der schmucken

WTi nml BT-T- Tf -i lZondöttere detitt stett ist ih:öhz. tigkeit mit Gesang gepaart die Brücken und Terrassen mit den allego rischen Standbildern, die gerade sich schüchtern entsaltenden NalurschSn heiten, das ganze klingende und schimmcrnde Treiben ringsumher, und in der Ferne die blauen Wogen des Mi chigansees, das Alles macht einen de zaubernden Eindruck auf Jeden, der überhaupt eines solchen fähig ist. 'An Aussichtspunkten fehlt eZ wahrlich auch nicht, und um sie alle noch zu über bieten, wird bald iin Fesselballon auf und nieder steigen. Wa die großen AuSstellüngsgebäude anbelangt, so sehen sie, wie gesagt, im Allgemeinen blendendschön auZ, und soweit man nicht den gediegenen Geschmack bewundern kann, wird man wenigstens die Kühnheit des Entwurfs bewundern. Ueber manche dieser Dinge ließe sich allerdings greiten, z. B. daß das AdministrattonSgebSude eine so vollkommene Gleichheit der verschiede nen Seiten aufweist, daß kein Beiucher so leicht sagen kann, ob ei an derselben Seite wieder herauskommt.' an welcher er hineingegangen, und dann eine ganz andere Richtung einschlagen könnte, als die gewünschte. Doch zu vieles .ritisiren kann die Freude an Allem jn der Welt verderben, und die Umge bung des Administrationsgebäudes ge orn v n . i vi.;. yorr zu oem :uunoeTDoutcii in einer Sechsmonat'Stadt. Von dem Innern , der Ausstellung' gebäude habe ich bereits so viel eizähtt. wie es zu erzählen gab, wenn man keine SukunstSmalerei treiben wollte. T otuigt soll auch weiterhin leine Würdi gung erhalten. Unter aT. dicöbezüg-. llchen Leistungen der legten .age ist namentlich auch . hervorzuheben, wie rasch die Schweizer idre Ausstellungen zuwege brachlen. mit dcn.n sie in so später S.unde und keineswegs mit überreichlichen Mitteln begannen. Sie und d e Deutschen. Oester'rcicher. Fran zosen und iscandinavier haben sich zur Erösinung der Weltausstellung ziemlich vollständig in Wichs' gebracht'. Onkel Sam.und seine Kinder hinken noch hin te.her mit Ausnahme einiger der ge wecktesten werden sich aber nach und nach gehörigen Respect verschaffen. Eine interessante Eoncürrenz entwickelt sich z ri'ch.n den Ver. Staaten und Deutsch land; sie haben nämlich Beide eine großartige Post-Ausstellung aufzuwei jen, und sie werden sich in dieser BcZiehung nicht viel nachgeben. Zum Schluß noch eine frohe Botschaft für Tausende verkannter Genies, deren Gemälde keinen Platz im Kunstgebäude erhielten: sie hoben gegründete Aus sicht, sie dafür im Spectatorium" bet staunniden Mitwelt vorzuführen. P. K,. ?:ustralise Prohtdition Wenn unsere westlichen Wassertürken überhaupt etwas aus der Erfahrung lernen könnten, so würden sie längst von ihren Zwangs'chrullen abgekom men sein, angesichts des völligen gias kos der Prohibition in amerikanischen sowie in kanadischen Staaten. Aber das ist, wie bei jedem Fanatiker, zuviel verlangt! Immerhin aber dürsten sich diel; Andere dafür interessiren. welch: Geschäfte die Prohibition in austral: fchen Ländern gemacht hat. Aus der Eolonie Bictoria wird neuerdings da rüber geschrieben: Vierzig Jahre der Prohibition des Handels mit geistigen Getränken haben wir hinter uns, und sie hat sich als ein kläglicher Fehlschlag erwie-en. Wir nähern uns daher, thatsächlich imm.-r mehr einem vernünftigen Licenzsystem, und merkwürdigerweise" hat sich im selben Verhältniß d?r Eonsum geistiger Getränke vermindert, und die Ächtung vor dem Gesetz ist beständig gewachsen. Es ist lehrreich, einige Rückblicke 'auf die Geschichte unserer Prohibition zu wer sen, welche zugleich ein Stück australi' scher Bergbau-Geschichte ist. Als im Jahre 1851 zum ersten Male hier Gold entdeckt wurde, und ein wil o?r Ansturm nach den Metalllagern begann, da verbot der damalige Gouver neur in wohlmeinender Absicht den Verkauf berauschender Getränke in Ballarat. Foreft Ereek und Bendigo vollständig. Dann wurden Gesetze er lasten, welche auf den Verkauf von Wem, Bier oder. Schnaps schwere Geld oder lange Haftstrafen setzten, und fast ebenso schwere Strafen über Jeden vcr hängt welcher sich dabei ertappen ließ, Alkohol in irgend welcher' Gestalt von den Seehasen nach den Goldfeldern mit ! sich zuführen. Und die Polizei führte i' r. ort n r r .-. ole e venimmungen ieor uramm uns oft mit. großer Willkür -durch. Da) ganze Land in der Umgebung der Gold selber- wurde abgesucht, . und jeder Mensch mußte . sich Körperuntersuchun gen gefallen lasten. Wurde in einem Wagen .irgend etwas .Geistiges" ent deckt, so. wurde der 'Fuhrmann nnge steckt öder um Geld gebüßt, Alles'wurde ihm confiscirt, und der verruchte Stoff in den nächsten Bach geleert. Männer und Frauen, welche des Spiritussen Verlaufs schuldig erkannt worden wa. renmußten.nnht.ttttr-.jn5jden -Kerker wändern, sondern ihre Häuser wurden aM niedergebrannt, und Alles wurde ihnen zerstört. Kurzum, es geschah oaZ Aeußerste zur Durchführung des Verbotes. .- Und nun d.ie, Ergebnisse! Je schwe rer eZ war. geistige Getränke zu erlan gen, desto entschloffener. waren', die Goldsucher sie' sich 'um 'jed'n Preis und auf jede Gefahr - bin zu verschaffen; dabei stiegen die Preise der Getränke riesig. Vor Allem aber verlor die Polizei . vollständig die Achtung des Volkes: sie wurde als natürlicher Feind des Publikums angesehen 'und erhielt in keiner Sache mehr " irgend welchen Beistand. So groß war der Abscheu vor der Polizei, daß ihr selbst, wenn eS sich um die Verfolgung der schwersten oder die eigenen Interessen des Volkes am meisten ' bedrohenden Verbrechen handelte, kein' Mensch feine Unter stützung leihen wollte. ' . Die Regierung merkte,. däß sie einen großen Äock. geschossen - hatte. Nach einer Weile wurde mit der Turchfüh rung der Spirituoseugesetze nur noch ein' Etratrupp ZollGeheiApolizisteu betraut., .Aber .diese Aenderung nützte verzweiselt wenig; denn diese DetectivS hatten. nicht nur das allaemeioe Buh,

itwavrwv!

iitiil.i, sönieni auch bit örtliche Polizei gegen sich, und letztere machte es sich ebensogut, wie Jedermann sonst, zur Ehrenfache, ihnen alles Mögliche in den Weg zu legen. Sie wurden so vollstän dia aeüocottct und veracktet. dan nur

noch die schlimmsten Gesellen, welche in die Eolonie kamen, sich zu diezem Dienst hergeben wollten. Bald kam es dahin, daß jeder Ladenhältcr Schnaps ver lauste und damit gerade sein Hauptge sch ist machte; viele soffen lediglich aus Lokalpatriotismus", und es wurde unmöglich, einen Verkäufer oder 5?äu fer zu überführen, da er stets das Rech:sgefühl des ganzen Gemeinwesen? hinter sich hatte. Nun wurden in einigen Orten in der Nähe der Goldfelder Verkaufs, li enzen gewährt. Immer weiter dehnte sich dieser Brauch aus, bis jede Person von gutem Eharakter eine Licenz haben konnte. Der Verbrauch geistiger Ge tränke ging nun stetig zurück, und Trunkenh:itsfälle kamen sehe selten vor. Diese Entwicklung ist noch jetzi zu bemerken, trotz des Wachsthums der Bevölkerung, das freilich auch zu einer Vervollkommnung des LicenzsastcmS führte. Die Temperenzpartei ist der Wurm, der nicht sterben will, und um sie einigermaßen zu versöhnen, wurde erst vor Kurzem in einigen Theilen der Eolonie Lokaloption , in gelinder Focm eingeführt. Wo eS aber'zu einem drt lichen Verbot des Getränkehandels kommt, müssen die Händler eine ent sprechende Vergütung erhalten; ja be stimmt es das Gesetz. Da dieses Sy stem zu neu ist, so kann man noch nichts darüber sagen, wie eS sich bewährt. Aber selbst die radikalsten Temveren; Wr, welche man hier finden kann, den ken nicht lM Traume mehr daran, zu, früheren Prohibition zurückzukehren. Hypttolt,lrle atS erzte. Der bekannte Pariser Nerven und Irrenarzt Dr. Luys hat in dem Eha rite-Hospita! sehr eigenartige Beobach tungen gemacht, die'offenbar noch der Bestätigung durch andere Forscher be dürfen, aber immerhin der Mittheilung werth sind. Luys ging von der That fache aus' daß sich die Blutgefäße deS Auges bei einem Hypnotisirten erheb lich erweitern (angeblich um das Drei fache ihres normalen Umfangs), und er fragte sich, ob derselbe nicht in der Lage sei, Dinge zu beobachten, von de nen des gewöhnlichen sterblichen Auge nichts ahnt, beispielsweise magnetische und elektrische Ausströmungen zu sehen. Die Versuche wurden mit Erfolg ge krönt. Die in künstlichen Schlaf Ver setzten, denen ein starker Magnet vor gehalten wurde, sahen rothe und blaue Ausstrahlungen, je nachdem es sich um den positiven oder negativen Pol handelte. , Nach diesen und ähnlichen Vor Übungen stellte Luys seinen Hypnotisir ten Geunde und spater Kranke gegen Über. Bei erster sahen sie AuZströ' mungen aus den Augen, Ohren, Nasenflügeln, Lippen, und zwar- die der rechten Seite in rother, die der linken in blauer Färbung. Die Beob achtungen De.les' über die Polarität des menschlichen Körpers würden also nach LuyZ dadurch bestätigt. Tie Far den, die der Hypnotisirte bei gesunden Menschen erblickt, sind, beiläufig be mer.kt, ticsblau und tarminroth, und der Gedanke liegt nahe. da. wo matter getönte oder andere Farben von ihm erblickt werden, . auf Krankheit zu schließen. In der That hat LuyS seine Hypnotisirten zu unbewußten Aerzten ausgebildet, deren Diagnose ihm un triiglich erscheint. Er zählt all die Krankheitsfälle auf, bei denen sich ihr Urtheil als richtig erwies; bei den Ta beiikern sind die Farbenausströmungen erheblich geschwächt, bei den Morphins manen erhalten die blauen Ausftrö mungen eine violette Färbung, bei ein leltigen Lähmungen sind die Ausjtrah lungen des Auges auf der kranken Seite erheblich geschwächt u. s. w. ES ist nicht möglich, aus all dieie Einzel heiten cinz'.:aehen. ich will nur hinzu fügen, daß Luys nicht nur ein sicheres Mittel der Diagnose vieler Krankheiten entdeckt zu haben glaubt, sondern auch ein heilkräftiges, zunächst gegen die Hysterie. Vom nlsnse. Im Staate Vermont leben nur 26 Ehinesen. Das ist übrigens nicht die Folge des geringen Umsaugez dieses Staates, sondern vielmehr eine Folge des Um.tändes. daß man in Vermont zumeist seine schmutzige Wäsche im Haus wäichi. Kürz l ich hat abermals daPenfionsam! in Washington-von ein ander getrennt und verschollen izewe,e nen iLyelüuten zu ihrer Wiedervereini ,gung vcrholjen. . Bor siebzehn Jahren vcrlleZ i,nanuel Beck seme rau und seine Kinder in Nanlton in Süd Da kota und zog in die Schwarzen Berge. Seitdem harten die Ehegaiten nichts mehr von einander. Er hatte die ver A. 4 a I a lanene rau i4o tn lgonier itn Eounty Westmoreland in Pensylvanien s geheirathet und - sodann während deZ NebellionSlrlegez drkl Jahre lang m I Bundesheere gedient und war darauf mit lelner Familie nach.Takota gezo gen. Viele Jahre lang' hielt Frau Beck sich für eine Wrttme Und bewarb sich schliegilch um elne Mllitärpension: vor einigen Tagen jedoch erhielt sie von dem Penllonsamte in Washington e. nen abschlägigen Äescheid mit der Mit theilung. daß ihr Mann noch am Le den sei und ,n Montroze ln Colorado wohne. Die so unerwartete Nachricht wird eine Wiedervereinigung der. seit so langer Zeit getrennten Familie zur vo'.ge haben. ' Hierzulande ist gewinn k ein Mangel an opferwilligen "Patrioten iri r -L . . .".. :i . t a ' ' t ' icyer verlunsl, meicye genelgl jino, lyre Dienste Onkel Sam zu weihen und die . nene Administration hat biZ jetzt auch i nicht Klage darüber geiührt, daß unter s ven Zehntauscnd'n von Anstellungsge suchen diejenigen von irischen Adoptlv bürgern spärlich pertreten seien.. Neu .ist es jedenfalls, daß öirefj.ppn. der grünen Insel aus ein ausmauderungß lustiger Jrländer ein Amtsaesuch ' nach j Washington gerichtet hat. um - beim Betreten ' des amerika'nischen .Bodenß aleich einen ..Jo. Lu haben. David

U. Gildert yelvt der Toyn ver grünen Insel und seine jetzige Adresse hat er ,

als Eharleville, Eounty of Eork, Ire land" angegeben, welcher sich beim Ge NTrt?hnftmMttl' Nissl hrtpfTiA um in f . ..... . -. vtVUU HMI V Stelle beworben hat. In seinem Scheiben erklärt der Applikant, er habe einige Erfahrung im britischen Postdienst gehabt, und da er nach Ame rika überzusiedeln gedenke, würde eZ ihm lieb sein, wenn er bei seiner An kunft von der Regierung Beschäftigung erhalten tönne. Vieeicht fällt eS dem Generalpostmeister ein, dieses ebenso seliene wie klassische Zeugniß irischen Opfermulhs in der Negierungsadthei lung der Weltausstellung einen grüße ren KreiS von Bewunderern zugänglich zu machen. Ueber die Flucht der bei den zum Tode verurtheillen Mörder, oes A.uerikanerZ Pa.:ister und des deut scheu Marino arb.'iterS Röhl. aus Sin.z Sing im Staate New $ort, chreibt die N. ?j. Staatsztg. : Es rjjtic zuert den An chein, als ob die Wärter von zwei verzweifelten Gefan genen überlistet worden feien: weitere Einzelheiten stärke diese Ansicht aber keines:ve.i.S. Die Geschichte von dem einem W .rler in die Augen geworfenen rctocn Pfeffer klang anfänglich ganz plausib.l. es bU'at abtt unaufgeklärt, wie Palllster sich den Lfeffer verschaffen -t tonnte. Die Geianenen erhalten an j gedlich ke.ne Gewür, und wenn Röhl'S . Bruder den Pfeffer gclie?ect hätte, so müvte der nahe.u t.m Woche un BesiK . eines der b.iden Enliprungenen gemcj sen icin. Auch iäix rother Pfeffer im Glicht oes damit ewcrsencn spuren zurück, welche noch sichtoar sein müßten. bringt man nun mu dlezen Umstünden die Thatsache in Verbindung, daß dem Aöyl beträchtliche Geldmittel zur Ver sügung standen, so wird die Sache noch viel gravirender. Als sicher kann man jetzt schon annehmen, daß in dem ZuchtHause in Sing Sing eine schmachvolle Bummelwirthschaft geherrschthat, ohne weiche die En?weichung, sebbst nach lleberwlnduna der ersten Wärter, ent weder gar nicht möglich gewesen wäre oder doch sehr bald hatte entdeckt wer den müssen. Ader die Wärter, deren Pflicht es war, die betreffenden Theile während der Nacht zu patroulliren. haben das nicht gethan, , und die Folge war, daß man erst nach sieben Stunden entdeckte was vorgefallen. Wie in ei nein auch nur einigermaßen gut ver walteten Zuchthause zwei Wärter sieben Stunden lang in Zellen eingesperrt fein, also verschwinden können, ohne da& das übrige Per'onal das Geringste davon merkt, erscheint unbegreiflich. Ein regulärer Wachtoienst war entwe der nicht vorgesehen oder wurde nicht ausgeübt, w?nn er vorgeschueden war. Ueber den Riesenvogel Moa und die Alaskaer Mastodons schreibt der Baltimore .Deutscher Korrespon den!" Folgendes: Von Berlin kommt eine Nachricht, welche man .leicht für einen Aprilscherz halten könnte, wenn nicht deutsche wissenschzstliche Gesell schaften viel zu schwerfällig und ernst Wären, um sich so etwas zu erlauben. Ein deutscher Gelehrter will nämlich in der Wildn.ß von Nord Neuseeland ein lebendiges Exemplar deS Moa ent deckt haben, von denen man lange nichts als Pfotenspuren und erst seit einigen Jahrzehnten Skelette kannte. Mar.o Polo s Erzählung von dem Nie senvogel Äuck wurde seit Jarhunder ten in'S Reich der Fabel verwiesen. Der Vcnetiauer wurde von dem Tataren. khan ttublai als Brautwerber für ei nen Sohn nach Java geschickt und be reiste später mit einem Freipasse deS Herrschers Indien Und Ceylon. Auf dieser Neise erfuhr der wißbegierige Mann, daß auf einer fernen Insel im indischen Ozean ein Vogel lebe, der gerade die doppelte Höhe des Strau ßeZ habe. Marco .Polo wurde, für ei nen großen Windbeutel und Aufschnei der gehalten und wäre wegen seiner in terressanten Reiseberichte beinahe mit der Inquisition in Berührung gekom men. Man dachte an Madagaskar, und weil diese Insel keine solche Rie senvögel hatte, so erklärte man den Be richt mPo(o's Reisewerk allgemein für eine Fabel. Nach der Entdeckung Neu seeland's fand man dort die Fußspuren und' später Fossilien eines flügellosen Riesenvogels von der doppelten Größe des Straußes, und gab ihm den Namen Moa.' Prof. Owen widmete sich dem Studium dieser Fossilien und fand, daß die Art noch gar nicht lange auS gerottet sein konnte. Sollte es sich be tätigen, daß der Mao noch lebt, so würde ein weiteres Fabelwesen - zur Wirklichkeit werden. Bis zu Anfang der siebenziger Jahre galt der Riefen Oktopus, der Fischerboote anfällt und die Mannschaft in die Tiefe reißt, eben falls für ein Fabelwesen - oder wenig stens für ausgeftorben, bis an der Küste von Neufundland ein solcher .Dinten fisch gefunden wurde. Und wurde nicht erst kürzlich von glaubwürdiger Seite becichtet, daß man in der Wild niß von Alaska eine lebende Heerde von Riesenelephanten, wahrscheinlich Masto donZ. gesehen habe? vom uslanyk. Ueber belgische Pensionats schreibt man der .Köln, Volksztg. aus Brüssel: .Dr Zufall führte mir heute die Anzeigenseite eine? deutschen Blattel vor die Augen, auf welcher eine Anzahl belgischer Pensio? nate den deutschen Eltern sich empfeh len. Zu meinem nicht geringen Schrecken las ich darunter die Empfeh lung eines Pensionats, das ich um so genauer zu beurtheilen in der LagL bin. als es einige. Häuser von meiner Wohnung gelegen ist und in unserer Straße als ein wahrer Skandal ange sehen wird. Der .Direktor" ist von seiner Frau geschieden, welche mit ih ren Kindern inBrüflel lebt; diePerson. welche als .Madame- im Institut herrscht, ist die ehemalige Dienftmagd I - . .- X O. ... (fi : vcr gesqicorncn tfrau. viwa zwanzig sechzehn bis achtzehnjährige Zöglingen fuhren ein wahres Hunahleben im 'Institut-.. Ein zweites. ähnliches Institut, aber, für Mädchen, ist mir noch .in Brüssel bekannt: -die Direktrice ist eine geschiedene Frau und verbringt die t -; nT r ? i . . , ' r. ni meiste eit aukerbalb ibres nSitut. .bei ihrer Mama", sagen die Kinder. 3 Halle e? unter Hinwejf. us. diese

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oetoen Tyatsachen für meirle Pflicht, die deutschen Eltern, welche ihre Kinder in Belgien in ein Pensionat zu geben wünschten, davor zu warnen, sich bei j der Auswahl des Instituts nur durch j die Prospekte, wie sie in den Zeitungen , verönentlicht werden, bestimmen zu las sen; die größte Umsicht und die sorg fältigste Erkundigung nach dem Rufe der inserircnden Pensionate ist vielmehr dringend geboten." Wie der'.Walliser Botemeldet, fanden Ziegenhirten vor eini gen Tagen hoch in den Bergen über St. Nikolaus (Walliö) die Leiche eines seit nahezu ij Jahren vermißten LI jährigen FrüuleinS aus Altona. Die Dame wollte am 14. Juli 1891, während ihre Angehörigen die Bahn benutzten, die Strecke St. Nikolaus ttalpetran allein zu Fuß zurücklegen, icheint aber einen Seitenweg einzcschla nen zu haben, immer höher in's Gebirg gestiegen, über einen Abhang hinabgekollert und am Fuße eines vier Meter hohen Felsens liegen geblieben zu sein. Alle damals gemachten Nach suchungen waren erfolglos, so daß man annehmen mußte, die auf unerklärliche Weise Verschwundene müsse in die hoch angeschwollene Visp gefallen sein. Die endlich nach Jahr und Tag zufällig aufgefuiedene Leiche, deren Identität durch die Kleider und das Monogramm im Taschentuche von der Genchtsbehörde festgestellt werden konnte, lag an besagtem Orte unter emer Elche, das Haupt aufwärts gekehrt, mit der Lin ken den Rücken stützend und mit der Rechten gegen ein Vorwärtsrutschen sich stemmend. Mit drei gebrochenen Rippen und mit gespaltenem Untertiefer, unkenntlich und zum Skelette eingetrocknet. Zweifelsohne hat die Unglückliche noch längere Zeit nach ihrem Sturze gelebt und ist dann eines entsetzlichen Todes gestorben. An der Leiche fanden sich ?chmuckgegenstände und 400 Franken in Saar und in Banknoten. Telegraphisch benachrich tigt, holte ein Bruder die verloren ge glaubten UeberrestA der lange betrauerten Schwester heim. Vor kurzer Zeit w urde telegraphisch gemeldet,' daß im Bezirk Cama m der Republik Columbia ein Vulkan plötzlich verschwunden sei, und daß bei dieser Katastrophe zwölf Per sonen ihr Leben eingebüßt haben. Ueber dieses furchtbare NaturEreigniß liegen jetzt folgende nähere Nachrichten vor: .Der Vulcan Sotara stieß schon seit einigen Wochen unter heftigem unter irdischen Getöse feurige Lava aus und die Bevölkerung dieser Gegend besand sich unausgesetzt in großer Angst wegen der außerordentlichen Gewalt des vul konischen Ausbruchz. Plötzlich begann, während der Krater Flammen und Rauch bis zu einer ansehnlichen Höhe emporschleuderte, die Erde zu zit tern, gleich als ob in ihrem Innern eine heftige Zuckung stattfinde, und dir Eruz Lama genannte Bergwppe stürzti mit einem Male ihrer ganzen Lange nach zusammen. Die Bewohner der Nachbardörfer. die noch Zeit, genug hatten, flohen entsetzt von dem Orte der Katastrophe und konnten sich nur noch mit Mühe retten, da der jufam menHeftürzte Berggipfel den Laus dreier Flüsse hemmte, so daß zu den Schrecken, des Erdbebens und des' Vulkans noch eine drohende UeberschwemmungSgcsahr kam. Man weiß, daß zwölf Personen und eine große Anzahl Vieh zu Grunde gegangen sind, aber man befürchtet nocb andere Unglücksfälle, da die Flüsse, deren regelmäßiges Bett geschloffen ist, mit rasender Schnelligkeit steigen und AlleS vernich'en. In Cu.a, dem fruchtbarsten Bezirk von Columbia, ist jetzt große Noth eingetreten und viel Volk stirbt wegen der vernichteten Ernte vor Hunger. Der Vulkan Sotara. der 17,034 Fuß hoch war, befand sich wenige Meilen südlich von Popayan; dieses hat 20,000 Einwohner und ist die Hauptvermittlerin des Handels wi schen Bogota, der Hauptstadt von Co lihmbia, und Ouito, der Hauptstadt von Ecuador. Sie hatte schn oft unter vulkanischen Ausbcüchen und Erdbeben zu leiden und wurde im Jahre 1827 fast vollständig zerstört.Im Fascylng des vor! gen Jahres lernten Fich. wie d?3 Wr. Tgöl." erzählt. , auf einer Tanzunterhaltung ein junger Eommis und eine hübsche Kleidermacheriu 'en nen : die jungen Leute gefielen ein inder und das Verhältniß schien mit einer Heirath en:en zu wollen, als es plötz lich in die Brüche ging. Eines Tagcs kam nämlich das Mädchen zur Eik.nut' niß. dß der Geliebte ähr untreu sei : sie sparte nicht mit den Ausd.ücken ihrer Entrüstung, kündigte dem, i.lngetreuen offiziell das Verhältniß lf und sandte ihm sogleich die kleinen Ge'chenke zurück, die sie von "ihm erhalten hatte. Nur ejne LooS-Promesse hielt sie zu rück : sie moch e wohl der Meinung sein, daß das Papier ohnehin Mhr ist, als sein. Eigenthum sei, denn her Eom miS hatte zwar die Promesse gekauft, allein von ihrem Gelde, da ihm zu der betreffenden Zeit gerade paS Kleingeld ausgegangen war. . Am 1. März nun machte die. Promesse den Haiipttresser von hunderttausend Gulden; aus der armen Kleidermacherin wär eine ,bril iantt Partie geworden und schon am nächsten Tage lag der Commis seiner ehemaligen Geljebten. wieder zu Füßen. Er. hatte schon erfahren, daß allspit Promesse, d.eren Nummer er sich nach dem - flaust notirt hatte, der Haupt treffe? eutföllen war. Das Mädchen aber verhielt sich seinen ßiebesbetheue rungen gegenüber sehr septisch, un$ das Ende vom Liede war, daß es den CommiS zur Thür-hlnanswarf. ' Die ser war parüher so empört, daß seine so unvermuthct erwachte lkbe sofort wieder erlosch, und .er nunmcjr stgtj der Ansprüche auf das Herz der Klei dermacherin Ansprüche auf hie Hälfte des Haupttreffers erhob, Vllciq auch deren Berechtigung will die . Klkider macherin nicht einsehen, und so hat sich her unalücklicke ornrnU entlcklassen. ! den Pro.eßweg zu betreten.

Ein dramatischer Vor fall spielte sich im Hauptpolueigedäude zu Rom ab. Der Polizei.Lieutenani Gelassi verhörte einen etwa vierzig Jahre alten Mann,' der bei einem nacht lichen Einbruch ertappt worden war. Dai Verbör'fand in einem Zimmer deS ' - :j . t, .:...., -,,

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dritten Stockwerkes statt. Der Lieüte' nant hatte gerade vor einem Schreibtisch Platz genommen, als plötzlich der Einbrecher in demselben Augenblick, in dem der Polizist, der dem Verhör bei wohnte, sich zufällig umgedreht hatte, sich auf's Fensterbrett schwang, das Fenster auirif; und hinausspringen nollte. Der Polizist stürzte sich rasch folgte ein furchtbarer Kampf. Aus das Geschrei eilten mehrere Gefängniß Wärter und Thürhüter herbei, die ver gebens versuchten, das wie rasend um sich schlagende Individuum in'FZimmer zurückzuziehen. Plötzlich riß ihm der. Rock entzwn und zum Entsetzen aller! ftf imaI ahKam ftijtf X ST5 Af4 4 Alf8 iiniut iviiutii iici uti ,nii;uaju uu schwindelerregender Höhe auf den San Marcello-Platz hcrab. auf dessen Stein-! Pifnn er mt hem srfirthel nuüfoUin'. Man glaubte ihn bereits todt, er erhob! sich jedoch fchon nach wenigen Secunden! und eilte davon, 0 schnell lhn seine Nüne traaen mockten. wei SoldaUl II VV V4MW I ll UIMU r nüY iü. Äs,.; uX frtV,7.n ifcj tcn holten ihn aber em und führten lhn I

aus ihn und hielt ihn am Rockzipfel ftst,'-, . . &r: mutwährend das Individuum vor "dem i?allsttcht, Hystene, Veitötauzj Fenster in freier Luft schwebte. Es ' Ddervösität, Hypochondrie,

in das Pol izeige bände zurück. Ter iZau,. n i Apothekern ,u habe vür hatte seinem harten Schädel durchaus f U0Q 19 .AI is yik4 'H X A t

iiiu9 licjiuuii uuy hui einige; lciazte vautwunden verurlacyt. M a n meldet aus Vc o m 41 Schüler zweier Budapester Gymnasien waren unter Leitung ihrer Profes soren beim Papst. Unter den Schüern befanden sich sieben Juden. Ter Papst, erstaunt von dem jüdischen Ty' pus, fragte den. begleitenden Priester : K stne confes3ionis rnoaaica" ?" Der Papst sprach hierauf mit den jüdischen i . t . Tl T . w . Y t . T , I Studenten äußern yuivvou, oesragre sie über ihren Aufenthält, die Ergeb, liijie ihrer Studienreise und segnete dann alle. Alle Studenten, auch die Juden, waren tief ergriffen durch die bezaubernde Güte, Mit welcher der Papjt sie behandelte. I n der Londoner University Hall" ist eine Dante-Ausstellung eröffnet. .Einer der besten Dante Kenner in England, der Geistliche Phi lipp H. Wickstead, hat sie angeregt und sehr viel zu ihrer Ausführung beige tragen. Die Ausstellung, obwohl nur klein, ist eines Besuches werth. In ihr besindrn sich alte Ausgaben von chul und Universitätsbüchern 'aus der Zeit des großen Dichters, verschiedene Aus gaben seiner Werke. Bilder und Kupfer stiche, die sich auf sie beziehen, und meh rere Bildnisje des Dichters und Bea tri.ens. An den Wänden hängen Pläne von Florenz und den Plätzen, welche von Tante in seinen Werken erwähnt werden. Die Werke DanteS sind in England zu großer Volksthüm lichkeit gelangt. Hauptsächlich sind es Damen,' die sich dem Studium der Divina Eommedia widmem Unter den anderen Gegenständen der Ausstellung seien noch erwähnt: das Bild Dante in der Verbannung- von Sir F. Leigh ton und eine Nachbildung des Gemäldes von Nossetti: Dantes Traum". Der besonnte schweizer Ardüiterführer und Großrath Alois Fauquez i Lausanne hat an die Saal aufseher des Großen Rathes das Gesuch gerichtet, sie möchten doch für ihn einen ehnstuhl anfertigen lassen, der mit seiner bescheidenen Person im Verhältniß stehe.- Die gegenwärtig benutzten Stühle stammen aus dem Jahr 1803 und deren Holz ist so morsch. daßHerrn Fauquez auf ihnen schon mehrere komische Unfälle begegnet sind in der kurzen Zeitdauer eines Jahres. Es stehe da her im deaen Interesse des-Staates, für die vierjährige Amtsperiode des Be stellers einen neuen harthölzernen Stuhl von vernünstigem- Umfange anferti gen zu lasten. Hoffentlich wird dem bescheidenen Gesuche entsprochen. ' Verlangt Mucho's VestHarannl' ,f tOstt " Wrkt ans beide Arten. ' Der Eine nimmt jeden Myrgen seinen Spaziergang um abzunehmen, der ändere nm zuzunehmen, und Beide gebrauchen die Earisbader Quellen hierzu, und. mit den, besten Erfolg. Die Erklärung ist ganz ein sach Die Cärlsbadcr ' Quellen wirke lösend aus Fettanhaufungen.und redui' ren daher überflüssiges Fett, während tue te mit gesunden Fleisch ersetzt wird. - ES fördett den Stoffwechsel in hohem Grade und ist daher auch schwächlichen Personen anzurathen die von Schwäche, Magenlei den, Hattleibigkeit, Leber und Nicrenlei den klagen, speziell aber jenen Personen die eine sitzende Beschäftigung haben.. , Die ächten Produkte von Carlsbad haben die Unterschrift von Eisner Mendelson Cy, Jnjportare von Mineral Wässer, 6 Barclay St., New gort, aus dem Halse einer jeden Flasche.. - '-' Jettleiblakeit. Dr. Sch in 'ler Bar. nay's 'karienbader ZteductionSpil l e n b'btn sich als das vorzüglichste Mittel gcgcn Fettleibigkeit bcwäkrt. Z r. scdlndler Barnau Nt eine anet kannte Autorität in alten diesen gällen. Königin Jlabella. Marie Geist inner, &rafln Raffst) uud tan sende bc rühmte icn6nltct)ff tfa tyfsi die Wirkung der selben otteftirt. ' ' ' Marie Lansslänal. Ov.rnsänierin, Stuttaari. schreibt : Inliegend meine Photoqraphie, wo ich ' hoffentlich Ihrrn Reductionsvilien alle Ehre,j mache. Sollten Sie damit nicht lufrieven sein, s so roill ich Ihnen eine schicken, wo ich noch im izöch ftcn Stadiu war." weitere Information er theilen: - , l lLiSnerMendelsonllvZnv . Agenten für 7r. Schtndlerarnit. !5Z 1S4 granklin Str.. em Voxk. WM. ! Umgezogen. Vr ist hier um hier zu '.lribcn." Die turshmxnde PrariS deS Tr.. -,?' . Äuge,,' Ino tzren 'ÄijtkS, wau ii , :; u-(Hi-Eeven iUZumtibtite uin jkau-1 f o. o.r m,-. ti'rte deSVali, die Stäumlichkelleu ;m zweiter, lcck drS.iron Block". in Ly. SVssdington Str., nZchst ,n Bowen.MerNk! So's, für sails-Zakre. wo er aksgez-lchner Omcen einerichtet bat kür die Behandlung' von Avge, Ohr, Na', und Hai und die Anfertigung vvn Brillen, künstlichen Au gen und die Veradrstellung von E ch el?uen, so wie ole Operation zur Snt'ernuna de Star vorjunehmen, zu Preisen für lle errichl,ar. lZouiultatton frei und Jedermann eingeladen.

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