Indiana Tribüne, Volume 16, Number 223, Indianapolis, Marion County, 2 May 1893 — Page 2
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! prachen in Prtuben. Der Kossttth-Kultnö in Ungarn. I - Eine allgemeine Aufnahme der Mut. Man schreibt dem Seil. Tageblatt" tersprache" der Bevölkerung hat in aus Budapest: Tie Konuth-Berehrun Preußen zum-ersten Mal bei Gelegenschien eine Weile lang nachgelassen zu heit der Volkszählung am 1. December C . (. CTO ..HV a ,4 4 W? KY T tt ri ia r .
bben. Man gedachte des Verbannte wohl allgemein mit Pietät, aber man demonstrirte doch nicht mehr mit ihm. Im Andenken der breiten Volksschichten lebte der einstige Gouverneur Ungarns als der Mann, der viel dazu beizetragen, daß das Land seine frühere Ncchte und Freiheiten wiedererlangte. DaS gebildete Publikum aber unterschied zwischen dem Kouth des ahre 1848 und jenem vom Jahre 1349 und j sagte sich, daß dasjenige, was der Er. stere erstrebte, . nunmehr zur vollen Wahrheit geworden sei, während das ; andere, was der Ledere gewollt, am . besten der Vergessenheit anheimfalle. matten vscy ole ikoutliicyen Ptane von ; 1349 Ungarn nimmermehr zum Heile gereichen können, und ebensowenig stel len sie ein Ruhmesblatt in der Geschichte Ungarn? dar. Um nur eine bezügliche Thatsache zu erwähnen, sei bemerkt, daß kein ernster Ungar sich heute gern daran erinnern mag, daß ttossuth die ttrone des Stephansreiches einem russischen Großfürsten angeboten hat. Urplötzlich trat im vorigen Jahre 'darin ein Wandel zum Schlimmeren ein. Die äußere Linke hatte durch ihre fortgesekten persönlichen Angriffe und SkandÄle Zloloman v. Tisza gestürzt und seinen Nachfolger Grasen Szapary in der gleichen Wei,e befehdet, so daß auch sein Gehen nur als eine Frage der Zeit erschien. Tie äußerste Linke konnte die Arbeit der gesetzgebenden Körperschaft hemmen, das Land in steter Erregung halten und immerwährende Verwirrung stiften, aber für sich und ihre Tendenzen vermochte sie nichts zu erreichen. Für. die Negation war sie stark genug, jeder positive Erfolg blieb ihr versagt. Da verfiel sie auf den Gedanken, den Kossuth-Kultus als Kampfmittel neuerdings zu beleben, und hierin erzielte sie den so lange schmerzlich vermißten Erfolg, weil sich leider Niemand fand, der ihr muthig und energisch, aufklärend und abwehlend entgegengetreten wäre. Als der Kaiser-König nach dem prunkvollen Krönungs-Jubiläum die Hauptstadt zur Residenz erhob, da wurde dieser Gnadenakt mit der Ernennung Kossuths zum Ehrenbürger von Budapest beant ortet. Das war zum mindesten ein gröbliche?. Verstoß gegen die dem so streng konstitutionellen und ritterlichen Monarchen schuldigen Rücksichten ; es Konnte nicht verwundern, daß diese arge Taktlosigkeit den Herrscher peinlich berührte. Doch dieser häßliche Zwischenfall hätte den Kaiser-König schwerlich lange zu beeinflussen vermocht. Franz Joseph I. hat vielfach schon bewiesen, daß er vergessen und verzeihen kann. Es stellte sich aber kurz hernach ein anderer, noch viel widerwärtigerer Vorfall ein. Das den Manen der Freiheitskämpfer errichtete Denkmal, das Honved-Monu-ment, dem man in Ofen unweit vom Henßi-Tenkmal seinen PlaZ angewie sen, sollte enthüllt werden. Dielen Anlaß wollte man zu einer großartigen Verjöhnungsseier benutzen. Ter Füh. rer der Honvedschaft, die ungarische Regierung und die Spitzen der gemein famen Armee einigten sich über eir Festprogramm. Eine Abordnung der Armee sollte an der Enthüllungsfeier theilnehmen und gleichzeitig mit den Honveds einen Kranz auf das neue Denkmal niederlegen, während die Vertretung der Honvedschaft gemeinschaftlich mit den Angehörigen der Armee das Denkmal des Generals Hentzi, des in treuer Pflichterfüllung gefallenen Soldaten, bekränzen sollte. Man er innert fiA wnM nock. welcken Sturm fc;.r. mn ,t5-s?.si, Wrf I Beschimpfung der Nation- das war wVVv. " ! noch nicht das Aeraste, was man denjenigen vorwarf, die das Programm vereinbart hatten. Die äußerste Linke arrangirte einen Entrüstungsorkan im ganzen Lande, die altervrobten Führer der Honvedschaft wurden desavouirt und mußten ihre Stellen niederlegen, die Enthül lungsfeier wurde verschoben, und der Ministerpräsident Graf Szapary fiel. Alles dies hatte dieselbe Honvedschaft gethan, welcher der KaiserKönig daKrönungsgeschenk der Nation im Be trage von 50.000 Dukaten schenkte, und der auch seither bei jeder'Gelegenheit handgreifliche Beweise seiner Gnad in Hülle und Fülle zu Theil werden ließ. Daß den Monarchen solch schroffes Zurückweisen großmüthigen Entgegenkommens tief verstimmte, daß ihn du damit auch der Armee angethane Belei digung nicht unberührt ließ, wer wollte sich hierüber 'wundern! Nun aber wird -diesem Treiben die Krone aufgesetzt. Die im vorigen Jahr verschobene Ent.
hüllungsskler soll M ttattslnven. vier- & Go. von Neuendurg haben zu wurde der 8. Jum. der Krönungs ; jüt Ausstellung ihrer Chokoladetag, vorgeschlagen. Die Honvedzchali j fg tnen prachtvollen schmiede lehnte den Antrag ab. .Sie verlegt dii . rnen Pavillon .herstellen lasten. Feier auf den 21. Mal, den Tag Kohler 6 FilZ von Lausanne Erstürmung Ofens durch die Honved.. stn ebenfalls Chokolade aus. die Zu Diese abermalige arge Taktlosigkeit ger KirschmafferGesellschast den von wird dadurch nicht wett gemacht, daß jhx fabriarten Trank, Ed. - Pcrnon eine Huldigungsadresse an den Monar von Couvet will uns feinen Absinth chen gerichtet werden soll. Die Be? schmecken lasten. . A. Hurliman von kränzung des Hentzi . Denkmals sowie Enge-Zürich die Produkte seiner Brauedie Theilnahme der ganzen Armee an rei, ole ßocieto de la Farine lache der Feier wird natürlich unterbleiben; von Vetty ihre Milchprodukte und Ph. dafür ladet man Kostuth zur Enthül- Andrea von Bern p?arma.eutische lung des Honved'Denkmals ein. .Der Producte. ' In der Abtheilung .für 90jährige Unversöhnliche wird selbst- . Bergbau wird ein neues Fabrikat zu nerständlich nicht kommen; aber seine , sehen sein, eine GlaSsorte,' die sich zum Zinladunz bildet eine vielfazende De-' Bauen verwenden läßt. In der Mc
monstration. die begreiflicher ' Wei''e nicht danach ist. um die Gemüther 31: beruhigen unddie Verstimmungen zu bannen. Routty aber hat eine' Echreibibries hierher gesandt, 'in tot:' chem es u. A. heißt: 'Ich wundern mich immer, daß das Henöi-Monumci.j so viele Jahre hindurch ungestört D:t ungarische Nation schmühe.? tonnte, nü. ich mich auch wundere, daß sich bis hcuigen Tags nicht eine Gruppe alin Honveds fand, die "la pique a la mi'.n. jemandes! t raison du peuple romain". Ein solcher zarter SSinl" kann bei da herrschenden hochgradigen Erregunc leicht verstanden und auch befolgt wer den.
löyu nangesunoen. ine ayniiqe, jedoch nur auf die Civilbevölkerung im damaligen Umfange des Staatsgebiets erstreckte Erhebung hatte zuleßt im Jahre 1861 stattgefunden und ein weit weniger vollständiges, deshalb mit dem jetzt gewonnenen nicht ohne WeitereZ vergleichungssöhigeS Ergebntß geliefert. Am 1. December 1890 hatten nach der Etat. Corr." in Preußen alZ Muttersvracke : deutick 2i.488.070. littauisch 121,345, polnisch 2,816.657, mährisch 105,754, kassubisch 55,540, wendisch 67.967. mährisch 53,403. tschechisch 17,670, wallonisch 11,058. hMMsch 40,959. friesisch 48,827. dänisch, norweaisch 139,39, russisck 2,523, englisch 10,209, französisch 6,643, schwedisch 5,984, italienisch 5,315, spanisch 702, portugiesisch 255. andere Sprachen 3,992, zusammer 29,957,367. Wo zwei Muttersprachen angegeber. waren, ist jeder der bethciligten Spra. chen die Hälfte der betreffenden, angeblich doppelsprachigen Personen zugezähl! worden. Hiernach vertheilt sich oie Be votterungihremSprachverhältnifsenac in folgender Weise: deutsch 23,438.070. sonstige germanische 245,468, llttauisch 131.345. slawische 3.124.519. romanische 23,973, gemischte und ander 3,992. Schweizer auf der Weltauö stellung. Die so berühmte und vielseitige In dustrie des Schmeizervolkes wird aus der Ehicagoer Weltausstellung einen bedeutenden und achtbaren Platz einnehmen. Der karge und rauhe Boden des Landes, an welchem der Schweizer mit treuer Liebe hängt, hat diese In dustrie geschaffen, die gewissermaßen den Sieg des denkenden und erfinden den Menschengeistes über die Schwie rigkeiten der Außenwelt darstellt. Tie Hausindustrie ist , vielleicht mit Ausnahme anderer ebenso ftiefmüttcrlich von der sonst so freigebigen Mutter Natur -behandelten Gegenden Deutsch' lanos, wie Schwarzwald, Sächsisches i5rzgebirge. Thüringerwald nirgends zu so reicher Blüthe gelangt, wie gerade in der Schweiz. J. Ganzen wird die Schweiz durch ungefähr 150 Aussteller vertreten fein, von denen mehr als die Hälfte, 85, Uhren, Uhrenbestandtheile und Präcisionsmerke ausstellt. Seit der Centen' nial-Ausstellung im Jahre 1876 hat d'e Schweizer ' Uhrenindustrie riesige Fortschritte gemacht, und nichts ist von Seiten der Regierung und der Gewerbe kammern unterlassen worden, was zu deren Hebung und Vervollkommnung beitragen konnte. Genf und Neuen bürg, die beiden Eentralpunkte dieser Industrie, werden große KollektivAus stellungen haben, - und eine Genfer Firma', Patek, Philippe Co.. hat sich einen hübschen Pavillon errichten lauen. Außer Uhren werden am meisten Holz schnitzarbeiten aus der Schweiz nach den Ber. Staaten ausgeführt, und diele werden denn auch sehr zahlreich, durch 40 Firmen, vertreten sein. Der Haupt sitz dieser Industrie ist Brienz und das Berner Oderland, und auch sie hat einen Weltruf.' Herr Holinger versicherte mir, daß ewige der Ausstellungsobjekte dieser Branche zu dem Schönsten ge hören, das je auf diesem Gebiete ge sehen worden ist. Physikalische In strumente, Reißzeuge und Meßinstru mente werden Kern & Co. von Aarau, S. Siegrist & Co. von Schaffhausen und die äociete pour la Coustructioa d'lnstrurnents de Pbysique von Henf ausstellen. Äwei oder drei Firmen. '. woux "Ngoor,, u wi . 0w ZZ c CV!fa c IV und Mermor FrereZ von St?. Eroir, schicken Musikdosen hierher. Lange suchte die Regierung vergeblich die Stickereien und Seidenzeug'Fabrikan ten in der östlichen Schweiz, wie St. Gallen, Appenzell, Basel, Zürich, zum Ausstellen zu bewegen, und sie konnte sich die Gründe der Apathie nicht erklä ren; schließlich ist es ihr aber doch g,e lungen, wenigstens eine Firma zu veranlaffen, diesen so ausgedehnten und bekannten Industriezweig des Landes hier zu repräsentiren; es ist dies Emden, Gerstle & Co., die auch in New York eine Filiale haben. Alle die genann ten Industrien werden im Industrie gebäude ausstellen, woselbst für die Schweiz ein ziemlich bedeutender Raum reservirt worden ist. In dieser Ab theilung werden noch folgende Ausstel lungsvdjecte zu sehen sein: Ad. Kreu zer,' Zürich. Glasmalereien; Fred. Boiffonnas, Genf, Photographien; I. E. Kradolfer, kalligraphische Gegen stände; E. Wüttrich, Lvk, Pfeifen. der AckttbankaNe ist die ?miz t repräsentirt. Ruß. Su
i iHlnenhalle wird die Firma C. Schind lerEsche? von Zürich Seidenbeuteltuch für Mühlen ausstellen, auf welchem viebiet sie fast ein Monopol hat. da fast alle amerikanischen Mühlen ihren Bedarf von ihr beziehen. Prof. D. Kro necker von Bern hat in der Abtheilung für Erziehungswesen einige werthvolle AusstellungZobjecte. Am meisten fesseln dürfte die Be suchcr das im Tran-port-GebZude auf geitellte prächtige Relicfbild der St. 0!ottharddahn, ein Kunstwerk, welches eine L.iNge von 60, eine Höhe von 30 .Fuß hat und dessen Herst'llung 100, 000 Fran.s kostete. Die Bahn hat 56 Tunnels. 32 Brücken. 10 Viadukte. Ciner dieser Tunnels, der berühmte St. Gotthard'Tunnel, hat eine Länge von 14,012 Meter, eine Breite von 8 und eine Höhe von 6 Meter. Das Modell illustrirt alle diese Gegenstände im Verhältniß zu ihrer Größe, über Haupt die ganze Fahrt von Luzern nach Lugano; unter Anderem erblickt man auch die aus der Tellsage bekannte Land schüft: das Rütli, die Tellkapelle, Schloß Rudcnz und Altdors. In der Midway Plaisance steht daZ Panorama der Berner Alpen, ein Pri' vatuntcrnehmen der Herren Hennebcrg und Söhne von Genf, welches von drei Pariser Künstlern, den Herren Bur naud, Baud-Bovy und Füret herge stellt und ein großes Kunstwerk ist. Tasselbe ist eines der vielen Side Shows" in der Midway Plaisance, und wer das wirklich großartige Alpenpanorama sehen will, muß extra dafür bezahlen. Chicago. 23. April. 1893.
v. . X 5IC. Sichere Zeichen sind dafür vorhanden, d.'ß die Hund ci.v verdrücken. Im Hasen von 'Irilai'.d ist ! die Seeschlang? ge eöen .woroen. Da öcr bctress'.nde Gew.hrsmznn im ProhibitionzaateMainciebt, so kann doch von keiner folg? des Genusses geiziger i Getrnke" die Acde zein. Das Neuste im New Yorker Hafen sind venetianische Gondeln; die 'ganz nach dem Mosell der Boote lnBe ! nedig gebauten Schiffchen werden von fantastisch gekleideten Gondallren gelenkt, die gegen einen kleinen Obolus Paffagiere im Hasen herumsühren. Eine Anzahl junger Mäd chen in Ann Arbor, Mich., reranstal tete nach dem letzten Schneefall eine ' Schlittenfahrt. Sie konnten nichl be 'greifen, weshalb ihr Vergnügen so grokes Aufsehen erregte. AIS sie aber 'ausstiegen. ging ihnen, wie man zu sa 'gen Pflegt, ein Licht auf. Böse Bu den" hatten an den Schlitten ein Pla kat ge'lebt. aus welchem in großer Schrift gedruckt war: Eine Ladung alter Jungfern.General Fitzgerald Beale, der kürzlich in Washington gestorben, war im Jahre 1822 geboren, graduirte 1842 von der Ma'rineakade'mie und machte den mexikanischen und den Biir gerkrieg mit Auszeichnung mit. 1876 wurde er zum Gesandten in Wien er 'nannt, gab diesen Posten aber bereits i nach einem Jahre auf und widmete sich 'der Schafzucht in Süd Californien. j Er war ein intimer Freund des Gen. jGrant. ! Mit einer neuen Erfin 'dung zwecks Beleuchtung der Eisen : bahnwagen mit elektrischem Licht sind ' neulich überaus zufriedenstellende Versuche auf der New Jersey Centralbahn 'angestellt worden. Tie Elektricität -wird vermittelst einer sehr sinnreichen ' Erfindung ron den Achsen der Eisen ; bahn wagen gewonnen,- nachdem die !Züge eine gewisse Geschwindigkeit er ' reicht haben. Der Uebcrfluß an Elek tricität, d e erzeugt wird, wenn die nor male Geschwindigkeit überstiegen wird, wird in besonderen Batterien aufgespei chert, so daß zu jeder Zeit Aenug Elektri.'ität vorhanden ist, um die Waggons vier stunden lang zu beleuchten, wenn sie stille stehen. Tie Erfindung ist von zwei jungen Männern in Newark, N. I., gemacht worden, beide ungefähr 25 Jahre alt. Aus der Schülerzeit des zum Grundbuchführcr des Generalland i amtes ernannten L. O. C. Lamar aus Mississippi wird aus Louissille, Kg., folgender Streich gemeldet: Der junge Lamar war ein ziemlich wilder Bube und wurde in das S. Mary's College in County Marion in Kentucky in der Hoffnung gesendet, daß die strenge ka tholifche Schuldisciplin ihn bündigen werde. Am Oster Sonntagmorgen 1872 gcrieth er mit dem Studenten G. R. Santiago aus Cuba in Händel, welche in eine Schlägerei ausartete. Der Cubaner war groß und lustig, Lamar aber nur ein kleines, dürftiges Bürfchchcn. Bald hatte der Cubaner ihn zu Falle.gedracht und war im Be grie ihn durchzuprügeln, als Lamar ihn mit seiner Pistole in das Gesicht schoß. Die Kugel traf Santiago zwar an der Stirn, lief aber unter der Haut um den Schädel und verursachte nur eine Hautwunde, welche schnell heilte. Lamar hätte wegen seines Vergehens mit Schimpf und Schande von der Anstalt fortgege'agt werden sollen, ließ es aber dazu nicht kommen, sondern verließ die Anstalt freiwillig, während der Cubaner die Anstalt bis zum Ende des Schuljahres besucht im folgenden Jahre aber nicht wieder sehrje. Durch B a u m w o l l p i e b t, Flußpiraten genannt, hat die Man halten Storage und Lighter Co.- in New j)oil schon sehr bedeutenden Schaden erlitten, denn nichts ist leichter ju stehlen, als Baumwolle, während sie auf Lichlerschlssen von den großen Dampfexn nach dem Ufer gebracht wiro. Sobald bic - Baumwollballen auf diese Jahrzeuge gebracht sind, um schwärmen die Flußpjraten zur Nacht z'it in Kähnen mit umwickelten Rudern die e chine. legen an denselben an. ' brechen die eisernen Bänder der Bollen aus und stehlen aus zedem Ballen kleinerer Mengen von Baumwolle, .welche sie in .kleinere Sacke packen; Darauf schließen 'sie die Ballen wieder ' fahr.n von den Sck.lffen so leise ' ad, wie sie gikommen sind, so daß spä ter beim Wiegen der Ballen nur deren Mindergewicht darthut, daß sie beraubt worden sind. Neulich gelang es de? Compagnie, in einer Nacht auf dem iüterjchissf Captain Lange- Baum
' woHdiebe bei der Arbeit abzufassen. Drei derselben wurden auf dem Lichter selbst und ein vierter in einem Boote gefangen genommen. Diese Diebe sol len in der letzten Zeit Baumwolle im Werthe von L40,000 erbeutet haben. : .VonriesigenSchätzen. nlch: ' dem großen Vorrragsmeister Hermann I Linde winken, schreibt sein poetischer ' Freund Eduard Leh im Baltim. 1 Deutschen Correspondent" Folgendes: : Der berühmte Re.itator wi:d künftig : einer der bedeutendsten und reichsten Industriellen Mexiko's sein. In Du rango liegt ein solider Eisenberg, der ; größte seiner Art, den Humboldt an ! fänglich für ein Riesenmeteor hielt. Er ist 600 Fuß hoch und an der Basiz ! S bis 2 Meilen Im Durchmesser lau'.
- ter Eisenerz von 70 Prozent und Daxi ' ' ber, wie sichZoermitte!S der mehrere hundert Fuiz hinein gehenden Diggtags" der Indianer unschwer hat feststellen lassen. Man hat berechnet, daß wenn die englische Eisenindustrie seit 300. ! Jahren soviel Eisen verbraucht h .tte, wie gegenwärtig, und ihren Bedarf während der erwähnten Periode aus 'schließlich auS dem Cerrode Mercado- ' gezogen hätte, so wäre dieser erst um ein Drittel reduzirt worden. Zum Berge gehört ein .Ranch von 34,000 Ackern, auf dem Gold gefunden wird; ! serner befinden sich auf dem Besitzthum I Schmelzwerke, Walzwerke und eine j Maschinenbauanstalt. Der Berg nebst Zubehör, der einen Werth von mehr ! als 10 Millionen Dollars repräsentirt, ' ist mit 5 Millionen kapitalisirt worden und daS controüirende Interesse besitzt Herr Herman Linde. Diese Gesell schaft wird jetzt die bequeme und ergie bige Eisengruppe ausbeuten. Hr. Linde hat bereits mehrere Offerten erhalten, u. A. von einem englischen Syndikat, welches zunächst die Eisen ; Produktion und dann auch die Eisensa. brikation in Mexiko an sich reißen und : r m nr I monopoiiiiren mocyle. viaq emem von Sachverständigen gelieferten Be richt kommt das Eisen deS,,Cerro dr Mercado" dem besten schwedischen unt biScayischen gleich, and there are rnil lions in it. Die Mciican Jnterna tional R. R." hat ihren Schienen sträng von Mazutlan bis zum Fuße des Berges verlängert. Versuchs hol ber wurde unlüngS '72prozentigeS Ei senerz von diesem Berge nach Belgien gesandt, und es stellte sich heraus, daß nach Abzug der Kosten für Fracht, Schmelzen u. f. w. das gewonnene Eisen einen hübschen Profit liefert." Etn Gelehrter, der das Summen der Fliegen mittelst Mikro phon studirt hat, behauptet, dasselbe klinge dem Wiehern eines Pferdes ähnlich. Die amerikanische Bi bel gesellschaft. wird an die Besucher der Weltausstellung 250,000 Exemplare des neuen Testaments vertheilen lassen. Ein Unikum in seiner Ar' ist eine Bettdecke, weiche eine Karte bei Staates New Jersey dsrftellt, die a verschiedenen Stücken zusammengenäh' und gestickt ist. Der Grundton if blaue Seide, eine Nachahmung de, See'n und der Ströme. Jedes Countl ist durch eine andere Farbe gekennzeich. net, die Namen derselben sind mit sei; nea Buchstaben eingestickt, und du Städte und TownS sind mit Färb, eingemalt. . Auf all' den größerer Flüssen sind Boote und Dampfschiff, eingestickt, und in der Nähe von Sandl Hook sieht man auf den blauen Fluther des Oceans einen der Riesendamps der Neuzeit und daneben die Caravell, Pmta", die ColumbuS an diese Ge stade brachte. Diese eigenthümlich Karte ist sieben Fuß lang und etwi ünf Fuß breit, und ein Werk einer ka tholischen Schule in Fort Lee. mm Vom Auslande. Von unerhörten Vor .tnM im Vatikan liefen dieser Tage 'om die abenteuerlichsten Gerüchte '. .i. Jegt kommt die Wahrheit an den Es handelt sich um nichts Gerinzeres als um eine Verletzung der 5:ikette; allerdings ist das ein Etwas, öZZ in der Geschichte des Vatikans nicht so leicht vorgekommen ist und dort kaum jemals vergeffen werden wird. Der Empfang der Prinzessin von Wales', welcher am 24. März im Vatikan statt, fand, ist es. der den Gerüchten über den .Skandal- im Vatikan zu Grunde liegt. Leo Xill. hatte die erforderlichen Maßregeln getroffen, um der Audienz" ein möglichst feierliches Gepräge zu ge ben, und es wurde allgemein als Be weis höchster Auszeichnung angesehen, daß der Papst im letzten Augenblick der Prinzessin von Wales den Vortritt vor der Abordnung der römischen Aristo kratie gab. welche vor der Prinzessin zur Audienz eingeschrieben war. Aber man war überrascht, zu sehen, daß die Prinzessin einen einfachen Schleier trug, anstatt des langen, schwarzen Schleiers, welcher für alle Audienzen beim Heiligen Vater vsrgefchrieben ist. Die Prinzessinnen Maud und Victoria befanden sich gar in Reisetoilette. Allein das Erstaunen darüber wuchs noch, als der Herzog von Vork in einer dunklen Jacke mit- einem Stock in de? Hand krfchien und der General ElerS im Vromenadenamua eintrat. Man ! muß die Gepflogenheiten des Vatikans I und htV Wiittnnrt tVnnn ' tnsrf rastn w 4p v OT hier den kleinsten Einzelhttten beilegt um sich ein Bild von der Bestürzung zu machen, welche die Anwesenden er griff. Ter Papst selbst hat indessen als l Mann von Geist sein Erstaunen ver ! borgen und gethan, als ob er von dem ' ganzen eigenthümlichen Aufzuge nichts ' bemerkt hahe. . ! Ein ganz eigenartiger Proceß wegen Vergehens gegen das Ge'fetz über jllterarijcheS Eigenthum ae langte am 5. April vyn dem Cassa. tionshofe in Nearel zum Abschluß. -Mathilde Serao, dje auch in Deutsch land wohlbekannte italienische Schritt stellerin, hatte in Gemeinschaft mi
ihrem. Gatten. Professor Scgrsoglly jahrlana den Corriere di Nappli gelej tet und in diesem Blatte eine feuilleto nistische Rubrik Api, mo3coni e vespe jBimen. Fliegen und Weöpen) geschas. sen. die vor allem daS Glück des Cor nere gemacht hatte. Als Mathilde era sich vyx Jahresfrist von dem Cor nere zurückzog und daZ Blatt Jl Mat tin'ö gründete, ühernqhm sif die e? i . ul:
nannte Rubrik in daS neue Vläls, 'm:dem sie auf dieselbe Eigenthumsrechte geltend machte. Dagegen legte Schi, tizzi, der gegenwärtige Besitzer de? Corriere, Verwahrung ein, indem er geltend machte, daß die Rubrik nicht persönliches Eigenthum, sondern Eigenthum des Blattes sei, die mithin ihm aeböre. Es kam zum Pro er., und
.,' . . , ny , , , , , . , , während die Angelegenheit den Richter UWW. hiettm beide B,Ü,,die Rubrik offen. Der CassaiionZhl ba r. w.rw?rt 4 nun eniiazieoen, oav 01c nuoril wirlilcq .kI,,4,Z eYym lt itwS Xw vmvmiiyfca viiH.uvi un uü Schilizzi sie in seinem Blatte nicht wei terführen dürfe. Ein Beispiel krassen Aberglaubens, das an sich ebenso schreck-! lich ist wie durch seine Häufigkeit an htm betreuenden Crtt. wird aus der griechischen Insel Andros (Cykladen) berichtet. Dort litt ein Landmann an einer Geschwulst auf der Lippe, welche alsdann auch an. andern Theilen des Gesichtes austrat. Er schrieb die Schuld Xrtrrttt einem hrftnrh'nn ttnh it und öffnete daher Nachts dessen Grab, 1 n t w.A-. -.. t VUtUII VUiV V. V V VV. (lVl.tVV AH uno ourcyuacy oas Verz oer elcye Ml! einem Meffer, indem er noch die Beine und Füße zerhieb. Ein alter Mann wußte davon und erzählte es überall, beabsichtigte auch eine Anzeige bei der Behörde zu machen. Dies mutzte er VVIVVk . V . vif p.v v aber wohl unterlassen, als er gewahr wurde, daß sein eigener Sohn sich ähn -.1 . . L llcher unlyalcn icpuioig macyle. m zvar Grab und Leichnam der eigenen SHltfCtfeauoTbc3cinde 2Bc schändete, in der Memung, da - durch ein Wochenfieber seiner Frau bannen zu können ; in diesem Falle wurde sogar der gane Leichnam ?,er. sllU.fl . . V V ! C1 1 . n . Cl..l cnX. liuacn uno oic yiciic jcriiccui. i'iutq ,, nnA fisf fi fmii3 ny isssv Aberglaube dort viel verbreiteter ist, .vm itvu yvUMV, vup vvVk als man genommen ; sodan man dort gar -nicht weiß, wie viele Leichen sich überhaupt noch an ihrer Ruhestatt besinden. - ! Jm-Eafe Schneider am' Südbahnhofe zu Wien spielte sich jüngst , eine merkwürdige Scene ab. Ein Herr, welcher in Gesellschaft meh. rerer Freunde an einem der Tische Platz genommen hatte. ,oa. als er in die Tasche seines Ueberziehers griff, zuseinem großen Staunen aus derselben . neununoneunzig nagelneue Zehner . m noien yeraus, von oeren BejiS er vis - her keine Ahnung gehabt hatte. Wäh, rend die Gesellschaft sick in Mutb.' maßungen darüber erging, wieso das. Geld in die Tasche des Herrn ackom-i' men sein könnte, stürzte in das Eafe ein Passagier, der sich in der arökten' Aufregung befand, und als er auf einem der Tische das Päckchen Zehner Banknoten bemerkte, sofort aus die Ge sellschaft zueilte. Er stellte sich als der Mühlenbesitzer M. auS-G. vor und er. klärte, daß das auf dem Tische liegende Geld ihm gehöre. Beim Kasseschaltec habe er, als er die Fahrkarte löste, einen Tausender gewechselt und die 99 Zehner, welche er zurückerhielt, irrthüm lich in eine fremde Rocktasche gesteckt. Die Gesellschaft überzeugte sich bald, daß die Angabe des zerstreuten Passa gierS auf Wahrheit beruhte und folgte ihm das Geld aus. Ein Meisterwerk schwarz Wälder Industrie hat den Weg zur Weltausstellung zu Chicago angetreten, nämlich ein Orchestrion von ungewöhn licher Größe, w-lchcs in einem U: äl'.c ften und bedeutendsten Geschälte Deutschlands, der Orgel- und Orche. strionfabrit von M. Weite u. Söhne in Freiburg i. Br., erbaut wcr'n ii:. Da; Gehäuse ist von Eichenholz im) in reichem Nenaissancestil kunstvoll au?geführt. Die Höhe de; Jnsiruments mißt 7.50, d-e Breite 5,L0 un) die Tie e 2,10 Meter. Also gewiß ein Riesenwerk. Das Orcheztrir.n hat über 1000 Pseifcn und andere Instrumente, z. B große Trommel und Becken, zwei kleine Rouliertrommeln, Paulen, tta stagnetten, Triangel, Stahlbarmonika u. f. w. und repräsentirt die Orchester stärke einer Kapelle von etwa 60 Mit gliedern. Ein vorzüglich arbeitendes Schallwerk bewerkstelligt die Modulation der Klangstärke.- Das Programm des Werkes ist ziemlich reichhaltig. Vor zugsweise enthält es klassische Musik, Ouvertüren und Potpourris älterer und neuerer Zeit, Quadrillen, Rhapso dien, Symphonien ' und das Beste an Märschen und Walzern. Die ?!oten blätter (streifen) haben eine Länge von 4560 Centimetern; jedes Blatt. ent hält 13 Stücke mit einer Spieldauer von 1320 Minuten. Im Ganzen sind dem Werk 50 Notenstreifen b.ige. geben. Der Preis des Werlcs beträgt etwa 40,000 Mark. In Ehicago wirö die Walze durch einen Elektrometer in Bewegung gesetzt. . DaS Orchestrion arbeitet mit einer erstaunlichen Sicher, beit und Exaktheit; oit ist die Täuschung so groß, daß man thatsächlich' eine Ka pelle zu hören glaubt. In Preßburg Hai sich ein dort fremder und unbekannter Mann erschossen, der eine Brief an die Redaktion des Reuen P,ste?Jour. nal- zurückließ, in welchem dieser Brief nunmehr veröffentlicht wuroe. Der Schreiber theilte darin mit, daß a Ludwig Akin heiße und ein Bruder des seit Jahren verschollenen Vt'gliedeZ der ungarischen Akademie, Tl. Ludwig Akin sei. Herr Akin,. ein gebürtige! Ungar, war aus Wien, seinem Domi zil, vach Preßburg gekommen, um sich hn'rk in tftMn' (C lkl t.:.... O.C. I v.. a .yw... uui lf m u i .cvini wegen finanzieller ttalamlläten und uacooem er roleoerkolt unal tfl A an der Börse spekulirt hatte, ein Ende ge.! m nrfi fll f ! v i.. CV... . .r.fr. muhyi. int iüui yuuuac euc : er mochle ein Alt von ö Jahien nreichl ?'' ?. jiumiivcuu ctvauniiicn ikyle, in ebemönner. und Theaterkreisen WienZ . lekannt. ' In dem oben erwäbnten' Briefe theilte Akin noch mit. er sei in ' r jl mT- .- . . ' - uoiflc eine iqVeren ervenieiven. nupnni lanoe, ,iq uns seme zun, iCrrtH in vnnlfin nnS tm'tiT. x.. ? r- v. r - . I u or r"t HIW . HIU HU UC3? halb denTod geben. . r s.i der Ersiq. der der artenbriefe und haht nnf Kio. ?.,.' M 17 cvL.. , ic-n - er.?selben am 17. Januar in Wien ein Natent enommen nnh . si, vth. lauf die Kartenbriefe von allen Post. t h..sl a Ai4.Ar.'iti . . w r r " f. , f f V-W VO 1 . . . t ' , . , T . ! i ten habe abe Er bitte deshalb, wenigstens öffentliche Subskription für seine ' ... ..v !t w-v..x. w?. eine m:tt ... ..XSM.n ..-V 't w v x. Mittue ZU eröttnen und ibr dadura die
wuhuiiii jugri roo.pcn inen, ; ;tr ou3rerici.nctVcVftccn einerich.et bat kür ohne daß er das Mindeste dafür erbal' die Betzandiung: von Arge. Ohr.ae und Hais
rc- t:n- v-t"t . ' r. . ' un bik kerriaun von rillen, ri'.tt'kllaie AU,
Mittel zu ihrer Erhaltung zu verschal-
sen. Die deutiche Nc,chspo,t hat der Erflndunq des durch Sclbstm ucm cv.il griuieoeucn ii o.y leinen Nuken a'zoaen. da sie die wicderbolten . c. j. n. . j. , dringenden ' Antrüge aus Einführung dieses bequemen Korrelpondn-Mittel reharrlich ablehnt. Ein arones Dlzotv. wel . i I - " ;i - U - -w ..v. ! cheZ unter französischer ftlaao? seaclt j Sbt Xm einem un. kuzer Philomei nebSrende Boote unier ' J ; dem Befehle eines Qssiciers anaehalten. , -t . ... -- aid es im ifarinc war. anttoar verlassen. Der französische Consular beamte wurde zur Stelle geschasst. Letz terer ging an Bord des Dhows" uns fand darin sechzig Kinder, welche in Sansibar von 'unter französischem' Sckuke Gebenden Arabern non bem ! Rothen Meere geraubt worden waren, In jüngster Zeit sind verschiedene an dere Räuber von Sklaven ebenfalls in Sansibar von Beamten Regierung ergri hiit3 Ymi Yl? ) , IJ UllVIl VV VHH" schenBcamten in Bezug auf die Unter' .' J - n . . . . p. t
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oruaung oes llaocnyanoeiZ ncy oer LZ8ui?K St cuicxgo üju loyalen Mitwirkung des Sultans er-', nn fiiflV AÄJ?en freut. Großes Elend wird hier jährlich, g,W
vurai oen mauv von freien und skla-ven-Kindern durch die EuriAraber verursacht, letztere sollen, so hcit es, , " " " " y li!!! v VW, ihre Beute von der Insel unter sran - zösischer Flagge fortschaffen und tau. r nr ? w tw p legen in oiejcr vei,e otc acyamleil der britischen Kriegsschiffe.
. 5D c.t e u cfi der Schlacht-. ' Ctnccs2:uben : 5 J-iWÄ ! felder bei Metz wird im kommenden' 7-vnhrAdcnd. Sommer ungewöhnlich lebhast werden. Telephon 907. j Nach dem auf den Schlachtfeldern von ntth mnttMntfSsh. , Weißenburg, WrtH und Spichcrn ?m.,9m UNO wUnOarztllcy. i r l t rl r . ni....t. .i. v r .. Tz ..
geiqiagenen.nersayren iollen, wie ve, ! .it? X? ; 11113 D13 V lilHil lllllUClUCHl lUUCÜC. auch hier die Einzelgräber ausgegraben ' und die dann voraefundenen Ueber reste in Massengräbern vereinigt wer-' den. Diese Arbeiten, durch die natür' lich die Schlachtfelder einen großen! Theil ihres eigenartigen Gepräges verlieren, sollen dem Bernchmen ber ! Magd. Ztg." nach bis nach ven Kaijermanö:ern verschoben werden, da man annimmt, daß der Kaiser den z i Schlachtfeldern einen Besuch abstatten wird. Bei diesem Anlasse sei auf die vor einigen Jahren zu Metz ins Lebens i . F . OCX T t gerufene ÄcrelNlgui'g hingewiesen, die I r: x. v!- . n i l'u? oie Auigaoe zicur, aujayriicy an den Jahrestagen der großen August schlachten die Krieaeraräber ,u schmücken und dort eine patriotische Feier zu ver' anstalten. Außerdem sammelt sie einen ! Grundstock, auS dessen Zinsen die dau.j ernde Unterhaltung der Gräber ae - sichert werden soll. Dieses patriotische Unternehmen verdient durch Beiträge 1 Mtnahrnn ho.Xxut V.. j. aus Alldeutschland unterstutzt zu wer' den. Das Konstantinopeler Blatt. Saadet" hat einen gewissen Hadji-Mohammed entdeckt, dcr 140 Jahre alt ist. . Hadji . Mohammed stammt aus Buchara und verkauft noch heute vor der Moschee des Sul tans Bajazet in Stambul Melonen. Im Alter von 115 Jahren hat dieser ehrwürdige Sterbliche neue Zähne be. kommen und vor sechs Jahren soll er sich zum 53. Male verheirathet haben. Hadji-MohammedS Kinder sind so zahl reich, daß er weder die Zahl noch die Namen derselben weiß.. Aus der ganzen Geschichte aber läßt sich entnehmen, daß auch türkische Blätter zum April den Hang verspüren, scherzhaft zu wer den. Die ungarischen B e h ö r' den ergreifen energische Maßregeln gcgenüber der fortwährend an Boden ge winnenden panslavistischen Agitation, welche eit der Verurtheilung Hurban s offen betrieben wird. In den ober ungarischen Komitaten wird hauptsäch lich durch .amerikanisch-slovalische . Zei tungen gewühlt. Der Preßburger Staatsanwalt hat darum gegen die Zeitungen Slowak", .Svietlo" und Pravda" die Anklage erhoben, um deren Einschmuggelung hintanzuhal ten. . ,,. Kaufe Mücho's Leii Havanna Ei arö." Ein freudige? Ereignis) ist eS unbedingt, wenn man bedenkt, wie viel unnützes Leid, und Krankheit durch den Gebrauch des ächten Johann Hoff'schen Malz-Ertrakt vielen Hunderttausenden er svart wird. Wartet nicht erst bis ihr an Schwäche. Schlaftosigkeit, Dyöpepsia, Un Verdaulichkeit :c. absolut gezwungen seid eS zu gebrauchen, sondern nehmt es in Zeit und erspart euch die üblen Folgen dieser Krankheiten. ES ist für Unverdaulichkeit, Magenleiden, DySpepsia, sehr hoch zu.empfehlen und wird von allen Aerzten em psohlen. Der ächte Johann Hoff'sche Mali Extrakt ist von 76 Ausstellungen und wis senschaftlichen Gesellschaften als das beste ExSakt befunden worden. Laßt euch nicht durch Nachahmungen täuschen. Der echte muh die' Unterschrift von Johann Hoff' eus dem Halse einer jeden Flasche haben. Ei?? & Mendelfoa Co.", Imports von Mineral Wassern, S Barclay Str., New Jork. Gebrauche die ächten Johann Hoff'schen Vialz-BonbonS für HalSleiden, Heiserkeit und Erkältungen. Tieobann Sott scke Mol.'KKoeolade ist anerkauut als das beste NShrmittel fürlkinder ' uns eronvaleszxnten. LlnenehmeS, kräftigendes frühstück. Q n rnr " Li lirÜB Umgezogen ist hier um hier in fc: i . ' a eiln ; . . .. . O un;''en'Mte t(& Pvcucun jnmltditcacii umtajiefcw. Ur Mir. naa. ' idkke deZkid die Raumilchkeiken im wciken tod bi iyi Lv. Washington Str., J,V ffi vvrunr d die Geraoestellung ru ch elauoen, so Operation ur unt'ernu,. des Etar ichbar den. ' vviunrt"r",, Vitni im. ut ciruuiu akuit,tio krri und Jedermann eingeladen
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