Indiana Tribüne, Volume 16, Number 222, Indianapolis, Marion County, 1 May 1893 — Page 2

Jndinna Tribüne. Erscheint Nliglich und Brnntagö,

Die tZgliche Tribut kostet durch den TrSgrr il Cents per Woche, die SonntagS-Tribünc" 6 Cents per Woche. Beide zusammen l5Gent8 oder 63 Gent per Monat. Per Post , geschickt in Bor auSbezahlung f.' per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 1. Mai 183 l?kkc!albkics. NuS der Weltausstellunzöstadt. Chicago, 26. April. Er ist gekommtn in eturrn und Regen", nämlich der Anfang von Bnnalo BillZ Wild West-Lorstellungen hinter dem Wcltausstellungsplap. Wer diesen Circus kennt, würde sich sehr irren, wenn er glaubt, daß zur Weltaüsstellungszeit nichts Neues dort sehen könnte; im Gegentheil stellt die jeige (Combination" alle früheren weit in den Schatten, und außer den rothhäutisen Naturlindern machen Neitvirtuosen aus allen Theilen der Welt, Ulanen vom deutschen Kriegsbeer, Kosaken von den russischen Step pen, Lancers vom Regiment Prince os Wales, Arabier. Syrier u. s. w. ganz gewaltig Furore. Doch genug davon einstweilen, denn es kann meine Absicht nicht sein, den merkwürdegsten öircus seiner Art be sonders zu puffen", zumal -Buffalo Bill und seine Freunde das selber mit unübertrefflichem (Geschick besorgen. War da jüngst ganz zufällig' au Hagenbecks Menagerie am Midway Plaisance ein australisches Känguruh ausgebrochen und wurde selbstverständ lich' durch einen von Buffalo Bills Rindslümmcln mit dem Xao nach einer wilden verwegenen Jagd wieder "tingefangen. Ich kann Ihnen im Vertrauen sagen, daß das ganze Aben teuer vorher abgekartet war; aber der Zufall wurde wunderbar gut gespielt, alle Zeitungen widerhallten davon, und Bussals Bill sowie Hagenbeck dürften ihre Rechnung dabei gefunden haben. So wäscht auch auf der Welt ausftellung eine Hand die andere. Es lebe die Re.iprocität! Ta ich doch einmal wieder am Mid' way Plaisance halte der übrige.ns trotz des privaten Charakters seiner äugenund ohrenberückenden Unternehmungen dennoch halbamtlich und theilmeise sogar ganz amtlich zur eigentlichen Weltausstellung gehört, wegen seiner völ'erwissenschaftlichen . und geschichtlichen Sammlungen erster Vorzüglichkeit so sei auch verschiedentlich! Zuwachses gedacht. Außer dem türkischen giebt es hier auch ein algerisches Dorf zu bemundern, sowie auch ein SamoanerDorf von jenem fernen Südseereich, das Onkel Sam und dem deutschen Michel so schwer im Magen liegt, und wo einst der Allerweltssab'ke John Klein münch' hausirte. Der scherzenden, der ernsten Mas!e Spiel- wird wahrlich in niegeschauter Vielseitigkeit am Midway Plaisance zertreten sein; denn außer den türki schcn, egyptischcn und algerischen schauspielern und Tänzerinnen wer)en auch 60 aus dem blumigen Reiche der DJitte den Thespiskarren nach eigener Methode kutschiren. In der Straße sonK airo", unweit des moslemischen Tempels werden Tag und Nacht Vorstellungen gegeben, soweit sich dies näm lieh lohnt, und die Chinesen, für die ja )er Schlaf kaum erfunden zu sein scheint, werden wohl auch nicht hinter den Egptern und Sudanesen zurück bleiben. Es ist mir leider noch kein TheaterProgramm zu Gesicht gekommen, und ich kann noch nicht verrathen, ob uns mongolische Schauspiele von jener Sorte zugedacht sind, welche Wochen oder gar Monate lang dauern und :bensvgut in der Mitte, wie von vorne begonnen werden, aus Wunsch der Zuschauer aber auch an jedem Punkt ohne Schaden abgebrochen werden können. Doch wird versichert, daß die Schauspielkunst des himmlischen Reiches so aetreu wiedergegeben wird, wie es die Gesetze unsere christlichen Landes gestatten. Am lebendigsten ist es gegenwärtig bei den Ägyptern und Arabern. Heu lende Derwische, Fakire und Zauderer gaben bereits gezeigt, was ne können, und die Hauptsachen kommen erst noch. In Dutzenden von Gestalten wird das Unmögliche vor uns Ereigniß werden, mio der ganze Orient wird sich uns mit seiner gleißenden und klingenden Pracht aufthun. Hoffentlich richten die orientalischen Schönen weiter kein Unheil an; es fehlt ja übrigens auch nicht an deutscher, österreichischer und sonstiger nicht zu verachtenden Eoncur renz in nächster Nähe. Böse Zungen zweifeln übrigens auch die Echtheit mancher der Wüstentöchter und Wüsten-, söhne an; doch das ist wohl eine so schnöde Verleumdung, wie die Anklagen Ahlwardts.Im irischen Tors geben uns die Smaragd-Jnsulaner Gelegenheit, sie auch einmal von einer wirklich angenehmen und sympathischen Seite kennen zu lernen; sie wollen uns offenbar zei gen, daß sie noch zu etwas Anderem gut sein können, als zu Polizisten und .Politikanten. Hier zeigt sich uns eine Anzahl wunderhübscher irischer Schonen und schmucken Burschen in cinhei.Mischer' idyllischer Tracht, spinnend, webend und holzschnitzend, und die ausgestellten irischen Frauenarbeiten können sich w der That den besten zur 'Seite stellen. Schade nur denkt man unwillkürlich in dieser anmuthenifcen Welt daß die Kinder der grünen jJnsel in der amerikanischen Luft gar 'zu schnell ausarten, i Meine Feder ist leider boshafter, als ich, und gleitet von den Mustermenschen der Smaragdinsel unmittelbar zu : den Zulukaffern. Die verstehen offenbar das Selbstpuffen gleichfalls aus dem ff; sie haben die Araber noch überObolen, indem sie schon vor d:r.Ankunst in ihrem Dorf aus dem Bahnzuge ganz mörderischen Radau gemacht had?n. HoffenlliH leinen, sie sick, uns im

Hanf der Wettallsstellung auch noch von einer anderen Seite, sonst hätten sie nicht nöthig gehabt, ihren heimischen Busch zu verlassen und mit ihren zahlreichen civilisirten Collegen in Mitde-, werd zu treten. Zu den friedlichsten und emsigsten der fremdartigen Elemente am Midway. Plaisance gehören die asiatischen Yankees", die Japaner nämlich. Ihre schon beinahe vollendeten Bauten, die außen und innen ausschließlich aus Holz und besonders Bambus bestehen, machen durch ihre Zierlichkeit, Lcichtigkeit und zugleich Festigkeit mit Recht auf unsere Bewunderung Anspruch; manches von amerikanischen Eontra.torcn aufgeführte Bauungethüm würde den jüngsten orkanartigen Sturm bei Wcitem nicht so vorzüglich bestanden haben, wie diese geschmeidigen Bambushäuscr, und die dummschlauen Unternehmer, welche die Hotels" in der Nach-

barschaft beS Jaason-Prrk anlegen ließen, haben einen entschiedenen Fehler gemacht, daß sie nicht Japanesen den Job" anvertraut haben. Aur dem Aus tellungsplatz lm engeren Sinne, in der Weißen Stadt" ist noch immer Vieles wüste, wenn auch nicht leer, und während tn den Gebäu den mit - wichtelmannchenhaftem Elfer und erstaunlichem Elfer, gearbeitet wird. haben die Arbeiten im Freien fort und fort unter dem 'etterpccy zu leiden. Wenn der Himmel sich nicht bald ausgeweint hat, so ist schwer zu sehen, wie oder wann ein großer Theil der Wege in dauernd anständigen Zustand geKrackt rocrden kann. Auch in den ersten .'caltagen dürsten sich den Lippen der Fußgänger im Jackson-Park nicht ausschllelzlich Segenswünsche entringen. Doch ein Tag lächelnder Sonne kann noch immer in elster Stunde so viel Wandel schaffen, wie ein rettender Engel im letzten Act eines Rührstückes. Gern hätte ich den Gästen de) WeltausstellungsplatzeZ'eine Art brieflichen Führers geboten; aber offen gesagt, das nützt gar nichts, und ich möchte nicht anführen. Wer zum erjten Male dieses Welt-Kaleidolkop betritt, der möge sich nur getrost' darauf verlasien, baß ihm mit gedruckten Aawcijungen, sei es mit Bädeckern in Brics' oder in Buchform, herzlich wenig gedient ist; er wird über die Größe dieer Kleinwelt erstaunen, das erste Mal je denfalls ziemlich wenig sehen oder überschauen, m erst nach wiederholten Besuch werden ihm selbst die schönsten j?apiernen Fremdenführer von wirklichem Werthe sein. Ich kenne Leute, die durchaus nicht mit blinden Katzen auf die Welt gekommen sind, und die sich noch das dritte Mal auf dem Ausstellungsplatz ganz respectadel rerlaufen haben. Weniger nochmals jede frühere Weltausstellung, kann diese im Sturm genommen werden ! I K. Luft wiegt tun gen. In allen Crdtheilen giebt es bestimmte Gegenden, welche sich durch Luftspiegelungen auszeichnen jene eigenthümliche Erscheinung, die durch Brechung und Ableitung von Lichtstrahl len in ungleich erwärmten und daher ungleich dichten Atmosphären entsteht, und am Himmelsrande Städte, Landschafken u. s. w. vorzaubert und bald Fata Morgana", baldMirage," bald lonstwie genannt wird. Afrika ist besonvers berühmt für solche Erscheinungen auf den unermeßlichen Sandebenen. Aber auch in manchcn Gegenden Amerikas sind solche ebenso gewöhnlich, wie in den afrikanischen Wüsten. W das westliche Kansas oder das östliche Colorado kennt, der weiß auch, daß man in manchen Distrikten, schein bar in ganz geringer Entfernung, Walder, Häuser, Kirchen und andere Dinge, wo man dergleichen gar nicht vermuthet halte, in täuschender Naturwahrhcit vor sich sehen kann. Viele wissen nicht sogleich, oder glauben es nicht, daß sie es hier lediglich mit Spiegelungen von wirtlich vorhandenen, aber weit entlernten Dingen zu thun haben. Manchmal stehen die wunderbaren Bilder verkehrt, und dann ist die Täuschung alsbald zu erkennen; ost aber besteht nicht der geringste Unterschied zwischen einer so!chen Spiegelung unfiner ganz realen Erscheinung, bis man gewahrt, daß dieselbe sich immer weiter zu entfernen scheint, je näher man ihnen kommen will. Auf den Ebenen von Colorado etwa 100 Meilen östlich von Denver war ejneS Tages eine Anzahl schlichter .Cowboys" auf das Höchste überrascht. I als sie am westlichen Rande des Horizontes eine große Stadt vor sich auf tauchen sahen. Sie hatten viele Gevierte Wohnhäuser, Kirchen und anderer Gebäude vor sich und glaubten schon, daß,, nach berühmten anderen Mustern amerikanischer Fixigkeit", eine Stadt sozusagen über Nacht hier entstanden sei. Das Bild wurde im mer deutlicher, und auf einmal erkannte einer der Hirtenburschen, welcher in Denver gewesen war, an einem der Gebäude das große Hotel, welches die übrige Stadt überragt, und so löste sich das Geheimniß auf. Manche Lustspiegclungen machen sich aber auf noch viel größere Entfernungen geltend. Siebte eines VroberervolkS. Im südwestlichen Michigan hausm in kümmerlichen Verhältnissen die Uenrlebenden eines Jndianerstammes, welcher einst von den Weißen; sowie von semen Raneqenonen gefürchtet war. und augenblicklich freuen sie sich wie die Schneekönige darüber, daß ihr längst schwelender Anspruch a.i: die Bundesregierung aus die Summe'von 5156,000 gewährt worden ist. Es sind etwa 240 Köpfe. Alles,'waZ von dem mächtigen Pottawatomie-Stamme aeblieden ist. Der Wander- und Eroberungszug der Pottawatomics vom nordwestlichen nach dem.südöstllchen Gestade des Mlchi ' ganseeZ fällt in das erste Jahrzehnt des 1 18. Jahrhunderts. , Zwanzig Jahre darnach hätten t die Miamis enteignet und verbreiteten sich noch über ein weiteres großes Gebiet, von der Gegend, wo Chicago heute thront, mn dcn See herum nordwärts bis nach dem Grnd River und ostwärts über die Thäler dieses Fluffes sowie des ttalamazoo. Sie waren es. welche die 80

Jllinois-Jndianer aus den Hungerfclscn" trieben, sich unten lagerten und ruhig warteien, bis das letzte ihrer Opfer umgekommen war ! Sie blieben 1 Jahrhundert lang in unbcftlittcncm Besitz jenes Gebietes und mischten sich in alle auftauchenden Strei-

tigkeiten. Während sie die unversöhnlichcn Feinde der Engländer waren, hielten sie ebenso loyaleFreuudschaft mit dcn Franzosen. Im französisch -india-Nischen Krieg kämpften sie tapser für die Franzosen, und als der Friede erklärt war. zeigten sie sich nicht geneigt, ihr Gebiet unter englische Herrschast kommen zu laffen. Sie spielten die Hauptrolle in der Pontiac'schen Verschwörung und vollbrachten die beberühmte'Niedermetzelung der Garnison in St. Joseph. 179t gehörten sie zu den Stämmen, welche Mad Anthony" Wayne bekämpften, kehrten aber entmuthigt tgn der Schlacht am Maumce heim. Im Anfang des 19. Jahrhunderts suchte die amerikanische Bundesregie rung von ihnen Land abzuhandeln, das an der Mündung des St. Joseph Fluffes liegt, zwecks Errichtung eines Forts. Aber die Rothhäute wollten davon nichts wissen, und die Regierung wählte dann die Stätte des heulen Chicago und errichtete dort 1804 daZ Fort Tearborn. An der Niedermetzelung der au-mar-schirenden Garnison von Fort Tear born war auch eine Abtheilung Potta-wattomie-Krieger beteiligt. Sie nahmen auch an einer Anzahl Treffen im Kriege von 1812 Antheil, aber nach der blutigen ThomaS-Schlacht baten sie um Frieden und legten den Tomahawk für immer beiseite. Bit späteren Land-Transactionen wurden auch sie schnöde betrogen, und das Geld, das sie wirklich erhielten, hatten sie schnell für Feuerwasser durchgebracht. Heute gehen sie langsamem Äussterben entgegen, und ein Indianer von 50 Jahren iit bei ihnen große Seltenheit. Ihr Häuptling Pokagon ist sehr glücklich, daß es ihm endlich gelungen ist, die obenerwähnte Bewilligung durchzusetzen. Aber seine daran geknüpften Hoffnungen dürften sich nicht erfüllen! Vom Anlande. Auf den vierWasserwegen des Oceans laufen zusammen 1100 Dampfer. Mark Twains Gattin ist eine hübsche aschblonde Dame mit Wal lcndem Haar und vierzig Jahre alt, sieht aber viel jünger aus. Sie war die Erbin eines großen Vermögens. Wee Hun Pank, vor drei Jahren noch ein Koch in einem Bergwerkslager. ist jetzt Besitzer einer gan zen und einer halben Silbcrmine in Arizona. Sein Vermögen wird auf mindestens 53.000,000 geschätzt. Kürzlich erwachte der Besitzer des Mint Saloon" in Minneapolis plötzlich aus seinem Nachtschlaf und glaubte einen Dieb im Zimmer wahrzunehmen. Er langte seinen Revolver unter dem Kopfkissen hervor und schoß in dem schwachen Dämmerlichte auf die befremdliche Erscheinung. Ein lauter Schrei derselben belehrte ihn darüber, daß er nicht einen fremden Eindringling, sondern seine Frau geschossen hatte. welche aus dem Bette aufgestanden war, um ein Fenster zu öffnen. Die Kugel hatte sie in den Hals getroffen und ziemlich schwer verwundet. Die rnit dem Dampfer .Elbe" in New f,oxl angekommene deutsche Militärkavelle besteht aus 48 Munkern in Uniformen, die derieniqen der Garde-Grcnadier-Regimenter sehr ähnlich und, und steht unter der Leitung des Kapellmeisters E. Ruscyeweyh. Sie befindet sich im Besitze eines Certifi.atö des kaiscrl. deutschen Weltaus' ste'äungs'Commissär, Ad. Wermuth. in welchem derselbe erklärt, daß die Kapelle Concerte in dem deutschen Dorfe der deutschen Abtheilung auf der Weltauszkellung geben werde. Der Jmpreffario hatte eine cidlicye Erklä rung abgegeben, in welcher er darthat, daß eine Commission bestehend aus: E. Ruscheweyh. d.m kcnigl. preuß. Musikdirektor, G. Herold, eine bekannten Musiker'und Componisten, F. Roßberg, dem Generalinspector der Militärkapellen der deutschen Armee. Emil Prager, dem Redacteur ener Militärmusiker Zeitung, I. Kosleck, dem Professor der königl. Musikakademie in Berlin, und Anderen, die Mitglieder dieser beiden Kapellen aus 2000 Applilanten gewählt habe. Dieselben seien tüchtige, künstlerisch ausgebildete Musiker und würden außer in Chicago für die Deutsche Ethnographische Ausstcllung" nur sieben Concerte zu wohlthätigen Zwecken im Madifon quare Garden in New Aort geben. Das von Charles W. Sponsel, einem Angestellten der Firma Pratt & Whitney in Hartsord in Connecticut erfundene Schnellfeur-Geschütz ist dieser Tage auf dem Schießplatze bei Indian Head in Maryland in Gegenwart einer von der Bundesregierung ernannten Prüfungskommifsion, be stehend aus dem Lieutenant Mason, Professor Alger und Fähnrich Payer, einer eingehenden Prüfung unterzogen worden und hat sie trefflich bestanden. Den Schiebversuchen wohnten eine Menge Marim-Officiere . und ange fehene Leute bürgerlichen Standes, darunter die Senatoren Hawley und Manderson, b:i. Zunächst wurde die Einfachheit des Mechanismus des GeschützcS und sodann die Geschwindigkeit des Feuerns geprüft, wobei eö sich herausstellte, daß fünfunddreißig Schüsse in der. Minute abgefeuert werden können. Bei Versuchen' mit fehlerhaften Patronen ergab sich die volle Zuverlüssigkeit des HlnterladungSMechan'l. muS. Das Schloß wurde in je dreißig Sekunden in feine einzelnen Theile zer legt und wieder zusammengesetzt. Bei der Schnellfeuerprobe wurden fünf Schüsse in zwölf Secunden abgegeben. Das Sponfelgeschütz verbindet' mit den Vorzügen des SchnellfeuernS und der Treffsicherheit den der Einfachheit und der geringen Zahl seiner einzelnen Theile, welcher die Herstellungskosten gegenüber denen anderer ähnlicher Ge schütze um vierzig Procent vermindert.

EinenehelichenZwist schlich tete neulich der Polizeirichter Meade in New York, indem er dem streitenden Paare ironisch die Frage vorlegte, ob es gewillt sei, ihm das Baby" für 81000 abzntretcn, was von den Eltern

jedoch entschieden verneint wurde. Wie es scheint, ist die scherzhafte Aeußerung des Rich'ers sechr ernsthaft aufgenommen morden, denn unter Bezugnahme ans dcn betreffenden Zeitungsbericht traf folgendes Schreiben in deutscher Sprache an Richter Meade im Gerichte ein: KingZland. den 22. April 18!. Geehrter Herr Richter! Da ich gelesen habe, daß Sie Frau Annie Willis 81000 für ihr Kind geboten haben, so wollte ich Ihnen mittheilen, daß ich eine lehr arme Man bin und gern geneigt wäre, meinen zehn Monate alten gcsuw den Knaben Ihnen für diesen Preis zu uoeriauen. us wird mir zwar unendlich schwer, von meinem. Kinde zu lassen, doch ich bin ein armes Weib und der Gedanke, daß der Knabe eine gute Heimath in Ihrem Hause findet, trö stet mich. Bitte beantworten Sie diese Zellen gütigst so bald als möglich. In Erwartung verbleibe ich Louife Brun ner, Kingsland, Bergen Coun.y in New Jersey. Also es gibt immer noch Leute, denen ihre Sprößlinge für Geld seil find." äußerte Se. lehren, als ihm d?r Inhalt des Briefes iiderie.it wurde. Der fromme Wunsch der zärtlichen Mutter in Kingsland wird nicht in Erfüllung gehen. Im Alter von 8 Jahren j't dieser Tage in Jersville im Staate Illinois eine früher hochberühmte Persöntichkeit, Geo. W. Burke, gestorben. Er war in Vermont geboren, ließ sich auf einer Farm nieder und gründete dort eine Ansiedelung, aus welcher sich die jetzt blühende Stadt Jerseyville entwickelt hat. Jede Straße benannte er nach einem bekannten Abolitionisten. Er sagte, im Prinzip sei er ein Whig, ans religiöser Ueberzeugung ein Aboli tionist und als solcher, hat er sich einen allbekannten Namen gemacht. Seine politischen Gegner nannten ihn Negro Burke". Er hat Tausenden von flüchtigen Negerskave aus oem Süden aus ihrer Flucht nach Canada Hilfe geleistet und war als ein Agent der JXn oerground Railroad" bekannt. Die :ttoute war über den Fluß zu Jersey Landing via Newbern, dann zu BurkeS Haus, von da nach CarroUton und dann nach Chicago. Als sein politischer Glaubensgenosse und Freund Elijah Lovejoy in Alton' Jll., gctödtet wurde und Burke dies als Mord brandmarkte, mußte er sich vor der Volks wuth durch schleunige Flucht retten. Ein halbes Dutzend Mal wurden Ver suche gemacht, ihn umzubringen, doch stets mißlangen dieselben. Burke blieb fein Leben lang ein Freund der schwar;en Rasse. Seine Agitation kostete ihn sein Vermögen und nur die Gastfreund schaft der Familie Kingsley bewahrte den einst berühmten Mann vor dem Schicksal, arm und blind seine Tage im Ärmenhause beschließen zu müssen. Die Neger wollen ihm jetzt ein Denkmal er i(uC" o r ge W. Vanderbilt soll Mount Pisgah in Nord Carolina, welcher 5757 Fuß über dem D!eereSfpicgel liegt, angekauft haben, um ein großes und elegantes Hotel darauf zu errichten. Im Pensionsbureaux in Washington ist kein .Raum mehr. m Vorn Auslande. Die Königin Viktoria und die Herzogin von St. Albans haden allein das Recht. Rotten.Row den weltberühmten Reitweg im Lon. doner Hde-Park zu Wagen zu beahren, die Königin in ihrer Eigencha't als Herrscherin und die Herzogin als Frau des erblichen Groß-FalkenierS. Lei einer Erörterung dieses Privilegs m einem der vornehmen Westend-Clubs erlaubte sich ein bekannter Sportjünger )as Vorhandensein eines solchen Rechts iU bezweifeln und erbot sich zugleich, am hellen Mittag unaufgehalten Rot ten-Rom entlang zu fahren und am Ende des Weges mit seinen Kameraden zusammenzutreffen. Wetten wurden sür und wider das Unternehmen eingefrugen, und die Kunde durchflog sofort wie ein Lauffeuer alle Clubs; RottenRom war am nächsten Morgen überfluthet von Westendbewohnern, such die Polizei war vollzählig er schienen, und Alle warteten mit Spannung auf das Ereigniß, das da kommen sollte und nicht kam. Auf dem ganzen Wege war nichts zu sehen, als ein paar Hundert Reiter und ein Wasserwagen, der langsam 'einher fuhr und die Strafe? besprengte. Der erste Schlag der zwölften Stunde er tönte, und enttäuscht sing die .Menge an, sich zu zerstreuen; nur Diejenigen blieben, die ein besonderes Interesse an dem Mißlingen der Wette hatten. Auch die Schutzleute zogen. vergnUgt die Hände reibend, sich zurück, und die Reiter wandten ihre Pferde, um zum Lunch nach Haufe zu reiten, als sich die Scene mit einem Schlage merkwürdig veränderte. Als nämlich der Wasser wagen am Stelldichen angelangt war, sprang plötzlich der Fuhrmann ab, 'warf j'einen Staubkittel von sich und stand vor der Menge damals der erfinderische Sportsmann, der die Wette vorgeschla gen hatte. An diesem Tage soll manche Hundertpfundnote ihren Besitzer gewechselt haben. wrones vi uneben er regte in Halle die Unterschlagung des zahlungsunfähigen Bankiers Bernhard Lmdner. Die Schuldenlast LlndnerS beziffert sich nach Angabe der SaaleZeitung- auf iz bis 2 Millionen Mark. Börsenmitglieder und überhaupt Vertreter des KaufmannSstcmdeS scheinen nur in geringfügigem Um,ange rn Mit leidenschaft gezogen zu sein; dcn Haupt Bestandtheil der Gläubiger bilden Pri vate, mittlere Beamte und Handwerker; Itarl betheulgt sollen auch einige weniger begüterte Verwandte LindnerS sein. Das in ihn gesetzte Vertrauen hat L. in geradezu schurki'cher Weise miß. braucht. Eir.er Wittwe B.. die ibm ihr Vermögen bis auf einen geringen Theil anvertraut hatte und die mit ?00,000 Mark betheiligt fein soll, hat er erst vor wenigen Wochen noch ein Hypothekeninstrument. daS ledte. was I die Frau befaß, unter Vorspiegeluna

falscher Thatsachen abgenommen und es dann sofort verpfändet. Lindner hat es nicht verschmäht, selbst seine Dienstboten und Angestellten um müh sam erworbene Spargroschen zu betrügen. Ein Handwerker hatte zum Quar-

talswechsel eine Hypothek von 20.000 Mark zu bezahlen. Ta er das Geld ' hierzu schon einige Zeit vor dem Fällig-! keitstermin erhielt, legte er es zur Sicherheit" einstweilen bei Lindner an und verlor den ganzen Betrag. Bei seiner Vernehmung gab Lindner an. nicht im Stande zu sein, die Höhe seiner Verpflichtungen oder ein annähernd richtiges Bild über dcn Stand der Ver-. mögensverhUtnisse geben zu können; die ft AM f ( A AM 2 m ! UCIUHUUUIH UIUUKll yUUC VI UII Börsenspiel verloren. Pariser Blätter erzäh. len: Vor Jahresfrist hat Vruu ssram Hotzfeldt-Wildenburg, ein Bruder des -deutschen Botschafters in London, in' der Avenue de Jena ein Hotel gemiethet, das einer reichen Amerikanerin Namens . rn f . L w se. -I . Nlvou geyorr uno aus oas gianzenoue möblirt ist. Der Prinz bewohnt gleich, wohl das prächtige Hau nicht selber, sondern er bat dort nur seine Diener. schaft und seine Pferde untergebracht' und die Aufsicht über daS Hotel obliegt ! einem Ehepaar Ollignon, das die Be-! slherin Frau Ribou in diese Rechte ein gesetzt. Letzter Tage nun kames dem Prinzen plötzlich in den Sinn, die MSbel und mit denselben daS Hausmeister paar aus dem Hause zu werfen. ES kam zu sehr heftigen Auseinandersetzungen, Frau Ribou suchte ihr HauSrecht zu wahren, der Prinz aber wurde brutal und erklärte, er werde Jeden pulverisiren-, der sich seiner Absicht entgegenstelle. Das Ehepaar Ollignon flüchtete aus dem Haufe unter dem Ru sen: .Zu Hilfe! Mörder!" und eine ungeheure Menschenmenge sammelte sich, die, als sie die Details des VorfalleS erfuhr, in kräftiger Weife ihrer - Entrüstung über den Prinzen Ausdruck gab. Nun ruht die Sache in den Händen der Pslizei, die von Mme. Ribou angerufen wurde, Ordnung zu schaffen. Prinz Franz Hatzfeldt lebt seit einigu, Jahren in Paris und ist mit einer reichen Amerikanerin vermählt. Er führt, wie die Pariser Blätter sagen, ein sehr großes Haus, so groß, daß ei oft in empfindliche Verwickelungen mit seinen Gläubigern geräth. Sein neueste Unterhaltung" dürfte ihm übrigens schlecht bekommen. Aus der chinesischer, Presse bringt die letzte Nummer des Ostas. Lloyd" eine Auslese, darunter Folgendes: Die Ling nam yat pao" gibt ihren Lesern Geschichtsunterricht : Rußland war vor langer Zeit ein ganz unbedeutendes Land und ist erst durch einen Kaiser, Namens Peter, zu Ansehen und Macht gelangt. Trotz seiner Talente wurde dieser vom Volke gehaßt und ermordet. Ein derartiger Haß gegen die Kaiser scheint in Rußland oft vorzukommen, denn auch dem jetzt herrschenden wird, wie wir hören, nach dem Leben getrachtet." Und dann folgende moralische Erzäblung : Ein chinesischer Vogeljäger kam vor einigen Tagen nach Hause und vergaß das Gewehr zu entladen. Sein Sohn begann damit zu spielen, als es sich plötzlich entlud und das Kind gefährlich verwundete. Es ist das eine Strafe des Himmels für den Vater, der so viele Vögel getödtet hat. . Die Zahl der tödtlichen Verunglückungen bei dem Bergwerksbetrieb im Deutschen Reiche war im Jahre 1892 niedriger als im Jahre vorher, obwohl die Zahl der versicherten Arbei ter von 121.137 auf 224,410 gestiegen ist. Es verunglückten hiervon L30 Mann oder 1,96 aus 1000 Mann gegen 977 oder 2,32 auf 1000 im Jahre vorher. Dauernde Erwerbsunfähigkeit trat ein bei 423 Verletzten, theilmeise Erwerbsunfähigkeit bei 2161 Mann; die Sektionen hatten überhaupt 4146 Entschädigungen festzusetzen, zur Anzeige gelangten 34,439 Unfälle oder 1.14 auf 1000. Es ist dieses die höchste Verunglücksziffer seit Bestehen der Unfallversicherung. Im Vorjahre waren es 79,61 auf 10 0. Die Summe der gezahlten Entschädigungen belies sich auf 4,560,282 Mk. 35 Pfg. Hiervon hatte die Sectisn Bschum fast die Hälfte, nämljck 2.116,155 Mk. ur tragen. . Ue der einen Schul, iu..oal in der deut chen Kolonie HoffnungS that" an der Wolga berichten deutsch russische Blätter: In der dortigen Schule war ein nationalrussi'cher &h, rer eingesetzt worden, der sich gleich Anfangs so mißliebig machte, daß die Gemeinde versuchte, ihn zu boycotten. Natürlichwurde die'e Taktik sehr bald von der dchulobrigkeit durchkreuzt und der Lehrer. Herr Masslinkow, konnte ungestört sein barsches Regiment füh cn. Einerheißblütigen irau Baumann, deren 'isohn besonders kräftig ge.üchtet worden war, gilnz die Sache aber denn ,och über , den Spaß, sie eilte in die Schule und züchtigte ihrerseits den Lehrer. einVorgehen, daS selbstverständ lich nicht ungeahndet bleiben durfte. Die Art, wie die Uebelthätcrin und mit ihr die ganze lmeinde büßen mußte, ist jedoch echt russisch. Am 20. Februar erschien der Gouverneur in höchsteigener Person und hielt fürchterliche Muste rung ab. Nachdem er an die Gemeinde erst eine polternde Strasrede gerichtet, deren Wortlaut trotz des strengen unddrohenden Tones überaus komisch wirkt, sie der Rebellion beschuldigt und darauf hin gewiesen hatte, daß er schon während eines Streites mit dem verftorbenen Pastor, den die rucklosen Hoffnungsthaler in'S Grab gebracht hätten, zehn Mitglieder nach Kaukasien verschicken wollte und nur aus bcsondere Fürsprache dcS beleidigten Pastors Gnade walten ließ, verhängte er die Strafen. Frau Baumann, erhielt sechs Wochen Arrest, der Obcrschulze Bamcsberger und die Gemcinderichter wurden abgesetzt und mit Arrest be straft, das Torf verlor seinen deutschen Namen und heißt von nun ab Zibriko. Als Schulzen .und Gemeinderichter wurden besonnenere Männer" einge setzt. Der. Gouverneur drohte zum Schluß noch, daß er bei der geringsten ferneren LLiderjetzlichkeit das ganze Dorf nach dem Kaukasus überführen Neide. "Dje französischen Zollhldm an der Grenze .von Lrankreiü

no der Schweiz üm Genfersee sahen ' erstaunt die stets wachsende Zahl von Todesfällen französischer Landesangehöriger, welche in einem schweizerischen' Srenzbezirke starben und von ihren Angehörigen nach Frankreich zurückgebracht wurden, um im Beerdigungsplatze des Heimathortes beerdigt zu werden.'

Langsam und feierlich näherte sich der ?TVlti)vttt mit Sm (Zit t ah Vin .iUUUlU 11114 Ulill NUllllU!l UU Utl Spitze, gefolgt vom Kreuzträqcr, dem :nc . w" " " . .. j Viurrer, oem aus einem starren ociinoliehen fmt mit der Leiche und den' t.4iAtif .Jh a. M: i i amWI sT V ! A u Tl UUlllUUtll -tlU'UJlUlCll. 411 Ulllll lyuenoe Jrmoeamie laiumic virer, der Krug geht zum Brunnen, bis er' bricht. Eines schönen Tages sah der! ander Spitze eines Trauerzuges gehende Sakristan, daß nicht nur ein itf. w. n i i . , rri rw ' Zollsoldat, sondern eine ganze Abthei I fr C!wintn 4yl n intakiifH 4utt vvn vymi5umuMi uui iui war. Ohne ein Wort zu sagen, riß er . dle Soutane vom Leibe und gab iA TW l. ,.k f.;! V" . uvujuuyu wu4 I"" , Kreuz zur ide und nß ebenfalls aus, so schnell er konnte. Der Geistliche 9 1 ' ach, ciiüunuic imgicn lyiicu ullv uic herbeieilenden Zöllner fanden den Todten verlauen mitten aus der Straße. Der Sarg war voll Tabak. Von jenem; Tage an nahm die Sterblichkeit von rs. r . . . r r m kränzten an oer jcyweiz?riia)en grenze bedeutend ab. Dawson Burnö, der Füh rer der Londoner Mäßigkeits-Eesellschast vnitvä Xioffllom Ilinos",! hat es sich zur Aufgabe gemacht, von. 0!4 O ..(. t.9 V . . '. )tll IIUU jUlCUKCll, Ivll UCIll! Volke die alkalischen Ketrönke knsten! - ii t y '

pdmUgSÄK Badagen und wundcirztliche einen gerechten Schmerzensschrei. Im Apparate. Bruckbänder. rücken. Schienen UN s cv'kl., ...x.'aae nundZ,UUchcn Gegenstände. TaS grLvtr

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nacy Vurns in iIrovorllannlen an alkoholischen Getränken verbraucht 1, 203,436237 Gallonen, das sind da das alte englische Weingallon etwas mehr als vier Liter fast sechs Mil liarden Liter. Diese ungeheure Flüs iigkeitmasse vertheilt sich solgenderma ßen: Vier 1,134,311,43 Gallonen, englische Schnäpse: 31,355,297; Obst, weine: 3,000,000; fremde Weine: 14,. 623.345; fremde Liköre:. 8,147,193 Gallonen. Der Werth dieser Getränk Masse übersteigt 140,866,263 Lstr. Von den drei Ländern des vereinigten Königreichs England, Schottland, Irland behauptet England im Ver brauch alkoholischer Getränke den Vor rang, indem es für den Kopf der Be, völterung 3 Pfund Sterling 19 Schil. ling und 10 Pence ausgibt; ihm folgt Schottland mit 3 Pfund Sterling 3 Schilling und 7 Pence für den Kopf; zuletzt kommt Irland mit 2 Pfund Sterling 5 Schillinge 1 Pence. Das will aber durchaus nicht sagen, daß die Engländer mehr alkoholische Getränke in die Kehle gießen als die Schotten und die Iren, sondern nur, daß sie als die Reichsten feinere und theuere Sachen trinken. DaS älteste Herbarium der Welt befindet sich im egyptischen Museum zu Kairo; es enthält Pflanzen, die über 5 bis 6000. Jahre alt sind. Die Blüthezeit der alten Egypter fällt in die Zeit um 4000 v. Chr., und da mals schon war eS Sitte, den Leichen Blumen mitzugeben. Tie'e Blumen erhielten sich selbst in der Farbe vor trefflich: es ist weißer und blauer Lotus, rother Mohn, der Granatbaum, die orientalische Maloe ((Krvsntlismum coronatum), der allor u. a.; man fügte aber auch Blätter von Sellerie, Zwiebel und Lauch hinzu. Schwein furth hat diese Pflanzenreste bestimmt, und neuerdings hat V. Loret sich damit wissenschaftlich beschäftigt. Um die Pflanzen für das Herbarium herzurich ten, weicht man sie in warmem Wasser auf, trocknet und preßt sie. Eine solche Sammlung hat ebenso großes Interesse für den Pslanzenfreund, wie für den Ethnographen. In Walde angefallen. Wenn man im Walde angefallen wird so ist man hilflos. Wenn man aber zu Hause mit Hartlei bigkeit, Magenleiden, Dyspepsia, Unver daulichkeit, Schwache, befallen wird, so ist die Hilfe nahe zur Hand. Man kann das ächte Carlsbader Salz in jeder Apotheke kaufen. ES gibt kein besseres Mittel und wird dies von allen medezinischen Autori täten anerkannt. Man braucht nicht mehr nach Carlsbad zu gehen. Carlsbad kommt jetzt zu einem ins Haus. Hütet euch vor' Nachahmungen. Die ächten Produkte von Carlsbad müssen die Unterschrift von Eisner & Mendelson Co.", Jmvortäre von Mineral Wässern auf dem Halse einer jeden Flasche haben. ffettleibiakeit. Dr. SckinlerBar. nay's Marienbader Reductionövil len iben sich al dus vorzüglichste Mittel grgrn Fettleibigkeit bewSdrt. Dr. chlndler Barno nt eine anerkannte Autorität in allen di sen ZZSl len. Königin Jiabella. Marie Geist inger. Gräfin Palksy und tankende be rühmte Persönl,chke tcn lzaben die Wirkung der selben attrslirt. Marie HansstSngl, Opl-rnsZnoerin, Stuttgart, schreibt : .Inliegend meine Pbotngrapkie, rvo ich hoffentlich Ihren eductionspillen alle Lh,e mache. Sollten Sie damit viche ufriepe sein, so will ich Ihnen eine s,i'icken. rvo ick noch im höck sten Stadium war." Weitere Jnsormativn er theilen: UiSner & Mendelson Company. Renten für Dr. Sckindler-Barnay. hi & ffranklin Str.. New gork. Umgezogen. yr ist hier um hier zu b'rib.tt " Die zunehmende PrariS deS Tr, Brk.".-, des Runen dnd Obren ArjteS, zwang ih, fxaOt größeren Räumtichkeiten um,uzled.eu. ur miethete drSbald die RSumiichietten im jweitcn Stock drS.Jrou Bloä". 'll W. Washington Str., nächkt zu Bowen.Mer,ill llo'S. sür fünf Jahre.' wo er auögez'ichneti Osficen einerichtct hat für die BehZndlungon Auge. Ohr. S.'ase und Hat und dir nfertigung von Brillen, künstlichen Au gen und die GeradesteUvng von Ech klaugen. so wie die Operation zur Untiernung de Star? vorzunehmen, zu Preisen für Olle errtichbar. Ususultation fiel und Jedermann eingeladen.

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