Indiana Tribüne, Volume 16, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1893 — Page 9

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Jndiana Tribune.

Bei Indianapolis, Ind., 30. Äpril 189?. Ctto Sucat, der 5udidat. Iinc ttaje aul dem erikanischk Lkben. L Jel Richter. Mein guter Freund Otto LucaZ war :in etwa? eitler Mensch, was ibm ja an und für sich nicht viel geschadet hätte, iväre eZ nicht um die politischen Rcsinen zewesen. die er im Kopfe hatte. Otto hielt sich- aber für einen geborenen Staatsmann und wer immer ihm daS auszureden suchte, fiel in die höckste Ungnade. So lange noch der alte Luca? lebte, dessen ganze W.'lt in der Drechilerei bestand, die er nach jähre langer harter Arbeit gegründet und trotz llller geschäftlicher SümanZunzen stetig vergrößert batte, so daß sie einen recht erkleckllchen Profit abvarf, mußte Otto seine gesetzgeberischen Gelüste zügeln und unter den ArguSaugea des Vateri sein tägliches Pensum Arbeit verrichten. Da hatte Otto keine Gelegenheit, sich in da? politische Getriebe jn mischen, denn der Alte hate die Drahtzieherei. Er vor ein tüchtiger Mann, der Drechslermeiste? LucaS, geachtet in der ganzen Ward und er gab auch gern hier und da einen Veitraa. wenn eS da? öffent liche Wshl erheischte, aber vor dem politischen Treiben hatte er wenig Respekt und al man ihm einmal die Nomina tion für ein StadtrathSamt angetragen, war dai betreffende Comite froh, daß es mit heiler H,ui die LucaS'fche Behausung wieder hinter sich hatte. Bei dieser Gelegenheit hatte Otto da? schwarze Krauselhaar geschüttelt und er klärt, dn Vater hätte doch daS Amt annehmen sollen. Da war aber die wuchtige Faust des Alten auf die Tisch platte gefallen und er hatte die kategorische l5rttärug abgegeben, in seinem Hause werde keine Politik getrieben. Für unsern Otto war dabei die unzwei deutige Bemerkung abgefallen, wenn tt ti wagen sollte, seinen politischen Chr geiz zu befriedigen, so würden verschiedene defecte Knochen in seinem Körper bau zu verzeichnen sein und damit hatte die Sache vorläufig ihr Ende erreiüt, zumal auch Mutter Lucas. eine sehr energisüe Frau, die Meinung ihre Alten- vollständig theilte. Otto'S Echwester, die schwarzäugige Marie, war ebenfalls der Politik nicht sonderlich geneigt, waS ihr jedesmal den Titel junge Gani- einbrachte, wenn sie den Bruder mit dem Titel .Governorneckte. So verstrichen die Jahre, bis eines Tages der alte LucaS sein müdeS Haupt zur ewigen Ruhe legte. Die Mutter zog zur Tochter, welche einem jungen Geschäftsmanne die Hand gereicht hatte, und Otto war unun-schränkte? Gebieter über die Drechslerei und seine politi schen Ansichten geworden. Eines Tages stellte sich nun auch ein Comite in seiner Behausung ein und bot ihm die Candi datur für das Amt eines Legislaturmit gliedeS an und das Ende davon war, daß Otto ccceptirte. Da wenig Aussicht vorhanden war, datz OttoS Partei in dem Districte siegen würde, eS war in einer conservv.iven Stadt in New Ierseq bewarb sich sonst Niemand erheblich um die Nomination und aus dem Parteiconvent ging dann Otto als der Erkorene hervor. Otto war, wie gesagt, etwas eitel, und aus diesem Grunde bildete er sich auch ein, eine größere Popularität zu besitzen, wie sein politischer Gegner, der ihn, nebenbei gesagt, an Schlauheit um vn Bedeutendes überrage. Die derschiedenen Glückwunsch betreffs seiner Nomination nahm er mit großem Gusto entgegen und ein stolzes Lächeln prangt auf seinem Gesichte, daS sich aber recht bedenklich in die Länge zoz, als der DiftrictSfuhrer einen nicht unerhebli chcn Betrag für die Parteikasse forderte. Er zahlte mit saurem Lächeln, nachdem ihm der Betreffende vorgerechnet, er habe die größte Thow- erwählt zu werden und die .Boys" seien all right". TaS war am Samstag Abend. Kaum hatte am Sonntag früh Frau LucaS (Otto hatte sich auch in den Stand der Ehe begeben und ein kleiner Otto stram reite fchon vergnügt in feiner Wiege) die Hausthüre geöffnet, um sich die weiße Flüssigkeit vohdemMilchmann in den Krug messen zu lassen, da tauchte auch schon eine Bassermann'sche Gestalt auf, welche Herrn Lucas in dringender Angelegenheit- zu sprechen wünschte. Der schläft noch sagte die Gattin in ahnungsvoller Weise, worauf das Individuum erklärte, in einer Stunde wieder vorsprechet zu wollen, dann um die nächste Ecke ging, um dort durch eine Seitenthüre in einer Wirthschaft zu ver schwinden, wo eö einen Eye Opener" genoß. Eine kzalbe Stunde später schwankte zu den Stufen des LucaS'schen Hauses en anderer Menschenbruder hinaus, desse:: auZgefranzte Hosen und defec :en Schuhe aus Ulnt sociale Stellung schließen ließen. Ein energischer Zug an der Klingel, und Frau Lucas hatte daS Vergnügen zu öffnen. Mr. LucaS in?" war die kurze Frage. Schläft noch war die ebenso kurze Antwort. Tann komme ich in einer Stunde wieder", und damit verschwand diese der Frau Lucas unbekannte Per svnlichkeit. I r mm m r Otto lag noq xti Mem azlummer, die Lufreguna des vorhergegangenen rages hatte ihn seh? mitgenommen), lab im Traume sah er sich bereits als )esebaeber, der mit donnernder Stimme 4 i Reckte des Volkes vertheidigte. rechts und links von Beifall belohnt. Ta tönte schon wizer hi Klingel und

läge.

aoermais eure Iran LucaZ an Die Hausthüre. Ver ihr stand ein lang aufgeschosse ner sunger Mann mit gelber Mäbne und einem verschm'tzten Gesicht, re si h angelegentlichst nach dem Wohlsein oes Herrn Lucas erkundigte. Die Frau wollte diesen frühen Gast- ebenfalls kurz abfertigen, aber fchon hatte dieser sein. großen Fuß zwischen die Thüre geschoben und sich in den Hausflur ge zwängt, wo er eine derartige Fluth von Redensarten über die Frau ergehen lie. daß dieselbe gar nicht zum Antwogten kam. LucaZ hatte nun zwar keine Niete in

der Ehe-Lotterie gezogen, denn seine Gattin war eine gut erzogene, ruhige ! Frau; dieseS freche Eindringen in ihr, Häuslichkeit ab war ihr jedoch zu viel. , Sie gab dies dem jungen Flegel auch . zu verstehen, worauf derselbe erklärte, ' er sei der Präsident deS Hickory Club- , und würde schon mit LucaS abrechnen. , Dann stürmte er wieder hinaus. Als sich der Herr Csndidat aus den Federn gewunden hatte, zeigten sich die ersten Wirkungen feines politischen.; Ehrgeizes im Familienkreise. Frau LucaS erklärte nämlich peremptorisch, j da sie mit den BumS-, welche daS Haus schon zu früher Stunde einliefen, nichts zu thun haben wolle und mit dem iftnit in das zweite Stockmerk movenwurde. Ein Wort gab daS andere und die junae Frau zog sich schmollend zu rück, nachdem sie ihrem Otto das Früh s ück zubereitet hatte, und widmete sich oben" ihrem Sprößlinge. Da saß nun der Kandidat allein mit seinem Talent und schlürfte mit Mib behagen die aradie ohncnbrühe. Lange sollte er aber seinen Gedanken über zukünftige Gröe nicht nachhün' gen können, denn während er sich mit dem ersten Ei beschäftigte, verließ die vorerwähnte Basscrmann'sche Gestalt die Kneipe und suchte die LucaS'sche Behausung auf. Herr LucaS hatte das Vergnügen, die Thüre selbst zu öffnen nd sobald dieses geschehen war, streckte sich tarn eine Tatze entgegen und der Nus ertönte: Wie geht's KSpt'n?" Dann trat bet Besucher ein, offenbarte seinen Namen, sprach seine Freude aus, daß nun end lich einmal ein guter Mann", die No mination erhalten und die McEurdy SocialS- sich für ihn mit aller Macht in'S Geschirr legen würden. Diese hielten nun einen Ball ab, wünschten den geehrten Kandidaten in ihrer Mitte zu sehen und überschickten durch den Be sucher zwanzig BilletS, die ja Herr LucaS bei seinen zahlreichen Freunde wieder "andringen könne. WaS sollte Otto thun? Er kannte die McEurdy SocialS- nicht, hatte keine Ahnung da von, daß es eine Vereinigung von einem Dutzend käuflicher Bummler war, und nahm schließlich die BilletS in Cm pfang, nachdem er einen Fünfdollar schein geopfert. Damit wurde er den Besucher los. Kaum saß er wieder an Frühstücks tische, ertönte abermals daS harmoni fche Läuten der Glocke und der Mann mit den auSgefranzten Hosen Präses tirte sich im vollen Glänze des Seins. Diesen Onkel" kannte LucaS. Unter anderen Umständen hätte er ihm die Thüre vor der Nase zugeschlagen, aber jetzt lag die Sache anders. Der Mann batte eine Stimme und in einem gewis sen, wenn auch nicht sehr anständigen Kreise, Einfluß. DaS malte denn nun auch der Besucher in üderschwänglicher Weise auS und machte unserem Otto den Vorschlag, er wolle in diesem Kreise, in welchem der Gegenkandidat vorläufig noch keine Show- habe, einen Cam pagne-Elub gründen. Einen Namen hatte er auch schon in Bereitschaft und meinte Otto LucaS Jron Claded GuardS- würde sich recht hübsch machen. Wenn LucaS damit allerdings nicht ein verstanden sei, so könne er nicht verhin dern, daß Viele in das Lager des Ge genkandidaten übergingen, der sich die größte Mühe gebe und keine Geldopfer scheue, den betreffenden KreiS zu sich herüberzuziehen. Und so redete der Biedermann" noch eine Weile, bis sich LucaS breitschlagen ließ, eine Summe Geldes zum Miethen eines Lokales herausrückte und eine gleiche Snmme. für den nächsten Tag versprach. Die nächsten Besucher waren zwei Anzeigen agenten, von denen jeder mit einem Annoncen-Kontrakt in der Tasche das Haus verließ, dann mußte Otto einen namhaften Betrag für .emen Kirchen Bazar zeichnen, einer kleinen politische Konferenz in seinem Parlor beiwoh nen, wobei er die Eomitemitglieder mit Cigarren u. f. w. zu traktiren hatte, und ihm die bedeutsame Mittheilung ge macht wurse, daß unter Tausend Dol lars reguläre Ausgaben die Kampagne für ihn nicht erfolgreich zu Ende geführt werden könne. Mittlerweile hatte die Gattin zorn erfüllt da? Mittagessen zugerichtet. Dasselbe wurde schweigsam genossen und dem Herrn Kandidaten blieb fast jriy- Bissen im Halse stecken. Nachdem eöorüber, rüstete sich Otto zum AuS aeben und die Gattin machte sich eben falls reisefertig, um die Schwiegermutter aufzusuchen, denn bei dieser, daS stand fest, erhielt sie m der schwebenden Frage Recht. .... Und während sich denn am Nachmit tage in der Wirthschaft, die der Xu ftriltSsührer hielt, die staatSmSnnischen j Leuchten versammelten, Otto, Runde 'um Runde bestellend, seine Ansichten, über die Taaessragen kundgab und schließlich in Begeisterung überg'ng, da thürmte sich bei der Mutter LucaS ei Ungewitter über ihn zusammen. Dort erzählte nämlich die Gattin deS Sohnes ihre Morgenerlebnisse und die Mutter schlug die Hände über den Kopf zusam men, als die Schwiegertochter mit theilte, sie habe ganz bestimmt gehört, als sie an der Thüre gelauscht, die Wahl koste dem Otto mindestens Tau send Dollar. ' Ei, du meine Güte rief die alte . Frau, so geyt vas zqone vcu fort, ; das wir zusammengespart. Wenn das ' der Vater erlebt hätte. Na, morgen ' werde ich dem Bengel gründlich in'S Gewissen reden."

Zur selben Zeit fand eine Bersamm fang deS Hickory Elub' statt, in wel chem der Präsident seinem Herzen über die schnöde Abfertigung, welche ihm im LucaS'schen Hause zu Theil wurde, Luft machte. Es wurden Beschlüsse gefaßt, in welchen daS Vorgeben deS Candida ten Otto LucaS als eines Bürgers im würdig erklärt, der Gegenkandidat, wel cber von einem seiner Getreuen ein Faß Bier hatte auflegen lassen, gelobt und dessen Nominativ ratificirt wurde. Jn den Augen der Mitglieder deS Hickory dluh" war Otto ein stuck up feiler Der Präsident erklärte: LucaS wird geboten". Boys, and don't youi sorget it. In einer anderen Wirthschaft wurden, alS die Verhandlungen im Hickory Elub" vor sich gingen, die Otto LucaS Jroncladed GuardS- gebildet. Der Wirth verzichtete auf die Miethe, die er ohnehin nicht bekommen hätte und ein Theil des GeldeZ, welches Otto herze geben, wurde verjubelt, den anderen Theil behielt der Präsident in der Tasche. AlS LucaS am Abend eine nicht un erhebliche Zeche bezahlt hatte, wobei et vergessen, dem Wirth den Ehange" zu überlassen, schwankte er seiner Woh nung zll. Letzterer murmelte ihm die Bezeichnung Hungerleider" nach. An seiner Wohnung anglangt, fand der' Kandidat nahe seiner Hausthür drei WardheelerS", die ihn anzupumpen bestrebt waren, und nachdem er diese? befriedigt, konnte er sich in seine Ve hausung zurückziehen. Dort erwarte ten ihn mehrere geschätzte Mitbürger,' von denen ihn einer im Auftrage der Tovn Municipal League" aufforderte, sich definitiv zu erklären, ob er sürÄuf. Hebung der Hundesteuer sei, während der Andere, die Ashbarrel Association der 2S u. 27. Ward" vertretend, einen ReverS unterbreitete, laut dem er sich ve? pflichten sollte, in der Legislatur dahi zu wirken, daß in Zukunft auf städtische Unkosten die Abfälle täglich fechS Mal aus der Stadt entfernt werden müssen und die Schindelbedachung wieder ein geführt werden solle. Otto versprach und unterschrieb. Dann versicherte er einem weiteren Gaste, für dessen Ernen nung zum Nachtwächter im Kapitol wirken zu wollen. Um elf Uhr begab er isich zu Bett, was die Gattin schon eine Stunde zuvor gethan hatte, und drei späte Besucher, welche die Schell, beinahe abgerissen hätten, mußten un verrichteter Sache wieder abziehen und trollten sich grollend von dannen. Am nächste Morgen stellte sich die Mutter LucaS' frühzeitig ein und las ihrem Otto die Leviten, daß sich dieser gänzlich zerknirscht an den Frühstücks tisch setzte. Bon seiner Gattin konnte unser Kandidat auch keinen Trost erhoffen und so griff er mibmntbia ach einer auf dem Tijch Uegenven Morgenzeitungen. Zum Unglück hatte er sich die. der gegnerischen Partei ge langt und da fiel denn auch gleich sein Blick aus einen Artikel, der sich auf seine werthe Person bezog. Tort hieß es u. A. man könne zwar nichts gegen seinen Eharakter sagen, als dav er eitel und ehrgeizig sei. dagegen müsse aber hervorgehoben werden, daß ei ihm an jedweder Befähigung für daS Amt eines Gesetzgebers mangele. Er sei eine positiv geistige Null und noch nicht einmal geeignet, die Bürgerschaft im Städtrath zu vertrelen. Unwirsch erhob er sich und trat den Weg nach der Drechslerei an. Anstatt reger Thätig seit herrschte dort feierliche Ruhe. Die Arbeiter hatZen nämlich die gün stige Gelegenheit benutzt und darauf fußend, daß LucaS dieselbe als politi scher' Kandi?at nicht ablehnen könne, eine Lohnerhöhung vom Geschäftsführer verlangt, die derselbe vorläufig abge schlagen. Jetzt begann es im Innern Ottos zu kochen und grimmig warf er sich , in einen Stuhl in der Office und kraute sich mit den Händen in den Haaren. Auch das noch. ES bedürfte einer Stunde, ehe er sich wieder einiger maßen gesammelt hatte, dann begann er mit dem Geschäftsführer zu rechnen und als .die Mittagszeit herangerückt war, hatte man sich mit den Arbeitern geeinigt. Diese Sache war also glücklicherweise erledigt. Am Mttiagstisch erklärte ihm die Gattin, die Wahlbummler machten ihr das Haus zur Hölle und LucaS, der doch schon einigermaßen von seiner Eitelkeit kurirt war, versprach ihr, nicht wieder für ein politisches Amt kandidi ren zu wollen. Jetzt, fügte tx jedoch hinzu, sei es zu spät, zurückzutreten, und die junge Frau, welche gntmüthi gen Charakters war, söhnte sich wieder mit dem Gatten aus. Sie übernahm es un auch bis zum Wahltage, die Wache an der Hausthüre zu überneh men und die Bummler abzufertigen, worin sie eine gewisse Meisterschaft er langte. Bei ihr prallten alle Erpres sungS versuche ab. ' . Die größten Kopfschmerzen verur sachten unserem Kandidaten die Otto Lucas Jroncladed GuardS". Kein Tag verging, an dem er nicht sür Dieses der Jen S bluten mußte, um die BoyS- zusammenzuhalten. Bald war eS ein Transparent, oder eine Fahne, oder ein Zmeckessen mit Musik u. f. w., und die Rechnung sür diese Brüder schaft, welche bii auf fünfundvierzig Seelen ruppigsten und struppigsten CharäcterS angewachsen war, belief sich schon in die Hunderte. Dafür wollten sie auch ihrem Patron eine Serenade bringen, aber Frau LucaS wehrte sich dagegen mit Händen und Füßen und sl) unterblieb diese projectirte Ehrende zeigung. Und so war denn der Tag vor der Wahl herangerückt und Otto, der jeden Abend einige Ansprachen an seine wer then Mitbürger" gehalten, schloß die Kampagne ab. Seine .Jroncladed CuardS hielten die letzte Sitzung, nach dem sie aus Otto noch eine hübsche Summe sür ihr Saufgelage herauSge schlagen. Als diefeS mitten im Gange wa?, stellte sich ein Agent des Gegen kandidaten Ottos ein und ließ den Prä

! fidenten rufen. Beide begaben sich m's I fV. . r - 1 mt m m' üicic, 9 ne in emer ounlien 5cke n ierirtCL . .

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