Indiana Tribüne, Volume 16, Number 219, Indianapolis, Marion County, 28 April 1893 — Page 1

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Sprechet vor 6

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Editorielles.

Die Vorgänge, im New Aorker Union League Club" am letzten Freitag AÜend' geben zu denken. In diesem vornehmen Club wurde nämlich dem Advokaten Theodor Seligmann, dem Söhne des Bankiers Jesse Seligmann, die Aufnahme verweigert, trotzdem sein Vater bereits über zwölf Zahre Vice - Präsident deö Clubs gewesen und anerkanntermaßen viel für den Club gethan hat. T&,nhor Seliamann ist als ein exemplarischer junger Mann bekannt 7 - - - - i der von dem Ausnahme - Comite em stimmiq empfohlen wurde. Die Frage scheint schon Wochen lang die Club Mitglieder beschäftigt zu haben, und einige Habitues machten eS sich zur Aufgabe, eine förmliche Opposition zu organisiren. Als die andere Seite da von hörte, begann sie ebenfalls zu ar beiten, und das Resultat w,r S lig Mann'S Nichtaufnahme mit 135 Stim men Mehrheit. Fragte man di JftManWtf ttn m ' ' . -. . die Gegann aus dem Club ;u kalten, so hieß es em ach: . . ... . r . r r r - - ClNf. 2Ka e, man W0Ue Nlsl)I Mtyr den im Club: wohlverstanden der Club bat 1COO Mitglieder, darunter sind NUk vier Juden. General Horace Porter, . r . . m t a?t.. der Präsident deS ClubS, sagte : Es k.i n&i rtmi fitffint fmrhin. hslfe IfrMIlil IMV VVft w y dieses eine Rassensrage ist." anderes Mttglled, welches ebenle.fTa r .ti t. .: i .1 C.ii. Ius gegen sengmann geurv.tikt ur, drückte sich deutlicher aus: eS sagte, die Luven werden uns zu macyng tm eicyasl, ve,onoers an oer B0k,e. Sier lieat ia wobl auch des Pudels M a? M a. v CW f v Kern, und wir führen deßhalb an, waS Pros. Walter Poylman in tintx neuesten Schrift DaS Zudenthum und seine Feinde" sagt : Voblmann beleuchtet i ernster und objektiver Weise die Vorzüge und Fehler der semitischen Najse, weist ader . na&.'hah siA hie 3uhrn bnifr " 7 r r i w r ihrer Feinde hauptsächlich durch ihre guten Eigenschaften zugezogen haben. Jahrhunderte lange Knechtschaft hat sie im Kamps um'S Dasein geübt und gestärkt, ihre Fähigkeit, sich in Ort und Zeit zu schicken, hat zur Folge, daß sie mit arober Schnelligkeit im Wandel der Zeiten zu erkennen im Stande find, . wiS im Augenblicke nützlich ist. Dadurch haben sie sich die Geschäftsleute und die Handwerker zu Feinden gemacht, weil sie sich ihnen im W.'ttbe werbe überlegen zeigten. Die Konkurrenz der 3u5en wurde um so unliebsamer empfunden, da sie gerade in die Erscheinung trat, als die aroße Verschiebung, welche die techni schen Fortschritte im wirtschaftlichen öeben hervorgerufen haben, ihren An fang nahm. DaS Zunftleben erreichte ein Ende, die Gewerbefreiheit wurde Ziemlich unvermittelt eingeführt, die . . . f.uneule m oen uemen raolen, Handwerker, welche b!? dahin fast eine monopolisirte Stellung hatten, wurden auf einmal gezwungen, sich nicht nur der Konkurrenten christlicher Religion zu erwehren, sondern gleichzeitig begannen auch die Juden sich an dem Wetterwerb zu betheiliaen, an die bis dahin in ihrer Absonderung Niemand aedackt batte. 7 7 Rrdn,id s araurnentirt Pohlmann weiter - ist überall m Ge chattöleben vorhanden, es neg: , es.fi. q i v t rx I lN der menschlichen Natur, daß er sich L:i (,.1.. la.i. Nsx., um vtuucini wuyrnt yiyiu v.w gläubige richtet. Man kann häufig beobachten, daß ein Kaufmann, dem eö im Geschäft, nicht mehr glücken will, seinen erfolgreichen Mitbewerbern gern allerlei bedenkliche Geschäftskniffe an dichtet. - Da nun die Juden vielfach Glück, gehabt, sagt man ihnen alle möglichen $tpp3tnwtn Ina. Tkatkackltck aenut ,ur Krkla- . , . -7 - - 7 7 0 j runz ihres raschen Vorwärtskommen die mehrfach erwähnte Fähigkeit, sich in die Zeit zu schicken. Ti? haben früh erkannt, daß die Zunkunst dem Großbetriebe angehöre und sich deshalb auf diesen geworfen. Zahllose Christen. haben das auch gethan und zwar ml demselben Erfolge, aber nur den 2u den wird ern Porwnrs daraus gemacht. weil sie, die Minorität, eine ejpornr tere Stellung einnehmen. Dieses ist außerordentlich treffenb. Jedenfalls muß es aussallen, daß unter 1 wie x,anyeroiir, $iit wm, Dillon, Huntiqgton, llen, Scatt, m?:.n Nza ln:.

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Stanford nicht ein einziger Jude war.

Welches Geschrei würde man erheben, wenn auch nur der vierte Theil dieser Großspekulanten Juden wären. Die Vorgänge im New Sorker Union League Club" sind daS dritte auffällige Vorkommniß dieser Art in Amerika. DaS erste war die Abweisung der Familie Seligmann durch Richter Hilton in einem Bade-Hotel Paratoga's, sodann folgte Austin Corbin'ö Proskription an Manhattan Beach und schließlich Seligmann'S Abweisung durch einen Club, dessen ältester Vice-Prasident sein Vater gewesen. Alle diese amerikanischen Aeußerungen des Judenhasses hatten mit dem Antisemitismus, wie er in Deutschland zu Tage tritt, durchaus keine Berührung, waS dem VölkerPhysiologen um so mehr aussallen wird. Der Antisemitismus scheint eine internationale Seuche geworden zu sein, die wie die Grippe oder Cholera überall ihre Nahrung findet. - Drahtnachrichten Inland. We t te rau S si ck,zen. Für Zndiana : Wärmer, Regen heute Nacht ; wärmer, Regen, wahrscheinlich von Gewitter begleitet am Samstag. -ti D ie große Flotten-Parade New Sork, 27. April. Die große Flottenparade fand heute statt, wurde aber durch den heftigen Regen schwer beeinträchtigt. Die Kriegsschiffe der zehn Nationen, welche vertreten waren, nahmen eine Länge von drei M.ilen an. Schon früh am Morgen hatte sich eine riefige Zuschauernzenge eingefunden, doch verhinderten Nebel und ösegen eine gute AuSficht. Die Schiffe waren all, festlich geschmückt. .Die Schiffe waren, in zwei öseiheu. .aqfgestelZt u.nd der ,Dolphin" auf welchem fich der Präsident befand, fuhr von einem Ende bis zum andern. Sämmtliche Schiffe alutirten durch das Abfeuern der Kanonen. Jedes Schiff feuerte 21 Schüsse. DaS deutsche Flaggenschiff Kaiserin Augusta" begann die Kanonade und bald konnte man vom Ufer aus nichts mehr sehen, als eine einzige Rauchwölke. Im Ganzen wurden 1600 Schüsse abgefeuert. Pertreten warsn von ausländischen Mächten : England) Frankreich, Rußland, Italien, Spanien, Holland, Argentinien- und Bxafilien. Nachdem dex Prgfident die Linie abgefahren hatte, empfing er aus dem Dolphin" die Befehlshaber der fremden Kriegsschiffe, welche alle in Gala-Uniform erschienen. Besondere? Interesse erregten die spanischen Karavelen, Nachbildungen derjenigen, mit welchen ColnmbuS zum ersten Mqle derr Ojean befuhr. Am Abend fand großer Ball im Madison Square Garden statt. Der Marine-Bal l. Der Ball der am Abend zu Ehren der hier anwesenden Flottenofffziere veranstaltet worden, war ohne Zweifel der großartigste der jemals in der neuen Welt gegeben worden war. Außer de,y Präsidenten der Verein. Staaten und der säm ntlichen Minister waren anwesend, der Herzog von Vexagua, ein direkter Nachkomme des Christoph. Columbus, die säm ntlich: Mitglieder deS diplomatischen CacpZ, die Admirale und anderen Offiziere der sämmtlichen hier befindlichen Kriegsschisse, ungefähr 700 an Zihl, die Gou verneure der benachbarten Staate und ie prominentesten Offiziere der Armee. Der Madison Garden war dabei in wunderbarer Weife mit einem Kostenaufvand von mehr als $10,000 dekorirt worden. & grau E l e v e l a n d erkrankt. . ' ' Frau Cleveland war an Byrd der Dolphin" plötzlich krank gewordey und als öas VcylN der 9,6. traße ge genüber unlegte, wurde sie sofort an'S, Land gebracht. Der General - Post Geister Bisse.ll, Frau Biffell un.d der Sekretär Thurber beityn fe an.'S Nh. ' 2ilN, Victoria Hotel angeko.mln.in, ryurde daS nöthigste lekck zusammengesucht u.nd Fraq Cleyed begab sich in Begleitung der oben Genannten na$ dem Pennsylvania. Bahnhof in Jersey Clty, wo der Zug nach Wash ingtgn bestiegen wurde, m Clev;

land kam kurz vor Mitternacht, in Washington an und wurde sofort nach dem Weißen Haus gefahren.

EtwaS über die Naronlc". PittSburg, 27. April. John Lucock, ein Elektriker im Dienste der Western Union Telegraph Co., hat heute eine Erklärung abgegeben, welche einiges Licht auf den Untergang der Naronic" werfen wird. Lucock, der Bruder des zweiten Ingenieurs. auf der Naronic", hatte von Liverpool aus nach PittSburg geschrieben, daß die Dampfkessel deS Schiffes in. äußerst schlechtem Zustande seien und daß die Reise von New Jork nach Liverpool in Folge dessen eine schlimme gewesen sei. Er fügte hinzu, daß die Rückreise nach New Jork eine gefährliche sein werde, wenn die Kessel nicht reparirt würden. Die Dampfkessel sind nicht reparirt worden und eS ist demnach nicht unmöglich, daß sie auf hoher'See eplodirt fird. Ausland. Fortschritt in Ungar n. Wien, 27. April. Der ungarische Kultusminister hat im ungarischen Parlament eine sehr liberal abgefaßte Juden - CmanzipationS - Vorlage eingereicht. Die jüdische Religion soll. den Bestimmungen der Vorlage gemäß, in lnggrn gesetzlich anerkannt und die Verordnungen, die auf die Bekehrung der Juden tum Christenhum Bezug haben, sollen bedingungSos außer Kraft gesetzt werden. Auch soll der Uebertrittdom Christen- zum Judenthum, der bisher in Ungarn unmöglich war, in Zukunst gestattet sein. Das S i m m r e ch t i n B e l g i e n. Brüssel, 27. April. Per belgische Senat bestätigte heute mit 52 gegen eine Stimme die Nyssen'fche Vorage für Einführung de? allgemeinen HtlmmrechtS. Pisrz-Hn Senatoren nthielten sich deß Stimmen?. Die Bestimmungen der Vorlage sind bereits wiederholt veröffentlicht worden. GWar Gladstone in Gefahr? L 0 n d 0 n, 27. April. Die Pall VZall Gazette" enthalt heute einen senationellen Artikel, in welchem behaupet wird, daß letzte Nacht ein Mordveruch auf den Premier Gladstone gemacht worden sei, als sich der Letztere u.m Mitternacht nach seiner Wohnung in Downing Street begeben habe. Die heute angestellten Untersuchungen haben nun ergeben, daß thatsächlich sin Attentat aus den Premier nicht gemacht worden ist, eS ist aber wahrcheinlich, daß eS beabsichtigt worden war. mm HchlffSnachriSten. Angekommen in: New Sork: Aller" von Bremen. Hamburg: Scandia" von New Sork. ' Bremen: Darmstadt" von Balt.;more. Hiesiges. Fallissement elnyS Bauvereins. Verursacht durch Unterschlag ung en. Die South Side Building and Loan Association" machte gestern spät am Nachmittag ein Asfignment und der Advokat A. W. Wifhard ist Asfig nee. Diese Nachricht wird in Bau vereinSkreisen etwas Ausregung eneu gen, indeß.darf man die Thatsache nicht außer Acht lassen, daß diese Mllisse ment auö ganz bestimmten Gründen herv.orging, nämlich denen, daß sich der frühere Sekretär der Gesellschaft Charles R. Hasely, Unterschlagungen bat zu Schulden kommen lassen. Dies Thatsache war schon seit längerer Zeit. bekannt, doch glaubte man daß das Defizit höchstens tzJOY. betragen würde' während eine kürzlich vorgenommene eingehende Untersuchung der 'Bacher yin, solches von tz19,6.1 feststellt, Pi? Direktoren des BauvereinS sind, seit etwa einer Woche mit. hisser That.sache vertrqut, man, waJts jeo.ch d Kerst.e Schritt vermeiden und suchtrach einem andern Ausweg. Eln stzseher konnte, jedoch nicht gesunden werden, M Herr Wishard, der schon seit

längerer Zeit als Anwalt des Bauvereins fungirt, rleth zu dem Afsignment. Mit diesem Schritte erklärt sich der Verein jedoch keineswegs für insolvent. Der Ausweis, wie er in der Recor-

derS-Office niedergelegt wurde, lautet: Aktien-Anleihen $4063 ; HypothekenAnleihen $47,935; Certifikat für Kauf des Resener Eigenthums auf SheriffsVerkauf $1500 ; Bauplätze 87, 83, 89 und 120 in McCarty's 1. Westseite Add. $3340. Wishard stellte $75,000 Bürgschaft. Der Bauverein wurde in 1883 orgavisirt und hat fünf Serien hinter sich. Chas. R. Hasely war bis vor einem Jahre Anwalt und Sekretär deö BauVereins. Da er die Bücker unordentich geführt hatte, wurde ihm vor einem Jahre der Sekretärsposten entzogen, und Thomas Tallentire jr. bekam denselben. Merkwürdigerweise hielt man ihn jedoch noch eine Zeit lang als Anwalt bei. Hasely wurde aber immer lüderlicher, vernachlässigte sein Geschäft und seine Familie, und vor mehrerenMonaten hat er dieStadt verlassen und soll sich nun in Brasilien befinden. Seine Frau hat schon vor mehreren! Monaten eine Scheidungsklage gegen hn anhängig gemacht. Die BürgschaftHasely's beträgt $10,000, DicS ist unter den 200 Bauvereinen iesiger Stadt der erste, der fallirt hat. Das Unglückökapitel. Wir berichteten schon gestern über daS Unglück, welches den Anstreicher Gcay betroffen hatte. DaS Gerüst, von welchem derjunge Mann siel, war eineS jener an Seile befestigten schwebenden Gerüste, wie sie Anstreicher zu gebrauchen Pflegen und daS Unglück entstand dadurch, daß einer der Stricke entzwei riß. Gray wurde nach seiner Wohnung No. 275 Süd Noble Straße gebracht. Er hat eine schwere Gehirnerstterunz erlitten, wird aber jeden." fallö wieder genesen. Ein Mitarbeiter von ihm, der sich, ebenfalls auf dem Gerüste befand, hatte sich im Fallen an dem Sonnendach deS Ladens festgegehalten und entkam unverletzt. Die Leute arbeiteten für den Kontraktor Johnson, der mit der Union im Streite liegt. Es hatte sich daS Gerücht verbreitet, daß der Strick von böswilliger Hand zerschnitten worden war, doch schenkt man deinselben keinen Glauben. Eine Wittwe Namenö Dugan an Roe Straße wohnhaft, ist gestern Nachmittag von schwerem Leid betroffen worden. Die Frau hat acht Kinder und um Brod für dieselben zu beschaffen, ist sie gezwungen, für andere Leute zu waschen. Gestern Nachmittag lieferte sie Wasche ab, und vertraute ihr jüngste? Kind einen 3 Jahre alten Knaben, mittlerweile der Aufsicht anderer Kinder an. Diese hatten ein Straßenfeuer angezündet und tanzten um dasselbe herum. Der kleine Knabe fiel in die 'Flammen und erlitt solch fürchterliche Brandwunden, daß er bald darauf starb. Ein Kommentar dazu, daß eine Wittwe, die acht Minder, also genug Sorge und Pflege . hat, noch für fremde Leute waschen muß, ist hier gewiß überflüssig.' . ' - Joseph Perilh, No.' l26 Huron Str. wohnhaft, erlitt.. gestern Abend einen Bruch des linken BeincS dadurch, daß sein Pferd vor einer elektrischen Car scheute, und er aus dem Wagen geschleudert wurde. Die Straßenbahn - Frage. Die' Stadt wird klagbar.' Die Geschichte wird immer komischer und verwickelter. Seit. Jahren wird hier darüber geklagt und gejammert. daß die Straßenbahn Gesellschaft keine Verbesserungen erführe die elektrische Verbindung nicht weiter ausdehne 5;. und nun kommt auf einmal die Stra ßenbahn-Gesellschaft, erklärt, daß sie den ganzen Betrieb elektrisch führen und alle Linie ausdehnen will, be ginnt auch sofort mit der Arbeit, und waS ereignet sich? Die Stadt wig eS nicht erlauben, daß h;e Gesellschaft ihr Verheben, dn Straßenbahnbetrieb so bedeutend zu verbessernd ausführt. ES ist wahr,' man sieh vor der gan zen Straßenba-F?age. wie sie sich ft abspult wie, vor einem Räthsel; fein Mensch, außer . die in dir Schliche Eingeweihten, vermag biS zetzt zu sa gen, waS die alte Gesellschaft so plötz lich veranlaßt, solch, großartigerer besserungen einzusühre.n. totz-

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