Indiana Tribüne, Volume 16, Number 218, Indianapolis, Marion County, 27 April 1893 — Page 2
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JndZana Tribüne. Erscheint iig lich und Bonns gs.
Tie tägliche .Tribüne" kostec durch den TrZgei i2Cent3 per Woche, die SonntagS'.Tribüne- 6 Cent? per Woche. Beide zusammen ILEentS oder 63 Cent ver Monat. Per Post zugeschiZt in Vor. auSbezahlua tf per Jahr. Ossice : No. 8 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 27. April 1893. KdisonS ttlnetograph. Keine geringe Rolle werden auf der Chicagoe? Weltausstellung der Zau derer von Menlo Part" und seine Werke spielen.. Schon seine vervoll--kommneten Phonographen, und was durch sie vermittelt wird, werden gewaltig von ' sich reden machen. Ter Telegraph meldete schon vor längerer Zeit.' daß u. A. auch die Segnung des Papstes Leo zur Weltausstellung sich, in eil?cm Phonographen getreu aufgenommen, aus dem Weg nach Chicago befinde, also daselbst mit der eigenen Stimme des katholischen Kirchenfürstcn, unmittelbar nach der Eröffnung der Weltausstellung durch den Präsidenten Cleveland. ertönen werde. Doch das ist noch lange nicht Alles. 6Z war schon vor Monaten vertraulich angedeutet worden, daß Edison noch eine neue großartige Erfindung zum ersten Male auf der Weltausstellung zeigen werde. Tiefes neueste Product seines unablässig brütenden Gehirns ist auf den Namen Kinetograph- getauft, und der Erfinder durfte damit ebenso großes Aufseyen machen, wie seinerzeit mit dem Phonographen in Paris. Der Kinetograph steht in gewisser entfernter Verwandtschaft zu dem unlängst besprochenen Telautozraphen des Professors Gra?, odwoh! er einem an deren Gebiete gilt. Während mit dem Telautographen Skizzen und-Hand' schriften, d aber erst mit dem Stift aufgetragen werden müssen, telegra phisch weiter vermittelt werden, bildet der Kinetograph einen, in's schier Mär chenhafte erweiterten Photographir-Ap-parat, und er soll für das Auge dasselbe sein, waZ der Phonograph für das Ohr ist. Er matt außerordentlich rasche pho tographische Augenblläsaufnahmcn von Personen und Dingen in allen ihren Bewegungen und Leränd.'rungen, und er bewahrt dieselben, wie der Phono graph die gesprochenen Worte, sodaß zu jeder Zeit und an jedem Ort alle die Tausende aufgenommener Augenblicks bilde? eb en so lebendig wie sie, sich in Wirtlichkeit geboten, in derselben Reihenfolge den erstauntem Blicken ge zeigt werden können, also der ganze detretende Vorgang, z. B. das Halten einer Rede vor einer großen VersamZnlung oder ein ''prize tikt.", allüberall ßdtürsclceu in allen Handlungen vor unseren Auge vorüberzieht, während ber Apparat aufgedreht wird. Wie uns der Erfinde? mit lächelnder Miene versichert, ist der Apparat seh? einfach"; doch da5 gilt, wie gewöhnlich, nu? sür Fachmänner; andere Sterb x .iche können, wenn sie das Ding nicht mit leiblichen Augen . in "Thätigkeit sehen, nur einen allgemeinen Begriff ' von seinem Charakter und seinen Wir tunzen erhalten. Der Apparat enthält ein kleines pbotographisches Eabinet und gleichzeitig einen elektrischen Motor nebst Batterien. Ein durchsichtiges Häutchen, das etwa Zoll breit und 30 bis 50 Fuß . lang ist, geht, wenn der Mechanismus in Bewegung ist, sehr rasch über ein Vergrößerungsglas hin. Auf das Häutchen, das entsprechend präpurirt . ist, tragen sich die photographischen Äilder auf, und zwar nicht weniger, als 4ö pro Secunde. Da würden also auf eine Minute 2.00, und aus eine Stunde gar löo, 000 kommen. Bei dieser kolossalen Schnelligkeit können alle Veränderungen aufgenommen werden ; sie würden aber bei der Wiedergabe der. Bilder für - unier Auge gar nicht zur Geltung kom men, sondern man könnte nur ein rasch dahmtaujendes buntes Häutchen qe wahren, wcnn nicht Vorsorge getroffen .wäre, daß jedes einzelne Bild a b q e sondert sür uns erscheint. Das wird durch eine Drehscheibe mit Ein schnitten ermöglicht, welche wiederum über das Häutchen dahingeht, ebenso rasch, wie die Bilder genommen worden . sind. Wir sehen daher alle die Verän derungen der Person? und Dinge von einer Sechsundvierzigstel Sekunde zur andern gesondert dargestellt. Ein Glühlicht erleuchtet alle die Bilder von unten. Der eigentliche ttinetograph wird in Verbindung mit einem Stereoptikum angewendet, welches die Bilder lebensgroß auf einen Rahmen . wirst. Soviel für einen ungeführen Begriff von der Sache. Edison hegte die Absicht, bereits die vorjährige PreiNlopferel zwischen Eorbett und Sullivan auf solche Art zn .iinetographiren- und sie in New ?)ork und Chicago wiederzugeben; doch wurUn die Vorkehrungen hierfür nicht rechtzeitig fertig. Xenn eine PreisHopsern ist .natürlich" das Erste, was man dem Amerikaner mittels der neuen Erfindung ebenso lebenswahr und ge nau zukomme lassen muß. wie es die , an Ort und Ster.e Befindlichen gene ßen können: deshalb beabsichtigt Edi son. die nächste große Preisklopferei . zwischen Corbett ud Ml!chell im kom menden H?bst in einer Halle der Weltausstellungsstadt aus diese Weise vor führen zu lassen damit es ja nicht an Vollftändigkeit fehle, soll gleichzeitig ein Phonograph in Thätigkeit gefegt werden, in welchem alle Ausrufe u. s. w. aufgenommen worden sind und wieder gegeben werden. Diesem Schauspiel . wird, wenn es zustande kommt, ein mindesten- ebenso aufmerksames Pub' lilum beiwohnen, wie je einem p i,. üghf selbst. Erst vor ' weuigen Wochen hat d.r Erfinder seinen ersten vervollkommne? - reis ttinetographen man kann das Ding mit noch mehr Recht Ninetoskop" nenne da seine Wjederabe.uur für
oaS'Auge der'ichnei nt frt sttnem bekannten Laboratorium zu Orange. N. J.. vollendet. Außer den Appara' ten, welche aus den Weltausstellungs plat kommen, sollen 150 solche in verichiedenen Theilen der Stadt Chicago ausgestellt werden, wenn Alles klappV. Man stelle sich vor, was, auch abgesehen von der realistischen Darstellung irgend einer brutalen Klopffechterei', mit dieser Erfindung im Verein mit dem Phonographen geleistet wertem kann! Jeder Vortrag, jede Predigt, jedes Concert und noch unzählige an dere Dinge könnten überall zugleich für das Auge und für das Ohr reproducirt werden; man wird Alles mit der ur sprünglichen Stimme an sich vorübertönen hören und gleichzeitig die Personen in jeder Bewegung und Veränderling vor sich haben. Auf solche Weise 5ntstände auch den Büchern eine höchst interessante Concurrenz, sogar den illustrirten! Goldgier in Sixit's Land." Man spricht fast immer nur von Goldlagern im Westen und Südwesten unseres Landes, und nicht von denjeni gen des Südens im engeren Sinne. Wenige haben überhaupt eine Vorfiel lung davon, welche Mengen Goldes im westlichen Theil von Georgia, Süduarolina und Nord-Carollna vor kommen. GrößtentheilS waren diese Goldlager schon vor 40 oder 50 Jahren bekannt sind jedoch wieder aufgegeben worden. Das beweist indeß noch nichts gegen ibre künftige Ausbeutungsfähigkeit. D.'r große Conflict zwischen dem Norden und Süden ist auch hier störend dazwi schen gefahren. Vor 45 Jahren, und theilweise bis zum Bürgerkriege, wur den diese Bergmerke regelrecht mit Sklavenarbeit betrieben. Zu den be deutendsten. gehörten die in den Gold auarzdistrik'ten am . Fuße der Blue Ridge-Berge in York County. S. C., an den Ufern des Broad River. Man trieb einen Schacht in die Adern, welche verschiedentlich 35 Fuß dick sind und beinahe senkrecht liegen. Das QuarzErz wurde an Ort und Stelle geröstet. damit mau es leichter zerreiben tonnte. und wurde in vielen Fällen meilenwelt nach irgend einer Wasserkraft gefahren, an welcher es durch eine ursprünglich eingerichtete Stampfmühle hindurchge trieben wurde. Diese Bergwerkewaren mit Sklaven arbeit ein einträgliches Geschäft, obgleich, wie jüngst Untersucher berichteten, noch nicht einmal die Hälfte des Goldes erlangt wurde, und wahrscheinlich etwa 25 Procent des freien Goldes verloren gingen: man warf die Feuersteine oder den Goldschwefelquarz ganz weg, da man diese Stoffe für werthloS hielt. Und tro dieser Verhältnisse konnte jedes Jahr aus dem Blue - Ridge Distrikte Gold im Werthe von Tausenden von Tallars nach den Aundesmünzen gesandt werden. . Nach dem Bürger kriege sehlte es nicht an vereinzelten Versuchen, die Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Alle diese Versuche sind jedoch bisher fehlgeschlagen, da sie in zu kleinem Maßstabe betrieben wurden, und ent loeder die Anschaffung arbeitssparender Vorrichtungen über die Mittel der Un ternehmer hinausging, oder solche zur Zeit überhaupt noch nicht bekannt wa ren. Erst neuerdings ist ein Wandel eingetreten, indem im Häle'schen Berg wert in Kershaw Counta, S. C., ein glänzender Erfolg erzielt wurde: dort wurden täglich Hunderte von Tonnen Erz, welche durchschnitttich immerhin für 52.50 Gold auf die Tonne enthiel ten, zu Tage gefördert, mit 40 Cents Unkosten für die Tonne, und es gelang mittels zweckmäßigen AuSscheioeverfah rens, 95 Procent des vorhandenen Goldes sich wirklich zu sichern. In einem-Jahre hatte dieses Bergwerk einen Ueberschuß von S50,000 auszu weisen. Dieselben Erfahrungen dürften sich auch anderwärts ergeben, wenn die Sache richtig angepackt wird. In der oben erwähnten Gegend im . County )oxl (gerade an der Chicazz, Cincin nati & Charleston-Bahn) liegen, wie. kürzlich erst festgestellt wurde, noch we nigstenS 19 Ouarz'Adern, die ohne Ausnahme Gold, meist in lohnender Mcngeenthalten.unddaneben ist noch ge diegenesGold zu finden; die Adern haben eine Mächtigkeit von 2 30 Fuß. Manche de? untersuchte Proben weißen Quarzes entbielten für $4.50 Gold die i Tonne. In allen bisher bekannten Sauen zeigte es daß die Qualität des Erzes um so besser wurde, je tiefer man gina. Den lokalen Berichten nach scheint eZ wirklich, dag die Zelt eine? allgememen Ane?ker?nung und Ve?werthung der südlichen Goldlaaer nahe ist. Wenn man auch von ungewöhnlichen .Bo nanzas" in jenen Gegenden nicht ?eden kann, so sind doch Kenne? da?übe? einig, daß dort das Bergbaugeschäft bei eini germaßen praktischem Betrieb noch aus lange Zeit einen soliden Gewinn abwerfen und erheblich zum Reichthum des Südens beitragen kann. . Deutschenhaß in'Vrasilien. Ueber die Mißhandlungen Deutscher .n Brasilien, von denen neuerdings empö:ende Details in deutschländischen Blättern mitgetheilt wurden, bringt der Reichsanzeiger- eine Klarstellung. Dieselbe bezieht sich zunächst auf eine im No?cmber vo?gekommene Mißhandlung an einem Friedrich Hensel, ' der dieser erlegen ist. .Es wird festgestellt, daß dieser nicht Deutscher, fondern Deutsch'Brasilianer gewesen ist, und der deutsche Vertreter tlt Brasilien daher kein Äecht zur Einwirkung hatte. Sodann aber hat eine weitere AuZschrei tung de? brasiliamschen Polizei am Weihnachtsabend des vergsugenen Jad res in Sao Paulo bei Gelegenheit' &l dortigen Deutschen Allgemeinen Arbi terverein stattgefunden, wobei zwei deutsche Reichsangehörige mit der' blan ken Waffe verlegt und ihre Musitin strumente vernichtet worden sind. Ter brasilianische Minister deS AuSwärtigen hat gegenüber dem kaiserlichen Vertreter in Rio, der sich der Interesse ver Vezcyadiglen oyne Verzug warw angenommen hat, emSuMtdaj. fct
Polizeiorgane im UnttSZ! gewesen feien, und. die Entlassung der Schuldigen aus tem Polizei.orpS versprochen, wäh rend die Frage der Entschädigung derbetroffenen ReichSangehörigen gegen wärlig noch der Erörterung zwischen dein deutschen Konsul in Sao Paulo und den 'dortigen Localbehörden unter liegt. Was endlich den dritten, in der Frankfurter Zeitung- zur- Sprache gebrachten Fall anlangt, der sich' am Sonntag voc Fastnacht in Curitiba im Staate Parana zugetragen haben soll, so ist der diplomatische Vertreter des Reichs in Rio telegraphisch angewiesen worden, die Sache zu untersuchen und, wenn die Interessen von Reichsangehö ?igen dabei ve?let worden fein sollten, bei der brasilianischen Regierung mit allem Nachdruck die energische Bestra fung der etwa schuldigen brasilianischen Beamten, sowie die Gemährung einer vollständigen Entschädigung für die be troffenen Deutschen zu beantragen. Vom Anlande. Wenn die Crinoline hier wirklich Mode werden sollte, so müssen wir sie um Derentwillen willkommen heißen, was darinnen steckt. Das neue Torpedoboot Cushing- ist hellgrün angestrichen worden. Auf den Ablaugen- Wogen des Meeres muß das einen prächtigen Far beneffekt geben. , W e s l e y C o r n s i st z u m Mayor
von Jronton in Ohio für den dreizehn- j im AmlSlermln gewählt worden, eil seiner ersten Erw..hlung hat er das Amt ununterbrochen verwaltet. Während eines kürzlichen nächtlichen Gewitters schlug der Blitz in ein Stallgebäude auf der dem Pferdezüchte? Charles Reed gehörig. Fair view-Farm bei Nafhville. Tenn. Das Gebäude enthielt auße? eine? Menge Heu 25 Volldlut-Zuchtstuten, von denen mehrere tragend waren. Die Flammen fanden in dem Heu reichliche Nahrung und hüllten bald' das Gebäude von einem Ende zum anderen ein. Die sämmtlichen Pferde kamen in den Flammen um und außerdem verb?ann ten noch 2500 Bufhel Hafer und an dere werthvolle Gegenstünde. Ter Brandschaden beläuft sich auf 8100,000. Der N orddeu tsche Ll oyd" hat eine neue Dampferlinie zwischen New ?)ork imft Bremen eröffnet, welche den NamenRoland Linie- führen und aus den Dampfern Golf os Mertto" und Longhton- bestehen wird. Diese Dampfer, welche 350 Fuß lang und 40 Fuß breit sind, einen Gehalt von 3000 Tonnen und 480 Pferdekräfte besitzen, sind nur zur Beförderung von Fracht und ZwifchendeckÄ Pasfagieren be stimmt. Von Lepteren kann jedes der Schiffe 500 unterdringen. 'Man. sah sich zu dem Schritte gezwungen, weil man unter den bestehenden Gesellschafts vertrügen die neuen Dampfer nicht in Dienst stellen tonnte. Ein durch di elektrische .Trolley" Straßenbahn herbeigeführ ter arger Uebelstand ist kürzlich in Sa ginam, Mich., zu Tage getreten. Es ist nämlich beobachte: morden, daß der duich den Erdboden geleitete elektrische Gegenstrom die eisernen Wasserröhren ss stark angreist, daß sie nach unve? hältnißinäig kurzer Benutzung leck werden. Die Ausbesserung solcher Lecks hat dr Stadt bereits über 500 Dollars gekostet und es werden jetzt Errnittelun gen darüber angestellt, durch welche Schutzmittel die Beschädigung der Röh ren am Besten, vermieden werden kann. Eine äußer st romantische Erbschaftsklage ist kürzlich von dem Obergerlcht.. von Arizona entschieden worden. John D. Walker, früher Häuptling der Pima Indianer, -starb vor Kurzem, wie man glaubt, als Junggefelle, und zwar in einer Irren anstalt. Seine Brüder machten gerade ihre Ansprüche auf die zwei Millionen Dollars betragende Hinterlassenschaft geltend, als eine Abenteurerin auf der Ätldsläche erschien, und sich sürWalkers Wittwe und alleiniae Erbin auöaab. Das Obergericht von Arizona hat nun die Wittwe abgewiesen, da die Brüder den Beweis lieferten, das die Abenteu rerin den Irren vor zwei Jahren aus der Irrenanstalt entführte und eine Scheinheirath mit ihm einging. Neu lich erschien eine w.itere angebliche Er bin in der Gestalt der vierzehnjährigen Juana Walker, einem wunderhübschen Half Breed" Mädchen, welches Walker auf seine Kosten in Mesa City erziehen und gründlich ausbilden ließ, angeblich aus Philanthropie: Juana will aber Beweise haben, das der Menschenfreund ihr Vater war, und ihre Mutter, eine Pima Indianerin, während seiner Häuptlingszeit ehelichte. Walker ist der bekannteste Mensch in Arizona und die Klage erregt day?r gewaltiges Auf sehen. Aus dem Leben des ! ji r z. lich in New z)ork im Alter von neun undsechziq Jahren gestorbenen Acht undvierzigerS Karl Buchheister berichten NewYorkcr Blätter Folgendes: Buchhei ster wurde im März 1824 in derNSHevon Neisse in Schlesien grdoren. Schon .in jungen Jahren kam er nach Breslau und war am dortigen Stadtthestex als Decorationsmaler und später als Bal lettänzer thätig. Tie Sturm- und Drang Periode von 1343 fand ihn jn den Reihen der Revolutionäre. Beim Hereiabruche der Reg tion wurde er vor Gericht gestellt und zu mehrzähr: ger Zuchthausstrafe verurtheilt, dit er allerdings, nie verbüßt hat. Durch emen Zufall gelang e5 ihm nämlich. aus dem GerichtSfaal zu entkommen und sich m Sicherheit zu briugen. Im Frühjahr 1350 - traf er in New 7)l ein. Wie so vielen seiner Genoffen, die mit ihm in den Reihen der Frei heitSkämpfer gestanden hatten und von der Reaction über den Ocean verfchla gen wurden, lachte auch ihm hier An sangS das Glück nicht; er hatte hart um sein Dasein zu kämpfen. Zuerst griff er wieder zu Pinsel und Palette, i - r i t '. t . vann veriucyie er hcd ai cyauipttler, .biS er gegen Ende der fünfziger Jahre mit etwas erspartem Gelde e'n Masken ! gardcrode.Ceschäft eröffnete. ' Seitdem war ihn5 das Glück hold; seine ge schäftlichen Unternehmungen waren von Erfolg gekrönt, wozu seine ausgebreitete Bekanntschaft MsjeLgkitbeit in
VereinStreiftn Manches beigetragen haden mag. Ein sonderbarer Kauz war ein alter Teutscher Namens Friedrich Drinkhardt, der kürzlich in der Nähe von Bicknell im Staate Jndiana gestorben ist.- Vor 53 Jahren kam Trznkbardt aus.Teutjchland nach Vin cennes und kaufte eine große Farm, die er bis zu seinem Tode bewirthschaftet hat. In seinem ganzen Leben hat er feine Farm nur zwei Mal verlassen, das letzte Mal, als vor mehreren Iah ren seine Frau starb. . Er hatte eine erwachsene Tochter, welche b!ö)sinnig war. Diese hielt er in einem Zimmer lange Jahre gefangen. ES gelang ihr endlich, zu entfliehen. Vollständig nackt erreichte sie daS Haus eines Nach, bars, wurde aber von Drinkhardt zu
ückgeholt. Die Nachbarn veranlaßten . ' JTt tf. 1 w I Die Gerichte zum Eintchreiten und nach ertl ha.imiixllin Cr I einem verzweifelten Kampf mit Drink hardt wurde das Mädchen erlöst und in einer Irrenanstalt untergebracht, wo es unlängst gestorben ist. Drink hardt war seither noch menschenscheuer und nur noch für die Pferdeküufer, welche bei ihm stets die besten Zucht pferde fanden, zu sprechen. Im Jäh jo.n sperrte er -vor sieben Jahren ein Süllen in einen Stall, und ließ eö nie wieder heraus. Die Glieder deS ar men Thieres sind in Folge dessen voll ständig verwachsen und das Thier ist so bösartig geworden, daß sich ibm Nie mand zu nahen waat. Drinkhardt var als der eifrigste Zeitunasleser in der Umgegend bekannt, er war Abon nent von nicht weniger als 55 deutschen Zeitungen, duldete aber nicht, daß ihn jemals ein Reisender besuchte, sondern sandte sein Geld immer per Post ein. Die Behörden suchen jetzt nach den un bekannten Erben der auf 540,000 ge schätzten Hinterlassenschaft. Beerb igungSzwecken dienen in den Ver. Staaten etwa 30 Quadratmeilen Landes. Manschätz t daß $600,000,000 jährlich gelegentlich der Pferde - Wettrennen in diesem Lande gespendet wer ven. Etwa 13,000 Bibeln weroen täglich durch die verschiedenen Bibelge sellschasten auf der Erde ausgegeben. Im letzten Jahre betrug die Zahl der von ihnen in Umlauf gesetzten Bi beln 4,000,000. Diese Bibeln er scheinen in 304 verschiedenen Sprachen. Dle ylne?en tlns ore er fahrensten Obftdaumzüchter der Welt.' Schon Marco Polo versicherte, daß sie die schmackhaftesten Birnen im Gewicht von zehn Pfund ziehen. Verfällt da ein gewisser Michael Grosse aus die Idee, Blutegel auS Dalmatien nach den Ver. Staaten zu importiren, als ob wir nicht schon an Ueberfluß ln diesem Artikel litten.. Grosse schiffte die niedlichen Thierchen zehntausend an der Zahl auf der. Werra" ein, wo s'.e rn einer leeren Cabine Unterkunft fanden. Eines Tages waren diese Blutsauger ver, schwunden gestorben, wie Steward Bauninger behauptet, und der Steward, hatte sie über Bord geworfen. Ueber diese rücksichtslose Behandlung von Einwanderern- hat Grosse bei den Behörden aus ElliS Island Beschwerde geführt. - Vom uiiciaiiöe. W i e wir d e m ,R e i ch 3 anzeiget entnehmen, ist dem Dr. phil. Hermann Sprengel das Prädikat Pro fessor verliehen wmden. Der in Lon
don ledende deutsche Gelehrte war der Wjedomosti" für ihre Forderungen erste, welcher schon zu Anfang der'sieb nach drakonischen Maßregeln gegen die ziger Jahre die Bedeutung gewisser Deutschen heftig an und schildert diese Sudstanzen als ExplosionS und als ein nützliches Element für das Sprengmittel erperimentell dargethan. Reich. und in seinen wissenschaftlichen . Die in Paris Zerstör, namentlich aus die Verwendbarkeit bene Wittwe Allernandi aus Basel hat der Pikrmtäure und anderer organ. cher hm Bund 40,000, der Stadt Basel Nitroverbindungen als Eiployonsstollt m,OQQ, dem Kanton Basel Land htngewlezen hat. Seme Ernndungen 30000 unö bem Danton Solothurn bilden thatsächlich d,e Grundlage sur 20,000 Franken mit der Bestimmung vermacht, daß die Zinsen dieser SchenTechnik welche Explosivkörper ; zeugt, kungen alljährlich dafür verwendet wer wie das Ranit, Bellit. Robunt,. Mell m foUerTrjllnQe, armen Arbeitertöch rnt und in rnuuste? Zeit Uf ?auchlo,e tfrn obtr Arbeiterinnen schweizerischer Pulver die durch ihre bri ante Wir-: rkunft Aussteuern zu veclchanen' kung das fchwarze S chiegpulver in den i Wiener Blatter berich. Schatten stellen. Sprengels Entoeckun- ten über eine verheerende Feuersbrunst, gen sielen indessen in eine Zeit, wo in ver am Oster ... Montag der Flecken der Technik ein Bedürfniß nach derarwj Klein Pöchlarn fast ganz zum Qpfer
gen ispreng,!onen nocy mcy! voryanoen war und man ihre Tragweite noch nicht zu schätzen wußte. Daher kam es, daß man sich ihnen gegenüber, trofc aller Bemühungen des Erfinders, ableh nend verhielt, bis dann endlich in neuerer Zeit eine große Anzahl der in den' Sprengel'schen Arbeiten progno stizirten Sprengstoffcomblnatlonen von anderen Erfindern auf'S Nexe entdeckt und zum Thil mit größtem Erfolg in die Techntt eingeführt wurde. Auch ersinderifchen Geiste Sprengels wichtige Hilfsmittel zu verdanken. Wir erin nxn hjex.nur an die von ihm zu An uiivvii jivviyv vfci .vuyiii4 yuvwti vvui sang der fechzigex Jahre erfundene fog. Sprengel'sche Luftpumpe, welche heute z ". v : . srf.n ' ...r. iur oic iziciiroicujnu cuip üu hut ordentliche Bedeutung erlangt hat, d sie .das bis jetzt einzige Hilfsinstrument, für die bei der Glühlampenfabrikation erforderliche Herstellung des luftleeren - Rgum.eS ist, in welchem der glühende Kohlenfapen Dauernd eziftiren kann. er f1fn h3L Ynhn Cl WU(WIU(I UU 1 UVU uut VI vuijit , von uucii icuicn wiunwi üuwi n f.: u . nL:i . W rc ix . I . FiiTTrt tv nimr nrt rtriTiiTTT nri ni 1411 VII illUy VVil 4 ftfVf ungen nicht den geringsten Borthezi ehabt. Erst neuerdings erinnerte man a -v v:-r. mi m:. i " . n mi fi ttck wieder dieses Mannes jut-
Anerkennung seiner großen wissen 'sich selbst aus den Stöllen. lndem schastlichen Verdienste erfolgte Verlei.die Halfter abrissen und durch die aq.
i,ung oe .Prosro"'lrto un iyu ii ui den betheiligten Kreisen atf ein Act ausgleichender Gerechtigkeit begrüßt worden.. JSin in Qarrna e r s ch e i nendeS monarchisches Blatt 'veröffent lichte dieser Tage das Verzeichnis der Verwandtschasten, die den König Hum. vert Mit den gegenwärtig reglerenden Häusern und mit den gestürzten Kö pigSfamilien verbinden: es schreibt also: WaS die geschichtlichen und 'deralöischen Aechte deZ Hau seZ Savoyen anlangt, so genügses zu sagend da 'ej da5 älteste unter allen ' regierendes Häusern Europa) Ist. Nach der Theo rie der spanischen Legitimiften hätte da au3 Savoven Anspruch, aus die
Throne von Teutschläud, Polett, Eng. !
land. Spanien, XPortugal' und Frank j reich, serner auf die von Cypern, Sa? dlnlen und Jerntalem.' Und dies Al les auf Grund der Verträge von Cäm bray, Cognac. Castel, Ca'mbrens. Ut recht u. s. w. Nach göttlichem Rechte gehörten etwa dem Könige Humbert drei Viertel von den gegenwärtigen Thronen, während er auf den Thron von Italien keinen Anspruch hätte. Die BudapesterPolizei beschäftigt sich gegenwärtig mit einer sehr dunklen und häßlichen Angelegen heit. welche sehr lebhaft an die berüch tigten Enthüllungen der Londoner Pall Mall Gazette'' erinnert. Ein bekannter Pester Zahnarzt, ein junger Mann, der sehr viel in der Lebewclt verkehrte, hatte sich damit abgegeben, fünfzehnbis sechzehnjährige Mädchen, durch weaS Balletelevinnen. einer . in eben wuv -W Mfr V V W V WV , V diefer Welt bekannten Dame'zuzufüh. I . u u 7 ren und selbst zwischen diesen Mädchen und Männern Bekanntschaften zu ver Mitteln. Tie Polizei erhielt Kenntniß von der Sache und untcrzog den Zahnarzt einem äußerst scharfen Ver höie.- Er gestand auch sein Treiben ein, schützte. aber menschenfreundliche" Absichten vor, daß er nämlich den be treffenden Elevinnen, durchwegs armen Mädchen,- durch die Bekanntschaft mit wohlhabenden Herren die Mittel zur Besserung ihrer materiellen Existenz verschaffen wollte. Die Sache dürfte nicht nur für den Zahnarzt, sondern auch für zahlreiche weiteren Kreisen angehörenden Personen von unange nehmen Folgen begleitet sein. Könnte man sich wohl einen würdigen Bürgermeister ohne pardon Hosen vorstellen? Die Stadt väter einer südungarischen Gemeinde sollten jüngst eine Sitzung halten, doch der Bürgermeister erschien nicht. Nach langem Warten schickte man zu ihm und er ließ sagen, er sei erkrankt, man möge die Sitzung vertagen. Im Laufe des'Nachmittag' erfuhr man, was dem Bürgermeister vtisirt war. Jn der Nacht hatten dir gewissen unbekannten Thäter- feinesämmtlichcn Beinkleider gestohlen und de? Lordmayor wollte denn doch nicht als Sansculotte in der Sitzung, erscheinen. Seine Verehrer veranstalteten eine Sammlung, um ihm ein Ehrenbeinkleid zu kaufen, das ihm unter großen Festlichkeiten über reicht werden lou. Äann wird es im städtischen Archive . dkponirt, um bei einem ähnlichen- tfiiüe zur stelle zu fem. Ein russischer Edel mann in Jckaterinoßlaw, Herr Ssine gub hat den Muth, im Grashdanin' der Deutschenhetze seiner Standesae nossen im gennnnten Gouvernement entgegenzutreten. Er erklärt die deut schen Kolonisten für das ehrlichste, gebildetste, nützlichste .und verläßlichste Ackerbauauch die schen zur Verbreitung der Stundeten Lehre beigetragen haben, und consta tirt die Thatsache, daß die deutschen Kolonisten das höchste Vertrauen und die größte Achtung der russischen Bauern genießen. Als Beweis hierfür erzählt er folgende Episode: Im Janu.ar dieses Jahres wurde im tauri schen Gouvernement die Verwaltung der reinen deutschen Kolonie Neuhoff nung-aufgehben und mit einem be nachbarten russischen Dorfe vereinigt. Die russischeü Bauern haben nun einen Teutschen zum Dorfältesten und einen Deutschen zum Dorfrichter gewählt. Die Now. Wrernja greift die' Mosk. ' ge allen ist. .Von 75 Hänscrn. aus denen Klein Pöchlarn besteht, sind in nerhalb 4'S undm 56 ein Rand der Flammen geworden. Am Morgen geen 7 Uhr hatte sich der gößt Theil der Einl?Ibncrschasl. wie alljäbrl'.cd am Ostermontage zu einer Provision nach dem ein? stunde entkeintenWallsähr: orte zilsammengethan. Als sie von ferne den Brand gewahrten, eilten sie über die stellen vänae des Maria aferlderges, quer durch Weingärten und-?ieaer, ihren Vchaujungen zu. Tie Meisten trafen ihre Häufer bren nend oder zu einem brennenden Half.n zusammengesunken- an. Das Feuer war in emer m:t Streb gefüllten - Scheuer zum Ausbruch gekommen und I . '- " , . " . , . grlN ron oa aus immer welter um ncy, so daß nach einer halben Stunde de its 'll Häuser brannten. Der Wind trug Flugfeuer nach westen Entfernung gen und steckte die, mit Stroh und Schindeln gedeckten Häuser der armen Bejier in Brand. Nur mit großer Mühe konnten die in den Wohnungen I - ., . , .. . Zurucraevileoknen. yilslo e alte Leute i m . m . . ' uny kleine Kinder, gerettet werden, . $vfl$ Vieh mußte man seinem Schicksale j . - uvttianen. vjitnTtre uuerbe retteten t- ' t r i . r . gelehntefl Thüren v Freie gewannen ' . n 00 Kübe und ebenso viele Schwezne sanDen den Tod in den Flammen. Am Abend wurden zwei Burschen, die Bruder Nemetz, verhas tet. Ter Jüngere soll auf Anstiften deZ Aelteren den großen Brand c legt haben. Ter Schaden betragt nach ooerstocyilqen cyasungen gegen 000 Fk. . In Brüssel begann die '5 Karwoche mit einem der Brüsseler Presse gegebenen Festmahl, das seines gleichen noch qicht gehabt haben dürft?.' Ter Leiter lner ZlussteÜüng norni ' scher Landeserzeugnisse hatte es sich dq bei zur Aufgabe gestellt, den Brüsseler - Journalisten die richtige Meinung von
Element im Reiche, iderleat.. "
Beschuldigung, daß die Teut. : l1 oc.r
iism läZäam dem Wttthe des WalnfchfleijcheS beizu. bringen. Tie Probe hatte Erfolg; das Lendenstück wurde zwar i'was hart ge . runden. o)t abex war das Fleisch ' durchaus zart. Im Allgemeinen, fand !man. daß das Walfifchfleisch den Ge 'schmack von Ochenfleifch habe. Die Hauptsache aber war, daß alle Theil nehme? an, demFeste- übereinstimmend erklärten, daß der Walsisch durchau eßbares Fleisch liefere. Nach der An sicht der Veranstalter des Essens könnte ein Kilogramm Walfischfleisch für 10 Pfennige verkauft werden; das Thier -yürde also den ärmeren Bevölkerungklassen ein Nährmittel zu unerhört billi zem Preise liefern. Uebriaens scheint
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an Bord der Auswanderungsschiffe, bier lange auf ee sind, lchon seit langer ße. und mir sehen m ihn ,ik ukunn.
Zeit Walnlchflellch gegeben zu werden. obne dar. die Vanaaiere es willen: sie halten es alle sür Rindflei'ch. .. n -1 i . t? ; ' " " . . . i ö " ' O v . v V ZZranz I. wurde beschossen, die franzö sischenGeistlichen sollten keinen Bari tragen. Duvrat, ein durch seine Be ndtsamkilt ausgezeichneter Priester, de, mehrere Jahre im Auslande gewesen war, kehrte gerade nach Frankreich zu rück, als König Franz die Augen ge .schlössen hatte. Dessen Nachfolge, 'Heinrich II. ernannte Duprat zu 'Äischof von Clermonr. Duprat yatt, aber einen lang heradwallenden, präch äigeu Bart von der Reise mitgebracht. Als er in Clermont einzog und in dle :Kirche trat, fand er die Kanzel verschlaf. !sen; vor ihr stände drei Kirchenältest Mit Scheere. Rastrmesser und em Sta itut der Kirche, in welchem geschrieben istznd, die Priester hätten bArbis r!, zu erscheinen, ohne Bart oder rasirt, 'Duprat weigerte sich, seine Bart fallen zu lassen und verließ die Kircke; e, : ärgerte sich aber so sehr über diese Vorfall, daß er bald darauf starb. !Der Kampf gegen den Bart hatte übri ,'genS schon früher einmal gespielt, nichl idfos bei den GottekmSnnern, auch aa ! Laienkinn war er anstößig geworden. !Als Heinrich I. von England sich 1104 'in der Normandie aufhielt, predigte eil Prälat Namens Serlo o beredt gegei die Sitte deS BarttragenS, daß die Zw Hörer zn Thränen gerührt wurden. Serlo dachte wahrscheinlich, man muß da? Eisen schmieden, so lange eö warm ist, h?lte eine Scheere au seiner Taschi und schnitt den andöchtigen Gemeindemitgliedern der Reihe nach die Bärt b. Die Jungfrau von Orle. ans bat einst Frankreich befreit. Dn französischen Republik würde eher mU einer Jungfrau gedient sein, die Frank nick von den Orleans befreit. GewaateSvrachwendung. Ein Hühneraugenoperateur rühmte sich selbst gekrönten Hauptern die HUynerau aen aeicknitten iu baben. DaSGeld. Das Geld ist G ft, gefährlich immer, ' Ein groses Üb:l früh und spät, Und Ein's nur weiß ich, das noch schlimmer. Und das ist: Wenn man keines hat! ' , Eingegangen. Er : Liebes Kind, thu' doch in Zukunft etwas Eichorie in den Kaffee!" Sie: Aber lieber Mann, ich habe ja heute ein großestück hineingethan !" Er : ,So, so, nun weiß ich doch, wobcr der Kaee immer so miserabel scl'meckt ?" ' Ein Elnbrecher mutz Muth haben. Nachahmer haben je doch alle Eigenschaften des Einbrechers ohne den Muth zu besitzen. Wenn euch jemand Johann Hofffches Malz-Extra!t ofserirt und es hat nicht die Unterschrift von Johann Hoff" auf dem Halse der Flasche, so nehmt es unter keinen Umftan den. DlkfcS Extrakt ist so populär, daß es pielfach nachzuahmen versucht worden ist. Dr. FÜrft, praktischer Ar;t tn Stargard, schreibt über Johann Hoff'scheS ätfalj E? trakt wie folgt : Ich habe neuerlich mit dem wcltbcrühm ten Johann Hoff'schen Malz-Extrakt Ver suche unternommen, deren über alle Er Wartungen günstigen Resultate mir die Pflicht auferlegen, Ihnen hiermit öffentlich meine dankbarste Befriedigung auszuspre chen. Ihr Malz-Extrakt hat mir in allen, auch auf hochgradiger Phthisis basirenden Lungen-Affekn'ynen gauz wesentliche Dienste geleistet, welche ich mit keinem Mittel ßch nur entfernt zu erreichen im Stande giwe, sen war Bei Schwäche, schlechter Ver. dauunq, Schlaflosigkeit :c. habe ich nach vielen fchlgeschlagerienVersuchen zn Ihrem Malj-Ertrakt gegriffen :md damtt auffgl, lend erfreuliche Erfolge erzielt. Eisner & Mendelion Co.. Jmpottäre von Bttneral WSffcnl, 6 Barclay. St., New Jork. - - Gebrauche die ächten I ok?ann Hoff'scheu Malz-Bonbous x Halöleiden, Heiserkeit und Erkältungen. Tie Johann Hoff'iche B!alz'Chocolde ist ancrkaunt als a6 beste NSHrmittrl f Linder und e nvaieezenten. . Angenehmes, kräftigendes frühstück. ' Eis ! Eis ? Bestes Lake Eis. Billigste Preise! Telephon 949. A. CAYLOR. Umgezogen. !.,dr ist hier um hier zu blcZd.n ' Die unrhmende PrariS deö Tr Bar? 5c aö Augen dnd Obren Ärzte, zmang ih IsttcBcrcn Siäumllchkelten umzuziehen ui u,ictpetc desvalv die giQumuqcctictt ir.; vvtuu Llock drö.Jron Blocl", 1l 2 W. Washington StA., ni&t z, Bsnzen-Äerrii: l.o'S. für fünfahre, n rr aurcezicbnete Oificen eingkriäitet hat für ll-t etjar.Mups! von ttuge, Ohr, S!ae und HalS üo di Acrtizyng ieNiLen ki'Kljkl.en AN gen und dle Gerahestellung von C K elugen. so wie die Overaiion zur irnt'ernug bei EtarS vorzunehmen, zu Preisen skr All erreichbar. Uon?uUatton stet und Jedermann etngeiaden.
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