Indiana Tribüne, Volume 16, Number 216, Indianapolis, Marion County, 25 April 1893 — Page 3

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Die Vankierstochtcr. Ein Roman von Gregor 3 a rn a r ( iin (Fortsetzung.) 17. Kapi tel. Das Salmon'sche Hau5 bot aiifcer lich ein ziemlich heiteres Bild Dar. Die Kommerzienräthin war glücklich, nun endlich einen Schwiegersohn. gefunden zu haben, der ihre ganze persönliche Sympathie besaß, ihr alle erdenklichen Aufmerksamkeiten erwies und zugleich für ihr Haus die Verbindung mit der vornehmen Welt herstellte. Daß Emma nichteine laute Freude über ihre Per bindung zeigte, erregte kaum ihr Mit leid und erschien ihr auch mehr oder weniger verständlich. Sie mußte ja nach Halbendorfs Bemerkungen und nach Emmas stillschweigendem Einge, ständniß glauben, daß ihre Tochter aus Eitelkeit oder au? wirklicher stiller Nei gung Halbendorf entgegen gekommen und nun über den Unwillen ihres VaterZ mißmuthig sei. Frau Salmon selbst zürnte darüber nicht und sorgt? nicht, wie weit ein solches Entgegen kommen stattgefunden habe, war doch nun Alles glücklich beendet, und mußte doch ihre Tochter nun glücklich werden, da sie als Gräfin Halbendorf in die Welt treten sollte. Halbendorf selbst hielt die Bekannt machung seiner Verlobung mit Emma um einige Tage zurück. Lassen wir Herrn Salmon etwas Zeit," sagte er der Kommerzienräthin, sich in das neue Verhältniß, in das er wider seinen Willen gedrängt ist, zu finden, und ebenso Emma, sich über den Zorn ih.es Vaters, der wohl vorÜbergehen wird, zu beruhigen." Von seinem Ttreit mit Dernau erwähnte er natürlich nichts, fr rpollte nicht, daß dessen Name im Salmon' schen Hause genannt werde, und auch jedenfalls erst die Wendung abwar ten. welche die Sache nehmen würde. Frau Salmon war nicht ganz damit einvrstand.'n, es drängte sie. der Welt jhren Triumph mitzutheilen, aber sie that auch in diesex Sache, wie immer. Alles, was Halhendorf wünschte und für recht erklärte, doch ljeß sie ganz jn der Stille die Aerlobungsanzeigen auf Pergamentpapier mit Golddrück her fallen, um sich, wenn sie allein war. an dem Anblick dieser zierlichen Karten zu erfreuen, welche an so vielen Stellen, N?ie sie es nicht unterlassen, bei den zahlreichen Besuchen, die sie zu ihrer Theestunde empfing, allerlei hingewor fene Bemerkungen zu machen, welche dann wieder neugierige Fragen veran laßten. auf die sie halb verständliche Antworten mit geheimnißvoll lächelnder Miene gab, so daß bald in den Kreisen, toelchs das Salmon'sche Haus berühr jen, eine Dame her anderen die große Neuigkeit als tiefstes und uizverhrüch' lichste's Geheimniß zuflüsterte. Herrn Salmon sah man wenig, aber pqz fiel ia nicht auf, da er sich stets von den stttksen seiner Frau zurückgehalten hatte, und daß Cmmg, wenn sie. im Salon ihrer Mutter erschien, s$n?eiq fern und theilnahmslos, wie in tiefe Gedanken versunken dasaß, das fand man auch natürlich d.lt junge Braut --- r hatte jg so Vtkl anders IN ihrCM itpÖif und chrem Herzen, und vielleicht, lo slu. sterte wohl die eine oder, die andere Freundin des HauseZ, fühlte sich die künftige Gräfin Halbendorf schon so vornehm, daß sie auf lbre früheren Bekannten glaubte kalt und hcchmüthig herahsehen zu kKnney. Halbendors ließ sich nur jel'en sehen und blieb nicht lange; er änderle nichts jn seinem Benehmen gegen Emma, er richtete stets nur wenige höfliche Worte an sie, die keine Antwort verlangten. Wenn er Salmon begegnete, so vermied er ebenfalls jedes Gespräch und zeigte smen achfungsvollen Ernst jn sk.jnen - ,mmernenrätbin bews er zärtliche Ehrerbietung, welche die Mztte hielt zwischen ritterlicher Galan I. l m M sts!? Ufl IMVIIcher erlrauiiqikll : t ÜÄS.b'r und rrirynlr iinuicr trvuzkt uiu auicu blick, in welch'M sie den Grasen würde als ihren lieben Sohn anreden kön NM. Endlich fam auch die fq ersehnte Stunde. . Halbendorf hatte sich täglich nach Dernaus Befinden erkundigen lassen. und als er nach einiger Zeit hörte, dag dte Aerzte kerne unmittelbare Gebens gksahr mehr fürchteten und nur cirt? langwierige yellpng tn Aussicht stell, ten. die vielleicht wegen der Mitleiden schaft der Lungenge äve emen späteren Aufenthalt ,m Süden erfordern, werde. da hielt er keine längere Zögexung inehr . ,, n w r . i v . K : j. IUr nolllia uno oi oz ommerzienru? tbin.zu ihrem höchsten Erstaunen, verrn Salmon nun die Verön'entlichuna deZ tei9tn w 'hw... j Die Kommernenräthln brachte strab lend vor Freude ibrem Manne die be reits fertigen Karten mit einer von ihr i c ,ri-i. o:n snx..i:.M i uujyciicii yiutti uuu uicn"1 zur Versendung derselben. ffm ter, ohne zede Vegenvemerlung $ Smnim Usid nach den, Adressen versendeli. zu iqs? ikn- . . . Die Kommerzienräthin aber ging tq der Freude ihres Herzens zu Emma, umarmte ihre Tochter so zärtlich, wie sie eS seit lange nicht gethan, und theilte ihr die sroye Botschaft Mit. ' .Nun mache aber auch ein anderes Gesicht," sagte sie .übermorgen wer det ibr Cure Visitentournee beainnen. da mußt Du vergnügt und glück,.zs.k. n in s.k hfi rnrtrh IIU uuwnyvn, ttvy. vf, vhv iv . sich freilich nicht schicken.. Und mache Z Vsr kewen Kummer, der Vater wird ' aikch wieder Mz vergnügt werden, er! wird auch eine andere Meinung über die vornehme Welt bekommen, wenn - Du erst in derselben' ganz heimisch bifZ.? ' '. ' 1 Sie plauderte noch ejnige Augenblicke l über die neuen Livreen, welche sie für die Besuche des Brautpaares bestellt ' hatte, über das Diner, das sie geben würden, und ging dann, ihre Tochter nocd einmal auf die Stirn küssend. 1

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MMMMV ftraHke'nö davon, da ihr ein Besuch gemeldet wurde, dem sie jü nun die glänzende Botschaft ohn aeheimnißvolle Andeutung frei und offen mittheilen dürfte. Emma hatte sich während der letzten Tage in einer Art von lethargischer trt .! .e v. w 2)icicqiiugicii oesunoen. Als nun die Wirklichkeit in greifbarer, unabän derlicher Bestimmtheit vor sie hintrat, ' ' W l i. . . - . uneromii wie oer aov uno ooch nm wie dieser das Leiden endend, da wallte , noch einmal ih-.e ganze Willenskrast, ihre ganze Empörung gegen , das na menlosc Elend, das ohne ihre Schuld; über sie hereingebrochen war, auf, es j war wie der instinktive Trieb der Selbst i erhaltung. der auch den Lebensmüden ! , I . . Ä . f . . ' . i orangr. um use zu rufen, wenn vle Wellen, in denen er selbst 'das Ende seines Jammers gesucht, über ihn zu sammenschlagen. . Sie sprang au.s und eilte in das j Zimmer ihres Vaters. Silmon sah sie verwundert m:t düsteren, schmerzvollen Blickenan. als sie athemlos, mit flammenden' Wan gen und blitzenden Augen vor ihm stand. Mein Vater. rief sie, .noch ein mal flehe ich Dich an, höre mich, ehe das Entsetzliche. Unwiderrufliche ge schieht! Du mußt mich hören, ich bin ! Dein Kind, ich habe das Recht, es zu verlangen." .Und was hast Du mir zu sagen?" fragte Salmon, hab ich Dich nicht ge fragt, und hast Du nicht geantwortet durch Dein schweigen f" O Vater. Du hättest mich nicht fra gen sollen, Vu hätten mir glauben sollen auch ohne Fragen, Mir glauben sollen, daß ich unschuldig, daß ich das Opfer eines unglückjelig'en Verhängnis ses sei." Glauben?" sagte Salmon, .was soll ich glauben, wenn die unwiderleg slchen Zeugnisse sprechen, und wenn Du nicht vermggst, sie der Unwqhrheit zu zeihen?" Zeugnisse, mein Vater! Und welche Zeugnisse hätten his KraftDein Herz gegen Deine Tochter zu verhär ten. der Du doch sonst keine Lüge hast vorwerfen können?" .Es sind Zeugniffe," sagte Salmon, denen Du nichts hast e'ntaeaensedcn können, Zeugnisse die mir die Scham röthe in's esicht getrieben, die Scham über mein eigenes Fleisch und Blut, mir, der ich noch nie in meinem Leben den Blick vor Jemand gesenkt. Kannst Du eö mlr nachfühlen, was ich empfand gls Carl Mühlberg erklärte, deß er nicht im tzstanhe sei, Mr seine Hud und seinen Namen zu gelbe? .Carl Mühlberg!" rief Emma. (5r ist ein Fremder, den Du niemals achtet ya,l." Um so schlimmer, um so trauriger für mich." erwiederte Salmon, .wenn er selbst meine Tochter nicht sür würk:g hält, seinen Namen zu sühren. bn schlimmer qls dgl, sausend Mal Ichu mer ist das Zeugniß ejneS Mannci. den ich achten muß. und gegen den Tu nichts einwenden - kannst. Ich ha't? Dir," fuhr er wehmüthig fort, .der sprechen, die Bewerbung des Lieu'.e nant? Pon Dernau noch einmal zu prö fen, ich hahe mlch nach ihm erkundlat und nur Gutes gehört, ich war geworden, ich bin es ja immer gegen 'ich gewsjen, ,ch schnev iym. ich dt ihn, noch einmal zu mir zu kommen, sieh, was er mir antwortet." Er nahm aus dem Schubfach feines Schreibtisches den zerknitterten Brief Dernaus und reichte ihn feiner Tochter. tsnma lqß. ie wurde bleich wieder Tod. Das Papier entfiel ihrer zitternden Hand. .Das hat er geschrieben?" sagte sie ihre Stimme klang wie ein sterben der Hauch .das hat er schreiben tön lnen? O. dann ist Alles ans. dann ist Alles gleichgiltig. was nachfolgt." Dn siebst niohl.i sagte 'Salmon, daß hies Zeugniß unwiderlegUch ist. er hat Dich geliebt, und er glaubt nicht an Dich, alsa muß er wissen., was niich zwingt, ein Ende zu machen, um die Ehe meines Namens zu retten." .Er hat mich geliebt er glaubt nicht' an mich " flüsterte Emma. Ihre Arme hingen schlaff herab, ihr Gesicht war starr. gDer Arnie! sagte Salmon. .Bei Gott, pm ihn thut, mir baS Herz weh, der so grausam das Opfer eines leicht sinnigen' Spiels hat werden müssen. Du sollst. Du mußt Alles wiffen. Du sollst sehen, wohin die eitle Thorheit fuhrt. . Dernau, der Dich hetzte, der um Deinetwillen sich vor mir demü thigte und von mir anhören mußte. was ich bereue, ihm gesagt zu haben. er hat nicht nur die Hoffnung seines Glückes und den Glauben an die Menschheit verloren, nein, er, der Be trogene. der Gekränkte wird öielleicht mit seinem Leben den Frevel bünen. der an ihm geübt wurde; cr liegt schwer verwundet darnieder, und noch ist keine sichere - Hoffnung auf seine Rettung vorhanden. Emma - schlug die Augen auf, ein Schauer rieselte durch ihre Glieder .Er ist verwundet " sagte sie. .schwer verwundet? O mein Gott. wäre es möglich, sollte Sie drückte die Hand auf ihr Herz und blickte ängstlich raäenh" iyrerj Vater an. .Sprich das Wort nicht au?,- rief dieser, .was auf Deinen Lippen zittert. es wäre eine schmähliche Beleidigung eines braven Mannes. Nein, so seig ist cr nicht, da er dem irdischen Jam mer entfliehen möchte. Er hat Jenen, der sein Glück gestohlen, in seiner Ehre angegriffen, ihm das vernichtende Wort stlneZ gerechten .ZorneS entgegenge schleudert, und wahrlich, s sehr ick slllffi Öls ,IIi:eI,N ,tt, mplkam,' -7 . . ' I 'rri" " J ,,.., PfeS verdamme ihm verdenke ich nichr, daß er Leben für Leben forderte, über jammervoll ist eS,' daß in diesem Spiel die Gerechtigkeit nicht hie Würfes lenkte. Hgsbedorf hqtte tzen ersteri. Schuß, und sel'n Kugel fänd den Weg sZ DernauZ Bru' " ' WÄhrentz Salmon ' in tiefer Vewe gung sprach, hatte sich Emmas Gesicht immer mehr belebt, qualvolle Angst und Unruhe lag auf ihren Zügen, aber zugleich auch strahlte eS wie glückselige Jl5ude aus ibren Augen, es sckien.'

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11 tU Ö5 ihre beb'enden Wpen ttdjHrt wollten. .Cr har sich mit Halbendorf geschla gen," sagte sie, .für mich geschlagen und ist das gewiß mein Vater?" .Ganz gewiß, ich weiß eS aus siche rer Quelle." .Wäre eS möglich," dachte er schau dernd, mit entsetzten Blicken daS seltsame Miencnspiel in Emmas Gesicht betrachtend, .daß die unersättliche weibliche Eitelkeit, die alte Erbsünde des Menschengeschlechts, darin eine kitzelnde Befriedigung finden könne." .Und er lebt er lebt, sagst Du?" fragte Emma, .r lebt," antwortete Salmon, und Gott gebe, daß ihm das Leben erhal ten bleibe, damit so schwere Schuld nicht Dein Haupt belaste." Emma hörte kaum auf die Worte ihres Vaters. .Er lebt." sagte sie leise .und für mich hat er sich dem Tode entgegen gestellt! Dennoch, dennoch, muß er mich geliebt haben! Er lebt, er darf , Nicht, er wird Nicht sterben!" . Sie wendete sich wie träumend, als ob Alles, was sie umgab, nicht für sie da sei, ab und ging, wie von einer geheimnißvollen magnetischen Krast ge trieben, hinaus. .Celtsam, seltsam!" sagte salmon kopsschüttelnd, .damit ist die zufrieden, daß der Arme nicht tödtlich getroffen ist! Vor dem rächenden Geist de5 Todten würde sie vielleicht gezittert haben, aber an dem Lebenden schreibet sie lächelnd vorbei. Doch was küm mertS mich? Was geschehen mußte, ist geschehen, ich habe wohl kaum vom Leben noch etwas zu hoffen, aber. Gott sei Dank, auch wohl nicht? mehr zu fürchten.Emma war in ihr Zimmer zurück gekehrt, immer schien es, ' als ob sie einer unwiderstehlichen Macht gehorche, die ihr ganzes Denken und Wallen beherrschte, - ' . Wie mechantich kleidete sie sich zum Ausgehen an und verließ das Haus, ohne auch nur ihrem Kammermädchen etwas davon zu sagen, was sie sonst wohl in den seltenen Fällen zu thun pflegte, in denen sie allein einen Be such oder einen Einkauf in der Stadt zu machen hatte. Sie hatte gebangt und geschwankt, als es sich einst darum handelte, Dernau Nachritt zu geben. 1 jetzt trat ne sicher und ohne Scheu in den ersten besten Laden ein und forderte das Adreßbuch. Sie fand m der That DeruauS Wohnung. die derselbe selten zu wechseln flegte. und fuhr nach dem angegebenen ause, das west hinauf sn dex Nahe der aserne lag. .Er hat mich geliebt." sprach sie im mer wieder und wieder vor sich hin, .er hat mich vertheidigt, er darf nicht ster den!" Sie stieg zwei Treppen hinauf. Sie fand das Schild mit Dernaus Namen. Sie zog die Glocke. Der Bursche im Leinwandskittel ön nete und blickte sie erstaunt an. Er hatte noch nie einen Damenbesuch bei seinem Officier gesehen. Auf ihr Ver langen, den Kranken zu sprechen, ant wartete er kopfschüttelnd : ,DaS wird' nicht gehen, der Herr Lieutenant sind matf, und der Doctor öat selbst den Herren Kameraden ver boten, oft zu kommen und viel mit ihm zu sprechen." Emma war m den inneren Korridor getreten.. lZsorisctzung folgt.) Pt theuren UnauStprchlich,. Jn einer Weinhandlung ersten Ran. geö erscheint eines Tages ein distinguirt aussehender Fremder und thut sich an dem Besten, was Küche und Keller b:e' tet. gütlich. Als die Zeche zu einer be trächtlichen Höh angewachsen ist, rutt ez den Wirth. . .Ich möchte zahlen! sagte er?. Bitte sehr'" erwiderte der Wirth. .Aber ich habe kein Geld!" erklärt der noble Mann mit größter Ruhe. Sie müssen mir creditiren!" .Fallt mir gar nicht ein!" platzt der Weinhändler heraus, der plötzlich den Gentleman durchschaut. ,Sie sind ein aanz gewöhnlicher Lump! Wenn Sie nicht zahlen, werde ich Ihnen ohne Um stände den Rock ausziehen und hier be. halten!" .Meinetwegen! Aber wenn Sie mich durchaus pfänden vollen, so thun Sie mir wenigstens einen Gefallen : ziehen Sie mir nicht d?n Rocf aus, sondern die .Hosen! Wa aS ! .Ich bitte Sie darum, behalten BU Heber meine Beinkleider, sie bieten Jt y'kN dych dieselbe Garantie. . Ich hab ja einen langen Ulster, der mir bis an hie Schuhe reicht, und kann ohne Hosen ganz gut nach Hause gehen!" - . Der Wirth, der den seltsamen Gafl offenbar sür geistig gestört halt, willigt in dieses Verlangen und der Fremd entfernt sich als Sansculotte in seine lattaen Mantel gehüllt. Am anderen Morgen ertönt auf dem Corndor des Hotels, in dem der Hoch fiapler abgestiegen ist, ein furchtbar Lärm. 'Kellner. Wirth und Gäste stürze, yych dem Zimmer des Fremden, der sich rose wüthend' geberdet. ,Wo sind meine Hosen?" schreit er. .Ich habe sie mit meinen Kleidern zum Putzen an die Thür gehängt, und nun n f V Im jinD sie verichwunoen:.Ich habe keineBeinkleider gesehen! erllärt der Hausknecht. '.' ! .WaZ? Sie unverschämter Mensch! Sie wollen wohl behaupten, dan a ybne Hosen nachHause gekommen bin?" chimp t der .Bestoylene'i. Der otylier, der durch den Vorfall das Renommee seines Hauses gefährdet siebt, legt sich ins Mittel. Er sucht den fremden zu beruhigen und verspricht ihm Schadenersatz. - .. .Ach. was 'iegt mir an den Hosen, die sosteten kaum 40 Mj."., meint bei Gask. Ad,r ich hatte Pyrtemon' naie rntt u??r OO Kl in dr Tasche und das ist mit gestohlen worden !" . Der Wirth, der sein Hotel im Geiste schon - überall als Diebeshöhle ver schrieen . sieht, wo die Reisenden nicht einmal ihrer Hosen sicher sind, dletel dem Sestobleneu 300 Mk. an. wenn er ! 'sicb etsöädicU. erklärt und von einer

MMch Attzeiae Abstand nkmmt. Auch bringt er ihm noch seine neue Sonntagshose, damit er abreisen kann. Der Schwindler zieht die Beinkleid an, steckt, die 300 Mark ein und fährt, noch immer brummend und schmollend, ab. .

Nach drei Tagen besucht der Unglück, liche Hotelier eine Weinhandlung, mil deren Inhaber er befreundet ist. Er erzählt ibm unter dem Siegel bet Verschwiegenheit sein Mißgeschick mit der theuren Hose, da bricht der Wein Händler in ein lautes Lachen aus und holt au dem Garderobenspind ein paar Unaussprechliche. Sind es vielleicht die, welche dei nem Fremden gestohlen worden sind?" fragte er. Der Hotelier erkennt sie auf den er sten Blick als zu dem Anzug des bestoh lenen Gastes passend. .Wie kommen die hierher!" ruft er erstaunt. .Ich habe sie dem Gauner selbst auS gezogen!" gesteht der Wirth ganz klein laut. .Er hat mich extra darum gebe ten, damit er Dich euch prellen kann!So hat ein Schlauberger zwei Flie gen mit einer Kla pe geschlagen und mit einer' schäbigen Hose zwei ehrlich, Leute betrogen! Sammelsucht. Die Sucht, altes Porzellan zu f,r meln, die heutzutage bekanntlich nicht selten die wunderlichsten Blütben treikt. herrscht, so unglaublich es klingen mag. in noch weit höherem Grade als bei den Trägern der Zivilisation unter den Kil den, als berüchtigte Menschenfresser der schrieenen Ureinwohnern von Borneo, dem urwälderischen 5lnselkolok. ..wa ein Asse von einem Ende der Insel zum andern gelangen könnte, ohne den Boden zu beiühren". Zu den größten Schär zcn dieser, zur malavischen . Raffe gehö. renden, in mehr als hundert Stammmit 20 bis 30 Svracken lerkallendrn Dajaken, deren Leben sich in den größten id.rspruchen bewegt, m emem sonder baren und fast unbeareiflicken Nebenein. ander von sogar seinerer Sittlichkeit und uraltem 'avn, verbunden mit graust, gen Bräuchen. gehört eine Anzahl von Gudji blanga," eine ArZ von China eingeführter glasirter Krüge, in grüner, blauer oder brauner Zvarbe und verliert mit erhabenen Eidechsen oder Schlag gensiguren. Der holländische J?orsckunttls?i) Pcrelär giebt in seinem Werke Ethno. graphische Beschriivina der Daiaki". de, Wes..Ztg." zufolge, eine genaue Erörte. rung uoer dl.ese W blanga, welche de, einheimischen Saae iufolae aus dem Ue. Herrest desselben ThonS gefertigt sein svuen, aus welchem ,Mayalora" dn Allmachtige werft die Sonne und als -dann den Mond formte. Dielen kostbaren lAefäien. b'ti ?e na A hr CnrKb I w-w mw wmwwy v V M dem Muster und vor allen Dinaen nack dem Alter und dem guterhaltenden Zu slanve emen Werth von hundert bli dreitausend Gulden baben. werden bei. sende Kräfte zuaeschrieben, und man bb' k. - a. . V M ctr 1 1 t iraryiel nc ai ucrnci, ca Vus, worn ??4 1 r m rr ne ausvewaorr erven, gegm ooie wev ster zu schützen. Interessant ist , daß diese verrückte Vor.ellansukdt der Daia, fen : gerade tyie hei uns eine gau ::x . o-v .. . r-in nr.r o"vUiii von yaiiajungcn in'i Lsben gerufen hat, die von den Chinesen eifrig betrieben wird. Jn Samarinda verkaufen die Söhne des himmlischen Reiches sehr künstliche Nach, ahmunzen von alten Vasen für fünf Gulden das Stück, wenn sie nicht einen Dummen Yor sich haben. Sprünge, Schrammen, Altersflecke und sonstige Änzeichen her Antiquität sind .auf's Ge. näueste an ihnen nachgebildet. Zum Unterschiede von so manchen Pariser unt Londoner Kennern" fällt der Dajake jedoch niemals auf solche verfälscht Gudji blangaS hinein, sondern, zahlj lieber Hur.d:rte von Guldeq für ein echtes und beglaubigtes Exemplar. Jcde dieser Miniatur Verwandten von Sonntz und Mond hat übrigens seinen Stamm bäum, der sich yon Geschlecht zu Ge schlecht yererbt und heilig gehalte? wird. E i n junger Movalphi l o s o v h. Mutter: Nun, Georg. Du mußt diesenKuchen mit Deinem Bruder ehrlich theilen. Geora : Was beikt denn ehrlich. Mama? Mutter : Nun, ? TNi. k rr- ir. . t ' vu0 ju lyui VUv yvl)C KSIUO, gcDcn sollst. Geora: Ach. Mama, dann wär' eS mir lieber, wenn Karl den Kucken ehrlich theilte! Isltit3 tn u r o o a einen Volksstamm von ungefähr 7000 Seelen gibt, bei dem Geldzeichen bis heute noch nicht eingeführt sind, wird erst jeSit durch die Veröffentlichung einer Monagraphie in den Beiträgen der kaukan scheu Adthellung der kaiserlichen ruisi, schkn Geographischen. Gesellschaft" be kannt. ES bandelt sich um die im Tionetfchen Kreise des Gouvernements Tiflis wohnenden Ehewsuren. Als Einheit bei der Werthderechnung gilt in Ehewsurien die Kuh (l0 Rubel). Vier Kühe repräsentiren den Werth ,iner Stute, sechs Kühe den Werth ei. nes Wallachs. Beispielsweise wird die Geldbuße für Verwundunaen iaeaen über Mord und Todtschlag kommt die i rw w r . VlUlraqe m Anwenoung) svlgenoer m.aßen' berechnet: ' Eine Schädelverwunhü n n f fTtet bei Kntblökuna des Ke, birn'5l6 Kühe, bei Knochenbruch mit Svlilterabsanderüna 5 Kühe, bei ein sacken Brück 3 Kühe. Eine Stirn unde kostet 3 Schafsböcke (7 Rbl. 29 Kop.) Eine höchst wunderbare Berechnunqsweise der Buße greift bei Gcsichtswunden Platz. Sind kärtiae Tbeile des Gesichts verlebt, s werden abwechselnd Weizen unh Gr, . n. ... v. n.!'.1 . .. steniorner, oie erperen, er ange nacy, . . , . ' c" v crr . ' : c i die letzterer!. aueZ aus die Wunde gereiht darauf von der Änzabl Körner.' nd h'xt stck dabei eraibt. bei Seite aeworlen.' Soviel Körner nachblieben. kdiel KW müssen ais VNe yeregeoen weroen. ,!,lbe Nrn,?dur findet bei Werwun I dunaen der unbehaarten Gesichtsthttle, , r cn.r. rin u . . namenln oer wji c im , iiwr iwia alödann blos ein Drittel der. bezeichne ten Körner,abl beseitigt und nickt Win ter sondern Eylnmerroeizen angewandt. Eine schwere Verlegung der Hand kostet sechzehit Kühe, während VerstWmeluuz der einzelnen Finger, und zwar oe Taume.nS fünf Kü.he, dZ Zeigefingers, vier Kühe n. l. t tosten. Das Theü. erste ist Verlust eines Auges : 30 Kühe. Streitsälle werden' von Schiedsrichtern entschieden. - -

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Zur Geschichte der Leuchttyarme. Etwa 655 vor Chr. soll der Grieche LeschoS den ersten Leuchtthurm aus dem Borgebirge Signion erbaut haben. Später errichtete man ganz ähnliche ein fache Thürme auf dem PhräoS. dem Hafen von Athen und in der Nähe vieler anderer griechischer Häfen, auf de nen allabendlich hochflammende Holz stoße angezündet wurden. Der be rühmteste aller späteren Leuchtthürmi war der Pharus, den SostratoS von KnidoS etwa um'g Jahr 300 vor Christi Geburt beim Hafen von Alexandria ausführte. Mit solch' verschwenderische! Pracht wurde seitdem kein Bau mehr, zu ähnlichen Zwecken errichtet. Räch StraboS' Beschreibung bildete er eine Art Pyramide, von- außen ganz mit weißem Warmyr überkleidet, und be stand auö fünf Stockwerken von je hun dert Fuß Höhe, welche von großen Sau lep. lauter Monolithen, getragen wur den. Im Jahre 1300 wurde er durch die Araber nach der Eroberung Aegyp tenS zerstört und hatte somit 1600 Jahre gestanden.. Ohne jenen Janda liSmuS wäre uK daS wunderbarste aller Bauwerke wahrscheinlich bis aus den heutigen Tag bewahrt geblieben, Wai jegt noch davon vorhanden, sind nur wenige Trümmer deS Unterbaues. Auch der zur Zeit Heinrich II. von Frankreich' auf einer Felseninsel de, Garonne durch LomS de Foiz erbaute Thurm von Cordonau wurde noch durch große Steinkohlenfeuer erleuchtet, wel che in freischwebenden Pfannen loder ten. Erst zu Anfang unsere? ahr Hunderts verwendete man zu diesem Zvell die Argan'sche Lampe. Der Brautkranz ist bei der Trauung erst seit kaum 100 Jahren .1 c : j. . cn w . .-i. a v : . uviiuj grisvlvrn. )uiucui vcticai oii Stelle deffelben die Brautkrone, welche auö fein gesponnenem Drahtflitter her gestellt war. Jn der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zier.e man die kleinen kronenf örmiaen und mebr . den Schleierknauf darstellenden Aufsätze mit kleinen meist myrthenförmigen.' M m m. g r .ti . . L . 1 lunjutazen Vlanqen uno au? wellereH Umgestaltung entwickelte sich allmählich die Kranzform. Einige jener Braut' krauen befinden sich im türkischen Pro tzinzial' Museum zu Berlin, zu denen neuerdings noch eine v?m Jahre 1780, aus, dem Nachlaß der Frau Hofstaats? Sekretär Langbecker gekommen ist. Ja, das ist's Neckte! DaS ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn eK etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet.' Und ti.eser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwenden, die jetzt allgemein alK die Noute von Chicago nächst. Paul. Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkte.? es,ordwestens angcsehen t-i. Ihre zweimal täich ab gehenden Züge und deren sÄöne Ausstattunlz stellt eine uübertxefsliche (Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman als auch Touristen Schlafwagen von Chicago xu den Punkten der Pacistc-Äste ohne" Wagenwechsel lausen lW, Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3aö. C. Pond, ' Gen. Pass. und Ticket-Agent. Chicago, 2L. Meerschaumpfeisen, lange deurl-e i y seifen, Ciganesv.ijien etc. bei Wm. luchy, No. IkV Washinglon Str

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