Indiana Tribüne, Volume 16, Number 216, Indianapolis, Marion County, 25 April 1893 — Page 2
Jndiana Tribttne. Erscheint füglich und S o n n t n g s.
Tie täzliche.Tribür-kostc durch den Träger Cent? per Woche, die SonntazTribüne- K Ernt? perWoaze. Beide zusammen lSCent der SS Cent per??tonat. Per Post zugeschickt in Dar auSbezahlung Ja per Jahr. Office : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 25 April 1893. (Speri-itörteO Zlus d-r Weltausstelluugöstadt. - CHZcszo. Ende Aprü. Außer der , age, ob die Weltausstellung an Sonntagen offenstehen wird, ist auch noch die Frae, ob und wie lange sie zur Nachtzeit offen sein wird, un gelöst. Wenigstens hat die Vermal tung noch nichts darüber verlautbaren " lassen, was sie in dieser Hinsicht zu thun gedeckt. Man darf aber ermar'ur.. dag während der sechs Ausstel lungsmonate der Part wenigstens zu manchen Zeiten auch Nachts seine gast lichen Pforten öffnen wird: denn sonst würden manche der wichtigsten und intereffanteften Ausstellungsabtheilungen zum Theil gar nicht zur' Geltung kom men: vor Allem die e l e k t r i s ch e, die an Ueb?rraschungen diesmal alle ihre berühmten Vorgängerinnen auf deck Pariser und- anderen Ausstellungen noch weit übertreffen wird. Auch sind alle erforderlichen Einrichtungen für eine großartige nächtliche Beleuchtung vorhanden oder werden bis zum l.'Mai vollendet sein. Wit. terung und Temperatur mögen es ja gar manchmal auch mit sich bringen, daß der nächtliche Besuch des Parks sich noch genußreicher gestalten kann, als der zur Tageszeit, und besondere Be deutung gewinnt diese Angelegenheit gerade in Verbindung mit der Sonn tagsöffnunqZ'Frage. Tenn wenn es Dabei bleibt, daß am yankeechiistlichen Schabbes wirklich die Ausstellungswelt mit Brettern vernagelt ist. so wären ja hunderttausende von llhicazoern (und mit Verlaub, werthe Gäste, auf die löhicagoer und ihre christlichen Liaben kommt es doch auch ein wenig an !) nur auf die späte Abend und Nachtzeit angewiesen. Je mehr man übrigens von dem . financiellen Stand des Riesenunter nehmens erführt, desto unverantwort licher erscheint es, wenn die Weltaus-ftellungs-Verwaltung nicht dem Onkel Barn und seinen weinkravattirten Hin termännern den armseligen, von Aundeswegen zur Ausstellung gewährten Bettel mit Verachtung vor die Füße werfen und damit auch die Sabbath Verpflichtung von sich abschütteln sollte. Wenn man bedenkt, daß für diese Welt.ausstellung. deren Gesammttosten erst auf 10 Millionen Tollars veranschlagt wurden, über 18 Millionen darausgegangen sind, daß alle Ausgaben bis zum 1. Mai baar gedeckt sind, und dann ja die Haupteinnahmen. be ginnen, und die neuen Unkosten nicht so hoch kommen werden, um nicht (nach einer sehr konservativen Berechnung) den patriotische Aktionären noch 75 Prozent zu garantiren. denn kann sich der schäbige Onkel Sam mit seinen 2 Millionen, von denen hinterher noch etwa ein Trittel weggenommen. wurde, vom Thomas'schen Orchester heimgeigen lasten. Wo die .übrigen Millionen hergekommen sind oder noch herkommen, da läßt sich auch noch dieser Happen helnehmen; schon die -Vermehrung der Einnahmen durch die Sonntagsöffnung würde ein großes Stück davon einbringen, und was schon bis jetzt, o r Eröffnung der Ausstellung und fast ausschließlich durch Chi cagoer an den Sonntagen eingegangen ist, berechtigt zu den kühnsten Hoffnun gen!' Aber freilich, gegen Waschlappigteit der Amerikaner in gewiffen Tingen - kämpfen die Götter beinahe ebenso ver Redlich, . wie. gegen Dummheit. Doch wir brauchen' auch in dieser Hinsicht . noch nicht ganz zu verzagen. Obwohl die Gäste, welche bei oder nach Eröffnung der Weltausstellung sich in der Gartenstadt einfinden, kei nesfalls zu spät kommen, gibt es doch manche Sachelchen, die ihnen entgangen tu uno nicyi wieocrieyren weroen, auf welche deshalb sich ein Hinweis auf d'ese Stelle lohnt. Da ist vor Allem die Einweihung der türkischen Moschee im türkischen Dorf am Freitag, den 23. April. TaS wird ein Glanztag für die Moslemiten der ganzen Welt sein, und man mag bei dieser Gelegenheit auch einen Begriff davon kriegen,, wie viele Anhänger Mohamcds (nicht blos in Puncts der Temperenz) es in unserem Lande gibt. Bezüglich d:s Innern dieser GottesHäuser sind die Moslems bekanntlich noch zimperlicher, als unfereMormonen in Utah, und nur an dem Einweihungstage wird das Innere dieser Moschee noch einigen Ungläubigen" zunänaliA tein. nämlick ein vaar einae n o r " 7 u ladenen Weltausstellungsbeamten, ?imb auch das nur unvollkommen-, s ehr unvollkommen sogar. Der Fest zug nach der Moschee, mit Pferden und Kamcelen und dem ganzen Aufgebot aller orientalischen Pracht und unter den Klängeu der türkischen Nationalmusik, wird ein Ereigniß sein, wie es auch im Oriente selbst nur selten zu schauen lst. Allerdings werden die Ausstellung auch fernerhin übergenug von unser-n moölemitischen Stiefbrü- ' dern zu sehen und zu hören bekommen, die buute Farbenpracht wird stets ihr Auge fesseln, in der Straße von Kairo" werden die Fremden jeden Tag 'beim Sonnenuntergang Allah preisen hören, xr die berühmten Fakire wer'den am Midway Plaisance sechs Mo--nate lang ihren unerreichten Zauber für ckrinlickzeZ Geld und ;ur höheren -Ehre Allah? treiben. Hoffentlich fühZren sich die arabischen Moslemiten wäh rend der Ausstellung etwas manierlicher , auf, eil dies in den lehten zwei Wochen 'tbeilweise voraekommen ist: denn Rüpel und Rausbolde haben wir auch ohne -Weltausstellung übergenug, und der ier und SchnaZ?5-Ä!le.kimZ Wüsten-
ltfhn5 ist um nichts snfereffanter, als der eines Abendländer. x Das ganze Treiben im Ausstellung?park oder vielmehr in beiden Parks gleicht jetzt der hastigen Nervosität eines Jesellschaftslöwen, der sich in sei-
nen Ballanzug wirft und nur noch wenige Minuten Zeit hat. Aber es darf ohne Schmeichelei anerkannt werden, daß schier UeiermenschlicheS in rascher Bewältigung der noch zu erledigenden Arbeiten geleistet wird; die Ausstellung wird am 1. Mai glorioser dastehen, als selbst der patriotischste 10stöckige Gartenstädtler-Enthusiasmus vor vier Wochen zu hoffen gewagt hatte. Wenige Tage noch, und die Riesen Maschine im Maschinengebaude ähnlich der Bewegungsmaschinerie, welche in Philadelphia 1376 die Bewunderung der ganzen Welt erregte wird fir und fertig sein. So kraus es auch noch in .diesem Augenblick im Maschinengebäude aussieht, wird die ses. neben dem Elektricitätsgebäude und allen den früher schon erwähnten Herrlichkeiten, obenan unter den Attractio nen des 1. Mai stehen. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn die Thomas'schen Freiconcerte nicht alle geradeaus den Vormittag an beraumt worden wären besser nicht blos für die Ehicago'er selbst' sondern auch für viele Tausende Fremder, die nichd in allzu großer Nähe des Ausstellungsplatzes campiren aber des Ohren- und Augenschmauses wird es so unermeßlich viel geben, daß man sich schließlich über dieses Malheur noch trösten kann. P. K. Die letzte totale Sonnenfinsterniß des Jahrhunderts. Die lkölnische Zeituna- ' schreibt : Die gänzliche Sonnenfinsternis am 10. April ist die letzte in diesem Jahrhun dert, welche Gelegenheit bietet, die Sonnencorona und die nächste Umgebuno der Sonne direkt zu sehen und zu un tersuchen. Außerdem-ist diese Finsterniß dadurch kmerkenswerth, daß die Tauer der Vollständigkeit auf 4 Minuten 49 Sekunden steigt, also der größtmöglichen Dauer, die etwa 6 Minuten betragt, ziemlich nahe jornrnt. Die.e Dauer findet statt für einen Ort in IA Grad 42 Min. weftl. L. Gr. und -2 Grad 10 Min. nördl.Br. (der also mit. ten auf dem atlantischen Ocean liegt) und tritt ein um 3 Uhr '40 Minuicu mitteleuropäischer Zeit. Die Finster niß besinnt im 82. Grad43Min. westl. L. Gr"und 36Grad29Min. südl. Br. am 10. April 0 Uhr 57.5 Min. uns endigt an einem Orte von 14 Gra 55 Min. östl. L. Gr. und 20 Grad l Min. nördl. Br. um 5 Uhr 18.6 Min. mitteleuropäischer Zeit. Die Finsterniß ist in fast ganz Süd Amerika, im mittleren Theile des aw lantischen Oceans, in der Südhälstk Europa'S mit Einschluß Süd-Teutsch. lands, im westlichen Afrika und th.il weise in Nlein-Asien fichtbar. Die Li:iie der centralen Verfinsterung läuft von Ehile über Brasilien nach dem Senegal und von dort zum vormals ägyptischen Sudan. Zur Beobachtung der Finsterniß find zwei englische Expeditionen ausgesendet worden, eine nach Arasi lien unter Führung von Herrn Taylor, die andere nach Afrika unter Leitung von Herrn Thorpe. Die erstark wird ihre Aufstellung zu Para Cora in der Nähe von Eeara an der Küste von Nordost'Brasilien nehmen, die andere zu Fundium am Flusse Salum. Die Ausgabe beider Expeditionen bestekt darin, photographische Meffungen teZ Lichtes der Sonnencorona auszusühren. serner' die Corona zu photographiren sowohl bei längerer -als mit kürzerer Expositionsdauer. Ferner soll das Spe.'trum der Corona photographirl werden, und zwar auf verschiedene Weise. Beide Expeditionen sind mit vortreff lichen Photoheliographen ausgerüstet. Bon Selten der Harvard-Universität in Cambridge, Mass., ist ebenfalls eine Expedition unter Professor Pickering nach Chile ausgesendet wor den, und die Lick-Sternwarte in Californien hat ihren erprobten Beobachter Schäberle entsendet, um in den chilenischen Cordilleren in größerer Höhe über dem Meere eine geeignete Station zu besetzen. Bon Seiten Brasiliens sind ebenfalls Borkehrungen getroffen. Frankreich hat eine Expedition nach Joal in der Nähe von Dakar entsendet. Dieselbe steht unter Leitung des Herrn Bigourdan. dem sich des Spec troskopiker . DeSlandreZ angeschlossen k bat.' Land und Gartenwirlhschast licheS. 23e.f4 ist das beste F u t ter für die Haustaube? Ueber dieses vielen unserer Lesern gewiß interessante Thema äußert sich ein erfahrener Taubenzüchter in dem Blatte für Landmirthschaft und Industrie in folgender Weise : . Die Erbse gilt allgemein als vorzügliches Taubenfutter, wahrscheinlich weil sie von den Tauben gern genommen wird, doch geschieht dies vielmehr, weil die Erbse sich leicht aufnehmen läßt. Sie ist durchweg zu schwer, macht faul und träge und fühlt infolge ihrer Strenge" Krankheiten herbei, die im Kopf und Magen entspringen. Als Zwischenfutter oder ab und zu einmal in geringeren Menge schadet sie nicht. Ter Mais ist das schlechteste aller Körnerfutter für Tau ben ; im Sommer erzeugt er zuviel Hitze im Körper und wird schlechtweg schädlich dadurch, daß er viele unreife Körner enthält, die schlimme Krankhei ten hervorrufen. Bohnen bilden ein sehr gutes Tauben fntter für große schwere Rassen, wie Carrier, Dragoner, Römer u. a., für die sie sogar nothwendig sind, kleinern Rassen und Kröpfern jedoch gebe man keine, den ersteren ist die Bohne zu groß und schwer, so da? sie Berdauungsbeschwerden begünstigt, und. Kröpzer bekommen davon Hänge'ropf und an dcre Kropskrankhciten, außerdem werden die Thiere davon träge und faul. Weiz?n' wird von den Tauben zwar gern genommen, allein er macht sie we gen seines großen Mehl und Stärke gehalts sehr bald fett und dadurch be. gattungZtrÜge. so daß viel uniefruch tete. Eiereleat werden 2md mithin ein
Zuchtaussal! entsteht. Verfasser rath also von Weizenfütterung ab und will dieses Korn nur für abgemagerte Thiere als Zwischenfutter und in Zeitabschnitten wechselweise gegeben gelten lassen. Buchweizen gebe man nur erkrankten Tauben, namentlich den an Hängekropf leidendenden Kröpfern; für gesunde Tauben ist er zu leicht, er hat (da er zu hülsenreich) wenig Futterwerth und kann dieselben nicht ernähren. Als Zwischenfutter mag man ihn seiner die Verdauung fördernden Eigenschaft we gen geben, als Tauerfutter genügt er nicht. .Tagegen ist Gerste das beste und unter allen Umständen zuträglichste Futter, da sie den richtigen Procentsatz an Mehl und Hülsen enthält, alles, was die Taube zur gesunden Ernäh rung nöthig hat. bietet und auch die jungen Tauben sich bei Fütterung mit Gerste lebhaft entwickeln und gesund bleiben. Man gebe deshalb den Tau ben viel Gerste und dabei täglich frisches Wasser. Zu empfehlen ist, zerkleiner ten, mit Heringslake angefeuchteten Mörtel und Stücksalz in einem Gefäße hinzustellen und ad und zu etwas Rübsam.en zwischen das Fntter zu mengen. Noch zu bemerken ist. daß nicht mehr Futter verabreicht weide, als die Tauden eben verzehren. Zuviel Futter macht die Tauben träge und bewegungsunlustig; am besten bekommt es ihnen, wenn sie es sorgfältig zusammensuchen müssen. Gefäße mit. stehendem Futter sind verwerflich. Rosenhochstämmepflanzung. Wenn ich Rosenhochstämme pflanze, welche Erde soll ich für die Pflanzgrube nehmen? Compost ist das Beste. Frischer Dünger ist von Uebel. Gegen moosige Stellen im Rasen hast du dir gleich geholfen wenn du solche Stellen mit Asche bestreust und mit eisenvitrio! haltigcm Wasser besprengst. Hauptregel für die Auspflanzung der Gemüsesetzlinge: die Wurzel gehe senkrecht in
den Boden Mit Handarbeit oder Pflanze kelle. Frühkohl im Abstand von 1j Fuß im Quadrat. Drei Reihen auf dem vier Fuß breiten Beete nicht im Verband, damit wir Kopfsalat oder Sommerrettigkörner zwi.'ch.'Npflanzen können. Jede Pflanze wird einzeln mkleiner Gießkanne angegossen. Ferner säen wir durch den April je acht Tage nach einander Erbsen, so daß nur die ganz späten für Mai bleiben. 6?päte Mohrrüben und alle Gemüse, welche unsern Tisch im Sommer versorgen sollen, werden gesäet. '.tkande. 2 i e symbolische Blume i Staates Washington ist die Alpen Ein D e k l a m a t'o r in Emporia, kan.. hat 200,000 Verse auswendig gelernt. S p i e l k a r t e n ,a u s M e n s ch e naut werden unter Anderem auf der Weltausstellung inChicago zu sehen sein. Dieselben erbeutete man seiner Zeit von dem Häuptling der ApachcS-Jndianer Zeronimo. Der größte der Schafzucht gewidmete Rancho auf der Erde liegt in oen Counties Timmet und LVebb' in TexaS; er enthält über 400,000 Acres Land, auf denen jährlich 1,000.000 bis 1,000.000 Stück Schafe geweidet werden. Eine gefeierte Schönheit und Tochter eines Millionärs. Frl. Evelyn Wall von Abbeyville, La., lud öieser Tage ihre sämmtlichen Freun oinnen zum Kassee ein und war die fröhlichste von Allen. Am nächsten borgen fand man fie todt in ihrem Bette, sie hatte Laudanum genommen, welches sie angeblich für ein krankes vferd in der Apotheke geholt hatte. Die Kassee-Gesellschaft gab sie, um noch einmal alle ihre Freundinnen zu sehen. Der Beweggrund zu ihrem Selbstmord ist ein Räthsel. Ein in einerVorstadt von Zessersonville in Jndiana wohnhaftes Frauenzimmer Namens Anna Wise ,-ourde in einer der letzten Nächte von :inem Menschen, in dessen Gesellschaft t sich befand, und dessen Namen zu nennen sie sich weigert, grausam gemiß handelt. Das Paar gerieth in der er ivühnten Nacht in einen heftigen Wort .-vechsel, in dessen Verlauf die Wise von )em Manne mit einem Sand'acke nie zergeschlagen wurde. . Während sie bevutlos auf dem Fußboden lag. goß ihr der Unmensch Satpetersäure auf )en linken Arm. welcye diesen so schwer oerbrannie. daß deii Mädchen der Arm Vird abgelöst werden müssen. Ein tragisch, komisch er Vor fall trug fich dieser Tage in Faribault, Minn., zu. Ein junges Brautpaar aus der Elite der Gesellschaft, John Meyer und Lu y Archambault, befand fich auf dem Wege zum Traualtar, als eS am Hause einer am Scharlachfiedcr :rkrankten Freundin vorbeikam. Da mit diese doch wenizstenS den Brautstaat sehen sollte, machte das Paar der Patientin einen kurzen Besuch. .AlS dann die in der Kirche versammelten Hochzeitsgäste davon hörten, ergriffen sie schleunigst die Flucht.und holten den Polizeichef Geiger herbei, welcher daZ Brautpaar mit Schwefel ausräucherte, worauf die Trauung vor fich ging Trotz seiner 67 Jahre hei rathete kürzlich der unweit von New man. JllS., wohnhafte reiche Farmer H. Williams daZ junge sechzehnjährige deutsche Mädchen Elise Schmierhuber. Nach einer Woch: verschwand am Samstag Abend die junge Frau mit Williams' jungen und hübschen Vferde knecht und nahm 31700 mit, die ihrem Gatten gehörten. DaZ Paar reiste nach Jndiana, dort ließ der Pferdeknecht feine Begleiterin sit)en und ging mit dem Gelde davon. Die junge Frau jagte sich eine Kugel in den Kopf, die jedoch keine tödtliche Wunde erzeugte. Der thörichte Gatte eilte, sowie er davon hörte, zu ihr und vergab ihr ihre Untreue. Eine verwegen? Fahrt zu einem Stelldichein mit ihrem Liebhaber Edward Britton machte kürzlich in einer Nacht die achtzehn.ührige Ella New ton aus Brazil in Jndiana. Da Brit ton arm ist,wollten die Eltern'deS Mädchen von einer Heirath ihrer Tochter ,nit Britton nichts wissen und verboten ihm lchließlicd daraus. . Brjttoa iS
ein nüchterner, fleißiger Menlch, wel chen die schöne Ella von Herzen lieb ge Wonnen hatte und diese suhlte sich durch das Verbot der Eltern schwer betroffen. Alle ihre Bitten, das Verbot zu wider rufen, waren nicht nur vergebens, ion.
dern fie wurde noch bestimmter als frü her angemiesen, allen Verkehr mit Brit ton abzubrechen. Kürzlich erhielt er in Rock Island in Illinois eine sehr lohnende Anstellung und er septe von dort den geheimen Briefwechsel mit Ella fort. Schließlich trafen die 2ic benden darin Verabredungen, wonach Ella an ki:iem der let.n Abende aus dem elterlichen Hause entwichen sollte, aber unglücklicher Wei'e fielen die be tressenden Briefe ihren Eltern in die Hände und diese boten Alles auf. um die Flucht, des Mädchens zu vereiteln. Die Polizei wurde benachrichtigt und überwachte die Bahnhöfe, des Ortes, um das Mädchen bei dem Besteigen ei nes Bahnzuges abzufassen, aber Ella war aus ihrer Hut; fie verschaffte sich an dem betreffenden Abende Pferd und Wagen und fuhr um Mitternacht nach dem sechs Meilen nördlich von Brazil belegenen Orte Carbon, bestieg dort unbemerkt einen Zug der Jndiänapo lis- & St. Louis'Bahn und setzte spä tec von Indianapolis die Reise zu ih rem Bräutigam unbehindert fort. N a ch e i n e m Ä r t i k e l i n d e r April-Nummer der North American Review- befinden sich auf der Pensionsliste noch die Namen von L0Wittwen und zwei Töchtern aus der Zeit des Revolutionskrieges; die beiden lcßten überlebenden Soldaten aus jenem Kriege starben 1869 in einem Alter von 105. resp. 109 Jahren. Ueber ledende aus dem Kriege von 1312 gibt es noch 165 und 6,657 Wittwen, ün) vom Kriege mit Meüko sind noch 15. 215 Soldaten und 7.262 Wittwen vor Handen. Vom letzten Krieg, dem Bürgerkrieg. sind auf den Penfionslisten 6Ä7.L62 überlebende Soldaten und 158.893 Wiktwen. Kinder zc. von Sol. daten: dazu kommen noch 42tf,398 Personen. w:!che b s zum 12. Oktober Itsvi Ansprüche auf Pensionen für im letzten oder in früheren Kriegen geleistete Dienste erheben, und 361.63 Personen, welche eine Erhöhung ihrer Pension zu erlangen wünschen. In den fünf Staaten Washington, Oregon, Datota. Nebraska und Kansas leben beinahe dreimal so siel Pensionäre als diese Staaten während des Krieges Soldaten geliefert haben; dies ist na türlich auf die Bevölkerungsbewegung nach dem Westen zurückzuführen, illu strirt aber immerbin die gewaltige Aus dehnung unserer Pensicnslisten. In den zehn Staaten, welche die Konföde ration bildeten. led.'N 28.330 Pensionäre, und 108.136 in den sechs Grenzstauten Missouri, Kentucky. Tennessee, West-Virg'.nien. Maruland und Dela wäre; d.- h. also 14', 766in allen alten Sklaoenstaaten. Der Bannerstaat in Bezug auf Pensionen ist Ohio: dort leben' 93.38 1 Personen, die Pensionen beziehen. Dann kommt Pennsylvanien mit 85.370: New York mit 77.920; Jndiana mit 65.120; Illinois mit 63.230: Michigan mit 42.258. und Wisconsin mit 26.382. Die Zahl vsn Pensionen im letzten Jahre erreichte die Summe von 8116.877,87.24; sie wird m Kurzem aus' Sl50.000.000 steigen und mit S200.000.000 jährlich denHöhevuntt erreichen. vom Auslande. In Blasewitz bei Dres den ist dieser Tage der emeritirte Stadtrath Heubner im Alter von 81 Jahren gestorben. Otto Leonhard Heuliiier geb. 1312 zu Plauen, war nach Been digung seiner Studien als sächsischer Richte'r.und Kreisamtmann ein eifriger Förderer der liberalen Sache, des Turn wesens und der religiösen Aufklärung. Das Mandat, das er 1343 für öie Frankfurter Nationalversammlung er hielt, legte er 1849 nieder und trat in die erste sächsische Kammer, wo er Füh rer der Linken wurde. Im Maiauf. stand bildete er mit Tzfchirer und Todt die provisorische Regierung: im Kamp.'e harrte er bis zum letzten Augenblicke aus, wurde nach der Niederlage der Ausständischen in Chemnitz zugleich mit Bakunin verhaftet, und zum Tode verurtheilt, aber zu lecenslänglichemZucht Haus begnadigt. Zehn Jahre faß er wie Röckel in dem Waldheimer Zucht Haufe. Nach seiner Begnadigung im Jahre 1359 gründete sich in Dresden eine neue Existenz. Er fand eine Stelle bei der Hypotheken-Versicherungs-Ge sellschaft, deren Directorer 18ö5 wurde; im Jahre 1869 ließ er sich als Rechts anwalt in Dresden nieder und war fortan auch wieder politisch thätig, namentlich als Mitglied der zweiten Kam mer. In den siebziger Jahren wurde er zum tadtrath gewählt; hochbetagt zog er sich nach fünfzehnjähriger Thä tigkeit in diesem Amte von allen Geschäften zurück und verbrachte seinen Lebensabend in ländlicher Stille. Mit welcher Frechheit die Seeräuber zuweilen noch an der chinesischen Küste auftreten, davon weiß man der . Z." ein Beispiel zu er zählen, das zugleich Zeugniß gibt von der grenzenlosen Nachlässigkeit den chi nesischen Militärbehörden. Unmittel bar unter den Kanonen des Forts von Pagoda .Anchorage, des Hafenö von Futschau, griffen kürzlich Seeräuber eine große, . mit mehreren hundert Schweinen und Schafen beladene Pschunte an. Sie banden die Beman ung und warfen sie in kleine Boote, worauf sie sich mit der reichen Beute davonmachten. Als man auf den Forts endlich auf den Vorgang aufmerksa.n wurde, waren die Räuber längst cnßer Schußweite. Wahrschein lich werden nächstens einmal die FortS selhst von Seeräubern überfallen wer den. Bei dar aroncn Gleickailtiakeit . ttz chinesischen Bebörden atkm alle ; solche Vorgänge ist eZ den europäischen j Schiffen . jedenfalls dringend " anzura then, in den dortigen Gewäffcrn noch immer ' die größte Vorsicht zu üb. Unmittelbare Angriffe haben sie von den Seeräubern zwar nicht leicht mehr tu fürchten, aber diese, kommen zuwei .len als harmlose Fahrgäste verkleidet an Bord und haben sich auf diese Weise j schon mehrmals eines EchiffeS bemäch ' ttiZt. Auf den zwischen Honakong und
ttanton fahrenden Dampften werden' deshalb alle gemeinen Ehinesen seit ' Jahren stets unten eingeschloffen und von mehreren oben an der Treppe sitzen. den, mit Revolvern bewaffneten Matro- -
tn bewacht. Die Ovation der SchleSwig Holsteiner am Geburtstage des Fürsten Bismarck in Friedrichsruh war vom herrlichsten Wetter begünstigt. Etwa 1500 an der Zahl, mit blau. weißrothen Bändern geschmückt, wurden sie in den fürstlichen Garten geführt, wo Fürst BiSmarck mit seiner Familie und einigen Hamburger Gra tulanten auf dem Altan sie erwartete. Ter Fürst sah ungemein frisch aus, er hatte die Jnterimsuniform seiner Kürasslere angelegt. Gymnasialdirector Wallichs'Rends'burg hielt eine längere Ansprache. Fürst Bismarck erwiderte in längerer Rede. Er bezeichnete sich als engeren Landsmann der chleswig.Holsteiner, den eine so großartige Kundgebung wohlthuend berühre, denn nirgends sei da; Sprichwort, der Pro phet gelte nichts im Vaterlande, prakti scher entwickelt, als in Teutschland. Der Fürst berührte die Annexion Schleswig Holsteins, die man nicht als Vergewaltigung, sondern als Liebe zu Land und Leuten ansehen wollte. Das .Up ewig ungedeelt" möge man nicht blos auf Schleswig-Holstein, sondern auf ganz Teutschland beziehen, um den Begriff der Stammeseinheit zum Ausdruck zu bringen. Der Fürst schloß mit einem Hoch auf das Kaiser thum, in das begeistert eingestimmt wurde. Darauf stimmten die Anwesenden das Nationallied an.. Aus Bonn erschienen je ein Vertreter der Burschenschaft .Alemannia, des lade misch-musikalischen Vereins Macaria und des philosophisch-historischen Vereins, um die Glückwünsche der Universität zu überbringen. Fürst Bismarck antwortete, es sreue ihn. daß die Jugend seiner gedenke, um der Nachwelt Kunde zu geben, dan er ernst ;?rne Pflicht gethan ; denn leider sei er mit seinen Zeitgenoffen mehr zerfallen, als vielleicht mit der kommenden Generation. Nur einmal habe er seine Pflicht nicht ganz gethan : das war als Student, und das einzige, was er bcdaure. sei, damals zu wenig gearbeitet zu haben. Als Dank für das Erscheinen der akademischen Abordnung über reichte der Fürst jedem Studenten eine Rose. Etwazweihundert Schü' ler des Agramer Obr-GymnasiumZ haben einen Ausstand begonnen. , Um 9 Uhr Morgens erschien eine Abordnung bei Direktor Divkomitsch und bat umÄusschließung des SertanerS Mihailomitsch, mit dem die kroatischen Studenten auf keinen Fall länger unter einem Dache bleiben wollen, nachdem er als Serbe erklärt hatte, er würdk li:ber ein Hund als ein Kroate sein. Der Direktor ermähnte die Schüler, ruhig in ihre Klaffen zurückzukehren, die Regierung könne sich von Schülern nichts vorschreiben lassen ; er sei beauf tragt, im Falle von Unruhen der Schüler das Gymnasium zu schließen. TroZdem verließen die Schüler der sechsten, siebenten und' achten Klaffe sofort das. Gymnasium. Besondere Auflegung erzeugte es. daß der Serta ner Piskoritsch. der ben Mihajlowitsch wegen dessen Aeußerung aus der Klaffe hinausgeworfen und den. ihin' zuerkannten achtstündigen Karzer nicht angrtreten hatte, ausg?schlossen worden '-. i Einenwillkommenen Ersatz für den Jnfluenzabazillus hab die Zöglinge des Nagolder Seminars ' in Württemberg entdeZt. Sie tranken eisenwal):r und erzielten dadurch, wie man der Fds. Ztg." schreibt, eine Reihe von Symptomen, die-der Anstaltsarzt, nachdem das Unwohlsein sehr viele Zöglinge erfaßt h.tte. als Influenza bezeichnete, worauf die An stalt geschloffen wurde. Erfreut schrieb einer der Nagolder Zöglinge eine Siegespostkarte an einen Eßlinger Kolle gen. Diese siel dem dortigen Rektor in die Hände, worauf der Schwindel an den Tag kam. Einige Seminar! sten wurden ausgestößen.' im Uebrigen wurden gegen 6 bis 700 Stunden Karzer ausgetheilt. Vor einigen Tagen w de ein Segelschiff, welches auf' die Be;:t.lung des Herrn ClumieZ Roß, do Ei genthümerS d:r Keeling oder Ko'oSInseln,. gebaut war, von einer Werst an dem Elyde vom ' Stapel geladen. Die Inseln liegen halbwegs zwischen Kalkutta und Melbourne im Jüdischen Ocean, 500 Meilen südwestlich von Java. Sie -bilden, eine Gruvs.e von ungefähr 12 KorallenAtolls mit außerordentlich schönem 'Klima. In . den :rsten Jahren dieses Jahrhunderts trat 'LlunieS Roß, ein Schorländer, in den königlichen Marinedienst. Nachdem :r mehrere Abenteuer bestanden und die Königliche Marine verlassen hatte, vurde er Kapitän auf einem Kaper schiffe, welches den ' Indischen Ocean hefuhr. Im Laufe .seiner Fahrten ?gm er ix pen Keeling-Jnseln und lan ttte dort mit seiner Mannschaft. Die Eingeborenen zeigten sich sehr gastsreundlich. Er nahm von den Inseln Be 5tz. Wenn er sie aus einige Zeit rlreß. setzte er als Stellvertreter :inen Engländer ein. Als er nach et vaS längerer lAbwesenheit wiederum ach seinen Inseln zurückkehrte, fand daß sein Stellvertreter fich der Rv. iierung bemächtigt und eine Anzahl Nalayen auf seiner Seite hatte. Roß landete darauf seine Mannschaft und :rlanqte die Hilfe des größeren Theiles er Eingeborenen. Ein verzweifelter gnipf hrach aus, der mit der Vernich mng feines ehemaligen Stellvertreters ind der ganzen Gegenpartei endete, Darauf nahm Roß die Zügel der Herr ichaft allein in die Hände, machte sich lelbst zum Haupte der Inseln und hei wthete eine Eingeborene. Sein Sohn vermählte sich mit einer Engländer., kffen Sohn hatte jedoch eine Eingeorene zur Frau. Ai)5 dieser Ehe en lammt der Eingangs erwähnle Clu, lies Roß. der in Edinbürg erzogen ist lud die dortige Universität besucht hat. sein Aussehen .ist das eines Malayen. -?? In Wien' vertrau te' die lm .Getreidemarkte wohnhaste Secre örSgattjn Frqu Marie Grales jhf vsez?
ayrtge Tochterchen etnem TagS vorher ieu aufgenommenen Dienstmädchen zu nnem Ausgange in den Volksgarten m. Das Dienstmädchen, eine Tochter Sibuffas, Marie Hablizek mit Namen.
lerstcherte. dag t sich n Wien und peciell im Volksgart?n gut auskenne lnd ging mit dem zierlich aufgeputzten ?inde von dannen. Sie kam auch ninktlich zur festgesetzten Stunde, E Ihr Nachmittags, wieder nach Hause, lber mit einem ganz fremden Kinde! Nit einer Miene, als ob nichts vorge ommen wäre, führte sie das wild'remde kleine Mädchen mit der Ver icherung, daß die kleine Emma sehr irav gewesen sei, der Mama zu. Man !ann sich das Entsetzen der Eltern den !en, die sofort den Zusammenhang der Dinge erkannten: das nachlässige Dienstmädchen hatte statt der kleinen 5mma ein ganz anderes Mädchen -räch Haufe genommen, welches wohl ZN Gröe und Kleidung, aber durchaus nicht im Gesichte ihrem Liebling ähnlich war. Die Eltern eilten so fort mit dem Dienstmädchen und dem ,remden Kinde in den Volksgarten zu rück,' wo sie dann die kleine Emma in :iner Gruppe von anderen Kindern beim Theseustempel im friedlichen Spiel" vorfand,.'. Die wemende Mutter nahm überglücklich ihr Mädchen an sich, mährend das fremde Kind, welches zu .'iner Gesellschaft 'von zwei Mädchen und drei Knaben" gehörte, die zusammen in den VolkSgarten gegangen wa ren, sich ohne merkliche Aufregung ihren Spielgefährten anschloß Die Verwechslung war dadurch Abglich, daß das Dienstmädchen auf einer Van! mit mehreren Colleginnen" plauderte, während sie das ihr anvertraute Kind in einer beträchtlichen Entfernung spie len ließ, ohne sich um daSselhe zu lüm mern. Beim Heimgehen hatte sie nun ein Mädchen, welches sie für die Emma hielt, mit nach Hause genommen. Dieses fremde kleine Mädchen protcstute zwar heftig, allein das Dienstmädchen, welches nicht deutsch verstand, sagte einfach in ihrer Landessprache, eS sei schon Zeit, nach Hause zu gehen. Ueber deneiner Kabel Meldung zufolge in einem Kloster auf dem Berge Sinai, aufgefundenen voll ständigen alt'syrischen Text der vier Evangelien wird Folgendes mitgetheilt: Die Handschrist ist in dem nach den ersten Entzifferer, dem englischen Orientalisten Cureton, benannt? Alt'Shrischen geschrieben, und enilt, wenn nicht mehr Abschnitte des neuen Teßa ments, unzweifelhaft die vier, im Wesentlichen vollständigen Evangelien. Bis jetzt waren nur die von Enreton aus dem Alt Sorischen übersetzten Bruchstücke der Evangelien bekannt, deren Urschrift auf. einzelnen Peraamentblättern der Engländer Tattam 1341 in einem Kloster der egyptischen Natronwüste für. das britische Museum erworben hatte. .Von diesen weicht die neu gefundene Handschrijtxinfoscrn ab, als in derselben die letzten acht Verse des Evangeliums Marcus fehlen, während Bruchstücke davon in der von Eureton bearbeitelen und in das zweite Jahrhundert nach Christuss zu verlegenden Handschrift enthalten ist. "Su b alt e rne G alaterie. Lieutenant (zur Frau Oberst, deren eben gemachte Bemerkung er nicht verstanden) Was bemerkten gnädige Frau eben sehr richtig?". x Vor der Badereise. Mann, wirst Du Dich meiner auch recht oft er innern?" Gatte: Gewiß! sooft ich in den Geldschrank sehe." ' In Gesellschaft. Ich sage' Ihnen, meine Gnädigste, als ich den neuen Roman las, da lief eS mir eiskalt über den Rücken." Ach, dann leihen Sie mir doch, bitte, das Buch während' der Hundstage." Kaufe Mucbo's .Best Havanno ic.rs" Ein dauernder Marsch kann der Fortschritt benannt werden, den der aute Johann Hoff'sche Malz-Ertrakt hierzulande macht. Seit 40 Jahren im alten Baterlande eingeführt und auf allen Ausstellungen preisgekrönt, hat er auch hier fest Wurzel gefaxt und werden mehr wie eine halbe Millionen Flaschen jetzt jährlich von Berlin aus impottirt. ES wird von allen prominenten Aerzten em pfohlen als das gesündeste diätetische Ge tränk für Rcconvalescenten, schwächliche Eranen, Kinder und Männer sowie gegen usten. Heiserkeit und Erkältungen (in welchem Falle es heiß zu nehmen ist.) Man Hute sich vor Nachahmungen. Der echte importirte Extrakt muß lic Unter sehnst von Johann Hoff" auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. EiSner & Mendelson Co.", Jmportäre von Mineral Wässern, 6 Barclay Str., New York. Gebrauche die ächten I o'ann Hoff'sche Malz-BonbonS ! für HalSicidcn, Heiserkeit und Erkältungen. Tie I oiann Hoff'sche Malz'l5hoeolade ist anerkaunt al da beste Nährmittel für Sinder und ReronvaleSzentefl.' SngenehmeS, kräsligendeS firSßflüa'. Eis! Eis v Bestes Lake Eis. SRilTiößc Preise! lüiöltc rel, e ! Telephon 949. i CAYLOR. Umgezogen. Er ist hier um hier ju &!.ii.u ? Die zunehmende Praxis dcö Tr tSs.xt- . Augen dno Odie rjteS. zu'lin.rii'. uu-.t, orcijcicn diiiiimlislj'nteii umzuzie c . jr inte thetc dcddoib tic SinumliAfencii im jwaten Stock dS.Iron Blo", Il'W. Wshil!5txn?tr., nöckst z ' Bowen'Merrill tlo's, für fr.f Jahre, wo er auZ?ez'ichnet? Osficrn eingerichtet bat für tte Bcbai'diuna von Loe. Zbr, Rai'c nnb fal nnd ble Ankertizunz nen Brillen. knnfZlichen Au gen und die ÄcradestcUung von E ch eliupen, so
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Mcbr all ,usrkden! . 8 53 1 o o t ! 9 n, lt. 1)., Jan. 19. 1S51. gk?kicht mir zur bkkondkren öefritdigung. Ihn? ven ttv wundervolle Stur, mtlit .Pastor Äönia'l ??:ncnc!ürftt cn meinem Ehn Johann volldrachie. 'iillhcilug zu machen. ZmVlf Jahre lanz bekam er krimpst, zulrhl sogar i, und zweimal wöchentlich, Wir zrq'n prominente Aerzte zu Ralh und Versuchte oLe mözlichcn Mittel, ebcr alle ohn. die aeringste H. ni'no in e rhnnm. ca rrfiiBrrn mir tin nieOm mrrths zllen Mittel und enischloflen un zu einem Versuche. Derselbe ha n mehr all gufttc bcngcfttllt! Seitdem er mit dem Nerven-Stärker vor drei L!oa!e ansing, ist er nicht wieder krank gewe fr. ott sei cdanktt Jetzt kan er sei ititn genie ven, und mir sehen sür ihn eine Zukunft. Bitte, en ösangen Sie herzgesühlten Dank d,eser ffamilie. Ihre Medizin hat ihn nicht nur kurin, sondern auch sein Üibtn gerettet, denn in seinem srüheren Zustande hätte CT Biit mehr lang leben können, Ehnver str. F. Vk 37! l 9 ftVlXl n eine Prdve.Flajche Auge,andt. rme 'U erhalten auch die Medizm msonst. Diese Medizm wurde seit dem Jahre 1876 von dem Hoch. PastorKdnig in Fort Wayne. Jnd. udereitkt v-ntiA Cl riiyoollr, ury rar ?ikrvenicroenv der KOENIG MEDICINE CO., 238 Bandolph SU, CHICAGO, IJLI ei votkekern ,u haben sür f 1.00 die losch,, G Flasche für 93.00, grosze 1.75, ttlüc In Jndianapoli in den deutschen Apotheken von 8. Wtil. antzer, U West Washington tr. und e Süd Sa Str. nnd Lincoln Lane. nDiL. IÜK, No. 33 Ost Ohio Strkße. Sprechstunden: 10 12 Uhr Vormittag, iH ?iichmittaS und 78 Abend. Sonntag vsn 2 ö ilhr Ztachmittaa. Dr. C. N. Schaefer, Drzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nche Morris Str. Sprechstunden : 7:509 UhrMorgenS. I S Nhr Slachmittags. 7:N Uhr Abends. Telephon LS. Mary C. Sloyd, Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher's Bank, aezen, über vom New Sork tore. Dr. Wagner, Ossice: Zlo. 60 Svi Shio Str. Offtce-Stunde,, : l-:v Uhr orrnittagd. - Uhr zslackmittagb. ILohnun i Se Vrrevttep nti lel Kbt, Xe(?6i)K m. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ofnrr: No. 191 Ost MrMigan dstratze. mit Avcnue.) Täglich von 3 I Uqr. Sonntag? ausgenommen. knVtrcn LevevNcrrro. Leberfiarre bring das anze KörpttshKe szr Ordnung ud verursacht gastrisches Kopfweh, DhSpepfle,Hartklilgkcli,KhematiSmuS, krankhafte Blässe uvd Hämorrhoiöen. vean, diese u&leeit Lei gibt es kei dessere Mittel ml XuU' eberpille. wi ein damit emche, versuch deweile Wird. ft tU. Sie vrnltn Überall rerkestt. C. C. WVerts, Deutscher Zahn-Aizt, Sto. 8j Nord Pennsylvania St,. Sa wird nf WunsÄ ann.-??d! Dr. I. Bühl ex, Teutscher Llrjt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Delware Straße. Off.cc'Stunden: 9 Uhr Borm.: i 3 Nhr Nackm.: 7 Uhr Abend. Televion UM. b r c b s. Geschwüre, Fisteln, Tumor?, ohr Anwendung deS Messers kurirt. Dp. L. N.HOWARD, . Süd AlliuoiS Straße. Frage nach ett.em Zirkular. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, Krücken, Schienen un alle wundüiHtlichen Gegenstände. Das p.röfLtr Vager künstlicher Augen. Wm. H. Armstrong & Co., 77 Süd Jllinoi Strafe. Dr. PF ÄFF,' Ossice : 134 Nord Pennsylvania' Str. Ofsice'Stnden von 24 libr Nachm. , No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1 II Uhr Barm. Wohnung: IS7N.lobam str. .EckeB.rmor!tstr. r.t.nk ) JinstxvTc. -n Woh"un 030. Ferd. A. Müller, Machfeiger vok trge vtÄller.'. . Apotheker.
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