Indiana Tribüne, Volume 16, Number 214, Indianapolis, Marion County, 23 April 1893 — Page 9

' X5 'w7x ä A . i '

Jndiana Tribüne.

e i l a g e. Indianapolis, Ind., 2;; April 1893. tt t d eine Sleiwr.jjt ul Xuiil en Crotrr Orant. Die Aufsicht auf eine richtige Waid mannZlust hatte mich bestimmt, mit eini xtn iazdlustiaen Bekannten auf einer Forschungsreise weiter nach Westen vor ludringen, als ursprünglich meine Ab ficht gewesen war. Wir gedachten auf ttm Wege, den der Handelkvelkchr zwi ichen Missouri und Santa Fe durch lkansas nimmt, zurückzukehren. UnS var eine Schänke bezeichnet worden, an rerselben vorüber bewegten sich die Züge ker Handelöleute, Kelche ihre Waaren nach Santa Fe und zurück führten. Nach einem beschwerlichen Marsche vurch die Prairie erreichten wir die irthliche Stätte. Ei war kein stattliche ZLirthkhauz, sondern ein leicht, aufge richtete?, niedriakS Gebäude. Ein fester aum umschloß den Hof, in welchem Pferde und Wagen Sicherheit fanden, nd einen kleinen Garten, welcher den Uewohnern den Bedarf für ihren Tisch lieferte. Man nannte die Einkehr Tante Linda's Schänke." Eine kräftig gebaute Frau mit stark uögeprägten Gesichtszügen, von der sonne und der Luft gebräunt, erschien. Sie mochte im Anfang der vierziger Jahre stehen; da schwarze, glänzende . i , - ? X. I Haar zeigte our uno va eine graue cpic; die braunen Augen funkelten lebhaft und hatten einen unruhigen, suchenden Blick, wie er Leuten eigen ist, die viel allein sind; durch die Mienen glitt zuweilen ?in anmuthizei Lächeln, woraui man er !annte, sie in der Jugend sehr hübsch zewesen sem müsse. Wir erfuhren von ihr, daß vor fünf ?der sechs Tagen nn han'r:mg nach Zanta Fe durchgekommen war und vay aach den gewöhnlichen BerkehrSverhält Rissen vielleicht bald ein anderer Zug ?en entgegengesehen Weg nehmen verde. Nach Missouri!" sagte sie und ?er Ton, den sie auf das Wort legte, so !vie ihre Aussprache deS Englischen lie itn mich vermuthen, daß sie auS diesem Staate gekommen war. Dies verhielt sich in der That so. Als Linda vernahm, daß wir auch aus iNiffouri seien, äußerte sie die Freude .'iner Landsmännin und widmete uns die angelegentlichste Pflege. Mcine Be Leiter gingen von Früh bis zum Abend :ern Jagen nach ; ich mußte auf da? Vergnügen verzichten, weil ich mir am ersten Taze den rechten Fuß durch einen Fehltritt verletzt hatte und deshalb ge. Zungen war, mich zu schonen. So fand ich Gelegenheit, mit der Wirthin u plaudern und erfuhr ihre Lebenszeschichte. Ich bin in Missouri geboren, er täfelte sie. Meine Eltern waren alt schlichte Landleute eingewandert. Als ich das Alter von zwanzig Jahren er reichte, hatten sie e! so weit gebracht, daß sie ein kleines Haus ihr eigen nannten und etliche Stücke Land, dessen Bearbei tung mir zusiel. Ich blieb ein einfaches 'a?.dmäochen ; viel zu lernen Kar mir nicht dcschieden ; die Sorge für Küche und Acker mg Allem vor. Als meine ältern daö Zeitliche segneten, betrachtete ich eS als eine gnädige Fügung, daß ich ack kennen gelernt hatte ; ich stand doch ,'icht ganz allein und verlassen. Jack ültian war gleich mir daS Kind einge i?anderter Leute, die Mutter eine Deut sche, der Bater aus Schottland. Jack l.'ar mein nächster Nachbar, aber älter tli ich, aber ebensowenig mit ElückSgü tun gesegnet ; seine Eltern hatten eS i.icht einmal zu einer eigenen Heimstätte gebracht, sie bewobnten ein Häuschen zur Miethe. Nun, ich besaß ja ein kleines. Eigenthum: mit Gottes Hilfe, dachte ich, als Jack sich um meine Hand bewarb,: ioerden ein paar junge, fleißige Leute carauf schon weiter kommen !" Da muß ich Sie ja Frau nennen," sagte ich. Freilich", nickte sie. Warum hätte ich abiebnen sollen, waS als ein Glück erschien? Jck war freilich nicht der ichönste Mann auk Erden: o nein! leine Hautfarbe war allerdings hell, seine l?ttiedmaßen wohlgebildet. Haupthaar und Bart gelbblond wie Sand und da! (Zesicht voller Sommersprossen ; für mich war daS aber gut so und vor Allem hatte er ein gutes, treue S Gemüth. DaS ist die Hauptsache für zwei Leute, die mit e'nander durch'S Leben gehen wollen, und Jack dachte ebenso. Einen Sonntag um Itn andern kam er und geleitete mich zur Kirche ; wir mußten zwar zwei Stunden weit gehen, aber der Weg däuchte unS nicht lang, wir hatten miteinander so man cherlei zu reden ! Sie müssen nicht den Un, daß wir thörichte Scherze mit einan der trieben ! Wir besprachen uns wegen unserer Zukunft und wie wir uns ein rich:en wollten. Bis zu unserer Ber beirathung hat er mich nur ein einziges Mal geküßt, eS war an dem Tage, da ich ihm meine Einwilligung zur Ver mählung gab." Und zetzt sind Sie Wittwe gewor den ?" fragte ich, da sie innehielt n&. nachdenklich vor sich hinblickle. ie bewegte langsam daS Haupt. Nein", sagte sie, es ist anders g kom re. Wir verheiratbettn uns, doch es fehlte daS Glük. Sin dürrer Som mer verdarb unser Feld ; eine Feuers brunft legte inen Theil des Häuschens in Asche; die eingerissene Noth ließ eS an Arbeit und Verdienst mangeln. Da sagte Jack : Eisda, ss gebt eS nicht wei ter, wir verkomme. Weißt Du was f Ich will mich den Frachtfahrern, die nach Santa Fe ziehen, anschließen. Wenn ich mich an sie verdinge, so verdiene ich uf dem Wege, und in dem fremden Lande aiebt es Rrbeit in den Bergwer itn; tl sind schin Manche mit schönen Ersparniss?n heimaekebrt. Halte ein J?heder zwei sparsam Haus, dann kehre lch wieder und uns ist geholfen. Es war ein barter Schlag für mich, als er ging; ,ch ich überwand den Schmeri, U? tMete rniö mit dem Ge

B

danken Laß es zu unserem Besten gerei ode." ' Wie ich weitet erfuhr, hatte Einda zwei Jahre lang dem Tage entgegen ge harrt, an dem ihr Satte wiederkehren würde. Vergebens; noch ein drittes Jahr veramg, ohne daß eine Nach richt ven ihm kam. Da faßte sie den Beschluß, ihre Habseligkeien zu Gelde zu machen und nach Kansas zu gehen, auf der Straße, die Jack genommen hatte und auf der er zurückkehren mußte. Sie nähte die kleine Summe, die sie auS dem Verkauf deö Häuschens und deS Ackers gelöst hatte, sorgfältig in ihre Kleidunz, begab sich auf die große

Spur" durch die Prairien, wartete die I Frachttüae ab, kochte und wusch für die 1 Frachtfuhrleute, pflegte die Maroden, ! d ; zurückblieben, und kam so unter Kümmerniß und Gefahren an die West liche Grenze von KansaS. Als sie nd Ferne die Umrisse der Berge erblickte, von denen sie wußte, daß Jack dorthin gegangen und daß er auf dem Heimwege nach Westen dieses WegeS kommen müsse, hielt sie an der kleinen Schänke an. Sie half dem Besitzer als Dienerin, pflegte die Reisenden und als nach eini gen Jihre der Eigenthümer des LebenS in derWilderiß überdrüssig war, kaufte sie ihm daS einsame HauS ab und führte die Wirthschaft weiter. So wartete sie auf den säumigen Mann ein Jahr nach dem andern. Die Jahren kamen und vergingen, doch Ein da verzagte nicht; wenn Jemand ein Bedenken äußerte, weil Jack nichts von sich hören ließ, so entgegnete sie zuver sich: l ich : Er muß kommen ! Daß er nichts von sich hören läßt, ist begreiflich ; er schreibt nicht gern, obgleich eS ihm an Verstand nicht gebricht." Als ich am Abende einen Gang in'S Freie unternahm, bemerkte ich ein Fuhr, werk, daS sich auS der Richtung der' Berge von Santa Fe mühselig durch die Berge bewegte und Lindas Schänke zum Ziele nahm Es war ein zweiräderiae? ttarren, den ein paar magere Ochsen fortschleppten. Da der Wagen die sog. Straße" von Merico fubr, so war an zunehmen, daß daS Fuhrwerk zu dem zetzt vorübergekommenen rachtenzuge gehört hatte und in Folge ctncl Unfal leS unterwegs zurückgeblieben war. und jetzt n EtnoaS Schenke em Unterkom men bis zum nächsten Zuge zu finden strebte. Neugierig wartete ich, bis .daS Ge fährt herankam. Der Haupttheil deS Wagens war wie ein Zelt mit einem Tuche überzogen; nur du vorn gelassene Oeffnung gewährte inen Blick in das Innere. Vorder Oeffnung saken ein Frau und ein alteS Mütterchen; die Frau trieb mit einem Stachelstocke die müden Ochsen an. Die Frau erkundigte sich nach der Schänke. Als ich näher herantrat, sah ich im Innere, des Wagens einen Mann. Derselbe erhod'sich, sank aber sogleich wieder kraftlos zurück. Seine Bewe gung erweckte in Kind, das neben ihm auf der Streu geschlummert hatte. Die Frau nahm das Kind, das zu schreien begann, und setzte es vor sich auf den Schooß. Ein hübsche? Kind sagte ich. Ja," nickte die Frau, wir nennen eS Cinda ; sein eigentlicher Name ist Adeline. Er aber sie deutete dabei nach dem Manne im Wagen hat ge wollt, daß cl Einda heißen sollte." Der Name siel mir auf. Ich trat dicht an den Wagen, um den Mann er blicken zu können. Sind Sie krank," fragte ich. Seit Monaten. DaS Grubensiebed bat mich in den Bergwerken gepackt. In der freien Luft fängt eS an, besser zu gehen, aber ich bin immer noch wie ein Schatten." Ein heftiger Husten besiel ihn und un tersagte die Fortsetzung des Gespräches. Der Name des Kindes, der sandfarben Bart deS Mannes sielen mir auf aber eS konnte ja nicht sein ! Der Mann war der Gatte der Wagenleiterin. Als wir die Schänke erreichten, war es Abend geworden. Der mexikanisch Diener meldete, daß ein Wagen mit zwei Frauen, einem kinde und einem kranken Manne angelangt sei. Ern kranker Mann!" rief Eind. Geschwind herein mit ihm, und das Kind auch und die Frauen ! Guter Gott ein Kind ! ei?, kranker Mann ! Die beiden brauen Karen abaellieaen 1 und trieben di? Ochsen nach dem Werde' i i-t a. i . : t.ii. i t pia$c , oas jut? yanen ne mievkr in oe Wagen gereicht. Als der Mann Cindas Stimme hörte, erhob er sich mit einem heftigen Ruck und setzte sich aufrecht. Ich bleibe lieber im Wagen," sagte er, wir sind unser zu viele." Cinda nahm das Kind und ging mit dem kleinen Wesen einige Schritte gegen tat Haus. Ein Schluchzen, das aus dem Wagen drang, erregte ihre Aufmerk j'amkeit, sie blieb stehen, horcht,, Uhxit wieder nach dem Wagen zurück und schaute nach dem Manne. Eine Pause entstand; auf einmal hörte ich Einda rufen : Wenn das nicht Jack Milan ist, so ist eS sein Geist !" Die Arme! So viele Jahre V geblichen Wirten hatten den Klang von Jacks Stimme nicht in ihrem Ohr verlöscht. Kennst Du mich nicht?" fragte Linda. Sprich, erkennst Du mich nicht?" Der Mann neigte den Kovf vor, als. betrachtete er Einda mit aufmerksamen Blicken, dann brachte er matt und kla' gend über seine Lippen: Einda! man sagte mir. Du seiest Aber ich bin nicht todt!" rief Sind, ihm die Schläfe streichelnd. SiehK Du nicht? ich bin hier bei D und halte pünt Hand in der meinigen. Ich bm Dir entgegen gezogen. Jick! Freuest Du Dich nicht, mich wiederzu sehen? ES bat lange, lange gedauert! Sei nicht bit, a&. su nicht bös auf mich, ich konnt nicht läneer warten j Nit jedem Tag fühlte ich mich ein iamer und verladener. Über ich wußt. Du würdest wiederkommen, ich wußt es fest und zuverlässig, und zuweilen, Jack-" Still, Cinda i" siel Nana ihr tt'S Ol& nunilijij .5?

yem Unglück iH stecke, ich mettte nicht die Krankheit ! Da und er deutete nach dem Kinde da, das ist mein mein Kind, Cinda! Ich habe mir eine zweite Frau genommen! O, o!" Und er ver hüllte sein Angesicht mit beiden Händen. Cinda schrie nicht, sie wurde nicht ohnmächtig, sie schalt und zürnte nicht; wie eine Bildsäule stand sie vor ihm. Hatte die entsetzliche Nachricht ihre Fas sungikraft gelähmt oder daS Unerhörte ihren Zorn so heftig aufgewühlt, daß es ihr an Worten gebrach ? Jahre, viele Jahre hat sie auf die Rrckkehr deS Gatten geharrt, und nun er endlich kam, brachte er eine andere Frau und ein Kind derselben mit sich ! Endlich begann daS Kind zu schreien. Da wandte Cinda daS Gesicht ab und die Hand wie abwehrend vorstreckend, seufzte sie: - OJack! Jack!" Nur das unterdrückte Schluchzen des kranken Mannes und dazwischen ein krankhaftes Husten desselben ließn sich noch vernehmen. Endlich raffte derselbe aber seine Kräfte zu der Klage zusam men: Cinda! ich war ein Thor! ich zog aus, das Glück zu suchen ; ich erwarb mir etwas, dachte oft an die Heimkehr, denn in meinem Herzen reg sich im

mer die Sehnsucht nach Dlr ! AVer der Verdienst war gut, ich wollte viel Geld mitbringen. Im fünften Jahre hatte iQ rund tausend Dollars zusammen. Ein Militärzug nahm den Weg nach Missouri, nicht diese Straße, sondern über dte nördlichen Forts. U)ttt demset ben kehrte ich heim. Aber wo war Einda ? Nirgends zu finden ! Sie ist im vorletzten Herbst nach Kansas gegangen. sagte man mir: sie wollte um Winter zurückkehren, aber sie ist rncht wieder gekommen, uno man oar mqi von ,yr . m r, vernommen : I sanv reine nuye in Missouri ; ich machte mich auf nach KansaS und suchte den ganzen Weg ab diesen selben Weg; doch ich entdeckte keine Spur. So sind wir dicht neben einander gewesen und haben uns nicht troffen!" Cinda antwortete mit stummem Kopf' nlcken. Da bin ich voll Verzweiflung weiter fortgezogen, wieder nach Mexico, erwarb noch ein Stück Geld und endlich, vor drei Jahren ab ich die Hoffnung auf und nahm eine zweite Frau. Bon da an ist allerlei Mißgeschick über mich her eingebrochen ; eine Seuche siel auf meine Echafheerde und vernichtete sie ; ich ging wieder an die Grubenarbeit, da wurde ich von dem Bleisieber heimgesucht, lag viele Monate siech darnieder; die Sehn sucht nach Missouri erfaßte mich, dort, dachte ich, wirst du genesen! Cinda, Einda ! und nun ! was soll daraus wer den?" - WaS Cinda während dieser Erzählung dachte und empfand, wer vermag eS zu rrathen ? Jetzt fing daS Kind aufs Neue zu wimmern an und im Qofe liefen sich die Stimmen der andern Frau und ihrer Mutter vernebmen. Cinda schaukelte daS Kind, streckte die Hand aus nach dem jammernden Manne und sagte freundlich : La? die Sorge bis morgen; steige jetzt aus. Du bedarfst der Wieg und der Erquickunz. Hurtig, die Untere kommt!" Jack gehoichte, und wie er im Sternen fchimme? an Einda gelehnt dastand und die zweite Frau berankommen sah, slü perte er : Bedenke, Cinda ! die Eine oder An dere von Euch muh morgen mir zürnen und mich verwünschen . aber eS get nicht anders, nur Eine kann mit m:r gehen." Still!" bedeutete ibm Emda-wl, machen das morgen aus." Cinda geleitete den wiedergefundenen und doch verlorenen Gatten ,nS HauS, in daS Zimmer, das sie für ihn einge richtet; die Frau nebst dem Kinde nahm sie ,n thr elgeneS schlafgemach Eine dünne Bretterwand trennte mein Lagerstatt von dem Zimmer Jack'S. Ich vernahm, wie derselbe sich unrubtg um herwälzte, vor sich hin redete, jetzt ver zwetslungsvoll stöhnte, zetzt bttterllch weinte wie em md; ustenansalle stell ten sich dazwischen ein und schienen ihn zu martern. Gegen Mitternacht schrie er gellend auf und verfiel in einen krampfhaften Husten. Thüren wurden geöffnet, ich hörte die Stimme Cinda'S und der anderen Frau, die weinte und schrie, während Cinda tröstende Worte sprach. Wie Unruhe hielt an; ich eihob mich und grng hinaus. Ist denn Keiner da, der helfen kann? rief mir die andere Frau entgegen, da rt .!.. Y q in oie offen y cc Jlmmers trat. Beide Frauen waren über den Kranken gebeugt, dessen iverßeS Bettuch roth gefärbt schien. Die Aufregung war für den Kranken zu gewaltig gewesen, ein starker Blutsturz war die Folge davon, in seinen Zügen war zu lesen, daß er mit dem Tode rang. Cmda drückte ihm ein Tuch aus den Mund, die ander Frau hielt ein GlaS und emen Löffel bereit. So theilten sich di ffrauen in die Pflege des Mannes, der ihnen beiden gehörte und auf den doch nur ine daS Recht hatte. Die mmüthrgen Anstren gungen schie en den Leidenden wohlthä tig zu berühren, doch sie waren vergeb lich. Seine Kräfte wurden schwächer und schwächer, du Brust rang nach Ath:m, seine flüsternden Wort wurden wirr, sein Bllck unstät nd gebrochen. endlich mit Sonnenaufgang machte er me gewaltsame Anstrengung und es : Man sagte mir, du wärest gestorben. Cinda! Atm Adeline ! - Sei gut, sei gut mit dem Kinde, auch Du, Urnda!" Oei dem Bemühen, den Arm nach Cinda auszustrecken, hauchte erden Geist aus. Später hörte ich Cinda sagen: Wir haben ihn beide verlören, er hat uns bilden gehört, wir wollen lhm zu lammen seine letzte Ruhestatt bereiten ; Du bleibst bei mir mit dem Kinde, bis e sich einrichten läßt, daß wir zusam men nach Missouri zurückkehren; wa? ich habe, gehört dem Eind ; wir wolle M Serge für dasselbe theilen, denn eS 1. 1 i -. . p la lein ms Odle, arme Kindnt verlangt Mucho'S Best Havanna Cißsrs," X

1 " ',, 9$ Tff fej I w r 4 jpf-j ;-' -1 jf-c '"- ' "' jN !zj ? RmeiSIöckkU , WM O?Ä& MsMMW X

Mehr alt jafrf! 8 23 t 0 o 1 1 9 n, 1L f).. Jan. 19. 1891. ?S micht wir zur beiondkrk. Ocsrlediqunq. Jhnrn von tcr wundervolle Kur, velche Pastor König' UtrvtmZiäxtex en meinem Cohn Johann vollbrachte, Miltbeilung zu machen. Zwölf Jahre lang bekam er Krampst, zulegt jozar nn-. und zaieimal wöchentlich. Wir noqen xrominen:e Aerue u Nath und versuchte alle möglichen Mittel, aber alle edne tie geringste Hoff uung zu erhalten, da ersukren wir von diesem e.lh vollen Mittel und entschlossen un zu einem Versuche. Derselbe hat un mehr a l zusrie dengeltelill cttvem er mit rem Nrventarrer vor drei Monaten anfing, ist er nicht wieder krank gewe len. Gott sei gedankt! Jetzt kann er sein Leben genie ßen, und mir scben für ihn eine Zukunft. Litte, en & sangen Cie herzgesühlleu Tank dieser ffamilie. Ihre Medizin hat ihn nicht nur knrlrt, sondern auch sei Lebe gerettet, denn tn seinem srühecen Zustande hätte tx icht mehr lange leben können. VS Cheever Str. F. k. Lk I S 9. ein werthvolle Buch für Nervenkidend 1 LEI nd eine Prdde.Flas.che zugesandt. Arme www erkalte an die Medi,m umsonst. Ties Medizin wurde seit dem slabrc 187C bon htm Hochm. PastorNdnia in KortWavne. Und., luderntct und jetzt unter keiner Anweisung von der KOENIG MED1C1NE CO.. 238 IXandolph StM CHICAGO, 1IX. fifi tltodthe tertt tu futlitn ffü 9 1.00 die Jl,che, 6 Alasche für $5.00, groge $1.70, u für su.uu. Ctt QfvvwiAWAUAftA 4 fcttt iBittf4itv ff tortfrtSFn V) V'VlUHtlfrV V VVNtMfVM V V lf V M von . Will, ander, M West Washington fetr. und vete eüd a totr. und tuncoin ane. Die LluSsprüche der sieben Weisen. In der Goldenen Eule." einer alten Bierkneipe in Athen, befand sich zu An fang deS sechsten Jahrhunderts v. Chr. in einer Ecke ein Stammtisch, welchen sieben brave Greise inne hatten. Da sie sämmtlich keine Eltern mehr hatten, so nannten sie sich: die sieden Waisen, und als die neue Orthographie in Athen eingeführt wurde, schrieben sie sich die Weisen. Dadurch kamen xt in den Ruf. wirklich weise zu sein, und als sie das hörten, erschraken sie über die Maßen und hielten Rath, wie sie den Ruf ihrer Weisheit ausrecht erhalten sollten. Nach längerem Ueberlegen kamen sie schließlich überein, daß Jeder von ihnen einen weisen Ausspruch thun solle, die griechischen Zeitungen würden dann schon für die nöthige Reklame sor gen. DaS war aber leichter gesagt als gethan. Sie, die allabendlich in würdigem Schweifen dagesessen und deS schäumend? Getränkes sich erfreut hat ten, sollt. nun plötzlich einen weisen AuSspruch" thun. Da kam Solon, der älteste von ihnen, af einen Gedanken, der allseitige, freudige Zustimmung fand. Trinkt, sagte er, so viel und so lange, bi; euch etwas einfällt. Schon am andern Tage, als der Abend sich senkte, rüstete sich Periander freudig zu dem großen Gang. Aber er hatte die Rechnung ohne seine Frau Ge mahlin gemacht, welche ihm auf daS Schlagendste bewies, daß er heute den häuslichen Kreis nicht verlassen dürfe. .Das hätte ich vorher bedenken sollen," brummte Periander, . und wie der Blitz stand der weise Auöspruch vor ihm: .Bedenke alles vorher.Glücklich war.KleobuloS. der seiner Gattin wohlbehalten entkam und sich in der Kneipe festsetzte. Er hatte gegen zwanzig Schoppm getrunken, ohne daß ihm etwas Weises einfallen wollte. Da trat der Kellner zu ihm und sagte: .Mann, Sie haben ja so schwer geladen, daß Sie daS Mak nicht mehr fest halten können." Da schnellte KleobuloS empor und sagte: Maß zu halten ist gut," daS war sein weiser Auöspruch. Der dritte, PittakoS, ergötzte sich weidlich am Löwenbräu. Nach dem zwölften Schoppen rief er: .Kellner, noch einen Schoppen!" .Wie Sie sehen, wird gerade frisch angestochen." erwiderte der Kellner. .DaS freu mick." rief NittakoS, .ick babe. ai& einen Riesendurft, die Haupt,ache ltf, daß alles zur Zeit kommt alles zur Zeit. ha. der weiseste Auöspruch, .den ich jemals gehört habe." .Mir fällt nichts ein." sagte Chiton beim sünfundzwanzigsten Schoppen, .ich gehe.- Halt.- rief der Wirth, .erst zahlen." .Ist meine Zeche groß?- fragte Chilon ängstlich. .Sei auf alle gefaßt," schmunzelte der Wirft. .Heureka." rief Chilon. .sei aus alles gefaxt, das ist ein vorzüglicher Auöspruch. Und indem er fortging, ohne seine Zeche zu bezahlen, rief er dem Wirth zu: .Sei aus alles ge faßt." Auch Thales verspürte lange keine Wirkung von dem genossenen Getränk. Als er nun vor seiner Hausthür stand und daS Schlüsselloch nicht finden konnte, erblickte er plötzlich seinen Schat ten und glaubte, eS wäre der Nacht Wächter, der ihn arretiren wollte. Aber bald bemerkte er seinen Irrthum und rief lachend auS: .Mensch, erkenne dich selbst." Etwa! ängstliche? Natur war BiaS. Er fürchtete, den weisen Auöspruch zu finden, und trank daher in riesiger öafl und, waS noch schlimmer war, ver schie dene Biersorten. .Ja," seufzte er, .mehrere machen eS schlimm." Er meinte natürlich .mehrere Yierlorten", aber daS kann sich ja au? Jeder zurechtlegen, wie er will. Der sonst so schlaue Solon fand sei en Auöspruch erst, als er von seiner Gattin die gewohnte Gardinenpredigt entgegennahm. Sie machte eS nämlich gsnj besonders arg. .'n Bischen trin ken kann ja 'Jeder. schrie sie, .ab nichts zu sehr." .Bon! sagte Solon. .nichts zu sehr! Dieser AuSspruch soll mich berühmt machen." Und so wa tS auch. Davon h ü n g r'S a d. leiner Max: Ist morgen wirklich die große Sonnenfinsterniß, Mama, von der Pgpa erzählte? Mama: Gewiß, aber nur, wenn Du beute den ganzen Tag über recht artig bist! ' ' Auch eine Kunst. Wirth! Sie sind doch VolkSschullehrer, wie kön en Sie sich denn in das Fremdenbuch ,lS .Künstler" eintraaen? Lehrer: Olauben Sie, daß et keine Kunst ist, mit neunhundert Mark jährlich auSzu to'rz7 '" '

IXMWMM W4 mW p &xrk M?, T . .chWZÄÄ Sm alsls kW- . SMMWtzWW K WMW ?-M!.'k?ni?-?5l?l 'JJTy&u '1 ;1 5it Mpz0&s ÄMWWMM6M? 7LMWMWj "SfeiMlP MWWöM MWSWM". MjBWW ' tl S -KMKtMWMS ''-fS -vv. V-r lij'V.j' rr'-ftfe "Rur?4j -"Ä MMMMMMMK'- MK .. MSlH' . W MÄU- - MSMUSMWMl , i-Mi 'KMM MM - KM?MHN.. sLMWM ; -öMc MM- ; M? MtzMÄMMMl BZMi'i - fls.i "SÄWWi?VW I ..mmK&m ÖllR ''WMtWßM' ? rsC-4n -A lMMN MW5KWMWt,MMWM -zMMMÄMWsGMMM ' MWUtk

1 -mr w.sJii. tti& J -rrFNTna-

Unsere Biere, hergestellt aus den besten Stoffen, mit Verwendung der besten Sorten Hopfen sind sämmtlich kräftige, gesunde Getränke, abgelagert und gut vergohren. Von unseren besten Marken, wie : Lager, Wiener, Pilsener, Bttdweiscr und Spccial Brcw, ' geht keines auS der Brauerei, das nicht fünf bis sechs Monate gelagert hat. . Wir können, auf das Urtheil Sachverständiger gestützt, dreist behaupten, daß unsere Biere zu den besten zählen,

die in Amerika gebraut werden, und Der ächte Johann Hoff'sche NalZ'Sltrakt hat solch' wundervolle stärkende und nährende Eigen schaften, daß er viele Nach ahmer gefunden hat. Man muß sich daher hüten und nur da ächte nehmen, welches die Unterschrift von Johann Hoff" auf dem Halse einer jeden Flasche trägt. Eisner 6 Mendel' fon Co.", Agenten für du Vereinigten Staaten und Jmportäre von Mineral Wässern, 6 Barclay Str., New York. k 'iMAMÄrf: Vxrvxsi Gebrauche die ächt? I obann Hoff'schen Malz-VonbonS für tzalsleiden, Heiserkeit und Erkältungen. Die sodann Hoff'sche Malz-Ehoeolade ist anrrksunt alö daS beste Nahrmittkl für Kinder und Re.-onvaleSzenten. Angenehmes, kräftigendes frühstück. Bloß das Neueste in nr xa et und Dekorationen, und die schönsten Roll Vorhänge mit Fransen, zu den niedrigsten Preisen. Carl Mäller, 161 Ost WashinZton-Straße. Willkommen Lenz ! Du bringst uns Herren - Hüte neuester Facon, in großer Auswahl zu billigen Preisen. ZAmbörssr. W. Scke Pennsylvania und Washington Stras,. MMSW? tZnU A-l-t-jr; r - .-- ;'3.. . ui jixr J.re.JI: MVWM! kWäM fZr's-:-r-v3 u tmrmfZ -ZSfstg tr&z -!. wSchiffsschcine von und nach Europa. Vollmachten nusgestellt. Erbschaften von Europa eingezogen. P. Pfifterer, Office: No.7y pst Market Straße. Telephon 1009. Zu verkaufen oder zu vertauschen gegen Stadt lZiqenrlzum -Sine Gartenfarm von S64 fielet an der Xbree Notch Road. 6 eilen södltch von der Sürteibahu. HauS mit 9 Zimmern, qrokem SeKer, Brunnen und Ctrrve. Milch h?vS und Holzbau, grob Scheune, KuhaU, Huhnerstall, t Wagen.Iiemise?'., cne fietS lau sende Quelle bei der Scheune, 2 Acker in frucht bäumen, Weinreden und verschiedener Beere. 4 lcker tn Holz, da Vanb i& gr broinirt vnb g. zäunt. Ferner Z Sler angrenzend Brtdepatt, 9 Meilen westlich von der Etvt.'gn l;x Vinal Road, Zftöcktge au mit Brunnen, ll istern gute Scheune mit grogem HühnerianS. einl'rtch, tet für Hübneriucht. gerner 11 ck. r c ?JnUn westlich von der Stadt mit Haus und aarer Zrai lung. Zu verkaufen mehrere Häuser gut u?onat, Itcke Zahlungen tn der ähe von Cvburn nud Ehelbystr.. armen groß und klein tn Leariou und anderen ountiel. O. .Sraltt. 88H Oft ashtnato tr.

IndiaBap

ÄÄM fkmM s s .tZ S?'I jsy MN Kr Xvrwi 1 h.pJoM M y töä

fA-rnn

p-"-' ssf'

v .t-r.M:

- X5WM

i

1 -HL'r

jeder vorurtheilslos Urtheilende wird iies rewi

Zur Geachtttttg ! Kmlträktoren nud Baumeister werden daraus aufmerksam gemacht, das; wir ein ausgesuchtes neues Lager in Eisenwaaren, Werkzeugen, Baumaterial, ' Glas, Farben, Oel, Lack re. haben und daß wir zu den genauesten Preisen verkaufen. Man besichtige unsere Waaren. j. nävoiiE, Z?o. 109 Gst Washington Straße, gegenüber vom Court HauS.

F.

Die ttlligst, nd best, Möbel, sowie Teppiche irüd Gefen in der Stadt. Sprechet vor, ehe Ihr kauft. No. 59 West Washington Straße, - Square westlich von der Transfer Car.

Neue Mnfter von

REE

in den besten Farben. S p a z i e r '- S t ö ck e. hartes Mayer und Co., 29 und 31 West Washington Straße.

MsrrßlW fr Imfir? M '

Grocers kaust eure von INDIAM BUTTER CO., Zufriedenheit garantnt. Telephon

ZIMW , w.,,xv,,, . Gürts n ri nf 4 M!'' ' ri( m äöIo UBBratS" J

Ehrliche unverfälschte Waare. ILjähriger eschäfkSbctried fpricyt für sich selber. T. I. Hamilton, Cigarrenfabrikant. No. 5254 Kentuckv Ave.. No. 59 Jndiana Av

Alle nenen Farben in den populärsten Tapeten. Maßige und sogar sebr niedrige Breise sn apeZen, niele Piber'llur öchfesl zu baben waren. ' '

I,UDSNÄ

Ao. 17 und 19 West

Agent für S. C. Zohnson'S Hartholz-Teppiche,

kungen und Borten. Voranschläge bereitwilligst geliefert. '

Stfvkicypi

M ?A f'-L ' -k isr r-ft. ? Tr!r-F j : .-- - . - anerkennen müssen. ornpany, 51! k'i Butter nnP Käse der No. 07 nt ZtUmrt Strage. 1320. (W ZWM Wnshington Strnßs, Parssuetry-Fußboden-Bedek

RUP'ERT,

E