Indiana Tribüne, Volume 16, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1893 — Page 2
ZndZmm Tribüne. Erscheint iiglich und Sonntngo.
Die tZglie. Tribüne" kostri durch drn Träger IlGentS per Woche, die SoantagS.Tribüne" 5 EenlS ver Woche. Beide zusammen ISCentS oder 55 Cent perZNonat. Per Post jugeschiSt in Vor 2i5bezahlkns TCptv Jahr. Osfic: : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21 April 1893. (Speäalbrie ) Von der WöltauSssellung. Chicago, Mitte April. Noch immer grollt das kleine sociale Gewitter auf dem Ausstellung-plap ein wenig hinter den Wolken nach. Die Zimmerleute namentlich sind gar nicht zufrieden damit, daß der Bauhandwcrkcr-Strike ihnen weiter nichts eingebracht haben soll, als etliche Pässe für die Herren Führer und Delegaten. damit dieselben jederzeit unentgeltlich in den JacksonPark herein können, und es ist in die fern Augenblick wieder die Reoe davon, daß die Zimmerleute noch einmal Auf eigene Hand striken wollen. (5s wird aber wohl zu nichts Ernstem mchr kommen; wenn der Karren nicht schon vor her verfahren war, so ist er es jedenfalls jet, und was die Zimmerleute nicht mit den Anderen zusammen ausrichten konnten, das können sie für sich allein noch weniger,. ganz zu geschweigen von der Sympathie des Publikums, die mit dem Herannahen der Maisonne immer mehr zusammenschmilzt. Man darf als sicher bezeichnen, daßdie Bollen dung der Ausftellungsarbe'lten, soweit es auf die organisirten Zimmerleute ankommt, keine erhebliche Störung'er fahren wird. Es ist nicht verwunderlich, daß der Jackfon-Park ebenso gut seine sociale . nni i l fc. hrage yai. wie oieuorigem, uno oa ich doch einmal an derselben halte, so sei uch anderer Arbeitenden gedacht, welche in erster Linie Ursache hätten, zu murren. Tas sind die meisten weid lichen Arbeitskräfte, die als Kassirerinnen, Buchhalterinnen u. s. w. in Thätigkeit sind oder noch in Thätigkeit treten sollen. $1 oder nicht viel darü der den Tag bei zehnstündiger Arbeitszeit; halbmonatliche Auszahlung, Kaution stellen. Zurückhalten eines Theils des Lohnes bis zum Schluß der Welt' ausstellung, vorschriftsmäßiger Anzug. vorschristZmäßiges Alter, und was weiß ich sonst noch Alles bei Gott, die sind wahrlichiicht zu beneiden! Und wenn sie so thöricht wären, sich auf die Hin terfüße zu stellen, ein solcher Versuch müßte ja noch kläglicher ausfallen, als der Kellnerstrike auf dem Schützenfest in Berlin vor dri Jahren! Eine Anzahl anderer Menschenlinder l. - P" w jino aver n o cy noier oran. as nno die biederen Naturkinder von Grön - land im Eskimodorfe" am Midway Plaisance. Von einem habgierigen Spekulanten herbeigelockt, haben diese Unglücklichen Aussicht, in dem südlichen Klima zugrunde zu gehen und so dem Spekulanten die Kosten der Rückbeför Kerung zu ersparen, die er ihnen außer der jämmerlichen Bezahlung noch zu gesichert hat! Für jeden Eisbär in einem Thiergarten wird Fürsorge getragen, daß er dem Klima nicht erliegt, aber für Menschen nimmt man solche zarte Rücksicht nicht. Weitaus slellungsgäste, die das Eskimodorf be suchen wollen, dürften gut thun, recht bald zu kommen; denn es ist nicht sicher, daß die Eskimos nicht über Nacht davon laufen, und ein Nichtcr hat ja auch bereits entschieden, daß dies das Mindeste ist, wozu die Leberthran-Epikuräer be rechtigt wären. rti fiw 4irttipt. ii ttrifi.i rntii - IltW UUUtlUl, 114 UUUlllUitUJl Bilder, aber Alles in der Welt hat. nun einmal seine zwei Seiten, und ich wollte nicht ganz von der Kehrseite fchwelaen. aus die Gefahr hin. vielleicht gar von der dünnhäutigen AusstellungsVer waltung. die sehr sorgsam von allen Aeußerungen der Eorrespondenten Kenntnll; nehmen soll, ein roenia qe maßregelt" zu werden. Nun wieder zu den AusstellungZ-Herrllch'eiten. Eines der großartigsten Bilder, eine Welt sur sich allem schon." wird das Jndustrleeüäude am 1. Mai mit rn um Hunderten von Pavillon, seinen Pagoden und seinen Thürmen bilden. obgleich bis dahin noch lange nicht alle Ausstellungsgegenstände in denselben eingeräumt sein werden. 650 Wag gonladungen mit nahezu 18.000 Kisten Gegenstände sind für dasselbe bis jetzt eingetroffen, und das ist nur etwa ein Drittel des zu Erwartenden, . Zu den am Weitesten vorgeschritte nen Ausstcllungs'Abtheilungen darin gehören die deutsche,, die österreichische, die schweizerische und die japaziische. Ter Palast des Königs Ludwig von Bayern, die Gegenstände Dom deutschen kaiserlichen Hauie, die Porzellan- und (?Mnrtiil,Wii3fM1,ittrtfrT rinn PrtiVen v f j ; v die bezaubernden böhmischen Glasmaa ren, die 20 Schaukästen deutscher Ter tilfabrikate. die Schmarzwälcec Uhren ausstellung (40 Arten Kukuksuhren allein leider dürfte der Widerspruch der benachbarten Ausflellcr es dahin bringen, daß nicht alle Kukuksuhren gleichzeitig im Gang sein dürfen), die in emsiger Uhätig5eit kindlich: Schweizer Uhrmmacherfamilie, die Schweizer Alpenscenerien und noch gar vieles Andere werden den Kenner wie den Laien wältig fesseln. Im Laufe der Zeit werden auch die amerikanischen Ausftellungzn, auf der Ostseite des GeMubes Ehre einlegen; aber zur Er. öjnungszeit wird dort noch nicht übermäßig viel zum Bewundern zu sehen se'n. ' ; . Wenn früher gesagt wurde, daß die reguläre Ausstellung mit Aus rahme des allgemeinen Zutritts zum Park nichts Besonderes koste, so darf man das nicht so sehr wörtlich nehmen. Se VkltZ man -auch im Jndustriege bäude schauen kann so wird man doch einen umfassenden Blick über ds Janze- nur dann. erhalten-können, wenn man mit einem der vier Fahr stuhle hinauf nach der großen Platform fährt, die sich 210 Fuß über dem Erd boden HMde dieses Tersnüaen UM
aver 60 UentZ ertra, also geradeso viel, wie der Zueritt zur ganzen Ausstellung, und das ist nur eincSvon gar manchen Schlempchen", welche an den GelddeU' tel deZ Besuchers appelliren werden.
selbst wenn dieser sich nur andieeigentliche Ausstellung halten und sich was! - . L. . ..rX s ! ü 1 f. f - v I man aber keiner menschlich fühlenden Brust zumuthen kann garnicht in das Meer der besonderen Attractionen am Midway Plaisance vertiefen sollte. j rv i rvi r er r. I reliicy. in Paris uno sonillgen viiis NeuungsZtadtcn war dies j auch Nicht i anders. Diejenigen, welche die Frauenbehörde der Weltausstellung sür einen bloßen, i. fr , , r. - oer naianlerle enisprungenen Jlerraiy halten, täuscher. sich gewaltig, wie sich immer meyr yerausueul. ÄUs leiner früheren Ausstellung sind die Frauenleistungen in der Industrie, der Kunst. und sogar im häuslichen Leben, in solchem Maße zur Tarstellung gekom P t ta men. wie es aus oie,er verbau ,eiN wird. Italienerinnen mit den wun. dervollen SpiKenarbeiten aus allen Jahrhunderten feit Christi Geburt kMXM V 1 4 CVf(XMVAWIMMM M A Y , V V A . uciuui mn vulliivctttn, viiimunuc rinnen, zrianoerinnen, aucy euiicyen und einer ganzen Armee amerikanischer Erfinderinnen und Künstlerinnen (mit und ohne Gänsesüßch?n) wetteisern. Im JndustriegebSude. wie im Gebäude der schönen Künste, und in ihrem be sonderen Departement wird man sie r leich vertreten finden. Tas wird ein auf alle Fälle sehr bemerkenswerthes modernes Weltbild darstellen. ein mindestens ebenso bemerkenswertbeS. wie z. B. die Krupp .che Rlezentanon und ihre Kollegen, welche dazu Kcxun theilt find, in diezer Gcfellichast das Maul zu hallen". Tas hindert alle? dingS nicht, daß sie überpatriotischen "Yankees und Smaragd-Jnsulanern bereits schwer im Magen liegen, und diese sich mit komischer Begeisterung bereits einzureden suchen, daß amerikanischerseits bereits Stoffe erfunden seien, ge gen welche selbst die fürchterlichsten Ver nichtungswerkzeuge der Tutchmen" nichts ausrichten könnten. Richtiges Weltausstellungswetter haben wir bis jetzt noch immer selten gehabt; aber Chicago hat bereits dc'wiesen, daß es sich vom Wetterclert ebenso wenig verblüffen läßt, wie rom Feuer, moloch. Uebrigens soll man nicht den Teufel an die Wand malen. P. K. Von den Frauen Alaskas. Selten hört man etwas von den Evastöchtern in unserem intereffanten Territorium am äußersten Nordwest, zipfel Amerikas; und doch sind sie in mancher Hinsicht hervorragendere Per sönlichkeiten. als die männlichen Ein geborenen Alaskas. Das Schmollen ist in der ganzen Welt als furchtbare Frauenwaffe be. kannt; die Alaökanerfraven aber üben es mit besonderer Vorliebe und Ge schicklichkeit aus. um ihre Herren" zur Raison zu bringen. Auf Gardinen, predigten verlegen sie sich nie, und noch weniger fuchteln sie mit dem Besenstiel, dem Bügeleisen, dem Mangelholz u. s. w.; sondern sie ziehen sich einfach in eine Ecke zurück, vernachlässigen ihre HausHaltungsgeschäfte vollständig und spre. chen kein Wort. Es ist kein einziges Beispiel bekannt geworden, daß selbst der trutzigste AlaskaEskimo bei solcher Behandlung nicht spätestens nach eini' gen Tagen die Waffen gestreckt hätte. Gewiß leine gewöhnliche Erscheinung bei einem wilden Naturvolk! - Die Alaskanerfrauen haben auch eine merkwürdige Manier, Streitigkei ten unter sich oder zwischen den verschiedenen Familien zum Austrag zu brin. gen. Sie raufen einander nicht das Haar aus oder zerkratzen einander daz Gesicht, wie dies bei uns Civilisten vorkommt. Natürlich dürfen sie wenige stens ihr Zünglein nicht ruhen laffen. Zwei streitende Frauen liefern sich zu nächst eine Zungenschlacht, die nicht von schlechten Eltern ist, und dann zieht sich Jede in ihr Heim zurück; plötzlich erhält die Eine von der Anderen Nachricht. daß diese ihr Kleid und zwei oder drei ihrer Decken zerrissen habe, und damit ist sie verpflichtet, auch einen Theil ihrer Kleide? und Decken zu vernichten, uno zwar eine größere Menge, als ihre Gegnerin. Thut sie dies, so ist damit der Streit ausgeglichen; thut sie es aber nicht, so steht sie in Schmach, und Schande vor ihren Angehörigen und den feinden da; die bttderfeitigen Sip ! pen sagen wir z.B., die Bären, und : die Krähenfippe nehmen den Streit auf, und es kommt vielleicht zu einer schlimmen Fehde, obgleich gewöhnlich mcht ganz so schlimm, wie m Ken tucky und anderen unserer stolzen Rit tergegenden. ' Meistens sind . die Alaskanerfrauen große Händler nd Geschäftsleute im Allgemeinen, verwalten die, ganze Kaffe und lachen den Mann tüchtig aus. wenn er einen schlechten Kauf gemacht hat. Eine der reichsten Alaskanerinnen ist die sogen. Prinzeg Tom in Sitka. welche frühe? die glückliche Gattin dreier Männer war, aber nach ihrer Beleb rung zum Christenthum zwei derselben abschaffte. Dieselbe treibt bedeutende Handelsgeschäfte und besitzt mehrere groe CanoeS, ln welchen sie Waaren von Sit'a aus ln das Innere des Lan des befördert und bei den dortigen Ein geborenen für Pelze umtauscht. Man kennt sie in ganz Alaska, und sie' trägt on ihren Armen 20 oder 30 goldene Armjpangen. welche aus H20Gold stücken hergestellt sind. Die FamilienStammlinie wird nicht von der väterlichen, sondern vo der mütterlichen Seite hergeleitet, und das Erbe eineS Häuptlings geht z. B. nicht ri- r ." t r r . M !N eruer iNle aus fernen !Ä0yn uver. sondern aus den Sohn oder Neffen sei ner Schwester. ÄlS Spion ufgegrissen Ter von den französischen Behörden alS deutzcher pie.-i" in Rouen festge nommene Roßarzt Kurtz aus Stuttgart hat seinem dort lebenden Vater eine briefliche Schilderung seiner Leiden übersandt, der wir Folgendes entneh wen: . ' Nach mehrmonatlicher . Studienreise in England nach Aouen. aekommeu.
haljffl er Sott zuerft ini Hotel zur Pöst, Rue Jeanne d Are Quartier. Niemand fragte nach Namen, Stand, Zweck der Weise, kcin Fremdenbuch wurde ihm vorgelegt. So war Kurtz der Ansicht, in Frankreich dieselbe Behandlung der Fremden anzutreffen, wie in England.
In der zweiten (Privat.) Wohnung . f - r w . brachte der Hausherr dann ein Eintragebuch, in welches Kurtz richtige und genaue Eintrage macyke. virn Samstag Nachmi'.tag 18. März, wurde er bei . . T einem Ausgang von einem Mann an gerufen und im Namen des Hausherrn aufgefordert, sogleich ln seme Wohnung zu kommen. Auf seinem Zimmer fand Kurt) acht ' - . . . . ' Beamte, tdeils jiend. theils . stehend mit seinen Papieren beschäftigt, Koffer. , Schrank und Kommode waren erbro 'chen. der Inhalt lag -theils auf dem 'Boden, theils auf dem Tische." Kurt) wurde nun ins Verhör genommen. Der ' Hauptbeämte "Procureur de la Re- - - . - nubllesus' sagte ihm: Sie sind deut, schr Offizier, halten sich hier auf, ohne Ihr Gewerbe und Stand anzugeben, wohnen hier nahe bei der Kaserne, ha. 4 M . T . 4 t rf" C rV. , oen Nicyl veriucoi, malirenooresmeor. .wöchentlichen Aufenthalts hier mit j autorisirten Personen bekannt zu wer den, Ihre Papiere sind nicht ln Ord nung. Ihr Militärpaß ist dagegen sehr im Reinen, ich glaube, daß Sie ein Spion sind. Trofc seiner Betheue VMJ VIVV VA7 VVfc U ' VV Kurt) verhastet, sosort in emer Droschke 'in'S Hotel de la Pille, dann nach dem rungen, oag vles rnq: oer au, wurde Palais de Justi.e und zuletzt ln daS Gefängniß "donvsuouvslls" gebracht. ' . ben idm Wertb. und anhcrt aunfnMnte benommen dann fh.rrf. (" m w w wm w w man ihn in eine Gefängnißzelle, in die ein Strohsack geworfen wurde. Acht Tage wurde Kurtz hier festgehalten. KautionSanerbieten befreundeter Her en blieben erfolglos. Nach vielen Be mühungen des deutschen Konsuls er folgte endlich die Freilassung, doch wurde Herrn Kur!) gleichzeitig ein Be ehl der Ausweisung aus Frankreich zugestellj. Bon drei Briefen, die Herr Kurtz aus dem Gefängniß hierher schrieb, ist nur ein einziger hier ringe, troffen und dieser mit fünftägiger Ver. spätung. Vom Jnlande. Ein Viertel der ganzen bewohnten Welt ist von englisch spre. chenden Menschenkindern eingenommen. Die R o b i n s o n i n s e l Juan Fernandez ist von etwa 00 Per'onen bewohnt, welche Vlchheerdcn besitzen. Brist ha m ?) o.u n q , jr.. er theilt seinem Volke den Raih. der Po litif gerade so viel Dichtigkeit belzule gen wie der Religion und er prophezeit. dß die Mcrmonen mächtige Politiker und Heilige werd?n. Im ersten Viertel des Iah. rcS 1893 sind in den südlichen Staaten 193 mehr neue Industrien gegründ.t worden, als während der eriten drei Monate des Jahres 1892. Merk würdig ist die Zunahme der Holz Waarenfabriken und Baumwollölmüh len gewesen. Innerhalb der letzten drei' ßig Jahre ist die Silberproduction von vierzig auf ungefähr ernhundertund fünfzig Millionen Dollars gestiegen. Vo? dreißig Jahreil producirten die Ver. Staaten weniger als fünf Mlllio nen und jetzt über sechzig Millionen Dollars jährlich. Unter genügender Anfpornung konnte Menko allein jedes Jahr mehr Silberbuüion , auf den Markt schicken, als die ganze Welt in W6i) that. Wahrscheinlich die älteste rau im Staate West.VlrglNlkn ,ft Frau Eunice Conrad. aeb. Mace, von Big Bull Nun nahe Cedarville in Eil mor County. ie hat das ehrwürdige Alter von 117 Jahren erreicht und lst, obwohl ihr Augenlicht und Gchör etwas abgenommen haben, noch recht frisch und inunter. Die alte Dame spricht mit Vorliebe von ihier Jugendzeit U id den Erlebnissen spätrer Jahre. 'Sie wurde am 4. August 1770 in .dem jetzt als Pendleton County bekannten Gebiet gedoren. Ihre Eltern waren Deutsche. welche in 1,70 dorthin kamen und sechs Jahre nach Frau Conrads Geburt sich nahe dem jetzigen Button in Brarton County niederließen. Sie waren die ernen weißen lnnedler am kleinen K :lam!za.Flusse. Ihre nächsten weißen Nachbarn lebten damals in dem 30 keilen entfernten Buckhannon in, Up shur County. DaS dazwischen liegende Gebiet war dicht von Indianern be wohnt. Im Alter von 23 Jahren ver liei.athete sie sich mit Jakob Conrad. Die jungen Gatten waren die ersten Weißen, .die sich am Duck Camp Creek niedertleizen. Sie hatten vierzehn Kin der, welche außer dem jüngsten. Henry. bei welchem Frau Conrad wohnt, jetzt sämmtlich todt nnd. .Lrau Conrad? Gatte machte, den Krieg von 1812 mit uno Frau Conrad erhält als seine Wittwe eine Pension von $12 den Monat. . ' Eine vernichten de Bombe HU kürzlich der BundeS.Zollinspektor No?es in. das Lager der Opmm schmiiggler.am Puget Sunde dadurch g.fchlcudert, daß er aus telegraphischem Wege beim Schatzamtssecretär CarliSle die .Absetzung des HilfSzolleinnehmerS UuroineU beantragte und diese auch so fort angeordnet wurde. Ferner hat er die Absetzung' dcS BundeZbezlrkZan walts MayS, so'ie der Zolleinnehmn in Port Waffon uwd Port TownSend und des ZolleinnehmerS LiZten in Port land und deren Versetzung i.l Anklage stand wegen Begünstigung des Opium sch:nuggc!Z empfohlen; auch soll gegen Btilm und Dunbar, welche daS chmuggetschiss Haqtian Republic ge heuert haben, im Strafversahren ein geschritten werden. Die -erwähnten Bundesbeamten sollen die Einschmug gelung von Hunderten von Chinesen und vieler Tonnen Opium dadurch be günstigt haben, daß sie die Augen davor zudrückten. .Das genannte Schmuggelschiff crhielt für einen jeden gelandeten Chinesen 8110 und mußte davon $40 an rne feilen Zollbeamten abgeben. Welches Poffenspiel mit der Durchsuchung von Schmuggelschiffen getrieben wurde, läßt sich daraus ent nehinen, daß Ward Beccher'S Neffe, der vor mebreren Jahren wegen Bestechlich
kett aus dem Zolldienste entlailen
wurde, auf dem zur Schmugglerjagd bestimmten Zollkntter als Steuermann diente. Tieze Zollbeamten haben unter der republikanischen Verwaltung nicht einen eingeschmuggelten Chinesen oder auch nur ein Pfund Opium abgefaßt. " . Von en t setz lichtn Grausamkeiten, welche an Südsce-Jnsula. nerü auf deren Beförderung znr Arbeit auf den.Pflanzungcn bei uecnsland, dem nordöstlichen Theile -von ?ttistra lien verübt werben, erzählt der Matrose Hermann Prollmann von d.'M kürzlich von dort zurilagelehrten englischen Schisse Hmu", welches 5ü0 Eingeborene der Margunsaz-Jnseln dorthin brachte. Ten veuten waren hohe öhne und kostenfreie Rückbeförderung nach der Heimath nach d.'in Ablause von drei Jay.en verZp.ochen worden. Viele, welche d?n Vertrag unterzeichnet h.t'.ten, wün chten w eder'nach oer n'el zurückzukehren, wurden aber im Schiffs, räume gefangen t.eal'.cn. Jeder, der zu entziehen versuchte, wurde unbarm herzig geprügelt und m Eisen geworfen. Ändere waren' ans Ncualec an Bord gekommen und entführt worden. Eine Frau und deren beide Töchter wurden jon dem Kapitän an Bord gelockt und ! sodann gefangen ' gehalten. Dem : Manne der zZrau wurde Taaö darauf erzählt, daß die grau dareingewilligt j habe, naaz ueensland zu gehendes wurde ihm aber nicht gestattet, sie ZU sehen. Die Eingeborenen, welche sich gegen die schlechre Behandlung aus lehnten, wurden durch Hunger zahm gemacht. Als sich schließlich die un ,lückltchcn Jnfelbe.vohncr in Mane er hoben, wurde der Aufstand dadurch ilie"ergefch'.agen. daß mehrere erschossen lnd meherere Uveiber verwundet wur Dr. ach ProulnonnS Betreibung wurden die Inselbewohner schlimmer wie das Vieh in die Koen zusammen gepfercht und erst, als das Schiff un terwegs war, wurde ihnen gestattet, an Deck zu kommen. Nachts wurde unter Deck d.-r Gestank so entsetzlich, daß die Leute sich mit Gemalt an die geöffneten Luken drängten, um Luft zu schöpfen. wobei die Schwächeren nicht selten von den Stärkeren zerauetscht wurden. Als das Schiff sich der Küste von Queens land näherte, dursten die Schwarzen nur in kleineren Abtheilungen an Deck gehen, wo sie von der mit Winchester, büchsen bewaffneten Schiffsmannschaft bewacht wurden. Einmal wurde ein halbes Dutzend Leichen aus einmal auZ dem Raum geschafft, und über Bord geworfen. Die Eingeborenen wurden ln OueenZland aus die großen Pflan Zungen vertheilt. Sie erhalten dort einen Monatslohn von nur drei Dol larö. wovon sie für ihren Unterhalt und arztliche P'lege brzah'en müssen, sodaß ein Eingeborener, wenn er nach dreijähriger Dienstzeit in die Heimath zurückkehrt, selten mchr als 820 bis L30 sparr hat. Endlich berichtet Prollmann. daß. .als der .Heath'' die Inseln verließ, ein amerikanisches Schiff dort Menschenraub trieb, um Cinge borene als Arbeiter für Pflanzungen in Mittelamerika zu vreiien.5euifcheLo,alna?,rkchte,t. Provinz Brandenburg. . Berlin: Der Commis Georg Kapp.ler und die Ladnerin Grzezkowiak, deren ernstgemeintem Verhältniß die Mutter des jungen Mannes hindernd im Wge stand, ertränkten sich im Kupser,rabcn. Der in dem Geschäft von Oswald Nier angestellte Buffeticr Karl Rath, der durch ein Augenleiden die Sehkraft fast völlig verloren hatte, machte seinem Leben durch einen Re volverschuß ein Ende. Wegen Ent suhrung einer Minderjährigen Halle sich der verheirathete Bauunternehmer Fr. Mietz vor der Strä kammer zu verant worten. Derselbe hatte das 17jührige T.chterlein eines Schloßgardistrn, eines früheren Regimentskameraden, durch seine Liebess'chmüre b.thört und war mit 'ihr nach Amerika durchgebrannt. Als dort das mitgenommene Geld bei nahe verpulvert war und bei Gretchen sich Heimweh einstellte,. kebrte man nach Berlin zurück. Ter Gerichtshof ver urtheilte den Angeklagten zu 6 Mona, ten Gefängniß. In der Mühle auf Kolonie Wandeich erhängte sich aus unerklärlichen Gründen der Sohn des Müller' Wclsch. Der. Vater wurde seitdem, schwermüthig und jetzt hat er sich an derselben Stelle und demsel den Strick ebenfalls erhängt. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Tago bert Groß in.Friedenau ist das Con cursversahren eröffnet worden. We gen Unterschlagung von Schulgeldern hatte sich der frühere Hauptlehrer Thiele in Rixdorf zu verantworten und. wurde zu einer Gefängnißstrase von drei Mo naten verurthellt. f In Treptow der frühere Gaftmirth Franz Jamann. Provinz Ostpreußen. Die Noth der armen Fischer auf dc? Gehrung ist auf daSAeußerste gestiegen. ES mangelt den Leuten schon an Le benSmitteln, die Holz und Heuvor rüthe sind verbraucht und nur wenige sind noch mit Geldmitteln versehen. Diejenigen, welchen es an Geld fehlt, müsien ihr Vieh nnd ihre Schweine ab schaffen. s In Szillen d?r Apotheker Karl Kaul. Der wegen Mordes zum Tode verurtheilte KarlalkowZki aus JohanniSdorf ist nach der Irrenanstalt Allenberg transportirt worden, um auf seinen Geisteszustand untersucht zu wer den. 'KalkowSki hat in Gemeinschast mit seiner Ehefrau, die sich vor der Verurtheilung im Gefängniß erhängte, am 6. April v. I. seine Schwieger mutter aus Habsucht durch Arsenik ver giftet. f Frau Buchdruckereibesitzerin Jda Post in Tilsit. Provinz West Preußen. Die Eröffnung, der in Danzig zu er richtenden neuen Kriegsschule ist für ; den 1. Oktober 1UV, in AuSUcht ge nommen. f Der " Kommerzienrath Franz Claaßen in Danzig. Ferner der ArchidiakonuS Bertling. Die gol hene' Hochzeit beging das. Kaufmann Gustav Lickfett'lche Ehepaar. Kauf , mann D?. Götz jn Briefen tanzte auf dem Wintervergnügen des Kaufmänyj schen Vereins recht flott, als er Plötzlich , unwohl wurde. Kaum in seine Woh nuna btat, sturt er gm Herzschlag.
rv . . Kt..ist..r:i.. v n . I la 3 1 1 i
xcr lUisoesiyer von xuiziuiuaii auf Behrenhof ist an Kohlendunst er stickt. Provinz Pommern. t Jn Greifswald der praktische Arzt und Universitätsprofessor Dr. Karl Eichstedt. s Der Senior der Aerzte in Köölin, Dr. Martin Weihe. Ferner : Steuerinspector Jül. Büttner, Tisch, lermeister Friedrich Naatz, Frau Schuh, machermeister L. Watzow, geb. Neu. mann7 Kaufmann Ernst Minx. Jleischermeister Wilh. Heydebrcck, Prüpaparandc Otto Drews. Der Schuh, machermeister Kruschka in Kolberg feierte das Fest der goldenen Hochzeit. . Schleswig-Hol st ein. t In Jtzehoe Frau Pfingsten, geb. Sckhoff, die Wittwe dis Weinhändlers H. Psingsten. Daselbst der Rentier Karl Heesche. DaS Schiffswerst von Thormählen & Co. in Kiel wird zur Weltausstellung in Chicago ein Petro leum.Motorboot schicken, wie eS solche in der letzten Zeit mehrere erbaut hat. Tasselbe wird einen sechspferdigen Motor erhalten und 40 Personen fassen können. Der Dampfer Meter, Capt. Truelsen. mit einer Ladung grüner Häringe von Marstrand nach Kiel bestimmt,' ist unweit Warberg infolge Beschädigung durch die Eismassen gesunken. Ter Koch tst bei der Ber gung erfroren, die übrige Besatzung wurde gerettet. . Provin z Schlesien. s Jn Salzbrunn Badearzt Geh. Sanitätsrath Dr. Wilh. Valentiner. -Zu Neustadt m Holstein geboren, nahm er als Jüngling an der Erhebung gegen Dänemark Theil und wurde im Felde schwer verwundet, so daß er ein Jahr lang in den Lazarethen zu Kiel und Rendsburg verbleiben mußte.. Die Kunstmöbelfabrik von Langer & Co. in Schmeidnitz wurde vyn einer großen Feuersbrunst heimgesucht. Vor unge führ einem Jahre wurde der Lohngärt, ner Väselt des Tominiums Ladziza un'er dem Verdacht, der? Tod seiner Frau durch Vergiftung herbeigeführt zu haben, in Haft genommen. Er wurde aber bald wieder entlassen, da sich der Verdacht nicht begründen ließ. Vor vierzehn Tagen starb nun die zweite Frau des Lohngürtners. In folge von Tenunciationen und Geruchten, daß er auch seine zweite Frau um das Leben gebracht habe, wurde der Mann wieder in Untersuchung genom. men,. und hat!' die Erhumirung und Sektion der Leiche seiner Frau stattgefunden. Provinz Posen. Ein reicher Bürger in Schwersenz, Moses Laib Kendziora,.hat einen blöd sinnigen Sohn. Eine. Reihe von Jah ren hatte Niemand den jetzt 30jährigen jungen Kendziora gesehen. Neuerdings' lies eine Tenuncianon beim Bürger meistcr ein, wonach der blödsinnige! Kendziora im Hause 'seines .Vaters ein' menschenunwürdiges Dasein fristen sollte. Bei einer Haussuchung stellte sich heraus, daß der junge Mann voll ständig ve'rthiert war und in einer finsteren, kalten Höhle lebte. Er wird jetzt einer Anstalt überwiesen und gegen den unnatürlichen Vaterwird ein ge richtlichcs Verfahren eingeleitet werden.' Ter Briefträger Kapittke in Tre! messen isr wegen Unterschlagung zahlreicher Briefe von der Strafkammer zu Gnesen zu zwei Jahren Gefängniß ver urtheilt worden. Tas Rittergut Tonowo, welches 862 Hektar umfaßt, wurde von der Ansiedlungscommission für 450.000 Ms. angekauft. Tonowo grenzt unmittelbar an mehrere bereits ,n Besiedlung begrisfene .Ortschaften, sodaß durch Zulauf desselben ein zu sammenhängendes Bisiedlungsareal von etwa zehntausend Morgen geschaf sen worden ist. Provinz Sachsen.. t Ter Regiernngs. nnd gorstrath Messet Meier in Erfurt. Ferner: rivatmann A. Schröpfer. Handels. ann E. Aklenbrecber. Privatier Ga.l Zacher. Restaurateur Karl Meder, Kaufmann K. Reinicke, Schneid.'rmej. ster Ed. Smykalla, Privatier G. Nöl ler, .Schuhmachermeister Fr. Krey, Kaufmann Wilh. Zaps, Restaurateur Herm. Biener. f Jn Hochheim der seit 1844 dort amtirende Pfarrer und Jubilarpruster Karl Ludwig Meusel Provinz Hannover.. Wcgcn - Meineides und Urkunden fälschung wurde der Stellmacher H. Slever aus Dumgen vom Schmurge richt in Hannover zu 3z Jahren Zucht hauS verurth.'ilt. Pastor und Dechant Slkbenourger m Meile feierte lern aol deneS Priesterjubiläum. Ter Pfarrer chriever rn Meppen wurde von einem Schlaganfall betrogen und liegt jetzt in kritischem Zustande darnieder. Nach der Rückkehr von einer Ge schaststour nachDannenberg Hot sich der Molkerei Verwalter Boese in Gut Mehningen, wahrscheinlich , durch . Un voröchtigkeit bei Handhabung - eines Revolvers, erschossen. Der Lademei ster in der Eilgutexpedition Rosenbaum in.Northeim ist spurlos verschwunden. Er hat sich' forlgesetzter Strasthaten dadurch .schuldig gemacht, daß er Ge. bühren sür Uederfracht des Reisegepäcks erhob, die Gelder , zu seinem Nutzen verwandte und Gepäckscheine undBücher mit falschen Angaben versah. Seiner eigenen Angabe zufolge hat er bereits seit längeren. Jahren in dieser Weise gearbeitet. Ter Kaufmann Büsing auf der Brennscherftraße in Osnabrück hatte sich eben in eine benachbarte Re siauration begeben, um ein Glas Bier zu trinken,- als er plötzlich, vom Schlage getroffen, todt vom Stuhle siel. Ein gleicher Zufall traf auf der Straß? auch den schon bejahrten Rentier 'Nieberg, der übrigens noch lebend in's Kranken bauS geschafft' werden konnte, wo man seine Wiederherstellung erwartet. f Jn Osterode a. H. Oberlehrer Hesse. Daselbst Kornhändler Heinr. Rosenbaum. . Provinz Westfalen. . Die Einwohnerzahl der Stadt Men den ist vcn 1806 im Jahre 1816 auf 6L60 im Jahre 1892 gestiegen. Die Häuserzahs betrug 1816 nur 274, da gegen jetzt annähernd 7Ö0t-rr f Der seit einer Reihe von Jahren, am Gym vasium m Vaderborn thätige Professor
xr. yunerer. Bet einer aus Zeche General Blumenthal'' in Reckiing Hausen stattgehabten Explosion schla qender Wetter wurden 17 Bergleute
aus der Stelle getödtet Von den 18 j Verwundeten, welche in das Kranken. Haus gebracht wurden, sind inzwischen noch vier gestorben. Rheinprovinz. Infolge einer Erplosion iri dem Kaufmann Beaumont'schen Hause in der französischen Straße in Saarlouis entstand eine Feuersdrunst, welche zwei &iner iinh Pin .(StnWrtpfcfintffr ier. Z. V - V S"' norte. Kaufmann Beaumont wollte ftine Geschäftsbücher' retten und drang dhalb in das schon ganz mit Rauch und flammen angefüllte Innere; er fpfirt NlrflttniPhfr Itirihf tifitrfslnh icyrle IttUl Ivleuer zuru. paier zauo man die stark verbrannte welche. In eins acher aber würdiger Weise fand in Trier die Enthüllung des von den fficieren oer 01. Vrtgaoe oem Gene w . r rti sr ralmafor von Stuckrod gewidmeten GedcnkfttlNs statt, wobei der Korps iHmmnhour hnn 9, -Z-qs. twililiiwiiw wiiuxi vvn vk tuiv - spräche hielt. - Das Denkmal besteht aus einem mächtigen Syenitblock, der die Inschrift trägt : General öon Stuckrod s'19. Nov. I8V2. Wegen Ti Weichenstellers Krickel ln Pohlbach wurden dessen Wlttwe und ihr Liebhaber, der Haustrer Biesius, ' vom Schwurgericht in Trier zum Tode Verurthellt. Der Präsident des birgmännischen Rechts Echutzvereins" Warten in Trier, welcher wegen Ver breitung zum Klassenhasz aufreizender Flugschriften verhaftet worden ist, nnvki? sti77?s Amt? entffkl nnk (hrttn un seine Stelle gewählt. Briesträger (ftötten. melcker meaen 5keilnakme an dem Todtschlag des Arbeiters Schwarz aeleaentlich der Euerner Kirmes ver. haftet wurde, ist jetzt als unschuldig entlassen worden, nachdem er 6 Monate in Untersuchungshaft gesessen hat.
)N spcuen , rouroe ein lensimaocycn Nachm.: 7 -g Uhr Abends. Tclevbon im. mit durchschnittenem Halse ermordet. aufgefunden. Als der That dringend T PPAPP verdächtig wurde der Sohn der Wittwe ! ' j iers, ein Rangirer, welcher mit der.Ossice: 134 Nord Pennsylvania Str Ermordeten früher ein Verhältniß un Ofstce-Sn.nden von s-ubr Nachm.
terhalten haben soll, in Haft genom. rnen. Ein ächtes Gaunerstück chen wurde in Taltitz bei Oelsnitz an kinem Tischler verübt. Geheimnißvoll , wurde ihm das Angebot gemacht, er könne sür ' drei Hundertmarkscheine 4000 Mark, in täuschend nachgemachten Zmanzigmarkstücken erwerben. In Klingenthal sollte das Geschäft ausge sührt werden. Aus dem Bahnhof in Klingenthal nun wurden dem goldgie rigen Taltitzer Tischler die Goldstücke in einem verschnürten Söckchen-ausgehän digt. Es durfte ja kein Aufsehen mit der Sache erregt werden. ' Als sich aber die böhmischen Gauner mit denHunker! markscheinen über die böhmische Grenze in Sicherheit gebracht hatten, mußte sich der leichtgläubige Tischlermeister zu seinem nicht geringen . Schrecken davon überzeugen, daß das Säckchen 52 Stück neue galvanisirte Zweipfen Niger enthielt. Immerhin äst er bei dem Geschäft noch gut weggekommen, denn hätte er in der That nachgemachte Zmanzlgmarkstücke erhalten, so hätte er' sich durch deren Verauszabung leicht ; ein paar Jahre Zuchthaus. einhandeln können. In Obkr Oesterreich, hatte jüngst das Gericht über die Penl'ionsbedücstigkeit einer Millionärin zu entscheiden. Die Wittwe eines Rentiers, welche von ihrem Gatten eine Million. Gulden und ein Haus geerbt hatte, kam auf den seltsamen Einsall, zwan' f!g Jahre in einer Dorfschule als Leh' rerin zu unterrichten. Nach dieser schweren - Dienstzeit kam sie um ihre pensionirung ein. ' Die Zahlung wurde Ihr mit dem Hinweis, daß sie nicht be dürftig sei, verweigert. DieMillionä kin erhob Klage, gegen die Gemeinde, and das Gericht entschied zu ihren. Vunsten. Für die PensionSberechti lung sei ausschließlich die Dienstfähig-! teit, nicht aber der Umstand maßge dend,, ob die betreffende Person- ein Vermögen besitzt oder nicht. - m m m : Ja, daS ist'S Nete! Das ist ein Ausdruck, den das'reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieserAusdruck läßt si h gerade auf die Wisconsin Central Line anwe.ldcu, die jetzt allgemein als di: Route von Chicago nach St. Paul, Milineapolis, Ashland, Duluth und a?en Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehendn Züge .und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. . . Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Kuste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an hen nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, . '7Gcn, Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. Biertrinker aufgepaßt ! Heute und bis auf weiteres ist Pabst berühmter Weitaus-stellungs-Vock die Parole." Kaufe Mucho'ö Veft Havar a .igar." . ; Umgezogen. Er ist hier um hier zu bklb.n." Die zunehmende rafi dcS Tr. Zur5,r, dcS ugen dnd Obren rztks. 'zwang ihn. nach grogeren Räumlichkekten mzu, irden, ür mit th'te deSdalb die SiSmltchtell'n im zriken Stock drZ.JronBloci'', W. Washington Str., nöchst z'i Bowen-Merrill Co'S. für fünf Jahre, wo tr ausgezeichnet Ojficrn eingerichtet hat für die Behandlung von Auge, Ohr, aie und Hals n die Anfertigung von BliUen, künstlichen Au ge nnd die Geradestellung vo Schietaupen, fo wie die, Operation zur Entfernung bei StarS tntvittn.fem.it. m VlrrHrn für Cfl. irr.llir V V . 1 r-W I . - Itkl-fV.! (jtasuttatten fitt und Jedermann eingeladen.
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Mehr als zufrkedenk 8 B r a o 1 1 n n. C !).. ?an. 13. 1891. ?Z ereicht mir'iiur besonderen Lesriediqung. Ihnen CIH PCI lUUllUHUUUCIl Ul, IDCIUC , UlBl UlllU I rn..arr- .KK BoHbradfo- . .... v . i . f, ... f i. rn.si.. fl.:.. Mittheilung zu machen. ZmSls Jahre lang bekam ,r , irampie. zulegt soqar ein- und eimal vSchentlich. Wir zogen prominente Aerzte zu alh und ver, uch le aSk möglichen Mit.cl. aber all. ihn. die ringftk Hoff, unq !U krI,altea. da erfub ir on diesem end VTnT:XlVuVnTr !UÄSSSBS sca. Gott iki gkdankl! Jetzt ksnn kr sein ttUn gcnic ki-n.undmik schen sür ihn eine Zukunft. Litte. pjanq? ie kkr;ge,üblte Dank dieser Familie. Ihr Medizin hat ihn nicht nur kurirt. sonder auch sei x,anz?n e kerzgeiudile T?anr v,e rcben gerettet. denn in senkm Myerenopanv h2Ue icht mehr lange leben rs,ne i heever tr. F. k. yi lu werihvol?., such ,ür NervenlÄdend. Diese Mrdizm wurde seit drm Jahre 187S von dem A" L 5 SBatjne, jjnb.. judenOet HUB l'9l UUICX IcIuCT NIveilUNg von oer OtIlQ M E D I C I IM E CO., L38 Bandoipii st Chicago, iii. M.ooÄr" grobe st.?s. vlür ,.. ..ft'S? Str. und Ecke Süd Gak Ltr. und Lincoln Lane. r ; anoaaen UNO wUNOarNttwe vvarate. Bruchbänder, rüo?. Schienen n ftae wundkrztlichen Gegenstände. Da gröbte ager künstlicher en. . Wm. H.Jrmstroncr & Co.. j ?? Süd Jvinoi Strafe. ' ? stl l s t O4 V Deutscher Arzt. Osfice und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. ' .Ofn.Stunden: 8-9Ul,rrm.: ubr No. 425' Madison Avenue. I Stunden von 1011 Uhr Borm.' .'oizrung: !g7N.labam str. .EteBtrmontstr. r,i,uhan i O nce VZ. Telefon . j zhg Agg. Dr. agncr, Office: Po. 60 Gsl Shio Str. Office-Stnnden : ?-!0 Uhr ormittas. t-4 Nhr Nachmitta. kLohnung : Seke Brvadway uud Lteolu Ude, Televbon 8. DR. TF'znjm.XlzzK&TFf, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. m Ost Michigan eivatjc, (Orde U'ia)a(ljnctt Avenue.) Täglich von S 4 Uhr. Sonntag ausgenommen C. C. Gnerts. Deutscher ZaHn-Azt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. 3 a I wird uns Wunsch angewandt. HDD. CKrCUsi, No. 28 Virginia Avenue. Sprebstunben: 10 IS Uhr Vormittags. I S Vtidmuitan und veno. sonntags o ta Uür ammlttags. Dr. C R. Schaefer, ZOrzt und Chirurg, No. 430 Madi'on Avenue, n.'.he Morris Str Svreclistundkn : 7:30 9 Uhr Margen. tL Uhr Viacumiltags, .: uyr venös. Telephon 282. Krebs, (scschwür Fisteln, Tumor, ox Anwendung des Messers kurirt. Dr. L. N. HOWARD. 6 SKd JUinoi Straße. Frage nach cinm Zirkular.' 7 Mary C. Lloyd, - Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher'S Bank, pegci über vom New York Store. ?WSM WW. Das beste Stärkungsmittel. ZI.) per Flasche 6 Flaschen für $5.00. 7-3" haben in der Deutschen! Apotheke von F. Wffl. Panteer, S4 West Washington Straße und Ecke East Straße und Lincoln Lane. ' Die ganze Nackt offen! ' , Ferd. Ll. Müller, ' . , (Nachfolger von Sec,e Möller.) ANSthekeV. Die serttga, v, Rezepte eschiebt in : zderlSsflger. schverfiödtger etfk. .SüdweS.lZcke' der OüWasbingtv,7itr.dOZl Ztr. Televhsn S70. Jno. A; Kutsch, ' ?kere.Geschir. .I Ztf4,. AXmniM i)B""i 'iiiiw'w uuiui' iii uui)iiu ii, Sieparaturen werden gut u. prompt ausgefühlt No. 263 Massachusetts Avenue.' ! Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Crosa-eyes as cured br Dr. Barkef In one minute bj a nevr imorovcd and polt eti)4. Creti iaproTeceat U iitt t tfpeuue Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt derden 372 ?kll:in ?lndianavoliS OeBeilf. bon denen Sie sichersönlich überzuzm können, n&i I . fM-M.M I. y-. ' J IZ TTiT.Z
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