Indiana Tribüne, Volume 16, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1893 — Page 1

H ' . -H; A0 rfO tv wC o K ' -(V i$ f w y w v k w o y y u IHW Office : No. 18 Süd -Alabama Straße. Jahrgang IG, Wo. 213 Indianapolis, Zndiana Freitag, den 2 April $893

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Editorielles.

DaS Eincinnati Volksblatt" ist glucklich, daß die belgische Revolution denn daS war eS vorüber ist. Es sagt : Für das Land ist eS ein Gluck, daß 5leser Kompromiß angenommen worden ist, denn so entschiedene Anhänger des allgemeinen StimmrechtS wir auch find, so alauben wir. daß diese Einrichtung im gegenwartiFen Augenblick ein großer Schaden sur das Land gewesen wäre. Durch die bisherige GesellschaftSordnung ist der Arbeiter in Belgien stark in seiner Erziehung zurückgeblieben. Er würde gegenwartig von seinem Rechte nicht den gebührenden Gebrauch zu machen wissen. Die Sozialdemokratie, die wegen der in Belgien herrschenden Verhältnisse, daselbst ganz besonders Verbreitung gefunden hat, wurde das ganze AxvetterVotum an iick neben und dadurch dem Staatswesen eine bedenkliche sozialistrsche Färbung verleihen. 3eht aber, wo die Arbeiter ihre timme in den Kammern zu Gehör bringen und für die bessere Ausbildung der unteren Klassen Sorge tragen können, ist' die Möglichkeit geboten, daß das Arbeiter - Element allmayllch von seinen sozialistischen Ideen abgelenkt werden kann, wie auch eine allmähliche Aussöhnung mit der kapitalistischen Produktion'sweiseum einen sozialdemokratiscken Scbulausdruck zu gebrauchen möglich ist. Sobald die TZrbeiter von diesen sozialistischen Irrlehren, welchen sie durch die starr, Noth zugänglich geworden sind, geheilt sind, m'tth hie Reit aekommen sein, wann das allgemeine Stimmrecht ohne Gefahr, wie in anderen Landern eingeführt werden kann. . Es ist nicht unsere Absicht über diesen Seufzer der Erleichterung und diesen Griff nach einem Strohhalm zu commentiren. Die Idee einer allmählichen Aussöhnung der Arbeiter mit der kapitalistischen Produktionsweise, da doch die Arbeiterbewegung in der ganzen Welt,- bewußt oder unbewußt eine stetige Bekämpfung der kapitalistischen Produktionsweise ist, ist zu kindisch, als daß 'man',? der' Mühe ttth fändeT'sie zu bespreche. Glücklicher Weife denken nicht alle Menschen, wie daS Cincinnati Volksbfaü". 3a, daß das freiheitliche Wirken der Eozialdrniokratie' selbst von ihren Gegnern immer mehr anerkannt wird, das zeigt eine Äußerung, welche der deutsch-freisinnige Rcichstagsabgeordnete Dr. Barth einem Mitarbeiter der Deutschen Zeitung" in Wien gegenüber machte. Er sagte unter Andenn : Es aiebt nur eine in;iae Hoffnung : das ist der SozialismuS. Die Sozialdemokraten sind die verläßlichsten Hüter der Freiheit, . die ' ehrlichsten Diener einer gesunden Entwickelung; die ökonomischen Utopien treten immer mehr zurück und werden mü der Zelt ganz platonisch. Es ist ein grober taktischer gehler gewesen, daß Eugen Richter gerade neuerdings gegen sie gesprochen hat. Das hat gar keinen inn und Zweck. 2n allen politischen Fragen sind die Sozialdemokraten heute unsere natürlichen Bundesgenossen, und ich zweifle nicht, daß sie mit der Zeit noch Manches abstreifen und sich in eine radikale Arbeiterpartei verwandeln werden, die mit unö Schulter an Schulter kämvkt. Wir könien nicktk eifriger wünschen, alS daß sie daS nächste Mal ihrer 72, statt 26, wze sie letzt sind, ins Haus kommen." Diese Worte des Vertreters einer Partei, auf deren Standpunkt : das Ein. VolkSblatt" ja angeblich auch steht, zeigen jedenfalls eine vorurtheillofere Auffassung, als die Aeußerung des Volksblatts. Letztere verkennt auch ganz und gar die .Situation in Europa. Der belgische Ausstand war von den Sozialdemokraten angeregt und zum Theil geleitet. Eine intellektuell 'niedrig flehende Volksmasse revolutionirt nicht wegen eines pglitischen Rechtes, wenn ihr der Gedanke nicht von einer höheren Intelligenz eingegeben wird. Diese höhere Intelligenz wird die belgischen Arbeiter auch in Zukunst leiten, wie eS überhaupt auf dem europäischen Kontinent heute keine politische Arbeiterbewegung mehr giebt, welche nicht unter der geistigen Führung der Sozialdemokraten steht. -.-4 Drahtnachrichten Inland. Wetterautsichlen. Für Jndiana: Hübsche? Wetter, stellenweise Frost; schön morgen. Die große Flotten-Revue. Fortreß Monroe,20. April. Eine Anzahl ausländischer Kriegs

schisse, welche an der großen FlottenRevue, zu welcher die Regierung alle seefahrenden Nationen eingeladen hat, theilnehmen, beendet sich bereits in Hampton RoadS. Gestern kam daS deutsche Kriegsschiff Kaiserin Augusta und das Kanonenboot Hella, httite der italienische Dampfer Aetna an. Der Franzose Jean Bart ist auch bereits da. Der deutsche Dampfer begrüßte den italienischen als ein Zeichen besonderer Freundschaft mit einem Kanonensalut, was von letzterem erwidert wurde. Da alle seefahrenden Nation-n die Einladung angenommen haben, wird die eine der großartigsten FlottenRevuen werden, welche je stattgefunden, haben.

.O. SturmeS-Wüthen. Meridian, Miss., 20. April. IaSper und Claxke Countie? in diesem Staat sind gestern von einem furchtbaren Wirbelsturm heimgesucht worden. Dr. T. 3. Krouse,, einer der reichsten Pflanzer, wurde schwer verletzt, sein Lohn erlitt einen Schädelbruch und seine Fraz; und Tochter kamen mit leichten Verletzungen hgvan. Ein Neger auf der Plantage, Namens Henry German, wurde mit seiner Frau und seinem Kind unter den Ruiuen seiner Hütte begraben und alle Drei verbrannten fanczsam zu Tode, da. dje Hijtte in Brand gerathen war. . Eine ganze Anzahl Personen wurden getödtet oder verletzt und überall auf dem . Pfad deS SturmeS ist daS Vieh massenweise getödtet worden. Chicago, Jll., 20. April. Der dreimastige Schooner 'L. P. Dansorth" ist heute Morgen am Fuße der Melrose Straße, bier Beeilen nördlich vomChieago-Fluß, hon dem furchtbaren Sturm anS Land getrieben worden. Die Mannschaft wurde nach furchtbaren Anstrengungen seitens der EvanSton Rettungsmannschaft schließlich in ganz erschöpftem Zustande gerettet. ' Milroaukee, WlS., 20. April. Heut, Morgen fgflden dreizehn Tlrbeiter, die bei den Arbeiten an dem Haupttunnel im See beschäftigt waren, in den eisigen Fluthen des Michigan Seeö ihren Tod. Der suxchtbqxe turm riß ein Häuschen, in dem sich vierzehn Menschen befanden, in den See hinaus, und nur einer derselben vermochte sich zu retten. J- ' ' "UlM .mm,1 Der Krieg gegen StraflingSarbeit in Ten- ' n e s s e e. N a s h V i l l e, 20. April. ES verlautete gestern, daß die Bergleute in Tracy Vorbereitungen zu eiyem Angriffe auf die Sträflinge treffen. DeShalb sah man sich vor und schickte Milizen ab, aber alS dieselben ankamen, war schon alleZ vorbei. Letzte Nacht gegen II Uhr erschienen drei bewaffnete Männer am Eingange der Stockade. Al? derselbe nach heftigem Klopfen geöffnet worden war,' herlangten die drei Männer von dem Sheriff, daß die Sträflinge freigelassen würden. Dieö wurde verweigert. Einer der Männer schwang eine Dynamitpatrone in der Hand. Der Sheriff packte ihn, zog ihn durch den Eingang in die Stockade und schlug die Thüre zu. Zkaum war das geschehen, als von allen Seiten in die Ttockgde gefeuert wrde. Ein Deputy Sheriff wurde schwer derwundet, und einer dex Bergleute wurde zu Tode getroffen. . Man entließ darauf den' Anfangs gefangenen Bemann unter dein Persprechen, daß er die andern veranlasse, das Feuern einzustellen. Trotzdem wurde weiter geschossen, und eine der Wachen wurde durch einen chuß in die Bruft niedergestreckt. Nach einer Weile zogen sich die Bergleute auf einen Hügel in der Nähe-zurück, feuerten von oa aus noch eine Welle und zogen dann ab. Ausland. DaS belgische Wahlgesetz. Brüssel, 20. April. DaS Nyssen'sche Wahlgesetz gesteht jedem Bürger Belgiens im Alter von mindestens 25 Zahren, der wenigstens ein Jahr in derselben Gemeinde gewohnt hat, eine Stimine zu, vorausgesetzt, daß er noch nicht bestraft ist. Ein5 weitere Stimme erhält jeder Bürger, der die folgenden Qualifikationen besitzt : . 1. Jeder Bürge? im Alter von 32 Jahren, der entweder verheirathet oder Wittyer ist, welcher eine StaatSsteuer

von nicht weniger als fünf Francs be

zahlt, auSgennmen, daß ihn sein Geschäft von der Bezahlung von Steuern ausschließt. 2. Zeder Bürger im Alter von 25 Jahren, der Grundeigenthum im Werthe von wenigsten? 2000 Francs oder eine Einnahme von wenigstens 100 Francs jährlich an Zinsen von baarem Kapital besitzt. ' 3. Jeder Bürger im Alter v?n 25 Jahren, der eine höhere Erziehung genossen hat oder.ein Amt inne hat, daS eine höhere'Erziehung voraussetzt. .'Die Frage, welche Professionen, Stellungen :c. unter dieser Klausel zum mehrfachen Stimmen, berechtigen, soll, von dem Gerichte entschieden werden. Niemand soll serner zu mehr als drei Stimmen berechtigt sein und daS Stimmen soll obligatorisch gemacht werden. Der.Kaiser Wilhelm in Rom. R o m, 20. April. Die Stadt befindet sich im gestgewand zu Ehren der hohen und höchsten Herrschaften, die heute hier ankommen, um der silbernen Hochzeitsfeier bei Königs Humbert und der Königin Margarethe beizuwohnen. Kaisex Wilhelm, und ZZaisein u gusta kamen um 1 Uhr Nachmittags in Rom an und wurden am Bahnhof von dem König Humbert und von der Königin Margarethe, die von den italieNischen Priyzey und einem großen Gefolge hegleitetet waren, in ier herzlich sten Weise empfangen. Die kaiserlichen Besucher wurden überall mit dem größten Enthusiasmus begrüßt. , ch. 4 , Warum die Kammern nach-I g e g e h e n. h q h t n . Pari, 20. April. ES wird jetzt versichert, dqß dir .Drohung deS Königs Leopold von Vklgien, dje Kammern auflösen zu wollen, die Deputirten veranlaßt hat, nachzugeben und die 3yssen sche Wahlvorlage anzunehmen. ...Der Papst sowohl alS Herr Sladstone sollen dem König zu diesem Schritt gerätbea haben. England ist eine der Vqch'te, welche im Jahre 131 die Neutralitat Belgiens garantirt haben und der Premier Gladstone hielt sich deshalb berechtigt, den König auf die große Verantwortlichkeit aufmerksam, zu machen, die er auf sich sade, wenn er das belgische Volk zur Revolution treibe. (ZSissönachriSten. ' Angekommen in: . M o v i l l e : Ethiopia" von New Jork.. ' Scilly: Pafsirt : Columbia" von New Jork, B v o ra h t a d: Passirt: Germania" von New Aork. Bremen: München" von Baltimore. Bremerhaven:' Havel" von New Sork. Baltimore: ,,We'.inar von Bremen. New Sork: - Nhynland" vön Antwerpen. Board of Vublie WyrkS. . Heutige. Sitzung. gizr Zahlung angewiesen wurden: Für Straßen-Repaxaturen $167424 Für Brücken - Reparaturen 93.63 Für AbzugSkanal-Repaxat. . 75.45 -M. Ö. WeyS petitionirte für eine Wasserleitung an Dickson Str. zwischen Market und Ohia Str. Herr Eldridge wünscht ein Frame hauS von einem Bauplatz in den Feuexgrenzen nach einem anderen zu schaffen und der Bauinspektor wurde beauftragt, nächsten Montag zu berichten. Eine Anzahl Grundeigenthümer an Cruse Straße erhielt die Erlaubniß, ein Backsteintrottoir aus Privatkontrakt zu legen, unter der Bedingung, dasselbe bis zu den Rinnsteinen an Straßen und Gassen zu legen. . - Der Board beschloß Walnut Str. rn.it ASphalt zu plastern, von Meridian bis Tennessee 1810 Fuß lang und 22 Fuß breit.-D. Hazsard -remonstrirte erfolglos dagegen. Er erklärte, daß eine Anzahl Wittwen an der Straße wohnen, welche kau in, für die Berbes serung bezahlen können. Einige Grundeigenthümer an Hanna Str. zwischen Clifford und Michigan petitionirten für Gradirüng un.dChaus prung der Straße und Trottairtz.

Hiesiges.

Grundeigenthümer an OstOhio Str.

Zwischen East und New Jersey petitionirten für Cement TrottoirS 7 Fuß breit. An den Ingenieur zur Berich terstatttung überwiesen. ; Die erste Gasse östlich von der Jllinois Str. von 12.-zur I.Gasse nördsich von der 12. Straße wurde geschlossn. . '-s John'H. Emrich und Andere Petitionirten für Schließung der 1. Gasse ördlich von Morris zwischen Carlos Und der I.Gasse westlich von Carlos. Die Schließung sei eine sanitarische Perbesserung. - Der Ingenieur wurde beauftragt die nöthige Resolution und Pläne vorzulegen. ! Die 'J. M. CÄ. erhielt die Tominson Halle für die am 14. Mai stattindende internationale Konvention unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der Ingenieur wurde beauftragt Süd Pine Straße neu zu nummerlren, sobald er Zeit finde, - -. ' Die Warren Asphalt So. von Cincinnati fragte bei dem Board an, ob derselbe eS vorgesehen habe, daß die Regierung für die Pflasterung der Market Straße, vor der Postofsice, bezahle. So viel sie in Erfahrung gebracht, hqtfe. sich dik Regierung -.ge-weigert, für die Pflasterung der Pennsylvanla Straße zu bezahlen. Die Gesellschaft- wurde benachrichtigt, daß die Stadt die Bezahlung nicht garantiren könne, i . i . M Justizflücbtling Clarence Vance, der im Verdachte, einen Anzug gestohlen zu haben, in Kankasee, Jll., prozessirt werden sollte. jst flüchtig geworden, abcr heute Mor gen- hier aufgegriffen und verhaftet worden. Der Bonng Fall. Der Coroner ist noch immer mit der Beweisaufnahme in dem Falle des ermordeten "Aoung beschäftigt. ' Die Theorie," UV ein -Dritter an dem Morde bethclligt ist,' gewinnt immer festere Gestalt. Heuje verhärte er den Wirth Maley, der aussagte, daß eine Stünde, ehe die schreckliche That verübt wurde, Aoung, sowie der-schon erwähnte Marsh und noch ein dritter Mann, aber nicht Scibert, in seiner Wirthschaft getrunken haben. .- Der kleine Stadtberold. Herr Friedrich Dietrichs, der 26 Jahre alte Sohn der Frau Dietrichs, No..355. Nord Pennsylvania Str., ist gestern gestorben. Der junge Mann hatte durch eine Erkältung, die er sich letzten Danfsagungstag beim FußballSpiel zugezogen, Lungenentzündung, hie in Schwindsucht ausartete, bekommen und dieser erlag er. Vor etwa drei Monaten brachte man ihn nach Californien, von dem dortigen Klima Cenefung erhoffend, doch war AlleS vergebens. Der Verstorbene war Kaslirer der Indianapolis National Bank, sein Bruder ist in dem Geschäfte von Fahnley k McCrea. . - Richter Taylor ist krank. Volizeigerlcht. " George Williams wurde wegen schnellen. Fahrens über belebte Straßenkreuzungen zu$l und den Kosten verurtheilt. . Ch. Cliston hat wegen Thierquälerei heute $8 und die Kosten zu bezahlen. Die .Aussage seines ArbeitsgeberS, Herrn Cahlor, vermochte nichts an der Thatsache zu ändern, daß. er seine Pferde barbarisch behandelt hatte. - -Moreland & Cisell hatten einander wacker gewalkt, da daS ja aber im klassischen Lande deS BozenS, nichts NeueS ist, so erhielt nur der erstere eine Buße von $1, der letztere, weniger schuldig, kam frei,. Henry Poulter, der bekanntlich wegen versuchter Nothzucht, begangen ay einem in seinen Diensten stehenden Dienstmädchen, angeklagt war, wurde heute wegen mangelnder Beweise freigesprochen. . Mose? Perry hat innerhalb der Stadtgrenzen Unrath' abgeladen. Er bekannte sich dessen schuldig und wurde zu $1 und den üblichen Kosten verurtheilt.' Wm. Clay, sowie Z. Scott kommen jeder auf 20 Tage ins Arbeitshaus. Sie waren wieder einmal betrunken gewesen. ES nützte ihnen nichts, daß sie versprachen, etz.nicht wieder zu thun,

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Nachfolger von W. E. nderson. . Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Vdo. 86 OS Market Straße. JndianavoltS. Ind. oMsukoksr Lloyd. Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen Baltimore u. Bremen, durbie bewährten neuen Postdampfer erster Därmstadt. Dresden. Gera. Karlsruhe. München. Oldenburg. Stuttgart. W e l m a r. ilbfafirt tinn nnftirnnr. tok. nut. t. . , , - - vvit 1HIHVU), vuu Bremen jeden Donnerstag. Die obigen Stabldampfer sind sämmtlich neu, von vorzüglichster Bauart und in allen Theilen bequem eingerichtet. Länge 415-435 Fuß. Breite 48 Fuß. Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. t 00 Auf die Bequemlichkeit und Ventilation der Raume sur Zischendecks.Paffaaiere ist bet Slnricktuna und AuSrü'ung dieser Dampfer ebenfall besondere Torasal verwandt. Weitere Auskunft ertheilen die General, Agenten A.Schumacher Mo., Baltimore, Md. No. 5 Süd GaY trahe, Baltimore, Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Ästzger und Gebr. Frenzel ZndianavoliS. diesmal war der Nichter unerbittlich. Einer der Klienten machte die ganz richtige Bemerkung, es sei wohl so leicht von Saufen und Betrinken zu sprechen, aber man müsse doch auch den großen Durst in Rechnung ziehen. Der Fall Wheeler - Haßler gelangte heute noch zu keinem Ende. Das Ergebniß war folgendes : Beide Ange, klagte sind in dem Smith'schen Reflaurant als Kellner resp. Koch angestellt. Nun wurde Haßler, der von allen Zeugen als ein ruhiger, arbeitsamer Mensch geschildert wird, von Wheeler wegen seines gebrochenen Englisch und seiner deutschen Nationalität auf Schritt und Tritt gehänselt. Am Tage der That nun hatte Wheeler den Haßler in . die Pantry gerufen. HaIler war mit einer' Fleifchzabel in ' der- Hand.dort hineingekommen und hatte Wheeler herausjagen wollen. Darauf habe er auf einen Zuruf Whceler'S die Gabel niedergelegt, (daS bestätigen auch alle Zeugen) und dann den gefährlichen Wurf mit dem Bierglase erhalten. Dr. Earp bezeichnete die Verletzungen als solche, die unter Umstanden den Tod herbeiführen können. Da aber Wheeler noch einen Entlastungszengen beizubringen wünscht, ward das Urtheil auf morgen verschoben, das unserer Meinung nach nicht allzu milde ausfallen dürfte. ZTeue Klagen. LouiS Sutton u. A. gegen Oliver Wells u. A.; Notenklage auf $300. Jameö TuftS gegen Alexander DaviS; Notenklage auf UOO. . Grafton Johnson gegen Frank Noble; Notenklage auf $300. ' . Jmperial Slate '.Co. gegen Florian Smith u. A.; Rechnungsklage auf $1000. "Der Vance Block ist schon wieder in andere Hände übergegangen. DieSmal ist eS die kürzlich gegründete Jndiana Trust Company, deren Präsident Herr John P. Frenzel ist, welche das große Gebäude erstanden hat. Dasselbe war erst kürzlich von H C. Long an W.' S. Hubbard für $200.000 verkauft worden und die jetzigen Käufer erstanden dasselb, für $217,000. So hat Herr Hubbard in wenigen Wochen durch Fleiß und Sparsamkeit natürlich $17,000 verdient Die Jndiana Trust Company wird verschiedene' Verbesserungen in dem Gebäude anbringen und sich in . demselben niederlassen. Der Eingang an der Ecke der Washington Straße und Virginia Avenue wird unverändert bleiben, aber die zniei Eingänge, der an Washington Straße und der an Virginia Avenue sollen mit der Straße eben gemacht werden. Die" Jndiana Trust Co. Nwud jedoch ihr Lokal erst im Februar nächsten Jahres beziehen, da Herrn Schoppenhorsts Miethertrag erst bis dahin abläuft. Vorläufig wird sie, wie. schon früher mitgetheilt, das frühere Lokal der Capital National Bank 23 Süd Meridian Straße einnehmen. Musiklehrer G. veppert, No. 247 Ost orriS Strafe, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der ' X 1 quttr erlyeur.

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