Indiana Tribüne, Volume 16, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1893 — Page 1
K m K O f1 -Q X' As O rlC' sVC r1 O ks A V W l W V iy W W"V V W k Jahrgang IG Office : 9lo. 18 Süd Alabama Straße. 210 Indianapolis, Indiana Mittwoch, den ). April J893
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Editorielles. Den herrschenden Klassen in Belgien ist der Schrecken doch in die Glieder gefahren. Die Kamnier hat sich angesichts der drohenden Haltung der Arbeiter und der revolutionären Stimmung im Lande doch bemüßigt gefühlt, das allgemeine Stimmrecht zu bewilligen, freilich vorläusig noch mit Einschränkungen, welche nach Muster des preußischen Wahlsystems die Stimmen der Besitzenden mehr gelten lassen. Für den ersten Anlauf ist das schon genug. Die belgischen Arbeiter werden
hgz uneingeschränkte Stimmrecht auch kj l M m f i bald erzwingen. Die Hauptjache ist aber jedenfalls erreicht, sie können in 1 die politische Aktion eintreten, sie kön nen eine politische Partei bilden. -, Die Chicagoer Abendpost schreibt: Es läßt sich nicht leugnen, daß Grober Cleveland im Verhältniß zu der ge ringen Zahl der bis jetzt von ihm vollzogenen Ernennungen schon recht viele Mißgriffe gethan hat. Auffallend wcr schon die Zusammensetzung des Gabi nets, welches aus lauter Advokaten oder Ek-Nechtsgelehrten besteht. Dann kam die Anstellung des giftigen EinwanderungSfeindes Stump aus Maryland als oberster Aufscher des EinWanderungswesens. Und jetzt hat der Präsident wiederum zwei ganz junge Advokaten, die vom Finanzwesen gar nichts verstehen, zum Hilfö-SchatzamtS-eireiar, oeziegungöwciie aymnyo t .' t o'f- CTT " t. fi IlTnnfrnlVr ?mackt " 3n diesem Tone aebt der Artikel weiter, und die Liste ließe sich ja bedeukeno verlängern. iu ucnciucn .uu . . .c , x art vreifen aber aucb noü andere "jelc . c1..m .-r-ir. r rr 7 namentlich deutsche. WaS nuu die letzteren betrifft," so geht der Tadel wohl vielfach aus der Mißstimmung über die gänzliche Hint ansetzung deS deutschen Elementes hervor. Diese Hintansetzung ist allerdings auffallend. Ein, Erklärung dafür ha b'en wir nicht. Was immer die Ursache dafür sein mag. sie ist vorhanden, und so gleichgiltig uns die Sache laßt, so schmerzlich mag sie den Parteipolitikern 'cin Die Klage über viele schlechte ErNennungen ist aber in der That eine allgemeine, und so muß wohl etwas daran sein. Nun fragen wir aber, wie es ander? möglich ist." 'Von den vielen, vielen Bewerbern um Aemter kennt der Präsident vielleicht nicht den hundertsten Theil persönlich. Es ist fraglich, ob er selbst mit Denjenigen persönlich bekannt war, welche er in sein Kabinet berief. Innerhalb kurzer Zeit hat er ganze Menge von Anstellungen zu -.,rf,Ar .rÄ v a
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pfehlungen Anderer zu folgen. Dkess Empfehlungen kommen von den BundeSsenatoren und Congreßmitgliedern und diese, namentlich die Letzteren, stehen wieder unter dem Einflüsse der heimathlichen Politiker. Für jedes Amt ist ein Dutzend BeWerber da, und zufrieden ist natürlich immer nur der einf, der eS bekommt. die'anderen finden die Ernennung natürlich als die denkbar schlechteste. Das Ganze legt für nichts anderes Zeugniß ab, an für die Erbärmlichkeit .. &vtntYi& hn UV VltlVlt tlUJtVI Ulliv WMl.kl.iv, V V ' 7 ' auf dem Grundsatze basirt : Dem Sieger gehört die Beute." Zweckdien liche-Gründe, bei einem Parteiwechsel die ganze Verwaltungsmaschinerie mit neuen Leuten zu besetzen, giebt eö nicht. Wir wollen ganz davon absehen, daß zwlscyen oer repuvttlaniiqcn uno veKtHf&ia 9flrtrtt 0tn rtrrt6i fflrin WMHirniHjv r. v,, MvH V" uipiehatntetweb längst nicht mehr ezistirt, so hat ein Verwaltungsbeam ter auch gar keine Gelegenheit ein Parteiprinzip jn Anwendung zu brin ge. Die einzige Aenderung, welche man gutheißen karni, ist die des W netS, denn ganz ahgesehen vom Par- ' ' teiftandpunkt werden die KabinetSmit glieder als die persönlichen Nathgeber deS Präsidenten betrachtet, und daß er diese selbst ai,Snzqhlt, ist selbffverstqndlich. . Aber ob ein Postmeister, ein Steuereinzieher,. ein Consul, oder sonst .ein Beamter Republikaner oder Demokrat ist, ist für das Wohl des Landes vollständig gleichgiltig. ES handelt-sich demnach bei der ganzen Sache lediglich um die Beute und deshalb erleben wir I g g eine fiet aad na von Zeit zu Ze.r eine 0 a Aemtern, welche, für den skeptisch
Aemtern, welche, für den Ikeplllcyen I Zuschauer ein ganz 'ekelhaftes Schau- '
spiel ist, bei dem man sich nur wundern muß, wie der unbetheiligte, seinem Berufe lebende Bürger Interesse daran findet.
Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichzen. Für Jndiana : Regen in der Nacht, kühler und Regen am Donnerstag. Hin Die Finanzfrage. Washington, D.E., 18. April. In der heutigen Kabinetssitzung ist die Finanzsrage deS Längeren besprochen worden und der Präsident hat bei die, ser Gelegenheit den Entschluß des ftl lanzministerS gutgeheißen, in Zukunft keine Silbercertisikate mehr mit Gold einzulösen, sondern Silber für dieselben auszuzahlen. In den mit Januar endenden eben i , . iPril! Ul? 4 W I.m lliitoFilihAiHt tn aivimicii jiuu .m ... W,m ?lnrf für ftfl .13R.S00 Sckak,
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ll.I.vlillci. Lll ViUlü ClllwIVIMU IVUtVIll k,n. Mnn.ten Februar und und in u i März für je $4,000,000. . Ausland. Die Revolution siegrelch. Die belgische Kammer g iebt nach. Die Situation inBelgien. B r ü s s e l, 13. April. Die Depuirtenkammer hat endlich, demVerlangen des furchtbar erregten Volkes nachgebend, mit 119 gegen 12 Stimmen die Einführung deS allgemeinen Stimmrechts beschlossen, mit einer Klausel edoch, welche eg den besitzenden Klassen gestattet, mehr als eine Stimme, je nach dem Werth und der Art ihreö Besitzhumes, abzugeben. Die willkommene Nachricht wurde sofort der vieltusendköpsigen Menge mitgetheilt, welche vor dem Parlamenlsaebäude da raebnik der Abfiiitmunsl erwartet batte und wurde y .... u r --- i tm Vf mi, ungeheure, Subel auf. genommen. 7 Mn b!k ikkt, dak die KewZbruna - " " 1 K " 1 " u I des Stimmrechts versöhnlich wirken und die aufgeregte Menschenmasse in den Jndustriebezirken beruhight wird, wo die Agitation schon die Form einer allgemeinen Insurrektion angenommen hatte. Ohne Zweifel hat die Furcht vor zinem allgemeinen Volksaufstand, wie bei' der französischen Revolution nh seinen etwa aen sckreckl cken No - ' " ' ' ' ' I aen. die Dedutirten überttuat. dak daS " ... -- O f - -f v ' r Volk eigentlich doch Recht habe und daß ihm daS Stimmrecht längst hätte gewährt werden müssen. Der schlimmste Krawall, der heute stattgefunden hat, ereignete sich in Bourgerhout, einem in der ?!ähe von Antwerpen gelegknen Dorfe. Es giebt dort eine Kerzenfabnk und die meisten Arbeiter , derselben hatten sich dem Streik angeschlossen. Diejenigen, die an der Arbeit geblieben waren, wurden heute Nachmittag von ihren frühe ren Kollegen angegriffen und eS uurde Militär requirlrt, um die Leute zu bep t - 1 - - 1 laugen. DaS Erscheinen der Soldaten übte aoer gar leine Wirrnng aus oie ra-i ...... cm e I wallisten aus, die ihre Aufmerksamkeit nach wie vor mit unverminderter Energie den Blacklegs" zuwendeten. Das Militär griff dann mit den Bajonetten an und eö gelang, die Leute zu dertreiben, vier der Arbeiter blieben aber todt auf dem Platze, während fünfzehn andere mehr oder weniger gefährliche Baionettstlche erhalten hatten und nach Antwerpen mS Hospital gebracht werden muhten.. Die Ssreiker drohen jetzt n.iit blutiger. Rache für den Tod it)rer. - ' Kameraoen. . AlS der Beschluß der DeputkrtenKammer bekannt geworden war. trat sofort ewe. mehs versöhnliche Stim- " . muna ein uno in einer oeuke Äveno . 1 Atf qbgehalte.uen Versammlu.ng haben dann auch die Arbeiterführer beschlas- ' 1 fen, die sofortige Beendigng ,de? allaemeinen Streiks an,uempfeblen. Zu gleicher Zeit haben die FHhrer be- " " schlössen, ein Manifest an daS Volk zu erlassen, in welchem sie die Bürger auffordern, gegen die Vorlage zu agitnen," welche zwar das allgemeine Stimmrecht, den besitzenden Klassen aber daS mehrfache Stimmen, je nach ihrem Vermögen, gewährt. Sie weri den da Volk auffordern, ibren Siea W.iter m tofrfalgca uqd fortwährend
Mu v iiv.'b uvr.. vu i.. uprn.v,n-ur-allgemeinen Stimmrechts zu agitiren.'briek entgegen genommen, werden afoatf '.. V
nur dle Einführung deS unverkürzten it.. ' : rn . x i .:ir
vchiffSnachrlchten.
Angekommen in : Queenstown: British Princeß" von Philadelphia. S c i l l n, Passirt : ..Havel" von New Jork. Boston: Boponia" von Liverpool ; Sorrento" von Antwerpen. . Vy 91 rt f RH hitn SPflrtM I v. ,,v, .v...... EUROPA. Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaf, ten eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentur. Hiesiges. , ,l.,..,7, i. i.i. Board of Public WorkS. Heutige Sitzung. Angebote für die nachfolgenden Ar , . . ... . . velten werden blö lUM 12. Mal MiIM I I I itonrttnrtmmtn t I .MB, ,, ,, ,., vür s15rsflstrr.unfl mit (awnbflrh 1ril llIVHf vvvum. wmui(l vv w.. (Sar hü 7 str: 5uk lang ' " " r' . und SO Stufi br,it. Ebenso für Pennsylvania Str. von B.rainZa Ave. bis Mailand Straü-.
ln i,nh SO Stn6 firi. Dic Grund.igenlhümer von Sum. mit, Str.. zwischen DZichigan Avenue und Bqte, Str., p,i,inir.k k die radirung und Ehaussieung , de. V UK " w l r ' , I Straße. Ebenso für BateS Str. zwischen State Str. und Elarissa gerguson'ö! Hill Place. Der Ingenieur wurde in beiden. Fällen angewiesen die Sache zu unter-, suchen nnd zu berichten, Die Grundeigeqthümer an Englifh Ave. zwischen Dillon und Reed Str. petitionirten für Wasserleitung. . Die Grundeigenthümer an Fayette Str. zwischen St. Elair und 1. Str. petitionirten für Eement-Trottoirs. W 911 0;.?, h,ftrt;rt für . "i' V VV lltlllll Hl I ' - 1 1,ttrf&, tfirfif TfrCfrfh
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d High Str. ine Petition ,üe einen Ab.ug,ka : . qr. m.l. hn akk. l i vv tv witupv; VVU 4W ington Straße zum Union Geleise, wurde an den Ingenieur verwiesen. mit der BemerNlng, die nöthigen Pläne anzufertigen, im. Faste das Systemes erlaube. ' Die Gebrüder Heller erhielten die Erlaubniß,, ein Eemeqt-- Trottoir vor in z NnrK V-nnfnZ t? , -iv. a s..n fis SS .S.inrt fffir 7 nh 0 y .! I . lv V M,nnsnZ m m... k... fr v y vmi hmv r. vitttvi M 705 Nord Pennsylvania Str. . Mary A. RhodeS erhielt die gleiche Erlaubniß für 1170 und 1172 N. 3linoiS und Mrren Täte fü.r U Str.k Fast Str, Der Ingenieur wurde beauftragt, ne Resolution für Eement-TrottoirS ön Pennfyloama, zwischen St. Clairl nd 7. Str., auszuarbeiten. Eine Petition für Neunummerirung der Tennessee, von Pratt bis 19. Str., wurde bewilligt. Der Jnaenieur wurde keauktraat. Angebote für eine . Brücke über den I' '. I " u-- . "-.Ti'nu'n Eanal an Pra t Str. sa bald wie mögsich auszuschreiben. Voranschlag 1620. Die Plane für A?phaltPflaster an Talbott Ave. von 14. biS 17. Straße wurden angenommen und Angebote werden bis zum 12. Mai entgegenaenommen. Die folgenden Spezifikationen wur den vorgelegt Gradirung und Chaus sixung der gountain Str. van Men Drive zur Lawrence, 2229. Fuß lang co Fuß breit. Der 1. Gasse, westlich von College Ave. von Home Ave. zür 1. Gassi i I " . ' . . nardl von Qome. 17Q uk lan IS Fuß breit. Gradirung und Bffasteruna mit CeI ment der TrottoirS. an, beiden Seiten I m der Menvian tr. van via zur ew Jork Str. 90U Fuß lang und 10 Fuß I " breit. ' . Gradirung und Pflasterung der TrottoirS an Market Str. Zwischen I . - Eircle.und Pennsylvania Str., 445 Fuß lang und 20 Fuß breit. Gradirung und Pflasterung der Cir l clc Str. TrottoirS, 1343 Fuß lang und 25 Fuß breit. - Gradirung und Pflaster.u.n.g tztt Meridian Str. TrattairS von Eirele hsz Yhia u.nd Mrket von Cirele hiö ÄllinotZ Str. - ' Heut Nachmittag sollen bt nge- ! böte für den neuen Straßenbahn -FreiI e .. 1 s 1 "
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d!e Anwälte der Korporationen waren
bis wir zur Presse gingen in tiefes Schweigen gehüllt. 'Uebrigens vernehmen wir, daß die üitizens Straßenbahn Eo. kein Angebot einreichen, sondern ein Schreiben an den Board richten wird, worin sie Inx unter band bübscken Versvrefastn und Redensarten darauf stützt, . . . . ' 1 öatJ t9f Charter noch acht Jahre läuft. Zur Berbütung von Differcnzen. Mitglieder der Big Four Eisenbahvec - Bruderschaft waren gestern ln Sitzung, und zwar zunächst die Heizer ; die Maschinisten werden sich morgen vqsammeln. Der Zweck der Agitation, sagt man. ist die Atmosphäre von allen möglichen Ursachen, die einen Zusammenstoß zwischen Kapital und Arbeit während der M?sln,nn s.s,-:k.-.k.. """"" ltl rßiwintrt ftIrf5tJimr ftX il ..iv... v v v . . v w v it.tv h. Ssl?.?i,iin h6 a.H fc.. TO.T. r"af vPJH. vu auöstellung von beiden Seiten auö eine Kraftprobe angestellt werden wird, wo V" llt UV" Ul1' wul v f-, - lnoralische Unterstützung des Publi kmS rechnen kynnen. Deshalb WÜN l,c 5l,ltu IM" ".u,, uuu . i . ii i c i . ... , , ,'. a? ,,enayn .'Wff!M J "nem Uebereinkom men gewillt find, welche allen Stö rungen vorbeugen dürfte. Man be rieth über eine Liste von 45 Paragraphen. m Dle gestrige Mordaffakre. ' Der Mann, von dem Charles Sei bcrt behauptet hat, daß er am Montag Nachmittag in Begleitung Zoungs ge Wesen sei wurde Seitens der Polizei herbeigebracht..Er heißt Zohn Marsh und.wohnt No. .79 Lee Straße. Als die ; in die Affaire mit verwickelten Frauenzimmer den Vkann sahen, er iia"cn U 1?JWli W ci, oer an ei . r . c . a . . r i - ... . . . k..t).. :tt. rfci.x.:(. :u M.t4"Mni,WWM"1 a ,.u,q,. ,n,, ,,., ge,een !"rdk. und Marsh selbst erklärte, daß 7 (IM (1 ca . rr 0c,n 1 I"' " mctiraucgig qia man ihn Seibert gegenüberstellte, sagte die ser mit. Bestimmtheit, daß er nicht der fragliche Mann sei, den er in Gesellschaft JoungS gesehen habe, Gegen V?arsh sag keinerlei Verdacht vor und er wurde somit entlassen. Seibert bleibt dabei, daß er dem Joung den tödtlichen Schlag nicht f , , i' P uvuuyi - , m f f. f , I . t r ooernacyncy ranme, uno niemals einen 'rou atatn iyz geveak yave. sr nr Die Behavptungk daö er auf Zoung fersuchtig gewesen sei, stellt er als bsurd hin. Die Autopsie, welche gestern noch spät an, Nachmittag vom Eoroner an der Leiche JoungS vorgenommen wurde, hat ergeben, daß ein Schädelbruch vttlag. Der Earoner hat auch Frau Oliver bereits inö Verhör genommen. Diese sagt, daß sie Aoung am Montag Räch mittag nicht gesehen habe, und das T" . . Mbnspricht der Angabe, welche die c ' ? anoern grauenzimmer im au,e veNitS gemacht haben.' Außerdem ist es i . . v r . i.. v n. v... verogHllg, yap man n oem emoen Ansatz des Ermordeten einen Ohrring der Frau Oliver gefunden hat. Ihr Verhör ist noch nicht beendigt. Sie war den ganzen Vormittag auf dem 'Zeugenstand, aber Neuö ist bis jetzt noch nicht, qu? ihr herauszubringen gewesen.. ,,, m HebenSnberdrüsstg. grau Levi Pallard, 'Sio. 15 Russell Ayenue, nahm gestern Abend eine Unze I , ? r tt n 1 v . t Xl . cf auoanum in ,ei.onmoryer, er nosicht. Ihre Schwester, eine junge Dame pon 1 Jahren, sah. da, glaubte aber .11 4..c i:vii!X. ff.i r.i Nia)i,ap es eine ivolnoze 'o,is ie,. I CO 1AJ Kl J ' KaA hMlM AA kuk' ". vv y...,u.gr, schläfrige Wesen ihrer Schwester, ließ I A m m . Vr. . vu euer rufen, dem es durch große Anstrengungen gelang, das Leben der Frau zureiten. Häusliche I 1 ? e e 1 Mlstlgreuen. ,ouen me uk,aeye oer That gewesen sein. ,, Meerschaumpseisen, lange deutsche Yfelfen, Eigarrenspthen etc. bei Wo, uea. Ao. 199 OS Washington Str Biertrinker aufgepaßt ! Äeue und. blö auf weiteres itt avN veruvrnter AZektanSlZelluuaSVock die Parole. Verlaugt MuchoS Beft Havanna I Tl U ' ,
Danksagung.
Wir sprechen hiermit allen Verwandten. Freun den und Bekannten, welche beim Leichenbegäng. nih unsere verstorbenen Sobnes Alfred ,hre Theilnadme auf so herzliche Weise kundge-' j .v.n, inevcionoerc tQtxxvi Pauor Peter für die ergreisende TrosteSworte, dem Indianapolis Liederkranz, sowie den lumenspendern unseren herzlichsten Dank auS. barleS Hellman.) ' Agnes Hellman Eltern, qeb. uyner, .Für D anxtxxl Die Unterzeichnete empfiehlt sich den deutschen grauen zur Anfertigung von Damen- und in der-Sleidern nach neuester Mode zu mSszigen Preisen. Sie wird auf Benachrichtigung durch Postkarte selbst bei den Damen vorsprechen, um Maß zu nehmen. Gute Arbeit wird garaNtirt. Frl. Schelsky, No. 127 V'udeS Straße. Die Eyster Mord - Affaire. Zwar sitzen zwei Neger, John Parker und'E. McAfee unter der Anklage, den Apotheker ChaS. Eyster ermordet zu haben, in Untersuchungshaft, aber die Beweise gegen dieselben sind doch noch sehr mager, und darum ist die Polizei immer noch damit beschäftigt. mehr Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Gestern Abend kam John Venable, ein farbiger Barkeeper in Howards Wirthschaft an 3. Straße, auf die Po-izei-Station, verlangte den Superinenden zu sehen und erzählte demselben Folgendes : Er fei mit Parker und McAfee so bekannt, als ob eö seine eigenen Brüder wären, und getraue sich dieselben irgendwo zu identisiziren. An dem Abend als der Mord verübt wurde, sei er gegen 10 Uhr vor die Hausthüre gereten . und sein Blick sei zuällig auf die Apotheke, gefallen. Plötzlich habe er einen Schuh gehört, und zwei Neger, die er ganz genau als Parker und McAfee erkannte, seien davongelaufen. Daß es Parker war, wisse , er ganz sicher, denn dessen helle Hose habe er schon früher am Abend bemerkt gehabt. ' In der Polizeistation ist folgende Pastkarte aus Seymour, Ind., ringetroffen : Polizei-Chef. Entlassen Sie die Männer, welche der Ermordung Eysterö beschuldigt sind. Sieaben die falschen Leute. Ich habe es gethan. Kein Mann hatte etwaö damit zu thun. Ich bin eine Frau. Sie werden nie erfahren, wer es gethan hat. Lib." Diese Karte ist entweder von einem Verrückten, von einem Spaßvogel oder Jemand geschrieben der durch diesen Geniestreich die Verhafteten frei zu bekommen sich einbildet. Neue Klagen. Robert B. Jerusalem gegen Rosa Dickerfon. Besihrechts- und Entfchädigungsklage aus tz12ö. Julia A. Clark klagte auf Scheidung von Jameö M. Clark weil derselbe nicht für sie sorgt. mute lrangmeler machte eine Scheidungsklage gegen ihren Mann Frederick anhängig mit dem sie seit 1891 verheirathet ist. Sie giebt an, daß ihr Mann sie schlecht behandelt und schließlich verlassen habe. Er habe alle Haushaltungsgcgenstände mitge nommen und sie verlangt, daß $1000, welche seine Mutter ihm schuldet, ihr zugesprochen werden. Außerdem derlangt sie $300 jährliche Alimente, und daS Recht, ihren Mädchennamen, Amelie Wendrum, wieder annehmen zu dürfen. . )Farah E. Prather gegen Austin B. Prather; Scheidungsklage. Klägerin behauptet, in den beiden letzten Jahren von ihrem Gatten nicht ernährt worden zu sein. ChaS. Rinderknecht jr. gegen Sarah I. Rinderknecht ; Scheidungsklage. Kläger sagt, er werde von seiner Gattin unmenschlich behandelt, sie vernachlässige ihre Haushaltung, habe Umgang mit übelberüchtigten .Personen und komme sogar betrunken nach Hause. Victor H. McDonald gegen Joseph Clark; Cntschädigungsklage guf $3Q0 wegen Nichterfüllung neS Con- ' raktZ. Henry Coburn gegen Hiram D. Caftetter u. A.; MechanicS Lien auf tzöOO. . Tutt's Pillen schmecken angenehm. Voc?bler! Jedermann versuch Pabst weltberühmten MeltauSstellungS-Aock ! Tel
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