Indiana Tribüne, Volume 16, Number 209, Indianapolis, Marion County, 18 April 1893 — Page 2
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Tie tägliche . Tribüne" koyrt durch den TrZzei ; H Cent3 per lösche, die CollntsgZTriSüne" i ! Gent-5 per Woche. Beide zusammen 15 Gent oder 52 Cent perMonat. Per P?st zL?schi?: in Vor : auZbezahlung f per Jahr. I Ossice : No. 18 fit Alabama Sir. j i Indianapolis, Ind., 18 April 189::. s.ne Baaonfayrt tm saineesturrN' Von einer sehr interessanten, gleich z-itig aber äußerst gefährlichen Lustreise weiß oer kühne amerikanische Luft schiffe? John Wise in Folgendem ' zu erzählen : - 13 war in CarliZle, Pa. Ich wünschte einer großen Zuschauermenge etwas Besonderes zu bieten, und da ich oben eine große schwarze Wolke sah. so entschloß ich mich sofort, sie zu durch" segeln. Was ich aber in ihr durch machte, davon konnte kein Zuschauer etwas gewahren, -und es war viel aus regender und bedenklicher, als ich mir vorgestellt hatte. Meiner Schätzung nach bedeckte die Wolke eine Flache von vier bis sechs Meilen im Durchmesser. Zur Zeit, als ich in sie einfuhr, schien sie kieisförmig zn sein und bot nach der (5rde zu eine große Halbfläche, sah also ungefähr wie ; . . n" . -i Die innere cenc einer umgeziurzien riesigen Bowle aus, welche jedoch zackige Nänder hatte und in lebhafter Bewe gung abwärts ging ; sie hatte eine dunkle Rauchfarbe. Mittlerweile war die Kälte surchtbar geworden, alles Jaserige rings um mich überzog sich dicht mit Reif, und die Taue, wel: von meinem Vallonmagen aufwärts gingen, sahen wie Gla-stäbe aus. Dabei hazelte es schrecklich ringsum. Jetzt war ich, der aufwallenoen Be wegung nach zu schließen, ungefähr in Der Mitte der Wolke angelangt. Diese sah nicht mehr schwarz aus. sondern batte eine veilchenartige helle Färbung, aber eine so bxlt, daß ich d?n Ballon, ver nur 16 Fuß über d:m Wagen schwebte, fast nicht mehr sehen konnte. Die heftige Kälte ließ mich wenigsteirS hoffen, daß das Gas im Ballon sich rasch verdichten und dieser infolgedessen sinken würde. Aber darin hatte ich mich schmählich getäuscht; denn bald wurde ich mit größerer Geschwindigkeit, als je zuvor, aufwärts gewirbelt: der Ballon machte eine große Kreisschwin zung in die Höhe und die Gondel mit. Dabei umgab mich ein Gelöse. wie von tausend 'wasserrauschcnoen Müh!wehren, verbunden mit einem unheim lichen Stöhnen von Wind. Die Ur sache des letzteren ist mir nicht klar ge morden; erstere aber mochte wohl da her kommen, daß der Ballon so furcht dar von Hagel und Schnee bombardirt wurde. Ich erwartete nun wenigstens, bald oben an der Wolke herauszukom men; doch abermals wurde icy grausam enttäuscht, und der Sonnenschein, wel cher sich bereits durch einen schwachen Schimmer angekündigt hatte, ver schwand wieder hossnungslos; zugleich stürzte der Ballon, wie mir schien, meh rere hundert Fuß abwärts. Abermals wurde er in die Höhe geschleudert, und wieder stürzte er, und das wiederholte sich acht oder zehnmal mit fürchterlicher Schnelligkeit. Weder konnte ich durch das Abwerfen von Val last oten, noch durch das Entweichenlassen von Gas (obwohl dasselbe auch noch dadurch begünstigt wurde, daß ZiZzapsen den Ballon durchbohrten) unten an der Wolke herumgelangen. Z?!eine Lage schien eine verzweifelte zn sein. Die ganze Zeit über empfand ich eine fast unwiderstehliche Neigung zum Schlafen, 'trotz meiner schrecklichen Situation, und obwohl ich zugleich ein SrbrechungSgefühl hatte. Nachdem ich aber etwas Schnee und Hagel gegessen, ver sich am Boden der Gondel .ange sammelt hatte, fühlte ich mich körperlich und geistig etwas erleichtert. Ich hielt mich fest an den Seiten der Gondel und mtfchloß mich, was auch kommen möge. mit der äußersten Fajjung zu erwarten, die mir zu Gebote stand. Einen Augenblick konnte ich durch einen Riß in der Wolke die Erde sehen. Nochmals wurde ich in die Höhe ge schleudert, aber dann stürzte ich zu mei ner größten vreude aus dem. Bauche veS Wolkenungeheuers heraus, das mich 20 Minuten lang immer und immer wieder verschlungen hatte. Diesmal war ich ganz erlöst und der Ballon ging ziemlich rasch abwärts. .Ich landete auf einer Farm etwa fünf Meilen von öarlisle inmitten eines strömenden Stegen. Mein Erlebniß war kein solches. Das man gerne ein zweites Mal durch macht." Amerika vor seiner Entdeckung. Die nahe bevorstehende Feier der Entdeckung Amerikas hat auch in den - n..:r. v.. ra.r4,:xi; rx. v,. c ri l VII V XL V 4y V V y t VUV j teresse für die ersten Anfänge der Ze schichte unseres ContinentS belebt. Wenn man von einer geschichtlichen Tradition in Amerika spricht, so kann man eine solche nur mit der Zeit der spanischen Eroberer in Verbindung bringen. Da erst werden die Nachrich ten. zuverlässig. AlleS, was der Ber zanaenbeit vor diesem wicktiaen Ereia niriirii i r i Dir iiiiiiiiimi 111 inirr n u . i r?ii7 nnnfiftrr tft in imhiirrfihrtnnlir tW MlbV, HIIWM4MVlltlll. Nacht gehüllt. Umsonst hat die Wis. senschaft versucht, den Schleier zu lüften. Auf den rätselhaften Riesenbau ten der Urwälder von?)ucatan, auf den Abhängen der Anden sind weite Flächen mit Inschriften bedeckt. Niemand ver mag sie zu entziffern. .Noch hat sich kein Ehampollion gefunden, der den Schlüss?l zu den Urkunden des Mayas, der JncaS, dir alten Mericaner ent deckt. Wir sind somit auf die MiüheU lungen der Konquistadors angemiesen. "Diese Quellen hat der Orforoer Pro 'fessor Paqne in einem soeben erschiene nen Werk über die Geschichte Amerikas fleißig benutzt; aus seinem Werk, wel 'cheS die Anfänge der Geschichte Ameri las in dem ersten bisber erschienenen
Theile behandelt, M es uns gestattet, einiges hervorzuheben. Daß die Spanier hoch cultivlrte Völ ker in Südamerika vorfanden, die Mexi caner und Peruaner, ist eine weitver breitete Anschauung; ebenso, daß si: die Eultur dieser Völker vernichteten. DaZ ist aber keineswegs richtig. Die Mexi caner waren ein nicht nur kriegerisches, sondern ein sehr grausames Volk, das dem Kannibalismus und greulichen Menschenopfern huldigte. Die Perua ner waren gesitteter; sie hatten das Llama und das Alpacca zu Hausthieren' gezähmt und bauten die Kartoffel, den Mais und die Maniocmurzel als Nah rungsmittel an. Häusig ist die Meinung verbreitet, daß die alten Peruaner und auch die' Mexicaner ihre Cnltur von hoch ciuilU sirten Fremdlingen, welche von Westen,also aus Asien, dorthin verschlagen wa ren, empfangen hatten. Das wird zwar, in den alten Sagen der Peruaner und Mezicaner, welche die Spanier nacherzählt haben, überliefert. Aber der historische Werth dieser Erzählung erscheint sehr zweifelhaft. Denn einmal bietet die Geschichte der Nationen gar kein Beispiel von der Entstehung einer neuen Civilisation durch wenige fremde Ankömmlinge; entweder waren solche Ankömmlinge Colonisten oder mächtige Eroberer. Und dann sind gerade die von den Spaniern vorgefundenen Hausthiere und Culturpflanzen einheimische Pro ducte des amerikanischen Festlandes; weder das Llama und Alpacca, noch Mais, Tabak, Manioc und Kartoffel
sinoen ncy in irgeno einem norrru Lande einheimisch vor. Es kann somit keinem Zweifel unter liegen, daß die Cultur Amerikas nicht eine von außen stammende ist, sondern daß die uns bekanntesten ältesten Be wohner auch die ursprünglichen Urhebei ihrer Cultur sind. Sie selbst haben den wichtigen Uebergang vom Skandt der Wildheit und des Nomadenthum; zum Ackerbau und Seßhaftigkeit aueigenem Antriebe vollzogen, nicht durcleinen Anstoß von außen tuju vcran laßt. Wäre ihnen eine frcmde Cultu, aufgepfropft, hätten sie selbst als Einwanderer aus fernen Ländern eine fer tige Cultur verpflanzt, so hätten si' sowohl Hausthiere wie Culturpflznz?n mitgebracht. Das ist ein so unum stößliches Gesetz, daß man mit Bestimmt heit weiß, daß unsere Culturpflanzen von den wandernden Ariern aus ihrer asiatischen Heimath in Europa impor tirt wurden, ebenso unsere Hausthiere. Und dasselbe wäre bei den alten Amerikanern d:r Fall gewesen, wenn ihn Cultur fremdländischen Ursprungs wäre. Deutsche Warnung an Frankreich. Die fortgesetzten Ausweisungen deutscher Berichterstatter (neuerdings des Dr. Otto Brandes vom Bttl. Tage blatt") aus Frankreich geben der Reichsregierung Anlaß, in einem Ar tikel der Nordd. Allg. Ztg.- sich mit dem Deutschenhaß der Franzosen zu befassen. Anknüpfend an die Aeschimpfungen, mit denen tagtäglich die französischen Hetzblätter Alles, was den Deutschen theuer und heilig ist, über häufen, fagt das Blatt: Gerade die Thatsachebaß jene Blätter mit vollem Bewußtsein Lügen aus Lügen über Deutschland und Deutsche verbreiten, gibt jenem Treiben eine ernste Bedeu tung; sie zeigt, daß diese Kost dem franzöfischen Leser zusagt, und daß in Frankreich Alles, was gegen Teutschland gesagt und gedruckt wir), schon darum allein sicher ist, mit Begierde und Genugthuung aufgenommen zu werden. Lediglich die correcte Haltung der sich feit 1371 folgenden französischen Regierungen hat eS bisher zu verhindern gewußt, daß die wüste Hetzerei noch nicht in kriegerisch? Thaten umge setzt wurde. Aber mit Bedauern und nicht ohne Befürchtungen muß constatirt werden, daß neuerdings auch französische Staatsmänner anscheinend der Versuchung nickt widerstehen können. urch ungerechte und feindselige Akte gegen Deutsche sich bei der großen Menge den Beifall zu erringen, den sie durch andere Regierungsyandlungen außer Stande waren, sich zu sichern. In zwei Fällen hat sich die französische Regierung über die durch die Panama Angelegenheit hervorgerufenen inneren Schwierigkeiten durch die m Frankreich ihren Zweck nie verfehlende Ablenkung der erregten Boiksleidenschaften aus j Teutsche hinwegzuhelfen gesucht. In kurzem Zwischenraume sind zwei deutsche Correzpondenten wegen anged licher unwahrer Berichte über Frank reich und dessen Zustände ausgewiesen worden, obgleich die Grundlosigkeit der gegen sie erhobenen Beschuldigungen vargelyan war. wcajt oer sran zösischen Regierung, jeden ihr mißliebi gen Fremden auch ohne Angade des Grundes auszuweilen, ist unbeflrett bar, aber der Appell an den Haß eines Volkes ist stets ein ge ährliches Werk zeug, und der einmütbige Beifallsjubel der gesammten französischen Presse, so wohlthuend er in die Ohren der der zeitigen Machthaber klingen mag. ist doch zu theuer erkauft mit der Schürung icner Leidenschaften, in denen das fr densbedürftige Europa eine permanente Kneasaesahr zu erblicken gewöhnt ist. Die brüllende und johlende Menge, die kürzlich den uusgewieseneu Deut fchen und seine Familie mit Stein- und Schmutzmurfen verfolgte, vervollftän diat das Sitten und Stimmungsbild, das uns Frankreich heute bietet. Der Ruf a Berlin, a. Berlin", der im Jahre 1870 die Straßen von Paris er füllte, war auch nicht das -Produkt des Augenblicks, sondern emer allmählichen. systematischen Aufreizung des National gefühls. Wenn als Auskunstsmittel gegen Panama und andere Skandale die Entfesselung des Volkshanes gegen einzelne Angehörige der deutschen Na tion benutzt wird, so läßt sich nicht allzuschmer ermenen, was wir zu erwar ten haben, wenn größere und ernstere Schwierigkeiten durch Ablenkung nach Außen beseitigt werden sollen. Darin ; liegt die ernste Lehre, welche die . letzten ! Vorkommnisse in Pari; enthalten. Der ! Wunsch und die Hoffnung, daß die an - gedeuteten Konsequenien nicht eintreten
werden, enthebt mazk der Pflicht, jene Symptome aufmerksam zu beobachten und die Mahnung auszusprechen, vor Ueberraschungen aus der Hut zu sein.-
isenbayn und indischer BolkS . averglaube. Einer jener Volksschrecken-, wie sie von Zeit zu Zeit die unwissenden Klas sen in Indien befallen. 1 1 neuerdings über Lakhsham in Tia4 hereingebrochen. Nach der Times of Jndia" geht das Gerücht, daß 100 Kinder zu dem Neubau einer Brücke bei den Tip perah-Hügeln als Opfer verlangt wer den. 'Daraufhin haben die Dorfbe wohner Sicherheitsmaßregeln ergriffen', um ihre Kleinen vor dem Eingefangen werden zu bewahren ; es ist sogar ein strenger Wachedienst eingerichtet, um die Annäherung von Fremden zu ver hindern. Lakhsham soll bei der Ben galAffam-Eisenbahn der Knotenpunkt für die Zweiglinie nach Chandpur wer den, und der FennyFluß wird, aller dings in beträchtlicher Entfernung von jenem Punkte, ü' erbrückt werden müs sen. Schreckbilder dieser Art tauchen allemal auf, wenn eine neue Eisendahn gebaut werden soll, da man die Vor stellunz hat, daß die Köpfe der Kinder zur Grundlage der Brücken nöthig sind. Bei einer solchen Gelegenheit wurden in Bengalen einige unglückliche afgha nische Kaufleute von dem Pöbel, der in ihnen die erwarteten Kinderdiebe sah, getödtet. Die Distriktsbeamten machen alle Anstrengungen, die Be wohner Lakhsham? zu beruhigen ; ob es ihnen gelingen wird, ist jedoch sehr sraglich. Vom Anlande. In Ntchi f o n. K a n., is. ein Pmfin hrtä ksikiik frtiif lVlil; v w v Die M o p s z u ch t ist eine der Industrien in Osage City. Kan. Mehr als 1000 bestimmte und vollkommene Formen von Schnee Kristallen und bis jetzt gezählt worden. Malaria", d i e K r a n k h e i t erzeugende Sumpfluft. ist am gesähr lichften zur Zeit des Sonnenunter gangs. M a s f a ch u s e t t S . e h r t noch immer das Andenken an den Codfisch, einstmals die Hauptindustrie seines Volkes. Ein hölzernes Modell des Fi sches hängt seit vielen Jahren im Hause der Volksvertreter. Den größten Pfirsichgar ten in der Welt besitzt die Ohio Fruit Land Co." in der Nähe von Fort Valley Ga. Derselbe enthält 1Ü0.000 Bäume und wird jedes Jahr vergrö ßert. Betreffs der Sträflings pferche im Süden schreibt das Texas Vorwärts": In der Mehrzahl der südlichen Staaten besteht immer noch das System der Verpachtung . der Sträflingsarbeit, und zwar nicht in der Art, wie in einigen nördlichen, daß die Zuchthäuser zu Gunsten von Contrak toren in Fabrikwerkstätten umgewan delt werden, fondern in der aus der Zeit der Stlaierei übernommenen Form. Die Sträflinge werden Herden weise an Unternehmer verpachtet und diese verw.nden sie dann zur Arbeit in Kohlengruben, Phosphatfeldern, bei Drainirarbeiten und ähnlichen Un'er nehmungen.. Derartige Verwendung von Ätrafllngen in den Kohlenlagern von Tennessee war es, welche die Unru hen seitens der in ihrem Erwerb beein trachtigten freien, weißen Kohlengräber verursachte. Das System war Wirth fchaftlich ein grober Fehler und vom mcnlchilcyen iandvunkte aus eine ilngeheueriichkeit, denn das Leben in den Gefanqenenpserchen, unter der bru talen Geißel der Srohnvögte, vor deren unerbittlichen Strenge selbst Krankheit und körperliches Unvermögen kein Er barmen fand, war für die Sträflinge eine wahre H)lle. ES steht zu erwar ten, daß Tennessee nun bald mit dem System bricht und dem Bekspiel von A'abama folgt, dessen letzte Staatsge setzgebung die fernere Verpachtung von Älrasiingzarveit verboten hat. Alabama ist eine Behörde ae'chanen. die in Gemeinschaft mit dem Gouver neur über die Verwendung der Strüs linge zn verfügen hat. ES ist die Ab Ucht, dieselben namentlich in öffentl: chen Anlagen zu beschäftigen, wo sie mit der freien Arbeit am allerwenigsten in Berührung kommen. Auch in sw sissippi ist das Pachtsystem abgeschafft. und zwar durch die neue staatsversas sung. Dort hatten die Scheußlichkelten der Sträflings Feldlager am meisten öffentliches Aergerniß gegeben, so daß die Interessen der Contraktoren vor dem Unwillen der öffentlichen Meinung : 1. z-i .' ,' w lungen muBicii. $a seorgia, Vll0 Carolina und in anderenoder Südstaa ten besteht das System leider heute noch, wird indessen wohl auch bald fallen. Fünsundz manzig Jahre stnd es her, dav in Castle Garden, N. ').. ein schreiendes Kinderpaar aefun den wurde, daZ eine süddeutsche Ein wandererfamilie Namens Mohlsheim daielbst in &tich gelassen hatte. Fürch terlich hat das Schicksal diesen Kindern, einem Knaben und einem Mädchen, mitgespielt; ihre Lebensgeschichte liest ncy wie n sqrealicyer Nonzan, oocy o grauenhaft, wie ihn selbst die krank hafte Phantasie eines französischenNatu ralisten kaum auszuspinnen vermochte: Die beiden Gezchwister haben Jahre lang als Mann und Frau zusammen gelebt. Damals, als man die hilf losen, von ihren Eltern verlassenen Kmder in Castle Garden fand, nihmen sich mitleidige Leute ihrer an. Der Knabe wurde von einem Mann Namens Aia .Barr, das Mädchen von einer Frau Evans an KindeZstatt angenom men. Zwanzig Iah e später führte der Zufall, oder richtiger ein Verhängniß, Bruder und Schwester zusammen. Er sterer, welcher den Namen feines Wohl thäterö Barr führte, verliebte sich in das Mädchen, eine Liebe wurde erwie dert und das Fürchterliche geschah: Bru der und Schwester wurden als Ehepaar getraut. Der Liebes traun sollte mit ei i:crn fürchterlichen Erwachen enden. Als im vorigen Frühjahr der' große Strike n Homestead ausbrach, zog das Paar dorthin, und Barr fand daselbst Be schä,ftigung. Ganz Kürzlich starb Frau Evaus.und vermerke' ihr aameNeü'
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bedeutendes Grundeigenthum in Ca. ' w of . nada der Adoptivtochter. Tetectives, die mit Auffindung der Erbin beauf. tragt wurden, entdeckten im Laufe ihrer Forschungen die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ehe. leuten. Die fürchterliche Erkenntniß von dem. was vorgegangen, warf grau Barr auf'ö Siechdett, während der Bruder und Gatte dem Wahnsinns naye ist. Ein Kind der tragischen Ehe ist glücklicherweise nicht vorhanden. EZ ; wurden sofort gesetzliche Schritte einge I leitet, um die Ehe zu lösen. An einem Nachmittage der!
legten Samstage spielte der kleine mit Pferden. Das wildeste und störsiebenjährige Willie Feuer vor dem rigste Pferd, das Niemanden 'aufsitzen vaufe feines Vaters an der Avenue A. lassen wollte, konnte er in zehn Minu-
der Stadt New York mit 'noch mehreren anderen Knaben. Plötzlich kam eine etwa zweiunddreißigjährige Frau auf ' t ... 1 1 - - - jm. 2 u Aiqn zu. oie iüuc giuij ui cyivarz gelleidet und hatte' einen schwarzen Shawl um ihre Schultern geworfen, Radenschwarzes Haar wallte unter ih rem Hütchen hervor. Nur wenige Worte sprach sie zu dem bildhübschen Knaben. Scheu wollte sich dieser vor ihr zurückziehen: er hatte die Frau wohl schon gesehen, aber er kannte sie nicht er wutzte nicht, daß es feine eigene Mutter war. Doch die Frau er griff ihn am Arme. Der Junge, klein für sein Alter, sträubte sich mit aller Gewalt; die Mutter ab.r riß ihn an sich und eilte von dannen. Als wenige Stunden später der Vater nach Hause kam, fand er seinen Liebling nicht vor. ' Er zog Erkundigungen ein und die Beschreibungen, welche man ihm von der Frau in Schwarz gab. liegen es ihm zweifellos erscheinen. dß die Entführerin seines Sohnes seine eigene Frau war. von der er seit länge rer Zeit gerichtlich geschieden war. Dann aber wuchs feine Angn, denn feine Frau ist wahnsinnig! ' Schon einmal war sie längere Zeit in der Irrenanstalt auf Blackwells Island. Er eilte sofort in's Haus seines Schwie gervaters, Leopold Honig, an Delancey Straße, bei dem seine Frau seit ihrer Trennung lebte. Doch dort war weder Mutter noch Klnd gesehen worden. Wohin die Mutter mit ihrem Kind ge eilt ist, hat die Polizei trotz aller An strengungen bis jetzt nicht ermitteln können. Der unglückliche, trostlose Vater glaubt die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben, die Angst um feinen Liebling hat sie ihm eingege den. Doch er schaudert vor der Wahr heit derselben, denn sie lautet: Aus dem Leben!" Vom Nuslanbe. Eine merkwürdige G e schichte soll, dem Figaro" zufolge, ge i i v cv - ? ci ? t.riij ?T "8. VaxV 3 1 w tlgen. Der Pnnz von & der o-; - txii i-4. j. ...... . . l.,. Hirt . -
7.: .?'7'hen Gerichtshofe ihre Sache verfechte,
tuter Authenticität, noch mit der vollen ! Namensnennung zurück hatte vor Kurzem eine Summe Geldes nöthig. Er wandte sich deshalb an einen mit dem Pariser Leben wohlvertrauten Landsmann. der ihm rieth. sich an den Vater L , einen Wucherer, zu wenden. Die guten Namen allein genü gen diesem Geschäftsmanne aber nicht; er halt sich gern an Bürgen, wenn es noth thut, und auch der Prinz von X, mußte einen solchen stellen. Der Herzog von ) der Oheim des Letzte ren. erklärte sich bereit, für seinen Neffen einzutreten, und so wurde das Geschäft abgeschlossen. Der Herzog unterschrieb, der Prinz erhielt daZ Geld, und alles war zufriedengestellt. Da, an einem der letzten Tage, soll nun der Herzog mit den Worten bei L. erschienen sein: Ach. ich habe verges sen, mir den Fälligkeitstag der Wechsel zu merken: wollen Sie mir deshalb noch einmal die Durchsicht derselben er lauben?" Der Vater L. breitete die verlangten Papiere auf dem Tische aus, als plötzlich der Herzog ein kleines Flacon aus der Tasche zog, das er dem Geldleiher mit den Worten hinhielt: Riechen Sie einmal dieses herrliche Parfüm, das ich soeben gekauft habe." Ahnungslos hielt sich der Wucherer die Flasche' unter die Nase, als ihn plötzlich ein unüberwindlicher Schlaf ergriff und er auf einen Lehnstuhl zurücksank. Beim Erwachen soll nun der Herzog und mit ihm auch die Wechsel des Nes sen verschwunden gewesen sein. Durch einen tollen Hund hat sich in Wien eine Katastrophe ereig net, welcher leider voraussichtlich meh rere Menschenleben zum Opfer fallen dürften. Bonden Passanten, so schreibt man aus der Donaustadt, die sich am genannten Tage zwischen 11 und II Uhr Mittags in den Bezirken Wieden, Margarethen und Mariahilf bewegten, wußten wohl die Wenigsten, welche Ge fahr ihnen drohte. Um die angegebene Zeit lief nämlich durch die genannten Bezirke durch eine Anzahl Straßen ein Zughund ohne Maulkorb und Marke, der auf dem Wege , mehrere Menschen, ferner auch zwei Hunde gebissen hat und der, wie bereits konstatirt ist, von der Tollmuth befallen war. Der zottige und verwahrlost aussehende Hund kam aus der Umgegend der Heugasse auf der Wieden herangelausen. Als erstes Opfer siel er eine etwa45jährige Frau an, brachte ihr eine Bißmunde am Oberam bei und jagte dann durch den Park her Technik hinüber nach Marga rhen. Da war n auch in die Amts bausgasse gekommen, ' wo aus einem Platze mehrere Kinder spielte. $ raschem atz wandte sich der Hund na den Kindern, biß drei von diesen. eins nach dem . andern, in den Arm und rannte weiter. Der Vorfall war mittlerweile dem Polizeikommif fariate Margarethen zur Anzeige gebracht worden, welches darauf unqe säumt die umfassendsten Vyrkehrungen anordnete, um das wüthende Thier zu fangen. Die Wasenmeister, Wachleute und viele andere Leute begaben sich auf die Jagd. Um die MitternachtSftunde 'erhielt ha Kommissariat endlich die Nachricht, daß das wüthende Thier in Mariahilf in der Nähe der Pjlgra m? , brücke, eingef äugen wurde. Man schaffte t?i Ipfpri in das Thierarznei'Jnstitut, ,vg, wje ohen erwähnt, festgestellt .wurde, daß der Hund mit Tollmuth .behaftet war. Im Laufe' des Nachmittags wurde eruirt daß noch ein vierter Knabe und auch zwei Sunde ae
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j T Tufr 5,,. Vmh Knabcn flehen im Alter von neun und " cyJL erw m,- ... ) ,?Ä2?l,ss ?k.n. d be M'J UX m1 "ndig Einem dem verstorbenen Reitergeneral gewidmeten Nachruf des Vetter' Lloyd entnehmen wir folaende Einzelheiten : Am erfolgreichsten war Baron Edelsheim als Pf'erdebändiger. Zahllos sind die Pferde, die er für die Armee gerettet hat. Er besaß eine ganz merkwürdige Kunst des Umgangs ten dahin bringen, daß sich ihm Jedermann getrost anvertrauen konnte. Er war schon Jahre lang, im Ruhestande. ..UV u . 1 y äk M AliAÜliAM ff X A uno nuiy imiiici ciuuucicu im uic Truppen der Garnison Anzeigen von jedem Pferde, das sich nicht reiten ließ. Der General kam, und das Thier, das sonst hätte ansgemustert werden müs sen. war bald truppenfromm. Baron Edelsheim kam, ' nahm das Pferd vor, zeigte dem Reiter, wie er die Zügel zu führen habe, um des Thieres Herr zu fein, und es gmg wie am Schnürchen. Die berühmtesten Sportsmen schickten ihm auch ihre Pferde zu. die sich nicht einspannen ließen, und binnen Kurzem war. der wildeste Ausreißer das beste Kutschen pferd. Gras Nikolaus Esterhazy hatte ein Vollblut, das durchging, wenn es eine Deichsel sah, und das eingespannt jeden Wagen zertrümmerte. Unter der Hand Baron Edelsheims ward das Thier so zahm, daß eZ Kmder emspan nen und lenken konnten. Edelsheim konnte sich selbst keine Rechenschaftdarüber geben, wie er diese Dinge zu Wege bringe. Ich habe das Gefühl in den Händen." sagte er. wie ich es machen muß, und ich kann dies Gefühl auch Anderen mittheilen. Aber ich kann nichts dafür thun, daß Andere dies Gefühl auch von selbst haben Das Reiten hat der General früh aus geben müssen, aber . dem Fahrsport blieb er bis nach seiner vorletzten Krankheit treu. Vor dem Londoner Ge richtshof für Ehescheidungs'Angelegen heilen wurde ein Fall verhandelt, in welchem die Dame, dle auf Eheichei dung antrügt, selbst ihre Sache führte. Frau Craig McKerson, von schöner Erscheinung, höchst vornehm gekleidet. bewies sich als eme sehr sähige sach walterin. Sie trug dem Richter und der Jury ihr Leid vor, beklagte sich über die grausame Behandlung, die ihr in ihrem Eheleben von ihrem Manne zu Theil geworden, und brachte Beweise I einer Treulosigkeit vor. S e bemerkte i s.rr w i in nr i in k im ii ii l i ii 1 1 iiiil ii. in i . ...... -m " i" idies nicht aus Mangel an Respe.t ge schehe. sondern einfach deshalb, weil ihr Gatte sie. ohne Geld gelassen habe. DieS soll das erste Mal sein, daß eine Frau in ihrer eigenen Angelegenheit alS Klägerin vor dem Ehescheidung? richte auftrat. Die Dame scheint in guter Schule gewesen zu sein. Ihre grau Mama führte vor mehreren Iah rcn viele Processe in Versicherungs Angelegenheiten, in denen sie immer ihr' eigener Sachverwalter war. Der obige Proceß findet unter den jungen Juristen viel Theilnahme. Er ist noch nicht zu Ende. Die längste Rede, die vielleicht je gchalicn, war die. welche die Mitglieder der gesetzgebenden Ver sammlung von Briti'chch'olumbien an zuhören qezwunaen waren. Eine Vorlage, welche b.antragte, sehr viele Ansiedler ihres Landbesikes zu berau bcn. war in Bcratbung- zu Ziehen. Diesclde kam am Vorabend des -chlus fes der Session zur Debatte. Falls der Au trag nicht vor der Mittagsstunde an einem gcmissen Tage zum Ge,'. er hoben war. lo konnte keine Con sca tion des Landes stattfinden. D.S Parlcmenlsmitglied De CosmoS erhielt das Wort am Tage vor dem Schlüsse der Session. Er sing um 10 Uhr Abends gegen die Vorlage zu sprechen an. . Seine Freunde glaubten, er würde um 2 Uhr gccndct haben und eine Abstimmung über dieselbe würde dann stattsindm. Es wurde ein Uhr und der Redner hatte kaum den Gegen stand berührt. Es schlug zwei Uhr -. und er sagte .zweitens". Um drei Uhr zog er ein Bündel Papiere aus seiner Rocktasche und schickte sich an, dieselben zu verlesen. ?ie Majorität der Mit glieder sing nun an zu ahnen, daß er bis zum näcksten Mittaa sprechen werde. um der Vorlage den Garaus zu ma chen. Zuerst amusirte sie der Gchanke, dann aber waren sie darüber aufge bracht. Sie versuchten den, Redner zu unterbrechen : . diese Unterbrechungen jedoch gaben ihm Gelegenheit, Abschwej fungen zu machen und Zeit zu gewin nen. Tann versuchten sie ihn nieder zuschreien Alles vergeblich und zu letzt beschlossen sie, sich dem Unvermcid lichen zu fügen. Keine Vertagung über die Mittagsstunde wurde erlaubt! der Redner konnte feine Lippen nur mit Wasser anfeuchten. Der Abend kam heran: das Gas wurde-angesteckt. Das Morgenlicht dämmerte und der Redner war noch nicht erschöpft. Er fuhr fort bis zur Mittagsstunde zu sprechen. Die Stimme des Redners, die zuerst klar und deutlich war, konnte nur lei wispern; feine Augen waren fast ganz stressen; sie waren geschwollen und mit Blut unterlaufen. "Die Beine zit terten ihm, die Lippen waren 'schwärz und aufgesprungen und blutet.n. Te CosmoS hatte 26 Stunden lang gespro chen und 'das Land, das conflSzirt wer den sollte,, blieb im Besitze der Pflanz??. Aus Württemberg melde, man: JnLudwigsburg Gemeinderath Fritz Katz. '-- Aus der Fahrt zu einer Hochzeit in Heselbronn siel" Gchuljhei Sprenger von Eberöharvt so un'glück lich von seinem Wagen, daß er äugen blicklich todt war. Beim Tann zapfendrechen fiel der 23jährige Joh. Mast in Pfsilzgrafenweiler. die Stütze seiner Eltern, vom Baum und erlitt schwere Verletzungen, welche zn kurzer Zeit den Tod zur Folge hätten. Wegen Beleidigung des ObcrReal!ehrerZ Seqbgld von Heilbronn wurde der Jni hqber de? Süddeutschen Correlvonden...
düreauS, Albert Treiber, wegen Ver' breitung der Nachricht, Seybold sei vom' Amt suspendirt worden, zu 60 Mark Geldstrafe vcrurtheilt. Der kürzlich in Hamburg versio.bene Großkauf, mann G. L. Gaiser, geboren zu
cylleroach, ocr aver seine chul und Lehrjahre in Kirchheim a. T. zubrachte,' hat der Stadt Kirchhcim l00.000 Mt.' tür Zwecke der schule, sowie der Ar' 1 , . I men- und Krankenpflege vermacht. Re-' ben dieser Summe.hat der Verstorbene'
der Vaulinenp-Ieae hier 10.000 Wf.'',"''h,"s s , iBif s? lang btram n . . , . n,r , " i tiiiniptf, utcct sogar kin und zweimal wöchentlich. A M A i f. A V 1 .h A B A I Ja . . . . " . mm.
UHU cllici 4jciiuuiUJUUCinotT sanier fi srrt vaq OV.VVV JJU. - I n N e a v e l w u r d e a m 18. März eine berüchtigte Spielhölle aufge UuJ X;. .:57. c ' : tyUlllU, Ulk WU VlilVlt UUl1 relii geleitet wurde. Durch ein sehr geschicktes Manöver gelang es dem Poli- ' "'W illlk zeihauptmann klonen. nen da .anZts'n? und einige im Innern des Hauses be - z: .. x. . o- f. r je. i . slllvlia,? yutcii cinjuiviugcn uno VIS. zu oem eigenlliqen txqaait vorzu drlnaen. Im Saale befanden sich ! i rf3 rfirrnhiir r tr n inif-iMlh hr (nfrn ! vv. ,v...... ..1..,...., wwut - f. . , (V , i .1 oes anpimanns. Poiizeiileulenan! i Dionen. und der Pollnst Mlrarcki. die stck auf tm aeaebenes 'Atmn der Rou. " ' ' r 1 i it w t leite, der grünen Tischdecke und des
Geld bemüch,ig,en. Die mwJilJlJ der wirklichen Spieler war unbeschrelb Sir.undse Sud Sük Str.und Ltneol ane.
lich und zahllos waren die Proteste. Torricelli und fein Sohn, der die Bank hielt, wurden für verhaftet erklärt; de 16 anwesenden Spieler, die sämmtlich der besten Gesellschaft von Neapel an gehören es befanden sich unter ihnen mehrere Osnnere und Staatsbeamte wurden entlassen, nachdem ihre Namen festgestellt waren. d000 Lire wurden beschlagnahmt. Die Spielhölle wurde schon mehrere Male überrumpelt, und Torricelli wurde bereits achtmal ange klagt und verurthcllk. Aus H e s s e n N a s s a u. Im Rhcingau herrscht zur Zeit bei dem Winzerstand eine sehr gedrückte Stimmung; denn eZ kann keinem Zwei fel mehr unterliegen, daß der strenge Winterfrost die Weinberge zum großen oder größten Theil zum' Erfrieren ge bracht hat. Nachdem das Jahr 1891 eine Ernte von kaum 10 bis 15 Pro cent gebracht und das Jahr 1832 nur etwa ein Viertel Herbst ergeben hat, hoffte der Winzerstand auf eine bessere Ernte für die nächsten Jahre. Die Hoffnung ist gründlich zerstört. Die Lage der weinbauheibenden Bevölke rung wird wirthsckaftlich eine sehr traurige, sür Viele unhaltbare werden. f Hofrath Dr. med. Hermann Kühne in Wiesbaden. Ebenso Justizrath Karl Scholz, Director deS Verbandes mittelrheinisch:? Erwerbs- und Wirth schastsgenossenschasten. und die verwitt wete rau Dr. Ettlinger, Henny geb. Zuckermann Ein Vermächt ii iß in Höhe don H Million Mark ist der Stadt Greiz von dem Kaufmann Ernst Ar nold überwiesen worden. Die Stadt erhält zur Errichtung eines Asyls -für alte würdige Personen eine Million Mark, welche in Raten bis zum Jahre 1902 ausgezahlt und mit 4 pEt. ver zinst wird, ebenso gehl das vom Testa tor schon früher zu diesem Zwecke er wordene Grundstück in den Best der Stadt über. Die Angestellten und Ar. beiter der Firma Arnold erhalten bei der Anfnahme den Vorzug. Das zweite Legat im Betrage von 250,000 M. ist zur Unterstützung solcher bcdürf tiger Greizer Kinder bestimmt, welche eine dortige Schule besuchen, sowie Studirender. welche ihre Abiturienten Prüfung mindestens mit der Zensur 2 bestanden haben. Für diele soll aus reichend gesorgt werden, bis sie sich eine feste Stellung erworben haben. Dem Schneider in Mantt beim, dem Erfinder der kugelfesten Uni form, ist in Mannheim selbst ein Con mrrent erstanden. Wie die Mannhei aicr .BolkSztg." mittheilt, erfand der Mannheimer Ingenieur Reidel eben 5allS kuaelsicheren Stoff. Die Schieß droben tollen Nächstens stattfinden. Zft falsche? Geld so gut wie Echte? Drognlst: Ich habe nur künstliches karlsbader Salz, welches aber so gut ist wie das ächte und nur die Hälfte kostet. Kunde: Gut, dann nehme ich zwei Flaschen davon, wenn Sie dafür eine falsche Dollar-Note nehmen, die mir jemand ange bunden hat. Sie können vielleicht einen Ihrer Kunden glauben machen, daß diese ebensogut ist wie eine echte Dollar-Note. ' Moral: Kauft kein.küMicheö Carl?, bad Salz oder Wasser. Es ist ebensq werthlos wie falsches Geld. Die echte Produkte von. Carlsbad müssen die Unter fcftnft von Eisner & Mcndclson Co.?, Importäre von Mineral Wassern, 6 Bar clay St., New Jork, auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. Erbrause die ächten Johann Hoff'schcn Malz.Bobn4 für Halsleiden, Heiserkeit und Erkältungen. Tteobann Hosf'sche Malz-Chocolade ist anerkannt al aS beste ährmittel fürLi: dec und ReconvaieSzenten. Angenehme, kräftigendes frühstück. N. F. Talton ä; Co., . Händler in Baubolz. Thür uud Fensterrahmen, Schindeln, Patten. Süd Noble 5 Ost Wasjinetonftr. Indianapolis ifrMMcer Umgezogctt Er ijl hier um hier zu blllb.n." Die tzunehmende V,nS 02 il.ittr, des Augen- dno Ohren Ärtk, i.n-ang ihn. nach gröizeren iäumttchteiten umzujieien. Er mir thete deshalb tie RöumlichkelttN im jwciken Stock de Jron lock. II), W. Washington Str., Schst zu Bomen.Merrill Co's. für fünf Jahre, wo er auSgez.iupt, Olrn kinurrjchtex bat für die Behanölunfl von Aöge.' Ohr. a'e unt, HalS nnd dir Anfertigung von Brillen, künstlichen ölu gen und die veradestellung vön Schielaugen, so wie die Operation zurnternung deAOtarS vorzunehmen, zu Preisen für kille erreichbar. ßniuttallvn 1111 uno eorrmann einfieiajea. (
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Mehr aU zusrkeenk 8 w l i n, ll. lli,. joäi. ??Lkre?cht mir zur bksor-.dkren Äesrikdigung. Jhnk JSzSuZiiS iSXl&iXt S x o o f 1 9 n, lt. 9)., Jan. 19. 1891. W,r zogen xr?m!Nkllte Aerzte zu Rath und vkliuchtt olle möglichen Mittel, aber alle obnk die germzst nun? zu erhallen, da erfuhren mir von diesem e$ott ' vollen Mittel und enl schlösse UN? zu einem Versuche. BXstb FZ ?, ?:taSiTl ti d eng stellt, L.i:de mit d, rer dre tsnaken ansing. er nicht dem Nerven-Slärker r 011 ittTtic wieder krank aeroe m. üott lt ctDcnrti Jetzt rann er let even genre tn, und mir sehen sür ihn eine Aukunst. ZZttte, tn (...., aim f..r.niiifri.it Pnr.t kTf.r Snrnir. qs kcvizZn hat ihn mat nur kuri. sonder auch 1 ":i.V;lM"-V:V: vius m uis uviti Elzeever Clr. F.M. ?!alvl ei wkrtvoJeS Vnch ,2r Nervenliidend SSSWl Diese Mcdizin wurde tit dem Jahre 1870 von dem "liUuac' ino-' 1"" UUU IiEl UlUtt IClliCt ANlvettliva von ver . . KOENIG ME.DICINE CO.. 38 ssipk st Chicago, vg. s X Wu if. b.u m ".1., vivvinfiUi, 3 IUU)IU ;VVf b .?. la, .. Für Alt und Jung. iatV Leberplll toUTm gkelch !!d bi ttnd. bei der zarten Frau un den, er schlagt lter. tis beim tkäsiigen. !mul!re in vs'ztthn-nder Qelfe den schwachen Magen, die Eingeweide. Rine nd die Blase. Für dies; Organ f u ihr kräftigende LigesZittc wdr?vlrkcd nd verursache, dsd dzesclbe ihre Nuuc, ionen wi in des kräftigen Fugeädlelt ver richten. Sie stnd beraü zu Irnte n. Dr. C. N. Schaefcr, Zörzt und Chirurg, No. 30 Madifon Avenue, n.he Morris Str. Svrräistundcn : 7:30- UbrMorgenö. l Z Uhr ?!aam,ttagS, 7:30 v utzr bends. Telephon SS. K r e b s. Grfchnürc, Fisteln, Tumors. oi Anwendung deS Messers kurirt. Or. L. N. HOWARD, 6' Süd Illinois Strabe. Frage naä einem Zirkular. Mar C. Lloyd, Zahnärztin, Zimmer No. l9. übe? Fletch üder vom 3!ew Jork Store. Bandagen nnd wundärztliche Apparate, Bruckbänder, Krücken, Schienen un alle wundärztlichru Gcgenstünde. Tks größt Lager künstlicher Augen. Wm. H. Armstrong & Co., 77Süd J!IinoiS Strafe. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohn ng: 337 Süd Dclaware Straße. OsstceStunden: 8 9 Uhr Vorm.: k 3 Uhr Nachm.: 7 9 Uhr Abends. Televhcn Ii. Hr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. !?sfirr-St-.nden von li Uhr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 II Uhr Borm. Woli,.uug: ik'N.Llabcm ftr. .EreL.rmsr.lstr. Telephon : j Office SV ö. Wobnung vsa. Dr. $ agner. Office: ZZo. 60 Sol Sh!o Ltr. Osftce-Stunde : 9 Jö Uhr BriN2sk. iZhr Nachmittag!. Gohnung : (f it vroadway und Lineel Ave. Telephon H$. DR. J3fnn-tl2z33r, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Michigan Strabe. (Ecke MaZsachnsetts Avenue.) Täqltch von 2 l Uhr. Sonntag ausgenommen. C. C. Voerts, Deutscher Zahn -Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. (3 a I wird auf Wunsch anzeandt. HDir. CKeis, No. 23 Virginia Avenue. Sprechstunden : 1012 Uhr BormtttagS. 12 Nickmiltags und 7 8 Abends. Sonntags von 3 Ubr acknilttaa. Ferd. A. Müller, Nachfolger von crge MüUer.l Apotheker. Die Anfertign vo Rezepte geschiebt i zoverläsflger. schderfiSndtger Weise. Südwest-Ecke der Ost Washington und Ost Str. Televbon 73. Ganzer und gestampfter DnJ32IE9 . ,u verkaufen bei der Indianapolis Gas Company 49 Süd Pennsylvania Straße. - ncine HkMsng : ne BeMIung ! 1 ' " ' Crczz-eyci cvrtd br Dr. Eariiee in one Minute bj ncw imriroved d.nck lltu BrÜoi. Crect b;rTe:t i tcjtt t t;p;irM Gcjiclönocm Wie sie" von Dr. Oars durch eine neue, verbesierte s.er:lc5k Neigte kurirt lrerden' P.TO 5rT . ov:-..i;. .:r i-U- v t r- .i..fii b.tr vv. i Cit U) jprrt:.: C:rj ;pi:r.r.a . r - ,
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