Indiana Tribüne, Volume 16, Number 208, Indianapolis, Marion County, 17 April 1893 — Page 2

s. Erscheint iiglich und Sonntngs. r Die tägliche Tribüne- kostrj durch den TrSge? 12 Cents per Woche, die SonntagS,TrtbZne" 5 Cents per Woche. Beide zusammen l55entS oder 5Z Cent personal. Per Post ,usschiSt in VorsusbczahlunL fc per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Sir. Indianapolis, Ind.. 17 April 1893. Von der WeltausstellungSstadt öhicaao. 12. April. Heller strahlt wieder der AussteUunc;shimmcl, nach! dem auch der große Aauhandiver!er-' Strike, der sich so drohend anließ, mit (5hicagoer Geschwindigkeit binnen zwölf Stunden zum Abschluß gebracht worden ist. Ter kreisende Berg hat aller dings für die Ausständigen ein winzi geö'MäuZchen geboren, in Genalt etli cher Zutrittspässe für spazierende Te legeten", dem andererseits ein Verlust von rund $25, 000 an Arbcits. löhnen gegenübersteht. Doch ist den besorgten Arbeitern auf'Z Neue der sichert worden, daß jtdem Arbeitenden, ob zur Gewerkschaft gehört oder nicht, Gewerkschaftslöhne gezahlt werden, und der Organisation 'keinerlei Leid ge ,schieht. - Tie Ausständigen sind ohne vieles besinnen von der Forderung, daß im Jackson Park nur Unionsarbeii be fchästigt werden solle, abgegangen, als ihnen nachgewiesen wurde, daß die so irflclcn noch zu bewältigend' Arbeiten von den Union-mitgliedern allein mit d?m besten Willen nicht erledigt wetten können. Jedenfalls zeigt dieser Aus, gang der Geschichte, wie aldern die' '!är von Heraus beschwörng des Etrikes seitens der ?jeircaliurt3 war, damit diese eine Entschuldigung für 'das Nichtfertigwerden habe. Weniger gnädig, als die Arbeiter und die Verwaltung meinte es der Wettergoit lange Zeit mit der Ausste! lung. ' Toch hat er endlich auch ein freundlicheres Gesicht aufgesct, und gerade die jüngste Regenzeit, welche das Erdreich erweichte, war hinterher recht förderlich für die dringend nothwendi gen Erdarbeiten, für Verbessernng der Wege und Verschönerung der Umgebungen der verschiedtnen größeren e bäude. 6m prächtiges Landschastsbild nach dem andern ersteht, und die Wege können nur den sehnlichen Wunsch er wecken, daß alle unsere amerikanischen Landstraßen sich in solcher Äerjassung befinden möchten. Toch der Mensch soll nicht unbescheiden sein. Wenn alle Theile des AusstellungsPlatzes eine so thatkräftige und verstän dige Förderung erhalten hätten, wie sie die Deutschen und O e st e r r t i cher ihren Gebieten zutheil werden ließen, dann könnie man dem 1. Mai mit ungetrübter Siegesgewißheit entgegensehen. Namentlich die Hersteljung von Alt -Wien", das binnen etwa vier Wochen aus einem Wasierund umvflandbervraezaubertwuröe. r , - , war eine wahre Wunderleistung, von deren Ruhm auch der österreichische (5onsul von New tyozl beim morgigen Richtfeste einen Theil einheimsen wird, obwohl er herzlich wenig dazu beige tragen. Es war hohe Zeit, daß das Innere, der Gebäude für die Besucher einstwei len gesperrt wurde. Denn dort steht, es noch vielfach aus, wie di Tage vor! der Schöpfung; nur ein winziger Theil' der AusnellungSgegenstände in ngv räumt worden, und die dort fieberhaft Arbeitenden haben es dringend nöthig.. daß ihnen nicht chaaren Unberufener zwischen die Beine laufen. Alles in Allem, wird am 1. Mai sicherlich im Jackson-Park mehr au' fchauen sein, als der Besucher auf einmal geuießen kann, wenngleich an eme Bollendung aller wichtigeren Ge schäfte nicht von dem Juni zu denken ist (worin ja die Gartenstadt bekanntlich keine Ausnahme macht, nicht einmal Pari? gegenüber). In KleinTeutschland, 5?lelN'OeZlerre:ch und vielen an deren MlNiaturländern wird cS K? U19 - Schönen in Hülle und Fülle geben, eine. Anzahl amertkanllcher.taaten werden ihren Reichthum und Fortschritt zur Schau stellen, Pennsylvanien wird sich' mit seinem Muster ArbeitcrhäuZchen Ä8?L&& i,uu3miim,uvtui(ii uic iuuiuiiuu ten sowie manche tropische Ländern werden einen Theil ihrer Glorie schon äußerlich zrigen, unser Westen und Nordwcsten nicht minder, und an der Midmay Plaisance wird sich das bunleste asiatisch-afrikanisch indianische Leben entfalten ! Diese siele shows" werden so ziemlich alle zeitig auf dem Plane sein und zu dem Reiz der Mai-Ausslellungstage und der späteren Zeit nicht minder b.'itra gen. als z. B. in Pcris. ES erscheint angemessen, auch die Prosa deS Lebens- nicht ganz außer' Acht zu lassen und zu fragen, was das Vergnügen kostet. Nun, was die regelrechte Ausstellung, die verschiede, nen Departements und - die Cultur-nationalitäten-Dörfer anbelangt, so ist mit dem Halbdollar allgemeine , Ein trittsgeldes Alles erledigt, und das will schon gewaltig viel heißen ; die sile shows" aber was der Berliner viel leicht unter dem, in diesem Fall aber entschieden unwürdigen Sammelnamen Vogelwiese- zusammenfassen würde kommen zusammen aus etliche sieben Thälerchen zu stehen, welche Ausgabe natürlich, schon des Genusses wegen,' über einen längeren Zeilraum vertheilt werden muß. Tie Nebenkosten aber das kommt ganz auf das Jndi viduum und feine Börse an ; sie dürf ten aber in gar vielen Fällen thatsäch. lich die Hauptkosten bilden. Noch größeres Interesse dürfte der? . Besucher an seinen W o h n u n g s k o-j ft e n nehmen. Wie schon hervorgeho. den. braucht sich kein Mensch hier ausvlündern zu lassen, und wird Keiner sich über das Ohr gehauen fühlen, wenn er in Betracht zieht,, daß er zu einer festlichen Gelegenheit kommt. Ne den.deil Hotels steht eine schier umäh

JttdZaua Tribttn

Usse'Me'IgeWönßelegiNMttti'bklPtl vatfamilien in allen Theilen der Stadt zu Gebote, und wer keine persönlichen Anhaltspunkte besitzt, dem bietet sich eine Menge VermittlungS-Agenturcr. mit Angeboten aller Nummern. In Hotels (mit und ohne Gänsefüßchen) sind Zimmer, resp, chlafräume von $1 den Tag an (sie sind aber auch darnach, und wer nicht mehr, als $1 bis $2 anlegen will, dem find Privatgelegenheiten bei Weitem mehr zu empfehlen) bis hinauf zu $7 und höher zu haben. In Privatfamiiien

stehen Zimmer von 81 bis den Sag an für mehrere Personen entspre ' chend m?hr, resp, auf die Person ent sprechend weniger zur Verfügimg. ! Meist ist dabei der Frühstückskaffce ' mit einbegriffen. Dabei ist vorausge ! setzt, daß die betreffenden Wohnungen, wie nah oder wie fern sie auch dem Ausstellungsplatze sein mögen, ziemlich directe Berbindung mit demselben, haben. Solche, die sich langer in der , Gartenstadt aufhalten, und denen da 1 her nicht so viel daran gelegen ist, ein wenig vom Wege avzeils zu yaujen, können 'es auch billiger antreffen. 5i werde eS nicht versäumen, der Wohnung?- und BerpslegungSfrage auch fernerhin noch öfter zu gedenken. Selbstrerständlich darf nicht erwartet werden, daß die Familien sowie die Hotel Angebote alle reellen vharak terS sind; aber Jedermann kann reelle Gelegenheiten in reicher Auswahl finden. Die Chicagoer sind noch' lange nicht lauter ungeflügelte (5ngel, aber tälirnnrn als Andere sind sie auch Nicht. iun jicp. lZook und anöcrc chicagofie.'enden Höllenbreughcls. Sine merkwürdige Bibliothek. so mannigfach an Größe und Zu sammenfeung auch die berühmrcn Büchersammlungen oer Großstädte, der Univerlitätcn und anderer gelehrter Anstalten sein mögen ; an Merkwürdigkeit werden ie sämmtlich von einer aani kleinen Büchersammlung üdertroffen, die sich 'auf einer kleinen Insel des Atlantic, dem berüchtigten Sable Island, bestndet. Berüchtigt nennen wir die Insel deshalb, well diese, mitten auf der Heerstraße der großen Oceanfahrer gelegen, eine immermährende Gefahr für die Schiff fahrt bildet, daher auch kaum ein an dercS Eiland von so vielen Schiffbrü chen zu erzählen weiß, als Sable Island. Umfangreich ist die Bibliothek von Sable Island keineswegs. Sie um faßt kaum 800 Bände. Das Bivliothekzimmer befindet in einem aus Bal ken. Planken und Brettern zusammengeschlagenen Haufe, das einer hinder wählerischen Blockhütte ähnlich sieht. Es ist nur einstöckig, aber breit und tief; auf seinem Dache, auf den Leisten und Pfosten der Außenwände lastet der Schnee. Ueber dem niedrigen Ein gangsthor blinkt unter der weißen Decke in mächtigen Goldbuchstaben ein einziges Wort hervor: Hopa (Hoffe). Wenn wir eintreten, sehen wir rechts und links in weite, niedrige Gemächer, ' w trr w cw r i T 5 an oeren uanoen eine Anzayi icymaier Betten stehen, deren Bestimmung es ist, die unglücklichen Seefahrer aufzuneh men, welche an der Küste der Dunkel Insel Schiffbruch litten und durch die Rettungsanstalten des Eilandes dem Tode entrissen wurden. Sable Island ist nämlich nur ein vierzehn Seemeilen langes -und eine halbe Seemeile breites Dünenland, ans dem weder Baum, noch Strauch, noch Blume wächst. Einige Blockhäuser, die aus angeschwemmten Schiffstrüm mern erbaut sind und die als einzigen Schmuck an den Außenwänden zahl reiche Namenbretter" von gestrandeten Schiffen ausweisen, sind das home der Bewohner. Diese Bewohner (etwa fünfzig Personen) sind lauter von der kanadischen Regierung angestellte See leute, deren einzige Pflicht . darin he' steht, die auf den beiden Enden der schmalen Insel in hundertdreißiz hohen Thürmen errichteten Leuchtfeuer zu be dienen und in Ordnung zu halten, sowie bei den zahlreichen Schiffbrüchen rings in der Nähe der Insel den Der unglückten Hilfe zu bringen. In dem -geschilderten Unterkunfts hause nun finden die Schinbrüchigen Rast und Pflege. Ganz im Hinter gründe desselben thut sich ein düsterer Raum auf, der library-room,'ton des sen braunen, verwitterten Wandgestel len uns die Blbllotbek von Sablei. Island n,gg.ndlm. Um es kurz zu sagen, die Merkmür. digkeit dieser Büchersammlung besteht darin, daß die literarischen Schätze derselben sämmtlich von dem wüthenden Ocean an die kleine Sandin'el gespült oder auS Schiffbrüchen gerettet wurden. Nur eine einzige Wand, die kleinste, zeigt Bücher, die mit Proviantschiffen vom Festlande herbeigeschafft wurden, um den von allem menschlichen Verkehr abgeschlossenen Sable-Leuten auch etwas geistige Nahrung zuzuführen. Von den anderen Regalen schauen uns lauter zerrissene, beschmutzte und vergilbte Bände an, deren Einband decken zum Theil ganz fehlen, oder doch verbogen, veckrumpt und stockig sind. Manche Bücher sind nur zur Hälfte vorhanden, von anderen gar nur we nige Blätter. Jedes Buch oder Frag ment ist durch einen am Regal angeklebten Zettel ausgezeichnet, der angibt, wann das Object am Strande gefvn den oder bei einem Rettungsmerk aus dem Wrack geborgen wurde. Fassen wir blindlings in ein Bücher regal hinein, z. B. das der Mittelwand,' über dem sich eine aus verbliche nen Schiffsflaggen und Wimpeln zusammengejetzte Draperie erhebe. Wir ziehen ein dickes Buch, die Bibel. daZ Buch der Bücher, hervor, dessen Blät ter sich sofort sperren" und an einer offenbar vielgelesenen Stelle von selber au-einanderschlagen. Mit ausgema schenen Bleististstrichen gekennzeichnet, starren unZ d'.e Worte deS 90. Psalm entgegen. ,UnserLeben währet sieben zig Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahre, und wmn eS köstlich gewesen ist. so ist eS Mühe und Arbeit gewesen; denn es eilet schnell dahin, als flögen wir davon. Herr, lehre uns bedenken, daß wir ster bezz mMn, aufdaiwirklua vuden

vluf Ctni reraMle'n Äan'de stehen in zittrigen Strichen die Worte:- "0K niy iear wire. . . . no hopa! I shall nover see you a id the little one .... doa't formet nie! I am thinking honieward in the hour of my death. Farewell, so. ever!" Welche Tragödie spricht aus diesen Schriftzügen! Ein verzweifelnder Seemann warf sie in seiner Todesstunde, im herzlichen Gedanken an Weib , und Baby daheim auf's Papier, alS jede Hoffnung auf Erhaltung des Schiffes und des eigenen Lebens geschwunden war! Unwillkürlich sucht unser Blick das zn dem Buche gehörende Schildchen am Bücherregal. Da steht geschrieben: Gefunden am 2. Februar 1363 am südöstlichen Strande; wahrscheinlich herrührend aus einem Schiffbruch, der außer Sichtweite stattfand. Am 10. Februar wurde außerdem am Weststrande ein Namensbrett angespült: Dreadnought". Nehmen wir ein zweites Buch her auS. Wir haben ein Bruchstück der großen Londoner Shakespear-Pracht-ausgäbe aus dem Jahre 1353 vor lins', und zwar einige vom Salzwasser zusammengeklebte Blätter des .Othello". Die' erste Seite des Fragments zeigt einen Kupferstich, auf dem DZ demona von ihrem schwarzen Ehegemahl mit dem Kopfkissen - erstickt wird. Darunter steht in flüchtigen Zu gen das berühmte Wort WalpoleS: -Das Leben ist eine Tragödie für die. welche fühlen; eine EomSdie für die, welche denken.Ein dritter Band zeigt nnS den Na men Washington Jrving. Ein vierter Griff gibt unS ein verrottetes, von Meerwasser ganz zerfressenes Exemplar von VoungS Nachtgedanken- in die Hand. Wir haben kein anderes Kenn zeichen der Zeit, als ihren Verlust." Von welchen Schicksalen, von wie ?viel Pflichttreue, Aufopferung, Hoff nung. Verzweiflung, Elend und Todes Inoth erzählt diese Bücherei! ES dürfte kleine zweite Bibliothek aus dem weiten iErdenrund geben, die so eindringlich lzum Menschenherz redet, wie die salz !wassergetrüntten Bände von Sable lJSland. VomInlanve. Zollbeamte finden ftsei dene Taschentücher in Kisten mit Maca' roni von Italien verpackt. Es heißt, daß Holzasche gemischt mit Salz die Schweine gegen Eholera fco:i7.t. W5nn diese Mischung den Thieren immer zugänglich ist. Während das Licht in acht Minuten von der Sonne die Erde er

reicht, würde der Sazall zu dieser Reise durch die Luft ungefähr vierzehn Jahre gebrauchen. Die Victoria Eisenbahn drucke über den t. Lorenzo Flug rn Ücontreal ist zwei Meilen lang und ei nes der Wunderwerke der Ingenieur hm st; und doch Hat ihr Bau nur L5, 000.000 gekostet. Die Regierung der Ver. Staaten zahlt noch immer täglich für das Abfeuern von Morgen und Abend ? ?! T? -. - 1 ni . r 1aiuiicyuen i.mai. Bleie euie haben wahrscheinlich niemals davon ae-' hört, daß das Land fooiel Geld aus. giebt, um die Sonne bei ihrem Aus gang zu begrüßen und beim Niedergang einen Abschiedsgruß nachzuschicken. Eine Statue wird dem großen schwedisch-amerikanischen Eric fon im Batterie.Park zu New Z)ork er richtet, deren Fundament bereits gelegt worden ist. Mit d.-r Aufstellung des FußgestelleZ und der Bildsäule selbst wird man zeitig genug fertig werden, um das Denkmal zur Zeit der großen Flotten schau im New Yorker Hasen enthüllen zu können. Admiral Gherardi wird alsdann unsere und alle fremden Kriegs schiffe, die im Hufen anwesend sein werden, eine Ehrensalve zum An denken des Mannes abfeuern lassen, dessen Genie d.n ganzen modernen Kriezsichiffbau revolutionirt hat. Einem Bericht deSBundeS. mar'challs Paul Frick in San Antonio, Tex., zufolge haben seine 'Gehilfen in den letzten vier Monaten mit der Unter stützung von Bundesmilitür und der betreffenden Ortsdehörden am untern ilka Grande 7o mexikanische Grenz strolche und Räuber gefangen genom men, welche na) zur Mit "in oen we i'ängn'men- von San Antonio, Rlo brande Eity, Brownsville, Earizo und Larcdo befinden. Sie werden fcmmt lich im Mai-Termin vor dem Bundes gerichte processirt werden. Auch sümmt '.ich Führer der sogeugnnten republika nischen Bewegung bis auf zwei befin den sich in amerikanischen Gefängnissen. Gleichwohl halten sich noch 25 solcher strolche ,n den EounUes Star, Zapata und Hidalgo verborgen. Entse liche Erfahrungen haben kürzlich der Kapitän" LemiS und die Mannschaft des auf hoher See ausgegebenen SchoonerS Pnce" ge macht. Das Schiff befand sich auf der ahrt nach New Haven m Eonnecücut, erlitt auf der H)he von Kap May Ha varie und trieb in Folge der Beschädi gung hinaus auf das hohe Meer. In einem heftigen Sturme wurden die Wafferfässer und die Deckladung über Bord gespült und die Mannschaft munte ich an die Masten anklammern: kurz darauf wurde das Steuerruder be schädigt und das 'chitt wurde den Wel len zum Spiele. Als der turm ein wenig nachließ, gelang es, das Vorder seael einzuziehen und kurz darauf be qann der Raum sich mit Wasser zu stillen. Die Pumpen waren zerbrochen unö werthlos. Vom Diensttage bis zum darauffolgenden Donnerstage hat, ten die Leute kein Wasser zu trinken und selbst das Regenwasser schmeckte salzig; ebenso daS Eis, welches in Zapfen vom Tackelwerk hinabhing. Zu oen Qualen des Durstes kamen er fürchterlichen Kälte. Erst nach orei Tagen wurden die anscheinend dem Tode verfallenen Seeleute von dem Dampfer der White Star Linie Eufic aufgenommen und nach Liverpool ge bracht. Kaum vergeht in diesem Lande ein Monat,, ohne daß die Ver Theilung eines Unschuldigen an'S Licht ky'ml?t. Ebenso häufig mag frei lich. die Nicht'Perurtheilung von Schulz dizen sein. Jetzt exM .gcZ.aar die

BerUlihellul'g don Zwei Unlchülölgen ! auf einmal. Vor etwa einem Jahre ' wurden die Brüder S. und James ! Reco. sowie der Farbige Ben. Milton s nch dem Zuchthaus in Jessersonville in , ndiana gebracht, um einen Strafter j min abzusitzen, da sie einen Laden in

-eymour gemeinschaftlich geplündert haben sollten. Die Rccds waren da malS, obgleich sie ihre Unschuld betheu erten, zu ze. zwei und Milton zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt worden, ekterer hat nun das Geständniß abge-l.-gt, daß die beidenBrüd.'r unschuldig find, da er den Raub ganz allein ausführte. S. und James Rced halten als Tramps" den Milton ilntregs te.inen gelernt, gaben ihm aber, als ji; lich der Ortichaft eymour näherten. zu verliefen, oan ne in einer veseaschaft nicht gesehen sein möchten. In der darauffolgenden Nacht beraubte der 'xeger einen Laden und wälzte dann. um seine Rache zu kühlen. ein:n Theil der Schuld auf feine beiden Begleiter. Die Bruder Reed arbeiten in der Gie ßerei des Zuchthauses und betrugen sich musterhaft. Aler. Johnson, d.'r Se cretär der Staats'Wohlthätig!eitsg.'sell lchast, verwendet sich zur die unichuldig Verurtheilten. Das bereits verbüßte Jahr kann ihnen freilich nicht ersetzt werden. Unter ganz sonderbaren Umstünden fand in Baltimore. Md., vor einiger Zeit im Hause des Obersten Loney die Trauung feiner Tochier mit Lientenant Zinn vom Jngenicurscorps des Bundesheeres statt, nämlich neben der Leiche der Mutter der Braut. Da ! es der sehnlichste und einzige Wunsch ' der Abgeschiedenen, welche schon lün- i gece Zeit an's Krankenlager gesesselt war, gemezen ist, der Einsegnung deS Ehebundes ihrer Tochter beizuwohnen, so wurde die Hochzeit, welche erst auf einen späteren Tag festgesetzt war, schon jetzt anberaumt, um der inzwischen Gestorbenen, soweit dies thunlich, ihren lesten Willen zu erfüllen. Dicht neben dem Sarge wurde das Brautpaar durch Pastor Dr. Ecclefton von der biichhöf lich protestantischen Kirche getraut. Unmittelbar daraus fand in der Kirche desselben Geistlichen ein Trauergottes dienst für die entschlafene Brautmutter statt. Nur die allernächsten Verwandten waren eingeladen. Lautlos walte i?n. nachdem die Äouung vorüber. die als Bahrtuch:; Zzer eingeladenen angesehenen Herren ihres Amtes. Nach der Trauerfeierlichkeit in der Kirche wurde die sterbliche Hülle der Frau Loney auf dem Friedhofe dem Schooße der Erde übergeben. Mit bcmunderns werther Standhaftigkeit benahm sich die junge Braut, während der unter so tieftraurigen Umständen vollzogenen Trauung. Lieutenant Zinn weilt mit seiner jungen Frau noch im Hause seines Schwiegervaters, um erst nach einigen Tagen von Baltimore nach Fort Monroe in Virginien abgreifen, wo er stationirt ist und den Bau der neuen Festungswerke überwacht. Dort wird das junge Paar alsdann seinen Wobnssk aufschlaaen. Vom Auslande. Ueber das Atten tat auf ben Bürgermeister Alerejew von Mos kau, welcher seinen Verletzungen eile gen ist, wird aus Moskau geschrieben: Es sollte eine feierliche Versammlung oer neugewählten Duma Mitglieder (Stadtverordneten) stattfinden zur Ver eidigung und zur Wahl zweier Eandibaten für die Würde des StadthauptS. von denen der Kaiser den ihm genehmen zu bestimmen hat. Niemand zweifelte daran, daß Herr Alezew, dem auch seine zahlreichen erbitterten Gegner Energie, Uncigennützigkeit und guten Willen nicht abstreiten können, wiedergewählt werden würde, zumal er auch deS Kaisers Wohlwollen, und felsenfestes Vertrauen besitzt. Alcxejew war gegen 11 Uhr in die Duma gekom men und befand sich etwa eine Viertel stunde später in seinem Kabinet allein mit einem Diener, als ein noch junger Mann um eine Audienz bat, anschei nend um eine persönliche Angelegenheit vorzudringen. Unmittelbar nach dem Eintritt des Bittstellers krachte ein Schuß, roorauf der Diener, ein ehema liger Soldat, sich auf den Attentäter stürzte, um ihn zu entwaffnen, was ihm auch gelang, doch hatte Jener noch Zeit, ein zweites Mal zu schießen, allerdings ohne Jemand zu treffen. Die erste Kugel aber war Alerejem in die linke Seite des Unterleides gedrungen und hatte die Harnblase verletzt. Anfänglich schien er seine Verwundung nicht als gefährlich anzusehen; er blieb auf den Beinen und war noch guten Muthes, als seine Familie sich der ihm einfand. Bald aber verließen ihn die Kräfte und Professor Sllisassowsky, der Director der chirurgischen Klinik, erklärte die Wunde für lebensgefährlich. Ueber die Person deS Attentäters, den man, ehe er die That beging, wiederholt vor-ber Duma bemerkt haben will, verlautet einstweilen nur: er nenne sich Andrianow. erkläre, von Stand Kleinbürger aus Rostow am Don und durch das LooS dazu bestimmt zu fern, das Stadt Haupt von Moskau zu ermorden. Ob undwas an diesen Aussagen Wahres ist, muß sich bald zeigen. Der Sri n g d e sP olykra teS.Unter dieser Spitzmarke theilt da Mainzer Journ." folgende kaum glaubliche Geschichte mit: Vor sechs Jahren ist einem jungen Mann bei einer Rheinfahrt ein, werthvoller Bril lantring in den Strom gefallen, wel chen Ring der, junge Mann eben von Neiner Braut zum Geschenk erhallen hatte. Um den doppelt schmerzlichen Verlust Verwandten und Angehörigen der Braut gegenüber nicht merken zu lassen, bestellte der junge Mann bei dem Juwelier, der den Ring geliefert t. i : yaile, einen zwenen, ganz gleicyen I Ring. Inzwischen sind sechs Jahre in daz Land gegangen. Vergangene Woche 'fanden nun Baggerarbeiter im Fluß Hafen in Mainz einen Brillantring. Der junge Mann, der vor sechs Jahren den Verlust erlitten hatte, erhieltKennt niß von dem Fund, und siehe da: eZ war sein Ring. Durch Vergleichung m i. . mir oem zwenen. lng uno ourch die Aussage des Juweliers, welcher beide Ringe geliefert hatte, wurde bis zur .Evidenz festgestellt, daß der Fund Eigenthum des betreSmden MalmeZ

todt So erhielt er nach jechZjayrtgem

Verlust sein werthvollcs Kleinod wieder., Als an einem der letzten' Abende im Th.'atre du Eirgue zu Ant wcrpen die Operette Rip.Rip" aufge führt wurde, erscholl mit einem Male aus dem Parterre der laute Ruf Feuer!" Eine allgemeine Panik erfaßte auf, dieses Wort hin das zahlreich anwesende Publikum. Jn.wilder Hast nichte sich jeder so schnell wie möglich zu retten und ein unbeschreibliches, ver zwciseltes Gedränge entstand, in dem mehrere-Frauen zu Boden geworfen und von den Füßcn der über sie Schrei tenden übel zugerichtet wurden, während verschiedene andere weibliche Persönlichleiten vor Schrecken in Ohnmacht fielen. Ten bei der Vorstellung mit wirkenden Personen hatte jener Äusrus ein nicht geringeres Entseen eingejagt als den Zuschauern, so daß z. B. meh rcre Tänzerinnen halb angekleidet auf die Straße sich flüchteten. Inzwischen waren mehrere Leute von der Feuerwehr, herbeigeeilt, und da diese alsbald konstatirten, daß keine Spur von einem Aranve zu bemerken sei, so versuchten sie nunmehr im Verein mit dem Thea terdirector das maßlos erschreck'e Pudlikum zur Besinnung zu bringen. Nach halbstündiger harter Arbeit war ihnen dies auch so weit gelungen, daß die Vorstellung weiter fortgesetzt werden konnte. Von dem Urheber der Schrek kenSscene fehlt vorläufig jede Spur. Man vermuthet, daß derselbe, sowie er den fatalen Ruf ausgcstoßen. sich mit den ersten fliehenden Personen aus die Strane begeben habe und man vermu thet ferner, daß mit dem Ausrufeem fog. Witz" beabstchngt worden se,, den irgend ein vielversprechendes Mit glied nnserer z'sunvs; doree sich er laubt haben dürste. Die neuesteLeistung der Statistik! Voriges Jahrveranstalteten die Stadtbehördcn von Fontainblean cmen Ball in dem dortigen Schlog. Die Wandgemälde von Primaticcio im Saal Henrl II. litten sehr der diesem Anlaß, so das ein Ausschuß beauftragt wurde, die Schädigung wie ihre nähe ren Ursachen festzustellen. Ter Aus .schliß gibt als Ursache der Schädiungen den Schmeiß der Tänzerinnen an und berechnet, daß eine Dame während eines sechs Stunden dauernden Balles einen Liter Wasser ausschwitze und verdunste. Für 3000 Tänzerinnen mache dies 3000 Liter, die in Wasser dunst aufgehen. 'Unter solchen Umständen müßten die Wandgemälde hart mitgenommen werden. Der ehemalige Finanzminister" der Pariser Kommune, Fran cöis Jourde, ist in Paris gestorben. Jourde hatte sich als junger Bank beamter der kommunistischen" Bewegung angeschlossen und war bald unter den KommunardS zu einer führenden Stellung gelangt. Die Kommune übertrug ihm das wichtige Amt des .Finanzministers" und der damals noch nicht dreißigjährige junge Mann entwickelte unter den schwierigsten VerHältnissen so unleugbares Finanzgeschick, daß selbst Autoritäten aus diesem Ge biete ihm die Anerkennung nicht ver-, sagen konnten. Tizse vermochte ihm aber die Strafe der Deportation nicht zu ersparen. Er wurde später amncstirt und lebte bis zu seinem jetzt erfolgten Tobe als stiller Mann in Paris. Wie die Birshew yj a Wjedomosti" melden, soll im russischen Ministerium des Innern eine Rabbiner Commission zur Prüfung einiger Angelegenheiten in diesem Herbst zusam' mentreten. Es handelt sich dabei' um eine vom Gesetze bereits vorgesehene Maßnahme. In diese Commission werden aus jeder hebräischen Kultus gemeinde der Städte Rußlands, wo Hebräer ansässig sind, zwei Deputirte gewählt. Wie 'das hebräische Blatt ,Wosthod" wissen will, hätten in JZ' mail und Kischinew bereits die Wahlen, für diese Commission stattgefunden. Man liest in der öitb deutschen Tabakzeitung : In einem Büchlein Vo it ou Contre le Tabac, Paris" wird eine Art Abstimmung über die Vortheile oder Nachtheile des Rauchens veranstaltet. Sämmtliche Damen, die ihr Urth.'il der Eniuete"Aurelien Scholls mitgctheilt, sind rom Rauchen mehr oder 'minder entzückt. Wir entnehmen dem Büchlein folgende drei Billets : Sie verlangten meine Mei nung für oder gegen den Tabak. Ich beeile mich, Ihnen dieselbe mitzuthei len. Ich bin wcder für noch gegen denselben, da er mir zu viel Annehm lichkeiten bereitet, als daß ich gegen ihn sprechen möchte und zu viel Unan nebmlichkitcn. um für ihn sprechen zu können. Josephine Soulary." Ja wohl, ich rauche und ich glaube sogar. oap icy nigarerien reegt gerne raucye. Es amüstrt mich überdies die Leute zu bcobacht.nwe'che in einen Salon eintreten Und ?s übel nehmen wenn man darin raucht. Herzogin d'Uzcs." Ich rauche während meiner Beschifti gung ein hübseö Ouantum orientali scher Eigaretten, habe aber noch nicht bemerkt, daß dasselbe lähmend auf den Geist gewirkt h'itte. Sobald ich etwas' Davon bemerken sollte, werde ich mich beeilen nicht etwa, mich zu bessern, indem ich dieser so angenehmen Ge wohnheit entsage, sondern meine Zeit genossen und Genossinnen durch Ihre Zeitung darauf aufmerksam zu machen. Louisa Abdema." Wie erst jetzt bekannt wird, ist nach der Allg' Ztg." Ende November vorigen. -Jahres im Hafen von Saloniki (Mazedonien) ein weni ger seinem reellen Werthe,, als seiner archäologischen Bedeutung nach hoch nichtiger Fund gemacht worden. Der Taucher eines Schwammfischrrdoot.S, welcher seiner gewöhnlichen Arbeit auf dem Grunde deS MeereS nachging, kam statt mit Schwämmen mit einer Hand voll antiker Silbermünzen wieder an die, Oberfläche. Er übergab dieselben seinem Chef, dem Besitzer des Bootes, der ihn sogleich'wieder hinunterschickte. Aber diesmal fand er nichts. Noch mehrmals tauchte er vergebens auf den Meeresboden hinab; endlich fand er die stelle wieder, die eine Tiefe von 15 Faden hat; und brachte einen eisernen ttasten mit sich hinauf, der fast sieben Kilogramm Silbermünzen enthielt. Ter Herr des BooteZ befahl seinen Ma

iiom Schwelgen an ünö öZjchellttS jtf reichlich. Ueber zwei Monate wurde oas Geheimniß auch bewahrt. Vo. kurzer Zeit aber verrieth ein Matrose dasselbe nach einem Streit mit seinem Herrn; und die Regierung zwang letzteren. ihr die Münzen auszuliefern. Die-

selben stammen aus der alt-mazedoni schen Zeit; sie zeigen noch fast sämmtlich in vorzüglicher Prägung die Büste Alexanders des Großen, der in der einen Haud das Szeptcr, mit der anderen einen Vogel wie eS scheint, einen Falken hält. Die Ätünzen sind dem Museum u Athen übergeben worden. Den jüngsten Unter fuchungen Balland's über den Nähr

werth des Brodes entnehmen wir die!rfn.und w,r sehen eine afunfi. rne, . . . . . a cv i - c . I xlaiig-n Eie her,i;eui.:ten Tank d,e,er fiamllik. I eine, die ein lulemcincs Untere c hat. hiedizin hat ih Nicht nur kuritt. lendern auch s

Der G:lchcte hat zunächzt die Tempera! tur des ÄrodeZ bestimmt, die eö b.'i der Entnahme aus dem Ofen besitzt. (5in : Brod von 1 Kilogramm Gewicht wird ni 30 Minuten gebacken und wenn die Ti.ier des Backens selbst 40 Minuten betragen sollte, so besitzt das Innere des Bro)es doch nur eine Wärme von -)7100 Grad. Diese Temperatur vermindert sich allmählich, so daß das Brod erst nach 5 oder 6 Stunden die Temperatur seiner Umgebung annimmt. Eine Wärme von 97100 Grad ist je. doch nicht im Stande, die Mikroben zu tödtcn. Deshalb sollten die Bäcker zum Brodbacken nur abgekochtes oder gut filtrirtes Wasser verwenden. Die Krumme von gut ausgebackenem Brod enthält 38 49 p?t. Wasier, die Rinde dagegen nur 10 25pCt. 100 Gr. Rinde sind demnach gleichwerthig 135 Gr. Krume. Ter Wassergehalt eines Brodes hängt also von seinem Gewicht wie von seiner Form ab. Ein rundes Brod von 3 Pfund Gewicht besitzt einen Wassergehalt von ca. 39 pEt., während ein rundes Brod von nur H Pfund, aus demselben Teige gebacken, nur 35pFt. Wasser enthält.' Ein langes Brod von demselben Gewicht dagegen schließt nur 33 pEt. Waner ein. ES ist demnach vorteilhafter, lange Brode und lieber zwei lange von U Pfund Gewicht, als ein rundes von 3 Pfund zu kaufen. Gewinnt man dabei doch immer noch an pvt. natMoss. ln der WienerSonn.Z . - I und Montagszeitung schreibt der Mill tärschriftsteller Hauptmann Danzer : Ein Narr macht hundert andere. Eine Zeitung in Mannheim erzählt ihren gläubigen Lesern, der badische Schneidermeister Dome habe eine kugelfeste Uniform- erfunden; hundert europäische Blätter erzählen diese seltsame Mähr' weiter kritiklos, gedankenlos. Es ist ja möglich, daß der brave Herr Dowe einen Stoff componirt hat, wel cher das Eindringen des abgeschossenen kleinkalibrigen Projektils erschwert. Aus einem solchen Stoffe jedoch einen Panzerschu. eine .tragbare, kugelfeste Uniform- zu schaffen, ist ein Unsinn, über den ja ernst gar nicht zu reden ist. , Ein Wiener Blatt reklamirt die Priori j wt der .fenfalloneuen Erfindung- für den Wiener Ingenieur Earl Scarneo. Nun haben wir schon vor zwei oder drei Jahren über das Schicksal der von Scarneo konstruirten schußfesten Blen den" berichtet. Von Seiten der kom petenten Stelle, vom technischen, und administrativen Militärcomite in Wien ist nach vielfachen Schießproben und eingehenden Experimenten die Annahme der bezüglichen .kugelfesten Platten" sür militärische Zwecke abgelehnt worden. Sollen wir heute nochmals viele Worte über diese .sensationelle" Erfindung verlieren.?'' w Pumpernickel. Jeder Deutsche, ob Schwabe, Baicr oder Mecklenburger ißt gerne solch guten Pumpernickel wie man ihn bekommt bei B er n h. T h a u, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 123 und 124. Kaufe Mucho'ö Best Habanna Cigars", .,. TaS Angenehme mit dem Nützlichen zu Verbindern ist heutzutage sehr leicht ge macht. Man braucht nicht mehr eine weite Reise zu unternehmen um die Wässer von Carlsbad zu gebrauchen. Man kann die selben hier zu Hause mit qanz denselben Erfolge verwenden. Die Ämeral Wässer von Carlsbad sowie daS ächte Carlsbader Eprudcl-Sal; sind weltberühmt rosgeu ihrer hkilwirkcnden Eigenschaften, speziell in Magenlciden (Catarrh), Harttttdigkeit. Sie befördern den Stoffwechsel in hohem Grade und ist die Wirkung eine ausge zeichnete. Man hüte sich vor Nachahmun gen. Die ächt importirtcn Wässer und das Carlsbader Sprudel-Salz müssen die Un terschrist von EiSner & Mcndelsohn Co.", Agenten und Jmportäre von Mineral Wasser, G Barclay St.. New Jork, aus dem Halse einer jeden Flasche haben. Gebrauche die ächten -Johann Hoff'sche Malz'BonbonS für Halslciden, Heiserkeit und Erkältungen. Tie I ohann Hon'sche Vkalz'Choeolade ist anerkaunt b'steNZhrn'itkel fürKi de: und ReconvaleSjenten. . AnacnehmeS, kräftigendes frühstück. DlHAr Umgezogen. Er ist hier um hier zu b!.Zb.n' Die iunelzmende PrarideS Dr. Brk . dee Lugen dnd Ohren ZiriteS, zwa,, i)r, v.aw gröverer. RSumllchteikev umzuzietea. Cr mte thete deöhald die Räumlichkeiten lm zweiten Stock deö .Iran loct, W. Washington Str., nZchst za BowenMerrill llo'S, für. fünf Jahre, wo er ausgezeichnet? Oificen eingericktet bat für die Behandlung von uge, Ohr, Na?e ud HaiS nn die Ansertieuna von Brillen, künstlichen Au gen und die (Äeradestellung von Schielaugen, so wie die Operation zur Unt'ernung deb Otar vorzunehmen, zu Preisen für Nlle erribar. , UonsulUltton frei und Jedermann etngeltten.

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