Indiana Tribüne, Volume 16, Number 207, Indianapolis, Marion County, 16 April 1893 — Page 5

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&U yaldi Etgsrre. Kul Un Fra?zi!sischkn nach Jules Vtetlatt 6!neS Tageö lief ich, um einem schwatzhaften Freunde zu entrinnen, aut der Galerie de Varietes bis zum Boule vard du Temple, woselbst ich mich er, schöpft und athemlos auf eine Bank sallen liefe. Als ich wieder zu mir kam, bemerkte ich. daß ich nicht allein war. Neben mir saß ein bleicher Mann, mit langen schwarzen Haaren, einem langen ungepflegten Bart, einem langen Rock, langen Armen und langen Beinen.. Von seinen Stiefeln wage ich gar nicht zu sprechen. Ich kannte diesen Menschen, der, mit stiller, verblichener Grandezza aufdenStraßen herumzustolzieren p siegte,; vom Sehen auS schon mehrere Jahre. Man hatte mir übrigens gelegentlich gesagt, daß er den jungen Malern für öhristuskopfe nach der spanischen Schule Msdell stehe. Da ich die Erfahrung ge macht hatte, daß derartige Leu'e entwe der äußerst intelligent oder vollkommen verblödet sind, so beschloß ich, meinen Nachbar zu sondiren, um zu erfahren, welcher von den beiden Kategorien er angeböre. Mein Herr, begann ich, wissen Sie vielleicht, von wem das Stück ist, das heute im Ambigu-Theater gegeben wird Nein," erwiderte der schwarze Mann düster. Da mich diese lakonische Antwort nicht befriedigte, fuhr ich fort: ..Ibre Unkenntnik scbeint mir nur rn p v r i ? y begreiflich ; die modernen Vühnenschrist stcller verstehen es nicht, sich einen klang. vollen Namen zu machen ; die Kunst liegt krank darnieder." Der Mann mit dem Barte erwiderte nichts, und ich begar.n bereits ihn für äußerst intelligent zu -halten. Dann aber siel mir ein, daß er sich doch nicht einem Fremden anvertrauen könne, und sagte mit der größten Liebenswürdig keit : Habe ich vielleicht die Ehre, von Jh nen gekannt zu sein V Nem," tönte eö dumpf zurück. Dann gestatten Sie mir, mich Jb nen vorzustellen. Ich bin Herr , einer der geistvollen Plauderer der x. Zeitung." . Kenne ich nicht, murmelte der blasse Mann mit dem schwarzen Barte, nach dem er seine verlöschten Augen eine Sekunde lang ausdruckslos über mich batte gleiten lassen. Die Haltung des seltsamen Menschen hatte mich in große Verlegenheit versetzt, da ich nicht mehr wußte, aus welche Weise ich mein Ziel erreichen sollte. Ich entschloß mich zu einem letzten Versuche. Ich holte mein Cigarren'Etui hervor und sagte : Darf ich mir vielleicht erlauben, Jh nen eine Cigarre anzubieten ?" Beim Anblllle der Londres, welche ich ihm entgegenhielt, stieß mein Nachbar einen leisen Jammerrus aus und stcdnte: Ach, Sie haben mir web' gethan, mem Herr!" ch? Guter Gott !" a, Sie, mit Ihrer Cigarre! Denn eine Londres, mein Herr, tust so eine, wie Sie mir eben anboten, ist die Ursache all memeö Ungemachs r Ich bin untröstlich ! Wenn ich eine Ahnung gehabt hätte " Ich velZkihe Ihnen ; Sie konnten ja nicht wissen. Ach, es ist eine seltsame, traurige Geschichte !" Wenn sie traurig ist, so bitte ich Sie, sie mir nicht zu erzählen ; es würde mir zu viel vchmerz bereiten." Sie sollen sie hören; Sie werden eine Lehre daraus ziehen. Ich wurde vor fünfundvierng Jahren geboren ; ich bin stark und solid gebaut. Mein Vater besaß eine große Niederlage von Lein tüchern und binterließ mir ein ehrenvoll erworbenes vermögen. Dreißig Jahre alt, heirathete ich ein junges Mädchen, schön wie dierau, die man liebt. Zehn Jahre hindurch war ich der glücklichste Mensch auf Erden,aber mein Glück sollte nicht von Dauer sein. Sehen Sie, das Glück ist wie ein Apfel ; wenn's reif ist, so muß eö herunterfallen." . Wenn der Apfel nicht heruntersiele, so würde er verfaulen." Ganz richtig. Eines Morgens stand i$ frohgemuth und singend auf. Meine liebe kleine Frau hatte mir ein auöge zeichnete Frühstück bereitet, welches sie mir mit ihren weißen Händen vorsetzte. Um halb elf sagte sie mir : Mach', daß du fortkommst, mein Schäfchen, je eher du gehst, desto schneller wirst du zurück sein.-" Sie war allerliebst, ch ging j kaum auf der Gasse angelangt, brannte ich mir eine Cigarre an. Ich ging zu meinem Notar, um ein Dokument zu holen, tocl chei ich in einer Eivilgerichtsverhand lung vorlegen sollte. Ich führte mit ei nem Verwandten einen Proceß, der an. diesem Tage hätte entschieden werden sollen. Als ich beim Hausthor des No tars anlangte, bemerkte ich, daß ich die Cigarre nur zur Hälfte geraucht hatte. Es war eine feine öondreS. Da ich ge wöhnlich nur Cigarren zu einem Sou rauchte, so zögerte ich, sie ftegzuwerftn, In das Bureau deS Notars konnte iö sie nicht mitnehmen, da er asthmatisch war. Ich verweilte daber so lange vor dem Hausthor des Notars, bis ich ferti geraucht hatte. Dann begab ich rnich in da Bureau des Notar?. Man sagte mir, daß er vor zehn Minuten fortge gangen war. DaS HauS batte zwei AuSaSnae, und der Alte batte den zweiten .benutzt. Da ich das Dokument bei Gericht nicht vor weifen konnte, verlor ich den Prozeß. Mir lag nicht viel daran, da für mich in tiesem Prozesie nicht viel auf dem Sviele standen hatte. Durch die B? mühungen meine Advokaten, die Des bandlung zu vertagen, war viel it vergangen, und als ich an die Börse kam, um meinem Agenten den Auftrag zum raschen Verkauf meiner Aktien zu aeben, wa, der KurS in Folge einer riegsnachricht so stark gefallen, daß ich mich vollständig ruinirt sah. Halb tot . " . r ... m . vor Aufregung eme ia? zu meinem an kier, der aber mit dem Courierzuge drei iltr fünfunddreißig Minuten unter Mit nähme der ganzen Kafse nach Amerika abgereist war. Am nächsten Morgen Wanderte ich unter dem Verdachte der leichtsinnigen Crida in die Untersu chungShaft. Meine Gläubiger jedoch 1 " vc .r. ... e; i und erwirkten durüüZmTLZsum lftSvli, vö5 iwu iu iiHyvu

nttlni'Cntlassung ÜUS dsnt tzesZnM. Froh bewegt eilte ich nach Hause. Dort erwartete mich ein herzzerreißendes Schauspiel. Ich fand meine Frau un liebsam überrascht, mich wiederzusehen, und msin bester Freund leistete ihr in meinem Scblafrocke Gesellschaft. Ohne ein Wort zu' sprechen, schloß ich die Thür

und stand wieder auf der Straße. Seit jener Zeit existire ich noch, aber ich lebe Nicht mehr." Der arme Mann trocknete rasch eine Thräne und fuhr fort : Sie sehen also, wovon das mensch liehe Glück abhängt. Wenn ich nicht die Begierde gehabt hätte, die verwünschte Cigarre zu Ende zu rauchen, würde ich den Notar angetroffen haben, der mir mem Dokument gegeben hatte, mittels dessen ich meinen Prozeß gewonnen haben würde. Ich wäre rechtzeitig auf der Börse einaeirossen und hätte die Verhaf tung meines mittlerweile entwichenen Bankiers vornehmen taijen rönnen, zcy wäre sodann nicht in Verwahrungihaft genommen worden, meine Frau würde nicht in Verlegenheit und mein bester Freund nicht in meinen Schlafrock gera tben sein. Daraus gebt hervor, daß mich die LondreS meine Ehre, mein Glück und 150.000 Francs gekostet hat." , i ii tw r'rm.Bk jyyIV Mll V V Nein, mein Freund hatte mir die LondreS geschenkt. Sie wünschten meine . t t 'r e f- . zu yoren, icyreioen ie sie, wenn eS Ihnen gut dünkt." Ich fchnebe sie gerne, wenn sie etwa? beweisen würde." Sie beweist sehr viel : erstens, daß . i. . . rr man unrecht lyur, cu miue einer ui garre hochzuschätzen ; zweitens, daß man keine Freunde iaben soll." Mein Vereintester, das wissen meine Leser ohnedies." Mem Verehrtester." erwiderte der blasse Mann mit dem schwarzen Barte, ich bemerke zu meinem Bedauern, dag Sie Ihr Geschäft nicht verstehen. Ihre Leser würden es Ihnen nimmermehr ver zeihen, wenn Sie ihnen etwas erzäh'.en wollten, was sie nicht schon wissen." Mem Mann war entschieden ganz in telligent. us die ffsrm kommt es an. Einst zur Nachtzeit lag und schlief Harun Raschid der Ehalif, Und ihm träumte mancherlei. Aber von den Träumen allen Gab ihm einer viel zu sorgen, AlS er früh erwacht am Morgen, Denn eS waren ihm dabei Alle Zähne ausgefallen. Als der Zekchkndeuter kam Und des Traumes Art vernahm. Sprach er: .Gott beschütze dich ! Also wird eS dir ergehen: Die sich deines Blutes nannten. Deine lieben Anverwandten Wirst, o Fürst, du sicherlich Alle vor dir sterben sehen !" Ob der bösen Deutung Art Wühlte sich in seinem Bart Der Ehalif und rief in Wuth : Fort. hinaus mit diesem Raben! Kann er nicht als Unheil krähen. Mag er seinen Lohn besehen : Hundert Streiche voll und gut voll er auf die Sohlen haben l Einen and'ren rief man dann. Dieser war ein kluger Mann, Und er sprach, als er gefragt : .Allah woLe Gnade geben. Langes Leben nach Gefallen Deinen Anverwandten Allen, Aber dieser Traum besagt : Du wirst alle überleben !" Diese Deutung sagte zu. Und der Mann erhielt im Nu Hundert Golddukaten bar. Weil er wußte, wie man läutet. Denn im Grunde sagten beide Gleiches nur l and'rem Kleide. Hieran zeigt sich sonnenklar. Was die richt'ge Form bedeutet ! Heinrich Seidel. Wie da Volk spricht. Immer auf dem Posten ! sagte der Krieg da stand er fortwährend vor der Thür. Jetzt laßt mich aber in Ruh ! sagte Bismarck während der Osterferien da meinte er FriedrichSruh. Ein Blick in'S Leere ! sagte der geitungsleser da legte er daS Blatt auS der Hand. Ueber Hals und Kops l sagten die Juristen da disputirten sie über die gulüssigkeit der Todesstrafe. Zum Verfammlungssprenaen ge nügt eine Handvoll ! sagte der Anarchist ha meinte er Dynamit, IT Vater, ich rufe Dich !" sagte der Besucher der christlichen Herberge da wandte er sich bei einer Prügelei an den Herbergsvater. Alpenglühlicht ! sagte der Hotel besitz in der Schweiz da nahm er die Concurrenz mit Edison auf. Jeder Stand hat seine Plage, sagte die Obstfrau in den Vkarkthallen da war sie mit dem ihr zugemessenen Naum nicht zufrieden. Ich bitte um Nube l sagte der Ant da wurde unaufhörlich die Nachtglocke gezogen. UnsereinS ist nicht vogelfrei, sagte die Modedame da kaufte sie sich einen neuen Hut. (Ulk.) DerRegimenlöbock. Wir berichteten unlängst von einer .Regl mentSgap?", die dreiundzwanzlg Jahre lang die treue Gefährtin der Stuttgar ter Uhlanen gewesen ist. Ein ttreund de .Dtsch. Tgtl.- theilt demselben nun mit, daß die m Berlin stationirte fünfte Garde Batterle einen unverlelchlichen Ziegenbsck ihr eigen eenannt habe. Der brave Bock war berei!S1L64 eingetreten, bei der Mobilmachung zum Bombardier und nach dem eisten Gefecht zum Unter offtiier avaneirt. Bei Köniainbok er kletterte erstslz ein Fuhrwerk der erfteu Svaaen xanei der Batterie ; als ibn Ge sangene deß österreichischen Regimen IT !! V l i t t , tioconini ovrl lyr,nen layen, riefen u : .Nun, da sollen wir nicht geschlagen werden, wenn Ihr den Teufel in berät - ion.OÜ Such iüirt . Zuk.Ekitikieruna

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denn ttuH eine Vervlenst - Medaille auS einem alten Kochkessel deS Regiments Coroninl. In der Kaserne war er eine angesehene Persönlichkeit; er verschmähte durchaus nicht ein GlaS Bier, und von Tabak und Cigarren war er ein so gro ßer Freund, daß er sie überall, wo. er sie fand, auffraß. Wegen einiger Conflicte in die er solcher Neigungen halber gerieth, trat er zur ,ZahlmeisterEarriere über und hatte bereits die Charge eines ZahlmeisterAspiranten erreicht, als ihn das LooS alles Vergänglichen traf. Die Original'TodeSanzeige in der .Vosst schen Zeitung- vom 20. November 1868 lautete : .Kameraden der fünften vier pfündigen Garde Batterie von 1866 k Am 17. dS.. Abends um halb 6 Uhr, verschied an einem Gehirnleiden unser braver, vielgenannter KriegSgefährte Schneiders Den Kindern ein hörn ter Schrecken, den Freunden ein stets er heiternder Gefährte, bleibt sein Anden ken unvergeßlich !" DerGeisterbeschwörer. Ein Geistlicher in der Nähe von Kassel stand in dem Rufe, daß er Geister citiren könne. Als einst der Landgraf Friedrich auf einer Jagd an dem Pfarrhause vorüberritt und den Mann a Fenster stehen sah, hielt er an und winkte hinaus. Augenblicklich eilte der Geistliche auf die Straße, um nach dem Begehr des hohen Herrn zu fragen. Man sagt sprach Friedrich, daß Sie Geister citiren können; ist daS wahr V .Ja, Durchlaucht," versetzte der Psarier, ,sit kommen aber nicht W ie Salat angemacht wird. Einem spanischen Sprüchworte zufolge sind vier Personen nothwendig, um einen cuten Salat zu machen. Ein Verschwender für Oel, ein Geiz'ger für Effig, ein Advokat , für Salz und eln Wahnsinniztr, um AlleS durch einander zu rühren. Refpektwidria. Herr: Ich babe heute sehr starke Kopfschmerzen." Diener: Und ich furchtbares Bauch weh." Herr : Unverschämter, wie kann Er seinen Bauch mit meinem Kopf vergleichen?!" Ein gefühlvoller Com m i s. Köchin : Ich kaufe das ganze Jahr so viel bei Ihnen, und doch sind Sie siets der Tbeuerste." Commis: O, was gäb' ich d'rum, wenn ich wirklich Ihr Theuerster wäre !" S i e sind brustkrank," meinte hoch im Norden ein europäischer Arzt zu einem Lappländer, Sie müssen ein warmes Klima vufsuchen." Der Lappländer befolgte den Rath und ging nach St. Petersburg. Künstlerische Anlage n. Könnten Sie mir keinen , Rath geben, Herr Präceptor, was ich aus meinem Sohn machen soll V Warum nicht, machen Sie einen Thiermaler aus ihm!" Wie, was, einen Thiermaler ? Haben Sie an ihm besonders künstlerische An lagen entdeckt?" Nun, das gerade nicht : Aber so oft er eine Feder in die Hand nimmt, macht er eine Sau !" Gläubiger: Ich frage Sie jetzt zum letzten Male : Wollen. Sie mich bezahlen oder nicht ?" Student : Na, Gott sei Dank, da ist doch Aussicht, daß dieses ewige Fragen ein Cnde nimmt." Das richtige Hol). Fest. commiffär: Aus was für Holz machen wir denn die Nednerbühne ?" Zimmermann : Ei, dazu nehmen wir am besten Pappelholz." Großmütterliche Eitel keit. Herr: Die reizende Kleine ist wohl Ihr Enkelchen V Dame (ärgerlich darüber, daß sie nicht für die Mutter gehalten wurde) : ,,Sieht denn das Kind wirklich schon wie ein Enkel aus ? !" Ein alter Witz. Als bei einer Aufführung der Räuber" Karl Moor zu Spiegelberg sagt: Spiegel berg, ich kenne Dich," ruft einer aus dem Publikum : O, der alte Witz !" Gut quälificirt. Polizei Vorsteher : Sie haben sich zum Polizei diener gemeldet, Krapser; haben Sitz denn aber auch einen Begriff von den Pflichten, die Sie übernebmen? Wenn Sie . 33. eine Brieftasche mit einigen Tausend Mark fänden, was würden ie dann thun V Aspirant Krapser; Gar nichts mehr !" Der schlaue Johann. Aber Johann, warum bringst Du mir denn die Briefmarken zurück, die ich Dich ein kaufen hieß, um die Briefe zu frankiren? Ganz einfach deswegen, weil Sie auf jeden Brief ohnehin schon frei" geschrien ben und dies, scheint's, übersehen hat ten ! FlotteS Geschäft. Eisen bahndircktor (zu einem Bahnhof-Restau rateur) : Nun, wie gehen bei Ihnen die Geschäfte?" Restaurateur: Danke, Herr Direktor, die Zündhölz'ln geh'n am. besten!" GrybeHöslichkeit. Hauvtmann (einen Avantageur dem Unteroffi ier zur Abrichwng übergebend) : Behandeln Sie ihn anständig der Kerl ist ein Baron !" Schmledeeiserue Fenz. 4 i i RypjaftU ,A t Ellis öc Helscnberger. 182 til löi Süd MsZifsippi Strebe, zwei Sauare westlich vom Bahnhof. r Fabrikanten der Champion Fenz. Siehe Strku lare. qemen derlanat. G. A. Sickford & Co., ZNusikalieN'ändler u. Juwelier Taschenuhren. Diamanten. Schmucksachen. Standuhren, Martin Guitarren, W,st,durn Mandolinen. Stewart Banjo, Gleer Bto.in'.n. LoetoiS üornel. Musikalien St, ver Bogen. Stevaratnr ron Musik'Anstrumenten eine zialität. Geen Baar oder ieichte z luaa n. No. 6 Jndiana Avenue. Charles L. Lawrence, rFanlst rniH Accornpanist, Piano und Vrgel'Unterricht. - Offlce'Stunden : 9 u vorm.: s s achm. Prophlaum Gebäude,

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