Indiana Tribüne, Volume 16, Number 207, Indianapolis, Marion County, 16 April 1893 — Page 3
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FttdZana Tribüne. Erscyeint -JSUejUer) und Sonntngs.
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Wenn irgend auf der Straße zwei Interessen auseinander platzen, da quillt mit erstaunlicher Zun gensertigkelt ein geschlossener Strom von Berbalinsurien hervor; .du Hund, du Lump', sängt er an und endet in der Regel mit ich habe deine Mutter der handelt", oder mit ähnlichen, noch an züglicheren Formeln. Die Beleidigung der Mutter ist so landläufig geworden, daß sie als bloßes Krastvort und als Interjektion der Verwunderung benutzt wird, etwa wie ein deutsches .Donner Better", und selbst der gebildetere Türke verfehlt nicht leicht sie auSzusprechen. wenn er sich an einen Prellstein stößt, oder wenn e: erfährt, daß Lord Dufserm nach Aezyvten reist. Auch Frauen der Nltdtttn Classe führen sie im Munde. Aber den Bart des Propheten lassen sie in Ruhe, und gerade die veißbetur banten hohen Häupter, denen man den Schwur in der komischen Oper am lieb st.n zuschreibt, sind am weitesten davon entfernt, ihn zu benutzen. Die Ueber lieferung will im Gegentheil, daß der Prophet jkdeimal mit-einem ahnungS vollen Schweif arabischer Redensarten genannt wird. Muhammed el Mustliafa, .tlia?hu aleihi ve selem, Mobamed der Erwählte, grüße ihn Allab und habe ihn selig", heißt es selbst in dem Leitartikel einer türkischen Zeitung, wenn die Rede aus denCesalbten kommt. 'Nun gibt e zwar Jrelgklster genug, die sich auZ Moyameo und dem ganzen Co ran nicht machen, aber die Classen, in denen diese Gesinnung herrscht, sind nicht dlkjenigen. welche die Fluch u. Schwur sormeln ausouoen; vleje .wachsen im Gegentheil unter dem gläubigen Volk. Die Bktheurung, daß das Gesagte rieh tiz fei, lautet in der Regel einfach.- bei der Wahrheit, und ist doppelsinnig, in sofern das Wort für Wahrheit, hakk, auch als Name GotteS gebraucht wird: -vor Gericht heißt der BetbeurungSeid .kurz : Wallahi, billahi, tallahi, um Gott, mit Gott, bei Gott: der Prophet kommt nicht darin vor. Es mag dabei bemerkt werden, daß die schöne Einfach httt der Formel die Orientalen nicht chindert, sie elend zu mißbrauchen. Viel Zeicht in keinem Lande der Welt werden Meineide mit so naiver Leichtigkeit ge schworen a!S hier. In frühern Zeiten, als der Eid der Christen vor Geriet noch nicht zulässig war. gab e? eigene Ecken sicher, die vom Schwören lebten. Wer eineZZeugen bedürfte, ging an die nächste Ecke und holte sich einen ; Taxe 15 Pi aster, dafür beschworen die Männer, was verlangt wurde. Da ist zweitens da? Schnupftuch des Paschas, das Urbild unsere? Cstillon tour mit Umkehrung der Verhältnisse. Wenn der Pascha einer OdaliSke (eigent lich heißt das Wesen Odalik; oda heißt die Stube, und lik ist eine Collectiven dung, hier etwa im Sinne des .zimmer' im deutschen .Frauenzimmers so daß odalik am besten mit Stubenfrauenzim mer zu übersetzen wäre) seine Gunst er zeigen will, so wirst er angeblich, nach dem die Damen des Harems ihn in rei zender Vereinigung guitarreklimpern umgaukelt haben, der Erwählten sei 'Schnupftuch zu. Kommt nie vor. Jv früheren Zeiten würde die Holde wahr scheinlich nicht recht gewußt haben, wozu sie dad Geschenk gebrauchen sollte ; un jetzt würde sie eZ vermuthlich sür ein gar zu bcscheideneS.Zeichen der Anerkennung halten. Wenn der Pascha eine seine, Frauen auszeichnen will, so geht er ein fach zu ihr; ist er auf großem Fuße ein gerichtet, so melden ihn die HaremSwäch .ter an und geleiten ihn bis an die Thür ihres Gemaches, und ich bin zwar nicht dabei gewesen, aber ich vermuthe stark, daß die Auswahl in der Regel privatil sime vor dem Forum des eigenen Gewis senZ geschieht ; denn wenn derhauShtkl feine Vorliebe im Beisein des ganzen HaremS kundgeben wollte, dürsten ihm die Zurückgesetzten nebst den Schwieger Müttern wohl eine oder die andere Un annehmlichkeit bereiten. Ist eS M längst anerkannte Regel, daß verschieden, Frauen getrennte Haushalte haben müs sen, wenn sie nicht in die handgreiflich sien Conflikte gerathen sollen. Uebri genS läßt sich in diesem Falle sür deu Ursprung der europäischen Sage ein Grund angeben. Der Ueberlieferung gemäß schickt der Hausherr einer jungen Frau pm Tage nach der Hochzeit ein, Morgengabe, meist Schmucksachen. Dit alttürkische Sitte kennt nun keine Kisten und Cssetten, sondern verpackt Alle? in Bündel, sür die noch jetzt eigene Bündel ücher, Boghtscha, oft in sehr feinerAuS führung. gewebt werden. Solch eine Boghtscha erhielt nun auch die zur Frau erhobene Odalik, und daraus wird wohl, die abendländische Erzählung daß . Schnupstuch gemacht haben. '..Da ist dritten! die Bebautuna. da5
01 Fkkruin riaq Uö?Stniö5NtlchiÄMüi den keine Seele haben sollen. Davon steht kein Wort im Koran. Im Gegen theil, der Prophet redet seine Gläubigen
reg'lmäßig mit rnurninin ve rnumi-1 nat, gläubige Männer und Frauen an, und coordinirt sie vor den Forum Got teS in jeder Weife. Nur zwei Unter schiede macht er allerdings, einen auf Erden, den andern im Himmel. Der erste besteht darin, daß die Frauen nicht an der Verpflichtung theilnehmen, die vorgeschriebenen Formen deLGotteSdien sieS zu erfüllen. Das hat offenbar fei nen Grund darin, daß der mohameda nifsze Gottesdienst grundsätzlich öffentlich ist und daß auch das Gebet des Einzel nen öffentlich, in Gegenwart von Un gläubigen sogar erst recht augenfällig verrichtet werden soll. Da nun die Frauen im Orient von aller Oeffentlich keit ferngehalten werden, eignet sich auch der äußere Gottesdienst nicht sür sie, und Mohamed besreit sie davon mit dem sehr gescheiten Worte : .Der Frauen GotteS dienst besteht darin, daß sie ihren Män nern gefallen. , Das hindert die Frauen aber nicht, in die Moscheen zu gehen, den Versamm lungen aus einer besonderen Tribüne bei zuwohnen und häufig einzeln für die Erfüllung ihrer Wünsche zu beten. Sie führen im Gegentheil ein rege? religiöses Leben, und die . feineren Damen halten sich an einen frommen Jmam oder Scheich, der ganz ihr Seelenheil unter ihre Obhut nimmt. Sie bemuttern auch wohl, feinen Haushalt und sticken jhm weibliche Arbeiten, ganz wie bei unk. Vor nicht langer Ztlt ward m den Ule makreifen von Stambul große Theil nähme erregt durch einen Fall, der aus emem solchen Äerhältni? hervorging, Da war eine vornehme jungt Türkin die sich von ihrem ersten Manne scheiden ließ, weil er sie schlecht behandelt,. Sjt warf sich dann in du Arme der ReUoii und erwählte zu ihre GevissenSrath einen .alten Scheich, der im.Nose de Hetttglell jlüttv. ,n uui i vufi t' nen Vorzügen so erbaut, das sie lhm sa gen ließ, sie wünsche seine Frau zu er den, um ihm dienen und sich seiner L:i tung ganz hingeben zu können. Der Scheich erwiderte, er se: bereit, sie anzu nehmen, aber sein Geist sei so weit von allem Irdischen entsernt, daß sie von ihm nicht? anderes erwarten dürfe, als eine rein geistige, nur auf das Himmlische ge richtete Ehe. Damit erklärte sie sich ein verstanden, die Hochzeit fand statt und nach einem Jahr beschenkte sie ihn mit einem wohlgestalteten Zwillingspaar. Die Gemeinde nah lebhaften Antheil an ihrem Glück. Der andere Unterschied, den der Pro phet gemacht hat, besteht darin, daß er die Freuden, welche den frommen Mann im Paradies erwarten, genau anaege den hat, die der Frauen aber nicht. Man weiß, daß den Männern ewig junge HouriS das himmlische Leben versüßen, aber man weiß nicht, wal den Frauen blüht. Werden sie zu HouriS oder sin den sie eine andere freudenreiche Anstel lung. das bleibt unentschieden, und wenn man die Sache genau besieht, kann man aus den Gedanken kommen, daß diese Unbestimmtheit eigentlich ein recht gün stiges Licht auf die psychologische Ge schicklichkeit de Propheten wirft. Unser yattent. in SüdZti'Ertnnerng ,on i?tl 1 feilt. .Ueber'm Wetterbug treibt entweder :in umgeschlagenes Boot oder ein todter Qal!- rapportiNe die .Ausguck' aus' Sem Hauptmaste. i .Wie weit weg?" rief gähnend der Kapitän hinaus,den umgeschlageneBoote und verendete Walfische nicht sonderlich mteressirten. namentlich nicht, wenn er, wie dies eben der Fall, war, feine ge wohnte Siesta halten wollte. .Kaum pei Meilen kam die Ant sort. .Rahe genug, um c? vom Deck aus zu sehen brummte der zweite Steuermann. .Der Lümmel da oben muß genickt ha den Damit reichte er demVorgefttzten das Teleskop, welches er bireits aus dem Kajüteneingang genommen hatte. .Ein todter Wal; laetlic ! 6trntrttt dieser. .Den hätten wir bei die ser Brise längst gerochen. Aber wie ein Boot sieht das Ding auch nicht aus es liegt zu tief im Wasser. Sollte gar richtig, da bläst er : Hurrah. er lebt, ein Wal! alle Mann an Deck!- ' Und ehe noch der magische Ruf der hallt war, da wimmelte auch schon. das Schiff von freudestrahlenden, fonnver brannten Gestalten, welche eifrigst die Boote niederließen und in wenigen Mi nuten davon ruderten. Alle? versprach sich eine ausregende Jagd, da die einzeln schwimmenden .Herrscher der Tiefe- meist rauflustige Kameraden sind, welche die sriedlieben den Herden auSgestoßen haben. Um die Beute nicht zu verscheuchen, sprachen wir unterwegs nur halblaut und näherten uns oerselben mit aller Vorsicht. daS Boot ,n gerader Linie mit. dem Thiere haltend. vzndiiq waren ' wir nur noch eint Schiffslänge entfernt : Ek war ein gro ßer Bursche, aber augenscheinlich alt und nicht? veniger als wild. Regungslos lag er da, in langen Zwischenräumen nur em Wölkchen von Wafferstaub auS athmend. Der mächtige Höcker, mit MooS benachsen und von kleinen Krad den bedeckt, hing schlaff zur Seite, und Alles ließ darauf fchließen,daß tzaS Thier krank, ja viellilcht rm Begriff zu -sterben e,. DaS Letztere war denn auch ohne Zweifel der Fall; denn fast ohne merk licheS Zucken, ohne unterzutauchen em psing es gleichzeitig von zwei Booten die Harpune und verendete, nachdem mit der Lanze ein wenig nachgeholfen worden. ohne den üblichen grandiosen TodeS kämpf eines lebenslustigen Walfisches. So unerwartet diese zahme Jagd war. um so Niederschlagender wirkte sie aus unsere Gemüther, und machte sich auch hie und da Einer über den .Verbliche nen lustig, so merkte man gar wohl, daß nur der Aerger aus ihm fprach,und ward doppelt verstimmt. - Erst als wir dem Todten das Speck gevand auszogen, gewahrten wir, daß derselbe eine .historische Größe- sei, und die verächtlichen Scherze verstummten. I um einer Art von Hochachtung Platz zu aüen. Tief eingedrungen nämlich.
dutj Mti Julj dicken ispeck, (diib sich !M Höcker eine verrostete Harpune, in welche, wie üblich, der Schiffsnahme, in diesem Falle .Effez-, nebst der Jahreszahl 18 eingehauen war. Dergleichen findet sich nun in den meisten bejahrten Walsischen, allein wir alle kannten die traurige Ge schichte des genannten Fahrzeuges, und beide wurden augenblicklich und unwill kürlich in Zusammenhang gebracht. Und zwar mit vollem Rechte; denn eine Un tersuchung des riesigen Kopfes ergab, daß noch jetzt große Holzsplitter imSpeck saßen, kurz daß. wir zweifelsohne den authentischen Patron vor uns hatten.der mehrere Jahre vorher daS Schiff .Effet in den Grund gebohrt. Diese Kata strophe, an und für sich hinreichend schrecklich, wurde durch ihre Folgen zu einer der ergreifendsten Tragödien, die sich von Zeit zu Zeit, ungesehen von der Menschheit, auf der öden Wasserwüste abspielen. Der Hergang war folgender: Der Walfischfahrer .Effet," nach Nantucket in Neu England gehörig, kreuzte allein. Taufende von Meilen von jedem Fest land entfernt, inmitten del Stillen Meeres auf dem sogenanntenOL'skors grouiid. An einem heiteren, fast wind stillen Tage erspähte man eine Walfisch heerde und ließ vier Boote nieder, welche alSbaldJagd auf dieselbe machten,lndkß.
wie gewohnt, nur der Küfer und vier Mann auf dem Schiff zurück blieben, um tereS zu bedienen. Eines der Boote war so glücklich, oder eigentlich so unglücklich. elnenMutterwal und gleichzeitig dessen Junges zu harpu niren, welches augenblicklich verendete. Die Mutter, anstatt zu entfliehen, be schnüffelte längere Zeit ihren Säugling, peitschte alsdann das blutrothe Meer in entsetzlicher Wuth und plötzlich, daS Schiff kaum eme Meile leewärl? ge wahrend, schnaubte sie mit rasender Eile daraus zu, so daß der Mannschaft deS nachgeschleppten BooteS Hören und Sehen verging. Dasselbe wäre auch unfehlbar aus allen Fugen aezerrt vor den, wenn der Befehlshaber nicht noch rechtzeitig 'die Harpunleme zerschnitten hätte. Nllein um so rascher eilte nun mehr der erbitterteKoloß auf daS Schiff, de ebenbürtigen Gegner, zu. Mit Schrecken sieht die winzige Be fatzung die sich rasch nahende Gefahr: noch eine athemlost, unendliche Minute, da krachen die alten morschen Planken unter ihren Füßen und vle im Sturm wind schwankt daS Fahrzeug, ein großer Dreimaster, hin und her. Dem Küfer, der nachsehen will, ob eS wirklich einen Leck bekommen, stürzen alsbald die durch eine faßgroße Oeffnung eindringenden Waffer entgegen, und er sammt den Uebrigen hatten kaum ncch Zeit, daS letzte vorhandene Boot niederzulassen und sich außer den Bereich de verur fachten Strudel zu begeben, als die .Effex kopfüber jählings versank. Sprachlos, rathlos versammelten sich nun in ihren federleichten Eederbooten die 29 Männer, denen so plötzlich ihr Wohnsitz, ,hr Alles in der Tiefe der fchwunden. Jedes der Boote hatte wie gebräuchlich nur ein kleineSKästchen Was ser und für den Mann einen Zwieback, welö letztere in einem zweiten Kästchen uammeu mu einer raiecne vertonen gehalten werden, an Bord. Dabei, wie erwähnt, Tausende von Meilen vom nächsten Festland entsernt und etwa nä her llegenoe Inseln ohne Instrumente nur durch Zufall zu finden! Den Ver laus muß sich der Leser selber ausmalen ; hier der Sch'ußdeS Drama : DaS Boot deS Kap'tänS wurde nach zwanzitäziger Irrfahrt von einem andern Schiffe aufgenommen. Am sünfzchnten Tage, nach dem bereits der Zimmermann vemGenuß de? SeemaffeiS wahnsinnig geworden und übttLord gesprungen, zogen die Un glücklichen Loose, me? sterben müffe, da mit die Uebrigen leben könnten. Ein leiblicher Reffe de? Küpitän. war da? Opfer, und der bedauernSwerthe Oheim sah verlangend der scheußlichen Mahlzeit nt, auS Pietät sich mit einigen Tropfen. Blutes begnügend. DaS Wrack eines zweiten Aootek nAsl drei Gerippen fand man zwei Jahre spa ter auf einer kleinen, völlig wasserlosen Insel. Von den Anderen blieb jede Svur verloren. DitseEinzelhtiten gedenkend, gewährte uns die Betrachtung einige Genugthu ung, daß ohne Zweifel auch unser .Va tient," dessen Sterbestündlein wir so schnöd verbittert, in Folge ieneS Zu sammenstoßeS längere Zeit an Kopf schmerzen labonrt und ieme frühere e jundheit nie wieder erlangt hatte. Militärisch. Bursche (früh Morgens) : ,,err Hauptmann, ich soll Sie zur Felddienstübung wecken." Hauptmann : Wie ist das Wetter?" Bursche : Vorschriftsmäßig, Herr auptmann." Gesuch. Ein Rentier, der sich für Naturwissenschaften interessirt und dem die rcithselhatten Abend- und Mor Aenröthcn der letzten Wochen fortwährend im Kovf herumgehen, wünscht die Be kanntschaft einiger gebildeter Landwirthe zu machen, um mit ihnen bei einem soll den Skat das Phänomen zu besprechen Vielleicht fällt dem einen oder anderen im Laufe des Gesprächs doch das Richtige ein. Gefällige Offerten wolle man unter der Aufschrift Aurora" an die Cxvedl tion dieses Blattes einsenden. (ZU.) Gin Freund der Natu Erster Ballgast : Was Du an der Ma iorstochter dort drüben Interessantes sin dest, ist mir unbegreiflich : sie ist alt, ma aer, hinkt, und schielt " Zweiter Ballgast: Jawohl, aber bei ihr ist eben Alles unverfälschte Natur." AuS dem Tagebuch der Marine - Malerin Miranda Waffer blau." Heute malte ich am Strand der Ostsee es war Zeit der Ebbe, als ich die Studie ansing ich malte mit unaussprechlichem Enthusiasmus Als die Studie vollendet war, bemerkte ich zu meinem größten Erstaunen, daß ich schon seit längerer Zeit in der Fluth saß " Ein Kind unserer Zeit. Die kleine Elsa ist von der Mama bestraft worden. Voll bitteren Zornes zieht sie ihren Mantel an und will fortgeben. Wo willst Du hin, Elsa ? Nach Amerika-Mama!"
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