Indiana Tribüne, Volume 16, Number 205, Indianapolis, Marion County, 14 April 1893 — Page 2
Jttdwua Tribüne. Erscheint liglich und Äo'nntngs Tie tägliche .Tribüne-koyri durch den Träger il Cent per Woche, die SonntagSTribüne' 5 Cents per Woche. Beide zusammen iZ CentS oder Cent? xerMonat. .ßerPost,ugeschiZ:inVor auSbezahlung per Jchr. Ossice : No. 18 Süd Nladaa Str. 5lndianavoliS, 3nb.. 14 .Ap il 1893. Was der Bürgerkrieg kostete. 'S Aus Dollar und den! genau wird Diese Frage allerdings niemals beantniortet werden . können. . Neuerdings stellt aber der bekannte amerikanische Statistiker Edward Atkinson. einer der besten Gewährsmänner aus dem Gebiet statistischer Berechnungen, einen erwäh ncnswerthen Total Ueberfchlag an. Er bezieht natürlich auch die Aewattigen Penftonsauslagen und die mien ms zum völligen Erlöschen aller contrahirlen Verpflichtungen mit ein. Tarnach stellt sich die Rechnung solgenderma-i-en: Pensionen bis zum 30. Juni 1892, nach Angabe des Eongreßadgeordneten O'Neill,' 81,550,000,000; Pensionsliste und Guthaben-Auszahlungen vom 30. Juni 1802 bis zum 31. Tezember 1894 etwa 5250.000.000; Namen auf der Pensionslifle am 31. Tez. 1894 etwa 1,275,000. Wenn alle diese Soldaten von 2526 Jahren zur Zeit ihres Eintrittes in das Heer waren, so werden sie dann im Durchschnitt 00 Jahre alt sein. Auf dieser Grundlage und nach den Lebenstabellen sollten wir dann etwa zu bezahlen haben 82.000,000.000. Kosten für Kriegszwecke während 7 Jahren der Kriegs- und Ae.onstructionszeit 84.000.000.000. Wahrscheinliche Baarkosten des Kriegs für den Steen 82,200,000.000. Zinsen im Ganzen etwa 82.000.000.000. Gcsammtsumme ungefähr 812.000, 000.000. Also nicht weniger als zwölftausend Millionen .Tollars beträgt darnach die Zeche, das heißt: ungefähr drei Viertel des gesammten Nöichthums dcs Landes im Jahre 1800, w.-ichcr in den 'Eensusderichten jenes JahreZ auf äma 8l6.0tt,000.00 veranschlagt wurde, eingerechnet das .5!laveneige.ithum". Beinahe 32 Proccnt der Gesammtunkosten kommenen? die Pensionen. Taber sind noch nicht mit eingerechnet die Kosten für. die verschiedenartigen Unterstüj-.ungen, welche den (5 o n f ö 'derirtensoldaten nachträglich von den südlichen Staaten geleistet - wurden! Auch ist bei den Kriegskosten auf südlicher Seite derjenige Theil ausgeschlosien, welcher auf Europäer fei, die der Konföderation Geld gelie b n haben. Wahrscheinlich sind auch allerlei Gelegenheitsausgaben, die di rect oder indirect zu .Kriegszwecken dienten, nicht inbegrifjen. Sonach er scheint die Gesammtveranschlagung Atiinsons noch als eine ziemlich bejchä dcne, und doch wie kolossal sind die Summen! Zwölf Milliarden Dollars, darunter nahezu vier Mil liarden für Pensionen (welche Summe noch durch die Gesetzgebung weiter erhöht werden könnte): das übersteigt gewik die Annahme Vieler. Natürlich können, wenn man Prin zipien'in Betracht zieht, die Kosten keine Rolle spielen, sie mögen so hoch sein, wie sie wollen. Ter Preis der Freiheit" kann nie zu hoch sein, und für jeden Gegner der Negersklaverei muß die Zerstörung derselben schon allein als vollkommen aller Kosten werth erscheinen. ' Auch hat dieser ungeheure Materielle Aderlaß sicherlich nicht die thatsächliche Bedeutung gehabt, welche man ihm beim Blick auf obige Zahlen beizulegen geneigt fein könnte. Ter Reichthum unseres Landes wurde bei der Volkszählung vom Jahre 1870 bereits auf mehr als 30.000,000.000 beziffert, mit Ausschluß des Sklaveneigenthums," das natürlich inzwischen verschwunden war. Allerdings muß auch die Entwerthung des Eourantgeldes, in welchem 1870 die Werlhe.angegiden wurden, in Betracht gezogen werden. Aber auch so darf .man den G o l d w e r t h des ationalreichthums . in jenem Jahre aus 822.000,000,000 veranschlagen; das sind 00 Procent . mehr, als der Eigenthumswerth im Jahre1860 mit Ausschluß des Eigenibums an Sklaven, trotz der gewal tgen Verluste der Kriegsjahre.' Von 1870 1880 hat sich der Eigenthumswerth mehr, als rttdoppelt, und in dcn rächten zehn Jahren hat es wieder um 'ma ein Tri.tel zugenommen. Cefl:nwärttg ist er mehr, als viermal ju i).oß, wie im Jahre 1800. während die Bevölkerung nur zweimal so groß ist. luch die alten Stlavenstaatcn haben ihren guten Theil daran, welcher sich noch bedeutend erhöhen dürste. (ifciuibi.es. Vcn der Weinsszelln:,. Chicago, 10. Bvril. Im Sause . schritt naht d:r 1. Mai heran, und die bänglich: Naturen fragen sich. ' ob denn wirtlich alli Arbeiten für d n Welt.Jührmarlt" soweit bcenoit sein werden, daß das Vergnügen in seiner ganzen Glorie lo-gehen taun. - Tas Prophezeien ist. für gewöhnliche Sterblicht ein sehr undankbares Geschäft, und in diesem Falle selbst nur aus wenige Wochen voraus. Es ist nicht zu leugnen, daß noch viel, sehr viel zu 'thun ist; aber von der Ehieagoer Firig5eit- hat sich ja schon manchmal des TichterS Wort bewährt: Tas Un zulängliche hier wird's Ereigniß!" Man darf jedenfalls mit Zuhilfenah ni von etwas patriotischer B geisterun. hoffen, daß am glorreichen Ersten die - Vorbereitungen, wie sich der englische Zeitungsmensch so gern ausdrüZt, praktisch- vollendet sind; und wenn diese oder jene Attra.tion noch nachkommt, NUN, so kaun man das so gar als eine Erhöhung des Genusses betrachten, wie es denn auch die meisten Menschen von Geschmack vorziehen, die Gänge einer Mahlzeit nicht quf einmal zu überschauen und immer wieder Ueber raschungen zu kosten!-
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Es ist bezeichnend', daß mäh ülla? den soeben ausgebrochenen BauHand-' werker-Strike auf dem Ausstellungsplatze dahin auszulegen sucht, als ob die Leiter der Ausstellung selber ihn hinter den Coulissen heraufbeschworen hätten, um in elfter Stunde eine Ent schuldigung für die Verzögerung wichtiger Arbeiten zu haben. Aber Jeder, welcher den diesbezüglichen Ereignissen und ihrer Vorgeschichte näher steht, wird diese Insinuation ohne Weiteres als abgeschmackt verwerfen. Was übriens die Strikenden selbst betrifft, so hegen .'sie einfach das schliehlich ganz natürliche Bestreben, die augenblickliche Sachlage soweit wie möglich zu ihrem Lortheil zu benutzen, und unterscheiden sich darin meist von den Geschäftsleuten und vielen Anderen, welche direct oder indirekt mit der Ausstellung zu thun haben. Ob sie richtig gerechnet haben, muß in diesem Moment noch dahingestellt bleiben. Es geht in der Gartenstadt um kein Haar anders, als es noch in jeder Weltausstellungsstadt gegangen ist und gehen wird: außerordentlich groß ist die Zahl derer, welche Heu machen wollen, so lange die Sonne scheint"; und Viele müssen einfach. Grundspeculanten, Geschäftsleute aller Art drängen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen, und es ist nur zu be greiflich, daß der gewöhnliche Arbeit mann, auf den sich schließlich doch die Hauptlast ablädt, auch ein wenig drängt und stößt; es ist ihm nur zu wünschen, daß er mit seiner Spekulation nicht zu dcn Reingefallenen gehören wird. Tie Gäste, welche zur Weltausstel. lung kommen, brauchen gerade keinen außerordentlichen Aderlaß zu befürch ten, wenn sie wie nicht mehr, als billig in Betracht ziehen, daß sie schon an und für sich zu einer außeror oentlichen Zeit kommen. Wohl Nie mand, der mit Weltausstellungen oder sonstigen großartigen Affürcn ander warts einige Erfahrung gemacht hat, wird den Eindruck gewinnen, daß er in unserem Neu-Paris .über Ohr ge hauen wird. Wirkliche Enttäuschun gen werden wohl nur den guten Gar tcnstädtern selber zutheil werden, denen vielfach schon jetzt über das Aufschnel len der Wohnungs- und Lebensmittel preise die Haare zu Berge stehen. Schon seit Wochen vollzieht, sich bei d.'n Ehi agoern eine Art Völkelwande rung".' Natürlicherweise sind auf der Südseite, in der Umgebung des AuS' stellungZplatzes, die 'Wohnungspreise zuerst in die Höhe gegangen. Infolge dessen war eine fluchtartige Auswande -rung von Ortssassen nach der Westseite ;u verzeichnen. Das suchten sich aber die 'westsutigen Häuserbesitzer alsbald zunutze zu machen, und zwar in so schwungvollem Maße, daß von dort wiederum eine Wanderung nach der Nordseite vor sich geht. So drängt und schiebt es sich wie in einem aufäße rührten Ameisenhaufen.Tie Fremden werden es in ihrer Hand haben, ihre Wohnungsfrage so günstig zu lösen, wie sie es überhaupt in einer Weltausstellungsftabt erwarten können. Sie brauchen es sich 'nur nicht in den Kopf zu setzen, daß sie unbedingt in der nächsten Nähe des riesigen W-ltjahr Marktes ihr Quartier auffchlagen müs sen, und im Uebrigen. kein Angebot im besehen hinzunehmen, ohne völlige Vergewisserung und Vergleichung der gebotenen Bedingungen. Und sie wer den ausreichende Gelegenheit haben,, alle reellen großen und kleinen lln iernehmen von den übrigen zu unter scheiden. ßox Allem aber thun sie gut daran, den sog. Hotelbezirk" in der nächsten Nachbarschaft des Jackson-Park zu meiden. wo überdies, wie der Wind, das himmlische Kind- in den letzten Tagen gezeigt hat, erschreckend wacklige Ver Hältnisse" bestehen. Es wäre in der That nicht zu verwundern, wenn dort noch manche Hotels- von Pappe dem Elarkdalk'Hotel in den Untergang fol gen würden! Wenn vor irgendwelchen Wohnungsunternehmungen geradezu gewarnt werden muß, so sind'es diese. Wird ja doch genug Raum für Alle sein ja zum Leidwesen von Hunderten ü b c rgenug und die Verbin düngen von allen Stadtthcilen her sind schon jetzt, trotz der Mängel der ge wohnlichen Straßenbahnen, weit bessere, als sie z. B. Berlin in gleicher Rolle zu bieten haben würde (mit Schaxdern gedenkt Schreiber dieses noch der Ber iiner Blamagen beim Schützenfest von 1890, einer doch verhältnißmäßig sehr unbedeutenden Affüre), und werd.n noch weitere Vervollkommnungen er fahren. Darum ja nicht an Einem Flecken haften bleiben, sondern frisch aus dem großen Ganzen die eigene La gerstelle ausgewählt! . ' Erst recht befriedigend dürfte sich die Mugenfrag'e lösen, wohlgemerkt, wiederum nur für die Gä ste der Welt ausstellung. In den Gebäuden auf dem Weltausstellungsplatz allein wer den an die 00 Restaurationen der Hungrigen und Durstigen tmnken, und alltäglich werden dort sür reichlich 100.000 . Ladungsbedürftige Facili täten" aller erdenklichen , Art geboten fein; ja jede Nation Mrd nach ihrer Art schmauchen können. . find das will noch mehr heißen, als es auf den ersten Blick scheint. Denn man geht nicht fehl mit der Annahme, daß Tausende und Abertausende es vorziehen werden, ihre .Lunch"Körbe von daheim, d. h. von ihrem. Quartier aus mitzunehmen, sodaß wahrscheinlich die. Nachfrage, wie großartig sie auch werden mag. immer noch hinter dem Angebot zurückbleiben wiid. Ziemlich gruselig las. sich jungst eine von London aus in die Welt gesandte Depesche über den Zustand des Wassers in unserer, Seestadt. Begreiflicher weise ist das den geschätzten Ausfiel lungSgästen nicht ganz gleichgültig ; denn auch sie werden manchmal etwas . von diesem Element ohne auin., I Zusatz ihrem inneren Menschen zuzu ; fähren wünschen. Aber darum nur nicht ängstlich ! Chicago ist doch auch 'von 1 Million Menschenkindern be ! wohnt, welche sich nicht mit nur reinen, z Wasscr den Magen vergiften woücn und ihren Gasten sicherlich nichts Schlechteres vorsehen werben, als sich selbst ! Jene Aerztecommi'sion hat ja selber .zugesehen. da das aarten
städtische Wasser ganz gut sein kann,
wenn es" will. Ob die Weltausstellung auch am Sonntag offen sein wird, das weiß nock in diesem Augenblick kein Mensch bestimmt, und die Juristen streiten sich noch darüber, ob Qnkel Sams bittere Pille wirtlich geschluckt werden müsse. Wenn es aber' einen Gcneralschabbes geben sollte, so wülden wiederum nur die armen Ehicagoer darunter leiden, die Gäste werden so ode? so ihr Vergnügen dis auf die Hefe schöpfen kön. nen. Vom Anlande. Genua DZ am an ten. um iwei große Kohlcnzüge zu beladen und )ie ein Gesammtgew'icht von 50,000, ',00 Earat und einen Werth von 350,000,000 hatten, sind' aus den l'ape Tiamantscldcrn scit ihrer Entdeckung im Jahre 1807 gewonnen wor'N. Ein streitsüchtiger Nachbar hat August Schäser In Pittsburg seit dem Juli v. I. nicht weniger als acytzehnmal verklagt. Zu seiner Ver thcid'gung hat Schäfer 81,500 gebraucht, Alles was er in der Welt be s:en hat. In Ermangelung der Zah lung von 8100, die Schäser geborgt hatte, wurde er in's Gefängniß gesteckt. Herbert Betts ist vom Al' tar zur Bühne übergegangen. Er spielt den Bösewicht- in einer Thea tergesell'chast. die jetzt im Westen Vor stellungen giebt, ganz vorzüglich, od-, wohl er erst sehr kurze Zeit auf den'. Bret'.crn der Welt auftritt. Noch vor zwei Monaten war Hr-. Betts Pfarrer einer Episcopalkirche in Louisville, Ky., in welcher Stadt sein Vater einer der ersten Geistlichen ist. Die Armee der Ver. Staaten soll, wie vom Eongreß vorgeschrieben ist. ans 25 Infanterie, zehn Kavalle iie- und 5 Artillerie Regimenlern, einem Pionierbataillon, ein?m Ordinnnzdepartemcnt, einer Abtheilung Jndiancrtund chafter. dem West-Point ffadctlen uns dem Signal- und Hos iraldiensteorps bcstehcn und im Gan ;en nicht, mehr als 25.000 Mann zäh en. Im letzten Jahre waren jedoch 0,349 Mann im aktiven Dienste. ,Die' mexikanischen Zeitun l n erzählen von einem kürzlich ver lorbcnen Geizhals Namens Monecke, zeuen Anverwandten nicht zugeben sollten, daß er beerdigt wurde, weiter, s:a:t sein Testament mit Feder und inte niederzuichrelben, dasselbe aus seiner Brust mit einem rothen Farbest off eintättowirt hatte. Tas Gericht .'ntschied, daß dies 'merkwürdige .wen chüche Dokument" in Gegenwart on Zeugen copirt und die Eopie be glaudlgt werden solle: Das geschah und das Gericht erklärte den sonoerdarcn letzten Willen des Verstorbenen für rcht und rechtsgültig. Für das Offenhalten der .'eltausstellung an Sonntagen hat sich kürzlich bei ihiem Ansenthalte in Baltimore, Md., die bekannte Vorkämpferin für Frauenrechte, Elisabeth .Eady Sianton, in folgenden Worten ausge sprechen:. Wenn der Eongr.'ß in dieser Züchtung Gesetze machen will, so wäre es besser, wenn er seine Geldbewilligun gen davon abhängig machte, daß' der Staat die Spelunken und Spielhäuser an Sonntagen schließt und dadurch die Veute antreibt, nach der Ausstellung zu gehen, wo sie von bildenderen und er lzebenderen Einflüssen umgeben sind, als an jenen Plätzen. Der Eongleß hat nicht mehr Recht, die große interna tionale Weltausstellung am Sonntag zu schließen, als er befugt ist, sie am Mittwoch zu schließen. Soweit die ökechle des Volkes in Betracht kommen, wäre e5 sicher besser, die Ausstellung am Mittwoch zu schießen, als an dem einzigen wöchentlichen Feiertag, den d.is Volk hat." John Duß, das derzeitige Oderhaupt der Harmonisten in Economy. Pa., schlägt die Politik ein, die unzufriedenen Mitglieder der Gemeinde dadurch loszuwerden, daß er ihnen eine Geldsumme gibt, wofür sie versprechen müssen, zum Wanderstad zu greifen. Vier bisherige Mitglieder, darunter zwei wichtige Zeugen in dem anhängt gen Proceß in Equity", sind ver schwunden, nämlich Julius Stickel, seine Frau, seine Schwägerin und Hugo Miller. Ter letztere soll 85000 erhäl ten haben und bei Nacht und Nebel nach Europa abgereist sein; Siickel, der seit drei Jahren Harmonist ist, soll L2500 erhalten haben, und es ist unbekannt, wohin er sich gewendet hat. Wenn früher Fälle, von' Austritt aus der Gemeinde vorkamen, erhielten die Auslretenden höchstens 850 bis 800 'S Person. Die Aeliesten haben daher bei Duß g?gen eine verschwenderische Ausgabe von Geldern, wie in den obi gen vier füllen, Protest erhoben, allein' Duz; hat ihnen ganz unverblümt er klärt, er habe als Oberhaupt der Ge nreinde unbeschränkte Vollmacht und nicht nöthig, den Acltesten über solche Dinge Rrchenschast abzulegen. Noch g;ößere Ausregung im Scho'oße der Ge meinde hat es hervorgerufen, daß ein Schwager von Duß, -James Ward, im Namen d?s Ersteren den zwei Familien Feicht, die aus 5 Personen bestehen, 50,000. also 810.000 Person ge boten hat, w.-nn sie die Harmonisten Gemeinde verlassen wollten. - Ueber den Unfall, von wech.'m der dänische Dampfer Helta", für dessen Sicherheit ernstliche Befürch tungen gehegt wurden, aus hoher See betroffen wurde, erstattete Eapitän Tamson folgenden Bericht: Am 24. März, als der Dampfer sich unterm 46. Breiten und 41. Längengrade befand, brach die Schraubenwelle, in Folge dessen man anhalten mußte, um den Bruch auszubessern. Am folgenden Tage war der Schaden ausgebessert, so daß der Dampfer langsam weiter sah rnaU wurve beigelegt, um den Schaden zu repariren; als aber am 1. April der Tarnpfer America- von der 9!ational N'inii ITT (lisrSt ffim hrfAlnb mnn JA iiinic in Sicht kam, beschloß man, sich von vem amprer ms tsclllkvvtal: nehmen zu laen. konnte aber ecst am nacynen L.age. eme erdmdung mit der ..Amerl- hergestellt werden.
ich (uumt, wuii vjiü ni u9 c , urreiTuu (jrigc .ocniiictii. zu c ayren tumme toiazen taats oder Privat i c v m . . K'','en Swndc. zurück. biZ am . I. ' Zuchthaus. - Die Cigarrensabrik on anstallm . ei ' SlTCitfXi? &'JÜS April d:e Jitüt wleder brach. Aber- öser oln in tLibina wird aucb auk im nh ertiefierif m? tierfnf. 5 Ra,licht.tre
TA iMHMt IA. V , A B9 ä A.
da das Wetter sehr ungünstig lLar, und die hochgehende See erichmerte auch die Ausbesserung d?s Schadens an der Welle. Am Morgen des 3. endlich be gann der America" die Hella- ins Schlepptau zu nehmen, doch war das Seil in einer halben Stunde gerissen, irst als man zwei Stahlseile in An ivendung brachte, konnte die Weiterfahrt angetreten werden.' Mittler weile war auch der Schaden an der Welle ausgebessert: aber die Freude war abermals nur von kurzer Tauer, denn am 4. April siel ein Bolzen nach dem anderen, die zum Reparircn der Wette benutzt wurden' heraus und man mußte abermals beilegen. In der Nacht des 7. April war die Welle wieder so weit ausgebessert, dß man weiterfahren konnte und nachdem man die Bugsirseile, welche über Bord ge fallen waren, zurückerlangt, fuhren beide Dampfer weiter. Die Hella", obwohl von dem America" gezogen, benutzte ihre Maschine und am 8. April. Abends 7 Uhr 45 Min., langten beide Schiffe an der Barre des New
Yorker HasenS an. Unter den Passa gieren gab sich keine Aufregung oder Panik kund, aber Jedermann war na, türlich hocherfreut, daß man endlich angekommen war. Ter Dampfer,' welcher zehn Tage überfällig war, hatt zahlreiche Ausstellungsgegenstände und eine Statue Thorwaldfens, welche die Dänen der Stadt New Vor! zum Ge 'chenk machen, an Bord. er Butter mörder Lati wer, welcher durch feine Flucht aus dem Zuchtdaus in Jackson, Mich., über die Leiche des Wärters Haiaht hinwea j ganz Amerika in Aufregung versetzt bat. wird Nicht ohne Strafe bleiben. Man hat beschlossen, ihn sür den Rest seiner Tage in das sog. I)ungon, eine dunkle, nackte Zelle, zu stecken, aus der keine Flucht möglich ist, in die kein Strahl der Sonne, ja nicht einmal das Tageslicht dringt und die nicht besser und nicht schlechter ist, als eine Gruft. Für Latimer wird der Auf enthalt in dieser Dunkelzelle doppelt schrecklich sein, denn seit er' im Zuchthause sikt, hat er gelebt wie itfolt in Frankreich. Seine Zelle! war ausgestattet, wie ein Parlor. Eine Bibliolhek stand ihm zur Dispo sition; sein Fuß trat auf weiche Tep piche, Spiegel waren vorhanden, in denen er sich bewundern konnte und die Küche des Zuchthauses lieferte dem Fürsten" unter den Insassen eine Kost, wie sie nur wenigen freien Män nein im Lande, die ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen müssen, aufge tischt werden kann. Das Alles ist nun zu Ende, ebenso wie die Plaüderstündchen. die er mit seinen Wächtern hatte. Letztere scheinen mit einer gewissen Be wundcrung zu ihm aufgeblickt zu haben und kein. Wunsch wurde ihm versagt. Selbst als er zu seiner Unterhaltung" etwas Blausäure verlangte, wurde .hm solche von einem gefälligen Gefägnißbcamtcn. besorgt. Latimer war ein König in dem Zuchthaus, in dem eine Luderwirth'chaft heirschte. und Sträfling im wabren Sinne des Wor ieZ ist er erst geworden, seit man ihn nach seiner Verhaftn ng in Jerome in's uchlh.n:s urückael'racht. ff t u i f ft c i t a ni a d. r d) t etr. t u m ii ) branden b u r g. In cUtüiii der Rechtsanwatt ti'.d l'io ar, Iuüizrath Paul Stöpel, ein alter Achtundvierziger. . Tie Sirastam'.i?er in Potsdam verurtheilte den ö!ausm'.:nn, Hausbeslöer und Ar menvorsteher Bogen wegen schwerer (seld.-und Waarendicbstähle aus seinem von ihm verlausten Geschäft, das er mit Nachschlüsseln öffnete, sowie tv.'gen Annahme von Geschenken als Armenvorsteher zu zwei Jahren und einem Monat Zuchthaus. Seine Toch ter.Margarelhe erhielt wegen einfacher Tiebstähle fcchs Wochen Gefängniß zu dictirt. Ter Kastellan Krcth vom Reuen Qrangcrie-Gebäude der Sans souci ist verschwunden und zwar, wie sich nunmehr herausgestellt hat, nach Veruntreuung von ihm in amtlicher Eigenschaft anvertrauten Geldern. Der 10jährige Sohn des in der Nähe von Potsdam anfäfsigen Gutsbesitzers Heinrich, Gymnasiast dahier, hat sich von seinem kleinen Bruder erschießen lassen. Auf seinem Stuhl sitzend, richtete er die Mündung eines Gewehrs nach seinem Herzen und ließ den sechs jährigen Bruder das Gewehr abdrücken. Er war augenblicklich todt. Der flüchtig gewordene GerichtSsecretär Ball in Arnswalde, welcher in einem Verli ner Gasthose verhaftet wurde, ist in das hiesige Gefängniß eingeliefert wor den. Prvvinz Ostpreußen, f Der Realgymnasialdirektor a. D. Schiefferdecker in Königsberg. Der Getreide-Kommissionär Bernhard Ratke aus Königsberg ist auf einer Geschäfts reise nach den Gütern Bloschew und Mijanow (Gouvernement Wolhynien) erfroren. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Jul. Merkisch in Allen bürg ist der Konkurs eröffnet worden. Maurermeister W. Traupe in Allen Pein hat den Konkurs angemeldet Provinz Westpreußen. ' Die .Gewerbebank Dirschau, das öl teste der Bankinstitute, welche etwa 30 Jahre lang bestand, hat ihr vor zwei Jahren eingeleitetes Liquidationsver fahren nunmehr beendet, sodaß die Auf lö.ung jetzt eine vollendete Thatsache ist. Auf dem Wege von Kunzendorfer seld nach Bahnhof Simonsdorf ist der Arbeiter Joh. Nicodem erschossen und ausgeraubt worden. Als der That dringend verdächtig sind die Arbeiter August und Wilhelm Schwartz von hier ! verhaftet worden. Wegen Meineids verurtheute das Schwurgericht in Schneidemühl die Händlerin Dorothea Glaher von Teutsch-Krone zu 2 Jahren iitih inerten 9lfiri.ft.tnrt i Wn -
und wegen Anstiftung dazu dieNen.en Universalerben festgeset. diese
der Weltausstellung von Chicago ver treten sein. Die girma gedenkt, aus Veranlassung des iZentralomiteZ sü. ' ki ... i TA :-,,.k.tt...s. Oiv die deutsche rauknabtheilunq. ein At. bum auszuteilen Mit den UZbotviZra. phicn von sämmtlichen Filialen sowie'! , auch den einzelnen abrikräumen mit ' den darin beiöäsliaten ArMtM.
Im Kreist ihrer Angehörigen und die.! ler Freunde feierte das Rentler Her mann'sche Ehepaar m Elbing die dla-! mantene Hochzeit. Ter Müller
Thimm in Rothebude ist an Kohlen dunst erstickt. Provinz Pommern. f In Kammindcr Direktor des Schul lehrer-Seminars Adolf Dittmann. Der Verwalter des Neidlinger'schen schüfts in Köslin. Kör. ; zz die Stadt verlassen :! Nübmaschinenae rttr fcnt iilnfclifli hif lodt nprlnfipn ? verschiedeue Geschäftsleute betrauern ! seine Adieise". f Rentier Aron ' Michaelis m Kö I. Kirstein in Kolderg sen. Die unverehelicht Wirthschaften des Töpfers Mendel in Kolberg. . ist in ihrem Schlafzimmer an Kohlendunst erstickt. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Adolf Lii ten in Lauenburg wurde das Konkursverfahren elöffne't. In der Nähe von M?ii'fmT, tnitrh rVr (9 mcntfminrSlnfiri llUVtV W VIllfWMlVVII mxjt ,.X k, ö; V c7 ausgesundcn. - Vor der Strafkammer, .des Kösliner Landgerichts Hatten sich UCl iuitn inuiiaUiiuiui, oiuu luuuii Faltz, der bisherige Stadtverordneten. Vorsteher. Gerbereibesitzer Milarch und der Kaufmann Dorndlüth, sämmtlich .von .Polzin, zu verantworten, welche beschuloigr waren, sich zum Rachtheile der städtischen Sparkasse bei der Ver waltung des derselben gehörig gewese nen Gutes Brutzen bereichert zu haben. Die Verhandlung endete damit, daß Faltz wegen Untreue in einem Falle zu einer Gefängnisstrafe von einer Woche verurtheilt, d.e anderen beiden aber freigesprochen wurden. Provinz Schleswig'Holstein. t In Engelau der pensionirte Lehrer Lütt. f In Neumünster der Rentier Karl Gcerdts. Tie Anlage einer Tertiärbahn von Neustadt längs der Chausee Über Bliesdors, Grönitz, Eis. mar nach Grube ist jetzt bestimmt. In der Nähe Neustadts denkt man mit der Erbauung kleiner Fremdenhäuser am Strande vorzugehen. In Ottensen ist die große Taback, Cigarren- und Kaffeesurogat-Fabrik des Kommerzien. raths E. A. Wriedt abgebrannt. In Rendsburg feierte der Postpackmeister Bonß sein 25jähriges Dienstjubilüum. Im französisch-deutschen Kriege war derselbe .Feldpostfchasfner und bekam das allgemeine Ehrenzeichen. Wegen langzähriger treuer' Dienttführung er hielt Bonß vor einigen Jahren vom Kaiser eine Taschenuhr mit dem kaiser. wichen Portrait geschenkt. Provinz Hannover. Die Ehefrau Rehse von Ricklingen, welche sich am 20. November, in selbst, mörderischer Absicht mit ihren beiden kleinen Kindern in das Wasser stürzte, wobei die letzteren ertranken, -Während die Frau gerettet wurde, ist jetzt vom Schwurgericht Hannover wegen Todt schlazes zu 2 Jahren Gefängnis verur theilt worden. s Ter Justizrath, Rechtsanwalt Karl Adolf Weber in Stade. , t In Werden Gastwirth Rengstorf. Der Käthner Christian Cthmer in Völksen, welcher schon seit längerer Jeit an GeisteSqestörtheit ae (it(ii. Vwrtinrn An DrttitnittiH ' litten haben soll, hat sich erhängt. Jn Baven ist das Wohnhaus des HauS wlrthS Heinrich Tlmme ein Raub der Flammen geworden und in Kettenkamp (bei Rorlrup) das Wenel'sche Wohnwe sen. In Markoldendorf legte eine in der Scheune des Ackerbürgers A. Scheele zum Ausdruck gekommene ffeuersbrunst 11 Wohnhäuser und 8 Hintergebäude in Asche; in Schnee (bei Stade) brannte das Ringleben'sche Gehöft vollständig nieder und in Wathlingen gingen die Wohnhäuser des Hälbhöfners Harmm und des Köthners Kirchhoffs in Flamen auf. - Provinz Westfalen. Die Strontianit - Industrie, welche früher in mehreren Gemeinden des Münsterländes einen großen Auf schwunq genommen hatte, aber seit ei nigen Jahren, als man den billigeren .Eölestln- für die Zuckerfabriken k nutzen konnte, fast ganz eingeganfien ilt zeigt- seit einigen Monaten wieder eine vermehrte Thätigkeit. So hat ein Kaufmann aus Beckum zwei Schächte in ttmars.'Bocholt und bei Beckum angekau.t und von Neuem in Betrieb gejetzt. f Hwei Pfarrer der Tiö.ese Münster: P.arrer Heinr. Simon zu Rofel und Pfarrer Jacob Freuden Hammer zu Kempen. In Beckum feierten die Eheleute Kapellmeister An ton Arnberg sen. das Fest ihrer golde nen Hochit. Ter Kaiser lhrt'e das Jubelpaar durch Berleihung der Ehe jubilüums'Medaille, welche' von dem Dechanten Ekel überreicht wurde! ' Rheinprovinz. Da's Zeitung5Museum in Aachen beabsichtigt alle Veröffentlichungen der periodischen Presse, welche anläßlich öes 50jährigen Bischofs-Jubiläums des hei ligen Vaters, Papst Leo XIII., erschei. nen, zu sammeln, in einer Papst.Mappe zu vereinigen und seinen Beständen ein zuverleiken. Dem NadelfabrikantenLudwig Beißel in .Aachen ist der Eha ratter als Eommerzienrath verliehen worden. Tie Eheleute Werner Stef fenS und Maria geb. BaumannS in Aachen, feierten das Fest der 65. Wie derkehr ihres Hochzeitstages. t Der Geheimrath Professor Dr. Hermann Schaaffhausen in Bonn. f Der Gym nasialOberlehrer Dr. GierS ist auf der Fahrt zwischen Bonn und RoiSdorf ei vem Schlaganfall erlegen. i In Honnef der einzige Sohn des Wirkl. Geh. OberReglerunaSra!beS und vor tragenden Rathes im EultuSministe num Dr. vtauder in Berlin, früher Tirector des yiesigen Gymnasium? Referendar tauder. Ter vor ein gen Wochen inKöln verstorbeneRentier Felix Schleicher von Düren hat in fei nem Tellament em Vermächtnis von 200,000 Mk. mit der Auflage an sei ' 1t :s-it. t.ntM. vi.r. en x 0 0 1 rv v . z H e s s e n N a s s a u. c m:,,.,m,f.v ..... z.m.kl.. zn lleoerzmeyren wurde imcovem ' her iftQrt ein neun,?knik.ri bild. hübsches Mädchen, Elisabeth Siebert.
n Malermeister wurvr UCl llll UlllllUHlri, ll lUUl IN UIC nung z erhalten, da erfuhr? wir von diesem werth. IUL JJlUll lim . n? v in Cii TWiltcl unk ntflnfii nn in tiium 91rriue.
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die Tochter angesehener Jauerlete, im . 'JnV ' Dunkeler xt txvziiiL ro'ecS
Ml ÄlM Kälte sie lhttÄ IW Haber, dem Schreiner Heinrich Härtung flU5 Dassel, ein Stelldichein, und -anderen Moracn laa sie todt im
Bache. Härtung wurde als der Mör der feiner Geliebten bezeichnet und vom Schwurgericht zu zwölf Jahren Zucht haus verurthcilt. Jetzt tauchen Ge I rüchte auf, der Mord sei nicht genügend aufgeklärt, Härtung womöglich unschul dig. Rechtsanwalt Leovtt legte Revi. ston em, das Reichsgericht hob auch l101 CtN, . - . - . t DQtf UlClCudslCnCul QOu slUCu ' ' ' das Urtheil auf, aber es kam zu keiner Zweiten Verhandlung, denn Härtung l st. r. .". l. tc .". r. f. . ensyllUfkn errourflic oer vycinmcyunu., lr vur. in iCT-rtit Mlrtrr 1 v -i'r " ra r u t t wurde mit seiner Geliebten verbattet. Königreich Sachsen. Dresden: t Major a. D. Graf v. Schroeinil), Vater des am Victorias nnnöULTf it irDeöttiDnsriinrers ittrorfn ' , S n (Crfirnotnih ,1, ss,niik k.z v. . v. cyweinii), zu viaiewitz .oei resoen. serner oere.omeoeta..V. - Winkler, früher im Leib-GrenadierRe giment. Aufsehen erregt die Zah inniiZt'instellun der ftirrna rthntr r Brotfabrik, Siegfried Epstein. Dit' Forderungen der Hauptgläubiger belaufen sich auf 300,000 Mark. Der Inhaber des Restaurants Philhar monie,Rohde.ist mit seiner Frau plötz. llch . von hier verschwunden. Beidi weroen jepr wegen oeirugeriicyen an kerotts verfolgt. Man nimmt an, daß sie eine beträchtliche Summe Gelbes bei sich fuhren. Die Passiven sollen sich aus mindestens 80100,000 Mk. belau. fen. Geschädigt sind wohl in erster Reihe die Lieferanten des Mannes, Weinhändler, Kaufleute, Bäcker u. s. w. Der Fleischer, der für ihn geliefert hat,' soll über 10,000 Mt. zu fordern ha den. Thüringische Staaten. Das Protektorat der Universität Jen wird am 1. April von Professor Lorenz aus Hosrath Professor Gärtner über XHM (ii. -vh uu.ifc c.wviiih wi4 fetoot Jena, Eommerzienrath Ger. stung. Ferner der Oberlandesgerichts rath Prof. Fuchs, der Bürgerschullehrer Andr. Netz, der emer. Pastor Hermann Schulze; Frau Luise Schilling, geb. Tonndorf. In dem Munkethale ist der Student v. H., Mitglied des Jenaer Corps 8., von einem Mitglied? einer nichtfarbentragenden Bereinigung im Zweikampse erschossen worden. t In Legefeld der Kantor Bernhard Robert Wolf. In dem unterhalb Saltzun gen gelegenen Dorfe Kaiserroda sind wieder Bohrversuche auf ein Kalilager unternommen worden. Nachdem ein neuer Bohrapparat aufgestellt ist, soll das Resultat ein überraschendes sein. (5s wird jetzt Tag und Nacht gearbeitet. Die betreffenden Ländereien gehören der Frau Bankier Hadra aus Berlin. Ter noch nicht 20jährige Söhn des Gutsbesitzers Karl Freund aus Ko. pitzsch, Albin Freund, besuchte den Pferdemarkt in Buttstädt. ' Als er den Pserdestall des GastwirthS Walther be. trat, wurde er von einem Pferd derart vor den Unterleib geschlagen, daß am nächsten Tag der Tod erfolgte. t In Ostheim Frau Superintendent Hen riette Bcrger, geb. Diemar. f In Weida Frl. Bertha Agnes Lothe. . Braun schweig. In Blankenburg wurde ein alteZ Mütterchen, die Wittwe Knese, beerdigt, welche allem Anscheine nach in sehr ärmlichen Verhältnissen lebte. Die vermeintliche Arme hinterließ jedoch die Wniakeit von etwa 100.'000 Mk. Ein übler Geruch auS dem Munde verdirbt die Schönheit einer Venus. Diese üblen Gerüche ' kommen von fehlerhafter Verdauung der Speisen, Magenlciden, A Blähungen, ic. Diesem wird am besten abgeholfen durch den Gebrauch des Carlsbader Salzes oder der Carlsbader Wässer. Dr. Loudon sagt hierüber : - Die un uatürlichen Blähungen des Magens, welche oft Irritationen des Darme un Gefolge haben sowie Magenkatarrh find du haupts ächlichen Ursachen vieler Krankhelteu. Ic? and daß hierfür die Carlsbader Quellen owie da Carlsbader Sprudel-Salz vorillgllche. Mittel sind. Die harntreibende, rmie abführende Eigenschaft dieser Quei -en sowie dessen heilwirkende Eigenschaft auf den Magen können nicht genug gewür digt werden? 'Die ächten Wässer von Carlsbad sowis das Carlsbader Sal; müssen die Unter-, schrift von Eigner k Mevdelson Co.-, JmpoNäre von Mineral Wässern, 6 Bar clay St., New Fort auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. Jettleibigkeit. Dr. SchindlerBar. na 's Äiarieybader Rednetionspit len haben sich al da vorzüglichste Mittel gegen ffettleibigteir b wäbrt. r. Sch'ndler Barnay ist ine anerkannte Autorität in allen diesen Fäl lcn. öntatn 5Xabella. Marie Getsl Äm'.:?Ä, selben atteftirt. I Marie Hansstängl. OpernfSna, rin, Stuttgart.! schreibt : Inliegend meine Photographie, wo ich hoffentlich Ihren Reduktion Spillen alle Uh,e, mache. EoUten Sie damit nicht zufrieden sein. j so ist ick Ihnen eine schicken, o im noch im höc! sten Stadium ar Weitere Information ei. tkcilen: E i n e r H n d i e I f o C o in d a n v. genten sur Tx. Scbtn0lTTairi0B. i !5t örankiin Str.. !kw ork. Umgezogen. Er ist hierum hier zu bleiben." Etock dcö.IronIoa 11 W. Washington St?., nächst t'l Bowcn.Merrill für fünf Jahre. p.o er asg'ichnet?Omcen -Häm hat tu nnO Ms Anfertiaung von Biillen. künstliche u ryandiunj, von r.uge. iOhr, ae ud Huls grn uni o.e eraornruung von cxsienupen, oic jpciaii. gut wiu'cinung oc mai neu . iu oreisen für ULe err tiar. lsr:i'u:d2tt-2nki-2::nkA. UM:
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