Indiana Tribüne, Volume 16, Number 204, Indianapolis, Marion County, 13 April 1893 — Page 1

0 T YH W AO k OO m vy y v w ol W U i Jahrgang 16. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Ao. 204 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, den J3. April $893

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Bericht

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. Mrz 1893. EUROPA. Passage aus allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaf ten eingezogen. Sprecht vor. A. Mehger Agentur. m , Lditorielle s. Die Illinois Staatszeitung" machte dieser Tage ihrem Kummer über die Niederlage Hesingö in folgendem gegen die Legislatur gerichteten StoßseuszerLust:' ES ist eine anerkannte Thatsache, daß fast kein Gesetzentwurf mehr eingebracht wird, dem nicht die Absicht zu Grnnde. liegt, irgend Jemanden zu schröpfen, und daß keine noch so gute Maßregel Aussicht auf Erfolg hat, tnnn tiilfyt TirnflnS ftitor ifr fl.fit 1 ,.i(ihiiv iiitii ly jivtyt, dem sie Vorthkil bringen würde, und bereit ist, für diesen Vortheil in anheSlaiifisl-r Münit tu tahUn. rf. . . m 9 0 1 ' tnxi uno icyamloier wurde oer Stlm ... tn.rmmaii uno 'omauf-notu nie ccuic, ben. Sagt man doch ein. 'in Chicagoer Gesehgeber nach, er weigere sich sogar für einen Antrag auf Vertagung zu stimmen, weil nichts drin sei". Unsere Gesetzgebung ist nichts wie eine ErpressungS-Maschine. - Nur wer mit einem vollen Geldbeutel kommt, hat Aussicht, eine ihm förderliche Maß regel angenommen zu erhalten, oder eine.ihm feindliche zu schlagen. Wenn die Bürger von ZllinoiS hunderttausend Dollars aufbringen wollten, so könnten sie vielleicht die Aohe - Bill angenommen bekommen, vorausgesetzt, daß die Eisenbahnen nicht noch mehr zohlen. Wenn die Bürger von Chicago ihre elektrische Beleuchtung? - Vorlage durchsetzen wollen, so müssen sie erst auskundschaften, wie diel der GaSTrust daran wenden will, dieselbe zu schlagen und dann, wie man beim Poker sagt, dem Trust einS besser gehen, d. h. $25,000 mehr daran wenden". Nachdem die Jll. Staatözeitung" auf diele Weise ibr Kämmernik mit. getheilt, kommt eine ganze Anzahl an. I, r i ....... t. m r e oerer Heilungen uno ne nngen zuam men im Chor : Ja, ja, ganz recht, bei uns ist'S gerade so, der Teufel hole diese miserable Wirthschaft und daS infame Lumpenpack." Und dabei schimpfen die demokratischen Zeitungen über die Demokraten, und die repub Manischen über die Republikaner. Dann reißt der biedere Philister und Parteigänger wohl vor Verwunderung seine Augen auf, aber die StaatSzeitungen und alle anderen Zeitungen, die eS sind, wenn sie auch ander? heißen, kennen ihre Leute. Der Philister klatscht Beifall, staunt die riesige Cou rage seiner" .Zeitung an, freut sich, daß dieselbe dem Lumpengesindeltüch tig die Meinung gesagt und den Käm mel gerieben hat, und bei der nächsten Wahl stimmt der Philister aus den Rath seines Zeitung wieder für daS Lumpenpack. 3n demselben oben erwähnten Artikel sagt die Jll. Staatözeitung" ..WaSMßt sich dagegen thun? Gar nichts ! . Unsere Geschäftsleute haben gar keine Zeit, nach Springsield Zu ge hen und Gesetze zu machen, sondern überlassen daS Kerlen, von denen sie neun Zehntel nicht iu ihren Parlor lassen würden, oder mi denen sie auch nur auf der Straße gesehen sein möch ten,. Die Folgen müssen sie trafen. ! Wenn man Dieben die Gelegenheit fc . - - "

zum Stehlen giebt, darf man sich nicht

wundern, wenn sie dieselbe auch benützen." DaS Cincinnati Volksblatt", tief ergriffen von dem Jammer seiner Collegin, stimmt ein und sagt : Dasselbe ist auch in Ohio der Fall. 2n den seltensten Fällen läßt sich ein Mann von Ruf und Ansehen in die Legislatur wählen und dieser wird seineS Postens bald, leidig, da er überstimmt wird." ' Wie kindisch benehmen sich doch diese Zeitungen! WaS liegt dem guten Bürger" daran, wenn die Gesetzgeber einen Nebengroschen verdienen, und die Korporationen fett werden ? Wenn er nur selber in seinem Geschäfte nicht gestört wird, gelegentlich kann man ja wohl selbst einmal Mitglied einer Korpora ion werden. Die Hauptsache bleibt immer die, Trnß in diesen aufgeregten Zeiten die Sesehgeber nicht aus die Demagogen" und Arbeiter-Comites hören, und dazu sind Gesetzgeber, die man bezahlen" kann, die allergeeignetsten, und somit ist ja alleS ganz gut, wie eS ist, für die nämlich, die eS nicht besser haben wollen. Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichzen. Für ?nd:ana: HübscheS, kühleres Wetter heute und Freitag. Von Washington auS wird der Anzug einer kalten Luftwelle gemeldet. Das Thermometer wird morgen Abend oder Nacht bis zum Gefrierpunkt fallen. Opfer des Sturmes. K o t o m o, 3nd., 12. April. Heute Morgen um 4 Uhr zog über Kokomo ein wulyenoer Vlurm hin. Vas Hauptgebäude der Strohpappe-Fabrik kürzte ein und Robert Douglaß, 24 Zahre alt, verheirathet, fand dabei seinen Tod. . St Louiö, 12. April. Böse Berichte über daS Wüthen des SturmeS laufen auS verschiedenen Theilen deS Staates ein. 3n Condrav fanden echs Personen sofort ihren Tod und drei erlagen den erlittenen Verletzun- ' V M M ' m W , , gen. Bon fünfzig wetteren Verletzlen werden wahrscheinlich zwölf sterben. Die Verwüstungen, welche der Orkan in verschiedenen Ortschaften anrichtete sind furchtbar. . KansaSCity, 12. April. Die Nachrichten, welch: aus verschiedenen Theilen deS Staates bis jetzt eingelaufen sind, melden den Tod von etwa fünfzehn Menschen. Eine große Zahl von Verletzungen kam vor, von denen manche tödtlich verlaufen dürsten. Hiawatha in Brown County, die Ortschaften WilliS, Cverrett und Powhattan wurden schwer heimgesucht. , Cbicago, 12. April. Nachrichten von verschiedenen Theilen deS Staates lauten dahin, daß der Sturm heute in der Frühe ungemrin großen Schaden angerichtet hat. In Quincy allein wurden etwa zweihundert Hauser beschädigt. New Orleans, 12. April. 'Der Ort Tunica wurde heute von einem Tornado verwüstet. Sieben Menschen kamen dabei umS Leben. Newton, 3a., 12. April. Vier Meilen von hier richtete ein Tornado großen Schaden an. Wm. HaSkin, dessen Frau und Kind wurden schwer verletzt. Der russische . Ausliefern ngSvekt rag. New Sork, 12. April. Stepniak, der russische Flüchtling, schrieb einen, langen Brief an Präsident Cleveland, worin er die russischen 2u stizzustände schilderte und nachwies, daß die Erlangung eines gerechten Prozesses für ausgelieferte politische Verbrecher eine Unmöglichkeit sei. , , CinLynchgerichtverhindert. S a l i n a, 12. April., John Hud son, der Neger, der auf den Verdacht hin verhaftet worden ist, vor einigen Tagen die junge FrauFrost geschändet und deren Kind getödtet zu' haben, ist letzte Nacht von einem Volkshaufen auS dem Sefangniß geholt worden. ES wurde ihm ein Strick um den Hals ge legt und er wurde nach dem National Hotel geschleppt, wo er von der jungeq grau positiv, identisizirj wurde.. ' ?r- wur.de daraus tejedj? ans t

Ctraße gebracht, und aufgeknüpft zu

werden. Hudson schwor aber, unschuldig zu sein und eS fanden sich so viele Bürger die ihm glaubten, daß schließlich die Menge überredet' werden konnte, den Neger nach dem Gefängniß zurückzubringen und dem Gesetz seinen Laus zu assen. In dem Kampf, der stattfand. als Hudson den Wachen im Gefängniß entrissen wurde, wurden mehrere Peronen verletzt und .ein Mann erhielt ein leichte Schußwunde. Ausland. Dampfschiff - He i z e r am - . Streik. London, 12. April. Fünfzig Heizer und vierzig Kohlenschaufler, die vor einigen Tagen von dem Hambur ger Dampfer Normannia" von Southampton auS nach Hambnrg gebracht worden waren, ums anstatt der dort am Streik besindlichen Heizer Stellungen auf den Dampfern der Hamburg-Amerikanifchen Linie zu erhalten, haben ebenfalls gestreikt und verlangen auf Kosten der DampfschiffKompagnie nach Southampton zurückgeschickt zu werden. Sie behaupten, von dem Hamburger Streik nichts gewußt zu . haben; der Kapitän der Normannia" hat aber erklärt, daß die Leute vor ihrem Engagement genau von der Lage unterrichtet worden seien. Die Rückfahrt wird den Leuten daher nicht vergütet werden. Bank krach. London, 12. April. Die eng-lisch-schottisch-australische Bank hat ihre Zahlungen, eingestellt. Die Verbindlichkeiten'belaufen sich auf dreißig Millionen Dollars. 9 EchissSnachrichten. Angekommen in: . L i z a r d pafsirt : . Dania" und Ehester" von New Sork. - Nero Sork: ,F!unic" von LiverPool, Bohcmia" von Stettin, Spain" von London, ,'Majestit" von Liverpool. London: Teutonic" von New Jork. S o u t h a m p ton: Aller" von New Sork. Bat er und Schwiegersobn 3. H. Morrison, 234 Süd Alabama Straße wohnt mit seinem Schwicgersöhne John McCatchson, mit dem er fortfährend in Unfrieden lebt, in demselben Hause. Gestern kamen sie. wieder in Streit, und zwar über den Gebrauch deS GaseS. 3m Verlauf des DifputeS ging McCatchson in den Kellerum daS GaS.abzudrehen. Morrison folgte, ihm und suchte ihm daS Unsinnige seines Vorhabens zu erklaren, aber ohne-Erfolg. 3m Gegentheil ergriff ihn McCatchson bei seinem Backenbart und schlug ihn mit . dem Schraubenschlüssel über den Kopf. So erzählte Morrison den Hergang auf der Polizeistation; er ist entschlossen gegen seinen Schwiegersohn einen VerHaftsbefehl zu erwirken. , ,, m Die Straßcnbabnsrage. Die Opposition gegen die von dem Board of Public Works entworfene Konzession für Straßenbahnbetrieb ist im Wachsen. Die New!" ist schon seit Langem für den munizipalen Betrieb der. Straßenbahnen, nicht unerfreulich aber ist eS, daß daS Journal" jetzt auch die Entdeckung gemächt hat. daß die öffentliche Meinung allenthalben zu GunftendeS munizipalen Betriebe? ist, und daß diese Ansicht immer mehr an Boden gewinnt. Und wunderbarer Weise-zeigt sich daS Journal geneigt zuzustimmen, ohne die geringste Furcht vor der darin steckenden sozialistischen Tendenz. Und in der That ist-eine Konzession auf dreißig .Jahre' unter heutigen VerHältnissen, viel zu lange und wir sind überzeugt, daß sich der Stadtrath nicht darauf einlassen wird Der Stadtrath kann .freilich an dem Entwurf nichts ändern, aber er ..kann ihn zurückweisen und daS wird ohn? Zweifel geschehen. Indeß, der ganze gegenwärtige Spektakel beruht auf der Ansicht, da) die Konzession der Straßenbahn Co. im nächsten Zahre quNä.üst. Trojdem

Hiesiges.

dies die Meinung deS städtischen An

waltö ist, so halten wir es doch für zweifelhaft. Die Gründe, auf weiche hin d-r Anwalt die Verlängerung um 7 Jahre für ungiltig erklärt, erscheinen uns sehr schwach. Ehe die'CitizenS Co. sich auf ihr ungünstige Bedingungen einlassen wird, wird sie e? wohl auf einen Prozeß ankommen lassen. Ein solcher Prozeß läßt sich lange hinschleppen, und in der Zwischenzeit wird keine andere Compagnie hereinkommen. Wir würden' unS keinen . Augenblick wundern, wenn der sechzehnte April vorübergeht und nicht eine einzige Gesellschaft, ein Angebot macht, . Wir sind der Ansicht, daß man überHaupt keine neue Konzession ertheilen, sondern die dorbereitenden Schritte dafür treffen soll, daß die Stadt die Bahn selbst übernehme.' Ob daS erst in sieben Jahren oder früher geschehen kann, daS läßt sich durch einen einzuleitenden Prozeß leicht feststellen. So weit, wir gestehen eS offen, hat . der Boord of Public Works eS nicht vermöcht der herrschenden Stimmung' gerecht zu werden. Als es sich um Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung handelte zeigte sich der Board gänzlich unfähig in der Richtung der Beschaffung einer eigenen Anläge für die Stadt. ' Vielleicht läßt sich der Stadtrath dahin bearbeiten, jede Konzession zn verwerfen, zu dem Board of Public' WorkS haben wir in dieser Angelegenheit kein Vertrauen. Die Former. Die Verhandlungen der Delegirten der beiden großen Former-Organisa-tionen haben noch nicht zu dem gewünschten Resultat geführt, obwohl sich die Diskussionen durch große Sachllchkeit und Vermeidung von Persönlichkeiten auszeichneten. Man wird solange tagen, bis man entweder'die Einigung herbeigeführt oder zweifellos dargethan, haben wird, daß eine solche unmöglich ist. - " apezierer-Bersämmlung. Die Tapezierer-Union hatte gestern Abend Versammlung und beschloß, den dritten-Jahrestag der Gründung ihrer Organisation, den 29. April, festlich zu begehen. Herrn D. F. Kennedy, der in der vorigen Versammlung vor der Union gesprochen hatte, sowie der Carpenterö Union wurden Dankeövoten übermittelt. Ebenso gelangte eine Resolution zur Annahme, welche sich für Ermäßigung .deö Fahrgeldes auf der Straßenbahn auf drei Cents, sowie für möglichste Verkürzung des Zeitraums der Konzession erklärte. ' Green B. Waldon gegen Annie Waldon; Scheidungsklage. " ": m i m - j yolizeigerlHt. DallaS Pearl und Geo. ConnorS hatten des Guten zu diel gethan,' und letztere betheuerten hoch und heilig nicht betrunken, sondern .sterbenskrenk gewesen zu sein. In Erwägung, daß Trunkenheit ein Krankheitszustand ist, mochte erfrecht haben, das schützte ihn aber nicht davor, sein Vergehen mit 55 büßen zu müssen. : Frank AdamS und Geo. Harris standen scöon zum dritten Male wegen diese? Vergehens vor dem'Richter. Zur Belohnung ihrer Standhaftigkcit erhielt jeder 80 Tage Arbeitshaus. 3. Douglaß wurde von der Anklage deö VagabundirenS freigesprochen, da sich in. den Aussagen, deS Polizisten nicht im Seringsten ein Schuldbeweis sinden ließ. Wegen deS gleichen Vergehens'wurde John Horan angewiesen, binnen zwei Stunden sich aus der Stadt zu machen, wenn anders er dem drohenden .Da moklesschw.ert.von 550 Buße oder entsprechendemArbeitshauöausenthalt ent gehen wolle. Richter BuSkirk wurde in diesem Falle wohl besonders durch daS Schuldbekenntniß deS Angeklagten milde gestimmt, was ihm in -seiner PraziS in einem solchen' Falle noch nicht vorgekommen war , Katie Morrison und 3ohn A. King wurden wegen Unzucht zu je tz10 und Kosten verurtheilt. Den öest des Vormittags nahm eine Schlägereiqssaire. in Anspruch. . ' George Sells hatte in einem Saloon an der.Shelby Straße sich sehr unan standig betragen und 3edermann belästigt.' Der Aufforderung deS Bar keeperS,' Henry Lauter,- de5' anderen

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