Indiana Tribüne, Volume 16, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1893 — Page 3
Einige Rathschläge für daö frünjafu.
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.& &J fiy" ' i'&ft ; IO-.-'ir . - ' - ? ' ' . " t? .t'Z -iC AS H".toui.a Alle Menschen haben zur FrühjahrSzeit eine Medizin nöthig, welche das Blut verändert. Der erste warme Frühlings tag zeigt uns, daß das 3suf zu dick ift und die lcöer nicht richtig aröeitet. Wir leiden an Verstopfung und die verschiedensten KrankheitSerscheinungen folgen, wie Fioxsschmerzen, schlechter Heruch aus dem ZÄunde, fettige Kant, Ansschräge, Schwindel, pxeiitlostgkeit u. Mattigkeit. Alle diese ÄrankhettSerscheinungen sind te kannt unter dem Namen Frühjahrs-Fieber. Wenn hiergegen nichts gethan wird, können lekcyt schwere Krankheiten entZiehen. Das beste Mittel dagegen ist anbedingt das be deutsch, ßtilmittek, R?ANUÄKttniK's Hamburger Tropfen. f? h UUL&1 sCTrt o.r.- rn . IVM ,nin)u mui Is UHÜ J lyqe ogne nmo:r! W 231 und troiini ii;scm Nefel siAcr afta 7 Arfcntf.ll n.vk s inn Kj tnng?tnker," rn deuti5 Buch mit zoo uen Bildern a Junge seit ni.in schleckitskranktzkiten, voraus ichllllbtiae ß?fc alucflid; V he uns trode nkunstvtt, HJ H sagt in, ssllt tie masdn?reuukUcd j RZInwetsunze ebft übtttxesfticheu 5L.5 saBqsS,lage 9 aiua ttaimtn fi&'J I I Buches befola. uvv ieu Ztvi Trillers h B lbthn.tzkn i Txum prüfe lt sich K Iwig bindet," eh f.e Ua. mtyUy.t d lwf PAnfUrn Phr tH ft-r.i (41 Ta Buch totrb fit 25 Ctl. ItltnaXn, ?wohl versiegelt, frei versankt, eres,: , Clinton Place, New York, It. Y. 5t LIHM MKlli-laSTITLX. Der ReNiivgS.Anker ist auch zu haben ln HanöBoti, Ind.. bei . 0. Brandt So., at)ing.ton Strafie. Red Star Line. Per. Staaten und Königlich Belgische Post'Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New Avrk Antwerpen und Philadelphia Borzüglicde Bekvslizung, gute Bedienung und tedrtge Preise. Antwerpen bietet Reisenden von und nach Deutschland. Oesterreich, rzrankrrich und der Sckwei besondere 'Vortheile. tfdfanrt von New Hort jeden Mittwoch: von Antwerven ieden Sainttaa. Die Dampfer dieser Linie sind alle neuester Sonnruklion und verbin ven laieruerr uns equemllreii uns enruig kett bei de,onder niedrigen Preisen. Näheres bet: Intvrnutlonsl Hav. Co., Seneral-Ägentur. Sennal'Agttlten. New Isrk und Philadelphia oder: Frenzet Bros.. Alex. In t a t r. Andtanavolt. Die reinsten, Die feinsten, Die schmackhaftesten Weine und Liqnöre aller Sorten sind bei mir zu haben. CLL MJ SS Tüd Delaware Str. Televde 1S. Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt abgeliefert. ozart Halle! Henry Victor DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräum'.ge und lchön eingerichtete Halle steht Vneinm, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen. unter libera. len Vedinzungen ,ur Versuguna. kla. Metzger & Co. Importeure und Händler in einen u. Bieren der besten Sorten. LalisornischeM?we eiue Spezialität. LIEBER'S Berühmtes Tafel - Bier. Agentur für Ocblitz' Milwaukee Bier in Flaschen. Vestellunie erd ach alle Theilen der Stadt prompt abgeliefert. SO 55 32 Ost Maryland Str. Telephon No. 407. ZkkslM' - lmjik U02 (Ost Washington Str. wird allen Freunden emeS guten TropfenS und Kennern einer seinen
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Die Bankierstochter.
Ein Roman vcn Gregor Samaroiv. (Fortsetzung.) Cntseölich schwer es it unmog lich," rief (5arl, was würde die Welt sagen waS würde " Nun, mein lieber Freund, ich dränge Sie nicht, aber ich darf Ihnen wohl den Rath geben, daß man die Sachen nicht zu schwer in der Welt nehmen muß. Sie sindjung, Sie werden einmal ein sehr reicher Mann sein, was Sie heute versäumen, können Sie nicht wieder nachholen jeder Lebensgenuß, dem Sie für heute entsagen, ist Ihnen für immer verloren. Aber tbnn Sie. was Sie wollen, nur seien Sie Über. zeugt, daß mein Entschluß unwider ruslich lst." Carl stüdte den Kops- in die Hände und scuszte tief. In den au'blikenden Auen dcs Bankiers war deutlich der Triumpy..zu lejen. Cr lah. dak der Sieg sein war. .So maq eS denn sem. sagte Carl nach einem Augenblick, füllen Sie die Wechsel aus, ich habe Papiere mlt der Unterschrift meines Vaters, ich werde sie Ihnen in einer Stunde senden.,Abzemacht also. Bei meiner Kasse werden monatlich zehntausend Mark für Sie gut stehen, und sollten Sie einmal diese Summe zu überschreiten U?eranlauung haben, lo werden Sie mich nicht engherzig finden. Doch noch eins. Sie werden mir ein kurzes sfwp'ihrt mHrttn ii Ho1 ,4m Cli. v(miii Miiitnuvit, in iwtuyvui mir sagen, daß Sie mir die Wechsel im Auftrage Ihres Vaters zustellen, es ift dies eine Form, deren ich bedarf, da ich bisher niemals die Ehre hatte, mit dem Haufe Ihres Vaters in Verbin dung zu stehen. Ich werde dann da für sorgen, daß an dein Fälligkeit, termin die Wechsel gegen neue Äccepte in Ihre HZnde Mückkommen." Earl nernte stumm den Kops, er hatte den ersten Schritt gethan die Lockung war stärker als die Stunme des Gewissens. Er nahm die Papiere welche der Bankier ausgefüllt hatte, und eilte davon, als ob er die innere Mahnung fürchtete und schnell auf dem betretenen Wege vorwärts dränge,. um sich vor den Qualen des Zweifels zu schützen. ,DaS ist der Zweite,- sagte San )erS, ihm nachblickend, wahrlich. eS ist ein besseres Geschäft, selbst die Rol len des Geistes der Tiefe in kluger Be cechnung zu spielen.Nach emer Stunde erschien Carl wie )er. SanderS prüfte die Wechsel. Er kannte die Unterschrift des alten Nühlberg. sie war vortrefflich nachge zhmt. und auch Carls Brief war ganz m r . . .. emer nor'qrlsl gemäß. Carls Wesen war verändert, ln sei ier Miene lag nichts mehr von Zweifel nd Unruhe, er schien im Fieberrausch zem lockenden Lebensgenuß entgegenzu :ilen, der sich ihm wieder darbot. Er verwalte nur einen Augenblick. ließ sich an der Kasse des Bankiers die Summe für den lausenden Monat auS zahlen und stürmte davon. Elne Halde Stunde später trat er in BerthaS Zimmer. Sie lag träumerisch auf ihrer Chaise longue und reichte ihm nachlässig ihre pano. Er zog ein Etul hervor, nahm em Nrmband daraus und legte es um ihr Handgelenk. .Sieh," sagte er, Du hast mich zestern gebeten. Deinen Schmuck zu er zänzen. Du mußt anerkennen, daß ich über den Buchhaltergeist Herr werden !ann, den Du mir vorwarfst." , . Er küßte feurig ihre Hand, dann zahm er eine Breche, dem Armband zanz gleich in Farbe und Arbeit, und befestigte dieselbe an der Spitzenkrause, welche ihren HalS umschloß. Sie warf einen ncmlich glerchgutigen Blick auf die Juwelen. .Ah," sagte ste.- Du bist galant, ich danke Dir freilich wärst Du es noch mehr, wenn ich nicht erst hatte bitten müssen. Doch gleichviel, ich sehe, daß meine Erziehung gute Früchte bringt." Sie stand aus, nahm von ihrem Toilettentisch das andere Armband und blickte dann in den Spiegel, ihre schönen Lrme kokett emporhaltend. Sie war in der That reizend. Er drückte sie an sich und küßte ihre Hände und ihre Lippen. Einen Augenblick ließ ste eS ae schehen. Dann sagte sie: Jetzt muß ich aus gehen, ich habe mich erkundigt, wie die Anmeldung beim Konservatorium zu machen ist, und will damit keine Stunde zögern; auch habe ich im Blatt einige Wohnungen angekündigt gesehen.' ich will dorthin fahren, um sie anzu sehen." Leider kann ich Dich nicht degler ten." sagte Carl, ein wenig verletzt durch die aeringe Freude, welche sie über sein Geschenk zeigte, ich muß durchaus noch aus mein Büreau." Du Aermster," sagte sie lachend. auf das Büreau! Wie lanaweilia. wie öde ist das, wie wenig romantisch und ritterlich! Eprlch mir nicht da von, ich möchte Dich sonst immer vor mir sehen hinter dem Comptoirtisch mit Schreibärmeln, die Feder hinter dem Ohr." . Magst Du noch spotten," .fuhr er auf, über eine Fesiel. die schwer genug ;u tragen istf" .Nun geh nur, geh," sagte sie, ich werde schon die Zeit dazu finden. Dich zuweilen jene Fessel vergessen zu lasien." Sie schlang ihre Arme um seine lt,r irnh fiint ifin NNtt - v wy j I wvr X Du rauchst?" fragte er, das habe ich bisher nicht an Dir gekannt; eS riecht hier stark nach türkischen Ci garretten." Findest Du daS nicht schön?" fragte sie. ich habe eS einmal versucht, aber eS will mir nicht recht gelingen. Doch geh. geh, ich muß meine Toilette machen." - , - - Auf heute Abend " sagte er, ihr noch einmal die Han? küssend, aus heute Abend." , Sie nickte ihm zu und verschwand unter der Portiere ihres Schlaf, irnrners.
11. Kapitel. ' Kaum waren die Büreaustunden vorüber, so eilte Carl Müblbera wieder
zu Bertha, er wollte die Last, die seine Seele bedruckte, abschütteln, er sehnte sich darnach, im glühenden Rausch des Genusses zu vergessen, was er gethan, er entsetzte sich vor seiner That und den Folgen derselben, welche wie drohende Gespcnskr vor ihm aufstiegen, aber er hatte sie nun doch einmal gethan, daö Leben, das er führen sollte, schien ihm unerträglich, er vermochte den festen Halt in sich selbst nicht wieder zu sin den, das Vergessen im Augenblick war das Einzige, mas er ersehnte. Die Kammerjungfer öffnete ihm, sah ihn halb erstaunt, halb spöttisch an und sagte ihm, daß daS Fräulein aus gegangen sei. Ausgegangen " rief Carl, allein und wohin?" DaS weiß ich nicht," erwiderte die Kammerjungser, daS Fräulein hat nicht die Gewohnheit, mir von ihren Gängen Rechenschaft zu geben; viel leicht," sügte sie mit schnippischer Miene hinzu, nach dem Konservatorium oder zu dem Herrn, der sie lehren soll, Ko mödie spielen, .sie ist sehr eifrig dabei und sie hat ganz Necht, denn dieses Leben hier ift ja gar nicht mehr zu er traaen." ...omödie spielen?" sagte Mühlberc finster, vielleicht versteht sie das zu gut wann kommt sie wieder?" fragt er, ich will sie erwarten." Das hat sie mir nicht gesagt," er widerte das Mädchen etwas ungeduldig, vielleicht kann es lange dauern." Carl war in den Salon einaetreten. Hier laa Alles in Unordnung durch einand?r. .eine Hausrobe war übe. :inen Stuhl geworfen, die Kerzen brannten noch vor dem Toilettenspiegel. .öat das fträuttss wieder aeraucdt r fraate Carl, .der Ciaarrettenduft ist noch stärker als am Morgen." Das Fräulein möchte das gern 1er nen," lachte die Kammerjungser, ich glaube, da? wird ihr nicht gelingen, ick babe e5 ibr iaen wollen, aber sie hat immer den Rauch verschluckt." Carl stand einen Augenblick rn nnste rem Nachdenken. Bettn " laate er. ibre Hand er fassend, Sie wissen, wohin das Fräu. lern gegangen ist, sie hat ,a lem Ge heimniß vor Ihnen, sagen Sie eS mir, eS soll Ihr Schaden nicht sein." - Er nahm einiae Goldstücke aus sei nem Portemonnaie und wollte sie in die Hand der Zofe legen. - Diese trat schnell zurück und sagte mit entrüsteter Miene: .Ich weiß eS nicht. Herr Mühlbera, das habe ich Ihnen schon gesagt, und wenn ich eS wüßte, so würde ich'S Ihnen ganz gewig nicht sagen, so glelchglltig auch der Gang des Fräuleins sein möckte. Ich soll meine Herrschaft verrathen? die immer fo gut und freundlich zu mir warf Wie können Sie mir so etwas zumuthen? Um kein Gold der Erde würde ich das thun! Sind Sie etwa gar eifersüchtig r fuhr sie spöttisch lachend fort. Pfui, das wäre aar nickt bübi'ck. .wenn ich an des Fräuleins Stelle wäre,- so könnte daS für Mich ern Grund sem, k"; Eifer sucht Zkechl zu geven uns, nehmen le es mir nickt übel, klua wäre es auch nicht, denn wenn wir betrügen wollen. so können wir einen Eifersüchtigen noch leichter blind machen, als Jemand, der uns vertraut." Carl biß sich auf die Lippen. Er sah, daß hier nichts zu machen fei. - .Ick werde wiederkommen, " sagteer und ging hinaus. Er glaubte ein leises Kichern hinter sich zu hören, das seine Unruhe und seinen Grimm noch vermehrte. Er fuhr nach einander rn einige Tbeater. in denen er mit Bertba aemesen, aber überall suchte er sie vergeb lich; er grng nach den Restaurants, in denen er zu verkehren pflegte, er fragte den Kellner, ob die Dame, welche ihn einige Male begleitet, dort sei. üöerall erhielt er eine verneinende Antwort, und als er endlich spät noch einmal nach BerthaS Wohnung kam, war daS Haus verschlossen und wurde auf mehrmals geS Klingeln nicht geonnet. Schon wollte er den Wächter rufen, um dennoch einzudringen, aber er scheute den Lärm, der dadurch entstehen konnte, und vielleicht noch mehr eine Gewikbeit. an die er nickt alauben wollte, nachdem er dem Rausch d:r Lei denschast, welche seme Sinne so mäch tig gefangen hielt, so schwere Opfer ge bracht. Nach einer unruhigen Nacht ging er früher als sonst aus und eilte in Ber thaZ Wohnung. Er wollte sie zur Rede stellen, sie fra gen, und wenn sie nicht klar und defriedigend antworten konnte, so sollte sie seinen Zorn empfinden. Heftig zog er die Glocke. Alles blieb still. Nach einiger Zeit aber, als er immer stärker klingelte, kam Frau Grundmann die Treppe herauf. Ah, Sie sind es, Herr Mühlberg?" fragte sie mit einem boshaften Lächeln, Sie geben sich vergebene Mühe, das Fräulein ist diesen Morgen abgereist, und hier ist ein Brief für Sie, dessen Bestellung Sie mir aufgetragen hat, wenn Sie kommen würden' Abgereist?" rief Carl, indem er sich taumelnd an dem Drücker der verschlos senen Thür hielt Mit wem ? wohin? wo ist ihr Mädchen?" , Ihr Mädchen hat sie mitgenommen, sie bedarf ja doch de? Bedienung. Wo bin? das hat sie mir nicht gesagt, und das geht mich auch nichts an.' Meme Rechnung ist bezahlt, vollstündig.bezahlt, die Möbel soll ick beute von dem Händler abholen lassen, und von heute c . i r: .. x. v . im. im yui sie mir; uuq oic urynung zu anderweitiger Vermietung zur Verfü auna gestellt, sie Nebt Ismen offen. Herr Müblbera. wenn Sie vielleickt - eine andere Mietherin afür haben." Abgereift?" rief Carl. Und da, haben Sie gelitten?" Gelitten? Was habe ich denn zu i leiden? Ist das Fräulein nicht frei, zu 'tbun,, was sie will, und wenn meine Rechnung dezahlt ift, anftändia bezahlt, ÜLift. dal .0nrji.liL.li ii Ordnuna.
NeiMen Sie den Brief, vielleicht steht da etwas Näheres drin." Carl riß den Umschlag auf. Die Buchstaben flirrten vor seinen Augen, und während Frau Grundmann ihn spöttisch betrachtete, las er: Mein lieber Herr Mühlberg ! 'Ich habe Ihnen schon gesagt, daß ich das Leben, wie Sie es mir bereiteten, nicht länger fortzuführen die Neigung habe, und daß ich zur Bühne gehen wollte. Sie billigen den Entschluß nicht und versagten ihm Ihre Unterstützung; vielleicht würden Sie auch dazu nicht genügend im Stande gewesen sein. Da hat sich nun mir eine bcsiere Gelegenheit geboten, die sich wohl nicht so leicht wieder findet, und die ich deshalb sogleich benutze. Der Prinz Wladimir Mansorow, der Verständniß für mein Talent hat und auch meinen Wunsch ganz gerechtfertigt findet, hat mir seinen Schutz und seine Vcrwendung angeboten, um mir in Peterbürg den Weg. zur Bühne zu öffnen. Ich habe das dankbar angenommen, und um die weite Reise als einzelne Dame nicht allein zu machen, habe ich mich dem Prinzen angeschlossen, der heute früh abreifen mußte. Wünschen Sie mir Glück, daß ich so auf einen lange ersehnten Weg geführt und aus Verhältnissen befreit bin, die für mich unerträglich waren. Ich hoffe, daß Sie in Ihren Geschähen vorwärts kommen, und sage Ihnen Lebewohl." Nun?" fragte Frau Grundmann, welche lächelnd zugesehen hatte, wie Carl, leise die Worte vor sich hinflü sternd. den Brief las. Vielleicht wis. sen Sie jetzt wo das Fräulein ist je denfalls war sie sehr vergnügt, als sie absuhr, sie muß doch gute Aussichten für die Zukunft haben. Wie ist eS. wollen Sie von der Wohnung Gebrauch machen, oder soll ich sie anderweitig vermiß h n?" Der Teufel soll in Ihre Wohnung ziehen," knirschte Carl grimmig, und ohne Grüß stürmte er davou. orrsetzung folgt.)
urtosa aus dem Berliner Ge richtösaal. Sein Leopold! Der Kaufmann F. las mit sichtlicher Aufmerksamkeit, aber in höchst unmu thiger Stimmung in einem zierlichen Büchelchen, das er in dem Zimmer sei neS fünfzehnjährigen TöchtcrleinS ent deckt hatte. ES spiegelte die geheimsten Regungen seines Herzens wieder, und einzelne Stellen ließen erkennen, daß dieses kleine Müdchenherz auch leiden schastlicher Aufwallungen fähig war. Da hieß es zum Beispiel an einer Stelle: Nein, nicht für der Erde Gold, nicht für alles Edelgcstein gebe ich Dich hin, Tu Einziger, Tu Hrlicher! Soeben traf ich ihn an der Ecke beim Spezeristen, wo er für seinen Vater Limburgcr Käse holte. Ich sah, wie sein Herz sich aufbäumte gegen einen solch' entwürdigenden Auftrag, aber mit männlicher Tapferkeit, mit dem ihm eigenen Anstande führte er ihn aus. O, Emil, wie liebe ich Dich Mama sagt, daß der arme Ritter" durch einen Guß von Himbeersaft sehr gewinne. Er ißt sie so gern. O, wie herrlich werde ich sie Dir zubeieiten, Morgens, Mittags und Abends. Auch hier offenbart sich sein vornehmer Sinn'. Er. der selbst ein Ritter ist an Geist und Gesinnung, Tapferkeit und Edelmuth, er ißt nur ritterliche Spei sen! Schlafe wohl, mein Emil!.. .." An einer anderen Stelle hieß es: Ich las heute, daß spanische Mädchen sich Nicht selten schon rn ihrem vierzehnten Lebensiahre verhnrathen. Welch Herr liches Land, in welchem man zu der Erkenntnis gekommen ist, daß es nicht die Jahre sind, die den Menschen reiz machen, sondern der Geist. Emu ist erst siebzehn, aber seine Gedichte bewei sen mir, daß -er mit den Weisesten zu wetteisern vermag. Wie wundervoll lautet daS Poem, das er mir gestern Abend zusteckte, als er im Austrage seines Vaters die bestellten Stiesel bei Papa ablieferte: Du Sonne der Sonnen. Du Urquell der Wonnen. Tu Rose der Rosen. Bestimmt nur zum Kosen. Ich lieb' Dich zum Sterben. Und sollt' ich verderben. Welch' ein Geist, welche Entschlossen heit spricht aus diesen wenigen Zeilen! Aber verderben nein, das sollst Tu nicht. Du Edler. Guter Trotz dieser starken Zuversicht, daß Emil, der Edle, nicht verderben werde, ereignete eS sich einen Tag nach' der Niederschrift jener Tagebuchstelle, daß der geliebte iunae Mann eine wehlge mesiene Tracht Prügel bekam und zwar von der Hand dcS eigenen PapaS der schwärmerischen jungen Dame. Herr F. war nämlich über die ONenbarun gen, die er in der Niederschrift seines TöchterleinS gefunden, gar nicht ent zückt, und da er' als den Gegenstand ihrer frühen Neigung den Sohn seines Schuhlieferanten bezeichnet sah, ließ er diesen Liebhaber armer Ritter und hüb scher Backfischchen zu sich kommen und machte ihm in der angedeuteten ein dringlichen Welse bemerklich, daß er sich künftighin von der Kleinen fernhal ten möge. Auch das Töchterchen bekam eine nachdrückliche Warnung, die so intensiv wirkte, daß es zwei Tage lang Zahnschmerzen hatte. Damit war aber die Störung, die sein seelisches Gleichgewicht durch den vorzeitigen Lie beSfrühling seiner Tochter erlitten hatte noch nicht aus der Welt geschafft, denn Nachmittags empnng er den Besuch sei neS Schuhmachers, des Herrn Richard G., der für die seinem Sohne wider fahrene unzarte Behandlung Rechen schaft verlangte. DaS Resultat dieses Besuchs war einHausfriedensbruch. für den Herr G. sich jetzt vor Gericht zu verantwor en hat. AuS der Verhandlung entnehmen wir daS Folgende: - Vors.: AlS vernünftige Vater hätten Sie doch damit zufrieden sein .sollen, vag yerr fr. Zyrem tzsoyne das Unsinnige einer solchen Liebelei in einer allerdings etwas drastischen Weise be greiflich machte. Angekl.: Tet kann ick nu ;c? nich Ansehen, Herr Jerichtöhof. Wenn der
Herr Lust un Liebe zum Prügeln hak. denn mag er doch seine eije'ne Jöhrt vermöbeln, aber nich meinen Jungen, wo der mir doch Jcld jenug jekostet hat un een Kapital drinsteckt, womit ick jut t A. a if t cri.jc. w
un jswu. iu n ucrncn Avuecyer zu oik Weltausstellung nach Chicago machen konnte, un wo mir denn nock een vaar Nickel übrig blieben. Der Jur.e hat ia tudirt un is blS bock ln die Tert c jckommcn. Der kann Latein, sage ick hinten, wovon so n Koosmann, der ja mn nur mit Wollstoffe handelt, jar tecne Ahnung von bat. Der itebt mii die olien Römer auf Du und Du. un wat die Griechen sind, die kennt cr all; auswendig. So n Jungen mit so 'ne jeistige Wissenschaft, den werde ick mir doch nich verhauen lassen. Vors.: Darum handelt es sich letzt nicht. Jeden allS bätten Sie die Wobttung des Zeugen auf dessen Auffor derung verlassen müssen. Angetl.: Ick wollte mir ja jütlich mit hm verrinnen. Wenn die ?lulie. mal seine Tochter is. nu mal so'n Naircn an Emil jefressen hat, wat ick ihr ooch jar nich verdenke, indem er ein famoste, Bengel is un doch ooch Zukunft hat von wejen feine jebildete Wissenschaft lichkeit. so könnte sie ja, sagte ick ihm. noch so'n bisken warten, bis er in du erforderliche Jahre riniekommen is un eene ordentliche Anstellung hat, wat ja nich to lange dauern kann. Mir hat ja det Machen so weit janz jut jesallen. un Trabt bat se ooö. wat ia oock beut. zutage een studirter Mann beanspruchen lann, indem so n Studium ja een kloknet 5!eld kostet. Aber ilooben S wohl, det der Mann daruff injing Nich die Bohne! Er wurde sogar aus fällig un nannte meinen Emil eenev Dussel. Det jing mich nu natürlich über die Hutschnur, un ick habe ihm denn ordentlich een Licht ussgesteckt.. .. Vors.: Machen Sie es doch kurz. Sie sollten die Wobnuna des euaen verlassen, sind aber nicht gegangen? Angelt.: Wie konnte lck denn, wo e fiifffcnfh um fii rntffifii, ?tnmififtrtTttT. 1 ' 7f j J " WillMfcjenheiten handelte, wo er doch ooch t ' fVM . m seyr bei tmrc;nrt war. ifitr that et q oock um det arme Mücken leid, indem det ja meinen Emil so sehr in ihr Herj injeschlossen hat. Jeschmack hat se, det mug man ihr lassen. Die Verhandlung endete mit bei Verurteilung des Angeklagten u eine. Geldstrafe von 20 Mark. Derselbe Sturm, de, die kleinen Feuer auslöscht, facht di, großen an DN Statistik beweist, daß die Chinesen das langlebigste aller Völ ker sind. Man schreibt dies ihrer gro ßen Mäßigkeit zu und der Thatsache, daß bei ihnen die Lungenschwindsucht so selten vorkommt. - Abgesandte der Sekte der Waldenser in Oberitalien haben in Burke ;5ountt?, Nord-Carolina, an der Strecke der Nord-Caro'.ina Eisenbahn 12.000 Acker fruchtbarer Ländereien zu Bcsiedelungszwecken angekauft. Den Waldenfern ist der Aufenthalt in Ober italien durch die Intoleranz der Bevölkerung verleidet worden, und wollen sie im gastlichen Amerika eine Nieder lassung und Heimstätte gründen. Auf dem neu erworbenen Grundbesitz wer den stattliche Wohngebäude für die Kolonisten, deren Ankunft man im Mail erwartet, errietet werde? Ja, das ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den daS rei sende Publikum gebraucht, menn es ctwaS ganz seinem Wunsche cntsprechend findet. Und dieser Ausdruck laßt sich gerade aus die Wisconsin Central lne anwenden, die jetzt allgemein alö die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis,' Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman alö auch Touristen - Schlafwagen bon Chicago ;u dcn Punkten der Pacinc-Küste ohn? Wagenwechsel laufen läßt. , Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agcnt, Chicago, 2ll. MAYIIEW 13 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser. G. A. Sickford & 5o., Musikalienhändler u. Juwelier Taschenuhren,' Diamanten, '2Ämu.i?chen, SianduK'-en. Martin Guitarren, Wii'vvrn Mandotinen, Stewart BarjoS, Vlcer Bio n r., CsetoiS dornet?. Musikalien Et?, m yojtn. Sievaratnr von PZus,kZnstrumknren eine v' ztalltat. Scaen aar oder leichte z inn n No. 6 Jndiana Avenue. Charles L. Lawrence, Oi'ganM und Acconipaiiist, Piano und Orgel'Unterricht. , OfftceStunde : Vorm.: 15 Nachm. Propyläum Gebäude. Schmiedeeiserne Fcnz, Ellfs & Helsenberger. 163 biS ls Süd Mississippi Straße, zwei Square nienucy vom Vaynlzss. Fabrikanten der Sbampion ffen,. Vielze Tirkv lare. aenren erianar. Telephon 1269 Unterstutzt die . UNION CO - OPERATIVE L a tt n d r y, betrieben von Union kLaschmZdchen, No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. T. E. Somerville, Manager. .
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