Indiana Tribüne, Volume 16, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1893 — Page 1

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Editorielles. ES giebt keine Regel, welche nicht auch ihre Ausnahmen hat. Wenn

es Leute giebt, welche ideal genug an gelegt sind, auS bloßem (Serechtigkeits sinne einer bestimmten politischen Rich tung zu folgen, so beweist das nichts gegen die Regel, daß im Anschlüsse, an eine politische Bewegung die weitaus größte Zahl der Menschen ihr eigenes wirthschaftlicheS Interesse verfolgt und daß politische Parteien zumeist Klas senparteien find. Dabei kann eS allerdings vorkommen, daß dieser Chzrak ter nicht sofort erkennbar ist, oder daß. wenn die Parteien alt werden, die Un terscheidunaslinien verwischt werden und in einander laufen, aber daS be einträchtigt nicht das Bestehen der Regel. In gleicher Weise beurtheilt der Durchschnittsmensch öffentliche Vor kommnisse von seinem Interessenstand punkte oder dem Jntercssenstandpunkte seiner blasse aus. - Am Bezeichnendsten für die Richtigkeit dieser Behauptung spricht die Thatsache, daß Bundessenator Pesser, der von der Volkspartei gewählte Se, nator in den kürzlichen Entscheidungen der Bundesrichter gegen die Eisen-bahn-Streiker nichts als Gutes zu sinden weiß. Er sprach sich dahin aus. daß die Arbeiter daS wohl noch einsehen würden. Die Entscheidung' sei ein Schritt in der Richtung die Angestellen der Bahn ebenfalls unter Regierungökontrolle zu stellen, u. f. w. Aus einer Reihe von Unterdrückung gen geht meist daS Besteben hervor, einen Zustand zu schaffen, in welchem diese Unterdrückungen nicht möglich find. Deshalb aber, weil man dieS rinsieht, braucht man die Unterdrückung elber nicht gut zu heißen. Herr Pesser aber vertritt eine Parei, welche der Ansicht ist, daß zum weitaus größten Theile die.Eisenbahnen öle ' ungünstige Lage deS Land' manneS verschulden,' und diese Partei hat daher ein Interesse dariTN, oder glaubt, ein solches daran zu haben, daß Seder, der irgendwie in Verbindung mit den Eisenbahnen steht,, in Allem unter der Herrschast der Regierung siehen müsse, vorauSgeseht freilich, daß die Regierung und die Volkspartei bald identisch sein werden. Deshalb hat auch der Vertreter dieser Partei kein Empfinden für die individuelle Unabhängigkeit des Eisenbahn-Ange stellten, welche durch jene Entscheidung o schwer geschädigt wird. Richterliche Entscheidungen in Streitigkeiten zwischen Eisenbahnen und deren Angestellten folgen in der ehten Zeit rasch aufeinander. 2n Teorgia hat ein BundeSrichter eine Angelegenheit zu Gunsten der Arbei-er-Organifcrtion erledigt. ; Der Receiver einer Eisenbahn sträubte sich gegen daS von der Organifation der Lokomotivführer eingereichte Gesuch, ihm 'zu befehlen. Ich mit der Organisation betreffs Löhne und Arbeitszeit zu einigen. Der Richter ertheilte ihm den Befehl, damit kein Streik und keine Unterbrechung des Verkehrs stattfinde. ES wird die als ein großer Sieg der Arbeiter ausposaunt werden, aber das ist es nicht. Ein Receiver ist sozusagen die ausübende Hand deS GerichteS selber. Receiver" nennt man den vom Gerichte eingesejten MassenVerwalter einer bankerotten Bahn, der nicht selbständig handeln kann, son dern ftetS die Befehle 'deS Richters einholen muß.. Der Richter hatte . . ' i n fr."-'.? fr l . ; . ncyerttcy reine kun, nco einen ireil mit all seinen Unannehmlichkeiten aufzuhalsen und gab darum den erwähnten Befehl. Der selbständigen Ver waltung einer .Eisenbahn aber kann kein Richter solche Vorschriften machen. Der praktische,Schluß, den Arbeiter auS der Sache' ziehen können, wäre höchsten? der, daß sie anständiger behandelt würden, wenn die öffentlichen Verkehrsanstalten durch den Staat be trieden würden. Drahtnachrichten Inland. Wette.rauösichcen. Für Indiana- Regen, wahrscheinlich Gewitter heute.Nacht ; hübschcö, küh lereS Wetter Donnerstag ' Frühjahrs stürme. Chicago, 11. April. Heftige

Stürme zogcnheute über Nebraska, Zowa, KanfaS, Missouri, JllinoiS und Indiana hin. Wolkenbrüche in Columbus, Ind., und Centralia, 3ll., richteten schlimme Verwüstungen an. DaS Städtchen Parker, zehn Meilen von Jndependence, Kans., wurde schwer

heimgesucht. Die Hälfte der Häuf wurde vernichtet, unversehrt blieb kaum ein einziges HauS. Mehrere Perfo nen fanden ihren Tod, viele wurden verletzt. Eine Depesche von Hiawatha sagt. daß Willig und Powhattan, zwei Orte von je ungefähr 500 Einwohnern, von dem Sturme fast ganz vernichtet wur den. St. Vaul. 11. April. Akron und Weftsield in Plymouth Eounty Iowa, wurden heute von einem Sturm schwer heimgesucht. Akron ist fast nu noch eine Ruine. Die eiserne Brücke über den Sioux River wurde wegge rissen. Der Schaden wird sich au mindestens 550,00 belaufen. Der Ort hat 800 Einwohner. St. LouiS, 11. April. Heut Abend kurz nach 8 Uhr zog ein schwe rer Sturm über die Stadt bin. Der Regen kam so stromweise herab, daß binnen Kurzem alle Erdgeschosse überschwemmt waren. Die telegraphische Verbindung nach Westen und Süden wurde unterbrochen. Der Straßenbahnverkehr mußte eine Zeit lang eingestellt werden. Gegen 11 Uhr Nacht? erhob sich abermals ein Sturm, der aber nicht ganz so schlimm war, wie der erste. Im Flusse rissen sich zwei Boote und ein Dampfer loS. Man hat von den 3 Schiffen bis jetzt nichts gehört. Auf dem Dampfer befanden sich fünf Peronen. Man vermuthet, daß die drei chisse versunken sind. Convention der Gruben arb e i t e r. Columb us. O., 11. April. Die rub mnt Workers of America" begannen heute ihre Jahresconventiem. Aus dem Berichte deS Präsidenten MeBkide geht hervor, daß die Grubenarbeite? in Illinois und Indiana sehr entmuthigt und daß ihre Organisation nicht mehr so stark ist, wie früher. . .. . Verlorener Streik. W h e e l i n g, W. Va., 11. April. Der Streik an der elektrischen Straßenbahn ist beigelegt. Die Compagnie wird Nicht-Unionleute im Dienste behalten. Die ausgesperrten Zuschneider. New Bork, 11. April. ES ist Aussicht- vorhanden, daß der Streit zwischen den Aleidersabrikanten und den Zuschneidern zu Ende geht. Man ist übereingekommen, daß die Streitragen von einem Schiedsgericht, zu welchem jede Seite fünf Mitglieder ernennt, geschlichtet werden sollen. uSland. DaS Attentat auf denPrimaS von ttngaarn. Wien, 11. April. Man erfährt daß der Name deS ManneS, der den Cardinal Vaszary, PrimaS von Ungarn umbringen wollte, ChslicS heißt. Er war Kellermeister und' von dem Kardinal entlassen worden. Ein Gesuch um Wiederanstellung war abschlug lich beschicken worden. Er griff den Kardinal mit einem großen Messer an, wurde aber von Dr. Kohl, dem Sekretär deS Kardinals an seinen Vorhaben verhindert und festgehalten. Dr. Kohl trug dabei fünf schlimme Wun den davon. Cholera durch Impfung geheilt. Berlin, 11. April. Dr.Haffkin schrieb von Indien auS an die russische Regierung, daß eS ihm gelungen sei. Cholcrakranke durch Impfung zu hei len. t Er habe 100 Personen mit positivem Resultat geimpft und wird seine Methode nach seiner Rückkehr kundgeben. ' ' Grubenunglück. London, 11. April. Die Ponty.Pridd Kohlengrube in WaleS gerieth heute in Brand. Funken einer Ma schine hatteneinen Haufen Putzwolle in Flammen gesetzt. DaS Grubengas entzündete sich und von den 200 Gru benarbeitern gelang eS nur etwa -70 durch Jeuer und Rauch hindurch den

Ausgang zu gewinnen und sich zu rctten. Die andern' sind wahrscheinlich verloren. Versuche, in die Grube einzubringen und die Leute zu retten, sind biS jetzt fehlgeschlagen.

..O.Wollen nicht vorwärts. Berlin, 11. April. Die belgi sche Deputirtenkammer hat mit 116 gegen 26 Stimmen den Antrag auf Einführung deS allgemeinen Stimm rechts verworfen. Die Sozialisten sind darüber sehr enttäuscht. x Berlin, 11. April. Der prcußische Landtag'hat die neue Wahlvor läge angenommen. Das neue Wahlgesetz unterscheidet sich wesentlich nicht viel vom alten. Vom Felde der 2lrbeit. Ein Streik. Die Mörteltrager (Hod Carricrs) sind noch am Streik und nur. das schlechte Wetter, welches jee Arbeit an Bauten verhinderte, war Schuld daran, daß eö noch zu keiner entscheidenden Wendung in der Sache gekommen ist. Die Arbeitgeber, an ihrer Spitze Herr Tmyname, erklären mit Bestimmtheit, daß sie den Forderungen der Leute nicht nachgeben werden. Eine neue Organisation. Die in den Ställen beschäftigten Arbeiter der Straßenbahn - Gesellschaft haben gestern die einleitenden Schritte zu einer Organisation getroffen. Es wurden temporäre Beamte gewählt und beschlossen, sich bei der Fedcration of Labor um einen Charter zu bewerben. Eine weitere Versammlung sindet nächsten Dienstag Abend statt. Auch ie chang boys, das sind die Knaben, welche das Umspannen der Maulesel besorgen, sprechen davon, sich ZU organisiren. Die Z ro n Ä o!dxrs. Die Eisen -.Former haben zur Zeit Wei Verbände in Amerika. Es ist dies das Resultat von Differenzen, welche seiner Zeit zu einer Spaltung geführt haben. Nun will man aber den Versuch , machen, die Leute wieder unter einen Hut zu bringen, und zu diesem Zwecke befinden sich zur Zeit die Beamten beider Organisationen in hiesiger Stadt. Sie hatten bereits einige Besprechungen und von dem Grundsatze ausgehend, daß die Arbeier, um stark zu sein, vor Allem einig ein müssen, ist eine Verschmelzung ehr zu wünschen. - Board of Public Works. Heutige Sitzung. W. W. Woollen, City Comptroller, wurde angewiesen, den .Stadtrath zu ersuchen, tzö000 des Street and Alley Fond" an den City Garbage and Dump Fond" zu übertragen, da der Board beabsichtige, einen Kontrakt ür die Wegschassung des Abfallcö abzuschließen. Die Grundeigenthümer an der Alabama Str., zwischen 7. und 10. Str. petitionirten für ein Aöphalt-Pflaster. Der Ingenieur wurde angewiesen, zu berichten, ob die Straße bereits Wasserleitung, Abzugskanal cte. besitzt. Der Ingenieur wurde ferner beauftragt, die nöthigen Pläne für Eradirung und Chaussirung und BacksteinTrottoirS an der Beville Avenue von Washington zur Michigan Str. anzu fertigen. Die Indianapolis Light und Power Co. wurde angewiesen, den elektrischen Leuchtthurm an JllinoiS und Ohio Str. zu entfernen. Die Straßenbahngesellschast wurde angewiesen, ihre Geleise an der Mississippi Straße zwischen 12 und 13. Str. mit der Gradirung der Straße in Einklang zu bringen. In Betreff deS Straßen-Kehr-Kon-trakteS mit Robert Thomas wurde beschlössen, den Kontrakt für den gleichen Preis wieder auszuschreiben, aber im Falle er nicht zum gleichen Preis dergeben werden könne, den Bürgen des TbomaS Gelegenheit u aeben den Kontrakt auszuführen. Der Stadtanwalt wurde ersucht, seine Meinung abzugeben, ob sie unter der alten Retourno versayren rönnen, oder eine neue passiren müssen. ' Der Ingenieur wurde angewiesen, die nöthigen Pläne für ein Cement Trottoir und Rinnsteine an Ash Str.

HieZiges.

von L!coln biö zur 7. Straße anzu

fertigen. Die Western Paving & Supply Co. wurde angewiesen, dem Ersuchen dcö Fcucrehrchcfs entsprechend, an der C ircle Straße eine 200 Barrel Cisterne zu üaukn. Eine Petition für einen Abzugska al an der Market Straße zwischen East uzd Noble Straße wurde bewil ligt, und der Ingenieur wurde angewiesen, die nöthigen Pläne anzuser tigen. G. 25. Winslow petitionirte für die Backsteispstasterung der ersten Gass östl. von New Jersey, zwischen Wash, ington und-Market Str. Die Bewohner der Nachbarschaft der 2. und Tennessee Str. petitionirten für ein rlektrischeS Licht an der Ecke. Eine Petition für ein Backsteintrottoir an der Nordseite der 12. Str., von Mississippi Straße östlich, wurde bewilligt. Die .Vrundeigenthümer an Woodlawn Ave., zwischen Dillon und Linden S!r., petitionirten für die Legung der Wasserleitung. Für die Akkomodation der Tomlinson Halle und MarkthauS wurde ein Lokalabzugskanal an Wabash Straße angeordnet. , Verloren Frau Randall, 303 Louisiana Str., ist besorgt um ihren 11 -jährigen, schmächtig 'gebauten Sohn, mit-chellen Haaren, blauen Augen und bekleidet mit einem braunen Rock und dunklen Hosen. Er verließ am Samstag gegen Abend die Wohnung und ift biö jetzt noch nicht zurückgekehrt. Er heißt Harry Layman. Fe u er. Gestern Abend um 5 Uhr wurde die Feuerwehr nach der Wohnung von Otta.Joan, 139. Süd Olive Straße g:rufen. ES war ein Feuer im Schuppen entstanden, welches zwar nur geringen Schaden angerichtet hatte, aber sehr leicht große! Unheil hätte anstellen können, denn in dem Schuppen befand sich ein Fäßchen, das 10 Pfund Kanonenpulver enthielt. Merkwürdige Einbildung. Edward Dippel, ein junger Mann von 20 Iahren, wohnhast 25 Frank Straße, wurde gestern für irrsinnig erklärt. Er war seit Jahren ein eifriger Leser von Schauerromanen, welche ihm den Kopf verwirrten und jetzt irrsinnig gemacht haben. Er bildet sich ein, ein Sohn deS Jndianer-HäuptlingS Sitting Bull zu sein und wollte den KricgSpfad betreten. ,. Volizeigerkcbt. ChaS. Millerschön war beschuldigt, Sallie Runzon und deren 8 Monate alteS Kind mit seinem, in voller Fahrt befindlichen Wagen angefahren und verletzt zu haben. Die Frau war an der Ecke der Washington und Pennsylvania Straße von der. Jrvington Car abgestiegen, als der Angeklagte in schlankem Trabe dahergefahren kam und die Dame und deren Baby anrempelte. Er fuhr dann die Pennsylvania Straße hinauf, wo er bei der Postossice von einem Polizisten angehalten und arretirt wurde. Da die Dame aber nicht sehr verletzt gewesen sein konnte, was sie heute auch selber einräumte, und die böswillige Absicht dem Angeklagten durchaus fern gele gen hatte, so erledigte sich die Anklage deS .thätlichen Angriffs sofort. Da jedoch daS zu schnelle Tempo der Fahrt durch viele Zeugen erwiesen war, lautete daS Urtheil auf 55 Buße und die Kosten wegen zu schnellen Fahren?. Beim Zeugenverhör stellte sich eine fast komische Differenz in der Abschätzung der Fahrgeschwindigkeit heraus. Der eine meinte sie hätte 2, der) andere 3 und so weiter bis 8 Meilen die Stunde betragen. Der Fall nahm eine Stunde in Anspruch. " Gustav Bohler sollte sich an Jeman den vergriffen haben. Da er aber provozirt wurde und in Nothwehr ge handelt, wurde er entlassen. Frauk Ädams kommt wegen Trun kenheit auf 15 Tag? ins Arbeitshaus, wo er über vergangene Zeiten nachsin. nen mag. . Aug. Lawrence istunverbesserlich wie.der lakonische Bericht lautes

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