Indiana Tribüne, Volume 16, Number 201, Indianapolis, Marion County, 10 April 1893 — Page 2
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FndZatttt Trilnme.
Ersq-int C ii cj i et) und Sonntsg. Die tägliche Tribüne- kostri durch den Träger 13 Cents per Woche, die eonnkZzS'.Trtbtte" 5 Cents perWoe. Beide zusammen 15Gent8 oder er ient perMonat. Per Post ,ugeschikt in Vor suSbrzahlung ' per Jahr. Ossice : No. 1 8 Süd 'Alabama Str. Indianapolis, Ind., 10 ??p il 18'. l?s fängt an zu dämmern ! Ter einzige Theil unseres öffentlichen Lebens, welcher an dem qrvürticn W?rke der nationalen Befreiung keinen Llntbeil genommen hat, an welkem die gänzlich Umgestaltung der 'taatZform, der gewaltige Umschwung, der sich im socialen Leben der Nation voll zogen hat, gänzlich spurlos vorübcrge gangen ist, ist unfer RechtZsystem. Mit Beschämung müssen wir eingestehen, daß gerade dies Gebiet, welches bei einem gesunden und kräftigen Volke die Phasen der nationalen Entwickelung in getreuem Spiegelbilde zeigt, mit geradezu chinesenhastem Starrsinn in demselben traurigen Formalismus der harrt, in welchem es die Unabhängig, keitserklärrkng vorfand. Vergebens war der Anstoß, 'welchen die Verfasser der Konstitution zur Abfassung eines nationalen Gesetzbuches gaben. Lahm gelegt urden alle darauf abzielenden Versuche durch die Eifersüchtelei der Einzelstaaten auf die Vergrößerung der Vundcsmacht. Bis zum Keutigen Tage citirt der amerikanische Richter in seinen Entscheidungen die Urtheilssprüche eng ' lischer Gerichtshöfe, soweit solche bis zu unserer Unabhangigkeitserklärung ergangen sind. ' ' Toch mehr. Längst sind in England den Forderungen der Neuzeit entspre chend die wichtigsten Reformen in den verschiedensten Gebieten des Rechts ein geführt. Nicht nur hat England sein ganzes Gerichtssystem von Grund aus neu organisirt denn das wäre als eine Angelegenheit der inneren Verwaltung für die Ver. Staaten bedeu tungsloS fondern auch sich eine neue Eoncursordnung, ein neues Straf. . recht gegeben. Alles das ist an der amerikanischen Jurisprudenz spurlos vorübergegangen denn unser unverbrüchlicher Grundsatz lautet: Alles was das englische Aecht nach dcr amerikanischen Revolution geschaffen, ezistirt für . unS nicht! Und somit ist der geradezu lächerlich unsinnige Zustand unseres Rechts heute folgender: Wir haben kein Nationalrecht. Statt dessen gilt als gemeines Recht, d. h. als das, welches in Ermangelung besonderer geseKlicher Bestimmungen zur Gel ' tung kommt, das alte englische Recht. Wir sagen mit Absicht das al te cng lische Recht, weil dieses in dem eigentlichen Lande seiner Geltung zum großen Theile längst in die Rumpelkammer geworfen ist, während es in dem freiesten Lende der Welt unter völlig veränderten Verhältnissen das gefammte Rcchtslebcn in seinen eisernen Mittel alterlichen Banden gefangen hält! Im merhin verfolgt man die Reformen des ehemaligen Mutterlandes auch dies'eits . des Atlantic mit großem Jntere?e. Auch den Eode Napoleon betrachtet man mit einer gewinen Ehrfurcht, obwohl dem amerikanischen Juristen jbei seiner völligen Unkenntniß des römischen Recht, aus welchem daZ französische Recht hervorgegangen, das tiefere Ver stündniß völlig abgeht. Toch aber unterliegt cS kaum einem Zweifel, daß, wenn irgend eine Reform unseres Rechts eintreten soll, diese von England ausgehen muß. Wo sie am dringendsten Noth ihut ist auf dem Gebiete der freiwilligen . Gerichtsbarkeit, .und -von diesem wieder ' ernt dem für u.tser Land so bedeutungZ vollem Verkehr mit Grundstücken. Hier sinö die Fesseln, in welche die entjet)liche Schwerfälligkeit den Kauf und Verkauf von Grundstücken geschlagen hat, geradezu unerträglich und eine nimmer versiegende Quelle von Zweideutigkeiten, Unsicherheiten und endlosen Prozessen. Schon längst hat sich England in seinen überseeischen Eolonien, Preußen, die Schweiz, die Hansestädte von diesen Fesseln befreit. Die Grundstücke werden dort nach gesetzlicher Vorschrift in das Grundbuch eingetragen, welches von einem össentlichen Staatsbeamten, dem Gruirdbuchrichter, geführt wird. Ter Uebergang des Ei genthums, die Uebertragung desselben muß vor dem Grundbuchrichtcr von den Parteien erklärt werden, worauf der Richter sofort'die Uebertragung des - Eigenthums im Grundduche vornimmt. HiZPotheken müssen eingetragen werden, sonst sind sie ungiltig. Eine andere " Form der dinglichen Rechte, gibt es nicht. ; England steht jetzt auf dem Punkte, diese wichtige Reform in vollem Um fange bei sich zu Hause einzuführen. ES bedarf dazu der Eintragung und Feststellung aller selbstständigen Grund Ztücke nach Große und Lage. - Sollen sich die Ver. Staaten wieoer durch .England beschäme i lassen und eZ vorziehen, bei dem jetzigen verrotteren System zu verharren, bloß weil eine blutsaugerische Bande von Grund pücksmaklern, Besitztitel Untersuchern und ein Troß von Federfuchsern ein Interesse an dem alten Schlendrian -sät? . Leuchtende Bakterien. Photogramme leuchtender Bakterien ' legte in der 'Kieler'-Photographischen . ' Gesellschaft Prof. ' Bernhard Fischer vor. Die Photogramme waren kürz lich im dortigen hygienischen Institut anaefertigt' und sind für die WeltauZ . siellung in Ehicago bestimmt. Diesel btn' betrafen vier verschiedene Balte . rienarten,die von Seefischen bczw. an : dem Meerwasser deS Atlantischen OceanZ l sowie auS der beimischen Gewässer ge züchtet sind, deren Reinkulturen im :. Dunkeln einso starkes Licht ausstrahlen, daß man ohne Mühe in die Nähe g nchnlich? Schrift lesen, bezw. die Ta . schenuhr erkennen kann. Allein -mit ff Oilse djefes von den Bakterien entwickel-
ten dichtes rann man von den im munkeln ausgestellten Kulturen mittels des gewöhnlichen photographischcn Aopara tes bei 10 bis 20stündiger (Position Ausnahmen in natürlicher Größe er langen. Auf derartigen Photogramwen sind nicht nur die leuchtenden Abschnitte der Kulturen (Einzelkolonien. Stich' und Strichkulturen, leuchtende Schrift, leuchtende Heringe, Garnelen. u. f. w.) deutlich wiedergegeben, sondern auch die unter den Kulturen auZ gelegten Gegenstände, 3. B. Schriftproben, Taschenuhren u., f. w. gut. zum Thnl ebenso deutlich wie bei der Auf nähme im Tageslicht zu erkennen. Unter Verwendung deS Mikroskopes ge lang es sogar, von einer etwa steckna delgroßen,' leuchtenden Kolonie nur mit Hilfe ihres PhoSphoreZcenzlichteS eine .phothographifche Aufnahme in 60facher linearer Vergrößerung herzustellen. Tte'zzrage verTooesnräfe. Ter kürzlich sensationelle Ausbruch deS Mutter-)lnd muthmaßlichen VatermörderS Jrving Latimer aus dem StaatSzuchthauie in Jackson, Mich., und die Enthüllungen darüber, wie dieses Ungeheuer, das auf Grund der Michiganer Staatsgesetze zu lebenslänglicher Strafzeit verurtheilt worden war, überdies mit der ganzen Anstalt Schindluder getrieben hatte, waren für alle Gegner der Todesstrafe ganz beson decS schmerzlich und mußten den Befür wortern der Hinrichtungen wieoer neues, auf den ersten Blick in der That überwältigend erscheinendes Material zur Bestärkung ihres Standpunktes bieten. . Trotzdem ist im Allgemeinen in Amerika die Zahl der Stimmen, welche sich gegen die Todesstrafe crh:den, unverkennbar im langsamen Zu nehmen, wie sich auch aus diesbezüglichen Anträgen in Staatslcgislaturcn zeig. Unter diesen Umständen sind einige Ausführungen von Andrew I. Palm im American Journal of Poli-tics-allgemeiner Beachtung werth, zu mal wegen der statistischen Mittheilungen über den Stand dieser Frage in d.'n Aer. Staaten. Hr. Palm ist zu dcr Ansicht gelangt. d& die Todesstrafe ihren Zweck durch aus nicht erfülle. Man mag geltend machen, daß die Thatsachen, welche er vorführt, einseitig gewählt seien; im merhin bleiben es Thatfachen und verdienen als solche nicht minder Berück sichtigung, als die von der anderen Seite vorgebrachten zur Vertheidigung der Todesstrafe. Man kann darüber streiten schreibt er ob das Liebingsargument, daß die Beseitigung der Furcht vor Todesstrafe zu eiuer Vermehrung der Morde führen müsse, sich philosophisch aufrecht erhalten läßt; jedenfalls hat es sich in der Praxis wiederholt als trügerisch er wiesen. Diejenigen unserer eigenen Staaten, in denen die Todesstrafe abgeschafft worden ist, hadcn, wie aus den statistischen Angaden dcr Censusberichte unbestreitbar hervorgeht, eine kleinere Anzahl Morde auszuweisen, als die Staaten, welche noch irnnar dem alten Grundsatz: Auge um Auge, und Zahn um Zahn" folgen. Das selbe kann man auch bezüglich auswär. tigcr Länder sagen (trotzdem es nicht un Ausnahmen zehlt, z. B. in gewissen Kantonen der Schweiz. Auch ist der Gedanke, daß ein Mensch als Mittcl zu einem andern Zweck dienen soll, nämlich als Vogelscheuche für andere Verbrecher, dem reinen Begriff der Strafe als Sühne für das begangene Verbrechen durchaus zuwider und deshalb von den Gesetzgebern dcr Reu zeit aufgegeben worden; ein Mensch, und Wäre er der verworfenste, darf nicht in dieser Weise herabgewürdigt werden. .?.'ur in englischen oder amerikanischen Handbüchern, denen der Begriff des Shafrechts als einer Wissenschaft noch sehr dufter zu sein pflegt, kann man solche mittelalterlichen, eines Torque mada würdigen Ansichten noch vertre ten finden. Die Howard Association" in London hat dem Gegenstand ein sorgfäl tiges' Studium 'gewidmet, dessen Ge sammtergebniß es als unzweifelhaft erscheinen läßt, daß der Tod als Strafe für den Mord lediglich die eine Wirtiing hat, die man nach der Natur der 'Sache auch erwarten kann, nämlich, die Gefühle zu verhärten, statt zu mil dern, und die Geringschätzung des Mcn fchenlebens durch -Beispiel geradezu zu fordern. -.-. - Ter Scharfrichte? hat n den Ver. Staaten schon seit der Bearünduna
l unserer Regierung beständig fein blu ilges vanoiveri geuoi; aoer iait oaz; er ein Schrecken für die Missethäter gewesen wäre, haben sich die Morde bestän dig vermehrt (nicht bloZ im Verhältniß zum Wachsthum der Bevölkerung). 1838 fanden in den Ver. Staaten 2184 Tödtungen statt; 188'J waren es 3507, 1890 bereits 42:i0, und 1891" wurden 5900 verzeichnet! Zeigt dieS nicht deutlich genug, daß eine andere Methode in der Behandlung des Mordverbrechcns geboten ist? Hoffentlich weiden die Gesetzgeber unserer verschiedenen Staaten, wenn diese Frage, vor sie tritt, ihren Entschluß nicht darnach fassen,, was ih rer Befürchtung nach eintreten t ö n n t e, wenn die Todesstrafe abgeschafft würde, sondern nach den unstreitigen vorhän denen Thatsachen. . Es Ist nicht zuviel gesagt,-.daß die Todesstrafe die Zwecke der Gerechtigkeit veieitelt, indem sie e5 Tausenden von Mördern indirect ermöglicht, frei auSzugehen. Tenn es ist bekannt genug, daß der durchschnittliche Geschworene von heutzutage zögert, die Verantwor-, tung auf sich zu nehmen, zur Tödtung eine Mitmenschen entscheidend ge,oesen zu sein, und daher oft, wenn kein an derer Spruch möglich ist, als Schuldig des Mordes im ersten Grade" oder Nichtschuldig-, der übliche vernünft'ut Qmeifol berbalten rn.ii.fe un5 da. j her der oder die Gefangene freigelassen wird, während, wenn die Strafe .tits4 X.a. f. Htl'ln. kt.lAf k. sTOa. iiiUtfi uti jccv uuii't, uittiic -pci son prompt schuldig gesprochen worden wäre.' " : Im Staate Massachusetts fanden in den :abren 18621882 im Ganzen i- Procei e wegen 'i'loroes im ernen Grode statl.: Wüt in 29 dieser Fälle, also in weniger' als 21 Procent, er folgte Schul dkgsprechung.- In Connecljcut sind in den, Jahren 1850
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1880 lm Ganzen 97 Peesottett 'Gn nentt. ordarollna mit 10 unv Mordes im ersten Grade processirt war Gcrgia mit 13 bedeutende Fortschritte, den; darunter wurden nur 13, oder ; Was der M c 11 f ch wohl noch weniger als 13 Procent, schuldig be A!l erfinden mag? Als in d?n großen funden. ' j GefchiftZyäuscrn d.s Landes die pneuIm Staat Rhode Island dessen matl'chk.l Röhren eingeführt wurden, Verhältnisse in jeder Beziehung denen um die eingezahlten Gelder nach einer dcr beiden anderen sehr ähnlich sind , EeiUrals:eNe zu leiten, wo das Gcld von wurde im Jahre 1852 die Todesstrafe fleißige.! und zrtcn Händen in Em. abgeschafft. In den nächsten 30 Iah-! psang genommen und das Kleingeld ren wurden dort 27 Personen wegen o)cr die gc,tcmp;ltc.Quittung auf dem'Mordes im ersten Grade processirt: . selben Wege wieder geräuschlos zurück daron wurden 17, der über 63 Pro-' gesandt wiiroe, da dach'e man wolU, ccnt. im Sinne der Anklage schuldig daß man bezüglich der Hantirung des gesprochen. Aehnlich sind die Ergebe Geldes so ziemlich das Beste erreicht nisse in den Staaten Michigan, Wi ' havc. Nun hat man aber noch eine consin und Maine, aus deren Gesetz ; Zahlmaschine erfunden, die wirklich büchcrn cbcn'alls die Todesstrafe glück- Großartiges leistet. Da sind nebenlich getilgt ist. Hr. Palm unterstützt einander in einem Behälter zehn Dollar .seine Aussührungen noch durch viele.' und fünf Dollar Goldstücke. Silber-
andere statistische Material. Vom Inlande. kl n a ef ä br dr ei hundert Lei-
k.z?estattcrinnen gibt eZ .in den Ver. wird eines der betr. Gcldücke heraust.i.itcn . - ' . wirft. Wenn der Zahlmeister ';. B. Die größte kanadisch e Fisch, achtzehn Dollars auszahlen will, so licht ist in Selkirk. 150,000,000 drückt er mit der rechten Hand einmal titet werden dort zu einer Zeit aus . auf den zehn Dollars Hebel, einmal gebrütet. auf den fünf Dollars Hebel und drei'8700 Schadenersatz wur- mal auf den ein Dollar Hebel und die den der Frau Morris Wilfon in Ve- Geldstücke fliegen ihm in die linke Hand rona, N. , in einer auf S2.',000 und von da in -das bereit gehaltene 9 .T . 1 ? (. . 4. X . w . Cl t
lautende Klage gegen 12 junge Männer 'ouverr. er verr , err oen zugefpcchen, die ihr am Tage ihrer parat kürzlich ausstellte, sagte dan es 'ifrnM-foiratfc,, im November möglich IC l, vermittels deslelben fünf
1 89 1 , eine Katzenmusik gebracht hatten. rau Wilfon war die Wittwe eines Mannes Namens Gardne? gewesen. Der neue BunoeSkreuzer New Aort" wird einen Tanbenschlag für Brieftauben nech dem Muster d?s auf der Eonftellation" befindlichen er halten. Er wird genau nach den Er fahrungcn und Angaben der Tauben 1MMIMVI MIIUHWII V Wärter auf der Fonstellation gebaut und wenn vollendet, mit Abkömmlin gen dcr besten Brieftauben besetzt werden. JnNew. York hat dieser Tage eine Hochzeit stattgefunden, deren Präliminarien beachtens- und vielleicht auch nachahmenswerth sind. Das junge Paar setzte ehe die Trauung vorgenommen wurde einen Eon traft aus, m welchem die Summe stipu lirt war, welche der Gatte als Alimente zu zahlen hätte für den Fall einer ?,'si?lin,? 9sii&rhm fiSiit,'! -cheisung. Außerdem bedingte der Kontrakt, daß von der anderen Seite eine Vertheidigung angeregt werde, v : . . ! r ; r j- ( keine wenn die eine Seite auf Scheidung klage, t in (1q siec.e. Die Staatsgesetzgebung von Nebraska kann keine armen Mit glieder gebrauchen. Nach der Bestimmung eines Staatsgesetze? erhalten die Gesetzgeber nur sür sechzig Tage Bzah lung. und dieser sechzigtägige Zeitraum i i für die diesjährige Sitzungsperiode dieser Tage abgelaufen, ohne' daß die Arbeiten zu Ende gebracht worden sind. Dem Vernehmen nach sind aber viele Mitalieder financiell nicdt in der aa. ihre Ausgaben fernerhin aus eigener Tasche zu bestreiken. Um der Verle gcnh.it abzuhelfen, ist der Vorschlag a macht worden, das; reiche Büraer des Staates das noth ae Ge!d zum Unter halte unbemittelter Mitglieder er Gejk .ebung zusammenschieben sollen.Für den gegenwärtig im Zuch Hause in Sing Sing N. sitzenden Tcsterreicher Adolf Reich, der w gen Ermordung seiner Frau im April zum Tode verurthellt. von Gou
Q"" V f W Vl ' . ry ä f Tj . rerneur Hill. zu lebenslänglicher Hast ar der Plan dcZ Kausmannv Gutbegnadigt wurde, hat. sich derNewoc- n Schacher . in Wien, der jungst ter Rabbiner Brown, der den verur-!?lt zwei Eom.'llzen vor dem dortigen tMen für unschuldig hält, bei der ' r &e
österreichisch.ungarischen Regierung ver- i VUk V'1"' n." wendet, deren Unterthan Reich, weil er 'W zu abgeschmackt geweien zu ,em. in hi. qi.r Stnntf niAt nnt.trn, 0 kam tX U7 dkN EiNsaU. dUlch kiNk
lisiren ließ, noch ist. Wie es heißt, hat sich die österreichische Regierung für die Sache intereisirt und nun beschlossen. den Fall näher zu untersuchen. Reich wurde nur. aus Umstandsdewei'e hin verurthcilt. und seine Freunde bchaup. ten. die Ermordete sei ein Opfer eines r n . ' . r 1 2öashington namentlich unter den -.k..t o. 17- U.. seroen gefordert. I. S. Auck in itinr i L rii oisarm dem genannten Staate er fiijfi x. f.;.. m.r; hielt von dem Verwalter seiner Besit- : : . t. ÄiÄS " l s; tm:if.Ä:f.. v M n c rsiei? o Iireng. w:e er teil vielen .fahren nicht erlebt worden ist und die Futtervorräthe reichten zum Unterhalte der Pferde während der lange anhaltenden, Zälte nicket bin da die Wrrhe ir 52 n;'. f.rt n.rri ln! 6LbeÄnhi.rS erst ynnin S", gra e gelangen konnten. Manche Pserdebesitzer hzben die Hälfte oder drei Viertel ihrer sämmtliche Pferde aus dem gleichen Grunde einbüßt. Ein großer Viehzüchter hat fein sümmt(;,4,.i win:.c cv..:' : j. r n alle .He Ponie, verloren. -A u s den k ü r z l i ch i m TradeZman veröffentlichten statistischen Nach. weljen über den Ausschwung der Jndu ri. 1 f !. . strien in den südlichen Staaten dcr Union ist ersichtlich, daß in den ersten drei Monaten dcs Jahres 1893 um 198 neue industrielle Etablissements mehr als in derselben Zeit des Jahres 1892 eröffnet worden sind. Es wurden in diesen drei Monatcn in den Süostaaten neu errichtet : 76 Baumwolle und Wolle-Manufakturen, 59Gctrcidemühlen. 29 Etablissement;, in we chen Früchte u. s. w. in Blechbüchsen ver packt werden. 40 Oclmühlen.- 195 Etablissements der Textil?Jndustrie. 40 tung, 22 Eisengießereien und Maschi schinenwerkstätten, 7 Fabriken von künstlichem Eis und 93 andere industri elle Etablissements verschittcner Arten, Unter den Staaten, wo neue Etablisjementö, in welchen Holz verbraucht wird, errichtet wurden, nehmen Tennessce. mit 33, Georgia mit24 undNord'Earolina mit 24 eine hervorragende Stelle ein. In der.Teitil.Jndustrie zeigen befonderZ Alabama mit 22 neuen Etqblisse.
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T. tu ?ZT of 7 IZ ,t ' i iu y Zir ml' wSSTk. Ja ?n Pi'n c fd , 1. ff'll'lwieder verband s.ch i szlnnn,en Big Band . Gegend im t slkiij. -.:,. v., ttarl Meoer, dem er eine Unterbethem-
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EtabllementS, worin. Baummollela ! suhlte. Als ihm daraus die dunkle men-Oel hergestellt wird, 12 Backstein-! Brille wieder aufgesetzt ward, rieb es fabriken und Ziegeleien. 21 größere ,vor Freude seine Rase gegen die chul Einrichtungen für elektrisch? Beleuch ter des Besitzers. Die Ursache des
" Ti 1 j Tollars, halbe Dollars, vlerret Tollars, 'Lmez und '.'claeis ausgeyurml; unter denselben befindet sich' ein Hebel, dcr. wenn er vorne in Bewegung gesetzt bis sechs Tausend Tollars in der Stunde auszubezahlen-und zwar ohne ! daß ein Irrthum vorkommen könne. ' Freilich arbeitet der Apparat nur mit Münzen, aber wer weiß, ob man ihn nicht auch noch für Papiergeld passend machen kann. ! ' U m eine großeLokomotlve in guter Ordnung zu halten, erfordert . . . . , , . , . . fCt tt t es jährlich einhundert Gallonen Ocl. - In amerikanischen Braue reien soll nicht weniger als etwa $91,000,000 englisches Kapital . angelegt fein. In Bridgeport, Eonn.. eristirt eine Apotheke, deren Besitzer unlängst- bankerott gemacht yat. die aber nun don demselben Apotheker weitergeführt wird; der Glückliche hat zwei Aocles gesunden emen Arzt und einen Undertaker." Doktor, Apotheker und eichcnbegräber, das alte SprichviinrM 9frmr2 Mrihiif hnrt. wort! ArmcZ Bridgeport. Nicyt eine einzige Person , ist seit 1869 in Maine infolge eines s??t,f,,., ks 0 AtUrn. EisenbahnunfalleS um Leben gekom wen. , Der EinwanderunqSbe hirde in Ncw Vork kam neulich wieder ein Fall vor, dcr auf Neue deutlich beweist, wie gerne man draußen bereit ist, unbequeme Menichen nach den Ver. Staaten abzuschieben. Mit dem Damps'er Britamiu" kam eine junge Jrländerin. die 23jährige Nora Eostello an und begab sich zu ihrem in Brooklyn wohnhaften Vetter Thomas Murphq. moh ' Schon am ersten Tage trat es zu Tags. daß das Mädchen irrsinnig ist, und daß di Gemüthskranlheit in der veränder ten Umgebung der Patientin akut zu werden droht. Murphy brachte Nora nach ElliZ Island zurück, und HülfS' Eommissär O'Beirne verfügt ihre Rücktendung nach Irland. Oom Auslande. Den Kamps mit zwei .Fronton" auch auf das Gebiet des z.'melnen Schwindels zn übertragen. ranoiegung , eines '.'.'tagaz'.ns etwas , are umzustor.enund Baargeld her , v. r . 'ia"ui.uca. cin uurntuger Jtl einer Gesellschaft mit 13.C00 dulden versichert. Er brauchte also ?ur noch einen Vrandlegcr. und diesen 'a,lc cr nit?cr ??l!n Ei,cn Hrfir2 sii,,k,s nsAm . :zung- von 500 Guloen zusicherte. So. MUl vus VVC lU;l IllUiUUl. Lkptemder v. Z. rei te chacherl : r:..s,.-...?:. , and, in tcincr Avwe enhclt bra j . -,, &,nifmh,r k,st-ni. Oardas Ge;chä:t nnancirt. Am 4. aus's ich auch ! rt rv I fHfornfiv Vi a u ff i llvnK "" v. w(.fil 'n uu u uuiu -oiujiu iim Lager auZ. Äi.r murde er bald ' gelöscht, so da Schacher! n dcr Ver, ; 5Ä'" .s,, x:. s,-...,... S'W ? Ä . fol9?n' blC Komplizen sollten um ihren Schandlohn gebracht werden. Schacher! 'wrorifrte ihmn die Auszahlung der ' 1 000 dulden, in der sicheren Annahme, .. . 4,. ,.u ?t QU? $xt Mb T "ch "er -ME?" r&J't ? urchten, als verr Schacher! meinte. . Staatsanwalt erzählt, .und jetzt sitzen jie aue Lrei im Gefängniß. - Das .englisch-e Wochen blatt The Optician- schreibt: Brillen ' für Pferde scheinen sich hie und da als zuverlässigesv!ittel gegen das Scheuwerden zu erweisen. Einer unserer . Mitarbeiter war zu dcr Ueberz uzunz gekommen, daß sein Pferd kurzsichtig war, und ersuchte einen Optiker, das nöthic;e Maß zu nehmen und eine Briüe für das Thier auzufertigen. Zu erst schien dieses die Augengläser nicht ' gern zu haben, es gewöhnte sich aber bald so sehr daran, daß es sich, als eS 'eines Tages ohne die Brille auf die ! Weide ging, ostenbar sehr unbehaglich Scheuwcrdcns ist. wie man glaubt, vielfach, wenn nicht mcislcns. in der 'Kurzsichtigkeit zu suchen. Das Thier kann cincn bestimmten Gegenstand nicht so genau sehen, um sicher 'zn sein, daß derselbe harmloser Natur ist, und so läuft es davon fort. . Besitzer von Hunden finden )ft, daß-ihre Lieblinge kurzsichtig sind. Es ist eine Thatsache. j daß HundecfterS Personen, mit denen sie vertraut sind, auf wenige Schritte
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. EnNerrtttttg Nicht' erkenne,!. Hunde .
sind deshalb ebenfalls zuweilen mit Brillen verschen uns hadcn daraus Vortheil gezogen. In einem der größten Hospitäler in London wurde neulich, wie die Edindurg Evening Dispatch berichtet, mit dn besten Erfolge foli gendc chirurgische Operation vollzogen: 'or fünf Jahren erlitt ein etwa ci)ähriger Handwerker elncn all und be fäz.'.diqte sich dabei den rechten Arm. fr tinrh( fn'nrt rMrtrf nhfr hn5 sozort openrt. V IV l W VIVl VVV.., VVV !Re;uI:ot m. da enlwcdcr der Arz, - dr Ner dnrchscbnitien ha.. cr dan dieser durch den Fall zerrissen worden war. Dcr beschädigte Arm wurde mit der Zeit völlig nutzlos. Dies war natürlich für den Handwerker ein großc5 Unglück. Es wurde darauf bc schlössen, den Arm zu bssnen und es fand sich, daß dcr Nerv getheilt war. Zwei neue Enden wurden gemacht. Ein Kaninchen wurde bcwußiloS gemacht, dann wurde ihm die Haut abgezogen, die Hüftnerven, hcrausgefchnittcn und diese Nerven an die beiden Enden des getheilten Nervs in dem Arme des Mannes genäht. Die Wunde wurde darauf ebenfalls zusammenge näht und der Patient zu Bette gelegt. DaZ geschah vor sieben Wochen.'.. Der Handwerter kann nun seinen Arm wieder gebrauchen. Eine von d et Hambur ! gcr Geographischen Gesellschaft für den 12. Qctober v. I. geplante KolumbusFeier, die damals der Ehvlera wegen aufgeschoben werden mußte, hat am 17. März unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung seitens der ersten Gesellschaftskreise in den Niesensälen des Sagebiel'sch.'n Etablissements nachtraglich stattgefunden. Das Innere des Festhauscs war mit großer Kunst in Alt'Barcelona verwandelt worden. Man sah den Palast, das Stadtthor und den Schloßplatz der Stadt, von vielen entsprechend tostümirten Festtbeilnehmern belebt, unter die sich spater auch die zuerst nur auf den Rängen vertretenen Fräcke und modernen BallToiletten mischten. Mit einem Festspiel, dessen Hauptbilder die Landung des Eolumbus auf Guanahani und seinen Empfang beim König Ferdinand und der Königin Jsabcllik zeigten, begann die Feier, der sich ein Ball an schloß. Die sicher nicht unbeträchtlichen Ueberschüsse des in allen Theilen trefflichen Festes werden zu wohlthätigen Zwecken verwandt. Man ver ich t et au S Dresden: Großes Aussehen erregt hier die Verhaftung einer ganzen Reihe von Personen wegen Wuchers und Wechselfälschungen. Die Festgenommenen sind fast Alle sehr angesehene urd begü terte Leute. Auch in dcr Umgegend von Dresden, in Pirna und Dobeln, sind bereits mehrcie Verbastnngen vorgenommen, während die Festnahme verschieoencr solcher Biedermänner noch bevorsteht. ' Ter Hauptschuldige, ein Getreidehändler Nagel auS Dresden, hat sich, nachdem er ein umfassendes Geständniß abgelegt hatte, im Gefängniß erhängt. Die Wucherer hatten es namentlich auf die Ausbeutung von Offi' cieren abgesehen. Entdeckt wurde die ganze Gesellschaft, deren Mitglieder sich gegenseitig in die Hände arbeiteten, dadurch, haz ein Wucherer einen seiner sauberen Kumpane wegen' Betrugs an gezeigt hatte. . Wie alljahrlich,so fand auch am 3. März wieder in der Schreib Waarenfabrik von F. Soenncckcn Ver lag in Poppelsdorf Bonn die Lerthei lung von Sparkassen Büchern an diejenigen Arbeiter und Arbeiterinnen statt, welche im Lause des Jahres 1892 ihre fünfjährige Thätigkeit in genannter Fabrik vollendet hatten. Es waren dieses Mal 1 1 Personen, die mit einem Sparkassen Buche bedacht werden konnten, und die Reihe derer, welche bis jetzt Spareinlagen erhalten haben, ist be reits eine erhebliche. Eine solche Anerkennung treu geleisteter Dienste ist besonders in heutiger Zeit gleich ehrend sür Prinzipal wie sür Arbeiter. Der Heidelberger Ge. meinniitzize Verein" hat den Versuch gemacht, die alte Sitte: nach rauhen Wintertagen die Wiederkehr des Früh lings freudig zu begrüßen, in ihrer ursprünglichen Idee, die verloren zn gehen drohte, zu erhalten.' Ein fast unabsehbarer Zug von etwa 1500 bis 2000 Kindern. Knaben und Mädchen, von den' kleinsten Watschelmännchcn bis zu den Zehnjährigen, hielt neulich am Sommertag- zwischen elf und zwölf Uhr, seinen Umgang durch die Hauptstraßen der Stadt zwischen einem dicht gedrängten Spalier von Erwachsenen. Ganz Heidelberg war auf den Beinen. Und es verlohnte sich schon dcr Mühe, die strahlenden Gesichtchen der kleinen Leute, die, wie vom Glänze der lieben Frühlingssonne verklärt, mit .ihren durch Ap el, Ei, Brekel und buntfarbige Bänder p:öch:ig aufgeputztenSommerstäben unter Äbsingung deS alten SommertagsliedeS dahin trippelten, sich anzusehen, und auf gar manchem alten Antlitz leuchtete eS auf wie Widerschein von so viel unschuldiger Freude und Kinderglück. Dem Zuge wurde das schön geschmückte Wappen der Stadt vorangetragen, und dann drängte die kleine Welt, zu der, was besonders freudig zu begrüßen ist, alle Kreise ihr Contingent gestellt hatten, hinterdrein, von zahlreichen Gestalten des .WinterS" und des SommerS", deren Kampf und endgiltigen Sieg des Frühlings sie ja versinnbildlichen sollen, gar lustig und anmuthig unter krochen. Einso schönes und heiteres Bild, daß Einem das Herz Am Leibe lachte, und gewiß von einer so erqüikkenoen Wirkung, wie manches mit viel Auswand gar prunkvoll mfcemrt sogenannte historische gestspie!" sie niema!S mehr erzielen kann. So mächtig . ! 1 1 v " v . m 1 r zivingl.ivu ocr ecre oes noiles der entsprossen, Alle in seinen Bann'., niitnßrrhAm tnnr,' , . -ttuilieroarn m a r e -7 fünf MNge Leute, nachdem sie ZiUvor in einem Tanzsaale sich amüsirt hatten, aus dem Heimwege spät AbendS noch in einem Wirthshause .Stadt Barmen" am Vorburgwall eingekehrt, wo sie. meyrere viiai Bier tranken. Als der ffltrts hrtnn hslS ISnnJt sisi-k. Nt zlrl oann oas )aus sazileizen wollte und von Jenen ,0ie Bcabluna ver ...l. vc 1:T n." e.. ' 1rr,u HA vc v: m..k.. '
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fast äe kein Gelö mehr iri den Taschen !
hatten. , Sie nahmen kurz entzchlonen ökeißaus. Als die hinter dem Schank tisch stehende Wirthin dieZ bemerkte, crariü sie sofort einen auf d:m Bunet ! liegenden Revolver undreichte ihn mit ! 'den Worten: Da! schieß doch aus !die Kerle." ihrem Manne. Dieser ; wies ihr Verlangen jedoch zurück, wo i rauf das Weib den Flüchtigen nach' 1 stürzte und aus sie hintereinander fünf : Schüsse abgab. Drei dcr Burschcn kawen unversehrt davon, einer erhielt el , , f , 1 1 r w , "N lcrch.icn Sre,chub an kkr Schul w. der ,un,,e ab c.n 23 Jhre a, er Steinhauer, sank von vier Kugeln getroyen, blutüberströmt zusammen und mußte in bewustlosem Zustande schleu nigst ins Krankenhaus geschasst werden. Die Nevolverheldin wurde verhaftet. Bon einem Ver brechen ans religiösem Fanatismus berichtet der St. Petersburger Mitarbeiter des M Chronicle Die Unthat .wurde Hl Latrlg. INI Tlstrlkt Saratoss, von einem Wiedertäuser begangen. Im' i'öiif- piner refeint welcke vr xautc einer reolgi, vanw oet 'cywarmer m oer uiie eines mauern hielt, gerieth er in höchste Erregung und gab seinen Zuhörern die Bersiche rung. dak er leidn die todten veleven p 1 . t r ar könne. Nach diesen Worten lies er, zum Bett, in welchem die kleine Tochter, h?S iSslutt'8 Islsl. und ebe nock int er schreckte Mutter der Kleinen zu Hilse j kommen konn'e, hatte der Fanatiker das Kind erwürgt. Die Anwesenden waren vor Schrecken wie gelähmt. Ti?ävfcri erhehe irfi ferne ich ir im ! r-'"" v.v. -- i 7 i tarnen Lottes'." Welchen Erfolg dieser! AuSspruch hatte, braucht nicht gemeldet i f,f IrnuAk mrir,! zu werden. Die Dorsbehorden bemach tigten sich des Irrsinnigen und nahmen ihn gefangen. Der Jrrenarzt Dr. Val low berichtet in einer sranzö schen ärzt lichrn Zeitschrist : Ein 3?.jähriger Mann, der an Wahnvorstellungen litt, war in einem Asyl untergebracht und v zi . . i. ' cii.r.. x. cv . . . outne 00.1 or,, ciuu; inucc (jiuu empfangen. M die MiTOiiMmWiie Besuchszeit vorüber war und die Frau andeutete, daß sie sich nun entfernen müsse, gerieth der Kranke, der der Mtl nung war, sie wolle ihn vor Ablauf der Frist verlassen, in heftigen Zorn und beschuldigte sie, ihm untreu zu sein. Um ihm zu beweisen, daß sie die Wahr' heit fage, wies sie ihm ihre Uhr; doch kaum hatte er dieselbe erblickt, als er dieselbe erfaßte, die Kette abriß, die Uhr in den Mund steckte und verschlang. Die sofort yerbeigeeilten Aerzte ordneten die nöthigen Vorsichtsmaßregeln an, um schädliche Wirkungen des tollen Einfalls zu verhüten, und nach 16 Ta gen kam die Uhr pr riam natura lern" wieder zum Vorschein. ES war eine silberne Uhr von 6 Etm. Durch messer, ohne den Ring. Ein tragisches Zusam mentreffen bat sich nach der Augsb. Abend-Ztg." bei dem plötzlichen Tod der HosstabSveterinSrS Gattin Son dermann in München ergeben. Die 52jührige Frau verschied auf der Straße, als sie von ein Gesellschaft heimkehrte, am Herzschlag. Auch Herr Sondermann kam auf dem Heimweg in der Begleitung von Freunden an jene Stelle' und erkundigte sich, was e5 gebe, (ine Frau liege am Boden, wurde geantmortct. Es sei bereits nach den Se'lseltrügern geschickt worden, um dieselbe in's Krankenhaus zu schaffen. Herr Sondermann näherte sich, ergriff die Hand der Frau, deren Gesicht abge wendet war, unb sagte dann: Die Frau ist schon todt da hilft nichts mehr." Nun wendete man das Gesicht nach oben, und da erkannte Herr Son dermann seineeigene Gattin Meerschau mp fei sen, lange deutsche V seifen, Cigarrenspitzen etc.. bei Wm ??nöo. No. 159 Ost Wasb'natn Str. Frage den Knaben wo Carlsbad ist, so kann er dir antworten, daß ein Theil davon in jedem Apotheker. - Laden zu haben ist. Die natürlichen Carls , bader Wässer, sowie da ächte CarlSbader Sprudel'Sal; werden zu Tausenden im. portin und von allen Aerzten gegen Hart leibigkeit,. Magenleiden, Blähungen des Magens, Magencatarrh sowie alle krank haften Erscheinungen deS Magen, Leber und Nieren empfohlen. Verfehle nicht es m versuchen. Die ächten Wässer und das CarlSbader Sprudel-Salzmüssen die Un terschrift von Eisner & Mendelfon Co.-, Imports von Mineral Wässern, 6 Bar. clay S??ew Fork, auf dem Halse einer l -k. e jeocn ylajqe lragen. . . ffettletbiakeit. Dr. Schin-lerBa na' n(aitento(T Reducti onvp i e n habrn sich als da? oor&nQli tfle Mittel eci A'tiuuiflfch d'wävrt. r. Schindler Barna ' ist eine anerkannte Autorität in allen diesen Fäl ! lest. Königin Jsabella. starte eist inaer. Grakin Valkkn und tankende be. rühmte rerlSniichketten t,aben die Wirkung der Marie Hansstängl. Opkrnsänarrin. Stuttgart.! schreibt : .Jniiegend meine Photograph,?, wo ,ch (inS.ntll k. a?iy...a: ... 1 ii" ii . rr t- - ,cien vireuirr. mache. Sollten Sie damit nicht zufrieden sein.!' so will ich bnen eine spicken, wo ia noch im HScisten Stadium war." Weitere Information er. hsinntlilfl -Ihr.n n:4hifrfitn&nill.n II sCI.,.
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