Indiana Tribüne, Volume 16, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1893 — Page 9

C;ft4ff tlflllLI ' 'tn Indianapolis, 2nd , V i'lpril 1893 Wie der Kleine zum Teufel wurde Von Cito Erich Hartleben. Mit meinem Freunde, dem Kleinen, kann ich heute kaum noch rede". x ist mix über den Zopf 'gewachsen. Er i,t jetzt Neserreoisicier und ich bin noch im vier überzeug er Neichölrüppel; er ist einer der beliebtesten Referendare un,erer gemeinsamen Vaterstadt und ich habe in zwischen diesen bürgerlichen Beruf, mit einer lohnenderen' Beschäf lgung dertauscht, flem Wunder also, das mein freund, der Kleine, jetzt, wenn auch mit Wohlwollen, auf mich herabfiel)'. Vor fünf Jahren war daS. anders. -7. Jöz war in Berlin zu hohen Etmestern herangereift, stand kurz vor dem rnündlichen Ezamen. und er kam all blutjun -ger Fuchs, eben don der Schulbank zun ersten l'.al au der Provinz nach Berlin. Ü8 war natürlich, daß ich damals noch eine 'gewisse- Amori äl bei ihm'geno?. O schone Zeit Tie (Äe,chich!e. die ich erzählen will, spiele einige Mona:e später. alS.pie rorige vom abaerissenen Anopse. Sie ist mir dabei wieder emaefallen. (3 hieüe übrigen dem Kleinen Unrecht ' 1 AW . . - . .... . V M l j AU VtMMk 1 iqjn, nenn u:on nuuj wem vvmsu uiu.siimen wollte, daz ihm etwa damals dai nö h'ge Eetbstbewuglsein gemangelt Halle. Im Gegentheil! Nur besag eS noch nicht diese rernichtende Schär. e der socialen Ueberlegenheii. es war harmloser es war vciwiegend sittlicher Nalur. (Gleich am ersten Ädend. nachdem ich ihn von der Bahn geholc und in ein ..echtcö ' Bierlokal gefugt halte, hielt er mir elwa folgende ede: )la, Tn altes R , man Hort ja nette Tinge von Tu! .Tu fchamst.Trch wohl gar nicht mehr? A.'enn man den Ml ansteht'. ES ist nicht auf eine Kuh haut zu schreiben. wie, fchnell eS mit ihm tergad gegangen ist! Ein keusch wie Tu: Zwar: stinlend faul warst Tu ja auch schon alS Pennäler, aber immerhin: Tu berechtigst doch zu einigen Hoffnun gen. Sag'.e man! Ich uiun allerdingt d meiner Ehre bekennen, dag ich nie daran geglaubt habe. Prostt'.Ter Kleine, wenn er so loSlegte, ter setzte mich stets, mit Nnseh'.barer Sicherl.ert in die rosigste Voinie. Ich vergaß alle Eiamenssorgen und wir stießen laut-, lachend die Kruge aneinander. . .Gott sei Tank, daß Tu jetzt da bist. Kleiner! Nun kann ja noch Alles wer den." TaS ist zu , spät! , .Bilde Tir nur. keine Schwachheiten ein. Tu bist nun einn-al in den Sumpf der Großstadt rer sunken : Tir hilfl lein Gott mehr! . ES war unvergleichlich, mit welcher pathetischen Lüsternheit der Kleine den Sumpf der Grotzstadl betonte.' Er rvollte ihn ja doch immerhin erst kennen lernen, die'en Sumpf - .Aber ich nill Tir sagen, woran das liegt, wodurch Tu so wett gekommen bist und weßhalb mir das nie pasi.ren kann!, iiienn Tu so wie ich mit einer verstehst Tu? : einer reinen und keuschen iebe im Herzen in dieS Veben hier hineinge tcn: ni c .1 wärst.... Aber das muß ich Tir ja erst erzählen '- Und nun. mit, seiner gallopirenden Cf seuheit, stng er an und' erzählte'. ' Also er hatte sich verlobt. Heimlich, aber natür lich für s Leben. Auf dem letzten Puma nerbaU. Tcra hieg sie. Sie war nein., aber wirklich! das reizendste. daS lieb' lichste Geschöpf von der Welr. Und d..bei klug und riesig gebildet! Sie spielte Kla vier und malte ,cgar! Und da! ei war sie erst Siebzehn! D, ich brauchte wir nicht einzubinden, daß ,da,S alles.Eänse wären die.e anständigen Mädchen. ES oäbe gottlob noch Ausnahmen! freilich müsse man sich die iühe'möchen. sie der . auszusuchen ' Nun kam ich wieder dran: .Tu natür lich, schnauzte er lcS: Tu, tn die er ewi . . . . e ? . tk. . m c gen kiimoixlzare an lerne y nun. Tu glaubst, weil sie zurückhaltend sind niünen sie gleich dumm sein Tu hast nur nicht gelernt. Tich mit ihnen zu unterhalten! TaS ist das Ganze'. Nach diesem Ausfall gegen mich, hielt er-innc und beschaute mich herauSior dernd mit seinen in schöner Begeisterung funkelnden Augen. Er hatte überhaupt inen hübschen Kopf, an dem ich immer meine Freude haue. .Ich weiß schon, sag!e ich restgnlrt: ich rveiß schon. Tu rvlrst ein Mandat unsern orauistrten Tantenschaft in der Tasche trafen. Gesteh'S mir: Tu hast den Auftrag, mich lebendig eder todt in die gute Gesellschaft zurück zuführen.. US ist ein Preis aus meinen Kopf gesetzt. Unter demVorwande, hier in Bertin Jurisprudenz . studiren zu .wollen, kommst Tu in geheimer Mission der allitt' co lnoialisatricc. . . .Tu bist verfolgungSwahnslunig. Ich saae ja: bei Trr ist nicht? mehr u wollen." ' .Tu beruhigst mich. Prosit." Ljr tranken und er fuhr in der Beichte seines HerzenS fort. Sie liebte ihn natürlich ganz furchtbar. Wenn er sie süßte, wurde sie wie rasend. Er sah da so recht, wie leicht eö kyalsächlich' ernem scanne ist, )int UKacql zu" m!gdrrauen. . Zte da? wirklich gar lein Kunststück ist. Aber um so elender ist eS auch! Gott sei Tank: bei i:.m war sie sicher. Er konnte 1 ch beherrschen, er war lein 'ump! - .Tcnnernetter.. laß . dieses tkelhaste (Zinsen au.,Teiner LissgeEr 'chluS auf den Zi,ch. Ä?ir waren beim dünnen. Ja, weißt Tu, lieber Kleiner, meiv Lach,!n ist ja nur der fioige- Leider schein 1 eines hohen Glücks. pttv.'u, fcaj ia mir nicht aj gr,rcrd iWa tir, ttm -Jitxttn. daS Geichik gebracht ein aau-$ ccä Glüdi. i44,ait' Cer Lceu ' . cicen. E 1 n titltitraum in atitx i'Mit unsagbarer C'erina,ru 1 Blick und Ton sragte er mich: T'udlq lest wohl immer noch ?- 1 .Ach ial- erwiderte ich nit einem Seufzer. . . . .Merkwürdig. Und immer noch an bis verschiedensten Weider natürlich.-. .An die verschiedensten Weider.-.Pfui!- ' " ,..-.. s.tr Stoff war ausgezeichnet, wi, brachten es beide aufredn l,kn, wurde immer arorartiaer. lk, idm Huts Ans' SUcti.' C4-3r

Mdimia

Geschmacklosigkeit gewesen. eZ nicht zu"'' se.kdar," ohne daß" er es -wußte, thun. Ter Abend war so lchön. .j. Er hafl.e seine, limgeduna.völlja vergessen. --.Ueberhaupt. weißt Tu:' Glück nruö' Ich muß sagen, daß mich daS ordent

ein junger Mensq haben, Glück! Tai , st Alles! Und dann natürlich: mao darf auch kein Hornochse sein! rechten Moment zufassen uud, waS man' !,at. festh.alteu daS istdie aanie Kuok.l

rind das lav' tßj los tau cH XU

szaett. r,. - ji3it tranken immer noch 'sehr die! pith?. Schließlich fuhren wir aber doch hoch erfreut nam Hause. Er schlief die Skacyi dei mir. Morgen früh troü'.e er sich ein, LLohnung suchen. . I'. ' Nach dieser ersten erhebenden Antrittsieier horte ich volle acht Zage nichts vom Kleinen gar nichts. ...Aik'ersten.Tage dacht.ich:.AHa. .zetzl siedt ix sich ernmal den Sumpf an.' abei bin ich überflüssig. AtS oder ein, banze Woche verging, ohne daß er etwa! ton sich merien ließ, da wurde mir bu Kr. a Alt denn doch bedenklich und ich tele praphirie an seine Mut:er nach .'elne, Ud.ee. , NachmiaaS erhielt ich denn anch bu gewünsch'.e Trahiantwort. Sie lautete.' Klei.ler wchnt Zieckstr. COJ:il . Ade, bitte. rütiett. Sie nicht daran.öohl eine.halbe Stunde lang laS ich . eS wi?der und -wieder Kleiner wohnt i Zieckur. 3,j Aber bitte rühren Sie' n-'cht daran.- ' " " ' 1. 2vslJ, zum Teufel, . sollte .denn lai heißen? Max iÄ wirklich schon htfrtn ntg geworden von dieser EramenSbusi'elel yher lag eS am Teit? Woran sollte ' ich' denn mchl rühren? " ' ' ! Ich fudr din. Tieckstr.3jZ!. Als . ich dieauSthür öffnen wollte, schauderte mekne n unwillkürlich vor der Klinke zurück. . n I Ach Unsinn, sagte ich mir: Du wirst, . auf Telve.alten 2aqc . noch abergläubisch werden!" mr. - Und muthig griff ich zu und öffnete mir . daS HauS! . . ' ' - " - C : .s i trnninf ' IkUk III IIUI 111 iivivu Ebambregarniezimmer, die dazu erson nen zu fein scheinen, auch dem philiströ festen Musenjüngling die Augen über die Vorzüge deS KneipenlebenS zu öffnen. Bon dem mikleidSlolen Oeldruck Seiner Majestät- bis r.erab zu den violett.plüsche,. t t .. t. " . Mlt.l nen i louiatuja- war ui viutiuu, roaS zum Interieur einer solchen Bude- . nuwmal gehört. ! Tie Unfreundlichkeit deS JlmmerS wurde noch erbökt urch.daS abendliche Haldunkel. Eiv Studierlampe schien. diesen Räumen unbekannt. ZLie ein Schatten von der Wand löste sich der Kleine schweigend anS den dunk len Tlesen des. SophaS und .starrte mich an. .Mensch, mach' doch Licht!- rief ich ihn an.' Mir war direkt unheimlich zu Muth. .Licht? Ja so - . Ich- erschrak. War daS die Stimme des Kleinen? . t , . Er ging zur Thür und Vief nach einer Lampe. , Kleiner. waS sehlt Tir?" . ' .NichtS..WeShald hast Du Tich die ganze Zeit nicht, seden lanea?,-. ..... .Ich habe gearbeitet..,Tie.Witthin,kanr und brachte ein Stearinltcht. das sehr schlecht brannte. Ter Kleine fuhr sie ärgerlich an: ' .Weshalb dringen Sie keine Lampe?" ' '".'IÄ habe bloö zwel. 'Sine brauch ich und eine braucht der andere Herr. Sie sind ja doch nie zu Hause." '.'Tamit.ging sie. -..'- .Hm.- Wir setzten unS beide an den ovalen Söphatlsch mit der schmutzigen gehäkelten Tecke. 2 er Kleine huste.e. Ich betrachtete, ihn. Möglich, daß das. unrubige flackern des elenden Licht ftumpfs mit daran schuld war jeden ,aUS sah ex gräulich auS... .graulich! .Kleiner. naS fehlt Tir denn?" wie derl'vlte ich eindringlicher. . .Ach. komm?!" fagle er. .Hier können wir ja doch nicht bleiben. EchaurioeS Loch, hier. Hab. auch schon nieder gekun digt. Komm', woll n aeh'n. Er .such e nerröS nach seinen Sachen. Wir gingen. -Ans der Straße sagte der Kleine: .Tu, woll'n wir nicht in, die blutige Lampe ged'n?.Alutige'Lampe! WS ist daS? ...Tingeltangel ohne . Eutrce S' wird gesammelt hier gleich in der Nähe.-' - ' ' - - ' ..Na, weißt Tu,- sagte, ich .und be trachtete ihn so scheu von der Seite, .ich 'kann nun eigentlich nicht behauv .. ' ' .Ach thu' doch nlcht so,- schnauzte er mich an. Zum ersten Mal kannte ich .meinen. Kle.men wieder .und.seuizte er leichtert auf. .S' is ja löcherlich, wenn ein Menfch wie Tu stch uch noch zieren willl-, ...... . . ' . .'. . .. ' .Aber Kleiner, ich habe Turst nach 'etnent guten Glafe Bier, babe außerdem noch nichts gegessen,'..Ach Unsinn!.. TleS siumpffivnige Numsiyen in der Kneipe da? konnt' ich 'zu Hause auch schon. ' Hier will ich doch merken,, daß ich, in. der Vroßstadt bm.- ' .Na also gehen wir schon in die blutige Lampe.-, Als wir dort ankamen, bemerkte ick so gleich,' daß' der Kleine 'hier berettS aller Stammgast. war:., .-. . ..t,,. . . .N' Abend,. Herr Toktor, n' Abeud. HerkTottor..'.- ' - . - Wahrlich: erhalte seine Zeit nicht verloren. t Famose W'adeü,"waS ?- " .Aber Kleiner!- ' , .Was. denu. ?.-?-. Donnerwetter Mensch - ich hätte nicht gedacht, daß Tu ein solcher Heuchler wärst! Tag, Emmy!,Mit der Miene deS soureränen Wün. ,llngs nickte er einem 'unglückjkchea Be ,chvp,e zu. oas allerdings ganz als Wade gedgchtn.sein schien.. ..Sie .lächelte me lanchollich aus ihn nieder. ' . TaS Lagerbier, war natürlich nkcht zu trlnIeik.Ter Klavierspieler hiett daS alte Pianino offenbar für noch nicht der stimmt -genna 'und 'haute konfeauent da neben. Tie Waden-hatten nämlich keine ITTi.! - v - . rlmmr uns lern !.aienr. . . ... ; ''Tazü'lam:-daß auch der'Ate'ine völlig ungenießbar war. Kurz, als fchlieklich sogar noch eine .seriöse-, Sängerin daz i 1 nVtt A ? V st r -wiuui vcincy, wie iqic qoyere unn branche.dnrch lange Kleider, maritte.da wurde is mlr denn' doch zu bunt und ich beschlo zu gehen, sobald diese Tome auSgesunge. hätte... t .. Eie sang natürlich daS schöne Lied- . .. , 4! , . . 1 . : V ....... l',". .4 ,...,.' ,ur einmal blüht . Im Jahr der Aiai. Viur in 1 ...... 1 . .4 , Mal im Leben die Liebe!' , Trotzt der 'endlosen- Vokale ar'fU schllelztich fertig geworde. Reicher B:i ,au ivtzule iic ch wandle mich zum Kleinen. Aber waS sah ich da! TaS Kinnauf-die Jauste clestützk. saß eV da. sah rn sein BieralaS und die bellen Zhränen lieiea ihm langsam über die Hnff!tlHt :H'! i .'. ..ll Backen.' ' eriklne rvernre: van leite wem llch erschütterte. ' "Tenn wir' aS mit solchen burschikosen ZZreundschasten ist : uulre'theitt dre HreueZ' aber' nur selten uS Leid. Schon aus dem elnsachtn GrÜÜVe'.''rötil.... Du Ueber (Sott, nup

a:, was hat denn fo eltt lungsies Qctr.w er für Veiö? .Kleiner! Nu fei doch nicht so bornirt, sage mir doch, ivaS Tn hast! Er aii'.wortele nicht, aber nach einsgem Schweigen zcg er einen recht zerknitterten Brief aus der Zafche und reichte ihn mir, ohne mich anzusäen. Ich las. Ter Brief, der an jenem Abend tu meinem Besitz übergegangen ist, luutete folgendermaßen: Lieber Freund: Seit Tu fort bist, war eS mir gleich so merkwürdig. waS ich aber erst nicht wußte, neshald. Mama hatte zwar immer schon so gesagt, daß Pastor Schulz ein prächtiger und braver Mann wäre, aus dem man sich verlassen könnte unö er tät e auch Vermögen und schon in sc jungen Ialzren eine feste Anstellung, aber ich Halle darauf nicht geachtet und Tir deshalb auch nichts davon gesagt. - , Lieder Freund, an die letzte Zeit und den Ball bei Seemann, der mein erster war. werde ich immer zurück denke müssen. Iz ds waren schöne Zkitkn. .... '-i'cch kie sind nun vorbei!". . Ler weiß, ob wir unö je in d.i'.m Le den wiederiehen, daS sagte ich Tir schon, beim Abschied, nicht wahr? Ich weh nicht, ich Habe immer eine Vorahnung ge habt, daß sich uns unubers'.eigdare Hin derniste in tci Mtg legen würden, worüber Tu mich aber stets au lachtest und siehst Tu, nun sind sie schon da, denn gestern hat Pastor Schulz schon mit Mama gesprschen. - '' Ich leide eu setzlich. denn Tu. siehst wohl ein. daß wir unter diesen Umständen nie auf eine Vereinigung rechnen können erstens liegen bis zu der Zeit, wo r. heiraten konntest, doch noch etliche ;:ahvc und dann will auch Mama, wie ich wo!)I gemerkt' habe, durchaus Pastor Schuld .und wir .rauhten, unö blos die schrnste Jahre unserer Jugend. Man muß sich eben, über AlleZ zu trö sten suchen ui'.dott sei ?ank bin ich ein, Natur, die sich schnell über el aS inwegsetzt, was ihr doch unendlich schwe. wird. weShalb ich auch die Schrift zu ent. schuldigen bitte, ich schreibe aus dem.Post. amt und habe deshalb nur 5 Minuten Zeit. Tieselben xtt, wo wir so gtückiich waren, alles mahnt mich an Tich und rch ...Lieder Freund: Bedenke, wre sich auch an uns Scheffel'S Lied bewahrheitete: .Behüt' Tich Gett. kS wär' zu schön gewesktt. Sebüt,'ich tt. i hat ,ttcht. sollen sein.". Ja. eS wär' zu schön gewesen! TieS ist wahr und wer weiß, ob Tu nicht da durch auch Teine. Studien vernachlässigt haltest.. . . .Nun Adieu. Gott behü:e Tich. Wir chollen beide den Schmerz unterdrücken. Zo groß er auch ist, und Niemand waS 'erken lassen. ' ' - Teine tiefgebeugte . -i ... . Tora. H. S. Ich erwarte keinen Brief mehr, denn wozu und gebe mir deöhaib leine andere Adresse . . B. . .Tora beiß, die Kanaille'.- murmelte ich, nachdem ich zu Ende gelesen hat:e. Ich war ehrlich rvu!he.:d und zerknitterte die schon öfter zerknillerte Epistel meiner itikS noch einmal. ' " Ta hast Tu's nun mrl T einen anslan' iaenMädcken! das istesja: geheirathet rooueu. sie sein, die Bestien. Und weiter Nicht. .iA! Psttl cunei:..Ter Kleine richte. e sich an meinem .orne seeillch Nlever aus uuo uverwano seine se'Zlimentale Regung. Er schlug derartig mit der aust an) den i,ch. dag l'iöi alle Will ' Nach uns umiah. Ader daS störte ihn nicht, sondern er rief, er schrie beinabe: . .Ja! Ja! Tu hast Recht Qh. da muß man. da muß man ja schließlich zum Teu?el werden! Zum Mensel: Wenn feldit ein Mädchen wie Tora .... ' . & ä e 11 Ich! annst -iü venn uveruaupl fassen. waS daS heißt? Tora! loial" , Tie Leute an den v.ebenlifchen wurden unruhig und einige ziichten. Wir thaten, als bemerkte wir es nicht. Ich sagte: . .Ja. ja: ausgerechnet Tora dieses seelenvolle. Madien. - .Ach, ich verbitte mir daS! Sie war durchaus nicht feelenvoll. TaS hat sich jetzt gezeigt. Qifci e denn aus der Welt eine größere Gemeinheit, als sich in die ser Weise.... sa mir nichts dir nichts. .. mit einem anderen Menschen zu verlo den? .- Ich verneinte diese Frage, nach bestem löewisien ' er schlug trotz der bereits ge reizten 1 mgedung . ieder mit der Faust auf den-Tilch und riei: . . .Und noch dazu mit einem Pastor!Nuhe! rief jetzt eine Stimme. "- - Ich sprach desiiald ctnaS leijer: .Na, weißt Tu, Kleiner : daß eS ein Pastor ist,- das ist nnn meines ErachtenS in dieseni Falle noch lange nicht daS Schlimmste. Für Tich nämlich. Ich wenigstens' würde in Teiner Stelle aus diesem Umstände sogar noch eine, gevisse Süßigkeit saugen.. .-.Wieso?- " ' .Ja, ich bad sie ja zwar nie gesehen, aber ... ., ich kann t mir doch ganz gut vorstellen alt Frau Pastor. Morgens melkt sie die diversen Kühe. NachminagS stopft sie ihrem Herrn Gemahl die lange Pfeife und zwischen durch wird gelobt und gewaschen. Sonntagö kommt Besuch und so weiter. Na. und dann : die Kinder! WaS glaubst Tu! Man hat mir erShlk daß sie in solchen Pastoren famillen überhaupt nur nach Tuyenden gezahlt werden, daS sei Teine Nache.TeS Kleinen Augen leuch;e:en in fanalisch er (Slutd. Er schrie: Ja. ja! O daS ist ihr recht! TaS ist ihr recht! TaS ist lhr rechi: Ta Hai sie sich waz Nettes eingedrock.!- , . .Ruhe! Zum Tounecwetker!- Tie Geduld deS 1 ublikumS war gerissen.' Von allen Zischen er.olgtenZurule. TerKleme ah sich herausfordernd um, der Grimm einer Seele lechzte nach thaten: ' -Ta trat ein lunger. elegant gekltldeter. untersetzter 'err ai' uns zu und theilte unS höflich mit, daß der Wirth unS bitten ließe, entvieder un,er Hrira.gesprach et waS leiser zu lühren, oder .Halt die Schnauze, verfluchter Esel!-. schrie- idn der Klelue an. Ter aus. diese Worte folgenden Vox fälle erinnere ich mich theils nicht genau, theils sind sie weder für den kleinen noch für mich in dem Mae ehrenvoll, daß sie einer besonderen Aufzeichnung würdig er schienen. - - . u unseiem Unglück war daZ Strafen. Pflaster an diesem Lage gerade kervorra aend schmutzig, so daß ein Troschkenkul scher unS unsere Bllie um Ausnahme rundweg abschlug und wir den Weg zur Bude deS Kleiue'n liesdejchZmt zu Fuß machen mußten. Wir mieden die Nähe der Laternen so gut eS ging. m. .TeZ Geistes Wegwurf in ein Meer ton Schmach - ' Tieie 'trSzeZle knirschtr mir allabend lich wie Sand zlvischen den?Zähnen, wenn ich erschöpft von dem Auswendiglernen juristlscher WeiShtiteneinsSttef. Ewar

darf nicht sagen, darr nrchl einmal eine Thräne vergießen, die mir doch gewiß Er leickteruna verschaffen würde!

10 rriit Mi! mir gekc,'.7n-en. daZ Mir selbst der Schlaf keilie ittl-e melzr brachte.' Im raunie kehr en it nieder, dieze scheußlichen luige.lzüme. die e echlölegl ic. Kiltes Nachts ilwachle ich fchneißgkdadet: ich war behaglich in eine alte licce jlneiie finge. rettn und jaud da statt der guten Mädchen Emmy und (rele. necitgazrl die (mpkv.ensis und die Surersicieo... Endlich an den den dcö März, rcll' bracht ich dann-' .daS Unmögliche - Aus der Aiampe vörm Kammergericht stand der Kleine. Er schüttelte mir gleich gerührt die Hand: .WaS der Preu'ische Staat sür'n Pech hat . - . Als Crt der nun folgenden Sitzung wäblteil wir daS alte KemxinSki.fche Lokal in der Fried. ichstraße. Ich muß bei die fer Gelegendeil um Entschuldigung bitten, daß die von mir erzählten Getchichten sich eigen lich immer in irgend welken .Lola len- zutragen. Mir fallt daS sceden sei der aus. Aler ich darj wohl hofen, daß Niemand fo böswillig ist, aus dieser Thatsache, die sich ein, ach au meiner cb jekliren Wahrheitsliebe erklärt. Schlüjje aus meine subjektive LedenSsührung zu ziehen. .Nun. Kleiner naS blickst Tu so trüb und so bleich ? ct die Wunde sich noch nicht geschlossen?" . - .Ach. Tu meinst nezen Tora ? Tenke

zar nicht mehr an sie. Ist mir so gleich güllig!Na. denn zei doch veranugr. Was ha'.l Tu denn 'c ' .Ter Sekt ist mir zu süß..Tu bist einesausti'che Natur. Kleiner. im Sekt verschmachtest Tu ach ötheiu wein. . Aber meinetuegen....Bei einer Flasche olianniSberaer beb sich die Laune des Kleinen. Al.er nur vorübergehkttd: alöbald rersank er in seinen iUn?pssiNu zurück, so las ich schließlich ungeduldig nurde. :,um tuiel. lch have te nun quiiiuc lich satt, Teine eirigen Seelenzchnierzen. Was in d?nn nun wieder: atie. 1. ein Gott tue gedacht. daß, u Tich fo scknell zum traglichen Genie entwickeln würdest. LoS' !).ede wenigstens !- Ter Kleine tuhr jtch durch seine Locken. die er damals noch nicht zur Lieutenants' srisur depomadisirt hatte, und sah mir treuherzig und traurig tn die Augen., .Weikl Tu.- saae er langsam, .ich hab eS früher immer für eine Phrase gehal ten, aber jeyt merk ich. daß es doch nch tig ist. nämlich daß einen das Leben schlechter macht. TaS Leben und vor Allem die Weiber..Aber, lieber Kleiner, da steht ja schon im alten Testament.Ta nurde er patzig: .TaS nei ; ich nicht! Geht mich ui'ch.c an! Ich bin kein 'Sde - Tarüber ließ sich nun sirei.en. ?'a einigem Schweiz:!! mix er c: ?!äinlich - ich Tir ei::e ': schickte krzäblen .Nun ia, natürlich. Taraus wart lch ja schon lange. Also wo hast Du sie ken .ien gelernt ?- .Aus der Straße. ES war windig und der Hut flog ihr fort. Mir gerade in'S Gesicht. Ach. ich sage Tir.'...Er trank sein GlaS au?. .Thekla von Brcigh heißt sie. Ihr Vater ist als Hauptmann bei Königgrätz gefallen..So? Wie alt ist sie denn?" .Achtzehn. So so. Ta? muß ein sehr tüchtiger Cfficier gewesen sein..Wieso -r Na. er muß doch zum mindesten eint ganz ungewöhnlich nachhaltige Wirkuug ausgeübt haben....- . .Ah.... ja so!.Na, aber daS macht ja nicht. Wenn eS sich um die Aufgabe deS AlterS han belk. sind solche Rechenfehler verzeihlich. Nu mal weiter !- .Ja. also ihre Mutter lebt alS Wittwe in Torgau." Natürlich sehr ärmliche BerHSltnine.... von Jahr zu Jahr werden sie schlechter. Schließlich sah die Mutler uur noch einen Ausneg. Ein alttr Freund ihreZ MauneS,. ein Major von Soundso. Wittwer. Va'er ro. drei Kindern,, sehr wohlhabend, bewarb sich um Thetla. Da er ater alt und häßlich rvar. Halle sie ihn abfallen lassen. Trotzdem kam er immer wieder. Wie nun die Noth am Höchsten war, redete die Mutter so lange auf Thekla ein. bis sie nachgab und Ja sagte. Sie ronnle l nicht mehr retten. . Ter Klei schien von seiner Erzählung selbst erßris.en zu sei?.. Er schwieg und leerte wieder sein GlaZ. Ich störte ihn nit. . sondern waitele. bis er fortfuhr. .TaS war an einem Abend gewesen.... wo die Mutter sie herumkrieg e. Am an dern Morgen sollte der Major kommen uud ....'und de Nacht ging sie durch..Turch! .Ja. hierher, nach Berlin. Sehr brav, nicht nahr? Sie ,voll:e sich nichl vertäu fen la .en.- - '.In ' TvZ'gau. Jawohl. Sehr brav. Aber waS i.at sie hier 'angefangen? Wie lauge ist sie denn hier?.Erst wenige Moia:e. Bisher hat sie sich daron ernährt, daß ste die Schmuck' jachen, die ihr der Major in der letzten Zeit gesck-entl hatie. eins. nach deuraudern verseyte..So. Nun uud neiin sie mit diesem bürgerlichen Beruf zu Eude ist lraS dann?- ' . . , 5a, daS ist ja eben der Haken..Ach so nu kommst Tu. Lag Tich nur uicht noch rerfetzen.- . Ich hatte die Gesühle deS Kleinen der letzt.- Er wurde grob. ' .5v enn ?n alles Rindvieh lein Gefühl wedr im Leibe hast,' so ist daS schlimm ge nug und Tu solltest T ich waS schämen.- . Tieser plötzliche Hinblick auf- meine Persönlichkeit erinnelte ihn daran. daß er noch gar nicht aus mein Wohl mit mir angestoßen ' halte und so wurde er ganz vermittelt sentimental. Er wünschte mir alles Guie und Liebe. vrieS in n armen Worten mein wohltem perirleS leichtschlagendesHerz und schließ lich kü ten wir unö. .Nach der Verleger! eitSr ause. die diesein Uederschwang der Gesühle folgte, nahm der Kleine wieder daS Wort: ., .Weißt Tu. es ist ia zu traurig. Sie hat sich die letzte Zeit fchon laum noch durchschlagen löniien. Als ich sie kennen ler te. hat e sie bereits Alles r ersetzt oder verkaust diS auf das Kle.d. das sie auf dem Leibe trug. Schrecklich! . So lau weite sie ahnungslos dem Abgrund zu.Welchem Abgrund?-. . . ' .Na aber Mensch? Bedenke doch! ' ri- tet t.t L."t.:j. . ; rxi . . ' . f. . vcic in irur guoiujr eine lajianic, ciaitt sche üigur. Eh' sie Jemanden gesunden hätte, der ihr aus reiner Menschenliebe hilft...- .'",'. , . . - .Hm. Ja so. Ich verstehe. - Nun. und Tu..... hast ihr also .... auS reinea Menschenliebe gekvlsen.? Ter Kleine versank in ein, düstere Schweigen. Tann sagte er. ohne mich anzusehen, mit gedämper S'.imme: .Nein, da? ist es ja eben. ' Wie ein rich iger Lump hab ich an ikr gehandelt. Sieh 'mal. Tu utnß Tir eben mei nen Gemü hSzustaud vorstellen, wie er damals war nach, diefem schmählichen Brief von dec. Tora. Ich hatte , eine Wulh auf die ganze Galion. .Hast.Tr Elrlndberg ge.ejen- -' -Jawobl.- ' - i,V 1

. VJiü, also öänn wiikt Tu sä uuaefähe wie ich eS meine. Wie ein erstickter Schrei nach ache jan es mir in der Kehle. Ich mutz.e ihn um jeden Preis los werden, dteien Schlei.... ich mußte de? Nation einmal zeigen', beweisen. waS eS eigent tich heißr. einen Teufet auS einem ge macht zu haben! Sie war so argloö. ?lm dritten Abend, nachdem wir im Pfchorr gesessen ha ten.... sie hatte eine Portion Gänsebraten gegessen er zählte ich ikr. ich haue ihr ein feines sil bernes Armband gekauft. Halle eS aber dummer Wei'e zu Haufe liegen lassen. Aber wir gingen ja o wie so vorbei und .... ..und la könnte sie sich ja beider Gelegenheit gleich 'mal ansehen, wie ich eingerichtet lväre und...-. .Allerdings teuflisch!-, -Gemen. Gerade wo se deShalb vor. Hause ausgerückt war. Einfach gemein. Aber daö Schlimmf.e ist: ich gewöhne mich und sie an . .. diese Gemeinheit..Kleiner, kleiner wo sol! da? hin?Er lachte hrhnisch: ' .Hö! Wo das hinsoll? Ich sagt' eZ Tir zchon: man wird eben von Tag zu Zag s.i.lech!er. Ich seh eZ schon kommen ich nerbe noch so wie Tu..Ent.elich! Aber kann man venn dieieö iii'.e Mädchen nicht mal kennen lernen?-' .'ja. Thella ist zwr sehr scheu - aber rfsen g sagt: ich. möch e fcgar fehr gern, daß Tu sie kennen lernst. Ich bade manch mal daS Gefühl. . . na wie soll ich sagen . . . daß ich doch noch recht jung bin. Uud dann... ich weiß nicht, ich werde aS mir fell er nicht mehr gescheut... waS soll nun geschehen ? Müßte. ich nun nicht eigentli Ernst machen?.aZ für'n Ernst ?-, '.Nun. ich meine. alS Ehrenmann .. .

sie ist aus guter Familie ... ichkann ihr doch keinen Vorwurf daraus machen dak ich 1 e renukrt bade.lim Gotleöwlllen! Kleiner! Tu hast lkr doch nicht schon was renvrochen?" .Nein, daS nicht, aber . . . ich.kabe ihr schon davon gesprochen, daß ich sie zu lyrer Multer zurückbringen wollte." .WaS sagte 1 e dazu .Niemals! Sie zitierte förmlich vor Schreck. TaSKlud isl ja ivrerschuchtert..Na gut. Nu versprich mir mal., daß Tu nichtZ weiter unternehmen wirst, be vor ich se nicht lenuen gelernt habe .. . ortt ill :" Er re. sprach eS und wir verabredeten uun, daß ich in ich am nächsten Nachmit tgc, wo daS Fräulein von Broigh zum leinen tonimen wollte, dort ebenfalls nerwarlet elnilellen sollte. Tann wur en nir mal ein ernf.eS Wort' mit ihr eceii . . . urerl.aupl mal sehen. . . . V. rim .andern 'borken erhielt lch elnen Brles vcm ater des Kleinen: .vste wissen 'daß mein Sohn eine chronische Neigung' zu Verlcbungen besitzt. ' Ich habe in der Beziehung schon Manches mit ihm durchgemacht, und bin an einiacS gewöhnt.' .Schon als Un'.ertertiauer war er mit der Köchin einer befreundeten fta milie verlebt, seitdezn iiiid die Geschichken weniger auzre.eud akivcrden. Es iii nun möglich, da;; ich il) 1 in die er Beiekung rerwohnt hab:, de.'n in seinem letzten Briefe au znich prollamirt und jo'.dert er sozusagen ein p.M.Unelk Nech: ans T'er lobuug. 'er Briej ist in einem so merl würdigen, dlotliz ernnkaNen Ton ge schriete.!. da; ich doch stutzig geworde. bin. Man braucht, lein Genie an Men schenken niß zn iei:k, um .rkennen zu können, daß etrva Außergev'Knltcheö i. ibm voraekt. Es ist nun max ein Bis ami tici von lznen verlangt, jlch dar über zu informiren, denn ich gebe Jdnen ohne Weiteres zu. da'z eZ bisher nichts Uninteressanteres gab alS die periodischen a t ; a s - a l J. hxi. ciiüüunpc.i meine oynrs, iaj uiuujic Sie indeß auch nur darum bltten. zuzu sehen, ob überbauvt etwas Ernstliches Mi befürchten ist. Ich würde dann sofort selber kommen ES aibt bekanntlich unheilbare uartalsfäufer, die bester zu wollen ein thorigtes Unterfangen wäre, ebenso wird.eS mir nie einfallen, einen notorischen. OuartalS-Verlobien. wie meinen Sohn, in. seinem, im Ganzen Karmloien Beranuaen stören. Auch bin ich. wie Sie wissen, kein MännerbundZmitglied'und eS liegt mir tern. den 'Zungen unter eine ittenvoli zeiliche Kontrolle zu stellen; zu welchem Zwecke ich auch am allerletzten Beran lassung nehmen würde, mich an Sie zu ivenden. . . Ader auch Verlobungen dürfen nicht ausarten. Sle. verstehen mich. Bttte antworten 'Sie mir bald. Im Voraus besten I ank und so weiter . . Ter Brief 'machte mich doch nachdenk lich. Ich fützl'e wohl, da sich hinter die sem mir wohlbekannten kaustischen Humor doch eine ernsthafte Besorgnlg vervarg. Tenn ti war. schon viel, daß der alte Herr übeihaupt so einen Brief, schrieb and daß er gar daran dachte, eventuell selber zu kommen. . . . Meine Ungeduld ließ mir daher keine )!uhe und ich kam früher zum Kleinen, ZlS verabredet war. TaS Fräulein von Broigl) war noch nicht da. Ein unbehagliches Schweigen machte sich zwischen unS breit. Eine recht blöde Situation. Schließlich ful.r mich der Kleine an: .WaS 'willst D mit dieser süisisanten Nilpferdsrisage sagen?-' .Aber garnicht. Kleiner. Ich denke nur nach. - Mir ist so, als ob ich gestern im Ezamen gewesen wäre und nun kann ich mich nicht daraus besinnen; hab' ich eS bestanden oder bin ich durchgefallen." .Wahrscheinlich daS .Wahricheinlich.Ta wurde ganz schnell die Zimmer ihür geöffnet und sofort wieder zugeschla gen. Ter Kleine sprang auf und eilte hinaus. ... Er ließ die Thür halboffen stehen und ich konnte hören, waS sie draußen sprachen. Aber Thekla! Sei doch nicht so übertrieben scheu. ES ist ja ein guter, fehr gu ter Freund von mir, einer meiner ältesten und besten. Er möchte Dich doch so gern lennen lernen. Hat mich so gebeten Ich bitte Tich, komm doch:- . . .. Tann eine ausgelegte Flüsterstimme, die deS Fräulein von Broigh: , .Nein, nein, laß mich. Ich' will nicht! Nein! TaS ist gegen dke Abrede! Laß mlchloS! , Tie Stimme . ..? Ich trat, in die Thür und sah hinaus. Und dann rief jch binauö, mit meinem lustigsten und freundlichsten Lachen: . .Aber so komm doch rein. Lore! Ich hab Tich ja doch fchon erkannt. Tu willst Tich doch nicht vorTeinem alten Jugendfreunde genie en.- ' Ter 'Kleine ließ sie loS vor Schreck. Sie entwischte .:. ' - Seildcm habe ich die liebe Lore nicht wieder gesehen und der Kleine, hat sich noch nicht wieder verlobt. ; Qr ist, wie er selber sagt, vollends zum Teufet gewor den. der .die ganze Nation- fchleaztweg verachtet. Jin übrigen ist er, wie gezagt, eln strebsamer Beamter und Lieuteuaar Ux ftesücc. 1 i 1 .1

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