Indiana Tribüne, Volume 16, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1893 — Page 6
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ür unsere Frauen. Toch rbne die Liebe !re die Velt ni-tt die Welk. petSe, Elezien.
D i e H e i r a thZ frage vom weiblichen Standpunkt. Die ersten muthigen Vorkämpferinnen fi'.r die einzig wahre, echte Liebe sagen, das Eheglück hänge niemals.von Titel, Namen oder Geldbeutel des zu künftigen Mannes ab, und es fei tausendmal besser, allein, als in einer un glücklichen (5he. alfo ungeliebt. durch'Z ! Leben zu geh.'n. Das treuherzige Klee blatt verlangt nicht nach Reichthum, nach keinem müßigen, lururiösen Leden, fondern will zu allererst geliebt, sein. Eine andere felbstftändige junge Dame behauptet, da Berufsthätigkeit ! die Mädchen an Entbehrungen gewöhne, j zur Genügsamkeit erziehe, so daß ihnen ' die treue Liebe des Mannes, der Ge- j danke an ein trautes, einfaches Heim , an dessen Seite köstlickr dünke, als Ju-! rockn und Reichthümer. Ein frisch'es Heideröslein glaubt daran, daß das liebende Herz im Ehestand stets seine Fröhlichkeit bewahren, die gegenseitige . zärtliche 'Zluszprache alle lärmenden Vergnügungen außer Haus übertreffen müsse. Unsere kluge, später oft genannte MülerstIchter,'weiß aus eigener Beobachtung. daß die Jagd nach dem allmächtige'n Dollar 'Herz und Gemüth verflocke und es nur ein wabres Glück .i f. . va CN . v I tjuue, uui xcucu yciuuyii luaiuc, ueueu es beschieden, ihr Ideal anzutreffen und das Schönste und Edelste, ein glückliches Familienleben, zu begründen. Hoffentlich hat das Fräulein, nach)e:n die Heiruthsdebattc ihr das Ideal in erreichbare Nah: gerückt. Veranlagung, ihreu Ansichten auch im praktischen Leben treu zu bleiben. Ein.' scheinbar mit dem allerbesten Herzen begabte echte Tochter der bruverliebenden ladt versichert, daß jede brarz -Frau die Puysucht ablegt, sich freudig in alle Verhältnisse fügt und mit zartem Sinn die Sorgen vom Antlf? des Gatten zu verscheuchen 60 strebt sein wird. Unsere liebcnZmürrige schriftstellernde Musilfreundin gesteht freimüthig ein. daß. so sehr auch die erwerbsfähigen Mädchen den Werth des Cides und der Freiheit zu schälen wissen, sie doch dem geliebten Manne gerne die Hand sür's Leben reichen uns später als echt zärtliche Frauen stets dankbar für die Erlösung aus dem ein. samen licbeleeren Leben bleiben werden. Andere jungen Damen erblicken in der gegenseitigen zarten Rücksicht das beste Mittel eines dauernden, sicheren Liebesglückcs und schildernden Pla$ an eines braven Mannes Seite als ein reizendes, glückverheißendes Asyl. Wie der andere Fräuleins wollen nicht angebetet und verehrt, sondern, nurzärtlich geliebt werden, und gar oft hö ren wir das Bedauern darüber ausdrücken, daß in unserer lauten, auf dringlichen Zeit auch die Männer nur auf scköne, hohle Worte hören, und manch:?ejcheidene, echte, keusche Emvfin düng dabei unbeachtet am Wege liegen lassen. Eine glückliche junge Frau belehrt uns darüber, daß die Ehe zu dem ge staltet werden könne, was die beiden sür's Leben verbundenen Menschenkinder daraus machen, also auch zum friedvollen Paradiese, in welchem selbst der Manzel an schnöden Mammon niemals im Stanse sein dürfte, die Liebe zu vermindern, das Eheglück zu unter graben. Das urwüchsige Pfälzer-Mädel er kennt in der beiderseitigen Treue und Liebe den festesten Grundstein einer glücklichen Ehe. sie denkt, daß die wahre Liebe stets bestrebt ist, dem anderen Theile das Eheleben so glücklich und angenehm zu machen, als nur immer in seinen Kräften steht, sie will alle roeiblichen Tugenden, besonders Ord nung und Sparsamkeit, in den Dienst der Liebe stellen und so ein trautes Heim begründen, wo nur Frieden und liebevolle Eintracht herrschen. Eine andere resolute Frau geht in ihrem Feuereifer für die ideale Ehe so weil, auszurufen: Derjenige Mann, welcher nur eine bestimmte Summe heirathen olle, ist nicht werth, eine Frau" zu haben, das Glück eines Heims" zu gefließen!" Bon einem praktischen jungen Mädchen wird der höchst uneigen nühige Erschlag gemacht, daß bei den . .günstigen Lo'.mverhältnissen dieses Lan des die selbständigen Damen von ih itw Ersparnissen zur Gründung des Hausstandes beitragen sollten, Jener auffallend ideal angelegten Amerikanesin, die nicht das beste deutsche Gram Tnati!" gebraucht, aber woh! das beste Deutsche Herz ih? eigen nennt, ist arm oder reich ganz Rebensache, sie sieht bei htm Manne ihrer Wahl auf edlen Charakter, ebentolche Gefinnung und eine aufrichtig liebende. Seele, denn trenn man aus reine? Liebe heirathet, kann man doch Alles für den Geliebten thun". Eine erfahrene, sicherlich im Leben bewahrte biedere Frau schildert uns das .echte deutsche Weib, wie es. gestählt von der Kraft der Liebe, den Muth und die Ausdauer bt$, alle harten Schicksals schlage zu ertragen, tödtliche Krankheiitn zu bekämpfen, um nur den geliebten Mann iich und ihrer Liebe zu erbauen "Nach zwölfjähriger Ehe gestattet eine andere zärtliche Gattm uns einen Blick in ihr Eheleben; sie hat die Uederzeu guna gewonnen, da trotz der Enttäu schung. Kummer und Sorgen, jene Menschen, die sich in Liebe aetunden. der selige Sonnenschein des Glückes niemals verläßt. . Echte treue Liebe ge (('4 n.!si..v.i (f.' i .". j ..v uui iciuu, ic jyciiuci v'jiuu uiiu frägt nicht, wie viel t dafür wieder er halt, je mehr die Frau beglückt, desto giuailcyer wird ne seid i ein. Die urdeutfche Thusnelda hält all jenen Männern, welche nur Geld oder eine sehr junge, sehr hübfche Alters verpslegul:gsAnstalt- heirathen wollen. eine energisch? Standrede, und ein an deres äußerst vernünftiges Mädchen tvarnt ihre Mitfchwestern vor Gefall
sucht, Eigendünkel und Streberthum, und weist darauf hin. daß selbst die biedere Hand des einsachen Arbeiters ba$ wahre Glück bringen könne, und 'sie wollte das Loos der alten Jungfer dem der ungeliebten unglücklichen Frau vorziehen, welche Glanz gefucht und Elend gefunden habe. Roch eine bis jett Sitzengebliebene(wie sie sich selbst nennt) spricht die Er Wartung aus. daß heutzutage bei einer Verheiratung auf des Mannes Seite hoffentlich nicht zuerst an Kochen und Backen :c, oder auf Seiten der Frau nur an neue Kleider. Hüte und elegante Möbel gedacht werde, sondern daß Beide hauptsachlich bestrebt sind. Einer den Andern glücklich zu machen! Dieses Ideal solle wirtlich leben und nicht sterben! Ebenso wollen wir einer Beteranin auf dem Gebiete der-Liebe Glauben schenken, welche uns als Resultat ihrer dreißig-ährigen Dienstzeit die weise Beobachtung mittheilt, daß selbst die friedlichste Ehe einem Kampfe gegen Schicksal, eigene Wünsche oder gegenseitige Fehler gleiche. Doch könn ten wir Frauen siegreich aus diesem schweren Streite hervorgehen, wenn wir den schmalen Engpaß zu dem Herzen, alfo dem Lagerplatz der Liebe unserer Männer zu erobern verstünden; dieser gefährliche Engpaß sei der Magen, und die strategische Eroberunzstaktik heiße eigene Kochkunst. Zum Schluß ergreift eine denkende Frau das Wort und bricht eine Lanze für das ganze weibliche Geschlecht. Sie liefert $cn Beweis, daß deutsche Mädchen im Allgemeinen weder anspruchs voll, noch vergnügungssuchtig sind, daß die Frauen mit unermüdlichem Eifer der Häuslichkeit, der Erziehung ihrer Kinder und dem Behagen des Gatten leben, daß sie in der Pflichterfüllung ihren Frohsinn, in der Liebe ih? Lebcnselement erblicken. Sie fügt den wohlgemeinten Nath hinzu, an alle Männer, welche im Stande sind, eine bescheidene Häuslichkeit zu gründen. ohne Rücksicht auf reiche Mitgift Umschau zu halten nach einer gcsinnungstüchtigen, für eine gediegene Lebensauffassung erzogene Tochter deutscher Eltern, die als wahre Gehilfin des Mannes, den sie wahrhast liebt, mit ihm getreulich schaffen und streben wird. Ausgeklungen ist nun das vielstim mige Liebeslied! So verschieden das Haupt-Heirathsthema variirt und phra sirt sein mochte, der schöne Refrain er tönte stets mit neuer Begeisterung: Liebe allein adelt die Ehe!" Und wenn
auch das Echo die lckten Spuren des Gesanges forigetragen haben wird nach allen Windrichtungen, es hat doch in unseren Herzen die este Ueberzeugung geweckt und dort zurückgelassen, daß so lange deutsche Mädchen und Frauen athmen und leben, sie niemals aushören werden, der Liebe einen heiligen Altar m ihrem Hause zu errichten. Was wir sonst nur von überspannten RomanHeldinnen oder phantastischen Schwärmennnen zu vernehmen gewohnt waren. das tritt uns bier mit unzweisel hafter Klarheit aus den eigenen lebenswahren, überzeuzungsvollen Worten des weiblichen Teutschlhums cntgeg-n. Welche Fülle von edlen Gefühlen lernen wir da schätzen und bewundern. jelbztloze Genügsamkeit, zarke Rücksicht, edle Entsagung, reinste Theilnahme, wahre Herzen-gütc, unermüdliche Schafsenskrast. biedere Freundlichkeit, rührende Anhänglichkeit, grenzenlofe Cpf fähigkeit. sie alle wurzeln in der ewigen und unendlichen Liebe, jenem himmlischen Funken, den Gott den Frauen ins Herz gelegt, um das Leben des Lebens werth zu machen. Das ist der weibliche Theil der Heiraths- und Ehefraze; die Männer können die Liebe wohl empfin den und erwidern, die Frauen aber müsien sie erwecken, hervorzaubern, einstoßen uno sieiz treu und rein vewayren. sonst zerfließt das Eheleben in ein triviales Begetriren, wenn defsenScele, die Liebe derFrauen. aufhören würde, das heilige Feuer zu schützen und zu hüten. Möchten die deutschen Franen diesen Kultus der reinen Liebe nicht nur selbst pflegen, sondern ihre Töchter zu würdi gen Bestalinnen in dem Tempel der Ehe gestützt auf die Säulen der wahren uneigennützigen Liebe heranbilden. Dann kann sich auch iu" Zukunft die Ehe vor dem zersetzenden Einfluß. der materiellen Zeit frei halten und es ist und bleibt - wahr, was wir schon vor Monden an dieser Stelle ausge sprachen: Jedes echte deutsche Weib steht zu hoch, um sich gleich einer tla vin für scynödes Geld verkaufen zu dür fen!" Gegen schlechten Ger-uch aus dem Munde wird unter vielen .an deren als einfaches Mittel empfohlen: etwas Holzkohle zu kauen und zu ver schlucken. Die BolkSbildungsblätter", das Organ des Allgemeinen nieder österreichischen Voltsbildungsvereins, machen aber darauf aufmerksam, bafc Pastillen als Geheimmittel um hohen Preis verkauft werden, welche nichts Anderes enthalt?, als Zucker und Holzkohlenpulver. Wäre nun auch Kohlnpulver wegen seiner fäulnißwi drigen Wirkungen für den obigen Zweck zu t empfehlen, so darf man' eS doch darum nicht verwenden, weil sich die ohletheilchen unter dem Zahn fleifch festsetzen und weil die Kohle nach und nach die Glasur des Zahnes an greift, was übrigens der Fall ist bei allen Zahnpulvern, welche die Zahne schnell weiß machen. Die Bestandtheile guter Zahnpulver sind Magnesia, Kreide, Kalmuswurzel (namentlich von . f f if'ji! - nr- ? - r-v womlyüliger Wirkung aus oaz Jayn slcisch) mit einem kleinen Zusake athe rischen Oels. Rührt der üble Geruch aber von Erkrankungen des MundeZ (Geschwüre) her, dann sind häusige Ausspülungen mit verdünnten Ehlo'r wasser zu empfehlen. Aus einem Eurort. Die P. T. EurgSste werden gebeten, ttäh rend der Eurmusik Hunde an der Lein: :m Parke berumzufübren. ,
Indtanerlaaer.Atlder. Um den Bollblut-Zndianer in seiner
wahren Ratur kennen zu lernen, muß man ihn Rachts rn seinem Lager beobachten, schreibt neuerdings der be kannte Vieisecorreipondent Miller-Hage man. Mag er sich auf den Straßen der menschenwllnmetnden Stadt in den Mantel schweigsamer, kalter Berchlos r , . t ' ct ' 1. 11 icnqcii yuuen, in seinem '.'laquager schäumt er über von lärmender Lust und geselliger Fröhlichkeit. Tanz und -piele aller Art, Whisky uNd Liebe. Abenteuer- und Legendcn-Erzählungen füllen die wachen stunden und üben eine dämonische Macht über die rothen Naturklnder. Was es gerade für Un terhaltungen giebt, das HZnqt viel von der Gegend und anderen Umständen ab. Greisen wir einige Scenen her aus. Die Nacht ist eingebrochen' und das Tam-Tam erklingt. Die Haufen grupPiren sich nach Lust und Neigung. Ta und dort erschallen Salven von Gelächter, welches dem Homerischen nichts nachgeben würde, sei es über eine pan tomimische Vorstellung, oder über eine lustige Jagdzeschichte, oder über einen Liebes-Duett-Tanz. Nicht alle UnterHaltungen sind geräuschvoll; irgendwo wird vielleicht mittels Bilder, die in den Sand gezeichnet werden, Erdkunde gelehrt. In der Ferne h)rt man das Wild durch das Gestrüpp rauschen oder die Bögel zwitschern. Ta. was ist das? Die Erde unter den Hufen unserer Rosie erklingt hohl. Still!" flüstert mein Fuhrer, ein alter ?päher, den jede Rotthaut kennt, wir sind auf eine unterirdische Spielhölle gestoßen; da wollen wir auch einmal hinuntcrluzen." Er stieg ab,, kniete auf den Boden; tauchte, feine Fingerspitzen in den and, hielt das Ohr an die Erde, klopfte dann und ries laut: Hallo, alter Junge, mach aus!" Man hörte vermischte Stimmen unter dem Boden, endlich öffnete sich die Erde fast unmittelbar unter den Fuen des Spähers, und ein dunkclrother Jndianer mit langem, sch.varzem Haar guckte erst argwöhnisch mit seinen funkelnden Augen herauf, schlug aber, als er den Führer erkannte, die allth.ue vollends zurück. Ein breiter Lichtstrahl drang durch die Oeffnung, und ich konnte von meinem Pserde aus das Bild drunten völlig überschauen. Eine unterirdische Spielhölle. In der Mitte stand ein kleiner, mit Karten und Würfelbechern bedeckter, auch mit der Schnapsflasche gezierter Tisch. An der einen Seite desselben saßen drei halbbetrunkene Indianer, und hinter ihnen standen zwei, ebenfalls halbbetrunkene Squaws, von de nen die eine einen Säugling trug, und welche das lebhafteste Interesse an dem Spielchen zeigten. An der entgegenge setzten elte des Tisches saß, aus semen Ellbogen gelehnt, ein hünenhafter Weißer, mit desperatem Gesichtsaus-' druck. Er war der berüchtigste Montepiele? der Gegend und legte die Indianer stets 'rein. Eine Art indianischer Komiler sang ein näselndes Lied und tanzte manchmal dazu. Hin und rsicder stieß ' einer der rothhäutigen Spielskloven einen gräßlichen Fluch aus. Mit Mühe drang das Laternenlicht durch die on Eigarrenrauch-Rin geln erfüllte Atmosphäre. Wenn der Indianer all sein Geld verloren hatte, verpfändete er, nach und nach alle seine Habseligkeiten, seinen Schmuck, ja schließlich sich selber Glied für Glied, und die Indianerinnen thaten das Gleiche! Zu der Indianerin mit dem Säugling, der im Tragkorb über ihren Rücken guckte, sagte ihr Gatte, nachdem er - alles Andere im Spiel eingesetzt und verloren, auf Indianisch: Gib das Kind auf eine Woche her! Dann kommt wieder Zahltag." Und es geschah. Es war ein erschütternder Anblick für mich. Ta5 ist es. was die Eivilisation sür die In dianer gethan hat; nur ihre Laster hat sie ihm eingeimpft! Und das Glücksspiel ist eines der verhängnißvollsten dieser Laster. Schon die kleinen Kinder der Rothhäute fasten durch Zuschauen eine heftige Leidenschaft für das Gäm beln und lernen bald genug ihrejünge ren Kameraden betrügen. Gambeln ist die Hauptunterhaltung im Lager während des Winters: es wird manchmal vom Morgen bis in die Nacht und den anderen Morgen hinein getrieben! Die Musik hört dabei nie auf, und in den Zwischenpausen singen sämmtliche Spieler. Bald wird- mit Knochen gespielt, bald mit trockenen Pflaumenkernen, aus denen geheimniß volle Zeichen eingeritzt sind,' bald mit gewöhnlichen Karten und Würfeln. Und zum Spielteufel gesellt sich auch beständig der Alkoholteufel. Ilrf.; 4T )rl& 6Z2QWZ2 Ter HeukNanz. DaZ Tanzen spielt unter den näch! ltchen Unterhaltungen des Lagers bei aünstraen Bcrhältnissen eine so hervori ragende Rolle, wie bei den Weißen. Die Massentänze sind meist religiös an- ! aebaucht. wie z. A. der .Feuertam-.
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relZ-.c? bei ohrenzerre'lßendem'Tromrr.elschlag um einen. hohen brennenden, seine Funken ost hundert Fuß zvm )!achthim.nel empormerfenden Halzstog stattfindet; die Tänzer habm dabei de sondere Stäbe, welche sie unter grotesken Sprüngen schwingen und zuletzt in )ie Flamme stoßen. ' Das Ganze macht in der Dunkelheit einen sehr zauberischen Zindruck.
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,Lielst D l n-.ich nicht? Bin ich nicht reizend htiW Sehr belustigend und die feinsten Züge des Indianer Humors zeigend,. iÜ der Zcichentanz.", ein Eontretanz :iner Schönen und eines von ihr ge wühlten Mannes, wobei eine stumme, alle Phasen der Liebe darstellende Zeichensprache geführt wird. Die Zu schauer lachen und kichern beständig und das Tam-Tam erklingt dazu. Beim Tanzen tragen beide Geschlechter stets ihren schönsten Schmuck und behängen sich so reichlich wie möglich mit Perlen. Indianische Licbeöwerbunz. Zu den interessantesten Lagerstunden gehört auch die wirkliche Liebeswerbung. Die Leser werden vielleicht schon manch mal bei Bildern oder Musikdichtungen, welche aus daö Jndianerleben Bezug haben, auf den Titel Liebe unter der Decke" gestoßen fein. Damit hat es folgende Bewandtniß: Im alten Stam meslcben. und noch jetzt vielfach, stellt sich ein junger Indianer, wenn er eine Schöne freien will, eines schönen Tages an die Thüre seiner Loge und macht den Gegenstand seiner Anbetung durch irgend ein Zeichen, z. B. indem er im Sonnenschein einen Lichtstrahl mit dem Brennglas aus die Schöne fallen läßt. auf sich aufmerksam. . Die Maid weiß, was das zu bedeuten hat und geht dem Strahl nach. Bald treffen di'eBeiden zusammen, und zwar Jedes uuter einer Decke. Sie nähern sich, stehen eine Weile lang nebenan ander, ohne ein Wort zu sprechen und gehen schwelgend wieder von einander. Das wiederholt sich längere Zeit tag täglich. Endlich, in einer günstigen Nacht, kommt der Indianer vor die Loge seiner Herzenskönlgln, wiederum eine Decke über sich geschlagen. Das Mädchen kommt heraus und setzt sich neben ihn aus den Boden Nieder. Noch immer tiefes Schweigen! Schließlich steht sie auf; er thut das Gleiche, tritt nahe vor sie hin und wirft seine Decke über Beide. Läßt sie nun ihre Decke zu Boden fallen so erklärt sie damit daß sie ihn liebt und ihn als ihren künftigen Herrn anerkennen will. Am anderen Tag kommen die Alten" und ihre Freunde zusammen und halten Rath. Eine der ersten Fragen, welche dabei aufgeworfen werden, ist: Wie viele Ponies kann er für sie zahlen?" und die Antwort ist oft entscheidend für die Annahme der Bewerbung. Am Abend bringt der Freier seine Ausstattungsartikel vor die Thüre der Liebsten; sind sie am näch sten Morgen noch dort, so ist er abge lehnt; im andern Fall ist er in Gnaden angenommen. Eine förmliche Trau unzsceremonie gibt es nach alten Stammesbrauch nicht; der Große Geist" ist der Priester, und das Herz der Trauschein. Freund: .Ich hatte Dch wohl dn.-ch meinen Besuch g stört?Manu: .Mich nicht! Aber zum Glück meine Frau, die mir gerade et waS sazen wollte!" -Auch ein Mitarbeiter. Sie müßten doch eigentlich ein ganz brillanter Mitarbeiter des .Schalksein. Herr Psissig. Durchaus nicht veranlagt. Allerdings wahr, Sie brauchten' aber nur die'Witze einsenden, die über Sie gemacht werden. Eine wichtige Frage. Student: Mein Fräulein, ich habe eine große, eine sehr wichtige Frage an Sie zu richten. Fräulein (verfchämt): Sprechen Sie mit meinem Papa! : Student: Ach, du liebe Zeit, der pumpt mir schon lange nichts mehr! ,
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Bus tn Erinukruagk tintt fteller!. b.yiihm en 3ct st C, es das man war ein herrliches Diner, mir zur sünfund'.wanna jährigen Wiederkehr der Premiere mci nes ersten Stückes Almani'or" gab! Alle Spitzen der Stadt waren zugegen; man überhäufte mich mit Liebenswürdigkeiten und Schmeicheleien, so daß. bis ich mich vor Rührung so weit gesammelt hatte, um an meine Suppe denken zu können, dieselbe kalt und ungenießbar geworden war. Kurz darauf zugleich mit dem Fisch ein köstlicher Hecht ist'S gewesen! über hrctfhk? tnnn mir irt mitrirhnfT V.MI.V V lltl t I II V M Vfc W MV V V V . senbouquet von unserer gefeierten Tras gödin Lärmer . Schreimeier. Diese godln Lärmer Schrelmeier. Diese Spende rief einen neuen Beifalls stürm hervor. Jeder Einzelne trat an meinen Tifch. um die Blumen 'zu be wundern und mir etwas Sinniges darüber zu sagen. Ich mußte so viele von den Blülhen nach allen Seiten hin spenden, bis mir selbst fast nichts davon blieb und der Kellner meine Fischportion wegräumte. Nun kam ein ausgezeichnetes Roastbeef und mehrere vorzügliche Braten, aber auch die Toaste. Was man Alles an gedankenlosen Sprüchen gesammelt hatte, um sie jetzt aut mim ausiudrinaen es in un glaublich! Mir that schon nach kurzer Zeit das Genick weh, da ich bald nach links, bald nach rechts hin mit höflicher Aufmerksamkeit zuhören, zuletzt natür lich auch selbst mit einigen Sätzen er widern mußte. Gerades als ich mich endlich wieder setzen durfte, trug man die letzte Bratenschüsse! durch die Thüre und nun kam von denen, die nicht ge sprachen hatten, Einer nach dem An dern. um mir zu sagen, wie gleichwohl auch er eine solche Verehrung für mich besäße so daß mir von der süßen Speise, dem Dessert und Käse nichts zu Theil wurde. Ich vergaß sörmlich, daß ich eigentlich heute das schönste Mal meines Lebens hätte genießen sollen, und hatte, als endlich die Gesell schast aufbrach, thatsächlich nichts als einige Schluck Wein zu mir genommen und darauf gehörig Appetit gekriegt. Mit den Allerletzten erst durfte auch ich gehen. Ich verabschiedete mich an einer benachbarten Ecke und rannte, das herrliche, mir zu meinem Jubiläum geweihte Album unter dem Arm in'S nächste Restaurant mit der Frage: .Kellner, haben Sie vielleicht noch was zu essen?" Die verunglückte LiebeSwerbung, oder; Sine Schlitkenpartie mit Hinder Nissen. I. II. IV. ZweifelhafteBürgschaft. Fremder (bei'm Abschied): Ob ich nächsten Sommer bestimmt wieder komm', Huberbäuerin? Nun, natür lich! Schauen S', damit Sie da? über ruhig sein können, will ich Ihnen gleich von der heurigen Rechnung 20 Mark schuldig bleiben dann muß ich ja nächstes Jahr wiederkommen uns zahlen!" Zerstreut. Vorsitzender : Nun. Angeklagter. Sie sind zum Tode verurtbeilt, ich hoffe, daß Ihnen dies eine Warnung für Ihre Zukunft sein wird! 9fitÄ n - rn "Tfftrtmnf ...Mein treuer Diener Johann erhält . ' ...Mem treuer wiener Johann erhält 2000 leere Weinflaschen, deren Inhalt cr ku meinen Lebzeiten auZa:trunken.
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Aprilscherze
Einer der geistvollsten Aprilscherze war wohl der, welchen die dritte Gemahlin des berühmten StaatskanzlerS bürsten Metternich eines TageS in Scene setzte. Fürst Pücklcr war zu jener Zeit, als er sich in Wien aushielt, der Löwe des Tages, der zwei ebensalls intereffante Weien in seinem Gefolge hatte: den Sohn eines Negerhäuptlings und eine reizende Abessinerierin im Alter von sechzehn Jahren. Machduba stammte aus dem Hochgebirge Abessiniens, wo ihr Vater Beamter an einem Hofe war. Als sie elf Jahre zählte, wurde ihr Va terland mit Krieg überzogen. Vater " " , nd Bruder getodtet und sie ml einer ältesten Schwester gesangen. Letztere verlausten die Sieger an einem Skla venmarkt zu Gandar; erstere, die weiter geführt wurde, kaufte, im Jahre 1835 Fürst Pückler in einer kleinen Stadt in Ober-Egypten. Machbuba hing mit unverdorbenem kindlichem Sinn, mit Treue, Anhäng lichkeit und rührender Liebe an ihrem neuen Gebieter. Dieser führte sie stets mit sich und übergab sie bei seiner AnWesenheit in Wien (1839 40) einem Erziehungs-Jnstitut im Starhembergschen Freihaus auf der Wiedm, da 'er ;sie nach der Wiener Sitte bilden lassen i wollte. Fürst Pückler selbst wohnte im Hotel .Zum goldenen Lamm" in der Leopold stadt. Er holte Machbuba häufig ab, um mit ihr das Theater an der Wien zu besuchen. Die herrliche braune Afrikanerin in ihrer Nationaltracht, dem rothen Turban auf dem Kopfe, neben dem Fürsten in der Loge erregte stets allgemeine Aufmerksamkeit und Bewunderung. Fürst Pückler hatte die ausgesprochenste Abneigung gegen alle Damen, welche Schriftstellern trieben. Als geistreicher Schriftsteller, als Mann von Welt, war er wohl stets artig auch ge gen diese seine weiblichen Feinde, aber auf seinem Gesichte drückte sich der Haß gegen dieselben dergestallt aus. daß sein Schnurrbart, der bereits start in's Graue spielte, sich förmlich empor sträubte, wenn er eine dieser Blaustrümpfe irgendwo antraf. AmUnangcnehmsten jedoch unter dem ganzen verhaßten Geschlechte, der Blanstrümpfe war ihm Regina Frohberg mit ihren langweiligen, 'bänderreichen Ro manen, die noch überdies den Fürsten bei jeder Gelegenheit erwähnte. Es genügte die Nennung ihres Namens, um Äerger und Spottlust in ihm wachzurufen. Man wußte dies auch in den Kreisen seiner Freunde und somit in einem Zirk&l. in dem Fürst Pückler be sonders willkommen war bei der Gemahlin des Staatskanzlers Fürsten Meiternich. Etwa drei Wochen vor dem ominösen .ersten April" des Jahres 1840 kam im Salon der Fürstin Melanie Metter nich die Sprache auf den ersten April und die verschiedenen Neckereien, die man sich an diesem Tage erlaube. .Mich hat man noch nie in den April geschickt." bemerkte Fürst Pückler, .und es wird solches auch Niemanden gelingen." .Glauben Sie, lieber Fürst ?" fragte Melanie. .Nun, was gilt die Wette ?" .Was Sie wollen, Durchlaucht." .Gut denn mein ?ttdum, dessen Pracht Sie ost bewunderten, gegen Ihre reizende Abessinierin." .Abgemacht, schöne Fürstin. Ihnen die Abessinierin, mir das herrliche Album mit den Portraits Ihrer Freunde in Aquarell." Bon da an war vom April nicht mehr die Rede. Am Morgen des verhängnisvollen Tages saß Fürst Pückler in seinem Boudoir im .Hotel Lamm" und klingelte seinem Kammerdiener. Dieser wußte, was dies zu bedeuten habe und brachte die Ehocolade nebst den Journalen. Ter Fürst las die .Times", das .Journal des Debats, die Augsburger Allgemeine" und Bäuerle's .Theater-Zeitung." Zuerst durchflog er die politischen Blätter, dann nahm er die ,THea!er-Zeitung" zur Hand. Sogleich fesselte fein Name feine Auf. merksämkeit. Was war das?! Welcher Dämon hatte den mit seiner Todfeindin zusam mcngewürfelt?! .Und doch, stand solches höchst leserlich da. Die Notiz lautete: Ter berühmte Schriftsteller, Fürst Pückler-Muskau, bat an die in Berlin lebende Roman-Schriftftellerin Regine Frohberg kürzlich aus Wien folgendes schmeichelhafte Schreiben gerichtet; .Verehrte Frau! Mit großem Vergnügen habe ich Ihr neuestes Werk: .Die Abreise" gelesen und sprccheJhnen hiermit den w irmsten Dank aus für den seltenen Genuß, den mir Ihr herrliches Talent bereitete. In Bezug auf Charecterzeichnung und Eonsequenz der.Durchführung stelle ich Sie den bcsten englischen Dichterinnen an die Seite, durch Eleganz und Grazie des Styles haben Sie den Sieg über Madame Girardin errungen, nur in der Gefüblsinnigkeit, in der Zartheit der Empfindungen erkannte ich in Ihnen die deutsche, die edle, unvergleichliche Regina Frohberg. die ich mit Stolz meine Heimahsverwandte, und im Gebiete der Literatur meine Kollegin nenne. Genehmigen Sie, verehrte Frau, den Ausdruck wahrer Bewunderung und Vereh.ung. welche hiermit zollt ' Ihr Sie hochschätzender . Fürst Pückler-Muskau. Wie von einer Tarantel gestochen, sprang der Fürst, nachdem er hit Notiz gelesen, von seinem Sitze auf. 'Er iäntete neuerdings dem Diener und zerriß fast die Klingelschnur. .Rasch meinen Wagen!" Bevor der Fürst ausfn'hr. mußte sein Sekretär eiligst zu dem Herausgeber und Redakteur Adolf Büucrle, um nach j Km Ursprünge de.3 blamirendcn Arti I .f ... Cm VUXi4.Y. aaU i n r"1 x ls zu fragen. Bäuerle gab e ' Ueicherde Antwort; er deutete -cuucnc yuu viiu aus an, dex
Brief sei wohl einem Äerliritt Jour nal entnommen und das Original noch in der Druckerei, er werde Auftrag gebend daß man es suche. Der Fürst fuhr noch bei mehreren Bekannten vor überall grinste ihm die .Theater Zeitung- mit dem ominösen Briefe entgegen. Pückler begab sich nun eilends zur Fürstin Meltcrnlch. Er wollte b:i deren Gemahl Klage führen, aber diefer fo hieß es wenigstens war eben bei Hofe. Ter Fürst erzzhlt Melanie. in höchster Ausregung sein Leid und schloß mit den erbitterten Worten: Jch schwöre es, Turchlaucht, ich habe nie an die Frohberg geschrieben!" .Ich habe den Brief schon gelesen,"' erwiderte lächelnd die Fürstin. .Ein müßiger Kopf hat sich den Spaß gemacht, an diese unglückliche Person in meinem Namen zu schreiden, um sie zu dupiren und mich zu blamiren. Der Brief wird sicher durch! alle deutschen Blätter die Runde machen,! dafür wird der eitle Blaustrumpf schon! sorgen." ! Ter Fürst war wie vernichtet. EndUch -rief er verzweifelt aus: .Welch' grenzenloser Geschmacklosigkeit wird man mich künstig für fähig halten!" j .Aber, lieber Fürst, wer sagt Ihnen denn, daß dieser Brief in alle deutschen Blätter übergehen wird? Wer kann beHäupten, daß er auch nur in Wien, überall besannt wird?" .Nicht überall bekannt? Bei der großen Verbreitung der Theater-Zeitung?! Ich war heute schon bei mehreren! Freunden, selbst bei Baron Eanitz, dem! preußischen Gesandten.. ..überall fand sich der entsetzliche Brief! Ich fordere Genugthuung, Bäuerle muß wider rufen, ich dulde nicht, daß man die Frohberg auf meine Kosten mystifizirt." .Regina Frohberg ist's ja gar nicht,' die mr,stifizirt wurde," erwiderte mit eigenthümlichem Lächeln die Fürstin und spielte mit dem verhängnißvollen Blatte. .Von welchem Datum ist doch die unglückliche Nummer?" fuhr sie mit mühsam unterdrückter Heiterkeit fort. .Ah vom ersten April!" Ter Fürst stutzte plötzlich schoß, ihm das Blut in's Gesicht. Meine Wette ist verloren!" rief er plötzlich, von einem neuen Gedanken durchzuckt. .Ich fürchte selbst," meinte die Für. stin mit einem unnachahmlichen Blicke. .Ich habe da noch eine Nummer' vom nämlichen Datum, und in diesersteht kein Wörtchen von jenem seltsa men Brief." -.Und jene andere?" .Ist nur in sechs Exemplaren abgezogenworden ich stelle sie Ihnen später, mit Ihrer gütigen Erlaubniß,! sämmtlich zur beliebigen Vcrsügung."! .Durchlaucht, ich bin besiegt meiw armes AbMniertind gehört Jhnen." .Daß Gott verhüte! ' So viel Kummer will ich der schönen Machbuba nicht! bereiten. Die Porträts von Ihnen! Beiden aber sollen Lie mir für mein! Album geben, dann sind wir quitt." Es geschah, wie die' Fürstin es gewünscht hatte der berühmte Dafpn ger malte die Bilder. , Es war am 1. April 1805, daß die beiden französischen Staatsräthe Reg nault de Saint-Jcan d'Angely und Eairon d: Nisas ein gefälschtes mini' stcrielles Schreiben erhielten,, durch welches sie aufgefordert wurden, sofort, sich nach Fontainebleau zu begeben und bei Kaiser Napoleon I., der von dort seine Reise nach Italien fortsetzen woll te, zu erscheinen. Regnault, welchem sich auf dem Lande befand, erhielt das Schreiben nachgesandt, nahm äugenblicklich Poltpferde und jagte nach Fontainebleau, um Napoleons Befehle zu empfangen. Ter Kaiser aber wußte nichts, von der Sache und bedeutete, ihm, daß cr ihn nicht erwartet habe. Regnault gerieth, über den dummen Aprilspaß in große Aufregung und bot Alles auf,' um den Schuldigen zu, entdecken: vergebens, selbst der Polizei prüfest war nicht glücklicher. Canon de. Nisas benahm sich jedoch klüger. Er sagte zu Napoleon:. .Sire, ich beklage mich nicht darüber,, der Gegenstand' eines Aprilscherzes- gewesen zu sein denn ich habe dadurch Gelegenheit ge habt. Euer Majestät auch zu unge wöhnlicher Zeit meine Ehrfurcht zu bezeigen". Napoleon lächelte und Earionerzählte selbst überall sein Abenteuer, welches man nun allerliebst fand. Die Entfernung von Haaren im Gesichte auf elektrolypischem Wege ist keineswegs erfolglos ; nur gehört dazu sehr viel Geduld. In einer der vorjährigen Sitzungen der Societe Franoaise de Dermatologie wurde die ses Thema erörtert, und es ging au5 Allem hervor, daß die Haarcntfernung. auf elrschem Wege nur von sehr geübten Händen bewerkstelligt werden, darf, wenn nicht sehr entstellende Nar ben übrig bleiben sollen. Ferner dürfen in einer Sitzung nur wenige, weiti von einander entfernte Haare beseitigt: werden. Infolge dessen vergehen bi zur völligen Entfernung eines BartcS einschließlich der Heilung, mindestens zwei Jahre; für die 'Oberlippe oder das Kinn allein kommt man mit vier.beziehungsweise sechs Monaten davon. Das hiezu erforderliche Opfer an ZeU und Geld ist also lein geringes. Beim Wort genommen. Ist es auch wahr, mein Robert, fcafc Du mich fo grenzenlos liebst?" O. mit Dir gehe ich bis an'5 Ende der, Welt! .Nicht wahr, Robert, dann gehen wir im Sommer auch nach Ost ende!" Mißverständniß. A.: Sie verkehren ja wohl im .Adler', ist die Küche denn dort gut?" B.: Bedaure ,' in der Küche bin ich noch nicht gewesen.! aber die Köchin ist en janz famoses Mädel! Wer kann mehr, als. Adam? Ein Defraudant! Denn der macht sich selbst aus dem Staub i wa5 Adam nicht gekonnt hat. j
