Indiana Tribüne, Volume 16, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1893 — Page 5
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Zwei c?$öitf &rt) bott Wtttz RbH3. In dem warmen, traulichen Wohn zlmmer herrschte ein angenehmes Halb dunkel; alles Licht konzentrirte sich um den Soxhatisch, auf welchem eine nie t if.rl liJitMlii l! rfi.iftf f nmr0 f 111(1. lUli. (UUjilllVt tuuviuiiip v:. .fw MUIIU. VII Will IIWIMI l(tUilll UVMtVIM Schirm, augenscheinlich 2 häusliche, Fabrikat, behängt war. c.. o?.,,, sd . v vwiw "D eini Ältere arttf mit ifirent Strickteua: ein wenig vornübergebeugt saß sie da. die emsigen Nadeln aufmerksam betrachtend, die Malche um Masche ent tehen llktzen, in Mirklickkeit be sak e die Arbeit nur wie durch einen Nebel ; ihre Ged.n. f,,. kl. ;T.r. ,kn, a llil nuwrnni mmi luifc iuv u uuauii v ES lag ein inlellizentes Gepräge über u iTrfA,;,. fclt M.nAr vwbiiiMitu w w -rf k.i .7w .,i;.fk M.ss..... ..k r.:x-. i.. v.tittit, kvuuilitv eilt tltll.r HttUi ii sn. nVm.f.i ..s w .:7k. l. ;fr. .VHlIVlVlitU UllV VV II l Z IJ Augen von einem starken EesuhlSleben ,fUgten ' ' 7 ' Luf dem ergrauenden Scheitel trug st. eine chmarze Haube, die. im Berei iM ya;tirts rt' ' Gz mr onm stiss im JZmm,? itn -w ..r : I oder der kleine Schooßhund, der auf dem warmen Teppich lag, reckte sich und gähnte hörbar vor Wohlbestnden und Müdigkeit. Sie strickte mechanisch weiter, ganz versunken in ihre Gedanken. Plöhlich richtete der Hund sich auf und Q mJ - J I horchte. Draußen an der Thür wurde kitttrat. .Guten Abend, Mutter!" sagte er, indem er sie kügte und sich dann neben ihr auf einen Stuhl niederließ. Ein freundliches Lächeln glitt über die Züge der Mutter. ..Guten Abend, mein Junge; nun, wie geht's?" Sie sah ihn an, und ihr Lächeln hatte etwas Strahlendes, das gleichsam ein Abglanz des Sonnenscheins war, der auf semem Antlitz ruhte. Unter seiner hohen, energischen Stirn glänzten ein Paar mandelförmige, rehbraune Augen. Wah rend er sich in den Stuhl zurücklehnte, drehte er den blonden Schnurrbart mit einer Miene, als wolle er die ganze Welt erobern. ..Wie es mir geht? Brillant! Aber wie geht es denn Dir, mein Mütter chen? ' Er ließ seinen Blick durch das Zimmer schweifen und rur.'V"' Stiln. ..Du sitzest hier so einsam. eS ist so siill und irübe hier; Du solltest Dich ein mew'tr. tfriirntrn T77iitr I ..Zch fühle' mich ganz zufrieden, !?... .rr; ri Lif Lr.sm "3 , I lächeln, ihre Arbeit wieder aufnehmend, ..ich saß hier und dachte an Euch, ' I ls Ihr noch klein war't." .Ja freilich," sagte er ein wenig ver brießlich, .al Mutter hastDu natürlich 3nf erimtminge S unsern kclndhelt. Aber warum nullst Du immer nur an uns denken, wie wir als Kinder waren, jetzt, wo wir doch erwachsen sind? Ich will nicht behaupten, daß Otto der inaenekinsie tAeaenttana tur flVin iReMnfT! Irin ?an. nTr irfi (Mr Ks :r ineientt!'n:,n,lNns.'ss.,n ix einer wirklichen Sorge gegeben!" V M HIIIHI MM .3..- '.' I Nein. Du hast mir keine Sorgen qe. mackt. Kran,: aber ick kann lZuck Be.d :n meinen lednke nun e nmal r. rft ' ' ' ? w. . i oon einander trennen. Wenn ich an die eranaenbeit .nrückdenke sa eickiekt ZaS nicht, um den .angenehmste Ge. 0 7 0 , I" 3.-7-7 zenstand" z finden, fondern weil e aun einmal in der Natur der Sache ttnt ib Vi, Oian?, rinr w.,it .m liebsten zu der Zeit zurückschweisen, - . - . ' ' 7 x ihre Kinder noch klein waen und sich unter ihrer mütterlichen Aussicht befanden. Jetzt kann ich Euch nur rathen und für Euch beten." ' Er ergriff ihre Hand und küßte sie irtriliA! arrii91 .Du kannst viel für UNS tdun. und Du hast viel für '.unS aethan. Otto hat j den größten Theil Deines Ber ZiögenS erhalten und Du bist ihm stets nne liebevolle Mutter gew sen, hsohk x eia Taugenichts ist." Die Mutter zuckte zusammen .Ach. Iran,. D weißt, daß lch dies starken Ausdrücke nicht leiden kann!" .Verzeih, Mutter. Aber lch thue ihm irklich nicht Unrecht. Er hat Deinen, Die meinen gute Wille schlecht ge ekt sieni ek Z s. n .se,,. lonni lohnt. V r - " T " " 1 - J I " ' I tx sich bessern wollte." .Es sieht so aus! Ja. e, sieht so au,, m es hat jedes Mal, wenn Du ihm zeholfen hast, so ouigesehen. Hast Du rr.rin ;nn ri.f ifcm i Vl vv IHUI HVWUVI I ' ." antwortete sie. den Kovf tiefer lenkend, mährend eine dunkle Rothe ihre TOtn,,, JiV.f. lv vivv-.i. .uno er vltttt woyl wlever um Hilfe, mt Ämstmifin? WV MfcWftVy .Nein!" .Also ausnahmsweise einmal nicht! Z?un, daS kann er sich auch ,'paren. Ich höbe ihm ganz ausdrücklich geschrieben, : t5.i. i.j. r ;t ...t , tvrr anrn sr tyngeiyan, was l an(Xn Kräften stünde NUN müsse er VIUI'"1 ilu0 ""H1" , fccii, wie er sic ntcmct ourraauisc. Vid nuß ein Ende haben. Er muß die Fol zen fernes Handel selber trügen. .Natürlich," sagte die Mutter leise. .natürlich muß er daS er muß es lernen, ein Mann zu fein. ,Nun ja!" rief Franz, rndem er auf ; . v r.x. r.t.A.r.. -im rr. s.ttg no ,tu, mfou wsuc a stch vou einem angenehmen Gedanken be. r.rn , , 9011.cn mir e,ie. ru m ich aoer etgentlich gekommen, u ,on mir feiver zu fprechen. Die Mutter nahm sich zusammen und lächelte freundlich. .Da ist sicher etwa Angenehm 1' Er sedte stch nieder, erarifs ibre Sand ind sah sie mit leuchtenden Augen an: I jmm. w mt . mrr m .Du weißt. Mutter, daß ick niemal krtraoaairt habe, aber von meiner Buch, baltergage habe ich mit dem besten len nicht ,iel zurÄNze kZnne. .,'. . . 'aj roeig y, e irnnae', erröt, Kerte die Mutter, ih-i zärtlich die Hand strnchle. .Du ci&4 uch, daß ich stets dareu fcf& LeelVd.4 ei Veschifti,ns
zc,ch,ll. Hst.z.rgr,,,s,c.mmB..e - & xv ,h, u, tem T ch laz. ni, sie i , bft . u; T It-"' "6, """J18-" 5 der lolii .51 dtt GeschZi.'S mch, he. als sich d,e TH.r,,n,,k u m h Hai.? Ich sprach , ,ung,r Mann rasche Schritte, ,u ihr Z.?,,!, iW,. S(rin,i,l ühr
' ' ' (.' u ig zu bm. Se nickte. .Aber Du weißt nicht füate er mit chdruck hinzu, .daß meine Bemühu, gen jeht endlich mit Erfolg gekrönt sind. .Ader Franz 7 nes die Mutter, da! ist ja eine Frevdendotfchetft! vr lieg ,yre Hand Unken und lehnte . , , sich ,n den Stuhl zurück. " . r. r ms - cm ia fc LA1 JSrla M k- o ' T m .7 ' v De Zuge der Mut er wurden vlStzllch n r t n . a erble.cht, st.rrte den sch AugenHllck sragend an und sagt, bann l H ; ... .".-'''- Meme Wlttwenpensi-n zenügt, w.e Du . gerade um meinen Haushalt auf. recht zu erhalten. i 'V . . ' ,M r . t r , n i L U"er! Hl und beugte sich zu lhr hinüber, .es lft da erste Mal, dah y. r ei,. C ich Dich um Hilfe bitte: (Slkb mir d Tausend Mark, iü will sie Dir ver.in , '. ... '. . r" . sen. Du mußt namltch wlSen, daß e,' g . - er von meinen Bekannte durch ganz persönliche Gründe gezwungen ist, fortisen und fem .schat aufzugebe. '-c v VL 7 und ,ch bt fest üierzeuat, da sich bedeutend in die Hoüc Miöcn liege.. , . .. , . M Der ,en,ae Eiaentbumer oerlat kn ivsorliae ÄUÄiulliui'j', j aver et uuijjgtctq lunittyiihuttderi Mark haben, ch lei ser habe mir fünfhundert Mark aufgepark, die fehlenden tausend Mark ?ann aber n,rht fchassen. Die einige Nöglichkeit ist, daß Du sie mir übertaLt." Die Mutter schwiea. kr lulzr in v rr z . Die 'öflstje, und zu iym yan u ooi les Vertrauen! er ist der Ansicht, daß vsn irgend ' eine. Risiko keine Neve sein l s c . r. c r t kann." Sie athmete tief und starrte vor sich hm, ohne ihm zu antworten. Er suhlte sich durch ihr zurückhaltendes Udejen gk kränkt; Anfangs sah er veileen .uS, dann gewann der Zorn die Oberhand. Hestlg schob er den tuhl bei Äelte und sprang auf. .Das hatte ich mcht erwartet: ist daS einzige Mal, daß ich Dich um Geld gebeten habe." Sie blickte aus und sah iyn sleyend cn. .Wenn ich nur wüßte, was dasNechtt ist." .Das Nechte?" fragte er heftig. .Welch Unrecht kann dabei sein, wenn Du mir das Geld leihst, zumal, da ich Dir eine gute Sicherheit dafür geben kann." .Nein, nein, Franz", erwiderte sie. davon ist ja aar nicht die Nede! Du hast mel, viel mehr verdient und ich würde mit Freuden Alles ur dich h,n. MT' Be"ie1' v'"j. c t7 T . k... (TslJ. ? kryer mir, iuf jk Ill-.M IImV illl ilt. IIUIOI. iiUU WSljU Ulll, IVllUl V Uli derer Ansicht bist als ich." Mit aerunzelter Stirn näherte er sich dem Stuhl, auf dem er steif und tiefge, kränkt Platz nahm. .Siehst Du, Franz, Otto ist a auch mein Sohn und Du bist sein Bruder " Er sprang tn die Hohe. Otto! Otto soll doch das Geld icht auch Ngch habe!" ' .Setze Dich. Franz..und sei ruhig. lut yiU" 't - iM"1'4' "r61" " . - - -fc. :x !...,. nit..v. t ,.,., ., sT.Cn w Ne tti memen veiven ognen, vel ir. cm ffli U"",,, " i i r i -:r ..v l. .. :t. dem entarteten, der auf schlechten Wegen wandelt. Und wahrend seiner Butter , t tir-.t. t fT!- I., ..... leuoe no loiz o ir w, ,viglrn lim eic u.no ''7 le; tx M mein Jungstgeborener. er bedürfte mein mehr als Du. DklNkt. ??gen war ich so sicher. Du würdest mir I . k 4 4M NAlllW hl v....., ... lch Dir ja so vom Herzen dankbar. eS ar m.r immer so. als könne ich es ohl veranta.rten. dag ich th:n mehr .f fS . t . f AM L . . ""u, I ".t IiiiiU ivcivcn vniiic. .9 orr.r m I S'?' ' ""1? ""u. W W ' J W J nete Franz in spöttischem Tone, .die fugend roird belohnt lm Die Mutter sah iqn mit einem eigen artig verschleierten Blick an. .Otto hat fast mein ganzes Vermo: gen verbraucht, einmal über das andere habe ich ihm aus dem Elend geholsen, in daS sein schmacher öharakler ihn gestürzt hatte Mutter!" brauste der Sohn aus, .Mutter, ich bin Dir mein Leben lang I -' urt treuer Sohn gewesen. Ich habe ehrlich und redlich gestrebt, mir einen I r r x r r r . kg zu oaynen. rq yaoe niemals ne anehrenhaste Handlung begangen - Otto war, so lange er lebt, et Taugel!' ct "T" r ! w'Ui Willen aettiat. stets hat er sich und An. I . . e . . I Wmm fL a m IkAWAsi MiaK ltX ntsm : ihm ,l,alk,n mmr ahtr stete ist er i nnrn wjui neu uriruri. ujicuel uuu iuilull gleich schwach, ' gleich charakterlos und I 3 - .. i ., . trage aedilkden. und um, wo iq e,n einziges Mal um Hilfe bitte, nachdem I v ?? mr t r n Du ihm unzählige Male geholfen hast, fetzt soll ich hinter ihm zurückstehen? Ist daS gerecht? Jt das liebevoll gehan uia .Ich glaube, daß man einen Unter schied machen muß. Franz. Ich habe ihm oft geholfen, und jedes Mal in der yosfilunz, daß er sich bessern wurde. Ein Mal über daS andere ist meine Hoffaung zu Schanden geworden; jetzt ist ein Vermögen beinahe verzehrt, ich habe ur noch erne kleine umme übrig, und die muute von Rechts wegen Dir zufalsen. 11 nS dack kann ick sie Tir nickt ats i: ? . ' . . . 7 s den, Franz: Ich kann Nichts dagegen chen. In diesen stillen Stunden, mo ich mich unter Thränen ge ragt habe, ob genn mein armer Sohn zu Grunde gehen t0n da ist eS mir ein Trost gewesen, u rissen, daß ich noch aenua besaß, un einen letzten Versuch zu machen, daß ich im Stande sei, ihm daS Nettungsseil iuzumersen, ehe er zu Grunde ging, und ich ihn dadurch vielleicht vor dem I Yl . I t t t t verderben bewahren könne. Dieser Gedanke hat mich aufrecht erhalten, Franz, hätte ich gewußt, daß ich nichts mehr thun könne, daß alle Hoffnung vorbei i.t , ? r, , ica giauye, ia eaae oas niai ri, traaen." .Gelte ich Dir denn aber gar nichts? Ich stehe jetzt an Scheidewege, entweder aehe ich der Selbstkindiakeit und dem
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Fortschritt entgegen, oSer7lch bin zu er?izer Aihängiakeit, zu ewigem Stillstand verdammt. Soll ich zurückgehalten wer ften, soll meine Zukunft vernichtet sein, nur wegen dieses Schlingels, dieses Tau emchtS? Welches Vorrecht hat seine .ukunst vor der meinen? Ist das nicht eine himmelschreiende Unger:chtigkeit?"' Die Mutter legte ihre Hand auf die seine. .Ja. Franz. eS ist eme Unaerechtia seit ; aber trotzdem glaube ich, daß ich Recht habe. Du weigt nicht, Franz, wie sehr ich leide, Du weißt nicht. waS eS heißt, zwischen Euch zu stehen. Ich gäbe Euch Beiden gern mein ganzes Herz ; aber ich habe nur eins, was soll ich da machen tm Sie brach in Thränen aus und bara ihr Antlitz in 'ihren Händen, während er sinster vor sich hinstarrte. Dann erhob sie sich und nahm den Brief auS dem Arbeitskorbe. .Ich habe heute einen Brief von Otto erhalten, er schreibt, daß er alle seine cr.t.t p.ti w . ?. ; ? r . . oryter riniieyi, vag er zeyr im letzten halben Jahr gezeigt hat, daß er sich ändern kann und will .Redensarten!- unterbrach Franz sie höhnisch. .Aber sein Principal schreibt mir selber, daß es sich so verhält, wie Otto sagt, und daß er mir räth, ihm zu helfen, so lange eS noch Zeit ist, es ist eine lange Auseinandersetzung, und schließlich bittet er mich, ihm Geld zu senden, wenn es mir irgend möglich ist. .und nun willst Du ihm mein Geld geben? Die Mutter wandte sich langsam um, sah ihm fest in die Augen und fraate leise: .WaS räthst Du mir zu thun?" Er sah hastig auf und schaute die Mutter an; ihre Blicke beaeaneten sich. er laS in ihren Augen,, er sah ihr graueS Haar, sah das nervöse Zucken des Mun des, er sah seine Mutt'r da stieg eS plötzlich auf in feinem Herzen wie eine Svringfluth, er legte den Kopf auf die Tischplatte und brach in Thränen auS. Sie erhob fich, kaum im Stande, sich u beherrschen, trat zu ihm hin und chlang ihre Arme um seinen Hals. .Weine nicht. Franz. we,ne nicht eS ist mozlich, daß ich Unrecht habe." Er bat sie, ihn m Ruhe zu lassen; die Mutter ging im Zimmer auf und nieder. -r . n w . . k. . r , vann entfernte fie fiq uic uns lieg 19:1 allein. Sie 'blieb eine ganze Weile fort sie litt und kämpfte, ohne Rath z willen, als sie wieder in das ftixa nur trat, fand sie ihn gefaßt und ruhig vor. .Du hast Recht. Mutter." faste er mit bebender Stimme.- .Es. ist eine Unaerechliqkeit. aber es soll so sein. Er bedarf Deiner Hilse mehr als ich." .Und Du. Franz fragte sie traurig, .was wirk dnn aus Dir?" .Die Thiänen eineö Mannes fallen wie befruchtender Itegen aus ein ausge dörtes Feld. Mutter; sie entlockendem Boden neue Zieime. Mit mir muß es gehen, so gut es kann, und hoffentlich wird es gehen, selbst wenn mir die Zu kunft setzt trübe und dunkel erscheint. Liebevoll schlang die Mutter ihren Arm um seinen Hals und küßte ihn, ihre Stimme bebte, ihre Augen glänzten un ter Thränen. .Habe Dank, Franz, daß ich auch heuti stolz aus Dich sein kann! Ich surchteti schon, ich müßte mir zetzt um Euch Beidi sorgen machen. - Meerschaumpfcifen, lange deutsche Ptetsen, C.garrcnsplhen etc. ber Wm. SÄJifca. o. 189 OS Wasbinatttu St?. Zu hoch. Bedarf der Nachhilfe. Ebenso ist eS mit der Gesundheit. Wenn der Körper geschwächt ist, durch rankheit, schlechte i i Ziervauung, yz. . XV pcpsia,f)u,ten.Hals. .l. heiten, so bedarf er der Nachhilfe. Hier für ist der Johann Hoff'fche Malz Ertrakt daS anerkannt beste Mittel. ES wird seit zwei Generationen schon hierfür mit Erfolg gebraucht und von allen Aerzteu anerkanv'. Es wirkt stär. kend. nährend, und ist der Verdaulichkeit besonders zuträglich, für schwächliche Sin der und Frauen besonders zu empfehlen. ES ist ein vorzJgllches diätetisches Tafel Getränk und wurde speziell für die Kaise rin von Oesterreich verordnet, wofür Jo hann Hoff mit dem goldenen Verdienst, kreuze vom österreichischen Kaiser uuöge. zeichnet wurde, da sein Extrakt die zerrüttete iIesundheit der Kaiserin wieder herstellte. Man hüte sich vor Nachahmungen. Der ächte hat die Unterschrift von Johann . Hoff" auf dem Halse einer jeden Flasche. (linier & Mendelson Co.". Agenten und Imports von Mineral Wässern, 6 Varclav Str., New Jork. Sedrauche die ächten . Johann Hoss'schen Malz-BonbonS für halöleiden, Heiserkeit und Erkältungen. Tie sodann Hoff'sche V!alz'(5bocolade ist anerkannt alt daS beste Nährmitttl füröiader ' uno eronvaiezenten. Angenehme, kräftigende frühstück.
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Mr. Herman IIlcK doa Rochefter. L V Eiil Jahr lang taub, verursacht durch Katarrh im Kopfe. Katarrh ist ei konstitutionelle k Leiden und er. fordert eine konstitutionellen Heilmwel. wie Hood'S SarsapariSa, I ,u kurire. Lese: .Vor drei Jahren, ia Folge Katarrh, verlor ich gänzlich meine HSrkran und war über ein Jahr lang taub. JH konn,e kein Laut unterscheiden. Ich deadsichtigie, mich der Obhut eine Epe,ialifte avzuvettrauea, al ir Jemand rieth. möglicher werfe durch Hood'S SarsaparMa Linderung ,u erhalte, öch degana t ,u nehmen, m jedoch dauernde Abhü'.se davon nicht versprechend. Zu meinem Erstaun und za meiner rcßea Freude fand ich. naAom ich drei Flasch genommen hatt?, daß meine HSrkraft zurückkehrte. Lch fuhr fort, bi ich drei weitere Flaschen genommen hatte. Seit, her ist e jetzt der in ijiht und ick, kann ange. eichn gut hör. Der ttcuarrh beläftigt mich jetzt nur wenig. Ich bekrackue die al emen merk, würdigen Fall uud npsehl aus' Herzlichste Hoods Sarsaparilla llen mit Katarrh eha'tete.- verma v i SS arter Str.. Z. R. ty. Hvod's Piüe smd reia degetabil. ? W fjiTfa.. ' SfCV1 iLZ-XkJfcs V tl- .iswmm Mr. Ctas, V. Hauer in Freden! Mö . i't sctrecklZch udcr zedn Jahre lang an (fikerreul n und ltiu'enden tö.'skwüren a seinem linken 'Siexn. (renettjm ad. wirce s.taat und dünn u .d ro.ir genöidipr. einen Zivi und eme Krücke u aedrzuckx-. All.', wa w.an erdenken konnte, wurde qeihan, jedoch ohne ein gute Zkesul tat, li er begann Hood's Sarsaparilla in nehmen, wetcke? eine ollständiq Heilung e . . . ..... . 1.1. V. . . ilS..w.,m.m 1 rtir. vrn Vaur 1 'l x . 4r f uii viic it. Scd 5i!i,ilKelk.n dieffi aslS werden Ällen übermittele de ireiben an 6. 3. fioob t Co., Lowell. Mass Hood'S P.lleu smd di besten Pillen ach T.sch zu nehme; sie helkcn der Verdauung, heilen Kopf. schmerz und Gallfuchl. IFTO.irn.1L:aa. Saloon u. Billiard-Hall Ro.S! Oft Washington Str. I o hu Weil rrctxer. iAiaentbümer Smith & Tamm, Monumente und Grabsteine, 52 & 54 West Georgia Str. nahe 53t AllinoiSItr., l Sauare nrdl. v,m Union Devot. SJ feteinnn WJrao aemoide, Gckvsoften, eiserne ünke. Stühle und Vasen. CTIrt MV:ttti m. i UHt JJ ViHV und , Liquöre für den Haus-und Familiengebrauch bei ?ter . Conway, 200 Oft Washington Straße.
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Indianapolis, den 6. März 1893.
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s2,29Z.555 64 I. P. Frenzel, Präsident. . O. N. Frenzel, Kassier. Oscar F. Frenzel, Assistent. Schwache Männör und Frauerz. tU die Hot schon betrogen seid durch .Elektrische ürtel," .Dankbarer LatientettunaZ-Anker ,Ner Xv?, ve7,ärker..PMen.Patem-Arneiea.'.MaKdarnuBedaudlun u. ..7r?nekur-fcher und südlt. i I rprT"lu"rr' "?itZ?Altn ex uud Euer uttaog stch rägiich verichlimmmen. fSuüf. d,e ?dr in
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