Indiana Tribüne, Volume 16, Number 199, Indianapolis, Marion County, 8 April 1893 — Page 3
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Einige Rathschläge . für daS Frülijallr. Alle Menschen haben zur Frühjahrkzelt eine Medizin nöthig, welche d.'lS Blut rerändert. Der erste warme Frühlings tag zeigt uns, daß das SIut zu dick ist und die LeSer nicht richtig arkeitet. Wir leiden an Verstopfung und die verschiedensten KrankheitZerscheinungen folgen, wie lopsschmerzcn, schlechter Geruch aus dem Munde, fettige Kant, Ausschkaze, Schroindek, Ap xeiilksstgkttt ts Mattigkeit. Alle diese Krankheittersckeinungen sind tekannt unter dem Namen FrühjahrsFieber. Wenn hiergegen nicht? gethan wird, können leicyt schwere Krankheiten entfteden. LaS beste Mittel dagegen ist unbedingt das ine deutsch, Heilmittel, AAugULbKimaigÄ Hamburger Tropfen. üDx JUUL&JUUMZ W derfcNtkS Leb:n ,'ft tn M Irhe ohue äUuö.rl M Z. m Ml O ud wodurch fif sein Uebel sich?? ab. laeholkk totrltn kann, zeigt der LZet, sh'tf. I inc:?lnfer," r.n deutsches öutr. mit rl Bucds tffosn, und den ivmö LcviU,?' S ri lainiaiiaa rici a:ica cfcaorren tkbttjizen : ,.Druu: prü'e vxt fi.f S3f ewi dindei." ede sie itn toiäiiiautL i 7 Sontt im eben tbun. I n Xii Buch ird für 25 Ct j. Pstu,ark, 5 K Zwohl rersieqklt, srei versandt, ilessue: 11 I 1.1' Tat M ES IIZILlSSTITt'f, lMj we! T Yr Y rv . ü&2ISbSli Der .ttung Z.Anker ,st aub zu neben in dianapslZs. Ins.. bet . G.Brandt 5 0.. 4C.4 U Waivtngtoa w traue. ane Henry Victor. DaS größie, schönste und Ülteft dartizr Lokal in der Stadt. Die geräumige und lchön ei?:öerÄtcte halle steht Äereinen. Logm und Privaten zur Abhaltung von Aällen, Conzerten und Dersaalnilungen unter libera. lm Vedinaunaen ux Persüsunfl. Die reinsten, Die feinsten, Die schmackhaftesten Weine und Liqnörc aller Sorten sind bei mir zu haben. ' oU so.e H"tt2 JLÜ2ia&9 SS Süd Delaware Str. leledboA Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt abgeliefert. jac. Bletzger & Co. Importeure und Händler in I VTt ? C 9 WSiNöN u. leren 9 " . . , . oeroeltenVorren. kFalZsarn'.sme Meine tint Svelialität. - -n T T 9 CJ I U Xi x Xi j.tv 0 ttüfnta rtM NZor. Agentur für Schlitz' Milwankee Bier in Flaschen, estellunge werden nach allen Theilen der ladt prompt abgeliefert. sin fC :i ßft Mrr,lank Str. Telephon No. 407. ' I fti.bsbn7 - lmf ? U02 Ost Washington Str. wird allen Freunden eineS guten Tropfens' und Kennern einer feinen Cigarre bestens enrpfohlen. Eottlkeb Leukhardt, 'Eigenthümer. Red Star Line. ver. Staaten und Königlich Belgische Post-Dampser. Regelmäßige Fahrten Zwischen Nntwerpen und New Bork Antwerpen . t und Philadelphia Vorzügliche eköstigung, gute Bedienung und iedriae kreise. Antwerpen bietet Reisenden von und nach und der Deutschland, Oesterreich. Frankreich Sckmet, besondere Bortyetle. Abfahrt von New Kork jeden Mittwoch; von nnverpeu ieden Samilaz. Tie Kämpfer die er Linie sind ne neuener onnrurirn uno vervin neuester Lonstruktie und ve de Sicherheit und equemilchkett und Scvnellig kett bet besonder nicdnaen Pretzen. iähere ti: International Nav. Co., . . 0enetolttantur. Seneral'Agenten.'Nkw York unb Philadelphia oder: Frenzel Bros., Alez. Metzger, JndianaPyli?.
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Die Vankierstochter.
Gin Roman on Greaor Samarow. (Iorts'hung.) 'Warum sollte ich nicht können, was Andere gekonnt haben, die so oft viel tiefer heraufgestiegen sind als ich? Mein Entschluß steht fest - ich glaube, ia, qaoz nnc 9mccu1nmf i.n0 iveroe ous ollervulorlum onua;en, aucy ' werde ich dramatischen Unterricht neh ' men, um micy zur qaujpleierln vor zubereiten, wenn meine Stimme nicht genügen sollte, um mir den Weg zur Oper zu offnen. Und Du glaubst, daß das so leicht ist?" fragte liarl, der durch die Wen dung des Gesprächs noch peinlicher be rührt war. Warum nicht?" erwid.'rte Bertha, und werde ich keine Lucca und keine große Tragödin, so werde ich immerhin meinen Platz ausfüllen bin ich nicht budich genug, um aus der Bübne zu geialleu i lliu WaS meint iouuie betrifft, da werde ich sie alle auZstechen, das mritebe ich und habe nicht nöthig. mich von einem Schneider abhängig zu machen." Sie warf einen Blick in den Spiegel und lächelte keck und herausfordcrnd. Mit einem Wrt," sagte sie dann, das muß enden Tu wüst eine Wohnu l,g suchen dort, im Westen in einen: vornehmen Hause und ruhst sie ür mich einrichten eine Künstlerin findet in jedem Hause Aufnahm, und jeder 2Lirth ist noch ftol darauf, sie zu seinen Miethern zu zahlen eine Näh terin. das geht nicht, und sobald ich das Konservatorium besuche und dra matifchen Unterricht nehme, so kann ich Jedermann sagen, was ich bin. Zum Austreten werde ich schon kommen, und sei es auch erst in kleinen Rollen, dafür wirst Du sorgen. Tu und auch Deine freunde." Welch ein Gedanke. Bertha. welche machen, ohne daß ein sehen ist." Fängst Du schon wieder an zu rech nen?" fragte sie schnippisch, ist es denn unmöglich. Di? denBuchhaltergeist alls zutreidenk' .Und w.nn der Erfolg küme," sagte er kleinlaut dann " Dann meinst Du wohl, daß ich unabhängig wäre und Dich nicht mehr nöthig hätte? Pfui, wie klein ist das gedacht, dann würde ja meine Liebe um jo mehr werth fein, wenn ich sie Dir dennoch bewahrte." Aber Bertha " ffein Ab;r morgen muß aesche hen. wZ ich will, oder wahrhastig, ich könnte auf die Idee kommen, mir einen anderem greund zu suchen vielleicht würde m'c da; lt'chier wrrden als Du denkst." lZo,l s,uslte Aber w'eoer war sie zu ihm heran getreten, sie legte ihre Arme aus seine Schullern, szh ihm lies in die Augen und sigte: Würdest Du nicht stolz sein, wenn ich so aus der Bühne stände, alle Blicke aus mich gerichtet, wenn der ganze saal ersullt wire von den lauten Bra Dos und Du Dir dann sagen könntest: Das ist mein Werk, und pe, von der Jeder einen Blick ersehnt, sie gehört mir. mir ganz allein." Ihre Blicke blitzten brennend in seine Augen.' kr fühlte ihren Athem auf seinen Warge?,. Du hast Recht." sagte er. es soll aeicyeyen. nie cu es willtt. rcy will die sen Bnchhaltergeist. wie Du es nennst, überwinden sühle iK ihn doch selbst als eine drückende, unwürdige Fessel wenn ich wüßte. daß Du mir treu bleibst, auch wenn Du mich nicht mehr nöthig hast " Habe ,ch Dich nöthig?" rief sie m fast wegweisendem Ton. Und treu bleiben! Sind wir dazu da. um ein SchÄserspiel zu spielen? Treu bin ich dem. der mich dem Wege zurührt. nach dem ich mich sehne, den ich mir öffnen will und öNnen werde in, neue Fesseln lasse ich mich nicht schlagen. ni4tKm t 4 iMMlf Xt s tl r fi l! vi f t i iiuuyuvwi iuy iiiüuui unvu u vyv w Der Vogel, der einmal dem .Nafig ent. lw f,...m.aa. slogen ist. tüv: ,ich Nicht w,eoer fangen. an muß sich Mühe um ihn aeben, um ihn auch in Freiheit zu zähmen. Mor gen also soll das neue Leben beginnen : . . rts: o.: einige age groe icq ir Jrn, um ml uuuin wi''tuii uujuuuiui, um iin sniar (TTtnHnitn .init.lrn(l1 Itm tntai aus diesem unerträallcken Aer hültnig zu befreien. Sie küvte ihn flüchtig, dann trat sie Zurück und laate: .Nun laß uns ausgehen, in irgend ein Theater zunächst, wenn wir auch NU? Noch einen Act sehen; ich sehne mich darnach, die Zukunft, die G3 mir schaf fen will, im Spiegelbild zu .sehen und m frt in lernen. w:e ie es mamen. um oi? ganze Welt in Bewunderung sich, zu Lüeen sinken zu lassen 'und Tu. mein lieber Freund, den ich m'.r so mühsam erziehen muß, sollst als Vor oerster in der Reihe zu meinen Füßen knieen.Sie klopste ihm lachend auf die Wange und eilte hinaus, um ihre Toilette zu machen, während er sich seufzend und unmuthig in einen Sesse niedersetzte. Diese neue Laune eröffnete ihm die Aussicht auf neue und immer wachsende Ausgaben, und schon hatte er die Mit tel. die sein Vater ihm zu Gebote ge stellt, erschdpst. dann dachte er daran, wenn sich wirtlich ihr Wunsch ersüllte, wie alle glänzenden, reichen und vor nehmen Kavaliere sich um sie drängen und aus ihn herabsehen würden, der so eng beschränkt war in den Mitteln sür die VepürsnisZe des Lebens, das er führte und nicht mehr aufgeben mochte, und der doch immer unter Jenen nichts weiter sein würde, als der hochmüthig geduldete KommiS des Hauses EalmonWie anders," sagte er knirschend-.', .müßte der Sohn des reichen Mühlberg dastehen, sie verspottet mich, daß ich rechne, ober ich muß es ja, und wenn sie so fortfährt, kann ich e5 wahrlich nicht lange mehr aushalten, und ertra. gen würde ich es auch nicht, wenn ich sie verlieren sollte verlieren. 0 welche Schmach, weil ich arm bin! Sie hat Recht, sie .sindet einen Anderen: wie würde Ue lachen und wollen! vlUlL
Tttfh. da; öatf nidjt, daS soll tiicht feihi Wozu joll ich mir Die Jahre verlüM' mern lassen,' die dem Genuß deZ LebenZ gehören, was habe ich davon, ob ich später etwas mehr oder weniger habe ich will mein Leben genießen.Bertha hatte schnell ihre Toilette ge wechselt. Sie sah reizend aus, als sie zum
AuSaeKen anaezoaen zurückkam, und hei ihrem Anblick wallte die Lebenslust gch trotziger in ihm auf. Sie begaben sich nach dem Nesidenz theater. .Sie fanden noch Plätze in einer vor deren Loge. Es wurde ein französisches Stück ge spielt. Bertha folgte mit Spannung mehr dem Mienenspiel und den Bewegungen der Schauspielerin, welche die Haupt rolle mit alt der lockenden Anmuth und zündenden Leidenschaft spielte, welche sie dem Original in Paris abgelauscht hatte, und mehrmals flüsterte sie Carl zu: Sieh doch, wie sie geht wie sie lächelt wie sie den Arm hebt, 0, das würde ich auch lernen, und was ihre Toilette betrifft, da werde ich sie weit überbieten. - Carl antwortete nur kurz und ein silbig. das Stuck interessirte ihn nicht. er mochte ungern mit Bertha gesehen werden, aus Furcht, daß dennoch l? gend eine Mittheilung an seinen Bater gelangen könnte, und dann waren ihm auch die zahlreichen Blicke lästig, welche aus dem Herrenpublikum seine Beglei erm pzirten. . Einige sunge .cren, loeicy? i'ur', von den Rennplätzen sluckt'.g a inten und die ihn dort mit ziemlich hochmuthi ger Gleichgiliigke.t behandelt hatten, kamen nach einander in seine Loge, um ihn zu begrünen, und als er dann nicht umhin tonnte, ihnen Bertha vorzustel' len, zeigten sie mit einer sast verletzen den Teutlichkeit, daß nur der schönen. ihnen unbekannten Erscheinung ihr Besuch gegolten habe, und auch Bertha schien, mit Jenen scherzend und lachend, seine Anwesenheit kaum noch zu bemer ken. Sie erzählte von ihrer Absicht, zur Bühne zu gehen, die Herren be stärkten sie unter vielfachen Schmciche leren darin und versprachen im Voraus ihre krästige Unterstützung gegen die neidischen Kabalen, die ihr entgegen treten könnten. In einer Loge gegenüber sag ein jun ger, lzocyeiegant gelleideier vianer Äonn mit dunklen Augen und kurzge schorenrm Haar. Cr wendete seine Blicke nicht von Bertha ob. und wenn er mit seiner weißen Hand, an der ein prächtiger Solitär blitzte, über seinen dunklen Schnurrbart strich, so schien es fast, als ob er mit den Spitzen feiner Finger einen ttuß herüberwürse. Carl bemerkte dies, und seine Stim mung verdüsterte sich umsomehr. als er sah. daß auch Bertha die bewundernde Aufmerksamkeit ihres Gegenübers nicht entging. Als die Besucher die Loge verlassen hatten und die Vorstellung wieder be gann, setzte Bertha ihre lebhasten Be merkungen über die Schauspielerin. welcher sie künftig nachstreben mote. fort, aber während sie sich zu Carl wendete und mit ihm sprach, flammten ihre Blicke zu dem Unbekannten hin über, der dann jedesmal den Kopf neigte oder mit den Fingerspitzen über die Lippen strich. Ehe noch der Vorhang siel, drängte Carl zum Aufbruch, um nicht in das Gedränge zu gerathen. Zögernd, immer noch nach der Bühne und daneben nach der gegenüber liegen den Logenreihe blickend, folgte ihm Bertha. Warum eilst Du denn so?- fragte sie unwillig, ich wollte sö gern den Schlußessekt der Heldin beobachten ich habe hier heute meine Studien be gönnen und bin jetzt überzeugt, daß ich Talent dafür habe." Es ist unangenehm, so gedrängt zu werden," sagte Carl, der schon die Gar derobenstücke verlangt hatte .wahr haftig. ich bin hungrig, ich habe nichts zu Mittag gegessen und sehne mich nach einem guten Souper7" Wie prosaisch!" rief Bertha. indem sie mit blitzenden Augen und einem flüchtig über ihre Lippen gleitenden Lächeln nach den jungen Herren hinüber blickte, welche sie. vorher in der Loge ausgesucht hatten und jetzt in einiger Entfernung standen, augenscheinlich sie beobachtend und von ihr sprechend. . Das Gedränge wurde dichter um sie her. . ' Carl vermochte eZ nicht durchzudrin gen und stieß eine leichte Verwünschung aus. . Da stand plötzlich jener blasse junge Mann vor ihnen. Er bückte sich, hob, wie es schien, ein kleines zierliches Aouquet vom Boden auf. reichte es Bertha mit höflicher Ver neigung und sagte in gutem, abcr etwas fremdartig accentuirtem Teutsch: Sie haben die Blumen verloren, mein Fräulein, erlauben Sie, daß ich Ihnen Ihr Eigenthum wiedergebe und die armen Blüthen vor dem Schicksal bewahre, zertreten zu werden. Bertha sah ihn verwundert an. Ein listiges, neckisches Blinzeln be gleitete ihren fragenden Blick, als sie ihm dan!te. Sie zog den kleinen Blumenstrauß unter ihren Mantel, denn sie hatte ge fühlt, daß um den Stil etwas gewickelt war, und während sie Carl, durch diese neue Begegnung noch mehr verstimmt. schneL durch daZ Gedränge mit sich fort ' r:. : n-'u. :. zog. weis Ie IN lyre .llsoze eine arte versinken, welche von einem Ringe zu sammengehalten war. Dc? Fremde war im Gedränge ver schwunden. Sie fuhren zu einem der oroken e. 1 n , - u " w : siauranlz. Carl bestellte ein relervirtes tf aliin. und während er einen Augenblick hin ' ausging, um bei dem Oberknellner dc8 Menu zu bestellen, das Bertha ihm bestimmt in einem Tone, der keinen ; Widerspruch duldete, vorgeschrieben, ; zog sie "die Karte hervor, i Der Ring, der dieselbe zusammen hielt, trug einen schönen Brillant, und aus der Karte lag sie: . "Le Prmco Wlaclernir Marasow
MkUt'ktt mt m NeMlst flüchtig geschrieben: Wenn Sie mir erlauben wollen, Ihnen einen Besuch zu machen, um so viel Schönheit und Anmuth meine Be wunderung persönlich zu Füßen zu le gen und mich allen Ihren Wünschen und Befehlen zur Vefügung zu stellen, so bitte ich um ein Wort nach dem Ho tel Metropole." Triumphirend strahlten ihre Blicke. Hah." sagte' sie. es giebt noch Männer. deren-Herzen nicht mit Zah len angefüllt sind und die bessere Füh rer sein werden auf dem sonnenhellen Wege des blühenden Lebens, als ein armer Teufel, der von seinem Prinz! pal Urlaub nehmen muß. um eine Stunde ängstlich abgemessener Freiheit zu gewinnen. Ein Prinz. das ist s eilich etwas anderes als der Sohn dcs Fabrikanten Mühlbcrg und Kommis
des Herrn Salmon." Sie versenkte die Karte - und den Ring, den sie einen Augenblick im elekirischen Licht funkeln ließ, wieder in ihre Tasche, als Carl eintrat.dcm Kell ner folgte, um den ersten Gang des von ihr diktirten Soupers aufzustellen. Carl war noch düster und mür risch. Bertha aber sprudelte von luftigem kecken Uebermuth, und als sie eine schneeige Auster mit lüsternem Blick ge schlürft hatte und ihm lächelnd mit ihrer weißen Han7. eine Scl a'e rol von gold schäumendem L?t. Perary entgegen streckte, um mit ihm anzustoßen, da glich sie einer Verkörperung der üppi gen Lebensfreude und wußte bald auch aus seinen Augen den Rausch hervor glühen zu lassen, in dem er seine Ver stimmung und die mahnendeSorge um die Zukunft rergaß. orlseßung folgt.) -. , i Coa 3oc ton Reuß. Seit ich denken kann, wohnt Tantchen im zweiten Stockwerk unseres Hauses Illerdinzs reicht mein Denken nicht mit zurück, denn ich bin eben sechzehn geworden. Tantchen ist PapaS Schwester und heit eigentlich Frau von Borne. Trotzdem sie achtunddreißig Jahre alt ist und, wenn auch sehr zart und hübsch, doch recht verblüht aussieht, wird sie (: webnlii Fräulein" angeredet. Sie sikht nun einmal aus wie ein Mädchen! Ihre beiden Hubich eingerichteten Zim mer konnt-n auch recht gut als saubere Altjungstrnstslbchen gelten, wenn von der Hauvtwand ihreS Wohnzimmers nicht daö Bild emes OifizierS, herabschauie mit einem ÄuSdruck, als wolle er jagen : dies ist ein Tempel edler Liebe, und ich bin hier ju Hause !" Unter dem Bilde befindet sich ein kleiner, herrlich geschni)--ter Tisck. und aus dem Tische sieht ein Schmuckkastcn aus Cedernholz, mit Sil der und Perlmutter eingelegt, ein Mei. steistuck. wie ich noch kein zweites tzese hen habe. WaS darin ist? Wir wissen nur, daß Tantchen ihre Erinnerungen dort aufbewahrt, hineingesehen hat noch niemano von unS Kindern, trotzdem der zierliche silberne Schlüssel gewohnlich n Schlüsselloch steckt. Tanichen lebt ein schone?, stilles Le den ; ihre Thätigkeit gehört außer ihrer Familie der Wohlthätigkeit : die Armen sind ihre Kinder ! Ihren Nichten ist sie die zärtlichste Tante, zumal bin ich. die jüngste ihr Liebling. In Gesellschaft geht sie wenig, nur ein paar gute Freunde sieht sie manchmal um sich. Auf unserm Balle neulich war sie auch avsnahmS weise, weil sie uns drei Schwestern tan ;en sehen wollte. Sie trug eine flieder farbene Seidenrobe und Fliederzweie im Haar und sah dennoch aus wie ein Mädchen. Ach, der Ball ! Es sind schon vier Wochen, und doch ist mir'S, als ob's gestern gewesen wäre. Es war zu schön! Ich trug mein weißes Mullkleid, wie ich zur Einsegnung getragen hatte, nur matt rosa Rosen hatte Mama darauf gesteckt. Trotz der kindlichen Toilette hatte ich Tanzer vollauf. Und dennoch wollte mich Papa gestern Abend nicht zu Prä sidentS auf den Ball nehmen, obgleich die Einladung buchstäblich auf Herr Land aerichtsrath nebst Frau Gemahlin und Fräulein Töchter" lautete ; ich habe sie selbst gelesen, als sie Mama in die Mar morsch ale zu den Visitenkarten gelegt hatte. Traurig blieb ich zu Hause. Da trat um acht Uhr Tante Marie inS Zimmer, um mich zu sich herauf zu holen, die gute Tante: meine Einsamkett that ihr leid. Mimi". sagte sie oben, laß daS Weinen, Papa konnte nicht zu fünf auf den Ball gehen! Wer weiß auch, Kleine, ob Du Tänzer gefun den hättest. Das war auf Eurem eigenen Balle etwas anderes, da- verlangte eS die Artigkeit, daß auch das Nesthäkchen abgetanzt wurde. Ich möchte Dir aber doch gern für Dein Zuhausebleiben ein Vergnügen machen, 5lleine. Wollen wir denken, daß wir einen Geburtttag feier ten und Chokolade kochen WaS macht Dir wohl Freude?" Freude ? O liebe Herzenstante, wenn Du so fragst. ich wuszte schon etwas! Nun. Kmd?" Ich warf einen neugierigen Blick auf den Schmuckkasten und sah dann Tant' chen bittend an. Ich mochte g?rn den Inhalt des'schönen ÄastenS kennen, weil ich glaube, damit auch Dein Leben zu kennen. Du weißt ja, wie lieb ich Dich habe!" Tantchen erschrak sichtlich und schien m überlegen. Dann antwortete sie: Du verlangst viel, Mimi. dennoch will ;ch Dir me'ne Schade zeigen, denn ich weid. Du bist meines Vertrauens werth. Hoffe aber keinen spannenden Neman zu hören, mein Schicksal ist so einfach wie traurig." Dabei öffnet sie ihr Kleinod und läkt mich binemluaen. Der asten ist sorgfältig in zierliche Fächer getheilt, die mit Deckelchen bedeckt sind. Sie enthalten Handschuhe, Wohl, gerüche, Spitzen und mehrere zierliche Schmuckgegenstände. Das Ganze ist mm Äerausbeben. im unteren Jacke lic i aen ein vaar Bündel mit blauen Schlei ken ,ulmmenaebundener Briefe und ein I : ... anu.tliiilMi ...J. ... verweilier muini schiebt ihren Lehnsessel unter das Bild und beginnt zu erzählen, indem sie mich auf ihr nie zievr : Der Schmuckrasten stammt auS !vrankreich und enthält meine Brautge schenke. Dort ist es Sitte, daß die Bräute feingeslochtene, mit Orangenblü then verzierte Körbe, welche die Liebes aaben des Gatten enthalten, empfangen lli ist dies der coroeill de noce, 5k5 selbst erhielt meine, Braulzeschenke drv Wochen nach unserer, unter ganz
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vesonLeren umsianoen voazogetten uau ung. Ich t.nn wohl sagen, wir liebten uns, seit wir uns kannten ; dock hatten wir große Schwierigkeiten zu überwin ven. cbe wir die Emn,iUigunq ut ier lobung erhielten. Und auch disc währte I dereitö zw'i ayre u,.d noch immer war eine Aussicht aus die b-, ersehnte Berei--Nlgung vo. Handen. Ta kam das Jahr 1870. Es sah aus vle noc a dere andlornlem trn Meere der Zeit, aber es war vom Schickal bestimmt. Großes -zu bringen! mann jubelte laut: ,.ts wird wieder wie Sdß rder noch besser!" Und das Her, deS jüngsten Premierlicntenanis träumte von Ztuhm und Ehre und Glück. Mir wollte das Her: brechen. Dazu ah ich Hermann wenig, da er äugen blicklich an Stelle einis erkrankten Kämeraden als ökegimenisadjutant fungirte. Kux für den letzten Tag vor dem Ausmaische war er beurlaubt, um etwaige crinaende Familienangelegenheiten zu ordnen. Dlcscr letzte Tag war angebrochen. die At -chledestur.de stand vorder Thüre.Papa hatte einen ausivärtigen Termin und mute am frühen Morgen hinweg. 0 sehr, sehr gern er auch den letzten Tag n Hermanns Gesellschaft verbracht hätte. Als er fort war, begann ich in seiner Stube eufzuräumen.um mich durch meine gewöhnliche Thätigkeit zu zerstreuen. der ich that es mehr wie eine Schlaf wandelnde Sollten wir wirklich noch grausam vom Schicksal auseinander ge rissen werden, nachdem unsere Schritte 0 lange einem schönen Ziele zugestrebt hatten daS noch nicht erreicht war? Horch, da tönen draunen ausderTrevpe Schritte, Säbelklirren, die Glocke im Borzimmer giebt ihren einzigen sonoren Ton. Ich kenne die Hand, die sie zieht er ist's ! Schon tritt er in's Zimmer. Wo ist der Vater. Marie? fragt er chnell. Dann er zieht er mich an sein Herz, so bewegt, so weihevoll wie noch nie. Ich berichtete, daß Papas Lokaltermin hn am Tage fern halten wird, doch ?osse er frühzeitig zurück zu fern. Her mann küßt mich leidenschaftlich und ragt mich : Marie, liebst Du mich ? wie noch nie rechne ich heute auf die Opferfreudigkeit Deiner Liebe !" Ich verstehe Dich nicht, Hermann was ist Dir?" Er zwingt sich zur Ruhe und sagt : Die Betbältnisse haben einen raschen und folgenschweren, aber festen Entschluß in mir zur Reife gebracht vorauöge etzt, daß ich auf Dich zählen kann, Ge lebte. Ich will mich kurz fassen, wissen mußt Du aber, daß es höchsten Orts un erm Earnisonprediger erlaubt worden st. in Anbetracht der Kurie der Zeit und deSZkilegszustandes.beiHeiraths'lüssen von den nothwendigen F selten. als Konsens und kirchliches, uiaebot. augenblicklich abzusehen. Dieser Beseht ging gestern auf der Negimentsadsutan tur ei und durch meine Hände. Brauche ich meine Bitte wirklich noch m Worte zu kleiden ? Werde mein Weib! heute noch, laß mich nicht in Krieg ziehen ohne die Gewißheit, daß wir verbunden sind fürs Leben '." Mir war zuerst wie im Trauni. Dann fühlte ich meine Thränen stießen, aber es waren Freudenthranen. Her mann kuue sie hinweg. Mo?t? nun kommen, was da wollte : ich war le:n t Wenn die feindliche Kugel ihn traf, so war'S Nicht allein mein Ltcä't. sondern auch meine süßeste, heiligste Pslscht. ihn zu pflegen, und wenn er wirklich fallen soll'.e sürö Baterland, so trug ich doch seinen Namen, als iheuerstesBermächtnig unse res H.rzensbundes ! Hand in Hand treten wir zur Mut ter, um sie in unser Geheimniß zu zie hen. Sie war erschrocken, bewegt, dann gütig wie immer. Freilich enls'chlcß sie sich nicht, die letzte Entscheidung zu treffen, denn mein liebes H.rzensväter chen war zu sehr die Seele unseres Hau ses.als daßMama eS gewagt hätte.seinem maßgebenden Entschluß vorzugreifen. Immerhin hatten wir für unsern schönen Plan eine mächtige Verbündete an ihr gewonnen. Hermann hatte einstweilen den lLarnt son-Predizer benachrichtigt. Es war seit vorgestern -die dritte Trauung, die durch ihn vollzogen werden sollte. Als Papa ahnungslos zurückkehrte, folgte ihm Hermann in seine Stube, cy stand unweit der Thüre und hörte Wor te. Einwürfe, Widerlegungen, von denen ich in meiner grenzenlo en Ausregung nicht viel verstans, zuletzt Bitten, lange, inständige Bitten. Teufeliunze nun denn, in Gottes Namen '." klang endlich Papas Stimme in veränderter Tonlage, so weich, so zärtlich, wie ich die liebe Stimme noch niemals gehört hatte. Dann trat Hermann glückstrah lend zu mir. Was nun folgt, ist meinem Gtdächi niß fast entschwunden. Denn Glück und Leid, Seligkeit und Tod, wurden zu einem Chaos in meinem Herzen. Ich fah nur, wie Hermann Zweige von dem Mytthenbaumchen schnitt, das auf mei nem Fensterbrett stand und am Tage meiner Verlobung von ihm selbst einge pflanzt worden war, und wie Mama die Zweige und Erstlingsblüthen des selbst gezogenen Bäumchens zum Kranze band. Dann richtete man eilig einen Altar her : ein Tisch, zwei Lichter, Bibl, De gen und Scheide gekreuzt, darüber der zelm. Und bald daraus ich selbit mit Hermann davor, in meinem alten, schnell aufgeplätteten weißen Kleide, sest an ihn geschmiegt. , Wir hören schlichte, weibevolle Worte. aber unser Ja" klang gebrochen, selbst die Stimme des Geistlichen zitterte zu letzt. Er war eS . gewohnt, zum Leben einzusegnen, hier vielleicht segnete er ein zum Tode ! Und sechs Wochen nach dem Aus marsch empfing ich die Todesnachricht sein Grab ist ein Massengrab vor Metz. Ich sollte den Einziggeliebten niemals wiedersehen !...... Es war mir, als ob im Gangwerk meines Lebens ein Rad gebrochen sei. Dann aber legte ich ei neS Tages die Briefe zu den Brautge schenken in die Schatulle nieder und sügte auch die Myrthenreiser hinzu als Todtenkranz. '.Und so umsaßt sie den ganzen Inhalt meine Lb;ns." Ich schluchzte laut an Tantchens Hak se. Sie aber küßte mir die Thränen von den Wangen. Muslklchrcr . eppcrt. ?!o. 247 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Vicline. Bedingungen mäßig. 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