Indiana Tribüne, Volume 16, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1893 — Page 1

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Editorielles. . Thomas ff. Bayzrd, Zder uater der vorigen Administration ClevelandS Staatssekretär war, wurde zum Bot-

schafter in Angland ernannt. ist die? der erste Botschafter, den Amerika abschickt. In der diplomatischen Ver tretung der Lander giebt eS drei Rangstufen, nämlich : Botschafter, Gefand ter, Eeschäftötrager. Die Funktionen derselben sind die gleichen, eS ist bloß ein Unterschied im Range.' Wahrscheinlich werden auch die Gesandtschaften in Berlin, Paris und Petersburg zu Botschaften avanciren, und umgekehrt werden auch die entsprechenden Gesandtschaften in Washington in Botschaften umgewandelt werden. ES ist im höchsten Grade lang. wellig, jeht die Parteizeitungen ;u le en. Da findet man fast nichts als entweder Lobhudelei oder- Beschimpfung des Präsidenten wegen der Anstellungen, die er macht.. . Durch die deutschen Zeitungen geht außerdem noch daS stetige Gejammer darüber. daß bis jeht keine Deutschen angestellt wurden. Die republikanischen Blatter melden dies mit geheimer Schadenfreude, die demokratischen mit ausrich. tiger Trauer. Von Deaen abgesehen, welche Aem ter suchen, kann denn wirklich dem Publikum, speziell dem deutschen, das im Allgemeinen gar nicht so ämtersüch ig ist, viel daran liegen, ob Hans oder Äunz ein Amt kriegt ? WaS kann im Allgemeinen dem Kausmanne, der seinem Geschäfte nachgeht, dem Arbeiter, der sein tägliches Tagewerk abarbeitet, daran liegen, ob der A. oder der B. Gesandter in Chili, oder der C. oder D. Steuer - Kollektor in Burtehude wird ? Wer jeht einen Blick in die Parteizeitungen wirft, dh. den' politischen Theil derselben,, der muß glauben, daß der ganze und einzige Zweck der Parteipolitik darin besteht, die Aemter zu erobern, und zwar bloß wegen der damit verbundenen Ablohnunz der politischen Führer. Wir leben in einer aufgeregten Zeit. Der. Kundige nennt sie eine UebergangSperiode.- Mit Macht drängen

die unteren Schichten de? GesellschafUStunden werden die Krisis bringen.

nach oben. Sind sich auch Millionen Köpfe nicht klar über daS waS im Schoße der Gesellschaft vorgeht, sa 'ist doch Zeder Zeuge der Unruhe, des stetigen ununterdrückbaren Strebend der. arbeitenden Klassen, ihre Lage zu verbessern. Der Gedanke dämmert indem Bewußtsein der Menschen auf und ist bei Vielen schon zur klaren Idee gelangt, daß eine gesellschaftlicheÄinrichtung, in welcher die Erzeugnisse menschlicher Anstrengung .sich in hen Händen Weniger als Reichthümer an sammeln, während die Erzeuger selber kaum daö Leben fristen können, keine gerechte ist. Diese Ungerechtigkeit kommt immer mehr Menschen zum Bewußtsein, je mehr Leute, welche WillenS sind, ihren Lebensunterhalt durch ihrer Hände Arbeit zu gewinnen, keine Gelegenheit dazu finden können. Millionen fragen sich wo eS schließlich hinauS soll, wenn immer mehr Maschinen erfunden werden, menschliche ArheitSkraft immer überflüssiger, die Zähl der Beschäftigungslosen immer größer wird. Geehrte und Ungelehrte beschästigen sich mit der Lösung, der Frage, die immer dringender an unS herantritt, weil die Verhältnisse, stetig unsicherer, der Kampf ums Dasein immer schwerer wird. ' " Welch größere Aufgabe giebt eS für die TageSpresse, in' diesen Dingen Licht zu schaffen? . V . V " Statt dessen giebt eS für die Parteizeitungen nichts wichtigere?, alö die Aemterbesetzungen zu besprechen. DaS geschieht mit einem Ernste, alS hinge Jedermanns Wohl davon ab Und doch kann dies keinen anderen Zweck haben, alS die Leute zu beranlassön, sich mehr um die Angelegenheit"? An derer, alz. um ,hr ngeneS Wohl zu kümmern. Denn naS kann bem Bürger, der seinem Berufe nachgeht, daran gelegen sein, ob der X oder der I einen Preiö aus der politischen Lotterie zieht 7 Da versucht man ein Schein Interesse für'DZnge zu erwecken, welche . - nur k ' . oem Bürger ,m gemeine $N gleichgiltig sein können und zieht ihre Aufmerksamkeit von wichtigeren und ernsteren Dingen ab. ' Abgesehen davon, daß auf dies:

Weise nichts bezweckt wird, als eine Verkleisterung der Gehirne, ist es auch im höchsten Grade langweilig.

Drahtnachrichten Inland. ' '. Wette rauSsichten. Für Zndiana,:. Kühlere, schönes Wetter heute und Sonntag. D e r B'e.r t r a g m i t R u ß l a n d. W a s h i n g t o n, D. C., 31. März. Durch den scharfen Tadel, welcher überall gegen den AuSlieferungövertrag mit Rußland laut wird, ist der Senat in die Defensive gedrängt worden und derselbe hat beschlossen, daß der Vertrag möglichst bald im Wortlaut veröffentlicht werden soll nebst der ganzen Korrespondenz, die zum Abschluß desselben geführt hat. Das Staatsdepartement hat seine Zustim mung dazu gegeben und nur die AbWesenheit deS Herrn Butler, des VorsitzerS deS KomiteS für auSwärtigeAnGelegenheiten, hat die Veröffentlichung bei Vertrags vorlaufig noch verzögert. , Ein In dianer krieg. MuSkogee. I. T., 31. März. Von dem Kriegsschauplatz kommen Nachrichten, denen zufolge nur daS Eine ganz fest steht, daß ein blutiger Kampf unvermeidlich ist und vielleicht schon .in wenigen Stunden losbrechen kann, daß aber alles Andere vollständig ungewiß ist. Die ganze Situation ist in den wenigen Worten einer heute an den Sekretär deS Innern in Washington gerichteten Depesche enthalten, die vom BundeScommissär John C. GibbonS abgesandt wurde und folgendermaßen lautete: Die beiderseitigen Streitkräfte der Choctaws stehen nur wenige Meilen von einander.. , Blutvergießen'unvermeidlich, wennnicht sofort Hilfe, eintrifft. Gouv..IoneS.ist morgen früh in ' Paris, TexaS, zu treffen." Ob diese Beamten in diesem Stadium deS drohenden Unglücks noch etwaS zu thun vermögen, ist Zweifelhaft. Bekannt ist, daß die Miliz über die Cnfmischung seitens der Nichtbürger sehr aufgebracht ist. 'Wenige Ein Schurkenstreich. Portland, Dreg., 31. März. Gestern Nacht wurde ein ..Versuch gemacht, den nach Norden fahrenden Zug der Südlichen'Pacisie Eisenbahnen der Nähevon Drain zum Entgleisen zu bringen. Eiu Arbeiter, RamenS Rlchardson, welcher auf .den Geleisen der Bahn nach Hause ging, fand am Ende eines langen Provisoriums in derRähe von Drain,' daß eine Schiene entfernt worden war. Wahrend er noch überlezte, waS er thun solle, wurde er von fünf Männern' angefallen, welche ihn zu Boden schlugen und von dem Provisorium warfen Richardson erlangte erst nach einer Stunde sein Bewußtsein wieder.' Trotz seiner Schwäche kroch er ans dem Geleise entlang und eS gelang ihm auch glücklich, den Ueberlandzug zu warnen. Die Passagiere veranstalteten für Richardson eine Kollekte, welche $100 ergab. Man vermuthet, daß daS Verbrechen, von entlassenen Streckenarbeitern geplant und verübt wurde. , E i n e Brennerei in einer Brauerei. Philadelphia,!. März. Philip Klein SonS Bierbrauerei in hiesiger Stadt ist heute von dem In-landsteuer-Kollektor Brooks mit Beschlag belegt worden, nachdem festgestellt worden war, daß sich innerhalb der Brauerei auch eine Brennerei von 1200 Gallonen Kapazität in Betrieb befand. Sei vier Monaten war die. Brauerei von den Agenten der Regierung beobachtet worden, aber erst gestern war eS ihnen gelungen, die Brennerei in einem Raume im obersten Stock bei Gebäudes zu finden. Die Thür, die nach dem Raum führte wurde eingeschlagen und eS gelang den Agenten gerade noch eine kleine Quantät warmen Rums zu erwischen. (Xs war ersichtlich, daß eine größere Quan tität mit Hilf? eineS Gummischlauchs in den Abzugökanal abgelassen worden war. Die Apparate haben einen Werth von $75,009 und eS ist dieS diegrößte ungesetzliche Brennerei,, die jeulalS von den RegierungS-Beamten entdeckt wor

den ist. Philip Kiein jr. ist verhaftet aber gegen die Stellung von .$1500 Bürgschaft entlassen worden. Sein Vater, Philip Klein sr., der mehr als 70 Iahte alt und krank im Bette ist,

wurde von den Beamten nicht gestört. -- Ausland.

Deutsch . russisch' Freun l?UUüm si. Zg tm Arbeitthau,. Sie

schaft. W i e n,. 21. ' März. ; Heute drückte der Ezärewitsch den Offizieren btZ Prebraschewski-Regiments gegenüber, seine Befriedigung mit seiner letzten Reise nach Deutschland auS und erklärte, daß die zwischen Rußland und Deutschland bestehende Freundschaft unmöglich gestört werden könne und daß der Handelsvertrag bald abge. schlössen werdenwürde. Der AuSlieserungSvertrag. London. Zl. Mär;. DerBerliner orreiponvenl des ?tanoaro" meldet, daß Präsident 'leveland an die amerikanische Gesandtschaft in St. Petersburg telegraphirt habe, alle UnterHandlungen betreffs des Auslieferung Vertrages zwischen den Ver. Staaten und Rußland Anzustellen und zu deranlassen zu' suchen, daß die ganzeAngelegenheit an. ihn zurückverwiesen werde. . DaS k u g elfe ste Tu ch. . Wien, 21. März. DaS KriegsMinisterium hat die Einführung dee Sylander'schenkugeldichten TucheS für die österreichische Armee beschlossen. Das Tuch ist ein Drittel Zoll dick und soll weit biegsamer sein, als daS von Dome in Mannheim erfundene. .,... - -Die Cholera. Wien, 2l. März. Cin hiesiger Arzt, der nach dem südöstlichen Ungarn geschickt worden ist, um überdie Cholera zu berichten, meldet, daß sich die Seuche dort schnell ausbreitet. Sie tritt besonders heftig in PeterwarLeln auf. Mehrere Dörfer in Galizien sind ganz verlassen. -.- OchiffSnachriGten. Angekommen' in: : j ;. NewAork : Polarla" von Stet tin Gellert" von Hamburg,' Normandie" von Havre. ' 1 Kinsale : Pasfirt : KansäS" von Liverpool.' " , ' ' Vollzeigericht. ChaS. Markus war von einer Frau Edith Himmelwright des thätlichen Angriffs angeklagt. Sie hatte gestern in derPolizeistation erzählt, daß sie eine verheirathete Frau und in Philadelphia wohnhaft sei. MarkuS hätte bei ihnen gewohnt und die Gelegenheit benützt, sie zu überwältigen und zuletzt hätte er sie gezwungen mit. ihm hierher dürchzubrennen Durch einen Brief, den er nach Philadelphia schrieb, gerirthen sie in Streit und sie ließ MarkuS verhaften. Heute hätte sie gerne die Anklage zurückgezogen. Nach Anhörung eineS Theils ihrer. AuSsage erklärte Polizeirichte? BuSkirk, daß er den Angeklagten entlasse, denn die S:adt hätte genag mit ihren eigenen Leuten zu thun.' Bertha Fulsom und Rose Atkinson welche als Prostituirte in das' Polizeiregister eingetragen, waren, wurden entlassen, da durchaus keine anhext Beweise gegen dieselben vorlagen, als daß die beiden Frauenzimmer mit einem Mann auf der Straße gesprochen hatten. .. Die Polizisten Eorrigan und Duty waren da in ihrem moralischen Eifer sicher zu weit gegangen. Sie, hatten angenommen,, oap die Mädchen gewöhnlicbe Straßendirnen seien,, und trotzdem dieselben versichert hatten, daß sie absolut, nichts Unrechte? vorhatten, mußten sie doch die Nacht übe? im Stationöhause bleiben. Ülneö dee Mädchen.betheuerte sogar unter Th?aen, daß eS verlobt sei und am Sonntag Hochzeit machen werde. ' ' ; Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch bemerken, daß zwar nichts dage gen einzuwenden ist wenn die Polizet wirkliche Straßendirnen verhaftet,' daß sie abet auch ihr Auge auf die Männer richten sollte, die sich nicht scheuenan ständige Damen deS AbendS-au. der Straße anzureden unb zu verfolgen Merkwürdigerveis hört man nie-'von

Hies iges.

einer solchen Berhastung, trotzdem schon jede Dame m dieser Weise belästigt worden ist. Nicht so gut kamen May Ryan und Erace Morgan davon. Sie bekannten

sich schuldig, Prostituirte zu sein und da sie sich auf einer. Spazierfahrt etwaS benebelt -hatten, unb dadurch die allaemeine Llukmerksamk-it -rr-r-n. ? sind Beide sehr junge Mädchen. Bei Verkündigung deS Urtheils begann Grace Morgan fürchterlich zu schreien und eS erforderte handgreifliches Zureden,' sie äuS dem GerichtSzimmer zu entfernen. Sie hatte schon bei ihrer Verhaftung auf der Straße einen Heidenlärnttn geschlagen und sich im Sta-tionöhause-so aufgeführt, daß sie Dunkelarrest bekam. Richter BuSkirk ließ nachträglich May Ryan mit einer Strafe von $5 ab. DaS Dunkel in der Schießassaire an Illinois Straße ist noch nicht gelüftet. Die heute vernommenen Zeugen hatten alle den Schuß gehört, behaupteten aber, nichts weiter von der Sache zu wissen. Bei Talbot'i Verhaftung fand 'man keinen Revolver an setner Person: Um noch einen weiteren Zeu gen ZU' vernehmen, wurde das Verhör aus nächsten Dienstag verschoben. Mike Vinch bekannte sich schuldig. seine Schwester auf der Straße geprügelt'zu haben und blechte $5. Die Hausirer bekannten sich schuldig und wvrden mit je $1 bestraft.' . Frank Whitesell, der sich in kurzer Zeit drei Mal benebelte, wurde mit $5 und 30 Tagen Arbeitshaus bestraft. Dke neue Turnhalle. Gestern Abend fand eine sehr gut besuchte Versammlung der Aktien-Ge-sellschaft. des Sozialen Turnverein? statt, in welcher die Pläne für den beabsichtigten TurnhallcnBau vorgelegt wurden. Die Pläne wurden von den Ärchitekten Vonnegut Bohn ausge fertigt und wurden acrep!rr. nachdem Herr Vonnegut dieselben erklärt, hatte. Die Versammlung war sich auch darüber einig, -daß der. Bau sobald als tisöglich in Angriff genommen werden sollte. Nur ist eS zweifelhaft, ob die Finanzfrage eS zuläßt, daß der ganze , t l r.e. i rr sau wie geluanr osorr in Angriff ge nommen werden rann uns man beschloß' deshalb, vorläusig mit dem Bau der eigentlichen Turnhalle zu beginnen. ' DaS. Grundstück steh! an der Ecke der Michigan und New Jersey Straße und der turnerische Theil des Gebäudeö, bestehend auS einem großen Turnsaal nebst Elubraümen' kommt an. die Michigan Straße zu stehen. - Die Front deS GebäudeS mit Läden im ersten und einem Konzertsaal im zweiten Stockwerk kommt an New Jersey Straße zu stehen und der ganze Ausbau wird fertiggestellt sobald man noch wertere $35,000 beisammen hat. Bekanntlich ist der Hallenbau ein Aktienunternehmen an dem sich Jedermann bethciligen kann ' ' ! ll ThomaS Dobson und. Tim Shay, beide etwa 13 Jahre alt, werden seit gestern vom Hause vermißt. Man' kann sich darauf verlassen eS versagt nie den Dienst; wir meiuen Salvätlon Gel den größtenSchm rze lstiller' auf der Welt.. ES giebt kein besseres Mittel gegen Gicht. Gliederreißen, oder offene Wunden. ' V . Die freiwilligen Beiträge für den Encampment Fond betragen bis jetzt $S0OO,. fehlt also nur noch eine Null von den nöthigen $20,000. Al. Kerr, der Polizei wohl bekannt, beschwindelte einenApothekergehilfen an der Virginia Ave. mit dem bekannten "chang trick" und wurde eingesperrt. , ,, 3CT 5)a Härtz'schc Ehepaar hat wieder Frieden geschlossen, Sämmtliche Klagen ' lm Gerichte wurden, niedergeschlagen'und die Leute' leben mit ihrem Kinde wieder beisammen. Änbeuser - Busch Bockbier beute an Zapf. In Flaschen .zu beziehen in der Filiale, 38 Ost Oblo Str. Telepbon 1S7. , Frau Beville, die Gattin dek bekannten GrundeigenthumS-Agenten H. H., Beville, ist. dieser Tage alS sie durch ihr scheugewordenes Pferd auS dem Wagen geworfen wurde, vunsglückt, und.zyar. viel schwerer, alS man zuerst glaubte.,. Namentlich die ver letzung.. anv Mcken ist eine sehr

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