Indiana Tribüne, Volume 16, Number 189, Indianapolis, Marion County, 29 March 1893 — Page 2
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FttVZatta Tribüns. Erscheint JC ü cj i l und Sonntag. Xt täßlttfie IribäTt-fofii durch den TrSger ! CrntS per Woche, die Sonntag'Trtbüne- S' EentS prrWocv?. Beide zusammen !5Lent der ' SS Ernt perMonat. Per Post zugeschickt in Vor j suSbezahlnng p:r Jehr. Ossice : ?!o. 18 üd Alabama tr. Indianapolis, Ind., 29 März 18 Großartiges Vrückenwerk. Jüngst wurde gemeldet, daß m 7.: New ?orker Staatslegislatur die Vor laae betaens der geplanten neuen Rie tonUi't 4 iiUav N t fitnt? n it .ifi ftt t. Iiiiutiiai uuu vu.ii ;uui uu uijjujupui werden sei. Die Znstimmuug der ?!ew Jcrsever Legislatur, sowie sämmt licher nächstbetheiligten Municipalität ten und deS Bundes-Kriegsministe-riums ist ebenfalls gesichert, und e5 be dirs im Wesentlichen nur noch der Zustimmung des Conzresses, um einen Plan zu verwirklichen, der einen voll standigen Umschwung bezüglich der, für den Weltverkehr so wichtigen Bahnver binoungen von New Hort und Umge gend herbeiführen und auch die ge ichüitliche Vereinigung jener vielen Nachbargemeinwesen zu einem großen Hinzen lvieleicht auch indirect die po litische Vereinigung) gewaltig fördern wird. Die neue Brücke wird die große tastriverBrücke an folgenschwerer Bt deutung noch weit in den Schatten stellen.' .. . Läge New York mit dem ganzen um q.benöen Land und Wasserreich ir gcnwo im Westen, so ist obwohl der New Yorker selbstverständlich nicht leicht zugeben wird gar nicht zu bezweifeln, daß seine natürlichen Verbindungen schon in viel großartigerem Maße zu Brückenbauten und in anderen Bezie hungen ausgenuit worden wären, als dies im Osten geschehen ist. Alt-Y ocham scheint sich aber wieder zu gewaltigen Thaten ausraffen zu wollen; es muß sich auch schließlich tüchtig an den La den legen-, schon jener kühnen Neben dublers:adtt?hicago wegen, die ihm viel leicht in künftiger Zeit, nach genügender VeroollkommnungdeBinnenseefahrtim Anschluß an den' Oceanverkehr, sogar den Rang der ersten amerikanischen Welthafenstadt streitig machen und ihm einen bedeutenden Theil seines nationa len und internationalen Verkehrs weg fischen könnte. So schnell werden al lerd.ngs die Bäume der Weltauöstel lungsfladt auch nicht in den Himme! wachsen Tie ölrt, wie die meisten Reisenden aus den rerschiedenen Theilen unseres Landes in die Stadt New fjoil gelan gen. ist unstreitig noch heutigen Tages eine reckt unvollkommene und hat dem siemoen aus dem Westen schon oft An laß zu boshafter Kritik geboten. Er macht sicherlich auch dem ganz Unpa? teiischen. nicht von localpatriotischer Eifersucht Angekränkelten einen ziem lich armseligen Eindruck, eine solche Weltstadt nur dadurch erreichen zu kön nen. daß er mit einem schmierigen Fährboot in einer recht schäbigen Stadt . gcgend landet und zudringliche Lohn bischer oder sehr bummlige Pferde bahnn?igen zu Hilfe nehmen muß, um den Weg zu einem annehmbaren Hotel zu fr.den. Aber so fahren, wie gesagt, bis jetzt die Meisten in die Empire City- ein. Und wie sieht es in jedem schlimmen Wint:r mit dem Ve.tehr zwischen New )ork und New Jersey aus! Riesige . Verkehrsstockungen und zahllose Unfälle infolge Eisganges. Nebels, u. s. w.. :tma 0 Millionen Menschen all-ährlich öer- Erkältung und Luugenentzündung zder einem feuchten Grabe ausgesetzt.
und das lo.-ale jowle das Fernverkehr zeschäst ungeheuer geschädigt, - weid) riix trauriges Weltstaotdilo ! Aber das Alles soll jetzt anders wer sen. Tie Fährboote werden sicherlich auch fernerhin bleiben, sie werden aber meist nur der Beförderung der Jersey, iten dienen, und für diese wird, wenn zurch die Ungunst der Verhältnisse der Hährbootverkchr lahmgelegt em sollte, sie New Yorker Welt t'roAdem nicht mit Zisichollen oder sonst etwas hoffnungs los verbarrikadirt sein. Im Uedrigen nerven alle Fremden aus dem gro ßen Westen in denselben Zügen, in". d?nen sie abgefahren sind, über die zu' :rdauende Northriver-Brücke unmittel' bar in das Herz von New Z)ork ein laufen, oder umgekehrt. Tie to Hork & New Jersey Bridge Eo.- hat die Ausführung des Riesenwerkes übernommen, und eine Kommission der Staatslegislaiur hat die Lage der Brücke bestimmt: Vorsier dieser Eommission ist der verdienstvolle Zlusrew H. Green. welcher auch der Zastriver Arückencommission ange hörte. Bereits haben auch d e Vorar heiten an den Zugängen der Brücke begonnen. An der 70. Straße auf der New Aorker Seite, gegenüber den New Jer seycr Pallisaden, wird die Brücke begin nen. Von einem Pier- zum andern wird dieselbe dreiviertel Meilen lang sein, und die Bahn wird 150 Fuß über "oem Hoch'luthpegel laufen. In den Plänen ist auch Fürsorge dafür getra. gen. daß der Handelsverkehr auf den S!orthriver und an seinen vielen SchifsS anlegeplätzen in keiner Weise durch die Brücke gestört wird. An der westlichen Seite dcs gewaltigen Fluges wird di recte Verbinöung mit den elf großen Bahnlinien, hergestellt werden, welche vom Süden und Wencn des Landes in Jersey Eity und den Nachbarplätzen einlaufen. . Es ist auch eine große Endliation aus der Nero ?)?rker Seite vorgesehen, :lche möglichst central gelegen und von allen Theilen der Stadt leicht zu gänglich sein wird. Dieselbe soll aus ' zwei riesigen, je einen ganzen Block ein nehmenden Gebäuden in nächster Nähe deS Droadway und der 6. Ave.-Hoch bahn bestehen; beide Gebäude' werden durch eine gedeckte Brücke, welche über 4!!. Straße geht, mit einander der bunden sein; zu ihnen gehört ein An lunfts :md. Abgang'Perron mit t - . . .
aHS1 fT' -?". A ruajtiM licüia (üj lirpt tifouv coljiigfi Taz Grand Centra! Tepot" aernia für sechs Geleise sein zwei für Vorstavt.Personenzüge. zmei!für durch- ! aewe Züge und zwei sür Merzüge. Es wird auch Verbindung mit den ver..' fchiedenen Neuenaland'Bahnlinien her ' egellt werden ! ?p brin iFtni-lheitfn feien einst, ' hm weilen den erren ecynuern zur xz UClVil witvny H HIHtJV 4UVI 1 Bäynen. weicye m yicro you nopunrie , . :i-ft.- v: ivi .:.: CZKKSC ommt. ohnt die be,cher,,che Ueder. S,!'- üriai TOi nÄVniiä cin7f0Iit Drück is,S i n rNoNenen Win r mtt den dielen w' n' u "d SnÜnMMen durch El, und Nidel und den entsexlichen Eeschäfttstdrungen. dargelhan worden. 9i locaen Wetterberichte der letzten u nü, i-nfiit hei im utAfAnlit ,-edei 2 m$7i mXm :"JJi SMWiS Ä"SÄ t"& vlZtTmZ SS! . iV-Ä-S?! lich. daß daS vorliegende Unternehmen nicht schon längst zu Fleisch und Blut geworden ist. - DaS ?ittsttuerTyst:m. K." ,,7. ' 111.1 1111 H UUQ MJ kJ L. 1 1L lilllUb lAtlll 1 llbU Ul Lll Wahres und falsches bunt durch einander werseud, schreibt der Balt. Eorresp. Folgendes : Xuj eillügen war von kurzer Dauer, nämlich das der Eommunisten, welche vor Jahr und Tag wähnten, ihr Millennium sei thatsächlich schon ange krochen, und zwar sei Washingtons mit Villen geschmückte Vorstadt HyattZville das Bethlehem dieser neuen Lehre. D Eommiffäre von Hyattsville hatten nämlich das von Henry George als das gerechteste - empfohlene BesteuerungS jystem eingeführt, d. h. sie verwarfen alle Steuern auf Häuser. Fabriken, Einrichtungen, Fahrhabe, und besteuer ten nur den. Grund und )oden, und zwar gleichmüßig. Ob ein Grundstück wüste lag. ob es mit Kartoffeln oder Zwiebeln bepflanzt war, oder ob eö ein Millionär mit einer prachtvollen Villa bebaut, oder ob ein Tagelöhner es als Bauplaß für eine elende Hütte erwor bcn: die Steuer war gleich hock. Das mochte nun einem kleinen Theile der Bevölkerung wohl gefallen, einem gro ßen gesiel die Sache nicht, die Mißver guügten wandten sich an die Gerichte und wurden abgewiesen: jekt hat aber das höchste Gericht des Staates gegen dzZ neue Steuersystem entschie den. Henry George, der Vater dieses Be steuerungSfyftemZ. ist in klarer votts wirthschaftlicher Denker, dessen Schrif te r in der ganzen Welt einen großen Leserkreis haben und in zahlreiche ms derne Sprachen überseht wurden: als er vor etwa 15 Jahren, .sein.? Buch Fortschritt und Armuth?.- veiöffent f;.4il n.' . hi! Wn n'n t r ? IC IIUIC, IVUl 1, IVK .'tWII,.lMlVi ein berühmter Mann' geworven.' 'Als die Wurzel der Maffenarmuth erkannte er, was Andere. 'wie Proudhon. Ri cardo. schon lange vor ihm erkannt batten, den Privatbesitz des Landes an. Der viel mißverstandene Satz Proud honZ soll heißen Grundcigenthum ist Tiebstabl-, und es bedarf ' gar kei n.'r scharfen Logik, um dieses zu be weisen. Wie aber dieses ändern? Eine Aenderung würde den 'Sturz unseres ganzen wirthschaftlichen Systems be deuten und zu einem allgemeinen Durcheinander führen. Henry George hat. nun als Heilmittel sein Einsteuer Irrstem erfunden. Seine Beweisführung lautet etwa folgendermaßen: Machen wir den Landbesitzern ihren Be sitz so unangenehm und so kostspielig. däß e' sür sie nicht mehr lohnt und auch kein Vergnügen ist, als Landeigen t.iümer zu gelten, dann werden sie recht bald geneigt sem, ihr Besttzrecht dem Staate abzutreten.' Der Gedanke ist ja ganz gut, aber wie lange man brauchen würde, die. Sache durchzufüh re kann man kaum absehen. - Zwe'i. so grundverschiedene Wirth schastSsysteme, wie das kapitalistische ! und das kommunistische, können nicht neben einander bestehen. EinS ent wickelt sich, gewöhnlich aus dem ondc ren. So hat sich der europäische Feu oaliSmuS aus dem altgermanischen EommuniSmuS enkwlckelt. ' dieser hat sar dem Ersteren die meisten seiner Formen und Formeln geliehen, aber er mußte doch erst zusammenbrechen, eh; das Feudalwesm seine höchste Blüthe erreichen konnte. Der Feudalismus ist unter dem Ansturm deS JndustrialiS mus und Kapitalismus 'zusammeng , brechen und auch dieser wird nicht ewig währen; die Frage ist nur, hat er br ?eit5 seinen Lauf vollendet? Bei Br untwortung dieser Frage sind Männer wie Henry George, Bellamy u. s. w. nicht maßgebend: die sind die Prophk' ten einer neuen Zeit, welche aber nie deren Blütbe erlebe. Ullt Tampf durÄ die Sahara. Der Gedanke, ducch die ungeheure afri auische 'Wüste Sahara eine Eisen baiin zu errichten, ist schon öfter von 'weitem aufgetaucht, gleich einer glan zenken Wsten-Luft:piegelung, aber von Bielcn als Utopie behaVl! rvorden. In jüngster Zeit ist man jedoch in amt kichen sowohl wie . in Fachkreifen dieser kühnen J:ec ein wenig näher gelreterr, und eine so hochangesehene Fachzeit schrist. wie dZ nineerin Ma; zine'', läßt sich darüber u.-A. folgen dcrmiißen aus: Äan kann es alZ ganz aewis; bezeich lien. bah bei hr niifrsifh:i m'.innii! in Alacrien. resv. in j,rankreick. (öunstcn einer TranZ . Sahara ' Eisen.' bahn irgend etwas herauskommen wird. - Noch ist' dieser Plan über die Phase der Untersuchungen und Erörterungen nicht hinanSgelommen-. aber wenn' nicht alle An.eichkn.trüoell. lo wird mn niil
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Ifin großer Biaduct von Eisen oder ' Elsendahnbauen durch weite Wüsten tage während der Predig! s.,.i' r, hifr ßnsnAtion sebr wob! durcbsükrbar ist. und dai.Er hatte in den lekten
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Sudan ,z einer unschSMrm und rief,., stand, brach bei ihm der Wahnsinn er Ausdehnung fähigen HandelSquelle! auZ. Er geberttte sich siws Minuten diesen ganzen Handel erwarte, eZ. nach lang wie ein Rasender, er wetierk und .? I '"W- ' hat Z rd aber da whl auch noch ,.,n WSr,. ,kw p"i1' r4fi Sfg1 lem.mUreden. und n . dürste nicht der Th e er,elb n m , zu n und rief 'mz.ge Concuirente.n.) Die cm. 6om. 3" üt ntmjen hermercielle. politische und militari che Nieder. T,e Kemeinde bind wie e,t. SSichtigleit ner solchen Bahn würbe gebannt au! ihien Sipn. Ein städliiedeusalls eine ennme sein, sowohl vom scher Polizist, der ge, ade zur rechten iranzosisch-amlanischen S.andpunl.e. 'Zeit in w Kirche t hrt 8. moZ wZant&Zm- "Ä Ä S Ä runa des Drielte,slaendermaen,r: schien. Er wurde nach Haue geschaht.
Nack, Erlediaün dir weitläusigen Vor- ' " " " I bereitunaSarbeiten soll eine schmalspu rige Bahn vom südlichen A gerien durch eine Aleihe Oasen nach Timduktu bin angelegt werden; von da soll sich der Weg verzweigen; einerseits, soll mit 6?cnegambi.-n im Südmesten und ande erseits mit den fruchtbaren Gegenden des südlichen Süden m Mten Vecbln dung hergestellt werden bis nach dem Tschadsee. Drei diesbezügliche Pläne sind bereits ausgearbeitet. ES ist sichtlich nichts ausgeichlosien. daß der j Gedanke in absehbarer Zukunft stück-! weile verwirklicht wird. Obne die zer fahren cn innerfranzöstschen VerhUtnisse und vor Allein ohne die Eierlüchteleien zwischen den aufJAfrila spe ulirenden Müch:en und Eorpoiations'Interessen wären die Aussichten natürlich viel gün rlger. Qeut Anluuöe. Sine Papierolle von 7Z :inu Länge, sechs Fuß Breite und 207 Pfund Gewicht wurde neulich in ner Papiermühle in Watertonin. N. .. hergestellt. Stephan Langford, ein . icher Farmer aus dem Eounty Mi. i n in Lexington in Kentucko. bat sicy -UZ kentucky'schem Kalkste.ne. wclchcr i nf seiner Farm gebrochen woid?n ist, einen steinernen Sarg ausmeißeln las cn, in welchem er nach seinem Tode d.-igesetzt werden will, weil er'sürchtet. ciß seine Leiche, . wenn t in einem bölzernen Sarge in die Erde begraben nird, von Iltissen. Wiegln und and? rcm Gethier gefressen werden könnte. Lngford zählt bereit achtzig Jahre, rirent sich aber so guter Geiundbeit, aß der steinerne Sarg noch lange seiner .ndbeltimmung wird harren müssen. Ter. Sarg wiegt l00 Pfund. t 3 r Zeit derAnwesen,de.it Vt I enrslzten Stevenson in Nord. carolina. im September v. I.', wurde demselben in Aaleigh, N. E.. der rechte Hinterfuß auf einem Kirchhofe gefon genen Kaninchens als eine Art von Amulett oder glückbringendes Zeichen überreicht. Jetzt hat eine Äaleigher Firma die mit Kaninchenfellen handelt. e:ne Bestellung von 100,000 Kanin
chenfüßen. Hinterfüße vorgezogen, auS -fchaitiichen Instrumenten beschickt, dem Norden erhalten, und man ver lLine große Zahl avierballonS wurde mutb.'t. daß eine spekulative nördliche j eitschaft gehalten, um die Lust irma aus jenem Vorfall mit Herrn Zftrömung. zu prüfen. . Das untere Stevenson Nutzen ziehen und Kanin gnU Of3 Ballons war nicht offen., chenhinterfüße auS Nord Carolma alS'sgndern durch ein empfindliches Ventil glückbringendes Enblem in Masse auf 'verfchlosseu, das bei zu stark werdender d.n Markt bringen und dabei em guteS Spannung des Gases den Ueberschuß Geschäft machen möchte. entweichen l,e. Für den Zweck deS Prof. A. E. Wolfe in WellS 'LandcnS waren besondere V-rbesserun ville, Ohio. ist der Ernnder einer Ma 'gn am Sch'.eiisei.e und Anker ange schine. ,an welcher er lange Zeit gear ! bracht. Die Versuchsballons trugen beitet hat. Sie glelch' einer gewöhnlichen Postkarten mit der Adresse des kön'ig Locomolive in unvollständigem Zu Wichen meteorologischen Instituts und stände, da keine Treibstangen. Valven .dem Ersuchen an den Finder, die Karte u. f. sc?tbar sind, ober sowie Dampf 'nach Ausfüllunz einer Anzahl von vor angedr.t wird, fällt selbst einem Laien ! gedruckten Fragen zur Post zu geben, die Ueberlegenhcit der neuen Locomoti?e ! Die Fragen bezogen sich auf Ort und über die alten in's Auge. Das Haupt Zeit der Auffindung u. a. m. Als merkmal vieler Maschine ist ihre Fähig lies bereit war, ließen die Prinzen keit, bei gleich großem Cylinder die diese PapierballonZ steigen. Dem auch doppelte Kraft oder Geschwindigkeit unten wahrnehmbaren Winde entfpre :iner Maschine gewöhnlicher Eo.istruk chend. schwangkn sich diefe in einer tisn zu entwickeln. Herr Wolfe wird : nördlichen, elwa um einen Grad nach Tl L : . . ! Clll L . u .. I . . O" . . n ' , mi. r .
in melllgeil voqrn uu, rlttc .our ui aoweicyenven NlcylUNg aus. ann duich die großen Jndustriestäd'.e bege bestiegen Lieutenant Groß. Prof. Dr. bcn. um lein Patentrecht so Vortheil 'Aßmann und Dr.' Kremser die Gondel.
haft a!Z möglich zu verkaufen. Er hat bis jetzt alle Offerten von Kapitalisten abgelehnt. .Wenn ick nur erst 'mal aus Dem Affenkäsig 'raus wär', wollt' ick mir freun' meinte neulich ein löjäh cigcr Berliner Junge in dem Teten tions'Tevartement auf ElliS Island, .denn b.-i die Polacken jefällr's mir jar ich!" Felix Burchert nannte sich der schwarzhaarige Jüngling von Spree 'Athen. Er behauptete, , ol? Komiker auf verschiedenen Bühncn der Reichs Hauptstadt thätig gewesen zu sein, sonn auch mehrere .jute EngafchmangS auswärts ..jehadt" zu haben. Felix war mit der Amalsi" gekommen, wurde aber vorläufig zurückgehalten, um darüber verhört zu werden, we? halb er, da er schon im Vorjahre in den Vereinigten Staaten gewesen, mit dcm .Gclleri" zurückgesandt .worden sei. Bei einem Abstecher nach dem Süden hatte er nämlich die Bekanntschaft einer Hmmm SAMM .HUilti iinX MtMV lüivuijcii -yiiui viwiuuyi uuw ivui bald darauf krank geworden, so daß r flk; .i. ....:U.'.-vi. man ron in jewie cimoi uruaunoir. Da er aber jejit vollftändig wieder ber man ihn in seine Heimath z aeneur ,n. wiro man rym oa, anoen nicht verbieten können. Als man ihn fragte, ob er denn niedt einige Proben seiner Kunst zum Besten geben wolle, weigerie er sich entschieden, die .Kunstiu!vor den Polacken- zu erniedrigen, Sprach'S - und blieb standhaft. Felir ill nach Chicago reisen, wo er glaubt, da ihm da; Glück hold sein werde. .Ick soll'n se nur 'mal erst seh'n, .meinte er vertrauensvoll und zwinkerte so recht bedeutsam mit den Aue. .
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- ' m 4.U . v-r - bZN'i Ä. ättfvtvj P. Hid hi nf ffiri l?ts'.nhi(nfir.T vii iUVUU,W4i mi,vwiitmu onn plölich irre. Wochen Er gen abgehalten, dabei leyr anmengend gearoeuei nno hinlängliches Effen und Schlagen ver nachlä,slgt. und seme Freunde und An gehörigen bemerkten an lhm eme hoch, gradige nervö,e Ucbcrreizung. Tiese machte sich auch gelegentlich einer Ver. .sammlung am Freitag dadurch bemerk' lich. daß er sich in einer Predigt in ..st; t ww, s,;. , w welche mit tiner Iräitigen Ermahnung sckiloi,. und unmiltklbar larau . mäh. ,,d ansord nch au! der Man! wo er an den Folgen der torxerlichen und geistigen Zerrüttung schwer er rankt ist. P a r d o n ! s a g t d e r A r i zona Kicker". Lctzte Woche brachten wir im lokalen Theil die Nachricht, daß Tan Bnshaber, welcher den ?)ou BetSaloon an Prescott Avenue hält, vor drei Jahren eine Frau in Montana abgemurkst habe und wahrlich unserer raor rnaji zur vjqrc gcrncgc. ir cc merkten ferner, daß. wenn unser loka leS Viailanzcom'.te den Mann nicht bald am Kragen kriege, es nel bester daran thun wurde, zu reslgniren. Herr Bushaber sprach in unserer Office vor und überzeugte uns, das wir gänzlich im Irrthum waren. Anstatt daß er vor drei Jahren in Montana eine Frau umgebracht hat. ist es ihm vor kaum zwei Jahren passirt, in Eolorado einen Mann zu todten. Und auch das war kein Mord, da er durch verschiedene Zeugen beweisen konnte, daß er in Selbstvertheidigung gehandelt hatte. Bei der Ueberhäufunq von Arbeit und der Eile, welche die Herausgabe eines großen Familiendlattes wie der Kicker" nothwendigerweise mit sich bringt, und in Anbetracht dessen, da? wir gleichzei t:g Heerausgebcr, Mayor, Staats senator. künsiiger Postmeister u. s. w. sind, ist es uns schon oft vorgekommen, daß wir &ute als Pferdediebe, Lügner, 'äubl und Mörder brandmarkten, über wir haben dabei immer unser bestes zu thun geglaubt, und daS Bigilanzcomite klopfte feiten an die faliche Tbüre, wenn eS unseren Rath befolgte. Wir h Uten unS darum gleich wohl nicht für unfehlbar, und wenn wir einen Unschuldigen eines örimenS bezichtigt haben, revociren wir jeweils feierlich und von ganzem öenen. r i Vom Auslande. Die erste-Auf fh'kl''5eV .Humboldt", des zu wissenschaftlichen Untersuchungen neu erbauten Ballons dcS deutschen Vereins zur Förderung der Luftschiffahrt, ist neulich in Ehar lottrnburg nahe der Gasanstalt erfolgt. Kurz vor d:r Auffahrt traf die Kai'se rin mit den drei ältesten Prinzen auf dem Platze ein und dann auch der Kai ser. Tie Gonöel war reick mit winen ' und majestätisch bod sich der in den Son nenstrahlen . goldig leuchtende Ballon, 'zunächst säst senkrecht, dann dem Winde nachgebend, zu den dünnen weißen j Wolken, die namentlich nach Norden hin Theile des sonst klaren, blauen , Himmels verdeckten. Auf seiner etwa Stunden dauernden Fahrt bis Wussow hat der Ballon nach den An ' gaben der selbst registrirenden Apparate j stufenwei'e eine Höhe von beinahe 17. 000 Fuß erreicht. Mindestens zwei Stunden hielt sich der .Humboldt" in . einer Höhe von über 13,000 Fuß. Er ! hatte zuerst unter herrschcnden Luft ftrömungen folgend, einen beinahe ' nördlichen Kurs eingeschlagen und war j so bis in die Gegend von Lochen an die mecklenburgische Grenze gelangt, als , man sich hier zu größeren Höhen erhob. .lraf man auf westliche Winde, die nun lden .Humboldt" in östlicher Richtung ' an Prenzlau und Stettin vorbei über j die Oder trugen. Bei dem Bestieg in Kl. m ! .V ... ......... Q.aIlsX!Xl , V . . ! . yic mcuugcicii uiujiiqien ivuroe Ivik 'ver die entsprechende Zurückschwenkuna 1 r. m v . - c w r . r , naef 'AQiozn flusgrsillzrl UN0 sl) ersoiglk !die Landung zwischen Naugard und
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bjz illö 13. Jahrhundert zwick.
'Negenwaioe. ie vanvuna des Val lonö war eine unaemkin leichte, der ssorb fetzte auf und wurde da der An ker gleich vorzüglich aefaöt hatte, nicht mehr fortgeführt. Ein Unfall, welcher derrn Professor Mmgun betroffen bat entstand dadurch, das genannter Herr mit dem einen Fuß unter die-umkip . pende Gondel gerieth und einen Bein bruch erlitt. i -Der amö. März plötzlich 'verSorbene Sultan von Sansibar war
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MM'Mto tiu litt ö .-- . . -. A - . -.. ' ----. . .i-w...-ti itH itii l lünzettt-Zeit an Bluterdttchett. Schon im '.voriaen Sommer erwartete man ( y H sein baldiges Ableben. Seyid den Sultan. Sultan von Maskat und Sansibar, batte fünf Söhne. Von diesen regierten nach seinem 2ob i tn als Sultane von Sansibar rn folgender , Reiheinolae: Seyid Madiid, Seyid Bargasch, Seyid Ehalifa, jetzt Seyid Ali. Seyid Thueui starb. Seid Hamed den Thuen!, also der Sohn von Thueiu. dem Biud!,'r des jetzigen Sul tans, ist als Aeltester der allein Thron berechtigte, jedoch soll ihm dieses Thron recht streitig gemacht werden durch Seyid Ehalid. den Sohn von Seyid Bargasch, und durch einen weiteren Anvermand ten der Sultans-Familie von Maskat. Sevid Hamcd ist 30 Jahre, Seyid 0halid 18 Jahre alt. Seyid Hamed ben Thuen! den Seyid b?n Sultan hat vcn -tqucni oen cyiu vrn uuuu tui , ÄÄMW I ! 'w' P," ,ur ch und ' rj.f-rr n ... rü-fc--Sr Ä .1 , Mn , Z stehenden Mitteln für sein Recht einzu I lltllil. Bisher waren die Damen der chinesischen Gesandtschaft in Lon don bei den von der Königin Victoria abgehaltenen Empfängen nie erschienen. Bei dem letzten Empfange jedoch war die Gemahlin des chinesischen Gesandten mit ihrer Tochter anwesend. Die Er kläruna dieses Umstände? liegt darin, laß bei einer solchen Gelegenheit gewisse Ceremonien beobachtet werden müssen, u. a. ist eine tiefe Verbeugung vor der Königin Vorschrift. Tie chinesischen Damen der Gesandtschaft gehören zu der höchsten adeligen Klasse, und ein Zeichen ihrer hohen Abkunft ist die Kleinheit ihrer Füße. Mit diesen klei nen Füßen ist es schwer, die vorgeschrie bene Verbeugung zu machm. Und aus diesem Grunde hatten eS die chinesischen Damen bisher vorgezogen, sich von jedem Empfange fernzuhalten. DiefeS Mal jedoch scheinen die Damen diese Schwieriqkeit übermunden zu haben; denn. wie bereit gesagt, sie erschienen bei der : tr . ' . w L ... R.. : . i Eeremonie und benahmen sich ganz wie Enaländei :nnen. Die Zeitungen er schöpfen sich in Lob über die Grazie, welche die beiden Damen besitzen, und - sprechen mit Bewunderung über ihre schönen Toiletten. Graf Eamillo P e c c i, der Neffe des Papstes, macht seinem ehrwürdigen Oheim Sorgen auf Sor gen. Infolge seiner tollen Streiche lPecci soll im Spiel ungeheure Sum men verloren haben und stc'nd auch angeblich im Zusammenhang mit dem Peterspfennig'Skandat des Monsignor Folchi) vom päpstlichen Hofe verbannt, hatte sich der lustige Graf mit seiner Gattin, einer geborenen Eubanerin, nach Euba begeben, wo er sich bis zur Stunde aufhält. In der Hoffnung, daß Papst LeoS Gemüth zur Zeit feines Jubiläums leichter zu rühren sei. hat sich nun der junge Herr an seinen 0llk5 vapil ros vrmuiy zur Jktl irlllks c,.l.:,.7,- uk . Jubiläums leichter zu rühren ?e . hat eim Oheim telegraphi ch mit der Bitte um V. T Papst h. jedoch daS Telegramm unerwidert ge lassen. Das eidgenössische Sän gerfest, welches am 6., 9. und 10. n,..t . rn n ns. .1 . v , ;i uii in aiei nallflnoer, wiro oas vis her am stärksten besuchte schweizerische Sängerfeji werden.. BiZ letzt, haben sich' Sciveizerische' öZesängbereine mit rund 5L00 Mitgliedern angemeldet. Dazu kommen noch dr Baseler Ver eine, deren Mitgliederstand ein hoher ist, ferner einige ausländische, an welche besonoere Einladungen ergangen )md ; zu denselben gehören die befreundeten ersten Männerchöre von Stuttgart, Freiburg. Karlsruhe, Frankfurt' und ein fchweizerifcher Eesangchor in Paris. Taschen zn! Diesen Warn ruf schicken die .Münchener Neuest. Nachr." folgender Mittheilung voraus: Adele Vio, wie sich Fräulein Svikeder
bekanntlich nennt, ist seit etwa vierzehn licksten Schmerzen. Tagen 'wieder in München. Sie soll Äus der Grande Ehar auch bereits wieder ihr Glück mit der treuse. dem berühmten Karthäuser Klo Aufnahme von Anlehen verfucht haben, fter bei Grenoble. kommt die Nachricht, wie wir hören, bis jetzt jedoch ohne aß der Pförtner des Klosters. Bruder irfola," ! Zlnselm. gestorben ist. Bruder Anselm . Ein von Professor Ma.'varin der Welt Herr von Arccourt, Xt zuerst (166) als .Akromogalia ! der in d-r Pariser Gesellschaft Jahre lRieiekiwuchZ der Körperspipen) be ! lang eine glänzende und vielbeneidete zelchnetcrLrankheits'all erregte in einer: olle gespielt hat.. Er war verhei der letzten Sitzungen der k. k. Gesell ' thet und hatte ein reizendes Töchter scdan der Aerzte in Wien außergewöhn, hen. Eines Tages kam er von der liches Jntereffe. Ter leidende öe.'d ! a5d und scko im arten sein K-meK?
, 7 .. . . i : i. r :r. lr lnzJ,lich..n eldzug mit und h?lrathete im anre iöi; cmer Che entjtamm t n sechs aesunde inder. Tie erLen! Veränverunqen beobachtete er an sei mm, ... I . . ' nem Kopfe. Seit dreieinhalb Jahren bemerkte er, daß seine Ohrmuscheln zum The: e verknöchern, die Nase immer gr.'ßcr und die Lippen immer schwnlsti' gcr wurden. Es ist ein Überlebens großer 2öuchZ aller Körperspitzen zu con statiren. Schon auf den ersten Blick auffallend sind das plumpe, überaus grosse lange Gesicht mit dec Verbreiter ten Kinnlade und der wulstigen Unter livpe, die unförmigen Hance'und Füße. Tie Kopfmaße sind alle ungewöhnlich grob, die Zunge ist ausfallend fleischig. Die Breite der rechien Hand. auZschließ lich des Daumens, betrögt 5 Zo'.!. die größie Breite des rechten Mttelsing'rZ im unteren Phalangealgelcnke lh Zoll, der Umfang deZ Zeigefinger ist über tbalcrgroß. Auffallend dik sind die Vorderarme. Ter Fall. d.n. Rudolf Birchom (1639) in Berlin, später Mö biuZ (1S92) in Leipzig gesehen, zählt zu den größten Seltenheiten. In Frankfurt a. M. hielt Dr. H. v. NathusiuS.?Zeinstedt einen TSrrtrr Nrtrtrrtrt 1lfvr ' Yti& st T i luiijjnni -vv... vtwvt vtk4V Judenvieriel in Frankfurt." Die (Sri i ften iüdisck?r l5.inwobner am Main d. Ihre erste Erwähnung lst zuglelch die . Erinnerung an die Judenverfolgung von 1241-, in der em Drittel der jflbi- ' t(hen Vtxnmnhnfr fYnn 90s rniorS 17 V X . 7 V. 7 ;. und da5 judenvieriel abgebrannt
im-ii uuii'UL'criiuicii ruaiücu in cm ; jistsl) einer sjeae au er erlqog iklN 1 Al ll T7 u u riimmi..!. (i Ti . ! w V . j f. ' X . V CV . s !.(!. I X.
")u,"!i1' -'luuii iammii;u u.iiiiu- UlNO, 0U9 IUUCC UCS CUC i 'ilU IM tien. (ir machte beim west.'haiischen Verzweiflung ging er in'S Kloster, o 7'! ,?svt?I. z.v.;,.,t X .,,4,'.' .k.. , v t.rx.: l VcC
i,"D-iii-iv -iiuu.iviii uui uiuiiuj , rr cirir .tauic lUUu Cl (IU UCN 0CIÖJ51
wurde. Tiefem ersten Judcnbrand- ,!Wp w",,,, im folgte l39 der zweite, als die Flagcl.! u sski. cir kanten noch Frankfurt kamen und es W. Washington Str.,
hier so trieben wie am Rbein und an derwärts. Hier sank das aanze Julxn quartier in Asche, das nachher auZ er 'Gegend zwischen dem Dom. - Siömer. Saalbof und der Z?abraake in der
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0itt!tch:eit östlich biiln ßischirjÄ ött legt ward. Ueber diele ältere Judenstadt gab der Vortrag eine Reihe neuer Ausjchluue. TaZ alte Viertel mußte geräumt werden auf Befehl des Kaisers um die itte des. 15. Jahrhunderis -fo Zi hi, limmnn c,Ln ' . Friedhos die Umwohner des Judenvier tels den Einblick hatten. Die Geistlich, keit duldete diese Nähe nicht! Seit dem 14. Jahrhundert hat die Lage der Ju den in Frankfurt sich igeänd.rt. Bis zur Mitte desselben konnten sie noch die Eintragung in das Bürgerbuch erlan gen. Nachher wurden sie Schutzju den- des Kaifers und von diesem an den Erzbischof von Mainz und später an den Rath der Stadt Frankfurt ver pfändet. Das Schutzgeld- wurde nach Analogie einer Einkommensteuer erhoben. Sie trieben meist Bankqe jcj. unh ..f,;., fiur ihr n. K mchen'Ä uenÄ'' gewissen Ewfluk'aus die städtischen '"'11" ""D " iuuu u;t Angelegenheiten, waren aber auch eben Weffr eitttiatl!i4en Geschäfte halber dem Neide des Volles und vielfacheil hikanen ausgejet. Der Werkführer der Frankfurter Wertheim'fch:n Nähma. fchinenfabrik. Mechaniker Adolf EchrS der. war feit dem Tode feiner Frau mit seiner Tochter allein, die er nicht von sich lassen wollte, -weil daS Mäd chen periodisch geisteskrank war. . In letzterer Zeit machten sich bei dem Mäd' chcn wieder deutliche Spuren von Ge' störtheit bemerkbar. Neulich blieb, Schröder aus der Fabrik fort, um seine Tochter zu Pflegen; sie sollte in cin Irrenanstalt geschafft werden. Die! Trennung von seinem Kinde ging dem I V ! f Ortn . . r r - ' ovjayrlgen planne ieyr zu herzen; er weinte und klagte und war in größter Aufregung. Am 1. März hatte er seine Wohnung nur auf wenige Augenblicke verlassen. Am Morgen fand man die selbe verschlossen. Man öffnete und bea b sich in die Wobnuna. Ten Ein tretenden bot sich nun ein schrecklicher' Anblick. Im Bette lag. durch zwei ni , r j " . , ., - 9 tficDOiDcrjcuiic in oic aziajen ge töbtet, das unglückliche Mädchen, und im andern Zimmer saß auf dem So pha, blutüberströmt. Schröder, welcher sich zwei Schüsse in das Herz und die unge ocigeoracyl hatte, cr arme Mann röchelte noch und muß in seinem Todeskampfe fürchterlich gelitten haben. Im Zimmer unter dem Bett lag auch noch der treue Begleiter der Familie, ein Dachshund, todt; Schröder ha'.te das Thier, an welchem er mit Zärtlich keit hing, vergiftet. Ein Bild tiefster Noth j entrollen folgende Zeilen, welche sich in I . txf.r.rj rn.n. f . si. einem tviciiajcn Villile sinoen: A)ie Wittwe P. in Tschicherzig hat sich mit einem Bittgesuch an Kaiser Wilhelm gewendet. Im Schreiben bittet die ! selbe um Ueberlaquna eines auZran ' ' L.n srzr.,,,. . " , r,. gtrlen envaynwagkNs, den sie als . nuuc benutzen könnte. Sie süh'.t n. daß sie mehrere Kinder zu ernähren ,,,. . ui U ss Verdienst die Erschwingung der Woh nungSmiethe unmöglich sei. Wie daZ genannte Blatt vernimmt, ist der Amtsvorsteher beauftragt worden, über die Verhältnisse der Frau Bericht zu I n . 1 " erstatten. Ein sonderbarer U n glücksfall hat sich in Rumbeke. Belgien, begeben. Ein dortiger Kaninchenzüch ter hatte in seinem Stalle gegen nächt l:che Diebe eine kleine geladene Kanone ! angebracht mit der Mündung nach der Thür : mittelst einer Verbindung, die jeden Abend hergestellt wurde, ging sie lo5. wenn ein Unberufener die Thür öffnete. Die Frau des Bauern, , di, jeden Morgen die Kaninchen fütterte. vergaß nun dieser Tage vor ihrem Eintritt in den Stall die verbindende Schnur zu lösen ; als sie die Thür öffnete, ging ihr die Kanonenladung in ' den Leib und sie starb unter den schreck i v . . r . f - r - sensten Dienstleistungen sich widmete. nn -rr 7. v lPr Meerschaumpsersen, lange deutsche Pilsen, Ctgarrenspltzen etc. be: Wm I . .. jt - cr - t rr t-Nri crr .rt: L 'Xucdo. No. 199 OS Washinatou Str. FH j si im zMit einer geschmalNose und auflöö ' bare Haut überzogen. Bei Migräne, ' Schind?i sallr. Echwi .i !5Isk,gn. et,rrze, d S?aPse t 'Lkn.elszzjchmrrzen. terengrte aH Wch ; (vl&ie.t Cih-ner j ui Äirtet, tzeKttsu c. , Rrhme man vier. fünf, oder soaar sech vo Detail,' Pillen, und in neun Fallen au ,ehn werden su binnen anjtg Wmute Linderung 'aewäkrcn: denn die Pille wird den Sitz d Z UedelZ direkt anssuchen und dasselbe beseitige. . d. nn daZ Nrbek ift nicht mehr noch weniger all VlöK'iigen. sowie eineAnsammlung giftiger nd ' lZ)äd!iZerafe .zeitweise esundeNahrung. , Vi allen Apothekern. Prei, L5e- dieVchachtel. , Re ?)ork Devot : 5 anal Str. )HHHM.4GG US . s . I y Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben. tt ! .Dte nehmende Prari, de de Dr. arker. de lu.5en nd Obren. rite, zwang ihn. nach iröneren Zumlichkeiten um,u,iehen. Er raie ,werlen u Vowen.Merrill Qt für fünf Jahre. yo er augeetchnet? Ojficen eingerichtet bat sür it ivebandtuna von uae, Obr. 9tae und al ' Nd die Unfrrtlgung on rillen, künstlichen Äu itn und bie ÖerjbtsteHunfl von Lchieiaugen, so rt die Operation zur üntternung de rar vorzunehmen, zu Preise sür llle rxeichdar. osltai s,ot und Hedeman owgckaden.
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rcÄ SPa-'"', , . 'i Nerven' Cl tSZöreS Wunder geschehen. 7 Orooklyn. N. V. uguft IN. ch möchte Jtzi:k mitthriku. wai für eine wunder tssit WohllKat ,-tafior SaigS's Setoen.iattet sich Ixn nwmest aru&ct. Ujeldjrt 1it 1883 vo Styrumatt r.vi st:quä(t uct Ulld ttitntt Nicht orMtea sonnte n tciritn. Er r?rjuchte alle mögliche Med'zmen und auch rennonirte Kerjte. ader alle odne Nützen, lii er de N:rvkuTtärker nahm, da trat sofort und täglich Bei serunz ein. uid ich. iowie Hunderte vou Leuten, welche thit wö?,nnd snem L?ld Iahen, bijeuge, daß nn wahres Wuadki geichehe ist. L. iteStr. W. D. Sraham. SSSN WestCrr Jndianapolt. JdOkt.'Sg ackdem ich bereit? vr Monate wegen Nerven Ichnzache erfolalo? behar.delt wurde, npsahl mir ein Freund .Pastor König' Nerven.StSrker.- Ich habe nur zwei fflafZen geb'archt und bin. Gott sei Tank, heute so kraft? und aewnd. daß ich meinem Geschäft, elche kein leichte tsv vollständig vorstehen kann. L. Levlllzard. L . .1 A yN3 ? n n0TlYnFh n.i tn n....(jvv.. 81 sifcl 1,1,0 ,,ne rl.ve.ia,che ,ugr,andt. rme J erhalten euch die iüiedizla msonsk. Tice Mediz.n wurde seit dem Jahre 1876 von dem Hoch. PastrSoig in Fort Wayne. Ind.. ubereUtt und zetzt unier seiner Anweisung von der KOENIG MEDICI NE CO., 233 IXaodolpU St-, CHICAGO, IlL . et ZZpKthekcrn u habe für 1.00 di, ftls6,e, 6 Llascke tut $3.00, große $1.75, 6 für $9.00. -Z Indianapolis tn den deutschen dotlzeken oea ft. Will. Pant"?. 54 Zest Zaikington ?tr. ud dit Süd fvft Ztr. und tvcol ane. v -.'MW 1. ItlUfnuuTUW Dr. ADOLPH BLITZ. Deutscher Arzt. Sp.-ziaiität, Augcn, Ohren, Nase und Z'alS kranth'lten. Office : No. S Odd FellowS Halle. Scke Washington und Penusl,l. Str. Dr. Wagner, Office .- Z?o. 6tt Soi töhio Str. Ojstceiunde : -10 Uhr ?ormittaq5. i UhrNachutittegs. ciznunz : s?cke V?Kadk,av ed isrols Ade. SKT lelevhb Mz. DR. IPÄaian.;2ZfdiChirurg und Frauenarzt. Hcilansta?t und Osce: 5!o. vu Ost Michigan Strafe. l'L.te L.1c:fsachnsettS Aveuue.) läßlich von S i Ulzr. Sonntag? aufiacnoinir.cn. Dr. I. Wühler, - Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 3Z7 Süd Dclsware Straße. Ossice'Ltunden: 9 Uhr Born,.: i Z Uhr Nock'in.: 7 Uhr benb. Tclepbon l i6. Dr. PFAFF, Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Str Os!ice'Ttnden von S 4 Ubr achm. 'No. 4'25 Madison Avenue. Stu nden von 0n Uhr Borm. Wh?una : !i,7N.Llabom sir. .EkeV rmvk tstr Telephon : Orficr iri. ÄZoh'.,ung 030. C. C. Events, Deutscher Zahn - Aizt, No. 8j Nord Pennfylbania Str. Sa wird ans Osch angen,svöc. HHVlO?. r&R&9 No. 28 Virginia Avenue. Tprechftunden : 1012 Ubr BormtttagS. 18 N ,chmittaa5 und 7 S Abends. Sonntag vn S Uhr Nachmittag. Dr. C. N. Schaefcr, prt und' Chirurg, No. 4M Madison Avenue, n.-.he MorriS Str. ?vreästunden : 7:30-9 UrrMorgenS. I ZUHr Nachmittags. 7:L-9 Uhr Abends. i Telephon LS. Dr. W. B. Nvau, Cffice : 153 Massachusetts Avenue. Wohnung : L3 Ciiffcrd Avenue. !7snceTtundkn: 8-VBorm.? i i iRichrn.; .ao4lib.; Sonntag von S 10 Voim. Tclephou: Office 1074 ; Wohnung : 1082. G erman LungTonic heilt jeden Husten. (?keer5ul willen, kuriren nerrösen Kopfschmerz und reinigen daBlut. Bei allen votbkern 25 Cents. j. D. Pcarsoii, 148 Massachusetts Avenue. Ecke Park Uve. 1 M M Mi Das beste Stärkungsmittel. $1.00 per Flasche. .... 6 Flaschen für 55.00. Zu haben in der Deutschen Apotheke von F. Will. Pantzcr, 54 West Washington Straße und Scke Saft Strafe und Lincoln Lane. Die ganze Nackt offen .' Ferd. . Müller. ?iachsolger von Gecge Müller.) potheker. Tieufert'.L vo Rezepte geschtebt i zverlalser. inckder ständig er Weise Südweft-tAcke der Ofl Washington und Ost Otr. fjST Telkvbsn 70 Keine Heilung ! Keine Bezahlung k Öroea-esrea cured br Dr. Barker In one rninuie bj a new irnproved tni stille Deiioi. Cntt iapro?it it Bbt i tppeacuet Schielaugen. Wie sie toou Dr. Varker durch eine neue, verbesserte schm?nlose Methode kurirt werden 372 ZZälle in Jildianapolis geheilt, von denen Sie sich persönlich überz uzen können.' tge Berechnung.
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