Indiana Tribüne, Volume 16, Number 186, Indianapolis, Marion County, 26 March 1893 — Page 4

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Hndwna Tribüne. Erscheint füglich und Sonntngs. Die tSgliche .TribKe" kostet durch den TrSzkr Hdtnt der Woche, die Sntaa'.TrtbSne- 5 Urnl per Wocye. Bild zusammen IS Cent oder öS llenti perVZonat. Per Post jugeschickt in vor. auibezahlung per Jahr. Ofsice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 26 Mär; 1813. (ine junge Ehe. Sie hatten sich in einem Badeorte len nen gelernl. Er war ein junger Journa list. linde der Zwaaziaer. Redakteur bei einer freikonservatiren Zeilung. Sle war in Begleitung ihrerMutter da. welche ein alvattd au lotdstückeu ring, tat man auf fünf und sechshundert Mark tanrte. Wie die Alte erzählte, nar der ater Bankdirettor; als er ein mal ein paar age zum Besuch war, bemerkte er gelegentlich: m SKa ja. seh n Sie, r?r Neunen mach' ich ja nicht auf.- und al ihn die Frau anstieß, verleite. te er sich schnell: Ja. ja. naiürlicU kein offene! Je'chäst, daö iS bloS je fne ÄusdruckZweise. n ifcn QJite sie sich gleich verliebt, alS sie t.i da erste Mal sah. Er hatte so . . . . , r- . 1 I ? V . 2. ein. üt:xtia;ti wcjiaii: un ivik kl kl! Knei.er auslebe himmlisch! Er war i Dealer. oömerShvlm ? Also, da meint nämlich Ibsen ntcht solche xtxin .von. betcatiTc! LaS. sind manchmal zar kerne Adclsinenschea'. Nel, so den geistigen Ädel meint er. und der ist manchmal ganz wo anders zu lindert! kl Halle gefunden, daß sie einen sehr hellen Fernand beiaö; natürlich, hat tann .nan ja nicht anders erwarten, sie war ja docq noch sehr jung, erst achtzehn ahre. und die UnlerriculSanslaiten für das weiblict.e Geschlecht lassen ja gewiß auch noch Manches zu n ünjchen übrig; er nar derehie, der das rertannte, und hier mußte entschieden resormirl werden, und n'e.in er auch sonst voll und ganz aui - dem Standpunkt Standpunkt tiand .- na ja. aber daS war lei.ie Srage. sie ha te ein gesundes Urtheil, ein ,ehr ge jung? Urtheil halte sie ltnd so hat'.e er y.t denn geheirathet. Ta ,ie einzige Tochter war, so turnen iut d:e ältern gleich sünszigtauje'.:d Mark K'.iigegeben er war ja kein Malerialin: im ieenkheil. sein Verhältniß zu seiner ttau war ei:, gut. Stuck dealiomuS in U!l,ercr materialtznicrenZeit, und, Gottlob, oAit 2 erhalt niste kvmuen nicht zu selten vor in unserem deutschen olf aber natürli.v. angenel.m itt eS doch im mer. weuigs.enS dendrüctendsien Sorgen um S lernn überhoven zu lein, so daß sich der Weist tnll und ganz zu den Höhe re.r Regionen emporschwingen ka .in: Sie hallen sich eingerichtet, anständig narürlirti. wie es ihre sociale SleUung rerlaiigie. und dann lebten .e zujanimen und genossen ihr junges 0)lücf. ' .'iur ereigne en s.cu bisweilen ganz son de.oae ?.u,trille zwischen ihnen. (!Z war gegen Ad. nd, so um die äm 0. erung. - ü ;aß be uem im Polstersessel, sie schm ez e sich in die Sophaecke. hatte die Cigarre im Mund und lühlle sictz so rech: behati. Acd, das war noch eine andere iejctzichte. als da ew'ge Gax.onleben immer in den Kneifen, und mit den eibern eleliiast! Vtee. daö war keine Frage, und wenn er Einem Rath geben ioü.t: Heirulhen Sie. heirathen Sie um vitteswillen! -r .. .- Und so ni eilig war eZ. Ter Rauch strich ihm unter der öia.e durch: und es war so hübsch warm, und er hatte auch einen ganz anderen Appetit eFt. oit sprach von der h?ophaecke her, zag haft, alö wenn ) t sich genirie: .Sag. hatr Tu micn tieb?legte die Eigaree auf die Tisch kante. .Aber mein Kind'.ES en:stand eine Pause. .'eißt Tu. wenn wir nu so in den S5ald gingen, und eS käme ein ein 1. 'öwe oder irgend ein Räuber, meine ich - würdest Tu Tich für Mich opfern?Aber was hast Tu nur für EinzSUe!Er war ganz rathlos vor Verwunde rung. Er .uß:e gar nicht, was da? elgent liÄ wZr. .So was kann ja doch überhaupt gar nicht ;a,snen!.Nu ja. gut. aber wenn nu doch!Meinte u denn damit vielleicht etwa? Anderes? 1fr rerstand gar nicht. .Natürlich, ich würde mich optern!" Er zog an der Eigarre. Sie schweigen eiue eile. .Tu tiefst mich nicht! um Zeusel auch, jetzt Nun xnngte er aufstehen von dem weichen, bequemen Stuhl, mußte auf das Sopha seyen, neben ihr. muß.e sie umsassen und küssen. Er eltzod sicn und ging zu ihr. Die Ei garre ließ er auf die Tlschkaute. Die ging nunauaus! Solche Austritte ereigneten sich öfter: und er halle wohl Reazl. wenn er sagte: Ja. ja. daS öeib ist ein Rätb.el:- ' Sie war ojt allein; er hatte viel in ter Redaktion zu lhun das weiß man ja. dem üngsien wird immer daS Meiste au gepackt. So war er eigentlich nur des AbedZ recht zu Hause. Sie kühlte sich einiam. Leine See.e hatte t, Itt tle tch offenbaren konnte, und sie ver lane so nach einer -gleichgesinnten Franenseele! i$it giüzlich kvar sie. als sie ihrer Tante schriee, daß sie auf einige Tage zum Be such kvnimen sollte. Tie lan;e nar Lehrerin in einem sie; liest Städ:chen gewesen : - aber da ,.e im wer kranilich war. halte sie ihr Amt aufgeben müssen, und jeyt le,uch'e sie die verwandle der ei!.e nach; das waren alles so liebe .eule, die sich immer so über sie freu en. nenn sie kam, und sie immer gar nicht fortlassen notUen; so geschah eö. da sie eigentlich nie zu .'.auze war. Und sie halle auch schon daran gedacht, ob sie nicht einfach ihre wachen verkaufen sollte; es that ihr blos Leid da rum, dag das Alles in fremde and kem men sollte, und namentlich ihre betten, das warten Alles gute Betten, und davon trennt man sich doch nicht so leicht Alles seine. Tannen! Tie Zanke ratte ihre besondere Cedan keu über die Männer.' Es war ja möglich. wollte sie gern zugeben, daß Such Ausnahmen gab. aber was sie gesehen hatte und e: lebt hatte aber sie wollte Si'itS sagen, um immelSwillen, sie mcllie nicht schuld sein, wenn das Gluck ttt jungen Leutchen gestört wurde, und sie glaubte ja auch, natürlich, daß ihr Mann )t liett c ytb nar die alte Jung'er nicht beson derS tangenem. aber' er sagte Nichts, weil iah, daß seine Frau sie gern hatle. Adet mit den hübschen Abende wäret

e,tt,chieoei, 10 ein Avelömeniaz, ganz enr siede. wissen Sie. in NosmerShvlm, Gie bade:, es doch aesehen im Residenz

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im e;fc;i, trömsn sß ötuiüthildit ti onter sag; 6a war jetzt immer die Tintt da und irzZhUi elwaS oder gab dir Frau alhschlögt. etwa: .Za. neißk Tu. das ist eine Hauptsa e. immer gut kochen, dann deyatl Tich Tein Mann auch immer lieb"; und zu ihm gewendet: .Nicht wahr? Sie lächeUt dabei, weil sie glaubte, sie hät.e einen scherz gemacht: aber er hätt sie ohrjeigen mözen, diese alte Schachtel. .Ja. Sie müssen mir dankbar sein, ich erziehe Selma noch für Sie. Nicht wahr, mein Herzchen ?" Er ging jeyt zuweilen Abends zum Sparen; da kamen die Andern auch dlo und da dvasch man da seinen gemüth lichen Skat, da; war sehr nett da. . Je den Abend zu Hause sitzen, daS geht doch auch nicht. Sie that, als ob sie eS ganz gern sahe. Zuletzt war er immer verlegen gewesen: aber sie i.atte ihn dann umfaßt und ge sagt: . (öeh'. mein Männchen, geh' nur. - Einmal, als er. wie gemöl)n!ich. so um zwölf Uhr nach. rause kam. geschah aber etwas Sonderbares. Es war ihm, als ob sich seine .rau bewegte; er dachte, sie schliese noch nicht und sagte: Eulen Abend, mein -fcz!" Sie ankworlkie nicht. .Aha..sie schläit doch.- dachte er; dann zog er sich leiie aus und legte sich zu Bett. Plötzlich körte er. wie feine Frau in ihrem Bettkissea schluchzte. Er rückte zu ihr. wAber. Selma. waö hast Vu denn? dist Tu denn krank ?" Die Kehle fchnürre sich ihm dabei u. Sie schob ihn mit der Hand weg. Er roch nach Bier und Tabak. Er sagte ihren opf und küßte sie. .Nein. nein, laj mich'..Aber. Herz, was ist denn nur?.Laß mich.&5u tollte er nur machen'.Er rückte ganz zu il.r: .Ader, Selmaazen. sei doch vernünf tig. sag' mir. was Tu hast.Sie antworle'.e nicht. schwieg. .Aber Selma, so sag' mir doch, was Tu hast!- . Er war schon verdrießlich. Aber das durfte er sich doch nicht merken lassen; und so suchte er so liebevoll wie möglich zu sprechen: .willst Tu eS mir vielleicht lieber morgen jagen ?- Keine Antwort. Er war sehr ärgerlich. Aber er bezwäng sich wieder. .Tann gn;e Nacht, mein Herz, ja? Morgen wirst Tu eS mir sagen!Er legte sich nieder auf leinen Platz. Eigentlich wußte er nicht so recht, ob er nicht doch noch mehr hätte zu ihr sprechen müssen; aber - waS sollte er ihr denn sagen? TaS Alles war ihm äußerst peinlich. Jedoch, da er ein paar Liter Bier ge trunken hatte, so schlief er bald ein und schnarchte. AlS er am andern Morgen aufwachte, war seine rau fort. Sie war zu ihren Eltern gestuchtet. or fragte die Tante: .WaS hat denn Selma nur, ich habe doch nicht ge macht." ' .Nu. Sie werden wohl wissen,- ant worte.e w kalt. ' ' Er wußte nicht recht, ob er sich zum Kaffee seyen sollte. Eigentlich war das doch eine sehr wichtige Sache, da seine Frau ihm fortgelattzen war. und da mußte man sich doch'djm entsprechend be nehmen: aber eS war ihm nicht recht klar,, wie. Indeß, die Tante hatte ben Kaffeetisch zurecht gemacht. ES war eine reine Ser viette ausgelegt, und die Tas:e und die Kannen waren sorgfältig aufgestellt. So setz:e er sich denn. .Für Alle tat sie noch gesorgt.- sag?e die Tanre, daß Ihnen nur ja nichts seh len svll.Jhm wurde nieder unbehaglich zu Muthe. Ter Bissen blieb lhm im Halst stecken. Er fühlte, daß er nun auch Etwa sagen muß e. und so sagte er: .Wann kommt sie denn wieder?- Sofort fühlte er aber, daß daS eine furchtbare Tumm heil war. Tie Tante antwortete ihm gar nicht Nun ging er. Er überlegte sich: sollte er sich auf die Pserdedadn setzen und erst vorher zu ihren Eltern fahren? Ader waS sollte er denn dort sagen? Ta stand er da, wie ein gemalter Affe! Und wenn er noch wenigstens irgend waS aewust hätte! Ler dämmte Schneinerei! So 'ne Berlegen deit! Er zertau'.e feine Eigarre. dag er auespucken mußke. Na, und was denn, wie wird dai dear überhaupt ausgehen! , End. ich -kam thm ein gescheldter Ge danke. Er würde so thun, als hätte e, gar nicht gemerkt. Natürlich, sie Halle thut ja doch auch nicht gesagte woher konnte er denn wissen? Er konnte ja denleu, sie war bUg zum Besuch gegan gen zu ihren Ellern'. Er zog die Stirnhaut in die Höhe. Ja. das war das Gescheidtste. Hm, aber wenn er nun Nachmittag au? der Redaktion , käme, und sie war noch nicht da? Na. das wird sich ja dann schon finden! Nachmittags, als er aus der Redaktion kam. :ar sie noch nicht zu Haufe. Ta Essen stand auf dem Tisch. Tie Tann hatte Alles besorgt. Aber er war wieder nur für ihn allein gedeckt. .Selma noch nicht da?-Nein-.Hm, na gut, ich komme gleich wieder. Er fuhr zu seineu Schwiegereltern. Xit Echuiiegermulter empstng ihn; sie suurrr ryn in . o gureluve und Die ; ihn

. I'i.r!ich. in let eiulejMrei iitll nY welkk Nouleau. n.edevaetanen. Sessel od da schien il m da.' eigentlich eine ..uden mll den weißen, Tun.m'eit au sein. waS er sich dachte.

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nrorriugen oa. öic ini roar ,o rrren und fall, dag ihm ganz unangenehm zu Muthe uiurde. , Cir seyie sich vorn aus die Kante de Sessels und behielt den Hut in der Hand. - Aber trotzdem er nun fühl'.e. daß da zu dieser Feierlichkeit .gar nicht recht ; aßte. und daß das eigentlich dumm war, that er dcch. aiS oö er noch ton nichts wüte und iagte: .Ja, ich wollte nur eben mal vorspre chen: mei.ik rau ist hier, die wollte ich gteich mit abtzoteu.Ta die Schviegermmter-nlchlS ant' wartete, so setzte er noch nachträglich hinzu: - ....bei der Gelegenheit. Zuletzt begann auch die Schwkegermur ler zu svreqen. Si. flut. iKm ,l.f .,. k.. f.t-.k:.s. 2. c. -i i 'Sf. "'i'"5 r feltuc tt njußte eS ihn in Manchem etwa W"..'?- .?UelfnJ1 Mutter, und jtU Matter ilebt doch id.r JUnd -Jnt wurde sie bewegt. Ja. Eelma war ein sehr empfindliche SLesen, haS gab sie zu; man mußte sie behandeln wie ein roheS Ei; und sie glaubte ,d auch er war doch ein Mann von Bildung Selma hatte eben eine kehr gute Bildung genösse da hatten sie nichts gespart, denn Bildung macht

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" Zttt. uns Kits fittü, Vttkj'ttt ML tltl die Singstunden gekssttt hökttN, UZ, wenn er das hörte, so würde er 'en Sckreck kriegen. Und dann sing sie an zu weinen. Ach, ihr Kind, ihr Kind! Jetzt wurde er aber bald ärgerlich; und er wußte noch gar nicht, weshale eigentlich! Tann führte sie ihn zu Selma und ließ ihn allein mit ihr. Selma lag auf dem Sopha. mit weißem Gesicht, die Augen geschlosten. Sie halte sich nicht gerührt, alö die Beiden eintraten. Er war noch wüthend von dem Ge schwätz seiner Schwiegermutter her; er wußte, daß Selma jevt nur eine Ko mödie spielte. Und so fuhr er sie denn barsch an: .Na, darf ich jetzt vielleicht wissen, mal ich verbrochen habe ?- Sie schlug die Augen auf und sah ihx an mit einem leidenden Ausdruck. .Ich bit:e. laß mich; ich bin krank.Tann schloß sie die Augen wieder. Er setzte sich auf einen Stuhl. Jetzt wollte er energisch sein. TaS war nöthig. TaS Ll-eid ist eben stetS rezeptiv und pap siv; eZ verlangt nach starken Eindrücken; ja, eS will sogar brutal behandelt sein or der Brutalität hat e allein Respekt. TaS hängt mit der Vererbung zusammen. weil die Männer früher, immer .ib ttrauen geschlagen haben. Tao h-ne et gelesen in einem Buch über da Weid. .Nun. wirft Tu jetzt ausstehen? Ich wünsche, daß Tu Atil mir nach Hause kommst.Sie anlworie'e nicht?, bewegte nicht einmal ihr Gesicht. .Selma!- er sprach jetzt flehend, .ich bitte Tich. sei doch rernünstig! ivaS Ist denn daS?Er ergrisi ihre Land: sie ließ sie ganz schlaff in der seinen und jagte: .Bitte, schlage mich nur, wenn Du willst !- Entrüstet r ars er ihre Hand zurück. .Gut. gut!- jagte sie. Er lies im Zimme auf und ab. Sie seufzte einmal, dann lag sie wieder regungslos. .So fae doch ü aS!Sie schwieg. .Selma - Er kniete am Sopha nie' der und such:e sie zu küssen. Sie entzog ihm immer ihr Gesicht. .Selma! Liebst Tu mich denn nicht? .... Hast Du mich nicht lieb ?" End ich antwortete sie. Sie schlug die Augen laügsam auf. die Pupillen waren seltsam rergrößerl. .Ach. viel .;u sehr!.Selma!- Er jubelte auf. Und ob gleich sie noch schwach widerstrebte, zog er sie doch an sich und küßte sie. Zuleyt ern iederte vt seine Küsse. Jetzt machte sie ihm Vorwürfe. Ä?e? halb war er am Morgen nicht gekomn.en ? &'hlb wär er nich: gleich so zu idr ge d e.en ? 113 er in die Eiude trat, ha :e sie ihm-schon rergeben. die ganze Nacht harte sie kein Auge zugethan und n enu sie nicht deine Vormittag ein BiSchen e fchlazen hätte ..lerne vormittag?- rief er; und er dachle, in welcher GeisteSierfassung er während der .eit auf der Redattion ge nejen :i,7 und sie ha ie geschlafen! Er hat:e ein Gesühl der Biiierkett nud des Hasses) blitz. chneil dnrchzuckte es ihn d'aß feine Frau ein gemeine? egoittifches Liesen war und da sie mit ihm fpie.le. wie die Katze mit der Maus. Er muß'.e deu Kopf wegnenden. . Jch rergede Tir,- flüsterte sie. .sei nicht mehr ra ig.Am liebsten hätte er sie schlagen mögen. die Kuih schnürte ihm die Kei)le zusummen; aber er mußte heucheln, durite feine irilichen Gefühle nicht verrathen, sonn sing die Scene von Neuem an ... . So zuweilen, wenn er sich die Sache recht überlegte, fand er, da er sich als Jung geselle eigentlich doch besser amüsirt hätte.-. Natürlich die Ehe. daS ist ja ein großes Giück. so dieses harmonische Beisammen leben zweier Menschen, und das ist man ja doch auch der Mvlal schuldig aber zuweilen erinnerte er sich, wie ruhig und zufrieden er früher doch gewesen war, nie in Angst und w behaglich, .und daS war immer so gemüthlich in der Kneipe, wo er zu Mitlag aß. und nach dem Essen machte man feine Billardpartie und rauchte feine Eigarre. und dann die Marie die Erinnerung stand vor idm. plötzlich, und jetzt wußte er erst, wie glück lich er damals gewc,en war natürlich, ein moralisches Verhältniß war das ja nicht, und die Ehe steht natürlich viel höher, und so ein Mädchen überhaupt, daS ist eben ein ganz anderer BlldungS siandpunkt. Aber daS wollte ihm nicht wieder auS dem Kopf gehen. Sie war so ein hübsche? Mädchen ge .Wesen, etwa? groß und vorgebeugt und von bleicher Gesichtefarbe, aber so ein gutes, liebes Gesicht, große, runde Augenbrauen, und so saufie. graue Augen.... Es siel ihm ein, daß einmal eknKoUege ikm gesagt halle: .Nehmen Sie sich in Acht, die Kleine fpekulirt, daß Sie sie heirathen sollen. Jt: wurde es lhm klar, daS war eS eigentlich zuerst gewesen, waS ihn von ihr eatsernle; nun ja, und dann war die Badereise gek.mmen. . - . Und nun wußte er. daß er mit ihr glücklich gewesen war. 'Er dachle nicht, daß da häkle Liebe sein können. Llede. natürlich.... Es fiel ihm ein, nar denn das eigentlich Liebe, naS er sür seine Frau kühlte? Ta kam ihm ein ganz'andere? Gedanke. Vielleicht hatte er die Marie geliebt, Und er hatte eS dloS nicht gewußt Oder ob das überhaupt nur so eine NebenSart ist. die .Liede'. ES urde tiim nicht reckt ! klar. was er eiaeutlich meinte, und er ; hatte auch nicht recht den Muld. sich daS 1 nar I ,,,M i iit Tftrfiii hnn KiA hirt itiui.t , Wenn ,::an liebt, da? mußte man doch nie.. len. und wenn er seine räu nicht aeliebt häkie, ia. hätte er sie doch nickt geheil a theil Aus das weld' hatte er doch nicht ge e en! ' Taun machte er sich anch VewissenSi bisse.' Er dä:,c doch die Viarie nicht so lausen lasse i dürfen! aS war auS der nur ew.rden? damals, al- er das Verhältniß mit ihr angefangen lalte hatte-er so ganz kaltblütig tclfulht, o bleiben tont sie ja doch nicht uiticr tniit doch den Ansang machen cd lchS bin oder ein Ändere.-! Aber jetzt schien ihm daS doch nicht mehr lo ganz richtig ... f.:.. ii v .'v.J.... . 3 u sein, und ci oacyle oaran, oazz er heute Morgen erst noch einen Leitaiti el gelqrteden hatte, der bandelte von der I (r r i n 1 n niifiv nn V. .ft schrieben hatte, der ! rv".kV X-"V,"V. . ung ttx ooeren ?e ell chastSschichte zu der Begehrlichkeit der unteren, lassen - da hatte er auch davon gesprochen. ie die reichen Svüstlinge ohne ewis senSdine die Mädchen auS der Arde . , lertlofTe verführen und ; dadurch iel zn der socialdemokratischen Verrohung der Mafien beitragen; dabei- hatte er sich eigentlich gar nicht welker gedacht, als er US schrieb, aber jetzt siel ihm ein. da) daß dcch eigentlich ganz sein Fall nar! So hatte er die Sache noch ear nicht ngesehea. von der Sei.

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,' ' t5! vahreS Onuder gkslhkZen. 7 B r o k l y n. .I.. August 1LS0. Ich möchte Jiznt, mittheaen. wa sür ein wuudrrooiit Wohttdo.t . Pastor ttünizr Vtiotn-Bttmi" ft di nttirem Bruder, welcher tt 1885 von lkheumar:. ui gzqnlt roar und styn v,cht arkitea ksnute. er mtien. Er verlucht all möglich Mrdztnkn und auch i?oitte Aerzte, aber alle lzne Nulzez. tit ix den ?!crvenSt2rk?r rahm, da trat sofort und täglich Ves, skrunq ein. und ich. sowie Hunderte von Leuten, welch wä)?n:d seinem Lnde sahe, bejeugen. datz ei Sah Wun'zer geschthen ist. e. iu Str. W. D. Traham. SN West Str. Jndianavolik. Ind.. Okt. 1 Rade ich bereit vier Monate wegen Nerven schwäche erfolglo behandelt wurde, mpsabl mir ein gnuud .Vastor König's Nerven'Clarker Ich habe aur itt fflaschkn gebiauüt und bin. 8ott sei Dank, heute so krast,a und aeiund. datz ich meinem Geschäft, eiche kein Uichu ist. vollMutna vorstehen kann. L. Leonhard. UPnnZ eiZ vertZsoZeZ Voch sZr Tkervenkidend.? Äs,. und eine Prebe.Flase ,ue,undt. Ärme erhalten auch die Medij'.n mlonst. Tiese Medizm wnrde srit dem Jhre 1870 von den. Hochw. Pastnr ttSnig in Fort Tüayne. Jnlx. zudertei und jktzt unr seiner Anweisung von der KOENIG MEDICINE CO., 238 llandolpli Sl . CHICAGO, pstheker zu habe sur tl.00 i, Flasche, 0 Flaschen für 3.00, grob 51.75, G füv btt.ou. Indianapolis tn-dea deutschen ootlzeken tn v. Will, an-er, U West Washington tT. und CSif And ttrft 5tr. nr.t Piircln saie. ?i. enn er ne nur einmal wieder sehen könnte! Ader sie selbst aufzusuchen. dsS ging dcch wohl nicht! ... . Ta traf er ganz zufällig mit ihr zusam men; er stieg mit Selma in die Pferde bahn und als , e sich niedersetzten, sah er schräg gegenüber in der Ecke Marie: sie hatte in g -oßeS Bündel vor sich auf dem Cchooß: sie lieferte ab inS Geschäft. Er war verlegen; er konnte sie dcch nicht grüßen, denn dann hätte Selma ihn ge tragt. Aber Marie half ihm. Sie thar, als ob sie ihn nicht kannte. NebrigenS, sie sah ganz gut aus, hatte sogar eiwas rothe Ve,.chtöfarbe. AlS der Wägers vor dem Geschäft vor beifuhr, stieg sie au. ie arbeitete also noch für Tie! Ta konnte er sie ja leicht finden. TaS be sriediate ihn so, daß er die Eigarrentasche herauSnabm und eben eine Cigarre in den Mund stehen wollte, alö ihm einfiel, daß das ja in der Pferdebahn verboten ist. Es glückte ihm noch, an demselben Tage mit Marie zusammenzukommen. Selma ging zur Schneiderin und er ging zurück zum Veichäfl und traf sie noch an. Sie gaben sich die Hand. Marie war ruhig und nicht ve lezen. Er fragte: .Bist Tu nicht döse auf mich? .WeSdalb? .Na. da im Pferdebahnwagen!-' .Ach. wie kann ich darüber böse sein. daS war doch Ihre ffrau, die bei Ihnen faß; nu. da nar doch am Besten, wir thun, als wenn wir uns nicht kennen.Er schämte sich l or ihr; sie war so gut und einfach und wie hatte er gegen sie gehandelt? Um ekwaS zu sagen, fragte er: ' .Lle geht denn jetzt. Marie? . TaS kam im ungeschickten Ton heran; linder rouBte auch nicht recht, sollte er .Sie- oder .Tu- sagen; deshalb ließ er oas weg. .Nu, ich danke, 'man muß eben zufrle de sein.Mit einem Male faßte e ihn tief. Er ergrlsi ihre Hand, mitten auf der Straße, hielt sie fest und fragte: . .Marie, kannst Du ir vergeben?- ' Auch sie wurde wobl irreal. Er merkt wie ttjre Augen leucht luic... , t machte ihre Hand los und nach einer öveile antwortete sie: .ES ist mir ja schwer geworden zuerst; so bald hätt' ich nicht gedacht; daß Tu mich heirathetest, das hatt' ich ja nicht geglaubt, aber lch hatte geglaubt, en bis chen länger sollt'S dauern. -Sie schwleaea und ainaen neben einen der her. Endlich raffte lt sich zusammen: . mVin. levt i vorbei.Sie lchwiegen wieder. Endlich fing er an: . .Und wa meinst Tu. willst Du nu so bleiben oder willst Tu heirathen ?- .misQ, erne Partie hatte ne ia. in Schlosser, aber mit dem Heirathen. da geht nicht so; wenn der Eine nicht hat und der Andere, nlchtS hat. da gibt 'ne dtttttge Hochzelt., ' Ganz schüchtern saate er zu ihr: .Nicht wahr. Tu weißt, wie ich'S meine nnd Du nimmst mir daS nicht übel wa könnt' ich Dir doch geben. Eie bedachte sich. . .Ja. mir war S nlch angenehm, wa zu nehmen ich hab -Dich lieb gehabt und hab'S au Liebe gethan aber da müßt ich mal den Karl jraaen, toai der meint AZeiö denn der da?.Natürlich : Tem werd ich doch Nicht vorlügen, trenn er. mich heirathen rviul Vü r man doch 'm Mann schuldia. Er schämte sich wieder: al er sich ttx beiralhet. halte er feiner Frau Nicht geiagt. - Nach einigen Tagen bekam er einen Brief. Sie schrieb ihm. ihr Karl hätte f esagt, wenn er u aS vo ihr gehabt hatte, o könnte sie 'auch wa ron ihm haben. und er könnte e ja auch ganz gut entkehren: zweihundert Mark waren genug, und. nenn sie reich wäre und er arm, so würde sie ihm ja auch geben. Er schickte daS Geld ad und dabei sagte er sich, da er eigentlich doch sehr verilüns. tig handelte bei der Sache. In den ersten Zeiten zwar hatte er daS Bewußtsein, daß da eine l'üac war. nenn er sagte. .sehr anständig handeln-: aber im vanse der Zei: gewöhnte er sich dara-.i. daS so i beti achten, ebenso wie er sich an seine rou.' gewöhnte, so dak er sich schließlich eindilde.e. er lebe glücklich mit ihr. Und auf diele öeiie ledle er denn. - In beöl' IS Meilen unterhall Ä'heeling gelegenen westvirgiui schen SlaatSzuchlhause zv MouodZville benndet sich seit 1d7 Tdo maS B. KeUy, welcher wegen Ermordung 'eine.Polijisten zu A)heel:ng. aufNdenS. zeii nach ver iVtratanttatt aeiandt wor den war. eUy behauptete sortwährenl feine Unschuld und suchte stel Zeugnij . für da von ihm vorgebrachte Alibi aus zutreiben. Er behauptete, am Tage vor dem Morde in Gesellschaft eineS andere Manne in Uniontown in Pennshlvanieu einem Metzger behülslich gewesen zu feindessen ZKagen auS einem .'och herauSzr bringen. Toch war fein Suchen nach diesem Metzger stet vergeblich. Bo, einigen Tagen laS S. . Earter von Unlontown die von Kelly rerö,,entlichti 'Lnzeige und ideotisicirte nach ein Holographie sofort elll, als einen de, Männer, welche ihm vor mehreren Iah ren auf. der bandst, aße hilfreiche. Haut leistet hatten. Seine beschworene AuS sage wurde dem Wouverueur Fleming von West'irgioien zugeschickt, und mag glaubt. b jiclln daraushin enllassea werden mu uud wird. . Trage Leber wird durch Tutt'S Pillen kurirt.

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