Indiana Tribüne, Volume 16, Number 185, Indianapolis, Marion County, 25 March 1893 — Page 3
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Einige Swthschlöge für daS $ vü h j a f t. Alle Menschen haben zur Frühlahrözelt eine Medizin nöthig, welche IM Blut verändert. Der erste warme Frühlings tag zeigt uns, daß daö 3suf zu dick ist und die 5eöer nicht richtig arbeitet. - Wir leiden an-Verstopfung und die Verschiedensten Krankheitterscheinungen folgen, wie Kopfschmerzen, schlechter Kernch ans dem Munde, fettige Kant, Ans schlage. Schwindet, Petittoligkni n. Mttigknt. Alle diese Krankhettöerscheinungen sind besannt unter dem Namen Frühjahrs Fieber. Wenn hiergegen nichts gethan wird, können leicyt schwere Krankheiten ent stehen. Das teste Mittel dagegen ist unbedingt das ,r,ße deutsche Hetlmit kl, D.AMuÄKaea!K's mbnrger Tropfen. i3-J-MX !(iin dersthltkS Leilen Zst e'meW Tn. . 1 i -TVr- -V n r unje oq::e .snnürri ras SBI nie farfcnTffl tuUm ll?it .'-.MV E.? j Ia1ftlfl iiiTttfii l.inn. i''- , iCrl) : --i - - j- fj - , v , -,. m r I t0ßöAk," tu ren'.ej ?u i-ul 2.xctt- und vrijunce naiarwei:c:ir. 1 I Sitfctn a:;' ti tla.ii a.tfj. . V? i In e ente, trn drch tl traun, ? j .-...i'-n w ;"u4.u;j.'c:i unr ?cs f -j' . siszketskr tNi1.lt . vkkaus seilt :n tj$ )luClii;i i-,!!-. . ir-j-yt Xutuuitvtvz ,J jiuicii ne invHi.fcuirj.inri:.?;i; ! i)i itp!n-33ctnlr- st o -! u in .n UcaooltJ. d.. tet . Ä.B.Zd: t Jn. Oft Wakdi tTa&f. Mozart Halle i K,urv Vlrinr. g7os-.te. ssöttstk uTid dUtti dev.tta Lokal ni dc? c-tatt Tie gcthimUt un) 'cön cr-fOfriitrtr pullt ft.l atir.n, Loge? und Urltjtfn j.ir Ädhltuna von Ballen &iTUrt?n und 5tfcnnmlir.j?n uuttr Ufrn Irti 1B.aMn4::nueit at Ynfil.-iMi. Die reinsten, Die feinsten, Die sckmaekkiiftesten Weine nnd Liqnöre aller dorten sind bei mir zu haben. JIJ3 ii vüfc Dluwure :r. Teev!,o Be'te Zungen werden nach aen Theilen der Stadt abqelirint. m Jac. PJetzger & Co. Importeure und Händler in Weinen . Bieren der besten Sorten. Calisoruische Weine eine Spezialität. ;liebeits Berühmtes Tafel - Bier. Agentur für Schlitz' Milwaukee Vier in Flaschen. Bestellungen erden nach allen Theilen der Etdt prompt abgeliefert. 30 S5 2 Ost Maryland Str Telephon No. 407. ÄS E5 - lml M 02 Ost Washington Str. wird allen Freunden eineS guter Tropfen? und Kennern einer seiner Cigarre bestens empfohlen. Cottlieb Leukliardt, Eigenthümer. Red Star Line. Ler. Staaten und Königlich Belgische Post-Darnpfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen , , und LTew Bork Antwerpen und Philadelpbia u Jt rzügltcht Beköstigung, gute Bedienung und iedrige Preise. ., ndweroen bietet Skelsendea von und nach entschland, Oesterrkläl' Frankreich und der At9ttntrt Bortylie. diatzrt.' 0 Ne srk jeden Mittwoch: von nter?e jeden Samstag, rie Dampfer dieser Virtt flad auc neuester Lonstruktio und verbin den Sicherheit und equemtickkeit und TckneUig keit bet besonder niedrigen Preisen. NZhere in? , ' x- . :'. Internsttlonal Nav. Co., - O tit er al?l fl tniur. Oslgenterr, New York und Philadelvhia der: Frenzel Bro., Aler. N tz g t r, IudiansZseliZ.
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irri"! Die Bankicrstock)tcr. Ein Roman von Gregor Samarow. (Fortsklin.q.) .Zehntausend Mark," saate San ders, das ist viel ich habe große Zahlungen gehabt." , Sie wären thöricht, wenn Sie das Geschäft zurückweisen, und ich würde nicht mehr in der Lage sein, Ihnen weitere Kunden zuzuführen Sie ' können viel verdienen und dabei die .'Beruhigung haben,, daß Sie Niemcknd rulNlren." j Und die Sicherheit?" fragte San ders. Die Sicherheit?" sagte Halbcndorf achselzuckend, fragen Sie den ersten besten Menschen in Schlesien, und Sie werden hören, daß der alte Baron üi nigstein zu den ersten Majorathsherren dort gehört seine Herrschaft rcvrä sentirt viele und jahrlich wachsende Millionen, aber er ist geizig und schränkt seinen Sohn unvernünstig ein. Ter Sohn gebraucht Geld und wird alles thun, um es zu erhalten. Sie müssen ihn natürlich das erste Mal sehr kulant behandeln." Und wird der Vater zahlen?" fragte Sanders. Unweigerlich " erwiederte Halbendon, Der Sohn wird eine üble Zeit durchzumachen haben, aber geord net wird die Sache werden. Ter Alte ist geizig, aber er hält auf seinen 9!a men und wird eine lhrenverpftichtung seines Sohnes unter allen Umstanden einlösen." Aber das kann sehr lange dauern. Das heißt das Geld auf lange Zeit fest legen." Gleichviel, wenn dcr eigentliche Ge winn groß und sicher ist. Hundert bis zmcimalhunderttausend Mark und mehr kann der Alte, wie man sagt, aus der linken Westentasche zahlen. Ihre Sache ist es. die Provisions' nnd Prolonga' tionsiätze später so zu reguliren, daß Sie mit Ihrem Geschäft' zufrieden sein können, und wünschen Sie es dann einmal zu realisiren, so können Sie stch noch den Alten zum Freunde machen, wnn Sie ihm einmal vertraulich die Sache mittheilen, ihm sagen, daß Sie nicht weiter gehen könnten, und ihm die Hand zu einem glatten Arrangement bieten. Ter junge Mann wird bald wieder Geld brauchen und dann, wenn er einmal Blut geleckt hat, wie man sagt, alles unterzeichnen, was Sie ihm vorlegen: auch wird er Ihnen wei tcre Kunden zuführen, unö ich werde darüber wachen, daß Sie niemals zu unsicheren Geschäften herangezogen wer den. Meinen Antheil rechnen wir bei einer jedesmaligen Prolongation wie gewöhnlich. Doch da ist er." Der Hausdiener meldete den Baron Königstein und der junge Mann trat ein wenlg verlegen in das Zimmer, nachdem Landers befohlen hatte, daß jeder Besucb abgewiesen werden solle. da er eine wichtige Conferenz habe. Halbendorf reichte Köniastein die Hand und sagte, während SanderS sich artig verbeugte: .Ich habe meinem Freund hier von Jher Angelegenheit gesprochen und wie ich Ihnen sagte, wird die Ordnung der selben keine Schwierigkeit machen. Die ser vortreffliche Sanders ist eine Perle unter unseren Geschäftsleuten. Ich freue mich aufrichtig, daß Sie mir Ihr Vertrauen geschenkt haben wie leicht hätten Sie in schlimme Hände fallen können!" Ich bin gewöhnt, Herr Baron," sagte Sanders, während der junge Officier verlegen zögerte, alle Ge. schäjtssachen klar und kurz zu bchan deln. Wie der Graf mir sagt, sind Sie um zehntausend Mark in Verlegen-heit-und bin bereit, Ihnen mit dieser Kleinigkeit zu Hilfe zu kommen. Meine Bedingungen sind einfach. Ich berechne Ihnen nur. was mich das Festlegen des Geldes selbst kostet Sie wisien ja, bei unS Banquiers muß das Geld rou liren, wenn es sich verwerthen soll. Ich werde mir also erlauben, einen Wechsel auf drei Monate über zehntausendfünf' hundert Mark auszustellen, den Sie die Güte haben wollen zu acceptircn.Ich dankeJhnen tausendmal," sagte Körngstein, der über die Letchtlgkelt, mit welcher die ihn so lange schon qua lende ache erledigt wurde, sreudig überrascht war Sie leisten mir da einen wirklichen Freundschaftsdienst." Sanders lehnte dn Tank mit einer flüchtigen Verbeugung ab, stellte an seinem Schreibtisch den Wechsel aus und legte lhn Körngstein zur Unter schrist vor. Dieser unterschrieb mit zitternder Hand. Es war das erste Mal, daß er eine solche Unterschrist abgab, vor welcher sein Vater ihn mit strengem Beroot ge warnt hatte. Aber die Freude, von sei nen drückenden Sorgen befreit zu sein, überwog die ängstliche. Scheu. SanderS schloß das Papier in seinen Schreibtisch und die glatten Züge sei neS unbeweglichen, ausdruckslosen Ge sichts kontrastirten seltsam mit der (5r regung deS jungen Mannes. - Man hätte dabei an die alten Sagen denken können, in denen die vor üppiger Lebenslust berauschten Seelen dem Dä mon des Abgrundes sich verlausten. Mit Blut war dieser Schein rncht ae schrieben, aber in 'unserer Zeit sind ia die dämonischen Kräfte des Abqrund-Z nicht mehr nöthig, um daS Glüi. die Ehre und den Frieden eines Menschen ledens dem Verderben zu 'überliefern. Halbendors blies d:e blauen iL;öIi chen seiner Mzarrette in die Luft und jagte: Sehen Sie wohl. Herr von König stein, daß ich Recht hatte, ich hosse. Sie verzeihen mir nun mein zudringliches Fragen nach Ihren Sorgen, die ich in Ihren Mien?n las." Königstcin drückte ihm die Hand. - Ich w.-iß kaum, wodurch ich Ihre Freundschaft verdiene, sagte er. die meiniae gehört Ihnen für. immer." Ich möchte nur noch darauf' auf mertsam machen,"' bemerkte SanderS,, daß nach AbkaufSzeit deS Wechsels vor aussichtlich die Konjunkturen der Börse ungünstiger gls heute'lem werden und
fein sollte, so werden Sie. das weiß ich gewiß, keine Schwierigkeiten machen, mein lieber SanderS." Gewiß nicht," sagte der Bankier, es würde nur der Fall eintreten können, daß ich vielleicht eine Prolongation nicht unter gleich leichten Bedingungen mög lich maen könnte, als wir jeht das Geschäft abgeschlossen haben. Run" sagte Halbendorf, das wird sich wohl arrangircn lassen. Ich versichere Sie", fügte er lachend hinzu, wenn mir Königstcins Zukunft gehörte, so würde ich jede Bedingung annehmen, um in der Jugend, so lange ich noch lebensfreudig und genußfühig bin, alle Sorge von mir fern zu halten. Wenn er später einmal als würdiger Familienvater auf seiner Majorats Herrschast sifct, werden die Ueberschüsse eines Jahres hinreichen, um jede'Ju gendthorheit auszugleichen, und' ohne Thorheit gibt es keinen Genuß, das fühlt man am besten, wenn man über die Jahre des Leichtsinns hinweg ist. Auch ich muß bald daran denken, mich zu verheirath:n und mich von der übe? wüthigen Jugend, an welche mich heute noch die Gewohnheit fesselt, loszu ösen. 15? seufzie und machte ein traurig resignirtes Gesicht. Die Herren müssen mich entichuldi gen." sagte Zanders, die Borlenzen st da und das Geschäft hat sein unab veisbares Recht." Da geht er hm," sagte Halbendors achend, indem er seinen Hut nahm, .um in einer Stunde so viel Geld zu verdienen, wie es andere Leute in Iah rcn nicht zusammen bringen. Fast könnte ich neidisch werden zwischen Euch Beiden, von denen der Eine dieMillionen aus der Luft greift, während sie den Anderen ruhig erwarten." .Kommen S;', Könlastem, begleiten Sie mich in den Tattersaat, ich stehe in Verhandlung über einen Pferde kauf. Sie sollen mir dazu Ihren Rath geben." . Alle drei gingen zusammen und Zsanders stieg in sein vor der Einfahrt hal' tendes Kupee. Hulb?ndorf und Königstein schlen dcrten mit einander die Straße hinab 4. Capitel. Es war Ball im Salmonschen Hause. Das Fest eilte fast der Saison voraus, denn das Wetter war noch schön und lockte mehr mS Freie hinaus, als in die geschlossenen Räume. Aber Frau Salmon konnte die Zeit nicht erwarten, um all der ausgezeichneten Gesellschaft, welche Halbendorf ihr zugeführt hatte, den Glanz sehen zu lasten, den sie zu entwickeln vermochte. Salmon hatte zwar murrmd und innerlich verstimmt dennoch wie er es stets bei solchen Dingen zu thun pflegte. den Wünschen nachgegeben, welche die Eitelkeit snner Frau eingab. Dre Festräume semes Hauses strahl ten tageshell in elektrischem Glühlicht und im duftenden und sarbenschim mernden Schmuck der Blumenarrange ments, welche m reicher Fülle überall angebracht waren. Die Einrichtung bicfcr Räume über ließ Salmon ganz seiner Frau und Frau Salmon legte viel zu viel Werth auf daS Moderne, als das sie auch nur den Versuch gemacht hätte, eine eigene Geschmacksrichtung irgendwie zum Aus druck zubringen. So waren denn ihre Woynraumk eine Art von Ausstellung der Tapezierer und Dekorateure und diese hatten sich alle Mühe gegeden, ihre stylgerechtt Schöpfungskraft zum Ausdruck zu bring n. ' Man hatte altdeutsche Räume, Rokokozimmer, Salon LouiZ XV. und LouiS XVI. Der Tanzsaal war ein Meisterstück im Renaisiancestyl. DaS Alles machte zwar eirn'n etnuS bunten Eindruck, aber Alles war echt und außerordentlich kostbar, so daß diese strahlenden Räume dennoch ge eignet waren, die ganze Gesellschaft zu animiren und mit dem Behagell zu erfüllen, das wohl geordnete Farben und strahlendes Licht stets erzeugen und fröhliche Bewegung schaffen; denn die verschiedensten Elemente ver einigten sich hier gwissermassen auf neutralem Boden und traten in freier Bewegung aus ihrer sonstigen gewöhn heitsmaßigen Abgeschlossenheit heraus. Was es an bekannten Größen in der literarifchcn und künstlerischen Welt gab, war hier versammelt, junge , Of freiere aller Waffen, Stabsofficiere und Generäle, einige mit ihren Damen, hohe Beamte der Ministerien, einzelne Herren vom Hose, die hervorragendsten Persönlichkeiten aus der Theaterwelt, dazu die markantesten Großen der Bör senkreise und der großen Industrie. All die verschiedenen Elemente wogten in den Sülen durcheinander und immer kamen noch neue Gäste an. Frau Salmon begrüßte ihre Gäste ganz strahlend vor Stolz und Glück in einem prachtvollen Salon Louis quinze, dessen Wände mit einer vor züglichen Auswahl Watteauscher Ge mälde dekorirt waren. Halbendorf mit Königstem und elni gen anderen jungen Ofs ie: n führte die Damen heran und wuc unermud lich in der liebenswürdigsten Weise die HonneurS des Hauses zu machen. Frau Salmon empfing die Künstler welt mit wohlwollender Gönnexmiene, die Damen der Finanz mn dem deut lich sichtbaren Bewußtsein ebenbürtiger Gleichheit oder auch zurückhaltender Ueberleaenheit und die Mitglieder der Militär und Hofgesellschaft mit einer verbindlichen, zuweilen fast demüthigen Liebenswürdigkeit, welche in Wort und Mienen den . Tank für lhr Erich.men auSörückte. Salmon stand in dem ersten Jim me?. . Er hatte auf das Drängen fein.Frau noch im letzten Augenblick, eh die ersten Wagen vorfuhren, neben dem kleinen vaterländischen Kreuze die giern '
Mchie' C(c bitten däkän jli bcsttl; ' Herr Baron, daß, wen" irgend mög lich. die Sache dann regalirt wird." Königstein verbeugte sich schweigend. tLr erröthete und blickte wie fragend auf Halbendorf. ' Der Baron wird gewißthun. was möglich ist," sagte dieser, aber wenn der Papa bis dahin nicht zugänglich
lenBe1 VekurÄtij tS sieMeii OrdenS nngclegr uno Zr,g7? eine ziemlich mür rische Miene, welche auf keine besondere Freude an dem Glanz schließen ließ, den sein Haus entwickelte. Er empfing seine Gäste zwar mit aller Höflichkeit, die er ihnen als Wirth schuldig war, aber er sprach nur das Nöthigste und seine Miene hellte sich nur auf. wenn er irgend einem seiner alten Geschäftsfreunde die Hand reichte. Fräulein Emma stand zur Seile ihrer Mutter- Ihre zarte Erscheinung in dem duftigen, nur mit frischen Blu men geschmückten Anzug, stach anmu thig ab gegen die Diamantenpracht dcr Frau Kommerzienräthin und paßte vollkommen zu den anmuthigen Schä fergestalten der Watteauschen Bilder. Sie war stets von einer großen Zahl älterer und jüngerer Herren umgeben, deren Komplimente sie schweigend," sast unmuthig anhörte, und seit lange schon wies sie alle Bitten der jungen 'Herren mit einem entschuldigenden Blick aus ihre Tanzkarte zurück. Schon war die Gesellschast fast voll' kommen versammelt, schon hatte sich ein großer Theil der jüngeren Gesell schaft in den Tanzsaal begeben, als noch einige Personen in das innere Empfangszimmer trateu. Der Fabrikant Mühlberg, ein hoch gewachsener, hagerer Mann, in dessen blassem, scharf markirtem Gesicht mit dunklen Augen, dem sast weißen Haar und Bart ein tiefer, fast melancholischer Ernst lag, führte seine Tochter Sophie, ein junges Mädchen in frischer Jugend blüthe, blond und blauäugig, in zarten, hellen Farben gekleidet, und die Augen des Mädchens schienen in fröhlicher Jugendlust der bei dem eingezogenen Leben des Baters ihr selten gebotenen Festesfreude. An ihrer Seite erschien Carl Mühl berg, von den spitzen Tanzschuhen bis zu dem glattgescheitelten Haar hinauf untadelhaft modern, blasirt in Miene und Haltung und gleichgiltig durch sein goldenes Lorgnon in die lichtschim mernde Ensilade von Zimmern hinein blickend. Ihm folgte der Lieutenant von Der nau. Salmon schüttelte außerordentlich herzlich Mühlbergs Hand und flüsterte hm zu : Ich habe ein Zimmer für un5 zu recht gemacht, wo wir uns erholen und ein vernünftiges Wort sprechen können. Die Herren, welche hier die Damen empfangen, sind nicht mehr da, sie ha ben keine Gäste mehr erwartet Du mußt schon selbst die liebe kleine Sovbie da in meiner Frau iÄbrcn." iorltedun folgt.) , , , Amerikanische Quftm." Stmskrim im a'ff4rt L :f : die Zeit ; w r laufen mit. tt. nn derwcltsahrende Chidh?r. der rtna Junge" unsere große Republik gekaunt häkle, so m:-.roe er g.'wiß nicht. um sich von gewaltigen Veränderuiigen im Leben und Treiben der Menschen zu überzeugen, nach dem Besuch jeder Ge gend den Ent ch!uß gefaßt haben .- Und abermals nach fünfhundert Iah ren Will ich deZselbigen Weges fahren." Diese Zeit wäre ihm vielmehr un sinnnig lang vorgekommen, in welch er das Bedeutendste hätte verträumen müssen, und zehn Jahre wären ihm vermuthlich vollkommen ausreichend er schienen, um wieder irgend eine groß artige Veränderung zum Guten oder zum Cchlimmen wahrnehmen zu tö.i nen ! Denn hier hat sich wirklich in Jahr zehnten oft ein Wandel vollzogen, zu welchem anderwärts viele Jahrhunderte erforderlich gewesen wären. Die ame rrkanlschen BuhmS" stehen ganz ohne Gleichen in dcr Ge'chichte der menschli chen Ansiedlungen dar; die Vorwärts und Rückwärtsentwicklungen am Eu phrat. am Nil und anderwärts in der Welt sind Kinderspiel dagegen, wenig stenS wag daS Tempo der Cntmick lung betrifft, oder schnöde Schnecken arbeit. Und noch jetzt stehen wir zum guten Theil noch mitten in der Zeit der BuhmS". Leider können wir unS nicht durchweg zu dieser AusnahmS erseheinung gratuliren. zumal die BuhmS in echte und in Schwindel BuhmS zerfallen, und man kann sehr im Zweifel darüber sein oder vielleicht auch nicht welche von beiden Sorten die Mehrbeit bildet. Die Gründer" der alten Welt könnten von ihren ame rikanischen Collegen noch sehr viel ler nen. Im großen Westen hört die Land und Stadtduhmerei fast niemals auf, und so ziemlich alle großen und kleinen Plätze haben ihren Tag gehabt, ihre Zeit der fabelhastesten Leistungen oder Möglichkeiten. ein Zeit, an welche sich leider, neben den Glücklichen, die auf die beschmierte Seite des Butter broteS gerathen sind, Tausende und Abertausende nur mit schweren Seuf zern oder Flüchen erinnern. Natürlich ist in vielen Fällen auf di vorüber gehende Sturzwelle immerhin ein er heblicher Strom soliden Gedeihen? ge folgt; aber meistentheilS doch war daS Aufblühen nur jenen berühmten eu.ro väifchen Wafferfällen zu vergleichen. welche man nur nach Einzahlung von fy und soviel Baargeld aufeineViertel stunde in ihr majcstä'.isches Dasein ruft. Unglaublich ist die Anzahl der Städteleichen" in Amerika. Zum Theil lebten und starben . allerdings diese VerheißungsstSdte unter ganz na türlichen Umständen ; denn ihr Werden u.nd Vergehen hielt eben mit dcr kürze xen oder längeren industriellen Aus deutungsfühigkeit der Umgegend genau Schritt. Ade? sehr häufig waren die BuhmS gar nicht natürliche, sondern lediglich gemachte; sie waren verab redete Schmindelvuffereien einer Clique Spekulanten und ihrer Helfershelfer auf Kosten des ansiedelnden und ehrlich arbeitenden Element?. Richt blos 5m wilden Westen" stan den odex stehen die BuhmS jn voller Blüthe. . ES ist noch nicht so lange her, daß daS ganze südliche Californien ha von heimgesucht wurde, wie von einer Epidemie. Städte"" mit hochelegan ten Hotels. Banken ü, f. w. wurden
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tt'kti UWÜhrlttilichstett ÜM iri'ä Dasein gezaubert ; nur sehr wenige da Von behaupteten sich, die anderen sind gänzlich a'ifgegeben ; Baustellen, die früher zu Großstadtpreiscn verkaust wurden, mag Niemand mehr um einen Pappenstiel kaufen, und Tausende sind ruinirt. Später wurde in Florida und in Alabama riesenhaft geduhmt. Namentlich das rasche Wachsthum von Birmingham wirkte verlockend, und aiienthatbcn wurden neue Orte angc legt. Straßen mit elektrischer Beleüchtung" wurden durch Maisseider ge zogen, und Baustellen an denselben zu horrenden Preisen losgeschlagen. Da die Spekulanten ein Heidengeld dabei .verdienten",- so wurde die Buhmerei bald auf Tennessee. Eeorgia. Nord Carolina und endlich auf Virginien ausgedehnt. Ganz ohne bt:ibenden Werth ist Jt indeß nicht gewest.i.
Nussiche Ardelttrreform. Aus Petersburg kommt Mel bung. daß nunmehr auch die russische Regierung der Arbeiterfrage nahetreten will. . Die jetzige russische Regierung hat sich mit inneren socialen, Fragen nur wenig besaßt. Bisher ist in dieser Beziehung nur Geringes geschehen. Die Arbeiter zerfallen in Rugland in zwei Klaffen, in Handwerker und Fabrikarbeiter. Auf Erstere, die unter sich große, unseren früheren Innungen nicht unähnliche Körperschaften bilden, hat sich die bisherige Arbeitergesetzge bung nicht erstreckt. Hingegen hat ein Gesetz vom 3. Juni 1830 den Arbeits vertrag zwischen Fabrikarbeitern und ihren Arbeitgebern dahin geregelt, daß es sich, abweichend vom gemeinen Recht, im Jntereffe des Staates zwischen beide Parteien stellt und ihre Rechte und' Pflichten ausgleicht, indem es die leicht mißbrauchte Freiheit der einen und die übertriebenen Ansprüche der anderen Partei zu beschranken sucht. Tie Arbeitszeit ist bis etzt nur sür die Frauen und Kinder festgesetzt. Den Frauen ist die Nachtarbeit unter sagt und die Kinder (bis zum fünfzehn ten Jahre) dürfen nur acht Stunden taglich und nicht mehr als vier Stun den hintereinander arbeiten. Die bis herige Unsall-Gefetzgebung ist nur in den äußersten Umrissen gehalten und umfaßt nur ganz allgemeine Fälle. Bestimmungen über die Versorgung alter und invalider Arbeiter gibt es zur Zeit gar nicht. Früher kehrten die Fabrikarbeiter, die zumeist aus Bauern bestanden, im Alter oder bei eintreten der Arbeitsunfähigkeit einfach in ihr heimathliches Dorf zurück. Dies kann ihnen aber bei der völligen Verarmung der Bauerndörfer jetzt keine Zuflucht mehr gewahren. Besonders wird dre Regierung darauf bedacht sein müssen. der fürchterlichen Prostitution in den Fabriken vorzubeugen, die den ganzen Arbeiterstand zu vergiften droht. Fa britinspcctoren sind jetzt schon vorhan den; sie sind mit einer Macht ausge stattet, die in der Hand eines russischen Beamten außerordentlich gefahrlich ist. Die Regierung kann auf diesem Gebiet der socialen Gesetzgebung wirklich ein ma eme Kraftprobe ablegen. WeltauöstcUungöbriese. i. Chicago, 8. März. Otzne Wasserstiesel. Pelzkappe. Rob benselle und sonstige arktische tLrpevitionS' Ättribule kann man zur Zeit den Welt auSsleUnngSplatz nicht besichtigen: Jack son Park ist ein großer Morast. Ter ungervöqnlich starte SchneesaU diesen Sinter, mit hin und wieder ein paar milden Tagen dazwischen, bat den unge heurei, lächenraum, der so wie so tief m User deö SeeS sich ausdehnt, für fraß' gänge'r geradezu unpassirbar gemacht. Trotzdem wird der WellausstellungS platz täglich von Hunderten Neugierigen besucht, ob eS fchneit. fricit oder regnet, woraus der eltauSstellunaslasse eine krlleckliche Einnahme erwachst der Ein tritt beträgt 25 lientS, plu rerschiedenen kleinen Schröpfereien .insde-, gerade wie im .Time-Museum". . Wenn man nahe dem Eingänge an der 7. Str.. von einem erlzöhlen Stand punkte auS. an einem klaren Tag den 'eltauSsteUungSplatz besieht, dielet sich dem Auge ein großartiger Anblick dar. Palail an Palast! MScdtige Dome, riesige Kuppein. kühn aujsteigende Sau len, meilenlange Balustrade, Etatuen aller Art in giganiischen ' Dimensionen, Votier. Genien und Grazien, hoch oben in der 'ust. schlanke Thürme, Söulengälige. in jeder viichlung graziöse Brüctenbögeii allkö r erbindend, darunter die Laaune. spiegelglatt gefroren and da v'anze schneeweiß im Dinier gründe ein icdmaler Streiten grüner See und ein herrlicher blauer Himmel, tnit leichten, weißen '.olkeu. Wie weit die Sache gediehen ist? Nun. of'itn gestanden, ich glaube nicht, daß die eltai.stteUuna am I. Mai eröffnet wird, und nenn dch eröffnet. bis dorthin noch sehr n eilig se.tig sein wird. Ter Ausbau der Gebäulichleilen war den ganzen rerslcssenen Sommer über ein ziemlich lang'amer. sich hinschleppender, mit dem eintreten eines unerwartet strengen öv iniers mußten die Ardei en theil und zeitweise eingestellt werden, ttußerdem daben die heiligen Schnee and Sl5indstürme bedeutenden Schaden angerichtet, der auaedessert werden muß. Tie großen Gebäude sind noch ziemlich unvoUendet, die inneren Einrichtungen so gut wie gar nicht begonnen. &?a und Steg. Gürten. Leele. Anisgen. Gaffer leitungen. Drainage vh. wenn das an here erst fettig ist, da alles so fchney .gefiri- ist. wollen wir später sehen. Auffallend schnell wachsen die dirersen .Staaten Gebäude- in die öhe. Tie meisten davon sind bere tS fertig und ft selzit nur nocy ote innere rnricyrung. Auch die Gehauhe der ausländischen Na klonen nahen idrer Vollendung. DaS ist auch leicht erklärlich. Diese Gebäude ; erden alle von rerschiedenen Unterneb 'mern kontraktlich auSgejüijrt. aus priva tem Liege. während bei Yen BundeZ ß),bäuden eben der patriokische Boodle eist sein Spielchen treibt. . In diesem Theile des WeltauSstel lungSplatzeö. dem nordlichen, wo die ! .Slaaten-Gebäude'' alle beiiammen tie ' gen. herrjcht denn auch gegenwärtig reges t?kben. In malerischer Abwechslung reihen -fid) die hübschen Gebäude strafe.. and stadtarlig an einander und icd hsu überzeugt, dag hier auch wgkrsnd der i kr.eltauestelluug qrn meisten und am lieh ' sten die Besucher rerweiten werden. Je des dieser Gehäulze ist in anderem Styl ausgebaut. übergU ist 'dir Versuch omn bar. durch Material und Form einetZ lheilS die Resourcen. anderntbeil? q.i&si die Eeschicble uny die Eulwickluna feej
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Lincoln Lane. Staates in anmullzigster VoUenvung zu rersinnbildlichen. Ueberall ist dieler versuch alS vollkommen gelungen zu be zeichnen und die Aujmertjamkeit Itt BesucherS ist sofort gefesselt. Wenn an so zwischen den entstehenden Palästen he.umwandelt, bieten sich dem Auge oft wunderbare Anblicke dar, urkomische Situationen, so daß man trotz aller unstliebkaberei und Kunst'linthu siasmuS ost taut auflachen muß. Ich meine haup sachlich mit Bezug auf die aufzustellenden Staiuen, allegorischen Figuren u. s. w. Hier stehen ein paar Tutzend wild und trotzig herausjordetnd aussehende American Eagles- in buntem Wirrwarr durcheinander, daß es aussteht, nie eine gro e Schlacht im Hühnerhof. Morgen werden sie in respektvoller Slel lung und entsprechender Entfernung auf diversen ebäudcn rertbellt. Da liegen die einzelnen Körperihelle einer Siiejen-Grazie oder Göttin, aus Blech getrieben, ein Kopf, Arme und veine. wie Ofenröhren aussehend und in wenigen Wochen wird der Sremde und Kunsteuthusiast roll Bewuudeiung hinauf schauen aus das viächlige Meid dort oben. In denEcken stehen Genien, Lorbeerkräaze ir entkiegenhattend um morgen in schwindelnder Höhe den Menschengeist zu verherrlichen. a kommt aus einem Schlitten, von vier Mauleseln gezogen, der Rumpf eine? mächtigen Lenlauren, umgeben von einer Gruppe von Arbeitern, drei sitzen oben aus. den, Nie en auf der Brust, die dro t,euden, muökulöjen Arme haltend, damit die Erschütterung deS FahrenS sie nicht beschädige. Sein Hinlertheil steht in zwei Halsten nicht weit davon, an den Fugstellen in prosaischer Weise da Ma lertal deS Au'.baueS enthüllend, den Stasj, wie daS Mitum Composttumgenannt wird, in dem Innern das Bal kenwerk. das die .Seele" des Ganzen bil del. EhrsurchlSvvll wird die Menge die Koiofsal'Ma,mor'Sta:ue- in wenigen Tagen bewundern. - Ich muß mich heute mit allgemein ge halienen Beolachtunge begnügen. i& ist iti Großarltgen viel, daß man wirklich nicht weiß, wo anfangen. - Tenn auch außerhalb des WeltauSsteUungS Platze pulst. t daS Inte. esse an dem Bölke. jahrmattt ganz Chicago lebt mit. Im Allgemeinen lst die Stimmung hier eine rosige zu nennen. AUeS erwartet Großes Alle erwartet .'naS zu ma chen-. Riesige Hotels, von ho 4uo ttlmmern und mehr, schleßen wie Pilze in der Nahe ti WeltauSstellungS.Platze in die Höhe, gleich großen .Flat-'HauZern, SaloonS, Restaurants, StoreS, wohin daS Auge blickt; überall wird die Miethe vom l. Mai ab in die Höhe geschraubt; AUeS trifft Vorbeiei:ungen, nm. wie ge sagt, zu machen". Der Spelulationögeist ist zügellos in das Volk gefahren und nur die wenigsten Plänchen kommen an die O'efsentlichkeit. WohnungSnoth werden wir keine zu bekla gen haben. daS kann man mit gutem Etwissen voraus prophezeien. iine andere Kalamität steht inde'; sicher beror und daS ist der Straßenbahn Verkehr. ?a? ganze ystem ist jetzt un ter normalen erhällnisien schon ein so erbätmiiches. liederliches, vollständig un genügendes, daß man nur mit Bangen an die kcmmende Zeit denken kann. Nur eine Hochbahn gehl nach dem WeltauS steUungSplatz die einzige, die wir haben, und daS Kabelfrzstem ist zu unzu verläfsia und zu langsam, um eS in die Transport Facililälen mit einrechnen zu können. Bleii en also nur die Eisenbahn Linien nach dem Park, welch bei weitem nicht die Masten be,, ordern können, ganz abgesehen ron bevorstebenden Strikes, worüber Gerüchte .dick in der Vust" fliegen. Ter Straßkndahn'Monopolist FerkeS sitzt zwar mit im Rathe der Weisen, die die Weltausstellung ..uiänäd'chen-. aber bis jetzt ist noch keine Ltimme darüber . taut genorden. wie dte Massen tranSpor tirt erden sollen, trotzdem, wie gesagt, i jetzt schon beinahe täglich durch ganz un bedeutende Unfälle der Berlehr skunden
und tagelang hrach gelegt wird. Träge Leber wird durch Tutt'S Pillen kurirt. Herr Gebrich nimmt Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden entgegen. Telephon 1291. (ZeschäftSplaj 224240 Cüd Dekt-are 0tr. . .
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