Indiana Tribüne, Volume 16, Number 166, Indianapolis, Marion County, 6 March 1893 — Page 3

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Verrenkungen. . Durch einen Fall in eine Vertiefung im Oktober, 1890, verrenkte ich mir den Fuß sebr schlimm und litt die heftigsten Samerzen. . Durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd gebeilt. Thas. Eberhard, Lancafter, Pa.. Verletzungen. Litt an einer Verletzung des Rückens und war zeitweise gezwungen einen Ttock zu ebraucken. Lurch die Anwendung ron St. Jakobs Oel wurde ich jedoch ge heilt, sagt Herr Henry Borcherding, Ballonia, Ind. Quetschungen. Ich habe St. Jakobs Oel sietS in Hause vorrätbig, da es sich als ein auöge. ,eicknete Mittel gegen Schnittwunden und Quetschungen erweist. J.Vk. Norse, Ch'.ccxee Oatj, Raff. Neuralgie. Ich litt ungefäbr zwei Monate an Neuralgie und Gesichtöschmerzen. Nacldem ich vieles vergeblich gebraucöt hatte, wurde ich durch die Anwendung von St. Jakobs Oel vollstärdig geheilt. W. H. Peck, Oberlin Stani. Verlorene Manneskraft 1 2 eschlcchSkrakl,eitNt I ffolqen d,r Jnaenssünden! nach ein km neuen und einzig sicheren tßtx laijecn, von erus,,loru,,g, gruncuaj und dauernd zu heilen, zeigt der ,,VltU ittntftlntrr." OhüI. t.lhf. ki. ' lnngm icqc an vttaucu, an3)ctncR , " nf imiiftqifiTT ' krankheitenleice, sowie solche, von gewis, t .s.U ...yf.lt. - O -K mA W UttUUim JOIUC c TltAt ttiNNIF. fcrtÄ irtrf Kf( I . t - - - I www V j ' V v 1 u iy r Buch , lesen, durch dessen 8UtM4Uae zotige xcicence tn kurzer tu ' Ocfunfchcit wtbtftr thmäxa ml.w 1 rrfanaten. Tia Wn. 9.iorr 5n u tk?rrqen mctra, trd gegen um Zusendung on 25 Et, ostmarken, wohl TT tieaell, frei versandt, ldressire: XI deutsches HEiL-muTTT. So. 11 Clinton Place. New Tork, N. Der .ettungl-Änker ft auc ,u habe , ?n dianavoli. Ind.. bei . ö. Brandt Co., 40 Oft Washington S trabe. Red Star Line. Ler. Staaten und Königlich Belgische PostDampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New York Antwerpen und Pbkladelpbia Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung und niedrige Preise. Antwerpen, bietet Reisenden von und' ach Deutschland. Oesterreich. Frankreich und der xchmeti besondere Bortheile. Abfahrt von New pork, jeden. Mittwoch; von Antwerpen jeden Samstag. Die Dampfer dieser Linie find alle neuester Konstruktion und verbin den Sicherheit und Bequemlichkeit und Schnellig fett bei besonder niedrigen Preisen. Nähere bei: International Nav. Co., Seneral'Agentur. General-Agenten, New York und PhUadelphia oder: Frenzel Broö., Alex. Metzger. Jndianavolii. Jac. Metzger & Co. Importeure und Händler in Weinen u. Bieren der besten Sorten. Callsornische Weine eine Spezialltat. LIEBEK'S Berühmtes Tafel - Bier. Agentur für Schlitz' Milwaukee Bier in Flaschen. Bestellungen erden ach allen Theile der Stadt prompt abgeliefert. 30 55 32 Ost Maryland Str. Telephon No. 407. Su Ita hs - Sample Ita, - 02 Ost Washington Str. wird allen Freunden eineö guten Tropfens und Kennern einer feinen Cigarre bestens empfohlen. Gottlieb Leukhardt, Eigenthümer.' Mozart Halle ! Henry Victor. 'Snste und teste derartig itadt. Die geräumige und , Halle steht Verein,, Logen sr Abhaltung von Bällen, vonzerrrn uns Versammlungen unter liberalen Sedinaungen ,ur Verfügung.' Die reinsten, Die feinsten, " Die schmackhaftesten Weine und Liquöre aller Sorten sind bei mir zu haben.. D"CT.C5axni .DDcc 33 Oüd Delaware (?tr. Zttttle 1659. . Bestellungen werden nach aZe Theilen der Stadi abgeliefert.

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Schwere Frage.

Roman von A.don GerSdorff. (gortsehung.) faulend Tank, mem. armer Vru der, für die groee . Summe, die ich gestern von Dir empfing. Wie außer Dir Du b7,t, daß ich ein paar Tage obne Mittel blieb! Ich bin nur sroh. daß Du selbst wieder Ardeitslust und Kraft in Dir fühlst. Ad-r ich bin nicht dafür, daß Du den ganzen Plan Deiner Oper umarbeiten willit. Mache sie nur erst einmal ganz' fertig, daß irgendein vernünftiger Mensch einen vollen Ueberblict bekommt. In 14 Taaen bin ich bei Dir. Ich habe ja noch ein Talent, das werde ich dann in der Stille von Bühlhof zu verwerthen suchen. Man muß in solcher Noth Ueberschau halten über seine geistigen Schätze, wie M. sagt. Ja, mein lieber Bruocr. erne recht frische, trotzige, nicht wegzuleugnende Nothzeit lehrt handeln und wird oft zu lebenslangem Segen. Im Herdit nehme ich meine geliebte Musik wieder auf mit neuem Muth und neuer Kraft und vielleicht helfe ich mir mit der Feder inzwischen auch noch fort. Ich bin 'eigentlich reich, andy, sehr reich, meinst Tu nicht auch? Viele Leute nennen mich glücklich und beneiden mich". Ach 1, viele Leute! Und dieser Neid hatte manchen Stein auf daS schöne, muth'ge Haupt geworfen, daß sich lächelnd immer schöner erhob. Zum Zurückwerfen hatte das Weib ja gar keine Zeit. Fröhlichen Herzens ging ich heim. Wie bleich, wie verändert fand sie den Bruder, halb aufgerieben in Sorgen und Wünschen, im' Streben und Arbei ten mit voller Ueberzeugung und rastlosem Fleiv einen falzchen Weg sich binaufmühend. Welch' unmögliches Machmerk war diese arme Oper gemorden! Zusammengeflickt, ein wirres Etwas von den vcrichiedensten um mungSphafen. Manka zeigte es ihm, sie ging alles mit ihm durch. Sie dachte gar nicht mehr an die eigene Noth. Sie sah den geliebten Men schen sinken, und nichts lebte in ihr. als die Nothwendigkeit ihn zu halten. DaS Gut, die- Wirthschaft war ei gentlich ganz in den Händen eines In stectors, der auf Manka den Eindruck zweifelloser Ehrlichkeit machte. Wie . . .., . r ev . 1 . viel oer junge ixann von innern yaajc verstand, konnte sie freilich nicht deur theilen. Den ganzen Sommer verbrachte sie in schriftlichen Arbeiten, um Gel) zum Studium zu erwerben. Ihr ward die unsägliche Freude, diese Versuche mi Erfolg gekrönt zu sehen. Man nahm ihren ersten Roman mit Freuden auf Berühmte Journale ertheilten ihr Auf träge, di' Redakteure ermuthigten sie und sie hatte schließlich beim Beginn der rauhen Jahreszeit so viel Geld beisammen, so viele gute. Auslichten, daß sie es wagen konnte, nach Paris zu ge hen. um mit allerdings bescheidensten Ansprüchen ihr Studium zu beenden. Heiße Freudenthränen weinte sie, daß der geliebte Bruder nun eines großen Theils der Sorge um sie enthoben war. Die Ernte Auslichten hatten überdies so ziemlich gehalten, waZ sie verfpro chen. Der . glatte Gang der Wirthschaft, das aufmunternde, erfrischende Zureden' der Schwester brachten neues Interesse für des Landmannes schönen Beruf in des armen andy. nach Kunst schmachtende Seele. Die drückende Schwüle unerreichten Strebens schien von ihm genommen. JSJltnx guter Engel! nannte er. die Schwester zärtlich.. Er wirthschaftete sich jetzt ordentlich ein. denn er hatte einen neuen Beam ten engagiren müssen. Der bisherige Inspektor hätte unerwartet eine hübsche Besitzung geerbt und sich von dort aus das yerz gelabt, um oie.cymeiier icx nes ehemaligen Brothenn zu werben. Sandy war indeß ganz damit einver standen, daß Manka ihre goldene Zu kunft nicht in einer weltvergessenen Ecke LittauenS begraben wollte. Im reinsten, seligsten Frieden der Frachten die Geschwister den Sommer. Einzig schöne Wochen nannte Manka diese Zeit, die sie in vollen Zügen ge. noß. Wer weiß, wann es wiederkehrte, dies aller Spannung, aller Angst und Erwartung baare Zusam mmleben zweier gleich gestimmter Geschwisterherzen. Die Musik trieb und pflegte Sandr. nur noch Abends. Die unselige Oper war verbrannt. Er komponirte einigt wirtlich schöne, schwermuthsvolle Lieder, .die ihm die Schwester sang, oder er jpielte alte Weisen auf der kleinen Orgel, während Manka, im Erker lehnte und träumend über die wogen den Felder schaute. ' Wie eine Rose blühte sie auf, mit ihren lachenden blauen Augen, dem goldenen Glorienschein ihrer blonden Locken, den vollen rothen Lippen, auf denen immer Freude und Muthwille und Dank ' gegen Gott und die Men schen lebten. Als der Oktober in's Land zog. ging sie nach Paris. Paris, Rue St. H.... VZelikbtcr Sandv! Ach. dies schreck lie, himmlische Paris! Ich kann und kann mich nicht daran gewöhnen. Ich stehe wie eine einsame Blume am Rande eines rauschenden.' glitzern den Stromes, den man Genuß nennt. Ich aber arbeite und lerne nur, immer und immer. O, Gott, wenn nur end lick) ein auteZ Ende erreicht wäre! Die Pension, in der ich hier lebe, ist still und sehr solide. Zwei alte Fräulein, Lehrerinnen, sind außer mir noch da. Wir sehen unS nur zu den Mahlzeiten. Ich verwende Meine freie Zeit zu schrii t stellerischen Arbeiten, die Gott Lob biZ jetzt unterzubringen sind.. Schicke mir vorläufig kein Geld weiter. Wenn Du übrig ha'st.verwende es für das Gut. ,Du weißt, daß wir dies nothwendig fanden. - , Gestern babe ich m!j vor den Pari fern . ordentlich entsetzt. AIS ich auS 'dn Stunde kam. fand tü eine voaendt

Menge vor dem Justizpalast verjam melt.' Ein solches Toben und Rufen kannst Du Dir gar nicht vorstellen. Mir braust es noch durch den Kopf. Eine junge Frau hatte einen Menschen, der sie früher geliebt, dann verlassen und beschimpft hatte, erschossen und war sreigespr?chen worden. Wie mag ein Weib dahin kommen? Sandy, ich lehne mich zuweilen nach Hause. Ich bin hier so namenlsS ein sam. Immer kann ich nicht arbeiten. Es wird mir ost recht schwer. Die Fe der entsinkt mir und ich sitze da in un fruchtbaren Träumen. Verzeih?, wenn ich so selten schreibe, aber eS bleibt eben immer beim Alten bei mir. Laß uns nur allezeit den Kopf oben behalten. Manka". Liebster Bruder ! Es ist freilich sehr lange her, seit ich Dir ausführlich schrieb. Gottlob habe ich kein Unheil zu berichten. Meine Studien nahen sich ihrem Ende. Im Herbst denke ich den ersten Versuch auf irgend einer Provinbühne zu machen. Eine unangenehme Angelegenheit muß ich doch berichten. Neulich hat man mir zum ersten Male einen Roman zu rückgemiesen, bald darauf den zweiten. Der Redakteur schrieb mir: Derglei chen französische Schauerg?schich!en passen für mein Publikum nicht, Sie verflachen, mein Fräulein. Ihre Charaktere und Situationen sind nicht mehr originell, sie sind geradezu unna. türlich. Dafür kann man sich beim besten Willen nicht interessiren, was wie ein wirrer Schattentanz an uns vorbei stürmt. Legen Sie die Feder eine Zeit lang nieder und ruhen Sie die übe? reizte Phantasie aus. Wir bedauern fürs Erste, auf Ihre Mitarbeiterschaft verzichten zu müssen". Nun, in dies Unglück würde ich mich leichterfinden, wenn nicht Du mein Bruder, mit darunter leiden müßtest, denn ich muß Dich nun doch wieder um Geld bitten. Meine Toilette bedarf durchaus der Ergänzung. Ich ent behre Manches recht sehr, wenn ich auch längst keinen LuxuZ mehr treibe. Manka". Lieber Sandy! Tausend Dank für das Geld. Also nach England willst Du gehen, um die großen Maschinen fabriken zu sehen? Ist das denn nöthig und glaubst Du, daß es Werth für Dich hat? Ich verstehe freilich nichts davon, und Du wirst wohl selbst am besten wissen, was von Werth für Tei nen Lebensplan ist. Ich habe jetzt an einige Familien hier Anschluß gesun den und zwar durch eins der beiden alten Fräulein. Man nahm mich mit Liebenswürdigkeit auf und interessirte sich für mich. Auch Empfehlungen an die Familie eines bekannten Journa listen habe ich mir durch einen meiner Verleger verfchasst. Man hat mich einmal eingeladen zu einem großen Fest. Eine bunte, wunderlich gemischte Ge sellschaft! Schriftsteller, Künstler, Her

ren von der Börse und vereinzelte Re präsentanten der Haute valee. Letztere keine besonders angenehmen Vertreter ihrer Kaste. Bleiche, hochmüthige Ge sichter mit weich herabhängenden Schnurrbärten, wie das jetzt hier Mode ist. Ich denke, sie sprachen von mir, als sie an der Blattpflanzengruppe vor übergingen, hinter der ich saß. La petite barbare", sagte der Eine. Was-macht sie hier?" Lernt Komödie". Allein?" Ja wohl allein". Der Andere pfiff häßlich durch die Zähne und sie lachten. Mir wurde plötzlich ganz schwindlig. Ich ging bald fort. Am anderen Tage lagen zwei Visitenkarten auf meinem Tische. Ein Vicornte und ein Monsieur de tel et tel. Jedenfalls waren es die Beiden. Auf dem Ball sind sie mir gar nicht dargestellt worden. Ich habe so lange schon keine Nach richt von Dir, Sandy. Nur die trockne Anweisung vom Bankier. Wo magst Du nur sein?! Ich habe wieder einige kleine Skizzen in einem guten Verlage angebracht, die mir recht erwünschtes Geld verschafften. Eben war der Vicomte ihier. Er bedauerte verbind lichst, neulich keine Gelegenheit gesun den zu haben, sich mir -vorstellen zu lassen. Ich war sehr befangen und hatte die Ungeschicklichkeit, mich ziemlich schüchtern anzustellen und mich zu ent schuldigen, worauf er sagte: Mademoiselle est eblouissante". Er b( nahm sich sehr gut und zeigte in Beme gung und Rede den Mann von Er ziehüng. Nur so eigenthümlich ruhig ungenirt, wie sich vielleicht ein schr vor nehmer Mann bei seiner Schwester be nimmt. Ich ängstige mich etwas, daß Tu gar nicht schreibst, aber ich mache es ja selbst nicht viel besser. Man kommt oft wirklich nicht dazu. Innigen Gruß. ManU", Wo.bist Du, Sandy?! Komm zu mir, mein Bruder! Ich bin krank .und in Noth. Es müssen Briefe verloren gegangen sein. ES sind Monate her, daß ich nichts von Dir weiß! Ich habe meine Wohnung hier gewechselt, viel leicht liegt daran die Schuld. Lieber Sandy, komm' zu mir! Ich bin krank und der Arzt will mich inS Hospital brin gen, denn die Leute, bei denen ich wohne fürchten eine ansteckende Krank heit. Vorläufig ist eS nur rasendes Fieber; eS kommt und geht. Wo bist Du nur, mein Bruder. Gott kann mich ja nicht verlassen, und mein Vater wird vor GottcS Thron für mich bitten. Ich bin verzweifelt wie noch nie inz Le den. Geld habe ich keinS von dem Bankhause erhalten, und arbeiten kann ich nicht. O, dieser Fluch aus unS, die wir dem verarmten Adel ange hören, und auf uns, die wir besaßen und verloren haben, auf unS, die wir wissen und nicht thun können ! ES ist doch leichter für die, welche das Leben nie anders kannten, alt in Entbehrung. Ach! Ihr könnt ja nicht verlieren, was Ihr nie beiessen habt! Lieber Sandy, komm bald zu Deiner Unglücklichen 'Schwester". Er war nicht gekommen, denn ihre Briefe irrten in der Welt umher. Er wanderte träumend in der Wüste und am Fuße des Sinai. Die Bank, von welcher seine Schwester das dort

für sie deponirte- Geld erhalten sollte, hatte fallirt. Und dann? Frau Mever schrak zusammen ein ferner, dumpfer Ton traf mahnend ihr Ohr. Manka von Bühl, hörst Du die Glocken von Notredame, die einst mit ihrer heiligen stimme das Zeichen ga den zum Brudermord, im Namen Got tes?l In der Kirche hatte sie ihn zum ersten Mal gesehen! O, deutsche Laute! O. rücksichtsvolles, zartcS, gütiges Wesen! Du Hafen, dem sturmeSmüden kleinen Schifflein, Du starke Brust, dem sehn suchtsvollen, hilflosen Herzen! Die Briefe gleiten flüsternd zu Bo den. Ihre Augen starren ins Weite und ein Lächeln des ErinnernS theilt ihre Lippen, aber es verändert sich all mählig in den großen Schmerzenszug, der nun immerdar bleiben muß. Wie lauschend neigt sie die träumerische Stirn nach vorwärts Manka von Bühl, hörst Du die Glocken von Notre dame? Sie springt auf. Der- Schwindel kommt und die beklemmende Angst, die sie in jenem weihrauchduftenden Dom zzfaßt und seitdem oftmals, wenn sie des Nachts allein ist. Sie reißt den Leuchter vom-Tisch und stößt die Thür auf. Flüchtigen Fußes eilt sie durch die Gemächer. . Das Licht schwankt in ihrer Hand, die decken hohen Spiegel werien das weiße, trau rige, schwankende Bild zurück. Die Schatten unter ihren Auen sind so tief, der blasse Mund leicht geöffnet. Jetzt steht sie im Schlafgemach des Gat ten. Die Thür ist offen, wie gewöhn lich. denn er weiß, sie kann jeoe Mi nute der Nacht hilfebittend kommen. Er erwartet sie immer.. Mattes, rothes Licht ist in dem mit morgenländischer Pracht ausgestatteten Gemach. Da liegt Jakob auf dem breiten, dunilen Bett lang ausgestreckt, ruhig athmend, der weiße Bart fließt aus leine Brust, das starkgeschnittene, kdle Gesicht ist nach oben gewendet. Jakob!" ' Er kennt den klagenden Ton, und sein Schlaf verläßt ihn. Mein Kind, kommt eS wieder?" .Ja." Ist es ein Schmerz, oder " Nein, lein Schmerz, nur die Angst." öie sitzt auf dem Rande des Bettes und er hält ihre kalten Hände, während das rothe Licht über ihr gebeugtes Haupt fließt. Es wird schon besser. Laß mir nur Deine Hand, mein guter Mann", (ftorriesung soigl.) . Hi. JurFrauenfraae finden mir in einem Aufsatze, der Wiener N. Fr. Pr." u. a. folgende Detrach, tungeil : Es k'egt eine unsagbare Grau ', samkeit darin, durch eine sogenannte seine Erziehung die Genußfähigkeit eines menschlichen Geschöpfes zu reizen und zu steigern, dann aber die Mittel des Ge nusses ihm zu versagen; die Nerven eines Menschen empfindsamer, seinen ganzen seelischen Apparat empfänglicher zu machen, dann aber ihn in Verhält nisse hinauszustoßen, xoo eö statt der Seele einen Stein, statt der Nerven Eifentaue nöthig hatte. An diese Uns glücklichen denkt man zu allermeist, wenn heutzutage von einer Frauensrage ge sprachen roird. Für sie selbst ist eS in erster Linie eine Männerfrage, die Fragt nämlich, ob sie einen Mann' kriegen, ob sie heirathen werden. - Urfd da daß Schicksal die Frage gewöhnlich verneint, fg verlangen sie nicht etwa, daß ihnen die verwünschte Bildung in geringerer, ungefährlicherer Dosis verabreicht werde, sondern ,sie fordern im Gegentheil eine Erweiterung deS weiblichen VildungS kreises. gleiche Erziehung und gleichen Unterricht fjir Männer und. Frauen, da

mit eS der Frau fortan möglich sei, sich - ' ß!..."!!!' ' ..-.it . in oior.omia;cr niicyi ganz unaoyan gig zu stellen und in allen jenen Berufs anen, weiche.' bisher als ausschließliches Arbeitsfeld deS ManneS gegolten haben, ihren Unterhalt zu verdienen. Sie wollen - Aerzte, . Professoren,- Beamte, Künstler, selbst Adoocaten werden, roie die Männer, sie wollen vor allen Dingen gleich diesen ihr Wahlrecht in Staat und Gemeinde ausüben, denn sie denken sich nicht ohne' Grund, daß daS politische .Siimmri-cht allem Ueirigen die Thür ösf net''und sie halten eö bei der bekannten 'numerischen Ueberlegenheit der Frauen gar nicht - für undenkbar, daß die Män ner eineö TageS von den Frauen über stimmt, die. Länder der alten und der neuen Welt weiblich regiert werden könnten. -Der Strom hat sich bereits- fein Bett gegraben, aufzuhalten ist er nicht mehr. .. In England erkämpfen sich die Frauen ein Recht um das andere, in Amerika gibt eS Staaten, wo die Gleich berechtigung der Geschlechter seit Jahr zehnten eingeführt ist, wo die Frauen als Geschworene, als Friedensrichter thätig sind, mit unleugbarem Erfolge allerhand männliches Amt und Handwerk betrei ben. Dort drüben kennt man eben keine Burgen und Schlösser, der Nebel angeZ stammt Vorurtheile ist leichter zu zer reißen. Aber wer sieht nicht, baff auch auf dem altersschwachen .europäischen Festlande der hergebrachte Zopf ganz bedenklich Haare läßt? Fast jede Universität hat jetzt ihre weiblichen Studenten.. Heute gibt eS schon 'weibliche Aerzte,' morgen wird eö weibliche Professoren geben. Er freulich oder nicht, die Thatsache ist da und läßt sich nicht hinwegspötteln. Noch vor, zehn Jahren scherzte ein Bonner Professor mit beaehrlich leuchtenden Aeuglein: Mein Gott, warum, sollte man nicht da und dort, einer interessan--ten, "intelligenten, und' auch hübschen Frau gestatten, eine Vorlesung über ir gend eine unverfängliche ' Disziplin zu bel'uchkn? Schau, schau! Also in, teressant soll der weibliche Student sein und auch hübfch?' Konnte man sich das vor 10 Jahren noch auswählen, so geht daS heute schon nicht mehr an. lie Schülerinnen drängen sich herbei, ob schön, ob.häglich... WenneS wahr Ist, daß Wissen Macht bedeutet .nun, so ollen die-Frauen diese Macht aewin nen, und eS fragt sich,' ob die Männerrecht. thun, sie daran verhindern zu xdoU len. Man denke sich den Fall einsS all, gemeinen Krieges: Die modernen Mil, lionenheere stehen gegen einander auf, 'die drei aroöen L: Linie. LaudVebr.

Landsturm, fe?en srch von üderau7lser k Bewegung, die Familien entvölkern sich, die gefammte Mannbarkeit vom 20. bis zum 4S. Jahre wird vom Kriegsdienste eingezogen, wo man hinblickt, gewahrt man ein verwaistes Geschäft, ein verlas, seneS Amt, eine Stätte bürgerlicher Thätigkeit, welcher auf einmal der füh rende Arm, der leitende Gedanke entris sen wurde. Der europaische Zukunfts krieg kann und wird solchen Jammer schaffen. Wird es aber dann nicht schlechterdings nothwendig werden, daß die Frauen allerwärtS in die klaffenden .Lücken einspringen, hier den ärztlichen Dienst versehen, dort daS Lehramt übernehmen, an anderer Stelle die im Felde dienenden Beamten, Handwerker, Kunst ler, Geschäftsleute zu ersetzen trachten, daS Hanze Uhrmerk des gesellschaftlichen Betriebes in Gang und Ordnung erhalten? AehnlicheS wird sicherlich, gefchehen. Das Wissen der Frau wird im nächsten Kriege, zumal wenn er lange dauert, auf gar vielfältige Art sich bethätigen müssen; der Frau werden sich dann von selber Berufskreise eröffnen, die man ihr bis dahin verschlossen hielt, und deswegen sagten wir, daß die blutige Männerfrage diesen einen Theil der Frauenfrage lösen könnte, höchst wahr' scheinlich lösen wird. HH In keinemStaateEuro paS kommen die Fälle, in denen Perso Nen. auS irgend welchem Grunde Diesem oder Jenem lästig erscheinen, als verrückt denunzirt und ohne hinreichende Prü fung ins Irrenhaus abgeführt werden, so häusiz vor, als in Frankreich. So wurde vor zwei Jahren eine Frau Ledia ere, die mit Schuhmaaren in Earentan handelte, von einem ihrer Arbeiter als verrückt denunzirt. Man ergriff sie und mißhandelte sie in so brutaler Weise, daß ihre Handgelenke davon blutig Spuren aufwiesen, dann führte man sie des Nachts in das Hospital von SaintLo, wo sie kraft eines Zeugnisses, das von fünf Aerzten ausgestellt war, in eine elende Kabine gesteckt . wurde. Gleich beim ersten Besuch constatirte der Arzt deS Hospitals, der Doctor ThomaS, daß die angeblich Irre' ruhig und geduldig und in durchaus vernünftiger Weife aus seine Fragen antwortete. Er würde sie sofort in Freiheit gesetzt haben, hätte mai'ihm nicht- da amtliche Zeugniß übergeben, daß er einstweilen respectiren mußte. Inzwischen machte Madame Lediacre, die nicht zur selben Zeit im Hospital und in ihrem Magazin sein konnte. Bankerott. Nachdem sie kurze Zeit daraus freigelassen wurde, verklagte sie vor dem Gericht St.-Lo ihren Arbei ter. Namens Leblond, der sie falsch de nunzirt, und den Arzt, der daS Zeugniß ausgestellt hatte. DaS Gericht wieg sie

mit ihrer Klage ab. Aber das zustan dige Appellationigericht stieß das Urtheil um und entschied dahin, daß, obwohl der Arzt ohne Zweifel in gutem Glauben ge handelt, alS er den lügenhaften Erklä rungen deS Arbeiters Leblond Glauben geschenkt, doch ein schweres Unrecht be gangen hätte, indem er sich auf diefe Er klärungen verlassen und keine weitere Prüfung vorgenommen hätte, und verur? theilte den Arzt wie den Arbeiter Leb, lond folidariich zur Zahlung einer Ent schädigungSsumine von 10,000 Francs. Eine kriminelle Bestrafung fand also nicht'siattl Der in den vierzi aer Iah, ren in Halle lebende Professor L. arein sehr eifriger Alterthumsforscher. Nun hatte er eines Tages in der Erde eine thönerne gebrannte Figur gefunden, die ihm viel Freude und viel Kopfzerbrechens machte, denn er merkte wohl, daß etwas ganz Besonderiö. dahinter stecken müsse. Endlich studirte er'S heraus: eS war kein Zweifel mehr, eS war ein egyptischeS Götterbild mit einem Thierkopf, eine .JsiS". Und er setzte sich hin und schrieb mit große? Sorgfalt eine lateini, sche Abhandlung .äs Islde Gerrnano rurn41, worin er aus dieser wichtigen Entdeckung klärlich bemi:S, daß die alten Deutschen egyptische Gottheiten gekannt und verehrt hätten. Die Dissertation war schon gedruckt, als ein Förster vom Lande, der sein guter Freund war, den Professor besuchte. Natürlich kam der Gelehrte im Gespräch auch sehr bald aus den Gegenstand, der sein Herz beschZs tigte, und zeigte dem Freunde den selle, nen Fund. .Weißt du, aö das ist? sagte dieser. Gib mal her, auf dem Dmz muß sich pseifen. lassen. Und siehe da, sobald, er die Isis an den Mund setzte, ertönte ein geller Pfiff. .DaS ist nämlich ein Querfurter Wiesenesel, dem die Beine abgebrochen find, setzte er dann lachend hinzu. .Querfurter Wiesenesel sind kleine Esel von The, die in Querfurt alle Jahre zu einem gewissen Jahrmarkt zum An, denken an eine alte Begebenheit von den Töpfern gemacht wurden. Der Profes sor ließ sofort die Dissertation wieder einstampfen, der Buchdrucker aber behielt doch heimlich einige Eremplare zurück, die sich denn auch wohl heute noch hier und da in Bibliotheken als U)ui:xt Raritäten finden lassen. Fatal. Gchmachtenv tm gold nen Abenddämmerlicht, faß Er am 1, ster mit Ihr. Er blickte in ihre Augen, und schwärmerisch und schweigend schaut sie aus zu dem hoffnungsreichen Jüng, ling. Da öffnete sich leise die Thür, Las jüngste Schwesterchen tritt ein und fagt mit glockenheller Stimme: .Mariechen, Du hast Anna's Gebiß auS Versehen genommen. Anna will auSge?en. Du möchtest ihr doch die Zähne ickickenl - - Uebertrumpft. In einer Jagdgesellschaft erzählt Jemand, er habe auf der Pürsche dreimal nach einem Rel, bock geschossen, ohne daß dieser flüchtig geworden sei. Darauf bemerkte ein alter Forstmeister: Ja, daS kommt vor! Ich selbst schoß aus solch einen Kapitalbock ehn Mal hintereinander, ??achdem ich ihn aber mit der elften Kugel erlegt hat te, untersuchte .ich ihn genau, und da zeigte sich, daß der Bursche auf beiden Ohren taub war Selbstverrat b. Künstlerin (nachdem sie ihre Arie beendet hat und abgegangen ist): .In diesem Saal zu sin gen ist . eine Qual, besonders wenn er nicht gefüllt ist.- Dann entsteht ein Echo, und der Gesang klingt schauderhast. -Kapellmeister: .Gott sei Dank, nun hat sie'ö von dem Echo selberaehört. Einem Anderen würde sie doch nicht glauben, daß sie schauderhaft singt. Aus der nfirurrions stunde. .Weshalb ist es für den Sold ten von Wichtigkeit, einen. Vorgesetzten rechtzeitig zu erkennen? .Damit er früh genug in'ne Nebensiraht einbieaeu sinn.

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