Indiana Tribüne, Volume 16, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1893 — Page 3

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A. TRAD '.T V i t -ltV '' heiltNheumatismus. Herr E. G.Line, ker.q, Durbm, N. C.. sagt: Für zwei r?.d ctn bald Mo riate war ich , bettlZzerig, an entzündlichem RbeumatiZmus leitend. Schon, die erste Anwendung ronSt.JakodSOcl linderte die Scbmer zen, und es heilte mich schließlich roll Händig. 10 Jahre gelktten. Zehn Jahre litt an rbeumati scken Schmerzen im linken Arm und uar ich nicht im Stande während der letzten zwei Jahre micö anzukleiden. Zwei Axvlikationen mit St. Jakobs Oel bellten micö.-Wm. Golkman,Eait(Ler mantcvn, Ind. Neuralgie. Princeton, Jlls., 8. Januar, 1821. Zm Frühling des Jahres 1890 litt ich an neuralgischen Schmerzen tm Eesichte. Eine einmaliqe Einreibung mit Ct. Ja kobö Cfl heilte mich, und habe ich seit der Zeit keine Schmerzen wieder cebabr. Jodn W. LaUey, HerauSLrher U9 ,NePukllcan." Dr. Oogust Äönig's Hamburger ist ein ganz Vorzügliche HeUmittel et. tZeschmkre, Schnittwunden, Grand und Vrühwunden, Frostbeulen, Hühner äugen, etc. li Ctt.fccS $zit. In allen ArelZelen zuhabe TH CHAELES A. V0CEIEH CO.. Balümort. HL glg derfeAteZ Leben Ist eine m ssjt oljne tonrr ! 3 ' J - v . ts " lg 550 1 die vas zsl'lre'.ch, noienec Äa 5-J fiiilbrtn caf bit ruasl üiseife. SV Junge Leute, denen durch Ut treurt W??a 15013 t er Zuqcnssunsk'i uno öi 3; jllfffltttantJ)rile.prau cittichkiae k'ff glklicheheotzroi,e Zkuftve? ff ia(i i-c, icuKn ne romitnrrtunDiiJj;n Sf öncetfunaen uebv itnübrttrcffiifiKit U .y Rathschläge tifi c15 berniDitfin Si3 I S BvkdcS fcrfcfjcn. unfc fen ?nritA m-.ü -r li bt bt-rUaes i ..D, irtif in 4. k!?? kewia bindet." eee s!k ken iStizae k ZS:rittimLeeatbnn. Z I DaS 'uch wtrd fr25 StZ. Pestma, 7? vohl rers'kzclt, flki vkrfantt. Avresil: r . DllT,lliLS IIKILIXSTITIT, Ko. 11 Clinton Plice New Vorlt, 2. r. tx iKettuno?lnfer" ist au u oabe.i in n tial ar ru ir . H - v uuu-' it O"-' vii i. iutivi ww.- 'i waitjinaton Strad?. Red StärLme. Ver. Staaten und Königlich Belgische Pcst'Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpens und Z Antwerpen und 8 New Fvrk l)iladelpl)ia Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung iedriae Preise. und Antwerpen bietet Nelsenden von und nnrti Tt itistilanb, Ocsterrcick, Frankreich und der Ech vr,z deiondere Borrheile. vraort von Vitw i)crl ieoen Titmvoen: von K irwervcn jeden Samstag. -?ie Lamvier dieicr L nie find alle neuester Uonkiruktion und verbin d:n Sierbelt und caueinilchkeir und eeit bet besonders niedrigen Preisen, ädere? International Nav. Co., OtnCTa lA gentur. General-Agenten, New Dork unv Philadel? die oder: vZrentzel AroS.. Alcr e z e v. JndianvoliS. jac. Metzger & Co. Importeure und Händler in S 9 I CtUCH ll. iÖtCrCU I der besten Sorten. tflifflrnm$nvh eine vkzmlitat. , "t-i i LIEBER'S Berühmtes Tafel Bier. Agentur für Schlitz' Milwaukee Vier in Flaschen. vestellunge erden ach allen Theilen der Stadt prompt abgeliefert. 30 55 82 Ost Marvland Str. Telephon No. 477. Ikto - ? 02 Gst Washington Str. wird allen Freunden eineö TropsenS und Kennern einer guten feinen Cigarre bestens empfohlen. ' Cottlieb Leukliardt, Eigenthümer. Mozart Halle Henry Victor. V as grolle, lgoniie uns auene ceraxxig . . i . n . t.1 .1 ösksl in der Stadt, Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen. Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, tZonzertm und Versammlungen unter liiera. len Vedinzungm ur Perfüauna. Die reinsten, Die feinsten, Die schmackhaftesten Weine und Liquöre aller Sorten sind bei mir zu haben. cUnoTb HDtoho 33 öüb Delaware Str. Televdo l. Vestelunzen verden nach allen Theilen der CUdt kizelitsnt.

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Schwere Frage.

Roman von Ll.dsn Gersdorss. (Fortsetzung.) Hch Dcnsic i'tV für seine Güte under a,aa mir imjuq Die ano. vxoenjo r Sica,iici:r, Der noch beralajjend binnii'Mie: Behaüen Sie 2)iuti), lieb: ?inö. 2ciu: touxht Dc3 In teicne Der Herren von einem anderen öii.'!: stände in An'pruch (icnornrnen. uuö meine .isienz war tur ne vlim fic:coiDi. Ich verbrachte die Nccht schla los. Außerdem hatte ich mich noch aufgeregt und gefürchtet, da mich vom ayi'.uose Di3 zu meiner rolj niing ein selir angetrunkener Herr verfolgt und ii.nr.:aclte nniner wieder: ;cmt;cii ic nur, schone ünstle rn " uuciu Der Fimmel, woher der Ssann mich kannte! Die Lehrerfainilie ist auch nicht mehr so reizend, wie früher. Die Neinlich teit im Hanse hat sehr nachgelassen, auch dS Essen wird täglich sch'echter und sparsamer. Ich glaube, düZ Miß fallen beginnt gegenseitig zu wecden. Du merkst wohl Oieiem Briefe an, daiz ich erregt bin. Ich bewege einen Cnt schluß in meiner " Seele. DaZ mühe volle Etttbcn und Arbeiten für ein sicheres Ziel ist nicht lange durchznfüh ren. ssnovi oem celncyen, oem isott in seinen .Zukunftspläne nie die Wahl läßt: eine Wohlthat, die Noth, wendigkeillMein theurer Sandd. Was wirst Du nur sagen, wenn Tu hörst, was ich that!? Ich konnte nicht anders. Sieb, alles Halbe ist mir unerträglich und das schlimmste von Allem tit: mit halbem Muth, halbem Vertrauen b:i einer schweren Arbeit sein sollen. Ich hzbe die Echanspielkunst ausgegeben und bitt zur Mn,u übergegangen. Jeö:nsall5 eine viel dankbarere, loh nenocre icunit. Da üe mir mbr zusagte, könnte ich nicht sagen; ich mache mir persönlich aus dem Ton sehr wenig, uns der dramatische AuSsruck des WorZeZ für Cmvsindunli und Si tuation ist mir sympathischer. Indes sen ist cS nicht immer wahr, das man da am besten kann, was man am lieb steil thut. Das hat mir der berühmte Künstler gestern bewiesen. Ich raffte alio alle meine Energie zusammen uno fuhr wieder nach D. hinüber, um n.ch malS mit ihm zu sprechen, und um einen ganz entschiedenen Rath zu bit ten. Ich zagte nur, ob er Zelt haben würde, mich nochmals zu empfangen und war herzlich froh, lhn vor leiner Hausthüre zu treffen, im Begriff auszugeben. Ab. die kleine Bühl!" sagte er freundlich. Weint Du, Sand?, im Ansänge kommt e! mir manchmal doch seltsam vor. w.'nn man so lange mit steifster Höflichst .Meine Gnädige- oder Gnädiges Fräulein" genannt wurde. und sremoe Männer plötzlich mit dem größt.'n Elcichmuth .Kleine Bühloder wie der Regisseur. LiebeS Kind" sagen. Abtt da5 ' ist ja Nebensache. Ter liebenswürdige Mann sah meine Befangenheit und oaß ich zögerte, ihm me.ncn Wunsch so leichthin auf der Strafe auszusprkchen und kehrte sofort mit mir in das Haus zurück. Welche Güte nnd tttuaheit m seinem scharf marlirten Gesicht liegen! Ich fragte ihn nun ganz direkt und so ruhig als Möglich: .Rathen Bit mir nach der gestrigen prod: unbedingt zur Buhne zu ae bcirf" (ir io. die Augenbrauen empor und zuate die Achseln. Unbedingt, mem Fraulein, rath? JMIItll lUVtM) VlkHI eigenartigen UNS schweren Beruf zu I,tTPm I1l1t(l1t MIlShiTltt fMttl ergrelsen. geyoren inaji nur iunu lerliche und äußerliche Anlagen dazu. sondern auch noch allerhand innerliche. ficronic kyarallcrvcvingungen. um . o,.. . ... I.... v: . neu muuiiücu ü'cg zu uiuujcu, uic man nicht nur o vorausier;cn kann. Sle haben Talent und scheinen gcbil det. WaS Sie daraus in machen ver stehen, kann ich nicht zagen." Er tchwiea einen Augenblick und fragtedann: Haben Sie vielleicht sonst noch ein uiiii uu9 uiwu(.ik tuyv UV viv tunft verspricht?" Z1a9 x9 i n A vm Hi j Jch .Nnge auch. Doch glaube ich kaum " mQ, da? ist rasch zu konstatiren. Nur keine Zeit verloren Man muß Ueberichau halten über leine geistiger. echae und den sur Die Aul am brauch barsten herausheben. Kommen' -Sie mit. mir. Wenige Schritte. .von . hier wohnt der berühmte ehemalige Gelang khrer Gardeni. Er ist zwar. schon sehr alt und giebt keinen Unterricht mehr. aber prüfen wird er Ihre' Stimme gernIch wollte M. dan?en für sein s, überaus qüthe Interesse, aber er lehnte da? .lächelnd ab. .Ich wünschte wirklich. Ihnen irgend wie zur Förderung Ihrer Pläne vien lich lern zu können. Eie tuchen mit, wie mir scheint, groger Cneraie, Ihr Leben selbständig zu gestalten. Der, gleichen Bejtrebungen haben immer meine Sympathie, lij sraat sich nur. od zu der Energie Muth uno Ausdauer kommen. Sie leben leioenickaftlicb und nervSS ail3. Da wird kS manchen L 1 . ' Kamps gegen den fetroin aeben, vier woynr rosenor aroent" .Daß ich's kurz mache, Sand?: Er neu mich eine Ane und. Tonleiter tut gen und saate in gebrochenem Deutsch .Ja, Sie hben schönes Material, es tann viel daraus gemacht werden. wenn es in gute Hände kommt. . Gehen !ie gekrou zur grogen per". Nun mehr konnte ich nicht erwarten Man ara:u!i:te mir bernich und meinte, ich solle froh sein', baß das Ge schick und meine Energie mich so rasch auf den rechten Weggeführt hatten. Ich weig vor Freude und lelier Hoffnung garnicht, was ich thue! Wie will ich ar Veiten! Wahrhaftig, an meinem Muth und meiner Ausdauer soll es nicht fel len, und so schwer tann eZ ja ich sein, was so viel Hunderte lernen Das werde ich doch auch können! Von meiner Lehrerfamilie ziehe ich fort. Es ? f ii mir pelniiq, oie Berusanoerung diese? jelb:n Zamili zrzunehnty.

Ich werde hier det dem bekannten Pro fessor Leo Stunden nehmen und außer dem mit einem jungen Kapellmeister üben. Gott mit Dir, geliebter Bruder. Sei ein wenig froh mit mir. Deine lieben kurzen Briefe athmen so viel Entsagung. Woher kommt es nur, daß Tu gar kein Selbstvertrauen hast? Ich könnte Dir etwas oavan ab. geben. Wenn Du soviel an Deinen Kompositionen feilst, verlieren sie viel leicht alle Genialität, die sie entschieden hatten. Schicke mir doch einmal Deine Lieder, vielleicht läßt sich hier etwas da mit anfangen." . Liebster Sandy! Ich habe sehr lange nicht geschrieben, denn ich bin mitten in der Arbeit. Aber ich fühl'S. es ist die rechte. Leo stellt hhe An forderungen. Meine Fortschritte sind enorm, sagte er selbst. Ach! cS ist schön, sich auf dem rechten Wege zu wlsien, kein Zurückschauen, kein Schwanken. Ich arbeite und übe viel, aber ich thue cS mit Lust und Lieb? und Freudigkeit. Was der Mensch dann leisten kann, ist viel. Meine Wohnung habe ich gewechselt. Man ließ mich ohne Sang und ttlang ziehen. Ich habe jetzt ein sehr hübsche, aber theures heim: bei einer Wittwe, Frau Klug. 5 ist eine ehrwürdige Matrone, mit zrauem Haar und schlichtem Blonden Häubchen. Sie hat etwas so Liedes, VZütterlichcS, daß ich sehr gern mit ihr

plaudre. Ich glaube, t mus viel ge Uten baden. Manchmal sieht t 10 verweint auS, und sie war doch gewi x. n Arr - inaj rinji oou vvssnungen uno gyivner Aussichten. ES erfüllt mich oft fast ml Angst, wenn ich vier ln der grogen Iadt io viel unerfüllte abgeschloziene "!,;en, so viel zerbrochene Urnen. möchte ich, sage, sehe, die mir die L ..tt Nlt so eigenthümlich todtem Lächeln als ehemalige gefüllte Hofsnungsbechcr zeigen. Nun bewahren nc nur die Asche der Erinnerung voll Pietät da rln. Ach', anoo. es maa woöi viele Schmerzen geben, die der Stolz mit harter, aber treuer Hand stützt, aber ich denke, zulegt mag doch wohl einmal einer kom.nen. vor dem der tolz machtlos ist und wo man still geworden mit ehrlicher Thräne die letzte Hand eithätt, die uns die' Last erleichtern will, geschickt oder ungeschickt, und zum Freunde sagt: Laß die Last nur liefen, die kannst Du nicht Heden und gieb mir nur Deine Brust, mein müdes Haupt daran xu lehnen. Ich wills gewiß nicht mehr leugnen, daß ich unter tau end Dornen leide! Ich lebe hier sehr still und habe gar keineAnknüpsungSpunkte. Manchen lan gen Abend bin ich ganz allein und denke uns überleae viel. Wenn ich mge und in meiner ftimst arbeite, bin ch glücklich. Ich komme Mit Macht vorwärts. Meine Lernkrait ist grog. sagen meine Lehrer. Aber wie arbeite ch auch! Gvtt Lob. dag ich gijund bin! Morgen bin ich ein Jahr hier. Wenn ich so weiter vorwärts komme, brauche ich nur zm.'i Jahre bis zum g'Snzenden Ziel. Schreibe bald und recht heiter an Deine Manka.Wieder kamen eine Menge von Bnr en, die sie nach flüchtiaem Einblick c: Seite that. Sie trugen alle denselben Stempel: Arbeit. Streben. Ofliif, sichere Aussichten und immer wachsende Hoffnungen. Einzelne waren geradezu übttjtrömend: Ich beklage die tn :chen. die n cht den allein lein, machen den W.'g künstlerischen Arbeiten; gehen können ider durlen. Ich gäbe hier Anschluß an verschiedene Künstler Heimstätten gefunden. Man liebt mich und verwöhnt mich und hält viel von meinem Talent. Prolectisn und Connerionen werden mir überall ent gegengetragen. An einzame Abende ist nicht mehr zu denken. Ich bin viel in Anspruch genommen. Neulich habe ich in einer Hesellschast gelungen. Es war ein großer Erfolg. Tu mut herkommen, Sand?, hier ist der richte Boden für uns. Tu wirst hier Klar heit darüber' bekommen, eid und Mißgunst scheint es hier niaz! zu geben, nur Freude an allem Schönen und Guten. . Ja. es ist ein sehr wahres Wort: .Arbeit mit Aussicht aus Er. folg ist eins der größten Gehcimniffe deS Glück!' Lieber SandzZ Statt mir Deine heißersehnte Ankunft zu melden, bringt mir der heutige Morgen diesen trauri gen, veizmeifelten Brief. Ich s.nde Dir meine Antwort per Erpreß. Keine -unnütze Stunde soll ein geliebtes Herz in ungewisser Angst verbringen. Grame Dich doch nicht um (Leld, Sandy. Dazu ist das Leben zu schade. zu reich in sich, in uns! Es geht auch mit w:niger. Erschreckt bat mich Deine Nachricht, daß Tu mir ferner nur die Halste meiner Zulage senden kannst, nur in so weit, als Du danach in schmerer Sorge zu sein scheinst: um mich habe keine Anast. ich bin ein Sonntagskind, mir kann es nicht seh len! Äch weiß zwar noch nicht, wie ich mich airangiren werden, aber machen werde ich es schon. Ich habe doch nicht umsonst so viele gute Sreunde gewon nen. " Deine. Manla.'' .Geliebter Sand?! Tausend Dank für Deinen lieben Brief. Aber den übergroßen Dank für meine edle Auf fasiung der Verhältnisie kann ich nicht annehmen. Ich kann a nicht dafür. da Gott mir eine so glückliche und leichte Natur gegeben hat. Jch wollte nur. xu qjncii auch was vavon. Für'S Erste bin ich in ;ine recht billige Wohnung gezogen und habe meine hellseieenen ttleider verkauft. Ich trage jel)t der Einfachheit wegen immer Schwarz. Nur langweilen mich die wiederholten Fragen: Sind Sie in Trauer?" Ich sage dann zuweilen: Ja, n deuil eUrnfc de rne3 souve nirs Ein liebenswürdiger Prediger sagte mir neulich halb lächclnd. halb ern!t: Necken Sie sich nicht mit dem Schicksal, mein Kind, es .kann, leicht zuschlagen." Man- hat mir den Nath . gegeben, mich gleich legt emmal aus einer Operndühne prüfen zu lassen, vb ich nicht schon bald ein Engagement be käme, weil es für uns Beide so drin gend nothwendig ist. mein Bruder, daß ich auf eigene 'nüße komme. Geld sj&at eben kein Mensch, und dem wohl. tzarenoen Machen, yaz nur aus xiru

zur Kunst studirte. stand? viele Thü ren und Herzen offen, die dem armen Mädchen, das arbeiten muß. um zu leben, mit ruhiger Selbstverständlich' teit verschlossen bleiben-. Frau Meer ließ den Brief sinken. Welch bittere Zeiten, welch furchtbare Erfahrung? bargen die.e Zeilen ! Welch niederträchtige Anerbietungen. welche Beschimpfungen ihrer Schön heit, welchen Ekel ihres vornehmen Her zens! Was follte das dem armen Bru der der so schon in Sorge um ihr Fortkommen sich nicht zu belsen wußte. Mit welchen Fra'ien hatte sie rer kehren müssen ! Welche Männer cm pfangen ! Wie war sie in wenigen Wochen ge reift und innerlich gealtert ! D.e Ver l:umdung war an sie hrangekrochen; Dinge, die sie nie gethan, nie gedacht, waren als selbstverständlich über sie er

zählt word:n. Man war ledr erstaunt, wenn s:t sich emvö'.t vertheidigte. Warum sich denn vertheidigen? fragte man. Es geht überall so zu. eS ist Alles sebr na türlich und wer tann gegen den Strom schwimmen?! Vielleicht war die schuldlos erlittene Beleidigung der erste Anlaß zur Schuld ! Wer keine Anlagen hat, wer lerne schlechten Jmpul e h.i', der geht daran nicht unter-, sagte der Priester. Nun wohl, dann war ÄlleS. Alles Fatum, denn wer kann für seine Anlagen? Weite? las sie: .Gell.bter Bruder. Ich will Dir heute nur kurz daS Resul tat meiner gestrigen Prülunz im Opernhause mittheilen. S gur, wie gar nichts. Noch ein Jahr Studium sei mir mindestens nöthig, am besten bei der BiardotGarcia in ParS Tann könne ich mich ja wieder melden. Ich reife heute Abend zurück nach M. Dann aber sind meine Mittel so ziem lich erschöpft und ich muß Dich bitten, mir Geld zu senden. Aber laß Dich nur nicht niederdrücken. Theuerster; ich habe ja so viel Kmite und (Laben in mir. Irgend etwcS wird Mlr schon weiterhelfen, und die AuZnchten für Deine nächsle Ernte sind ja so hon nungSroll nach den Wetterbeiichten. Wenn es aber nicht cnd.'rS geht, komme ich iefet heim und nehme mein Studium erst wieder anf, wenn Deine Quellen wieder fließen. Ein Jahr vergeht so unendlich mich und ich denke immer: Das Glück macht -,eig. das Unglück stürmt die Welt!- Wenn man diese Widerwärtigkeiten Unglück nennen darf! ES ist übrigen sehr verständig. daß Tu Niemand ahnen lässest, wo ich bin. was ich heibe. Wenn der Erfolg einst für mich spricht, ist eS Zeit genug ,ur Onenbeit. ManiV. (Fortsetzung folgt.) lNegen und Schnee. Sin Blick i n den HauShal d e r N a t u r. . 6 . Verr. Wir leben in e'.ner Epoche der Aus nutzung aller Naturlräfte od?r stehen ;iim mindesten am Anfang einer solchen ?poche.' Hundert Alpenbäche speisen .xadrilen und ElectricitätSwerke. unsere großen Ströme und ebenso diejenigen jd:m (ivlllslrtcr Staaten werden sur chifffahrt und Industrie inehr und mehr gewonnen: der Rheinfall muß städte beleuchten und -Mühle und Spinnereien treiben, und auch der alte Niagara läßt sich nach langem Sträu den nun endlich die Fesseln der ndu. Itrie gefallen. Die Energien! asien, oelche in diesen fließenden !e,oässern aufgespeichert sind, spotten oller SchäZungen. Wenn man dem Niagara die rastoersorguna vvn ganz Anierik. dem Nbein. der Elbe nnd Onr die von Deutschland libcrtrüge. so reichte das über d.n moiiientaicrtt Bedarf noch weil hinaus; Jlasse und Bäche aber strömen zu Thai, joiueit noch irgend das Nach der m endlichen Kultur sich erstreckte, .0 daß uns das ja o.t jchvn verkündete versiegen der irdische Kohltnipeichei eigenlllch recht wenig kümmern kann. vorausgesetzt, dap es ub.rhuupt je malS dazu kommt und nicht etwa dir wach ende Ausnutzung von Wind und Waffer dem mühsamen Gruben und Sprengen in den Eingeweiden unseres Planeten schon früher ein Ende macht. Die Wahrheit ist die. daß die Natur, welche sich im ttleinen so griug erweist, daß sie nicht einmal jedem lebenden Menschen, selbst den Menschen nicht ausgenommen, so viel tträfle mit in s Dasein gibt, um sich selbstständig darch dasselbe hindurchzuschlagen. daß dieselbe Natur im Großen eine ganz an mäßige Berfchwenderi ist und in jeder bekunde mit Energiemassen um sich wirft, welche alle in früheren Zeit epoch.n aufgespeicherten Schätze, mögen sie in Kohlen oder Torf, in Petroleum oder Naturgasen bestehen, lief in den Schatten stellen. Davon zeugen nicht allein Strome und jtalarakte oder Ebb und Fluth. sondern vor allen Dingen auch, und mehr als jene, die Natur erscheinungen, welche wir in den so! genden Zeilen aus den, lesichtspunktt der Mechanik betrachten wollen. Ne gen und Schnee. Jeder Regentropfen, welcher an? der Luft zur Erde nudersällt. muy vorher aus natürliche We,se in die Lu;t hin aufbefördert worden sein, und bedenken wir, daß die Regenwolken in Höhen bis zu 1000 Metern, im Durchschnitt aber vielleicht ttOO Meter über dem Erdboden schweben, so ist jedenfalls eine nicht ge ringe Kraft nöthig, um die Wasier mengen, welche ein tüchtiger Platzregen mit sich fuhrt, in diese Höhe hinaufiu schaffen. Wie ungeheuerlich groß aber diese Wasiermosten, und wie gewaltig zene hebenden Kräste m Wirklichkeit sind, davon hat wohl kaum Jemand, der slch diese Berhültnisse Nicht rechne risch klar gelegt hat. einen Begrisf. Ein' kräftiger, niedergehender Platz regen wurde, falls er ohne Abfluß und Berdunflung stehen bliebe, den Boden mit einer überall glelchmävigen Wasser schkcht von etwa einem Zentimeter Höhe bedecken. Von einem Quadratmeter gesammelt und gewogen, würde diese Regenmenge allerdings nur z?hn Liter betragen und zehn Kilo wiegen, die GZyfith rtnVifrl' C5ii rt taovy iiwtii iVMtu, . cirW f:tr" - -

AlSdann näcklich erhalten wir skr das Gewicht d?S gefallenen Regens die an ständige Summe von zwölf Millionen Zentner. Ziehen wir endlich die ge fammten Niederschlüge in Betracht, welche sich im Laufe jedes Jahres her absenken, so berechnet sich das Gewicht derselben nach den Angaben unserer Regenmesser auf etwa 700 Millionen Zentner. Und diese? Gewicht desördert Mntter ! Natur mir nichts, dir nichts 600 Meter hoch in die Lust hinein: denil hinaufge schafft inuß es sein, so gewiß wie wir eS Iahe für Jahr wieder herabfallen fhen. Auf dem Harz beträgt die jährliche Regenmenge mehr als duS Doppelte, an den höheren Stellen der Alpe reich

lich das Dreifache, und unter der tropi schcn Sonne das Acht bis Zehnsache. Ja, am AbHange des Himalaya hat man in einem Monat Regenmengen gemesien. welche in Deutschland für sechs ,ahre ausreichen würden! Und alle diese nach Millionen und Million den von Eentnern rechnenden Wasier müssen werden von der Sonnenhitze Hunderte, ja bisweilen taufende von Metern emporgehoben, bevor sie im Niedersturze ihre- sei tt 'belebenden.' sei es verderblichen Wirkungen entfal lkN. Welch eine Kraft ist denn nun eigent lich erforderlich, um die e riesigen Was. sertranssorte zu bewirken? Beschrän sen wir uns lediglich auf die Regenver dältnisie des Deut.chen Reiches, wo die jährliche Niederschlagsmenge im Durch chnltt 71 Eentimeter beträgt, so kann S '.licht mehr überraschen, die gesammle Wassermenge, welche über diesem Ge. biete niedergeht, jährlich 7 Billionen enlner schwer zn sinden. Berechnet .wan ab:r daraus die Energie, welche ;ur Hebung dieser Niederschläge aus die initiiere Wolkenhöhe nölhig war, so er. not nch die allcrdlnaS frapplrende Masse von 100 Millionen Pserdelräf. :en. welche sür dielen Zweck sahrauS jahrein und Tag und Nacht hindurch ununterbrochen thätig sind. Sollen wir auch hier wieder dem Na turwalten menschliche Verhältnisse zur ctuc Neuen, so möe erwähnt sein, da oh' gesummte Tampsmaschinenkraft al irr Zkulturnationen, zu dren Erzeu gung z-vei Fünftel der gesammtcn teinkoJlenprodttktlon , der Erde ver braucht werden, nach den jüngsten ErÜbungen nur auf ü0 Millionen Pfer starken geschätzt werden kann. Wollen wil dagegen nur die in Deutschland thätige Maschincnkroft berücksichtigen. a wurde dieselbe von der durch unsere ltegenfälle revrä''entirten Energie minoestenS fünfzrhnmal überlrosfen. Wie iiair sieht erweisen sich also unsere mehanischen Hilfskräfte neb.n den natür:chen En.'rgiemas'sen. welche in der At-. .nosvbäreihr geräuschloses Spiel trel 'zen. als ziemlich verschwindend. Denn wenn schon die in Deutschlano allenden Regenmengen eine Krast re .'rae:i'.iren. welche alle amvnnasch,. iten der Eide um das Doprelte schlägt. o känt lich d:e Energie, welche den ganzen europäischen Kontinent mit Rk ren und Schnee versorgt, zwanzigma! icijtr veranschlagen, und doch bedeckt uropa von der Erdoberfläche noch nicht n fi'ittszisicn Theil. Nehmen wi. als Maß der Kräfte, welche an der Oberfläche der Erde beständig mit der Hebung von Wasser beschiftizt sind. 00 Milliarden Pfeidelräite an. io rttil unsere Schakuna sicherlich nicht i' hoch, sondern wahrscheinlich viel zu liedlig. da beiiineiSmeiie der in den !i0pcn em?rrstigende Wasjerdamp .iteicht zegnmal b.'hcre L'.istschich'kr' :rreicht. wie wir sie hie? zu Grunde ge legt habm: zum Zwecke der Beran' 'chaullchikng können wir uns indev mit dem erreichten Resultat getrost zufrie zen geben. Hier fünfzig Millionen Pferdestärken im Dienste der gesummten Kultur Menschheit, thätig sür Kleidung uny Speise, für Wohnung und Äequemlich k.'it. Haudsl und Verkehr. LuruS und Kunst, und in Athem gehalten nur mit Aufgebot fast der ganzen ouigefpeicher ten Sonnenkroft. welche die Armeen unserer Bergarbeiter uns liefern, dort hundert Milliarden Pferdekräftc. das Zw.itausendsache olS Minoestsum me der Krast. welcher wir unleren Re gen verdanken, nlen wir endlich unser Auge noch einmal auf die Was sermengen. welche diesen Kräften ent sprechen, so sehen mir in der Atmo'ph trt unsere? Planeten jchweismedend und von den Mächten der Natur gestützt. eine Last von echt bis zehntausend Billionen Beninern vor dem Wind: treiben, d. h. eine Masse, welche, auf einen Fleck niederstürzend, ein 50 Me ier tiefeS Süßmasfermeer bilden würde, das den Flüchenraum von Europa de deckte. ES, ist schon oster als einmal borge kommen, daß solche oder ähnliche Mas sen von Feuchtigkeit sich auf Gebirgcn und HochplatktlllS in der That ange hanft haben, freilich kann dies selbst verständlich nur in der Gestalt von EiS und Schnee stattfinden, da die simsigen Niederschlüge mit eiserner Beharrlichkeit in Bewegung bleiben, bis sie den Schooß der Meere, au? dem die Strahlen der. Sonne sie emporgehoben hatten, wieder erreicht haben. Zu den sogenannten Eiszeiten aber.' als von Norwegen und von den Alpen her riesige Gletscher ihre Herrschast über das gan',e mittlere Eu ropa und den größten Theil von Ruß land ausdehnten, müsien in diesen Lün dem unglaubliche Schnee und EiSan häusungen sich vollzogen haben. Noch heute finden wir eine solche An Häufung latenter Energie in Grönland, wo eine Hochebene von mindestens acht zehntausend, Ouadratmeilen .Flüchen räum vollständig vergletschert ist. .Die Dicke der Eisschicht, welche diese unge heure Fläche bedeckt,' schätzt, man. aus etwa 1Ü00. Metern und im: Ganzen mögen es wohl mehr als 4000 Kudik meilen Eis fein, welche hier in der TodtenftMe 'der grönländischen Glet. scherregion ihrer ' Erlösung en'gegen schlummern falls eS für die EuZdecke der Polarländer noch eine Erlösung giebt. Wollen wir aber such hier mse der die aufgespeicherte Energie ke.nnen lernen, ts?I? in e.iesen, durchschnittlich U:'J e!:r c.'.:? trci eeresspik.'kl ..5 r" f ' t ..i.t ' i. . , t- vj..4

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. Nund irrn die Welt, von Ost nach Westen, Schmeckt Rauchern Bull Durham am besten, D'rum rath ich .Dir, ihn zu erproben. Dann wirst gewiß auch Du ihn loben. verschafft Euch den achten. Nur fabchlrt von LlaekweU's vurdam Tobacco Od., vurkam, Vl. &

Xiii u. uu.ua wuuicuiau von Tabak. Opium und g Sckwlnbiunt nnd Jrrnnu taftfi flrtranrn iu tnrrhrn ?n?k lZi n.rinnke.

Äutrag für n geben wir eine fchrlftitche Saranrie einer sicheren Heilung, oder das (Seid rvird zu rückerstartet. uirculare frei. Man adrenire Xl-INX'k: SkILN VO. Chicago.

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I daß Ibk alter weroet und Euer Zustand sich läglich verichlimmmert. Such, die hr in Berzmeiftung aufgegeben Kabtunssagt: ..Ich dt verloren, esgied tlfWHt una für mich,"Sch sage mir: Sinket nicht iu ein srühes Grad und treibt nick, auf r . . ä MHBBIAbHIMM w k.l lt. ' Jl .

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"Push the Button." ' Da STRONG Seine sichtbaren Rtl sei oder Röhren, öeinr Ketten, tSemikdr ode, Schluß'ieugeln. Kein Reparaturen. Sein Geräusch. 3 Strong, Bovce & Co., 72 74 Oft tiourt Str. können sie nur mit den irdischen Stein kohienseldern in vergleich gesteüt wer sen. die. wenn auch, in ganz anderer Gestalt, edensallZ latente Sonnen wärme dedeutell. Die qesammten Stein lohleilvorrathe GroßdritannzenZ ent prech?n. soweit sie sich bis jet berech nen und abz'chijßen lassen, der ausge bausten (Energie von W Aillionen Ztunden-Pserdekrösten. dir iiiiatjrn ÄcönlandZ aber stellen einen sieben hundertmal größeren ?restvorratl) dar nur sreilich mit dem gewaltigen Unterschied, daß jener Schal) zu heben ist. dieser aber sür menschliche 5kräst wohl ewiq unerreichbar bleiben wird a. selbst wenn man die gesummte schil)nnMiklgen ffohlenseloer der (5rde zniammensakt. die unermedlichen Äteinkohlenseider ihlna? ,ino Aule rikaZ. welche säst noch nbenilpt liegen, nicht auZgeschivssen. so bleibt doch auch i!zi?en die latente Energie jener grönländlichen Rieiengletschcr noch um "Lie lcZ überlegen. TaZ sind die Resultate eines kurzen Einblicks in den Hau. halt der Natur. Wo wir mit tauZenden von PfkrdcstZr ken kargen müsjen, dort verschleudert sie Millionen, und wägend wir wiederum an den Millionen eines Niagara stau nend stehen bleiben, spielt die Sonnen wärme um uns unmerkbar mit Mil liarden und hüust Billionen auf hohen Lergesgipseln a!i Gletschermassen an. Wollen wir aber zum Schlu noch ein kurzes Streiflicht auf jene verborgenen Kräfte fallen lassen, welche in diesem Wechselspiel von Sonnenschein und Re gen. von Wasser. Wolken. Schnee und oii die unauihörlichen Verwandlungen besorgen, so m.chze es zu ihrer ttchalak lerifirung kein schöneres Wort geben als eine Bemerkung ves englischen Physikers Tlzndll. Jch sah. so schlieet derselbe einen seiner köstlichen Vorträge, die wilden Steinlawinen der Alpcwmit einer Hes tigkeit on den Felsklippen heradsiür zen und donnern, dag der Beobachter darob erstarrte. Ich sah aber auch .chne.'floen so sanst niederfallen, daß nicht einmal die zerbrechlichen Strahlen, woraus sie best an d'n, beschädigt wnr fhin llnh rt,-h hft-.ari ei um eiui 4' . - - -v -w w ß -mm w Wasserd ? Quantität dieseg zarten Materials berzu.vlcn. welche ein Ükind farttrogen könni eines Kraftaufwands, welcher hinrT.en wurde, jjrn die zerschmetterten FklS blöi5e der grölen von mir bcodachtete:i Steinlawine auszurafsen und sie aus die doppelte Höhe wieder hinauszuschleu dem." Aus Mentone schreibt man: Im Spielsaale zu Monte Carlo ereignete sich cine.Skandalscene. Ein iunger Russe, der in weniger als einer Halden Stunde beim Dreißig und Vierzig.Spiele fast 80.000 Franc ge Ivonnen hatte, wurde plötzlich vom Croupier peichulsigt. daß er fremdes Geld vom Tische genommen und in seine Tasche gesteckt habe. Natürlich ließ der junge Russe, für den fast alle anwesenden Spieler eintraten, den Schimpf nicht auf sich sihen. sondern gab dem Croupier zwei schallende Ohr feigen. ES entstand eine furchtbare. Prügelei, die fast eine. Stunde dauerte und im Spielsaale nr unbeschreid.iche Aufregung und Permirrung hervorrief. Verwundungen sind ajü31l$tfici,t nicht yoigelommen. Dsö UNheN der Hauifrattw . IV ' ct tistcuntfl dahin, daa. 0.' Gerne ' d.l'z DätC tit . I C; &5: '423 Cr'-'U, - " - - "v "

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