Indiana Tribüne, Volume 16, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1893 — Page 2
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SttdZann Tribüne. Erscheint illi&Ud? und S o n n t u g S.
Die tägliche .Tribüne- kostet durcl, den TrSz, 2 Cent per Woche, die Lo?.tagS.Tribüne Z CentS per Woche. Seife: zusammen 15CentS oder 55 Cent, perWonat. Per Post iugeschickt in Vor lulbcjaljlung Zper Jahr. Office : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, Ind., 4 März 1813. 0 Nationalekaenthum." Don dem kürzlich verstorbenen Real schuldirector Dr. Brandt wurde berich let. er sei Terjen'e gewesen, der in den Mar;tazen des NcoolutionsjahreZ 184S durch sein entschlossenes Handeln in Berlin das PalaiZ des Prinzen Wil Helm vor der Zerstörung durch die auf' Aeheten Masien bewahrt habe. Tem gegenüber wird je&t in den Grenzbo ten darauf hingewiesen, das nicht Brandt, sondernder noch lebende Sta)t förster Suhr in Woldegk in Mecklcn. burg'trelitz jene rettende That voll, bracht habe. Wie da5 gekommen. Hai Sudr selbst in seinem mecklenburger Vlatt folgendermaßen erzählt: (Snel Tag; im .März 1848 kem ik ut de Olle Leimigerstrat. wo ik aZ Gesell beitete (Suhr war ursprünglich Schnei der) vor bat TüghuZ un) iah dat Voll dor lagern. Ein ordentlich Biwak waZ upschlagen. et würd vor kakt und b'.a den. Dull gingt her. Da mit enmal kemen de Timmerlüd. de Aexten mit buute Bänncr up de Schullern, heran gerückt und wullcn dat Paleh von den Prinzen Wilhelm von Preußen demoli ren. DiZ wir all nah England flücht; dat Volk glö'.vte je. he hat de Re volution anstift. Up de Ramp von dat Paleh würden vele Reden Hollen, und de hohen' Herren Minister und Prosessoren schregen.sik beinah d: Kehl ut den HalZ, doch nützt dat allenS nich. Dat Volk brüllte immer dortwüschen und leten se gor nich to End red:n. Dunn dacht ik )o bi rni : De Mann, mat de Prinz is, het di immer so sründlich grüßt, wenn du an dat Eck finster von sin Paleh vöröwer gingst ; de Mann dücht mi so recht diitsch und wahr, wenn't ichtenZ möglich is, denn möst du em jetzt helpen. Ahn mi noch lang to besinnen, bün ik up te Ramp. bolt mi mit den linken Arm an encn Laternenpfahl sast und fang an to reden. Ik weeZ mit de rechte Hand, de ik frie had, up en rodcS Plakat ge .genawer, worup stünn : Dc Volkes Stimme ist GotteZ Stimme" und süd : .Wenn des Volkes Stimme wirklich Lottes Stimme ist. dann werdet Ihr die'es Palais nicht erobern !" Und tom Schluß stimmte ik dat Led : Heil dir im Siezerkranz" an, und dat gan;e Volk sung mit, und ik h:m in bissen Ogenbluk manchen öllrigen Mann sehen, dem de Thränen von de Backen lepen. Während se nun so sungen, möt mi dat de Vorsehung inzewen hewen, wo't füs magltch wlr, wet lcknlch; aenoq.elns. twei, drei had ik min SchniederkrZed herut und schrcw en de Jlügeidöhr vn det Paleh dat Würd .Nati',naleigen thum" und rönnt weg. Ik wüßt sülwst nich. wie mi wir. As ik twüschen de Menge was. hürte ik, dat se nah den .Studenten" Züchten, de dor redt had. tten Minsch had jo up den lütten Schniedergeiellen in de Pekezch mit aröne Schnüren Acht aewen. Un als se nn dat Würd .Nationaleiaentbum sehgen, würdenZ stupg. Infolge von de Red und dat Singen was dat Volk all up anner Gedanken kamen, und et glöwt un, dat en von ce Studenten. de sich up den herum drewen.dat Wurö dor anschrewen hat. Et kam all L:id vör, aZ wenn't dor hen zaubert wir. Tenog. de Tilnmerlüd treckten am, und de ämrige Menge v:rlür sik ok mit de Tid. Ik kam up Uemwegen nah min Wahnunz in die Olle Jakobstrat. Am annern Morgen was awer de Töhr von dat Paleh en Breth Mit de Up. schrist .Nationaleiaentbum- anbröcht. So iö't kamen, dat se 1843 den Kai sei Wilhelm sin Huö nicht stürmt he en.SarumNublndnoly nicht kriegS bereit ist. Zur Geschichte der russischen Gewehr fabrikanten bringt die .Köln. Ztg Mittheilungen, welche vielleicht wesent lich zu der friedlicheren Haltung beige tragen haben, deren sich die panslaoi stische Presse seit einiger Zeit Deutsch land gegenüber befleißigt Gerade als man bemüht war, gestützt auf die'Ahl wardtschen Aussagen, das deutsche Ge wehr als kriezsunbrauchbar zu ver schreien, erfuhr man in Rußland bezüg lich des neuen eigenen Gew?hrS eine schwere Enttäuschung. Bekanntlich war mit der Anfertigung der neuen rufst schen Gewehre in Frankreich begonnen worden. Die französische Regierung wollte die Aufgabe sogar ganz in die Hand nehmen, was der Generalstabs chef Oorutschem lebhaft befürwortete, der Kriegsminister Wannowski jedoch bekämpfte. Letzterer wollte sich nicht ganz in französische Hände begeben, sondern bestand darauf, daß der größte Theil der Lieferung Rußland zufallen müsse; dieses müffe auch die nothwendi gtn Maschinen haben, um nöthigenfalls ganz selbständig in dieser wichtigen Frage dastehen zu können. Frankreich willigte ein. una der Vertrag kam zu Stande. Der Kriegsminister'Freycinet äußerte damals zudem russischen Un terhändler: .Wir geben Ihnen Geld. Maschinen. Arbeiter und unser Wissen; nun arbeiten Sie aber auch scharf!" Die russi'chen Gew?hrfabriken in Sestrorjezk, Jshewsk und Tula wurden für die Arbeiten eingerichtet; dorthin jommandirte Officiere und Büchsen macher waren in Frankreich ausgebildet worden, und nun sing die Arbeit an. Die Kriegslustigen im russischen Ge nrralstabe berechneten, daß End? 1893, spätestens Frühjahr 1894 die gesammte russische Feld und Reserve.Armee mit dem neuen Gewehr ausgerüstet sein iönne. wenn die französtsch.n und ruf LZsöen Fabriken ihre Pflicht thäte.
vt sranzon!,izcn gavn'en Zind 'ihren Bcrpsiichtungm nachgekommen; ,im Lause dieses Sommecs werdln 500,000 in Frankreich angefertigte Gewehre in. Rußland cingeiroffen sein. Die ruf. fischen Fabriken haben jedoch gänzlich ver'og'. ES ist Thatsache, daß die Ge
w?li?e von eiiror ez: rno jwna biHhcr ausnahmslos durch die Ab nahinekommiision zurückgenzieien wur ten. uno dak man von Tula bizher nur '000 Gewehre als krigsbrauchbar angenommen hat. 3 m. rujnlchen Krieg'smiilisteii'.lm ilt man geradezu enlset über diese Verhältnisse. ;c Prcßtkitcr der pan'lavistischcn Partei haben genügende Fühlung mit dem cneralstad. um ih.en Ton darnach einzurichten. Denn seld't. wenn jetzt wirklich alle Uedelstände in den rnizi sch.n ewehrfabriken abgestellt mren. würden di-Z zur allgemeinen Bemaff nung mit dem neuen Gewehr minde stenS noch drei bis vier Jahre vergehen. Ein besseres Unterpfand für den vor läusigen Frieden läßt sich allerdings kaum dcnlen. Zum Schutz des PeSstventen. Bei Onkel Sams Staatscre'lgnissen, und ganz besonders bei der AmtZein führung eines neuen Präsidenten, wer den die Dienste der Geheimpolizei kaum in geringerem Maße in Anspruch ge nommen, als bei den Asfären ge'rönter Häupter, obwohl allerdings von einem Vergleich mit diesbezüglichen Vorkeh rungen. wie z. B. im heiligen Rußland, keine Rede fein kann, auch die Maß nahmen zum Schutz hoher Staats beamten bei uns wenig auffällig betrie öen werden. Die Trupxenmassen, welche sich bei den Präsidenten Inaugurationen in Washington zeigen, haben einen sehr friedlichen Zweck, und die gewöhnliche Polizei hat hauptsächlich mit dem all täglichen Ordnungsschutz zu thun. Ader die Person des Präsidenten erhält vor und während der Amtseinführung einen sehr ausgedehnten privaten Schutz. Eine große Anzahl Leute bewachen den neuen Präsidenien auf Schritt und Tritt, ohne sich dergleichen anmerken zu lassen. Herr Eleveland, der persönlich durchaus keine besondere Besorgnis vor Attentaten h.gt. hat sich diesem Her kommen gloichzalls gefügt, sowohl vor acht Jahren, wie auch diesmal wieder. Man kann jedenfalls im Hinblick auf die Geschichte der Vergangenheit geltend machen, daß solche Vorsichtsmaßnah men nicht ganz überflüssig seien; ob wohl ein eigentlicher politischer Anschlag auf den Präsidenten seit LincolnSTagen nicht mehr vorgekommen ist. hat unser Land bekanntlich mehr .ErankS- auf zuweisen, als jedes andere, und keine Gattung Menschenkinder ist so wenig berechenbar, wie diese. ' Längere Zeit schon vor demJnau gurationstag beruft der Chef deS Re gierungs Geheimdienstes feine Leute nach Washington; jeder derselben er hält einfach den Auftrag. Alle zu er Mitteln, was irgendwie ausfällig ist oder irgend eine besondere Bedeutung erhalten mag. und jeder hat wiederum seine Informationsquellen und kann die Anwesenheit verdächtiger Personen rasch erfahren. Roch wichtiger aber sind die Vorkehrungen von Oberst William E. Moore, d.'m je'Figen Polizeiches des DistrictS Columbia. Mehrere Monate vor der Inauguration fetzt sich derselbe mit sämmtlichen PolizeichefS des Lan des. sowie mit allen privaten Geheim' poliz:iAgenturen in Verbindung und sichert sich die Dienste einer Anzahl Leute, welche die .ErankS" sowie die Verbrecher der verschiedensten Gegenden kennen; jeder Theil der Ver. Staaien wird durch einen tüchtigen und erfahre nen Detecti? in Washington vertreten. Auch die Pinkeiton'sche Agentur liefert gewöhnlich einige Leute dazu. Sind alle diese in der Bnndeshanptstadt ver sammelt, so ist es beinahe unmöglich, daß irgend Jemand, der sich je durch fragwürdige Handlungen bemerklich gemacht hat. während der Amtseinfüh rungSceremonien in Washingtg:, frei herumlaufen kann. DaZ Meiste fürchtet man natürlich von' Solchen, die sich nie in irgend einer besonderen Weise bemerklich ge macht haben, von Cranks. die zu ihier ersten Unheilsthat reif sind. An polt tische Komplotte Mehrerer denkt heut zutage bei uns kein Mensch; aber für wahnwitzige Streiche des Einzelneu, des Neulings, ist immer' noch ' Spielraum genug. Das Guiteau Attentat auf Gar.'.eld ist ein Fall, wie er auch bet i einer PräsidentellJnaugurat!on denk i e. . n an . w . - n oar in. clemano wuge. was ulleau thun würde, mit welchen Absichten er gekommen war, und der Attentäter ver richtete das unheilvolle Werk so rasch, daß schon ein ungemcin flinker Geheim Polizist erforderlich gewesen wäre, um es im letzten Augenblick mit seinem eigenen Feuer zu verhüten. Es er scheint kaum möglich, gegen solche Fälle einen unbedingten .Schutz zu bieten. Indeß kommt es doch äußerst selten vor. daß CrankZ sich nicht im Voraus verrathen: ihr nervöses Eebahren ist schon für jeden erfahrenen Dctectiv Verdachtsgrund genug. Wenn sie nicht eingesteckt werden, so bätt man sie wenigstens überall außerhalb des Ge fahrbereiches. Die Eeheimge'chichte der Präsiden ten'Jnaügurationen hat allerlei auf regende Episoden auszuweisen., &xl jüngst ist z. B. bekannt geworden, hak in der Aufregung des Har;esTilden fchen Wahlstreitek von einigen über eifrigen Republikanern, welche fest und steif an daZ Gerücht glaubten, daß Tilden heimlich nach der Bundes stadt gehen und sich dort zum Präsiden ten erttären wolle, ein sorgfältiger An schlag auf TildenS Leben geplant wurde, und vier Männ:r damals alle seine Bewegungen in New ?)ork und aus seinem Landsitz Tag und Nacht beofr achteten. Diese- Vier sind noch heute am Leben und drei derselben haben noch in der jüngsten Zeit RegierungS Smter innegehabt. Da Tilden an ein Unterfangen', wie das erwähnte, nicht im Traume dachte, so ist eS bei der Be wachung geblieben, und man kann die fen Anschlag nur als einen bedingungS weisen bezeichnen. ... sttritvtl (iirfiftit . Srtl lr . VtUl( 4t4jiffcf ' blkult'.DU IM Februar 1LS1 entdeckte lZsrzslött zur
Ermordung LincolllS. Allan Pinker ion wurde bekanntlich;" -als er damals nach Washington kam, zum ersten Male von einem westlichen Geheimpolizisten in Kenntniß' gesetzt, daß z?hn oder mehr Personen sich verschworen hätten. Lin coln zu tödten. und hauptsächlich mit Hilfe eineZ früheren Jesuitenpriesters Namens Howard in Baltimore, welcher eine Zeit lang zu den leidenschaftlichsten südlichen Parteigängern gehört hatte und bei diesen sehr populär war. gelang eS Pinkerton. hinter die ganze Ver schwörung zu kommen. Howard und einige andere DetectivS traten ebenfalls den Verschwörern bei. an deren Spitze ein Capitän Fernandina stand. Lin coln sollte auf der Fahrt nach Washing ton getödtet werden. Mit Mühe wurde der schlichte Abraham. veranlaßt, seinen Reiseplan zu ändern und sich heimlich vor der programmmäßigen Zeit über Baltimore nach Washington befördern zu lasten, wo er wohlbehalten eintraf. Er hätte sich damals nicht träumen lasten, daß die Kugel eines einzelnen Attentäters ihn doch noch dahinrasten würde.
Vom Inkande. S e n a t o r C o k e spricht von den Hawaianern als im: fisch essenden ' Kanälen". ' Angesichts der kürz'.ichen Vorfälle in seinem Staate sollte es sich der Senator von TeraS erst zweimal überlegen, ehe er verächt lich von Hawaianern spricht. Der Kaplan der LegtSla tur von Wyoming hat es mit aller Ent fchied.nheit abgelehnt, ein Gehalt für feine Dienste anzunehmen. Der Mann ist allzu gewissenhaft: er bemißt äugen scheiniich seine Gehaltansprüche ledig lich nach den Resultaken. die er mit sei' nen Diensten erzielt. Und die sins gleich Füll, denn trotz feiner täglichen Gebete um Himmel sind die Wuominger Ge setzgever doch eine durch -gs gottlose Gesellschaft. ES mag schneien, hageln, stürmen, regnen, ein Blizzard mag alle Verbindungen abschneiden: ein mensch licheS We!en eristirt. welches allen Ele menten Hohn spricht und Regen. Schnee und Wind verlacht. Und die se menschliche We'en ist daZ Societ Girl" einen deutschen AuS)iuck da für haben wir nicht. Jn Ehi'fons und Gze und einem tief ausgeschnittenen Kleid geht es zu Gefellschasten. wenn es so kalt ist, daß selbst das Quecksilber im Th rmometer v05 Kälte zittert und die Waffen öhren selbst in den vor nehmsten Häusern einfrieren. I n der Um gegend von Lin roln in Nebiaska sind zwei Mädchen Namens Harten und Eyntha Desher an der Pferde.Druse ertrankt, welche sie sich durch Ansteung von einem Lied lingZpferde Eunihla's zugezogen hab.'n. Der Änstcckuligsstosf fand durch eine offene Wunde an einem Finger der Letzteren Eingang. und bald ergriff die Kranlheit ihrcn ganzen Arm; dcch geben die Aerjte Ho.inung. daß sie sowohl, als auch die minder erkrankte Harlea bald vollständig wiederhergestellt fein werben. Während des Monats Ja uuar sind auf d.n Marschen am Ost user MarylanoS Tausende von Terra Pins, den schmackhasteiieu aller Schild kröten. gefunden worden. Die Thiere schlafen gewöhnlich im Winter im Schlamm, allein in diesem Jahre hat der Frost sie aus ihren Verstecken hervorgetrieben,, obwohl sie sonst gegen Kälte nicht sehr empfindlich sind. An einem der kältesten Tage der letzten Woche hatte ein Händler in Eris!:elo. Md.. einige Zrrapins in einen Behäl ter mit Wasser gelegt und dieses war vollkommen gefroren. Rachem ma:l sie T'rrapinZ wieder anfgethaut hatte, schwammen sie ebenso mun'.er umher, wie zuvor. Für die Beobachtung der nächsten totalen Sonnenfinsterniß. welche am l. A?r!l 131)3 bevorsteht, rüsten sich die englischen und amerikani chen Astronomen in um astender Zeise. Die Hauptzone der Finsterniß wird über Südamerika liegen und von oort bis zur Wüste Sahara reichen ; Oberzervatoren werden daher m Argen tinien, Chile. Peru und Brasilien, wie in Französisch Seneaambien errichtet. Man vc-r pricht sich diesmal von der Beobachtung d.'r Finsterniß, ganz be sonders der mit, b.'i Finsternissen h:r oorir.tenden Corona, der atmosphäri schen Umgebung der Sonne, mittelst Spettralanatuse und Photographie um so hervorragendere Resultate, als die ülnftern'.L diesmal in eine Zeit fällt, die dem Malmum der Fleenperiode ziem tich nah: liegt, wäh end Sie legten Be obachtungen vom Jahre 188.1 in die Zeit eines Minimums dcr Sonnenslfcken kielen. Der Dame -Reifrock hat vor Ward M.Alllster, dem tonangeben den Selbstherrscher der obersten Bier hundert in Rew Vork, Gnade gefun den. Gesprächsweise äußere sich der Beherrscher der Mode über diesen Ge genstand folgendermaßen: .Räch dem. was ich geholt und ae ehen habe, b? zweifle ich mehr, daß wir die Crinollne im nächsten Frühiahr wieder zu sehen bekommen werden. Das Gebot dcr Mode ist aagenscheinlich weiter gerückt und dagegen hillt kein Äträubcn. Eher könnte man sich einem UkaS d.S Czaren aller Renten als dem der Mode widcx setzen. Die Crino.ine hat manches Gure und er ch inl vor Allem wohlan ständig. Sie i erhüllt die Formen vom Leibchen abwärts und nur die Büste kann zudringlichen Ä lcken zugänglich erhallen meroen Uvenn ich dke (in noline. als eine Vundesgmossin der Slttsamkeit bcziichne. so geschieht dies mit der JuNlmmung einer M.nge älte re? grauen und Herrn, denen die eng anschließenden Straßcnkl.ider uuserex iungen Frauen äußerst an!töstig gewor den sind. F rner taßt die iLrinoüne die ial tch'.ankcr und Zierlicher er schönen, ohne daß ein übermäßiges schnüren etsor.rlich ilt." . An dem Fischfang aus den großen i-ccn flud Nicht weniger, als 10.000 Manner beichästigt, und das in diesem Zweige angelegte Kapitel belaust (ich us viele Tausende. Die in den Seen hauptsächlich ..Verkorz mendcn Flscharten. :stüd der 'See Weißsijch. t)it 0e?sprellZ:rz.x.)
Blauhechl. Äm ertragZsähigjicn ist dcr Erie See. aus dem jährlich etwa 2.",000 Tonnen Fi'che gefangen werden. Auch d.n Stör weisen die gro ßen Seen auf. Von ihm sind fchon Eremolare60 80 Pfd. schwer gefangen
worden, er von iam ge:ronnene ttaviar deckt. n:cht nur sast ausichlicßlich den hennVchen Markt, sondern ansehnliche Quantitäten der beliebten TelikateiZe gehen auch nach Europa und insdei'on dcre nach Deutschland. Geräucherter, aus den großen ccn tt'mmcnder Stäc wird in allen größeren Städten der - Union in den andet aebracbt. Mehr als die Hälite der in den gro . . ln::i.. , I i ECN een gelange neu gelang! in frischem Zuszan aus den Markt. Sie werden ans E:S nach allen Pl. hrn d.'s westlichen Theiles von Rcw )ork, nach Pcnnsylvanicn.' Ohio iind In diana ver.chickt. AuZ dem Erie sce allein kommen alljährlich etwa 5.000 Tonnen cingesnlzener, 4.000 Tonnen gesrorener und I.500 Tonnen geräi'.chcr'tcr Fijche in oen Handel. Die drei größeren Seen, der Su perior. dcr Michigan und dcr Huron See prodnciren im Jah.e zusulumen etwa .0.0)0 Tonnen Fische. M.t Sorgeecfällt Fischiiedhzber die Th.it fache, daß die Ausdeate an Fischen auf den Seen von Jahr zu Jahr geringer wird. Während es vr einigen Jahren noch nichis el:encö war, bei einem Zuge mehrere Tonnen Fische im Netze zu sinken, ist dJs höchste Quantum, welches man zur Zeit erreicht, eine Tonne. In der Regel aber ergibt ein Zilg nicht ganz die Hülste der ange fühlten Meng?.' Als Ur.ache sür den Rückgang des Fischerciertragcs auf den grottcn Scen wiid die enann vernlehrte Zahl der ausgelegten Re.-e genannt. Tvich Flschknltur und öe.Nlttg Ut Thie:e. wie man sie neuerdings ringe sühit. hosst man dem Mangel in ab. eida: er Zeit indeß abgchvlscn und di? Folgen des so lange, geübten Raut jüeins beseitigt zu haben.Das letzte Capitel aus der Chronigue. scandaleuseoer sogen, seinen Gesellschaft: Lang!::) ist'S her! Lang lea ist'S her! Hole Smith von Georg ia.der eine 3:elle in ClevelandZ Cadinet bekleiden wird, ist Eigenihümer des .Journal" in Atlanta und ein tiichti ger Jurist. Ei ist noch keine '68 Jahre alt, sieht aus wie ein Athlet und ist ein guter Redner. Ein amer ikani scher Schiffs Ingenieur. James Graham, hat ein Modell für einen neuartigen frans, atlantischen Passagierdampscr vollendet. Dasselbe besteht aus 9 Schisssrümpsen. die in Gruppen von je dreien hinter einander geordnet sind. Das dadurch aedildele Fahtteug hat wieder sast die gewöhnliche Schissssorm. Seine Länge ; soll 440 Meter, seine Breite 44 Meter betragen. Der Tonnengch2lt wird aus 26,0)0 angegeben. Nach dem Mo)ell soll das Ri'esenichlff 7 Paar Schrauben lm Durchmesser von je 16 bis 17 Meter erhalten, welche durch 7 Maschinen de wegt werden, die 50.000 Pserdelräste indicirea. Dcr Dampfer würde 4000 Passagiere fassen können. Hr. Gra ham berechnet die Baukosten des Schis eö auf $7,503.0)0. SttttscheSoealnachrlchlen. Provinz H e s f c n N a s s a u. s Der ehemalige Reichsgerichtsrath Dr. Victor v. Maibom in Kassel. ' Am 31. December waren es hundert Jahre, seit Professor Sylvester Jori oan. der Balcr dcr 1 S 31 tt Verfassung. ' Vertreter der Universität Marburg in der hessischen Ständcoersammlung. in Tirol geboreil wurde. Zur Erinne rung an den großen Politiker und Staatsrechtslehrer veranstaltele ' der hiesige .Vcrein für hcfsische Landes künde" am 2. Januar einen he si'chen Gedenktag. Dr.)ur. Mollat hielt die Festrede. In einem AllfaU. von De, liiium versuchte der Kaufmann L. Adolf in Kassel seine Frau und Kinder zu erschies.en. Der Wutfterich wurde dingfest gemacht. Die Stadt Bocken beim, welche als ehemalize kurheisilche Stadt zum Kreis Hanau und zum Re gierungsbcsirk Kassel - gehört, soll p in den Gemeindererband Frankfurt a. M. einverleibt werden. S a ch j e n A l t e n b u r g. Das Schwurgericht verurthcilte den Inspektor Schar von Altenbnrg wegen bedeulcndcr Unterichlaguugen im..Amle zu 6 Jahren Zuchthaus. Dcr sriihere Post'Ajsistent Kart Krüger aus Barth wurde wegen Untcr.'chlagung (er hatte der Postkässe iu Altendurg M. cnt. nommen) zu l Jahr Gefängniß vcr urtheilt. Den berüchtigten Ein brcchcr Hem?el, welcher Jahre lang die hiesige Gegend unsicher gemacht und im Verein mit seiner Fran und anderen Genossen nach nn) nach etwa 10.0i.H) Mark gestohlen' hat, verulthcilte das Landgericht zu 15 Jahren Zuchthaus. - Einer Meldung zufolge sollte in Ehrenberg an dem Äuszügler Kunze ein Mord verübt worden sein. Die sofort eingeleiteten Recherchen ergaben jedoch, da sich Kunze jedenfalls selbst enilcidt hat. nachdem er sich vorher am 5kopfe wie auch an anderen Stellen dcS Kor perS Verwnndungen beigebracht hatte. Jn KahZa ist mit Neujahr IM eine alte kirchliche Einrichtung, der Klingelbeutel, adgeschasft worden. LZeiter ist in Wegfall gekommen der sogenannte Beichtgroscheu- bei den Communionen. Derselbe wird von der Kirchenkafse übernommen Das Ministerium in Altendurg hat dem Steuer und Rcntamte zu Schmölln !e Anweisung gegeben, die Vorardei ten zu dem Projecte einer elektrischen Lahn zwischen Altenburg und Schmölln lhunlichst fördern zu helfen. H e s s e n D a r m st a d t. ' In Schornsheim ist die Frau det MetzgermeifterS Rauth vor Schreck ge starben. Eie sah, wie ihr Kind, das mit einem Schlachtmesser spielte, von der Bank aus die Erde stürbe. Die Frau erlitt bei diefcm Anblick einen Herzschlag, dem sie sofort erlag. Das ttind wurde unverletzt aufg.hoden. DaZ Mainzer Schöffengericht erkannte den Oberbürgei meiner . Küchlcr in WorrnZ der Beleidigung der hessischen Kreistechniker für schuldig und- verur tTil.te ihn w 25 Mk, Geldstrafe.
klon!msi: Darmstadt. Hospholograph Karl Berg. Gießen, Ehefrau des Agcnicn Gläsencr. Mainz. Goldwaa rcn und Uhrenhändler Theo. Schnei ber;Uhrmacher undGoldwaarenhändler Konrad Hufnagel. ?)!ühlhcim. Kauf mann E. Handelsmann. Osfcnbach.
Georg Wächtcr. Gr.Rohrhel,n. Bäcker meifter L. Seipcl. Rüsselheim. Schuh waarcnhändler Peter Dichl ll. Staffet. Gastwirth und Landwirth Johannes Schmidt. Worms, Kutscher Hcinr. Klefcr. Königreich Banern. In Chammnniter erstach aus Eifer sucht der Ha)ernsammlcr Henmann seine Frau. Nach)em ec m,t Hilfe feiner Mutter die Blutlache uusgcwa schen. weckte er den Bürgermeister des Oetcs. inrcm cr vorschützte, seine Ehe fran sei selber in das Wasser hineing? rannt. Ans der Fahrt nach München wurde der Fuhrmann Jodann Diemer aus Dachan auf feinem W.igen erfchla gen. Man fand die Pferde auf dcr Straße nach Moofach ruhig stehen und zcn Mann mit gesp-iltenem Schädel aus dem Wagen liegen. t Johann Hacker, früher Brauercidesitzer und Viehhändler in Meilen. Der sog. Hansad-Baucr von Hamdar. dessen Frau und Sohn wurden in das (Ye fängniß zu Donauwörth eingeliefert. Die ell'en hatten die dci ihnen in Dien j!en stehende Magd in ganz empörender Weise mis handelk und in die Wunden noch öche-clsäure gegossen. Die Aermste mußte in' Krankenhaus nach 'Augsburg gebracht werden. Der Grund der Mißhuolilng ist in einem LiebeS verhiltnif; zu suchen, welche der Sohn des Hause mit de? Dienstmagd unter hieit und di.s nicht ohne Fillg n blieb. In Fürth sind wieder senslinge der Mormonen cingetro.'scn. denen es so gar gelang, ein'ge Familien durch Ge Währung der Reiicmittc! zur Auswan bernng nach Utah zu vcranlasstN. In Gmünden wurde beim Rangiren der vcrhciiiithete Wageklfchieber erdrückt und blieb sofort todt. Dcr Kassier Hohmann der verkrachtcil Kreditkassc in Haßsurt ist. nachdem die Revision der Bücher beendet, wieder in Hast genom men worden. Jn.Henfenfcld siel der Gutsbesitzer Lcupold in Hcr-Zbruck durch das sogen. Brcttenloch in den Sch'unen'ennen und verletzte sich jo schwer, daß rr um solgenden Tage starb. Königreich Württemberg, t Der älteste Ortsvorstand des Be juks. Schultheiß Bögel in Böttingen. In dem Hanfe des.MaulerS Schü ler Haitcrbach kam iufo'ge des Trock' nens von Tannenzapfen am Ofen Feuer aus. Bei dem Versuche, dasselbe zu löschen, erbielt Schüler schwere Brandwunden und mußte sich zuletzt durch einen Sprung aus dem Fenster retten. Die Ehefrau hat ebenfalls schwere Brandwunden davongetragen und drei Kinder im Al-er von 0 und 4 Jahren und 0 Wochen sind verbrannt. Auch daZ angrenzende Hans des Fr. Bacher wurde ein Raub dcr Flammen. Schuler ist inzwischen auch seinen Brandwunden erlegen. Ein vor Iah ren nach Ainerika ausgewanderter G:oßh.ppacher übersandte zciner Hei mathzemeinde zu einer w ndigen Re stanrirung des Innern ihres Gottes' Hause die Summe von ltt.000 M. Wegen falscher, Beurkundung im Amt wurde in Hanweiler der vormalige Ge richtS?o!lzicher und Weingärtner Chr. Schaal zu zweimonatlicher Gefängniß strafe verurtheilt, weil er eine vor schriftZwidrig unterlassene Pfändung als geschehen in sein Register eintrug. f Dcr zweite Stadt.Pjarrer Otto Cramer in Heilbronn. Unter der Anklage deS betrügerischen Bankerotts bezm. der Beihilfe dazu wurde in Hcö lach der -Bäcker und Wirch Gstthilf Kohlhammer zu 6 Monaten Gejängniß verurtheilt. dessen Ehefrau Karollne geb. Ranz aber freigesprochen. Großherzogihum Bad tJi. Ter von seiner Frau getrennt ledende Agent, Kaufmann Wei'e in Karlsruhe versuchte seine drei Kinder von bezm. l5. VI und l0 Jähren durch Erstickung in it KohlengaZ auS dem Leben zu schaf f.'N.' Ter Mordversuch wurde recht' zeitig vereitelt und der Thäter in ap genommen. Ueber daS Vermögen öcS KleioerhZndlcrs Mo itz A.ir iv lZarlsxuhe ist der Konkurs eröfsnet war den. In Aulfingm hat sich der Maurer Anton Villlnger erhängt.' In Bruchsai wurde der Bürgermeister zmtSgehilie Be.lcr wegen Unregelmäßig leiten im Dienst feines Amtes cntfetzt .ind in Hast genommen. l In Donaueschingen der fürstlich fürstens )ergl'che Domänen Direktor Johan vrestinari. einer der bedeutendste Finanzmänncr Badens. .Aus der Rheinpfalz. Der Ackere? Feuter von ttottweiler stürzte, als er zur Kirche in Steinwen )en gehen wollte, vor dem Eingänge serfelven nieder und war sofort toZt. Nach kurzem Wortwechsel tödtete in Ludwigshascn der Tagner Martin Schmidt, seinen 'Bruders den Fabrik arbeitcr Johann Schmidt, durch einen Messerstich in'S Herz. Der Ackerex Aohann Bapt. Winkel in Maudach haj ach kürzlich in seiner Behausung er hängt. Ter Kommis deS Essiqsabri kanten Emerich in Mutterstädt ist nach Lerübilng zahlreicher Unterschleise von hier verduftet. Infolge einer Erplo slvn brannte in Neustadt a. d. H. viß Wtrljtatle und MSbelhandlung von StiUbinger nieder. Letzterer wurde von der einstürzenden Mauer er chla. gcn. Ter Fadrikschuster Gottfried Theobald in PirmasenS ist im Bette er stickt. Er hatte beim Schlafengehen einen heißenBackstein zum Wärmen in ß Bett gelegt und war dann fest einge? schlafen. Das Aettzeug fing zu glim men an und eZ entwickelle sich ein solche Rauch, raz Theobald erstickte. El saß. Loth ringen. ' Der Gemeinderatb in Sufflenheim Ä luspendirt worden. Als Versal lungsrath i't dem Bürgermeister ein Zluschuß von zwölf OrtS inwohnern beigegehen. . Der Bau einer neuen S'sendahnstrecke Wingen.Münzthal in kilicr Länge von 12.! Kilometer ist alS sichert zu betrach!en. Die Baukosten -ind nach dem Voranschlag der Reichs .'isenbahn einschließlich bee Oesaf iungttostea d, ztriebZmittN
5.050.000 M. ausgerechnet. Auhu dem Anschlußbahnhos Wingen sind Stationen in Rosteig. .Sucht. Meisen that und Münzthal vorgesehen. In D-eutsch'Avricourt hat die noch nicht 1 13 Jahre alte Tochter emes Beamten ihr neugeborenes Kind erdrosselt und im Garten ihrcs Vaters begraben. Das
wxa von .aoern veraniame cic ' Ausgrabung und Sektion der Leiche. Die jugendliche Mörderin, sowie ihre ältere Schwester, die der Mitwissen. ; kchakt beschuldigt ist, wurden ver hastet. Mecklenburg. In Ribnitz hatte ein Vater das Schnlzeugniß mit der Bemerknng un tcrichrieden: Tie Richtigkeit der Zeug nißnnmmcrn ird von mir sehr be tweiselt." Wcxen Beleidigung der Leb' ' 1 rrrni rnir if nrn rtrtM,r rhf ut l im - r i n - w w r-fr n . ,., t r. S V Mi V I I V 1 UV IVM ff A M i. -'.'(an iseiö irarr uns DicMoiicn ver urtheilt. Tie kleinste Schule hat wohl , )!eschow bei Schönberg: sie zahlt nur vier Binder. Oldenburg. "....;.. WitUXKM i iJm .j. ..,. u,,, Hk u. Lerzoglhum. welche nch inS AuSlaud eln-n hdbfn. um sZck der Militär. h:i;4,i..n(.;(,4 sinx. ffitn p.liazt zu entziehen, sind von cer StaatZ anlvaltschast in Oldenburg je zu 1000 Mall Geldztrase verurtheilt. Ungesühc weitere 60 solcher Trückebecger werden von der Staatsanwaltschaft Oldenburg aufgefordert, sich zu stellen, widrigen sie in AnklAgezu stand verseßt werden sollen.' - Mähren und Schlesien. Bei heftig in Winde sind jüngst in Cernitz sechs Häuser und Wirthschaft; gebäude sammt verschiedenen Stroh und Suttervorräthen durch euer ver nichiet worden. - - In Lindewiese wurde bei einer Hafenjagd der. Walo ausscher Mildner dur.d den Schützen Avols Bciec erschossen. Jüngst sind in Welitowa die Eheleute Johann und Anna Schevczak. der Gatte am Fuvbo den liegend. auZ mehreren Wunder, blutend, todt. daS Weid, gleichfalls lnchrsach schwer. verlebt, aber lebens in, Bette aufgefunden worden. Die bei den Cheieutc lebten in stetem Unfrieden und man glaubt, dag bei einem Streite mit seinem Weibe, bei dem eS ju Thä tigkciten kam. d.'r Mann Verlesungen erlitt und hieran gestorben sei. f In Mahrisch'Ostrau der Direktor der stad ti'chen ttnabenSvollschule. Johann Pobkal.' Kürzlich hat lch d.'r Buch brucker und Herausgeber der Zcitschrist .Rene Zeit" in OlmüS. Guuaz la vik. im Magazine seine Ceich.isttloka leS mit einem Revolver erschossen. "' B Shmen. Die Lesiberin eines HauseZ ln Prag, Frau Rosalie Pelikan, stürzte sich jüngst vom Fenster des zweiten StockwerkeZ in oen Hosraum herab und erlitt jo bedeu tcndeBerlet)ungen..daL sie bald darauf verschied. Sie verübte die verzweifelte That in einem Anfalle von Geiste störung. f In (5ger Ferdinand Her glotz, einer d.'r tuchtigitrQ. und tiitelli gentcsten lsjvi!ingenieur5. FranzeuZ bad wird im nächsten Sommer a 4 Badeort die Feier serneS hundertsährigen Bestandes als Kurort gehen. Die Gattin des zu Unter'Bertowis sta tionirten Eisenbahn ttassirerS I. C. stürzte sich letzthin mit ihrem 2 Jahre alten Äohne. nachdem jie zuvor noch in einem Briefe von ihrem Gatten Abschied genommen hatte, ln die Elbe. Dir Leichen von Mutter und Kind wurdet erst am anderen Tage früh in dem Flusse ausgefunden. In Saaz wurde der Kau'mann Gustav Honig, öjsent licher Gk.'ellichlifter der Hopfensirma dönia & lo., wegen Verdachtes der Wech 'el föltchung verda??c:. Verlangt Mucho'S Best Havanna ibigarS." Musiklehrer S. Levvert, No. 217 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Bisiine. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. ....fr4 Werth einer Schachtel eine Guinea. r'VVVWrv1W HU elaer neschmaFloke end anflöe, Hülle überzögen. Ein wunderbare Medizin Ski r Unvnoamlch?eu. pvetttloflgfeit ivladnngn ach dmSss'y. QxbTtä)ta, Magenklöe. . dillöie und Lcbe-Ielöen. Migränr. talkeq Schauer. iiiße Vufwallnng n. Niederge kcklaa?nbk!t unl all ntroisert UcbeL Nm birf B?scherde U kellen, tnnft Nrsach bosehict txHrrftcn. 2i Havtursach, S ird gewöhnlich eus Maoe und Leber iuriUk, ekUdrt. lelu oi btiden raan w.evee her uaö llek ist toUdct gut. Zwei ti vier Pille zweimal ve Tag ia. kurz Zeit lang eingenommen, erden da Level beseitigen rd dem Patlerren persedeund dauernde innoyettw'ergeveu. Sei allen p ndeke?. VreiS5e. die Schachtel, em t 2ot. SSS daxuil Stt.. wwwwiwww m FRED. KLEIS' Neue Wirthschaft 154 Süd Nev Jersey Straße. Jeden Tag guter Lunch, frisches Vier, gute Weine, Liquöre und Cigarren ; LlleSANo. 1. Jetzt ist auch die Sartenwlrtyschaft eröffnet und , bietet an Sommerabenden de vesucher ei au genehme, kühle, Plätzchen. Sreuude nnd Bek.uut si.ud gelade. vor,u, spreche. . rrsil.Wvi. fcöJiiter Umgezogen. Qx ist bin n hier zu b'.ribcn." Die ,unehmerkß Vrartß betz Tr. arker. de Vugen dnd Ou.en , Reite. , vang ihn, ach reren Ruitchte,ten mzuziei,. itx nie tficte' deklzalb die Sumlichkeii, im ik Ok,ck de .Jrou Ll,ck". WH C3. Oifiisstca Ctr.. öchst Ooweu.Nxrill o',. fZr'funf Jahre, o er aukze,',6aet? Okkieen etnz'rt'titet hat für die ehandlunz von Ohr. ttae und Hzig nd die Unfentzung von drillen, künstlichen Ca. gen und die C;ra:.eEvi on Ctil .ujt .i, f. rcle lit O:tratt83 far Lrtcrttrj t:j Ctail torir--. tu tfr,sn für Ct rn.i-.Uar. C.sUa;Ua ftt x ..tr.zzj tls"'.lztrx.
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er, ir,rrt& nMmWizirM " W . . . .ri ciii.' . Fallsucht, Hystene, BeitStcuyj Nervösiiät, Hypochondrie, Melancholie, Schlaflofig keit, Schwindel, Zxnnl fucht, Rückenmark uud Gebirns Schwachen. Lies Meikw &l eine direkte Wkkuna cv.1 die 51er KN'Eenrren. beseiiizt allen Uebernt, und besvrder: M M W..!V... V tt. t..f stu öceroe..vuW. 8iiiRntÖuisra peuvdur.z. welch; uü Zchdtt ode? uuenaeneia tsiilt CPiA eis K?eri)vo5kz Scö für NmienlcidenddVIITI und eine i-rcit.tlc4;e jufteittubt öreti J rhaUen au5 fcis Medizin urnlonfL Die'e Medizin wurde seit dem Jahre 187S den dew Hsch. PastorKbmz in Fort KSayve. Ind.. judereitsl und jetzt un? Uxut ünxetfung ro der KOENIG MEDICINC CO., 238 Kandolph SU, CHICAGO, 1IX. ei pothkkcrn n habe sür ?.on m Flasche ür,2.o, ! oV 0.00. I Jadtanapvit? ia den deutscden votheken , K. will. Weft WaMnato rr. und e Süd alt Str. und t;tnctn La. kuriren Verstopfung. Nm sich suttt esundheZt ;n nsreucn. sollt, Jednmann alle wierundzwsnztg wnden rceelmabige tleerungeu hde. Xtt uS crSzhuZeiiZmaLiFc? VerstLpfN:zg enifleend, körertt5zen wk elr::?, Ucbett,s, sin, e viel, n ernftlich?. ttur ,ilng dtkser?ns!Spos,tiencn l;dcn Lutt'S Ütbtepiücü eine bkispiciloZe cint laxltat erlang?. Gi f;n& sch ver tUlkkkt ntrrdrn Sbsvnü vtihaxtft, Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Gsl Shio Str. Okstcetunden : 9 10 Uhr Vormittag. Uhr Nachmittag. Wohnung : SSe Vroadwh vd Ltneolo Ktt TelevSo m. Dr. ADOLPH BLITZ, Deutscher Arzt. Spezialität, Augen, Ohren, Nase und HalS krankhelten. Office : Mo. S Cdb JellowS Halle. 04 e Washtpston und Pennsylo. Str. Dr. I. Btthler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delowarc Straße. Offiee'Ttunden: 9 Uhr Vorm.; 2 Ulzr Nachm.: 1 9 Uizr bendö. Tclevlzon im. C. C. Gverts. Deutscher Zahn-Aizt, No. 8 Nord Pennsylvania Str. 9 al wird uk Wunsch angewandt. UDiiTm CK-oü, No. 28 Virginia Avenue. Sprechstunden : 1011 Uhr VormtttagS, 1 zqmlüags un ?- veno. Eonn!ag vor unx acymlttags. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Office2tunden von 54 Ilbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 ll Uhr Vorm. Wohnung: 1'.7N.labam str. .reVermvntstr. TtUnhon ! öfnee iciepuon . Ahnung 030. DR. HPfio-nnttzzonr,' Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 191 Ost Michigan lrane, i.e vkanaaznicil, venue.) Täglich von Z . Uhr. Vonntag? ausgenommen. Dr. C.R. Schaefer, Zörzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nc:he Morris Str. Svrechstunden : 7:2- NdrMsrgen, l 2 Uhr aqmttrag, uyr venv. Telephon 282. Ferd. A. Müller, (Nachfolger von ecge Viüllrr. Apotheker. Tie Unsertignng do Rezepten geschtebt t znverläsflger, sachverftöudtger Weise. Südweft-Scke'der Ost Washington und Ost Otr. Telephon 870. Die Duthie Daggett Tool Manusacturing Comp'ny Hat nrttn seine Wertj-uge u. seine Vkaschinerie Elektrische Maschinerie gemacht und revarirt. 193 I9ö Süd Meridian Sttaße. . vesondere tlufuterksamkelt aus Härtung von Metalle. ' Telxpho,27g. .S.Tthte.PrSs. : W. G. Taggett. Gekr. . Echatzm. Z , . - -mr ' , , ttpllal MULMNO OVES9 LoulS Kotz, tgenthümer. AZZ?tmenÄW UJl Pressen nd Stempel eine Gpetta'lltät. . No. S5 Eüd Alabama Straße. Keine Heilung ! Keine Bezahlung "Or'V'i-ßTrri a cnrd hv TVp. "PnfVpfci ont mwute hj R neWlmproved ani X3 cisi ct irpTCtrf h iSf if I (Schielaugen. Cic sie Den Dr. öärfer durck eint nu. I - w v www w www mm m verbeerte fÄcirnlose Meibode kurirt truWi C73 T. LZt in JzpoiiZ ghei:t, von dlne, ',1--'"-'",.. ii..f-' rr1, j..,. ..,1.-1 ikV l;z: ,rj
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