Indiana Tribüne, Volume 16, Number 162, Indianapolis, Marion County, 2 March 1893 — Page 2
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Sttdimm Tribttne. Erscheint klüglich und Sonntngs. Sie tägliche Tribun?" kostet durch den TrZger iSCent per Ooche, die SonntagSTribüne" 5 Sem per Wocde. Bilde zusammen ISSent oder Cent perMonat. Per Post ,ueschickttn vor Ruibezahluns per Jahr. Office : 130 Oft Maryland Glrafcc. Indianapolis, Ind., 2. Mar; 1893. ,itsstsckits Seldtenleben. Mit den russisch? Soldaten MAW tiqt sich in der Sollt. Vo!!s;tg." ein Studie aus sachkundiger Feder: In ganz Nußland sind die Mannschaften schlecht gelöhnt, und auch der olD der Clrri l m Ointni fit, lim fti, VUlblt. Uliil -tllHifcilUIll WIV juill - - ncral. ist verhällnißmäßiz niedrig. AuZ diesem Grunde arbeiten viele ruj fische Soldaten in ihren dienstfreien Stunden als Handwerker, während die höheren Officiere oder diejenigen, welche mit den Proviantamtern, mit den Sie feranten u. s. w. zu thun haben. .Trinkgelder" über , 'Trinkgelder" annehmen oder auch grobe Unterschleise begehen. Die Kost drr russischen Sol baten ist schlecht. Kohlsuppe. Grütze, geröstetes Schwarzbrot, Erbsen und Bohnen sehr fai?n Nl.'isch bilden Un HauptbestanUheil der Beköstigung. Bataillons un R;gimentsZahlmei ßer. Osficiere und Generale .borgen" sich fortgeset von den ArmeeLieferan ten große und kleine Summen. .Diese Darlehen werden jedoch nie malz zurückgezahlt, und auch die Dar leihe? rechnen gar nicht darauf, bis Beträge zurückzuerhalten. Aber dann neht auch Niemand darauf, wenn sie statt Mehl zu liesern, eine Mischunz au Mehl. Kalk und Sand, statt But ter verdorbenes Schweinefett, die schlechtesten Sorten Fleisch, faulende und ausgewachsene Kartoffeln, mit Staub und Smutz. sowi: mit zerklei nerten Wurzeln vermengtes Gemüse liefern. In Rußland begiebt. sich nie. mals ein Zivilist, d?r nicht gerade ge schlftlich in einer Kasernenküche etwas zu thun oder nicht den Geruch voll händig verloren hat, in densenige:, Flügel der Kaserne, wo d'e Küche sich befindet; denn das verdorbene Fleisch, sie ranzigen Fette und Oele, die dort gekocht oder beim Kochen verwandt erden, erzeugen die widerwärtigsten Empfindungen. Bei den Aushebungen erzi len Offieiere. Militärärzte und allerhand Ar meebesmte jede? Jahr glänzende Ge schäfte. Die sogenannte .Befreiungs' thätigkeit" der Militärärzte beginnt schon bei der Aushmgung der Rekrutirungslisten; denn diejenigen Personen, selche von den Gefahren und Leiden beZ aktiven Militärdienstes in Rußlan) befreit sein wollen,-schicken schon, sobald ihie Namen auf der RekrutirungsUste Sehen, dem betreffenden Militärarzt zum Zeichen ihre? patriotischen Gestn ung em .Aildniß der Kaiserin Katha rina sHundertrubelschein). Ist dann sie Gestellung vorüber und der in Aus ftcht genommene VaterlandSvertheidiger ii dauernd untauglich für den Dienst lm Landheer und in der Marine er llärt, so erhält der Arzt einen zweiten Betrag. Oft treffen sogar die Geste! lungSgflichtigen oder deren Eltern mit Militärärzte ein Uebereinkommen da. hin, dag, falls der junge Mann doch für tauglich befunden wird, das Geld vom Arzte zurückerstattet werden muß. -Die russischen Soldaten werden nicht aur'militärisch einexerzirt. sondern auch von ihren Officieren und Unterofficie ttn religiös und national fanatisirt. Stets wird den Leuten eingeprägt, daß r russische Soldat ein Streiter Christi und das wahre Christenthum nur innerhalb der russischen 'Staatskirche zutreffen ski. In dem vom .russi ichen Moltke-, dem bekannten General Dragomiroff, herausgegebenen Solda ienMemento, das in Hunderttausenden on lZzemplare-.r an die russischen BoU )aten vertheilt ist. findet sich folgende Ltelle, die in der UebcrseMng wörtlich lautet: . Stößt Du unerwartet zuf den Feind, oon er auf Dich zreife ihn ohne zu überlegen' an. laß l)n nicht zur Besinnung kommen. Ein Kaoer Bursche ist Der., welcher zuerst .Hurrah- schreit. Drei stürzen auf Dich zu: den Ersten schieße nieder, den Zweiten erstich, dem Dritten mache mit lern Kolben den Garaus. Den Muthh jen schützt Gott. Nur der wird ge schlagen, der sich fürchtet. Denke nicht, )aß der Sieg mit einem Male erfochten Vird; auch der Feind pflegt standhaft tu sein. Stirb für den rechten lau den. für das Zar Väterchen, für das ieilige Mütterchen Rußland. Wer sein den für seinen Gott und Zaren hm Übt. rettet seine ele... Zum Choleraschutz l)ci der weitverbreitetensBesorgniß, )aß uns die asiatische Cholera diesen Lommer wieder, einen Besuch abstatten könnte. 'sind alle Winke bezüglich etwa! Ker Verhaltungsmaßregeln gegen die ,elbt erwähnenZwerth. Es sei daher zuch von einer diesbezüglichen An regung eine New Yorker ArzteZ Kennt rüg genommen, einer Anregung. on der man wenigstens sagen darf: Lchtden kann sie keinesfalls. Man kann schreibt derselbe in Zeiten vsn Epidemien nicht vorsichtig zenug dei der Benutzung von Eß und Lrinkgefäßen in öffentlichen Localen sein. In besseren Restaurationen wird allerdings f ir prompte und wirksame kkeinigunz des VefchirrS gesorgt werden, obohl dieselbe eine noq sorgfäl .lgere. als gewöhnlich, wird sein müssen, u Anfteckunz unbedingt auZzuschlie b. 5Z:entlich wird aber in Schank irthfchaften Vorsicht geboten sein; denn durch Trink g lös er erfolgt Ueber trsgunz von Bakterien besonders leicht, un daß übliche Ausschwenken dieser Lläser, das oft im Drang der Geschäfte sehr haftig vor sich geht, bietet noch keine zenügene Sicherheit dafür, daß, allen fcllrue Bakterien vom Glas entkernt
sind; a eZ könnten dabei sogar sdlaz? Wieder an das Glas gelangen. Ich habe nun gefunden, daß ti ein höchst einfaches Mittel gibt, sich vor Anstaun i auf diesem Weg zu bewahren. Man braucht dafür weiter nichts zu thun, als stets- vor dem Berühren des Trinkglases sich die beiden Lippen mit zer Zunge anzufeuchten; alZdann ist keine BakterienUedertragung vom MaZ zus möglich. Ich befolge längst diese Regel, nicht blos auZwärtZ, sondern auch am häuslichen Tisch, und bade mich s&on so daran gewöhnt, daß ich :infach nicht mehr anders kann.
Niagara und Industrie. Man schreibt der .Fran'f. Ztg. von technischer Seite: Man hört schon so lange von der Verwerthung der Wasserkräfte des Nia gares alles, so viel von Projekten und so wcnig von wirklichen Thaten,"' daß man sich einer gewissen Verwunderung über die an -den Tag gelegte Zaghaf. tkgteit, eine an den Ämrrikanern sonZ ungewohnte Cri'cheinung. nicht erweh ren kann. Um ne zu verstehen, muj man sich vergegenwärtigen, daß eines, theils die Construction so großer Ma seinen, wie sie bier in Betragt kommen müssen,, noch ziemlich neuen Datums , ist. in Amerika sogar noch weit jünger als in Europa; erst in der legten Zeit haben sie dort, tausendpferdige Dyna -moS zu bauen angefangen, nachdem der alte Kontinent, wie bekannt, längst da i mit vorangegangen war. Zum ersten Male sind übrigens jetzt vom Niagara nähere Einzelheiten über einen wesentlichen Theil der Maschi nenanlage, der sich bereits in AuZfüh . rung befindet, bekannt geworden, näm tich über die Turbinen, welche die den Fällen entzogene Kraft nutzbar machen tollen. Wle man werk. 0t etwa zwel Kilometer oberhalb d .fälle von dem Strom ein breiter 5tunal abgezweigt. aus welchem die Wassermassen durch vierzig Meter tiefe Schächte in einen unteriröischen stark geneigten Kanal 'allen, der sie unterhalb der Fälle dem Strome wieder zuführt; das vorläufig zu verwendende Quantum soll gegen !00 Kubikmeter in der Sekunde, ent sprechend etwa 120.000 Pferdestärken betragen, was nicht ganz vier Prozent oon der gesummten Wassermenge der .Zälle ausmach.n und deren Höhe nur um ungefähr 50 Millimeter verringern vürde. Zum Vergleich sei angefahrt, )aß die AluminiulN'Zndustrie zu Neu zausen am Nheinfall nach ihrer Kon ;esston berechtigt ist, dem Rhein 2ü Kubikmeter in der Sekunde zu eut ehmen, welche bei einer Fallhöhe von Meter 4000 Pferdestärken liesern können. eoe der am Niagara in d.'n ob.'n genannten Schächten aufzustellenden Turbinen soll 5000 Pferdestärken lei ihn! Die Pläne für dieselben stammen zon der Firma Faesch--&: Picarö in Venf, die Ausführung ist einer Ma chinenfadrik in Philadelphia übertra en. Ihre Anordnung ist folgende: Üom oberen Kanal stürzt das Wasser ,urch Meter weite Nähren in eine' Turdinenkammer, von welcher aus es 'ich nach zwei gleichen horizonZalen' !urbinenrädern vertheilt; das eine der elben liegt oberhalb, dS andere unter )old der Kammer. Die inneren Lit räder von 1.6 Meter Durchmesser haben je 'M, Die. äußeren Lau rüder je '62 Zchauseln.. . Die vertikale : Welle der auiräöer macht 2.0 Umdrehungen in xr Minute; sie ist mit über 40 Meter änge bis über den oberen Wasserspie d fortgeführt und besonders dadurch demerkenSwerth, daß .sie oberhalb der Turbinen aus 1 Merer weiten Stahl röhren gebildet ' ist, zwischen welche ziasstve Führungs-apfen von etwa 26 Zentimeter Durchmesser eingefügt sind. Durch diese Konstruktion ist das Ge nicht der Welle bedeutend verringert. )m Ruhezustande ruht eS nicht au?. :inem Spurzapfen, sondern w'rd von :inem Oberzapfen mit entsprechendem ager getragen; während des Laufs lagegen mir die Last durch den Drut )es Wassers auf daZodere Turbinen -ad völlig ausgeglichen, so daß der Tragzapfen, der bei Turbinen am meisten gefährdete Theil, wenig bean frucht wird. Um die Geschwindigkeit gleichmäßig zu machen, trägt die Welle :in zehn'Tormen'schweres, schmiedeiser ieö Schwungrad vn 4.2 Mtr. .Durch nesser; die Regulirung erfolgt mittels ikreiSschützen. die von einem über Tage befindlichen Schwunakuaelreaulatar in ! öcwegung gesetzt werden Man er varrer. von oen z.uroinen einen 'AUtz -ssekt von 80 pCt. zu erhalten. Da die Uedertragung der Energie zusschließlich' durch Elektricität e 'chehen soll, so werden auf die Turbi aenwelleunmittelbarDynamomaschinen aufgesetzt'werden.'.. Es stecht zmar, wie iich von selbst versteht., ziemlich fest, aß primär Wechselstrom von hoher Spannung mit einem Nutzeffekt von äber 90 pCt. erzeugt erden soll.' doch scheint die Entscheidung über das zu zzählende Sgstem im Uebrigen noch aicht getroffen zu sein. 'Wie Professor Forbes, einerder beigezogenen Sach verständigen, mittheilt, sind 5 hierfür richt weniger als 20. verschiedene Pläne :ingereia5t' worden; ob man secundär Wechselstrom oder Gleichstrom vermen sen wird, steht noch dahin, und ebenso annäer ist eZ . im welchem Vreiie' die Energie wird aögegeven werden können. 1 Unter dlesenllmftändcn erscheint es lehr fraglich, ob am 21. Juli, bis zu el tm Zeitpunkte vertrag'gemai die Turbinen aufgestelltsein sollen, auch ) e Dynamos zu? Montage bereit stehen verden, von Leitungen und. allem Wei !eren ganz abgesehen. - .' - Vlanltota als Kornkammer. Ueber die Zukunft" det kanadische Territoriums Manitoba 'schreibt ein, zielleicht nicht ganz unparteiischer Csr cespondent aus Winnipg:-. Nur Wenige im Osten' haben eine Vorstellung von der Großartigkeit ua )em Reichlhum des von thuen kaum mehr zur 'Wett gerechneten Gebietes westlich von Winnipeg. - -Man kann ?on Winnipez 1000 Meilen weit vest llch und nordwestlich über lauter Ebene reiten, ehe Einem Gebirge -in den Weg treten, und der Boden dieser 'Brärte
dringt den schönsten Sommerweizen hervor, drn man irgendwo in der Welt finden kann. Der Weizenbau wird :rst in neuerer Zeit hier ernstlich in Angriff genommen, und'vorzweiJahren wurde bereits eine Ernte von 30 Mil iioneu Bushels erzielt. Ich wage, zu prophezeien, daß diese Ebene in wenigen Zahren die große Getreidekammer der Welt sein wird. Schnee gibt eS hier kvenig: seit vielen Jahren sind in Ma nitoba nicht mehr die Spitzen des Prä ciegraseS unter Schnee begraben gewe sen. Dabei gedeiht auch die Viehzucht aanz erstaunlich. - Wildmcstliche Arenzscencn gibt cö hier nicht, und es ivird kein Ansiedler wegen streitiger Landansprüche um die Ecke gebracht. Unsere meisten Ansiedler kommen von )er änderen Seite des großen WasserZ. doch nimmt auch der Zuzug aus Nach darstaaten von Jahr zu Jahr zu. Im Winter ist es hier zwar tüchtig kalt, aber die Atmosphäre ist trocken, und die Tage sind H:H; trüber Himmel ist hier fast völlig unbekannt.. Wer'S nicht glaubt, soll selber kommen.
hawaiischer V'lkMt'vexgkaude. Alle. Welt beschäftigt '.Ich augenbllck Iich mit den Sandmich-Jnseln, welche von Onkel'Sam verschluckt werben, sollen, und ihren Bewohnern. Streif lichter auf das innere Volksleben dieser Insulaner dürften daher nicht unwill kommen sein. Die Eingeborenen von Hawaii, die Kanälen, gehören zu den abergläubisch sten Menschen der Welt, und in dieser Beziehung ist da Wirten der Missio näre im letzten halben Jahrhundert ohne allen Einfluß geblieben; ob die Kanälen zu irgend einer protestantischen oder katholisch.' oder sonstigen Religion halten, ändert aar nichts an ihren her kömmlichen VolSvorstellungen und dem ungemein weitgehenden Einfluß dersel den auf ihre Handlungen. Und dieser BolkSaberglaube ist gleichmächtig in allen Schichten, von der . entthronten Königin Liliuokalani bis zum unter sten ihrer Unterthanen. Ter verstor bcne, in Amerika so wohlbekannte Kö mg Kalakaua war., trotz seiner vielen Relsen und aller ausländischen Elnflüne. in manchen Dingen, so abergläubisch, wie der unwissendste Neger, im Innern Afrikas. Noch jetzt find die Eingeborenen all gemein fest überzeugt daß Kalakaua auf seinem lekten Besuch in San Iran cisco von einem .ttahuna" oder Zau berdoctor .todtgedelet- wurde, und sie erklären, sie hätten die erste Kunde hie von dadurch erhalten, da der arone ro'he Fisch im Hafen von Honolulu erachten. So ost nämltch irgendwo in der Welt ein Angehöriger des könig lichcn Hauses sterd.n soll, erscheint so geht eine alte ehrwürdige Sage ein Schwärm hellrother Fische im Ha fen von Honolulu und bleibt dort, bis der Tod wirklich eingetreten ist; die betreffende Fischgattung wird ttaia Uluulu genannt. In den letzten 30 Jahren will man besonders starke Be ftätigungen dieses Glauben? erhalten haben; das Ableben einer ganzen Neihe Mitglieder des KönigshsuseS soll auf dieze Weise einen bis drei Tage vorher angetündigt worden sein. "Mit besonderer Vorliebe wird aus das Beispiel von. John Dominis. den verstorbenen Gemahl Liliuokalani, ver wieseu. Von diesem wußte man gar nicht, daß er krank sei, und eS waren gerade Einladungen zu einem im Palast abzuhaltenden StaatSball ergangen, als die unheimlichen rothen Fische sich wieder zeigten. Mehrere Fischer be nachrichtig'en sofort die Königin davon, und in der vollen Ueberzeugung, daß dem Königshause Trauer bevorstehe, wurde der Ball unverzüglich abgesagt, und alle Zeitungen wurden davon de sonders benachrichtigt. Noch in dersel den Nacht starbder Genannte. Die Hauptrolle in dem Aberglauben spielt aber doch das erwähnte Todtbe: ten. . Die Macht hierzu wird jedem ein gebprcneu Zauderdoctor zugeschrieben, und die'e Macht ist eine fast grenzen lose! .Hat ein Eingeborener einen solchen Zauderdoctor öder ttahuna irgendwie beleidigt, so hegt er die größte Ängst. dafür zürn. Tode verürtheilt und sozufagcn .d'nich. Beten hingerichtet zu werden;, um sein Leben zu retten, wen dete er sich schleunigst an einen anderen Zauderdoctor von höherem Rang, als er Betkibsgte.und bittet-um Äbwen dung d.S TodeSflucheS. . ' Der Rang diefer. Herendo.toren .aber richtet sich nach dem Alter, und., je 'älter, einer zu sein b e h a u p t'e t (dennbei den Kanälen gibt es sehr selten urkundliche Nachrichten über die. GeburtSzeit),. desto wedr. Mccht muß er über feine. Mit' men'chen habend . ' ' Man kann sich vorstellen, was Alles aus diesem gefahrlichen Glauben ent stehen .':'nn.- Die -Amerikaner habvn durch ihren maßgebeuden Einfluß aus den Sandwich'Jnseln .auch Gesetze ge gen denKahunaismuS- herbeigeführt, und ein Zauderdoctor. welcher .-als solcher abgefaßt wird-' .erhält demzu zölge - eine lange Haftftrafe auf .)em .Aiff' (dem Geiäugniß in Honolulu.) Aber praktifch hat -dieses Gesetz blut wenig zu bedeuten. Denn falls sich ein Eingeborener bei der Polizei be klagt, das er von einem Kahuna ver folgt werde, hat er sämmtliche College dcS'elben im Jnselreich gegen sich, und seine Tage sind-gezählt! Bor weniger, als einem Jahre gab eS ein bezeichnen des "Beispiel. Ein Eingeborener besaß ein tleincS Landstück am Seegeftade in der Nähe von Honolulu und hatte mit seinem nächsten ?kachbarn, einem alten und daher natürlich sehr .hochstehen' den- Kahuna, bisher in guter Freund schaft gelebt. Vergangenen Sommer nun kaufte d:r i Kahuna einige' junge Schyejne, welche im Garten des Ersteren viel. Un, heil anrichteten.. Bisher war nie eine Einfriedigung zwischen den beiden Be sitzthümen gewesen, jetzt aber fand es der Geschädigte angemessen, eine solche u er.ichten. Der. Kahuna war zur Zeit abwesend gewesen; als -er zurück kam gerieth er in-großen Zorn und verkünd.'te feinem Nachbarn, daß ei ihn todtdeten werde, wenn er nicht die Einfriedigung fy'ort niederreiße. Der.Act des TVdtbetenS hat sch?n n sich' etwas Schauerliches. . Denn. her Zauberdoct 'deaibt stch esSknilö' ts
vle Wohnung des Opfers. HSlt fich dsrt oft eine ganze Nacht auf und stößt lmmer wieder die gräßlichsten Jluchgebete aus. 5m vorliegenden Fall blieb der Bedrohte lrotzdem hartnäckig: denn ein weißer Missionär hatte ihm gesagt, daß es n'.chts mit dem Todtbeten sei. Eine Woche lang blieb er standhast; dann aber gewann sein alter Aberg'aube die Oberhand und er ging zum Zauderdoctor und erbot sich, den Zai.n sogleich niecerzu reißen. Jetzt aber weigerte sich der Kahuna, den Fluch wegzunehmen, wenn der arme. Mann ihm nicht sein Grundstück schenke (das Einzige, was er in der Welt hatte), und. wirklich fügte sich dieser! ' Die Königin Liliuokalani soll auch einen der KahnnaS vorher um Rath gefragt haben, als sie vor Kurzem dem Volt eine neue Veriasiuna aeben wollte, in Dom Anlande. F ü r 18,000 I r r e a l l e i n h at Sie Stadt New Dort zu sorgen. , Die diesjährige Rei'Sernti in den Südstaaten wird auf 225,000, 000 Pfund geschätzt. . . Nicht weniger, als 1800 Md. chen bestanden im verflossenen Jahr an der Bostoner Kochschule die . Prü jung. ' ; : Nur 875,700,800 Gallone,
Wasser lieferte im Jähre 1891 ein arte, i sischer Brunnen in Huron, S. D Du Menge würde einem Gewtcht- von 4, 000,ö00 Tonnen gleichkommen. Themis, die Göttin derGe. rechtigkeit. ist blind dargestellt, dami! sie das Unrecht nicht sehen muß, .dat man in ihren sogenannten Tempel, verübt. DieneuesteMode sind Da menhüte aus Aluminium. Welch, Perspective! Die unmodern gemorde nen Hüte wandern des Umschmelzeni wegen einfach ins ' .alte Aluminium anstatt in die Rumpelkammer. . . An Selbstmordmanie sche'uu in Wilseuville, N. Z),. die Familie der , Frau Wood zu leiden, welche letzter sich kürzlich erhängte, nachdem vor eini gen Monaten erst ihr Bruder sich er tränkt und ein Neffe ihrerseits sich eben falls ausgeknüpft hatte. Ein alter todt k ranker'Far mer ließ duch einen Notar seinen letzten Willen niederschreiben. Meiner Frau so bestimmte er in erster Linie .vermache ich 1000 Dollars Renten..Und was soll geschehen, wenn sie bei ihrer Jugend sich wieder verbeirathet?" fragte der Beamte. Dann so sie 2000 Dollars erhalten.- Wie, das Doppe'tei- .Allerdings, bei Mann, welcher sich entschließt, meint Frau zu heirathm. soll sich dadurch jüi feinen Muth belohnt finden.- . Das. Generalpostamt in Wafh ngton hat in einem Rundfchrei, den die Postmeister des Landes daraus aufmerksam gemacht, daß. nach .dei internationalen- Postbestimmungen d' Briefmarken auf die Vorderseite solcher Postkarten, welche aus dem Auslande kommen oder dorthin bestimmt sind, ge klebt werden müssen, damit sie die Leser lichkeit der auf die Rückseite geschriebn nen Mittheilungen nicht beeinträchti. gen. Zugleich h-rben die. Postmeister die Anweisung erhalten, geeignete Maß' nahmen zur Durchsührung dieser Vor fchrift zu treffen. . . Staats st atiftik er Stocken, ström, von Minnesota hat eine, die letz ten zehn .Jahre . umfassende . Statistik bezüglich Naiuralisiruugen, .Eheschlie ßungen und. Scheidunzen im Staate angefertigt. Derselben find folgende .Daten entnommen: Naturalisirt wur den in den letzten zehn Jahren 34,325 Slandinavier, 29,471 Teutsche.' Böh. men und Po:'en. 10,60 Engländer und Schotten, 5', 140 Jrländer und l.509 Vertreter andererNationalitäten. Zu derselben Zcit wurden-103,566 Ehen geschlossen und' 5.231 Scheidun gen 'vollzogen. ' Von den Ehen ent fallen für daö Jahr 1892 auf Ramsez Eounty l4!5, von' den Scheidungen 81;' H:nn.'pin ist mit 2025, .bezüglich 34, St. Lou.S Eounty mit 474 bt züglich .23 Eheschließungen und . bezw. Sche.bun'gen vertreten., . . Auf den Antrag . des .Äec torS der St. Marlen-ttirche in Plain 'sield in New Jersey, Pfarrer Smythe, hat per Bischof Wigge? von New Jer se? den HilfSgeistllchen Rev. Eushing. welcher seit vier Monaten an der Kirche angestellt war.' seincS Amtes enthoben. Bor mehreren Wochen nahmen zu der Kirchengemeinde gehörige. junge Leute an einer Gesellschaft in. dem' Lyceum Gebäude - theil. - Obwohl Rundtänze verbotcn'warey begannen dennoch meh rere tanzlustige Paare einen Walzer zu tanzen, abee Eu hin hielt sie-an und tadelte sie vor der g?n)rn Gesellschaft in nicht nur herben.. jondern sogar beleidi genden Worten. Darüber entstand innerhalb der Gemeinde jo große Unzu fricdenheit. daß - der Psarrer Smathe nicht umhin konnte, bei dem Aischsje EuzhingS Abberusung zu beantragen. Bei aufmer.ksamer Betrach tung der in den Schaukasten der Photo. graphen ausgehängten. Bilder. . wird man die Beobachtung machen. 5aß die weitaus größte Zahl, der Portraits die linke Seite des Gesichts zeigen. Und das ist nicht etwa ein Zufall; der kun dige Photograph hat feinen Grund, diese Position zu bevorzugen, denn in der großen Mehrzahl der Fälle ist die linke Seite .des menschlichen Gesichts die schönere Seite, und auf die Schön heit wird' ja doch naturgemäß bei der Photographie der Hauptmerth gelegt. Will man dagegen das Wefen.und den Charakter einer Person ftudiren oder zur Geltung bringen, dann verdient die rechte Seite den Vorzug, die häß. liche Seite, wie Porträtmaler, und Pho tographen wohl auch sagen. Die Li Nien sind' dort schärfer und härter, die Unregelmäßigkeiten der GesichtSbildung sind 'da viel deutlicher ausgeprägt. Auf der linken Seite ist alles mehr ge. glättet und ausgeglichen, dak mensch, liche Anttitz' erscheint auf der linken Seite sozusagen in bestem Licht. Will man einen Menschen genau kennen ler nen und das gilt nicht blos vom Manne, sondern auch.vön der Frau so betrachte und studire seine rechte (!efta)tsfeite. Da ist Verstellung . uns Heuchelei viel schwerer,' uyd eS müßte
jemand zazon en grofter yaujpMer sein, UM den auf drr rechten Seite seines Antlitzes stets ausgeprägten wahren Eharalterausdruck ganz zu ver bergen. Einer der angesehensten Deutschen von Eolumdia in Missouri
war vordem der alte EaSpar Heinder ger. Als er vor zehn Jahren zur letz ten Rüde einging, hinterließ er jedem seiner Kinder, zwei Töchtern und einem Soane, 8l0.0)0. Der Sohn, welcher in Deutschland eine gründliche Ausbil dung aus der Universität erhalten hatte und' ein umfangreiches Wissen besaß, begann nach dem Tode seines Va!erS sem Erbtheil in unsinniger Weise zu verschleudern. Er stellte sich einen Ne ger in Livrce an, dem er $5 per Tag bezahlte, und dieser hatte.weiter nichts zu thun, als. den verschiedenen jungen Damen von HcinbergerS Bekanntschaft taglich einen Wetterbericht - zu bringen, in jev.-n schloß Heinderger eine Fünf od;r Zehn.Dollar-Bill ein. Vorstel lungen seiner Geschwister fruchteten nicht?.' Diese sagten sich von Caspar los, und auf einmal war dieser ganz verarmt Er wanderte zu Fuß; nach Denver. Col., wo seine Schwestern wohnten, . aber diee' wiese, ihm bie Thüre-' Dann wanderte der Jüngling nach san Fran iSco. Im Laufe von neun Jahren hat er den ganzen Conti ncnt viermal in allen Richtungen durchkreuzt. Vor einigen Wochen er schien er plötzlich wieder in Columbia, um gleich darauf wieder zu versch vin o?n. Neulich fand man vor jener Stadt Heindergers Leiche un einer ein samen St.lle. wä er augenscheinlich entkräftet hingefallen und erfroren wir. iin VB Auslande. Ein peinlicher Eonflie ans der Coulissenwelt erregt in Wiei großes Aufseben. Zwischen dem Hof opernsänger Sommer und dem Kanz lei'Director der General ' Intendanz. Regierungsrath Dr. Wlassack herrscht schon seit längerer Zeit persönliche Feindschaft. Vor einigen Tagen soll nun Sommer, als er in die Kanzlei des DirectorS Zahn trat und dort Dr. Wlassack. erblickte. , gegen denselben sofort thätlich vorgegangen sein. Som mer befand sich schon seit etlichen Tagen in einem Zustande großer Erregtheit, so daß er aus dem Grunde, weil er Drohungen auSftieß und einen Revol ver bei sich trug, verhaftet wurde. - ii ,jt ernt .rr.j r . vommer yalle r.aimicy uianaa ausge lauert. Letzterer nahm auf der Straße polizeiliche Hilfe in Anspruch, Sommer warde verhaftet, und, nachdem ihm auf der Polizei ein fcharfgeladener Revolver abgenommen worden, entlassen. Es scheint, daß Wlassack seitdem auf einen Zusammenstoß mit Sommer vorbereitet war. der thatsächlich, sobald er Wlassack erblickte, nach einem Sessel griff und mit demselben auf. den von ihm Bedrohten loSging. . Dr. Wlassack wehrte den Angriff ad. worauf es zu einem Kampfe zwischen Beiden kam. Beamte, Diener und herbeigeeilte Fen erwehrmSnner hatten Mühe, die Käm pfenden zu " trennen. Herr Sommer trug Verletzungen am Kopfe davon unk .wurde in einem Fiaker zu einem Arzte gebracht. Dieser legte dem Künstler einen Verband an und ließ ihn in seine Wohnung tranSportiren, wo der Ber letzte zu Bett gebracht wurde.- Sein Zustand soll zu Bedenken Anlaß geben, er hat fünf tiefe Wunden im Kops, außerdem wird eine Gehirnerschütte rung befürchtet. In einem Anfalle von religiösem Wahnsinn hat in Berlin die Bäckerfrau Elise. Bohndorf. die. bei ihrem Ehemanne, Lindenstraße 17, wohn'e. ihren zehn Jahre alten Sohn HanS in feinem Bette erdrosselt. ' Seit einiger Zeit zeigte, so berichtet die Post-, Frau Bohndorf ein sehr erreg teS Wesen und ein hinzugezogener Arzt erklärte sie für hochgradig nervös. Während die Eheleute ein Hinterzim mer als Schlafraum benutzten., schlief Hans Bohndorf in einem an den Lad' stoßenden Vorderzimmer. In der letz ten Nacht um 1 Uhr verließ der Bäcker meister sein Bett und begab, sich seiner Gewohnheit gemäß in die im Keller be legene Bäckstube. Als er gegen S Uhr in seine. Schlasftube' zurückkehrte, . stand die Frau vor ihrem Bette in nothdörf tiger Bekleidung und erzählte ihm. mit unheimlich blitzenden Augen: .Die bösen Geister waren hier, sie haben mir eS eingegeben, und ich habe die That auch vollbracht." -Bestürzt eilte Bohn darf in das Zimmer des. Knaben. ? Er fand ihn als Leiche in seinem Bette liegend: mittelst eiueS ledernen. Leibrre menS hatte' die Mutter ihm den HalS zugeschnürt. Iran Bohndorf, die mit an das Bett ihres Kindes getreten war blieb völlig ruhig. Ein Arzt und -das 35. Polizeirevier wurden alsbald be nachrichtigt. Der Erstere' konnte nur noch . den . Tod deS Kindes feststelle '. Die Irrsinnige, die sich übe? die- Leiche des Kindes, warf., fle küßte Und die Worte:, -Adrni, mein HanS- ausrief, wurde auf Grund eines Gutachtens des SanitätsrathS Dr. Lemitt der Jrrenab theilung der Eharite zugeführt. Wenn man spetulirt - unter dieser Spitzmarke erzählt die in Wien erscheinende .Oestr. Volksztg folgendes Gefchichtchen : In wissendes Kreisen der -Wiener Residenz" spricht man von einem unserer vornehmsten Sänger, der iu diesen Tagen zugleich auch ein Held der .'Getreidebörse gej worden. Ter betreffende Künstler, de nichts. Menschliches fremd .ist. und 'bei sich durch eine ungewöhnliche Vielseitigj seit hervorthut, wollte durchaus eir noch größeres Glück machen, als er btt reit, in seiner königlich, man darf jchoi sagen, kai.erlich bezahlten Kehle besitzt' Er meinte zu diesem Behufe an del Börse spielen zu sollen und er whlti pnter den beiden vorhandenen so noth wendigen Uebeln das angeblich kleineres d. ,h. er' spielte an der Getreidebörse. Der Sänger soll, so wird versichert yinen großen Schluß in Mehl gemacht haben nd daraus wurde für ihn eiq recht trübselige, Mehlodrana Denn er rerlor Ui .selbigem LOchlul picht wei'er' als 60.000 Ouldenl Nun kann, aber ' ein noch ss"reics dotirter Künstler nicht so mit einet Hand' 60.000 fl.' hinlegen, wie da C3 d CrtU:i:ri CchulciaWr iß.
wenn man verk.yrt lpeknllrt und ver loren hat. Ter in die.Klemme gere th.'ne Sänger wendete sich also an jenl hohe Instanz, die allein helfen könnte, wenn sie wollte. Er suchte um de Monstrevorschuß von 70.000 fl. an.
de:ten.ilgung er u der Welle propo nirte daß er seinen Vertrag, der ihn an das bochmögende Institut bis '1894 verpflichtet, aus weitere zehn Jahre zu verlängern sich bereit, erklärte und- iu jedem dieser zehn kommenden Vertrags jähre wolle er sich 10,000 fl. des Vor schusseS in Abrechnung bringen lassen. Die Sache würde nun so weit rech. nungT mäßig klar. sein ; aber -die an gegangene höhere Instanz will das G fchäft nicht machen. Das kann a I eine unerquickliche Situation für de sonst jo vortrefflichen Künstler werden ; wo soll er das viele ..Mehl" hernehmen, um die schlimmen Folgen seiner vn fehlten Me)lspttulation aus der Weft ZU schaffen ? Aus der Pro v. Branden. b u r g wird folgendes berichtet : Der Mitschuldige des CheckfälscherZ Lew, der bei der Dresdener Bank !in Berlin 0000 Mark auf .ein Formula, der Firma BehrenS & Baumann er hob, ist in der . Person des EomuiiS Siegfried Grünthal in Pilsen verkästet morden und wird nach Berlin überführt werden.' Im Besitze Grünthals befan den sich erhebliche. Geldmittel, welche el wahrscheinlich machen daß der Eoüp bei der Dresd ner Baut nicht der ein zige Streich ist, welchen die Complicen aäsgesübrt haben. Ter Kassirer der Spindler'schen Kranlenkasse, in Spind lerSfeld, Georg Bodlcck ist flüchtig ge. worden. Die Untersuchung hat erge ben, daß die Krankenkasse e.nen Fehl betraa von 4700 Mark auswöist,dit Lodleck unterschlagen hat. Ein ie. sch:chtlla merkwürdiges Gebäude, daß alte Gasthaus .Zum goldenen' Huschan der Friedrichshägener Straße in Köp..nick ist vollständig niedergebrannt. DaS Wirthshaus diente einst dem. .Rit.' ter von Otterstedt aus Süengrund. dem jetzigen AdlerSdorf. alS'Slelldlch. cin mit seinen Spießgesellen zu dez vereitelten Anschlage, den jungen Kur für sten Joachim I. von Brandenburg bei Gelegenheit einer Jagd zu - üher. fallen. Otterstedt hatte an die schlaf zimmerthür Joachim'S im. Köpenicker Schlosse die bekannte Warnung heften lassen: .Jochimken, Jochimken, höbe Di). wo wi Da krigen. do chängen wi Dy.- , : Aus S ch l e s i e n wird berichtet: In Areslau: Dr. EraS, Syndikus der Handelskammer; Geh. RegterungS ratb Martins, früher Direktor der hie sigen ReichSbank'Hauptstelle; früherer Rittergutsbesitzer Hermann Hertzoj: ffanzleirath a. D. Franz Koschek; Frau VrovinzialsecretSr Anna Auer. geb. Helmreich :EisenbabnSecretär Wilhelm Wolf; Brauereibesitzer Wilhelm Zeisig: Dechant Konetznu. sursterzbischoflicher Consistoriath: früherer Rittergutspach ter Albert Rogalla von Bierstern: Mau. rermeister Josef Ertel: vcrw.. Fra Berggeschmorene E. Rohlandgeb.-Da oid; Premierlieutenant a. D. Louii Metzke. Von den Unterschlagungen, welche der frühere Beigeordnete und ffämmerer Flei'chmann. in Beuthend. 0. bei der Sparlasse qemacht, sind jetzt sechs verschiedene Fälle bekannt in der Gesammthöhe von 20,500 Mark. .ES muß jedoch bekürchtet werden, daß noch weitere Fälle sich herausstellen werden. Jn Wittau wurde durch bereits voa dieser Krankheit angesteckte Personen, welche . den .'Tod von Dlphtherltislran 'en auf dem Standesamt, anmeldeten. der Kranlheitsstoff auf den Standes beamten. WirthschaftSinspector Am menhaus,. nnd von diesem wieder auf seine Kinder übertragen.' Innerhalb acht Tagen sind zei Kinder, ein Knabe von neun und ein Madchen -von zehn Jahren, sowie der Vater der Krankheit :rlegen. . 'in i ... Ctecrschaump seife lange deutsche yfeifen, Clgarrenjpitzen ete. bei Wm. ttaqo, No. 199 t)t Wasbinc ton lr. ww:i'$ ' ttt,l i&aV) einer T.chaMekeGntr' 5 iT.it tlmt g:schi?.kNsen nd anflosi HKLei ? , filfcMAM 7 UcEUllAMS PII--L9 sind e'a wunderbarst Mittel e,en OagM ,azte. . MiarSne. t - t ' Wp, A ClSmtrmA M .a.üAk ) erftopf vnOt ttantt 1 i Leber tc; 5 anch all sehr ro irksam nvö beilttd btii ! Jremenlelde desund. k 'Vei allen porteter. L5. dieUchachttl. j " T ' . mm X WMWMM ' Wnrt TithMi 3 UAIOI . A - FRED. KLEIS' - Neue Miriyschaft löt Süd Nev Jersey Strabe. . : Jeden Tag gut Lunch, frisches Bin, gute Oeine, Liquöre und Cigarren ; Alles A No. 1. ' Jetzt jft uch bie Sartenwirthfchast eröffnet und t tetet n smnrabende Itn Besucher tt AU entzme rühkl Plätzch. Freunde nd svekannte find etngelad, dort spreche. . ; ' . Fred. Klei. Umaezogcn. ,,6r .ift hier un hier zu bleib:. Die zunehmende Vrari M Dr, .Satter, otS Augen dno Obre Ärztes, zvang ihn, nach gvdgerrn RSumitchkette untzuzuun. ijr wie thtte debalb die Smlichk,un im zweiten p.ock de .Jro Lloct-, - . . , ,Il)5 W. cJikfhwgtxa Qtr., nächst z 0wentrril 5M, f3r Ins Safire, w er aulaezetchvere Otftee ingericktet ist ix die OehcndliniB Uce , Ohr. und s-tlj ad die Snfertlkung von Urtllen. künf.ltrn V: ge nd die erabefteauna 60 Cttelr-, wi fei Oporalion tr ttnttintii? itj , zxl ,orn;mrn, pi ure'ie fit Cj f . 'r. UausUI fiü teid ttsrrr- f - -
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, In jeder ölnficht zusriedea. S a X 0 1 1 1 e tt, Ist. ?)., 8. Mär, 1891. Ich war ruhelo. konnte Nacht lcht jchwien. tu Tag lühUe ei Stovt schwer, ich war schwach, nervö nd immer müde. Pastor Snig'I Nervkn Stärker cai mir erqutckendkn Schlaf, stärkt mein Tuzvta vnt fttllte ich t tkder Hinsicht zufrtede. Fr. E. Lexsch. 5 vellesonte. Va..7. O5t.1I. Heinrich Darne. der Jung von dem ich schrieb das er St. VeitIan, hab, hat ine Flasche ..Paste. Ikönig' ernStarkr" gknommen und ist vollst! big hergestellt und besucht letjt die Schule. Ich eracht e meine Pflicht Ihnen dies ttax i berichten mit herz uquauani., - rzr.J. R. qutte. vl,msield.. y.. 2i. Cft. 1891. Seit ehr all einem Äabr verbrachl, ich nur schlaLos? Nachie, da erwhr ich von .Pastor tlg' VtervenStärker", gebraucht denselben nd hatt den gewünschte Erfolg damit. Ich empfehle dies V!dtji allen er wlcidttd. firftn ö. tt anbn. tiL roerthvollki Such f2r ervenlcidend und ein Prct.Flasch gesandt, im erhalle auch d Mediztn msonfl. Tüse Medizm wurde seit dem Jahre 1873 von den HoiKw. Pastor Kdnii in KortWavn. nh.. ibrtnd jetzt unier seiner Anweisung vo der KOENIG MEDICINE CO.. 238 Handolh St CIIICACO, I1X. . ÄÄ el jnpetttttttn ru bahrn ffi 91.00 tt ftUifit, laschen sürtzS.OO, 0tofii.75, C fisfOAO-- ' I Jadianapoli tu bett Imtfificn pothcku cn g. Will. anÄer. 54 West WaMngtvr Ltr. und Ecke Süd Sa Str. und Lwcoln Lak TfcT u xt a-u tJU'-km- asjLuyj-LT9 Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Mtchtgav etras, (je lüianaajniett venue.l Täglich von 4 Uhr. Tonntag ausgenommen Dr. C. N. Schaefer, jörzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nhe Morris Str. Sorechstunden : 7:)-9 Uhr Morgen5. 1 Z Uhr aazmtuag, j:wv uyr veov. Telephon 282. Dr. Wagner, O.siee: Zlo. 60 iSsl Shio Bit. Office tunben : 10 Uhr orittag. Njr achmUtaa. . , ohnng r Qßt Vroadwnv nb vwesl Llve. Telephon . Dr. ADOLPH BLITZ, Deutscher Arzt. Spezialität, Augen, Ohren, Nase und Hatt krankheiten. Office : No. Odd Fellowß Halle. Ecke Washington und Pennsylv. Str. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: . 3S7 Süd Delaware Straße. ' OfftceSruden: S ö Uhr vorm.; 1 - S Uh, Rachm.: f S Udr dend. Telephon 1140. C. Gepts. - Deutscher Zahn- Aizt, Ro. 8 Nord Pennsylvania Str.' a I wird us Wunsch angemandr J3D23?m CK-üa, x ' No. 23 Virginia Avenue. , Lvrechstunde : 1011 Uhr Vormtttag5, I i Nachmittag und 7 dend. Vounrag von 9 Uhr achmittaga. Tutt'sNllM - - , ' kuriren Verstopfung. n s sdklt in ttivtrttn,f9Utt Jederman U vierundzwanziz tuudr eelmaiig SnUttrunge h zdcn. De, ans gewohnheitsnVzcr Verstapfnng ' entstehenden -körperlichen toi ßeis'.iLk . ttebetttind find b viel, nd erndl'e. F QtilunQ dieser Zt-.di4pisea hebe Stt ZöeDnPillea in beispiUs Po, . larltit ! t:l . - IUH . ! llj)VH zuckert . werden überall vtvlimfU Dr. PFAFF, Ofsice: 13 Nord. Pennsylvania Str. OfftceLtvden ,oa 54 Ubr Nachm. o. 425 Madison Avenue. 'j Dtunden von 1011 Uhr Varm. Wohanng: l5N.labam str. .SieÄermonrftr. ..levbon' t -"Ncexv'S. . i W,hnuvg 2. Ferd. Q. Müller, (achfvlger von e.cge Möller.) AKoMöke.V. Die Unserigna vo Rezepte eschteut t . ,nvrlSsflger. sachderftöndtgerOZetse. Sübveft -s & e d e x ' l Ost Wasblngton und Ost Otr. Telephon S70. Die Duthle Daggett Tool Manusacturlng Cornp'ny lle Xrten seine Werkzeuge . seine vkaschinerie Elektrische vkaschtnerie gemacht nd repartrt. . 192 & 1Ö5 Süd Meridian Straße. Besonder Aufmerksamkeit auf Härtung v vteralle.' ' Telephoi70. - . . Dtble. PrKs. W. H. Daggett, Sekr. . chatzm. Capital Maclilne -Works, Loi Soß. SigenthLmer. Kabrtkante von Werkzeuge.nd spezielle ,d rVertmental'Maschtnerte.' -- Vressen nnd Stempel eine Spezialität. Ns. 55 Süö Alabama Straße.,Keine Heilung 1 Keine Bezahlung 5 Crty-crcztit curtd br Cr. rzrlzcT onj'rniautj' bj ft zzvr tr.provcd tni c- J. Cr A . : h CJ 5 ri v Göiclanccn .C'.Jst tcn.Cr. C-:!;7 tr.rztt - " " ' i : ' s 0 - .r' - r - - - J , iiOrT'":.:: c ' r rrt Vc:.-: r j.t, ';r.:--r-:k-T . - -
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