Indiana Tribüne, Volume 16, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1893 — Page 1

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OfsiZieller Bericht

der Indianapolis, den

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S Dezember 1893. $2,167,53149 Frenzel, Präsident. Frenzel, Kassier. F. Frcnzcl, Assistent. Ediwrielles. Die in Stuttgart erscheinende Neue Zeit" ist eine ausschließlich der Besprechung sozialer und wirthschaftlicher Fragen gewidmete Zeitschrist und leistet auf diesem Gebiete anerkannt daS Beste, was in Deutschland geleistet wird. Anläßlich der Brüffeler Münz konferenz und der wieder auftauchenden Forderung der Agrarier nach Ein führung der Doppelwakrung bringt diese Zeitschrift einen längeren Artikel über die Währunzsfrage, von sachkundiger Feder geschrieben, und wir freuen un5, darin die von unZ wieder ausgesprochenen Ansichten bestätigt zu finden. ' Wir führen bicr an, waS dh' Neue Zeit" über die Währungsfrage in Bezug auf die Arbeiter sagt ; Die Ueberfüllung oder Knappheit d:s Geldmarktes hat heute mit der Verbreiterung oder Schmälerunz der NetallbasiS deö Verkehrs etwa ebensoviel zu thun, wie die periodische Ueberfüllung oder Knappheit des A'beitSMarktes mit der Beschleunigung oder Berlangsamung der BevölkerungSbe wegunz. Auch die Waarcnzirkulation kommt mit immer geringeren Metall massen auS ; mit derselben Metallmenge treibt man eine im:n:r größere Waarenmasse um, ohne daß irgendwie ein5 Steigerung deS GeldivertheS ein getreten wäre. . Die ELvansiiin deS ZeichengeldeZ, die ganz andere Umlaufsgeschwindigkeit, die Ausdehnung )eZ Kredits, die immer wachsende AuSlleichung der Zlhlunzen durch bloße ll")rechnunz, die immer größere Vol le.idunz der Anstalten und Methoden der ZahlungsauSglcichung- daS alles hat unS von dem Zufluß oder Adsiaß SiS Währungsmetalls ähnlich uaab h ingig gemacht, wie das Kapital in der Ausdehnung der Produktion unab Nngig von dem Bevölkerungszuwachs ist. Der knappe Zufluß neuen GoldeS i den Münzstätten hat sicherlich nichts mit der seit zwanzig Jahren erfolgten Preissenkung der Waaren zu thun; und daß die Bewegungen deS ZinsfußeS und d:S Geldmarktes viel mehr Wirkungen wie schöpferische Ursachen der allgemeinen ProduktionSbewegung sind, davon erleben wir eben wieder den dmkbük eindruckSvollkien Beweis. An--lazesuchendeS Leihkapital haben wir überall im vollsten Ueberflusse, wenn nch nur sicher rentirende Anlagen dafür linden wollten; der Zinsfuß steht beispiellos niedrig, aber ebenso beispiellos gering ist die Lust, Geld zu produktiven Unternehmungen zu leihen. Wobleibt da die belebende Wunderwirkung deS Geldüberflusses.? Und wo bleibt die Erfüllung der Kassandrarufe über die Unerschwinglichkeit deS Zinsfußes im Gefolge der Goldknappheit ? Sollten die Arbeiter aber wirklich nur zu wählen haben zwischen einem steigenden und einem sinkenden Geldwerth, auf welcher Seite müßten sie stehen? Der sinkende Geldwerth bedeutet eine nochmalige künstliche Weckung der Lebensgeister der abster benden verschuldeten Kleinbetriebe wir haben allen Grund, daS Gegentheil davon zu wünschen, nicht Hemmung, sondern Beschleunigung deS Ueber gangeS von Grund und Boden in kapi talkräftige Hände. Die Geldentwerthung bedeutet Steigerung aller Preise die Arbeiter hätten sich vor nicht? mrhr zu hüten. Denn bei allen

Zoll- und VerbrauchSsteuer-Erhöhun-gen haben sie e5 am eigenen Leibe gespürt, daß der Lohn nur mühsam einer

Vertheuerung deS Lebensunterhaltes nachrückt, daß dann meistens die Zeiten, die sonst zu einer Lohnerhöhung geführt hätten, nur noch dazu ausreichen, den allgemeinen PreiSaufschlag wieder einzuholen, so dast.die, sonst eingetretene wirkliche Lohnerhöhung auf eine nur nominelle reduzirt wird. Sinken die Preise der in den Lebensunterhalt deS Arbeiters eingehenden Waaren, so sinkt umgekehrt der Lohn nicht ebenso leicht und rasch. DaS Sinken deö SeldwertheS hat daher die Tendenz, die Lebenshaltung der Arbeiter herabzudrücken daS Steigen deS GeldwertheS rückt die Möglichkeit einer Erhöhung der Sebenshaltung der Arbeiter näher wie sonst. Wir wissen auch, wie .der fortdauernde Fall im Werthe der edlen Metalle im Beginn der kapitalistischen Epoche die Arbeiter furchtbar geschädigt hat. Heute stehen diese freilich gegen die Wiederkehr einer solchen Gefahr ganz anderS gerüstet da. Aber die Gefahr selber heraufbeschwören zu helfen, dazu sind sie doch nicht übermüthig und leichtfertig genug. Soweit sie als Klasse ein Interesse an der Währungsfrage haben, wird man sie nur auf der Seite der Goldwährirng finden. Drahtnachrichten Inland. . Qetreraussichtev. Für Jndiana : Kältere?, hübscheö Wetter heute und morgen. Kongreß. . Washington, D.E., 27. Febr. Der'Pensions-Etat ist heute vom Senat ohne irgend welche Amendements passirt worden. Der hierfür auögeworfeneBetrag beläuft sich auf $165,i 0)0,000 und eS nimmt anderthalb Millionen mehr, um die Untersuch-unzS-Aerzte, ElerkS, PensionS-Agen-ten etc. zu bezahlen. Sen. Gorman sprach über die ungeheure Hohe, welche die Pensionszahlungen jetzt schon erreicht hätten und er versicherte, daß schon im nächsten Zahre ZZ00,000,000 für. Pensionen appropriirt wcrden müßten, wenn nicht eine Aenderung in den PensionSzefetzen geschafft werde. In der folgenden Debatte wurde geltend gemacht, daß an Pensionen nicht viel gespart werden könne, eZ se'r denn, daß die diesbezüglichen Gesetz: abzeändert würden, und daß daS letztere ganz unwahrscheinlich sei. Jm HauS ging eS heute wieder ziemlich lebhast her und die Mitglieder schienen alle in großer Eile mit ihren LieblinzZbillS zu sein, die sie alle zuerst passirt haben wollten. Die Folge war, daß eS mitunter zu einem recht artigen Tumult kam. Der Indianer - Etat wurde zuerst unter Aufhebung der Regeln passirt. Repr. HglmZN beantragt? .dann' unte? Aufhebung der Regeln die sämmtlichen TenatS-AmendementS zum Civil-Etat zu verwerfen, tu 3 zerman lqe Bands - Amendement eingeschlossen. Nachdem daS letztere Amendement eine Zeit lang debattirt worden war, wurde dem Antrage Holman's gema? entschieden. Der Antrag, die Ear.Kupp.ler-Bill aufzunehmen und den Senat-Amende-mentS zuzustimmen, wurde darauf mit 1.84 gegen 85 Stimmen angenommen. , , I o h n W. M a cka y'ö B e f i n d e n. Sangranciöco, Eal.,'27. Feb. Das Besinden 3ohn W. Mackay'S fährt fort sich stetig' zu bessern. Der Patient kann bereits in einem Lehnstuhl aufsitzen. . . WeSley (5. Rippey, der alte Mann, welcher Herrn Mac5ay die Wuude beigebracht hat, wird indessen immer schwächer und seine Auflösung wird bald erfolgend Er sagte heute, eS thue.ihm leid, daß ihm sein Attentat nicht besser geglückt sei. Er sagte: Ich bin ein alter Mann, 73 Jahre alt, und ich wußte ganz genau waS ich that, als ich jenen Schuß abfeuerte. Zu einer Zeit hatte ich ein Vermögen" von' $22,000, aber eine Kombination, Fair, Flood und Mackay, war die Ursache, daß ich alleS verlor, nachdem ich mein Vermögen in Aktien 'angelegt hatte. Dieser Verlust hat mein ganzes Leben geändert. - Anstatt des hossaungövollen, energischen Mannes, der ich einst

war, wurde .ich ein griesgrämiger Mensch, ich mied die Gesellschaft meiner Mitmenschen und wurde schließlich einer der miserablen Bewohner von Pauper Allcy. Ich mag Unrecht haben,

aber ich denke, alle so reichen Men schen wie Mackay sollten gtödtet wer den." ... - - - Später, nachdem, er W ton. einem Hustenanfall erholt' hatte, forach-er.?on seinen zwei Söhnen in Cincinnati und er drückte sein Bedauern darüber auS, daß er diesen mit seiner That Schande bereitet habe. Ausland. Die Noth detBaumrooUen' f p i n n e r. London, 27. Februar. 2n Folge deS andauernden Ausstände? derBaum wollenspinner herrscht hier die größte Noth. .Die.Ziblder Arbeitslosen in Oldhzm allein beläuft sich auf 34,000 Personen. Tausende davon haben we der Nahrungsmittel noch Heizmaterial, da nur die zur Union Gehörigen Unter stühunz erhalten. Seil dem amerikani schen Bürgerkrieg, ln'welchem Tausende außer Arbeit, waren, da es an Baumwolle fehlte, um die Fabriken m Betrieb zu erhalten, hat Oldham kein solches Elend mehr gesehen wie jeht. Ox Eine anarchistische Bombenf a b r i k. Rom, 27. Februar. Die Polizei überraschte heute 26 Anarchisten, weicht in einem Hause nahe der Stadtgrenzr mit der Herstellung von Bomben be schäftigt waren. 'Sie wurden sämmt lich verhaftet und eine große Quantität Explosivstoffe beschlagnahmt. Die Polizei glaubt jetzt endlich die Personeu entdeckt zu haben, welche für die zahlreichen Dynamitattentate im dergangcnen Jahre verantwortlich sind. Die Legislatur. . Wenn der Gouvernör keine Extrasitzung beruft, dann können die Herren Gesetzgeber am Ende der Woche ihre Staatöweiöheit einpacken und für künstige gelegentliche Verwendung ausbewahren. Die NaturgaScompagnieen sind abgeblitzt. Ihre Bill ist nicht passirt worden, die ganze Angelegenheit wurde vielmehr aus den Tisch gelegt. Zwar gab eS deshalb etwaS heftige Debatten, aber, in den nächsten. zwei Jähren und vielleicht noch länger, müssen sich die Compagnieen ohne die gewünschte Gesetzgebung behelfen. ' Dagegen passirte daS HauS die Bill, welche Straßenbahn - Eompagnieen zwingt, zwischen den Geleisen zu pflastern. Ob, falls der Senat die Bill ebenfalls Passirk, dieö Gesetz noch vor Ablauf deS Charters der CitizenS Straßenbahn Co. auf dieselbe anwendbar ist, ist zweifelhaft, docb werden darüber in solchem Falle die Gerichte zu entscheiden haben. . Die Majorität, mit welcher die' Bill Passirt wurde, grenzte an Einstimmigkeit, trodcm Hord von hier gegen dieselbe sprach und erklärte, die Bill involvire eine Verletzung des Contrakteö zwischen der Stadt und der Straßenbahn Eo. DaS Haus bewilligte $25,000 für ein Soldatknheim in Lafayelte. Ein Antrag auf Wiedcrerwägung wurde verworfen. . DaS HauS passirte ferner die Bill, welche der Stadt Eoansville einen neuen Charter verleiht. ' Im Senate wurde diese Bill schon früher passirt, und sie wird nun mit. der Unterschrift deS GouvernörS.GesetzeSkraft erlangen. Eine Bill, welche der Stadt New Albany ie' Erwerbung von Wasserwerken gestattet, wurdeebenfalls pasfirt.. Ferner passirte daS Haus die Bill, welche den Zweck hat, die sogenannte Rodey Track" in Like Eounty, welche nichts weiter als eine Spielhölle für Chicagoer Spieler zu sein scheint, zu unterdrücken. McMullen. versuchte die Bill durch zudrücken, durch welche in allen Städten von 10,000 Einwohnern und darüber, ausgenommen Indianapolis, Evans ville und gort Wayne, daS Metropo litan Polizei-Syiienr eingeführt wer den soll. Diese Bill hätte dem Gou aernör eine riesige Patronage'i der Ernennung ' von Polizeieommissären gegeben, uzd etwa .zwanzig Städte zu Ausgaben sur Polizeicommissäre ge

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zwungen. Ein Antrag auf Suspendirung der Seschäftöregeln zur sofortigen.Pafsirung wurde jedoch nicht angenommen. ' ' .Die Bill bezüglich der Bauvereine wurde besprochen, aber nicht erledigt.

Der Senat that gestern nicht diel. Eine lange. Debatte fand über den Vorschlag . att," $100,000 .zu einem tieuiausür'dSi SnftUut f.schvachs ßanize Kindci in Fort Sayne zu bewilligen, und der Comitebericht, welcher diese . Bewilligung empfahl,' wurde schließlich angenommen. .DaS Comite für Militär - Angelegenheiten empfahl die Bewilligung von $50,000 für daS Feldlager, fall? dieStadt Indianapolis $75,000 bewilligen sollte. Die? wurde an das Finanzcomite verwiesen. .Eine Resolution, von jedem Hause ein Comite von Dreizehn zu ernennen, um Präsident Harrison bei seiner Rück-kehr-von Washington zu empfangen, wurde ohne Debatte angenommen. Hause wurde gestern die Steuerbillpafsirt. Die von der vorigen LeglSlatur beschlossene Steuererhöhung um 6 Cents per hundert Dollars bleibt. dagegen wurde die Schulsteuer um 2 Centö reduzirt. Gestern Abend hielten die Demokraten' einen CaucuS ab, bei welchem der Gouvernör anwesend war. Er sagte, daß die demokratische Partei für Sie Staatsverwaltung verantwortlich sei, und daß die Legislatur drei Dinge zu erledigen habe, die Eintheilung in 3e.giölaturdistrikte, die Festsetzung der Steuern und die Feststellung der AuSgäben. Eine 'Eztrasitzung werde er nicht berufen und was noch zu thun sei, könne ganz gut in einer Woche erledigt werden. kDer CaucuS einigte sich darauf, in Bzug auf eine Bill zur' Eintheilung jn Legislaturdistrikte. Diese Bill andert nur ganz wenig an dem bestehenden Gesetze, welches die Supreme Court für verfassungswidrig erklärte! Einige der Demokraten protestirten gegen ein solches Verfahren und drückten sich da-! hin aus, daß man dadurch dem Ober-! geeichte ins Gesicht schlage, aber es half dieö nichts. Die vorgeschlagenen Aenderungen sind im Ganzen so unbedeutend, daß man wohl behaupten kann, daß die alte Eintheilung bestehen bleibt, trotzdem sie nach der Entscheidung deö ObergerichteS verfassungswidrig ist. Central Labor Union. Die Central Labor Union hatte gestern Abend eine lebhafte Sitzung. Die, Straßenbahn und oaS Feldlager beschäftigten die Delegaten fast den ganzen Abend über. 3n Bezug auf die Straßenbahn wurde beschlossen, daß keine Konzession für länger als 1.5 Jahre bewilligt werden soll, daß sich die Stadt daS Recht vorbehalte, nach Ablauf der Konzession die Anlage zum Abschätzungswerthe anzukaufen, Daß daS Fahrgeld nicht über 2 Cents betragen soll, wenn für mehr alS 25 Cts. TicketZ auf einmal gekauft werden, daß der Dienst in Straßen, wo Arbeiter wo' nen, nicht schlechter sein soll, als in Straßen, wo die Wohlhabenden wohnen, daß auf jedem Wagen ein Condukteur sein soll, daß die Angestellten nicht länger als acht Stunden täglich arbeiten und nicht weniger als 13 Cts. per Stunde erhalten, daß alle Streitigkeiten zwischen der Compagnie und ihren Angestellten einem SchiedSgeeichte unterbreitet werden, bestehend auS drei Mitgliedern, von denenS eines durch den Circuit Richter, eineS von der Central Labor Union, das dritte durch die beiden anderen ernannt werden soll, daß die Compagnie eine Straßenmiethe von $1000 per Meile und nach 1901 von $2000 sowie 10 Prozent der Einnahmen bezahle, daß die auf diese Weise eingehenden Gelder zu einem Fond angesammelt werden, um die Anlage zu kaufen. Gegen daS Progreß"-Mehl wurde der Boycott erklärt weil die betreffende Mühle mit Nicht-UnionLeu-ten arbeitet. ' Die Angelegenheit betreffs der Bewilligung für daS Feldlager der G. A. R. wurde auf den Tisch gelegt. . Die Central Labor Union erklärte sich gegen die Ernennung von Frank Burke alS BundeSanwalt. m ,, m Mukiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost MorriS Straße, empfiehlt sich für den Unterricht aus Piano und Vio line. Bedingungen mäßig. Dee Unterricht wird auf Wunsch im Hause der ..it ii vquittTiiqew. -

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