Indiana Tribüne, Volume 16, Number 159, Indianapolis, Marion County, 27 February 1893 — Page 2

Jndimm Tribüne. Erscyeint tii glich und Sonntngs.

Tie tZgliche .Tribüne' kostet durch den Träger 11 Cent der Woche, die Eonntag.Tribüne- I Senk? perWosze. Bilde zusammen 15Cent oder 83 Cent per JTConai. Per Post zugeschickt in Vor zuöbezahlung h'9tt Jahr. Office : 1 30 Ost Maryland Strafte. Indianapolis, Ind., 27 Februar '93. Zur Geschichte derNeading'Vabu. Tie Reading'Balzn. deren Zusammenbruch gegenwärtig alle anderen ftnanziellen Ereignisse' in den Hinter gründ drängt, hat bereits troA ihrer verhältnißmäßig kurzen Dauer eine an Wechselfalln außerdentlich reiche Geschichte hinter f:ch. Zum dritten Mal seit zwöls Jahren ist die Bahn in den Händen deZ ConcursverwalterS. Die Bahn nil'.rde im Jahre 1833 erbaut und reichte von Philadelphia nach Neading. Im Jahre 1842 wurde sie nach Port Cordon und PottSville ausgedehnt und die Bahn von Falls os Schuttill nach Port Richmond gebaut. i80 wurde die Lebanon BalleyBahn erworben und 181)1 die aurel Run Jmpro-ement do." Im Jahre 1871 wurde die Reading Kohlen und (5iscndahnGesellschast gegründet, im Jahre 1879 die Nord Pennsylvania - Eisenbahn und die Bound BrookEisendahn gepachtet. Am 21.. Mai 18L0 stell, i 1s n sowohl die Readinz Eisendahn w die Aead'mg Eisen und Kohlen-Eo. ihre Zahlungen ein und hieß es damals, daß die Schulden beider Korporationen $35,000,000 erreichten. Als dann gegen die Bah. eine Eielution ange sucht wurde, verfiel ihr Präsident Mc. Eoiven auf die Jde, Jncome'Bonds" auszugeben, und erhielt hierzu die Er laubniß des Gerichtes. McGomen .machte eine -June nach Europa, um diese Bonds abzusehen, und theilte am 4. Januar 1881 mit, daß für diese Bonds $2.000,000 Reugeld deponirt worden ifien. um hin lrfolli de Än lehens zu sichern. Die BanlierS in London stellten Herrn Bond als Gezen Eandiba:en auf. die ?.näner Mc Eowens hielten sich von der Wahl ferne und wuroe Herr Bons erwählt, doch er heischte . es .erst . eine Entscheidung des OberqerichteZ, ehe er. am 3.,Z)!ai 1681 Um Ärnt antreten lonnte. M der nächsten Wahl wurde McÄowen abermals als .Präsident .erwählt JinD schloß eine Alliaz mit 'den BanderbM'Bahncn, um eine neue Route nach "Buffalo zu eröffnen und der PennsyloaniaBahn durch eine große Eisenbahn-Kombina tion Opposition zu machen. Im Juni 1884 stellte die Bahn aber. ma!S ihre Zahlungen ein. nachdem im Januar d. I. Herr George De A. Leim als Präsident erwählt worden war. Am 11. Mai 1383 pachtete die ,Aeading'Bahn die EentralEisenbakn von New Jersey, aber die Gerichte er klärten am 6. April 1886 diesen Pachtvertrag als ungiltiz. Im Jahre 1884 hatten die Bondsbcsiyer dcr Eisenbahn eiuen Remganisations-Plan ausgearbeitet und wurde dann der Board of Reconstruction Trustecs" oiganisirt. Im Jahre 1880 wurde Austin Eordin von New York Präsident der Gesell schaft ur.d schließlich hießen fast alle die Aktien und Boudsbesier. die ein Kapital von Sll7.000.000 repräseu. tirten, . den -Reconstru.tionZplan gut und am 2. Juni 1887 übernahmen die Aktionäre der Bahn ad?rmals deren Verwaltung. Am 14. De,. 1836 wurden die Vor. schläge.- $100,000.000 4prozentige GeneralMortaage Bonds. $25.000,000 öprozentige Preferen.e Jncome Bonds 1. und-$26,130,513 solche Bonds 2. Klasse auszugeben, gutgeheißen. Am 25. Mai ' 1883 gaben Dre;el & Eo. bekannt, daß I. Morgan & Eo.. Baring Brothers & Eo.. Brown. ShipleyEo. in London, und Drerel, Morgan & Eo. in New ?Jor!. Drerel k Eo. in Philadelphia. August Bel mont.&:Eo. in New Bork, Broiva rnt&er4 &'tio. in New "stört unh Uhi. ladelphia.'u. Baring fcEo. einen großen Theil dieser Bonds übernommen hatten, unn wurde dann am 23. Juni 1890. da rr Eorbin sein Amt als Präsident niedergelegt hatte, dcr damalige Bice Präsident McLeod als Präsident er. wähl!, unter dessen Leitung die Bahn bald ein: große Blüthe erlangte und auf dem besten Wege zu sein schien, auf sine gesunde finanziell Basis zu ge langen, bis jet endliaein neuer Zu sammenbruch, allem An-cheme nach viel schlimmer, als einer der vorherge zangenen, erfolgte. Noch kaum vor Jahresfrist am 11. Februar 1692 hatte die bis dahin noch immer unter großen financiellen Verlegenheiten leidende Neading'Bahn die Lchigh ValleyEisenbahn und die Zentral Eisendahn von'Nem Jersey ge pachtet und drei Viertel der gesammten Kohlenausbeute des Staates erworben. Drexel & Eo. von Philadelphia,Drerel, VZorgan & Eo. von New ork. und 'Johir Lowber Welih hatten die Mittel ii diesem riesigen Unternehmen beigesteuert, die Aktien der- Neading Eisen bahn stiegen an diesem Tage auf -2"; deutschsten Stand, den sie seit Jahren erreicht hatten. Kurzstchligkeit zak)mer Thier,. ' ES ist. interessant, zu beobachten, wie . s'e Eiviliiation nicht, nur in der Men schen. sondern auch in der mit ihr in Verbindung stehenden Thiermelt natür liche Fähigkeiten immer mehr schwächt. Ganz namentlich scheint die Sehkraft dabei zu leiden. Sie ist nicht nur bei Hausthieren zu bemerken, sondern auch bei. Hilden Thieren, welche, gefangen . wurden.: schon kurze Zeit nach Ihrer öinspcrrung. Allerdings macht das Alter d:lbei einen bedeutenden . Unter schied, : Man hat festgestellt, daß z. B. Lcn.und Tiger, welche im Alter von ehr als sechs bis acht Monaten .in Lfu.zenschast aerietbcn. uoi lanae . nachher ihre natürliche Sehweite hatten tsi inhl rt?f iUr in fc fK.k. n IW MH iiv iit uvt, WlWlt zenschf!'ak6c,renen Nachkomme öder

ztng), und buk zUngere 'yiere bald in ser Gefangenzchaft lurzsichtig'wurden. Von der Kurzsichtigkeit von Pferden sind viele Bei piele bekannt. In einigen Fällen haben Landwirthe Brillen für ihre Pferde in Verbindung mit sem Kopfaeschirr anbringen lassen.

und die Pferde haben sich nach ansang lichem Sträuben sehr daran gewöhnt, sie sogar schmerzlich- vermiet, wenn sie ihnen zeitwciie genommen wurden. vaunaer nach bat man Hunde mit Brillen versehen; so scharf der Geruchssinn des zahmen Hundes ist (ohne in des den des wilden und halbwilden ie zu übertrefen, so . mangelhast ist oft seine Sehweite. Es begreift sich, daß in lehterem Punkt noch ein gewaltiger Unterschied zwischen Schoß-, Hof und Jagdhunden u. s. w. xt. Die arünen Brillen, welche hinter pommersche Bane:n angeblich ihren Schafen auszetzen. damit sie das unge kiießdarc und harte Haidetraut für saf tiaes Gras ansehen und so mit Lust pressen, beruhen wahrscheinlich nur auf einem grausamen Scherz ihrer reichen Zcochdarn. Das golden Bischofsjubiläum L,0 Xl!!. D.'r Senior aller europäi''ch.n Sou deräne. das Oberhaupt der katholischen Kirche. Papst Leo XH1., fcer jcftirn 83. Lebens-ahre steht, .feierte am 19. Februar d. I. die seltene fünfzigjährige Feier, seiner Erhebung zum Bischof. Graf Joachim Bincenz Pecci wurde am 2. März 1810 in Earpineto geboren. Schn von srühester'Jugend an . zeich nete er sich: durch großen Fleiß aus. Die Thatsache, daß 'der jeAige Papst schon in seinem 33. Lebensjahre und in seinem. 6. -Priestcrzahre zur Bi schosswürde erhöben worden ist. läßt in unseren Zeiten, wa man den Nepotismu5 in!Rom nicht mehr kennt, einen Schluß auf seine Tüchtigkeit und seine Fähigkeiten "ziehen. Graf Joachim Vincenz Pecci hatte denn auch seine 19 Jahre umfassende Studienlaufbahn mit stets gleichbleibenden glänzenden Erfolgen durchmessen. Durch eine eminente Sprachlenntniß und Ge wandtheit Papst Leo Xlll. ist heute unbestritten der beste Lateiner der Welt und seine lateinischen Dichtungen und Epigramme (gesammelt und heraus o gegeben) - gehören zum Vorzüglichsten dieser Art legte er den Grund seine? allieitlgen Bildung; ;n den Natur Wissenschaften, Ehemie, Physik, Mathe matik. erhielt er die ersten. Preise von welibekannten römischen Professoren. Fast sieben Jahre studirte er Philoso phie und Theologie, wurde luit22Jah ren Doctvr der Theologie, verlegte sich hierauf fünf Jahre lang auf das Rechts studium und wurde zum Joctor uinus. que juris mit 27 Jahren rite promo virt, sodaß er nun in feitener Weiie wissenschaftlich für sein Leben ausgebildet war. Zugleich ernannte ihn Papst Gregor XV i., da er sich dem höheren Berwaltungs und diplomatischen Fach der katholischen Kirche zu widmen ent schloß, wozu ihm Adelsstand und feinste Umgangssormen noch mehr den Weg bahnten, zu seinem Hausprä'aten und verwendete ihn als Referendar, Hilss ardeiter u. s. w. circa dreiviertel Jahre lang bei den höchsten kirchlichen Eom Missionen. Mit dem Empfang der Priesterweihe am letzten Tage des Iah res 1837 schloß die gesammte Studien und Vordereitungszeit des jetzigen Pap stcs ab. Nun folgten (von 1833 bis 1846) acht Jahre deS praktischen Dienstes in oer Verwaltung und Diplomatie. Au fang 1833 kam er als Legat (Gouver neu'r) in die vom Neapolitanisch. um 'ch'ossene Kirchenstaats-Enklace Bene oent. die wegen des dort herrschenden Briganten und Schmugglerthums der Schrecken des Südens war. Der acht undzwanzigjährige Gras Peci aber schaffte in xturzer Zeit Ordnung: die Schmuggler, verzogen, sich und die ade ligen B.iAautenfüh.er ergaben sich. Durch Mußregeln der Steue'rerleichte cung. dieHebungdeS AckerbaueS.derAn legung von Straßen machte er sich für im nur bei. dem Volte einen Namen. Drei Jahre nachher kam er in die Pro oinz Perugia als Legat, wo er sich so deliebtmachte. daß. als einig? Jahre nachher der Bischof starb (Pecci war unterdessen schon zum Nuntius beför zert)- die sämmtlichen Behörden den Papst ersuchten, den früheren Gouver neur ihnen zum Bischof zu geben, was vius IX. zusagte unter der Bedin gung. daß Nuntius Pecci selbst einmii l w. . i , nt. tnjti iuui uiuciocrn. ich vin lang 1843, zum Nuntius für Belgien ernannt worden. Als Vertreter des Papstes in diesem Amte mußte er die Bischofswürde, besitzen, und so wurde :r sofort zum Titular Erzbischof von Damiette ernannt und am 19. Februar 1843 durch den StaatZsecretär. Kardi nal LaindruSchini. konselrirt. Der ieue Erzbischof war noch nicht 33 Jahre alt. Das ist der Anlaß der Jubelfeier. m Nuntius weilte Pecci bis Ende 1845 In Belgien, wo er sich des poli tisch liberalen Leopold 1. persönliche Zuneigung in vollem Maße erwarb. Er blieb iwlle zweiunddreißig Jahre auf dem einfachen Bischofssitz zu Peru, gia, von 1846 bis 1878. Die Annah me., des .letzteren war. durchaus ,kein Avancement für dn (in vollem Aufflug begriffenen kirchlichen Diplomaten, der zudem schon den Titel eine? ErzbischosS defaß und in kurzem den Karsinalshut :rhöffen durfte. Aber er batte wahr genommen, daß der Papst ihn für Pe' rugia wünsche,' und so erklärte er sich 'osort bereit zum Rücktritt von. der bis herigen Laufbahn und. zum Eintritt in )ie höhere. Seelsorge: ein Beweis der ans Wunderbare grenzenden Organisa. tion der katholischen Kirche und zugleich der persönlichen Selbstlosigkeit des Nun tius Pecci. Als Bischof von Perugia waltete er still, aber unermüdlich seines Amtes und hat besonders auch auf dem Gebiete der praktischen Nächstenliebe ganz Bedeutendes geleistet. In die zweite Hälfte seines Episkopats fiel die Occupation des Kirch.'nstaats durch Piemont; Bischof Pecci von Perugia war es, welcher in diesen schwierigen Zeiten die betreffenden Schreiben an Viktor Emanuel persönlich verfaßte und vertrat,' und für seine enimente Klug heit ist beweiskräftig, da er nur ein mal vor Gericht zu erscheinen batte. um

gmnzeno sretgeiprochen, heimzukehren. Hatte vielleicht PiuS lX.den Bijchaf pecci anfangs zu wenig ' erkannt, so wurde er später, je länger, je .mehr, iöm geneigt. Im Jahre 183, zehn Jahre nach der Bischofsweihe, ernannte er ihn zum Kardinal. Anno 1857 be suchte er ihn persönlich in Perugia, später bot er ihm den zu Rom zählen den Bischofssi FraS.'ati an, damit Pecci stets bei der Hand wäre dicscs lehnte er indessen ab und anno 1877 übertrug ihm PiuS IX. den höchsten persönlichen Vertrauensposten im Vali kan, indem er ihn zum Eamerlengv der ttirche ernannte, der zugleich im Fall der Erledigung des heiligen Stuhls der Stellvertreter' des Papstes ist. Ein halbes Jahr darauf war Pius todt, und Kardinal Joachim Pccci bestieg als Leo Xlll. den päpstlichen Thron, 20. Februar 1878.

Oom Zulande. S e n a t o r C u i D - i t i m Begriff, sich in Washington ein Wohnhaus für sl 0,000 bauen. Das sieht aus, als wollte er dort bleibe?. ' Der Farmers söhn Anton Jreland aus der Umgegend von Hu merick in U i Eöunty Eoles. Jll., ging di.'ier Tage mit seinem Bruder und seine'" Freunde John Fitzgerald auf die .tliuchenagd. In bis jetzt noch nicht ermittelter Weife entlud sich öas Gewehr des Letzteren und die Schrotladung suhr Jreland in die Schenkel und Beine. Der Verwundete blieb zwei Stunden lang im Schnee liegen, während seine beiden Begleiter aus dem Orte Beistand h rbeiholten. Als sie zu ihm zurückkehrten.'. fanden sie ihn todt vor; eine Blutvergiftung war inzwischen eingetreten und hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Da die Erverimente mit dem Kreuzer VesuviuS und seinen Dynamitgeschützen zur Befriedigung der Ei perten ausgefallen sind, so soll ein zmeileS Fahrzeug derselben . Art. das $450.000 kosten darf, gebaut wer den, und zwar auf Grund der Bemilli' gungsbill vom 2. März 1639. Der Kontrakt soll mit derselben Gesellschaft abgesch!ossenwerden,dieden Besuviuß gebaut hat, .nämlich der Pneumatic Dynamit Gun Company". Man glaubt, daß auf Grund der mit dem .Vesuoius" angestellten Ekperimente das neue Fahrzeug mit Verbesserungen ver.eyen werden kann, welche die Wirk -amkeit derartiger Kriegsfahrzeuge .de deutend erhöhen. Die bedeutende Stadt 05 w?go am Ontariv'See im Staat New 'jorl verlangt durch die StaatZaesetz gebuug das Recht zu' einer Aenderung des WablversahrenS bei ihren ftädti schen Wahlen. - Anstatt der direkten Bolkswuhl der städtischen Beamten soll ein Wahlmännersystem eingeführt wer den. Zu diesem Zwecke werden die be stehenden politischen Unterabtheilungen (Wards) bet seite geletzt und die vtadt in vier Wahlbezirke eingetheilt. Der Name jedes wahlberechtigten Bürgers in jedem der Bezirke wird aus einen de sonderen Zettel gedruckt, diese Zettel werden in eine Urne geworfen und der Eounty.Clert zieht sie nach der Art, der Auslooiung der Geichworenen heraus. Die ersten hundert bilden dann die Klaste A. die zweiten hundert die Klane 13, bis die .Sahl der Wähler ei nes Bezirks erschöpft ist; wobei der Rest gleichmätzlg aus die verschiedenen Kla icn vertheilt wird. ..Jede Klasse wählt unter sich einen Waylmann. und' die WahlmSnner treten dann 'zusammen, um die städtischen Beamten zu wählen. Diesen Wahlmannern steht auch das Aecht zu. die Beamten wieder adzu setzen, während hinwiederum die Ür Wähler jederzeit das Recht haben, einen mlLdelledlg gewordenen Wahlmann abzusehen und einen neuen zn erwäh itiu Der Zweck dieses Planes ist eine beständige Beau rnchttgung der wähl baren Beamten durch die' Bürger schaft. " Eine seh? unangenehme Fahrt hatte der unlängst in New Vort ringetrossene englische Dampfer .Jndiamit 454 Passagieren . von Hafen deS Mittelländischen Meeres. Mitglieder der Veannschazt erzählen Folgendes: Wir' fuhren am 31. December von Neapel ab und passirten am 2. Januar Gibraltar. , Am 18. Januar erhob sich ein äußerst deftiger Sturm., welcher 24 Stunden anhielt, und von hohem See gang begleitet war. Durch eine Sturz i'ee wurden vier Stahlplatten an der Steuerbordseitr eingedrückt und zwar gerade über den Kojen der Matrosen, so daß erstere vollständig davon bedeckt wurden. Wenn zur Zeit Jemand in diesen Ko'en gelegen hätte, so würde er ohne Zweifel . getödtet worden sein. Ein Matrose wurde von den umher -liegenden Holzsplittern getrosten und am Kopfe relletzt..- Durch das große, Loch drang daö Wasser, mit Macht ein und wir erkannten.' daß' es gefährlich sein würde, dir Fahrt nach New Z)k fortzusetzen. Wir benachrichtigten den ?apitün, dieser ?aber ließ .das Loch nothsürftiz ausbessern und bestand auf der. Weiterfahrt nach New York.' .Wir erhoben daraus förmlichen Protest und verlangten vom Eavitän. daß erden nächsten Hafen .anlaufe, um daS Fahr zeug, in welches .Wasser : noch, immer stromweise eindrang, gehörig ausbessern zu lassen. Der ' Passagiere '.hatte' sich eine Panik bemächtigt, und da auch wir erklärten, keine Arbeit thun zu wollen, wenn der Kapitän ; nichtermuda. als den nächsten. Ha'en,. anlaufe, gab er' nach. In Bermuda würde denn auch festgestellt. daß ba'SFahrzeug durchaus seeuntüchtig war: ' Der Schaden wurde ausgebessert, und wir fuhren am 30. Januar von dort wieder ad und kamen ohne weitere Fährlichkeit in New Z)orl an.- . Zwci Passagiere starben auf der Reise. Mit freudestrahlendem Gesicht betrat neulich Abend ein junger Mann von der Gaalgplanle des Nord deutschen Lloyd'DampferS Trave in Hsbo'.en den. Boden Amerika'S: Er sah aus. alS zählte er 23 Jahre. ,oäh rend er in Wirklichkeit 5Jahre jüngerist. Er wohnte früher, mit seinen Eltern in Brootlyn. Sein Vater starb im'F? bruar v. I. und' seine- Mutter' wohnt X m Ave, Die l!:::ch:

reurx dei Zungen Cannes war cr Umstand. daß'kZ ihnk' wieder vergönnt war. Amerila'S Boden zu betreten. Ueber 4 Jahre war er fern von der Heimath gemein uns hatte den Kampf um S Dasein gründlich kennen gelernt. ,m Alter von 19Ja ren erg?iss ihn die Wanderlust. Er wollte die 'Welt sehen und tiev sich a!S Arbeiter auf einem Bieh Transport-Dampfer anwerben, der nach Glasgow, Schottland, segelte. In der Matrosen-Herberge, in welcher er daselbst abgestiegen war wurde er von einem Zimmergenossen seiner Baarschaft beraubt und stand ohne ei nen Pfennig im fremdenLande da. Um nicht Hungers zu sterbcn, ließ er sich für die britische Armee anwerben. Er wurde der Artillerie zugewiesen und. nachdem er ausgebildet war. der Gar nison in Malta zugetheilt. Aber die Eintönigkeit des Garnisonslebcns be hagte ihm nicht, und als ein amerita nis'ches Kriegsschiss im Hasen von Malta lag. suchte er zu de'ertiren. Er wurde zurückgebracht, doch ließ sich nicht nachweisen, daß er wirklich die Absicht hatte, zu entfliehen'. Endlich gelang ks.den Bemühungen deS amerikanischen Resänoten in' London Herrn Robert Lincoln.' dessen Vermittekting die'Müter des jungen Mannes nachgesucht hatte die Entlassung Eooper'S aus dem Dienst der Königin zu erwirken. Er. hatte sich unter dem Namen John Lehman an werben lassen. Bevor er seineElitlassung

erhielt, erkrankte er und lag vier Mo nate lang im Garnisons Hosvital in Ao-port, England, zwischen Tod und Leben. Nach, seiner Wiederherstellung :rat er sofort die Reise nach der Hei nath an, nachdem er drei Jahre' und 188 Tage Artillerist der Königin geme n war. DaS englische Syndikat, dem die vier Brauereien in Dubugue. Iowa, gehören hat Vorbereitungen zu )em Bau eines einzigen Rieienetablisse nentS getrosten, welches zwei Millionen Dollars kosten und das größte' im We Zen werde soll. Das Syndikat will versuchen, die Kontrolle über daS ganze Viergeschäft in Iowa und den Nachbar Maaten von Duduue aus zu erlangen. I o Q n R o ck e f e l l e r. der Vielfachs Millionär und Kohlenölkönig. ist einer der. Vorsteher in. der Fünftrn Ave.Baptistenkirche zuNew Vork, und je den Sonntag reicht er den Klingelbeutel herum. Nach den kürzlich veröf. fentlichten Berichten deS statistischen Aegicrung'bureauS gibt eS zur Zeit innerhalb der Vec. Staaten etwa 16. 20'..L02 Pieide, 2.331.128 Maulesel, 16,424.037 Kühe. 35,054.10t! Stück anderes Hornvieh, 47,253,553 Schafe und 16,004,8)7 'Schweine. Die Zu. nähme an Schafen mährend oeö ver slossenen Jahres war zwei Millionen; Pferde und Maulesel haben während des Jahres an ihrem früheren durch schniltllchen Werth eingebüßt, dagegen ist Hornvieh aller Art im Preise ge stiegen, noch mehr die Schafe und ganz auecroroentlich. nämlich um 30 Pro :ent, die Schweine. Die derzeitigen Durchschnittswerthe sind: für : Pferde 501.22 per Stück; Maulesel 570,68 per Stück. Kühe S21.75. Schafe S2.ö6 per Stück. Schweine L0.41. . .. ' ... Vom Nuslande. Ein p f i f f i g e r G a u N e? streich, dem der Inhalt einer bekannten Operette zum Vorbild gedient zu haben scheint, wurde vor einigen Tagen in Brüssel verübt. Ein fünfzehnjähriger 'unge trat in einen Eigarrenladen und lauste ein Päckchen Tabak: als er be zahlen wollte, bemerkte er. daß er nicht .genug Geld bei sich hatte. Er sagte, zu dem Eigarrenhändler: Ich habe das Geld, das mir mein Meister gegeben hat. in der Werkstatt liegm lassen: ich will schnell zurücklaufen. und es holen. Ich lasse Ihnen das kleine Gemälde h.er, ich bin im Augenblick wieder da." Der Knabe hatte kaum den Laden rer lassen, als ein sehr vornehmer Herein. trat und sich von den theuersten Ha vanna lZigirkn geben ließ. Wie zu süllig siel dabei sein Blick auf das von oem Jungen auf den Ladentisch zurück gelassene Gemä de. welches ihm denAüs' ruf entlockte: Mein Gott, da ist ja ein außerordentlich werthvolles .Porträt ! Was wollen Sie dafür haben i Ich gebe Ihnen sofort taufend Franken da für." Der Kaufmann erwiderte, daß ihm das Bild nicht gehöre, sondern nur für einige Minuten von einem Lehr ling hier niedergelegt sei. Gr, sagte der Herr, .ich bin leider sehr in Lile. aber hier ist meine Karte, sch.cken Sie. bitte, den jungen Mann zu mir ins Hotel de Fran.e" und sagen Sie ihm. daß er außer den tausend Franken für das Bild ein gutes Trinkgeld, er halten soll." Der Herr ging, und' der Kaufmann laS aus der Karte den Na men- MarguiS Jgnaz de Valdor, Pa ris. . AIS der Lehrling zurückkam, bot ihm der Eigarrenhändler. welcher, na türlich daS gute' Geschäft gerne selbst machen wollte. 300 Franken sürdas Bild. Der'Junge antwortete," daß er kein Recht habe, das Bild zu verkaufen, daß er aber seinen Meister schicken werde. Der Meister, welcher, wie er erklärte, das Gemälde erst kürzlich auf einer" Auction, gekaust hatte, und , es tden zum Vergolder schien wollte, ver langte 500 Franken für das Bild, und erhielt denn auch den Betrag nach kür zem Handeln vom Eigarrenhäfld'.er ausbezahlt. Dieser machte sich dann. sehr vergnügt über das gute Geschäft. aus den Weg nach dem Hotel de France-, wo er zu seiner groeen Ver blüssung erfuhr.' daß dort ein.MarguiS oe'Baldor ganz unbekannt sei. . ' Daß nicht nur die Men sehen, sondern.auch die. Pflanzen '.durch die Kultur verweichlich: werden können, hat kürzlich .Prof.' Sorauer in Proskau an den Obstbäumen nachgewiesen.. .Er hat an ' Wildlingen -und' Eoelstämmen dej Birnbaums di Dicke des Holzkör perS und der Rinde. der Zweige gemes fen und hat dabei gesunden, daß die Zweige, unserer Kulturrassen eine flei schi'gere Rinde bekommen, während der Holzkörper, der die Festigkeit des Zwei'geS bedingt, bei ihnen bedeutend an Dicke abnimmt. , Dadurch verlieren die Zweige an Widrstandssähigkeit gegen äußere Eingüsse ;' namentlich ist' die grostempfindlichkeit ver fleischigen. roa serreich.n Gewebe sehr beträchtlich.

'ivenn 'öit Pachter also durcy yscygrc: oige Steigerung der Ernährung auch die ProdultionZsühigkeitder Odstdäume steigern, größere" und zuckerreichcre grachte erhalten, so müssen sie doch wohl bedeilken. Laß sie damit zugleich den ganzen Organismus des Baumes

verzartetn und . hinfälliger machen. Zur Bewahrung einer dauernden Ge sunöheit unserer Knlturpstanzen ist es nach Sorauers Ansicht erforderlich, die Festigkeit des Achfenbaues zu erhalten Und nicht durch fortgesetzte Steigerung der. Waller und Nährstosszufuhr über mäßig zu erschüttern. Die Gewohnheit, zum Zwecke der leichteren Zählung von Banknoten die Finger mit den benetzten Lippen in Berührung zu bringen, hat dieser Tage ein Menschenleben gefor oert. Der in Wien wohnhafte 28jäh rlge. verheirathete Eommis Gustav Schmeteirer verspürte nämlich an dcr Unterlippe einen stechenden Schmerz, nachdem er kurz vorher eine Menge von Bank und Staatsnoten auf die be zeichnete Weise abgezählt hatte. An fänglich legte man der Sache keine be sondere .Bedeutung bei. his sich eiye riesige Blulbeule auf der Lippe gebildet hatte. Am 22. v. M. veranlayte die junge Gattin des" Kranken dessen Transportirung auf die Abtheilung des Prosessors 'Weinlechner.im Allgemeinen Krankenhause. Leider war es bereits zu jpät und Pros., Weinlechner tonnte nur eine trostlose Prognose über ihn stellen. Er' schritt ' nichtsdestoweniger behufS Linderung der. entsetzlichen Schmerzen unverzüglich zur Operation, die mit gewohnter Präzision ausgeführt wurde.' Eine Rettung war jedoch un möglich und drei Tage nachher starb der Patient. I n seinen Erinnerun gen. an Lothar Bucher, welche die neueste Kummer, der Grenzboten" verössent Ucht. erzählt W. Gittermann folgende kleine Geschichte: Nach Annexion deS HerzogthumS Lauenburg wurde Bucher mit der Aufgabe betraut, die Vermal tung des Läudchens . nach preußischem Mutier zu organisiren. In Laüendurg müssen die wunderbarsten Zustände ge herrscht haben, denn es fand sich eine Äeihe ganz unnöthiger Staatsämter. die in den Händen adliger Herren und mit einem unverhältnißmäßig Höhen Einkommen dotirt waren. So gab ti für den Sachsenwald, der jet. als Ei zenthum deS Fürsten Blsmarck. von ttnem Oberförster vermaltet wird, einen Obersorstmeifter und verschiedene, andere hohe'Forstbeämten. Die Herren muß. ten nun zur Regelung der Pensions frage ihr Einkommen' angeben, da man selbstverständlich alle diese Aemter ein. ziehen wollte. Als Bücher eines Abends während der Tafel von dem Fürsten nach dem Stande dieser Angelegenheit gefragt wurde, erzählte er zur allgemei n Belustigung, daß von dem Herrn Oberforstmeister 11.000 Thaler .Ein .'ommen angegeben seien, und daß. er zosse, diese Stelle durch einen Forst assessor besetzen zu können. Da sagte )ie Fürstin Bismarck: Ach, lassen Sie ie Stelle nicht eingehen, wenn eS ein iral mit meinem Mann als .Minister .licht mehr geht, dann märe dS' ja für :hn ein Ruheposten'.In der Mna sibucht. süd lich von Mikindani (Ostafrika), sind schon .seit längerer . Zeit ,von einzelnen Anwohnern ad und zu Perlen gesammelt und zum Verkauf gebracht wor den. ' Eine regelrechte Ausbeute und ein förmlicher Handel damit hatte bis lang noch nicht stattgefunden, auch war aber den Werth der Perlen und die Häufigkeit ihres . Vorkommens Näheres noch nicht ermittelt worden. Einig? Proben von Muscheln'und Perlen aus jener Gegend sind nunmehr durch die Königliche geologische LandeSanftall and Bergakademie in Berlin untersucht orden. Es 'hat sich ergeben, daß es sich um echte Meerperlenmuscheln und perlen handelt. DaS Kaiserliche Gou oernement von Deutsch.Ostafrika ha! zunächst ein Ausschreiben erlassen, um nne Verpachtung der Perlenfischern ein zuleiten. In Italien und i größten Theile Frankreichs herrscht bei gerichtlichen . Zwangsversteigerungen von Immobilien eine " eigenthümliche Sitte, die wohl nicht allgemein bekannt ist: Vor dem GertchtSpräiidenten steht ein Tisch, in dessen Rand eine Anzahl gewöhnlich zwanzig kleine Löcher eingegraben sind. In der Mitte deS Tisches tiegt eine Schachtel mit dicken Wasstreichholzern. Sowie das erste Angebot gemacht ist, zündet der Vor sitzende eine dieser kleinen-Kerzen an und steckt sie in eine? der Löcher; wenn eS ausgebrannt ist,' zündet er ein zwei teS Streichholz an. daS er in ein ande res Loch gesteckt hat; ist dieses erloschen, ein drittes. Wenn das dritte, zu Ende gebrannt ist. ohne daß ein höheres An gebot gemacht wurde, so fällt, der Ver fteigerungSgegenstand dem Meistbieten den zu. Hat aber Jemand iauS dem Publikum) vor dem Erlöschen , dek dritten Streichholzes den . ersten Bietn überboten, so gilt das Streichholz, während dessen Brennen er 'sein Gebot gemacht hat. als sein erstes, nach wel chem dann noch ebenfalls zwei andere ngezündet werden. - Dieser. Gebrauch, der. den Zweck hat. völlige. Unvartei lichkeit zu schaffen, wird seit mehreren Jahren auch in Algerien geübt und ist or Kurzem auch in Tu'nesien einge .ührt. ' Ein junge? re ch er Russe. porph?rii Endlemoff, Soy.7 jints rnil ljonenreichcn PitroleumgrübenMt zerS bei'Baku erttgt . seit einigen Wo chen in Wien in den öffentlichen Unter haltung?Localen und auf den Bällen, die er. sehr: fleißig besucht, durch die munderbare Pracht dreier großer. Bril lant'Hemdkn pfe, von denen jeder Einzelne ein kleines Vermögen repräsentut, nicht geringes' Aufsehen. - Man sieht Herrn Endlemoff selten ohne diese Diamanten, nur ,siud sie nicht immer echt. . Herr. Endlemoff ist nämlich ein sehr vorsichtiger '.Mann. Er ist ein großer Freund guten Champagners und fürchtet von . den .Wirkungen ; des Sect dn zufälligen Verlust eines. di:ser Unschätzbaren Hemdknöpfe. ' .'Um allen diesen ZusäUigkeiten ein für allemal gründlich aus dem Wege zrr gehn,, ließ tj. .fi&fcei ; seifler ivnastenÄ??e'enbejt in Paris eme äußerst gelungme Mi

iQlion aus Straß'Diamanten verserti gen und besitzt nun zwei einander auf den ersten Blick tauschend ähnliche Garnituren, von denen jedoch nur eine brlehnuttgsfähig ist. Kürzlich trug er minder die falsche .Garnitur und als. am Morgen mit wüstem Kopfe sein Ho tel aufsuchte, verm.ßte er in der Nübe

der FerdmandSbrücke einen seiner Hemdknöpse. ' In der irrigcn Mei nung. es sei einer der ecyten gewesen, schlug Endlemoff Lärm, mehrere Per soncn, denen er den Unfall erzählte. halsen ihm suchen und endlich fand ein Handlüngs.ommis denStein imSchnee. ttcberglücklich gab ihm Endlemoff seine Karte' und lud ihn ein, am nächsten Tage zu ihm kominen und eine reich liche Belohnung , in Empfang zu neh men. Der EommiS kam auch. Endle moff. der aber inzwischen seinen Irr thum wahrgenommen, gab ihm nur einen Silbcrgulden. Darüber kam e zu einem Streite und einer Ehrende leidigungZ-Klage des ehrlichen Fin dcrs, welche unlängst die Vcrurthei luug des Diamai'.tenbesitzerS zu einer Aeldstrafe von fünf Gulden zur Folge hatte. Durch die gefährliche Bewohnheit, angezündete Kerzen, fahr lässig auf offener Scene zu. benutzen, a?äre beinahe in zwei Theatern, . im chauspielhause zu Frankfurt.. M. und im Dresdener Königlichen Schau, spielhause Brandunglück ' verursacht. Zn Frankfurt trug sich der Vorfall.wäh rend der Ausführung des Schwankes Zwei glückliche Tage- zu. Der Kriti ker der Frtf. Ztg schreibt: ' Frl. Ei chenberg war im dritten Akt an eine der offenen Kerzen gerathen, die mit er ,'taunlicher Sorglosigkeit auf ein niedri ges Möbelstück gestellt waren; ihr auf gelöstes Haar flammte einen Moment iang auf, ein brenzlicher Rauch, der ach bald im Hause bemerkbar machte, hüllte sie ein, und hätte Fräulein Hext wig, die hinter ihr stand, nicht dieGei ltesgegenwar! besessen, das vaar zu saizen und die versengten Stellen abzu streifen, so wäre die Künstlerin wohl nicht ohne schaden davon gekommen. Der Zwiichenfall störte weder den Gayg des Spiels noch das Vergnügen es Pud!i.u.ns. Wir aber, denen dcr 3. December 1881 (Brand d?S Ringthea ters in Wien) noch in schreckenZvollster Erinnerung lebt, erheben, wie schon irühcr einmal, eindringlich mahnend und warnend unsere Stimme: Hütet Luch!- Im Dresdener Theater gab nan den Einakter Sie wein!-. ' ES iiand ein großer Blumenstrauß, umge lien von Lichtern, auf einem Tische. L'.ötzlich stand der Strauß ln 'Flam .nen. verr Hosschauspieler Paul war -o entschlossen, nach einer Decke zu ru 'en, die ihm aus der Kulisse zugewör en wurde, so daß der Künstler schnell )aS Feuer ersticken konnte, worauf der Tisch von Feuerwehrleuten abgeräumt vurde. Mit den Worten Es war nur ?ine kleine Unterbrechung-, setzte der Ünstler den Dialog fort. DaS.Puhll kum..da5 sich ziemlich ruhig , bei dem Vorfall verhielt, tlat,chte Herrn Paul r eii r , H ? ' eouaft Vkifau. 'enn vie Poilzei. oie Ich so gerne mit dem geistig? Licht, ;ö5 von der Bühne ausgeht, befaßt, eren äußere Beleuchtungsmittel einer irengeren Eenl'ur unterwerfen möchte. o hätten wir dagegen nichts einzumcn )en. Ein S der letzten Origi zale Fritz Reulerscher Gestalten ist vor kurzem in hohem Alter gestorben, ein Zugenogespiele deS Dichters, der bis ?or wenigen Jahren in Stavenhagen vohnhafte (via er Roch, unter dem Itamen Kiste Risch" allgemeiner be 'annt. Risch, dessen der Dichter in der skizze Meine Vaterstadt Stavenhagen zedenkt. mußte aus ReuterS Jugendzeit nancheS Ecaotzliche zu erzählen und vurde deshalb von Reuterbiographen ist aufgesucht. Er starb in Kladrum zei Krivitz. wo er sich bei Verwandten zu yielt. durch meiner m ganz Deutschland bekannte Gielower Mühle iei Malchin. der Wohnort des Müller Loß" in der Erzählung Ut de. Fran wsentid". ist niedergebrannt. Vor 15 Zahren war das Gewese, ebenfalls nach nncm Brande, der Neuzeit entsprechend 'maeri.'btet worden. 5T,t. "erihMrr Schachtel eine Guinee A "'vvwvwwwv v" vo wvvw MMZ nDnn,nU YKJ 10 9 Geschmacklos Wirksam bet ae Zbiliösett nd . nervösen! . tteirtnwmnt. . ' ' CZ r J T--wr V.? Wie Migr ne, nIAinXA. u l) V I IV u u t , 0 schlechte Serbauuno. Verstopfung, Leberleiden und Frauenbeschwerden, i iwiit einer geschmacklosen und. lflös! v-iTcn vuuc wucj-jpflcn. ' ,' Bei alle polheker. Prei 25 ent bi ! ! ' GchaÄ.!. ' - New vork Zvex: Caal Etr. - f 1A A Theodore Mein, Nachfolger von W. . knderso. ' Abstrakte von Vesitztiteln und Grund-

"X

ffi

-' lk

m La; ;ib.7

b m 9 e Ji. m

z

: eigentbum werden in prompter und' , W..lässig.. Wis. ...sühr.. ,P.SF'-KS.

,Clo. 00 OQ ZStattti OtttJSll'UnU ' ' f-- - i Vresse nd Stempel eine Lpeitalttät.

s dianapoli. .hd. - ' i iMMlm Umgezogcn. ?r ist hier un hier iuirZbeu ", $t. Die nehmende Prari deTr. Barksr. de uzen dnd Ohren rite. ,,vang ihn. nach gröverrn RSumlichkeitea umzuziehen, stx je thete dehalb die Räumlichkeuen im eilen Vl,k deJrlocr''. .-. , K W. Washington Str., Zchit ,u VwenMerrill ,'. für fiiuf Jahre, o er augeieichek? Otfice, eingerickter bat sür die VehandltZNZ von cgi. Ohr. a,e und Hals und d,e nferttgung vo rille, kunft'ichen u gen rnil die eradeftellung , Schielaugen, j,. wie die Ooeralion aur.ttntsernnna de tar vor,ebe ,u Vreise -U 11 err.lchbar. on,ttatto nt na Jedermann eingeladen.

WWttP NervelMtalk

In letzer Hinsicht zufrieden. t a r l l t . . y.. 2. Mär, 1S91. Ich war ruhklo. konnte acht nicht schlaken. -lag sühlte mein oxs schwn. ich war schwach, vttvi und immer müde. ..Pastor König' erven'Starker' ad ir nqstckeude Schlas. stärkt mein erven n stklll mich t jeder Htnftcht zustttve. . . gr. . rx,c?. 5 . ellefonte.Pa..7.O?t.ISSI. Heinrich Varne. der ?una vsn dem ich schrieb d?' er St. LetlI Dan bade, bat eine lasch ..Vastor König' Nersen Starker" genommen und ist vollsten dig hergestellt und besucht jetzt die Schule. Ich erachi 4 mein Pfticht Ihnen dies Xut zu berichte mit herz iiqkmal. r. I. a. tochull. . 8 1 1 n f 1 1 1. X. D.. Si. pfU 1851. Seit mehr cl einem Jahr verbrachte ich nur schlaflos Nächte, da ersuhr ich von Pastor Nönig' Nerven lartnr, gebraucht denselben und hatte den gewllmchtn. Erfolg damit. Ich empfehle diese Medizin alle St.cttUibcaocs. . grE. Ed,. eta wrrthvoll Auch sär Nervenlcidend VZ,,!, und eme Prcbe.Jlasche zugesandt, rm nhaitk auch die Medizin m?onst. Diese Medicin wurde eit dem uhre lÄ7st tnm tr Hoch. Paftoöutg tn iiort Wayue. J2d., zuderkUe uud letzt unter seiner Anweisung von der KCEN1G MEDICINE CO.. 238 Uandolplt 8t, CHICAGO, ILL ei Vpothekern z habe sör $1.00 die $Ud)t, . mald) ,r 3.00, rB i.7ft,..u zr ; Jn?dianap!i l 'den deutschen potbeker on I. eSill. Pantzer, U Wen Wailztngtor Ttr. und cke Süd üift Str. nd Ltnco! Lsne C. C..Gnerts, ' . - i Deutscher Zahn - Lügt, 5ko. 8z Nord Pennsylvania Str. Oa! toltb uf Wunsch angewandt. . UDp?m CKX&ÜÖ;, No. 28 Virginia Avenue. Lvre.iuunden: 10-12 Ubr Bormtttaa. I ' 71 jufiiiiiiuH uiio i o iuenoe. inr.iuo ui 5 Ulzr achmittag. V a CM L. . w u c . m Dr. ??AI$, Ossi: 134 9toti Pennsyldanii Str. OfsceTtunden von St Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Borm. Wohuug: 1 laöam ftr. .S leBttmonch, Telephon : j Office 292. Wohnung 030. DR. Chirurg und -Frauenarzt. Heilanstalt und Office: 0, m Oft Michigan 451103c, vcc vcananci( vknue.i lägllch an i 1 Uhr. Sonntag uSaenommen Dr. C. R. Schaefer, ßrzt uiid Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nche Monis Str Svrechstunden : T.90-9 Uhr Morgen. 1 Uhr aaimlttags. ?:- uyr benv. Telephons. Dr. Wagner, O fice: Zlo. 0 Gsl Shio Str Offtce.Stunden : 9 10 lltjr öorrntttafi. I UhrNachmittas. ohnung : Scke Vrsadway nd Liaroln vde Telephon St. Dr. ADOLPH BLITZ. Deutscher Arzt. Spezialität, Augen, Ohren, Nase und Hali rranki)elten. Osfice : ?!o. Odd FellowS Halle. Ecke Washington und Pennsvl. Str. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OfficeStunden: 8 9hrrm.: 2 3 Uh, acdm.: 7 9 Uhr dend. Telephon 1446. Ferd. A. Müller, kachsolger v,u Ic,e vtLller.) Apotheken ?i, serttgung doa Rezedte geschted tu znderlasllgr?. selchverftiudtger Seist. Südweft-Scke der Ost Washlngton nd Ost Otv'. TelcHhoa 870. As M WZM . Das befte Stärkungsmittel. tzl.00 per Flasche. . . . . S Flaschen für $5.00. - Zu haben in der Deutschen Apotheke tzon F, Will. Pantzer, 54 West Washington Straße und Ecke Saft Straße und Lincoln Lane. Die ganze Nacht offen!' . Die Duthie Daggett .l'ool KIsnukaoturiiiiI Qomp'riy lle rten seine Werkuge u. seine Maschinerie ' SlektrischeMaschinerie gemacht und reparirt. 193 k 1S5 Süd Meridian Straße. eionvere usmerramrelt aus Härtung , Metallen. . . Telepho !7S. . S. tbie. Präs. -RS. S. Taggett. Sekr. u. chatzm. Ns. 35 Süd Alabama Straße. Keine. Heilung ! Keine Bezahlnug .' Cross-eyea u cured br Dr. Barker In oni tninuter bj new iraproved ni pMm etW. Creat iaprwiteit n u t tj ftvtxc S ck i e l a u n e tt. - - - - 13 j ; Wie sie von Dr. , Larler durch 'eine neue,1 verbesserte schmenlose.ivielhode turnt werden 72 Fällein JndianapottZ gcdeilt, von denen vit nq persönnq erzfu; unntTW; Ul tze verechnung.

k 74 i t ' .

Eimer A. Smytlie,

Zahn Arzt. ; 3imer No. IS, Vkaionic Tempi. Südost-ckk ennessee und Washington Strage. Indianapoil, Jvd. Mary C. LloyX Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Fletcher'S oegen r. x. - l. cr- q-' uun vvu jii iv zon icrc. Dr. F. H. Harrison, Ärzt. Office und Wohnung: 97 Nord Alabamn etrl Telephon 147 Dr. W. $8: Ryan, Ossice : ls3 Massachusetts Avenue. t Wl hnung : 93 Clifford Avenue. Office'Dtunden: 8-9 Vorm.: 5 zck I. bd.: 5onn!ag von 8 10 vorm. Telephon: Office 1074 ; Wohnung : 10. Germ an Lung Tonic heilt jeden Husten. Okesr5ul ?iUea. kuriren nervösen Kopfschmerz und reinigen dai lut. Be, allen Avotbekern 25 Centi. - J. D. Pearson, . t ' i.. & Massachusetts renue. Öl tSart ,e. Krebs, Geschwüre. Fisteln, Tumor, ahn, nwendung de Vcesser kuritt.' Dr. L. HOWARD. 6?SüdJlltniCtratze. Frage nach einem Zirkular. Bandagen und wundärztliche Apparate, rnchbänder. rücke. Schiene nd alle wundärjtlichen Seaenftinde. Dai 'grüfUe Lager künftltcher u,e. Wm. H. Armstrong & CoM 77 Süd Jlttnoi Ctrafet. BRILL'S " zuverlässige Tampffärberci, ltttablirt IS71.) Herrenklelder gereinigt, gefärbt und repartrt. 3S' &. S3 MasiachufettS Avenue. ' ; " Zweiggeschäft: N. JllinviA Straße. Deteetiv Agentur ffl)i Süd Illinois Stt', Zimmer 9 un 10. Diese gentur erbietet fi ,ur UterschuM aller und Uriminalfülie. tllU cfcbafte 'Iren e onfibentttU. ft. (. tUctftrr, Chef und Xbo. WUEliaan. fc lU'ient. - , , 13 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser. N. F. Dalton & Co., . Händler in Bauholz. Thür und Fensterrahmen. Schindeln. Latte. Süd Rodle OS Walhingtonfte. Jndtanapolt Iranlc kl. SlaokIeätIe. ' Advokat und Ncchtsanrpalt, Zimmer 12, Zngallö Block. ; Jndianapvlis, Jd. Ovid B. Jameson, Advokat und Ncchtsanwalt, Zimmer 5 & 7 Branden Block. Ecke Delaware & Washington Straße. Cropsey & McDonald, " Advokaten und Notare, Zimmer 15 und lötn No. 60 Oft Market Straße. Vraktizkren in allen lHerichtlhSfea. ' obert Denn,. Neroto i7k Taylor. OsQx A TaylorVi 5ldvokateu und p t a r e, praktijtre in alle Staat .Äudjertchtt. Zimmer lu.i, PHSntx Block. 9CM Oft arketftr. Jadtan,olti.:J, ttft-4.4 A. L.WßWX No. 137Gas, Wager. undÄachS. ''MkMiMek.'"' Vkeparaturen prompt ds,rgt. . (SHittn Treibnemen und ' y&UQi,U, Schmirgelröder . Spezialitäten der W. B. Barry Saw & Supply Co. Columbia Halle ! ötf e TKCarty & Delavan Str. Die schönste, größte und am tquesten et. gerichtetete Halle der Südseite. " 'rt CU steht, Verfügung sür Ldhaltung von Konzerten, Tanz-Qränzcben, VartieS ,e. vesonder ist sie Berrwen zu vxfältk, CP Die schönste. Wirthschaft is Stadt, ur di best Getrinke werde ver aöreicht. ,v' ,j V 8 ahlretchem Besuche ladet ew " y 0tto geknickt. Staar- und Schielaugen werben p'onti, i"ensäinüte schmerll, gedettt, i.der sollte bechaudelt, erde l lauae fte sehr jung find. . ' Sande ugen. schwache. wZsserige uzen. Na senkatarrd. Taubheit, glusz i Ohr: M trUd. ren ug.., Cljrtn., tUsen nl tltltii werde ach einer neue, verbesserte .,,5. ichmerzlot kurtrt. . Z 1 , Drillen erde für jede ug speziell nnaeserttgt.'. se.d sür ur,ftcht ober Sernftcht. ch., iux fttgmattsche ugen. V rV Künstliche Alngeu.s Da reichhaltigste ssortiment im Weken. Die jcioe erde ohne 4)nto zcherzi . l(Bt. Habe die ewegung nd das u,,de krM. nt..rl. 4... iif It: . p 7 Vt nwi mil, V BBBlg1 1 Sprechstunden don 9' Uhr 'OkorgeuI l tthr bendö. ' ' '"V CcasulUlica frei

mm

J