Indiana Tribüne, Volume 16, Number 159, Indianapolis, Marion County, 27 February 1893 — Page 1

1 o i oo OO T xfC nC kv A l !5 V y y iy W V w y y ovx V U 4 Jahrgang 1. Office: No. 130 Ost Maryland Straße. SWi59 Indianapolis, Zndiana, Montag, den 27. Februar 1895 i -

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Ändinnnpolis, And. Drahtnachrichten l I Inland. Wetteraussichten. Für Zndiana : Regen heute Nacht, Kälter und Regen oder Schnee am Dienstag. Sin Defizit in Aussicht. Washington, D. 26. Febr. Zchatzamtssckretär Foster gab heute vor dem Comite für Mittel und Wege Ausschluß üb die Lzge des Schatz, z amts. Die Slöuna dauerte S LtunW " I den und fand hinter verschlossenen Thüren statt. Herr Foster erklärtes

oap man keine Befürchtungen zu hegen wurde nün betressSdeSBond-Amende-brauche, daß daS Schatzamt bankerott mentS in eine längere Debatte ver-

gehen werde, wenn die Lage auch zu ernsten Erwägungen Anlaß gebe'. Der schuß am nächsten ersten Zuli nahezu 517.000.000 betraaen. Am ersten Zuli 1894 würde jedoch" seiner Schätzung nach, wenn die Verhältnisse sich nlcht andern, ein Denzlt zu erwarten sein. Seiner Ansicht nach müßten 4,v0vM(1 neuer Einnahmen geschas. . ...I fen werden, doch wolle er keinen Vor. ,cy lag darüber machen, ob dleS durch eine Anleihe oder durch eine Erhöhung der Besteuerung zu bewerkstelligen sei Die Annexion Harnai i'S. Washington, D. C.. 26. Febr. Der Vertrag zur Annektirung Ha waii'S ist, wie min glaubt, für diese Session todt und selbst seine eifrigsten Befürworter können sich dieser-Einsicht nicht mehr verschließen. Die gestrige Weigerung deö Senats, eine Exekutiv. sidung abzuhalten, gilt, wenn die ErV. ...X .., . 9 vii Vuncii auaf etwao Iv i. it t l . r r n , . Kimtf !t thun t X4. (m Ol.a! a V-, " . ""j". cy.'n, daß der ertrag nicht zur Ver Handlung kommen soll. Die Lage in Kan sa S. Topeka,26. Feb. Die Mitglie der deS von der Volkspartei organisir ten HauseS hielten gestern Abend einen CaucuS ab, um über die Entscheidung oe- oergerlis zu oeraiyen. viaq längerer Diskussion kam man überein, em re.er-omtte zu ernennen, welqes rnu oem ouvernor uoer oen etnzu,cylagenoen üurs berathen und am , r . . - , .. . I

verfügbares Bardor?athvüfde-u. ämmtlrch?n?Vttviar?nn?V mMttr$i -muittt-mwu . hu qaeisvrVqezvun VeK Schlüsse' deS FiScaljahreö etwaS. ver- rechtzeitig zu erledigen .und die Noth- heilen über den kürzlich in den deut., bühertu KönigS Mlan .von'der Ä5.ringert werden, doch wurde der Ueber- mendigk'eit der Sinberusuna einer Sve- schen Cölonien in Ost.Afrika zu Tage nigiq Natalie für ungiltig erklart. Zn

Montag darüber berichten soll. Der stimmen. Sie werden beschuldigt, ar m . . .1' . '

"uoernor ccuuie in einem 3ntouro . rm m m . m I an, oap leine Änflcyl dahin ginge, daß ua VuPuu,icnqau nq auno,en uno CV st. c. m r t . rte . I die Mitglieder desselben sich dem . ..Q,::k . ' etr. -..et tt . r rr I punmanMojcn Vaujr aniaznepen ,ou5: und dle, wird wahr,chemllch auch yen. Wanamaker'S Verluste. NevSork, S6. Feb. Sine Philadelpyia'er Spezial - Depesche an die World" meldet, daß .Zohn Wana? maker'S Makler am. Samstag seine ganzen Reading Aktien verkaufte, wodurch er einen Verlust von 1900,000 erlitt. '.Die Depesche meldet, daß Wanamaker nicht die nöthige Deckung liekn konnte, welche die Makler derr i k.sl. I. .ü.u :t , t lln. vnwzn quiiin iq Piuy uuycuiucu, jciuc iiiicn g ucnuu fen, doch weigerteer sich, dieS zu thun, Die Makler weigerten sich, noch weiteeS Risiko zu übernehmen und .verI (i v: . CH ti: . yrnrr. kauften die Aktien gegen seinen Willen.!

Kongreß. . Washington, D. C.. 2. gebr. Die letzte Woche deS 52. Kongresses wird sich durch einen beispiellos gewaltigen Schwall von Gesetzgebung auSzeichnen. Da nicht genug Zeit vorHanden ist, um die sämmtlichen Privatvorlagen zu erledigen, welche im

Kongreß eingereicht wurden, so werden die Autoren derselben unter einander nen heftiger l Kampf um den Vorrang auSfechten. Vor T llem kommen natürlich die Bewilligungsvorlagen. Im Senat wird dieMarine-Bewil-ligungö Vorlage wahrscheinlich am Montag zur Erwägung gelangen ; die Landwirthfchafts- und PostSmter-Be-willigungsvorlagen werden am Dienstag einberichtet werden, die NachtragsBewilligangsvorlage gegen Ende der Woche. 2m HauS werden unter der Regel, welche gestattet, daß in den letzten sechs Tagen der Session die Geschäfte unter Suspendirung der Regeln erledigt. werden können, zahlreiche dringende Geschäfte zur Erledigung gebracht v i mw, s . m e r t l . a. v t. ... einige eqasle von unrergeoroneler Bedeutung aufgenommen werden, doch alle Anzeichen deuten darauf hin, daß die BewllligungS-Vorlagen den größ ten Theil der Zeit in Anspruch nehmen würden. DaS Schicksal deS Sherman'schen Bond-AmendementS zur Sundry Civil-Vorlaae ist noch unentschieden. doch ist eS wahrscheinlich, daß unter Suspendirung der Regeln, der Antrag gestellt werden wird, alle AmendementS mit der Empfehlung, denselben nicht beizustimmen, an 'den Konferenz. AuSscbuk iu vermeisen. . Dadurch würde eine lange Verzögerung vermieden werden und'daS HauS wickelt werden. Man , hofft, daß eS keine .Schwierigkeiten haen wird, die zial. Session zu vermeiden. - Lluöland. Die deutschen .Landwirthe. Berlin. 26ebr. 'Einem Ge- ' w. mZbrömann ,u Zolae. der in den voll tischen Beweaunaen dut beschlagen ist. ist da Noraeben de Bunde der sd Wh., auch landwirthschaftliche Liga genannt, von größter Bedeutung. Er besteht im Lande seit zwanzig Jahren und eS kann der Ernst der Bewegung oder die Fähigkeit der Führer nicht in 3 veifel gezogen werden. .Sie habn ein entschiedenes Programm aufgestellt, welches einen tiefgehenden Eindruck bei W macht hat. Sie .wollen keine Veränderung des -gegenwärtigen TarisS, keinen Handelsvertrag mit Rußland oder anderen Ländern, welcher unsere Produkte und die Verbesserung der Lage der Bauern und vor Allem die ländlichen Jndustrieen durch Herabsetzung der Zölle gefährdet. Eine genaue Ueberwachung der Produktenbörsen seitens der Regierung wird verlangt, so daß die Bauern und die Konsumenten keine falschen Preise erhalten oder bezahlen ; Definition der be,üalick der Verantwortlicbkei sg daß die Interessen der GutSbestr und der Pächter besser definirt rden. DieS sind so ziemlich die Hauptpunkte, aber von der größten po litircken Mkcktkakeit ist die SLeiaeruna. 1-7"" r o I 9 ' m russischen Handelsverträge ,u,u r0gant und nur von BiSmarck bearbei- . M ,U rein. Sie hätten keine Einwen dnaen aeaen den.Ssterreicbisck.unaa Aschen Vertrag erhoben, der mit einer 1 T .ltiaen Mehrheit angenommen Wde. Sie handelten gegen daS Zn teresse deS VolkeS. welckeS billiaeS Brod verlangt, während Deutschland ii ' ? jährlich seine Ausfuhr von' Roggen vergrößert wird. Zn Bezug auf Amerika wäre eS daS Beste, wenn die Landwirthe ihren eigenen Weg haben sollten, weil die theueren Haferpreise große Quantitä ten Mai bringen würden, womit die .OmnibuSpferde hauptsächlich -gefüttert werden. Daß BiSmarck einen großen Einfluß bei den Demonstrationen der I rt . v . t.ü. i , , anBwuiijc aauc, unicnicgi uinenr i ioeiCi, vtnn cc nimini an oer anowirthschaft großes Interesse. Herr Plötz, der Führer der Landwirthe, ist in steter Verbindung mit dem früheren I A , t. n. r. .' m. .'." . . Kanzler, und ist gleich nach her großen

Versammlung in der-Tibolihalle nach

Friedrichsruhe abgereist. Sä darf nicht bezweifelt werden, daß öie, Landwirthe im Ncichstäge unserliegen ' werden, denn die Freisinnigen'- und ' die CentrumSpartei sind gegen ne,inzwischen aber betreiben die Agrarier eine sehr lebhafte Campagne in allen Theilen lt$ Niches. " .'' --'. ' Inmitten' aller 'dZefer ' Aufregung tauchen immer wieder". Gerüchte .von einer bevorstehenden Auflösung deS Reichstages und deS Ausscheidens Caprivi'S auf, doch nur. wenige erheben sich über die Bemerkung, daß der Kanzler gerne und willig angesichts der sietig sich erhebenden 'Schwierigkeiten resigniren möchte, daß er aber trotzdem wie ein guter Soldat auf seinem Posten bleiben würde, so lange der Kaiser seiner bedarf ode? ihn haben will. Capridi'S größter Feind kann nicht umhin, seine VHingabe . inmitten, all dieses Trubels zu bewundern zumal er sich auch nicht, immer der besten Gefundheit erfreut. Zr ist aber vollstänbig zufrieden, ' da ihn sein Kaiser ünwvndelbar unterstützt. ; " ". ". ' ..i..., . Sin Skandal in' M ü n ch e n. BerNn 26. geb.' - Sine Skandalgeschichte wird aüS München gemel det. - Sn der Stadt besteck ein Gesetz, welches eS jungen Mädchen unter 16 Jahren verbietet, einen öffentlichen Ball zu besuchen. Zwei Schwestern jedoch, Töchter einer wohlbekannten Familie, 14 und 15 Jahre alt, gingen aus einen derartigen Ball, wo sie dann verhaftet wurden. Sie wurden in eine Zelle in Äesellschaft mit einer Anzahl Frauenzimmer der niedrigsten Klasse eingesperrt, wo sie längere Zeit verweilen mußten.' Der Vorfall hat die größte Entrüstung und Aufregung hervorgttufen.'". , .. ., . .. , ,,, 1 1 . Ein deutscher Budler. . Bettttt'Z6?.Feb 5)aSkleine geförderten Skandal. Baron Sode, welcher seit längerer Zeit daS Amt, deS Gouverneurs bekleidete, lebten in der Colonie sehr ausschweifend und luzu' riöS und sammelte durch .zweifelhafte Transaktionen ein bedeutendes Vermögen. Diese Thatsachen kamen zur Kenntniß 'deS ColonialamtS, welches eine Untersuchung anordnete. Ohne daS Ergebniß derselben abzuwarten, raffte der Baron seine Schätze zusammen und begab sich damit nach Bombay, um dieselben dort zu genießen. - '. " . . Hegend! e 3 eu i t e n. Äerlin, 26. . Fek 3 Barmen hat eine wichtige Versammlung -stattgesunden, und 1500- dort zusammengekommene Protestanten.', auS - allen Theilen N:utschlandS sandten sowohl an den Kaiser als auch den Kanzler die gefaßten :Beschlüsse.ein.- Letzterem schrieben sie, daß. die Prinzipien und die persönliche Moral der. Jesuiten dem Volke Gefahr brächten unddaß sie durch ihre Lehren daS Pflichtgefühl und die Wahrheitsliebe deö Volkes vernichten würden.- Der- Orden der Jesuiten sei eine geheime Einrichtung und allen RechtSanschauungen deS gesellschastlichen und bürgerlichen LebenS fremd. Die Jesuiten .gefährdete .die konfessionelle Freiheit, welche doch absolut nothwendig sei, und solch ein, Orden sollte nicht wieder zurüekgebrachtwerden. Die Vossische Zeitung" schrieb' einen scharfen Artikel gegen die Rückberusung der Jesuiten, der als die Ansicht der Regierung ausdrückend, angesehen werden kann. Die 'Regierung sei nicht so mächtig, heißt eS darin,' daß sie wünschen könne, übereilt einen neuen Stürm bezüglich der Jesuitenfrage, heraufzubeschwören, denn für den Jesuitenorden -gäbt eS, "ivie die Zeit gelehrt habe, keinen Raum in Deutschland Töleianz in allen Dingen, aber- nicht "gegen Jntolleranz. Aber nichtsdestoweniger ist die 6entru mSpartep zu m Kamp f -'rnts ch l offen und hierbei muß man in Betracht ziehen, daß sie dedrittrn. Theil,beS.B ' er ' "jrii t ' ' lums ,m elqsrag yar. , . ' ' - . ...... i. i ii , , , Die Stimmrechtsfrage ..in ' ' --." Belglen. . . Br.üssel., ?. Febr. .Die von den ' liberalen Vereinen .veranstaltete Pröbewahl ' behufs - Feststellung . der Stimmung unter der Bevölkerung be iressS brt Ciimnrtcyff

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int ganzen Lande, statt.. 3n dieser Stadt 'gab eS 49 Stimmplätze, meist in.Saffeehäusern, Sigarrenläden, Zeituuöofficen, elf. Auch in den Ortschäflen.waren die Stimmplätze so angelegt worden, .daß ein möglichst großes Votam. erzielt w.?rden konnte. Trotz det Regens u?a:en die Straßen mit Menschen 'überfüllt; es herrschte der grteönthtlsiaSmnS, besonder? im Ar-, beiterdiertel. .Es kam jedoch zu sei en Äljsschre!tunge. 3n Brüssel allein ivurben etwa SS,V00 Stimmen abge'Kevin.' ' ' .-; ;.... ' Die überwiegende Mehrheit befürortete Jansen'S Vorschlag, wonach jeder. volljährige Mann stimmberechtigt sei soll. Die Sozialisttn stimmterij diesem Mann dafür.. . Die KatjoKken und die gemäßigteren Libera-

len Enth ielten sich des StimmenS. ve : kleineren Städten und rn d Örtschafte . ift die Mehrheit 'zu Sachen von Zansen'S Ämendem'ettt NLgrößer a!S hier. Äit Oegner deö älimeinen- Stimmrechts mächen gelleno daß bei dieser Probe'wahl diele Setrügereien verübt orden seien. Trcjdem glaubt man, daß diese Entscheldung der Bevölkerung die Abstimmüng in der Kammer am nächsten Yuftafl tecfcntlic .bttinfsufTfn -toirb. '- Mer und in den ' Vorstaten wurden 111,700 Bükger aufgefordert, über die StimmrekhtSfräge abzustimmen. 48,600 stimmten für Ertheilung deS Stimmrechts, an jeden' volljährigen Mann. 7,664 für Srtheilnng.deS Stimmrechts an jeden Mann von mehr als 25 3ahren. und 5,935 für weniger radikale Vorschläge. ' Die übrige enthielten sich deS Stimmen. Um ll.Uhr Abends wlren die Straßen immer noch mit Menschen erfüllt, doch kamen keinerlei Mhestörungen vor. . ' ' - ' . s, .. i : - Mila un d Katatte. - W i e 26. ebruar Hie Aeue Mie'Brksse berichtet, i.r Metrep,, .-',,.-..' . " - . Folge dessen ist die ursprüngliche Ehe zwischen den Beiden noch in Kraft und die 'propönirte zweite Berheirathung wird dadurch überflüssig - ,.. . . Papst Leo. . Rom, 26. Febr. Dei Papst ist zwar, über die ihm bei seinem Jubiläum zu Theil gewordenen Ehrenbezeugungen hoch erfreut, jedoch von den damit verbundenen Anstrengungen sehr erschöpft und wird einige 'Tage der Ruhe pflegen. Der Tod seines LeibarzteS, Dr. Ceccavelli, ist für ihn ein schwerer Verlust, da derselbe seine Lörpereonstitution ganz genau kannte und 'ihn schon SO Jahre lang behandelt hat." v " . Der Empfang, welcher dem Seneral von Loe, dem speziellen Vertreter deS Kaisers von Deutschland, zu Theil geworden ist, zeigt, daß der Papft die freundschaftlichen, Beziehuggrn zu Deutschland. ' aufrecht zu Erhalten wünscht, weil Millionen von Deutschen sich zum. katholischen lSlaubenSbekenntniß bekennen,- - . ".' ! . Die Lohn frage. 3 o n d o n; 26. Februar' ' Mehrere .Spinnereibesitzer in ' Heywood haben ihre Fabriken geschlossen, um zur Herbeiführuug der gewünschten Lohnreduk-, tivn .behilflich zu sein.- Tausende von Webstöhlen stehen.still. ' , ,. , (ZHissSnaHrtSten. r Angekommen in : v. New Sork: Augusta Victoria" von Hamburg, Noordland" von Antwerpen Etruria" von Liverpool, Sa SaScogne" von Havre. Philadelphia: Lotd.Sough" von Liverpool. . - a v r e : ..La . Bourgogne" . von New Sörk. Kinfale: Passirt : Voftonian von Boston und Sallia" von New Sork. TSdtlicöer UnglüSSfall . Michael Ryan, der schon seit Jahren die Stelle eines BahnvärterSan der Davidson -Straße Kreuzung der. Big Fvur Eisenbahn einnimmt, kam heute früh um j7 Uhr. aus schr-ckliche Qeise um'S Leben. Um 6- Uhr verllei er

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