Indiana Tribüne, Volume 16, Number 158, Indianapolis, Marion County, 26 February 1893 — Page 4
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Tie tZgliche.TridFi,e kostet durch den Träger iSScntS per Woche, die SonntagS,Tribüne- 5 Cents per SSocc. Beide zusammen 15Gent3 der 35 Cents perMonat. Per Pest ,ugeschick: in Vor. ,uöbezahlunz tv per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, Ind., 26 Februar '93. Xoo u:i ÄkSattungen cn vord von Schisseik. Von Dr. 31. Wihrend über das Leben und Trei ben auf Schiffen aller Art viel geschrie bcn wird, sosag sich fast Jeder eine Vörstellunz oaon machen kann, ist über den Tod und die Behandlung der Todten auf oen Schiffen nur wenig be konnt, und Viele, die schon Seereisen gemacht haben, wissen nur. daß eben die Leichen in s Meer versenkt werden. Auf den Reifen. b:e ich als Schiffsarzk gemacht, habe ich über diesen Punkt verschiedene rfabrungen gewonnen, die ich in folgendem zu schildern Der suchen will. In gar verschiedener Form tritt einem aus-dem Schiffe der Tod entgegen und ebenso ist es mit der An theilnahme der Angehörigen und mit der Behandlung der Leichen. 1. Bild. Wir wa en auf der Neise nach Bal liniere. Un.er Schiss hatte 1800 Pas. sagiere an Bord, lauter Auswanderer. Tie Neise war sehr stürmisch. Ein turm im Kanal machte fast alle Leute seekrank. Tie schwarzen Blattern brach.'n aus, dann noch die Masern: alle Jsolirspitäler waren bald übersüllt. Mehrere Kinder starben. In einer Fa milie, eZ waren Baiern aus der Gegend von RezenZburg. erkrankten zugleich drei Kinder, zwei erholten sich bald. M-2 dritte b'kam eine Lung.-nentzün dung dazu. Es war ein herziges Bub chen'oon Vr.'i Jahren. Mit rührender Liebe pflegte die Mutter den Kleinen. Ost jammerte sie: O, wären wir nur zu Hause geblieben, ich habe immer solche Ang't vor dem Wasser gehabt!Zudem litt die arme Frau entselich unter der Seekrankheit, sie hatte schon viele Tage nichts gegessen und war doch immer thätig g.'wesen. Nun war das Kind gestorben. Ich ließ es aus dem großen Raum heraustragen in eine leere (Sabine. Die Mutter folgte und fragte unter Thrä neu: Ist es denn wahr. Herr Doctor, was die Leate sagen, unser Seppi würde ins Wasser geworfen?" Ich tröstete sie. so gut es ging, doch sie lieh sich kaum beruhigen und bat. ihr Kind doch nach Amerika mitzunehmen. Ich bedeutete ihr schonend, dies sei unmög lich. sie müsse sich darein finden, ihr tfinb behandeln zu lassen wie alle ande ren, die auf See stürben. Nun kam b;r Steward, der die Besorgung der Leichen hat. Tie Mutter b.it nun, dem Kindchen erst reine Wasche - und- sein Sonntagsklcidchcn anziehen zu dürfen. Unter Thränen erwies sie dem Liebling diesen legten Liebesdienst. Ter Steward nahte nun die Leiche in Segelleinmand ein. Zur Beschwerung werden, je nach dem Gewicht der Leiche, mehr oder w: niger eiserne Roststäbe mit eingenäht, sodaß die Leichen jedenfalls sofort und rasch in die größten Tiefen versinken. Gegen Abend käm der Vater zu mir. Er bat. dabei sein zu dürfen, wenn das Kind über Bord gefetzt würde. Ich rieth ihm, sich diesen Anblick zu ersa ren. Ich hätte 'schon von mchrern Bä tern gehört, daß sie bedauerten, diese Art der B.'sta::unz vzn Kinsern mit' angesehen zu haben. Er gab sich zu frieden: er raolle alles geschehen lassen, wie es sein müsse und wir ihm riethen. Bei der Abendvisite sand ich die F a milie in einem Winkel siMd: ,der Bater las aus einem Gebetbuch vor. Mut ter und Kinder saßen mit gefalteten Händen brurn herum. Viele von den Umliegenden hatten sich diesem einfachen Gztte-dienst angeschlossen und auch die Ungarn, die sonst stets tanzten und sang?n, ehrten dic Trauer durch Schweigen. Am Abend war ich gerade auf der Commandodrü.ke, um nach einem ganz nahe vorbeifahrenden Dampfer zu se den; Da kam der Steward und mtU oetc: Alles in Ordnung!" Ich wußte erst nicht, was er meinte. Dann erst siel es mir ein. Die kleine Leiche war übe? Bod gelebt. Niemand hatte eine Ahnung davon und den Eltern blieb es erspart, es mit anzusehen. In i rem Herzen w?rden sie dem lieben Todten ein theures Andenken bewah ren. 2. B ild. Herr Doetor möchten einmal in'S mnierste Eompartment im untersten Zwischendeck kommen, es ist ein Kind todt aufgefunden worden!" Mit diesen Worten rief mich eines Nachmittags d?r Zwischendecks-Steward vom üblichen Scat ab. Wir waren 'auf der Reise nach Brasilien etwa auf der Höhe der Eao Verdijchen Inseln. liniere 500 Passagiere, meist aus Spaniern und Portugiesen dastehend, ließen eS sich bd dem schönen Wetter wohl sein. Tag und Nacht hörte man Guitarren, Tam buringesang. und den schlurfenden Schritt des Walzers. Heute Mittag sah es anders aus: die Spanier standen in Gruppen zusammen, überall regeS Geberdenspiel, - lebhafte Unterhalt!!' gen. . ., - Mein Dolmetscher, der dieses Ami mit der Würde eines Granden versah, sie nannten ihn Profesiore", erzählte mir, die Mutter habe das Kind ver hungern lasten, während sie oben stets getanzt und gesungen habe. Mit Mühe dränzte ich mich vor. Auf einem Bett
lag' eine Klndesleiche, abgemagert bi3 zum Skelett, mit pergamentartlger Haut; davor kniecte erne junge stattliche Frau, mit einem Gesicht, wie man :s auf alten Heiligenbildern findet. Sie schien in großer Trauer, und küßte Die kalten Lippen des Kindes. Der Professor erklärte alles für Heuchelei; sie fürchte nur jekt die Strafe ihre? Landsleute. Bei dem Verhör zeigte sie sich allerdings nicht als sorgsame Mut ter: ihr Kind sei stets gesund gewesen, sie sei nur einmal für einen Augenblick an die Luft gegangen, da habe man ihr gesagt, das Kind sei todt. Ihren Mann habe sie nicht bei sich. Der Professore meinte, sie habe sich ihres Kindes als :ii:er im fremden Land beschwerlichen Bürde auf diese Weise entledigt. Auf meinen Wink nahm der Zwischendeck Steward die kleine Leiche auf die Butter rührte sich nicht und zeigie nicht die geringste Lust zu erfahren, was mit )em Kinde geschehe dann wurde es
ingcnäht. Abends 10 Uhr kam ich ge rade dazu, als der Steward den Um sang des kleinen Packes abmaß. Er sagte: Da brauch ich mir aar nicht mit abzuschleppen: dat geht durch dat Fenster zu stoppen.- Er össnete ein Fenster herein drang das Brausen und Rauschen der See. ' Er nahm oie Leiche auf. fchob sie zum Fenster hin au?, mit einem gelinden Rucke nach helfend. Bei dem allgemeinen Getöse borte man nicht ihr Aufschlagen. Je?t wußte ich. warum ihn die Mannschaft Leichenfledderer- nannte. Der Alte schraubte das Fenster wieder zu, drehte sich um und sagte: Na. Herr To.tor. gibt's da nicht nen ordentlichen Bittern, so: dat Kind wegzuschmeißen'" 3. B i l d. In Santo kam eine Dame an Bord mit vielem Gepäck und einem kle-uen Kinde. Sie wa? etwa 24 Jahre alt, hatte ein feines Gesichtchen und trug ein schwarzes Spitzenkleid. DaS Kind war ein allerliebstes kleines Ding, ein Iah: alt, aber als brasilisches Kind für die fes Alter schon sehr entwickelt, lief, plapperte, machte allerlei Kunststückchen. Als Arzt kam ich bald in'S Gespräch mit berJDarne. Ihr Mann sei Beam ter in -antoZ. hade aber seinen üon tretet gebrochen, um vor dem Gelben Fieber zu flüchten. Sie reise einstwei' len voraus, er müffe noch eine Ent schädigungssumme zahlen. Das Kleine war bald der allgemeine Liebling, uni viele Pasiagiere machten sich hernach borgen, die Krankheit des Kindes durch die ihm geschenkten Süßigkeiten ver schuldet zu haben. Die Dame murd bald stark seekrank. Plötzlich verschmanl das Kind. Ich fand eS im Zwischen, deck bei einer Frau, der eS die Muttei zur Pflege gegeben hatte. Sie selbst sah es nur selten und das Kleine zeigt dann immer eine rührende Freude. Da w'irde die Pflegefrau krank. Sie hatte hohes Fieber und kam als Gelb-Iieber-verdächtig in das Jsolirspiial. Am selben Abend wurde auch das Kinl krank. Die Mutler mußte es nun wohl oder üvel wieder zu sich nehmen, bekümmerte sich aber blitzweaig um eS und ließ die Sicmardeß Alles besorgen. Ihre Seekrankheit war längst vorüber, oder sie lag den ganzen Tag auf dem Äv'a und las. Bei dem Kinde bra chen zwei Zälznchen durch, ein weiteres wurde noch sichtbar. Am Abend lra. ten die gefürchteten Krämpfe hinzu, in der Nacht starb das Kind. Die Pflege mutier war inzwischen auch schon dem Gelben Mieter erlegen. Tie Mutter spielte nun eine leiden schaftliche Trauerkomödie sie wolle am liebsten selbst lebendig mit ins Wasser gemorsen werden" trank aber nach Genuß eines Beefsteaks, noch während d.e kleine Leiche im Zimmei lag. drei Glas Eulmbacher. L?m Ab' holen der Leiche tefcte u keinen Wider stand entgegen und fragte, um wie viel Uhr die Leiche über Bord gesetzt würde. Ich sage, ich könne ihr keine genaue Auskunft geben. Am Abend um II Uhr war ich noch allein auf dem Hin. terdcck, da kam ein Mann mit einem Pack unter dem Arm, ging an die Brü stung und schleuderte den Pack in roi'i tem Bogen über Bord. Mit lautem Klat'chen schlug er auf. Wie er ge j kommen, ginz der Mann wieder. El hatte mich nicht gesehen, und niemand auyer mir war Zeuge von diesem Ende der armen kleinen lieben Olga. Mit Aufnahme der Personalien war tete ich einen Tag. Olga B.. 1 I.. 1. M.. konfessionslos, nicht getauft. Die Papiere habe der Papa noch, sie seien aber noch nicht getraut, d. h. nicht kirchlich". Statt des schwarzen 1. 1 1. ff..: ii r . . - pl9e"l!?!ocs irug ne iciioem ein blaues. a?z und trank tüchtig, und als ich eines Morgens in den Salon kam. las -sie die KreutzerSonate von Leo Tolstoi, die ein Passagier aus Ber. .cyn yane liegen iazzen. 4. B i l d. Das war eine schlimme Reise nach Brasilien. Das Gelbe Fieber wüthete in SantoZ. Fünf. Leute hatten mir dort verloren und in Rio mukten wir noch einige an Land geben. Aber auch aus bober ee kamen noch neue (Zrkran kungenvor. Eswartrauria. daßaeradt die stattlichsten und kräftigsten Leuti von der bösen Krankheit ergriffen mur den. Am Tage nach der Abfahrt von Rio de Janeiro mußte ick dem Cavitän melden: Ouartiermeister P. ist heute erkrankt.- WaS. der tut Kerl", ent gegnete der Eapitän, das wird doch nicht auch noch Geldes. Fieber sein!' Leider war eS der aefürcktete eind Un'er braves Schiff hatte ihm fchoa manchen schweren Tribut zahlen müs sen ; nun wurde auch noch unser B krank. Er roa? der flotteste und strammste Mann aus dem aan,en Scbin cs war immer eine Freude, ihm bei der Arbeit . zuzusehen. . Manche . Cigaxrf hatte er von den Kajütpzjsagieren, hu den schmucken Seemann aern anwra. chen, erhalten. ES zeigte sich bald, ha? er an einer sebr schweren Forrz Ul Selben NieberS litt. . zweiten Ta
war er jchon bewußtlos; er stöhnte vor sich hin, manchmal verstand man Mut ter, Mutter". Ich war erst von einem leichten Anfall genesen und mußte nun, da zwei ZwischendeckSstewarVS gestorben waren, manches verrichten, was man sonst gern dem niederen Dienstpersonal überläßt. ' Aber alle Sorgfalt war vergeben?. Die gesürchtete gelb, ja, mahagoni' braune Färbung trat ein. und am drit ten Tage starb er an einer profusen Magcndlutung. Nun lag er da. un ser Liebling, die sonst so heiteren Züge greulich entstellt. ES war zwar ver boten, die Jsolirspiiäler zu betreten, aber ich tonnte eS den Ofsicieren nicht versagen, mir hineinzufolgen. Man cher harte Seemann weinte an seinem Sterbelager wie ein Kind. An seinem Finger steckte ein goldener Reif und in seinem geringen Nachlaß waren zwei Briefe einer Lieber Sohn", der an dere Geliebter Bräutigam" weiter lasen wir nicht. Dann wurde die
Leiche eingenäht, aber um die Segel leinmand noch eine Flagge geschlagen. Unser P. sollte eine ehrenvolle Bestat tuna haben. Für den Seemann bat der Gedanke, statt im Schoß der Erde auf dem Meeresgrunde zu ruhen, nichts schreckliches. Seine Heimath ist im Leben das Meer, da kann es auch im Tode seine Ruhestätte sein. Am nächsten Abend stand die ge sammte Bemannung an Deck. ES war stürmisches .Wetter. Ter Wind jagte die Wolken am Himmel her; nur zeit weise blickten einzelne Sterne durch. EZ heulte in den Masten. Da stiegen vier Trager mit der Leiche die steile Stiege herauf und setzten sie am Geländer ab. Vermittelst Schwenken einer Laterne wurde nach der Commandobrücke ein Zeichen gegeben, und der Eapitän, der dasEommando übernommen hatte, ließ die Maschine stehen. Auf dem Schiff war eine lautlose Stille, aber das Meer brauste weiter, der Sturm heulte wie vorher. Da wurde die Leiche auf die Brüstung gehoben. Flackernde Fackeln beleuchteten die Scene. Der erste Osn cier commandirte Mütze ab- und sprach ein kurzes Gebet. Dann wurde die Leiche langsam an Stucken hinuntergelassen. 3ch blickte über das Geländer und sah sie lautlos versinken. , Wieder brauste die See und heulte der Wind. Da zer riß eine Wolke, und in ihrem Spalt er schien, wie zum Zeichen deS' Friedens und der Hoffnung, das Sternbild des Südens, das südliche Kreuz." Wir standen einen Augenblick in Gedanken versunken. Da wurde wieder die La terne geschwenkt.- Die Maschine begann zu keuchen und zu arbeiten. Wir trenn ten UNS mit stummen Gruß. Als ich nachher noch auf meinem Zim mer in Gedanken versunken saß. mußte ich immer wieder das Lied summen, das mir als Studenten oft gesungen: Aus dem Meere em'aer Rssen Winkt deS LeuchtthurmS goldner Strahl Und es landen die Matrosen AlZ willkommne Festgenofsen, Wo im heil'gen Hcldensaal, Thront der große Admiral Xa yo. . Bankier Rimundelo hatte sich mit der schönen Zochter des Großindustriellen Nohrenberci verheirathet und der zärt Vd Schwiegerpapa, außer einer an sehnlichen Mitgift, auch eine hübsche Villa in einem reizenden Sommersitze in die Ehe mitgegeben. Das junge Ehepaar war von seiner Hochzeitsrelie zurückgelehrt, längere Zeit damit be jchästigt, das sommerliche Tusculum in einer seinem eigenen Geschmacke ent sprechenden Weise umzugestalten. D:e altväterlichen Möbel wanderten in die' Rumpelkammer und wurden durch die haute aouveaute ersetzt: der hübsche, aber elwaS wilde" Garten m einen Park nach englischer Manier um gewandelt, das antidiluvianische Gar tenhaus machte einem prunkvollen Treibhaus Platz, und nach vielen Mü den und Plagen konnte der Villen oesitzer von seines italienischen DacheS Zinnen mit vergnügten binnen aus 'einen Park niedersten. Nur Eins fehlte zu seinem Glücke. nur EinS konnte den Werth in dem Ge nuß der ihn umgebenden ländlichen Reize in den Augen feiner Gäste mög tichermeije herabsetzen: Der' Mangel eines Echo'S in dem Parke" und bei zer am WaldeSabhange gelegenen AuS sicht". Ein Part und ein Waldes, adhäng ohne Echo, wie reimt sich daS zusammen?" meinte Rimundelo und oa er ein freund vollkommener Dinge war, lies; er sich ?cppe!, deS Gärtners 5ohn. l)slen.. und-bemühte sich zwei stunden hindurch, den Jungen zu einem IVcho abzurichten und ihn in alle. übrigen nicht schwierigen Details die er seiner neu:n Stellung einzuweihen. Und alS am nächsten Sonn!ag zum ersten Mal Gäste in die Villa kamen, vurde Seppel in einiger Entfernung .'m Parke un einer buichigen Stelle als 5chs installirt. Als nun im silbernen Scheine des .Nondlichte nach einem copiöfen Sou tier die oktste in den Park hinauSira en. unternahm der Hausherr unauf. '.ejorverl feinen iLcho . Versuch, der kiefflich gelang. Die Gaste, angeregt durch dieieS schöne Beispiel, ahmten es nach und bald .tönten die merkwürdig -ten Wort und Satz' Combinationen in den Park hinein und wieder- zurück. : Doch als einer der Herren übermäßig ant hinauSdrüllte: DummerJunge!" oa tont es zurück: Aber. Euer Gna den, i' mach roch m:i' Sach' ganz fa mos!" O unglückseliges Echo! ES war und lieb entlarvt, und der über dieie r:n erwartete Wendung der Dinge höchst gestürzte Bankier btamirk. Nur seine Gattin besaß Geistesgegenwart genug, oie Ehre des Gatten und deS EchoS durch einen glücklichen Einfall wenig stens scheinbar zu retten. Sie er klärte daS gemiethete Echo für einen Scherz ihres .Oemahls. und so löste sich schließlich Ällf wieder jn Woblaeiallen z'jdm y : w. H.
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Zn jeder Hinsicht zufrieden. 6 ototltott, .P..2. MSr, i not nfitliX. tonnte 9iatt4 nitt tälatta. ein Tage sühtte mein Koxs schwer, ich ar schwach, itcioCI nb immer müde. ,.Pas!,r König' eroen2iirkkr" gab mir erauickinden Scklas. stärkte meine Nerve unk stell mich i jeder Hiostchl zusrteden. j)r. . repi. B , II 7. 881. Heinrich Pamrt, der Junge von dem ich schriei dab er St. Beit,Ian, habe, hat ein Flasche Pastor König' Umtut cl&tttt" genommen nb ist vsAslän: dig hergestellt und besucht jeHt dt Schule. Ich nachle mein, Pflicht Ihnen die! ur za berichten mit 5rjUchem Dank. Fr.I. . Schulte. Vl,,msield.?Z. y..tt.Okt.ILSl. Seit medr M einem Hab verbrachte ich nur schlaflose Richte, da erfuhr ich von Pastor König' ?cervn. Starker, gebraucht devseibea und hatte den gewünschte Erfolg damit. 24 emrkckle diese Mediiin alle er ,tuldde. JrE. . QX ei roerihvollez Vuch für Nervenlcldend,: qkWL PL und lu Vrcde.fflasch, zugesandt, lrou erhallen auch die Medizin msonst. T4s ?7!ed?r fcrnrt, seit rn rmtr 17st hnnimt Hochm. Pastor tlbni in ort SJsyne. nd.. juderkttet huu jci irr niacc iauciung von ver IvOENIG MEDICINE CO.. 228 Uandolph SU, CHICAGO, Hfvil(liu mm qii.ia I M M aa f - : . - - . J , M n .1 w .. . U R. . i2. vw 9iw Hiimcr o ia)qcn 1K7 slasche f ü: 95.00, fttn o fftv 9.ou. 3n anbiinavosl tu ten deutschen tsyotsielen oa S. US ti(. an c r. M West UJajtjtnaton fötr. und SSe Süd Sa Etr. und Lincoln Lane. VnS der IaftrnetiOnsstundG Unteroffieier: Jch habe Euch jetzt kurz dargelegt, was unter Um Begriffe S:aatseigenthurn" zu verste hen ist. Mehlmann, sagen Sie mir schnell noch einmal, roa? ist daS Staats' eigenthum V Meblmann: DaS Staatseigenthum ist ist " (stockt). Unteroffieier: Schafikopf ! Mul ler ! WaS ist dai Staatöeigenthum Müller: DaS StaatScigenthum ist ein eine ein " Unterofsicier : Unsinn ! KerlS, Ihr wißt ja gar nichts ! Sperrt doch die Löffel auf! Einmal will ich's Euch noch vorplappern: Das Staatseigemhum ist. zu schonen !" Unteroffieier : Woran erkennen Sie einen Officier t" Rekrut : An den Epaulettes.- Unterofsicier : Können Sie mir sagen, it die Epaulettes aus sehen?" Ne.'rut: O, die sehen ganz nett aus." Unteroffieier: Was ist eine Reitbahn ?" Rekrut : Em ge deckter Rc'um. der " Unteroffieier: Esel ! Eir.e Reitbahn ist doppelt so lang wie breit." Unteroffieier: Wenn Sie also als Posten Jemand arretirt baden, so müssen Sie ihn im Schilder Haus aufbewahren. Sagen Sie mir nun aber 'mal, Wackhuber, wie machen Sie'4 wenn er nicht hineingeht V Wach huber (grinst zuversichtlich): O, n wird sckon nemgeh nl Unterosft cier: W;nn er aber nun doch nicht hin eingeht Wachhuber : Dann rnüfc ten eben die Schilderhäuser größer ge, macht b Sergeant: Wenn ich nun kommandire : Eskadron....., so wird darauf ga:nch:s gemacht, daö ist nur ein Aoertlssment und bedeutet so viel. als: Ihr Schafskopfe, paßt auf, jetzt kommt 'was" nämlich Marsch!" worauf Jbr Alle anrei'.et. Also,Mever, was heißt das: Eskadron.......?" Rekrut : Das heißt so viel, als : Du Schafskopf, paß' auf, jetzt kommt 'was!". Lieutenant: Außerdem will ich Euch sagen, wenn man Tuch ein mal etwas grod angeht oder gar hinier die Ohren buut, so ist damit nie die Person, sondern nur die Sache gemeint. Unteroffieier (entrüstet): Was. Ihr wißt nicht, was Pro pertat it Propertat ist dasjenige. was die nopse an den Hosen suid, sie halt den Menschen aufrecht!" Lieutenant: Wenn eS bei einem projectitte Angriff auf den Femd heißt: Freiwillige vor !" was thut da jeoer brave Soldat Z-Nitrut: (fr n.-. iltvO Wfnm Wtw ! V,. ?7 ; . - .ttMy vitim p:uy, VHWtt vfc 7j willigen ungehindert vortreten können !" Frage: WaS hat der Soldat zu thun, wenn er dem Herrn Hauptmann auf dir Promenade begegnet ? Ant wort: Nichts ; denn sonst wäre der Kerl nicht auf der Promenade l Frage: Warum steckt der Sol dat, wenn er auf der Eisenbahn .durch einen Tunnel fährt, den Kopf nicht zum Fenster hinaus? Antwort : Um den Tunnel nicht zu beschädigen. Frage: WaS ist daS Pferd? Antwott: Da Pferd ist ein edleS, vierfüszkgei Geschöpf, dem seder aval lerist auf den Knieen zu danken hat, daß eS den alten Schafskopf überhaupt auf seinen. Nucken zu dulden die Gute bat. -Unteroffieier; DaS abze, sch offene Geschoß fällt zur Erde, theils durch seine eigene Schwere, theils durch die AnzttyungKirasi der Eide; daS tere glaub' ich aber nicht!" $10 J Vel'bn ng. $100 Die Leser der Tribüne" werden sich freuen zu erfahrt, daß eS wenigstens eine aefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in allen ihren Stufen zu hellen im tanöe ist: Hall's Katarrh Kur ist die einzige jetzt der ärztlichen Bruderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert als eine (zonstltutionskrankheit eine coustilutionelle BeHandlung. 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