Indiana Tribüne, Volume 16, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1893 — Page 2
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Schwand beschuldigt, das Verbrechen dr Vernichtung keimen den Lebens, auf welches eine Zucht hausstrafe bis zu zehn Jahren gesetzt ist. in einer außerordentlich großen Anzahl von Fallen begangen zu haben, von denen indeß ein Theil blrcits rer jührt ist. Tie übrigen Mitangeklagten sind zwar in der Mehrheit, aber durchaus nicht ausschließlich Frauen, und zwar gestaltet sich dieses Zahlenverhäitniß von .18 zu 10. Eine Frau hatte sich au Furcht und Schamgefühl der Strafe durch die Flucht entzogen. tiin ebenfalls angeklagter Ehemann ist kurz vor Beginn des' Procees gestorben. Die Geschworenen hatten zur Beant wortung der ihnen gestellten 125 Haupt und Untersragen ' mehr als sieben Stunden gebraucht, die Verlesung durch den Obmann nahm mehr als eine Stunde in Anspruch. Der Ausschluß der Oest'entlichkeit blieb bis zur Verlesung des seitens des Gerichtshofes gefällten Urtheils streng aufrecht erhalten. Als die Eingangsthüren zum Sitzungssaal geöffnet wurden, beseyten etwa fünfzig mit Karten versehene Personen den Zufchauerraum, um der Ur theilSverkünoigung beizuwohnen. Tie von den Geschworenen gefaßten Beschlüße lauteten bei 26 der Ange klagten auf nichtschuldig, wodurch deren kostenlose Freisprechung bedingt wurde; Dr. med. Karl Schwand wurde nur in vier Fällen des Verbrechens aus $ 219 des Strafgesehbuches und in einem Falle schuldig befunden, in der weitaus größeren Zabl der Antlagefälle wurde er freigesprochen. Der frühere Rittergutsb'-sißer Georg Tietze aus BrcSlau wurde in einem Falle der Anftiftung und Beihilfe zum Verbrechen der Lokomotivführer Albrecht Scholz aus Oels nur wegen eines Vergehens für schuldig erklärt. In dem Urtheil wuroe betont, daß die dem Tr. Schwand nachgewiesenen Verbrechen, um so strenger zu beurtheilen seien, als der Ange klagte seinen Beruf als rzt dabei miß b.uachthabe und a'S durch seinVerschul' den andere Personen inS Unglück ge stürzt n?0!den seien. Der Gerichtshof erachtete je 3 Jahr Zuchthaus für den einzelnen Fall der Verörechen für angemessen und für das außerdem begonnene Vergehen 8 Mo nate Zuchthaus. Als Gesammtstraft wnrde gegen Tr. Schwand auf IC Jahre Zuchthaus nebst Ehrverlust vor gleicher Tauer erkannt. Ticke erhielt em Jahr Zuchthaus und wurde wegen der Höhe der Strafe sofort in Haft genommen, gegen Schätz lautete daUrtheil auf drei Monate Gefängniß, schwand hatte das Urtheil äußerlich ruhig estgegen genommen; sein Vertbei dlger.Recht-anwalt Schreiber, bcabsich' tigt ein Gnadengesuch für feinen (ilien tm einzureichen. Ueber den Verlauf der Verhandlung gen selbst hat man,, da sie unter AuZ schlug der Ocfsentlichteit stattfanden, nur wenig erfahren. Täglich um 12 Uhr sah man bet liintntt der Mittags pause den Hauptangeüagien To.tol Schwand am Arme des Gerichtsdieners mit schlotternden Knieen durch den Corridor wanken, ein Bild des JämmerS. Sein Haar war schneeweiß, fein Besicht zeigte tiefen Gram, und mit der Furcht paarte sich der Schmerz um den'dro' kenden Verlust der ärztlichen, gesell schaftl'.cben und bürgerlichen Reputation. Auch die Angeklagten warer, unter den Zeugen, mit denen sie wäh rend der Paufe den Gerichtsfaat'ver ließen, leicht herauSzufiuden an den verstörten Mienen und an den sorgen vollen Blicken. In den Gängen aber drängten sich große Schaarcn. theil? Verwandte, theils Freunde, theil; - Neugierige. Chinesisches Glücksspiel. Die Chinesen haben ein neues Glücks spiel in New Pork eingeführt, welche unter den bezopften Söhnen des Rei ches der Mitte großen Anklang gefun den hat und das sie Sing Ju" nen nen. Ein Berichterstatter hatte Gele, genheit, dem Spiele in einem Hause de, Mulberrvstraße beizuwohnen. Jn deir etwa zwölf Fuß großen Zimmer, besser ganzes Meublement aus roh gezimmer ten Bänken bestand, welche rings ar den Wänden angebracht waren, saßer sechs Chinesen auf dem Fußboden. Jeder hatte eine mit hart gekochten; Reis gefüllte hölzerne Mulde vor jirf und in der Mitte derselben war ein, kleine Schale in den Reis gedrückt. Ciner de? Chinesen, ein alter Mann, schien der Bankier zu sein, während du fünf anderen im Krelje um ihn he: saßen. Ter Alle warf einen Dominostein. den er aus einem mit solchen Steinen gefüllten Säcke hervorzog, in die klein Schale vor sich und ans fein Kommande warf jeder der anderen Chinesen zwei Würfel in seine Schale. Die Augen der Würfel wurden dann mit denen des TominosteweS verglichen, und wer Die
letzteren getroffen balte. gewann, wälzrend der Bankier die Cinsäe der An deren einstrich. Tie Gewinne vertheil ten sich wie folgt: War ein Würfel der einen Hälfte gleich, so war der Gewinn einfach: wurden mit beiden Würfeln die Augen der einen Hälfte des Steines getroffen, so wurde der doppelte Betrag ausgezahlt: wurde mit einem Würfel die Gesammtzahl der Augen auf dem
steine aeworfen. war de? Gewinn dreifach: de? vierfache Betrag wuide ausbezahlt, wenn der Spieler mit bei den Würfeln die Gesammtzahl der Au aen warf, und der fünffache Betrag. der Hauptgewinn, wurde Temjcnigen ausgezahlt, dessen beide Würfel genau die Augen enthielten, wie sie auf dem Tomlnosteme eingetheilt waren, er letztere Fall ist ein so seltener, daß er. wie ein Chinese dem Berichterstatter mittheilte, seit der Einführuna des Spiels in New jork noch nicht vorge kommen sein soll. innre usgravuttgc,!. Ueber einen archäologischen Fund berichtet die Münchener' Allg. Ztg.nach algerischen Blättern Folgendes: Der Vorsitzende des Schiffersynditcits zu Tenes (Departement Algier) Herr Pac queteau. der wegen setner Verdienste um die archäologische Wilzenschaft den Titel eines Correspondentcn des fran Kultusministeriums führt, fand in dem Garten eines Notar zu Tenes ein herrliches, völlig unbeschädigtes Mo saik von 2,80 Meter Länge und 2.20 Meter Breite. Sogar die Farben des Kunstwerkes sind noch so gut erhalten, als ob dasselbe eben die Werkstatt verlassen hätte. Es stellt einen Gladiator dar. der mit seiner Lanze soeben einen gewaltigen Panther .verwundet hat. Das Thier zuckt zurück und öffnet seinen Nachen zu schmerzlichem Geheul. Das rothe Blut fließt ihm aus einer Hals wunde über das gescheckte Fell. Hinter dem Kämpfer steht ein mittelgroßer schwarzer Jagdhund mit rothem Hals band. Am oberen Theile des Mosaiks steht zur Rechten und zur Linken das Wort IMPK VUA (Vollende"). Ter Rand der Tafel ist erhöht, woraus her vorgeht, daß dieselbe nicht wie die arote Mehrzahl der in Nordafrika auf gedeckten Mosaike Theil eines Fug dodens, sondern vielmehr ein Wandoder Teckcnschmuck gewesen ist. Die Tarstcllung ist künstlerisch vollendet und die Färbentönung außerordentlich fein und naturgetreu. Das Werk stammt zweifellos aus der Glanzzeit der römischen Kunst. Ueber seinen tünfti gen Verbleib ist noch kein endgiltiger Beschluß gefaßt worden. Höchst wahrscheinlich wird es aber in dem Museum zu Algier aufgestellt werden. Ausgrabungen auf dem Wüstenpla tcau von Hawara in Fayum hat Pro scsior Richard v. Kaufmann im Früh fahr 1892 veranstaltet und darüber in der Anthropologischen Gesellschaft zu Berlin berichtet. CS fanden sich unter einer großen Menge den Mumien auch solche, die mit vorkefflich gemalten Portraits geschmückt sind und dem er sten Jahrhundert nach Christi entstammen. Professor v. Kaufmann kann die von anderer Seite geäußerte Mei nung, jene Mumien seien ursprünglich in Hallen der Nachkommen aufgestellt ge:veen und erst spate? verscharrt wor den. nicht theilen. lir fand nämlich in der Nekropole von Hawara eine ganz regelmäßige, in den Seite'nwänden wohlerhaltene Grabkammer, in der eine Anzahl solcher Mumien mit großer Sorgfalt beigesetzt war, ohne daß' man. seine? Ansicht nach, an eine frühere Ausstellung derselben denken könnte. Zu Häupten einer Frauen.Mumie stand eine kleine Stel: aus Kalkstein m,t grlechllcher Jnichrist. lautend Der Aline, die auch Tenos (heißt), der Tochter des HerodeS, die Gute lebe vielmals wohl. Am 7. Mesore ihres 35. Jahres (Mesore ist der letzte Monat des ägyptischen Jahres).- Cs ist zwei felloS. diß es sich hier um ein Familiengrab handelt, denn alle Mumien sind mit demselben Siegel versehen Bemerlel.swerth ist dabei, daß die am tiefsten liegenden, also vermuthlich die zuerst bestatteten Leichen mit gemalten Porträts geschmückt waren, während die über ihnen liegenden Goldmasten tru. gen. Auch sind die ermähnten Vor träts auf Leinwand gemalt, während V - . " A oiö oayin nur aus 013 gematte Mu mien-Poct.äts bekannt waren. ' . Bom Staude. Dr. Uul. Philipp Lenard aus Vren bura hat sich als Privatdocent in der philosophische Facultät der Universität zu Bonn in einer Antrittsrede über da interessante Thema: Tie Rotte de Staubes in der Natur" habilitirt Ausgehend von den Quellen des Stau des, der Verwitterung der Gesteine, den 'erdrennnngsprocelsen. den vulkani schen Ausdrüchen und dem vom Sturme zerpeitsch'en Meere, erläuterte Redner zunächst, wie die blaue Färbung des Himmels zu Stande kommt. Was da Nlmmelsaewolbe überhaupt bell ericbei neu läßt, lst der'Staud in der Luft; er zerjtreut die Lichtstrahlen, welche die Atmosphäre durchziehen, und läßt so die aanze Luft bell erscheinen. Da von den verschiedenfarbigen Bestandtheilen des weisen Sonnenlichts die blauen am meisten zerjtreut werden, erklärt sich au der Kleinheit der Staubtbeilcken. Da blaue Licht entspricht den kürzesten Aetherwellen. alle anderen Lichtarten länacren. Die meisten Stern btfceilAen sind schon zu klein, um die längeren Aetderweaen zu beeinflussen, aber no groß genug, um die kürzesten zu refle tiren. ES wurde dann der. Antheil, des Staubes an der Wolkendilduna be sprachen: Zur Bildung von Wolken lsl das Äoryandenteln von Conden sationskenen nötbia: obne die e kam feuchte Luft beliebig abgekühlt werden odne bte geringste Nebel oder Wolken dildung. Ter Staub gibt die Conden sationskerne ab: jedes St.aubtheilchei überzieht sich mit Wasser in.b wird zun Nebeltröpfchen. Ter folgende Versuc! erläuterte dies. Eine oroke ftlafA wird mit, Luft gefüllt, die vorher durch ULatte trcd und dadurcb von Eonben sationSkernen befreit wurde. Leitet man nun ,n diese Flasche Wasserdamps -: . rr. r. . " UUS einem scenel. 10 cieiDt er vollttan
dlg unsichtbar. Wird etwas gewöhn liche, ftaubhaltige Luft zugelasien, dann erscheint dichter Nebel in der Flasche. Auf diesen Versuch gründet sich auch ein Verfahren, die Condensa t'onskerne in der Luft zu zählen, indem
'nan sie sich mit Wasser überziehe läßt, worauf sie zu Boden sinken un auf eiN'.r in Ouadratmillimeter getheil ten Platte aufgefangen werden, wo sie mit der Lupe gezählt werden können. Es fanden sich beifpilsweise 200.00c Nebclkerne im Cubikcentimeter in bei Luft Londons, nur 200 auf dem Gips?; des Rigi. Bom Inlande. Nur 875,700.800 Gallonen Wasser lieferte im Jahre 1891 ein ac tesischer Brunnen in Huron. S. D. Tie Menge wärde einem Gewicht von 4,000.000 Tonnen gleichkommen. Werden 44 Kanonenschüsse abgefeuert, so ist es ein Natiovalsalut. ein Schuß für jeden Staat. Ti? Na tionalflagge wird mit 21 Schüssen salu tirt, aleichfallZ der Präsident, der Vice Präsident mit 19 Schüssen. 1 I m Umkreise von zehn Meilen der Stadt Ashland in Maine wohnen acht amerikanische Frauen. welche die Müttcr von 102 Kindern sind, von kenen sich 80 der besten phJsi' schen und geistigen Gesundheit erfreuen. EinunsaudererBursche ist der .Reverend" Charles Rivers, wel cher sich gegenwärtig im Gefängniß in Uniontomn tn Pennflilvanien befindet. Er hatte sich seit mehreren Wochen als Schnorrer und Gauner im County Fayette herumgetrieben und sich für einen reisenden Evangelisten ausgegeben, auch in mehreren kleineren Orten gepredigt, dabn aber fast immer Lute um ihr Geld geprellt. In Ohiovyle wurde er von den Bürgern aus dem Cxtt gejagt: in Marklevsburg stahl er eine goldene Uhr und vier TollarS. Zuerst wurde er in Friendsvi le in Maryland verha'tet. entwischte aber den Behörden: schließlich wurde er von ser Uniontowner Polizei dingfest ge macht. Die folgende, nicht unro mantische GeichiV . macht viel von sich reden. Vor 3 hren ehelichte Si mon Haycs Fräulein Elizadeth Hay ward, die Tochter eines Farmers aus St. Clair County. Tie Eheleute hat ten nicht lange nach der Hochzeit ein Zermürfniß und der Mann zog in den Krieg. Er diente im 3. Regiment von Iowa, wurde nach vier Schlachten schwer verwundet und zuletzt todt gemeldet. Seine Frau heirathete darauf wieder. Noch dem Kriege zog HayeS nach dem Westen, um dort sein Glück zu machen und verblieb schließlich in Utah. Von dort ist er dieser Tage zu rückgekehrt. Er fand, daß seine Frau wieder verbeirathet gewesen, aber inzwischen wieder Lvittwe geworden war. Das Wiedersehen gestaltete sich zu einem fröhlichen und auf dasselbe folgte sofort eine zweite Trauung des Paares in Belleville. DaS .New York Homesteadvon Syracuse im Staate New Pork hat einen vollständigen Bericht über die vor jährige Hopfenernte in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. , Danach gibt es im ganzen Lande 3637 Hopfengär ten, von dencn allein 2494 auf den Staat New ZZork entfallen. Das Ge sammtergebniß zeigt gegen das Vor jähr 1891 eine Zunahme der mit Hopfen angebauten. Bodenfläche um nicht ganz '6000 Aires und für das ganze Land einen Mehrertrag von 2615 Ballen. In Californien überstieg im vorigen Jahre der Erntecrtrag den des Jahres 181 um ein Bedeutendes und gab 8 Ballen vom Acre gegen ü Ballen im Vorjahr. Der Ertrag d?r Hopsenernte in den Staaten Washing ton und New Vort ist in Folge des Mindergewichts des gcerntcten HopsenS gegen lfc91 um neun Pfund vom Acre verringert. Wisconsin hat 4377 Ballen geerntet. Ter Gesammtertrag der Ernt? deS Jahres 1892 belief sich auf 217.942 Ballen gegen 215,327 Ballen im Jahre 1891. Für heirathslustige Mäd chen! Aus London schreibt man an die Köln.Zkg.": .Eine Wagenladung junger Ehefrauen gefucht" beginnt eine i tnr fl)rn Wf.rttr QifrilHrt HKt. Itt VtltVt .tlW Vlltt JhltMII tvvfentlichte Annonce, und zwar sind mit den Ehefrauen hier solche gemeint, die es erst werden möchten. Wo? Wann ? Von wem? In Huron, Süd Takota. Unverzüglich! Von einem Hotelbesitzer und seinen Freunden und t - r - . . r ? r a . , nacyoarn: cnnoc suqri aus, oay in ihrer kleinen Stadt eine große Anzahl junger Männer sich befinden, die von Allein vollauf haben, HauS und Hof, Acker. Vieh. Geld. Gut. nur die be glückenden Wesen fehlen, die sie zu Her rinnen darüber einsetzen könnten. Ein ähnliche? Jammerruf ertönt und nicht zum ersten Male! aus Britisch Columbia sowie aus dem transatlantl schen Eden, vom Kootenay.Thal. 'In all diesen Theilen der neuen Welt kommen auf hundert h'irathsfähige und. was noch mebr besagen will: heirathswillige Männer kaum zwanzig weibliche .Wesen, aus die ne.ihre Neigungen über kragen können, und denen daher die Qual der Wahl wenn auch nie auf lange! zufällt. Solche beoauerns werthe Zustände brauchten doch nur allgemeiner bekannt zu werden, um alZbald ihre Heilung zu pnden. Frei lich die Reife ist weit, doch unter der englischen Weiblichkeit ist auch das Mi! leiden groß, und mir brauchen uns nicht zu - wundern, wenn die zur Stillung mannlicher Sehnsuchtsleiden längst ein geführten Weiber Expeditionen von England nach Canada und Australien nun auch nach Takota und Columbia abgelenkt werden. Doch sei hier noch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß in der besagen Annonce keinerlei Be schränkungen in Bezug auf Nationali tät hervorgehoben! Also! Der bekannte New Borker Socialist JnstuS Sch.ab, der eine Wlrth'chaft hält, ist kürzlich zum fünf unddreißiqsten Mal weaen Sabbatb bruchs verhaftet worden. Er erzählt darüber: Sechs Jahre lang hat rnii die Polizei in Ruhe gelösten; am neuesten Sonntag hat sie sich meiner wirrer kinmal erinnert und raiüzum sünf
unddreißigsten Mal verhastet. Äber wie haben sich die Zeiten geändert! Wenn ich früher vor den Polizeihaupt mann McCullagh gebracht wurde, da hieß es: Aha, der Kerl ist wieder ein mal da. Tormann, sperren Sie ihn ein!" Und hinunter ging'S in's Verließ
und in die elendeste Zelle. Diesmal aber empfing mich der neue Capitän Doherty zll meinem Erstaunen mit der freundlichen Bemerkung: Haben schon nach einem Bürgen gesandt. Herr Schwab; nehmen Sie einstweilen bis ,u seinem Eintreffen im Hinterzimmcr Platz!" Der Bürge kam, wurde obnk die sonst üblichen Nörgeleien angenommen und ich war bald wieder ein freier Mann. Im Effex Market Polizeige richt erschien am Tage darauf Schwab, der nach seiner Darstellung das Sinntagsgesetz gar nicht verletzt hatte, mit der unschuldigsten Miene von der Welt vor Richter Koch, und als diesem der Polizist, welcher die Verhaftung vorge nommcn hatte, erklärte, wie er erst. d.i die Frontthür zur Wirthschaft verschlössen war. 10 Stufen vor dem Hause hlnaufgzstikgen, dann einen 60 Fuß langen Gang entlang gegangen eine Anzahl Stufen hinabgestiegen sei und dann erst habe zwei Thuren öffnen müssen, ehe er durch die dritte Eingang in die Wirthschaft fand, in der er keinen Bierverkauf .erfchnüifeln konnte, da sprach Richter Koch den Angetlagten aus der Stelle frei. Mit Jubel wuroe er von seinm Freunden in seine? Wirth' schaft empfangen. z): e .urzlicy verbreitete Nachricht, oaß Er-Gouverneur Thaycr von Nedrasta in de? Hütte eines alten Soldaten in Lincoln. Neb?., krank und ohne alle HiliSmitiel darniederliege, war vollständig aus der Luft gegriffen, und die Freunde des Er - Gouverneurs und dieser selbst sind nicht wenig erbiU tert darüber. Herr Thayer befindet sich wohl und munter und ge!t tagtäglich in den Straßen Lincolns spazieren. Er hat ein Einkommen, von dem er nicht nur gut leben, sondern auch noch einen Nothpsennia zurücklegen kann. Der Ackerbauminister hat den Professor der Landmirthschaii an der Ackerbau Schule in Manhattan in Kansas, C. C. Georgefon, nach Dänemark gesendet, um bort den Milcherei' betrieb zu studiren und darüber zu berichten. Seine Thätigkeit soll sich auf das ganze Feld vom Producenten bis zum Verbraucher erstrecken, und namentlich sollen die besonderen Umstünde in Betracht gezogen werden, unter denen die dänischen Milcherei- Erzeug niste im Auslande zu hohem Ansehen gelangt sind. Professor Georgeson ist selbst eine Däne und deshalb der ihm gestellten Aufgabe vollkommen gewach. teu. Dom Auslande. In einerderletzten Nacht; läuteten vier Individuen an dem Hotel des augenblicklich von Paris abmefcn den MarquiZ be Pafsis-Pafsis, 24. Avenue Maneau. Der Hausbesorger öffnete, und eines der Individuen er klärte: Wir kommen im Austrage des Untersuchungsrichters Franqueoille, der im Interesse der Panama-Angelegenheit eine Hausdurchsuchung angeordnet hat." Der erschrockene Hausbesorger verlangte den Duichzuchungsbesehl zu sehen, worauf der zunüchststehcnde d.r vier Männer eine rothe Schärpe zeigte. Der Hausbesorger und seine Frau wurden nun an den Händen gebunden und gezwungen, die vier Männer in die im ersten tockmerk gelegene Wohnung des Marauis zu führen. Obne sich zu beeilen, durchsuchten nun die ri r Männer volle sechs Stunden lang die Kästen und sonstigen Möbel, nahmen alle Werth- und,Schmuckgegenständean sich und führten sie auf zwei bereitge haltenen Wagen fort. Ten Hausbeso?ger und dessen Frau ließen sie gebunden zurück. So fand man sie ..am nächsten Morgen. Es ist wohl überflüssig.' zu sagen, daß die vier Individuen nicht im Auftrage des Herrn Franqueville gekommen waren, sondern nichts als schlaue Gauner sind. Aus Lezardrienx (Cotes du No?d) wird gemeldet: Am 5. Januar war der Leucytthurmmächter JeanRene Le Meyel mit dem zweiten Wächter Le Roy auf den Leuchtthurm der Douvresfelsen g;stiegen, um die Feuer anzuzünden. Beim Herabstcigcn, glitt e? aus, ve?lor daS Gleichgewicht, und stürzte über die 40 Meter hohe Stiege, au deren Fuße er todt' liegen blieb. Ter zweite Wächter machte nun die Nothsignale, doch vergeblich. Ebenso nutzlos wiederholte er sie an den darauf folgenden Tagen. Niemand antwortete ihm von der Küste. Kein einziges Boot fuhr in feiner Nüye vorüber. Ter unglückliche Wächter muß e den Leichnam feines Kameraden aufdewah ren. Er wagte nicht, ihn ins Meer zu werfen, theils aus Achtung für den Todten, theils aus Klugheit. Was hätte er sonst antworten sollen, wenn man ihn des Mordes beschuldigt, hätte. So mußte denn der unglückliche Wächter volle vierzehn Tage mit dem schon in Verwesung gerathenen Leichnam allein im Leuchthurm bleiben, bis endlich daZ Jngenieurboot FreSnet kam, um die regelmäßigen Auswechselungen auf den Douvresfelsen vorzunehmen. Man fand den armen Le Roy in einem dem Wahnsinn nahen Zustande. Mit dem Leichnam seines verunglückten College nach Lezardrieux zürückge bracht, mußte er sofort ärztlicher eHandlung übergeben werden. Ueber die Erhaltung eines zu früh zur Welt gekommenen Mägdeleins berichtet die Metzer Ztg.": Ten Eheleuten Redinger tn Ay an der Mosel war nach einande? von vier Kindern, alle Frühgeburten, kein.S am Leben geblieben. Um das irgend Mög' liche zu thun, wenigstens das erwartete fünfte Kind am Leben zu behalten. U gab sich Frau Redinger nach Metz in die Maternite", ihr Stündlein abzu warten, das jedoch abermals viel zu früh schlug. Dem am 22. März 1890 geborenen Mädchen fehlten volle 2 Monate an der normalen Zeit, und man kann sich denken, welch: C?schei nung daS Geschöpfchen darbot und wie kärglich der LebenSodem in ihm flackerte. Tie .ErnährungSfr'age- erschien natürlich als das Gebieterischste und Schwie riaste. Die winziae Felicitäö lo ihr
Tausname wurde in einen Brütap parat gebettet und verblieb in demfelben neun' Wochen lang. Ter Apparat, oben mit GlaSver-chluß und selbstredend mit der nöthigen Luftzufübrung nebst Thermometer versehen, ward un ausgefegt in der Temperatur von 32
bis 33 Wärmegraden gehauen, während die Wärme in dem Zimmer, wo der Apparat stand, 20 bis 22 Grad be trug. Es bedarf kaum der Beifügung, daß die Schwestern der Anstalt Tag nd Nacht, ohne eine Minute Pause, ihren Schützling und seine eigenartige Behausung überwachten. Tie Ernährung wurde aber in folgenden Abstufungen bewirkt: Die ersten drei Tage durch tröpfchenweise in gehörigen Zeit abi'ätzen gegebenes Zuckerwaster mit ein klein wenig Cognac vermischt, die nächsten Tage in sich langsam steigernden Miniaturgabcn Milch, die man all mählich vermittelst eines kleinen Saug rohres zuführen konnte, bis man am elften Tage das etwas erstarkende Wesen einer Amme übergeben konnte. Heute befindet sich die demnächst dreijährige Felicitas bei den Eltern in der solchem KiudeSalter entsprechenden ge funden Beschaffenheit. Uebrigens wird manchem Leser bekannt sein, daß vereinzelte ähnliche, obschon nur selten gelunqene Versuche der Erhaltung kaum . . , . t-. ? mermazer eoensieime in groyen nini schen Anstalten vorgekommen sind. DaS Daily News berichtet aus Athen: Herr John Temetrion. der vergangenen Monat in Alerandrien starb, war bei den Sammlern von An tiquitäten wohlbekannt. Hätte er etwas länger gelebt, so würde die Münzsammlung in Athen die aller anderer Länder übertroffen haben, denn er starb während der Verhandlungen um den Ankaus einige? seltenen egyptischen Münzen, durch die seine Sammlung fast vollständig geworden wäre. Aber auch jetzt hinterläßt er seiner Nation eine schöne Sammlung egvptischer Münzen; schon vorher hatte er ihr eine Sammlung hinterlasten, in der sich Stücke von der Perserzeit hinab bis zu den späteren Römern befanden. Auch seine Sammlung altegyptiicher und spätrömischer Statuetten und Ornamente war schon früher in den Besitz der Nation übergegangen. Nach Art. 17 der Verfas sang Bremens erkennt der Staat in dieser Hansestadt keinen Adel an. Auf Vorschlag des Senats soll diese Bestimmung dahin abgeändert werden, daß der Staat keine AdelSvorrechte ane? kennt, was die Wiede?einfüh?ung deS Adels in sich schließen wü?de. Diese? Vorschlag wird vielfach und lebhaft bekämpft und die dagegen erhobenen Bedenken sind gewichtig, insoweit sie sich auf dcn modernen Geldadel beziehen. Tie Zahl der auf den Adel spekulirenden plutokratischen Emvorkömm linge.ist nicht gering und würde er ,'taunlich wachsen, wenn in Bremen der Ad:! neu eingeführt und der Senat, "der Namensänderungen vollziehen kann, in Sie Lage versetzt würde, selbst den Adel zu verleihen. --Eine Hochzeit mit Hindrnisten wurde, dem Fraust. Vollsdl." zufolge, in der verflostenen Woche in dem Dorfe Domnik in der Provinz Posen gefeiert. Kaum ävar die Hochzeitsgesellschaft von' dem. voll zogenen Trauatt wieder angelangt, als der junge Ehemann mit einem kleinen Weltbürger beschenkt wurde, dtr wenige Stunden darauf schon wieder das Zeitliche' fegnete. Bei dcr Hochzeit ging eö trodem hoch her, und bis in die frühen Morgenstunden hinein wurde wacker den Freuden des Festes gehuldigt.' '. Man berichtet aus Be n e dig vom 25. Januar: Gestern ist hier Sir A. Malcolm, nahezu 80 Jahre alt. einem Schlaganfall erlegen. Der schottische Ek.elmann, - welcher vor Kur zem noch die Kaiserin Friedrich und de ren Töchter in seinem Palaz;o am Ca nal grande gastlich ausgenommen, stand im Rufe eines Sonderlings und hat Venedig während seines langjährigen Ausenthalies daselbst manchen Gesvrächsstosf abgegeben. Allein der Splce'i lief nur 'so nebenbei bei Sir Malcolm, welcher ein eminenter Geschäftsmann gewesen sein soll, was schon daraus , hervorgeht, daß er . den Holzhandel von ganz.Venetien an sich ge'.issen undgcwalti viel Geld dabei erworben hat. Ungeachtet seines alten Namens und eines beständigen Ver kebrs mit dem Hochadel seines Landes scheute er sich keineswegs, vom Größten bis zum Kleinsten seine Ge ch ifte selbst zu leiten: Nie hat Jemand Etwas für ihn einkassiren und ebensowenig Et was auZzaülkn dürfen. Alles mußte durch feine eigene glückbringende Hand gchen. Sir A. Malcolm vereinigte, seltene geschäftliche Fin oigkeit mit skrupulöser Rcchtlichleit. Fiel ihn fein Spleen an, was zuweilen vorkam, fo ließ er Alles im Slich und flüchkete nach seinem Schloß am Pia?eÜrom in Lonparone. Dieser Wohnsitz soll Malcolm Unsummen gelostet haben und lediglich darum, weil sein ex.entri scher Sinn diesen Landsitz gerade do?k hingesetzt, wo das Gefälle des Piave am'heftigsten alljährlich wüthet. Der alte Herr ging unverheiratet und ohne directe Eiben aus der Welt. In der Erinnerung der Ven.tianer wird er aber noch lauge lebendig bleiben und sein Palazzo für jeden Gondelier sicher lich noch ein halbes Jahrhundert Palazzo Mal.olm heißen. Des Bühnenkünstlers Erdenwallen endet nicht immer auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und namentlich Berlin ist reich an .Schau fpielern und Süngeln. die der Bühne entsagt haben. um einem anderen bür gerlichen Beruf sich zu widmen. Kam mersänger Fricke verkürzt seine Muße durch reiche künstlerische Entfaltung als Landschaftsmaler. Auch der früher dort am Opernhaus wirkende Te norist Schleich hat . sich der dilcend.'n Kunst zugewandt und steht als Land-fchats-und -Marinemaler einem Institut für Mal und Zeichenunte??icht vor. Helmerdings malt gleichfalls als Dilettant und zur eigenen Ze?st?euung. Hofopernsänger?- Woworsky übt den recht ongenehmin Beruf eines Guts besitzet aus. derfrühere Tenorist Wal ter Pielke wirkt jegt im Westen Berlins aU vl'elaesuater praktischer Ant. der '.frübere Hosschausrieler Abmeve'r Uüt
in der Panoramastrake eine WeinHandlung, der vom Belle - AllianceTheater bekannte Schauspieler Ritter ist Kneipwirth in der Mauerstraße, die frühere Solotänzerin Emmy Aliroggen steht als Wlttwe Greve einer Coniitü
enhandlung m der Jnvalldenitrae vor. Ter Charatterspieler Ma? An zinger, der in den siebziger Jahren u. A. auch im Natlonaltheater und bei Kroll aufgetreten, ist dem modernen Berlin als orientalischer Zauberer Ben Ali Bey" bekannt geworden, der Schauspieldirector Kramer nützt den leidenden Berlinern als Heilmagnetiseur, der Aarytonist Leichner fabrizirt Schminken und Puder, der Schauspieler Waser hat sich als Begründer des Vereins zur Förderung der Kaninchenzucht um den kleinen Mann verdient gemacht, dem früherenPotsdamcr Regisseur SchefZky verdankt die Hintertreppen-Litcratur den Druck der Werke" des Scharfrichters Krauts, der Tenorist Stückenbrock, einst eine Zierde des Barmer Theaters, besitzt jetzt in der Dresdenerstraß? eine Blattgoldhandlung, der Schauspieler Bergmann ist Vortragender" der wis senschaftlichen Gesellschaft Urania", der Schauspieler Bornemann betreibt in Alt-Moabit eine Musikallen-Hand lung; zahlreich haben sich unsere Schau spieier der Preste zugewandt, so ist der frühere Opernsänger Richard Fischer jetzt Redakteur des Torsbarbier-, der frühere Schauspieler Rudolf Elcho Redakteur der Volks-Zeitung", der als Schauspieler vom Wallner-Theater her bekannte Maximilian Horden Heraus geber der Zukunft". Auch die Schrift steller Rudolf Genee. Leon Treptow, Schmidt-Cabanis. Wilhelm Mann stüdt, Dr. Adols Schwa?z. JuliuZ Freund u. A. gehörten einst der Bühne an. In den Steinbrüchen von Syene in Aegypten befindet sich noch ein halbfertiger Obelisk, der, noch mit dem anderen Gestein fest verbunden, die rohen Umriste und die Spuren der Steinmctzarbelten noch so frisch zeigt, daß man meinen möchte, die Arbeiter hätten eben erst die Arbeit verkästen und müßten zur Fortsetzung derselben jeden ölug'ndlick wieder erscheinen. Dieser ungeheure Steindlock zeigt, wie die Alten solche schwere Blöcke vom Ge stein ablösten und transportirten. Auf der Sohle des Steines sind parallele Reihen von Löchern eingebohrt, die zweifellos zur Aufnahme von Baum stämmen dienten, welche, scharf ausge tronet, in die Löcher eingekeilt und angefeuchtet wurden, wodurch die quellenden Hölzer den Stein glatt vom Boden absprengten. Der Block wurde auf Baumstammen die als Walzen dienten, nach dem nahen Nilufer gefchafft und auf eine gezimmerte Barke geladen. Hier lagder Block, bis die Ueberschniem. mung eintrat, wodurch daS Floß vom Waster gehoben und den Nil hinunter nach feinem Bestimmungso?t geschafft wurde. Dort angekommen, fanden sich tausend willige Hände, die ihn mittelst Rollen eine geeignete Ebene hinauffchaf. ten. wo er vor einem Tempel aufgerichtet ward. DaS Untergestell war dort sch ,n vorgerichtet, eine aus ?and und Bau n stämmen zu diesem führend: Rampe angelegt, auf welche der Obelisk herangeschaht und mit Seilen undPalmen stämmen aufgerichtet wurde.' . In . Bonn ist der berühmte Anthropolog Profestor Hermann Schaaffhausen einem Schlagfluß erlegen. Der Verstorbene aliolvirte im AttZgang der dreißiger Jahre den größten ' Theil seiner Studien in Berlin unter - dem Einfluß Heinrich Müllers, machte später große Reisen und' habilitirte sich 1314 als Physiologe in Bonn, wo er später Professor und Geheimer Medizinalrath wurde. Schaasthausen war einer der. ältesten und' glücklichsten Versechter, der Lehre von einer fortschreitenden Entwickelung in der Natur und hat seine Richtung in einer ganzen Reihe von Schriften gekennzeichnet. Er war im Jahre 13 16 zu Koblenz geboren. .'Daö Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel'S Bürsten die besten find. 428 Virginia Äde. Weny cmer mamic i etnc wutnea." z M W vVWfVW'V w wrwvvwvwwwvww i Qn?Rtrtft1l ( sin 9 Ttnmtfis N titter i j Folge arRörtrr J3traaaaB,aU e den Meißen VMlkU.4 UI VUt sif.T! ar. m. CTDBUril m MUCH 1 L . & . w . Im hSfmt U einer Fomiiie. indem sie 0 IL.Rai&J vi?ä..tikiackkkaai. ? iw-Rn.t r),rkinittA. traut 9titr. ßrriiDfaafl 5 und Alle biliise, ai nni,tn Etörnnge. U j bu diese krsäche entftehe, heilen. W OlllA -1 .g iuMMlf.1 m MHk Am 9f nl. s uiu 1 1 ii r r uciiuuutvw Ivv baren tzülle iidttkogen. . j Bei alUrt Apothekern. Vrei 23 Cent die V T-r- w.'m wmvf Micnni wv urnni K.Ir 0 4 V 4fYr V lwt'7 Wirthschaft! HENRY W. BAAS, No. 1 Madison Ave. No. 1 Nachfolgn von Juliui Keller. Die testen einheimischen und importirten Weine, Liauöre, Cigarren, Bier u. f. v. freundliche Bedienung und Lunch. oft per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W.Baas. 1 Madison Äve. lr.ü.lJarker SpezZalarzt für Auge, Ohr, Nase und Hals. In PraziS seit 1867. . Dauernd etablirt 4 West Washington Str., Indianapolis, Ind. und Dr. A. B. Barker jr.; Ofsice 391 West 4te Straße, Cncwnati. Ohlo. t Patienten, welche außerhalb der - Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Lorrefpon, denz tehündeU.
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