Indiana Tribüne, Volume 16, Number 153, Indianapolis, Marion County, 21 February 1893 — Page 2

Jttdicmn Tribüne. Erscheint &jUc und S o n n t n g S.

Die tägliche .Tribüne" kostet durch den TrSger XtCentl itx Woche, die SonntagS'.Tribüne- 8 Cent per Wo?. Bklde zusammen 15Cent der Cent perMonat. Per Post ,ugelchiZt in Vor auSbejahlung fc' per Jahr. Office : Z 30 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 21. Februar '93. Südliche Viehweiden. In intcreffantemrnsatz zur Vieh' zucht in unserem Sükfien steht diejenige in der großen gichtenregion de'r ssüb staaten. Erstere kann man kaum nennen, ohile dag gleich der zweite föe danke: der lsowdoy" ist. Ledere da gegen entbehrt dieser malerischen Eigen thumlichkeit so gut wie vollständig. Eine so grose Rolle auch die Lieh zucht in der Fichtenüolzgegend spielt, welche siÄ vom Mississippi nach dem Golf von Meriko und dem Atlantischen Ocean erstreckt und einen Gürtel von :roa hundert Meilen Breite bildet: der Qonj&oq oder RindZlümmel ist hier eine fast gänzlich unbekannte Einrich tung. Aon der Natur ist hier die Viehzucht, die nach sehr einfachen, ursprünglichen Methoden betrieben wird, sehr begün ftigt. In kleinen und großen Rudeln läßt man das Hornvieh frei umherwei den und verwendet keine besondere Zeit oder Mühe auf seine Beausstchtigung. Nicht leicht durchdringt der Frost des WinterZ biV Wälder in solchem Maße, um da5 Weiden deZ Viehs im Freien desonserS gefährlich zu mcchen; die Besitzer der Heerden bieten ihnen sei nerlei Obdach oder irgend welchen Schud. und obwohl allerlei verloren geht wie unter solchen Umständen bei dem Mangel an Hütern nicht zu derwundern ist erzielen sie noch immer Profite, mit denen sie zufrieden sind. Eine Art Seitenstück zum Cowboy ist imz auch hier vorhanden ; aber er stecht nur in beschränktem Sinne in Diensten der großen Viehbesitzer. ES lebt in den Fichtenwäldern zerstreut eine Anzahl Reger und arme Weiß;.', die nur wenige Acres beinahe werthloses Land ihr rign nennen, aber auf nicht näher bekannte Weise sich immer durch schlagen. Ihren Gemüsebedarf für sich selbst können sie meist auf ihrem Lande ziehen, und wenn sie dann hin und wieder ein Schwein durch die Wildniß streifen sehen, so versehen sie sicb ohne Weiteres mit frischem Schweinefleisch. Das sind die einzigen Charaktere, die man zur Roth mit den EowboyS ver gleichen kann, die aber keine eigentlich? Angestellten der Viehzüchter sind. Die großen Viehb?sier theilen nämlich ihre Heerdcn in Rudel von 25 bis 50 und lassen diesen armem Ansiedlern nominell die .Aussicht" über dieselben, wofür die Ansiedler den Dünger vom Vieh haben und auch die Kühe melken können. Soweit dies jedoch nicht in Vnbinöung mit diesen Zwecken ge schehen kann, kümmert sich der Ansied ler blutwenig um da Vieh. Dieses kennt übrizens ihren Mann doch, ob wohl es halb wild ist. kommt in der acht gewöhnlich in die Rähe von des in Wohnung und wird bei diecc G? !:genh.'it auch gemolken. Die Thiere sind auch gezeichnet und werden zu ge wissen Zeiten des Jahres tt-bst dem Nachwuchs von dem Besitzer bean sprucht. S:hr genau ist ind?ß diese Controlle nicht, und gar mancher der Äerweser selbst, oder wie man sie sonst nennen will, nimmt mitunter auch ein mal das Fleisch dcS Hornviehs in An Anspruch. Die meisten sollen indeß das ihnen anvertraute gehörnt: Eigen thum ehrlich verwalten. Tro der im Allgemeinen so milden Witterung ksmmt es aber doch in vielen fahren vor. dß unerwartet rauhes Wetter dem Vieh großen Schaden tljiii, wenn dasselbe an ungünstiger Sielle davon betroffen wird; manches Stück ist unter solch? Umständen an alte oder Hun epx umgekommen. Im Sommer oder Herbst verkaufen die Aesitzereinen Theil vom ' besten Vieh,- während sie das übrige einfach sein wlldes Leben fort setzen lassen. -jxfe mit ZQaheheS Deutscht im Na. Ueber den Kampf des Dr. Arning mit den Waheyes bei der Station Ki lossa (Deutsch Ostafrika) gibt der .Hann. Eoürier- eine von Dr. Ar ning -selbst stammende .. ausführliche Zchilöerunz wieder, der wir Folgendes entnehmen: Am achten December war der Stationschcf (Lieutenant Fließdach), fortgegangen, um Untersuchungen über den letzten Wahehe-Einfall, bei dem. Lieutenant Brüning siel, anzustellen, als eine Stunde später ein Bote mel dete. daß die Wahehe im Thal des Mix' konvogmaflusses. vier Stunden liorfc westlich von der Station, eingefallen feim. Mit 33 Sudanesen und Sua. helis zog Dr. Arning den Wahehes entgegen und traf nach dreistündigem Eilmärsche auf dieselben. Achthundert Mann schienen ihn aus der Spitze eines 2500 Meter langen HügelzugeZ erraar -wn zu wollen, während tausend Krieger in hohem Schilfgrase versteckt lagen. Als Dr. Arning. der das Terrain ge nau kannte, aus der einen Seite durch einen steilen Abhang gedeckt, dem Feinde in die linke Flanke fallen wollte. brachen die Waheh'Z unter Geheul her vor. .Obwohl sie mit der größten Geschwindigkeit aus uns zustürmten, so schreibt Dr. Arning gewann ich doch den Hügelkamm, stieß den Flaz gtnstab in die Erde und ordnete meine Leute im Halbkreis, den steilen Anhang nur durch drei Mann decken). Da waren die Kerle auch schon Ler. an, vsn den anderen Seiten stürmten sie 40, 50 und mehr Glieder tief vor; nördlich konnte ich das Ende ihrer Schaaren gar nicht absehen. Auf 150 Meter ließ ich mit Salvenfeue? begin tn; die Kugeln, wenn sie nur hsri ipntal sioseq, fußten ktitvL lö. dicht

waren dte Vc'aNen. .wet'Mal ltockt der Angriff, aber nach dem zweiten Male etwa 50 Meter vor der Front setzten sie zu einem mächtigen An stürm ein; 15, ja 10 Schritt vor mei ner Front brachen die muthigen Bur

schen im chnellleuer hausenw?ls zu 'i sammen; die Wurfspeere flogen mir an den Ohren vorbei und fielen ini Kreise nieder. Vor unserem rasenden Schnell feuer stockten sie wieder jetzt hing unser Schicksal am seidenen Faden. Unter allen Umständen mußte ich zu verhindern suchen, daß sie in un'ere Front eindrangen, und ich entschloß mich deshalb zu einem kräftigen Gegen' stoß: KriegZgeheul und Flintengknat ter übertönte mein .Marsch, marsch. Hurrah!- Schneidig gingen meim Leute vor, und üb?rraschcno wirkten Bajonett und Hurrahrus, der Feind wandte sich und stürzte in wilder Fluch? davon, jenseits deZ Flusieö erst. 100; Meter entfernt, machte er Halt. Die Kriegsfahne deS führenden Häupt lings (Titu) wurde von uns g.'nom men, und zahllos waren die ecbeuletez Speere und Schilde; daneb.'n auch ein Mauser 7!. den die Wahehe bei Ja. lemskis Tode erbeuteten. Die Verfolgung wurde nach einer Stunde wegen Ermüdung der AskariZ eingestellt. Den Wahehes entflohme Weibe? melde! später, daß sehr zahl reiche Verwundete, darunter drei Häupt linge, am Wege gestorben und mehrere mitgeschleppt .worden sein; auf dem Kampfplätze selbst lagen etwa fünfzig Todte und nur ein einziger Aerwun detcr. Englands Parlament und 3lad ftoneS Majorität. Für die gegenwärtige wichtige De batte über Gladstones omerule Bill im englischen Unterhaus?, welche vor aussich:lich noch diele Wochen hindurch währen wird, erscheint eine Uebersicht der herrschenden Parteiverhältnijse im Parlament von großem Interesse. Da ist zunächst die Geringfügigkeit der Ma jontät, übr welche Gladstone im Un terhau'e vcrsügt. Unmittelbar nach den allgemeinen Wahlen im Juli be trug diczrlde 40 Stimmen, gegenwr tig aber ist sie infolge , dcs Verlustes des inzwischen von den Unionisten wie dcrerodetten Eirenester auf 38 ge funken. Die Zeiten, wo eS in England nur zwei Parteien gab, Tories und Whigs, sind, längst daym. AnsangS d.'r sieb zigcr Jahre schlössen sich bis Irländer zu einer besonderen Gruppe zuzammen und der Druck de? Veryäitllisse, sowie daS seltene Organisationstalent Par nells. vereinigte sie zu der bekannten, duich ihu Disciplin so gefährlichen Home nlc-Partci. Dann kam lü8;i Gladstoues Bekehrung zum Home Aule Prin ip und lein Za;ammengcl,e:i mit dn Iren; die Spaltung der Liberalen selbst und die Sc.ejsion der kleineren, Hartington und Ehamberlain folgen den Gruppe zu den Eonservativen. und daraus ergaben sich die heute noch be stehenden beiden Parteien, Home Ru ler und Unionisten. Regierung wie Opposition sind also Koc:lit:onsparteien. Die 354 Home Ru!cr setzen sich zusammen au 273 Liberalen und 31 Iren, die 316 Union! sten aus 2ti9 Konservativen und 47 liberalen Unionisten. Die beiden Gruppen werden nicht durch sie Jocn tität ihrer allgemeinen politischen Ziele zusaminengesührt und gehalten, son dern in erster Reihe durch die Frage, soll Irland Home Aule gewährt werden oder nicht. Die Unionisten haben die Gefahr einer plötzlichen Sprengung ihrer Par tei kaum zu befürchten. Wenn auch von Chamberlain und seinen Anhän g-rn uns von den Konservativen über manche soziale Reformen, wie die Ent staatlichung der Kirche, gar verschiedene Ansichten vertreten werben, so hat sie doch ihr Zusammenarbeiten während der letzten sechs Jahre in eine feste Phalanr verwandelt, in die selbst Glad' stone'S parlamentarisches Geschick kaum einen Keil . zu. treiben im Stande sein wird. Das Schreckgespenst der ,.Zcr gliederung' des - Reiches wird unter allen Umständen ihnen als ernstes und vornehmlichsteS Ziel den Sturz des gegknwärtizeir-KadinetS.aufdrÜnzen. - Anders dle'RegierungSpartei. - Hier find nicht nur die großen Gruppen der Liberalen und Iren zu berücksichtigen, sondern jede zerfällt wiederum in. mehr oder weniger bestimmt begrenzte Irak lionen. 'Wie viele von den 273 Libe f rillen sich' thatsächlich zum. gemäßigten 1 . i .1 . -1 -ii f : '. rrcgien jiugci jagicn, uno wie vteie oer Frallion ' den - Radikalen ', zugehören. entzieht sich vorläufig einer genaueren Berechnung. . solange dieser , linte Flü' get sich noch nicht wieder, wie im vorigen s Parlament, zu einer einheitlichen Panei organizut hat. und selbst diese sind in vielen Ha.upr ragen , sowohl , der aus wärttgen Politik, wie den inneren Re formen weil entferntzusammenzumar schiren. ' ' Sie sind indessen einig genug über einen 'unkt. daß die vom Volke sehn lichst verlangten socialen Reformen nicht Home Rule zu Liebe nochmals auf. die lange Bank aefchoben. werden dürfen, und ihr eifriges Drängen könnte sie gar leicht' zn irgend einer Gelegen beit mit den Jrlandern in' Conflict bringen. . Mi dritte Jraction der libe ralen Partei wären endlich noch die Ardeitttverttcter zu erwähnen, welche i.n vorlgen Parlament au neun Adge ordneten der Bergwerksbezirke beftan den und sich der radikalen Partei an fchlonen. Danelbe ist auch jest von ihnen, sowie den für daS gegenwärtige Parlament neu hinzugekommenen sechs weiteren Arbeiter Vertretern trotz aller V-theuerunqen ihrer völligen .Unab hängigkeit- von jeder politischen Partei wohl zu erwarten. Eine aewlne Ge fahr für das Zusammenhalten der Partei liegt indessen auch wieder in einer solch. 15 Mann parken äußersten Linken. Was endlich die'Jren betrifft, so iu es ja bekannt genug, daß diedurchPar, 1 i IC 4 . .. . . . neu unicr innen yervorgerufene opal tung in Rakionaliften und Parnelliten in aller Schärfe fortbesteht und wenn auch die letzteren durch die Wahlen bii auf neun Mann vermindert sind, eine bloße H-ndvoll c dje 1 Nattsaa.

ilnen, 'o lonn:en fie doZ) mit tyren'er tremen Forderungen für Irland Gladstone sowohl, wie den versöhnlich r gesturnnien Rationalisten, ganz eiheoliche Schwierigkeiten bereiten. Tie Lords haben auf das Bestimm teüe erklärt, jede Art von Homerule verwerfen zu wollen, und sie werden in diesem Falle ihr Wort halten. Dann würde wohl vorerst noch eine Bekäm pZung. eine Resormirung des Oder hanseZ Nlitüwendig werden, die aller dingS sckon lange ,uf dem liberalen Peogramm steht und auch eine populä rere skin würde, als die ganze Home rule Bewegung.

Vom Inland?. Brechmittel habende i Pfer den keine Wirkung, weil diese keine Gallenblasen haben. Seit Gründung der Ver. Staaten haben elf Ektra'Sessione:, des (Kongresses stattgefunden. Der volle Name deö neuen populistischen Gouverneurs von KansaZ ist Loraine Temosthenes Lemilling. In Bekleville. Jlls.. ist kürzlich Dr. Carl Brandt, lauge Zeit Redacteur der vor mehreren Wochen eingegangenen Belleviller Zeitungund einer der ältesten deutschen Jour nalisten der Ver. taaten. gestorben. Ter Verstorbene ma? m Belleville eme allgemein beliebe Personlichleit. Peter Jedsen von Röche ster. N. ein geborener Ungar, und der sein erstes Votum für Gen. Han cock abgab, hat Hrn. Cleveland einen Eylinderhut gemacht und als Gejchenk überreicht, den der neuermählte Präsi dent bei feiner Inauguration tragen wiro. Jebzen hatte auch vor acht Jahren Hrn. Cleveland zu s.ine? ersten Am:Seln:e)ung einen feinen und ganz neumodischen Hut gefchlckt un) dadurch die neue Mode eingeführt. Sa wird eS auch diesmal gehen. Recht komisch ist e, wenn Italiener mit einigen Cents in der Tasche aul ElllS Island landen und dann großspurig' erklären, daß sie als Tnrnilni" herübergekommen seien. Die Czntra.tarbeitSinspectoren hiel:cn kürzlich neun Italiener an. welch? mit dem Dampfer .Kaiser Wilhelm 11." gekommen waren und als Besuchernach Pullman bei Chicago wollten, an scheinend um dort in derPullman'schen Schlafmagenfabrik zu arbeiten. Der eine behauplete 500 Francs zu hiben. konnte aber deren nur zehn ausweisen, während ein anderer nur 50 C?n:S be saß. obwohl er behauptete, 300 Francs in seinem Besitz zu haben. Sie wurden als Contraetarbeiter" auf EüiS IS land zurückgehalten. WaS man auch sonst von den Bürgern von Paris, Ter.. wo neulich der Reger Smitb verbrannt wurde. halien mag, zum Mindesten liefern sie uns ein Bild edler uns inniger Seelen Harmonie. Der einzige Mann im gan ;en County. de? die Lyncherei mißbil ligte,- ein Pastor Kina. hat auf einem Fenzrieael über die Grenze reiten müssen und nun herrscht im County in 'ezug auf die Lynchfrage absolute Einigkeit. Die Bürger von Paris sind fest davon überzeugt, daß sie ein Gott und den Menschen wohlgefälliges Werk vollbracht haben und es scheint auch nicht, als od die Gerichte Anstalten ma chen wollten, sie zu einer anderen An ficht zu bekehren. ES ist immer schön und lieblich, wenn Nachbarn freundlich und einträchtig bei einander wohnen. In diesem einen Punkte scheint Paris eine Mustergemeinde zu sein. Ein kürzlich vom CensuS amt verönentllchter AuSwelS über na tionale Verschuldung zeigt, daß die Rational. chulöen der Welt nch aus in? g.-sammt 27,525,000,000 beziffern. Diejenige der Ver. Staaten beläuft sich auf n'.cy! ganz und da von tragen nur S53'.0S0,000 Zinsen. letzten Jahrzehnt hat sich unsere Schuld um mehr als fünfzig Procent oelmindert. während die Schulden des AuSlanoeS nch ln jenem Zeitraum ver mehrt, haben, wie das überhaupt .im legten halben Jahrhundert der Fall war. Vor fünfzig Jahren betrugen die Schulden des Auslandes etwa sech Billionen Dollars; im Jahre 1800 .l.'w . Tt ! . ane me lIezammlzlner cyon zeyn Bit lioNen erreicht und im Jahre 1860 war i'.e em wenig geringer als fetzt. Im letzten Aierteljahrhundert haben sich die Rationalschulaen deZ Auslande verdoppelt, während die unsrige im alei chen Zeitraum um etwa 75 Prozent abgenommen hat. Von der Schuld kommen in Frankreich auf den Kopf der Bevölkerung 8110.35. in Großbri tannien $8ö.79, in Italien. L70.0Z, in esterreich.Ungarn 572.42. in Ruß land $30.79 und in den Ver. Staaten nicht ganz $12. Für das deutsche Reich als solches ist der Pro.entsatz nur S1.57; die Schuld der einzelnen deutschen Staaten, ist da natürlich nicht einge i echntt. AnnaMiller. die achtzehn :?.:.. ,?:c.,'a-.ti- -.. juqrig? yuoiqe .oqrer eines oeuriqen '-Gärtners in Rem.yyde Park. L. I.. be.-mdet sich gegenwärtig in einem wohlverfchlossenen und verriegelten Zimmer ihres väterlichen Hauses. Statt der Vorhänge sind eiserne Stäbe vor den Fenstern und Papa Miller hilt Wache, daß das Töchterchen keinen Fluchtversuch Mächt. Wenn Anna ihren Willen hätte, so wöre sie jeAt schon die Gattin eines Halbindianers. der sich Arizona Jack nennt und in der Truppe eines indianischen Medicin mannes". der sich den Namen Äolling Thunder" beigelegt hat und mehrere Wochen lanz .MeöicinVarstellungenin Rem H.zde Park gab, als Scharf, schüfe auftritt. D:e Vorstellungen waren frei. Medicin, die angeblich nach alten indianischen Recepten be reitet war und so ziemlich . Alles, vom Beinbruch bis zur Cholera ku ren sollte, mußte aber baar bezahlt werden. Unter den Zuschau ern der Medicinleute war von Anfang an Anna Miller eine prominente Figur. DaS Madchen bewunderte besonders den Scharfschiitzen Arizona Jack und macht: aus seiner Bemunoer'ung für den .com boyartig- auigepußten ' Halbindianee kein Hehl, er hatte ihr Herz getroffen.' Anna's Vater verbot ihr zwar jeglichen Bttkeö? alt Jack, das lädiert üu

kehrte fich nicht an das väterliche ee bot. sondern hatte mit dem Haloindia ner nach wie vor heimliche Zusammenkünste. Kürzlich siedelte der Rollende Donner" mit seinen Meoicinleuten nach Mineola über. Anna ließ nun durch eine Freundin ihrem Papa die will kommene Kunde zu Theil werden, daß daS OuacksalberKonglomerat sich nach

Sag Harbor begegen habe und Papa Miller glaubte daher, der weikcn Ent fernung m.'gen, von weiteren Vorsichts maßregeln gegen den Verkehr seiner Tochter mit dem Scharfschnlien ab seben zu können. Das war es, was Anna gewollt, bald wurde ihr auch erlaubt, einen Besuch bei Bekannten in Mineola zu machen. Dort angekommen, begab sich das Mädchen schnurstracks nach Arefons Hall, wo die Medizinlcute ihre Vorstel lungen veranstalteten. Als aber Mrs. Areson, die Besitzerin der Hall?, den vertraulichen Verkehr deS Halbindia nerS und der GZrtncrStochter bemerkte, kam ihr die Sache etwas sengerich" vor und sie telegraphirte an Papa Miller, der schleunigst nnK Mineola kam. Anna mußte mit Gewalt aüZ der Halle entfernt werden. Sie er klärte, sie sei entschlo?jen, unter An zona Jack S Leitung .zur Bühne" zu gehen und habe von demselben schon einige Leltionen im Tanzen erhalten. Wie eingangs crmibnt. befindet sich Anna jet)t .hinter Schloß und Riegel" und wird gefangen bleiben, bis alle Jndiancrtiuppen von Long Island verschu 'iden sind. AUS dem t üblichen Theile dcs County St. Clair in Illinois wird ein unerhört frecher Kindesraub gemel det. An einem eer legten Rachmltlage fuhr vo? dem einige Meilen von St. Liberty belegenen Pleasant Hiil Schul hause ein verdeckter Wagen vor. in welcdeul ein Mann und zwei Frauen saßen. Der Mann ersuchte die Leh rerin. Fräulein RevinS, die 10jährige Adoptivtochter deS Farmers Saurwein au der Umgegend an den Wagen zu senden. Alö das Mädchen dort er schien, schob der Mann es troö alles Sträuben? in den Wagen und fuhr, was die Pferde laufen konnten, davon. Wer die Entführer waren, ist bis jept nicht belannt aewcrden. ' vom Auslande. E i n E r p ? e s j u n g S v e r su ch bildet das Tagesgespräch in Luzern. In einer prächtigen Villa auf Dieilinoen, d.'r ncrivstiidj von Lazrn gelege nen. au.ijlchtsre'chen Anhöize. wohnt oie Fürstin Vleo?ari, eine an eincn italie nischen Prinzen verheirathete. reiche Amerikanerin. Diese Dame erhielt nun nacheinander mehrere Drohbriefe, in denen sie alkfgefordert wurde, zu einer oestinimten tunöe und an einer ge nau bezeichnele.i. itx der Umgebung ih rer Villa gelegenen Stelle 15,000 Franlen nieJerzulegen, wenn nicht, so werde ihr Kind ermoröet und ihre Villa in die Lust gesprengt werden. Die Briefe wurden natürlich der Polizei übergeben, die ihre Maßnahmen traf. Ein in einen eleganten Stadtanzug ge kleioeter Polizist ging zu der. bezeichne ten Zeit an dem angegebenen Ort vor über, legte ein Paäet nieder und ver schwand dann spurlos. In einem in der Nähe gelegenen Wäldchen waren andere Polizisten in Civil verileckt. die dann bald einen jungen Mann sich der fraglichen Stelle nährrn, sich vorsichtig nach allen Seiten umschauen und das packet aufheben sahen. Mit dem Funde, der natürlich nichts als werthlose Pa Pierausschnitte enthielt, entfernte sich dann der saubere .Finder" und schritt gerade gegen das Wäldchen zu, in dem die Polizisten sich versteckt hielten. Diese gingen an ihm vorbei, grüßten ihn mit Ramen. thaten ihm aber weiter nichts. Erst mehrere Tage später wurde oer junge Mann, der eincr sehr wohl habenden Bürgersfamilie angehört, verhaftet. Er hat bereits ein volles Geständnis abgelegt. Mit den 15.000 Franken wollte er nach Amerika auswandern, da er von seinen Eltern sehr knapp gehalten werde. Letzteres mag richtig fein, der Grund liegt aber in oer Arbeitsscheu deS jungen Herrn, der lieber herumflanirt, a!S sich zu einer regelmäßigen Arbeit bequemt. Das. Schlußwort in der ganzen Geschichte verden natürlich de Gerichte zu streichen haben. Der königliche preußi sche Hoshistoriograph, Profesior Hcin rich Treitschke ist in seiner lepten Lorlesung auf die Erörterungen zu rückgekommen, die sich an seinen von uns mitgetheilten Angriff auf Rudolf Birchow' in der Presse geknüpft haben. Nachdem, er dem Rektor und College daS vorige Mal Faselei" vorgeworfen, nannte er ihn diesmal einen .in? Blaue hineinredenV guten Revolutiv' nür". indem er. ausführte, daß es einen Unterschied gebe zwischen Rcoolutionär und Revolutionär, daß gewisse Reolu tionen berechtigt seinkönnen. Außer die ser geschmackvollen Redewendung gestat tete sich Herr d. Treitschke noch folgende wunderliche Bemerkung: .Meine Hec ren, der eine öder andere von Ihnen hat es für anständig" gehalten, das Gastrecht hier zu mißbrauchen und von meiner Vorlesung etwas in die Zeitun gen zu bringen. Nach früheren Ersah rungen glaube ich mit Bestimmtheit annehmen zu dürfen, daß es lein Stu dent. sondern einer unserer Gaste war. Ich beklage das im Interesse der akademischen Lehrfreiheit, denn da; Katheder ist der einzige Ort, der von der Macht der Preffe nicht berührt wird.- Herr o. Treitschke scheint eS sonach zu de dauern, daß die Anzapfung, die er ohne zwingenden Grund dem Professor Ru dolf Birchow zu Theil werden lieg, öf fentlich'njedriger gehängt wurde. Er hat auch alle Veranlassung dazu. Auf dem Lage Maggiore kam eine ganze Familie, die von eine: Spaziersahrt nach Hause zurückkehrte. umS Leben. ES war die Familie sDp randi Vater, Mutter un) zwei Kinder. Sie waren am Vormittag unter Führung eine? Schiffers von Pallanzo nach Baden; "am jenseitigen User des See? gefahren. Bei der Rückkehr echob sich ein starker Wind. Der Schiffer suchte daß Boot nach den borsmäischen Inseln zu lenken. waZ sich bald aber als unausführbar . erste.

60 sten er die Bark vor dem Winde treiben, wobei sie sich immer mehr dem Dorfe Feriolo näherte. Aber die Wellen auf dem See gingen so hoch, daß sie in das Boot schlugen, und die Fahrgifte wurden hierdurch derart in Sch'.ecken gese)t. das sie selbst das Un glück herbes drten. B.'i dem Anstunn einer neuen großen Welle ergriff Sig nor Morandi ein Ruder und stürzte sich mit dem Ruse: .Wir geben unter.in den See. Ihm folgte sofort seine Frau und dann ahmten auch die bei den Kinder das Beispiel ihrer Eltern nach. Der Schisfer Buscaglia ver suchte vergebens, die Unglücklichen wie der ins Boot zu ziehen. Schließlich sprang er selber in die See, um de,i Ertrinkenden zu helsen. Aber seine Bemühungen waren vergeblich. Ehe vom Ufer Rettungsboote herbeieilten, hatten die Wellen schon alle Vier ver schlungen. Der Schiffer konnte geret

tet werden. Furchtbare Leiden hat die nun glücklich abnehmende Kälte den Fischern des Kurischen und Frischen HaffS bei der Ausübung ihres Gewec beS verursacht. Weniger als 30 Gr. Kälte hat das Thermometer .auf den freien fchuklofen Haffen in den letzten Wochen nicht oft gezeigt, eS sank sogar bis auf 32 und 33 und in der Nacht bis auf 35 Grad. Die Pferde zitterten vor Frost und die Mannschaft nicht minder, denn weder Decken noch Pelzmerk vermochten genügenden Schutz zu gewähren. DaZ mitgenommene Essen glich in wenigen Augenblicken einem Eisklumpen, und wollten die Leute dasselbe genießen, so mußten sie eS erst über einem Feuer zur Erwärmung bringen, dann hatte eS aber jeden Ge schmack verloren. Selbst die Pferde verweigerten daS Futter; sie. standen zitternd still da mit herabhängenden Köpfen, oder zogen mit müdem Schritt die NeKe. Die Wuhnen auf den Fi schereistellen mußten fortwahrend auf g?cist werden, da sie entweder zufroren oder sich mit Untereis füllten. Die Netze frorcn den Fischern unter, den Händen, sie brachen vollständig, so daß die Fische nicht aus dem Wasser, sondern aus EiZmassen gehoben werden mußten. Alle sechs Stunden wechselte sich die Mannschaft ab, dann war sie aber auch dem Umsinken nahe. PicPaderal, ein großer Vulkan in der Grafschaft Rio Arriba, Neu'Meciko, befindet sich zur Zeit in einem Zustand heftiger Ausbrüche. Der Berg, der sich seit 1321 ruhig verhielt, trieb seit vergangenem Dezember Rauch wölken hervor und warf Lavaströme aus. Die ganze Kuppe, ungefähr eine Quadratmeile im Umfang, ist dadurch, daß die Lava die Bergseiten hinab in's Thal floß, wo sie sich über einen Raum von je einer Meile zu beiden leiten dek Berges ausdehnte, abgestoßen worden. Nachrichten aus Meriko melden ferner, daß leichte E.dSße zu GuaymaS, Ouzaba und zu Eordoda verspürt wur den und auch der Vulkan Eolima zeigt Zeichen innerer Thätigkeit, der Him mel über dem Berge, ist NachtS dürch Flammen im Krater erhellt und man befürchtet einen AuSbruch. E. P. EvanS berichtet in der .Münchner Allg. Ztg." über eine wttthvo'le spanisch-meritanische Hand schrist des lt. Jahrhundert, welche Frau Zclia Nutall in der. Florentiner Bill oiec Xazionale entdeckt hat. Lei genauer Untersnchung bieies Fun oes ist die gelehrte und scharfsinnige erausgebeiin auf eine Ste e s,ekom. men. weiche sie in das altmeikanische Systein der Zeiteintheilunz in Jahre. Monate und Tage einführte und uner warttter Weise mit dem scheinbar sehr verwickelten, abcr in der That ziemlich einfachen Kalender der Az'eki dekannt m.ichic. Frau Nutall hat die'eZ Sostem ,o gialtig ausgearbeitet und in einer 14 Meter langen Tafel dargestellt, welch: beweist, daß der altmeikanische 'llus elnen Zeitraum von , 13,515 Tagen umfaßte und in 52 Ritualjahre, von denen jees LO Tage, weniger ünf Tage am Ende deS EyiluS. hatte, o)er 51 auf neun Monde gegründete Mondjahre von '205 Zagen', oder in 37 Sonnenj.ih.e von 305 Tagen ge theilt wnrse. Am Schluß .des 5. Mondjahres wurden 10 Tage einge schaltet, um daS Mondjahr mit dan Sonncnjahre auszugleichen, so daß der neue EytluS mit den gleichen Stellun gen der Sonne und des Mondes wie vor 13,515 Tagen anfing. Jede Pe riode begann mit einem age, . der mit einem der vier Namen: arail, tecpatl. calii oder tochtli bezeichnet wurde. Der bekannte Sternkundige, Professor Norman Lockyer, Hat. diezen Kalender ! unterricht und gesunden, dag .derselbe mit den astronomischen Beobachtungen vollkommen übereinstimmt undzur Zeit der Entdeckung Amerika? schon une fähr 4000 Jahre von den Urdewoynern .Me;ikos in Gebrauch gewesen fei. Am 11. October v. I. legte 'Frau Nutall die Ergebnisse ihrer Forschungen dem in Huclva tagenden neunten internatio' nalen Amerikanisten-Eongreß vor und ernlele durch die Ankündigung und.Er klärung ihrer wichtigen Entdeckung den Beifall der Versammlung.. Tas'Fac simile der. betreffenden Handschrift ist im Drucke und wird bald' im Verlag deö Peabody.MuseumZ der Harvard Universität zu Cambridge erscheinen. Beim Begräbniß ihrer Mutter in Halle bewiesen die Gebrüder August Gräse. '23 Jahre alt. jeht Ar beiter in Berlin, und Hermann lräfe, W Jahre alt. M Arbeiter in Dessau, beide aus . Grüfenbainichen gebürtig, eine überaus rohe Gesinnung. In an scheinend' angetrunkenem Zustande hat August (Lräfe im Traucrzuge das Lied: .Im Grunewald ist Holzauktion- an gestimmt und die Träger der Leiche zum Mitsingen aufgefordert. Dann haben die beiden Brüder die Rede des Geist lichen durch lautes Sprechen und aller lei Bemerkungen gestört, so daß bei Geistliche, sich Ruhe erbat und, als dieZ nicht fruchtete, die Rede abbrach. Dem Einschreiten dei TodtengraberS wurde Widerstand seitens beider Brüder ent gegengeseßt, so daß von einer gewalt sameu Entfernung vom Frtedhofe Ab stand genommen werden mußte. August Grase warf große Klumpen Erde mit solcher Wucht aus . den? tzarg skin V!utt. das' ersße Otück, QxU nnt

die Leidtragenden flogen. Im Hause seines Schwagers hat er , dann noch Hausfriedensbruch begangen und hat sich einer Körperverletzung schuldig ge macht. Der Bruder sekundirte ihm bei diesen Handlungen. Der Gerichtshof erkannte gegen August Grase auf 1 Jabr 3 Monate und gegen Hermann Hrase auf 0 Monate Gefängniß. In Paris hat. wie man der .Voss. Ztg." schreibt, der Hunde diebstahl in der letzten Zeit kräftigen Ausschwung genommen. ES warben jede Woche an hundert Hunde gestohlen. Hiervon gehen viele nach Eng. land und dem Auslande, wo die Diebe

oder ihre Hehler geschäftliche Verbin j err . ' ouns.en yaoen. unsere kommen wleoei an ihre Herren zurück, natürlich gegen hohcö Loiegelo. Gustav v. Roth'zcbild besikt einen Pudel, auf den er sehr viel hiilt". DaZ Thier wurde ihm voriges Jahr dreimal gestohlen und jedes Mal mit einer so hohen Summe wieder ein gelöst, daß d'.e.'er Pudel unzweifelhaft einer dee theuersten Hunde geworden ist, die eZ je gegeben hat. Die meisten !)iebstähle werden Morgens verübt, wenn die Hunde von den Wärtern in'S Freie geführt werden. Die Diebe ver stehen sich auch daraus, die Hunde .umzukleiden", d. h. durch Scheeren und Färbung der Haare unkenntlich zu machen. Sie verkanfen sie dann un z-schit, selbst auf dem Pariser Hunde markt. . Gemeine Streiche verübte in Biaunschweig seit Monaten ein Nensch in. der Weise, daß er auf die verschiedenste Weise durch Annoncen in den Blättern Dienstmädchen, Ausge gerinnen u. s. w. suchte, sich den Stelle suchenden gegenüber als .Doktor" ausgab, der sie erst auf ihren Gesund beitSzusta.rd untersuchen müsse und dann' nichtZwürdige Attentate versuchte oder ausübte. Mit großer Schlauheit wußte! der Bursche seither sich allen Nachforschungen zu entziehen, , end'ich 4ig er aber in eine ihm gelegle Falle, uns cS gelang, den angeblichen ,.Dok tor" in der Person eines 23jährigen Drogisten, des Sohnes einer angeiehe nen Familie, dingfest zu machen. Ter Lerhastete. der sich auch kürzlich noch mit einer jungen Dame aus guter Fa milie verlobt hatte, hat die ihm zur Last gelegten sechs Fälle bereits einge standen. Ein undlu ttge D u e l 1 wurde in Budapest zwischen den Reichs kagsabgeordncten JuliuS Horvath und öloriz Mcsei in der Franz Jo''ephZ Kavallerie-!aserne auSgctragen. Beide eaner re. säumten eS, wie eS scheint. mit Absicht, nach der Zielzeit von 8G Secunden zu schießen. ES erfolgte eine Berlöhnung der beiden Gegner, hne daß die Schüsse gewechselt word.n wären. Veranlanung zur Heraussor deru? g bot ein Wortwechsel zwi chen den meiden Abgeordneten nach einer Siung des Abgeordnetenhauses. Welter kann die Lächerlichkeit der ganzen ehre'nmer !hen Institution des Duells nicht ge lrieben werden, als daß beide Duellan :en sich hinstellen und nicht schießen. Man könnte den Vorgang einen .blu tioen Hohn" auf daS Duellwezen nen nen. wenn er nicht gar st unblutig wäie. Der vor einiger Zeit von dem Förster Winkelmann bei ischir .mecht auS Versehen verwundete fran zösische Holzhauer Element verweigert )t Annahme des ihm von der Reichs regierunq angebotenen SchmerzenZgel des im 'eirage von 2000 Mark, wo mit cr höchlichst befriedigt sein könnte. Labei stützt er sich einerseits auf seine o.derun2 von 4000 Mark, anderer 'eitS haben französische chauvinistische Organe ubicriptlonSlisten erössnet. damit er ja kein Geld aus deutschen Händen anzunehmen braucht. Bar on AlvhonS R o th fchild, deen Unfall bei einer Jagd kürzlich gemeldet wurde, hat als Folge dieses Unfalls den endziltlgen Verlust des schwer verletzten Auges zu be klaaen. Kaufe Mucho'S Best Havanna TigarS." i .Werth einer Schachtel eine Guinea." v, ,Airnr-f''''yi& M I Vafchwad?ttelÄe s?vo mascher m. Br . w r . j . a. . tm JlAWgVUlUkW of ' tarnt Waze und bltcht manch Mänuer. 5 eftcht. iRPPsiHsiM'S ni I C fr snm xiBgtoiwi tcn I tKSi fiBMlamra. mnB 0eiud, h.tf a- ar.trh ni.krv kfrSftm: im T'.. mmi. n ' r; 1 ' " . erd Siigkiir keile. depeelch guir 4 . - ktj.fiM ' nni xtaarn. ccarr u iititu uum Atf . k, . . .l.if. mit vir vifwn. - Z Mit kivtt aeszmaos und auMIibaren Hülle , iUtmwMiiWWww Q i fihnvi. - tt Hott Snoi: 9siS (lanal Et?. . Wirthschaft! HENRY W. BAAS, No. 1 Madison Ave. No. 1 Nachfolger von Juliu AeUer. Die besten einheimischen und tmporttrten Weine, Liauöre, Cigarren, Vier u. s. ta. . Freundliche Bedienung und Lunch. ' CP Kost per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W.Baas. 1 Wadifon Sv. , Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase und Hals. In Praxis seit I8U7. Dauernd etablirt 4 West Washington Ttr., 3 n d i a n a p o l i ö, 2 n d. und Or. A. B. Barker jr.. Office 801 West 4te Straß, Cwcinnatt, Ol)io. - Patienten, welche außerhalb Stadt wohnm, werden felgreich durch Comfpvn te? behandelt. . : .... - .'

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