Indiana Tribüne, Volume 16, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1893 — Page 2

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De tägliche .Tribune' kostet durch den TrZger ZLcntS per LZoche. die LonntagSTribüne" 5 Cents per WoSze. Beide zusammen lSGentS oder SS Cent per SPJonat. Per Post zuzeschickt in Vor zuSdejahlung p,' per Jahr. Osßce : 130 Ost Maryland Stratze. Indianapolis, Ind., 10 Februar '93. Deutschlands und FrankrclchS Heeresma!?)t. Tie Annahme von der ziffermöLlgen Uederlcgenheit der französischen HeereZ macht über die deutsche, ist in der jünz sten Sitzung derilitärkonimijsion deZ ÄeichstageZ von (iacn Richicr wider' legt worden. Richter hob zunächst her vor, das in der Mllitärkommi sion des JahreZ 1890 der damalige Kriegsmini, sier, General v. Verdri, ausdrücklich hervorgehoben hat. daß Deutschland Frankieich allein gegenüber ica Krieg ehrenvoll bestehen würde ; koalirtcn Mächten gegenüber sei es allerdings auf Bündnisse angemiesen. Tann führte Richter u. a. folgendes aus : Wieviel Felobataillone der Jnfanterie haben wir in Teutschland i Tas ist uns noch gar nicht mitgetheilt wor den. Aber wenn, wie man zugegeben hat. jede? Infanterieregiment bei der Mobilmachung' ein vierleZ Va a llon und zwei mobtteReservebataillone formirt, so. ergeben sich mit den drei Linienbataillonen für jeöes Regiment sechs mobile Bataillone, also für 173 Infanterieregimente? 1033 Feldbatail lone, wozu noch die 19 JZg:rbataillone in verdoppelter Anzahl mit 36 Batail Ionen kommen. Tus wären also 1076 ZZelöbataillone 'deutscher Infanterie. Selbst die Militärisch - politischen Blätter- rechnen aber nur heraus 1006 sranzIsische Bataillone aus der Linie und Reserve. Tenn die Territorial armee kann nur mit unserm zweiten Aufgebot verglichen werden. Auch eine Berechnung der Feldarmee im Mili tärwochendlatt" aus dem December vorigen Jahres kommt nur zu einer Rechnung von 1127$ Bataillonen, hier sind aber von vornherein 50 Marine dataillone der Feldarmee zugerechnet, obgleich doch auch die Marlne.Jn-an terie zu Besatzunzszuecken dienen muß und überhaupt auch die französischen Regional-Regimenter der LinienJn fantttie für Besatz ungszwecke bestimmt sind. Auch ist bei der Berechnung des Militärmochenblatles angenommen, daß für Algier blos 20 aktive Bataillon.' zurückzubleiben haben. ES ist überhaupt ein Irrthum, an zunehmen, als ob in Frankreich die Infanterie in dem letzten Jahrzehnt mehr verstärkt wo:dcn sei. als in Teutschland. Nach den unZ mitge theilten amtlichen Ziffern hatte Frankreich einschließlich aller algerischen Truppen 1LL0 64!, 1 93 581 Jnfanteriebataillone. also jet weniger 57 Bataillone. Tie Kompagniezahl hatte sich seitdem von 29'j4 auf 2380 vermindert. Allerdings sind die Cadres der einzelnen Bataillone in Frankreich stärker geworden, dieselben haben aber noch nicht die Stärke unserer Bataillone erreicht. Die Stärke der französischen Jnfan terie wurde 1880 unZ auf 271,22, Mann angegeben; di? deutsche Jnfanterie zählte 'damals 274.88 t Mann. JeKt zählt die deutsche Infanterie nach unserem Militäretat 333.533 Mann, die französische Infanterie 325.957 Mann. Tie deutsche Infanterie ist mithin seit 1880 mindestens in demselben Verhältniß gewachsen, wie die französische. Bei dieser Bergleichung kommt nun in Betracht, daß auf oi deutsche Infanterie die Einjührig'Frei' willigen (mindestens 7000 Mann) nicht mitgerechnet sind. Die Stärke dcZ g?sammten französischen FriedenSheereS wurde unZ 167-1 amtlich auf 453,581 Mann anaegeben Jet wird sie auf 519.000 Mann angegeben. Das ist allerdings eine um 06.000 Mann höhere Ziffer. - Aber das deutiche Frleoenshcer in leit 1874 von rund 402,000 Mann auf 487,000 Mann, also um 85,000 Mann ver stärkt worden. Auch find der deutschen Zahl von 487.000 Mann zuzurechnen noch 10. 000 (5lnzührlge. während aus der an dern Seite von der französischen Ziffer von 519,000 Mann abzurechnen sind circa 20,000 Mann BemalwugStrup pen, Werkstättenarbeiter, Feuerwerker u. s. w., welche man auf deutscher Seite dem Präsenzstande der Arm nicht zuzählt. Vttlan und NataliV. Zur Versöhnung König MilanS mit der Königin Ratalie wird aus PeterSbürg unter dem 25. Januar Folgendes berichtet: .Die Nowosti hielten es für noth' wendig, über die Nachricht, daß die Ko nigin Natalie nach Serbien zurückzu lehren gedenke, die Ansicht des serbischen Gesandten am Petersburger Hofe, A. Wassilewitsch, einzuholen. Auf die Bemerkung deZ Vertreters der Nowosti daß die Haltung der serbischen Libera len der Königin Natalie gegenüber unklar sei, entgegnete der Gesandte: Die Stellung, die das jehige liberale Ministermm in Bezug auf die Frage der Wiederkehr der Königin Natalie ein nehmen, wird, ist nicht unklar. Tie ganze liberale Partei ist gegen die Vertreibung der Königin gewesen und hat seiner Zeit ihre Meinung laut in der Presse und in der Skupschtina auSge sprechen. Man darf daher überzeugt sein, daß daZ jetzige Ministerium, wenn dasselbe die Mehrheit der Skuptschina ans sei ner Seite hat woran zu zweifeln kein Grund vorliegt alle Anstren gungen machen wird, um die Verfü gung des früheren radiculen Ministe riumS, bezüglich deZ Verbotes des Aufenthaltes .der Königin Natalie in Serbien wieder aufzuheben." Auf die Frage, ob das Ministerium die Absicht jja&c die Königin zu ersuchen, nacd

Serbien zurückzukehren, antwortete Herr Wassilewitsch: Hierauf Ant wort zu geben, ist schwer, doch glaube ich, daß man der Königin fegt die volle Freiheit gewähren wird, ihren Sohn zu bauchen.' Unzweifelhaft aber freut sich das Ministerium über dieAuösöhnung, da dieselbe ihm seine Aufgabe in der Regierung sehr erleichtert. Tie Aus föhnuttg wird aber auch für den jungen König und ebenso für das ganze Land von wohlthätigem Einfluß sein!" Auf die Frage über die näheren Um stände, die die Versöhnung herbeige führt, meinte der Gesandte, daß ver schieden? in der Person des jungen Kö nigs sowohl als auch in der alten Liebe Milans zur Königin liegende Gründe zusümlnengewirlt hätten, daß adei auch die Regierung den Vorgängen der le& ten Zage nicht fernstehe. Auf die Frage endlich, ob der Rückkehr MilanZ

nach Serbien auch kein Hindernin eingegenstehe, antwortete der Gesandke. daß er bei der jeZiigen Lage der Dinge leinen Grund finden könne, aus dem man Milan vei bieten könnte, mit seiner Gemahlin seinen Sohn zu besuchen. Die autzere Politik ecrbiens" !o fügte derG.'sandte hinzu .wild aber nach wie vor dieselbe bleiben.Das Grubenunglück in Tokod. Nber das Feuer, das die Tokoöer Werc heimgesucht und so schwere Opfer gefordert hat. bringt der .Pester Lloyd" einen eingehenden Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: Tokod besit zwei Werke, in deren einem derzeit die Trasche fche Steinkoh-len-uno ZiegelwertZGefellschast die Förderarbeit betreibt, während das andere Werk an die Nordungariiche Kohlenbergbau - Gesellschaft verpachtet ist. Die Gesammtzabl der Arbeiter, die in der ersteren Kolonie beschäftigt sind, beträgt ungefähr sechshundert Köpfe. In der Nacht vom 25. zum 26. Januar nun fanden iZrplvsionsgase durch einen Bruch den Weg in den iltzelmsschacht, und da in Kiezen Gru den nicht mit Tavis'schen Sicherheits lampen, sondern m:t offenen Gräben lampen gearbeitet wird, trat die fta:a ürophe ein, welche 19 Bergleuten das Leben kostete. Ter Energie veS Schicht' leiterS Karl Chleitner gelang es, das Unglück zu beschränken. Herr Ehleiter erzählt Folgendes: .Am Mittwoch dem 25. Januar kurz vor Mitternacht wurde ich mit der Schreckensnachricht aus dem Beite ge dolt. daß im Wilhelmsschacht Feuer ausgebrochen sei. Ich begab mich mit voti Mann sofort Dahin, allein da tönte mir der Ruf entgegen: Da tön ntn Sie nicht hinein!" Ich eilte mit meinen Leuten nach dem sogenannten V. Verschütt, und über die Leiter stieg ich an den glatten, total vereisten Sprossen hinad. Flüchtende Bergleute kamen mir entgegen, was den Abstieg ungcmein erschwerte. Förmlich krie cheiid und übereinanderkugelnd gelang len wir so von d.r sechsten bis in d)e eiste Etage. Der Feuerheerd befand sich zwischen dem V. Verschütt und dem Wilhelmsschachte. Die Wetterthüren wurden ausgehängt, Bretter uud auf der Grundfchicht fogar die Pferdeställe aufgerissen, damit genügend Holz bt schafft werden könne. Verschalungen wurden gemacht, und um 12 Uhr, als ich fragte ob Niemand im Feuer sei. hieß es. Alle seien gerettet. So stano ich bis 8 Uhr Morgens im Kampfe mit Feuer und Wasser denn zu allem Mißgeschick versagte kurz darauf die Pumpe un) das Gruden waiser erreichte eine Höhe von einem halben Meter und nach neunstündi ger Arbeit war die weitere Gasentwicke lung abgesperrt. Um diese Zeit kam ein Mann zu mir: Herr Schichtmeister, da liegt ein Todter!" Ein An derer kam:, Herr Schichtmeister, mein Kamerad liegt dort, der Holicska.Es war ein alter Grubenarbeiter, den ich zur Löscharbeit geschickt hatte. Er sagte zu einem Hauer: Ich hab' schon Feuer genug mitgemachl" und ging an seine alte Arbeit. Dort hat ihn der Tod ereilt; kauernd, wie bei der Arbeit, fand man ihn. entseelt. Der andere Mann hatte, um seine Kleider zu holen. den Weg. zurück gemacht. ' Er bezahlte dlen Yang mit keinem Leben. .Viermal versuchten, wir vergebens gegen das Feuer vorzudringen, zum fünften Male erst gelang es. ' Um 9 Uhr Morgens kam die.Meldung. daß die soeben errichtete Verschalung brenne. Als man erfuhr, daß ich allein drin sei. oina eine ! Nachricht nach Doroah ab. und von dort kam Ingenieur Gejchwandtner mit oen leigern ytiin uno cyunte irnr zu Hilfe. . ' Damals geschah es, daß da; Wasser. zehn Hektoliter pro Minute, in. Folge d? Ver a gens der Pumpe bedrohlich wurde. Ich rettete die Pferde in eine höhere Etage, der Brand ergriff Theile des i.,.4. und 2. Horizonts, und gerade recht kam die Hilfe, welche der ein treffende . Oberingenieur Stägel -uns brachte, indem er. die Gefahr erken nend. - die. Pumpen sofort -und rasch durch Monteure rn Stand ntzen Iicr. Gegen 11 und. 114 Uhr pafstrten wir das Gebiet, wo die Tosten laaen. Den Ersten fanden wir in einer Entfernung von 000 ceter von der Brandstätte. Den amtlichen Protokollen nach ist das euer Mittwoch Nachts in der 4. Etage zwischen dem ersten, uno dritten Aufdruche. entstanden. In Folge des Luftzuges auö dem 5. Verfeßfchacht und dem Bohrloch verbreitete sich der Brand über die ganze 4. Etage und durch den z. und . Horizont nach dem Wilhelm Schachte. Das Feuer hatte oie Niqlung von ooen nach unten und auch nach auswärts, wobei sich du Thatsache ergab, daß die Flamme siel, lenweise auch gegen den Luftzug zu rückschlug. Im Schachte, fand man Kleider'und Werkzeuae der Todten ver streut umherliegend. Der desinitive Abschluß vom Wilhelm.Schacht ist noch nicht gelungen, wird aber baldigst der sucht werden. Der Schacht ist derzeit mit sehr trockenem seinem Kohlenstaub kormllch uberfluthet. DaS Urtheil der Hauösrzuen geht einstimmig dahin, bah H. Schmedel's Bürsten die besten find. 423 Virginia llve.

Vom Anlande. Cin ungewöhnliches Schau siel wurde iüulich auf dem Rioersidö Blklcvarö in New Äork beobachtet. Ein Park.Polizist erschoß einen Stier. d?r wild ki?rumlief. und ließ dem Me nagerie-Verwalter sagen, den Eadaver

holen zu lassen und d,e Thiere damit zu füttern. Inzwischen waren aber Leute aus der Nachbarschaft über den tooten Stier mit Jlcischermessern her gefallen, hatten ihn m Stücke gtschnit tcn und das Fleisch nach Hause ge schleppt. Nach Inhalt der Probe. bogen von .Hoffmann'S Eathollc Tl rectoru". d.'M amtlichen Handbuche für oie katholische Kirche in den Vereinigten Staaten, beläust sich die Zahl der ha tooüken im Lande ans 8,806,035. Die Gesammtzab! der Priester beträgt 9383, die der chiller der Psarrschuien 738.' 269 und die der Kinder in den Wai en anstalten 2 !.533. ES bestehen 127 katholische Colleges-, 656 solch: Aca dem'.en. 38, Psarrschulen, 4t3 Wohlthätig!eitZansta!ten und 8177 Kirchen. Die katholische Bevölkerung der Erzdiö esc wird in dem Buche auf 200.000 angegeben: die übrigen zur Erzdiö.eic gehörigen Sprengel zahlen und zwar Green Bay 12.j,000. La E rosse 75.000, Marquette und Sault St. Marie je 70.000 Bekenne? der Leh. ren der katholischen Kirche. In ärztlichen Krelfen hat die Operation, welche Dr. Tiffany im Marylandcr UniveriitätS-Holpital- in Baltimore an John Tainsh auZ Vir giNlen kürzlich vollzog, bcrechilgtes Aufsehen erlegt, und der Verlauf des Falles wird von den Aerzten der Stadt mit großem Interesse verfolgt. Die Krankheit Tainfhs zeigte sich vor eini gen Monaten, indem es ihm unmöglich wurde, Nahrungsmittel zu ver fchlucken. Eine Zeit lang wurde der Patient nnr mit Milch ernährt, welche ihm vermittelst einer Röhre heig?bracht werden mußte. Als Herr Trainfh im obigen Hospital Aufnahme fand, bestand zuerst nur wenig Hoffnung, ihn wieder herzustellen. Dr. Tiffana erkannte, daß eine Verengerung der 5chlundröhre vorlag, hielt aber eine Operation für zu gefährlich. Um jedoch den Patienten vor dem Verhungern zu retten, machte Dr. Tisfany einen Ein schnitt in den Unterleib und führte durch eine silberne Röhre Nahrung in den Magen ein. Auf diesem Wege erhält der Kranke genügende Nah.' rungsmittel und er nimmt an Krästen wieder zu. Wenn Tainsb hungrig ist. legt er sick )ee ganzen Länge nach auf den Rückeil und die behandelnden Aerzte gießen durch die Röhre Milch, Suppe oöer sonstige Nahrung in den Magen. ab?i ist der Patient im Stande, an schöben Tagen auszugehen. Neulich würd' in Bar'abod in Wisconsin der im EircuS von Ring' ling BrotherS plötzlich verendete El phant Zipp" zum Zwecke Wissenschaft licher Untersuchungen von dem Thier aussiopfer Earl E. Akley und dem Pro fessor H. H. Donaldson innerlich untersucht. Der Elephant hatte $5000 gekostet und war nicht blos der Stolz und die , Zierde des EircuS, sondern auch ein guter freund der EircuSleute gewesen, dessen Tod sie buchstäblich be weinten. Er war achtzehn Jahre alt und neun Fuß hoch; feine Länge von der Fingerspitze deS Rüssels biS zur Schwanzipitze d:trug neunzehn Fug vier Zoll, sein Leibesumfang vierzehn Fuk und fein Gewicht drei bis vier Tonnen. Er war im Alter von sechs lUbr? aus Afrika in daS Land ge bracht woroen und maß damals sechs Fuß in der Höhe. Die Haut war mehr als zolldick und mit den seclrmessern nur zchwer zu durchdringen. Tle Sec kion ergab Herzverfettung als Todesursache. ' Vor feinem Tode wurde .Zipp" mit sieben anderen großen Elephanten in dem hin teren ' Theile deS ThierhauseS gehal ten. Er zeigte keine spuren von Krankheit, befand sich vielmehr bis zum p'.ökllchen Elntrrtte feines TodeS in bester Laune, verwartet sank er ous Fulzbo)en nieder und seine Stog ähne bohrten sich dabei tief in die Die lung. so daß diese durchgesägt werden mußte, um die. Zähne zu betreun. Währen) dicS geschah, . trompetete Zipp- mehrere Male wie im höchsten EntseZen. Daraus überlief ihn etn heftiger Fiederichauer und er legte sich. nachdem er den letzten Athemzug ge than. auf die Seite. Seine Genossin Fanny gerielh darüber in große Auf regung und machte durch ihr Trompe ten das Gebäude erzitttern; die Hyäne in einem zwanzig frim entfernten Käfig knirschte. laut mit den Zähnen und be gann zu heulen und bald übertönte das dröhnende Gebrüll des Löwen und Ti ger den übrigen Lärm und die gane Menagerie gerieth in Aufruhr. Zwei Elephanten, vier Pferde und zwanzig Mann schleppten den Leichnam des Riesenthieres in die Anstreicherwerkstatt des .lrcuS. .7 Pennsy lv anien galt biS vor Kurzem für das einzige Land der neuen Welt, in welchem sich größere Anthracitlohlenlager befinden. Wie großartig sich die pennfylvanische An thracitkohlen Industrie im letzten hal den Jahrhundert entfaltet hat und wie recht sie gegenwärtig von einem gieri gen .Trust" auf Kosten der Kohlenver drauchcr und der ttohlenarbeiter auS gebeutet wird, das ist weltbekannt. Jetzt entwickeln sich aber die Anfänge einer fleilich vorerst noch nicht fühlba ren Konkurrenz. , Schon vor einiger Zeit hieß es, daß man in der zum cana öifchen .Reiche gehörigen Provinz Mani toba, und zwar im Bezirke Alberto, großartige Anthracitlohlenlager ent deckt have. Wissenschaftliche Unter suchungen haben festgestellt, daß diese Kohle in der That der pennsylvanischen Anthracittohle durchaus nicht nachsteht, und es sind jetzt mehrere Bergwerke in Alberta mit gutem Erfolg im Gange. Die dortigen Anthrscit'ohlenlager werden als sehr ausgedehnt und als uner, schöpflich geschildert. ' Ehe sie im Gro ßen uud in weiter Ausdehnung bear, beitet werden, bis dahin wird ti freilich noch ziemlich lange anstehen. Pennsylvanien war, als dort die Anthracit. kohlen'Jnduftrie begann. bereiU ein öscznitwicketteI and nix ßaalilüta

Bevölkerung. lrrllvcrkä dagegen ist meist noch Wiloniß, und die große Mehrzahl feiner an Zahl gcrin gen Bewohnerschaft besteht aus EromIndianern, zu deren Bewachung daZ nicht sehr weit von den Kohlengruben entfernte Fort Mc Leod dient. Tie

iffrth urtsiri! vn Vl!hfrtsl4 na. 44ll4Mttvlfii s m w den vorerst nur e'.ne örtliche Bcde.utung. werden ade? ch::e Zweifel zur rascheren Besieoelung eines beträchtlichen Theils von'Manitoba beitragen. Ter ausge dehnte Bezirk Alberta grenzt im Westen an Eanadas Pacific Provinz Britisch Eolumdia.und wird von der kanadischen Pacific.Bahn durchschnitten. Im Süden grenzt er an unseren Staat Montana. Für sein'N Kohlenreich lhnm wird cS. uamenklich in der Rich. tung des Pa.isic. einst wahrlich nicht an Absa? feen. Der vkaurcr Eourtland Bronson in Hamilton in Ohio soll für Whlske,zuättd!er den Stein der Weisen entdeckt haben, und zwar in einem Mittel, rohen Whiskey derman zu reinigen, daß er altem, seit 20 Jahrkn abgelagertem Branntwein gleichkommt. Sein Verfahren ist für die Ve. einigten Staaten, Eanada und Großdritanien bereits patentirt und besteht darin, daß er nach Ablühlung der Temperatur auf 63 bis 70 Grad uuter Null einen elek irischen Strom durch den Whiskey leitet und dadurch alle unreinen Bestand theile desselben ausscheidet und an die Oberfläche bringt, von wo sie leicht entfernt werden können.' Eine Gesell schaft mit 825,000 Kapital ist unter Bronlon'S Vorsitz zur weiteren Ver volltommnung der Entdeckung gebildet worden und der Whiskey Trust soll S500 zu Versuchen mit dem neuen Ver. fahren, welche der Ehemiter Dicker? in Eincinnati nächstens vornehmen soll, hergegeben haben. Der WhiSkeyTrust uiztcrhai'delt über den Erwerb des Pa entrecht-, welches fein Präsident Green .ut auf einen Kapitalswerth von $00,' 0 veianichlagt. Oom Auslande. AuS Oesterreich meld.t man: Wien : Ter praktische Arzt Dr. Ludwig Seeger, der sich unter seinen Vorarlberg Landsleuten und auch in weiteren Kreisen als Dialeltdichter einen Namen gemacht hat. ist gestorben. Ferner starben : Dr. Josef Nisser, Domherr. Frau Maria Neumann, Professors Gattin, Franz Ritter v. Fleißner. Seltionsrath, Wenzel Mi chael Janowetz. geistlicher Rektor des Allgemeinen Krankenhauses, Alois Beutl, Bäckermeister, Eugen Hörner. Regierungsrath, und Adolph Mühlderger. Ministerialveamter. Ernestine Ma?er.Alsg'Ku-bach ist vor einigen Tagen begnadigt worden. Sie war vom Wiener Schwurgericht w.'gen d?s Verbrechens des Betruges, b'ganett dadurch, daß sie ihrem von ihr getrennt lebenden Gatten ein fremdes als ihr eigenes Kind unterschoben hatte, am 13. November 1891 zu zw:i Jtch en schweren Kerkers verurtheilt woroen. und hat somit im Ganzen ein Jahr und zwei Monate in der Strafanstalt zugebracht. Der Hofburgschauspieler Krastel hat sich leythin auf d.-r Bühne des BurgtheaterZ eine Verletzung en stcr Natur zugezogen. Der Künstler war während der Verwandlung im letzten Akte von Grillparzers ..Das gol oene Vließ-, da der Bühnenraum nich: deleuchlet war. infolge eines gehltrit teZ aus einr Höhe von 1 Meter auf das Podium herabgestürzt und, da er eine Rüstung trug, wurde der Fall noch schwerer. Krastel legte einen Mantel um den verletzten Arm und spielte seine Rolle zu Ende. Nach Schluß der Vor stellung erhielt er. nachdem die ärztliche Ulltenuchung Brüche mehrerer Hand wurzelknochen.. einen Sehnenriß und eine Muskelzerrung ergeben hatte, einen Wasserglasverband. Schon übe? zwei Jahre sind seit dem Tode Bauernselds oerslossen, und dem Dichter fehlt bis heute ein Denkmal auf feinem Grade. Nun hat sich ein- Comite gebildet, um auf dem von der Gemeinde Wien gewidmeten Ehrengrabe desselben ein Monument zu errichten. daZ auch tom inenden Generationen die Erinnerung an Wiens h-'roorragendsten Lustspiel' dichter festhält. Der Eisenwaarett' Händler Franz Schetka ist wegen bedeu tender Wechselfalschungen ' verhastet worden. ES sind gegenwärtig noch ca. 500 Wechsel auf Wiener und Prager Firmen in der Höhe von 70.000 fl. im Umlaufe. Schetka hat diese Wechsel, fälschungen seit sieben Jahren belrie den. Geschäftsverluste haben ihn auf die Bahn des Verbrechens getr'eben. Ter Viehhändler Friedrich Fuchs hat sich letzthin in seiner Wodnung aus einem Revolver eine Kugel durch die rechte Schläfe in den Kopf gejagt und ist sofort todt geblieben. In einem zu rückgelassenen Briefe bezeichnet er Ver lufle im Geschäfte als Motiv oeZ Selbst. mordZ. Alvhonse D a u d e t i st mit einem neuen Roman beschäftigt, der demnächst vollendet und im Frühjahr in den Händen der. Leser sein wird. DaZ Buch behandelt, wie der Verfasser einem Besucher mitgetheilt hat, die heu tige Jugend, das Geschlecht, daZ heute 25 Jahre alt ist und das Leben b? ginnt, ganz vernünftig, zu vernünftig für die kleinen Dinge des Lebens, aber ohne Fröhlichkeit und trockenen Herzens, die Seele abgeschlossen gegen großmüthige Ideen, gegen Zärtlichkeit und Thorheit, die ihren Reiz haben, bei denen der Mensch aber nicht auf die Kosten kommt. Daudet ist keineZmegs begeistert von dieser Jugend und beklagt sie als die natürlichen Früchte einer . Art Erziehung, die bei viel zur Schau getragener Zärtlichkeit die Kin der in mancher Hinsicht verwöhnt und im übrigen sich selbst überläßt und fern vom häuslichen Herd aufwachsen laßt. I deS Schriftstellers eigener Familie geht es anders zu. Es klingt erfreu lich. .aber für das heutige Frankreich einigermaßen ungewöhnlich, wenn Daudet beschreibt, wie seine Kinder, auch die Knab:n, daheim heranwachsen und bis zum zehnten Jahre, biS sie aufS Gymnasium, daS Lycee, kommen, von der Mutter in Lesen, Schreiben und Rechnen unterwiesen werden. Her nach beginnt der Vater seine Thätigkeit al Repetent und ackert mit dem Gym. vassaften allabendlich seine Schulcubei.

ten durch, eine laure Arbeit, die aber auch ihre Entschädigung findet in dem engen geistigen Verkehr zwischen d.em Manne, der aufs neue die Anfangs gründe seines Wissens erlernt, und dem Kinde, das auch nicht ohne Anstrengung und mit manchen Seitensprüngen aus

den richtigen Weg gelangt. Daudet gibt seinen Kindern eine religiöse Er ziehung mit auf den Weg und über'.üßt es ihnen, ob sie später, wenn sie in das Alter der Erkenntniß gelangen, ihre eigne Straße wandern wollen wie sein ältester, der sich der Heilkunde zuge wandt und dieselbe Richtung einge schlagen hat wie so viele andere Medi ciner. Mit großem Ergötzen erzählte der Vater, wie sein jüngstes Kind, ein sechsjähriges Mädchen,' daS von der Mutter in die biblische Geschichte einge führt wurde, ihm vom verlorenen Pa radicS und von dem verbotenen Apfel erzählt und fortfährt: als der liebe Gott erfuhr, wag sie gemacht hatten, da gab es eine fürchterliche Geschichte. Der britische Statthalter von Britifh North Borneo. Herr Ercagh, besuchte jüngst die Insel Ban quey Dort fand er einen Stamm von DusunS vor, die sich in Sprache, Religion und Sitten von anderen be kannten Stämmen dieses Namens unterscheiden. Herr Creagh hat jetzt einige interessante Notizen über seinen Ausenthalt auf der Insel Banquey ver öffentlich!. Tie Dusuns verehren viele Geister und werden durch eine Priesterin in Ordnung gehalten, die mit den Geistern vertraut ist und die Zukunft vorhersieht. Die Pricfterin muß eine Wittwe sein. Ihre Pfticht ist es, ihre Nachfolgerinnen im heiligen Amte zu ernennen und zu ihrem Berufe zu er ziehen. Sie dürfen mix in Schwarz gekleidet einhcrgehe'n und tragen jede ein hölzernes Messer als Zierrath. Der leitende Geist heißt Su Jamin und ihm werden durch die Priesterin die Dank sagungen des Volkes für gute Ernten dargebracht. Religiöse Uebungen in Verbindung mit Geburten, Krankh.'itS und Todesfällen sind unbekannt. Die Ceremonie bei Verheiratungen findet immer im Walfce im Beisein zweier Familien statt. Der eheliche Bund wird besiegelt, indem ein Tropfen Blut auS der Wase deS Mannes in die der Braut und umgekehrt übertragen wird. Nach der Ceremonie geht der Mann mit feiner Frau zur Familie der letzteren, bei der er als Mitglied derselben in Zukunst wohnt. Die Kleidung der Du-'unS besteht nur auS einem Frag, ment von Baumrinde. Das Volk wird als sehr ehrlich, rechtschaffen und arbeit, sam geschildert. Das weibliche Ge schlecht ist in sehr geringer Zahl vertreten. daher wandern die jungen Leute nach Maruda Bay auS, woselbst sie

Frauen für sich finden. Sie adoptiren dann die Religion und Sitten des Stammes, u welchem die Hrau gehört. Ueber Pelzfölschungen schreibt das Rig. Tgbl.": In den Itfr ten zwanzig Jahren sind Pelze aus .uchz, Eisbuenfell u. s. w. gegen früher fast fünfmal theurer geworden. Ein Pelz aus Eisbürenfell, der ehemals für 30 bis 40 Rubel zu haben war, kostet jetzt 150 Rubel und mehr. Die 'es erklärt sich dadurch, daß einmal die Ausrottung aller mit Pelz bekleideten Vierfüßler in den Wäld.rn - b ier.S ehr rasch vor sich geht, daß ziveitenS in Deutschland die Nachfrage nach rus sischem Pelz sehr gestiegen ist. und daß endlich auch im Innern deS R.-ich'S der verbrauch von Pelzen entsprechend dem Wachsthum der städtischen Bevölkerung um das Zweifache zugenommen hat. Infolge aller dieser Umstände werden die theuren Pelzsorten im Handel all mählich durch die billigeren, namentlich auch durch Hunde und Katzenfelle er setzt. Die Felle von Hunden und Kat zen werden jedoch selten in ihrer natür llchen Farbe zur Herstellung von Pelzen verwandt, und werden zuelst ge'ärbt. Wie oft jet KaAenfell zur AaferZigung von Pelzen verwandt wi.d. kann man aus der außerordentlichen Steigerung der Preife Dieser Felle ersehen. Der Ankauf von Katzenbälgen begann an fangs der . vierziger Jahre ; damals onnte man in d.'n inneren Gouverne, mentZ Rußlands zu 2 Kop. für den Balg Kagenfelle erhalten, soviel. man nur wollte ; heute werden für den Katzenbalg schon 25 bis 30 Kop. ge zahlt. Besonders viele Katzenfelle kW -ern gegenwärtig die Gouvernements Pensa und Simbirsk. Dies Gewerbe hat sich dort so lohnend erwiesen, daß man vielfach schon beginnt, Kaßen zu züchten, zum großen Schaden der ande ren Hauslhiere. Die aufgesammelten Katzenfelle werden nach den größeren Städten gesandt und verwandeln sich dort in Fiichs", mährend Hündefelle gewöhnlich in Skunk umgearbeitet werden. Eine heftige G a S e x p l o sion erfolgte unlängst im Keller .des Realgymnasiums in .Koblenz. Die Frau deS Kastellans wurde im. Gesicht und an den Händen schwer verbrannt, ihr Sohn erlitt schwere Brandwunden an den Hänh.'n. Der Kastellan de? abseits stand, wurde nur leicht im Ge sicht verletzt, auch sind ihm die Haare versengt. Das.GaS hatte sich an dem Wassermesser angesammelt., Als die Frau den Abschlushahn öffnen wollte, erfolgte ein starker Schlag, dcr in der ganzen Stadt gehört -wurde.' Alle Fenster des Hauses und viele Scheiben an -den Häusern in der Nachbarschaft sind zertrümmert, auch die nebenan liegende Synagoge hat gelitten.' DaS Gas entströmte einem undichten Zulei tungSrohr. ' Am Donnerstag fand man zwei in einem Haufe in der Nähe des ErplpsionSplatzes wohnende Leute bewußtlos in ihren Betten liegend. Sie wurden in'Z Hofpjtaj gebrach'f und haben sich da wieder etwas erholt, Ein Hohepriester der Sonne starb vor einigen Tagen im Alter von 92 Jahren in einer kleinen wallisifchen Ortschaft. Dr. William Price, ein überaus excentrischer Mann, hatte sich den erwähnten Titel beige legt. . Er ahmte in seiner Tracht die alten Druiden nach und trug fortwäh rend einen ganzen Fuchspelz als Köpf? bedeckung, hellgrüne Hosen,' eine schar, lachrothe Jacke und einen hellgrünen Mantel. Ll Jahre heirathcte er seine Haushälterin, ein - Njährig Mdöen.- Pak' erste Kind a? ditto V ' ' ' ' t w-1 1- r-i

i5he starb, woraus Price aus freiem Felde einen Scheiterhausen errichtete, um die Leiche zu verbrennen. Tie Po lizei verhinderte jedoch das Vorhaben und Price hatte sich deswegen vor Ge

richt zu verantworten. Während der! Ehartistenbewegung, an der er sich feu m . m t rrn rlg dnyeillgte, war ein Preis aus seine Verhaftung gesetzt. Er flüchtete sich' damals nach Frankreich, wo er mit! Louis Philipp in persönliche Beslehung' trat und kehrte erst nach längerer Zeit in seine englische Heimath zurück. I Nach der Einnahme von Abome. so erzählt der Brief eines fran zösischen Unterosficieres, waren ver schiedene Rotten mit Nachsuchungen be; auftragt. Statt anderer Schätze sau' den dieselben in den Kellern und Unter! räumen des Königlichen Palastes 6 bis 7000 Ballen Stoffe aller Farben und eine Menge Anzüge für einheimische Frauen und Knegerinnen. Ter Fund war äußerst willkommen, denn während des dreimonatlichen FeldzugeZ hatten die Soldaten ihr sämmtliches Zeug sehr abgenutzt. DaS Lager glich nun sofort einem Jahrmarkt. ' Die Zelte wurden mit Waffen geziert. Jeder suchte seinen Anzug zu vervollständigen. Die Einen legten himmelblaue FrauenMorgen tleider an, die Anderen vielfarbige söge nannte KalimbeS oder farbige Höschen, welche kaum bis zum Knie reichen. Die Senegalier warfen sich in gold und silbergestickte Bonbons (Anzüge der Hof beamtcn), während die SpahiZ (Reiter) die mit Bauschen verzierten Kleider der Amazonen sich erkoren. Dieser allge meine Mummenschanz brachte die größte Heiterkeit hervor; alle Schrecken und Leid.'n dieses mühseligen, gefährlichen FeldzugeZ schienen. vergessen. Ueber e ine sensatio nelle Geschichte berichtet das .Lodzer Tageblatt-: Im Jahre 1834 starben die Besitzer der im Brzeziner Kreise be legcnen Güter Osiny, die Eheleute IS dedsti, rasch hinter einander und hin terließen als einzige Erbin eine zehn jährige Tochter, welche unter die Vor mundschaft deS Bruders ihres Vaters gestellt und von diesem Verwandten, die im Lubliner Gouvernement wohn haft waren, zur Erziehung übergeben wurde. Nach einigen Jahren reichte der Vormund bei Gericht einen Todten schein seines Mündels ein und trat nach Erledigung der nöthigen Förmlichkeiten aiS nächster Erbe das Eigenthum und die Verwaltung der Güter an. Vor einiger Zeit tauchte nun plötzlich daS angeblich längst verstorbene Mädchen aus und machte bei Gericht ihre Erban spräche geltend, vorgebend, daß ihr Vormund seiner Zeit den Todtenichein gefälscht habe, um sich in den Besitz der Güter zu setzen, und oaS Gericht . erd nete Erhebungen an. So wurde unter , Anderen dieser Tage ein Lodzer Herr, der die Eltern des Mädchens und dieses selbst genau gekannt hat, vorgeladen, und derselbe ist der Anficht, daß man eS hier mit keiner Schwindlerin zu thun habe, sondern, daß die jetzt plöglich Aufgetauchte wirklich die todgesagte Er bin der Osiny'schen Güter sei. DaS chemische Laborato rium der Universität Gießen ist am 25. Januar durch Feuer zerstört worden. Der Brand entstand durch Explosion des Gases, das einer geplatzten Gas. röhre entströmte. Das anfangs ganz unbedeutende Feuer, das Prof. Nau mann mit Hilfe eines Assistenten ver geblich zu löschen versuchte, griff mit rasender Schnell'gkeit um sich. Als die Sturmglocke ertönte, war das Ge bäude bereits ein Flammenmeer. Tie p.itzen standen unthätig da, weil das an dem Gebäude vorbeiführende Hauptrohr der Wasserleitung eingefroren war. t Werth einer Schachtel eine Guinea." i WlsscnWfl. fftviHtA )Mp 4 trr 'T .-t ... iwintnicgaii e hat int großen 2 xrrampg sr x. tgung vo k H fc II u n 1.1 ' s t tm mm am m M, I O eiche 8?laäe vt I UbOi alle ervöse Leide, bic Folg gkftbner Serhauuug, Berftovsung j und tranker Leber zeilm, errungen; auch ftelien C n s vounanvlg eiunol. vel graue Stint ti. wieder der. Mit emergeschmaiklosnk und auslttbaren Hillle j ueerjpgen. ei allen Apothekern. Prei L5 Sem die j Schachtel, e ?)ort Depot: 365 anal Str. in Wirthschaft! HENRY W. BAAS, No. 1 Madison Ave. vlo. 1 Nachfolger von Juliui eller. ' Die besten einheimischen und importtrten Weine, Liqüöee, Lizarxen, Bier u. s. tt. ' Freundliche Bedienung uno Lunch. EPr oft per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W.Baas. 1 adison ve. Theodore Stein, Nachfolger v, z. E. Vnderson. Abstrakte von Besibtiteln und Grund eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. SS Ost Market Straße ?ndiaav olt. Ad. Spezialarjt sür Auge, Ohr, Nase und Hals. In Praxis seit 1867. Dauernd etablirt 4 West Washingtön Str., Indianapolis, Ind. und Dr. A. B. Barker jr., Office . 891 West 4te Straße, Sincinnati, Ot)Zo. Patienten, weicht außerhalb 'de' Ltadt wohnen, werden erfolgreich durch Ssrrespon, dez behandelt.

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Ja jeder Hinsicht zusrledeu. v a r 1 1 t 0 . . Y.. . März 1831. Ich ar ruhelo. konnte Nacht lcht schlaien. m Dage mein ikopf i)mn, ich xoax schzvach. atxvli und immrr müde. Pastor önig' erven'Stärkcr" gab mir erauickenden Schlaf, fiörstc meine ervea und pellt mich in jeder Hinsicht zufrieden. Lr.. Lepfch. V3 ellefovte.ra..7.O5t. 11. Heinrich ?neS. der Junge von de ich schrieb daß er Lt. VeitS, Tanz hab, hat eine Flasche Pastor Snkg' ?tervkUStarker" geaommea ud ist vollstän big hergestellt nd besucht setzt die Schule Ich erachte meine Pflicht Ihnen dies ur zu berichten mit herz lichemDank. . ... Fr.Z. il. Schulte. 1 l , m f l e Id. . y.. tt. Okt. 1LS1. Seit mehr 14 einem Jahre verbrachte ich nur schlaflose Nächte, da erfuhr ich von .Pastor JfSnig' erven E lärker. gebrauchte denselben und hatte de gewünschte rsolg daottt. 2ch tmxjehle diese Medizin alle er ,tkidkdat Iran ö. i and,. W.,.Z .ein werihvolleS Such für NervenkidendVlll und tve krtbe.Flasche zugesandt. Aruu erhalte auch die Medizin msonfl. Dies Medizin wurde seit dem Jahre 1876 von den Hochm. Paft?rKdnig in Kort LZayne. Ind.. judereUe! uv iryi uuier tia:x .ninctjung von ver KOENIG MEDICINE CO.. 238 Kandolph SU, CHICAGO, " V n t Dftt1flf M . U ItitftM IS. ncvwrv'tw ff V.. ) 91.00 lasche, Flasche füc .00. Dse tzl.7, 1, O.VO. . Zn Jndiauavottk in den deutschen votdeker S. Will, an Ner. i4 West Washington S.r. und Sck, Lad San &ix. und Ciscoin Laue. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Per.nsylvania Str, Of?iceZtunden von i 1 ilbr Nachm. No. 425 Madison Abenue. Stunden von 10 11 Uhr Lorm. Wohnung: l.T Zt. Madam str. .0 !e tiamor.tstr TiUrha i Office Lvö. Xeltpdon . Wohnung L30. TT lßlA -u- iUU. UU7L"5 Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Offfce: o. 1 Ost Michigar iraye, (cre vtanaconiell venue.i Dägllch von 24 Uhr. Tonn tag? ausgenommen. Dr. C. N. Schaefer, Zörzt und Ehirurg, No. 0 Madison Avenue, nahe Morrii Str. Svrechstu?den': 7:-S UdrMirgen, 1 Uhr achmlttag?. 7:U0 liyr Aoenv,. Telephon 282. Dr. Wagner, Office : Zlo. 6 Ssl Ghio Str. OfsteeGlunden : 0 10 Uhr Vormittage. 1 llhr Nachmittag. Vohnuug : Stke vrondway vd Llneo! klve. Telerbon HtS. Dr. ADOLPH BLITZ. Deutscher Arzt. Spezialität, Augen, Ohren, Nase und HalS kranktzeiten. Office : No. Odd FellokS Halle, Scke Washington und Pennsylv. Str. Dr. I. Wühler, . Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OfsiceStunden: 8 Uhr Vorm.: i t Uhr ach.: 7 Uhr bend. Telephon 14. DR. T. J. Y0ÜXG, Office: No. 75 Ost Washington S trage. Spezialitäten: Saut Nraukbeiten. Sprecb stundenz 10 ij Uhr ivorm., t Uijr Nachm. und r Uhr dends. C. V. Woerts, Deutscher Zahn -Arzt, Ro. 8 Nord Pennsylvania Str. Ga wird uf Wunsch angewandt. UDjoTm caells, No, 33 Virginia Avenue. tksrechftunde : 1012 Uhr Vormittag, 11 Nachmittag und 78 AbendS. Sonntag vor. 5 Uhr Nachmittag. k ?GS , M WszMz Das hefte Stärkungsmittel. N.W per Flasche S Flaschen für 5.00. 8 haben U der Deutschen Apotheke isn F. Will. Pantzer, M West Washington Straße und Ecke Saft iTr a t 4. n r . f virapc uno incoin rane. Die ganz Rächt offen I Ferd. A. Müller, lNachkolger von Secge rküller.) ApsthekeV. Vie sertignng vo Ne,edte eschtebt i ,derlifsier. fnchderftnudtgereife. yödwest-Ecke der Ost Washington und Ost Ott. Telephon 870. Wirthschaft. ' Hermann Hunzing er. Frisches Bier, Weine, Liqueure, aute Cigarren. Warmer Luncb ieden .iMorgen und Samstag Abends. 192 Nord Mississippi Strake. steine Heilung ! Keine Bezahlung 5 -eves cured br Dr. Barker in one rninute by a new irnproTcd anck phlm aeüci. Crot isprectit q Cf tt t affeuutt Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode turirt werden 372 Falle in Indianapolis geheilt, von denen Sie sich persönlich übeni unnen. jize verechnunz.

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